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DE102005019145B3 - Verfahren zur Positionierung einer Schweißzange - Google Patents

Verfahren zur Positionierung einer Schweißzange Download PDF

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DE102005019145B3
DE102005019145B3 DE200510019145 DE102005019145A DE102005019145B3 DE 102005019145 B3 DE102005019145 B3 DE 102005019145B3 DE 200510019145 DE200510019145 DE 200510019145 DE 102005019145 A DE102005019145 A DE 102005019145A DE 102005019145 B3 DE102005019145 B3 DE 102005019145B3
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pressure
welding
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DE200510019145
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Jürgen Arbter
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Festo SE and Co KG
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Festo SE and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/10Spot welding; Stitch welding
    • B23K11/11Spot welding
    • B23K11/115Spot welding by means of two electrodes placed opposite one another on both sides of the welded parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Abstract

Es wird ein Verfahren zur Steuerung oder Regelung des Drucks in einem fluidischen Ausgleichszylinder vorgeschlagen, durch den eine Schweißzange an ein zu schweißendes Werkstück angelegt wird, das die folgenden Schritte aufweist: DOLLAR A a) Anlegen eines Arbeitsdrucks (DELTAP1) an den Ausgleichszylinder, DOLLAR A b) Erfassen des Zeitpunkts, bei dem eine Steigungsänderung (K1) in der Istdruckkurve infolge des Beginns der Kolbenbewegung auftritt, DOLLAR A c) Absenken des Arbeitsdrucks (DELTAP1) zu diesem Zeitpunkt auf einen niedrigeren Wert (DELTAP2), der ein sanftes Anlegen der Schweißzange mit einer ihrer Schweißelektroden an das Werkstück gewährleistet. DOLLAR A Durch dieses Verfahren erfolgt eine vollautomatische Anpassung der für das sanfte Anlegen erforderlichen Drücke unabhängig von der Position der Schweißzange und ohne erforderliche Teach-Vorgänge.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung oder Regelung des Drucks in einem fluidischen Ausgleichszylinder, durch den eine Schweißzange an ein zu schweißendes Werkstück angelegt wird. Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE 19955017 A1 bekannt. Zum Schweißen beispielsweise von Blechteilen müssen die beiden Schweißelektroden an gegenüberliegenden Stellen der zu verschweißenden Bleche positioniert werden. Hierzu wird zunächst die Schweißzange so lange mittels eines fluidischen Ausgleichszylinders verschoben, bis eine seiner Elektroden an den zu verschweißenden Werkstücken anliegt. Danach wird die andere Schweißelektrode mittels eines Arbeitszylinders von der anderen Seite her an die Werkstücke angelegt, sodass diese zwischen den beiden Schweißelektroden mit einer definierten Kraft verklemmt sind. Dann erfolgt der Schweißvorgang mittels eines Schweißstroms durch die beiden Schweißelektroden.
  • Insbesondere bei dünnwandigen Blechen muss gewährleistet sein, dass diese beim Anlegevorgang der ersten Schweißelektrode nicht durch eine zu große Kraft verformt werden. Ein fester Weg kann dabei nicht vorgegeben werden, da zum einen unterschiedliche Schweißpositionen eingenommen werden müssen und zum anderen durch Abbrand der Schweißelektroden diese in ihrer Geometrie verändert werden. Bei der bekannten Vorrichtung werden die Drücke in den beiden Kammern des entsprechenden Arbeitszylinders mittels zwei Druckregelventilen eingestellt. Die erste wird zunächst so eingestellt, wie es zur Überwindung der Reibung und zur Überwindung der Gewichtskraft der Schweißzange erforderlich ist. Dieser Wert wird empirisch ermittelt, und es erfolgt dann üblicherweise eine manuelle Einstellung des Druckregelventils. Da die erforderlichen Kräfte jedoch sehr unterschiedlich sind in Abhängigkeit der Position der Schweißzange, also ob sie sich nach oben, nach unten oder horizontal bewegen soll, sind derartige Einstellvorgänge meistens sehr aufwendig.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem die erforderliche Einstellung der Drücke für die Anlagebewegung der Schweißzange automatisch abläuft.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren hat vor allem den Vorteil, dass die aufwendigen manuellen Einstellvorgänge für den Druck entfallen und das Anlegen der Schweißzange an das zu schweißende Werkstück unabhängig von der jeweiligen Lage des Werkstücks oder der Schweißzange und unabhängig von externen Einflüssen, wie zum Beispiel der Reibung, automatisch in beliebig sanfter Weise erfolgt. Dabei sind Teach-Vorgänge nicht mehr erforderlich.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Verfahrens möglich.
  • Bei einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird der Druck dadurch geregelt, dass der niedrigere erste Wert ein variabler Sollwert ist. Dabei wird vorzugsweise der Sollwert im Sinne einer Folgeregelung so variabel vorgegeben, dass der Istwert auf einem Wert konstant gehalten wird, der um einen vorgebbaren Druckwert höher ist als der Istwert zum Zeitpunkt der Arbeitsdruckabsenkung.
  • In einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung ist der niedrigere erste Wert ein fester Wert, sodass sich der Istdruck langsam und ungeregelt diesem nähert.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht auch darin, dass der Zeitpunkt des Anlegens der Schweißzange an das Werkstück durch Erfassen einer weiteren Steigungsänderung in der Istdruckkurve erkannt wird und dass dann eine weitere Druckabsenkung des Arbeitsdrucks auf einen Wert erfolgt, der der gewünschten Anlagekraft der Schweißzange am Werkstück entspricht.
  • Zur Erfassung solcher Steigungsänderungen in der Istdruckkurve beziehungsweise Differenzistdruckkurve wird der Istdruckverlauf in einer vorteilhaften Ausgestaltung differenziert, wobei das Erreichen eines vorgebbaren Werts des differenzierten Istdrucks als eine solche Steigungsänderung interpretiert wird.
  • Alternativ hierzu kann zur Erfassung solcher Steigungsänderungen in der Istdruckkurve beziehungsweise Differenzistdruckkurve auch eine lineare Verlängerung des anfänglich linearen Druckanstiegs berechnet und eine vorgebbare Abweichung davon als eine solche Steigungsänderung interpretiert werden.
  • Für das erfindungsgemäße Verfahren hat sich die Verwendung eines Differenzdruckregelventils zur Steuerung oder Regelung des Ausgleichsszylinders als besonders günstig erwiesen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematisch dargestellte Schweißzange mit angeschlossenem Differenzdruckregelventil zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens und
  • 2 ein entsprechendes Signaldiagramm zur Erläuterung der Druckverläufe.
  • Die in 1 schematisch dargestellte Schweißzange 10 dient zum Verschweißen von metallischen Werkstücken, die im Ausführungsbeispiel als zwei aneinanderliegende Bleche 11, 12 ausgebildet sind. Die Schweißzange 10 besitzt zwei Schweißelektroden 13, 14, die an die zu verschweißenden Bleche 11, 12 von zwei gegenüberliegenden Seiten aus angelegt werden müssen und die Bleche 11, 12 mit einer definierten Kraft zwischen sich einklemmen. Danach erfolgt der eigentliche Schweißvorgang mittels eines Schweißstroms durch die Schweißelektroden 13, 14.
  • Zunächst wird die in der Figur untere erste Schweißelektrode 13 von unten her an die Bleche 11, 12 angelegt, indem die Schweißzange 10 und die fest damit verbundene erste Schweißelektrode 13 mittels eines fluidischen Ausgleichszylinders 15 bis zum Kontakt der ersten Schweißelektrode 13 mit den Blechen 11, 12 angehoben wird. Diese Schweißelektrode 13 muss dabei sanft angelegt werden, um die Bleche 11, 12 insbesondere bei dünnwandiger Ausbildung nicht in unerwünschter Weise zu verformen. Hierzu sind die beiden Kammern 16, 17 des Ausgleichszylinders 15 zu beiden Seiten des Arbeitkolbens 18 mit einem Differenzdruckregelventil 19 verbunden. Dieses besitzt ein als Proportionalventil ausgebildetes 5/3-Wegeventil 20, das einerseits mit den beiden Kammern 16, 17 des Ausgleichszylinders 15 und andererseits mit einer Druckquelle P verbunden ist. Die Drücke in den Leitungen zu den beiden Kammern 16, 17 werden mittels zweier Druck-Spannungs-Wandler 21, 22 erfasst und einem Differenzdruckregler 23 zugeführt. Dieser regelt die Arbeitsposition des 5/3-Wegeventils 20 in Abhängigkeit eines angelegten Differenzdruck-Sollwerts ΔPsoll. Hierdurch stellt sich ein dem Differenzdruck-Sollwert entsprechender Differenzdruck in den beiden Kammern 16, 17 des Ausgleichszylinders 15 ein, der so gesteuert beziehungsweise geregelt wird, dass sich die Schweißzange 10 mit geringer Kraft mittels der ersten Schweißelektrode 13 an die zu verschweißenden Bleche 11, 12 anlegt, wie dies weiter unten in Verbindung mit 2 näher beschrieben wird. Der Differenzdruck muss dabei im Wesentlichen lediglich die Reibung und die Gewichtskraft der Schweißzange 10 überwinden.
  • Ein Differenzdruckregelventil ist für sich beispielsweise aus der DE 10021744 A1 bekannt. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird ein Differenzdruckregelventil 19 verwendet, bei dem das 5/3-Wegeventil 20, die Druck-Spannungs-Wandler 21, 22 und der Differenzdruckregler 23 in einer integrierten Einheit angeordnet sind. Anstelle eines 5/3-Wegeventils 20 kann diese integrierte Einheit auch ein gleichwirkendes anderes Wegeventil enthalten.
  • Der Differenzdruck muss sehr unterschiedlich gesteuert beziehungsweise geregelt werden, je nachdem, ob sich die Schweißzange 10 von unten her, von oben her oder horizontal gegen die zu verschweißenden Werkstücke beziehungsweise Bleche 11, 12 bewegt.
  • Zunächst soll die Steuerung des Differenzdrucks anhand des in 2 dargestellten Signaldiagramms erläutert werden. Es wird zunächst ein relativ hoher Differenzdruck-Sollwert ΔP1 vorgegeben, durch den der Differenzistdruck zunächst steil ansteigt, bis sich der Arbeitskolben 18 in Bewegung setzt. Dies äußerst sich durch eine erste Steigungsänderung K1 in der Differenzistdruckkurve im Sinne einer Abflachung. Diese Steigungsänderung wird dadurch erfasst, dass der durch den Druck-Spannungs-Wandler 21 erfasste Druckwert in der Kammer 16 einer Differenzierstufe 26 eines Steuergeräts 27 zugeführt wird. Unterschreitet der differenzierte Druckwert einen vorgebbaren Grenzwert, so wird dies als Steigungsänderung in der Istdruckkurve interpretiert, und das Steuergerät 27 reduziert dann den Differenzdruck-Sollwert vom Anfangswert ΔP1 auf den neuen Wert ΔP2. Dieser wird so gewählt, dass er nur noch wenig höher als der augenblickliche Istdruck- beziehungsweise Differenzdruck-Istwert liegt, sodass die Istdruckkurve jetzt flacher ansteigt und sich langsam dem Sollwert nähert. Dies führt zu einer langsamen Anlegebewegung, die eine unerwünschte Verformung des oft dünnwandigen Werkstücks verhindert. Ist die Anlage erreicht, so steigt der Istdruck wieder stärker an, und es entsteht eine erneute Steigungsänderung K2 der Istdruckkurve im Sinne eines Anstiegs. Diese wird wiederum in der Differenzierstufe 26 erkannt, worauf das Steuergerät 27 den Differenzdruck-Sollwert erneut vom Wert ΔP2 auf den wert ΔP3 reduziert. Dieser wird so gewählt, dass er einem gewünschten Anlagedruck beziehungsweise einer gewünschten Anlagekraft der Schweißelektrode 13 am zu verschweißenden Werkstück beziehungsweise an den zu verschweißenden Blechen 11, 12 entspricht. Der Istdruck nähert sich diesem neuen Wert nun sehr schnell an.
  • Die beschriebenen Vorgänge verlaufen alle vollautomatisch und unabhängig von der jeweiligen Position der Schweißzange 10 und der zu verschweißenden Bleche 11, 12 oder anderer Werkstücke und unabhängig von der Reibung.
  • In Abwandlung des beschriebenen Verfahrens gemäß 2 kann auch ab Erkennung der ersten Steigungsänderung K1 anstelle einer festen Vorgabe des reduzierten Differenzdruck-Sollwerts ΔP2 ein geregelter Differenzdruck-Sollwert vorgegeben werde, wodurch insgesamt eine überlagerte zweistufige Regelung erreicht wird. Hierzu enthält das Steuergerät 27 einen Regler, der den reduzierten Differenzdruck-Sollwert ΔP2 so regelt, dass der Istdruck ab der Steigungsänderung K1 bis zum Anlagezeitpunkt konstant gehalten wird, und zwar auf einem Wert, der geringfügig höher ist als der Istwert zum Zeitpunkt der ersten Steigungsänderung K1. Dieser Wert kann dabei demjenigen Wert entsprechen, der die Anlagekraft der Schweißzange 10 am Werkstück vorgibt. Prinzipiell ist es jedoch auch möglich, auch bei dieser Variante den Anlagedruck nach dem Anlegen durch Erkennung des Anlagezeitpunkts zu verändern.
  • Anstelle der beschriebenen Erkennung der Steigungsänderung K1 beziehungsweise der Steigungsänderung K2 kann diese auch durch eine Differenzierstufe durch Interpolation des annähernd linearen Druckverlaufs vor der jeweiligen Steigungsänderung erfolgen. Eine vorgebbare Abweichung von diesem linea ren Verlauf wird dann als Steigungsänderung der Istdruckkurve interpretiert.
  • Anstelle der Vorgabe von Differenzdruck-Sollwerten können auch Drucksollwerte vorgegeben werden, wenn in der zweiten Kammer 17 ein definierter Druck vorliegt, beispielsweise der Atmosphärendruck.
  • Weiterhin kann das beschriebene Differenzdruckregelventil auch durch zwei Steuerventile beziehungsweise Regelventile für die beiden Kammern 16, 17 ersetzt werden, wie dies im eingangs angegebenen Stand der Technik beschrieben ist.
  • Nach dem Anlegen der ersten Schweißelektrode 13 wird durch entsprechende Betätigung eines weiteren Arbeitszylinders 24 die zweite Schweißelektrode 14 mittels eines Schwenkhebels 25 von der anderen Seite her gegen die Bleche 11, 12 bewegt und an diese angelegt. Dann erfolgt der Schweißvorgang. Die Steuerung des zweiten Arbeitszylinders 24 ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung, sodass auf eine entsprechende detailliertere Beschreibung verzichtet werden kann. Hierzu wird auf die ausführlichere Beschreibung im eingangs angegebenen Stand der Technik verwiesen.
  • Das Differenzdruckregelventil 19, also beispielsweise der integrierte Differenzdruckregler 23, kann mit einer elektroni schen Schnittstelle ausgestattet sein, um mit einer externen Steuervorrichtung kommunizieren zu können. Die Verbindung kann über Leitungen, beispielsweise Datenleitungen oder drahtlos mittels einer drahtlosen Datenübertragungseinrichtung, erfolgen. Hierzu kann die beschriebene Vorrichtung von dieser externen Steuervorrichtung aus ferngesteuert werden. Dabei ist es auch möglich, über diese Schnittstelle Sensorrückmeldungen vorzunehmen, also beispielsweise die mittels der Druck-Spannungs-Wandler 21, 22 erfassten Druckwerte.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebene sogenannte C-Schweißzange beschränkt, sondern umfasst auch die sogenannten X-Schweißzangen.

Claims (8)

  1. Verfahren zur Steuerung oder Regelung des Drucks in einem fluidischen Ausgleichszylinder (15), durch den eine Schweißzange (10) an ein zu schweißendes Werkstück (11, 12) angelegt wird, das die folgenden Schritte aufweist: a) Anlegen eines Arbeitsdrucks (ΔP1) an den Ausgleichszylinder (15), b) Erfassen des Zeitpunkts, bei dem eine Steigungsänderung (K1) in der Istdruckkurve infolge des Beginns der Kolbenbewegung auftritt, c) Absenken des Arbeitsdrucks (ΔP1) zu diesem Zeitpunkt auf einen niedrigeren ersten Wert (ΔP2), der ein sanftes Anlegen der Schweißzange (10) mit einer ihrer Schweißelektroden (13) an das Werkstück (11, 12) gewährleistet.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der niedrigere erste Wert (ΔP2) ein variabler Sollwert ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwert im Sinne einer Folgeregelung so variabel vorge geben wird, dass der Istwert auf einem Wert konstant gehalten wird, der um einen vorgebbaren Druckwert höher ist als der Istwert zum Zeitpunkt der Arbeitsdruckabsenkung.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der niedrigere erste Wert des Arbeitsdrucks (ΔP2) ein fester Wert oder fester Sollwert ist.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitpunkt des Anlegens der Schweißzange (10) an das Werkstück durch Erfassen einer zweiten Steigungsänderung (K2) in der Istdruckkurve erkannt wird und dass dann eine weitere Druckabsenkung des Arbeitsdrucks auf einen Wert (ΔP3) erfolgt, der der gewünschten Anlagekraft der Schweißzange (10) am Werkstück (11, 12) entspricht.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erfassung der Steigungsänderungen (K1, K2) in der Istdruckkurve der Istdruckverlauf differenziert wird, wobei das Erreichen eines vorgebbaren Werts des differenzierten Istdrucks als eine solche Steigungsänderung interpretiert wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erfassung der Steigungsänderungen (K1, K2) in der Istdruckkurve eine lineare Verlängerung des anfänglich linearen Druckanstiegs berechnet und eine vorgebbare Abweichung davon als eine solche Steigungsänderung interpretiert wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Differenzdruckregelventils (19) zur Steuerung oder Regelung des Ausgleichszylinders (15).
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