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DE102005017074A1 - Verfahren zur Steuerung von magnetisch bedingtem Geräusch von rotierenden Wechselstrommaschinen - Google Patents

Verfahren zur Steuerung von magnetisch bedingtem Geräusch von rotierenden Wechselstrommaschinen Download PDF

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DE102005017074A1
DE102005017074A1 DE102005017074A DE102005017074A DE102005017074A1 DE 102005017074 A1 DE102005017074 A1 DE 102005017074A1 DE 102005017074 A DE102005017074 A DE 102005017074A DE 102005017074 A DE102005017074 A DE 102005017074A DE 102005017074 A1 DE102005017074 A1 DE 102005017074A1
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DE
Germany
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order
harmonic
radial direction
phase
direction vibration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102005017074A
Other languages
English (en)
Inventor
Soichi Kariya Yoshinaga
Kenichi Kariya Wakabayashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denso Corp
Original Assignee
Denso Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Denso Corp filed Critical Denso Corp
Publication of DE102005017074A1 publication Critical patent/DE102005017074A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P21/00Arrangements or methods for the control of electric machines by vector control, e.g. by control of field orientation
    • H02P21/05Arrangements or methods for the control of electric machines by vector control, e.g. by control of field orientation specially adapted for damping motor oscillations, e.g. for reducing hunting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)
  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Abstract

Es wird ein Verfahren zur wesentlichen Reduzierung des magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstrommaschine im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen vorgeschlagen, welches die Überlagerung einer Frequenz einer (n-1)-ten Ordnung in inverser Phasenfolge mit einem mehrphasigen Wechselstrom bezüglich einer Grundfrequenzkomponente des mehrphasigen Wechselstromes umfaßt, der einem Anker der rotierenden Wechselstrommaschine mehrphasiger Bauart zugeführt wird, so daß die harmonischen Komponenten der n-ten Ordnung der Grundfrequenzkomponente unter den Radialrichtungsvibrationskräften magnetisch bedingter Art reduziert werden, die in der Radialrichtung in einem Kern der rotierenden Wechselstrommaschine erzeugt werden.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstrommaschine.
  • 2. Beschreibung des zutreffenden Standes der Technik
  • In den letzten Jahren haben elektrische Fahrzeuge, Hybridfahrzeuge, Brennstoffzellenfahrzeuge u.s.w. das praktische Niveau oder das Entwicklungsniveau erreicht. In diesen Fahrzeugen werden rotierende Wechselstrommaschinen großer Ausgangsleistung die Haupteinheiten zur Erzeugung der Antriebskraft, doch leiden solche rotierenden Wechselstrommaschinen großer Ausgangsleistung unter dem Problem, daß sie ein sehr lautes magnetisch bedingtes Geräusch entwickeln. Als eine Maßnahme zur Reduzierung dieses magnetisch bedingten Geräusches schlägt die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung (Kokai) Nr. 11-341864 vor, Stromwellenformen auf der Basis von Informationen von Kraftschwankungen zu erzeugen, um die magnetischen Erschütterungskräfte auszulöschen, so daß das magnetisch bedingte Geräusch reduziert wird.
  • Das Prinzip der Technologie zur Verminderung magnetisch bedingtem Geräusches durch Überlagerung von Strom nach der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung 11-341864, welche oben erwähnt wurde, ist leicht verständlich, doch ist nicht klar, welche Stromwellenformen tatsächlich überlagert werden müssen, um das magnetisch bedingte Geräusch der Eigenfrequenz zu reduzieren, welche in der rotieren den Wechselstrommaschine vorherrscht. Es besteht die Möglichkeit, daß das magnetisch bedingte Geräusch durch die Überlagerung des Stromes sogar verstärkt wird oder daß fast keine Verminderungswirkung des magnetisch bedingten Geräusches erzielt werden kann.
  • Es ist nämlich für einen Fachmann ohne weiteres denkbar, den Strom in irgendeiner Weise zu ändern, so daß sich das magnetisch bedingte Geräusch ändert, das der durch den Strom erzeugten elektromagnetischen Kraft entspricht, doch würde der Fachmann nicht die Stromwellenformen in Betracht gezogen haben, die vorzusehen sind, um das magnetisch bedingte Geräusch zu vermindern, insbesondere dessen Frequenzen, so daß es schwierig geworden wäre, tatsächlich das magnetisch bedingte Geräusch mit guter Präzision herabzusetzen. Dieses Problem wird noch schwieriger bei der Verminderung des magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstrommaschine zur Erzeugung eines Antriebsdrehmomentes, welches sich im Antriebszustand ständig ändert.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Steuerung des magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstrommaschine zu schaffen, mit welchem effektiv beispielsweise die Verminderung des magnetisch bedingten Geräusches verwirklicht werden kann, sowie eine rotierende elektrische Wechselstrommaschine zu schaffen, bei der das magnetisch bedingte Geräusch frei steuerbar ist.
  • Zum Erreichen des obigen Zieles ist gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Steuerung des magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstrommaschine vorgesehen, welches, wenn man einer Grundfrequenzkomponente eines mehrphasigen Wechselstromes, der zu einem Anker einer mehrphasigen rotierenden Wechselstrommaschine geführt wird, eine Ordnung „1" zuteilt, das Hinzufügen eines harmonischen Stromes zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung einer (n-1)-ten Ordnung (n ist eine ganze Zahl) zu dem mehrphasigen Wechsel strom vorsieht, wobei der harmonische Strom eine inverse Phasensequenz gegenüber der Grundfrequenzkomponente hat, so daß unter den Radialrichtungs-Vibrationen, welche Vibrationen umfassen, die radial um eine Achse einer Welle der rotierenden Wechselstrommaschine aufgrund von Vibrationskräften erzeugt werden, die durch die rotierende Wechselstrommaschine hervorgebracht werden oder durch Eingänge zu der rotierenden Wechselstrommaschine von außen hervorgerufen werden, harmonische Radialrichtungs-Schwingungskomponenten n-ter Ordnung im Vergleich zu dem Falle geändert werden, in welchem die harmonischen Ströme zur Steuerung der Radialrichtungsvibration nicht eingeführt werden. Hierdurch wird es zum ersten Mal möglich, das magnetisch bedingte Geräusch rotierender Wechselstrommaschinen mit vielerlei Größen und beliebigen Ausgangszustand wirkungsvoll zu beeinflussen.
  • Es sei bemerkt, daß der Ausdruck „inverse Phasensequenz" eine Folge der Zuführung der Phasenströme bedeutet, wobei die Richtungen der rotierenden magnetischen Felder, welche durch die harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung, erzeugt werden, entgegengesetzt sind.
  • Es kann eine offene Steuerung durchgeführt werden, wobei Werte verwendet werden, die zuvor als Phasen oder Amplituden der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung bestimmt worden sind, oder es kann eine rückgekoppelte Steuerung oder Regelung vorgesehen sein, um die Unterschiede zwischen den detektierten Werten der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung und den Zielwerten der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung gegen Null gehen zu lassen. Es sei bemerkt, daß die zuvor bestimmten Werte entsprechend dem Antriebszustand basierend auf zuvor gespeicherten Aufzeichnungen der Strom-Grundwellenamplitude oder der Drehzahl, sowie Phase oder Amplitude geändert werden können.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann nämlich das magnetisch bedingte Geräusch der n-ten Ordnung erhöht oder vermindert werden, indem ein harmonischer Strom der (n-1)-ten Ordnung (n ist eine natürliche Zahl) zur Radialrichtungs-Vibrations steuerung überlagert wird, wobei dieser harmonische Strom eine inverse Phasensequenz gegenüber derjenigen der Grundfrequenzkomponente des Statorstroms der rotierenden Wechselstrommaschine aufweist, welche im Motorbetrieb oder im Generatorbetrieb läuft. Aufgrund dieser Maßnahme kann eine extrem ruhig laufende rotierende Wechselstrommaschine verwirklicht werden und es kann eine rotierende Wechselstrommaschine geschaffen werden, die eine gewünschte magnetisch bedingte Geräuschentwicklung aufweist. In einem Hybridkraftfahrzeug beispielsweise kann, wenn der Verbrennungsmotor gestoppt wird und das Fahrzeug durch die rotierende Wechselstrommaschine angetrieben wird, ein Rotationsgeräusch erzeugt werden, so daß man dasselbe Empfinden einer Beschleunigung erhält, wie beim Betrieb des Verbrennungsmotors. Wenn weiter in dem Fahrzeug oder der rotierenden Wechselstrommaschine eine Abnormität auftritt, und sich die Antriebsbedingungen ändern, so kann das magnetisch bedingte Geräusch dementsprechend geändert werden, um eine Information an den Fahrer zu geben. Weiter wird der fahrenden Person die Möglichkeit eröffnet zuvor den Pegel oder die Frequenz des magnetisch bedingten Geräusches entsprechend ihren Wünschen einzustellen.
  • Dies wird weiter unten im einzelnen erläutert. Das magnetisch bedingte Geräusch wird durch die Vibration (auch als magnetische Vibration bezeichnet) erzeugt, welche durch die magnetischen Kräfte (magnetische Vibrationskraft) eines Kernes einer rotierenden Wechselstrommaschine hervorgerufen wird. Diese magnetische Vibration wird zu einer kombinierten Schwingung oder Vibration einer umfangsgerichteten Vibrationskomponente und einer radial gerichteten Vibrationskomponente. Die umfangsgerichtete Vibration des Kernes erzeugt eine Drehmomentwelligkeit. Da jedoch der Statorkern oder der Rotorkern im wesentlichen zylindrische Gestalt oder säulenförmige Gestalt haben, ist, selbst wenn diese Kerne periodisch in der Umfangsrichtung schwingen, die Schwingung der Luft in der Nachbarschaft zu den Kernen aufgrund dieser Vibration, d. h., das Geräusch nur gering. Im Gegensatz hierzu verursacht die Vibration in der Radialrichtung des Kernes die Radialrichtungsvibration einer äußeren Umfangsfläche oder einer inneren Umfangsfläche des Statorkerns oder Rotorkerns, doch ist dieser Außenumfang oder Innenumfang der Luft benachbart, so daß die Radialrichtungsvibration des Statorkerns oder Rotorkerns die Außenumfangsfläche oder Innenumfangsfläche zu Schwingungen in der Radialrichtung veranlaßt und eine starke Geräuschbildung verursacht. Dies bedeutet, daß die Drehmomentwelligkeit durch Vermindern der Komponente der magnetischen Vibrationskraft in Umfangsrichtung vermindert wird und daß das magnetisch bedingte Geräusch durch Vermindern der Radialrichtungskomponente der magnetischen Vibrationskraft vermindert wird.
  • Um gemäß der vorliegenden Erfindung harmonische Komponenten vorbestimmter Ordnung der Radialrichtungskomponenten der magnetischen Vibrationskraft (auch als die „magnetische Radialrichtungs-Vibrationskraft" bezeichnet), welche gewöhnlich durch die magnetomotorische Kraft des Rotors und den Statorstrom (Grundfrequenzkomponente) auf Zielwerte zu ändern oder herabzusetzen, wird ein harmonischer Strom zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung mit der Zahl der vorbestimmten Ordnung minus eins, welcher eine Ordnung aufweist, die um eins kleiner als die vorbestimmte Ordnung ist und der eine inverse Phasensequenz gegenüber derjenigen der Grundfrequenzkomponente hat, zu dem Statorstrom (mehrphasiger Wechselstrom) hinzu addiert, so daß magnetische Vibrationskräfte vorbestimmter Ordnung mit Phasen und Amplituden hinzu addiert werden, welche eine Zielamplitude der Summe der Vektoren mit den harmonischen Komponenten aufweist (vorzugsweise klein ist). Aufgrund dieser Tatsache kann das magnetbedingte Geräusch gesteuert (erhöht oder verringert) werden.
  • Wenn nämlich gemäß der vorliegenden Erfindung der Ordnung einer Grundfrequenz eine „1" zugeordnet wird, wird ein harmonischer Strom der Ordnung n-1 zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung mit einer inversen Phasenfolge zu einem Anker einer rotierenden Wechselstrommaschine hinzugefügt, welche einen Grundfrequenzstrom aufnimmt. Dies bewirkt, daß die harmonische Komponente n-ter Ordnung der Radialrichtungsvibration gesteuert oder beeinflußt wird. Der Grund hierfür wird weiter unten erklärt. Es sei bemerkt, daß die Phasen und Amplituden der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung zuvor durch Versuche aufgefunden werden können, daß Werte verwendet werden können, die basierend auf den später erläuterten Gleichungen errechnet wurden und daß Werte verwendet werden können, die durch numerische Rechnung, beispielsweise nach der Methode der endlichen Elemente (FEM) ermittelt wurden.
  • Vorzugsweise umfaßt das Verfahren das Hinzufügen harmonischer Ströme zur Steuerung der Radialrichtungsvibration mit vorbestimmten Amplituden und Phasen zu der Grundfrequenzkomponente des mehrphasigen Wechselstromes, zur Steuerung (Verminderung oder Vergrößerung) der harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten in stärkeren Maße als im Falle, in welchem die harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung nicht hinzugefügt werden. Aufgrund dieser Tatsache kann das magnetisch bedingte Geräusch gut und zuverlässig gesteuert (vermindert oder erhöht) werden.
  • Vorzugsweise ist die rotierende Wechselstrommaschine eine dreiphasige rotierende Wechselstrommaschine. Die Ordnung der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung ist eine (6k-1)-te Ordnung (k ist eine natürliche Zahl). Demgemäß können beispielsweise beide harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten der 6k-Ordnung, welche in einer dreiphasigen rotierenden Wechselstrommaschine vorherrschen, gut verringert werden.
  • Vorzugsweise ist die Ordnung des harmonischen Stromes zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung mindestens eine aus der durch die fünfte, elfte, siebzehnte und dreiundzwanzigste Ordnung gebildeten Gruppe. Demgemäß kann mindestens eine der harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten mit einer Ordnung aus der von der sechsten, zwölften, achtzehnten und vierundzwanzigsten Ordnung gebildeten Gruppe, welche in einer dreiphasigen rotierenden Wechselstrommaschine vorherrschen, gut abgeschwächt werden.
  • Bevorzugstermaßen umfaßt das Verfahren weiter das Errechnen der Amplituden und Phasen der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung, welche zu dem mehrphasigen Wechselstrom hinzuzufügen sind, um Zielwerte der harmonischen Komponenten der Radialrichtungsvibration auf der Basis vorbestimmter Auf zeichnungen oder Gleichungen zu erhalten, welche die Beziehungen zwischen den harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten und den harmonischen Strömen zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung aufzeigen, so wie das Hinzufügen der errechneten Werte der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung zu dem mehrphasigen Wechselstrom.
  • Gemäß diesem Aspekt der Erfindung werden nämlich durch Verwendung vorbestimmter Beziehungen (Aufzeichnungen oder Gleichungen) zwischen den harmonischen Komponenten der Radialrichtungsvibration und den harmonischen Strömen zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung, welche im System gespeichert sind, die harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung zur Erzeugung der beabsichtigten harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten, d. h., der Zielwerte der harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten errechnet und diese errechneten harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung werden dann zugeführt, um hierdurch die Zielwerte der harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten zu erzeugen. Hierdurch können die Zielwerte der harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten, d. h. die gewünschten harmonischen Radialrichtungskomponenten frei und unabhängig von einer Änderung des jeweiligen Fahrzustandes oder Antriebszustandes erzeugt werden.
  • Vorzugsweise umfaßt das Verfahren weiter das Detektieren der harmonischen Stromkomponenten, die zu dem Anker geführt werden, so wie die Durchführung einer Steuerung mit Rückkopplung oder einer Regelung, so daß Abweichungen der Amplitude und der Phasen zwischen den detektierten Werten der harmonischen Stromkomponenten und den errechneten Werten der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung, die zu dem Mehrphasenwechselstrom hinzu addiert werden sollen, zu Null werden, so daß man Zielwerte der harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten erhält. Demgemäß können die gewünschten harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten zuverlässig erzeugt werden.
  • Vorzugsweise umfaßt das Verfahren weiterhin das Detektieren der harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten oder der diesen zugeordneten elektrischen Parameter, das Errechnen der Amplituden und Phasen der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung entsprechend den Differenzen der Radialrichtungs-Vibrationskomponenten oder der diesen zuzuordnenden elektrischen Parametern entsprechend den Abweichungen zwischen den detektierten Werten der harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten oder der diesen zugeordneten elektrischen Parameter und den Zielwerten der harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten oder der diesen zugeordneten elektrischen Parameter basierend auf Aufzeichnungen oder Gleichungen, sowie das Hinzu addieren der errechneten Werte der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung zu dem mehrphasigen Wechselstrom. Demgemäß können die gewünschten harmonischen Radialrichtungs-Vibrationskomponenten zuverlässig erzeugt werden.
  • (Modifikationen)
    • 1. Die Ordnung der inversen Phasenfolgen der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung (d. h. die Vielfachen der Frequenzen der harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung mit Bezug auf die Frequenz der Grundfrequenzkomponente) kann natürlich Toleranzen bei der Erzeugung der harmonischen Ströme in den erzeugenden Schaltungen umfassen. Beispielsweise kann die Ordnung (n-1) zwischen (n-1) – 0,1 und (n-1) + 0,1 liegen.
    • 2. Als rotierende Wechselstrommaschinen werden vorzugsweise verschiedene Arten von Synchronmaschinen verwendet. Die Arbeitsweise kann entweder ein Motorbetrieb oder ein Leistungserzeugungsbetrieb sein. Weiter können die harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung bei allen Rotationsbereichen überlagert werden oder die harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung können nur bei Rotationsbereichen überlagert werden, bei welchem das vom Magnetfeld bedingte Geräusch ein besonderes Problem ist.
    • 3. Eine vorbestimmte Radialrichtungsvibration einer einzigen Ordnung kann durch Überlagern eines harmonischen Stromes zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung einer vorbestimmten einzigen Ordnung vermindert werden, oder Radialrichtungs-Vibrationen einer Mehrzahl von Ordnungen können durch Überlagerungen von harmonischen Strömen zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung einer Mehrzahl von Ordnungen reduziert werden.
    • 4. Die Änderung, insbesondere die Verminderung, der magnetisch bedingten Geräuschentwicklung, wie dies oben beschrieben wurde, kann selektiv nur innerhalb einer bestimmten eine Ruhe erfordernden Zeitdauer in dem Fahrzeug bewirkt werden, welches die rotierende Wechselstrommaschine verwendet, beispielsweise wenn das Fahrzeug unter Verwendung der Antriebsmaschine angehalten wird, wenn das Fahrzeug bei geringem Motorengeräusch verzögert wird oder während eines regenerativen Bremsens.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese und weitere Ziele und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden noch deutlicher aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen. In diesen stellen dar:
  • 1 ein Schaltbild einer schematisch herausgezeichneten einzelnen Phase eines magnetischen Kreises einer dreiphasigen rotierenden Wechselstrommaschine;
  • 2 ein äquivalentes Schaltbild des magnetischen Kreises des Systems nach 1;
  • 3 ein Blockschaltbild einer Motorsteuerschaltung unter Verwendung des Verfahrens zur Änderung des magnetisch bedingten Geräusches gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
  • 4 ein Blockschaltbild einer Motorsteuerschaltung unter Verwendung des Verfahrens zur Änderung des magnetisch bedingten Geräusches gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
  • 5 ein Blockschaltbild einer Motorsteuerschaltung unter Einsatz des Verfahrens zur Änderung des magnetisch bedingten Geräusches gemäß wiederum einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
  • 6 ein Blockschaltbild einer Motorsteuerschaltung unter Einsatz des Verfahrens zur Änderung des verfahrensbedingten Geräusches gemäß wiederum einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
  • 7 ein Blockschaltbild einer Motorsteuerschaltung unter Einsatz des Verfahrens zur Änderung des magnetisch bedingten Geräusches gemäß abermals einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
  • 8 eine schematische Querschnittsansicht in der radialen Schnittebene einer dreiphasigen Synchronmaschine in einer Versuchsanordnung;
  • 9 eine graphische Darstellung von Wellenformen der Radialrichtungs-Vibrationskräfte, welche in einer Versuchsanordnung unter Verwendung der dreiphasigen Synchronmaschine nach 8 entstehen;
  • 10 eine Gleichung 1 zur Definition eines magnetischen Flusses;
  • 11 eine Gleichung 2 zur Definition der magnetischen Energie;
  • 12 eine Gleichung 3 zur Definition einer magnetischen Vibrationskraft;
  • 13 eine Gleichung 4 zur Definition einer magnetomotorischen Rotorkraft und eines Statorstroms der Phase U;
  • 14 eine Gleichung 5 zur Definition einer magnetomotorischen Rotorkraft und eines Statorstroms der Phase V;
  • 15 eine Gleichung 6 zur Definition einer magnetomotorischen Rotorkraft und eines Statorstroms der Phase W;
  • 16 eine Gleichung 7 zur Definition einer Vibrationskraft der Phase U;
  • 17 eine Gleichung 8 zur Definition einer Vibrationskraft der Phase V;
  • 18 eine Gleichung 9 zur Definition einer Vibrationskraft der Phase W;
  • 19 eine Gleichung 10 zur Definition der Kombination der Vibrationskräfte der drei Phasen;
  • 20 eine Gleichung 11 zur Definition einer magnetomotorischen Rotorkraft und eines Statorstroms mit zwei harmonischen Komponenten der Phase U;
  • 21 eine Gleichung 12 zur Definition einer magnetomotorischen Rotorkraft und eines Statorstroms mit zwei harmonischen Komponenten der Phase V;
  • 22 eine Gleichung 13 zur Definition einer magnetomotorischen Rotorkraft und eines Statorstroms mit zwei harmonischen Komponenten der Phase W;
  • 23 eine Gleichung 14 zur Definition einer Vibrationskraft der Phase U, errechnet durch Gleichung 11;
  • 24 eine Gleichung 15 zur Definition einer Vibrationskraft der Phase V, errechnet durch die Gleichung 12;
  • 25 eine Gleichung 16 zur Definition einer Vibrationskraft der Phase W, errechnet durch die Gleichung 13;
  • 26 eine Gleichung 17, welche durch Einsetzen von j=3, k=5, 1=7, m=5 und n=11 in Gleichung 11 erhalten wird;
  • 27 eine Gleichung 18, die durch Einsetzen von j=3, k=5, 1=7, m=5 und n=11 in Gleichung 12 erhalten wird;
  • 28 eine Gleichung 19, die durch Einsetzen von j=3, k=5, 1=7, m=5 und n=11 in Gleichung 13 erhalten wird;
  • 29 eine Gleichung 20, zur Definition einer Vibrationskraft der Phase U, errechnet durch Gleichung 17;
  • 30 eine Gleichung 21 zur Definition einer Vibrationskraft der Phase V, errechnet durch Gleichung 18;
  • 31 eine Gleichung 22 zur Definition einer Vibrationskraft der Phase W, errechnet durch Gleichung 19;
  • 32 eine Gleichung 23, welche durch Kombination der drei Vibrationskräfte erhalten wird, die durch die Gleichungen 17 bis 19 erhalten wird;
  • 33 eine Gleichung 24 für die Löschung der Vibrationskraftkomponente der sechsten Ordnung; und
  • 34 eine Gleichung 25 zur Löschung der Vibrationskraftkomponente der zwölften Ordnung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
  • Erläuterung des Prinzips
  • Nachfolgend wird das Prinzip der Erfindung bei der Anwendung auf eine dreiphasige rotierende Wechselstrommaschine erklärt.
  • 1 ist die schematische Ansicht des Teiles einer Phase eines magnetischen Kreises einer dreiphasigen rotierenden Wechselstrommaschine, während 2 ein äquivalentes magnetisches Schaltbild von 1 ist. In einer Synchronmaschine wird ein magnetischer Fluß Φ durch einen Magnetpol des Rotors (durch eine Spule oder einen Permanentmagneten gebildet) erzeugt. Eine magnetomotorische Kraft des Rotors Fmag bezeichnet die magnetomotorische Kraft des magnetischen Pols des Rotors im magnetischen Schließungskreis, d. h., eine Magnetfeldintensität, und eine magnetomotorische Kraft des Stators Fcoil ist die magnetomotorische Kraft, welche in dem magnetischen Schließungskreis durch den Statorstrom erzeugt wird, d. h., wiederum eine Kraftflußdichte oder Magnetfeldintensität. Rg ist ein magnetischer Widerstand eines Luftspaltes zwischen dem Stator und dem Rotor. Es sei bemerkt, daß in den oben genannten Figuren und den folgenden Gleichungen Icoil ein Statorstrom (Phasenstrom des Ankers) bedeutet, x die Luftspaltweite ist, S eine Fläche bezeichnet, die dem Luftspalt gegenüber steht, μo die Permeabilität der Luft ist und N die Anzahl von Windungen jeder Phasenspule des Ankers oder Stators bezeichnet.
  • Der magnetische Fluß ist durch Gleichung 1 definiert und die magnetische Energie ist durch Gleichung 2 definiert. Die magnetische Vibrationskraft ist durch Gleichung 3 definiert und die magnetomotorische Kraft der Phase U des Rotors und der Statorstrom sind durch Gleichung 4 definiert. Die magnetomotorische Kraft des Rotors für die Phase V und der Statorstrom sind durch Gleichung 5 definiert. Die magnetomotorische Kraft des Rotors und der Statorstrom für die Phase W sind durch die Gleichung 6 definiert. Die Gleichungen 1 bis 6 sind in den 10 bis 15 wiedergegeben.
  • Vorliegend rotiert der schematisch in 1 dargestellte Rotor in einer tatsächlich vorgegebenen rotierenden elektrischen Maschine. Die magnetomotorische Kraft des Rotors hat daher die Gestalt einer Sinuswelle. Die magnetische Vibrationskraft f ist als die Summe eines Quadrates der magnetomotorischen Kraft des Rotors, des Quadrates der magnetomotorischen Kraft des Stators und des Produktes aus der magnetomotorischen Kraft des Rotors und der magnetomotorischen Kraft des Stators definiert. Im vorliegenden Beispiel enthält die magnetomotorische Kraft des Rotors harmonische Komponenten der dritten, fünften und siebenten Ordnung, die aufgrund des Einflusses der Rotorgestalt und dergleichen in der Grundwellenkomponente (Komponente der ersten Ordnung) erzeugt werden. Es sei hier angenommen, daß der Statorstrom nur die Grundwellenkomponente oder Grundfrequenzkomponente enthält. Natürlich können sowohl die magnetomotorische Kraft des Rotors als auch der Statorstrom andere harmonische Komponenten gegenüber dem zuvor angesprochene Sachverhalt enthalten.
  • Wenn die magnetischen Vibrationskräfte (auch einfach als „Vibrationskräfte" bezeichnet) der verschiedenen Phasen aus den Gleichungen 4 bis 6 und Gleichung 3 errechnet werden, so erhält man die Gleichungen 7 bis 9.
  • Die Gleichungen 7 bis 9 sind jeweils in den 16 bis 18 wiedergegeben. Es sei bemerkt, daß Fi die Amplitude einer Komponente i-ter Ordnung der magnetomotorischen Kraft des Rotors ist, Ii die Amplitude der Komponente i-ter Ordnung des Statorstroms ist, θ der Drehwinkel des Rotors ist und α, β, γ, δ, s, t und u Phasenwinkel bedeuten. In den Gleichungen 7 bis 9 sind Ausdrücke, die durch durchgehende Unterstreichungen gekennzeichnet sind, in Phase befindliche Ausdrücke in jeder Phase, während die Ausdrücke, die durch unterbrochene Unterstreichungen gekennzeichnet sind, Aus drücke bezeichnen, die innerhalb jeder Phase um 120 Grad phasenverschoben sind. Ein magnetisches Geräusch wird durch die Vibrationskraft erzeugt, die durch Kombination der Vibrationskräfte dieser Phasen erhalten wird. Wenn man also die Gleichungen 7 bis 9 addiert, erhält man Gleichung 10.
  • Die Gleichung 10 ist in 19 wiedergegeben. Nachfolgend seien die Erläuterungen zu den Ausdrücken in Gleichung 10 angegeben.
    • (1) Dieser Ausdruck ist eine Gleichstromkomponente;
    • (2) Dieser Ausdruck ist eine Komponente sechster Ordnung, welche durch eine Harmonische dritter Ordnung der magnetomotorischen Kraft des Rotors erzeugt wird;
    • (3) Dieser Ausdruck ist eine Komponente sechster Ordnung, der durch Harmonische der ersten Ordnung und der fünften Ordnung der magnetomotorischen Kraft des Rotors erzeugt wird;
    • (4) Dieser Ausdruck ist eine Komponente sechster Ordnung, welche durch Harmonische der ersten Ordnung und der siebenten Ordnung der magnetomotorischen Kraft des Rotors erzeugt wird;
    • (5) Dieser Ausdruck ist eine Komponente zwölfter Ordnung, welche durch harmonische Komponenten der fünften Ordnung und der siebten Ordnung der magnetomotorischen Kraft des Rotors erzeugt wird;
    • (6) Dieser Ausdruck ist eine Komponente sechster Ordnung, welche durch die magnetomotorische Kraft des Rotors der fünften Ordnung und dem Statorstrom der ersten Ordnung erzeugt wird;
    • (7) Dieser Ausdruck ist eine Komponente der sechsten Ordnung, welche durch die magnetomotorische Kraft des Rotors der siebten Ordnung und den Statorstrom der ersten Ordnung erzeugt wird.
  • In Gleichung 10 sind die Ausdrücke, die in den Gleichungen 7 bis 9 durch durchgehende Unterstreichung gekennzeichnet sind, in der Phase gleich, so daß sie einander verstärken. während die Ausdrücke, die in den Gleichungen 7 bis 9 durch unterbrochene Linien gekennzeichnet sind, sich auslöschen, da die Summe der drei Phasenvektoren zu Null wird. Das bedeutet, die Komponenten der sechsten Ordnung, welche durch die Ausdrücke (2), (3), (4), (6) und (7) in Gleichung 10 bezeichnet sind, und die zwölfte Komponente, welche durch (5) bezeichnet ist, sind Ausdrücke, welche einander verstärken, so daß sie die Ursache für magnetbedingtes Geräusch der dreiphasigen rotierenden Wechselstrommaschine sind. Wenn man eine feinere Untersuchung der Rechnung vornimmt, so erkennt man, daß die kombinierte Vibrationskraft der dreiphasigen rotierenden Wechselstrommaschine ein ganzzahliges Vielfaches von sechs ist und daß die harmonischen Komponenten des magnetisch bedingten Geräusches eine Komponente der 6k-ten Ordnung (k ist eine natürliche Zahl) enthalten.
  • Als nächstes sei ein Fall betrachtet, in welchem zwei harmonische Stromkomponenten, welche die m-te und n-te harmonische Stromkomponente sind und welche inverse Phasenfolgen gegenüber derjenigen der Grundfrequenzkomponente haben, dieser Grundfrequenzkomponente (Komponente der ersten Ordnung) des Statorstroms überlagert werden. Für die Verallgemeinerung sei angenommen, daß die magnetomotorische Kraft des Rotors die Komponente der ersten Ordnung, der j-ten Ordnung, der k-ten Ordnung und der l-ten Ordnung enthalte. Die magnetomotorische Kraft des Rotors und der Statorstrom jeder Phase sind in diesem Falle durch Gleichung 11 bis Gleichung 13 dargestellt. Wenn man daher diese Gleichungen 11 bis 13 in derselben Weise wie oben beschrieben ausrechnet, erhält man die Gleichungen 14 bis 16. Die Gleichungen 11 bis 16 sind in den 20 bis 25 angegeben. Es sei bemerkt, daß Fi die Amplitude einer Komponente der i-ten Ordnung der magnetomotorischen Kraft des Rotors ist, daß Ii die Amplitude der Komponente i-ter Ordnung des Statorstroms ist, θ der Rotationswinkel des Rotors ist und α, β, γ, δ, s, t und u Phasenwinkel bedeuten. j, K, L, m und n sind ganze Zahlen.
  • In den Gleichungen 14 bis 16 sind die durch Unterstreichung mit durchgehenden Linien bezeichneten Ausdrücke solche, die in jeder Phase phasengleich sind und die Ausdrücke, die durch Unterstreichung mit unterbrochener Linie unterzeichnet sind, sind Ausdrücke, die für jede Phase eine Phasenverschiebung um 120 Grad haben. Magne tisch bedingtes Geräusch wird durch die Vibrationskraft gebildet, die durch Kombination der Vibrationskräfte unterschiedlicher Phasen erhalten wird. Die durch durchgehende Linien unterstrichenen Ausdrücke in den Gleichungen 14 bis 16 sind phasengleich, so daß sie einander verstärken, während die mit unterbrochenen Linien unterstrichenen Ausdrücken in den Gleichungen 14 bis 16 einander auslöschen, da die Summe der drei Phasenvektoren zu Null wird. Man erkennt also, daß die Vibrationskräfte mit der Ordnung (m+1), (n+1) und (m-n) erzeugt werden können, wenn die harmonischen Stromkomponenten der m-ten und der n-ten Ordnung in inverser Phasenfolge hinzugefügt werden.
  • Das bedeutet, daß die Vibrationskräfte der (m+1)-ten Ordnung, der (n+1)-ten Ordnung und der (m-n)-ten Ordnung durch die harmonische Stromkomponenten der m-ten Ordnung und der n-ten Ordnung frei erzeugt werden können. Aufgrund dieser Tatsache kann das magnetisch bedingte Geräusch verstärkt oder vermindert werden.
  • Durch Verwendung der vorgenannten Ergebnisse der Analyse sei als nächstes ein Fall untersucht, bei welchem die harmonischen Stromkomponenten der fünften Ordnung und der siebenten Ordnung in inverser Phasensequenz überlagert werden, um magnetisch bedingte Geräusche der sechsten Ordnung und der zwölften Ordnung zu vermindern, welche sich als ein Problem in dreiphasigen rotierenden Wechselstrommaschinen darstellen.
  • Setzt man in den Gleichungen 11 bis 13 j=3, k=5, 1=7, m=5 und n=11 ein, wenn man die magnetomotorischen Kräfte des Rotors der ersten Ordnung, der dritten Ordnung, der fünften Ordnung und der siebten Ordnung berücksichtigt und die Statorströme der ersten Ordnung, der fünften Ordnung und der elften Ordnung berücksichtigt, dann erhält man die magnetomotorischen Kräfte des Rotors und die Statorströme der Phasen, wie in den Gleichungen 17, 18 und 19 angegeben ist, die in den 26 bis 28 gezeigt sind.
  • Man sieht aus diesen Gleichungen, daß man durch Vorgehen in derselben Weise, wie oben angegeben, die Vibrationskräfte der verschiedenen Phasen, wie in den Gleichungen 20 bis 22 angegeben ist, erhält und daß die Vibrationskraft durch Kombinieren der Vibrationskräfte der verschiedenen Phasen erhalten wird, wie dies durch Gleichung 23 aufgezeigt ist.
  • Die Gleichungen 20 bis 23 sind jeweils in den 29 bis 32 wiedergegeben. Es sei bemerkt, daß die Ausdrücke, welche in den Gleichungen 20 bis 22 mit durchgezogenen Linien unterstrichen sind, gleichphasig sind, so daß sie einander verstärken, während die Ausdrücke, die in den Gleichungen 20 bis 22 mit unterbrochenen Linien unterstrichen sind, einander auslöschen, da die Summe der drei Phasenvektoren zu Null wird.
  • Im folgenden sei eine Erläuterung der Ausdrücke von Gleichung 23 in 32 gegeben.
    • (1) Dieser Ausdruck ist eine Gleichstromkomponente;
    • (2) Dieser Ausdruck ist eine Komponente der sechsten Ordnung, welche durch die magnetomotorische Kraft des Rotors der dritten Ordnung erzeugt wird;
    • (3) Dieser Ausdruck ist eine Komponente der sechsten Ordnung, welche durch eine magnetomotorische Kraft des Rotors der ersten Ordnung und der fünften Ordnung erzeugt wird;
    • (4) Dieser Ausdruck ist eine Komponente der sechsten Ordnung, welche durch die magnetomotorische Kraft des Rotors der ersten Ordnung und der siebten Ordnung erzeugt wird;
    • (5) Dieser Ausdruck ist eine Komponente der zwölften Ordnung, welche durch die magnetomotorische Kraft des Rotors der fünften Ordnung und der siebten Ordnung erzeugt wird;
    • (6) Dieser Ausdruck ist eine Komponente der sechsten Ordnung, welche durch die magnetomotorische Kraft des Rotors der fünften Ordnung und durch den Statorstrom der ersten Ordnung erzeugt wird;
    • (7) Dieser Ausdruck ist eine Komponente der sechsten Ordnung, welche durch die magnetomotorische Kraft des Rotors der siebten Ordnung und den Statorstrom der ersten Ordnung erzeugt wird;
  • Die folgenden Ausdrücke ergeben sich aus der Überlagerung der Komponenten des Statorstroms der fünften Ordnung und der elften Ordnung.
    • (8) Dieser Ausdruck ist eine Komponente der sechsten Ordnung, welche durch die magnetomotorische Kraft des Rotors der ersten Ordnung und den Statorstrom der fünften Ordnung erzeugt wird;
    • (9) Dieses ist ein Ausdruck einer Komponente zwölfter Ordnung, welche durch die magnetomotorische Kraft des Rotors der ersten Ordnung und den Statorstrom der elften Ordnung erzeugt wird;
    • (10) Dieses ist ein Ausdruck der Komponente der sechsten Ordnung, welche durch die magnetomotorische Kraft des Rotors der fünften Ordnung und dem Statorstrom der elften Ordnung erzeugt wird;
    • (11) Dieses ist ein Ausdruck einer Komponente der zwölften Ordnung, welche durch die magnetomotorische Kraft des Rotors der siebten Ordnung und den Statorstrom der fünften Ordnung erzeugt wird;
    • (12) Dieses ist ein Ausdruck einer Komponente der sechsten Ordnung, welche durch Statorstromkomponenten der ersten Ordnung und der fünften Ordnung erzeugt wird;
    • (13) Dieses ist ein Ausdruck einer Komponente der zwölften Ordnung, welche durch Statorstromkomponenten der ersten Ordnung und der elften Ordnung erzeugt wird;
    • (14) Dieses ist ein Ausdruck einer Komponente der sechsten Ordnung, welche durch Statorstromkomponenten der fünften Ordnung und der elften Ordnung erzeugt wird;
    • (15) Dieses ist ein Ausdruck einer Komponente der achtzehnten Ordnung, welche durch eine magnetomotorische Kraft des Rotors der siebten Ordnung und eine Statorstromkomponente der elften Ordnung erzeugt wird.
  • Wenn man also Gleichung 10 der kombinierten Vibrationskraft für den Fall, in welchem keine harmonische Stromkomponente überlagert wird, und Gleichung 23 der kombinierten Vibrationskraft für den Fall, in welchem eine harmonische Stromkomponente überlagert wird, miteinander vergleicht, so erkennt man, daß die Vibrationskräfte der sechsten Ordnung und der zwölften Ordnung aufgrund der Überlagerung der harmonischen Stromkomponenten der fünften Ordnung und der elften Ordnung in der inversen Phasenfolge separat von den Vibrationskräften der sechsten Ordnung und der zwölften Ordnung gemäß Gleichung 10 neuerlich erzeugt werden.
  • Das bedeutet, daß erkennbar wird, daß die Größen der magnetisch bedingten Geräusche der sechsten Ordnung und der zwölften Ordnung (Radialrichtungs-Vibrationen), welche ein Problem in einer dreiphasigen rotierenden Wechselstrommaschine werden können, durch Einstellung der Amplituden und der Phasen der harmonischen Stromkomponenten der fünften Ordnung und der elften Ordnung in inverser Phasenfolge gesteuert werden können. Beispielsweise können in Gleichung 23 die Amplituden und Phasen der harmonischen Stromkomponenten der fünften Ordnung und der elften Anordnung in inverser Phasenfolge, welche zum Minimieren der Amplitude der Vibrationskraft der sechsten Ordnung und der Amplitude der Vibrationskraft der zwölften Ordnung dienen, bestimmt werden. Alternativ kann man jeder Vibrationskraft die Priorität geben und die jeweils andere Vibrationskraft kann innerhalb eines zulässigen Rahmens minimiert werden.
  • Die Bedingungen der harmonischen Phasenstromkomponenten der fünften Ordnung und der elften Ordnung für den Fall, in welchem die Vibrationskraft der sechsten Ordnung zu Null wird, sind in Gleichung 24 festgehalten, welche in 33 gezeigt ist.
  • Wenn nämlich die Summe der Vektoren der Ausdrücke des magnetisch bedingten Schalls [(2)+(3)+(4)+(6)+(7)]+ Summe der Vektoren der Auslöschungsausdrücke [(8)+(9)+(12)+(13)]=0, so wird die Komponente der sechsten Ordnung ausgelöscht.
  • Die Amplituden und Phasen der harmonischen Stromkomponenten sollen so bestimmt werden, daß die Summe der Ausdrücke des magnetisch bedingten Geräusches und der Löschungsausdrücke in Gleichung 24 Null wird.
  • Die Bedingungen für die harmonischen Stromkomponenten der fünften Ordnung und der elften Ordnung in dem Fall, in welchem die Vibrationskraft der zwölften Ordnung zu Null gemacht wird, ist in Gleichung 25 aufgezeigt, welche in 34 wiedergegeben ist. Wenn die Vektorsumme (5) des Ausdrucks des magnetischen Geräusches und die Vektorsumme [(10)+(11)+(14)] der Löschungsausdrücke Null ist, dann wird die Komponente der zwölften Ordnung ausgelöscht.
  • Die Amplituden und Phasen der harmonischen Stromkomponenten sollen so bestimmt werden, daß die Summe des Ausdruckes des magnetischen Geräusches und des Löschungsausdruckes in Gleichung 25 zu Null wird.
  • (Abwandlung 1)
  • Die obige Verarbeitung von Gleichungen wurde am Beispiel einer dreiphasigen rotierenden Wechselstrommaschine durchgeführt, doch resultiert dieselbe Vorgehensweise auch bei gleichem Verfahren mit einer anderen Phasenzahl der rotierenden Wechselstrommaschine. Bei der obigen Verarbeitung der Gleichungen wurde der Fall erläutert, bei welchem die magnetomotorische Kraft des Rotors Komponenten der ersten, dritten, fünften und siebenten Ordnung enthielt, sowie harmonische Stromkomponenten der fünften Ordnung und der elften Ordnung der Grundfrequenzkomponente (Komponente der ersten Ordnung) des Statorstroms überlagert wurden, doch ist die Erfindung selbstverständlich nicht hierauf beschränkt. Die neunte und elfte Ordnung können zu der magnetomotorischen Kraft des Rotors ebenso hinzugefügt werden und die magnetomotorische Kraft des Rotors kann die erste, dritte und fünfte Ordnung enthalten und kann die erste, dritte und siebente Ordnung ebenfalls enthalten. Mehr als zwei harmonische Ströme können dem Statorstrom überlagert werden. Weiter werden die sechste Ordnung und zwölfte Ordnung des magnetisch bedingten Geräusches reduziert oder geändert, doch in ähnlicher Weise können die achtzehnte, die vierundzwanzigste und andere Ordnungen geändert werden.
  • Der wichtige Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß eine Vibrationskraft einer Ordnung gleich der (1-x)-ten Ordnung der harmonischen Stromkomponente erzeugt werden kann, wenn eine harmonische Stromkomponente der x-ten Ordnung der Grundfrequenzkomponente (erste Ordnung) des Statorstroms in inverser Phasenfolge überlagert wird. Durch Überlagern einer harmonischen Stromkomponente der x-ten Ordnung in inverser Phasenfolge wird nämlich eine Vibrationskraft der (1-(x))-ten Ordnung = 1+x erzeugt werden. Es sei bemerkt, daß dann, wenn die Phasenfolge der Grundfrequenzkomponente als Standard angenommen wird, die harmonische Stromkomponente der x-ten Ordnung in der inversen Phasenfolge eine (-x)-te Ordnung der harmonischen Stromkomponente wird. Das bedeutet, eine Vibrationskraft hat eine Ordnung gleich der Differenz der Ordnung gleich der Differenz der Ordnungen einer Mehrzahl von Frequenzkomponenten. Wenn daher eine harmonische Stromkomponente der x-ten Ordnung zur Grundfrequenzkomponente des Statorstroms in inverser Phasenfolge addiert wird, dann wird eine Vibrationskraft einer Ordnung von (x+1) der Differenz der beiden Ordnungen erzeugt. Es wurde gefunden, daß die harmonische Stromkomponente der Ordnung (n-1) in bevorzugten Phasen und mit bevorzugten Amplituden in inverser Phasenfolge überlagert werden kann, um das magnetische Geräusch der n-ten Ordnung einer rotierenden Wechselstrommaschine zu erhöhen oder zu vermindern, was in der Vergangenheit nie bekannt war und was für die Entwicklung bei der Entwicklung eines leise laufenden Motors von nun an sehr bedeutsam ist. Weiter war bisher die Tatsache nicht bekannt, daß die (m-1)-te Ordnung die (n-1)-te Ordnung und die (m-n)-te Ordnung der magnetischen Vibrationskraftkomponenten ebenfalls gleichzeitig geändert (vermindert oder vermehrt) werden können, indem die m-ten und n-ten Ordnungen der harmonischen Stromkomponenten der Grundfrequenzkomponente in der inversen Phasenfolge überlagert werden. Durch Einsatz dieser Erkenntnis wird es möglich, eine Mehrzahl von Vibrationskräften durch Einstellung der Amplitudenphasen der m-ten und n-ten Ordnungen der harmonischen Stromkomponenten einzustellen, welche hinzuzufügen sind.
  • (Schaltungskonfiguration gemäß Beispiel 1)
  • Ein Beispiel einer Schaltung zur Überlagerung von harmonischen Stromkomponenten in der oben beschriebenen Weise ist in 3 gezeigt. Diese Motorsteuerschaltung ist eine Ausfühungsform mit einer Rückkopplungssteuerung oder Regelung eines Motorstromes.
  • Die Bezugszahl 10 bezeichnet eine Motorstromsteuereinrichtung zur Steuerung des Motorstromes einer dreiphasigen Synchronmaschine 107 und hat folgenden Aufbau:
    Die Bezugszahl 100 bezeichnet eine Amplituden-/Phasen-Befehlsschaltungsblock zur Vorgabe der Amplitude und der Phase des Strombefehlswertes (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem) entsprechend dem Basiswert. Die Bezugszahl 101 ist ein Amplituden-/Phasen-Instruktionsschaltungsblock zur Vorgabe der Amplitude und der Phase des harmonischen Stromes einer vorbestimmten Ordnung (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem).
  • Der Amplituden-/Phasen-Instruktionsschaltungsblock 100 bestimmt die Amplitude und die Phase auf der Basis einer Stromvorgabe (Basiswelle), welche von einer äußeren Steuereinrichtung empfangen wird, beispielsweise einer elektronischen Steuereinheit (ECU) zur Fahrzeugsteuerung. Weiter kann auch der Schaltungsblock 100 durch diese elektronische Steuereinheit zur Fahrzeugsteuerung konfiguriert werden. Diese externe Steuereinrichtung errechnet den Stromvorgabewert als diese Basiswelle auf der Basis des Rotationswinkelsignales (Drehstellungssignal) und der Drehmomentvorgabe der dreiphasigen Synchronmaschine 107.
  • Der Schaltungsblock 101 gibt die Frequenz, die Amplitude und die Phase der Stromvorgabe (Basiswellenstrom) in die obigen Gleichungen zur Verarbeitung ein, um hierdurch die Frequenz, die Amplitude und die Phase des harmonischen Stromes einer vorbestimmten Ordnung zu ermitteln, welche vorausbestimmt wurde, und gibt eine Amplituden-/Phasen-Instruktion aus. Die anderen Konstanten in diesen Gleichungen werden entsprechend dem angestrebten Ziel zuvor eingestellt.
  • Wenn beispielsweise das magnetisch bedingte Geräusch der sechsten Ordnung und der zwölften Ordnung reduziert oder gelöscht werden soll, dann werden die Amplituden und Phasen der harmonischen Ströme der fünften Ordnung und/oder der siebenten Ordnung so zu bestimmen sein, daß die Werte der Gleichung 24 und der Gleichung 25 zu vorbestimmten Werten werden kleiner werden. Die anderen Konstanten werden zuvor als numerische Werte eingestellt, welche für die betreffende rotierende Wechselstrommaschine unterscheidend sind. In jedem Falle kann durch Einstellung der Phasen-/Amplituden der zu überlagernden harmonischen Ströme der fünften Ordnung und/oder der elften Ordnung in inverser Phasenfolge das magnetisch bedingte Geräusch der sechsten Ordnung und/oder der zwölften Ordnung, d.h., der größte Teil des magnetischen Geräusches erhöht werden, reduziert werden oder gelöscht werden.
  • Es sei bemerkt, daß anstelle der Errechnung der Gleichungen es auch möglich ist die Frequenz, die Phase und die Amplitude der Grundfrequenzkomponente in Aufzeichnungen oder Tabellen entsprechend den genannten Gleichungen zuvor einzugeben und die Werte der Phasen und Amplituden der harmonischen Ströme der fünften Ordnung und/oder der elften Ordnung aufzusuchen. Die Instruktionen betreffend dieser Grundwellenströme und der harmonischen Ströme werden in den Schaltungsblock 102 eingegeben. Der Schaltungsblock 102 addiert die Grundwellenstromwerte und die harmonischen Stromwerte mit Phasen, die auf der Basis der eingegebenen Information für jede Phase bestimmt werden und errechnet periodisch die kombinierten dreiphasigen Wechselstromwerte.
  • Die errechneten kombinierten dreiphasigen Wechselstromwerte werden in Koordinaten in einem d-q-Achsensystem durch einen Schaltungsblock 103 für die Koordinatenumwandlung umgesetzt und mit den detektierten Werten (d-q-Achse) in einem Subtrahierer 104 verglichen. Die Differenz wird bezüglich eines Verstärkungsgewinns durch einen Stromverstärker 400 eingestellt und in einem Schaltungsblock 104A für die Koordinatenumwandlung für den dreiphasigen Wechselstromwert ausgegeben.
  • Der Schaltungsblock 104A erzeugt PWM-Steuerspannungen unterschiedlicher Phasen zur Eliminierung der obigen Differenz in einem Schaltungsblock 105, steuert intermittierend Schalterelemente für einen dreiphasigen Inverter 106 durch die Dreiphasen-PWM-Steuerspannungen und liefert Ausgangsspannungen des dreiphasigen Inverters 106 an die Statorwicklung des Leistungsgenerators, d.h., die dreiphasige Synchronmaschine 107. Der dreiphasige Wechselstrom, welcher durch die dreiphasige Synchronmaschine 107 fließt, wird zur Summe des Grundwellenstromes und der harmonischen Ströme gemacht, welche Frequenzen, Amplituden und Phasen haben, welche durch die Schaltungsblöcke 101 vorgegeben werden. Diese Art einer PWM-Rückkopplungssteuerung oder -regelung ist sich allgemein bekannt, so daß sich eine detaillierte Beschreibung hier erübrigt.
  • Die dreiphasige Synchronmaschine 107 hat einen eingebauten Drehwinkelsensor 108. Ein Verarbeitungsschaltungsblock 109 zur Verarbeitung eines Drehzahl-/Positionssignales extrahiert ein Drehzahlsignal und ein Positionssignal aus dem Ausgang bezüglich des Drehpositionssignales von dem Drehwinkelsensor 108 und gibt diese Signale in den Schaltungsblock 104A ein. Weiter wird der Statorwicklungsstrom der dreiphasigen Synchronmaschine 107 an einem Stromsensor 110 detektiert, in einen detektierten d-Achsen-Strom und einen q-Achsen-Strom in dem Koordinatenumwandlungs-Schaltungsblock 111 umgewandelt und in den Subtrahierer 104 eingegeben.
  • (Schaltungskonfiguration gemäß Beispiel 2)
  • Ein Beispiel einer Schaltung zur Überlagerung harmonischer Ströme in der oben beschriebenen Weise ist in 4 wiedergegeben.
  • Die Bezugszahl 100 bezeichnet einen Amplituden-/Phasen-Instruktionsschaltungsblock zur Vorgabe der Amplitude und der Phase, welche als Stromvorgabewerte (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem) entsprechend der Grundwelle eingegeben werden. Der Vorgabewert, welcher aus dem Schaltungsblock 100 kommt, wird zu dem Subtrahierer 104A über einen Schaltungsblock 300 zur Umwandlung eines dreiphasigen Wechselstromkoordinatensystems in ein d-q-Achsensystem in derselben Weise eingegeben, wie dies bei der Schaltungskonfiguration gemäß Beispiel 1 der Fall war. Die FFT-Einheit 111 extrahiert den detektierten Wert der Grundwellenkomponente (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem) von dem Phasenstromausgang aus der Stromdetektierung. Der detektierte Wert wird in die Koordinaten durch einen Schaltungsblock 403 zur Umwandlung des dreiphasigen Wechselstromkoordinatensystems in das d-q-Achsensystem umgewandelt und dann mit dem Stromvorgabewert in dem Subtrahierer 104A verglichen. Die Differenz wird zu einem Schaltungsblock 104B für die Koordinatenumwandlung durch eine Stromsteuereinrichtung 401 für die Verstärkungseinstellung ausgegeben. Der Schaltungsblock 104B gibt einen dreiphasigen Wechselstromvorgabewert zum Eliminieren der Differenz an einen Addierer 102 aus.
  • Die Bezugszahl 101 bezeichnet einen Amplituden-/Phasenvorgabeschaltungsblock zur Vorgabe einer Amplitude und einer Phase als Stromvorgabewerte (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem entsprechend einer Harmonischen einer vorbestimmten Ordnung. Dieser Vorgabewert, welcher aus dem Schaltungsblock 100 kommt, wird zu dem Subtrahierer 104A über einen Schaltungsblock 300 zur Umwandlung des dreiphasigen Wechselstromkoordinatensystems in das b-q-Achsensystem in derselben Weise eingegeben, wie das für die Schaltungskonfiguration gemäß Beispiel 1 der Phase war. Die FFT-Einheit 111 extrahiert den detektierten Wert der harmonischen Komponente (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem der vorbestimmten Ordnung aus dem Motorstrom. Der detektierte Wert wird in die Koordinaten durch den Schaltungsblock 404 zur Umwandlung eines dreiphasigen Wechselstromkoordinatensystems in ein d-q-Achsensystem umgewandelt und dann mit dem Stromvorgabewert in dem Subtrahierer 104B umgewandelt. Die Differenz wird über eine Stromsteuereinrichtung 402 für die Verstärkungsgradeinstellung an einen Schaltungsblock 104C für die Koordinatenumwandlung ausgegeben. Der Schaltungsblock 104B gibt einen dreiphasigen Wechselstromvorgabewert zur Eliminierung der Differenz an den Addierer 112 aus. Der Schaltungsblock 104C gibt den dreiphasigen Wechselstromvorgabewert zum Eliminieren der Differenz an den Addierer 112 aus. Das Stellungssignal und das Drehzahlsignal werden aus dem Drehstellungssignal extrahiert, das durch den Schaltungsblock 109 detektiert wird, und an die Schaltungsblöcke 104B, 104C, 300 und 301 für die Koordinatenumwandlung ausgegeben.
  • Die PWM-Steuerspannungen der verschiedenen Phasen entsprechend dem kombinierten dreiphasigen Wechselstromvorgabewert, der in dem Addierer 112 hinzu addiert wird, werden in einem Schaltungsblock 105 erzeugt, die Schaltelemente des dreiphasigen Inverters 106 werden intermittierend durch diese dreiphasige PWM-Steuerspannung gesteuert und die Ausgangsspannung dieses dreiphasigen Inverters 106 wird zu der Statorwicklung der dreiphasigen Synchronmaschine 107 geführt, welche als Generator oder Motor arbeitet. Der dreiphasige Wechselstrom, der durch die dreiphasige Synchronmaschine 107 fließt, ist die Summe der Grundfrequenzkomponente und der harmonischen Ströme, welche die Frequenzen, Amplituden und Phasen haben, welche an den Schaltungsblöcken 100 und 101 vorgegeben werden.
  • (Schaltungskonfiguration gemäß Beispiel 3)
  • Ein Beispiel einer Schaltung zur Überlagerung von harmonischen Strömen, wie dies oben beschrieben wurde, ist in 5 gezeigt. Diese Schaltung verwendet ein Tiefpassfilter 113 anstelle des FFT-Elementes 111, das in 4 gezeigt war, und extrahiert den detektierten Grundwellenstrom und die detektierten Werte des harmonischen Stroms.
  • Der detektierte Wert der Grundwellenkomponente (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem) wird von dem Phasenstromsignal extrahiert, das an dem Stromsensor 110 ermittelt worden ist. Dieser detektierte Wert wird in Koordinaten durch einen Schaltungsblock 403 zur Umwandlung eines dreiphasigen Wechselstromkoordinatensystems in ein d-q-Achsensystem umgewandelt und dann mit Stromvorgabewert der Grundwelle in dem Subtrahierer 104A verglichen. Die Differenz wird zu dem Schaltungsblock 104B für die Koordinatenumwandlung über die Stromsteuereinrichtung 401 zur Verstärkungsgradeinstellung ausgegeben. Der Schaltungsblock 104B gibt einen dreiphasigen Wechselstromvorgabewert zum Eliminieren der Differenz an den Addierer 112 weiter.
  • Der Subtrahierer 117 subtrahiert die Grundwellenkomponente (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem) des Phasenstromsignals von dem an dem Stromsensor 110 detektierten Phasenstromsignal (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem) und extrahiert dessen harmonischen Komponenten. Die detektierten harmonischen Komponenten werden in die Koordinaten durch den Schaltungsblock 404 zur Umwandlung eines dreiphasigen Wechselstromkoordinatensystems in ein d-q-Achsensystem umgewandelt und dann mit den Stromvorgabewerten für die harmonischen in dem Subtrahierer 104B verglichen. Die Differenz wird über die Stromsteuereinrichtung 402 zur Verstärkungsgradsteuerung an den Schaltungsblock 104C für die Koordinatenumwandlung ausgegeben. Der Schaltungsblock 104C gibt einen dreiphasigen Wechselstromvorgabewert zum Beseitigen der Differenz an den Addierer 112 aus. Hierdurch kann dieselbe Operation durchgeführt werden, wie bei der Schaltungskonfiguration gemäß Beispiel 2.
  • (Schaltungskonfiguration gemäß Beispiel 4)
  • Ein Beispiel für eine Schaltung zur Überlagerung harmonischer Komponenten, wie dies oben beschrieben wurde, ist auch in 6 gezeigt. Diese Motorsteuerschaltung ist eine Ausführungsform für eine Rückkopplungssteuerung oder -regelung des Motorstroms in lediglich einem dreiphasigen Wechselstromkoordinatensystem.
  • Die Bezugszahl 100 bezeichnet einen Amplituden-/Phasen-Instruktionsschaltungsblock zur Vorgabe der Amplitude und der Phase des Stromvorgabewertes (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem) entsprechend der Grundwelle. Die Bezugszahl 101 bezeichnet einen Amplituden-/Phasen-Instruktionsschaltungsblock zur Vorga be der Amplitude und der Phase eines harmonischen Stroms (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem) einer vorbestimmten Ordnung. Die Funktionen dieser Schaltungsblöcke sind dieselben wie diejenigen, die im Fall von 3 angegeben worden. Der harmonische Schaltungsblock 101 errechnet die Frequenz, die Phase und die Amplitude, welche von dem Schaltungsblock ausgegeben werden, auf der Basis der oben genannten Gleichungen, oder führt im wesentlichen dieselbe Verarbeitung durch Verwendung von Aufzeichnungen oder Tabellen durch.
  • Die Amplituden-/Phasen-Instrukionen, welche von den Schaltungsblöcken 100 und 101 ausgegeben werden, werden in den Schaltungsblock 102 eingegeben. Der Schaltungsblock 102 addiert den Stromvorgabewert entsprechend der Grundwelle (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem) und den harmonischen Stromvorgabewert (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem) in der Phase U und der Phase V basierend auf der Amplituden-/Phasen-Instruktion des eingegebenen Grundwellen-Stromvorgabewertes, des Amplituden-/Phasen-Vorgabewertes des harmonischen Stromvorgabewertes und des detektierten Rotationsstellungssignals und gibt diese Werte als den kombinierten Stromvorgabewert der U-Phase (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem), nämlich iu und den kombinierten Stromvorgabewert der V-Phase (dreiphasiges Wechselstromkoordinatensystem), nämlich iv.
  • Der Subtrahierer 300 ermittelt die Differenz zwischen dem detektierten Stromwert iu' der U-Phase und dem kombinierten Stromvorgabewert iu der U-Phase und gibt diese Differenz an den Schaltungsblock 302 aus, der die Stromsteuereinrichtung bildet. Der Subtrahierer 301 ermittelt die Differenz zwischen dem detektierten Stromwert iv' der V-Phase und dem kombinierten Stromvorgabewert iv der V-Phase und gibt diese Differenz an den Schaltungsblock 302 aus, welcher die Stromsteuereinrichtung bildet. Der Schaltungsblock 302 erzeugt die U-Phasen-Spannung und die V-Phasen-Spannung unter Beseitigung der Differenz, während der Schaltungsblock 105 die PWM-Spannungen der U-Phase und der V-Phase entsprechend diesen U-Phasen-Spannungen und V-Phasen-Spannungen errechnet und ausgibt. Weiter errechnet die Subtraktions-Inversionsschaltung 303 ein analoges Inversionssignal mit der Differenz zwischen der U-Phasen-Span nung und der V-Phasen-Spannung als W-Phasen-Spannung, während der Schaltungsblock 105 die PWM-Spannung dieser W-Phasen-Spannung errechnet und ausliefert. Der Dreiphaseninverter 106 wird intermittierend in Entsprechung mit dem Lastzyklus der PWM-Spannungen der Dreiphasen ausgesteuert.
  • (Schaltungskonfiguration gemäß Beispiel 5)
  • Ein Beispiel einer Schaltung zur Überlagerung harmonischer Ströme, wie dies oben beschrieben wurde, ist auch in 7 gezeigt. Diese Schaltung unterscheidet sich von derjenigen nach 3, daß hier eine offene Steuerung vorgesehen ist.
  • Die Instruktionen betreffend des Grundwellenstroms und der harmonischen Ströme, welche von dem Grundwellen-Schaltungsblock 100 und dem harmonischen Schaltungsblock 101 ausgegeben werden, werden in den Schaltungsblock 102 eingegeben. Der Schaltungsblock 102 addiert die Grundwellen-Stromwerte und die Werte der harmonischen Ströme der Phasen, welche auf der Basis der Eingangsinformation für jede Phase bestimmt werden und errechnet periodisch den kombinierten dreiphasigen Wechselstromwert. Der errechnete kombinierte dreiphasige Wechselstromwert wird in den Koordinaten zu dem d-q-Achsensystem durch den Schaltungsblock 103 umgewandelt, welcher die Koordinatenumwandlung vornimmt und durch den Stromverstärker 400 bezüglich des Verstärkungsgewinns eingestellt und dann an den Schaltungsblock 104A für die Koordinatenumwandlung als dreiphasiger Wechselstromwert ausgegeben.
  • Der Schaltungsblock 104A erzeugt die PWM-Steuerspannungen der verschiedenen Phasen in dem Schaltungsblock 105, steuert intermittierend die Schaltelemente des dreiphasigen Inverters 106 durch diese Dreiphasen-PWM-Steuerspannungen, liefert die Ausgangsspannung des dreiphasigen Inverters 106 an die Statorwicklung der dreiphasigen Synchronmaschine 107, welche als Generator arbeitet, und bewirkt, daß der dreiphasige Wechselstromfluß durch die dreiphasige Synchronmaschine 107 die Summe des Grundwellenstromes und der harmonischen Ströme ist, welche die Frequenzen, Ampli tuden und Phasen aufweisen, welche durch die Schaltungsblöcke 100 und 101 zugeteilt werden.
  • Die dreiphasige Synchronmaschine 107 besitzt einen eingebauten Drehwinkelsensor 108. Der Schaltungsblock 109 zur Verarbeitung des Drehzahl-/Phasensignales extrahiert das Drehzahlsignal und das Positionssignal von dem Drehpositionssignalausgang des Drehwinkelsensors 108 und gibt diese Signale in die Schaltungsblöcke 103 und 104A für die Koordinatenumwandlung ein.
  • (Experimentelles Beispiel)
  • Eine EM-Analyse zur Verminderung des magnetisch bedingten Geräusches wurde unter Verwendung der Dreiphasen-Synchronmaschine durchgeführt, welche in 8 gezeigt ist (8 Pole, 24 Nuten, IPM). 9 zeigt die Wellenformen der Radialrichtungs-Magnetvibrationskräfte, welche halten werden, wenn die Grundfrequenzkomponente des Statorstroms zu 70A eingestellt wird und der Rotorphasenwinkel auf den Zustand eingestellt wird, der das maximale Drehmoment im Falle der Überlagerung der harmonischen Stromkomponenten zur Steuerung der Radialrichtungsvibration ergibt, welche durch die oben genannten Gleichungen errechnet worden sind, hier die Überlagerung des harmonischen Stromes von 3A der 5-ten Ordnung zur Grundwelle und die Nichtüberlagerung irgendwelcher harmonischen Ströme zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung.
  • Diese Vibrationskraft ist die Summe der Vibrationskräfte, die zu den drei Zähnen als die Summe der dreiphasigen Wertigkeit addiert wird. Die Überlagerung der harmonischen Ströme zur Steuerung der Radialrichtungsvibration kann wirksam die magnetomotorische Kraft reduzieren.
  • Die vorliegende Erfindung charakterisiert sich dadurch, daß magnetisch bedingte Geräusche der n-ten Ordnung durch Überlagerung eines harmonischen Stromes zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung der (n-1)-ten Ordnung mit inverser Phasenfolge ge genüber derjenigen der Grundwelle gesteuert werden kann und daß diese Steuerung unabhängig der Anzahl von Polen und der Anzahl von Nuten der rotierenden Maschine angewendet werden kann. Im vorliegenden Beispiel wurde der Fall aufgezeigt, in welchem die Anzahl von Zähnen für jeden Pol und jede Phase 1 war (24/8/3=1), weshalb eine Wertigkeit von 3 Zähnen aufsummiert wurde, doch sind andere Fälle ebenfalls möglich. Beispielsweise im Fall von 8 Polen und 48 Nuten, wenn sechs aneinanderschließende Zähne aufsummiert werden, erhält man eine dreiphasige Wertigkeit. In dem Fall von 8 Polen und 96 Nuten, wenn 12 Zähne, die aneinander anschließen, aufsummiert werden, erhält man eine dreiphasige Wertigkeit durch drei Zähne, welche aneinander angrenzen. Weiter erhält man eine dreiphasige Wertigkeit im Fall einer konzentrierten Wicklung von 12 Polen und 18 Nuten u.s.w., durch drei aneinander angrenzende Zähne.
  • (Modifikation)
  • In dem oben angegebenen Beispiel der Steuerung wurden eine offene Steuerung und eine rückgekoppelte Steuerung oder Regelung unter Verwendung von Zielstromwerten erklärt, doch ist es möglich, eine rückgekoppelte Steuerung vorzunehmen, bei welcher das magnetisch bedingte Geräusch beispielsweise unmittelbar durch ein Mikrofon detektiert wird und die harmonischen Komponenten der vorbestimmten Ordnungen davon extrahiert werden, die Abweichungen zwischen diesen harmonischen Komponenten und vorbestimmten Zielwerten aufgefunden werden, diese Abweichungen auf Null reduziert werden, indem die Amplituden und Phasen der harmonischen Stromkomponenten für die Überlagerung zur Radialrichtungs-Vibrationssteuerung zu den Abweichung errechnet werden oder diese aus Aufzeichnungen aufgefunden werden und die vorbestimmten harmonischen Ströme zur Überlagerung zwecks Steuerung der Radialrichtungsvibration dem Statorstrom überlagert werden.
  • In der selben Weise wie oben beschrieben ist es anstelle der direkten Erfassung des magnetisch bedingten Geräusches durch ein Mikrofon auch möglich, die Rückkopplungssteuerung ähnlich der oben angegebenen Vorgehensweise durchzuführen, um den Ausgang eines Schwingungsfühlers oder Vibrationsfühlers oder eines Krafterfassungsfühlers auf einen vorbestimmten Zielwert zu reduzieren, wobei die Fühler an dem Statorkern, einer Untersuchungsspule oder einer Aufnahmespule zur Detektierung des magnetischen Feldes u.s.w. vorgesehen sind.
  • Während die Erfindung unter Bezugnahme auf spezifische Ausführungsformen beschrieben wurde, die zu Erläuterungszwecken gewählt wurden, ist es offensichtlich, daß vielerlei Abwandlungen demgegenüber von der auf diesem Gebiet der Technik bewanderten Person vorgenommen werden können, ohne daß von dem grundsätzlichen Konzept und dem Grundgedanken der Erfindung abgewichen wird.

Claims (7)

  1. Verfahren zur Steuerung des magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstommaschine, mit folgenden Schritten: Zuordnen einer Ordnung „1" zu einer Grundfrequenzkomponente eines mehrphasigen Wechselstromes, der zu einem Anker einer mehrphasigen rotierenden Wechselstrommaschine geführt wird; Addieren eines harmonischen Stromes der Ordnung (n-1) (n ist eine natürliche Zahl) zur Radialrichtungsvibrationssteuerung mit inverser Phasenfolge gegenüber der Grundfrequenzkomponente zu dem genannten mehrphasigen Wechselstrom; wobei hierzu zur Änderung, unter den Radialrichtungsvibrationen, welche Radialschwingungen um eine Achse der Welle der rotierenden Wechselstrommaschine aufgrund von Vibrationskräften, welche durch die rotierende Wechselstrommaschine erzeugt werden, oder von außen eingegebene Kräfte auf die rotierende Wechselstrommaschine umfassen, harmonische Radialrichtungsvibrationskomponenten der n-ten Ordnung im Vergleich zu dem Fall geändert werden, in welchem die harmonischen Ströme zur Radialrichtungsvibrationssteuerung nicht hinzugefügt werden.
  2. Verfahren zur Steuerung des magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstrommaschine gemäß Anspruch 1, welches weiter das Hinzufügen harmonischer Ströme zur Radialrichtungsvibrationssteuerung, welche vorbestimmte Amplituden und Phasen haben, zur Grundfrequenzkomponente des genannten mehrphasigen Wechselstromes umfaßt, um die harmonischen Radialrichtungsvibrationskomponenten in stärkeren Maße zu reduzieren, als in dem Fall, in welchem die genannten harmonischen Ströme zur Radialrichtungsvibrationssteuerung nicht hinzugefügt werden.
  3. Verfahren zur Steuerung des magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstrommaschine gemäß Anspruch 2, bei welchem die genannte rotierende Wechselstrommaschine eine dreiphasige rotierende Wechselstrommaschine ist und die Ordnung des zur Steuerung der Radialrichtungsvibration dienenden harmonischen Stromes, welcher die inverse Phasenfolge gegenüber der Grundfrequenzkomponente hat, eine (6kl)-te Ordnung (1 ist eine natürliche Zahl) ist.
  4. Verfahren zur Steuerung des magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstrommaschine nach Anspruch 3, bei welchem die Ordnung des harmonischen Stromes zur Radialrichtungvibrationssteuerung mindestens eine der Ordnungen aus der Gruppe der fünften Ordnung, 11. Ordnung, 17. Ordnung und 23. Ordnung ist.
  5. Verfahren zur Steuerung des magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstrommaschine nach Anspruch 1, welches weiter folgendes umfaßt: Errechnen der Amplituden und der Phasen der genannten harmonischen Ströme zur Radialrichtungsvibrationssteuerung, welche zu dem mehrphasigen Wechselstrom zu addieren sind, um Zielwerte der harmonischen Radialrichtungsvibrationskomponenten zu erhalten, auf der Basis von vorbestimmten Aufzeichnungen oder Gleichungen, welche die Beziehungen zwischen den genannten harmonischen Radialrichtungsvibrationskomponenten und den genannten harmonischen Strömen zur Radialrichtungsvibrationssteuerung aufzeigen; und Addieren der errechneten Werte der harmonischen Ströme zur Radialrichtungsvibrationssteuerung zu dem genannten mehrphasigen Wechselstrom.
  6. Verfahren zur Steuerung des magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstrommaschine gemäß Anspruch 1, welches weiter folgendes umfaßt: Detektieren der zu dem Anker geführten harmonischen Stromkomponenten; und Durchführen einer Rückkopplungssteuerung oder Regelung derart, daß Abweichungen der Amplitude und der Phasen zwischen den detektierten Werten der harmonischen Stromkomponenten und der errechneten Werten der harmonischen Ströme zur Radialrichtungsvibrationssteuerung, welche zu dem mehrphasigen Wechselstrom hinzu zu addieren sind, zu „0" werden, so daß man Zielwerte der harmonischen Radialrichtungsvibrationskomponenten erhält.
  7. Verfahren zur Steuerung des magnetisch bedingten Geräusches einer rotierenden Wechselstrommaschine gemäß Anspruch 1, welches weiter folgendes umfaßt: Detektieren der harmonischen Radialrichtungsvibrationskomponenten oder der diesen zuzuordnenden elektrischen Parameter; Errechnen der Amplituden und der Phasen der harmonischen Ströme zur Regelung der Radialrichtungsvibration entsprechend den Differenzen der Radialrichtungsvibrationskomponenten oder den diesen zuzuordnenden elektrischen Parameter entsprechend den Abweichungen zwischen den detektierten Werten der harmonischen Komponenten der Radialrichtungsvibration oder den diesen zugeordneten elektrischen Parametern und den Zielwerten der harmonischen Komponenten der Radialrichtungsvibration oder der diesen zugeordneten elektrischen Parametern basierend auf Aufzeichnungen oder Gleichungen; und Addieren der errechneten Werte der harmonischen Ströme zur Radialrichtungsvibrationssteuerung zu dem genannten mehrphasigen Wechselstrom.
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