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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatischen Bestimmung der
Rektumdistanz im Kolon eines Patienten, wobei durch Bearbeitung
von 3D-Bilddatensätzen
der Weg im Kolon zwischen einer ausgewählten Stelle, vorzugsweise
einer Läsion, und
dem Rektum bestimmt wird.
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Grundsätzlich sind
solche Verfahren zur automatischen Bestimmung der Rektumdistanz
im Kolon aus der Europäischen
Patentschrift
EP 1
057 161 B1 bekannt. Dort wird beschrieben, wie durch eine automatische
Ermittlung eines Weges in 3D-Bilddatensätzen von
Kolondarstellungen der Weg zwischen einer Läsion im Kolon und dem Rektum
ermittelt werden kann. Beispielhaft wird auch auf die Verwendung des
Dijkstra-Verfahrens
zum Finden des kürzesten Weges
auf einem Graphen hingewiesen.
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Das
Problem bei derartigen Verfahren, bei denen aus einer 3D-Darstellung des Kolons
eines Patienten automatisch die Wegberechnung durchgeführt werden,
liegt darin, dass je nach Lage in der die 3D-Darstellung aufgenommen
wird, Teile des Kolons nicht vollständig durchgängig sein können und dadurch das automatische
Verfahren bei derartige Darstellungen nicht zum Ziel führen, sondern
vorzeitig abgebrochen werden müssen.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Verfügung zu
stellen, welches es ermöglicht,
die Rektumdistanz im Kolon eines Patienten auch dann automatisch
zu bestimmen, wenn in der Kolonaufnahme lagebedingte Verschlüsse vorliegen.
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Die
Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand untergeordneter Ansprüche.
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Die
Erfinder haben erkannt, dass sich das Problem eines vorzeitigen
Abbruchs beim automatischen Berechnen der Rektumdistanz im Kolon
zu einer ausgewählten
Stelle umgehen lässt,
indem nicht nur eine einzige 3D-Darstellung des Patienten in einer
einzigen Lage verwendet wird, sondern dass mindestens zwei oder
mehrere Aufnahmen des Patienten in unterschiedlichen Lagen durchgeführt werden. Hierdurch
wird erreicht, dass Stellen im Kolon, deren Durchgang in einer bestimmten
Lage versperrt ist, durch Umlagerung des Patienten geöffnet werden. Durch
eine Zusammenschau der verschiedenen Bilder unterschiedlicher Lagerungen
des Patienten ist es dann möglich,
derartige lagerungsabhängige
Verschlüsse
bei der automatischen Berechnung der Rektumdistanz zu überbrücken und
mit großer
Erfolgswahrscheinlichkeit die Rektumdistanz automatisch zu bestimmen.
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Entsprechend
diesem Grundgedanken schlagen die Erfinder vor, das an sich bekannte
Verfahren zur automatischen Bestimmung der Rektumdistanz im Kolon
eines Patienten, bei dem durch Bearbeitung von 3D-Bilddatensätzen der
Weg im Kolon zwischen einer ausgewählten Stelle, vorzugsweise einer
Läsion,
und dem Rektum bestimmt wird, dahingehend zu verbessern, dass mindestens
zwei 3D-Bilddatensätze
bei unterschiedlicher Lagerung des Patienten aufgenommen werden
und aus der Zusammenschau der mindestens zwei 3D-Bilddatensätze der
Weg zwischen Rektum und der ausgewählter Stelle bestimmt wird.
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Bezüglich der
Zusammenschau der unterschiedlichen 3D-Bilddatensätze ergibt sich eine Vielfalt
von Möglichkeiten
der Ausführung.
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Eine
erste beispielhafte Möglichkeit
besteht darin, die vorhanden 3D-Darstellungen des Patienten in unterschiedlicher
Lage durch ein Morphingverfahren oder durch eine Registrierung miteinander
zu verknüpfen,
so dass auch hier mögliche
Verschlüsse
im Kolonweg geöffnet
werden und eine automatische abbruchfreie Wegberechnung möglich wird.
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Es
ist auch alternativ oder zusätzlich
möglich,
die 3D-Bilddatensätze selbst
zu überlagern,
beispielsweise durch eine Oder-Verknüpfung der luftgefüllten Voxel
der Bilddatensätze,
so dass überall
dort, wo in einer der Darstellungen der luftgefüllte Bereich des Kolons gefunden
wird, in der überlagerten
Darstellung ein tatsächlich
findbarer Weg aufgezeigt wird. Hierdurch werden Verschlüsse, die
in einer Darstellung vorliegen, in der überlagerten Variante kompensiert,
so dass insgesamt eine automatische Wegberechnung ohne vorzeitigen
Abbruch wegen eines Verschlusses durchgeführt werden kann.
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Eine
andere Variante der Erfindung sieht vor, dass für jeden der mindestens zwei
3D-Bilddatensätze
eine automatische Wegberechnung durchgeführt wird und Wegberechnungen,
die vor dem Erreichen des Rektums abbrechen, unbeachtet bleiben.
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Außerdem besteht
die Möglichkeit,
dass für jeden
der mindestens zwei 3D-Bilddatensätze eine automatische Wegberechnung
durchgeführt
wird und jeweils wechselseitig vorzeitige Wegabbrüche aufgrund
von Verschlüssen
durch Wege des jeweils anderen 3D-Bilddatensatzes ersetzt werden,
wobei die Wegberechnung in dem Bilddatensatz mit vorzeitig abgebrochenem
Weg nach der Überbrückung wieder in
diesem Bilddatensatz aufgenommen wird. Es wird hierbei also eine
Zusammenschau der 3D-Bilddatensätze verwendet,
bei der in jedem einzelnen 3D-Bilddatensatz
eine Wegberechnung stattfindet. Sobald in einem der 3D-Bilddatensätze ein
Wegabbruch detektiert wird, wird der Weg durch diesen an sich verschlossenen
Teil des Kolons durch einen Weg der durch eine andere Lagerung eröffnet worden
ist ersetzt, bis wieder ein freier Teil des Kolons erreicht worden
ist. Es wird also letztendlich aufgrund der Redundanz der Aufnahmen
der jeweils vorhandene Verschluss unterdrückt.
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Ebenso
ist es möglich,
für jeden
der mindestens zwei 3D-Bilddatensätze eine
automatische Wegberechnung durchzuführen und aus der Summe der
ermittelten Wege den Gesamtweg zu bilden. Hierbei wird darauf hingewiesen,
dass diese Summenbildung nicht eine Addition der Weglängen darstellt,
sondern dass in dieser Summenbildung die tatsächlichen geometrischen Wege
bezüglich
ihrer Lage zusammengefasst werden sollen, woraus sich dann der Gesamtweg
errechnet.
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Eine
weitere Möglichkeit
kann darin bestehen, dass für
jeden der mindestens zwei 3D-Bilddatensätze eine automatische Wegberechnung
zu mindestens einem markanten Punkt im Kolon durchgeführt wird,
die Weglängen
zwischen den markanten Punkten, soweit ohne vorzeitigen Abbruch
durchführbar,
bestimmt werden und aus allen so vorhandenen Teilwegen der Gesamtweg
zwischen der vorbestimmten Stelle und dem Rektum ermittelt wird.
Bei dieser Variante wird die Tatsache ausgenutzt, dass jeder Kolon
bestimmte charakteristische Merkmale aufweist, die automatisch ermittelbar
sind. Beispielsweise handelt es sich dabei um einen vorhandenen Blinddarm
oder die rechte oder linke Kurve oder den Krummdarm. Werden nun
in einer Tabelle die unterschiedlichen Weglängen zwischen den markanten Punkten
und der ausgewählten
Stelle, jeweils für
unterschiedliche Lagerungen ermittelt, aufgetragen, so lässt sich
durch eine Mittelwertbildung aller tatsächlich gefundenen Teilwege
die Gesamtstrecke zwischen der ausgewählten Stelle oder einer Läsion zum
Rektum zusammensetzen. Grundsätzlich
muss hierbei nicht unbedingt eine Mittelwertbildung erfolgen, es
besteht auch die Möglichkeit,
durch andere mathematische Verfahren den wahrscheinlichsten Weg
zu ermitteln, wobei Ausreißer
bezüglich
der ermittelten Länge
eines Teilweges unberücksichtigt bleiben
können.
Beispiele sind Meridianwerte, arithmetische Mittel oder ähnliche
Verfahren.
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Eine
weitere erfindungsgemäße Variante des
Verfahrens zur automatischen Bestimmung der Rektumdistanz im Kolon
eines Patienten, die ggf. auch mit einer einzigen Aufnahme durchgeführt werden
kann, sieht vor, dass bei mindestens einem 3D-Bilddatensatz eine automatische Wegberechnung
zu mindestens einem markanten Punkt, dessen mittlerer statistischer
Abstand zum Rektum weitgehend patientenunabhängig bekannt oder als Funktion
anderer Patientenparameter, wie beispielsweise der Größe, dem
Gewicht oder dem Geschlecht, konstant ist, durchgeführt wird
und die Weglänge
zum Rektum aus der Summe des berechneten Weges und der patientenunabhängig bekannten
Distanz ermittelt wird. Bei dieser Ausführungsform des Verfahrens wird
die Tatsache berücksichtigt,
dass die Weglänge
von bestimmten markanten Punkten im Kolon zum Rektum mit großer Sicherheit
für einen
Patienten vorhergesagt werden können.
Entsprechend muss nur noch der Wege zwischen solch einem markanten
Punkt zu der ausgewählten
Stelle oder zu der Läsion
im Kolon bestimmt werden, um die tatsächliche Weglänge von
der ausgewählten
Stelle zum Rektum berechnen zu können.
Hierbei ist es auch möglich,
dass die markante Stelle nicht unbedingt auf dem Weg zwischen der
ausgewählten
Stelle und dem Rektum liegt, sondern es besteht auch die Möglichkeit,
dass die markante Stelle sich außerhalb dieser Strecke befindet,
das heißt
es wird also ein Weg berechnet, der vom Rektum wegführt und
tiefer in den Kolonbereich hineinführt, wobei anschließend dieser
gefundene Weg von der statisch bekannten Entfernung vom markanten
Punkt zum Rektum abgezogen werden muss, um die tatsächliche
Distanz von der ausgewählten
Stelle zum Rektum zu bestimmen.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsvariante der
Erfindung schlagen die Erfinder auch vor, dass durch Registrierung
einer Vielzahl von Kolonaufnahmen verschiedener Vergleichspersonen
ein typischer Kolon-Volumendatensatz erstellt wird und dieser mit mindestens
einer Aufnahme des aktuell untersuchten Patienten registriert wird
und anhand des daraus entstandenen Bilddatensatzes eine automatische
Wegberechnung zum Rektum ermittelt wird.
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Das
Verfahren der Registrierung verschiedener Volumenbilddatensätze ist
beispielsweise aus der Cardio-Bilddarstellung bekannt. Diesbezüglich wird
auf die Schrift Timo Mäkele
et al., A Review of Cardiac Image Registration Methods, IEEE Transactions
on Medical Imaging, Vol. 21, No. 9, September 2002, 1011–1021, mit
weiterführenden
Literaturangaben verwiesen. In der nachfolgenden Figurenbeschreibung
wird dieses Verfahren nochmals explizit erklärt.
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Außerdem ist
auch eine Kombination möglich,
wobei durch Registrierung einer Vielzahl von Kolonaufnahmen verschiedener
Vergleichspersonen ein typischer Kolon-Volumendatensatz erstellt
wird und dieser mit mindestens einer Aufnahme des aktuell untersuchten
Patienten zumindest teilweise registriert wird und anhand des daraus
entstandenen Bilddatensatzes eine automatische Wegberechnung zu mindestens
einem markanten Punkt durchgeführt wird,
und aus der Summe dieses Abstandes und dem bekannten Abstand dieses
markanten Punktes aus dem durch Registrierung einer Vielzahl von
Kolonaufnahmen verschiedener Vergleichspersonen bekannten typischen
Kolon-Volumendatensatz
(Kolon-Atlas) der Abstand zum Rektum ermittelt wird.
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Bei
den oben genannten Verfahren kann in erfindungsgemäßer Weise
die Wegberechnung entweder ausschließlich an der vorbestimmten
Stelle im Kolon beginnen oder ausschließlich am Rektum beginnen. Es
besteht jedoch auch die Möglichkeit,
die Wegberechnung von beiden Seiten aus durchzuführen, wobei bei dieser Variante
bei einem vorhandenen Verschluss und vorzeitigem Wegabbruch insgesamt
ein größerer Teil
des möglichen
zu berechnenden Weges vorliegt.
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Bevorzugt
wird das Verfahren bezüglich
der Wegberechnung nach dem Dijkstra-Verfahren durchgeführt.
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Zusätzliche
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, wobei nur die zum Verständnis der
Erfindung notwendigen Merkmale dargestellt sind.
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Die
Erfindung soll anhand der Zeichnungen näher erläutert werden, wobei folgende
Bezugszeichen verwendet werden: A: Appendix Veriformis; Cx: Kolon; L: Läsion; P, Px:
markante Punkte; R: Rektum; Tx: Weg/Pfad;
Vx: Verschluss.
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Es
zeigen im einzelnen:
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1:
beispielhafte Darstellung einer Kolon-Aufnahme mit Darstellung des
berechneten Weges im Kolon;
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2–5:
vereinfachte Darstellungen einer Überlagerung zweier Kolon-Verläufe aus
zwei unterschiedlichen Patientenlagerungen mit anschließender Berechnung
des Weges;
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6–9:
vereinfachte Darstellungen der Wegberechnung aus zwei Kolon-Darstellungen mit
unterschiedlicher Lagerung und anschließender Ermittlung des Gesamtweges
durch Summenbildung der einzelnen automatisch ermittelten Wege;
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10–11:
vereinfachte Darstellungen des Verfahrens zur Distanzermittlung
mit Hilfe eines markanten Zwischenpunktes im Kolon, hier dem Appendix
Vermiformis;
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12:
schematische Darstellung einer Variante der Wegberechnung bis zum
nächsten
markanten Punkt, wobei die Gesamtdistanz zum Rektum anschließend durch
Addition dieses tatsächlich
gemessenen Weges und dem statistisch bekannten markanten Punkt im
Kolon zum Rektum durchgeführt wird;
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13:
schematische Beispiele einer Registrierung;
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14:
Registrierungsablauf;
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15:
durch Registrierung erstellter Kolon-Atlas;
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16: Überlagerung
eines Kolons gemäß Kolon-Atlas
und einer aktuellen Kolonaufnahme.
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In
der 1 ist eine dreidimensionale CT-Aufnahme eines
luftgefüllten
Kolons C1 dargestellt, wobei hier der Weg
T1 im Kolon C1 von
einer gefundenen Läsion
L zum Rektum R, der durch ein automatisches Verfahren berechnet
wurde, bereits eingetragen ist. Eine solche computergestützte Ermittlung
des Weges durch das Kolon kann beispielhaft wie folgt durchgeführt werden:
Für die Diagnose
von Anatomie und Pathologie des Kolons eines Patienten werden mit
Hilfe von Scannern, zum Beispiel Röntgen-Computertomographen, Kernspintomographen
oder Ultraschall-Scannern, in vielen medizinischen Situationen 3-dimensionale medizinische
Bilddaten akquiriert. Die virtuelle Kolonoskopie unterstützt den
Diagnostiker bei der Auswertung der gewonnen Bilddaten. Dabei rekonstruiert
ein Bildprozessor 3-dimensionale Ansichten der Oberfläche des
luftgefüllten
Innenraums des Kolons, die Ansichten nachempfunden sind, die ein
physikalisches Endoskop erstellt.
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Damit
der Anwender der virtuellen Kolonoskopie bestimmte Stellen im Kolon
in einer nachfolgenden interventionellen Kolonoskopie auffinden kann,
wird die jeweilige Rektumdistanz dieser markanten Stelle bestimmt.
Diese Entfernungsangabe gibt dem Diagnostiker an, wie weit das Endoskop
im Kolon während
der interventionellen Kolonoskopie vorgeschoben werden muss, um
in den Bereich der betrachteten Stelle zu gelangen.
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Geometrisch
gesehen ist die Rektumdistanz die kürzeste Distanz von einer bestimmten
Stelle entlang des Verlaufs des Kolons zur Außenluft.
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In
der Bildbearbeitung werden zunächst
diejenigen Voxel (Bildelemente) in den Bilddaten markiert, die Luft
bzw. Außenluft
enthalten. Die Distanzmessung bestimmt anschließend die kürzeste Distanz entlang des
Kolon-Verlaufes des gewählten Startpunktes
von dem nächsten
als Außenluft
markierten Voxel.
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Mit
einem modalitäts-spezifischen
Verfahren, welches sich im Fall eines vorliegenden computertomographischen
3D-Bilddatensatzes
auf die ermittelten Röntgenabsorptionswerte
bezieht, liegt der Dichtewert von Luft unterhalb eines bestimmten Schwellwertes,
so dass hiermit zunächst
die Identifikation aller Luft-Voxel durchgeführt wird.
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Beim
Markieren der Außenluft
untersucht ein Verfahren die 2-dimensionalen Nachbarschaftsbeziehungen
der Luft-Voxel in Schichten senkrecht zur Längsachse des Patienten. Startpunkt
der Analyse sind in jeder Schicht Punkte von denen sicher angenommen
werden kann, dass sie in der Außenluft
liegen, beispielsweise die vier Eckpunkte der jeweiligen Schicht.
Es werden in mehreren Iterationen alle Luft-Voxel der Schicht markiert,
die einen direkten Nachbarn haben, der als Außenluft identifiziert werden
konnte. Da der Kolon in diesen Schichten nur am Rektum mit der Außenluft
in Verbindung steht, werden Luft-Voxels im Kolon hierbei nicht markiert.
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Die
Distanzmessung sucht, mit Hilfe des Dijkstra-Verfahrens vom Startpunkt
ausgehend, geradlinige Streckenabschnitte definierter Länge in wenigstens
allen sechs kartesischen Hauptachsenrichtungen (X+, X–, Y+, Y–, Z+, Z–), die
vollständig
entlang von Luft-Voxeln verlaufen. Da der Startpunkt im Kolon-Innenraum
gewählt
wird, liegen alle so gefundenen Endpunkte auch im Innenraum des
Kolon. Jeden auf diese Weise gefundenen Endpunkt markiert das Verfahren
anschließend
mit der Länge
des zurückgelegten
Streckenabschnittes. In weiteren Iterationen wird die Suche nun
von allen gefundenen Endpunkten um neue Streckenabschnitte expandiert,
die wiederum vollständig
entlang von Luft-Voxel verlaufen. Diese Endpunkte werden nun jeweils
mit der Summe aus der Länge
des neuen Streckenabschnittes und des am vorherigen Endpunkt vermerkten
Distanzwertes markiert. Trifft das Verfahren dabei mehrfach auf
einen gleichen Endpunkt, wird der Endpunkt mit dem Minimum dieser
Summen am jeweiligen Endpunkt markiert. Ein solcher Endpunkt wird
bei weiteren Iterationen folglich nicht weiter betrachtet. Die Expansion
der Endpunkte wird solange wiederholt, bis ein Endpunkt in der Außenluft
gefunden wird. Die berechnete Streckensumme dieses Endpunktes ist
die approximierte Rektumdistanz.
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Mit
Hilfe einer Liste der Endpunkte, die nach der akkumulierten Distanz
geordnet ist, lässt
sich das Suchverfahren optimieren. Dabei wird jeweils nur der Endpunkt
expandiert, der bis dato die geringste akkumulierte Distanz aufweist,
indem dieser Endpunkt aus dem Kopf der Liste gelesen wird. Die Suche
expandiert dadurch gleichmäßig in alle
Raumrichtungen.
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Mit
Hilfe einer Bestrafungsfunktion, die die Distanz des jeweiligen
Endpunktes von der Kolon-Wand bzw. vom Skelett des Kolons oder von
einem zuvor mit dem Endoskop abgeflogenen Pfad mit einbezieht, können die
Endpunkte zusätzlich
geordnet werden. Dabei wird eine heuristische Gewichtung aus akkumulierter
Distanz und Distanz zur Kolon-Wand/Mittellinie verwendet. Die Suche
expandiert dadurch vorzugsweise entlang der Mittellinie des Kolons
und findet so nach wenigen Iterationen das Rektum.
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Aufgrund
der Suche entlang der Hauptachsenrichtungen wird der Distanzwert
approximiert, da das Endoskop beim Vorschieben einen geradlinigem Verlauf
folgt, die Distanz jedoch entlang eines stufigen Verlaufs gemessen
wird, deren Größe sich
nach der Länge
der geradlinigen Streckenabschnitte richtet. Die Approximationsgüte lässt sich
verbessern, wenn die Suche zusätzlich
zu den Hauptachsenrichtungen auch in Diagonalenrichtungen expandiert wird.
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Ein ähnlicher
Effekt kann erzielt werden, indem nachdem ein Endpunkt in der Außenluft
gefunden wurde, der vom Start punkt zu diesem Endpunkt führende Pfad
zurück
verfolgt wird und dieser geglättet
wird, z.B. indem einzelne Endpunkte ausgelassen werden. Dabei muss überprüft werden,
ob die neu entstandenen Streckenabschnitte entlang von Luft-Voxel
verläuft,
d.h. innerhalb des Kolons verläuft.
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Das
oben beschriebene Verfahren zeigt lediglich eine der möglichen
Varianten der Bildbearbeitung. Andere bekannte Verarbeitungsverfahren
zur automatischen Wegberechnung können ebenfalls verwendet werden,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Da
der Kolon sich bei der Bildakquisition auch partiell verschliessen
kann, kann es zu Situationen kommen, in denen das oben beschriebene
Dijkstra-Verfahren kein Rektum findet. Dieses Problem lässt sich
jedoch erfindungsgemäß beheben,
indem mindestens zwei Bilddatensätze
des Patienten, aufgenommen in unterschiedlicher Lagerung, verwendet
werden. Zum Beispiel kann ein Datensatz vom Patienten in Bauchlage
und einer in Rückenlage
akquiriert werden. In einer Ausgestaltung des Verfahrens kann der
Kolon-Verlauf beider Datensätze
dann zunächst
miteinander in räumliche Übereinstimmung gebracht
werden, zum Beispiel über
ein weiter unten beschriebenes Registrierungsverfahren. Die partiellen
Verschlüsse
können
nun dadurch überbrückt werden,
dass bei der Identifikation von Luft-Voxel beide Datensätze in geeigneter
Weise, zum Beispiel durch eine Oder-Verknüpfung oder eine Hüllenbildung, kombiniert
werden.
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Da
die Anatomie des Kolons anatomische Merkmale aufweist – z.B. Blinddarm
(Caecum), Wurmfortsatz (Appendix Veriformis), rechte oder linke
Kurve (Flexura Coli Dextra oder Flexura Coli Sinistra) Krummdarm
(Sinus) – die
von Patient zu Patient in ihrer Rektumdistanz nur wenig variieren,
kann die Rektumdistanz anhand dieser zusätzlichen Merkmale bestimmt
werden. Trifft die rückwärtige Distanzmessung
auf eines dieser Merkmale, kann die Distanzmessung entweder terminieren
und die mittlere statistische Rektumdistanz des Merkmals zu der
bis zu diesem Punkt ermittelten Distanz addieren oder die Distanzmessung
fortsetzen und einen Mittelwert aus beiden, oder gegebenenfalls
an mehreren Merkmalen bestimmten, Distanzen ausgeben.
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Eine
besondere Ausführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist in den 2 bis 5 dargestellt.
Diese 2 bis 5 zeigen eine vereinfachte Darstellung
eines Kolons C1, beziehungsweise C2 in den 2 und 3,
aufgenommen mit unterschiedlicher Lagerung des Patienten. Beispielhaft ist
in jeder Darstellung des Kolons in den 2 beziehungsweise 3 ein
Verschluss V1 beziehungsweise V2 gezeigt,
an dem im Falle einer automatischen Wegberechnung dieser zu einem
Abbruch führen
würde,
da hier kein luftgefüllter
Raum mehr vorliegt, der eine Wegberechnung ermöglichen würde.
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Erfindungsgemäß werden
in der 4 die beiden Volumina der Kolons C1 und
C2 so überlagert, dass
sowohl die Positionen der Läsion
L als auch den Rektums R identisch sind und anschließend durch eine
Oder-Verknüpfung
oder eine Umhüllung
beider Volumina ein Gesamtweg der beiden Kolons C1 und C3 durch die Summe der Wege bestimmt wird.
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Die
so ermittelte Summe des Kolons CS ist in der 5 dargestellt.
Grundsätzlich
entspricht sie einer Umhüllung
der beiden Kolonwege C1 und C2 aus der 4.
In dieser Summendarstellung der 5 sind keine
Verschlüsse
mehr zu erkennen, so dass durch eine automatische Wegberechnung
der Weg T zwischen der Läsion
L und dem Rektum R ohne vorzeitigen Abbruch berechnet werden kann,
so dass damit die Rektumdistanz der Läsion bestimmt ist.
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Eine
andere Variante der Wegermittlung ist in den 6 bis 9 dargestellt.
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Die 6 zeigt
eine erste Aufnahme des Kolons C1 mit einem
Verschluss V1 relativ nahe am Rektum R.
Der so berechnete Weg T1, beginnend an der Läsion L,
reicht bis an den Verschluss V1 heran.
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Gleichzeitig
ist in der 7 ein Weg T2 dargestellt,
der vom Rektum R beginnend bis zu der dort gezeigten Verschlussstelle
V2, die hier relativ nahe an der Läsion L vorliegt,
reicht.
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In
der 8 sind dann die beiden Weg T1 und
T2 – ohne
Darstellung des Kolons – gezeigt
und die Summenbildung dieser beiden Wege T1 und
T2 zu einem gemeinsamen Pfad TS ist
in der 9 dargestellt. Es wird also damit der Gesamtweg
zwischen der Läsion
L und dem Rektum R in der 9 durch die
Summe der Wege und entsprechende Mittelwertbildung im Bereich des
Kastens ermittelt.
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In
diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass eine sehr ähnliche
Berechnung auch dadurch möglich
ist, dass beispielsweise in den 6 und 7 die
Wege jeweils ausgehend von der Läsion
und vom Rektum berechnet werden, so dass lediglich an den beiden
Verschlussstellen V1 und V2 Lücken in
der Wegberechnung bestehen, wobei anschließend durch Summenbildung – wie es
in den 8 und 9 dargestellt worden ist – der Gesamtweg
ermittelt werden kann.
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Eine
weitere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen automatischen
Distanzberechnung im Kolon ist in den 10 und 11 dargestellt. Die 10 zeigt
ein beispielhaftes Kolon C1, in einer ersten
Lagerung eines Patienten aufgenommen, wobei dieser Kolon zusätzlich über einen
markanten Punkt P verfügt,
der durch den dort vorhandenen Appendix Veriformis A bestimmt wird.
Die Wegberechnung des Weges T1 in der 10 führt, wiederum von
der Läsion
L ausgehend, über
den markanten Punkt P hinweg bis zum Verschluss V1,
wo der Weg abbricht. Entsprechend ist in der 11 der
gleiche Kolon C2 mit anderer Lagerung dargestellt,
wobei der Verschluss in diesem Fall an einer Stelle zwischen der
Läsion
L und dem markanten Punkt P vorliegt. Entsprechend wurde der Weg
T2 ausgehend vom Rektum R über den
markanten Punkt P hinausgehend bis zur Verschlussstelle V2 berechnet. Wird nun die Distanz zwischen
der Läsion
L und dem markanten Punkt P aus der 10 und
dem markanten Punkt P bis zum Rektum R aus der 11 entnommen
und beide Teilwegstrecken aufaddiert, so entspricht die Summe dieser
Teilwegstrecken der gesamten Distanz zwischen der Läsion L und
dem Rektum R.
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Eine
andere erfindungsgemäße Möglichkeit der
Wegberechnung ist schließlich
in der 12 dargestellt. Hier ist ein
Kolon C1 in einer einzigen Lagerung dargestellt,
wobei eine Verschlussstelle V1 in der Nähe des Rektums
vorliegt. Erfindungsgemäß wird der
Weg T1 zwischen der Läsion L und einem markanten
Punkt P auf der Basis der 3D-Aufnahme berechnet. Aus statistischen
Erhebungen ist mit guter Sicherheit die Rektumdistanz des markanten
Punktes P bekannt, so dass durch Aufaddition der berechneten Strecke
T1 und der statistisch bekannten Rektumdistanz
des markanten Punktes P die tatsächliche
Entfernung der Läsion
L vom Rektum bestimmbar ist. Eine verbesserte Variante dieser Ausführung kann
beispielsweise dadurch gegeben werden, dass zusätzlich durch andere Kolon-Aufnahmen mit unterschiedlichen
Lagerungen des Patienten weitere Distanzen vermessen werden, so
dass hierdurch durch Mittelwertbildung der so ermittelten Rektumdistanzen zur
Läsion
eine verbesserte Auswertung möglich
ist. Zusätzlich
kann beispielsweise durch eine derartige Distanzberechnung zwischen
zwei markanten Punkten im Kolon die Abweichung der patienteneigenen Werte
von statistischen Mittelwerten berechnete werden, so dass zusätzlich diese
patientenspezifischen Unterschiede mit in die Berechnung Eingang
finden können.
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Es
besteht also die Möglichkeit,
die tatsächliche
Distanz zwischen zwei markanten Punkten zu vermessen und die Änderung
in Relation zum statistischen Wert auch auf andere statisti sche
Werte zu übertragen,
so dass eine verbesserte Genauigkeit der Distanzermittlung aus der
Kombination tatsächlich
gemessener Werte und statistisch vorhandener Werte ermöglicht wird.
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In
besonderen Varianten der Erfindung wird ein sogenanntes Registrierungsverfahren
genutzt, durch welches zwei n-dimensionale,
medizinische Datensätze
der gleichen Körperregion
durch globale rigide, affine, projektive oder kurvenförmige Transformationen
oder zusätzlich
durch lokale Transformation, ähnlich
einem Morphing-Verfahren, in räumliche beziehungsweise
zeitliche Übereinstimmung
gebracht.
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Die
Eingangsdatensätze
können
dabei sowohl von einem einzelnen als auch von unterschiedlichen
Patienten in gleicher oder unterschiedlicher Lagerung (z.B. Rücken-Bauchlage)
erstellt worden sein. Darüber
hinaus ist es grundsätzlich
möglich, Bilddaten
der gleichen Modalität,
wie CT-CT, MR-MR, etc. oder auch zweier unterschiedlicher Modalitäten wie
CT-PET, MR-SPECT,
etc. miteinander zu registrieren.
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Die 13 zeigt
schematisch die Registrierung zweier geometrischer Figuren Kreis
und Quadrat. Dabei wird mit Hilfe eines iterativen Optimierungsverfahrens
im Verlauf der Registrierung ein Datensatz solange in kleinen Schritten
transformiert, bis eine Position mit maximaler Übereinstimmung mit dem zweiten
Referenzdatensatz gefunden ist. Im Allgemeinen arbeitet ein solches
Verfahren in jeder Iteration daher in zwei Schritten, wie es im
Verfahrensschema in 14 dargestellt ist, nämlich der
Transformation um ein geeignetes δ und
einer Bewertung der bisher gefundenen Übereinstimmung.
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Die
Verfahrensschritte bedeuten im einzelnen:
- 1:
- Beginn der Registrierung
mit zwei n-dimensionalen Bilddatensätzen initial unterschiedlicher Ausrichtung;
- 2:
- Transformation um δ;
- 3:
- Bewertung der Übereinstimmung;
- 4:
- Optimum erreicht?;
- 5:
- Weg für „Ja";
- 6:
- Weg für „Nein";
- 7:
- Ergebnis mit zwei
n-dimensionalen Bilddatensätzen
mit gleicher Ausrichtung.
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Die
Transformation kann sowohl eine globale Änderung des gesamten Daten-Kubus
bewirken (Rotation, Translation, Skalierung, Scherung, etc.), als auch
einzelne Teilwürfel
lokal nach unterschiedlichen Vorschriften transformieren. Nach jedem
Transformationsschritt wird die Güte der gefundenen Übereinstimmung
durch ein geeignetes Bewertungsverfahren, z.B. Summe der Differenz
der Lage manuell gesetzter, korrelierender Marker; Summe der Intensitätsdifferenzen
der Voxel; Korrelation der Intensitäten; max. Mutual Information,
ermittelt, und gegebenenfalls die Richtung und Größe des nächsten Schrittes
bestimmt. Das Verfahren terminiert, wenn keine verbessernde Schrittrichtung
mehr gefunden werden kann, d.h. wenn eine lokal optimale Transformation des
initialen Datensatzes in den Referenzdatensatz gefunden ist.
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In
Analogie zu den oben beschriebenen Registrierungsverfahren ist es
auch möglich,
einen anatomischen Atlas oder Referenzbilddatensatz auf der Basis
einer Vielzahl von n Patientendatensätzen zu erstellen, der eine
mittlere Patientenanatomie, sowie zusätzlich ein Maß für lokale
Abweichungen, widerspiegelt.
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Hierzu
können
zunächst
alle n Datensätze durch
rigide Transformationen registriert werden, um die durch die Aufnahme
und unterschiedliche Patientenlagerung gegebene Transformation zu
eliminieren. Anschließend
wird ein initialer Datensatz mit n Patientendatensätzen elastisch
so transformiert, dass er eine maximale Summe an Übereinstimmung beziehungsweise
minimale quadratische Abweichung mit diesen n Datensätzen aufweist.
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Wird
ein solches Verfahren zur Erstellung eines Kolon-Atlas durchgeführt, kann
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
eine mittlere Rektumdistanz für
jeden Punkt Px im Kolon Ca bestimmt
und mit dem Atlas gespeichert werden. Ein solcher Atlas ist beispielhaft
in der 15 dargestellt.
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Zur
Bestimmung der Rektumdistanz eines Punktes im Kolon des untersuchten
Patienten kann die im Atlas gespeicherte Rektumdistanz genutzt werden.
Ein (oder mehrere) akquirierter Patientendatensatz wird dazu mit
dem anatomischen Atlas registriert. Anschließend kann der im Patientendatensatz markierte
Punkt im Atlas identifiziert werden und die für diesen gespeicherte Rektumdistanz
in geeigneter Kombination mit weiteren Messungen ausgegeben werden.
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Die 16 zeigt
dabei schematisch das Ergebnis der Registrierung einer Kolonaufnahme
C1 eines aktuellen Patienten-Kolons mit einem
Atlas-Bild Ca.
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Ergänzend ist
noch darauf hinzuweisen, dass auch die zu Referenzbildern registrierten
Kolon-Aufnahmen in Abhängigkeit
von patientenspezifischen Daten, wie Alter, Größe, Geschlecht, etc., erstellt
werden können,
wobei in der erfindungsgemäßen Ausführung des
Verfahrens jeweils Atlas-Bilder mit ähnlichen oder identischen patiententypischen Merkmalen
verwendet werden.
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Es
versteht sich, dass die vorstehend genannten Merkmale der Erfindung
nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
sinnfälligen
Kombinationen, insbesondere in anderen Kombinationen, als sie in
den Rückbezügen der
Patentansprüche
angegeben sind, oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Insgesamt
wird mit der Erfindung also vorgeschlagen, ein an sich bekanntes
Verfahren zur computergestützten
Bestimmung der Rektumdistanz zwischen einer ausgewählten Stelle
und dem Rektum zu verwenden, wobei aus mindestens zwei 3D-Bilddatensätzen, entweder
bei unterschiedlicher Lagerung des Patienten aufgenommen, oder mindestens
einem 3D-Bilddatensatz des Patienten und mindestens einem statistisch
relevanten Referenz-3D-Bilddatensatz, durch Zusammenschau der Weg
zwischen Rektum und ausgewählter
Stelle bestimmt wird. Die Zusammenschau kann dabei sowohl in einer
anfänglichen
Bearbeitung der mindestens zwei Bilddatensätze zu einem gemeinsamen Bilddatensatz
und anschließender
Anwendung einer bekannten automatischen Wegbestimmung liegen oder
auch in der Zusammenschau der zuvor berechneten Wege auf der Basis
mehrerer unbearbeiteter Bilddatensätze, wobei hier Fehler in der
Wegberechnung kompensiert werden. Selbstverständlich schließt die Erfindung
auch eine Kombination dieser beiden letztgenannten Grundtypen des
erfindungsgemäßen Verfahrens
mit ein.