DE102005003711A1 - Linearwälzlager - Google Patents
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Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft Linearwälzlager, mit einem auf einer Führungsschiene wälzgelagerten Führungswagen.
- Derartige Führungswagen sind an ihren Stirnseiten oftmals mit Abstreifern versehen, die Fremdstoffe wie Späne, Stäube und Kühlflüssigkeiten von der Führungsschiene abstreifen und somit das Eindringen von diesen Fremdstoffen in den Führungswagen und insbesondere in den Bereich von Laufbahnen für die Wälzkörper verhindern. Ein derartiges Linearwälzlager ist beispielsweise aus
US 5,590,965 A bekannt geworden. Die Führungsschiene ist an ihren beiden Längsseiten jeweils mit zwei Kugelrillen versehen, in die der Abstreifer mit seiner Abstreifanlage eingreift. Aufgrund der Kontur der Führungsschiene erfährt die Abstreifanlage – vorzugsweise Dichtlippe oder Dichtkante – ausgeprägte Umlenkungen entlang ihrer Erstreckungsrichtung um den Umfang der Führungsschiene herum. Diese zum Teil ausgeprägten Umlenkungen zwischen einander benachbarten Kugelrillen bedingen steifigkeitserhöhte Stellen. Wenn diese Abstreifanlage entlang ihrer Erstreckung gleichmäßig um einen bestimmten Betrag einfedert, wenn sie in Abstreifkontakt mit der Führungsschiene steht, ist aufgrund des Bereichs mit erhöhter Steifigkeit stellenweise eine erhöhte Andruckkraft der Abstreifanlage an der Führungsschiene gegeben. Diese erhöhte Andruckkraft beispielsweise der Dichtkante führt allerdings zu einem erhöhten Verschleiß am Abstreifer, so dass eine einwandfreie Funktion des Abstreifers nicht ge währleistet ist. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Linearwälzlager nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 anzugeben, bei dem ein gleichmäßiger Verschleiß an der Abstreifanlage des Abstreifers gewährleistet ist.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Abstreifer eine mit der Abstreifanlage versehene vorzugsweise plattenförmige Dichtung aufweist, an deren aufgrund der Kontur der Abstreifanlage steifigkeitserhöhten Stellen, beispielsweise Ecken, gezielte Materialschwächungen vorgesehen sind, die eine Nachgiebigkeit der Abstreifanlage an diesen Stellen erhöhen. Vorzugsweise ist der Führungswagen u-förmig gebildet und umgreift mit seinen beiden Schenkeln die Führungsschiene. Der Abstreifer steht dann mit seiner Abstreifanlage in Abstreifkontakt mit den beiden Längsseiten und der Oberseite der Führungsschiene. Wenn der Abstreifer in Abstreifkontakt mit den Längsseiten und der Oberseite der Führungsschiene steht wird die Dichtkante oder die Dichtlippe des Abstreifers entlang ihrer Erstreckung gleichmäßig elastisch eingedrückt. Die Stellen mit erhöhter Nachgiebigkeit bewirken dabei, dass der Anpressdruck der Abstreifanlage entlang ihrer Ersteckung in Umfangsrichtung um die Führungsschiene herum zumindest annähernd gleichmäßig ist.
- Diese Materialschwächung kann als Aussparung oder Ausnehmung an der plattenförmigen Dichtung nahe der Abstreifanlage ausgebildet sein.
- Diese Dichtungen können in wirtschaftlicher Weise im Spritzverfahren gebildet sein. Im Spritzwerkzeug können auf einfache Art und Weise Aussparungen oder Ausnehmungen berücksichtigt werden, die später an der Dichtung zu einer gezielten Materialschwächung beitragen.
- Das vorzugsweise u-förmige und plattenförmige Dichtung ist mit ihren beiden Schenkeln in Abstreifkontakt mit den Längsseiten und mit ihrem die beiden Schenkel verbindenden Quersteg in Abstreifkontakt mit der Oberseite der Führungsschiene. Im Bereich der von beiden Schenkeln und dem Quersteg gebildeten Ecken kann die Dichtung mit derartigen Ausnehmungen versehen sein, so dass in diesen Ecken eine erhöhte Nachgiebigkeit sichergestellt ist.
- Je nach Bauart des Linearwälzlagers können an diesen Schenkeln in Richtung auf den jeweils gegenüberliegenden Schenkel vorspringende Nasen vorgesehen sein, deren Innenumfang mit der Abstreifanlage versehen ist. An diesen Nasen sind dann ebenfalls diese Ausnehmungen vorgesehen, was insbesondere dann angebracht sein kann, wenn diese Nase stark ausgeprägte Umlenkungen an der Abstreifanlage bedingt.
- Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in insgesamt vier Figuren abgebildeten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
-
1 einen erfindungsgemäßen Abstreifer in Explosionsdarstellung, -
2 den Abstreifer aus1 in perspektivischer Darstellung, geschnitten und -
3 in perspektivischer und vergrößerter Darstellung eine Dichtung des Abstreifers gemäß2 und -
4 ein erfindungsgemäßes Linearwälzlager teilweise geschnitten. - Ausführliche Beschreibung der Zeichnung
- Das in
4 abgebildete erfindungsgemäße Linearwälzlager weist einen auf einer Führungsschiene1 längsverschieblich geführten Führungswagen2 auf. An beiden Stirnseiten des Führungswagens2 sind Abstreifer3 lösbar befestigt. Der Führungswagen2 weist ein im Wesentlichen u-förmiges Profil auf. Der Führungswagen2 umgreift mit seinen beiden Schenkeln4 die Führungsschiene1 . - Die Führungsschiene
1 weist eine Oberseite und zwei einander gegenüberliegende Längsseiten auf, wobei die Längsseiten jeweils mit mehreren durch Kugelrillen5 gebildete Laufbahnen6 für Kugeln7 versehen sind. Die vier Kugelrillen5 der Führungsschiene1 sind in o-Anordnung zueinander angeordnet. - Der Führungswagen
2 weist an seinen beiden Schenkeln4 an seinen den Längsseiten der Führungsschiene1 zugewandten Seiten jeweils zwei den Laufbahnen6 gegenüberliegende Laufbahnen8 auf, die ebenfalls als Kugelrillen9 gebildet sind. Die Kugelrillen5 ,9 der Führungsschiene1 und des Führungswagens2 begrenzen erste und zweite Lastkanäle10 ,11 , in denen die Kugeln7 unter Last an den Kugelrillen5 ,9 abwälzen. Gestrichelt angedeutete Umlenkkanäle12 ,13 und Rücklaufkanäle14 ,15 verbinden Anfang und Ende der Lastkanäle10 ,11 endlos miteinander. - Wenn an dem Führungswagen
2 Zugkräfte angreifen, die den Führungswagen2 nach oben weg von der Führungsschiene1 ziehen, übertragen die Kugeln7 der ersten Lastkanäle10 die Last. Der Lastkanal10 weist demzufolge eine Zuglaufbahn auf. Wenn auf den Führungswagen2 Druckkräfte einwirken, übertragen die zweiten Lastkanäle die Last. Der Lastkanal11 weist demzufolge eine Drucklaufbahn auf. - Der Abstreifer
3 ist an seinem Innenumfang mit einer Abstreifanlage16 versehen, die vorliegend durch eine Dichtlippe16a gebildet ist, wie insbesondere der weiter unten beschriebenen2 zu entnehmen ist. Die Abstreifanlage16 ist an die Kontur der Führungsschiene1 angepaßt. Der Abstreifer3 steht mit seiner Abstreifanlage16 in Abstreifkontakt mit der Oberseite und den beiden Längsseiten der Führungsschiene1 . - Der Abstreifer
3 wird nun nachstehend anhand der1 bis3 ausführlich beschrieben.1 zeigt die Einzelteile des erfindungsgemäßen Abstreifers3 . In einem Gehäuse17 sind zwei aus biegeweichem Material gebildete plattenförmige Dichtungen18 in Schienenrichtung hintereinander angeordnet. Zwischen den beiden Dichtungen18 ist eine Stützplatte19 angeordnet, an der die beiden Dichtungen18 mit ihren der Stützplatte19 zugewandten Seiten abgestützt sind. - Das Gehäuse
17 weist im Längsschnitt durch den Führungswagen2 gesehen ein etwa u-förmiges, zur Führungsschiene1 geöffnetes Schnittprofil auf. Die beiden Schenkelteile20 ,21 dieses Schnittprofils bilden eine Vorderwand und eine Rückwand des Gehäuses17 , wobei die Rückwand dem Führungswagen2 zugewandt ist. Ein die beiden Schenkelteile20 ,21 verbindendes Bodenteil22 bildet eine Umfangswand des Gehäuses17 . - Das Gehäuse
17 ist mit einer erster Aufnahme23 für die Stützplatte19 versehen. Wenn die Stützplatte19 einwandfrei in der ersten Aufnahme23 angeordnet ist die Stützplatte19 in allen Raumachsen positionsgenau ausgerichtet.2 zeigt die erste Aufnahme23 mit rechteckigem Querschnitt, wobei diese erste Aufnahme23 sowohl im Bodenteil23 als auch in den Schenkelteilen20 ,21 ausgebildet ist. - Das Gehäuse
17 ist ferner mit einer zweiten Aufnahme24 für die beiden Dichtungen18 versehen. Die beiden zweiten Aufnahmen24 sind ebenfalls in der2 abgebildet. Auch die zweiten Aufnahmen24 sind hier als rechteckförmige Ausnehmung sowohl in dem Bodenteil22 als auch in den Schenkelteilen20 ,21 ausgebildet. Wenn die Dichtungen18 einwandfrei in diesen zweiten Aufnahmen24 aufgenommen sind, sind sie in allen Raumachsen positionsgenau ausgerichtet. Die Dichtungen18 sind mit ihrer einen Stirnseite an der Vorderwand und der Rückwand des Gehäuses17 und mit ihrer anderen Stirnseite an der Stützplatte19 abgestützt. Selbst wenn eine der beiden Dichtungen18 entfernt wird, ist somit gewährleistet, dass die andere verbleibende Dichtung18 einwandfrei und positionsgenau in dem Ge häuse17 gehalten ist. - Die plattenförmigen Dichtungen
18 können problemlos aus dem Gehäuse17 herausgenommen und durch andere Dichtungen ersetzt werden. Wenn der Führungswagen mit dem montierten Abstreifer3 auf der Führungsschiene1 angeordnet ist, braucht lediglich der Abstreifer3 von dem Führungswagen2 gelöst zu werden. Dann kann das Gehäuse17 des Abstreifers3 nach oben von der Führungsschiene1 abgenommen werden. Die beiden Dichtungen18 und die Stützplatte19 können zunächst auf der Führungsschiene1 verbleiben. Da die beiden Dichtungen18 vorzugsweise aus einem biegeweichen Material gebildet sind, können diese derart gebogen werden, dass sie von der Führungsschiene1 abgenommen werden können. Nun können neue Dichtungen aufgesetzt werden und das Gehäuse kann wieder aufgeführt werden. - Die Dichtungen
18 und die Stützplatte19 sind darüber hinaus formschlüssig miteinander verbunden. Wie der1 zu entnehmen ist, ist die Stützplatte19 mit zwei Vorsprüngen25 versehen. Die beiden Vorsprünge25 sind je an einem Quersteg25a der Schenkel19a der Stützplatte19 ausgebildet. Beide Dichtungen18 sind mit jeweils zwei Ausnehmungen26 versehen, wobei die Vorsprünge25 der Stützplatte19 in die Ausnehmungen26 der beiden Dichtung eingreifen. Die Tiefe der Ausnehmungen26 beträgt etwa die Hälfte der Dicke der Stützplatte19 . Da die beiden Dichtungen18 zu beiden Seiten der Stützplatte19 angeordnet sind, können demzufolge die beiden Vorsprünge25 der Stützplatte19 sowohl in die Ausnehmungen26 der einen wie auch der anderen Dichtung18 eingreifen. Die vorliegend zweiteilig ausgeführte Stützplatte19 kann auch einteilig ausgeführt sein. Dann sind die beiden Querstege25a der Stützplatte19 einstückig miteinander verbunden. - Bei dem hier dargestellten vierreihigen Linearwälzlager mit O-Anordnung sind die Kugelrillen
5 ,9 an der Führungsschiene1 derart angeordnet, dass die beiden Schenkel27 der u-förmig gebildeten Dichtung18 an ihren einander zugewandten Seiten jeweils mit einer vorspringenden Nase27 versehen sind.3 zeigt einen Teil der Dichtung18 in perspektivischer Darstellung mit der Nase28 . Dieser Figur ist ferner deutlich zu entnehmen, dass die Dichtlippe16a der Kontur der Führungsschiene1 angepaßt ist, so dass die Dichtlippe16a einwandfrei in Abstreifkontakt mit der Führungsschiene1 steht. - Zwischen der Nase
28 und dem die beiden Schenkel27 verbindenden Quersteg29 der Dichtung18 erfährt die Dichtlippe16a entlang ihrer Kontur ausgeprägte Umlenkungen. Auf diese Weise sind formbedingte steifigkeitserhöhte Stellen entlang der Ersteckung der Dichtlippe16a ausgebildet. Da es jedoch vorteilhaft ist, wenn der Anpressdruck der Dichtlippe16a an die Führungsschiene1 gleichmäßig erfolgt, sind an diesen steifigkeitserhöhten Stellen gezielte Materialschwächungen an der Dichtung18 vorgesehen. Diese gezielten Materialschwächungen bestehen im Ausführungsbeispiel darin, dass an den steifigkeitserhöhten Stellen mehrere die Dichtung18 durchdringende, Schlitze30 bildende Ausnehmungen vorgesehen. Diese Schlitze30 sind mit geringem Abstand zu den Dichtlippen16a angeordnet. An diesen Stellen sind demzufolge die Dichtlippen16a nicht abgestützt, und können in Richtung auf die Schlitze30 einfedern. Auf diese Weise kann gezielt ein gleichmäßiger Andruck der Dichtlippe16a entlang der gesamten Erstreckung gewährleistet werden. - Diese Schlitze
30 sind sowohl im Bereich der Nasen28 als auch im Bereich von Ecken vorgesehen, die von den beiden Schenkeln27 und dem Quersteg29 gebildet sind. - Wenn Dichtungen
18 für derartige Linearwälzlager an den Führungswagen2 montiert werden sollen, ist darauf zu achten, dass die Dichtungen18 einwandfrei zur Führungsschiene2 ausgerichtet sind. Anderenfalls ist kein einwandfreier Abstreifkontakt des Abstreifers3 mit der Führungsschiene1 gewährleistet. Das positionsgenaue Ausrichten der Dichtung18 – sei es nun bei Abstreifern mit oder ohne Gehäuse – wird durch die wirksamen elastischen Rückstellkräfte der an der Führungsschiene1 anliegenden Dichtlippe16a erschwert, was nachstehend erläutert wird. Denkt man sich die Dichtlippe16a im Bereich des Querstegs29 weg, besteht auf der Oberseite der Führungsschiene1 keinerlei Konkakt der Dichtung mit der Führungsschiene1 . Lediglich die beiden Schenkel27 mit ihrer Dichtlippe16a stehen dann in Abstreifkontakt mit der Führungsschiene1 . In diesem Fall sind die Dichtlippen16a elastisch gegen die Längsseiten der Führungsschiene1 angefedert. Die wirksamen Andruckkräfte der Dichtlippen16a zu beiden Seiten der Führungsschiene1 stehen in einem Kräftegleichgewicht, so dass in dieser Situation eine einwandfreie Ausrichtung der Dichtung18 in Bezug auf die Führungsschiene1 gegeben ist. - Tatsächlich wirken jedoch zusätzlich elastische Rückstellkräfte der Dichtlippe
16a im Bereich des Quersteges29 , so daß die Dichtung18 nach oben weg von der Führungsschiene1 gefedert oder gezogen wird. Das bedeutet, dass die Dichtlippen16a im Bereich der Nasen28 in erhöhtem Maße gegen die die Zuglaufbahn bildende Kugelrille5 des ersten Wälzkörperkanals10 der Führungsschiene1 angedrückt werden. - Wenn der Abstreifer
3 in dieser unzulässigen Ausrichtung an dem Führungswagen2 festgesetzt wird, unterliegt die Dichtlippe16a einem erhöhten Verschleiß, so daß eine zuverlässige Abstreifwirkung nicht gewährleistet ist. Um sicher zu stellen, dass bei der Montage des Abstreifers an den Führungswagen keine unzulässige Verformung der Dichtlippe auftreten kann, ist der Abstreifer3 mit einem Anschlag31 versehen, wie1 mit Bezug auf die Stützplatte19 zeigt. Dieser Anschlag31 ist zum Anschlagen an die Kugelrille5 der Führungsschiene1 des ersten Wälzkörperkanals vorgesehen. Der1 ist zu entnehmen, dass der Anschlag31 an einer Nase32 gebildet ist. Die Stützplatte19 weist an ihren beiden Schenkeln jeweils die einstückig angeformte Nase32 auf. Der2 ist zu entnehmen, dass die Dichtlippe16a die Nase32 etwas überragt. Wenn die Dichtung18 einwandfrei gegenüber der Führungsschiene1 positioniert ist, ist somit sichergestellt, dass die Nase32 außer Kontakt mit der Führungsschiene1 steht. Wenn aufgrund der wirksamen Rückstellkräfte der Dichtlippe16a an der Oberseite der Führungsschiene1 der noch nicht an dem Führungswagen2 fixierte Abstreifer3 nach oben gezogen wird, kann dies nur soweit geschehen, bis die Nase32 gegen die Führungsschiene1 anschlägt. In dieser Anschlagssituation ist sichergestellt, dass die Dichtlippe16a nicht unzulässig verformt ist. Der mit der Montage befasste Monteur kann zudem aufgrund des schlagartig erhöhten Widerstandes leicht feststellen, dass der Anschlag31 bereits an der Führungsschiene1 anliegt. - Der Abstreifer
3 ist mit einem weiteren Anschlag33 versehen. Dieser Anschlag33 ist an dem schon weiter oben beschriebenen Vorsprung25 der Stützplatte19 ausgebildet. Die Dichtlippe16a überragt diesen Anschlag33 in Richtung auf die Oberseite der Führungsschiene1 . Wenn der Abstreifer3 während der Montage an den Führungswagen2 zu weit nach unten gedrückt wird, schlägt der Anschlag33 gegen die Oberseite der Führungsschiene1 an. Die an der Oberseite anliegende Dichtlippe16a wird aufgrund des Anschlags33 nicht unzulässig stark gegen die Oberseite angedrückt, wird also nicht beschädigt. Der Abstreifer3 ist zwischen den beiden beschriebenen Anschlagsituationen, vorzugsweise Mittenlage, einwandfrei positioniert und kann an den Führungswagen2 fixiert werden. -
- 1
- Führungsschiene
- 2
- Führungswagen
- 3
- Abstreifer
- 4
- Schenkel
- 5
- Kugelrille
- 6
- Laufbahn
- 7
- Kugel
- 8
- Laufbahn
- 9
- Kugelrille
- 10
- erster Lastkanal
- 11
- zweiter Lastkanal
- 12
- Umlenkkanal
- 13
- Umlenkkanal
- 14
- Rücklaufkanal
- 15
- Rücklaufkanal
- 16
- Abstreifanlage
- 16a
- Dichtlippe
- 17
- Gehäuse
- 18
- Dichtung
- 19
- Stützplatte
- 19a
- Schenkel
- 20
- Schenkelteil
- 21
- Schenkelteil
- 22
- Bodenteil
- 23
- erste Aufnahme
- 24
- zweite Aufnahme
- 25
- Vorsprung
- 25a
- Quersteg
- 26
- Ausnehmung
- 27
- Schenkel
- 28
- Nase
- 29
- Quersteg
- 30
- Schlitz
- 31
- Anschlag
- 32
- Nase
- 33
- Anschlag
Claims (5)
- Linearwälzlager, mit einem auf einer Führungsschiene (
1 ) wälzgelagerten Führungswagen (2 ) und mit wenigstens einem stirnseitig an dem Führungswagen (2 ) angeordneten etwa u-förmigen Abstreifer (3 ) zum Abstreifen von Fremdstoffen wie Späne, Stäube und Kühlflüssigkeiten von der Führungsschiene, wobei der Abstreifer (3 ) mit seiner Abstreifanlage (16 ), vorzugsweise Dichtlippe (16a ) oder Dichtkante, in Abstreifkontakt mit der Führungsschiene (1 ) steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (3 ) eine mit der Abstreifanlage (16 ) versehene, vorzugsweise plattenförmige Dichtung (16a ) aufweist, an deren aufgrund der Form der Dichtung steifigkeitserhöhten Stellen, beispielsweise Ecken, gezielte Matarialschwächungen vorgesehen sind, die eine Nachgiebigkeit der Abstreifanlage an diesen Stellen erhöhen. - Linearwälzlager nach Anspruch 1, bei dem die Materialschwächung als Aussparung oder Ausnehmung an der plattenförmigen Dichtung nahe der Abstreifanlage (
16 ) ausgebildet ist. - Linearwälzlager nach Anspruch 1, bei dem die u-förmige und plattenförmige Dichtung (
18 ) mit ihren beiden Schenkeln (27 ) in Abstreifkontakt mit den Längsseiten und mit ihrem die beiden Schenkel verbindenen Quersteg (29 ) in Abstreifkontakt mit der Oberseite der Führungsschiene (1 ) steht. - Linearwälzlager nach Anspruch 3, bei dem die Dichtung (
18 ) im Bereich der von den beiden Schenkeln (27 ) und dem Quersteg (29 ) gebildeten Ecken mit den Ausnehmungen versehen ist. - Linearwälzlager nach Anspruch 3, bei dem die Dichtung (
18 ) an ihren beiden Schenkeln (27 ) mit in Richtung auf den jeweils gegenüberliegenden Schenkel (27 ) vorspringenden Nasen (28 ) versehen ist, wobei an den Nasen (28 ) die Ausnehmungen ausgebildet sind.
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