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DE102005002903A1 - Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät - Google Patents

Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät Download PDF

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DE102005002903A1
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DE
Germany
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magnetic
temperature
temperature superconducting
inductive flowmeter
coolant
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DE200510002903
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English (en)
Inventor
Ralf Bäcker
Dieter Keese
Karl-Heinz Dipl.-Ing. Rackebrandt
Hans-Werner Dipl.-Ing. Schwiderski
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ABB AG Germany
Original Assignee
ABB Patent GmbH
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/56Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using electric or magnetic effects
    • G01F1/58Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using electric or magnetic effects by electromagnetic flowmeters
    • G01F1/586Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using electric or magnetic effects by electromagnetic flowmeters constructions of coils, magnetic circuits, accessories therefor

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Abstract

Es wird ein magnetisch-induktives Durchflussmessgerät mit einem Magnetsystem (14) beschrieben, welches hochtemperatur-supraleitende Erregerspulen (16, 18) umfasst. Die hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen (16, 18) sind in einem nicht-magnetischen Kühlmittelbehälter (2) angeordnet, der mit einem Kühlmittel mit einer Temperatur gefüllt ist, die niedrig genug ist, um die Erregerspulen (16, 18) im supraleitenden Zustand zu halten. Vorteilhafterweise werden die Erregerspulen (16, 18) auf der Basis eines keramischen Hochtemperatur-Supraleiters hergestellt, dessen kritische Sprungtemperatur über der Temperatur des flüssigen Stickstoffs liegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein magnetisch-induktives Durchflussmessgerät, wie es im Stand der Technik bekannt ist. Der prinzipielle Aufbau und das Wirkprinzip magnetischinduktiver Messgeräte sind beispielsweise beschrieben im Lexikon der Mess- und Automatisierungstechnik, herausgegeben von Elmar Schrüfer, VDI-Verlag, Düsseldorf 1992, S. 262- 263.
  • Wird ein elektrisch leitfähiger Messstoff durch ein Magnetfeld B geleitet, so entsteht im Messstoff ein elektrisches Feld E senkrecht zur Strömungsrichtung v und zur Magnetfeldrichtung. Die Erzeugung der magnetischen Induktion B wird bei herkömmlichen magnetisch-induktiven Durchflussmessern mittels Erregerspulen, deren Windungen aus Kupferdrähten oder anderen metallischen Leiterdrähten bestehen, bewirkt. Der durch den ohmschen Widerstand der Erregerspulen bewirkte Energieverbrauch und die damit verbundene Eigenerwärmung stellt einen erheblichen Anteil am Gesamtenergieverbrauch des magnetisch-induktiven Durchflussmessgerätes dar. Die Anwender wünschen sich magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte mit erheblich reduziertem Energieverbrauch.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein magnetisch-induktives Durchflussmessgerät mit verringertem Energieverbrauch zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch ein magnetisch-induktives Durchflussmessgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Erfindungsgemäß also umfasst das Magnetsystem eines erfindungsgemäßen magnetisch-induktiven Durchflussmessers hochtemperatur-supraleitende Erregerspulen.
  • Bekanntermaßen besitzen supraleitende Materialien unterhalb einer für den jeweiligen Stoff charakteristischen Temperatur, der sog. kritischen Übergangstemperatur, keinen messbaren elektrischen Widerstand mehr. Mehr zu den physikalischen Grundlagen der Supraleitung und den Eigenschaften der verschiedenen Arten von bekannten supraleitenden Materialien findet sich beispielsweise im Brockhaus Lexikon der Naturwissenschaft und Technik, Band 3, Spektrum Akademischer Verlag GmbH, Heidelberg, 2003, S. 1924 ff, dessen Offenbarung hier mit einbezogen sein soll.
  • Erregerspulen aus supraleitendem Material im supraleitenden Zustand weisen also keine ohmschen Verluste in den Erregerspulen mehr auf, wodurch der gesamte Energieverbrauch des magnetisch-induktiven Messgerätes stark verringert ist. Erfindungsgemäße Erregerspulen aus hochtemperatur-supraleitendem Material haben darüber hinaus den Vorteil, dass der supraleitende Zustand schon bei Kühlung mit flüssigem Stickstoff eintritt, also oberhalb von 77K, was eine kostengünstige Kühlung ermöglicht.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen in einem Kühlmittelbehälter angeordnet, der mit einem Kühlmittel mit einer Temperatur gefüllt ist, die niedrig genug ist, um die Erregerspulen im supraleitenden Zustand zu halten. Dieses Kühlmittel ist vorteilhafterweise flüssiger Stickstoff, da dieser in großen Mengen und kostengünstig zur Verfügung steht und sich bei Beachtung weniger grundlegender Sicherheitsvorkehrungen auch gefahrlos handhaben lässt.
  • Vorteilhafterweise ist der Kühlmittelbehälter nicht magnetisch. Er kann in einer vorteilhaften Ausführungsform über eine Kühlmittelleitung mit einem Kühlmittel-Vorratsgefäß verbunden sein. Das Kühlmittel-Vorratsgefäß kann dabei in dem magnetisch-induktiven Durchflussmessgerät umfasst sein, beispielsweise innerhalb des Gerätegehäuses oder außen auf dem Gerätegehäuse angebracht sein. Über ein Regel- und Dosierventil kann dann der Kühlmittelvorrat in dem Kühlmittelbehälter aus dem Kühlmittel-Vorratsgefäß immer wieder nachgefüllt oder ergänzt werden. Bei Verwendung eines pneumatischen Regelventils wird hierfür keine zusätzliche elektrische Hilfsenergie be nötigt. Das Kühlmittel-Vorratsgefäß wird von Zeit zu Zeit von außen durch eine Nachfüllöffnung mit flüssigem Stickstoff aufgefüllt.
  • Das Kühlmittel-Vorratsgefäß kann aber auch von dem magnetisch-induktiven Durchflussmessgerät räumlich getrennt angeordnet sein. Beispielsweise kann ein zentral aufgestelltes Kühlmittel-Vorratsgefäß über Kühlmittel-Leitungen mehrere erfindungsgemäße magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte mit Kühlmittel versorgen.
  • Bezüglich des Aufbaues der hochtemperatur-supraleitenden Spulen sieht eine vorteilhafte Ausführungsform vor, dass diese aus metallummanteltem hochtemperatursupraleitendem Draht gebildet sind. In anderem Zusammenhang ist dies eine im Stand der Technik prinzipiell bekannte Möglichkeit, biegbare Drähte oder Bänder aus hochtemperatur-supraleitenden Materialien herzustellen, siehe beispielsweise die EP 0 507 283 B1 .
  • Eine Variante eines erfindungsgemäßen magnetisch-induktiven Durchflussmessgerätes umfasst hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen aus einem bandförmigen Hochtemperatur-Supraleiter, aufgebaut aus in eine Silbermatrix eingebetteten hochtemperatur-supraleitenden keramischen Drähten. Solcherart aufgebaute hochtemperatur-supraleitende Bänder sind beispielsweise in der EP 0 740 315 B1 beschrieben.
  • Bezüglich des hochtemperatur-supraleitenden Materials, das die Basis der die Erregerspulen in einem erfindungsgemäßen magnetisch-induktiven Durchflussmessgerät bildenden Drähte darstellt, lassen sich alle im Stand der Technik für die Herstellung von biegbaren hochtemperatur-supraleitenden Drähten bekannte und geeignete Materialien verwenden. Beispielsweise kann ein magnetisch-induktives Durchflussmessgerät, mit hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen basierend auf Drähten oder Fäden aus Bi, Sr, Ca und Cu enthaltenden Oxiden oder Carbonaten, insbesondere aus Bi2Sr2Ca2Cu3O10, gebildet sein.
  • Bei einer weiteren Variante eines erfindungsgemäßen magnetisch-induktiven Durchflussmessgerätes sind hochtemperatur-supraleitende Erregerspulen basierend auf Drähten oder Fäden aus Bi, Pb, Sr, Ca und Cu enthaltenden Oxiden oder Carbonaten verwendet.
  • Eine weitere Variante sieht die Verwendung von hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen basierend auf Drähten oder Fäden aus Hg, Ba, Ca und Cu enthaltenden Oxiden, insbesondere aus HgBa2Ca2Cu3O8+x vor, mit denen kritische Sprungtemperaturen von ca. 135K erreichbar sind.
  • In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen magnetischinduktiven Durchflussmessgerätes sind hochtemperatur-supraleitende Erregerspulen basierend auf Drähten oder Fäden aus Y, Ba und Cu enthaltenden Oxiden, insbesondere auf YBa2Cu3O7 verwendet.
  • Ein weiterer Vorteil eines erfindungsgemäßen magnetisch-induktiven Durchflussmessers besteht darin, dass er aufgrund des wegen der eliminierten ohmschen Verluste in den Erregerspulen sehr geringen Energieverbrauches netzunabhängig mit elektrischer Energie versorgt werden kann. Beispielsweise kann ein solcher magnetisch-induktiver Durchflussmesser mit Batterien, Photovoltaik-Generatoren, Brennstoffzellen, thermoelektrischen Generatoren oder ähnlichen netzunabhängigen Energieerzeugungseinrichtungen betrieben werden. Es kann dann auch vorteilhafterweise noch eine drahtlose Signalübertragungstechnik zwischen dem erfindungsgemäßen magnetischinduktiven Durchflussmessgerät und einer zentralen Prozesssteuer- und Leiteinheit vorgesehen werden, so dass ein erfindungsgemäßes magnetisch- induktives Durchflussmessgerät in einer Prozessanlage vollständig drahtlos installierbar ist.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
  • Es zeigt die einzige Figur im Längsschnitt schematisch ein erfindungsgemäßes magnetisch-induktives Durchflussmessgerät mit einem Messrohr 1, dessen Rohrwand 12 aus nicht-magnetischem Metall besteht, wie bei magnetisch-induktiven Durchflussmessern üblich. Sie ist zum fluid-durchströmten Innenraum 4 hin mit einer Innenrohrauskleidung 11 ausgekleidet. Die Innerohrauskleidung 11 besteht aus einem elektrisch isolierenden, chemisch sehr beständigen Kunststoffmaterial, beispielsweise Teflon.
  • Das Durchflussmessgerät umfasst einen konduktiven Signalabgriff. Dazu ist ein Elektrodenpaar, von dem in der Figur nur eine Elektrode 32 dargestellt ist, in das Messrohr 1 eingebracht Die Relationen der Abmessungen der Messrohrwand 12, der Innenrohrauskleidung 6 und der Elektrode 32 sind in der Figur nicht maßstäblich, sondern nur schematisch dargestellt.
  • An der Messrohrwand und diese umfassend ist ein gekapseltes Gehäuse 10 angebracht. Das Gehäuse 10 umfasst einen Kühlmittelbehälter 2, der ebenfalls das Messrohr 1 umgibt und innerhalb dessen ein Magnetsystem 14 untergebracht ist. Der Kühlmittelbehälter kann beispielsweise als doppelwandiges Gefäß mit einer zwischen Innen- und Außenwand angebrachten Isolierschicht, ein sogenanntes Dewar-Gefäß, aufgebaut sein.
  • Daneben umfasst das Gehäuse 10 noch eine Signalvorverarbeitungs- und Übertragungsbaugruppe 22. Das Magnetsystem 14 besteht aus kreisförmigen Erregerspulen 16, 18 und einem ferromagnetischen Kern 20 zur magnetischen Rückführung. Die Wicklungsebenen der kreisringförmigen Erregerspulen 16, 18 verlaufen parallel zu einander und zur Rohrmittelachse, so dass das magnetische Erregungsfeld, symbolisiert durch die Pfeile B, senkrecht zur Rohrmittelachse orientiert ist. Wegen der Längsschnittdarstellung sind von den kreisringförmigen Spulen 16, 18 nur die Schnittflächen zu sehen.
  • Der ferromagnetische Kern 20 besteht aus einem biegsamen, ferromagnetischen Blech, das zwischen den beiden Spulen 16, 18 parallel zur Mantelfläche des Rohrleitungsstückes 1 verläuft und den magnetischen Rückfluss gewährleistet.
  • Die Erregerspulen 16, 18 sind aus einem metallummantelten hochtemperatursupraleitenden Draht gewickelt, beispielsweise aus Bi2Sr2Ca2Cu3O10, ummantelt mit Silber. Ihre elektrischen Zuleitungen bestehen aus normalleitendem Metall und sind mit dem metallummantelten, supraleitenden Spulendraht mittels bekannter Methoden, beispielsweise über Metalllote, verbunden. Der Kühlmittelbehälter 2 ist mit flüssigem Stickstoff gefüllt, so dass die hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen 16, 18 auf einer Temperatur von etwa 77K gehalten sind. Diese Temperatur liegt unterhalb der kriti schen Sprungtemperatur von aus Bi2Sr2Ca2Cu3O10, so dass die Erregerspulen 16, 18 einen vernachlässigbaren ohmschen Widerstand aufweisen.
  • Der Kühlmittelbehälter 2 steht über eine Kühlmittelleitung 44 und ein Ventil 42 in Verbindung mit einem außen an dem Gehäuse 10 angebrachten Vorratsgefäß 40 mit flüssigem Stickstoff. Wenn aus dem Kühlmittelbehälter 2 flüssiger Stickstoff entweicht, etwa durch Verdampfen, so wird über die Kühlmittelleitung 44 und das Ventil 42 aus dem Vorratsbehälter 40 die Kühlmittelbeladung innerhalb des Kühlmittelbehälters 2 immer wieder ergänzt. Der Kühlmittel-Vorratsbehälter ist von außen über eine – hier nicht dargestellte – verschließbare Öffnung mit flüssigem Stickstoff befüllbar.
  • Neben der elektronischen Signalvorverarbeitungs- und Signalübertragungsbaugruppe 22 sind (hier nicht dargestellte) Messsignalzuleitungen von der Signalvorverarbeitungsbaugruppe 22 zu den Messelektroden 32 vorhanden.
  • Von der Signalvorverarbeitungsbaugruppe 22 sind Signalleitungen nach außen zu einer an dem Gehäuse 10 angebrachten Transmitterbaugruppe 26 geführt. Über die Transmitterbaugruppe 26 erfolgt die Anbindung des Durchflussmessgerätes 1 mittels drahtloser Signalübertragung, durch den Pfeil 30 symbolisiert, an eine zentrale Prozesssteuer- und Leiteinheit 28. Die Prozesssteuereinheit 28 umfasst dabei wenigstens einen Prozessrechner (hier nicht dargestellt). Selbstverständlich könnte die Signalübertragung zwischen der Transmitterbaugruppe 26 und der Prozesssteuer- und Leiteinheit 28 auch drahtgebunden erfolgen, in bekannter Weise etwa in Zwei- oder Vierleitertechnik oder über ein Feldbussystem.
  • Die Transmitterbaugruppe 26 umfasst auch eine – hier nicht gesondert dargestellte – elektrische Energieversorgungsvorrichtung für das magnetisch-induktive Durchflussmessgerät. Diese umfasst entweder – bei Versorgung über das elektrische Stromnetz – ein Netzgerät, welches die üblicherweise vom Stromnetz gelieferten 220V oder 380V Wechselspannung auf eine innerhalb des Durchflussmessers üblicherweise verwendete Gleich-Niederspannung, beispielsweise 24V oder 5V, wandelt, oder- bei netzunabhängiger Stromversorgung – eine Batterie oder Brennstoffzelleneinheit, oder einen thermoelektrischen Konverter oder eine Photovoltaische Stromversorgungseinheit mit Solarzellen. Da die elektrische Ausgangsleistung bei netzunabhängigen Stromversorgungseinrichtungen wie den genannten begrenzt ist, kommt insbesondere bei netzunabhängigem Betrieb der Vorteil des geringen Energieverbrauches eines erfindungsgemäßen magnetisch-induktiven Durchflussmessgerätes mit hochtemperatursupraleitender Erregerspule zum Tragen.
  • Die in der Figur gezeigte Ausführungsform ist nicht die einzig denkbare zur Realisierung der Erfindung. In einer alternativen Ausgestaltungsform können beispielsweise zwei Teil-Kühlmittelbehälter vorgesehen sein, von denen einer das obere Teil-Magnetsystem mit der Erregerspule 18 und der andere das untere Teil-Magnetsystem mit der Erregerspule 16 umfasst. Beide Teil-Kühlmittelbehälter sind dann untereinander durch einen Kühlmittelkanal verbunden.
  • In einer weiteren Variante, die hier auch nicht gesondert dargestellt ist, könnte das Vorratsgefäß 40 einige Meter von dem magnetisch-induktiven Durchflussmessgerät 1 entfernt aufgestellt sein und die Kühlmittelleitung zwischen dem Vorratsgefäß 40 und dem Kühlmittelbehälter 2 als thermisch isolierter Schlauch ausgebildet sein, der das entfernt liegende Vorratsgefäß 40 mit dem Kühlmittelbehälter 2 innerhalb des Gehäuses 10 verbindet. Auf diese Weise könnten mehrere erfindungsgemäße magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte aus einem Kühlmittel-Vorratsgefäß 40 gespeist werden, was die Wartung der Geräte weiter vereinfachen würde.
  • Auch alle anderen denkbaren Systemvarianten und Aufbauarten von magnetischinduktiven Durchflussmessgeräten sind von der Erfindung erfasst, sofern diese nur hochtemperatur-supraleitende Erregerspulen umfassen. Bezugszeichenliste
    Figure 00080001

Claims (15)

  1. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät mit einem Magnetsystem (14), welches hochtemperatur-supraleitende Erregerspulen (16, 18) umfasst.
  2. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach Anspruch 1, bei dem die hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen (16, 18) in einem nicht magnetischen Kühlmittelbehälter (2) angeordnet sind, der mit einem kühlmittel mit einer Temperatur gefüllt ist, die niedrig genug ist, um die Erregerspulen (16, 18) im supraleitenden Zustand zu halten.
  3. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach Anspruch 2, wobei der Kühlmittelbehälter (2) mit flüssigem Stickstoff gefüllt ist.
  4. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach einem der vorigen Ansprüche, wobei die hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen (16, 18) aus metallummanteltem hochtemperatur-supraleitendem Draht gebildet sind.
  5. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen (16, 18) aus einem bandförmigen Hochtemperatur-Supraleiter gebildet sind, der in eine Silbermatrix eingebettete hochtemperatur-supraleitende keramische Drähte umfasst.
  6. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach einem der vorigen Ansprüche, wobei die elektrischen Zuleitungen zu den Erregerspulen aus normalleitendem Material gebildet sind.
  7. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach einem der vorigen Ansprüche, wobei der Kühlmittelbehälter (2) über eine Kühlmittelleitung (44) mit einem Kühlmittel-Vorratsgefäß (40) verbunden ist.
  8. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach Anspruch 7, welches das Kühlmittel-Vorratsgefäß (40) umfasst.
  9. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach Anspruch 7, wobei das Kühlmittel-Vorratsgefäß (40) getrennt von dem magnetisch-induktiven Durchflussmessgerät aufgestellt ist.
  10. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach einem der vorigen Ansprüche, mit hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen (16, 18) basierend auf Drähten oder Fäden aus Bi, Sr, Ca und Cu enthaltenden Oxiden oder Carbonaten, insbesondere aus Bi2Sr2Ca2Cu3O10.
  11. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen (16, 18) basierend auf Drähten oder Fäden aus Bi, Pb, Sr, Ca und Cu enthaltenden Oxiden oder Carbonaten.
  12. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen (16, 18) basierend auf Drähten oder Fäden aus Hg, Ba, Ca und Cu enthaltenden Oxiden, insbesondere aus HgBa2Ca2Cu3O8+x.
  13. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit hochtemperatur-supraleitenden Erregerspulen (16, 18) basierend auf Drähten oder Fäden aus Y, Ba und Cu enthaltenden Oxiden, insbesondere auf Y-Ba2Cu3O7.
  14. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach einem der vorigen Ansprüche mit einer Vorrichtung zur drahtlosen Signalübertragung der Messwerte an eine entfernt liegende Prozesssteuer- und Leiteinheit (28).
  15. Magnetisch-induktives Durchflussmessgerät nach einem der vorigen Ansprüche mit einer netzunabhängigen elektrischen Energieversorgungseinheit.
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