DE102005002751A1 - Leiterplatte mit funktionalem Element und Verfahren zur Positionisierung eines funktionalen Elements auf einer Leiterplatte - Google Patents
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Abstract
Leiterplatte mit funktionalem Element, das in einer Ausnehmung auf der Leiterplatte angeordnet ist, wobei die Ausnehmung ein in die Leiterplatte gestanztes Loch ist, das mit geeigneten Mitteln von unten verschlossen ist. Nach einer ersten Ausführung der Erfindung ist das Mittel zum Verschließen der Ausnehmung eine dünne Schicht oder Folie mit etwas größeren Abmessungen als die Ausnehmung, wobei die dünne Schicht von unten auf die Leiterplatte geklebt ist, so dass die Ausnehmung verschlossen ist. Nach einer zweiten Ausführung der Erfindung ist das Mittel zum Verschließen der Ausnehmung ein Stanzteil, das beim Stanzen der Ausnehmung aus der Leiterplatte herausgestanzt wurde. Das Stanzteil ist von unten bis zu einer vorbestimmten Position in die Ausnehmung eingesetzt, so dass das Loch verschlossen ist. Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Positionierung eines funktionalen Elements auf einer Leiterplatte mit den Schritten: DOLLAR A Schritt 1: Stanzen einer Ausnehmung mit einer vorbestimmten Abmessung an einer vorbestimmten Position in die Leiterplatte. DOLLAR A Schritt 2: Verschließen der Ausnehmung mit geeigneten Mitteln von unten. DOLLAR A Schritt 3: Positionierung des funktionalen Elements und Stabilisierung der Mittel zum Verschließen der Ausnehmung mit Kunstharz in der Ausnehmung.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leiterplatte mit einem funktionalen Element und ein Verfahren zur Positionierung eines funktionalen Elements auf einer Leiterplatte.
- Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl unterschiedlicher Leiterplatten bekannt, die jeweils eine Bestückungsseite und eine Lötseite umfassen, wobei die Lötseite typischer Weise eine Kupferschicht umfasst. Beispielsweise kann eine Leiterplatte lediglich aus einer Hartpapierschicht bestehen und/oder einem Glasgewebe bestehen, das durch und durch mit Epoxydharz ummantelt ist, oder beispielsweise außerdem aus Epoxyd-Harz-Glasgewebeschichten, die oberhalb und unterhalb der Hartpapierschicht angeordnet sind. Typischer Weise können auf der Bestückungsseite einer Leiterplatte neben verlöteten elektrischen oder elektronischen Komponenten außerdem weitere funktionale Elemente angeordnet sein, wie beispielsweise mechanische oder magnetische Elemente, und wie beispielsweise Permanent-Magnete, wie beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster Nr. 296 17 781.4 bekannt ist.
- Bei der Anordnung von insbesondere magnetischen und/oder mechanischen funktionalen Elementen kommt es darauf an, diese genau und sicher und ortsfest zu positionieren, was ebenfalls dem Deutschen Gebrauchsmuster Nr. 296 17 781.4 entnommen werden kann, einen beträchtlichen Montageaufwand erfordert und dementsprechend zeitaufwendig und teuer ist, insbesondere weil dessen funktionales Element
15' mittels unmittelbar an ihm angeformten Vorsprüngen151 in korrespondierende Ausnehmungen einer Leiterplatte1 nach Art einer Presspassung gesteckt ist.1 zeigt ein derartiges herkömmliches funktionales Element15' auf einer Leiterplatte1 . - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher eine Leiterplatte mit einem funktionalen Element bereitzustellen und außerdem ein Verfahren zur Positionierung eines funktionalen Elements auf einer Leiterplatte anzugeben, wobei das funktionale Element präzise, sicher, ortsfest und auf einfache Weise mit weitgehend geringem Montageaufwand positioniert ist.
- Die Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüchen gelöst. Vorteilhafte Ausführungen der vorliegenden Erfindung sind ohne Beschränkung in den Merkmalen der Unteransprüche und/oder der nachfolgenden Beschreibung erwähnt, die von schematischen Zeichnungen begleitet ist. Hierzu zeigt:
-
1 zeigt ein herkömmliches funktionales Element auf einer Leiterplatte; -
2a und2b jeweils einen schematischen Schnitt durch eine Leiterplatte; -
3a und b. schematische Darstellungen des Stanzens eines Stanzteils aus und einer Ausnehmung in die Leiterplatte von2a . -
4a , die von unten verschlossene Ausnehmung von3b nach einer ersten Ausführung der vorliegenden Erfindung; -
4b , die von unten verschlossene Ausnehmung von3b nach einer zweiten Ausführung der vorliegenden Erfindung; -
5a ein auf der Leiterplatte von4a angeordnetes funktionales Element im Schnitt; -
5b ein auf der Leiterplatte von4b angeordnetes funktionales Element im Schnitt; und -
5c die Leiterplatte mit dem funktionalen Element von5a und b von oben. - Die vorliegende Erfindung umfasst insbesondere eine Leiterplatte mit einem fußlosen funktionalen Element, das in einer Ausnehmung auf der Leiterplatte angeordnet ist, wobei die Ausnehmung ein in die Leiterplatte gestanztes Loch ist, das mit geeigneten Mitteln von unten verschlossen ist. Nach einer ersten vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung kann das Mittel zum Verschließen der Ausnehmung eine dünne Schicht oder Folie mit etwas größeren Abmessungen als die Ausnehmung sein, wobei die dünne Schicht von unten auf die Leiterplatte geklebt ist, so dass die Ausnehmung verschlossen ist.
- Nach einer zweiten vorteilhaften Ausführung der vorteilhaften Erfindung kann das Mittel zum Verschließen der Ausnehmung ein Stanzteil sein, das beim stanzen der Ausnehmung aus der Leiterplatte herausgestanzt wurde, wobei das Stanzteil von unten bis zu einer vorbestimmten Position in die Ausnehmung eingesetzt ist, so dass das Loch verschlossen ist.
- Das funktionale Element ist geeigneter Weise mit Klebstoff festgeklebt, wobei der Klebstoff außerdem die Mittel zum Verschließen der Ausnehmung von unten sicher mit der Leiterplatte verbindet und stabilisiert. Der Klebstoff kann insbesondere und beispielsweise ein Kunstharz oder ein Sekundenkleber oder ein dünnflüssiger Klebstoff sein.
- Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem insbesondere ein Verfahren zur Positionierung eines funktionalen fußlosen Elements auf einer Leiterplatte mit den Schritten:
Schritt 1: Stanzen einer Ausnehmung mit einer vorbestimmten Abmessung an einer vorbestimmten Position in die Leiterplatte;
Schritt 2: Verschließen der Ausnehmung mit geeigneten Mitteln von unten;
Schritt 3: Positionierung des funktionalen Elements und Stabilisierung der Mittel mit Klebstoff in der Ausnehmung. - Es ist klar, dass bei dem erfindungsgemäßen Verfahren der Klebstoff ebenfalls insbesondere und beispielsweise ein Kunstharz oder ein Sekundenkleber oder ein dünnflüssiger Klebstoff sein kann.
- Nach einer ersten vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens umfasst das geeignete Mittel zum Verschließen der Ausnehmung von unten in Schritt 2 eine dünne Schicht, die von unten auf die Leiterplatte aufgeklebt wird.
- Nach einer zweiten vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens umfasst das geeignete Mittel zum Verschließen der Ausnehmung von unten in Schritt 2 ein Stanzteil, das in Schritt 1 aus der Leiterplatte herausgestanzt wurde und das von unten bis zu einer vorbestimmten Position wieder in die Ausnehmung der Leiterplatte eingesetzt wurde.
- Eine erfindungsgemäße Leiterplatte und ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Positionierung eines funktionalen Elements auf einer Leiterplatte ist insbesondere geeignet zur Positionierung eines Permanent-Magneten, beispielsweise für einen temperaturabhängigen Regler mit Magnetschnappsystem.
- Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug zu den schematischen Zeichnungen detailliert beschrieben.
-
2a zeigt eine schematische Darstellung einer Leiterplatte1 mit einer oberen Bestückungsseite und einer unteren Lötseite im Schnitt, wobei auf der Lötseite typischer Weise eine Kupferschicht10 angeordnet ist, die beispielsweise auf eine erste Schicht11 aufgetragen ist, die beispielsweise eine Hartpapierschicht11 oder eine von Epoxyd-Kunstharz ummantelte Glasgewebeschicht11 sein kann. Eine Leiterplatte1 kann außerdem weitere Schichten umfassen, wie beispielsweise eine obere und untere Glasgewebe-Epoxyd-Harz-Schicht12 , wobei eine Hartpapierschicht11 sandwichartig zwischen der oberen und unteren Glasgewebe-Epoxyd-Harz-Schicht12 angeordnet sein kann, und wobei eine dünne Kupferschicht10 auf die unteren Glasgewebe-Epoxyd-Harz-Schicht12 aufgetragen ist. Eine derartige Leiterplatte1 ist schematische im Schnitt in2b dargestellt. -
3a und3b zeigen eine schematische Darstellung des Stanzens eines Stanzteiles131 aus und des Stanzens einer Ausnehmung130 in beispielsweise eine Leiterplatte1 von2a , die auf einer geeignet ausgebildeten Schnittplatte21 angeordnet ist. Dabei wird mittels Druck auf einen Stempel2 mit geeigneten vorbestimmten Abmessungen eine Ausnehmung130 mit entsprechenden vorbestimmten Abmessungen an einer vorbestimmten Position in die Leiterplatte1 gestanzt, wobei die Geometrie des Stempels2 und damit die Geometrie der Ausnehmung130 geeigneter Weise an die Geometrie eines funktionalen Elements15 angepasst ausgebildet ist, das wie nachfolgend beschrieben wird erfindungsgemäß in der Ausnehmung130 angeordnet wird. Beispielsweise kann der Stempel2 einen kreisförmigen oder quadratischen oder rechteckigen oder dreieckigen Querschnitt haben, wobei klar ist, dass die Schnittplatte21 korrespondierend zu dem Stempel2 ausgebildet ist. - Bei dem Stanzen eines Stanzteils
131 aus einer Leiterplatte1 und durch die Schnittplatte21 hindurch und bei dem Stanzen einer Ausnehmung130 in die Leiterplatte1 hat die Ausnehmung130 in ihrem oberen Bereich typischer Weise einen vergleichsweise glatten Rand, der im Wesentlichen der Geometrie des Stanzstempels2 entspricht, während die Ausnehmung in ihrem unteren Bereich einen zunehmend rauheren Rand aufweist, wobei die Größe der Ausnehmung130 in ihrem unteren Bereich gegenüber der Größe der Ausnehmung in ihrem oberen Bereich vergrößert ist und auch ihr Rand zunehmend rauher wird. Das gleiche gilt für das aus der Leiterplatte1 herausgestanzte Stanzteil131 , dessen Geometrie und Abmessung in seinem oberen Bereich im Wesentlichen der Geometrie und der Abmessung des Stempels2 entspricht, während seine Geometrie und Abmessung in seinem unteren Bereich gegenüber dem oberen Bereich vergrößert ist, und auch sein Rand nach unten zunehmend rauher wird. - Aufgrund der vorstehend beschriebenen Ausbildung und Rauhigkeit der Ränder der Ausnehmung
130 und des Stanzteils131 kann das Stanzteil131 von unten in die Ausnehmung130 bis zu einer vorbestimmten Position eingeführt werden, wie nachfolgend anhand von4b beschrieben wird. -
4a zeigt die Leiterplatte1 mit der gestanzten Ausnehmung130 von3b , wobei die Ausnehmung130 geeigneter und vorteilhafter Weise von unten mit einer dünnen Schicht134 verschlossen ist, wobei die Schicht134 etwas größer als die Ausnehmung130 ausgebildet ist, und geeigneter Weise auf die Leiterplatte1 geklebt ist. Die dünne Schicht134 kann beispielsweise eine Kunststofffolie oder Metallfolie sein. -
4b zeigt das von unten in die Ausnehmung130 der Leiterplatte1 von3b bis zu einer vorbestimmten Position eingeführte Stanzteil131 , wobei sich auf Grund der vorstehend beschriebenen Geometrie und Rauhigkeit der Ränder der Ausnehmung130 und des Stanzteils131 die Ränder miteinander verhaken, so dass das Stanzteil131 ortsfest und provisorisch mit der Leiterplatte1 verbunden ist. -
5a zeigt die Leiterplatte1 mit der Ausnehmung130 und der Abdeckung134 von4a , wobei in der Ausnehmung130 erfindungsgemäß ein fußlos ausgebildetes funktionales Element15 angeordnet ist, das an Geometrie und Abmessungen im Wesentlichen der Geometrie und Abmessung der Ausnehmung130 entspricht, und das außerdem um einen vorbestimmten Betrag aus der Leiterplatte nach oben herausragen kann, wobei das funktionale Element15 geeigneter Weise mittels Klebstoff14 auf die Schicht134 geklebt ist, wobei sich der Klebstoff14 außerdem mit dem Rand der Ausnehmung130 verbindet, wodurch die Schicht134 stabilisiert und deren Verbindung mit der Leiterplatte1 verstärkt wird. -
5b zeigt die Leiterplatte1 mit der Ausnehmung130 und dem bis zu einer vorbestimmten Position in die Ausnehmung130 eingeführten Stanzteil131 und einem fußlos ausgebildetem funktionalen Element15 mit einer Geometrie und Abmessung, die im Wesentlichen der Abmessung und Geometrie der Ausnehmung130 entsprechen, wobei das funktionale Element15 geeigneter Weise mittels Klebstoff14 festgeklebt ist und außerdem um einen vorbestimmten Betrag nach oben aus der Ausnehmung130 herausragen kann. - Der Klebstoff
14 kann geeigneter Weise derart dosiert und ausgewählt sein, dass er eine Zwischenschicht mit vorbestimmter Mächtigkeit zwischen dem Stanzteil131 und dem funktionalen Element15 bildet und/oder sich mit dem inneren Rand der Ausnehmung130 verbindet und außerdem sich in Teilbereichen mit dem äusseren Rand des Stanzteils131 verbindet, in dem er in Teilbereiche, der sich berührenden Ränder der Ausnehmung130 und des Stanzteils131 eindringt. Hierdurch wird die Verbindung und Positionierung des Stanzteils131 mit der Leiterplatte1 gesichert und stabilisiert. - Die Schicht
14 des Klebstoffs14 kann sehr dünn sein und bis zu einigen Millimetern mächtig sein, je nach der vorbestimmten Position des funktionalen Elements15 und der Anforderung an die Stabilisierung des Stanzteils131 oder der dünnen Schicht134 . -
5c zeigt eine schematische Darstellung einer Leiterplatte1 von5a oder b mit einem in der Ausnehmung130 angeordneten funktionalen Element15 von oben, wobei geeigneter Weise die Geometrie des funktionalen Elements15 im Wesentlichen der Geometrie der Ausnehmung130 entspricht und beispielsweise etwa quadratisch ausgebildet sein kann, und wobei sich anders als bei der schematischen Zeichnung der Rand der Ausnehmung130 und der Rand des Funktionalen Eelements15 zumindest teilweise berühren können. - Mittels der vorstehend beschriebenen erfindungsgemäßen Leiterplatte
1 ist insbesondere eine hinreichend präzise, sichere, ortsfeste und einfache Positionierung eines fußlosen funktionalen Elements15 auf der Leiterplatte1 bereitgestellt, wobei dessen Montageaufwand erheblich vereinfacht ist. Es ist klar, dass die Erfindung beispielhaft für eine Leiterplatte1 von1a beschrieben wurde und ebenso geeignet und vorteilhaft für andere Leiterplatten1 , wie beispielsweise die Leiterplatte1 von1b angewendet werden kann. - Das erfindungsgemäße Verfahren zur Positionierung eines fußlosen funktionalen Elements
15 auf einer Leiterplatte1 umfasst die nachfolgenden besonders einfachen Schritte. Schritt 1: Stanzen einer Ausnehmung130 mit einer vorbestimmten Abmessung an einer vorbestimmten Position in die Leiterplatte1 . Schritt 2: Verschließen der Ausnehmung130 mit geeigneten Mitteln131 ,134 von unten. Schritt 3: Positionierung des funktionalen Elements15 und Stabilisierung der Mittel131 ,134 mit Klebstoff in der Ausnehmung130 . - Das geeignete Mittel
131 in Schritt 2 kann nach einer ersten Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eine dünne Schicht134 sein, die von unten auf die Leiterplatte1 aufgeklebt wird. - Nach einer zweiten Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist das geeignete Mittel
134 in Schritt 2 ein Stanzteil131 , das in Schritt 1 aus der Leiterplatte1 herausgestanzt wurde und von unten bis zu einer vorbestimmten Position wieder in die Ausnehmung13 eingesetzt wurde. - Die erfindungsgemäßen und besonders einfach und kostengünstig durchzuführenden Schritte 1, 2 und 3 gestatten eine besonders effiziente, präzise und sichere Montage eine funktionalen Elements
15 auf einer Leiterplatte1 , das insbesondere für eine automatisierte Montage in Großserienfertigung geeignet ist. - Eine erfindungsgemäße Leiterplatte und ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Positionierung eines fußlosen funktionalen Elements auf einer Leiterplatte ist insbesondere geeignet zur Positionierung eines mechanischen und/oder magnetischen Elements, das beispielsweise ein Permanent-Magnet, beispielsweise und vorteilhaft für ein temperaturabhängiges Magnetschnappsystem sein kann.
-
- 1
- Leiterplatte
- 10
- Kupferschicht
- 11
- Erste Schicht
- 12
- Glasgewebe (Epoxyd-Harz)
- 130
- Ausnehmung
- 131
- Stanzteil
- 134
- Dünne Schicht
- 14
- Klebstoff
- 15
- funktionales Element
- 15'
- herkömmliches funktionales Element
- 151
- Fuß
- 2
- Stempel
- 21
- Schnittplatte
Claims (12)
- Leiterplatte (
1 ) mit einem funktionalen Element (15 ), das in einer Ausnehmung (130 ) auf der Leiterplatte (1 ) angeordnet ist, wobei das Element (25 ) fußlos ausgebildet ist, und die Ausnehmung (130 ) ein in die Leiterplatte (1 ) gestanztes Loch (130 ) ist, das mit geeigneten Mitteln (131 ,134 ) von unten verschlossen ist. - Leiterplatte (
1 ) nach Anspruch 1, wobei: das Mittel (134 ) zum Verschließen der Ausnehmung (130 ) ist eine dünne Schicht (134 ) mit etwas größeren Abmessungen als die Ausnehmung (130 ); und die dünne Schicht ist von unten auf die Leiterplatte (1 ) geklebt, so dass die Ausnehmung (130 ) verschlossen ist. - Leiterplatte (
1 ) nach Anspruch 1, wobei: das Mittel (134 ) zum Verschließen der Ausnehmung (130 ) ist ein Stanzteil (131 ), das beim Stanzen der Ausnehmung (130 ) aus der Leiterplatte (1 ) herausgestanzt wurde; und das Stanzteil (131 ) ist von unten bis zu einer vorbestimmten Position in die Ausnehmung (130 ) eingesetzt, so dass das Loch (130 ) verschlossen ist. - Leiterplatte (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei: das funktionale Element (15 ) ist mit Klebstoff (14 ) festgeklebt, wobei der Klebstoff (14 ) ausserdem die Mittel (131 ,134 ) sicher mit der Leiterplatte (1 ) verbindet. - Leiterplatte (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei: die Abmessungen des funktionalen Elements (15 ) entsprechen im Wesentlichen den Abmessungen der Ausnehmung (130 ). - Leiterplatte (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei: das funktionale Element (15 ) ragt um einen vorbestimmten Betrag aus der Ausnehmung (130 ) hervor. - Leiterplatte (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei: das funktionale Element (15 ) ist ein Permanent-Magnet - Leiterplatte (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei: die Leiterplatte (1 ) umfasst eine Hartpapierschicht (11 ) mit einer oberen und unteren Epoxyd-Harz-Glasgewebeschicht. - Verfahren zur Positionierung eines fußlosen funktionalen Elements (
15 ) auf einer Leiterplatte (1 ) mit den Schritten: Schritt 1: Stanzen einer Ausnehmung (130 ) mit einer vorbestimmten Abmessung an einer vorbestimmten Position in die Leiterplatte (1 ); Schritt 2: Verschließen der Ausnehmung (130 ) mit geeigneten Mitteln (131 ,134 ) von unten; Schritt 3: Positionierung des funktionalen Elements (15 ) und Stabilisierung der Mittel (131 ,134 ) mit Klebstoff in der Ausnehmung (130 ). - Verfahren nach Anspruch 9 zur Positionierung eines funktionalen Elements (
15 ) auf einer Leiterplatte (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 8. - Verfahren nach Anspruch 9, wobei das geeignete Mittel (
131 ) in Schritt 2 eine dünne Schicht (134 ) ist, die von unten auf die Leiterplatte (1 ) aufgeklebt wird. - Verfahren nach Anspruch 9, wobei das geeignete Mittel (
134 ) in Schritt 2 ein Stanzteil (131 ) ist, das in Schritt 1 aus der Leiterplatte (1 ) herausgestanzt wurde, und von unten bis zu einer vorbestimmten Position wieder in die Ausnehmung (13 ) eingesetzt wurde.
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| Publication number | Publication date |
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| DE102005002751B4 (de) | 2012-06-14 |
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