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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein antireflektives Beschichtungspolymer,
das in einem Fotolithographie-Verfahren verwendet wird, welches
eines der Herstellungsverfahren für eine Halbleitervorrichtung
ist, ein Verfahren zur Herstellung des antireflektiven Beschichtungspolymers
und eine antireflektive Beschichtungszusammensetzung, die das antireflektive
Beschichtungspolymer umfasst. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
ein antireflektives Beschichtungspolymer, das bei der Immersionslithographie
zur Herstellung einer Sub-50nm-Halbleitervorrichtung verwendbar
ist, ein Verfahren zur Herstellung des antireflektiven Beschichtungspolymers
und eine antireflektive Beschichtungszusammensetzung, die das antireflektive
Beschichtungspolymer umfasst.
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BESCHREIBUNG DES STANDES DER
TECHNIK
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Das
Fotolithographie-Verfahren ist ein Verfahren zur Übertragung
eines auf einer Fotomaske gebildeten Halbleiterschaltkreismusters
auf einen Wafer und ist einer der wichtigsten Schritte bei der Bestimmung
der Feinheit und Integrationsdichte von Schaltkreisen bei der Herstellung
von Halbleitervorrichtungen.
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Da
die Integrationsdichte von Halbleitervorrichtungen in den letzten
Jahren angestiegen ist, sind neue Techniken entwickelt worden, die
an die bei der Herstellung von Halbleitervorrichtungen erforderliche
Feinarbeit angepasst sind. Unter diesen Umständen besteht ein erhöhter Bedarf
für eine
präzise
Herstellungstechnik bei einem Fotolithographie-Verfahren. Das heißt, dass
ist die Anwendung von Lichtquellen mit kurzen Wellenlängen für die Belichtung,
wie beispielsweise KrF-, ArF-, F2- und EUV-Excimer-Lasern, und Linsen
mit hohen numerischen Aperturen erforderlich ist, da die Schaltkreis-Linienbreiten
feiner und feiner werden. EUV-, F2-, ArF- und KrF-Laser werden hinsichtlich
ihrer kurzen Wellenlängen
in dieser Reihenfolge bevorzugt als Lichtquellen eingesetzt.
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Insbesondere
ist aktiv eine Anzahl von Studien zur Entwicklung von Sub-50nm-Vorrichtungen vorgenommen
worden. Als Reaktion auf diese Studien ist in jüngster Zeit die Aufmerksamkeit
auf die Entwicklung geeigneter Herstellungsausrüstung und -materialien gerichtet
worden, die mit der Verwendung von F2 und EUV als Expositions-Lichtquellen
verbunden ist. Die technischen Lösungen
zur Verwendung von F2 sind einigermaßen zufriedenstellend, es gibt
jedoch die folgenden Probleme: 1) die Massenproduktion von qualitativ hochwertigem
CaF2 innerhalb einer kurzen Zeit ist begrenzt,
2) da weiche Schichten ("soft
pellicles") bei
Exposition gegenüber
Licht bei 157 nm wahrscheinlich deformiert werden, ist die Lagerungsstabilität vermindert und
3) harte Schichten ("hard
pellicles") verursachen
beträchtliche
Produktionskosten und sind aufgrund ihrer Lichtbrechungseigenschaften
schwer in kommerziellem Maßstab
herzustellen.
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Da
zur Verwendung eines EUV-Lasers auf der anderen Seite geeignete
Lichtquellen, Expositions-Ausrüstungen
und Masken erforderlich sind, ist er noch nicht für die praktische
Anwendung geeignet. Entsprechend ist die Bildung von feineren Hochpräzisions-Fotolackmustern
durch Verwendung eines Fotolacks, der auf die Verwendung eines ArF-Excimer-Lasers
angepasst ist, nunmehr eine technische Schlüsselaufgabe geworden. Unter
diesen Umständen
hat die Immersionslithographie jüngst
Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
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Die
Trocken-Lithographie ist ein gegenwärtig verwendetes Lithographieverfahren,
und stellt ein Expositionssystem dar, bei dem Luft zwischen eine
Expositionslinse und einen Wafer gefüllt wird. Im Gegensatz zur Trocken-Lithographie
handelt es sich bei der Immersionslithographie, die einer NA-Skalierungstechnik
entspricht, um ein Expositionssystem, bei dem Wasser zwischen eine
Expositionslinse und einen Wafer gefüllt wird. Da bei der Immersionslithographie
Wasser (Brechungsindex (n) = 1,4) als Medium für eine Lichtquelle verwendet
wird, ist die NA 1,4 mal größer als
bei der Trocken-Lithographie
unter Verwendung von Luft (Brechungsindex (n) = 1,0). Entsprechend
ist die Immersionslithographie hinsichtlich einer hohen Auflösung vorteilhaft.
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Ein
Problem, das mit der Herstellung einer Sub-50nm-Halbleitervorrichtung
verbunden ist, besteht darin, dass während eines Verfahrens zur
Bildung eines ultrafeinen Musters durch stehende Wellen, reflektive Kerbung
sowie gebrochenes und reflektiertes Licht von einer Unterschicht
aufgrund der optischen Eigenschaften der Unterschicht auf einem
darüber
liegenden Fotolack und aufgrund der Variation in der Dicke des Fotolacks
unvermeidlich eine Veränderung
in der kritischen Dimension (CD) eines Fotolackmusters stattfindet.
Um das reflektierte Licht von der Unterschicht zu vermeiden, wird
ein lichtabsorbierendes Material, das als "antireflektive Beschichtung" bezeichnet wird,
bei einem Wellenlängenband
von Licht, das als Expositionslichtquelle eingesetzt wird, zwischen
der Unterschicht und dem Fotolack eingeführt. Eine antireflektive Unterbeschichtung,
die zwischen der Unterschicht und dem Fotolack eingefügt war,
wurde bisher verwendet. Mit dem kürzlichen Anstieg in der Feinheit
des darüber
liegenden Fotolackmusters ist auch eine antireflektive Oberbeschichtung
(top anti-reflective coating, TARC) eingeführt worden, um zu verhindern,
dass das Fotolackmuster durch das reflektierte und gebrochene Licht
zerstört
wird. Da die bemerkenswerte Miniaturisierung von Halbleitervorrichtungen
aufliegende Fotolackmuster extrem fein macht, kann die alleinige
Verwendung einer antireflektiven Unterbeschichtung insbesondere
nicht verhindern, dass die Muster durch Streureflexion zerstört werden.
Entsprechend wird eine antireflektive Oberbeschichtung eingeführt, um
die Zerstörung
des Musters zu verhindern.
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Da
konventionelle antireflektive Oberbeschichtungen zur Verwendung
bei der Trocken-Lithographie wasserlöslich sind (im Falle der Verwendung
von KrF- oder ArF-Lasern), können
Sie jedoch bei der Immersionslithographie nicht eingesetzt werden.
In anderen Worten, da Wasser als Medium für eine Lichtquelle bei der
Immersionslithographie verwendet wird, lösen sich die antireflektiven
Oberbeschichtungen leicht in dem Wasser.
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Entsprechend
muss eine ideale antireflektive Oberbeschichtung zur Verwendung
in der Immersionslithographie die folgenden Anforderungen erfüllen: Erstens,
die antireflektive Oberbeschichtung muss für eine Lichtquelle transparent
sein. Zweitens, die antireflektive Oberbeschichtung muss in Abhängigkeit
von der Art eines einzusetzenden unterliegenden fotoempfindlichen
Films (d. h. Fotolacks) einen Brechungsindex zwischen 1,4 und 2,0
aufweisen. Drittens, wenn die antireflektive Oberbeschichtungszusammensetzung
auf einen unterliegenden fotoempfindlichen Film geschichtet wird,
darf sie den fotoempfindlichen Film nicht lösen. Viertens, die antireflektive
Oberbeschichtung darf bei Lichtexposition nicht in Wasser löslich sein.
Schließlich
muss die antireflektive Oberbeschichtung bei der Entwicklung in
einer Entwicklungslösung
löslich
sein.
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Die
obengenannten strengen Anforderungen machen die Entwicklung einer
geeigneten antireflektive Oberbeschichtung zur Verwendung in der
Immersionslithographie schwierig.
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Es
besteht daher ein starkes Bedürfnis
für die
Entwicklung einer antireflektiven Oberbeschichtung zur Verwendung
in der Immersionslithographie, die wasserunlöslich ist und die Veränderung
der CD minimieren kann.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wurde daher mit Blick auf die obigen Probleme
gemacht, und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
antireflektives Oberbeschichtungspolymer bereitzustellen, das aufgrund
seiner Wasserunlöslichkeit
bei der Immersionslithographie verwendet werden kann, die vielfachen
Störungen
(„interference") von Licht in einem
Fotolack bei der Bildung eines Fotolackmusters verhindern kann und die
Veränderung
in den Dimensionen des Fotolackmusters, die aus der Variation in
der Dicke des Fotolacks resultiert, hemmen kann.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren
zur Herstellung des antireflektiven Oberbeschichtungspolymers bereitzustellen.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine antireflektive
Oberbeschichtungszusammensetzung, umfassend das antireflektive Oberbeschichtungspolymer,
bereitzustellen.
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Noch
eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein
Verfahren zur Bildung eines Musters durch Verwendung der antireflektiven
Oberbeschichtungszusammensetzung bereitzustellen.
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Um
die obigen Aufgaben der vorliegenden Erfindung zu erfüllen, wird
ein antireflektives Oberbeschichtungspolymer, das ein gewichtsmittleres
Molekulargewicht von 1.000~1.000.000 aufweist, bereitgestellt, repräsentiert
durch die folgende Formel 1: Formel
1
wobei R1, R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoff
oder eine Methyl-Gruppe
sind; und a, b und c den Molenbruch jedes Monomers repräsentieren
und im Bereich zwischen 0,05 und 0,9 liegen.
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Das
antireflektive Oberbeschichtungspolymer gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt eine hohe Lichtdurchlässigkeit
und ist daher zur Verwendung als antireflektives Oberbeschichtungspolymer
geeignet. Da das antireflektive Oberbeschichtungspolymer in einer
Entwicklungslösung
nach Lichtexposition gut löslich
ist, hat es darüber
hinaus keine Wirkung auf die Bildung eines Musters. Da das antireflektive
Oberbeschichtungspolymer wasserlöslich
ist, kann es ferner auf die Immersionslithographie angewendet werden.
Da das antireflektive Oberbeschichtungspolymer die Streureflexion
von der Oberseite eines Fotolacks verhindern kann, kann es wirksam
verhindern, dass ein Fotolackmuster durch die Streureflexion zerstört wird.
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Unter
Berücksichtigung
der physikalischen Eigenschaften, einschließlich der Löslichkeit und des Reflexionsindex,
einer auf die Oberseite des Fotolacks zu schichtenden antireflektiven
Beschichtung weist das antireflektive Oberbeschichtungspolymer gemäß der vorliegenden
Erfindung ein gewichtsmittleres Molekulargewicht von 1.000~1.000.000,
vorzugsweise 2.000~10.000, auf. Ein zu hohes Molekulargewicht verursacht eine
Verminderung der Löslichkeit
in einer Entwicklungslösung.
Im Ergebnis verbleibt nach der Entwicklung ein Teil der antireflektiven
Beschichtung auf dem Fotolack und bewirkt eine Kontamination des
Musters. Auf der anderen Seite kann ein zu geringes Molekulargewicht
keinen optimierten Reflexionsindex der antireflektiven Beschichtung
und eine gute Überschichtung
auf dem Fotolack gewährleisten.
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Das
durch die Formel 1 repräsentierte
t-Butylacrylat-acrylsäure-3-hydroxypropylmethacrylat-Copolymer
kann hergestellt werden, indem man ein t-Butylacrylat-Monomer, ein Acrylsäure-Monomer
und ein 3-Hydroxypropylmethacrylat-Monomer
in einem organischen Lösungsmittel
löst, einen
Polymerisationsinitiators zu der Lösung zufügt und die Mischung für 6~12 Stunden
einer radikalischen Polymerisation bei 55°C~65°C unterzieht.
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Jedes
organische Lösungsmittel,
das bei einer radikalischen Polymerisation eingesetzt werden kann, kann
in dem Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden. Vorzugsweise wird das organische Lösungsmittel
ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Propylenglykolmethyletheracetat (PGMEA), Tetrahydrofuran,
Cyclohexanon, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Dioxan, Methylethylketon,
Ethylacetat, Benzol, Toluol und Xylol sowie Mischungen davon. PGMEA
ist besonders bevorzugt.
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Darüber hinaus
wird der Polymerisationsinitiator vorzugsweise ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus 2,2'-Azobisisobutyronitril
(AIBN), Benzoylperoxid, Acetylperoxid, Laurylperoxid, t-Butylperacetat, t-Butylhydroperoxid
und Di-t-Butylperoxid.
Die Verwendung von 2,2'-Azobisisobutyronitril
(AIBN) ist besonders bevorzugt.
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In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine antireflektive
Oberbeschichtungszusammensetzung, umfassend eine wirksame Menge
eines antireflektiven Oberbeschichtungspolymers mit einem gewichtsmittleren
Molekulargewicht von 1000~1.000.000, bereit, repräsentiert
durch die folgende Formel
1:
wobei R1, R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoff
oder eine Methyl-Gruppe
sind; und a, b und c den Molenbruch jedes Monomers repräsentieren
und im Bereich zwischen 0,05 und 0,9 liegen.
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Die
antireflektive Oberbeschichtungszusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung wird durch Lösen
des antireflektiven Oberbeschichtungspolymers in n-Butanol hergestellt.
Die auf diese Weise hergestellte antireflektive Oberbeschichtungszusammensetzung
weist einen optimalen Reflexionsindex von 1,4 bis 2,0 auf. Wenn
die antireflektive Oberbeschichtungszusammensetzung auf einen Fotolack
geschichtet wird, kann die Reflektivität entsprechend minimiert werden
und der Fotolack kann auf diese Weise vor der Zerstörung durch
reflektiertes Licht geschützt
werden.
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Unter
Berücksichtigung
des Reflexionsindex und der Dicke der antireflektiven Beschichtungszusammensetzung
wird das n-Butanol bevorzugt in einer Menge von 1.000~10.000 Gew.-%,
bezogen auf das Gewicht des Polymers der Formel 1, zugegeben. Wenn
die Menge von n-Butanol außerhalb
dieses Bereiches liegt, fällt
der Reflexionsindex der antireflektiven Beschichtung außerhalb
des Bereichs von 1,4–2,0
und die Dicke der antireflektiven Beschichtung kann nicht optimiert
werden.
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Falls
gewünscht,
kann die antireflektive Oberbeschichtungszusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung darüber
hinaus 1~20 Gew.-% L-Prolin, bezogen auf das Gewicht des Polymers
der Formel 1, umfassen. Das L-Prolin wirkt dahingehend, die Diffusion
einer Säure
zu dem nicht-exponierten Bereich zu hemmen.
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In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zur Bildung eines Musters einer Halbleitervorrichtung bereit, umfassend
die Schritte des: (a) Aufbringens eines Fotolacks auf ein Halbleitersubstrat,
auf dem vorher eine bestimmte Struktur gebildet wurde; (b) Aufbringens
der antireflektiven Oberbeschichtungszusammensetzung auf den Fotolack,
und Backens, um eine antireflektive Oberbeschichtung zu bilden;
und (c) Exponierens des Fotolacks gegenüber Licht und Entwickelns des
exponierten Fotolacks, um ein Fotolackmuster zu bilden.
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Dieses
Musterbildungsverfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Fotolack
gebildete antireflektiven Beschichtung aus der antireflektiven Oberbeschichtungszusammensetzung
gemäß der vorliegenden
Erfindung gebildet wird. Da die auf diese Weise hergestellte antireflektive
Oberbeschichtung einen Reflexionsindex von 1,4 bis 2,0 aufweist,
kann die Reflektivität
an der Oberseite des Fotolacks minimiert werden. Entsprechend weist
das Fotolackmuster, das durch das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
gebildet wurde, eine stark verbesserte Mustereinheitlichkeit auf.
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Das
Backen wird vorzugsweise bei 70°C~200°C durchgeführt.
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Die
antireflektive Beschichtungszusammensetzung und das Musterbildungsverfahren
gemäß der vorliegenden
Erfindung werden vorwiegend angewendet auf ein Verfahren zur Bildung
eines ultrafeinen Musters unter Verwendung einer ArF-Lichtquelle
(193 nm). Gleichermaßen
können
sie auf ein Verfahren zur Bildung eines ultrafeinen Musters unter
Verwendung einer Lichtquelle (zum Beispiel F2 oder EUV) mit einer
kürzeren Wellenlänge angewendet
werden, solange Wasser als Medium für die Lichtquelle verwendet
werden kann. Die Exposition unter Verwendung der Lichtquelle wird
vorzugsweise mit einer Expositionsenergie von 0,1 bis 50 mJ/cm2 erreicht.
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Bei
dem Musterbildungsverfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung kann die Entwicklung unter Verwendung einer alkalischen
Entwicklungslösung
durchgeführt
werden. Als besonders bevorzugte alkalische Entwicklungslösung wird
eine 0,01~5% (Gew./Gew.) Lösung
von Tetramethylammoniumhydroxid (TMAH) verwendet.
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In
noch einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung die
Verwendung der antireflektiven Oberbeschichtungszusammensetzung
bei der Herstellung einer Halbleitervorrichtung bereit. Da die antireflektive
Oberbeschichtungszusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung
die Streureflexion minimieren kann, kann sie zusätzlich zum Bildungsverfahren
eines ultrafeinen Musters bei verschiedenen Verfahren zur Herstellung
von Halbleitervorrichtungen eingesetzt werden.
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Es
kann festgestellt werden, dass die antireflektive Oberbeschichtungsumsetzung
gemäß der vorliegenden
Erfindung auf eine Vielzahl von Verfahren angewendet werden kann,
auf Weisen, die für
den Fachmann offensichtlich sind und von der Art des Verfahrens
abhängen.
Entsprechend werden die detaillierten Erläuterungen hinsichtlich der
Anwendung der antireflektiven Beschichtungszusammensetzung zur Herstellung von
Halbleitervorrichtungen fortgelassen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
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Die
obigen und andere Aufgaben, Merkmale und andere Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung in
Zusammenhang mit den begleitenden Figuren klarer verständlich,
wobei:
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1 ein 1H-NMR-Spektrum eines antireflektiven Oberbeschichtungspolymers
ist, das in Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
vorliegende Erfindung wird im folgenden in größerer Genauigkeit unter Bezugnahme
auf die folgenden Beispiele beschrieben. Diese Beispiele werden
jedoch nur zum Zweck der Veranschaulichung wiedergegeben und sind
nicht dazu gedacht, den Geltungsbereich der Erfindung zu beschränken.
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Beispiel 1) Herstellung des antireflektiven
Oberbeschichtungspolymers
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10
g t-Butylacrylat, 4 g Acrylsäure,
6 g 3-Hydroxypropylmethacrylat und 0,4 g AIBN wurden zu 200 g PGMEA
zugegeben, und wurden dann für
8 Stunden bei 60°C
polymerisiert. Nach Abschluss der Polymerisation wurde die Mischung
in Ether gefällt,
filtriert und im Vakuum getrocknet, so dass 17 g t-Butylacrylatacrylsäure-3-Hydroxypropylmethacrylat-Copolymer
als weißer
Feststoff gewonnen wurden, repräsentiert
durch die folgende Formel 2: Formel
2
wobei a, b und c den Molenbruch jedes Monomers
repräsentieren
und im Bereich zwischen 0,05 und 0,9 liegen.
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Die
Struktur des Copolymers wurde durch 1H-NMR-Spektrum
(1) identifiziert.
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Beispiel 2) Herstellung der antireflektiven
Oberbeschichtungszusammensetzung
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2,5
g des in Beispiel 1 hergestellten Polymers und 0,04 g L-Prolin,
welches eine Aminosäure
ist, wurden in 100 g n-Butanol gelöst, um eine antireflektive
Oberbeschichtungszusammensetzung zur Verwendung in der Immersionslithographie
zu erhalten.
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Beispiel 3) Bildung einer antireflektiven
Beschichtung
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Die
in Beispiel 2 hergestellte antireflektive Oberbeschichtungszusammensetzung
wurde bei 2000 UPM auf einen Wafer geschichtet, um eine antireflektive
Beschichtung zu bilden. Es wurde gezeigt, dass die Dicke, Lichttransmission
(bei 193 nm) und der Reflexionsindex der antireflektiven Beschichtung
46,5 nm, 96% bzw. 1,62 betragen.
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Beispiel 4) Bildung einer antireflektiven
Oberbeschichtung
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Die
in Beispiel 2 hergestellte antireflektive Oberbeschichtungszusammensetzung
wurde bei 2000 UPM auf einen fotoempfindlichen Film (AR1221J, JSR)
mit einer Dicke von 220 nm geschichtet, um eine antireflektive Oberbeschichtung
mit einer Dicke von 266,4 nm zu bilden. Es wurde bestätigt, dass
die antireflektive Oberbeschichtungszusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung den Photosensitizer nicht löst.
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Beispiel 5) Wasserlöslichkeitstest
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Der
Wafer, auf dem der Fotolack und die antireflektive Oberbeschichtung
gebildet wurden, wurde für etwa
5 Minuten in flüssiges,
destilliertes Wasser getaucht und getrocknet. Bei der erhaltenen
Struktur wurde eine Dicke von 266,7 nm gemessen, die um etwa 0,3
nm größer ist
als die vor dem Eintauchen in Wasser. Dieses Ergebnis macht deutlich,
dass die antireflektive Oberbeschichtungszusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung in Wasser im wesentlichen weder gelöst wurde noch aufquoll.
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Beispiel 6) Löslichkeitstest in Entwicklungslösung
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Der
Wafer, auf dem der Fotolack und die antireflektive Oberbeschichtung
gebildet wurden, wurde für etwa
eine Minute mit einer 2,38 (Gew./Gew.) TMAH-Entwicklungslösung entwickelt und mit destilliertem
Wasser gewaschen. Die Messung der erhaltenen Struktur ergab eine
Dicke von 220 nm. Dies zeigt, dass die antireflektive Oberbeschichtungszusammensetzung
vollständig
durch die Entwicklungslösung
gelöst
wurde.
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Wie
aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, erfüllt die antireflektive Oberbeschichtung,
die unter Verwendung des antireflektiven Beschichtungspolymers gemäß der vorliegenden
Erfindung gebildet wurde, die folgenden Anforderungen zur Verwendung
in der Immersionslithographie: Erstens, da die antireflektive Oberbeschichtung
eine Lichttransmission von 96% oder höher aufweist, ist sie transparent
für eine
Lichtquelle. Zweitens, weist die antireflektive Oberbeschichtung
einen Brechungsindex zwischen 1,4 und 2,0 auf. Drittens, löst die antireflektive
Oberbeschichtungszusammensetzung den fotoempfindlichen Film nicht.
Viertens, die antireflektive Oberbeschichtung ist in Wasser bei
Lichtexposition nicht löslich.
Schließlich
ist die antireflektive Oberbeschichtung in einer Entwicklungslösung bei
der Entwicklung stark löslich.
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Die
antireflektive Oberbeschichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
kann daher auf die Immersionslithographie angewendet werden und
kann die Reflektivität
an der Oberseite des Fotolacks vermindern, wodurch die Veränderung
der CD minimiert wird.
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Im
Ergebnis ermöglicht
die antireflektive Oberbeschichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
die Bildung eines feinen Fotolackmusters und trägt auf diese Weise zur Herstellung
von Sub-50nm-Halbleitervorrichtungen bei.
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Obwohl
die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung zu Anschauungszwecken offenbart wurden,
wird der Fachmann erkennen, dass verschiedene Modifikationen, Hinzufügungen und
Ersetzungen möglich
sind, ohne von dem in den angefügten
Ansprüchen
offenbarten Geltungsbereich und Geist der Erfindung abzuweichen.