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DE102005001972A1 - Verfahren zum Steuern eines Antriebssystems in einem Kraftfahrzeug - Google Patents

Verfahren zum Steuern eines Antriebssystems in einem Kraftfahrzeug Download PDF

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DE102005001972A1
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Germany
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drive system
driving resistance
offset
driver
accelerator pedal
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English (en)
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Emanuel Fuchs
Hubert Dr. Schumacher
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Bayerische Motoren Werke AG
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Bayerische Motoren Werke AG
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Abstract

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Steuern eines Antriebssystems in einem Kraftfahrzeug mit mindestens einem elektronischen Steuergerät, das abhängig von verschiedenen Eingangssignalen den Fahrwiderstand ermittelt und das als Eingangssignal auch die Stellung des Fahrpedals erfasst und daraus entsprechend einer Grundkennlinie ein vom Fahrer gewünschtes Radmoment ermittelt, rechnet das Steuergerät den Fahrwiderstand ebenfalls in ein Radmoment um und beaufschlagt die dem Fahrpedal zugeordnete Grundkennlinie jeweils mit einem Offset, der zumindest einem Teil dieses fahrwiderstandsbezogenen Radmoments entspricht.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Steuern eines Antriebssystems in einem Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Ein derartiges Verfahren ist beispielsweise aus der DE 196 37 210 A1 bekannt. Bei diesem bekannten Verfahren werden zum einen das über das Fahrpedal angeforderte Radmoment und zum anderen ein Sammelsurium verschiedener Betriebsparameter in einer zentralen Einheit in nicht näher dargestellter Weise zum zentralen Steuern eines Antriebssystems miteinander verarbeitet.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Steuern eines Antriebssystems in einem Kraftfahrzeug im Hinblick auf eine Komfortoptimierung zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind die Gegenstände der abhängigen Patentansprüche.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Steuern eines Antriebssystems in einem Kraftfahrzeug mit mindestens einem elektronischen Steuergerät, das abhängig von verschiedenen Eingangssignalen den Fahrwiderstand ermittelt und das als Eingangssignal auch die Stellung des Fahrpedals erfasst und daraus entsprechend einer Grundkennlinie ein vom Fahrer gewünschtes Radmoment ermittelt, rechnet das Steuergerät den Fahrwiderstand ebenfalls in ein Radmoment um und beaufschlagt die dem Fahrpedal zugeordnete Grundkennlinie jeweils mit einem Offset, der zumindest einem Teil dieses fahrwiderstandsbezogenen Radmoments entspricht.
  • Vorzugsweise berechnet das Steuergerät den dem Fahrwiderstand zugeordneten Offset (gesamtes fahrwiderstandsbezogenes Radmoment oder Teil davon) in Abhängigkeit von weiteren Betriebsparametern, wie z. B. vom Fahrertyp (längerfristiges Fahrverhalten), vom momentanen Fahrverhalten und/oder von verschiedenen definierten Fahrzeugzuständen.
  • Der Erfindung liegt folgende Erkenntnis zugrunde: Bei bekannten Verfahren zum Steuern eines Antriebssystems Konfigurationen ist üblicherweise der Zusammenhang zwischen der Stellung des Fahrpedals und einem Motor- oder Radmoment in Form einer Art Grundkennlinie zum Steuern eines Antriebssystems in einem elektronischen Steuergerät hinterlegt. Das Antriebssystem besteht dabei beispielsweise aus einer elektronisch steuerbaren Brennkraftmaschine und gegebenenfalls auch aus einem elektronisch steuerbaren Getriebe. Weiterhin erkennt üblicherweise eine eigenständige Steuerlogik Abweichungen von Normbedingungen, z. B. abhängig von der Fahrbahnneigung, dem Luftdruck und der Fahrzeugbeladung, und bestimmt daraus einen als Fahrwiderstand bezeichneten Wert. Dieser Fahrwiderstand wird in bekannter Weise entkoppelt von der dem Fahrerwunsch zugeordneten Grundkennlinie bei der Berechnung einer Soll-Größe für die Einzelkomponenten des Antriebssystems berücksichtigt. Dabei wird das Zusammenwirken der an der Umsetzung eines Soll-Radmoments beteiligten Einzelkomponenten nicht koordiniert. Die Erfindung berücksichtigt den Fahrwiderstand bereits bei einer ersten Sollvorgabe für ein gewünschtes Radmoment, wenn das Radmoment vom Fahrer vorgegeben wird. Die Einzelkomponenten des Antriebssystems erhalten somit lediglich das Soll-Radmoment, dessen Umsetzung koordiniert werden muss. Eine Arbeitsaufteilung im Hinblick auf die Kompensation von verschiedenen Störgrößen ist nicht mehr Aufgabe der Einzelkomponenten des Antriebssystems. Somit kann das Antriebssystem im Hinblick auf die Einstellung eines Soll-Radmoments harmonischer gesteuert und der Fahrkomfort erhöht werden.

Claims (2)

  1. Verfahren zum Steuern eines Antriebssystems in einem Kraftfahrzeug mit mindestens einem elektronischen Steuergerät, das abhängig von verschiedenen Eingangssignalen den Fahrwiderstand ermittelt und das als Eingangssignal auch die Stellung des Fahrpedals erfasst und daraus entsprechend einer Grundkennlinie ein vom Fahrer gewünschtes Radmoment ermittelt, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät den Fahrwiderstand ebenfalls in ein Radmoment umrechnet und die dem Fahrpedal zugeordnete Grundkennlinie jeweils mit einem Offset, der zumindest einem Teil dieses fahrwiderstandsbezogenen Radmoments entspricht, beaufschlagt.
  2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät den dem Fahrwiderstand zugeordneten Offset variabel in Abhängigkeit von weiteren Betriebsparametern berechnet.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US11983972B1 (en) * 2015-06-19 2024-05-14 Waymo Llc Simulating virtual objects

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