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DE102005001781B4 - Fahrzeugsitz - Google Patents

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DE102005001781B4 DE200510001781 DE102005001781A DE102005001781B4 DE 102005001781 B4 DE102005001781 B4 DE 102005001781B4 DE 200510001781 DE200510001781 DE 200510001781 DE 102005001781 A DE102005001781 A DE 102005001781A DE 102005001781 B4 DE102005001781 B4 DE 102005001781B4
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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Abstract

Fahrzeugsitz, mit
einem Sitzrahmen (2),
einem gegenüber dem Sitzrahmen (2) verstellbaren Sitzteil (8),
einer Rückenlehne (5), die an ihren beiden Seiten jeweils über einen ersten Lenker (3) und einen zweiten Lenker (4) am Sitzrahmen (2) angelenkt ist, wobei eine obere Anlenkung der Rückenlehne (5) am zweiten Lenker (4) eine Lehnenachse (22) bildet, in der die Rückenlehne über Rastversteller (24) verriegelt und nach Entriegelung der Rastversteller (24) vorklappbar ist, und
mindestens einer Betätigungshandhabe zum Schwenken einer Betätigungswelle (27) und Entriegelung der Rastversteller (24),
wobei der erste und zweite Lenker (3, 4) ein Viergelenkgetriebe bilden, durch das die Rückenlehne (5) zwischen einer im Wesentlichen aufrechten Gebrauchsstellung und einer im Wesentlichen waagerechten Funktionsstellung mit nach oben weisender Rückseite und nach hinten geschwenkten Lenkern (3, 4) verstellbar ist,
wobei an der Betätigungswelle (27) ein Lösehebel (50) zum Öffnen der Rastversteller (24) vorgesehen ist, und
wobei an der...

Description

  • Ein von der Gebrauchsstellung in die Funktionsstellung verstellbarer Fahrzeugsitz ist aus der DE 102 39 112 A1 bekannt. Seine Rückenlehne ist an jeder Seite über zwei jeweils ein Viergelenkgetriebe bildende Lenker mit dem Sitzrahmen verbunden. Die Anlenkung an einem der Lenker bildet die Lehnenachse, in der die Rückenlehne über Rastversteller arretiert ist, die von dem Benutzer zum Vorklappen der Rückenlehne gelöst werden können. Die Funktionsstellung wird erreicht, indem die unterschiedlich langen Lenker nach hinten geschwenkt werden, wodurch die Rückenlehne nach hinten verstellt und nach vorne geklappt wird und somit den Platz einnehmen kann, den ein ebenfalls über ein Viergelenkgetriebe am Sitzrahmen angelenktes Sitzteil beim Vorschwenken freigegeben hat. Es ergibt sich eine gemeinsame, geschlossene Ebene der Unterseite des Sitzteils und Rückseite des Rückenlehne, die als Cargo-Stellung benutzt werden kann.
  • Die zur Arretierung der Rückenlehne verwendeten Rastversteller weisen im Allgemeinen an einem Bauteil – z. B. dem inneren Lenker – vorgesehene Verzahnungsbereiche und an dem anderen Bauteil – z. B. der Rückenlehne – vorgesehene Rastmittel zum Eingriff in die Verzahnungsbereiche auf. Hierbei sind im Allgemeinen über den Wirkumfang verteilt mehrere, z. B. drei Verzahnungsbereiche und entsprechend mit diesen zusammenwirkende Rastmittel vorgesehen, die von dem Benutzer durch Betätigung einer Betätigungshandhabe gelöst werden, so dass die Rückenlehne nachfolgend bei freigegebener Betätigungshandhabe und außer Eingriff gelangten Rastmitteln und Verzahnungsbereichen vorgeklappt werden kann.
  • Da bei dem eingangs genannten Fahrzeugsitz aufgrund der Rückwärtsschwenkbewegung des zweiten Lenkers und der Vorklappbewegung der Rückenlehne ein großer Klappwinkel der Rückenlehne gegenüber dem zweiten Lenker auftritt, werden bei z. B. drei Verzahnungsbereichen die Rastmittel wiederum jeweils in den nächsten, um z. B. etwa 120° versetzt angeordneten Verzahnungsbereich gelangen und verrasten, falls der Benutzer die Verrastung nicht erneut über die Betätigungshandhabe löst.
  • Die ältere, nachveröffentlichte DE 10 2004 024 225 B3 beschreibt einen Fahrzeugsitz mit einem Sitzrahmen, einem gegenüber dem Sitzrahmen verstellbaren Sitzteil, einer Rückenlehne, die an ihren beiden Seiten jeweils über einen ersten Lenker und einen zweiten Lenker am Sitzrahmen angelenkt ist, wobei eine obere Anlenkung der Rückenlehne am zweiten Lenker eine Lehnenachse bildet, in der die Rückenlehne über Rastversteller verriegelt und nach Entriegelung der Rastversteller vorklappbar ist, einer Betätigungshandhabe zum Schwenken einer Betätigungswelle und Entriegelung der Rastversteller, wobei der erste und zweite Lenker ein Viergelenkgetriebe bilden, durch das die Rückenlehne zwischen einer im Wesentlichen aufrechten Gebrauchsstellung und einer im Wesentlichen waagerechten Funktionsstellung mit nach oben weisender Rückseite und nach hinten geschwenkten Lenkern verstellbar ist, wobei an der Betätigungswelle ein Lösehebel zum Öffnen der Rastversteller vorgesehen ist und an der Rückenlehne ein Steuerteil schwenkbar aufgenommen ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fahrzeugsitz zu schaffen, der eine einfache Verstellung aus der Gebrauchsstellung in die Funktionsstellung ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Fahrzeugsitz nach Anspruch 1 gelöst. Die Unteransprüche beschreiben bevorzugte Weiterbildungen.
  • Erfindungsgemäß ist somit ein Steuerteil mit einem inneren Verstellbereich und einem äußeren Anlagebereich an der Rückenlehne schwenkbar bzw. gelenkig aufgenommen. Weiterhin ist die Lehnenvorspannfeder – vorzugsweise eine Zugfeder – zwischen der Rückenlehne und einem Zughebel vorgesehen, der wiederum mit dem Verstellbereich des Steuerteils zusammenwirkt; der Verstellbereich ist hierbei vorteilhafterweise an dem Zughebel angelenkt. Der Anlagebereich des Steuerteils ist sitzseitig gelagert, wobei diese Lagerung sowohl am Sitzrahmen als auch z. B. einem der beiden Lenker zwischen Sitzrahmen und Rückenlehne vorgesehen sein kann. Die Lagerung ist vorteilhafterweise veränderlich ausgebildet, z. B. durch eine Anlage des Anlagebereichs auf einem Gleiter. Vorzugsweise ist das Steuerteil ein in oder an der Rückenlehne aufgenommener Winkelhebel, dessen innerer Schenkel den Verstellbereich und dessen äußerer Schenkel den Anlagebereich bildet.
  • An dem Zughebel ist ein Mitnehmer vorgesehen, der bei vorklappender Rückenlehne nach einem Anfangsschwenkwinkel – vorzugsweise dem Komfort-Schwenkbereich – gegen den Lösehebel gelangt und die Rastversteller löst, so dass diese auch bei vom Benutzer nicht betätigter Entriegelungshandhabe beim weiteren Vorschwenken gelöst bleiben.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausbildung ist der Anbindungspunkt des Winkelhebels an der Rückenlehne hinter deren Lehnenschwenkachse gelegen und wird bei Vorklappen der Rückenlehne entsprechend nach oben verstellt, so dass der innere Schenkel und über eine Gelenkverbindung auch der Zughebel und somit der Mitnehmer des Zughebels nach oben verstellt werden; hierbei gelangt der Mitnehmer nach dem Anfangsschwenkwinkel von unten gegen den Lösehebel und schwenkt diesen. Der äußere Schenkel des Winkelhebels gleitet hierbei auf dem Gleiter nach oben und hebt gegebenenfalls nachfolgend ab.
  • Die Rastversteller können erfindungsgemäß somit vom Benutzer zunächst über die Betätigungshandhabe gelöst und anschließend freigegeben werden. Beim Vorklappen der Rückenlehne gelangt der Mitnehmer des Zughebels gegen den Lösehebel und schwenkt diesen derartig, dass er über die Betätigungswelle die freigegebenen Rastversteller wieder löst. Somit wird auch bei einem größeren Klappwinkel der Rückenlehne gegenüber dem nach hinten schwenkenden zweiten Lenker ein selbsttätiges Arretieren der Rastversteller sicher verhindert.
  • Der Verstellweg des Zughebels gegenüber der Rückenlehne ist vorteilhafterweise durch Anschläge begrenzt, z. B. durch einen lehnenseitigen Bolzen, der in einem Langloch des Zughebels aufgenommen ist. Die Lehnenvorspannfeder entspannt beim Vorklappen der Rückenlehne. Sie hat jedoch auch im unteren Anschlag der Langloch-Bolzen-Führung zwischen Zughebel und Rückenlehne noch hinreichend Zugkraft, um den Rastversteller über den Mitnehmer am Zughebel entriegelt zu halten Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen an einer Ausführungsform eines Fahrzeugsitzes mit seinen Strukturteilen ohne Darstellung der Polsterung und der Bezüge näher erläutert. Es zeigen:
  • 1a den Fahrzeugsitz in Gebrauchsstellung in perspektivischer Darstellung von links vorne;
  • 1b einen Blick von innen auf die rechte Seite der Rückenlehne und ihre Anbindung an den Lenkern sowie das erfindungsgemäße Kopplungs- und Entriegelungssystem bei verriegelten Rastverstellern;
  • 1c die Darstellung aus 1b ohne Zughebel;
  • 1d einen Blick von rechts hinten auf die Anordnung der 1a bis 1c;
  • 2a einen Blick von innen auf die rechte Seite der Rückenlehne bei Rastverstellern und in vorderster Komfort-Position vorgeklappter Rückenlehne;
  • 2b einen Blick von hinten rechts auf die Anordnung aus 2a;
  • 3a einen entsprechenden Blick von innen auf die rechte Seite bei über die Komfort-Position nach vorne hinaus geklappter Rückenlehne bei geöffneten Rastverstellern;
  • 3b einen entsprechenden Blick von hinten auf die Anordnung aus 3a.
  • Ein Fahrzeugsitz 1 weist einen z. B. an der Fahrzeugkarosserie längsverschiebbar befestigbaren Sitzrahmen 2, eine zu beiden Seiten jeweils über einen äußeren Lenker 3 und einen inneren Lenker 4 am Sitzrahmen 2 angelenkte Rückenlehne 5 und ein am Sitzrahmen 2 zu beiden Seiten jeweils über einen vorderen Lenker 6 und einen hinteren Lenker 7 angelenktes Sitzteil 8 auf.
  • Der Sitzrahmen 2 kann vorteilhafterweise über an ihm befestigte Oberschienen 9 an karosserieseitigen Unterschienen 10 in Längsrichtung, d. h. in und gegen die Fahrtrichtung F verschiebbar geführt sein; grundsätzlich ist jedoch auch eine karosseriefeste Anbindung des Sitzrahmens 9 möglich.
  • In der Gebrauchsstellung der 1 weist die Oberseite 8a des Sitzteils 8 nach oben und die Unterseite 8b nach unten. Der vordere Lenker 6 ist in einer unteren Anlenkung 11 am Sitzrahmen 2 und einer oberen Anlenkung 12 am vorderen Bereich des Sitzteils 8 angelenkt. Der hintere Lenker 7 ist länger als der vordere Lenker 6 und in einer unteren Anlenkung 14 am Sitzrahmen 2 sowie einer oberen Anlenkung 15 am Sitzteil 8 angelenkt. Die oberen Anlenkungen 12 und 15 der Lenker 6 und 7 am Sitzteil 8 liegen hierbei näher aneinander als ihre unteren Anlenkungen 11 und 14. Das Sitzteil 8 kann in an sich bekannter Weise um etwa 180° nach vorne geschwenkt werden, wobei die beiden vorderen Lenker 6 nach hinten in eine etwa horizontale Stellung und die hinteren Lenker 7 nach vorne in eine etwa horizontale Cargo-Stellung schwenken.
  • Die äußeren Lenker 3 sind jeweils in einer unteren Gelenkachse 18 am Sitzrahmen 2 und einer oberen Gelenkachse 19 an einem hinteren Bereich des unteren Endes der Rückenlehne 5 angelenkt. Die inneren Lenker 4 sind kürzer als die äußeren Lenker 3 und jeweils am Sitzrahmen 2 in einer unteren Gelenkachse 21 angelenkt, die jeweils hinter der unteren Gelenkachse 18 des jeweiligen äußeren Lenkers 3 liegt. An ihrem oberen Ende des inne ren Lenkers 4 ist die Rückenlehne 5 in einer Lehnenachse 22 an den inneren Lenkern 4 angelenkt. In der aufrechten Gebrauchsstellung der 1 liegt die Lehnenachse 22 unterhalb und etwas vor der oberen Gelenkachse 19 des äußeren Lenkers 3.
  • Die Rückenlehne 5 ist an beiden Seiten in der Lehnenachse 22 über nicht detaillierter gezeigte Rastversteller 24 an den inneren Lenkern 4 arretiert, wobei die Rastversteller 24 in der Gebrauchsstellung der 1 verriegelt sind. Die Rastversteller 24 bewirken jeweils im verriegelten bzw. verrasteten Zustand einen radialen Eingriff von an der Rückenlehne 5 vorgesehenen Rastmitteln in an dem inneren Lenker 4 vorgesehenen Verzahnungsbereichen. Hierbei sind über den Wirkumfang jedes der beiden Rastversteller 24 drei Verzahnungsbereiche in einer Teilung von 120° mit z. B. 30° Erstreckung vorgesehen. Nach der Entriegelung der Rastmittel aus den Verzahlungsbereichen können diese somit bei kleinen Klappwinkeln nach vorne schwenken, ohne dass die Rastmittel weiter in der Entriegelungsstellung gehalten werden müssen. Durch die Klappkinematik der Rückenlehne 5 wird beim Vorklappen von der Gebrauchsstellung der 1 in die Cargo-Stellung jedoch ein größerer Schwenkweg der Rückenlehne 5 gegenüber den inneren Lenkern 4 von mehr als 120° zurückgelegt, da die Rückenlehne 5 nach vorne schwenkt und die inneren Lenker 4 demgegenüber nach hinten schwenken.
  • Die Entriegelung der Rastversteller 24 erfolgt durch Schwenken einer Betätigungswelle 27. Dies kann vorzugsweise über einen auf die Betätigungswelle 27 gesetzten Betätigungshebel 28 erfolgen, der z. B. über einen nach unten verlaufenden Bowdenzug mit einer nicht gezeigten Handhabe verbunden ist und bei Betätigung der Handhabe nach hinten, d. h. in 1b entsprechend dem Pfeil im Uhrzeigersinn, geschwenkt wird. Grundsätzlich ist jedoch auch ein direktes Verschwenken der Betätigungswelle 27 durch den Sitzinsassen oder einer nebenstehenden Person über einen außen aufgesetzten Betätigungshebel möglich.
  • Die Betätigungswellen 27 der beiden Seiten sind durch ein gekröpftes und abgeplattetes Übertragungsrohr 30 miteinander verbunden, so dass bei Schwenken einer Betätigungswelle 27 beide Rastversteller 24 entriegelt werden.
  • Die Rückenlehne 5 ist innerhalb ihres Komfort-Schwenkbereichs durch eine als Schrauben-Zugfeder ausgebildete Lehnenvorspannfeder 32 nach vorne vorgespannt. Hierzu ist die Lehnenvorspannfeder 32 an ihrem oberen Ende in einer oberen Federanbindung 33 in ein Loch des rechten Lehnenholms der Rückenlehne 5 eingehängt, und in ihrer unteren Federanbindung 35 in einen Zughebel 36 eingehängt.
  • Ein als erfindungsgemäßes Steuerteil dienender Winkelhebel 38 weist einen ersten inneren Schenkel 38a und einen in 1d ersichtlichen zweiten äußeren Schenkel 38b auf, die über ein Mittelstück 38c miteinander verbunden sind, das sich in Querrichtung durch die Rückenlehne 5 erstreckt und hierbei dreh- bzw. schwenkbar in einem Lager 40, z. B. einem eingesetzten Kunststoffteil 40, aufgenommen ist. Der innere Schenkel 38a erstreckt sich von dem Lager 40 im Wesentlichen nach vorne und ist an seinem Ende in einer Gelenkverbindung 42 an dem Zughebel 36 angelenkt. Der äußere Schenkel 38b erstreckt sich von dem Lager 40 ausgehend an der Außenseite der Rückenlehne 5 nach unten und ist mit seinem umgebogenen Ende auf einem Gleiter 44 am inneren Lenker 4 gleitend gelagert; die Lagerung des äußeren Schenkels 38b kann grundsätzlich auch am äußeren Lenker 3 oder dem Sitzrahmen 2 erfolgen.
  • An dem Zughebel 36 ist als Mitnehmer ein in Querrichtung nach außen vorstehender Mitnahmebolzen 46 angebracht, der bei Verstellung des Zughebels 36 nach oben gegen einen auf der Betätigungswelle 27 vorgesehenen Lösehebel 50 gelangt und diesen mitsamt der Betätigungswelle 27 und dem Betätigungshebel 28 schwenkt, wodurch der Rastversteller 24 geöffnet wird. Weiterhin ist in dem Zughebel 36 ein Langloch 52 ausgebildet, in dem ein lehnenfester, in Querrichtung vorstehender Bolzen 56 aufgenommen ist und in der verriegelten Gebrauchsstellung der 1a bis d am oberen Anschlag des Langloches 52 anliegt.
  • Zum Vorklappen der Rückenlehne 5 wird vom Benutzer zunächst der Betätigungshebel 28 über den nicht gezeigten Bowdenzug und eine nicht gezeigte Entriegelungshandhabe nach unten geschwenkt, so dass entsprechend die Betätigungswelle 27 geschwenkt wird und den rechten Rastversteller 24 sowie über das Übertragungsrohr 30 auch den linken Rastversteller 24 löst. Nachfolgend wird die Rückenlehne 15 zunächst innerhalb ihres Komfort-Bereichs nach vorne in die vorderste Komfort-Position der 2a, b geschwenkt. Da das Lager 40 des Winkelhebels 38 in dem Lehnenholm der Rückenlehne 5 in Fahrtrichtung F hinter der Lehnenschwenkachse 22 angeordnet ist, wird es beim Vorklappen der Rückenlehne 5 nach oben geschwenkt, so dass auch der Winkelhebel 38 mitsamt seinen Schenkeln 38a, b nach oben verstellt wird. Auf der Lehneninnenseite wird entsprechend die Gelenkverbindung 42 zwischen dem inneren Schenkel 38a und dem Zughebel 36 nach oben verstellt. Somit gleitet der Zughebel 36 mit seinem Langloch 52 auf dem lehnenseitigen Bolzen 56 unter teilweiser Entspannung der Lehnenvorspannfeder 32 nach oben, so dass der Bolzen 56 den oberen Anschlag des Langloches 52 verlässt. Der Mitnahmebolzen 46 hat in 2a seine Distanz zum Lösehebel 50 der Betätigungswelle 27 bereits etwas verringert. Auf der Lehnenaußenseite gleitet gemäß 2b der äußere Schenkel 38b auf dem Gleiter 44 etwas nach oben; der Gleiter 44 dient somit zum einen als sitzseitiges Lager des Winkelhebels 38 und ermöglicht zum anderen eine Anpassung an die Höhenposition des Winkelhebels 38.
  • In 3a ist die Rückenlehne 5 über die Komfort-Position hinaus nach vorne geklappt. Hierdurch wird das Lager 40 des Winkelhebels 38 weiter nach oben geschwenkt, so dass über den inneren Schenkel 38a der Zughebel 36 unter weiterer Entspannung der Lehnenvorspannfeder 32 nach oben verstellt wird, bis der lehnenseitige Bolzen 56 an den unteren Anschlag des Langlochs 52 gelangt. Der Mitnahmebolzen 46 ist hierbei gegen den Lösehebel 50 gelangt und hat diesen verschwenkt, so dass beide Rastversteller 24 geöffnet worden sind. Auf der Lehnenaußenseite ist der äußere Schenkel 38b des Winkelhebels 38 auf dem Gleiter 44 weiter hoch gerückt und wird beim nachfolgenden weiteren Schwenken der Rückenlehne 5 vom Gleiter 44 abheben; da auf der Lehneninnenseite der Bolzen 56 bereits am unteren Anschlag des Langlochs 52 anliegt, wird der Zughebel 36 beim weiteren Vorklappen nicht weiter verstellt. Die Lehnenvorspannfeder 32 hat hierbei noch genug Federkraft, um die Rastversteller 24 auf beiden Seiten entriegelt zu halten, d. h., ihre Federkraft wirkt hier stärker als die in die geschlossene Stellung wirkenden internen Federn der beiden Rastversteller 24.

Claims (11)

  1. Fahrzeugsitz, mit einem Sitzrahmen (2), einem gegenüber dem Sitzrahmen (2) verstellbaren Sitzteil (8), einer Rückenlehne (5), die an ihren beiden Seiten jeweils über einen ersten Lenker (3) und einen zweiten Lenker (4) am Sitzrahmen (2) angelenkt ist, wobei eine obere Anlenkung der Rückenlehne (5) am zweiten Lenker (4) eine Lehnenachse (22) bildet, in der die Rückenlehne über Rastversteller (24) verriegelt und nach Entriegelung der Rastversteller (24) vorklappbar ist, und mindestens einer Betätigungshandhabe zum Schwenken einer Betätigungswelle (27) und Entriegelung der Rastversteller (24), wobei der erste und zweite Lenker (3, 4) ein Viergelenkgetriebe bilden, durch das die Rückenlehne (5) zwischen einer im Wesentlichen aufrechten Gebrauchsstellung und einer im Wesentlichen waagerechten Funktionsstellung mit nach oben weisender Rückseite und nach hinten geschwenkten Lenkern (3, 4) verstellbar ist, wobei an der Betätigungswelle (27) ein Lösehebel (50) zum Öffnen der Rastversteller (24) vorgesehen ist, und wobei an der Rückenlehne (5) ein Steuerteil (38) schwenkbar aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerteil (38) einen äußeren Anlagebereich (38b) zur Anlage an dem sitzseitigen Anlagemittel (44) und einen inneren Verstellbereich (38a) aufweist, zwischen dem inneren Verstellbereich (38a) des Steuerteils (38) und der Rückenlehne (5) ein Zughebel (36) und eine Lehnenvorspannfeder (32) vorgesehen sind, und an dem Zughebel (36) ein Mitnehmer (46) vorgesehen ist, der nach einem Anfangsschwenkwinkel der Rückenlehne (5) den Lösehebel (50) der Betätigungswelle (27) schwenkt und die Rastversteller (24) gelöst hält.
  2. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Relativverstellung zwischen dem Zughebel (36) und der Rückenlehne (5) durch einen unteren Anschlag und einen oberen Anschlag begrenzt ist.
  3. Fahrzeugsitz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zughebel (36) ein Langloch (52) ausgebildet ist, in dem ein lehnenseitiger Bolzen (56) geführt und in seinem Verschiebeweg durch einen oberen und unteren Anschlag des Langlochs (52) begrenzt ist.
  4. Fahrzeugsitz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerteil (38) ein Winkelhebel (38) ist, wobei der äußere Anlagebereich (38b) sein äußerer Schenkel (38b) und der innere Verstellbereich (38a) sein innerer Schenkel (38a) ist, und die Schenkel (38a, b) über ein an oder in der Rückenlehne (5) aufgenommenes Mittelstück (38c) miteinander verbunden sind.
  5. Fahrzeugsitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lager (40) des Winkelhebels (38) an der Rückenlehne (5) in Fahrtrichtung (F) hinter der Lehnenschwenkachse (22) der Rückenlehne (5) vorgesehen ist und bei vorklappender Rückenlehne (5) nach oben verstellt wird.
  6. Fahrzeugsitz nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zughebel (36) mit dem inneren Schenkel (38a) des Winkelhebels (38) in einer Gelenkverbindung (42) verbunden ist.
  7. Fahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Schenkel (38b) des Winkelhebels (38) an dem sitzseitigen Anlagemittel (44) höhenveränderlich anliegt.
  8. Fahrzeugsitz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Schenkel (38b) bei vorklappender Rückenlehne (5) zunächst an dem sitzseitigen Anlagemittel (44) nach oben gleitet und nachfolgend von diesem abhebt.
  9. Fahrzeugsitz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das sitzseitige Anlagemittel (44) an einem Lenker (4) vorgesehen ist.
  10. Fahrzeugsitz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei über die Komfort-Position hinaus vorklappender Rückenlehne (5) die Lehnenvorspannfeder (32) eine hinreichende Federspannung aufweist, so dass die Rastversteller (24) gelöst gehalten werden.
  11. Fahrzeugsitz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die auf beiden Seiten des Fahrzeugsitzes vorgesehenen Rastversteller (24) über Betätigungswellen (27) und ein diese verbindendes Übertragungsrohr (30) gekoppelt sind.
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