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DE102005000649A1 - Laufwerk für ein plattenförmiges Speichermedium - Google Patents

Laufwerk für ein plattenförmiges Speichermedium Download PDF

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DE102005000649A1
DE102005000649A1 DE200510000649 DE102005000649A DE102005000649A1 DE 102005000649 A1 DE102005000649 A1 DE 102005000649A1 DE 200510000649 DE200510000649 DE 200510000649 DE 102005000649 A DE102005000649 A DE 102005000649A DE 102005000649 A1 DE102005000649 A1 DE 102005000649A1
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drawer
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turntable
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drive
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Withdrawn
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DE200510000649
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English (en)
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Jens-Peter Hampel
Volker Becker
Ingo Hermanns
Thomas Westendorf
Holger Zimmermann
Wilfried Repper
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details
    • G11B17/04Feeding or guiding single record carrier to or from transducer unit
    • G11B17/05Feeding or guiding single record carrier to or from transducer unit specially adapted for discs not contained within cartridges
    • G11B17/053Indirect insertion, i.e. with external loading means
    • G11B17/056Indirect insertion, i.e. with external loading means with sliding loading means
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details
    • G11B17/022Positioning or locking of single discs
    • G11B17/028Positioning or locking of single discs of discs rotating during transducing operation

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
  • Automatic Disk Changers (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Laufwerk (2) für ein plattenförmiges Speichermedium (12), insbesondere ein CD-Laufwerk, mit einer das Speichermedium (12) aufnehmenden, in ein Schubfach (4) ein- und ausfahrbaren Schublade (6), die einen drehbar antreibbaren Plattenteller (28) mit Klemmelementen (42) zum Festklemmen des Speichermediums (12) umfasst. Es sind Einrichtungen (46, 62) vorgesehen, um das Speichermedium (12) während des Einfahrens der Schublade (6) selbsttätig mit den Klemmelementen (42) in Eingriff zu bringen und es auf dem Plattenteller (28) festzuklemmen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Laufwerk für ein plattenförmiges Speichermedium, insbesondere ein CD-Laufwerk, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Für CD-Laufwerke, die unter anderem in PCs, Audiogeräten oder Navigationssystemen von Kraftfahrzeugen zum Einsatz kommen, existieren unterschiedliche Einzugssysteme, von denen bei Autoradios typischerweise sogenannte Rolleneinzüge Verwendung finden, während Desktop-PCs und Laptops normalerweise mit sogenannten Schubladeneinzügen ausgestattet werden. Die Abspieleinheit, d.h. der drehend angetriebene Plattenteller für die CD, ist bei Schubladeneinzügen für Desktop-PCs gewöhnlich im Inneren des zur Aufnahme der Schublade dienenden Schubfachs untergebracht, während sie bei Schubladeneinzügen für Laptops einen Teil der Schublade bildet.
  • Bei diesen zuletzt genannten Schubladeneinzügen mit integriertem Plattenteller weist der letztere gewöhnlich einen nach oben überstehenden kreisförmigen Vorsprung auf, auf den die abzuspielende CD von oben her aufgepresst wird, nachdem die Schublade mit dem Plattenteller aus ihrem Schubfach heraus gefahren worden ist. Der Vorsprung ist entlang seines Umfangs mit einer Mehrzahl von federbelasteten Rastnasen oder Kugeln versehen, die radial zusammengedrückt werden, wenn die CD von oben auf den Plattenteller gepresst und dabei der kreisförmige Begrenzungsrand einer mittigen Befestigungsöffnung der CD über die Rastnasen oder Kugeln bewegt wird. Nach dem Passieren des Begrenzungsrandes der Befestigungsöffnung bewegen sich die Rastnasen oder Kugeln wieder auseinander, wobei die CD drehfest auf dem Plattenteller festgeklemmt und in Bezug zu diesem zentriert wird, so dass sie sich beim Auftreten von Vibrationen nicht verschieben kann.
  • Derartige Schubladeneinzüge haben jedoch den Nachteil, dass ein Benutzer beim Einlegen einer CD zuerst auf die Zentrierung in Bezug zum Plattenteller achten und dann die CD mit einer relativ großen Kraft von oben her gegen den Plattenteller drücken muss, um sie zum Festklemmen mit den Rastnasen oder Kugeln des Plattentellers in Eingriff zu bringen. Da sich die ausgefahrene Schublade beim Andrücken der CD relativ leicht verbiegt, entsteht beim Benutzer nicht selten der Eindruck, das Einzugssystem sei unterdimensioniert.
  • Vorteile der Erfindung
  • Demgegenüber bietet das erfindungsgemäße Laufwerk mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen den Vorteil, dass sich das Speichermedium ohne manuelle Zentrierung und ohne Kraftaufwand in die Schublade einlegen und auf dem Plattenteller festklemmen lässt, wodurch der Bedienungskomfort erheblich verbessert wird.
  • Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Einrichtungen, die das Speichermedium während des Einfahrens der Schublade mit den Klemmelementen des Plattentellers in Eingriff bringen, mindestens ein Andruckelement umfassen, das vorzugsweise ortsfest in dem zur Aufnahme der Schublade dienenden Schubfach des Laufwerks angebracht ist, so dass es mit dem Speichermedium in Berührung tritt und das Speichermedium auf die Klemmelemente drückt, wenn sich die Schublade beim Einfahren am Andruckelement vorbei bewegt.
  • Vorzugsweise werden zwei symmetrisch zu einer Längsmittelachse der Schublade angeordnete Andruckelemente verwendet, um das Speichermedium beiderseits der Längsmittelachse gleichmäßig gegen den Plattenteller anzudrücken. In Bewegungsrichtung der Schublade sind die Andruckelemente bevorzugt so angeordnet, dass sie nicht mehr mit dem Speichermedium in Berührung stehen, wenn die Schublade ihre eingefahrene Endstellung erreicht, so dass sie in dieser Abspielposition des Speichermediums ein ungehindertes Anheben des Plattentellers bzw. eine ungehinderte Drehung des Speichermediums gestatten.
  • Um die selbsttätige Zentrierung des Speichermediums beim Einlegen in die Schublade zu erleichtern, ist diese gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung mit einer getrennt vom Plattenteller ausgebildeten Zentriereinrichtung für das Speichermedium versehen. Die Zentriereinrichtung umfasst zweckmäßig zwei in einem hinteren Teil der Schublade im seitlichen Abstand von der Längsmittelachse der Schublade angeordnete Zentrierelemente oder Zentrierflächen für einen auf einer Auflagefläche der Schublade aufliegenden hinteren Rand des Speichermediums, dessen vordere Hälfte vorteilhaft von zwei in einem vorderen Teil der Schublade symmetrisch beiderseits der Längsmittelachse angeordneten Auflageelementen abgestützt wird, die bei ausgefahrener Schublade im vertikalen Abstand oberhalb der Auflagefläche angeordnet sind. Mit dieser Anordnung kann das Speichermedium beim Einlegen in die ausgefahrene Schublade mit seinem hinteren Rand zwischen den beiden Zentrierelementen oder Zentrierflächen auf der Auflagefläche abgesetzt und gegen die Zentrierelemente oder Zentrierflächen geschoben werden, während es mit seiner vorderen Hälfte auf den Auflageelementen abgelegt wird, so dass es infolge des vertikalen Abstands der Auflageelemente von der Auflagefläche eine in Bezug zu dieser letzteren bzw. zur Bewegungsebene der Schublade geneigte Stellung einnimmt.
  • In dieser Stellung werden die Auflageelemente und damit das Speichermedium von einer in die Schublade integrierten Feder abgestützt, die es erlaubt, die Auflageelemente und das Speichermedium entgegen der Federkraft nach unten zu drücken, wenn sich die Schublade beim Einfahren an den Andruckelementen vorbei bewegt. Die Feder ist vorzugsweise so dimensioniert, dass das Speichermedium bei ausgefahrener Schublade in einem definierten Neigungswinkel gehalten wird, der zweckmäßig mehr als 3 und weniger als 30 Grad beträgt.
  • Um zu verhindern, dass die Feder die Auflageelemente in der Abspielposition des Speichermediums gegen dessen Unterseite drückt und damit eine reibungsfreie Drehung des Speichermediums auf dem angehobenen Plattenteller verhindert, sind die beiden Auflageelemente zweckmäßig starr mit zwei Positionierelementen verbunden, die im Zusammenwirken mit Positioniereinrichtungen des Schubfachs beim Einfahren der Schublade die Auflageelemente nach unten drücken und innerhalb des Schubfachs in ihrer nach unten gedrückten Stellung festhalten und/oder beim Ausfahren der Schublade das Anheben der Auflageelemente bewirken bzw. unterstützen, um das Speichermedium aus dem Eingriff mit den Klemmelementen des Plattentellers zu lösen.
  • Die Auflageelemente und die Positionierelemente sind zweckmäßig Teil einer Auflageplatte, die schwenkbar auf der Schublade befestigt ist und den Plattenteller in einer Abstandsbeziehung mindestens teilweise umgibt, so dass er sich ungehindert drehen kann.
  • Zeichnung
  • Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1: eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines ertindungsgemäßen CD-Laufwerks mit ausgefahrener Schublade nach dem Einlegen einer CD;
  • 2: eine Oberseitenansicht des Laufwerks aus 1 mit ausgefahrener Schublade und teilweise weggeschnittener CD;
  • 3: eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Linie III-III der 2 durch einen Plattenteller der Schublade nach dem Festklemmen der CD;
  • 4: eine vergrößerte Oberseitenansicht des Plattentellers ohne CD.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • Das in der Zeichnung dargestellte CD-Laufwerk 2 für ein Autoradio ist mit einem sogenannten Schubladeneinzug ausgestattet, der ein im Autoradio ausgespartes Schubfach 4 und eine aus dem Schubfach 4 ausfahrbare Schublade 6 umfasst.
  • Wie am besten in 1 und 2 dargestellt, umfasst die Schublade 6 einen flachen, im Umriss quadratischen Schubladenkörper 8, der in bekannter Weise mittels eines im Schubfach 4 angeordneten Schubladenantriebs in einer zu seiner ebenen Unterseite 10 parallelen Bewegungsebene entlang einer Linearführung des Schubfachs 4 verfahrbar ist, um die Schublade 6 in Richtung des Doppelpfeils A aus dem Schubfach 4 in die in 1 und 2 dargestellte ausgezogene Endstellung auszufahren, in der ihr hinteres Ende noch ein kurzes Stück weit in das Schubfach 4 ragt, bzw. um sie zum Abspielen einer in die Schublade 6 eingelegten CD 12 wieder vollständig in das Schubfach 4 einzufahren, bis ihr vorderes Ende die Mündung des Schubfachs 4 verschließt. Der Schubladenantrieb (nicht dargestellt) umfasst einen Elektromotor, der zum Ein- bzw. Ausfahren der Schublade 6 in bekannter Weise mittels eines Sensors oder eines Drucktasters eingeschaltet und nach Erreichen der jeweiligen Endstellung mittels eines Endschalters abgeschaltet wird.
  • Wie am besten in 1 und 2 dargestellt, weist der einstückig durch Spritzgießen aus Kunststoff hergestellte Schubladenkörper 8 auf seiner Oberseite eine von Rändern 14 umgebene ausgesparte Vertiefung 16 zur Aufnahme einer CD 12 auf und ist an ihren beiden gegenüberliegenden Seiten mit randoffenen Griffmulden 17 versehen, die das Einlegen einer CD in die Schublade 6 und die Entnahme der CD aus der Schublade 6 erleichtern. Der Boden der Vertiefung 16 besitzt eine ebene Oberseite 18, über die in der Nähe des hinteren Endes der Schublade 6 zwei im Abstand voneinander angeordnete Zentriernasen 20 überstehen, die symmetrisch beiderseits einer in Bewegungsrichtung der Schublade 6 verlaufenen Längsmittelachse 22 der Schublade 6 angeordnet sind, wobei ihre als Zentrierflächen dienenden Vorderseiten komplementär zum kreisförmigen Umfangsrand 24 genormter CDs 12 ausgebildet sind und beim Einlegen derselben als Anschlag für den Umfangsrand 24 dienen, wie nachfolgend beschrieben wird.
  • Weiter ist der Boden der Schublade 6 in seiner Mitte mit einer Aussparung 26 versehen, in der ein Plattenteller 28 angeordnet ist, der sich nach einem vollständigen Einfahren der Schublade 6 in das Schubfach 4 zusammen mit einer am Plattenteller 28 festgeklemmten CD 12 in Bezug zur Schublade 6 etwas anheben und mittels eines Drehantriebs (nicht dargestellt) in Drehung versetzen lässt.
  • Wie am besten in 3 und 4 dargestellt, weist der scheibenförmige Plattenteller 28 einen nach oben überstehenden abgesetzten Vorsprung 30 auf. An seinem Fuß 32 besitzt der Vorsprung 30 einen kreisförmigen Querschnitt, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Begrenzungsrandes 34 einer genormten kreisförmigen mittigen Befestigungsöffnung von CDs 12 entspricht. Oberhalb des Fußes 32 ist der Vorsprung 30 entlang seines zylindrischen Umfangs mit vier Klemmelementen 36 versehen, mit deren Hilfe eine in die ausgefahrene Schublade 6 eingelegte CD 12 zum Abspielen auf dem Plattenteller 28 festgeklemmt wird. Die vier Klemmelemente 36 sind jeweils entgegen der Kraft einer Schraubendruckfeder 38 in ra dial nach außen offenen Ausnehmungen 40 des Vorsprungs 30 verschiebbar, welche in gleichen Winkelabständen von 90 Grad entlang des Umfangs des Vorsprungs 30 angeordnet sind. Die Klemmelemente 36 sind an ihren Ober- und Unterseiten mit nach außen weisenden Schrägen 42 versehen, so dass sie vom Begrenzungsrand 34 der Befestigungsöffnung der CD 12 entgegen der Kraft der Schraubendruckfedern 38 radial nach innen verschoben werden, wenn die CD 12 von oben auf den Plattenteller 28 gedrückt bzw. zum Abnehmen vom Plattenteller 28 abgezogen wird. Nach dem Vorbeitritt des Begrenzungsrandes 34 werden die Klemmelemente 36 von den Schraubendruckfedern 38 wieder radial auseinander gedrückt, so dass sie diesen nach dem Festklemmen der CD mit ihren vorderen Enden übergreifen, wie in 3 dargestellt, und beim Auftreten von Vibrationen ein Verrutschen der CD 12 auf dem Plattenteller 28 verhindern. Wie ebenfalls am besten in 3 dargestellt, weist der Vorsprung 30 oberhalb der Klemmelemente 36 einen aufgesetzten Deckel 44 aus transparentem Kunststoff auf, dessen konische Umfangsfläche dazu beiträgt, die CD 12 beim Festklemmen auf dem Plattenteller 28 zu zentrieren.
  • Die Schublade 6 umfasst darüber hinaus noch eine flache Auflageplatte 46, auf die sich eine abzuspielende CD 12 beim Einlegen in die Schublade 6 mit ihrer vorderen Hälfte auflegen lässt, während der hintere Teil ihres Umfangsrandes zwischen den Zentriernasen 20 auf der Oberseite des Bodens der Vertiefung 16 abgesetzt und gegen die Zentriernasen 20 geschoben wird, um die CD 12 in Bezug zum Plattenteller 28 zu zentrieren. Wie am besten in 2 dargestellt, weist die Auflageplatte 46 einen im Wesentlichen U-förmigen Umriss mit verbreiterten, nach hinten weisenden Schenkeln 48 auf, der eine mittige Aussparung 50 für den Plattenteller 28 an drei Seiten umgibt. Die Auflageplatte 46 ist am hinteren Ende ihrer Schenkel 48 in Schwenklagern 50 des Schubladenkörpers 8 um eine parallel zur Unterseite 10 des Schubladenkörpers 8 und quer zur Bewegungsrichtung der Schublade 6 verlaufende Drehachse 52 schwenkbar und stützt sich in der Nähe des Scheitels ihres bogenförmigen vorderen Endes mit ihrer Unterseite auf einer auf der Längsmittelachse 22 der Schublade 6 angeordneten Feder 54 ab. Die Feder 54 drückt das vordere Ende der Auflageplatte 46 nach oben, so dass die Auflageplatte 46 bei ausgefahrener Schublade 6 eine schräg nach hinten und unten geneigte Stellung einnimmt, wie in 1 dargestellt. Die Auflageplatte 46 ist auf ihrer Oberseite mit zwei nach oben überstehenden quadratischen Auflagepolstern 56 versehen, die symmetrisch beiderseits der Längsmittelachse 22 der Schublade 6 angeordnet sind und als Auflage für die vordere Hälfte einer in die Schublade 6 eingelegte CD dienen. Die Oberseiten der Auflagepolster 56 befinden sich in einem vertikalen Abstand über der Oberseite 18 des Bodens der Vertiefung 16, so dass die mit dem hinteren Teil ihres Umfangsrandes 24 zwischen den Zentriernasen 20 abgesetzte und mit ihrer vorderen Hälfte auf den Auflagepolstern 56 liegende CD 12 einen definierten Neigungswinkel von etwa 10 Grad in Bezug zur Bewegungsebene der Schublade 6 aufweist.
  • Wie am besten in 1 dargestellt, ist die Mündung des Schubfachs 4 an seiner Oberseite mit einer Einführschräge 60 versehen, die bei eingefahrener Schublade 6 vom hochgezogenen vorderen Rand 14 des Schubladenkörpers 8 verdeckt wird. Über das hintere Ende der Einführschräge 60 stehen zwei symmetrisch beiderseits der Längsmittelachse 22 der Schublade 6 angeordnete Andruckrollen 62 so weit nach unten über, dass sie beim Einfahren der Schublade 6 zuerst mit der Oberseite der zuvor in die Schublade 6 eingelegten ge neigten CD 12 in Berührung treten und dann die CD 12 zusammen mit der Auflageplatte 46 mehr und mehr nach unten drücken, bis die CD 12 mit den Klemmelementen 42 des Plattentellers 28 in Eingriff tritt und auf dem Plattenteller 28 festgeklemmt wird. Dieser Vorgang ist abgeschlossen, bevor die CD 12 ihre in 2 in strichpunktierten Linien dargestellte Abspielposition erreicht, in der sich die Andruckelemente 60 über den vorderen Teil des Umfangsrandes 24 der CD 12 hinausbewegt haben und nicht mehr mit der CD 12 in Berührung stehen.
  • Um zu verhindern, dass die Auflageplatte 46 in der Abspielposition zusammen mit dem Plattenteller 28 und der auf dem Plattenteller 28 festgeklemmten CD 12 angehoben wird, weist die Auflageplatte 46 zwei über entgegengesetzte Seitenränder der Schublade 6 überstehende Führungsbolzen 64 auf, die beim Einfahren der Schublade 6 mit der Einführschräge 60 das Schubfachs 4 in Berührung treten und entlang derselben nach unten gleiten. Dabei wird die Auflageplatte 46 innerhalb des Schubfachs 4 so weit nach unten gedrückt, dass sie eine im Boden des Schubladenkörpers 8 versenkte horizontale Stellung einnimmt. Während die CD 12 vor Erreichen der Abspielposition von den Andruckrollen 62 frei gegeben wird, wie oben angegeben, bleibt die Auflageplatte 46 auch nach dem Erreichen der Abspielposition nach unten gedrückt, damit der Plattenteller 28 zum reibungsfreien Drehen der CD 12 angehoben werden kann, ohne dass die Auflageplatte 46 durch die Kraft der Feder 54 nach oben gegen die CD 12 gedrückt wird.
  • Wenn die Schublade 6 zur Entnahme der CD 12 aus dem Schubfach 4 herausgefahren wird, wird die Auflageplatte 46 beim Vorbeitritt der Führungsbolzen 64 an den Einführschrägen 60 von der Feder 54 nach oben gedrückt, wenn die Kraft der Feder 54 die Klemmkraft der Klemmelemente 42 übersteigt, mit der die CD 12 auf dem Plattenteller 28 festgeklemmt ist. In diesem Fall nimmt die CD 12 nach dem Lösen vom Plattenteller 28 bei vollständig ausgefahrener Schublade 6 die in 1 dargestellte Stellung ein, in der sie ohne Kraftaufwand aus der Schublade 6 entnommen werden kann. Da die Klemmkraft der Klemmelemente 42 dazu jedoch verhältnismäßig gering sein muss, wird die CD 12 auch beim Abspielen nicht sehr stark festgehalten, so dass sie beim Auftreten von Vibrationen ggf. auf dem Plattenteller 28 hin- und herrutschen kann. Wird die Feder 54 andererseits so bemessen, dass die Klemmkraft der Klemmelemente 42 die Federkraft übersteigt, dann bleibt die CD 12 auch nach dem Ausfahren der Schublade 6 auf dem Plattenteller 28 festgeklemmt, ist jedoch beim Abspielen besser gegen ein vibrationsbedingtes Verrutschen auf dem Plattenteller 28 fixiert. In diesem Fall ist zur Entnahme der CD 12 eine größere Kraft erforderlich, obwohl die Kraft der Feder 54 das Lösen der CD vom Plattenteller 28 unterstützt.
  • Da beide Alternativen nicht nur Vorteile besitzen, kann die Mündung des Schubfachs 4 auch an ihrer Unterseite mit einer Schräge (nicht dargestellt) versehen werden, die parallel zur oberen Einführschräge 60 ausgerichtet ist und beim Ausfahren der Schublade 6 die überstehenden Positionierungsbolzen 64 der Auflageplatte 46 nach oben drückt, um die CD 12 mit Hilfe der Auflageplatte 46 vom Plattenteller 28 loszuhebeln.

Claims (10)

  1. Laufwerk für ein plattenförmiges Speichermedium, insbesondere CD-Laufwerk, mit einer das Speichermedium aufnehmenden, in ein Schubfach ein- und ausfahrbaren Schublade, die einen drehbar antreibbaren Plattenteller mit Klemmelementen zum Festklemmen des Speichermediums umfasst, gekennzeichnet durch Einrichtungen (46, 62), um das Speichermedium (12) während des Einfahrens der Schublade (6) selbsttätig mit den Klemmelementen (42) in Eingriff zu bringen und es auf dem Plattenteller (28) festzuklemmen.
  2. Laufwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen (46, 62) mindestens ein Andruckelement (62) umfassen, das beim Einfahren der Schublade (6) mit dem Speichermedium (12) in Berührung tritt, um das Speichermedium (12) auf die Klemmelemente (42) zu drücken.
  3. Laufwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Andruckelement (62) so angeordnet ist, dass sich das Speichermedium (12) beim Einfahren der Schublade (6) am ortfesten Andruckelement (62) vorbei bewegt.
  4. Laufwerk nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Andruckelement (62) so angeordnet ist, dass es nicht mehr mit dem Speichermedium (12) in Berührung steht, wenn die Schublade (6) ihre eingefahrene Endstellung erreicht.
  5. Laufwerk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade (6) eine getrennt vom Plattenteller (28) ausgebildete Zentriereinrichtung (20) für das Speichermedium (12) aufweist.
  6. Laufwerk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade (6) zwei im Abstand voneinander in einem hinteren Teil der Schublade (6) angeordnete Zentrierelemente (20) oder Zentrierflächen für einen auf einer Auflagefläche (18) der Schublade (6) abgesetzten hinteren Teil eines Umfangsrandes (24) des Speichermediums (12) und mindestens ein in einem vorderen Teil der Schublade (6) angeordnetes Auflageelement (56) für eine vordere Hälfte des Speichermediums (12) umfasst, wobei das Auflageelement (56) bei ausgefahrener Schublade (6) nach oben über die Auflagefläche (18) übersteht, so dass das Speichermedium (12) beim Einlegen in die Schublade (6) eine in Bezug zu deren Bewegungsebene geneigte Stellung einnimmt.
  7. Laufwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade (6) eine Feder (54) umfasst, die das Auflageelement (56) in seiner über die Auflagefläche (18) der Schublade (6) überstehenden Stellung abstützt.
  8. Laufwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das in die Schublade (6) eingelegte Speichermedium (12) von der Feder (54) unter einem definierten Neigungswinkel von mehr als 3 und weniger als 30 Grad zur Bewegungsebene der Schublade (6) gehalten wird.
  9. Laufwerk nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflageelement (56) mit mindestens einem Positionierelement (64) verbunden ist, um das mindestens eine Auflageelement (56) beim Ausfahren und/oder Einfahren der Schublade (8) im Zusammenwirken mit Positioniereinrichtungen (60) des Schubfachs (4) nach unten bzw. nach oben zu drücken.
  10. Laufwerk nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflageelement (56) und das Positionierelement (64) Teil einer Auflageplatte (46) sind, die schwenkbar an der Schublade (8) befestigt ist und den Plattenteller (28) in einer Abstandsbeziehung mindestens teilweise umgibt.
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