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DE102005008743A1 - Abscheider - Google Patents

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DE102005008743A1
DE102005008743A1 DE200510008743 DE102005008743A DE102005008743A1 DE 102005008743 A1 DE102005008743 A1 DE 102005008743A1 DE 200510008743 DE200510008743 DE 200510008743 DE 102005008743 A DE102005008743 A DE 102005008743A DE 102005008743 A1 DE102005008743 A1 DE 102005008743A1
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DE
Germany
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chamber
designated
separator
wall
liquid
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200510008743
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Ian Heathmont Phillips
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Water Solutions Australia Pty Ltd
Original Assignee
Water Solutions Australia Pty Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AU2004900920A external-priority patent/AU2004900920A0/en
Application filed by Water Solutions Australia Pty Ltd filed Critical Water Solutions Australia Pty Ltd
Publication of DE102005008743A1 publication Critical patent/DE102005008743A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/12Emergency outlets
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/12Emergency outlets
    • E03F5/125Emergency outlets providing screening of overflowing water

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Abscheider zur Trennung von Feststoffen und anderen Materialien aus einer Flüssigkeit, wobei der Abscheider einen Grundkörper hat, durch den die Flüssigkeit, welche die bezeichneten Feststoffe und andere Gegenstände mit sich führt, vom Einlauf, der ein Überlaufwehr ist und von Flüssigkeit, wie beispielsweise von Abwasser, durchdringbar ist, zu einem Ablauf fließt, und wobei der Abscheider mit wenigstens einer vertikal geneigten, vorzugsweise gebogenen Wand versehen ist, die eine Vielzahl von Lochungen beinhaltet und zwischen den bezeichneten Einlauf und Ablauf geschaltet ist, um die bezeichneten Feststoffe und andere Materialien aus der Strömung zu trennen und worin mindestens ein Rückschlagventil das Fließen der Flüssigkeit durch den Abscheider kontrolliert.

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen Abscheider für Feststoffe in Flüssigkeiten.
  • Im Besonderen bezieht sich die Erfindung auf eine Abscheidevorrichtung an Überläufen von Mischwasserentlastungsanlagen von im Mischwasser treibenden Materialien.
  • Der Anmelder dieser Anmeldung hat bereits das Internationale Patent PCT/AU01/00543 mit einem Patentanspruch eines selbstreinigenden Lochblechs eingereicht, wobei der Effekt der Selbstreinigung dabei durch die Energie eines erzwungenen Wechselsprungs erzielt wird. Die vorhergehende Patenanmeldung war in erster Linie auf die Behandlung von Regenwasser ausgerichtet. Das hier vorliegende Patent wird eingereicht, um eine Neuerung der oben genannten früheren Anmeldung zu schützen und das eine Neuerung in Form eines Rückschlagventils beinhaltet, das nützlich zur Behandlung von Abflüssen aus Mischwasserentlastungsanlagen ist.
  • Immer dann wenn Siedlungsgebiete an Kanalnetze angeschlossen sind, diese großen Niederschlagsabflüssen ausgesetzt sind, die die Kapazität der Kläranlage überschreiten, dann wird über entsprechende Bauwerke – Mischwasserentlastungsanlagen – der überschüssige Abfluss in naheliegende Gewässer entlastet.
  • Der überlaufende Entlastungsstrom des Mischwassers beinhaltet gemäß Herkunft durchmischtes Regen- und Schmutzwasser. Selbst unter der Annahme eines Verdünnungsprozesses werden je nach den hydraulisch herrschenden Bedingungen in der Entlastungsanlage mehr oder weniger große Anteile von Abwasser in das Gewässer unbehandelt abgeschlagen. Demnach beeinträchtigen die Entlastungsanlagen nicht nur das Gewässer mit seinen aquatischen Lebewesen, sondern sie stellen auch ein ästhetisches Problem mit einem Gesundheitsrisiko für die Öffentlichkeit dar.
  • Es ist deshalb sinnvoll zu versuchen, die sich im Mischwasserabfluss befindlichen sichtbaren Partikel an Mischwasserentlastungsanlagen herauszufiltern, bevor diese das aufnehmende Gewässer, Seen oder dgl. erreichen und diese Partikel dem Abflussstrom zur Kläranlage wieder zurückzugeben, wenn der Hochwasserabfluss zurückgegangen ist. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind zur Verbesserung der Situation nur wenige Anstrengungen unternommen worden. Geeignete Vorrichtungen fehlen zur Zeit noch.
  • Dennoch, mit größer werdendem öffentlichen Bewusstsein für die Umwelt entsteht in vielen Länder ein strengeres Regelwerk, mit denen die Aufsichtsbehörden die Bedingungen zur Einleitung von Entlastungsabflüssen festlegen.
  • Die Problematik besteht jedoch nicht nur in Mischwassernetzen, in denen Niederschlagswasser und Schmutzwasser in einem Rohrleitungssystem zusammen abgeführt werden. Auch der Abfluss von Trennsystemen enthält meist Schmutzstoffe, die vorzugsweise zur Kläranlage geführt und nicht in die Gewässer gelangen sollten.
  • Demnach ist die Erfindung darauf ausgerichtet, den o.a. Problemen entgegenzuwirken und findet möglicherweise Anwendungsgebiete in anderen Gebieten, wo es notwenig wird, Partikel aus Flüssigkeiten herauszutrennen, wie z.B. in der Vorreinigung innerhalb der Trinkwasseraufbereitung.
  • Die Erfindung dieser neuartigen Abscheidevorrichtung stellt weiterhin eine kostengünstiges System zum nachträglichen Einbau in bestehenden Anlagen wie auch zur Berücksichtigung innerhalb des Planungsprozesses für Neuanlagen dar.
  • Entsprechend der gegenwärtigen Erfindung sorgt der Abscheider für die Trennung von Partikeln aus einer Flüssigkeit, wobei der bezeichnete Abscheider eine Vorrichtung ist, durch die eine mit Partikeln versehene Flüssigkeit von der Einlauföffnung zur Auslassöffnung fließt und – wie ein Sieb – zwischen den beiden Öffnungen zwischengeschaltet ist, wobei die bezeichneten Partikel aus der Flüssigkeit herausgefiltert werden und worin mindestens ein Rückschlagventil das Strömen der Flüssigkeit kontrolliert.
  • Der Abscheider ist vorzugsweise darauf ausgerichtet, im Abfluss treibende und auch schwerere Partikel herauszutrennen. Das Hilfsmittel zur Trennung ist ein geformtes Lochblech, das zwischen dem oberhalb gelegenen Zulauf und dem unterhalb gelegenen Ablauf angebracht ist.
  • Vorzugsweise besteht der Abscheider aus zwei Kammern, eine über der anderen angeordnet und für Flüssigkeiten durchdringbar, wobei die obere Kammer die Einlassöffnung und die untere Kammer die Auslassöffnung beinhaltet.
  • Vorzugsweise ist das bezeichnete Lochblech in der oberen der beiden Kammern angebracht, wobei die Krone des Lochblechs nahe an der Sohle der Einlauföffnung und die Unterkante des Lochblechs nahe, jedoch oberhalb der stark geneigten Bodenplatte der unteren Kammer angebracht ist.
  • Eine untere Kante des bezeichneten Lochblechs ist vorzugsweise an einer weiteren steil geneigten Bodenplatte angebracht, die unterhalb des bezeichnete Lochblech in paralleler Anordnung mit, aber oberhalb der Bodenplatte der oberen Kammer verlängert ist.
  • Vorzugsweise sind gebogene geneigte Wände in einer Öffnung zwischen den beiden Bodenplatten angebracht, die nach unten gesehen aufeinander zulaufen. Diese dienen der Zuführung der herausgefilterten Partikel und der zurückgehaltenen Flüssigkeit zum Rückschlagventil.
  • Vorzugsweise ergibt sich ein Zwischenraum zwischen den beiden bezeichneten Bodenplatten für Flüssigkeiten mit der oberen Kammer über eine Verlängerung des Lochblechs zum Boden der oberen Kammer durchdringbar, und der angrenzende Raum ist zur Zwischenspeicherung der gefilterten Partikel an dem unteren Ende in dem verbleibendem Raum, nahe der Höhe der Rückschlagventile. Bei Zustromverhältnissen durchfließt somit die gefilterte Flüssigkeit diesen Zwischenraum und wird zwischengespeichert.
  • Vorzugsweise ist das Rückschlagventil an dem naheliegendsten und tiefsten Punkt zwischen den beiden Führungswänden angebracht und steuert den Weg, den die Flüssigkeit zwischen der oberen und der Kammer für die Flüssigkeit nimmt. Das bezeichnete Ventil schließt, wenn der Flüssigkeitsstand in der Kammer mit der zufließenden Flüssigkeit steigt; auf diese Weise beschränkt es jeglichen Zufluss zur oberen Kammer allein durch die Einlassöffnung.
  • Vorzugsweise öffnet das Rückschlagventil, wenn der Flüssigkeitsstand in der Flüssigkeitskammer unter das Niveau der oberen Kammer fällt, wodurch es gleichzeitig ermöglicht wird, dass die abgeschiedenen Partikel durch das bezeichnete Ventil zurück zur Flüssigkeitskammer des Zuflusses zugeführt wird.
  • Vorzugsweise wird die Zuführung der abgeschiedenen Partikel durch das bezeichnete Ventil durch den Spüleffekt der zeitweise gespeicherten und gefilterten Flüssigkeit gesteigert, die durch die bezeichneten Schlitze und das Rückschlagventil strömt.
  • Vorzugsweise durchfließt die Flüssigkeit das bezeichnete Lochblech innerhalb von Zustromverhältnissen, die mitgeführten Partikel werden durch das Lochblech herausgefiltert, wonach die Flüssigkeit hinunter an der geneigten Oberfläche der bezeichneten ebenfalls geneigten Bodenplatte vorbeifließt und durch Öffnungen auf beiden Seiten des bezeichneten Ventils auf die bezeichnete Bodenplatte und dann in die untere Kammer fällt.
  • Vorzugsweise hat die untere Kammer eine lange niedrige Wand, um den Ausflussstrom zur aufnehmenden Flüssigkeit zu verteilen und somit die oben erwähnte Erosion zu vermindern. Diese niedrige Wand ist dazu da, ein Beruhigungsbecken auf der Grundebene der bezeichneten Kammer zu bilden, um die kinetische Energie der bezeichneten herunterfallenden Flüssigkeit umzuwandeln. Eine Aussparung in der bezeichneten niedrigen Wand entleert den bezeichneten Bodenbereich bei Beendigung des Zuflusses von der oberen Kammer.
  • Vorzugsweise begrenzt die obere Kante der geneigten Bodenplatte der oberen Kammer mit einer niedrigen Wand das oberste Ende, das sich oberhalb der Kronenhöhe des bezeichneten Lochblechs befindet. Das oberste Ende der bezeichneten Wand kann auf seiner Länge mit einem Stabrechen ausgerüstet sein, um größere Gegenstände zurückzuhalten, wenn Hochwasserabflüsse die Kapazität des bezeichneten Lochblechs überschreitet. Dieser überschüssige Abfluss, der über die bezeichnete Wand fließt, fällt ebenfalls in die untere Kammer, wo die kinetische Energie im Beruhigungsbecken umgewandelt wird.
  • Vorzugsweise sind vertikale Flügelwände in einem bestimmten Abstand an der Stirnfläche des bezeichneten Lochblechs angebracht. Die Flügelwände unterteilen das Lochblech in Segmente, dabei hat jedes Segment eine etwas andere Kronenhöhe. Die unterste Kronenhöhe wird somit bei relativ kleineren Überläufen in Betrieb gesetzt, während die anderen Segmente des Lochblechs nach und nach bei höheren Abflüssen in Betrieb kommen.
  • Somit ist die Funktion der Flügelwände und der unterschiedlichen Kronenhöhen darauf ausgerichtet, kleinere bis mittlere Abflüsse auf die engeren Segmente des Lochblechs zu konzentrieren, um den Reinigungseffekt der auf die Perforation herunterfallenden Flüssigkeit zu fördern. Die Bereiche des Lochblechs, die während eines Flüssigkeitsstroms noch nicht in Betrieb sind, haben keine Perforation, um den Reinigungseffekt der perforierten Bereich zu fördern.
  • Die unterschiedlichen Kronenhöhen zwischen den Lochblechsegmenten verlängern die gesamte Überlaufzeit zur niedrigeren Kammer und reduzieren daher den Abfluss und deshalb die Möglichkeit zur obengenannten Erosion von Bett und Ufer des die Flüssigkeit aufnehmenden Körpers.
  • Die bevorzugte Anordnung der Ausformung der Erfindung wird nun weiter mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Alle Zeichnungen sind schematische Darstellungen des Abscheiders, in denen folgende Abbildungen aufgeführt sind:
  • 1(a) und (b) Querschnitte entlang der Linie A-A in 2(a) des Abscheiders während der zweiten Betriebsphase ist.
  • 2(a) ist eine Draufsicht des Abscheiders, wobei das Lochblech entfernt ist.
  • 2(b) ist eine Draufsicht, die geöffnete und geschlossene Lochblechsegmente zeigt.
  • 3(a), (b) und (c) zeigen Details des Rückschlagventils.
  • Der Abscheider, der in 1 bis 3 zu sehen ist, ist dafür bestimmt, Abwasserpartikel, wie Feststoffe, Papier, Materialien aus dem Sanitärbereich, Abfallstoffe und andere sichtbare Materialien aus Schmutz- oder Mischwasserüberläufen zu entfernen. Der Baukörper des Abscheiders 1 beinhaltet eine obere/zurückhaltende Kammer 2 (erste Kammer) und eine niedrigere Beruhigungs-/Abflusskammer 3 (zweite Kammer).
  • Der normalerweise rechtwinkelige Baukörper des Abscheider 1 ist vorzugsweise in Stahlbeton gebaut, wobei die anderen Teile aus anderen Materialien als Beton gebaut sein können.
  • Die Rohrleitungen 4 und 5 stehen bezeichnender Weise als Flüssigkeitskammer 6 zur Verfügung. In diesem Fall kann der Abscheider der Erfindung nachträglich ins Kanalnetz durch Anschluss an die Kammer 6 eingebaut werden.
  • Die Kammer 2 ist direkt oberhalb der Kaimmer 3 angebracht, so dass eine geneigte Bodenplatte 26 ebenso als oberer Abschluss der Kammer 3 fungiert. Das untere Ende dieser Bodenplatte schließt an Kammer 6 sowie an oder über einer Sohle der Kammer 6 an.
  • Kammer 2 enthält ein Lochblech 7, Fließführungen 8, die Wand für den Extremabfluss 27, den Kammerboden 9 für die gefilterte Flüssigkeit, die Schlitze 10 für die gefilterte Flüssigkeit, die geneigten Bodenplatten 11 und eine oder mehrere Rückschlagventile 12.
  • Kammer 3 enthält das Beruhigungsbecken 21 und ein Auslasswehr 22.
  • Die prinzipiellen Phasen der Betriebsweise der bevorzugten Anordnung der Erfindung wird nun weiter mit Bezug zu den Zeichnungen beschrieben.
  • In der ersten und meist vorkommenden Betriebsphase ist die Abflusshöhe 13 in Kammer 6 niedriger als die Höhe der Einlassöffnung 14. In dieser Phase schließt das Rückschlagventil 12 und verhindert somit, dass der Abflussstrom in Kammer 6 in die Kammer 2 gelangt. Das verhindert kurzschließenden Zustrom und unerwünscht häufige Entlastungen in den aufnehmenden Flüssigkeitskörper 30.
  • In der zweiten oder Überlaufphase, gut in 1(a) zu erkennen, übersteigt der Flüssigkeitsstand den der Einlassöffnung 14 und den der Krone des niedrigeren Segments des Lochblechs 31, so dass die Flüssigkeit 15 mit den eingelagerten Partikeln 16 die gebogene Forderfläche 17 eines Segments 31 des Lochblechs hinunterfließt und auf die Oberfläche der Flüssigkeit 18 in Kammer 2 prallt. Die aufprallende Flüssigkeit 15 löst einen bezeichneten „Wechselsprung" 19 an der perforierten Forderseite des Lochblechsegments 31 aus. Hierbei handelt es sich um ein natürliches Phänomen das auftritt, wenn eine Strömung plötzlich verlangsamt wird, wobei eine stark drehende Kreisbewegung mit hohem Energieverlust in Bewegung gesetzt wird. Diese stark drehende Kreisbewegung des Wechselsprungs 19 reinigt die angrenzende Perforation 20 des Lochblechs fortdauernd und ermöglicht der Flüssigkeit 15, die Perforation 20 zu passieren und hält gleichzeitig die Partikel 16 in Kammer 2 zurück.
  • Die gefilterte Flüssigkeit 15 fließt am Boden der Filterkammer 9 durch die Filterschlitze 10 und fällt in die Kammer 3 und in das Beruhigungsbecken 21, bevor es den Abscheider 1 über ein Überlaufwehr 22 verlässt.
  • Ein Teil der Flüssigkeit 15 fließt in die Spülkammern 35 und füllt sich gleichzeitig durch die perforierten Bereiche der Forderseiten jedes an die Kammern angrenzenden Segments des Lochsiebs.
  • Anfänglich und zum Ende der zweiten Phase ist der Durchfluss 15 relativ gering und folglich befindet sich der Flüssigkeitsstand 18 nahe an der unteren Kante des perforierten Bereichs 7 des Lochsiebsegments 31. Führungswände 8 trennen die Lochblechsegmente und beschränken den Überlauf 15 eines jeden Segments und halten somit die notwendige Bewegung und folglich den Reinigungseffekt des Wechselsprungs 19 am offenen Segment des Lochblechs 7 während kleiner Abflüsse 15 aufrecht.
  • Wenn der Zustrom an Flüssigkeit 15 zur Kammer 2 nachlässt, fällt der Flüssigkeitsstand 18 auf den unteren Rand des Lochblechs 7, wie in 1(b) dargestellt. Die zurückgehaltene Flüssigkeit 15 enthält die Partikel 16. Wenn der Flüssigkeitsstand 13 in der Flüssigkeitskammer 6 unterhalb des Stand der Flüssigkeit 18, wie in der Abbildung dargestellt, fällt, öffnet das Rückschlagventil 12 und ermöglicht, dass die zurückgehaltene Flüssigkeit 15 zusammen mit den Partikeln 16 in die Kammer 6 geleitet wird, von wo sie die Rohrleitung 5 hinunter zur Kläranlage fließen.
  • Nachdem das Rückschlagventil bzw. die Rückschlagventile 12 geöffnet sind, fließt die in den Kammern 35 zurückgehaltene Flüssigkeit 15 durch die Schlitze 36 und die bezeichneten Ventile vergrößern somit den Spüleffekt der zurückgehaltenen Partikel 16, der durch die bezeichneten Ventile in die Kammer 6 geht.
  • Wenn der Überlauf 15 durch die Einlassöffnung 14 so zunimmt, dass der Flüssigkeitsstand 13 über die Krone des Lochsiebsegments 32 steigt, dann tritt die Wirkungsweise dieses Segments in Kraft. Bei weiterem starken Anstieg des Flüssigkeitszustroms 15, tritt die Wirkung des Lochsiebsegments 33 in Kraft. In jedem Fall sind die korrespondierenden Flüssigkeitsstände 18 in Kammer 1 so bemessen, dass die perforierten Bereiche des Lochsiebs 7 in den oben genannten Lochsiebsegmenten angeglichen sind. Das stellt sicher, dass jedes Segment des Lochsiebs einen bestimmten Durchfluss 15 filtert.
  • In der dritten und letzten Wirkungsphase, wenn der Flüssigkeitsstrom 15 alle zusammenhängenden Kapazitäten der perforierten Bereiche des Lochsiebs 7 überschreitet, steigt der Flüssigkeitsstand 18 und ein Teil der Flüssigkeit 15 überströmt eine Notentlastungswand 27, fällt hinunter in die Kammer 3 und von dort in das Beruhigungsbecken 21, bevor er den Abscheider 1 zusammen mit der gefilterten Flüssigkeit 15 über das Überlaufwehr 22 verlässt.
  • Es wird sich zeigen, dass diese Phase gleichzeitig mit der zweiten Phase auftritt und eine im Vergleich zur zweiten Phase relativ kurze Zeit in Anspruch nehmen wird.
  • Die Ventile 12, siehe dazu 3(a), (b) und (c) repräsentieren eine Möglichkeit der Ausbildung von Rückstauventilen und nutzt eine teilweise schwimmende Kugel 34. Wie in 3(a) und (b) gezeigt, nimmt die Kugel während kleinerer Abflüsse in Kammer 6 den unteren Teil der Aussparung 23 in Anspruch und ist in einem ausgeformten Bereich 28 darin gehalten. In der Position wird die Kugel nur einen Teil der Durchflussfläche 24 in Anspruch nehmen und wird somit der zurückgehaltenen Flüssigkeit und den Partikeln ermöglichen, von Kammer 2 in Kammer 6 zusammen mit dem Überlaufstrom des Lochblechs 7 zu fließen. Wenn auch immer der Flüssigkeitsstand 13 in Kammer 6 hoch genug steigt, wird die schwimmende Kugel 34 ebenfalls aufsteigen und das Einlassventil 25 freigeben und somit den Zustrom von Kammer 6 zu Kammer 2 verhindern.
  • Da Abwasser im höchsten Maße unerwünschte Materialien enthält, ist eine weitere Zielsetzung dieser Erfindung darauf ausgerichtet, die manuell durchzuführende Reinigung durch steil geneigte innenliegende Flächen zu minimieren, um die Möglichkeit der Anhaftung von faulenden Material etc. einzuschränken. Im Fall einer notwendig werdenden Reinigung können die Flächen einfach durch Öffnungen in der Deckenplatte der Kammer 2 überprüft werden und, falls notwendig, mit einem Wasserschlauch zur Ablösung des Materials zurück über das Rückschlagventil bzw. über die Rückschlagventile und Kammer 6 in die Rohrleitung 5 abgespült werden.
  • Da Kammer 3 nur die gefilterte Flüssigkeit 15 weiterleitet, sollte eine Reinigung nicht notwendig werden, doch ist sie, falls nötig, über das Überlaufwehr 22 zugänglich.
  • Eine weitere Zielsetzung dieser Erfindung ist darauf ausgerichtet, für die öffentliche Sicherheit derart Sorge zu tragen, dass ein Zugang zur Kanalisation verhindert und der Zustrom zum Gewässer 30 durch ein Überlaufwehr 22 auf kleinere Geschwindigkeiten reduziert und verteilt wird.
  • Es wird sich zeigen, dass durch die Anwendung eingeführter hydraulischer Prinzipien zu einer neuartigen Synergie eine relativ einfache und doch effektive sowie nützliche r Erfindung entwickelt wurde.
  • Änderungen an der gesamten Erfindung mögen für Fachleute offensichtlich sein, ohne jedoch von der eigentlichen Idee und vom Umfang der Erfindung abzuweichen.

Claims (10)

  1. Ein Abscheider zur Trennung von Feststoffen und anderen Materialien aus einer Flüssigkeit, obei der Abscheider einen Grundkörper hat, durch den die Flüssigkeit, die die bezeichneten Feststoffe und andere Gegenstände mit sich führt, vom Einlauf, der ein Überlaufwehr ist und von Flüssigkeit, wie beispielsweise von Abwasser durchdringbar ist, zu einem Ablauf fließt, mit wenigstens einer vertikal geneigten, vorzugsweise gebogenen Wand versehen ist, die eine Vielzahl von Lochungen beinhaltet und zwischen dem bezeichneten Einlauf und Ablauf geschaltet ist, um die bezeichneten Feststoffe und anderen Materialien aus der Strömung zu trennen und worin mindestens ein Rückschlagventil das Fliessen der Flüssigkeit durch den Abscheider kontrolliert.
  2. Ein Abscheider wie in Patentanspruch 1 erhoben, worin sich eine Krone des bezeichneten Überfallwehrs an der höchsten Stelle der bezeichneten gebogenen Wand befindet, so dass die Flüssigkeit über das bezeichnete Wehr und hinunter der bezeichnet Wand fließen kann und die zunehmende kinetische Energie aufnimmt, bevor sie auf eine untere Fläche mit Flüssigkeit trifft und heftige Bewegungen gegen die bezeichnete perforierte Wand auslöst, somit die Lochungen frei von Verstopfungen bewahrt, währenddessen der bezeichneten Flüssigkeit ermöglicht, durch die Lochungen hindurchzufließen.
  3. Ein Abscheider wie in Patentanspruch 1 und in Patentanspruch 2 erhoben, worin die bezeichneten Feststoffe und andere Materialien zeitweise in der ersten Kammer, die hauptsächlich aus der bezeichneten gebogenen Wand, aus einer gegenüberliegenden steilen Wand und vertikalen Abschlusswand des Baukörpers besteht, zurückgehalten werden.
  4. Ein Abscheider wie in Patentanspruch 3 erhoben, worin die Flüssigkeit durch die bezeichnete gelochte Wand in eine zweite Kammer fließt, die die bezeichnete gebogene Wand, die vertikale Abschlusswand, eine vertikale Wand des Baukörpers, die sich unterhalb der bezeichneten Krone des Überlaufwehrs befindet und die schräge Bodenplatte, die parallel zur, aber oberhalb des niedrigeren Abschnitts der bezeichneten geneigten Wand und dessen obere Kante an die untere Kante der bezeichneten gebogenen Wand angrenzt.
  5. Ein Abscheider wie in Patentanspruch 4 erhoben, worin die Flüssigkeit durch Öffnungen, die entlang der unteren Kante der bezeichneten schrägen Bodenplatte der zweiten Kammer angebracht sind und in eine dritte Kammer fällt, wo die kinetische Energie in einem Beruhigungsbecken umgewandelt wird, das auf der Grundplatte des Abscheiders der bezeichneten dritten Kammer angebracht ist, bevor sie aus der bezeichneten Kammer in die aufnehmende Flüssigkeit über ein lang gestrecktes Überlaufwehr, das sich in der Wand des Baukörpers des Abscheiders befindet, fließt.
  6. Ein Abscheider wie in Patentanspruch 1 erhoben, worin der Flüssigkeitsstand, wenn er im Einlaufbereich höher ist als der in der ersten Kammer, einen Flüssigkeitsdruck ausübt, um das Kugelventil oder die Kugelventile zu schließen, die am unteren Ende einer vierten Kammer angebracht sind, die von Flüssigkeit mit der ersten Kammer durchdringbar ist, mit einer Bodenplatte, die eine Verlängerung der geneigten Wand der ersten Kammer darstellt, eine Deckenplatte, die eine parallele Wand zur zweiten Kammer darstellt und Seiten, die auf ihr unteres Ende auf das bezeichnete Kugelventil oder auf die Kugelventile zusammenlaufen.
  7. Ein Abscheider wie in Patentanspruch 1 erhoben, worin die zusammenlaufenden Wände der vierten Kammer einen angrenzenden Raum schaffen, der eine fünfte Kammer bildet, die eine Bodenplatte beinhaltet, die eine Verlängerung der geneigten Wand der ersten Kammer darstellt, eine Deckenplatte, die die geneigte Wand der zweiten Kammer ist, Seitenwände, die den unteren Abschnitt der bezeichneten Abschlusswände darstellen, eine niedrige Wand, die ein Teil der vertikalen Wand des Baukörpers des Abscheiders unterhalb der Krone des Überlaufwehrs ist und eine obere Wand, die nach der abwärts gerichteten Verlängerung des Bereichs der bezeichneten gebogenen gelochten Wand zur bezeichneten geneigten Wand der ersten Kammer geformt ist.
  8. Ein Abscheider wie in Patentanspruch 7 erhoben, wobei die fünfte Kammer von Flüssigkeit mit der ersten Kammer über die bezeichnete Verlängerung der gelochten gebogenen Wand durchdringbar ist und mit der fünften Kammer über Schlitze, die an den aufeinanderzulaufenden Wänden angebracht sind und sich in unmittelbarer Nähe oder angrenzend an das Kugelventils bzw. an die Kugelventile befinden.
  9. Ein Abscheider wie in Patentanspruch 1 erhoben, worin eine Flüssigkeit, die die Kapazität der bezeichneten gebogenen Wand übersteigt, in die erste Kammer einfließt, über ein weiteres Wehr und Lochblech, die entlang der oberen Kante der geneigten Wand angebracht sind, in eine dritte Kammer abfließt, wobei die kinetische Energie der überschüssigen Flüssigkeit in einem Becken der dritten Kammer umgewandelt wird, bevor sie über ein bezeichnetes lange gestrecktes Überlaufwehr in der Wand des Baukörpers des Abscheiders abfließt.
  10. Ein Abscheider wie in Patentanspruch 1 erhoben, worin wenn der Flüssigkeitsstand im Zulauf unter den der ersten Kammer fällt, ein Kugelventil oder Kugelventile in der vierten Kammer öffnen, um zu ermöglichen, dass die zurückgehaltenen Feststoffe und andere Materialien zum Einlauf zurückgeführt werden, mit einer angrenzenden fünften Kammer, die mit der vierten Kammer für Flüssigkeit durchdringbar ist, die gleichzeitig Flüssigkeit über Schlitze freigibt, um das Ausspülen der bezeichneten Feststoffe und anderer Materialien von der vierten Kammer durch das Kugelventil oder die Kugelventile zu steigern.
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