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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Blasformung von Behältern, bei
dem Vorformlinge aus einem thermoplastischen Material im Bereich
einer Heizstrecke erwärmt
und anschließend
an ein rotierendes Blasrad übergeben
werden, auf dem die Vorformlinge durch Einwirkung eines Blasdruckes
innerhalb von Blasformen zu den Behältern umgeformt werden.
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Die
Erfindung betrifft darüber
hinaus eine Vorrichtung zur Blasformung von Behältern, die eine Heizstrecke
zur Erwärmung
von Vorformlingen aus einem thermoplastischen Material aufweist
und die mit einem rotierenden Blasrad versehen ist, auf dem eine
Mehrzahl von Blasstationen zur Umformung der Vorformlinge in die
Behälter
angeordnet sind.
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Bei
einer Behälterformung
durch Blasdruckeinwirkung werden Vorformlinge aus einem thermoplastischen
Material, beispielsweise Vorformlinge aus PET (Polyethylenterephthalat), innerhalb
einer Blasmaschine unterschiedlichen Bearbeitungsstationen zugeführt. Typischerweise
weist eine derartige Blasmaschine eine Heizeinrichtung sowie eine
Blaseinrichtung auf, in deren Bereich der zuvor temperierte Vorformling
durch biaxiale Orientierung zu einem Behälter expandiert wird. Die Expansion
erfolgt mit Hilfe von Druckluft, die in den zu expandierenden Vorformling
eingeleitet wird. Der verfahrenstechnische Ablauf bei einer derartigen
Expansion des Vorformlings wird in der DE-OS 43 40 291 erläutert. Die einleitend
erwähnte
Einleitung des unter Druck stehenden Gases umfaßt auch die Druckgaseinleitung in
die sich entwickelnde Behälterblase
sowie die Druckgaseinleitung in den Vorformling zu Beginn des Blasvorganges.
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Der
grundsätzliche
Aufbau einer Blasstation zur Behälterformung
wird in der
DE-OS 42 12 583 beschrieben.
Möglichkeiten
zur Temperierung der Vorformlinge werden in der DE-OS 23 52 926 erläutert.
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Innerhalb
der Vorrichtung zur Blasformung können die Vorformlinge sowie
die geblasenen Behälter
mit Hilfe unterschiedlicher Handhabungseinrichtungen transportiert
werden. Bekannt ist die Verwendung von Transportdornen, auf die
die Vorformlinge aufgesteckt werden. Die Vorformlinge können aber
auch mit anderen Trageinrichtungen gehandhabt werden. Die Verwendung
von Greifzangen zur Handhabung von Vorformlingen und die Verwendung von
Spreizdornen, die zur Halterung in einen Mündungsbereich des Vorformlings
einführbar
sind, gehören
ebenfalls zu den verfügbaren
Konstruktionen.
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Eine
Handhabung von Behältern
und Vorformlingen unter Verwendung von Über-gaberädern wird beispielsweise in
der DE-OS 199 06 438 bei einer Anordnung eines Übergaberades zwischen einem
Blasrad und einer Ausgabestrecke und eines weiteren Übergaberades
zwischen der Heizstrecke und dem Blasrad beschrieben.
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Die
bereits erläuterte
Handhabung der Vorformlinge erfolgt zum einen bei den sogenannten Zweistufenverfahren,
bei denen die Vorformlinge zunächst
in einem Spritzgußverfahren
hergestellt, anschließend
zwischengelagert und erst später
hinsichtlich ihrer Temperatur konditioniert und zu einem Behälter aufgeblasen
werden. Zum anderen erfolgt eine Anwendung bei den sogenannten Einstufenverfahren,
bei denen die Vorformlinge unmittelbar nach ihrer spritzgußtechnischen
Herstellung und einer ausreichenden Verfestigung geeignet temperiert
und anschließend
aufgeblasen werden.
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Im
Hinblick auf die verwendeten Blasstationen sind unterschiedliche
Ausführungsformen
bekannt. Bei Blasstationen, die auf rotierenden Transporträdern angeordnet
sind, ist eine buchartige Aufklappbarkeit der Formträger häufig anzutreffen.
Es ist aber auch möglich,
relativ zueinander verschiebliche oder andersartig geführte Formträger einzusetzen. Bei
ortsfesten Blasstationen, die insbesondere dafür geeignet sind, mehrere Kavitäten zur
Behälterformung
aufzunehmen, werden typischerweise parallel zueinander angeordnete
Platten als Formträger
verwendet.
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Mit
den bislang bekannt gewordenen Verfahren und Vorrichtungen können noch
nicht alle Anforderungen erfüllt
werden, die sowohl hinsichtlich einer hohen Produktivität als auch
hinsichtlich eines kompakten Aufbaues gestellt werden. Insbesondere
wird bei sehr großen
Maschinen mit hoher Ausstoßleistung
je Zeiteinheit die benötigte
Grundfläche
für einen
Aufbau der Maschine als nachteilig empfunden.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren der einleitend
genannten Art derart zu verbessern, daß eine Verfahrensdurchführung bei
gleichzeitig kompakter Konstruktion unterstützt wird.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
daß die
Vorformlinge von der Heizstrecke bis auf einen geringen Abstand
zum Blasrad transportiert werden und daß eine Übergabe der Vorformlinge direkt
von der Heizstrecke zum Blasrad durchgeführt wird.
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Weitere
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der
einleitend genannten Art mit einem kompakten Aufbau zu konstruieren.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
daß die
Heizstrecke in einem Übergabebereich
der Vorformlinge von der Heizstrecke zum Blasrad einen geringen
Abstand zum Blasrad aufweist und daß mindestens ein Übergabeelement
zur direkten Übergabe
der Vorformlinge von der Heizstrecke an das Blasrad verwendet ist.
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Durch
die direkte Kopplung der Heizstrecke mit dem Blasrad wird die Verwendung
eines rotierenden Übergaberades
vermieden. Es können
hierdurch ein entsprechender Bauraum sowie die zugehörigen Kosten
eingespart werden. Darüber
hinaus wird ein Übergabevorgang
bei der Handhabung der beheizten und somit empfindlichen Vorformlinge
vermieden. Zusätzlich
wird auch die Gesamtzuverlässigkeit
der Blasformmaschine erhöht,
da die Anzahl der verwendeten Baugruppen sowie die entsprechende
Komplexität
der Baugruppen reduziert ist.
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Ein
guter Kompromiß zwischen
einem kurzen zu überbrückenden
Abstand und einem ausreichenden Bewegungsspielraum wird dadurch
bereitgestellt, daß die
Vorformlinge von der Heizstrecke bis auf einen Abstand im Bereich
von 5 bis 30 Zentimeter an das Blasrad herangeführt werden. Besonders be vorzugt
ist ein Abstand im Bereich von 10 Zentimeter bis 20 Zentimeter.
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Eine
einfache Handhabung der Vorformlinge wird dadurch unterstützt, daß die Vorformlinge
im Bereich der Heizstrecke mit ihren Mündungen in lotrechter Richtung
nach oben orientiert beheizt werden.
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Zu
einer weiteren Vereinfachung des Materialdurchlaufes trägt es bei,
daß die
Vorformlinge im Bereich des Blasrades mit ihren Mündungen
in lotrechter Richtung nach oben orientiert zu den Behältern umgeformt
werden.
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Eine
schnelle Durchführung
von Übergabevorgängen bei
vergleichsweise einfach zu durchlaufenden Übergabebewegungen wird dadurch
ermöglicht,
daß eine Übergabe
der Vorformlinge von der Heizstrecke an das Blasrad von individuell
jeder einzelnen Blasstation zugeordneten Übergabeeinrichtungen durchgeführt wird.
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Eine
weitere Verfahrensvariante besteht darin, daß eine Übergabe der Vorformlinge von
der Heizstrecke an das Blasrad von einer der Heizstrecke zugeordneten Übergabeeinrichtung
durchgeführt wird.
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Eine
Durchführung
der Übergabevorgänge wird
dadurch erleichtert, daß die Übergabe
der Vorformlinge von der Heizstrecke an das Blasrad unter Verwendung
mindestens einer von einem Tragarm gehalterten Haltezange durchgeführt wird.
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Insbesondere
erweist es sich zur Durchführung
von Beschleunigungen und Abbremsungen der Vorformlinge bei der Durchführung des Übergabevorganges
als vorteilhaft, daß der Übergabevorgang
bei gleichzeitiger Durchführung
einer Verschwenkung des Tragarmes durchgeführt wird.
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Eine
Realisierung der erforderlichen Abstandsveränderungen kann dadurch erfolgen,
daß der Übergabevorgang
bei gleichzeitiger Teleskopierung des Tragarmes durchgeführt wird.
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Ein
kompakter und zugleich einfach konfigurierbarer Aufbau wird dadurch
unterstützt,
daß die Vorformlinge
im Bereich der Heizstrecke von einer kettenartig umlaufenden Transporteinrichtung
bewegt werden.
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In
den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
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1 Eine
perspektivische Darstellung einer Blasstation zur Herstellung von
Behältern
aus Vorformlingen,
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2 einen
Längsschnitt
durch eine Blasform, in der ein Vorformling gereckt und expandiert wird,
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3 eine
Skizze zur Veranschaulichung eines grundsätzlichen Aufbaus einer Vorrichtung
zur Blasformung von Behältern,
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4 eine
modifizierte Heizstrecke mit vergrößerter Heizkapazität und
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5 eine
Prinzipskizze einer Blasmaschine, bei der die Vorformlinge sowohl
im Bereich einer Zuführung
als auch im Bereich der Heizstrecke sowie des Blasrades mit ihren
Mündungen
in lotrechter Richtung nach oben transportiert werden und bei der die
Heizstrecke unmittelbar mit dem Blasrad gekoppelt ist.
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Der
prinzipielle Aufbau einer Vorrichtung zur Umformung von Vorformlingen
(1) in Behälter
(2) ist in 1 und in 2 dargestellt.
Die Anordnung kann dabei wie dargestellt oder in einer vertikalen Ebene
um 180° gedreht
erfolgen.
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Die
Vorrichtung zur Formung des Behälters (2)
besteht im wesentlichen aus einer Blasstation (3), die
mit einer Blasform (4) versehen ist, in die ein Vorformling
(1) einsetzbar ist. Der Vorformling (1) kann ein
spritzgegossenes Teil aus Polyethylenterephthalat sein. Zur Ermöglichung
eines Einsetzens des Vorformlings (1) in die Blasform (4)
und zur Ermöglichung
eines Herausnehmens des fertigen Behälters (2) besteht
die Blasform (4) aus Formhälften (5, 6) und
einem Bodenteil (7), das von einer Hubvorrichtung (8)
positionierbar ist. Der Vorformling (1) kann im Bereich
der Blasstation (3) von einem Halteelement (9)
fixiert sein. Es ist beispielsweise möglich, den Vorformling (1) über Zangen
oder andere Handhabungsmittel direkt in die Blasform (4)
einzusetzen.
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Zur
Ermöglichung
einer Druckluftzuleitung ist unterhalb der Blasform (4)
ein Anschlußkolben
(10) angeordnet, der dem Vorformling (1) Druckluft
zuführt
und gleichzeitig eine Abdichtung vornimmt. Bei einer abgewandelten
Konstruktion ist es grundsätzlich
aber auch denkbar, feste Druckluftzuleitungen zu verwenden.
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Eine
Reckung des Vorformlings (1) erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel
mit Hilfe einer Reckstange (11), die von einem Zylinder
(12) positioniert wird. Gemäß einer anderen Ausführungsform
wird eine mechanische Positionierung der Reckstange (11) über Kurvensegmente
durchgeführt,
die von Abgriffrollen beaufschlagt sind. Die Verwendung von Kurvensegmenten
ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn
eine Mehr zahl von Blasstationen (3) auf einem rotierenden
Blasrad (25) angeordnet sind
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Bei
der in 1 dargestellten Ausführungsform ist das Recksystem
derart ausgebildet, daß eine Tandem-Anordnung
von zwei Zylindern (12) bereitgestellt ist. Von einem Primärzylinder
(13) wird die Reckstange (11) zunächst vor
Beginn des eigentlichen Reckvorganges bis in den Bereich eines Bodens
(14) des Vorformlings (1) gefahren. Während des
eigentlichen Reckvorganges wird der Primärzylinder (13) mit
ausgefahrener Reckstange gemeinsam mit einem den Primärzylinder
(13) tragenden Schlitten (15) von einem Sekundärzylinder
(16) oder über
eine Kurvensteuerung positioniert. Insbesondere ist daran gedacht,
den Sekundärzylinder
(16) derart kurvengesteuert einzusetzen, daß von einer
Führungsrolle
(17), die während
der Durchführung
des Reckvorganges an einer Kurvenbahn entlang gleitet, eine aktuelle
Reckposition vorgegeben wird. Die Führungsrolle (17) wird
vom Sekundärzylinder
(16) gegen die Führungsbahn
gedrückt.
Der Schlitten (15) gleitet entlang von zwei Führungselementen
(18).
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Nach
einem Schließen
der im Bereich von Trägern
(19, 20) angeordneten Formhälften (5, 6)
erfolgt eine Verriegelung der Träger
(19, 20) relativ zueinander mit Hilfe einer Verriegelungseinrichtung (20).
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Zur
Anpassung an unterschiedliche Formen eines Mündungsabschnittes (21)
des Vorformlings (1) ist gemäß 2 die Verwendung
separater Gewindeeinsätze
(22) im Bereich der Blasform (4) vorgesehen.
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2 zeigt
zusätzlich
zum geblasenen Behälter
(2) auch gestrichelt eingezeichnet den Vorformling (1)
und schematisch eine sich entwickelnde Behälterblase (23).
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3 zeigt
den grundsätzlichen
Aufbau einer Blasmaschine, die mit einer Heizstrecke (24)
sowie einem rotierenden Blasrad (25) versehen ist. Ausgehend
von einer Vorformlingseingabe (26) werden die Vorformlinge
(1) von einem Übergaberad
(27) in den Bereich der Heizstrecke (24) transportiert.
Entlang der Heizstrecke (24) sind Heizstrahler (30)
sowie Gebläse
(31) angeordnet, um die Vorformlinge (1) zu temperieren.
Nach einer ausreichenden Temperierung der Vorformlinge (1)
werden diese an das Blasrad (25) übergeben, in dessen Bereich
die Blasstationen (3) angeordnet sind. Die fertig geblasenen Behälter (2)
werden von einem weiteren Übergaberad
(38) einer Ausgabestrecke (32) zügeführt.
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Um
einen Vorformling (1) derart in einen Behälter (2)
umformen zu können,
daß der
Behälter
(2) Materialeigenschaften aufweist, die eine lange Verwendungsfähigkeit
von innerhalb des Behälters
(2) abgefüllten
Lebensmitteln, insbesondere von Getränken, gewährleisten, müssen spezielle
Verfahrensschritte bei der Beheizung und Orientierung der Vorformlinge
(1) eingehalten werden. Darüber hinaus können vorteilhafte
Wirkungen durch Einhaltung spezieller Dimensionierungsvorschriften
erzielt werden.
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Als
thermoplastisches Material können
unterschiedliche Kunststoffe verwendet werden. Einsatzfähig sind
beispielsweise PET, PEN oder PP.
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Die
Expansion des Vorformlings (1) während des Orientierungsvorganges
erfolgt durch Druckluftzuführung.
Die Druckluftzuführung
ist in eine Vorblasphase, in der Gas, zum Beispiel Preßluft, mit
einem niedrigen Druckniveau zugeführt wird und in eine sich anschließende Hauptblasphase
unterteilt, in der Gas mit einem höheren Druck niveau zugeführt wird.
Während
der Vorblasphase wird typischerweise Druckluft mit einem Druck im
Intervall von 10 bar bis 25 bar verwendet und während der Hauptblasphase wird Druckluft
mit einem Druck im Intervall von 25 bar bis 40 bar zugeführt.
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Aus 3 ist
ebenfalls erkennbar, daß bei der
dargestellten Ausführungsform
die Heizstrecke (24) aus einer Vielzahl umlaufender Transportelemente
(33) ausgebildet ist, die kettenartig aneinandergereiht
und entlang von Umlenkrädern
(34) geführt
sind. Insbesondere ist daran gedacht, durch die kettenartige Anordnung
eine im wesentlichen rechteckförmige
Grundkontur aufzuspannen. Bei der dargestellten Ausführüngsform
werden im Bereich der dem Übergaberad
(27) zugewandten Ausdehnung der Heizstrecke (24)
ein einzelnes relativ groß dimensioniertes
Umlenkrad (34) und im Bereich von benachbarten Umlenkungen
zwei vergleichsweise kleiner dimensionierte Umlenkräder (36)
verwendet. Grundsätzlich
sind aber auch beliebige andere Führungen denkbar.
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Zur
Ermöglichung
einer möglichst
dichten Anordnung des Übergaberades
(27) und des Blasrades (25) relativ zueinander
erweist sich die dargestellte Anordnung als besonders zweckmäßig, da
im Bereich der entsprechenden Ausdehnung der Heizstrecke (24)
drei Umlenkräder
(34, 36) positioniert sind, und zwar jeweils die
kleineren Umlenkräder
(36) im Bereich der Überleitung
zu den linearen Verläufen der
Heizstrecke (24) und das größere Umlenkrad (34)
im unmittelbaren Übergabebereich
zum Übergaberad
(27) und zum Blasrad (25). Alternativ zur Verwendung
von kettenartigen Transportelementen (33) ist es beispielsweise
auch möglich,
ein rotierendes Heizrad zu verwenden.
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Nach
einem fertigen Blasen der Behälter
(2) werden diese vom Übergaberad
(38) aus dem Bereich der Blasstationen (3) herausgeführt und
zur Ausgabestrecke (32) transportiert.
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In
der in 4 dargestellten modifizierten Heizstrecke (24)
können
durch die größere Anzahl von
Heizstrahlern (30) eine größere Menge von Vorformlingen
(1) je Zeiteinheit temperiert werden. Die Gebläse (31)
leiten hier Kühlluft
in den Bereich von Kühlluftkanälen (39)
ein, die den Zugeordneten Heizstrahlern (30) jeweils gegenüberliegen
und über
Ausströmöffnungen
die Kühlluft
abgeben. Durch die Anordnung der Ausströmrichtungen wird eine Strömungsrichtung
für die
Kühlluft
im wesentlichen quer zu einer Transportrichtung der Vorformlinge
(1) realisiert. Die Kühlluftkanäle (39)
können
im Bereich von den Heizstrahlern (30) gegenüberliegenden
Oberflächen
Reflektoren für
die Heizstrahlung bereitstellen, ebenfalls ist es möglich, über die
abgegebene Kühlluft
auch eine Kühlung
der Heizstrahler (30) zu realisieren.
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Ein
Transport der Vorformlinge (1) und der Behälter (2)
durch die Blasmaschine kann in unterschiedlicher Art und weise erfolgen.
Gemäß einer Ausführungsvariante
werden die Vorformlinge zumindest entlang des wesentlichen Teiles
ihres Transportweges von Transportdornen getragen. Es ist aber auch
möglich,
einen Transport der Vorformlinge unter Verwendung von Zangen durchzuführen, die
außenseitig
am Vorformling angreifen, oder Innendorne zu verwenden, die in einen
Mündungsbereich
des Vorformlings eingeführt
werden. Ebenfalls sind hinsichtlich der räumlichen Orientierung. der
Vorformlinge unterschiedliche Varianten denkbar.
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Gemäß einer
Variante wird der Vorformling im Bereich der Vorformlingseingabe
(26) mit seiner Mündung
in lotrechter Richtung nach oben orientiert zugeführt, anschließend gedreht,
entlang der Heizstrecke (24) und des Blasrades (25) mit
seiner Mündung
in lotrechter Richtung nach unten orientiert gefördert und vor einem Erreichen
der Ausgabestrecke (32) wieder gedreht. Gemäß einer
anderen Variante wird der Vorformling (2) im Bereich der
Heizstrecke (24) mit seiner Mündung in lotrechter Richtung
nach unten orientiert beheizt, vor Erreichen des Blasrades (25)
jedoch wieder um 180° gedreht.
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Gemäß einer
dritten Ausführungsvariante durchläuft der
Vorformling den gesamten Bereich der Blasmaschine ohne Durchführung von
Wendevorgängen
mit seiner Mündung
in lotrechter Richtung nach oben orientiert.
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Ein
Ausführungsbeispiel,
bei der ein entsprechender Durchlauf des Vorformlings (1)
durch die gesamte Blasmaschine mit seiner Mündung in lotrechter Richtung
nach oben orientiert vorgesehen ist, ist in 5 dargestellt.
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Die
Vorformlinge (1) werden hierbei zunächst entlang der Vorformlingseingabe
(26) zum Übergaberad
(27) geführt,
das entweder mit rotierenden und steuerbaren Ausgabearmen ausgestattet sein
kann, oder entsprechend der in 5 dargestellten
vereinfachten Ausführung
lediglich im Bereich seines Außenumfanges
mit Ausnehmungen versehen ist, in die die Vorformlinge (1)
einsetzbar sind. Das Übergaberad
(27) führt
hierbei eine Vereinzelung der Vorformlinge (1) und die Übergabe
an die Heizstrecke (24) durch.
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Bei
einem Durchlaufen der Heizstrecke (24) werden die beheizten
Vorformlinge (1) von einer Übergabeeinrichtung (41)
direkt von der Heizstrecke (24) zum Blasrad (25)
transportiert. Die direkte Übergabe
der Vorformlinge (1) an das Blasrad (25) erfolgt ohne
Verwendung eines konventionellen rotierenden separaten Übergaberades.
Bei der in 5 dargestellten Ausführungsform
ist jede der Blasstationen (3) mit einer eigenen Übergabeeinrichtung
(41) versehen. Die Übergabeeinrichtung
(41) ist hierbei als ein teleskopierbarer und verschwenkbarer
Tragarm (42) ausgebildet. Der Tragarm (42) ist
im Bereich seiner einem Zentrum (43) des Blasrades (25)
zugewandten Ausdehnung von einem Schwenkgelenk (44) drehbeweglich
gelagert. Im Bereich seiner der Heizstrecke (24) zugewandten
Ausdehnung weist der Tragarm (42) eine Haltezange (45)
auf.
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Zur
Durchführung
einer geeigneten Übergabebewegung
ist der Tragarm (42) mit einer Kurvensteuerung gekoppelt,
die zu einem Übergabezeitpunkt
der vorformlinge (1) von der Heizstrecke (24) zur Übergabeeinrichtung
(41) für
geeignete Relativbewegungen und Relativgeschwindigkeiten zwischen
der Haltezange (45) und dem zu übergebenden Vorformling (1)
sorgt. Aufgrund der relativ großen Drehgeschwindigkeit
des Blasrades (25) wird der Tragarm (42) bei der
Durchführung
eines Übergabevorganges
zunächst
entgegen der Bewegungsrichtung des Blasrades (25) zurückgeschwenkt,
um die Geschwindigkeit der Haltezange (45) zu vermindern. Nach
einer Durchführung
des Übergabevorganges wird
der Tragarm (42) in Bewegungsrichtung des Blasrades (25)
in seine Ausgangsposition zurückgeschwenkt.
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Ein
zum eben beschriebenen Übergabevorgang
entgegengesetzter übergabevorgang
erfolgt nach einer vollständigen
Umformung des Vorformlings (1) in den Behälter (2),
um eine Übergabe
zum Übergaberad
(38) durchzuführen.
Während
des gesamten Durchlaufes von der Vorformlingseingabe (26)
bis zum Ausgabestrecke (32) wird der Vorformling (1)
bzw. der Behälter
(2) mit seiner Mündung
in lotrechter Richtung nach oben orientiert und somit ohne die Durchführung von
Schwenkvorgängen transportiert.
Gemäß dem Stand
der Technik verwendete Schwenkeinrichtungen werden hierdurch vermieden.
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Alternativ
zu der in 5 dargestellten Ausführungsform,
bei der die Übergabeeinrichtungen (41)
jeweils den Blasstationen (3) zugeordnet sind, ist es ebenfalls
denkbar, im Übergangsbereich
von der Heizstrecke (24) zum Blasrad (25) sowie
im Übergangsbereich
vom Blasrad (25) zum Übergaberad (38)
stationäre Übergabeeinrichtungen
(41) anzuordnen. Auch hier können die Übergabeeinrichtungen (41)
im wesentlichen als Tragarme (42) mit der vorstehend beschriebenen
Ausbildung konstruiert werden. Es wird hierdurch die Anzahl der
erforderlichen Übergabeeinrichtungen
(41) vermindert, es sind andererseits aber schnellere Bewegungsabläufe erforderlich.