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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Kugelrollspindel nach dem Oberbegriff
von Anspruch 1. Eine solche Kugelrollspindel ist aus der
EP 1 363 046 A2 bekannt.
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Eine
in einer Übertragungsvorrichtung,
einer Feinpositionierungsvorrichtung oder dergleichen benutzte Kugelrollspindel
ist durch einen Schraubschaft und eine Mutter, die verschraubend
mit dem Schraubschaft im Eingriff steht, gebildet, wobei eine äußere Oberfläche des
Schraubschaftes und eine inneren Oberfläche der Mutter mit wendelförmigen Schraubrinnen
einander gegenüberliegend
versehen sind. Weiterhin ist eine Vielzahl von Kugeln rollbar in eine
Kugelrollbahn, die wendelförmig
zwischen den zwei Schraubrinnen ausgebildet ist, gefüllt und
der Schraubschaft und die Mutter sind relativ zueinander in einer
axialen Richtung durch Rollen der Vielzahl der Kugeln beweglich
gefertigt.
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Um
die relative Bewegung des Schraubschaftes und der Mutter kontinuierlich
auszuführen, ist
es notwendig, die in der Kugelrollbahn rollenden Kugeln unbegrenzt
im Kreis zu führen.
Dafür ist
die Kugelrollspindel mit einem Kugelrückführweg, in dem die Kugel von
einem Endpunkt zu einem Startpunkt der Kugelrollbahn befördert wird,
zum Zirkulieren der Kugeln versehen. Wenn die Kugel den Endpunkt
der Kugelrollbahn durch mehrfaches Drehen des Schraubschaftes erreicht,
während
sich die Kugel auf der Kugelrollbahn bewegt, wird die Kugel an einem Endabschnitt
des Kugelrückführweges
in den Kugelrückführweg bewegt,
durchläuft
den Kugelrückführweg und
wird am anderen Endabschnitt des Kugelrückführweges zum Anfangspunkt der
Kugelrollbahn zurückgeführt.
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Am
Endpunkt und am Startpunkt der Kugelrollbahn wird die Kugel zwischen
der Kugelrollbahn und dem Kugelrückführweg bewegt,
und um eine fließende
Bewegung der Kugel zu erreichen, sind an diesen Stellen Kugelleitelemente
angebracht, welche die Bewegung der Kugel am Endpunkt und am Startpunkt
der Kugelrollbahn führen.
Des weiteren sind die Kugelleitelemente durch verschiedene Verfahren an
der Muttern befestigt.
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Beispielsweise
beschreibt das Japanische Gebrauchsmuster
JP 3034052 U eine Kugelrollspindel,
in welcher ein Kugelleitelement durch einen Federring befestigt
ist.
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Jedoch
ist bei der in der
EP
1 363 046 A2 oder der im Japanischen Gebrauchsmuster
JP 3034052 U beschriebenen
Kugelrollspindel eine Fläche,
an welcher das Kugelleitelement mit dem ein Befestigungselement
bildenden Federring in Kontakt kommt, klein und daher besteht, wenn
eine Kugel in der Kugelrollbahn oder dem Kugelrückführweg bei hoher Beschleunigung
oder Verlangsamung oder unter hoher Belastung festsitzt, die Gefahr
des Bruches des Federringes dadurch, dass von der Kugel Druck auf
das Kugelleitelement ausgeübt
wird.
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Weiterhin
ist es notwendig, eine Rinne mit einem sich verjüngenden Abschnitt zur Montage
des Federringes auszuformen, um den Federring an einer inneren Oberfläche der
Mutter an der Mutter zu fixieren, was eine Schwierigkeit beim Herstellen
der Mutter darstellt. Des weiteren besteht bei der Herstellung (Integration)
der Kugelrollspindel das Problem, dass es nicht leicht ist, den
Federring ohne Klappern an der Mutter anzubringen oder den Federring
durch Anwendung eines gleichmäßigen Druckes über den gesamten
Umfang des Federringes an der Mutter anzubringen.
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Somit
ist es eine Aufgabe der Erfindung, die oben beschriebenen Probleme
von Kugelrollspindeln aus dem Stand der Technik zu lösen und
eine Kugelrollspindel bereitzustellen, die nur schwer zerbricht und
einfach herzustellen ist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Um
das oben beschriebene Problem zu lösen, wird mit der Erfindung
eine Kugelrollspindel nach Anspruch 1 angegeben. Bevorzugte Weiterbildungen
der Kugelrollspindel sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Durch
einen solchen Aufbau ist die Fläche, die
das Kugelleitelement mit dem Befestigungselement in Kontakt bringt,
groß,
und deshalb ist, selbst wenn eine Kugel in der Kugelrollbahn oder
dem Kugelrückführweg festsitzt,
die Möglichkeit
eines Zerbrechens des Befestigungselements dadurch, dass Druck durch
die Kugel auf das Kugelleitelement ausgeübt wird, gering. Des weiteren
ist das Herstellen der Mutter und das Anbringen des Befestigungselements
vereinfacht und daher auch die Herstellung der Kugelrollspindel
erleichtert.
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Ferner
ist es vorteilhaft, wenn das Befestigungselement aus Metall gefertigt
ist. Wenn das Befestigungselement aus Metall hergestellt ist, ist
das Befestigungselement mit Federeigenschaften ausgestattet, so
dass das Kugelleitelement zum Fixieren gegen die Mutter gedrückt werden
kann. Ein Ergebnis ist, dass die Positionierung des Kugelleitelements genauer
wird und ferner dass das Kugelleitelement, das durch Zusammenstöße der Kugel
zusammengepresst wird, fester angebracht werden kann.
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Die
Kugelrollspindel der Erfindung ist schwer zu zerbrechen und einfach
herzustellen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN
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1 zeigt
eine geschnittene Seitenansicht zur Darstellung eines Abschnitts
der Kugelrollspindel gemäß einer
Ausführung
der Erfindung.
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2 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Kugelleitelements.
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3 zeigt
eine Ansicht zum Erklären
einer Aussparung, die an einer Endfläche der Mutter ausgebildet
ist.
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4 zeigt
eine Ansicht zum Erklären
eines Verfahrens zum Anbringen eines Kugelleitelements an der Mutter.
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5 zeigt
eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der 4.
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6(a) bis 6(e) zeigen
Ansichten zum Erklären
einer Form des Befestigungselements.
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7(a) und 7(b) sind
Ansichten zum Erklären
einer Überkragung
zum Festhalten des Befestigungselements.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine
Ausführung
der Kugelrollspindel gemäß der Erfindung
wird im Detail mit Bezug auf die Abbildungen erklärt. 1 zeigt
eine Seitenansicht der Kugelrollspindel gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung, wobei ein Abschnitt der 1 geschnitten entlang
einer Ebene, die parallel zu einer axialen Richtung liegt, dargestellt
ist.
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Eine
Kugelrollspindel gemäß 1 enthält einen
Schraubschaft 1 mit einer wendelförmigen Schraubrinne 1a an
einer äußeren Oberfläche der Kugelrollspindel,
eine zylindrische Mutter 2 mit einer wendelförmigen Schraubrinne 2a,
die der Schraubrinne 1a des Schraubschaftes 1 gegenüberliegend
angeordnet ist, an der inneren Oberfläche der Mutter und welche auf
den Schraubschaft 1 aufgeschraubt ist, und einer Vielzahl
von Kugeln 3, die rollbar in einer spiralförmigen Kugelrollbahn 5,
die von der Schraubrinne 1a des Schraubschaftes 1 und
der Schraubrinne 2a der Mutter 2 gebildet wird,
angeordnet sind. Wenn die mittels der Kugeln 3 auf den Schraubschaft 1 aufgeschraubte
Mutter 2 und der Schraubschaft 1 relativ zu einander
rotierend bewegt werden, werden der Schraubschaft 1 und
die Mutter 2 durch Rollen der Kugeln 3 auch relativ
zueinander in einer axialen Richtung bewegt. Ferner können die Querschnitte
der Schraubrinnen 1a, 2a kreisbogenförmig oder
spitzbogenförmig
ausgebildet sein.
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Des
weiteren ist die Mutter 2 mit einem Kugelrückführweg 6 ausgeformt,
der aus einem sich entlang der axialen Richtung erstreckenden Loch
besteht, wobei die beiden Enden des Kugelrückführweges 6 jeweils
in der Nähe
eines Startpunktes und eines Endpunktes der Kugelrollbahn 5 angeordnet sind.
Wenn die Kugel 3 den Endpunkt der Kugelrollbahn 5 erreicht,
indem der Schraubschaft 1 mehrfach gedreht wird, während sich
die Kugel entlang der Kugelrollbahn 5 bewegt, dann wird
die Kugel an einem Endabschnitt des Kugelrückführwegs 6 in den Kugelrückführweg 6 bewegt,
durchläuft
den Kugelrückführweg 6 und
wird an einem anderen Endabschnitt des Kugelrückführweges 6 zum Startpunkt
der Kugelrollbahn 5 zurückgeführt.
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Auf
diese Weise wird die Kugel, die auf der Kugelrollbahn läuft, unendlich
oft über
den Kugelrückführweg 6 im
Kreis geführt
und daher können
der Schraubschaft 1 und die Mutter 2 kontinuierlich,
relativ zueinander bewegt werden.
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Am
Endpunkt der Kugelrollbahn 5 wird die Kugel 3 von
der Kugelrollbahn 5 auf den Kugelrückführweg 6 bewegt, am
Startpunkt der Kugelrollbahn 5 wird die Kugel 3 von
dem Kugelrückführweg 6 auf
die Kugelrollbahn 5 bewegt, und um die Kugel 3 möglichst
fließend
zu bewegen, sind an dem Endpunkt und an dem Startpunkt der Kugelrollbahn 5 jeweils mit
Kugelleitelementen 10, 10 angeordnet, um die Bewegung
der Kugel 3 wie oben beschrieben zu führen.
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Wie
in 2 dargestellt, umfasst das Kugelleitelement 10 einen
Zungenabschnitt 12, um die Kugel 3 aus der Kugelrollbahn 5 zu
schaufeln, und eine Führungsstrecke 13,
um die Verlaufsrichtung der umgeschaufelten Kugel 3 auf
den Kugelrückführweges 6 zu
leiten. Der Zungenabschnitt 12 ist entlang eines Anschnittswinkels
angeordnet und ragt in die Kugelrollbahn 5 hinein. Die
Kugel 3, die den Endpunkt der Kugelrollbahn nach Durchlaufen
der Kugelrollbahn 5 erreicht, wird daher beim Auftreffen
auf den Zungenabschnitt 12 aus der Kugelrollbahn 5 geschaufelt
und auf die Führungsstrecke 13 verschoben
und wird, durch die Führungsstrecke 13 geführt, in
den Kugelrückführweg 6 bewegt.
Weiterhin wird die Kugel 3 bei Erreichen des anderen Endabschnittes
des Kugelrückführweges 6,
nach Durchlaufen des Kugelrückführweges 6, über die
Führungsstrecke 13 des
Kugelleitelements 10, das am Startpunkt der Kugelrollbahn 5 angeordnet
ist, geleitet und von dem Kugelrückführweg 6 zum
Startpunkt der Kugelrollbahn 5 zurückgeführt.
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Das
Kugelleitelement 10 ist an der Mutter 2 befestigt
und ein Verfahren zum Befestigen des Kugelleitelements 10 an
der Mutter 2 wird im Detail mit Bezug auf die 3 bis 5 wie
folgt erklärt.
Die 3 und 4 zeigen Ansichten der Endflächen der
Mutter aus einer axialen Richtung. 3 zeigt
einen Zustand, in dem das Kugelleitelement 10 nicht in einer
Aussparung 15 eingepasst ist, und 4 zeigt einen
Zustand, in dem das Kugelleitelement 10 in die Aussparung 15 eingepasst
und mittels eines Befestigungselements 20 fixiert ist. 5 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der 4.
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Wie
in 3 dargestellt, sind beide Endflächen der
Mutter 2 in axialer Richtung jeweils mit einer Aussparung 15, 15 versehen,
die eine Form aufweist, die an die äußere Gestalt des Kugelleitelements 10 angepasst
ist, und die Endabschnitte des Kugelrückführweges 6 sind jeweils
zu den Bodenflächen
der beiden Aussparungen 15, 15 hin offen. Außerdem ist, wie
in den 4 und 5 gezeigt, das Kugelleitelement 10 so
in die Aussparung 15 eingepasst, dass der Zungenabschnitt 12 und
die Führungsstrecke 13 zur
Bodenfläche
der Aussparung 15 weisen. Wie oben beschrieben, ist der
Zungenabschnitt 12 entlang des Abschnittswinkels angeordnet
und ragt in die Kugelrollbahn 5 hinein. Ferner ist die
Führungsstrecke 13 so
angeordnet, dass sie den Endpunkt oder den Startpunkt der Kugelrollbahn 5 und
den Endabschnitt des Kugelrückführweges 6 verbindet.
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Das
Befestigungselement 20 ist an einem offen zugänglichen
Abschnitt des in die Aussparung 15 eingepassten Kugelleitelements 10 angeordnet
(an dem Abschnitt, der in Richtung der offen zugängliche Stelle der Aussparung 15 weist),
und das Kugelleitelement 10 ist zwischen dem Befestigungselement 20 und
der Mutter 2 (d. h. der Bodenfläche der Aussparung 15)
eingeklemmt. Eine Seitenfläche
der Innenwand der Aussparung 15 (die Fläche liegt parallel zur axialen
Richtung) ist mit einer Auskerbungsrillenabschnitt 16 ausgeformt,
in den eine nach außen
vorstehende Ecke des Befestigungselements 20 eingesetzt
werden kann. Eine nach außen
herausstehende Ecke 20a des Befestigungselements 20 wird
in die Auskerbung 16 eingesetzt und somit wird das Befestigungselement 20 an
der Mutter 2 befestigt, um dabei das Kugelleitelement 10 an
der Mutter 2 zu fixieren.
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Die
Verlaufsrichtung der Kugel 3 wird beim Zusammenstoßen in der
Nähe des
Wendepunktes der Führungsstrecke 13,
die im Wesentlichen eine Kreisbogenform aufweist, umgelenkt, weshalb
es vorteilhaft ist, das Befestigungselement 20 so anzuordnen,
dass der Mittelpunkt des Kurvenradius der Führungsstrecke 13 und
die Mitte des Befestigungselements 20 zusammenfallen. Dadurch
kann der Aufprall, der durch die Kollision der Kugel 3 auf
das Befestigungselement 20 ausgeübt wird, abgeschwächt werden.
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Weiterhin,
auch wenn gemäß der Ausführungsform
die Auskerbungen 16 an zwei einander gegenüberliegenden
Bereichen der Seitenflächen der
Aussparung 15 geformt sind, kann die Auskerbung 16 als
ein Abschnitt davon ausgestaltet sein. Auch wenn das Verfahren zum
Formen der Auskerbung 16 an der Innenseite der Aussparung 15 der Mutter 2 nicht
auf besondere Verfahren beschränkt ist,
können
eine Schlitzfräse
oder dergleichen eingesetzt werden.
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Außerdem,
auch wenn eine Form des Befestigungselements 20 bisher
nicht speziell eingeschränkt
ist, außer
dass das Befestigungselement 20 mit einem in die Auskerbung 16 einführbaren
Abschnitt ausgestaltet ist und dass das Kugelleitelement 10 zwischen
dem Befestigungselement 20 und der Mutter 2 zum
Fixieren eingefügt
werden kann, ist es vorteilhaft, dass die Form in Anbetracht von
Leichtigkeit und Festigkeit der Befestigung eine Platten-Form (d.
h., eine blattähnliche
Form) ist. Auch wenn die Form des äußeren Umfangs des Platten-förmigen Befestigungselements
nicht speziell beschränkt ist,
z. B. wie in den 6(a) bis (d) gezeigt, sind eine
im Wesentlichen rechteckige Form, eine im Wesentlichen elliptische
Form, eine im Wesentlichen fächerähnliche
Form und ähnliche
hervorgehoben. Ferner kann das plattenähnliche Befestigungselement
mit einem Loch versehen sein, wie in 6(b) gezeigt
ist. Wenn solch ein Loch ausgebildet ist, kann das Befestigungselement 20 mit
einer Einsetzvorrichtung, welche in das Loch eingreift und die Kugelrollspindel
zusammensetzt, verarbeitet werden, wodurch die Betriebseffektivität zum Einbauen
der Kugelrollspindel verbessert werden kann.
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Ferner,
auch wenn die Größe des Befestigungselements 20 nicht
speziell beschränkt
ist, sollte es aber eine Größe sein,
die alle offen zugänglichen Abschnitte
des Kugelleitelements 10 abdeckt, oder es sollte eine Größe sein,
die einen Abschnitt davon abdeckt. Allerdings, je größer die
Fläche
ist, die das Kugelleitelement 10 und das Befestigungselement 20 miteinander
in Kontakt bringt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines
Bruchs des Befestigungselements 20, und um so fester kann
das Kugelleitelement 10 fixiert werden. Daher ist ein großes Ausmaß vorteilhaft.
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Des
weiteren, auch wenn die Dicke des Befestigungselements 20 nicht
speziell beschränkt
ist, um zu verhindern, dass das Befestigungselement 20 zerstört wird,
ist es notwendig, die Dicke gleich oder größer als eine Dicke, die gemäß der Schärfe der
Benutzungsbedingungen einer Kugel 3 eines Durchmessers,
einer Drehzahl, einer Beschleunigung oder dergleichen vorgegeben
ist, zu fertigen.
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Ferner
ist es vorteilhaft, wenn das blattförmige Befestigungselement 20 aus
Metall hergestellt ist. Dadurch ist das Befestigungselement 20 mit
Federeigenschaften ausgestattet und somit kann das Befestigungselement 20 das
Kugelleitelement 10 an die Mutter zur Fixierung anpressen.
Als ein Ergebnis wird die Positionierung des Kugelleitelements 10 genauer, und
außerdem
kann das Kugelleitelement 10, welches die Wucht des Zusammenstosses
mit der Kugel 3 aufnimmt, fester angebracht werden. Auch
wenn ein Verfahren zur Herstellung eines Befestigungselements 20 nicht
speziell auf eine blattähnliche,
aus Metall hergestellte Form beschränkt ist, kann das Befestigungselement 20 in
einem Verfahren elektro-erosiver Bearbeitung (electric discharge
machining), einem Drahtschneideprozess, Ausstanzen oder ähnlichem
erzeugt werden. Jedoch kann ein plattenförmiger Befestigungselement 20 auch
aus einem Harz hergestellt werden, wenn das Harz eine hohe Festigkeit
und hohe Elastizität
aufweist, die dazu geeignet ist, für eine Federeigenschaft des
Befestigungselements 20 zu sorgen. Als eine Art des Harzes
ist ein industrieller Kunststoff oder ähnliches vorteilhaft, wobei
in das Harz verstärkende
Teile einer Carbonfaser, Glasfaser oder ähnlichem eingeschlossen sein
können.
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Ferner
ist es vorteilhaft, eine Überkragung 10a zum
Halten des Befestigungselements 20 an einem nach außen weisenden
Abschnitt des Kugelleitelements 10 (an der Fläche, die
mit dem Befestigungselement 20 in Kontakt gebracht wird)
auszubilden. Wie in 7(a),
die das Kugelleitelement 10 und das Befestigungselement 20 in
axialer Richtung zeigt, und 7(b),
die einen Querschnitt entlang der Linie B-B der 7(a) darstellt, gezeigt ist, wird die Position
des Befestigungselements 20 nicht verschoben oder verändert, wenn
mindestens zwei Bereiche der Überkragung 10a das
Befestigungselements 20 an einer am äußeren Umfang gelegenen Stelle
des Befestigungselements 20 einklemmen.