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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung behandelt eine Inhalationstherapievorrichtung,
und insbesondere eine Inhalationstherapievorrichtung mit einer Steuerungseinrichtung,
die eine Aerosolerzeugungseinrichtung gleichzeitig in verschiedenen
Moden ansteuert.
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Stand der
Technik
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Es
sind Inhalationsvorrichtungen mit Membranen bekannt, die durch eine
Betätigungseinrichtung
zu Schwingungen angeregt werden, so dass aus einer medikamenthaltigen
Flüssigkeit
mit Hilfe der schwingenden Membran ein Aerosol erzeugt wird, das
einem Patienten zum Einatmen dargeboten wird.
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Zum
Beispiel beschreibt
DE
101 22 065 A1 eine Inhalationstherapievorrichtung, bei
der durch eine in Schwingungen versetzte Membran ein Aerosol erzeugt
wird. Dabei ist die Membran auf einem Substrat angeordnet. Ferner
ist eine Betätigungseinrichtung
in Form eines Piezoelementes vorgesehen, das ebenfalls auf dem Substrat
befestigt ist. Das Piezoelement wird angesteuert und lenkt sich
in Abhängigkeit
einer angelegten Spannung aus. Durch eine Ansteuerung mit einer
hohen Frequenz wird durch das Piezoelement das Substrat beziehungsweise
die Membran in Schwingung versetzt. Ein der Membran zugeführtes Fluid
wird durch die Schwingung der Membran vernebelt und als Aerosol
abgegeben. Dieses Aerosol wird der Einatemluft des Patienten beigemischt
und gelangt so in die vorgesehenen Bereiche der Atemwege.
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Ferner
beschreibt
DE 101
22 065 A1 für
das Auffinden einer Resonanzbetriebsfrequenz eine Ansteuerung der
Betätigungseinrichtung
mit einer in einem engen Bereich veränderbaren Frequenz. Da Membranvernebler
oft mit Batterien betrieben werden, ist eine möglichst energiesparende Betriebsweise
wünschenswert.
Diese kann unter anderem dadurch erreicht werden, dass die Membrane
in ihrer Resonanzfrequenz angesteuert wird. Die Resonanzfrequenz
hängt jedoch
maßgeblich
von der Geometrie des Schwingers ab, der aus der Membran mit dem an
der Membran befindlichen, zur Vernebelung vorgesehenen Fluid besteht.
Durch Veränderung
des Fluids durch beispielsweise Mengenabnahme bei der Verneblung
oder eine Temperaturveränderung
verschiebt sich die Resonanzfrequenz. Damit die Membran jedoch trotzdem
bei einer Resonanzfrequenz betrieben werden kann, wird in einem
engen Frequenzbereich, in dem die Resonanzfrequenz angenommen wird,
die Frequenz systematisch verändert, um
die optimale Betriebsfrequenz, das heißt Resonanzfrequenz, zu ermitteln.
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Die
Membran eines Aerosolerzeugers weist oftmals eine Lochstruktur auf,
sodass von der Rückseite
der Membran ein zu vernebelndes Fluid herangeführt werden kann, dass dann
bei einer Schwingung der Membran durch die Öffnungen der Lochstruktur der
Membran auf der anderen Seite der Membran als Aerosol abgegeben
wird.
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Das
von der Membran abgegebene Aerosol weist ein gewisses Tröpfchenspektrum
auf, dass das abgegebene Aerosol hinsichtlich der mittleren Tröpfchengröße und der
Verteilung der Tröpfchengröße charakterisiert.
Das Tröpfchenspektrum
ist durch die Lage des Maximums und durch die Streuung definiert.
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Die
Tröpfchengröße ist entscheidend
für den Deponierungsort
des Aerosols. Große
Tröpfchen sind
verhältnismäßig schwer
und träge
und folgen somit nicht dem Atemluftstrom in den Atemwegen, sondern
prallen durch ihre Trägheit
bedingt schon bald an die Wände
der Atemwege anstelle einer Krümmung
der Atemwege zu folgen und schlagen sich dort, beispielsweise an
den Mund- und Rachenschleimhäuten
nieder. Kleinere Tröpfchen
folgen im Gegensatz dazu eher dem Atemluftstrom und gelangen in
tiefere und engere Regionen der Atemwege und deponieren dort, dass
heißt,
sie schlagen sich dort nieder. Sind die Tröpfchen jedoch zu klein, so kann
es vorkommen, dass sie überhaupt
nicht deponieren. Sie verlassen dann beim Ausatmen die Atemwege
und sind somit für
die Therapie wirkungslos verloren sind. Ferner ist es bei bestimmten
Krankheitsbildern notwendig, das Medikament nicht in den tiefsten
Atemwegsregionen, beispielsweise den Alveolen zu deponieren, sondern
vielleicht schon in den Bronchien. Für derartige Anwendungen ist
beispielsweise eine etwas größere Tröpfchengröße notwendig.
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Der
Deponierungsort des Aerosols hängt
somit im wesentlichen von der Geometrie der Atemwege und der Tröpfchengröße beziehungsweise
des Tröpfchenspektrums
des Aerosols ab. Die Geometrie der Atemwege ist patientenspezifisch
und erstreckt sich von Erwachsenen über Kinder bis zu Säuglingen über eine
große
Bandbreite.
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Anwendungen
eines Medikamentes an einem gewünschten
Deponierungsort in den Atemwegen des Patienten, die Atmungscharakteristika
des Patienten und andere therapiebezogene Aspekte lassen es wünschenswert
erscheinen, eine Inhalationstherapievorrichtung zur Verfügung zu
haben, die unterschiedliche Aerosole erzeugt. Dann können spezielle Aerosole
in Bezug auf den im Vordergrund der Therapie stehenden Aspekt erzeugt
werden. Der Wechsel zwischen unterschiedlichen Aerosolen sollte
dabei für
den Patienten und/oder den behandelnden Therapeut ohne großen Aufwand
zu bewerkstelligen sein.
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Aerosole
unterscheiden sich zum Beispiel in Bezug auf ihr Tröpfchenspektrum,
also die Verteilung der Menge der Tröpfchen unterschiedlicher Größe. Es existieren
verschiedene Messverfahren zur Ermittlung des Tröpfchenspektrums bzw. von die
Tröpfchenverteilung
beschreibenden Kenngrößen, wie zum
Beispiel den Mass Median Diameter (MMD). Das Tröpfchenspektrum, beispielsweise
ausgedrückt durch
den MMD-Wert eignet
sich daher als Bezugsgröße für die Unterscheidung
von zwei durch ein und die dieselbe Inhalationstherapievorrichtung
erzeugte Aerosole.
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Die
Erfindung hat das Ziel eine Inhalationstherapievorrichtung bereitzustellen,
die es gestattet, ohne großen
Aufwand Aerosole mit zumindest zwei unterschiedlichen Tröpfchenspektren
zu erzeugen.
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Gelöst wird
diese Aufgabe durch eine Inhalationstherapievorrichtung für die Bereitstellung
eines Medikamentes in Form eines Aerosols zur Inhalation mit einer
Vernebelungseinrichtung, mit einer Membran, einer Betätigungseinrichtung,
die derart ausgestaltet ist, dass sie die Membran der Vernebelungseinrichtung
in Schwingung versetzt, und einer Steuerungseinrichtung, die derart
ausgestaltet ist, dass sie die Betätigungseinrichtung in einem
ersten Modus und in einem zweiten Modus ansteuert, wobei bei der Ansteuerung
in dem ersten Modus die Ansteuerung der Membran mit einer ersten
Arbeitsfrequenz erfolgt, und bei der Ansteuerung in dem zweiten
Modus die Ansteuerung der Membran mit einer zweiten Arbeitsfrequenz
erfolgt.
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Indem
erfindungsgemäß die Betätigungseinrichtung
durch eine entsprechende Ansteuerung durch die Steuereinrichtung
die Membran zu Schwingungen bei unterschiedlichen Arbeitsfrequenzen
anregt, erfolgt die Erzeugung des Aerosols auf derart unterschiedliche
Weise, dass unterschiedliche Tröpfchenspektren
einstellbar sind. Allein die Anregung bei unterschiedlichen Arbeitsfrequenzen
ist ausreichend. Im Gegensatz zu bekannten Lösungen werden bei der erfindungsgemäßen Inhalationstherapievorrichtung
zwei oder mehr Arbeitsfrequenzen (Betriebsfrequenzen) vorgesehen,
die jeweils zu unterschiedlichen Tröpfchenspektren führen.
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Obwohl
nur eine einzige Membran in der Inhalationstherapievorrichtung zur
Verfügung
gestellt wird, ist es somit möglich
durch die Ansteuerung mit zwei verschiedenen Arbeitsfrequenzen f1 und f2 in einem
ersten Modus bzw. in einem zweiten Modus ein erstes bzw. ein zweites
Tröpfchenspektrum
zur Verfügung
zu stellen. Dabei kann das erste Tröpfchenspektrum beispielsweise
auf die Atemwegsgeometrie eines Erwachsenen ausgelegt sein, während das zweite
Tröpfchenspektrum
auf die Atemwegsgeometrie eines Kindes oder eines Säuglings
ausgelegt ist. Alternativ kann das Tröpfchenspektrum aus dem ersten
Modus für
eine Therapie in den oberen Atemwegen ausgelegt sein, während das
Tröpfchenspektrum eines
zweiten Modus für
die Therapie der unteren Atemwege ausgelegt sein kann. Somit kann
mit einem einzigen Inhalationstherapiegerät durch lediglich eine unterschiedliche
Ansteuerung verschiedener Membranbereiche bzw. durch die Ansteuerung
in verschiedenen Moden der Membran erreicht werden, dass verschiedene
Tröpfchenspektren
zu verschiedenen Anwendungszwecken bereitgestellt werden können.
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Die
Erzeugung von bezüglich
des Tröpfchenspektrums
unterschiedlichen Aerosolen kann gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung gezielt unterstützt
werden, indem Bereiche der Membran, die bei den unterschiedlichen
Arbeitsfrequenzen in besonderem Maße zu Schwingungen angeregt werden,
mit Löchern
unterschiedlicher Größe und/oder Verteilung
versehen werden.
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Dadurch
kann erreicht werden, dass in einem ersten Modus durch einen Bereich,
der im ersten Modus angeregt wird, ein Tröpfchenspektrum erreicht wird,
dass sich von einem Tröpfchenspektrum unterscheidet,
dass in einem zweiten Modus durch einen Bereich der Membran erzeugt
wird, der in einem zweiten Modus angeregt wird. Durch ein Anregen
unterschiedlicher Bereiche in den unterschiedlichen Moden können somit
bei einer unterschiedlichen Löchergröße beziehungsweise
Löcherverteilung
unterschiedliche Tröpfchenspektren
erzeugt werden, die dann für
verschiedene Therapiezwecke verwendet werden können, ohne wesentliche bauliche
Veränderungen
an der Inhalationstherapievorrichtung vornehmen zu müssen.
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Alternativ
kann ein zu vernebelndes Fluid auch von der Vorderseite der Membran
herangeführt werden
und bei einer Schwingung der Membran auf der selben Seite der Membran
als Aerosol abgegeben werden. In diesem Fall sind nicht zwingend
Löcher
in der Membran notwendig. Vielmehr kann in diesem Fall die Aerosolerzeugung
durch eine Oberflächenstruktur
günstig
beeinflusst werden. Eine Oberflächenstruktur
kann jedoch auch bei einer Membran mit Löchern vorteilhaft sein, sodass
beispielsweise bei einem Heranführen
eines Fluids an die Rückseite
der Membran und einer Aerosolerzeugung durch die Löcher, etwaige
Flüssigkeitsansammlungen
auf der Vorderseite nachvernebelt werden können. Eine Oberflächenstruktur
kann insbesondere eine Ansammlung von Erhebungen oder Vertiefungen
unterschiedlicher Geometrien und Größen darstellen, beispielsweise
Würfel,
Quader, Pyramiden, Sphären
oder Mischungen daraus.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Inhalationstherapievorrichtung
in solchen Bereichen der Membran, die bei den unterschiedlichen
Arbeitsfrequenzen in besonderem Maße zu Schwingungen angeregt
werden, in Bereichen höherer
Schwingungsauslenkung eine höhere Lochdichte
oder Oberflächenstrukturdichte
auf als in Bereichen mit niedrigerer Schwingungsauslenkung.
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An
Stellen der Membran, die eine hohe Auslenkung erfahren, ist die
Erzeugung eines Aerosols besonders effektiv, wenn eine größere Anzahl
von Löchern
oder Oberflächenstrukturen
vorhanden ist. In Bereichen kleiner Auslenkung oder an Schwingungsknoten,
die überhaupt
keine Auslenkung erfahren, ist auch bei vorhandenen Löchern oder
Strukturen nicht mit einer Aerosolerzeugung zu rechnen. Aufgrund
der Tatsache, dass in einem gängigen
Herstellungsverfahren jedes Loch einzeln in der Membran gefertigt
wird, können
aus Effizienzgründen
an Stellen mit geringer oder gar keiner Aerosolerzeugung die Löcher auch
entfallen. Gleiches gilt für
die Oberflächenstrukturen.
Ferner kann durch Weglassen von Löchern und Strukturen an Schwingungsknoten
oder Schwingungsknotenlinien, die nicht zur Aerosolerzeugung beitragen,
vermieden werden, dass dort durch Löcher Fluid durch die Membran
tritt oder sich an den Strukturen ungewollt Flüssigkeit ansammelt. Derartiges
nicht vernebeltes Fluid führt
zu einer Bildung von großen
Tropfen auf der Membran, die die Membran benetzen und eine weitere
Vernebelung erschweren oder verhindern können.
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Die
Erzeugung von bezüglich
des Tröpfchenspektrums
unterschiedlichen Aerosolen kann gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung gezielt unterstützt
werden, indem Bereiche der Membran, die bei den unterschiedlichen
Arbeitsfrequenzen in besonderem Maße zu Schwingungen angeregt werden,
mit unterschiedlicher Flächenkrümmung versehen
werden, beziehungsweise, dass eine Flächenkrümmung eines im ersten Modus
angeregten Bereichs und eines im zweiten Modus angeregten Bereichs
verschieden ist.
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Durch
veränderte
Krümmungsradien
in verschiedenen Bereichen der Membran können die einzelnen Schwingungsmoden örtlich ausgeprägt werden,
sodass bestimmte Bereiche ausgeprägter schwingen und bei einer
entsprechenden Anregung einen größeren Beitrag
zum Tröpfchenspektrum
liefern als andere Bereiche.
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Die
Erzeugung von bezüglich
des Tröpfchenspektrums
unterschiedlichen Aerosolen kann gemäß einer dritten Ausführungsform
der Erfindung gezielt unterstützt
werden, indem Bereiche der Membran mit unterschiedlichen Dicken
ausgelegt werden, die bei den unterschiedlichen Arbeitsfrequenzen
in besonderem Maße
zu Schwingungen angeregt werden.
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Durch
eine Auslegung der Membran mit Bereichen verschiedener Dicke verändert sich
das Grundschwingungsverhalten der Membranbereiche in Abhängigkeit
von der Dicke. Somit kann auch durch eine entsprechende Wahl der
Membrandicke in einem bestimmten Bereich die Schwingung bei einer
vorbestimmten Frequenz begünstigt
oder auch unterdrückt
werden, wenn dort bei einem bestimmten Modus keine oder nur eine
geringe Schwingung gewünscht
ist.
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Die
Erzeugung von bezüglich
des Tröpfchenspektrums
unterschiedlichen Aerosolen kann gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung gezielt unterstützt
werden, indem Bereiche der Membran, die bei den unterschiedlichen
Arbeitsfrequenzen in besonderem Maße zu Schwingungen angeregt werden,
entsprechend einer Kombination der zuvor erwähnten Ausprägungen ausgestaltet werden.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung entsprechen die Arbeitsfrequenzen im wesentlichen
einer Resonanzfrequenz der Membran bzw. eines der Bereiche der Membran oder
einer Harmonischen der Resonanzfrequenz.
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Im
Resonanzfall ist der Verlust eines Schwingers am geringsten und
die zur Schwingung angeregte Membran benötigt zum Schwingen einen geringeren
Energieumfang. Ein geringer Energiebedarf ist immer dann wichtig,
wenn die Energie nur begrenzt zur Verfügung steht, beispielsweise
bei einer batteriebetriebenen Inhalationstherapievorrichtung. Ferner
kann durch Ausprägung
verschiedener Resonanzen in verschiedenen Bereichen der Membran
erreicht werden, dass die jeweils nicht in Resonanzfrequenz schwingenden
Bereiche sich selber dämpfen und
so weniger zu Aerosolerzeugung beitragen. Somit kann ein von diesen
Bereichen erzeugtes Tröpfchenspektrum
vermindert werden im Vergleich zu einem Tröpfchenspektrum, dass von einem
bei Resonanzfrequenz schwingenden Bereich erzeugt wird. Die Einstellung
bzw. Beibehaltung einer Resonanzarbeitsfrequenz kann auf bekannte
Weise erfolgen, z. B. gemäß
DE 101 22 065 A1 .
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verbiegen sich bei der Betätigung solche
Bereiche der Membran, die bei den unterschiedlichen Arbeitsfrequenzen
in besonderem Maße
zum Schwingungen angeregt werden, sodass sich beim Betätigen die
Flächenkrümmung verändert.
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Bei
einer Veränderung
der Flächenkrümmung verbiegt
sich die Membran in sich. Durch eine derartige Verbiegung der Membran
sind insbesondere die ausgelenkten Bereiche für die Aerosolerzeugung aktiv,
so dass bei einem Schwingen der Membran die Bildung der Aerosoltröpfchen und
deren Abgabe aus den Löchern
beziehungsweise den Öffnungen
begünstigt
wird.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist bei einer Anregung in wenigstens
einem des ersten oder zweiten Modus die Anregung des anderen des
ersten oder zweiten Modus wesentlich geringer oder findet im wesentlichen nicht
statt.
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Dadurch
kann im wesentlichen erreicht werden, dass bei einem ersten Modus,
der einen ersten Bereich zum Schwingen anregt, das von diesem Bereich
erzeugte Tröpfchenspektrum
ausgeprägter
ist, als das von einem anderen Bereich, der bei einem Betrieb in
dem erstem Modus geringer oder gar nicht angeregt wird.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schwingt bei einer Anregung in dem ersten
Modus ein Bereich im wesentlichen im Biege- bzw. Krümmungsmodus
und ein anderer Bereich im wesentlichen im Verschiebungs- bzw. Auslenkungsmodus.
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Durch
ein Schwingen im Auslenkungsmodus verändert sich die Bildung der
Tröpfchen
im Vergleich zu einem Schwingen im Biegemodus. Im Biegemodus schwingt
die Membran in sich, wodurch die Tröpfchenerzeugung effizienter
wird, während
im Auslenkungsmodus die Membran als ganzes verschoben wird. Auf
diese Art und Weise kann ebenfalls das Tröpfchenspektrum eingestellt
werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind ein im ersten Modus schwingender
Bereich und ein im zweiten Modus schwingender Bereich konzentrisch
angeordnet.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist eine Medikamentenzuführungseinrichtung
vorgesehen, die ein Medikament von der Seite der Membran zuführt, die
der Seite abgewandt ist auf der ein Aerosol erzeugt und abgegeben
wird.
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Auf
diese Weise wird ein Fluid so zugeführt, dass weder das Fluid,
noch eine Zuführungseinrichtung
der Aerosolabgabe im Weg steht.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist ein im ersten Modus schwingender
Bereich und ein im zweiten Modus schwingender Bereich eine verschiedene
innere mechanische Spannung auf.
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Eine
innere mechanische Spannung in einem Bauteil verändert das Schwingungsverhalten des
Bauteils. Durch gezieltes Einbringen verschiedener Vorspannungen
in verschiedene Bereiche der Membran kann so Einfluss auf das Schwingungsverhalten
verschiedener Bereiche der Membran genommen werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind die Bereiche der Membran, die bei
den unterschiedlichen Arbeitsfrequenzen in besonderem Maße zu Schwingungen
angeregt werden, durch einen Bereich abgegrenzt, der eine wesentlich
höhere
Flächenkrümmung aufweist,
als die Bereiche der Membran, die bei den unterschiedlichen Arbeitsfrequenzen
in besonderem Maße
zu Schwingungen angeregt werden. Ferner kann der Bereich derart
ausgestaltet sein, dass in dem Bereich mit der wesentlich höheren Flächenkrümmung beim Betätigen der
Membran ein Schwingungsknoten liegt.
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Ein
derartiger Bereich einer wesentlich höheren Flächenkrümmung kann beispielsweise ein
Falz oder eine Nut sein. Durch entsprechende Ausformungen dieses
Bereiches kann erreicht werden, dass sich dort gezielt ein Schwingungsknoten
ausbildet. Somit kann bei geeigneter Gestaltung der Oberfläche der
Membran ein Bereich mit einem bestimmten Schwingungsverhalten gegenüber anderen
Bereichen abgegrenzt werden. Auf diese Weise können auch Vorspannungen in
diesem Bereich eingebracht werden, die ebenfalls das Schwingungsverhalten
beeinflussen.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung können
auch mehr als zwei Moden d.h. Arbeitsfrequenzen vorgesehen sein.
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Durch
Vorsehen von drei oder mehr Moden können drei oder mehr verschiedene
Tröpfchenspektren
bereitgestellt werden, die ein noch breiteres Anwendungsgebiet für die erfindungsgemäße Inhalationstherapievorrichtung
eröffnen.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung können mehrere
Moden gleichzeitig angesteuert werden.
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Durch
eine Kombination mehrerer Moden wird ebenfalls ein breiteres Anwendungsgebiet
und eine größere Vielfalt
von Tröpfchenspektren
bereitgestellt.
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Die
vorliegende Erfindung und deren Ausführungsformen werden anhand
der folgenden Zeichnungen erläutert,
wobei die Zeichnungen lediglich zum Verständnis dienen und keinesfalls
den durch die Ansprüche
im Lichte der Beschreibung und der Zeichnungen unter Schutz gestellten
Gegenstand einschränken.
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1 zeigt
eine schematische Anordnung einer Inhalationstherapievorrichtung;
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2a zeigt
eine schematische Darstellung einer Membran mit einem prinzipiellen
Schwingungsmuster in einem ersten Modus;
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2b zeigt
eine schematische Darstellung einer Membran mit einem prinzipiellen
Schwingungsmuster in einem zweiten Modus;
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3a zeigt
schematisch eine Membran mit einer verstärkten Schwingung einem ersten
Bereich in einem ersten Modus;
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3b zeigt
schematisch eine Membran mit einer verstärkten Schwingung in einem zweiten
Bereich in einem zweiten Modus;
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4 zeigt
eine Membran mit zwei Bereichen und einer sich im ersten Bereich
einstellenden Schwingung sowie eine Lochverteilung in einem Unterbereich
des ersten Bereiches;
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5 zeigt
eine Lochanordnung bezüglich Lochgrößen und
Lochverteilung in einem ersten Bereich; und ferner eine Lochanordnung
bezüglich
einer Lochgröße und einer
Lochverteilung in einem zweiten Bereich;
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6 zeigt
eine Membran mit mehreren Bereichen, die unterschiedliche Materialdicken
aufweisen;
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7 zeigt
eine Anregung der Membran derart, dass ein erster Bereich in einem
bzw. Krümmungsmodus,
und ein zweiter Bereich in einem Auslenkungsmodus arbeitet.
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1 zeigt
eine schematische Anordnung einer Inhalationstherapievorrichtung 1 mit
einer Verneblungseinrichtung 2, die eine Membran 3 aufweist. Die
Membran 3 ist mit einer Betätigungseinrichtung 4 verbunden.
Die Membran ist derart angeordnet, dass von der Rückseite
ein Fluid 6 an der Membran ansteht, so dass bei einer Betätigung der
Membran das auf der Rückseite
anstehende Fluid durch Löcher
in der Membran (in dieser Figur nicht gezeigt) als Aerosol 7 abgegeben
wird. Die Betätigungseinrichtung 4 ist
mit einer Steuerung 5 verbunden, die in der Lage ist, die
Betätigungseinrichtung 4 derart
anzusteuern, dass die Membran in einem ersten Modus bei einer ersten
Arbeitsfrequenz angesteuert wird und in einem zweiten Modus bei
einer zweiten Arbeitsfrequenz angesteuert wird.
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Die
Arbeitsfrequenz ist dabei die Frequenz, bei der die Membran schwingt
und ein auf der Rückseite
anstehendes Fluid 6 als Aerosol 7 auf der anderen
Seite der Membran 3 abgibt. In der 1 ist die Membran
lediglich schematisch dargestellt, um die Lage in einer Inhalationstherapievorrichtung 1 zu
verdeutlichen und das grundsätzliche
Arbeitsprinzip einer Inhalationstherapievorrichtung mit einer Membran
darzustellen.
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Das
von der Membran abgegeben Aerosol 7 wird in eine Kammer
abgegeben, in der sich das Aerosol 7 mit der in der Kammer
befindlichen Luft vermischt, so dass der Patient das Luft-Aerosolgemisch zu
Therapiezwecken abatmen kann. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind sämtliche
Ventile, die für die
Atemluftbereitstellung und die Strömungsleitung der Ein- bzw.
Ausatemluft notwendig sind in dieser Figur nicht dargestellt.
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Die 2a und 2b zeigen
schematisch eine Membran, wobei in der 2a eine
Schwingung bei der Arbeitsfrequenz f1 gezeigt
ist, die eine Arbeitsfrequenz der Membran in einem ersten Modus
darstellt. 2b zeigt ebenfalls eine schematische
Darstellung der Membran 3, jedoch bei einer Arbeitsfrequenz
f2, die sich durch die Ansteuerung in einem zweiten
Modus auf der Membran einstellt. Beide Darstellungen sind schematisch
und dienen der Erläuterung
der Erfindung; es ist nicht beabsichtigt tatsächliche Schwingungszustände wiederzugeben.
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Durch
die hier nicht gezeigte Betätigungseinrichtung 4 wird
die Membran 3 in Schwingung versetzt, so dass sie in einem
ersten Modus die Membran 3 in einer ersten Arbeitsfrequenz
f1 anregt und in einem zweiten Modus die
Membran in einer zweiten Arbeitsfrequenz f2 anregt,
die von der Arbeitsfrequenz f1 verschieden
ist. Durch die verschiedenen Arbeitsfrequenzen und die sich auf
der Membran einstellenden Schwingungsmuster entstehen bei der Arbeitsfrequenz
f1 die Wellentäler und die Wellenberge an
anderen Stellen als bei der Arbeitsfrequenz f2,
sodass sich die Membran 3 bei den unterschiedlichen Arbeitsfrequenzen
f1 und f2 vom Schwingungsmuster auf
der Membranoberfläche
unterscheiden. Auf diesem Weg werden Aerosole mit unterschiedlichen Tröpfchenspektren
erzeugbar.
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Die
unterschiedlichen Schwingungsmuster haben zur Folge, dass sich bei
ein und derselben Membran 3 bei der Arbeitsfrequenz f1 andere Bereiche stark auslenken als bei
der Arbeitsfrequenz f2. Diese Eigenschaft
kann genutzt werden, um verschiedene Bereiche auf der Membran mit
Löchern verschiedener
Dichte und Größe zu versehen,
so dass weiter unterstützt
werden kann, dass sich bei der Arbeitsfrequenz f1 ein
anderes Tröpfchenspektrum
bei der Vernebelung einstellt als bei der Arbeitsfrequenz f2, da die Vernebelung durch andere Bereiche
der Membran stattfindet und sich aufgrund der Tatsache, dass an
den verschiedenen Stellen unterschiedliche Löchergeometrien und Löcherdichte
vorhanden sind dadurch ein anderes Tröpfchenspektrum einstellt.
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3a zeigt
eine Membran, die mehrere Bereiche mit unterschiedlichen Krümmungsradien
aufweist. Dabei ist die Membran so ausgelegt, dass sich in einem
ersten Bereich 32 bei einer Anregung mit einer Arbeitsfrequenz
f1 in einem ersten Modus eine stärkere Schwingung
ausprägt
als im zweiten Bereich 31. Das kann beispielsweise dadurch
erreicht werden, dass der erste Bereich 32 bei der Arbeitsfrequenz
f1 eine Resonanzfrequenz oder einer Harmonische
der Resonanzfrequenz aufweist, so dass bei einer Anregung diese
Bereiche der Membran stärker ausgelenkt
werden. In einem zweiten Bereich 31 ist bei der Anregung
mit der gleichen Arbeitsfrequenz f1 die
Auslenkung geringer, da die Resonanzfrequenz dieses Bereiches nicht
der Arbeitsfrequenz f1 oder einer Harmonischen
davon entspricht, und somit die Auslenkung aufgrund einer höheren Dämpfung gering
bleibt. Somit kann erreicht werden, dass bei einer Ansteuerung mit
einer ersten Arbeitsfrequenz f1 in einem
ersten Modus verstärkt
der erste Bereich angesteuert und ausgelenkt wird, so dass das sich ergebende
Tröpfchenspektrum
entscheidend von der Schwingung bzw. der unterstützenden Löchergeometrie und Löcherdichte
im ersten Bereich der Membran abhängt. Im Gegensatz dazu ist
in der 3b die gleiche Membran dargestellt,
die jedoch bei einer zweiten Arbeitsfrequenz f2 in
einem zweiten Modus angeregt wird. Die zweite Arbeitsfrequenz f2 ist jedoch z. B. derart bemessen, dass
sie mit der Resonanzfrequenz des zweiten Bereiches 31 oder
einer harmonischen davon übereinstimmt,
so dass sich im Vergleich zum ersten Bereich 32 aufgrund
der Resonanzbedingungen und der geringeren Dämpfung im zweiten Bereich 31 eine
stärker
ausgeprägte
Schwingung bei der zweiten Arbeitsfrequenz f2 im
zweiten Modus einstellt. Somit ist im zweiten Modus bei der zweiten
Arbeitsfrequenz f2 das sich bei der Vernebelung
ergebende Tröpfchenspektrum
im wesentlichen abhängig
von der Schwingung bzw. der unterstützenden Löchergeometrie und Löcherverteilung
in dem zweiten Bereich 31 der Membran.
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4 zeigt
eine Vernebelungseinrichtung 2 mit einer Membran 3 und
einer Betätigungseinrichtung 4,
wobei die Membran auch hier mehrere Bereiche 31, 32, 33 aufweist,
auf denen sich verschiedene Schwingungen bei einer Ansteuerung in
verschiedenen Moden ausbilden können.
Der erste Bereich 32 der Membran ist in 4 in
der Mitte und rechts vergrößert dargestellt,
wobei in dem ersten Bereich 32 der Membran eine Schwingung
mit drei Halbwellen schematisch angedeutet ist, die Wellenberge 37 und Wellenknoten 36 aufweist.
Durch die Befestigung der Membran am Rand und einen Bereich 33,
der den ersten Bereich 32 von dem zweiten Bereich 31 abgrenzt
und eine wesentlich höhere
Flächenkrümmung aufweist
als der erste und zweite Bereich, können sowohl die Einspannung
der Membran am Rand als auch der Bereich mit einer wesentlich höheren Flächenkrümmung 33 als
feste Enden aufgefasst werden, so dass sich zwischen diesen festen
Enden eine stehende Welle ausbildet. Diese stehende Welle weist
an festen Punkten Wellenknoten 36 auf, ohne dass es notwendig
ist diese Wellenknotenpunkte fest einzuspannen. Eine starke Auslenkung
erfahren lediglich die Bereiche der Wellentäler beziehungsweise Wellenberge 37.
Ein weiterer Ausschnitt aus der Vergrößerung ist wiederum vergrößert dargestellt,
wobei dieser vergrößerte Ausschnitt
einen Wellenberg 37 zwischen zwei Wellenknoten 36 zeigt.
Die Wellenknoten 36 erfahren eine sehr geringe oder überhaupt keine
Auslenkung, während
der Wellenberg 37 eine starke Auslenkung und eine starke
Verbiegung erfährt.
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Eine
Aerosolerzeugung findet in der Regel nur an solchen Stellen einer
gelöcherten
Membran statt, die eine große
Auslenkung erfährt.
Somit werden gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung die Löcher
vornehmlich in den Bereichen der Membran vorgesehen, die eine starke
Auslenkung erfahren, d.h. den Wellenbergen 37. Die Bereiche,
die keine starke Auslenkung erfahren, d.h. die Wellenknoten 36,
können
folglich Löcher
entbehren, da selbst bei vorhandenen Löchern an diesen Stellen keine
Vernebelung stattfinden würde.
Zur Verdeutlichung zeigt 4 in dem Bereich des Wellenbauchs 37 eine
große
Löcherdichte,
bei denen die Löcher 38 sehr
eng aneinander angeordnet sind, während sich der Abstand in Richtung
der Wellenknoten 36 vergrößert, somit die Lochdichte
auf der Membran in Richtung der Wellenknoten 36 abnimmt.
Die Herstellung der Löcher
in einer Membran sind mit den derzeit bekannten Verfahren zwar verhältnismäßig aufwendig, da
jedes einzelne Loch beispielsweise mittels eines Laserdrillverfahrens
einzeln in der Membran gefertigt werden muss. Jedoch eignen sich
gerade die Verfahren, bei denen die Löcher einzeln hergestellt werden, in
besonderem Maße
für die
Anwendung der Erfindung. Denn es kann der Herstellungsaufwand zum Fertigen
einer gelöcherten
Membran wesentlich geringer ausfallen, wenn nur an den Stellen Löcher vorgesehen
werden müssen,
an denen tatsächlich
auch eine Vernebelung stattfinden kann.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die Löcherdichte in unterschiedlichen
Bereichen der Membran unterschiedlich hoch, beziehungsweise die
Löchergeometrie
in unterschiedlichen Bereichen der Membran unterschiedlich. 5 zeigt
einen Membranausschnitt in einem ersten Bereich 32 der
Membran 3, der mit Löchern 38 versehen
ist, die in der 5a einen verhältnismäßig kleinen
Durchmesser aufweisen, jedoch eng beieinander liegen. Ferner zeigt 5 die
Löcherverteilung in
einem zweiten Bereich 31, bei dem die Löcher im Vergleich zu den Löchern 38 des
ersten Bereichs verhältnismäßig groß sind,
jedoch weiter auseinander liegen, so dass in diesem zweiten Bereich
die Löcherdichte
geringer ist als im ersten Bereich 32. Die Kombination
der Löcherdurchmesser
und der Löcherverteilung
kann jedoch auch umgekehrt sein, d.h. im ersten Bereich können größere Löcher, jedoch
mit einem größeren Abstand
vorgesehen sein, während
im zweiten Bereich 31 kleinere Löcherdurchmesser mit einem geringeren
Abstand vorgesehen sein können.
Ebenso können
Löcher
mit einem kleinen Durchmesser jedoch einen großen Abstand, d.h. einer geringeren
Löcherdichte,
in einem Bereich und Löcher
mit einem größeren Durchmesser
und einem größeren Abstand,
d.h. eine geringere Löcherdichte,
in einem anderen Bereich vorgesehen sein, so dass an dieser Stelle
jede Kombination von Löcherdurchmesser
und Löcherdichte
bei einer Anordnung in verschiedenen Bereichen auf der Membran denkbar
ist. Die Positionierung der Löcher
mit entsprechenden Löcherdurchmessern
und Löcherverteilungen
auf entsprechenden Bereichen der Membran obliegt dem Fachmann bei
der Auslegung einer für
den Anwendungsfall geeigneten Inhalationstherapievorrichtung.
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6 zeigt
eine Membran, die in einem ersten Bereich eine dünnere Materialstärke aufweist
als in einem zweiten Bereich 32. Die Materialstärke und damit
die Masse verändern
das Schwingungsverhalten der Membran beziehungsweise der Membranbereiche,
so dass durch eine veränderte
Dicke der Membran und durch Bereiche, in denen sich die Dicke sprunghaft ändert, entsprechend
Randbedingungen für
das schwingungsfähige
Gebilde Membran einstellen und an diesen Übergängen Schwingungsknoten erwartet
werden können.
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7 zeigt
eine schematische Darstellung der Membran 3 mit einer Betätigungseinrichtung 4, wobei
die Membran wiederum einen ersten und einen zweiten Bereich aufweist.
Der erste Bereich schwingt in dieser Ausführungsform in einem Biege- bzw. Krümmungsmodus 35,
während
der zweite Bereich 34 in einem Auslenkungsmodus schwingt.
Ein derartiges Schwingungsverhalten kann sich aufgrund der äußeren Randbedingungen
einstellen, die beispielsweise durch eine unterschiedliche Dicke
oder eine unterschiedliche geometrische Ausgestaltung der Membranbereiche
gegeben werden kann. Ein derartiges Schwingungsverhalten kann sich
auch aufgrund unterschiedlicher Resonanzfrequenzen in den verschiedenen
Bereichen der Membran einstellen. Ebenso ist denkbar, dass sich
der erste Bereich in einem Auslenkungsmodus bewegt und der zweite Bereich
in einem Krümmungs-
bzw. Biegemodus schwingt. Auch an dieser Stelle sind verschiedene Kombinationen
denkbar, die der Fachmann aus seinem Fachwissen auswählt, um
eine geeignete Auslegung einer Inhalationstherapievorrichtung vorzunehmen.