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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Bildsensor und insbesondere
auf einen Bildsensor und ein Verfahren zu dessen Herstellung, wobei
eine teilweise lichtabschirmende Schicht zusätzlich auf einem Pfad von Licht
einer bestimmten Farbe, z. B. rotem Licht, das einen übermäßigen Eintritt
verursachen kann, angeordnet ist, um das entsprechende rote Licht
teilweise abzuschirmen, wenn rotes, grünes und blaues Licht in jede
Photodiode eines Halbleitersubstrates eindringt, so daß der Eintrittszustand
des roten Lichtes mit dem des grünen und
des blauen Lichtes zusammenfällt,
die jeweils eine kürzere
Wellenlänge
als das rote Licht aufweisen, wodurch optische Ladungen, die durch
das rote Licht verursacht sind, in einem wirksamen Verarmungsbereich
der Photodiode normal erzeugt werden, wie bei grünem und blauem Licht.
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Erörterung
des Standes der Technik
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Durch
die rasante Entwicklung der letzten Zeit in der Elektrotechnik und
der Elektronik haben verschiedene Elektronikgeräte, wie Videokameras, Digitalkameras,
PC mit Minikamera und Mobiltelephone mit Minikamera, große Verbreitung
gefunden.
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Als
Bildsensor wurden bisher typischerweise ladungsgekoppelte Bauelemente
(CCD) verwendet. Die CCD haben jedoch verschiedene Nachteile; so benötigen sie
eine hohe Ansteuerspannung und eine zusätzliche Beschaltung und haben
hohe Herstellungskosten. Aus diesen Gründen befindet sich der Einsatz
der CCD im Abwärtstrend.
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Als
Beispiel für
einen Bildsensor, der den CCD ersetzen kann, sorgte in letzter Zeit
ein Komplementär-Metalloxidhalbleiter-(CMOS)-Bildsensor
für großes Aufsehen.
Da CMOS-Bildsensoren
auf einer CMOS-Schaltungstechnik beruhen, sind sie insofern vorteilhaft,
als eine Ansteuerung mit niedriger Spannung möglich ist, keine zusätzliche
Beschaltung benötigt
wird und die Herstellungskosten im Gegensatz zum CCD niedrig sind.
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Wie 1 zeigt, umfaßt der bekannte CMOS-Bildsensor,
d.h. ein CMOS-Bildsensor zur Darstellung von Farbbildern, auf einem
Halbleitersubstrat 40 ausgebildete Photodioden 30,
die eine Reihe optischer Ladungen von extern zugeführten Lichtstrahlen
L erzeugen und speichern, und eine Farbfilteranordnung CA, welche
die extern zugeführten
Lichtstrahlen färbt
und die farbigen Lichtstrahlen den Photodioden 30 zuführt. In
diesem Fall ist eine Zwischenschicht 20 zwischen der Farbfilteranordnung
und den Photodioden 30 angeordnet, um die durch die Farbfilteranordnung
CA hindurchgetretenen Lichtstrahlen den Photodioden 30 zuzuführen.
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Wie
gezeigt, weist die Farbfilteranordnung CA einen Aufbau aus mehreren
Farbzelleinheiten C1, C2 und C3 mit Rot, Grün und Blau in Kombination auf
(in 1 sind vier Farbzellen
gezeigt).
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Dabei
wandeln die rote Farbzelle C1, die grüne Farbzelle C2 und die blaue
Farbzelle C3 die extern zugeführten
Lichtstrahlen in rote, grüne
und blaue um und führen
die farbigen Lichtstrahlen den Photodioden 30 zu. Die jeweiligen
Photodioden 30, die der roten Farbzelle C1, der grünen Farbzelle
C2 und der blauen Farbzelle C3 eins zu eins zugeordnet sind, erzeugen
und speichern die farbigen Lichtstrahlen, d.h. optische Ladungen,
die rotem Licht, grünem Licht
und blauem Licht entsprechen.
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Danach übertragen/entladen
den jeweiligen Photodioden benachbarte (nicht gezeigte) Signalverarbeitungstransistoren
die von den entsprechenden Photodioden 30 erzeugten und
gespeicherten optischen Ladungen an eine (nicht gezeigte) Interpolationsschaltung.
Die optischen Ladungen werden durch einen Interpolationsvorgang
mittels der entsprechenden Interpolationsschaltung als Farbbilder
einheitlicher Auflösung
dargestellt.
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Beim
bekannten CMOS-Bildsensorsystem hat das rote Licht mit 600 nm bis
700 nm eine längere Wellenlänge als
das blaue Licht, das eine Wellenlänge von 400 nm bis 500 nm aufweist,
und als das grüne
Licht mit einer Wellenlänge
von 500 nm bis 600 nm. Wie 2 zeigt,
dringt das von der roten Farbzelle C1 transmittierte rote Licht
im Vergleich zum von der grünen
Farbzelle C2 transmittierten grünen Licht
und dem von der blauen Farbzelle C3 transmittierten blauen Licht
das Halbleitersubstrat 40 im Übermaß ein. Wenn das rote Licht
in das Substrat 40 im Übermaß eintritt,
werden durch das rote Licht verursachte optische Ladungen e1 im
Gegensatz zu optischen Ladungen e2 und e3, die durch das grüne und das
blaue Licht entstehen, nicht normal im wirksamen Verarmungsbereich
DA der Photodioden 30 erzeugt. D. h., die durch das rote
Licht verursachten optischen Ladungen e1 werden in einem anormalen Abstand
zum wirksamen Verarmungsbereich DA erzeugt. Wenn keine gesonderte
Maßnahmen
ergriffen werden, sind die von den Signalverarbeitungstransistoren
zur Interpolationsschaltung hin übertragenen/entladenen
optischen Ladungen e1 vergleichsweise kleiner als die anderen optischen
Ladungen e2 und e3. Aus diesem Grunde haben die durch die Interpolationsschaltung
letztlich gewonnenen Farbbilder kein normales Verhältnis Rot:Grün:Blau von 1:1:1,
was eine von der Farbe und Auflösung
her geringe Darstellungsqualität
bewirkt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich daher auf einen Bildsensor und
ein Verfahren zu dessen Herstellung, der/das eines oder mehrere
durch Beschränkungen
und Nachteile des nächsten
Standes der Technik bedingte Probleme im wesentlichen beseitigt.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Bildsensors
und eines Verfahrens zu dessen Herstellung, wobei eine teilweise lichtabschirmende
Schicht zusätzlich
auf einem Pfad von Licht einer bestimmten Farbe, z. B, rotem Licht, das
eine übermäßige Durchdringung
verursachen kann, angeordnet ist, um das entsprechende rote Licht
teilweise abzuschirmen, wenn rotes, grünes und blaues Licht in jede
Photodiode eines Halbleitersubstrates eindringt, so daß der Eintrittszustand
des roten Lichtes mit dem des grünen
und des blauen Lichtes zusammenfällt,
die jeweils eine kürzere
Wellenlänge
als das rote Licht aufweisen, wodurch optische Ladungen, die durch
das rote Licht verursacht sind, in einem wirksamen Verarmungsbereich
der Photodiode normal erzeugt werden, wie bei grünem und blauem Licht.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
eines Bildsensors und eines Verfahrens zu dessen Herstellung, wobei
der Eintrittszustand des roten Lichtes, des grünen Lichtes und des blauen
Lichtes in einem Verarmungsbereich des Halbleitersubstrates zusammenfällt, um
ein optimales Wirkverhältnis
entsprechender optischer Ladungen zu erhalten, und die gleiche Menge
der entsprechenden optischen Ladungen kann durch Signalverarbeitungstransistoren
zu einer Interpolationsschaltung hin übertragen/entladen werden,
wodurch effektiv Farbbilder mit (hinsichtlich Farbe und Auflösung) hervorragender
Darstellungsqualität
in etwa einem Verhältnis
Rot:Grün:Blau
von 1:1:1 dargestellt werden.
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Zusätzliche
Vorteile, Ziele und Merkmale der Erfindung sind teils in der nachfolgenden
Beschreibung erörtert
und ergeben sich für
den Durchschnittsfachmann teils beim Studium der nachfolgenden Beschreibung
oder bei der Ausführung
der Erfindung. Diese Ziele und weitere Vorteile der Erfindung können durch
die insbesondere in der vorliegenden schriftlichen Beschreibung
und den Ansprüchen
sowie in den beigefügten
Zeichnungen dargelegte Struktur verwirklicht und erreicht werden.
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Um
diese Ziele und andere Vorteile zur erreichen, und gemäß dem Zweck
der Erfindung, wie sie hier ausgeführt und allgemein beschrieben
ist, umfaßt
ein Bildsensor mehrere Farbzelleinheiten, die extern zugeführte Lichtstrahlen
in unterschiedliche Farben umwandeln, mehrere in einem aktiven Bereich
eines Halbleitersubstrates angeordnete Photodioden, die eine Reihe
optischer Ladungen beim Empfang der von den jeweiligen Farbzelleinheiten transmittierten,
verschiedenfarbigen Lichtstrahlen erzeugen und speichern, eine Zwischenschicht,
welche die von den Farbzelleinheiten übertragenen, verschiedenfarbigen
Lichtstrahlen Photodioden zuführt, und
eine teilweise lichtabschirmende Schicht, die den Photodioden durch
die Zwischenschicht zugeführtes
Licht einer bestimmten Farbe teilweise abschirmt.
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Die
teilweise lichtabschirmende Schicht ist vorzugsweise eine dünne Schicht
auf Siliziumbasis, wie z. B. eine dünne Polysiliziumschicht mit
einer Dicke im Bereich von 300 Å bis
5000 Å.
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Vorzugsweise
ist das von der teilweise lichtabschirmenden Schicht abgeschirmte
Licht der bestimmten Farbe rotes oder grünes Licht. Wenn es sich bei
dem von der teilweise lichtabschirmenden Schicht abgeschirmten Licht
der bestimmten Farbe um grünes
Licht handelt, hat die teilweise lichtabschirmende Schicht eine
Dicke im Bereich von 1/20 bis 1/10 der für rotes Licht.
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Gemäß einem
anderen Aspekt umfaßt
ein Bildsensor mehrere in einem aktiven Bereich eines Halbleitersubstrates
angeordnete Photodioden, die beim Empfang von Farbzelleinheiten
transmittierter, verschiedenfarbiger Lichtstrahlen eine Reihe von
optischen Ladungen erzeugen und speichern, Signalverarbeitungstransistoren,
welche die in den Photodioden gespeicherten optischen Ladungen übertragen/entladen,
eine auf dem Halbleitersubstrat ausgebildete Metallvorisolierende
Schicht, welche die Photodioden und die Signalverarbeitungstransistoren überdeckt,
eine Metall-Leitung, die zur elektrischen Verbindung mit den Signalverarbeitungstransistoren auf
der Metall-vorisolierenden Schicht ausgebildet ist, und eine in
die Metall-vorisolierende Schicht eingebettete, teilweise lichtabschirmende
Schicht, die von den Farbzelleinheiten an die Photodioden durchgelassenes
Licht einer bestimmten Farbe teilweise abschirmt.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt umfaßt ein
Bildsensor mehrere in einem aktiven Bereich eines Halbleitersubstrates
angeordnete Photodioden, die beim Empfang von Farbzelleinheiten transmittierter,
verschiedenfarbiger Lichtstrahlen eine Reihe von optischen Ladungen
erzeugen und speichern, Signalverarbeitungstransistoren, welche
die in den Photodioden gespeicherten optischen Ladungen übertragen/entladen,
eine auf dem Halbleitersubstrat ausgebildete, Metallvorisolierende
Schicht, welche die Photodioden und die Signalverarbeitungstransistoren überdeckt,
mehrschichtige Metall-Leitungen, die auf der Metall-vorisolierenden
Schicht ausgebildet sind, mehrschichtige isolierende Zwischenschichten, welche
die mehrschichtigen Metall-Leitungen selektiv isolieren, und eine
in die mehrschichtigen isolierenden Zwischenschichten eingebettete,
teilweise lichtabschirmende Schicht, die von den Farbzelleinheiten
an die Photodioden durchgelassenes Licht einer bestimmten Farbe
teilweise abschirmt.
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Nach
einem anderen Aspekt umfaßt
ein Verfahren zur Herstellung eines Bildsensor die Ausbildung mehrerer
Photodioden und Signalverarbeitungstransistoren in einem aktiven
Bereich eines Halbleitersubstrates, die Erzeugung einer ersten Metall-vorisolierenden
Schicht auf dem Halbleitersubstrat, welche die Photodioden und die
Signalverarbeitungstransistoren überdeckt,
die Ausbildung einer teilweise lichtabschirmenden Schicht, die den
Photodioden auf der ersten Metall-vorisolierenden Schicht zugeführtes Licht
einer bestimmten Farbe teilweise abschirmt, und die Erzeugung einer
zweiten Metall-vorisolierenden Schicht auf der ersten Metall-vorisolierenden
Schicht, um die teilweise lichtabschirmende Schicht zu überdecken.
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Es
versteht sich, daß sowohl
die vorstehende allgemeine Beschreibung als auch die nachfolgende
detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindung beispielhaft
und erläuternd
sind und zur näheren
Erläuterung
der beanspruchten Erfindung dienen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
beigefügten
Zeichnungen, die dazu dienen, die Erfindung noch verständlicher
zu machen, und in diese Anmeldung aufgenommen sowie Teil derselben
sind, zeigen eine Ausführungsformen)
der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erläuterung
des erfindungsgemäßen Prinzips.
In den Zeichnungen zeigen:
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1 und 2 Beispielansichten,
die einen Aufbau eines bekannten Bildsensors darstellen,
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3 und 4 Beispielansichten,
die einen Aufbau eines Bildsensors gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulichen,
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5 bis 7 Beispielansichten,
welche die Anordnung einer teilweise lichtabschirmenden Schicht
gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellen,
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8A bis 8E Schnittdarstellungen, welche
die Verfahrensschritte zur Herstellung eines Bildsensors gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen, und
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9 und 10 Beispielansichten,
die einen Aufbau eines Bildsensors gemäß einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulichen.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Nun
wird näher
auf die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung eingegangen, die anhand von Beispielen
in den beigefügten Zeichnungen
veranschaulicht sind. In den Zeichnungen sind, soweit möglich, durchgehend
die gleichen Bezugszeichen zur Kennzeichnung gleicher oder ähnlicher
Teile verwendet.
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Nachfolgend
werden ein Bildsensor gemäß der vorliegenden
Erfindung und ein Verfahren zu dessen Herstellung wie folgt beschrieben:
Wie 3 zeigt,
umfaßt
der CMOS-Bildsensor 100 nach der vorliegenden Erfindung,
d.h. ein CMOS-Bildsensor zur Darstellung von Farbbildern, auf einem
Halbleitersubstrat 40 ausgebildete Photodioden 30,
die eine Reihe optischer Ladungen von extern zugeführten Lichtstrahlen
L erzeugen und speichern, und eine Farbfilteranordnung CA, welche die
extern zugeführten
Lichtstrahlen färbt
und die farbigen Lichtstrahlen den Photodioden 30 zuführt. In diesem
Fall ist eine Zwischenschicht 20 zwischen der Farbfilteranordnung
und den Photodioden 30 angeordnet, um die von der Farbfilteranordnung
CA übertragenen
Lichtstrahlen den Photodioden 30 zuzuführen.
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Wie
gezeigt, weist die Farbfilteranordnung CA einen Aufbau aus mehreren
Farbzelleinheiten C1, C2 und C3 mit Rot, Grün und Blau in Kombination auf.
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Dabei
wandeln die rote Farbzelle C1, die grüne Farbzelle C2 und die blaue
Farbzelle C3 die extern zugeführten
Lichtstrahlen in rote, grüne
und blaue um und führen
die farbigen Lichtstrahlen den Photodioden 30 zu. Die jeweiligen
Photodioden 30, die der roten Farbzelle C1, der grünen Farbzelle
C2 und der blauen Farbzelle C3 eins zu eins zugeordnet sind, erzeugen
und speichern die farbigen Lichtstrahlen, d.h. optische Ladungen,
die rotem Licht, grünem Licht
und blauem Licht entsprechen.
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Danach übertragen/entladen
den jeweiligen Photodioden 30 benachbarte (in 5 gezeigte)
Signalverarbeitungstransistoren 60 die von den entsprechenden
Photodioden 30 erzeugten und gespeicherten optischen Ladungen
an eine Interpolationsschaltung. Die optischen Ladungen werden durch den
Interpolationsvorgang mittels der entsprechenden Interpolationsschaltung
als Farbbilder einheitlicher Auflösung dargestellt.
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Da
ein Benutzer in diesem Fall, wie bei der vorliegenden Erfindung
gezeigt, allgemein gegenüber
grünem
Licht empfindlich ist, sind in der Farbfilteranordnung CA mehr grüne Farbzelleinheiten
C2 als rote Farbzelleinheiten C1 und blaue Farbzelleinheiten C3
angeordnet.
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Beim
CMOS-Bildsensorsystem gemäß der vorliegenden
Erfindung, wie sie oben beschrieben ist, hat das rote Licht mit
600 nm bis 700 nm eine längere
Wellenlänge
als das blaue Licht, das eine Wellenlänge von 400 nm bis 500 nm aufweist,
und als das grüne
Licht mit einer Wellenlänge
von 500 nm bis 600 nm. Wenn keine gesonderte Maßnahmen ergriffen werden, tritt
daher das von der roten Farbzelle C1 durchgelassene rote Licht im
Vergleich zum von der grünen
Farbzelle C2 durchgelassenen grünen
Licht und dem von der blauen Farbzelle C3 durchgelassenen blauen
Licht in das Halbleitersubstrat 40 im Übermaß ein.
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Unter
diesen Umständen
wird, wie gezeigt, zusätzlich
auf einem Teil einer bestimmten Farbzelleinheit, z. B. auf einem
Teil der Zwischenschicht 20, welcher der roten Farbzelleinheit
C1 entspricht, die einen übermäßigen Eintritt
verursachen kann, eine teilweise lichtabschirmende Schicht 50 ausgebildet, um
das den Photodioden 30 durch die entsprechende Zwischenschicht 20 zugeführte, entsprechende rote
Licht teilweise abzuschirmen.
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Wenn
die teilweise lichtabschirmende Schicht 50 auf einem Teil
der Zwischenschicht 20 ausgebildet ist, der der roten Farbzelleinheit
C1 entspricht, dringt das entsprechende von der roten Farbzelleinheit
C1 in den Photodioden 30 durchgelassene rote Licht aufgrund
der teilweise lichtabschirmenden Schicht 50 auch dann nicht übermäßig in das
Substrat 40 ein, wenn es eine lange Wellenlänge von
600 nm bis 700 nm aufweist, wie dies in 4 gezeigt
ist. Dabei fällt
der Eintrittszustand des roten Lichtes mit dem des grünen und
des blauen Lichtes zusammen, die jeweils eine kürzere Wellenlänge als
das rote Licht aufweisen.
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Da
das rote Licht im Stand der Technik eine relativ länge Wellenlänge aufweist,
tritt das von der roten Farbzelle transmittierte rote Licht im Vergleich zum
von der grünen
Farbzelle transmittierten grünen Licht
und dem von der blauen Farbzelle transmittierten blauen Licht in
das Halbleitersubstrat im Übermaß ein. Im
Gegensatz zu optischen Ladungen, die durch das grüne und das
blaue Licht entstehen, werden durch das rote Licht verursachte optische
Ladungen nicht normal im wirksamen Verarmungsbereich der Photodioden
erzeugt. D. h., die durch das rote Licht verursachten optischen
Ladungen entstehen in einem anormalen Abstand zum wirksamen Verarmungsbereich.
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Da
die teilweise lichtabschirmende Schicht 50 bei der vorliegenden
Erfindung jedoch auf einem Pfad von Licht einer bestimmten Farbe,
z. B. des roten Lichtes, das übermäßig eintreten
kann, ausgebildet ist, fällt
der Eintrittszustand des roten Lichtes mit dem des grünen Lichtes
und des blauen Lichtes zusammen, die jeweils einer kürzere Wellenlänge als das
rote Licht aufweisen. Die durch das rote Licht verursachten optischen
Ladungen e1 können,
wie die durch das grüne
und das blaue Licht verursachten Ladungen e2 und e3, im wirksamen
Verarmungsbereich der Photodioden 30 normal erzeugt werden.
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Bei
der vorliegenden Erfindung fallen die Eintrittszustände des
roten Lichtes, des grünen
Lichtes und des blauen Lichtes im wirksamen Verarmungsbereich DA
des Halbleitersubstrates 40 zusammen, so daß ein optimales
Wirkverhältnis
der jeweiligen optischen Ladungen e1, e2 und e3 erreicht wird. In diesem
Fall kann eine einheitliche Menge der jeweiligen optischen Ladungen
durch die Signalverarbeitungstransistoren 60 zur Interpolationsschaltung
hin übertragen/entladen
werden. Damit können
durch die Interpolationsschaltung letztlich Farbbilder mit (hinsichtlich
Farbe und Auflösung)
hervorragender Darstellungsqualität in einem Verhältnis Rot:Grün:Blau von
annähernd
1:1:1 dargestellt werden.
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Bei
der vorliegenden Erfindung stellt die Dicke der teilweise lichtabschirmenden
Schicht 50 einen wichtigen Faktor dar. Diesbezüglich können folgende
Probleme auftreten: Wenn die teilweise lichtabschirmende Schicht 50 zu
dick ist, kann gegebenenfalls das von der roten Farbzelleinheit
C1 transmittierte Licht die Photodioden nicht erreichen. Im Gegensatz
dazu kann die teilweise lichtabschirmende Schicht 50, wenn
sie zu dünn
ist, gegebenenfalls ihre lichtabschirmende Funktion nicht erfüllen. Angesichts
dieser Probleme weist die teilweise lichtabschirmende Schicht 50 bei
der vorliegenden Erfindung eine Dicke im Bereich von 300 Å bis 5000 Å auf. In
diesem Fall können
die obigen Probleme von vornherein vermieden werden.
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Indessen
stellt das Material der teilweise lichtabschirmenden Schicht 50 bei
der vorliegenden Erfindung auch einen wichtigen Faktor dar. Wie
im oben beschriebenen Fall der Dicke, können folgende Probleme auftreten:
Wenn die teilweise lichtabschirmende Schicht 50 aus einem
nahezu lichtundurchlässigen
Material besteht, kann das von der roten Farbzelleinheit C1 transmittierte
Licht gegebenenfalls die Photodioden 30 nicht erreichen.
Besteht die teilweise lichtabschirmende Schicht 50 dagegen
aus einem nahezu transparenten Material, kann sie gegebenenfalls
ihre lichtabschirmende Funktion nicht erfüllen. Angesichts dieser Probleme
ist die teilweise lichtabschirmende Schicht 50 eine dünne Schicht
auf Siliziumbasis mit einer geeigneten Transparenz, wie z. B. eine
dünne Polysiliziumschicht.
In diesem Fall können
die obigen Probleme von vornherein vermieden werden.
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Wie
in 5 bis 7 gezeigt ist, kann die Lage
der teilweise lichtabschirmenden Schicht 50 in der Zwischenschicht 20 den
Gegebenheiten entsprechend verändert
werden.
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Beispielsweise
kann die teilweise lichtabschirmende Schicht 50, wie 5 zeigt,
in eine Metallvorisolierende Schicht 21 der Zwischenschicht 20 eingebettet
sein. In diesem Fall umfaßt
der Bildsensor 100 mehrere Photodioden 30, die
in einem aktiven Bereich eines Halbleitersubstrates angeordnet sind,
das gebildet ist durch eine Bauelement-Isolierschicht 41,
die beim Empfang von rotem Licht, das von der roten Farbzelleinheit
C1 durchgelassen wurde, eine Reihe optischer Ladungen e1 erzeugt
und speichert, Signalverarbeitungstransistoren 60, welche
die in den Photodioden 30 gespeicherten optischen Ladungen
e1 übertragen/entladen,
eine erste auf dem Halbleitersubstrat 40 ausgebildete,
Metall-vorisolierende Schicht 21a, welche die Photodioden 30 überdeckt
und eine Gate-Elektrode 62 freiläßt, eine auf der ersten Metall-vorisolierenden Schicht 21a ausgebildete
teilweise lichtabschirmende Schicht 50, welche die das
von der roten Farbzelleinheit C1 an die Photodioden 30 durchgelassene rote
Licht teilweise abschirmt, eine auf der ersten Metall-vorisolierenden
Schicht 21a ausgebildete, zweite Metall-vorisolierende
Schicht 21b, welche die teilweise lichtabschirmende Schicht 50 überdeckt,
eine auf der zweiten Metall-vorisolierenden Schicht 21b ausgebildete
erste Metall-Leitung 72, die über einen Kontaktstecker 71 elektrisch
mit den Signalverarbeitungstransistoren 60 verbunden ist,
eine auf der zweiten Metall-vorisolierenden Schicht 21b ausgebildete
erste isolierende Zwischenschicht 22, welche die erste
Metall-Leitung überdeckt,
eine auf der ersten isolierenden Zwischenschicht 22 ausgebildete zweite
Metall-Leitung 73, eine auf der ersten isolierenden Zwischenschicht 22 erzeugte
zweite isolierende Zwischenschicht 22, welche die zweite
Metall-Leitung 73 überdeckt,
und eine auf der zweiten isolierenden Zwischenschicht 23 ausgebildete
Passivierungsschicht.
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Die
Signalverarbeitungstransistoren 60 umfassen eine Gate-Isolierschicht 61,
eine Gate-Elektrode 62,
die durch die Gate-Isolierschicht 61 gegenüber dem
Halbleitersubstrat 40 isoliert ist, einen Abstandshalter 63,
der beidseits der Gate-Elektrode 62 ausgebildet ist, und
eine Dotierungsionenschicht 64, die auf einer Seite des
Abstandshalters 63 im Halbleitersubstrat 40 ausgebildet
ist.
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Bei
dieser Gestaltung kann der Eintrittszustand des von der roten Farbzelleinheit
C1 transmittierten roten Lichtes durch die Wirkung der teilweise lichtabschirmenden
Schicht 50 natürlich
mit dem des grünen
Lichtes und des blauen Lichtes zusammenfallen, die jeweils eine
kürzere
Wellenlänge
als das rote Licht aufweisen. Damit können die durch das rote Licht
verursachten optischen Ladungen e1, wie die durch das grüne und das
blaue Licht verursachten Ladungen e2 und e3, im wirksamen Verarmungsbereich
DA der Photodioden 30 normal erzeugt werden.
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Ferner
kann die teilweise lichtabschirmende Schicht 50, wie 6 zeigt,
in eine isolierende Zwischenschicht der Zwischenschicht 20,
z. B. in die erste isolierende Zwischenschicht 22, eingebettet
sein. In diesem Fall umfaßt
der Bildsensor 100 mehrere Photodioden 30, die
in einem aktiven Bereich eines Halbleitersubstrates 40 angeordnet
sind, das gebildet ist durch eine Bauelement-Isolierschicht 41,
die beim Empfang von rotem Licht, das von der roten Farbzelleinheit
C1 durchgelassen wurde, eine Reihe optischer Ladungen erzeugt und
speichert, Signalverarbeitungstransistoren 60, welche die
in den Photodioden 30 gespeicherten optischen Ladungen
e1 übertragen/entladen,
eine auf dem Halbleitersubstrat 40 ausgebildete, Metallvorisolierende
Schicht 21, welche die Photodioden 30 und die
Signalverarbeitungstransistoren 60 überdeckt, eine auf der Metall-vorisolierenden
Schicht 21 erzeugte erste Metall-Leitung 72, die über einen
Kontaktstecker 71 elektrisch mit den Signalverarbeitungstransistoren 60 verbunden
ist, eine auf der Metall-vorisolierenden Schicht 21 ausgebildete
erste, untere isolierende Zwischenschicht 22a, welche die
erste Metall-Leitung 72 freiläßt, eine auf der ersten, unteren
isolierenden Zwischenschicht 22 ausgebildete teilweise lichtabschirmende
Schicht 50, welche das den Photodioden 30 von
der roten Farbzelleinheit C1 zugeführte rote Licht teilweise abschirmt,
eine auf der ersten unteren isolierenden Zwischenschicht 22a erzeugte
erste, obere isolierende Zwischenschicht 22b, welche die
teilweise lichtabschirmende Schicht 50 überdeckt, eine auf der ersten,
oberen isolierenden Zwischenschicht 22b ausgebildete zweite
Metall-Leitung 73, eine auf der ersten, oberen isolierenden
Zwischenschicht 22b erzeugte zweite isolierende Zwischenschicht 23,
welche die zweite Metall-Leitung 73 überdeckt,
und eine auf der zweiten isolierenden Zwischenschicht 23 ausgebildete
Passivierungsschicht 24.
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Bei
dieser Gestaltung kann der Eintrittszustand des von der roten Farbzelleinheit
C1 übertragenen
roten Lichtes, wie im vorgenannten Fall der 5, durch
die Wirkung der teilweise lichtabschirmenden Schicht 50 natürlich mit
dem des grünen Lichtes
und des blauen Lichtes zusammenfallen, die jeweils eine kürzere Wellenlänge als
das rote Licht aufweisen. Damit können die durch das rote Licht verursachten
optischen Ladungen e1, wie die durch das grüne und das blaue Licht verursachten
Ladungen e2 und e3, im wirksamen Verarmungsbereich DA der Photodioden 30 normal
erzeugt werden.
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Zudem
kann die teilweise lichtabschirmende Schicht 50, wie 7 zeigt,
in eine isolierende Zwischenschicht der Zwischenschicht 20,
z. B. in die zweite isolierende Zwischenschicht 23, eingebettet sein.
In diesem Fall umfaßt
der Bildsensor 100 mehrere Photodioden 30, die
in einem aktiven Bereich eines Halbleitersubstrates 40 angeordnet
sind, das gebildet ist durch eine Bauelement-Isolierschicht 41,
die beim Empfang von rotem Licht, das von der roten Farbzelleinheit
C1 durchgelassen wurde, eine Reihe optischer Ladungen e1 erzeugt
und speichert, Signalverarbeitungstransistoren 60, welche
die in den Photodioden 30 gespeicherten optischen Ladungen e1 übertragen/entladen,
eine auf dem Halbleitersubstrat 40 ausgebildete, Metall-vorisolierende
Schicht 21, welche die Photodioden 30 und die
Signalverarbeitungstransistoren 60 überdeckt, eine auf der Metall-vorisolierenden
Schicht 21 erzeugte erste Metall-Leitung 72, die über einen
Kontaktstecker 71 elektrisch mit den Signalverarbeitungstransistoren 60 verbunden
ist, eine auf der Metall-vorisolierenden Schicht 21 ausgebildete,
erste isolierende Zwischenschicht 22, welche die erste
Metall-Leitung 72 überdeckt,
eine auf der ersten isolierenden Zwischenschicht 22 ausgebildete
zweite Metall-Leitung 73, eine
auf der ersten isolierenden Zwischenschicht 22 erzeugte,
zweite untere isolierende Zwischenschicht 23a, welche die
Oberfläche
der zweiten Metall-Leitung 73 überdeckt, eine auf der ersten
unteren isolierenden Zwischenschicht 23a ausgebildete teilweise lichtabschirmende
Schicht 50, welche das den Photodioden 30 von
der roten Farbzelleinheit C1 zugeführte rote Licht teilweise abschirmt,
eine auf der zweiten unteren isolierenden Zwischenschicht 23a erzeugte,
zweite obere isolierende Zwischenschicht 23b, welche die
teilweise lichtabschirmende Schicht 50 überdeckt, und eine auf der
zweiten oberen, isolierenden Zwischenschicht 23b ausgebildete
Passivierungsschicht 24.
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Bei
dieser Gestaltung kann der Eintrittszustand des von der roten Farbzelleinheit
C1 transmittierten roten Lichtes, wie in den vorgenannten Fällen, durch
die Wirkung der teilweise lichtabschirmenden Schicht 50 natürlich mit
dem des grünen
Lichtes und des blauen Lichtes zusammenfallen, die jeweils eine kürzere Wellenlänge als
das rote Licht aufweisen. Damit können die durch das rote Licht
verursachten optischen Ladungen e1, wie die durch das grüne und das
blaue Licht verursachten Ladungen e2 und e3, im wirksamen Verarmungsbereich
DA der Photodioden 30 normal erzeugt werden.
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Nun
wird ein Verfahren zur Herstellung des Bildsensors anhand der teilweise
lichtabschirmenden Schicht 50 beschrieben, die in die Metall-vorisolierende
Schicht 21 der Zwischenschicht 20 eingebettet ist.
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Zuerst
wird, wie dies in 8A gezeigt ist, die
Bauelement-Isolierschicht 41 des Feldbereichs gebildet,
um den aktiven Bereich des Halbleitersubstrates 40 festzulegen,
indem wahlweise ein Verfahren zur Isolierung mit flachen Gräben (STI)
oder ein Verfahren zur lokalen Oxidation von Silizium (LOCOS) durchgeführt wird.
Dabei kann zuvor eine (nicht gezeigte) P-Epitaxialschicht auf dem
Halbleitersubstrat 40 eines stark dotierten P++-Monosiliziumsubstrates erzeugt
werden, um die Größe (Tiefe)
des Verarmungsbereichs zu vergrößern.
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Anschließend wird
auf dem Bereich für
den Transistor des aktiven Bereichs durch ein Niederdruck-CVD-Verfahren
eine Gate-Isolierschicht 61 mit einer gewünschten
Dicke für
eine Gate-Elektrode 62 der Signalverarbeitungstransistoren
gebildet. In diesem Fall kann die Gate-Isolierschicht 61 durch einen Thermooxidationsprozeß aus einer
Thermooxidschicht gebildet sein.
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Anschließend wird
auf der Gate-Isolierschicht 61 mit einem Niederdruck-CVD-Verfahren eine
leitende Schicht für
die Gate-Elektrode 62 erzeugt. Als Beispiel für die leitende
Schicht kann eine stark dotierte Polysiliziumschicht mit einer vorbestimmten
Dicke ausgebildet sein. Ferner kann auf der stark dotierten Polysiliziumschicht
zusätzlich
eine Silizidschicht gebildet sein.
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Danach
werden nicht benötigte
Teile unter Verwendung eines (nicht gezeigten) Photolack-Musters photolithographisch
entfernt und dann Abstandshalter 63 beiderseits der Gate-Elektrode 62 ausgebildet.
Dadurch kann im Bereich des Halbleitersubstrates für den Transistor
eine Abscheidungsstruktur für die
Gate-Isolierschicht 61, die Gate-Elektrode 62 und die
Abstandshalter 63 fertiggestellt werden.
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Wenngleich
dies nicht gezeigt ist, kann die zuvor erwähnte Abscheidungsstruktur auf
den vorbestimmten Teilen des Halbleitersubstrates 40 gebildet sein.
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Danach
werden unter Verwendung des Photolack-Musters als Maskenschicht
Dotierungsionen implantiert, wodurch jeweils eine Dotierungsschicht 64 für die Signalverarbeitungstransistoren 60 und
die Photodioden 30 zum Erzeugen/Speichern der optischen
Ladungen im Bereich für
den Transistor des Halbleitersubstrates 40 und dem Bereich
für die
Photodiode gebildet werden.
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Indem,
je nach den Gegebenheiten, zusätzlich
ein CVD-Verfahren durchgeführt
wird, kann auf dem Halbleitersubstrat 40, einschließlich der
Abstandshalter 63 und der Gate-Elektrode 62, zusätzlich eine
(nicht gezeigte) Ätzstopschicht
erzeugt werden, die eine Beschädigung
der Gate-Elektrode 62 durch den Ätzvorgang verhindert. Dabei
kann die Ätzstopschicht
durch eine Nitrid- oder Nitridoxidschicht gebildet sein.
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Unterdessen
wird nach Fertigstellung der Signalverarbeitungstransistoren 60 und
der Photodioden 30 durch das zuvor erwähnte Verfahren, wie 8B zeigt,
ein Abscheidungsverfahren durchgeführt, um eine erste Metall-vorisolierende
Schicht 21a auszubilden, welche die Signalverarbeitungstransistoren 60 und
die Photodioden 30 auf dem Halbleitersubstrat 40 überdeckt.
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Dabei
kann die erste Metall-vorisolierende Schicht 21a durch
eine Schicht aus undotiertem Silikatglas (USG), eine Borosilikatglas
(BPSG)-Schicht, eine Ozontetraethylorthosilikat (O3-TEOS)-Schicht oder
eine Verbundschicht daraus gebildet sein.
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Dann
wird mit einem CVD-Verfahren auf der ersten Metall-vorisolierenden
Schicht 21 eine dünne Schicht
auf Siliziumbasis, z. B. eine dünne
Polysiliziumschicht, mit einer Dicke im Bereich von 300 Å bis 5000 Å gebildet,
die dann so strukturiert wird, daß die teilweise lichtabschirmende
Schicht 50 wunschgemäß gebildet
wird, um die Übertragung
des roten Lichtes an die Photodioden 30 teilweise zu verhindern.
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Wie 8C zeigt,
wird mittels Durchführung eines
Abscheidungsverfahrens auf der ersten Metall-vorisolierenden Schicht 21,
einschließlich
der teilweise lichtabschirmenden Schicht 50, zusätzlich die zweite
Metall-vorisolierende Schicht 21b ausgebildet. Wie die
erste Metallvorisolierende Schicht 21, kann auch die zweite
Metall-vorisolierende Schicht 21b durch eine USG-Schicht,
eine BSG-Schicht, eine PSG-Schicht, eine BPSG-Schicht, eine O3-TEOS-Schicht oder eine Verbundschicht daraus erzeugt
werden. Nach Fertigstellung der zweiten Metallvorisolierenden Schicht 21b ist
die teilweise lichtabschirmende Schicht 50 im wesentlichen
in der Metall-vorisolierenden Schicht 21 gebildet.
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Dann
wird die zweite Metall-vorisolierende Schicht 21b photolithographisch
abgeätzt,
um die Gate-Elektrode 62 freizulegen, wodurch ein Kontaktloch 70 gebildet
wird.
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Anschließend werden,
wie dies in 8D gezeigt ist, an den Innenflächen des
Kontaktlochs 70 eine (nicht gezeigte) Metallsperrschicht
und auf dieser eine dicke, schwer schmelzende Metallschicht, z. B.
eine Wolframschicht, gebildet, wodurch das Kontaktloch 70 mit
der schwer schmelzenden Metallschicht gefüllt ist. Danach wird die schwer
schmelzende Metallschicht durch einen chemisch-mechanischen Poliervorgang
(CMP) planarisiert, um den Kontaktstecker 71 zum elektrischen
Verbinden der ersten Metall-Leitung 72 und der Gate-Elektrode 62 zu
bilden.
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Indem
zusätzlich
das Abscheidungsverfahren, das Strukturierungsverfahren und das
Planarisierungsverfahren nacheinander durchgeführt werden, wie dies in 8E gezeigt
ist, kann der Bildsensor 100, einschließlich der auf der zweiten Metall-vorisolierenden
Schicht 21b ausgebildeten Metall-Leitung 72, der
auf der zweiten Metall-vorisolierenden Schicht 21b erzeugten,
ersten isollierenden Zwischenschicht 22, welche die erste
Metall-Leitung 72 überdeckt,
der auf der ersten isolierenden Zwischenschicht 22 ausgebildeten
zweiten Metall-Leitung 73, der
auf der ersten isolierenden Zwischenschicht 22 erzeugten,
zweiten isolierenden Zwischenschicht 23, welche die zweite
Metall-Leitung 73 überdeckt,
der auf der zweiten isolierenden Zwischenschicht 23 ausgebildeten
Passivierungsschicht 24 und der auf der Passivierungsschicht
erzeugten Farbzelleinheit C1, fertiggestellt werden.
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Da
das Verfahren zum Einbetten der teilweise lichtabschirmenden Schicht 50 in
der ersten isolierenden Zwischenschicht 22 der Zwischenschicht 20 und
das Verfahren zum Einbetten der teilweise lichtabschirmenden Schicht 50 in
der zweiten isolierenden Zwischenschicht 23 der Zwischenschicht 20 anhand
des Verfahrens zum Einbetten der teilweise lichtabschirmenden Schicht 50 in
der Metall-vorisolierenden Schicht 21 verständlich sind,
wird auf deren detaillierte Beschreibung verzichtet.
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Indessen
kann beim Bildsensor 100 nach der vorliegenden Erfindung
das von der grünen
Farbzelleinheit C2 übertragene
grüne Licht
im Falle unerwarteter Umstände
in das Halbleitersubstrat 40 übermäßig eintreten, da das grüne Licht
eine längere
Wellenlänge
als das blaue Licht, die aber kürzer
als beim roten Licht ist, aufweist. Dabei kann der Eintrittszustand der
durch das grüne
Licht erzeugten optischen Ladungen e2 gegebenenfalls nicht mit dem
Eintrittszustand der durch das blaue Licht erzeugten optischen Ladungen
e3 zusammenfallen.
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Unter
Berücksichtigung
der obigen Tatsache bei der anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
die in 9 gezeigt ist, wird zusätzlich in einem Teil der Zwischenschicht 20,
welcher der grünen
Farbzelleinheit C2 entspricht, sowie in einem Teil der Zwischenschicht 20,
welcher der roten Farbzelleinheit C1 entspricht, eine teilweise
lichtabschirmende Schicht 51 ausgebildet.
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Wenn
die teilweise lichtabschirmende Schicht 51 auf einem Teil
der Zwischenschicht 20 ausgebildet ist, der der grünen Farbzelleinheit
C2 entspricht, dringt das entsprechende von der grünen Farbzelleinheit
C2 zu den Photodioden 30 durchgelassene grüne Licht
aufgrund der teilweise lichtabschirmenden Schicht 51 auch
dann nicht übermäßig in das
Substrat 40 ein, wenn es eine längere Wellenlänge als
das blaue Licht aufweist, wie dies in 10 gezeigt
ist. Dabei fällt
der Eintrittszustand des grünen Lichtes
mit dem des blauen Lichtes zusammen, das eine kürzere Wellenlänge als
das grüne
Licht aufweist.
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Bei
der anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung fallen die Eintrittszustände des
roten Lichtes, des grünen
Lichtes und des blauen Lichtes im wirksamen Verarmungsbereich DA
des Halbleitersubstrates 40 zusammen, so daß ein optimales Wirkverhältnis der
jeweiligen optischen Ladungen e1, e2 und e3 erhalten wird. In diesem
Fall kann eine einheitliche Menge der jeweiligen optischen Ladungen
durch die Signalverarbeitungstransistoren 60 zur Interpolationsschaltung
hin übertragen/entladen
werden. Damit können
durch die Interpolationsschaltung letztlich Farbbilder mit (hinsichtlich
Farbe und Auflösung)
hervorragender Darstellungsqualität in einem Verhältnis Rot:Grün:Blau von
annähernd
1:1:1 dargestellt werden.
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Bei
der anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung stellt die Dicke T2 der teilweise lichtabschirmenden
Schicht 51, die dem grünen
Licht entspricht, einen wichtigen Faktor dar. Diesbezüglich kann
folgendes Problem auftreten: Wenn die dem grünen Licht entsprechende teilweise
lichtabschirmende Schicht 51 die gleiche Dicke wie die
dem roten Licht entsprechende teilweise lichtabschirmende Schicht 50 aufweist,
obwohl das grüne
Licht eine kürzere
Wellenlänge
als das rote Licht hat, kann das von der grünen Farbzelleinheit C2 übertragene
Licht gegebenenfalls die Photodioden 30 nicht erreichen.
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In
Anbetracht dieses Problems hat die dem grünen Licht entsprechende teilweise
lichtabschirmende Schicht 51 eine Dicke T2 im Bereich von
1/20 bis 1/10 der Dicke der teilweise lichtabschirmenden Schicht 50,
die dem roten Licht entspricht. Damit wird die lichtabschirmende
Funktion der dem grünen
Licht entsprechenden teilweise lichtabschirmenden Schicht 51 schlechter
als die der teilweise lichtabschirmenden Schicht 50, die
dem roten Licht entspricht. Somit kann das grüne Licht die Photodioden 30 problemlos
normal erreichen.
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Wie
zuvor erwähnt,
haben der Bildsensor und das Verfahren zu dessen Herstellung die
folgenden Vorteile:
Da die teilweise lichtabschirmende Schicht
zusätzlich im
Pfad des Lichtes der bestimmten Farbe, z. B. des roten Lichtes,
das übermäßig eintreten
kann, angeordnet ist, um das entsprechende rote Licht teilweise abzuschirmen,
wenn rotes Licht, grünes
Licht und blaues Licht in jede Photodiode des Halbleitersubstrates
eindringen, fällt
der Eintrittszustand des roten Lichtes mit dem des grünen und
des blauen Lichtes zusammen, die jeweils eine kürzere Wellenlänge als das
rote Licht aufweisen, wodurch die optischen Ladungen, die durch
das rote Licht verursacht sind, im wirksamen Verarmungsbereich der
Photodioden normal erzeugt werden, wie bei grünem und blauem Licht.
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Zusätzlich fallen
die Eintrittszustände
des roten Lichtes, des grünen
Lichtes und des blauen Lichtes im wirksamen Verarmungsbereich des
Halbleitersubstrates zusammen, so daß ein optimales Wirkverhältnis der
jeweiligen optischen Ladungen erhalten wird. Dabei können durch
die Interpolationsschaltung Farbbilder mit (hinsichtlich Farbe und
Auflösung)
hervorragender Darstellungsqualität in einem Verhältnis Rot:Grün:Blau von
annähernd
1:1:1 wirksam dargestellt werden, da die jeweiligen optischen Ladungen von
den Signalverarbeitungstransistoren in gleicher Menge zur Interpolationsschaltung übertragen/entladen
werden können.
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Für den Fachmann
ist es ersichtlich, daß verschiedene
Modifikationen und Änderungen
der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können, ohne vom Gedanken oder
vom Umfang der Erfindung abzuweichen. Dabei soll die vorliegende
Erfindung auch ihre Modifikationen und Änderungen umfassen, sofern
diese im unmittelbaren oder äquivalenten
Schutzbereich der beigefügten
Ansprüche
liegen.