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DE102004062226B4 - Vorrichtung zur Betrachtung eines Fundus - Google Patents

Vorrichtung zur Betrachtung eines Fundus Download PDF

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DE102004062226B4
DE102004062226B4 DE102004062226.4A DE102004062226A DE102004062226B4 DE 102004062226 B4 DE102004062226 B4 DE 102004062226B4 DE 102004062226 A DE102004062226 A DE 102004062226A DE 102004062226 B4 DE102004062226 B4 DE 102004062226B4
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fundus
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Akihiro Fujishiro
Toshifumi Sumiya
Naoyuki Kondo
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Nidek Co Ltd
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Abstract

Vorrichtung zur Betrachtung eines Fundus eines Auges (E) einer zu untersuchenden Person, wobei die Vorrichtung umfasst: – ein optisches Betrachtungssystem mit einem Bildaufnahmeelement (26), das Fundusbilder in einer Zeitreihe gewinnt; – ein Bestimmungsteil (44a), das eines der gewonnenen Fundusbilder als ein Standardfundusbild bestimmt; – ein Speicherteil (41), das – das Standardfundusbild speichert, und – ein nach dem Standardfundusbild gewonnenes Fundusbild als ein momentanes Fundusbild speichert; – ein Berechnungsteil (40), das – das Standardfundusbild auf der Grundlage eines Schwellenhelligkeitspegels digitalisiert, um ein digitalisiertes Standardfundusbild zu erhalten, – ein momentanes Fundusbild, das nach der Bestimmung des Standardfundusbildes gewonnen wird, auf der Grundlage des Schwellenhelligkeitspegels digitalisiert, um ein digitalisiertes momentanes Fundusbild zu erhalten, und – das erhaltene digitalisierte momentane Fundusbild mit dem gewonnenen digitalisierten Standardfundusbild zweidimensional vergleicht, um eine räumliche Differenz zwischen beiden zu gewinnen; und – ein Anzeigesteuerungsteil (45), das eine Steuerung dahingehend ausführt, dass eine Anzeigeposition des momentanen Fundusbildes auf einem Monitor (43) eines Anzeigeteils auf der Grundlage der gewonnenen räumlichen Differenz korrigiert wird, um eine räumliche Beziehung zu haben, die etwa dem Standardfundusbild entspricht, und das korrigierte momentane Fundusbild auf dem Monitor (43) anzeigt; dadurch gekennzeichnet, dass: – das Bestimmungsteil (44a) das korrigierte Fundusbild in vorbestimmten Bildintervallen der gewonnenen Fundusbilder als ein neues Standardfundusbild bestimmt; und – das Speicherteil (41) das schon gespeicherte Standardfundusbild löscht und das bestimmte neue Standardfundusbild speichert.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Betrachtung eines Fundus, um den Fundus eines Auges einer zu untersuchenden Person zu betrachten.
  • Aus dem Stand der Technik sind eine Vorrichtung wie etwa eine Funduskamera und ein Perimeter bekannt, die ein Bild eines Fundus (Fundusbild) eines Auges einer zu untersuchenden Person aufnimmt und das Fundusbild zur Betrachtung auf einem Monitor anzeigt. Von diesem Vorrichtungstyp gibt es eine Vorrichtung, die das in einer Zeitreihe aufgenommene Fundusbild als bewegtes Bild auf dem Monitor anzeigt. Das Auge wird jedoch durch Schwingungen des Auges, einer Änderung der Blickrichtung oder dergleichen bewegt, so dass sich das Fundusbild auf dem Monitor unbeabsichtigt entsprechend bewegt. Daher ist es schwierig, eine Betrachtung, Untersuchung, Messung, Diagnose oder dergleichen mit hoher Genauigkeit durchzuführen.
  • Aus der WO 90/03759 A1 ist ferner eine Vorrichtung zur Gesichtsfeldprüfung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
  • Weiterhin ist folgender Stand der Technik bekannt, der zum Verständnis der vorliegenden Erfindung hilfreich sein kann:
    Die DE 199 54 047 A1 offenbart ein Verfahren zum Erfassen von mehrdimensionalen Augenbewegungen, insbesondere horizontale, vertikale und torsionale Augenbewegungen, bei dem das Auge mit diffusem Infrarotlicht beleuchtet wird und durch einen optoelektronischen Sensor Bildsequenzen des Auges erfasst werden. Die Koordinaten der Augenbewegung werden rechnerisch aus den Bildsequenzen ermittelt. Die DE 197 15 211 A1 offenbart ein ophthalmologisches Gerät zur Messung der Hornhautkrümmung und der Brechkraft eines Auges, indem auf diesem ein vorbestimmtes Muster abgebildet und dessen Veränderung analysiert wird. Die DE 697 09 681 T2 offenbart ein Ophthalmoskop mit Laserstrahl-Abtastung, das dazu geeignet ist, ein Bild des Fundus eines Auges zu erzeugen, wobei keine Pupillenerweiterung zur Untersuchung notwendig ist und mit einer niedrigen Bestrahlungsintensität gearbeitet werden kann. Die DE 693 25 074 T2 offenbart ein Augenheilkundegerät zum Aufnehmen eines Bildes eines Auges, wobei es letztlich das Ziel ist, die Krümmung der Hornhaut und die Refraktionsleistung des Auges zu bestimmen. Die US 2003/0156258 A1 offenbart ein Instrument und ein Verfahren zur Untersuchung eines Auges, in dem, ähnlich wie es oben beschrieben ist, verschiedene Muster durch ein optisches System auf die Retina projiziert werden.
  • Ein Ziel der Erfindung ist es, die oben beschriebenen Probleme zu überwinden und eine Vorrichtung zur Betrachtung eines Fundus bereitzustellen, die in der Lage ist, ein Fundusbild als Bewegtbild günstig auf einem Monitor darzustellen.
  • Um die Ziele zu erreichen und in Übereinstimmung mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung umfasst eine Vorrichtung zur Betrachtung eine Fundus eines Auges einer zu untersuchenden Person (i) ein optisches Betrachtungssystem mit einem Bildaufnahmeelement, das Fundusbilder in einer Zeitreihe gewinnt, (ii) ein Bestimmungsteil, das eines der gewonnenen Fundusbilder als ein Standardfundusbild bestimmt, (iii) ein Speicherteil, das das Standardfundusbild speichert, und ein nach dem Standardfundusbild gewonnenes Fundusbild als ein momentanes Fundusbild speichert, (iv) ein Berechnungsteil, das das Standardfundusbild auf der Grundlage eines Schwellenhelligkeitspegels digitalisiert, um ein digitalisiertes Standardfundusbild zu erhalten, ein momentanes Fundusbild, das nach der Bestimmung des Standardfundusbildes gewonnen wird, auf der Grundlage des Schwellenhelligkeitspegels digitalisiert, um ein digitalisiertes momentanes Fundusbild zu erhalten, und das erhaltene momentane Fundusbild mit dem gewonnenen digitalisierten Standardfundusbild zweidimendional vergleicht, um eine räumliche Differenz zwischen beiden zu gewinnen, und (v) ein Anzeigesteuerungsteil, das eine Steuerung dahingehend ausführt, dass eine Anzeigeposition des momentanen Fundusbildes auf einem Monitor eines Anzeigeteils auf der Grundlage der gewonnenen räumlichen Differenz korrigiert wird, um eine räumliche Beziehung zu haben, die etwa dem Standardfundusbild entspricht, und das korrigierte momentane Fundusbild auf dem Monitor anzeigt. Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Bestimmungsteil das korrigierte Fundusbild in vorbestimmten Bildintervallen der gewonnenen Fundusbilder als ein neues Standardfundusbild bestimmt und das Speicherteil das schon gespeicherte Standardbild löscht und das bestimmte neue Standardfundusbild speichert.
  • Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung dargelegt, sind aus der Beschreibung offensichtlich oder können durch Ausübung der Erfindung erlernt werden. Die Ziele und Vorteile der Erfindung können durch die ophthalmologische Vorrichtung gemäß den Ansprüchen realisiert und erreicht werden.
  • Die beigefügten Zeichnungen, die in dieser Anmeldung enthalten sind und einen Bestandteil dieser bilden, zeigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und dienen, zusammen mit der Beschreibung, der Erläuterung der Ziele, Vorteile und Prinzipien der Erfindung. In den Zeichnungen sind:
  • 1 eine Ansicht, die einen schematischen Aufbau eines optischen Systems und eines Steuerungssystems einer Funduskamera in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 ein Flussdiagramm, das zeigt, wie ein Fundusbild zur Betrachtung angezeigt wird;
  • 3A und 3B Ansichten, die Beispiele des auf einem Monitor angezeigten Fundusbildes zeigen;
  • 4A und 4B Rahmenformate, die ein Beispiel des Fundusbildes Pixel für Pixel zeigen;
  • 5 ein schematisches Diagramm, das ein Beispiel der Helligkeit in einer Pixelreihe zeigt;
  • 6A bis 6D schematische Diagramme, die Beispiele zeigen, in denen ein digitalisiertes momentanes Bild einem digitalisierten Standardbild überlagert ist; und
  • 7 eine Ansicht, die einen schematischen Aufbau einer modifizierten Ausführungsform des optischen Systems und des Steuerungssystems zeigt.
  • Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung zur Betrachtung eines Fundus eines Auges einer zu untersuchenden Person (im Folgenden kurz ”Fundusbetrachtungsvorrichtung”) gemäß der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen ausführlich beschrieben. 1 ist eine Ansicht, die schematisch einen Aufbau eines optischen Systems und eines Steuerungssystems einer Funduskamera zeigt, die, zusätzlich zur gewöhnlichen Infrarotbetrachtung und sichtbaren Fotografie, eine Fluoreszenzbetrachtung und eine Fluoreszenzfotografie durchführen kann, wobei sie ein Vorrichtungstyp ist, der in Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform der vorigen Erfindung ist. Das optische System umfasst ein optisches Beleuchtungssystem 1, ein optisches Fluoreszenzbetrachtungs- und Fotografiesystem 2 und ein optisches Infrarotbetrachtungssystem 3.
  • Ein von einer Beleuchtungslichtquelle 10 ausgesendetes sichtbares bis infrarotes Beleuchtungslicht zum Betrachten wie etwa ein Halogenlicht wird über eine Kondensorlinse 12 und einen Halbspiegel 15 auf eine Ringspaltplatte 16 projiziert, um die Ringspaltplatte 16 zu beleuchten. Ferner wird ein von einer Beleuchtungslichtquelle 13 zum Fotografieren ausgesendetes sichtbares Beleuchtungslicht wie etwa ein Blitzlicht zur Beleuchtung der Schlitzplatte 16 über eine Kondensorlinse 14 und den Spiegel 15 auf Schlitzplatte 16 projiziert. Der Spiegel 15 richtet das Beleuchtungslicht zum Beobachten mit dem Beleuchtungslicht zum Fotografieren koaxial aus.
  • Ein Infrarot-Transmissionsfilter 11, das die Eigenschaft hat, Licht im infraroten Bereich zu transmittieren, wird nur dann aus dem Strahlengang entfernt, wenn die Fluoreszenzbetrachtung und die Fluoreszenzfotografie ausgeführt werden, und wird zu anderen Zeiten, als denen, zu denen die Fluoreszenzbetrachtung und die Fluoreszenzfotografie ausgeführt werden, in den Strahlengang eingefügt.
  • Das durch einen Ringschlitz in der Schlitzplatte 16 hindurchtretende und ringförmig ausgebildete Beleuchtungslicht tritt durch eine Zwischenlinse 17a, wird an einem Reflexionsspiegel 18 reflektiert, tritt durch eine Schwarzpunktplatte 19, die in ihrer Mitte einen schwarzen Punkt aufweist, und eine Zwischenlinse 17b, und wird auf eine Umfangsoberfläche einer Öffnung eines Lochspiegels 21 reflektiert. Anschließend wird das reflektierte Beleuchtungslicht durch eine Objektivlinse 20 einmal in die Umgebung einer Pupille eines Auges E einer zu untersuchenden Person konvergiert und aufgeweitet, um auf einen Fundus Ef des Auges E projiziert zu werden, und beleuchtet den Fundus Ef gleichmäßig.
  • Ein Anregungsfilter 60, der die Eigenschaft besitzt, Licht mit Wellenlängen von ungefähr 400 nm bis ungefähr 520 nm (blau) zu transmittieren, wird in einen Strahlengang zwischen dem Spiegel 15 und der Schlitzplatte 16 nur dann eingefügt, wenn die Fluoreszenzbetrachtung und die Fluoreszenzfotografie durchgeführt werden, und wird zu anderen Zeiten, wenn die Fluoreszenzbetrachtung und die Fluoreszenzfotografie nicht durchgeführt werden, aus dem Strahlengang entfernt.
  • Sichtbares Reflexionslicht von dem Fundus Ef tritt durch die Linse 20, die Öffnung des Spiegels 21, eine fotografische Blende 22, eine Sammellinse 23 und eine Abbildungslinse 24, um in einen dichroitischen Spiegel 25 einzutreten. Die Blende 22 ist an einer Position angeordnet, die bezüglich der Linse 20 zu der Pupille des Auges E ungefähr konjugiert ist. Die Linse 23 ist durch einen Bewegungsmechanismus, der aus einem Motor und dergleichen besteht, in einer Richtung einer optischen Achse beweglich angeordnet. Der Spiegel 25 besitzt die Eigenschaft, dass er Licht im infraroten Bereich reflektiert und Licht im sichtbaren Bereich transmittiert. Das durch den Spiegel 25 transmittierte sichtbare Reflexionslicht wird von einer CCD-Kamera 26 zur Fluoreszenzbetrachtung und -fotografie, die für den sichtbaren Bereich empfindlich ist, empfangen, um ein Bild des Fundus Ef auf ihrer Bildaufnahmeoberfläche zu bilden.
  • Ein Sperrfilter 61, der die Eigenschaft besitzt, Licht mit einer Wellenlänge von ungefähr 520 nm oder mehr zu transmittieren, wird nur zur Fluoreszenzbetracht und Fluoreszenzfotografie zwischen die Blende 22 und die Linse 23 in den Strahlengang eingefügt, und wird dann, wenn keine Fluoreszenzbetrachtung und keine Fluoreszenzfotografie ausgeführt werden, aus dem Strahlengang entfernt.
  • Das Infrarotreflexionslicht von dem Fundus Ef tritt durch die Linse 20 und weiter durch die Linse 24, um in den Spiegel 25 einzutreten. Das von dem Spiegel 25 reflektierte Infrarotreflexionslicht tritt durch eine Zwischenlinse 30, wird von einem Reflexionsspiegel 31 reflektiert und wird von einer CCD-Kamera 32 zur Infrarotbetrachtung, die für den infraroten Bereich empfindlich ist, empfangen, um ein Bild des Fundus Ef auf ihrer Bildaufnahmeoberfläche zu bilden.
  • Von den Kameras 26 und 32 ausgegebene Bildsignale werden an eine Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 ausgegeben, die eine Betriebssteuerung der gesamten Funduskamera und dergleichen ausführt. Die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40, die eine Mehrzahl von CPUs und dergleichen zur Bildverarbeitung umfasst, ist in der Lage, die eingegebenen Bildsignale parallel zu verarbeiten. Die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 ist über einen Anzeigesteuerungsteil 45 mit einem Monitor 43 verbunden.
  • Ein Speicher 41 dient der Zwischenspeicherung (Aufnahme) eines Standardfundusbildes und eines momentanen Fundusbildes, die nachstehend beschrieben sind. Ein Speicher 42 dient der Speicherung (Aufnahme) des fotografierten Fundusbildes. Ein Schalterteil 44, mit einem Schalter 44a zur Bestimmung des Standardfundusbildes, Schaltern 44b zur Änderung eines Schwellenhelligkeitspegels zur Digitalisierung des erhaltenen Fundusbildes und einem Schalter 44c zur Umschaltung von Betriebsmodi der Vorrichtung und dergleichen, ist in einer Umgebung einer nicht dargestellten Betätigungseinheit der vorliegenden Funduskamera vorgesehen.
  • Nachfolgend ist mit Bezug auf ein Flussdiagramm in 2 für die Funduskamera mit dem oben beschriebenen Aufbau erläutert, wie das Fundusbild zur Betrachtung auf dem Monitor 43 angezeigt wird. Ferner ist in der vorliegenden Ausführungsform ein Fall als ein Beispiel beschrieben, in dem die Fluoreszenzbetrachtung des Fundusbildes ausgeführt wird.
  • Mydriatica werden in das Auge E eingegeben, und ein Fluorophor (Natriumfluoreszenzlösung) wird in eine Vene injiziert. Wenn die Pupille des Auges E ausreichend geweitet ist und das Fluorophor in den Blutgefäßen des Fundus (eine Retina) zu zirkulieren beginnt, wird durch Betätigen der Betätigungseinheit wie etwa einem Joystick eine Ausrichtung ausgeführt, so dass die vorliegende Funduskamera ein vorbestimmte räumliche Beziehung bezüglich dem Auge E einnimmt.
  • Und wenn der Betriebsmodus der Vorrichtung basierend auf einem Betätigungssignal von dem Schalter 44c in einen Fluoreszenzbetrachtungs- und Fluoreszenzfotografiemodus geschaltet wird, führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 eine Steuerung dahingehend aus, dass sie den Filter 60 und den Filter 61 in die Strahlengänge einfügt und den Filter 11 aus dem Strahlengang entfernt, wobei nicht dargestellte Antriebsmittel verwendet werden. Gleichzeitig führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 eine Steuerung dahingehend aus, dass das von der Kamera 26 aufgenommene Fundusbild auf dem Monitor 43 angezeigt wird.
  • Das Beleuchtungslicht von der Lichtquelle 10 wird zur Fluoreszenzanregung durch den Filter 60 zu blauem Beleuchtungslicht gemacht, um auf den Fundus Ef projiziert zu werden. Im Fundus Ef wird das Fluorophor, das in den Blutgefäßen zirkuliert, durch das blaue Beleuchtungslicht angeregt, um eine Fluoreszenz eines Bandes oberhalb 520 nm zu erzeugen. Das Fluoreszenzlicht wird über die Linse 20 bis zu dem Spiegel 25 (einschließlich des Filters 61) von der Kamera 26 aufgenommen, und das von der Kamera 26 aufgenommene Fundusbild wird auf dem Monitor 43 angezeigt.
  • Anschließend wird die Funduskamera durch weitere Betätigung der Betätigungseinheit geringfügig bewegt, und wenn eine Anzeigeposition eines auf dem Monitor 43 angezeigten Fundusbildes 100 in eine gewünschte Position gebracht ist, wie es in 3A gezeigt ist (hier ist die Funduskamera so ausgerichtet, dass eine Optikuspapille 100a in der Mitte des Monitors 43 angeordnet ist), wird das auf dem Monitor 43 angezeigte Fundusbild 100 auf der Grundlage eines Betätigungssignals von dem Schalter 44a von der Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 als das Standardfundusbild in dem Speicher 41 gespeichert (aufgenommen) (Schritt 1).
  • Wenn das Standardfundusbild gewonnen wurde, wird ein Fundusbild, welches anschließend von der Kamera 26 aufgenommen werden muss, in Form von aufeinanderfolgenden Rahmen in einer Zeitreihe von der Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 als das momentane Fundusbild in dem Speicher 41 gespeichert (aufgenommen) (Schritt 2).
  • Anschließend führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 eine Steuerung dahingehend aus, dass sie das Standardfundusbild und das momentane Fundusbild, die in dem Speicher 41 gespeichert (aufgenommen) sind, auf der Grundlage eines vorbestimmten Schwellenhelligkeitpegels digitalisiert (Schritt 3). Hier ist 4A ein Rahmenformat, das Pixel für Pixel einen Teil des Fundusbildes zeigt. Ferner bezeichnen P00, P10, P20 und dergleichen Adressen jeweiliger Pixel des auf dem Monitor 43 angezeigten Fundusbildes, und schraffierte Pixel (z. B. P20, P40 und dergleichen) zeigen an, dass deren Helligkeit ausreichend höher als die der anderen Pixel ist. Ferner zeigt 5 ein schematisches Diagramm, das die Helligkeit in einer Pixelreiche (P00, P10, P20, P30, P40 ...) zeigt.
  • Wie in 5 gezeigt ist, ändert sich die Helligkeit der jeweiligen Pixel von Pixel zu Pixel. Daher wird die Helligkeit so digitalisiert, dass in dem Pixel, in dem die Helligkeit nicht unterhalb eines Schwellenhelligkeitspegels T liegt, ein Bit auf 1 (Bit 1) gesetzt wird, und in dem Pixel, in dem die Helligkeit niedriger als der Schwellenhelligkeitspegel T ist, wird ein Bit auf 0 (Bit 0) gesetzt. Auf diese Weise wird das Standardfundusbild, wie es in 4A gezeigt ist, in ein digitalisiertes Standardfundusbild umgewandelt, das aus den Bits 0 und den Bits 1 besteht, wie es in 4B gezeigt ist. Ferner wird, in der gleichen Weise wie oben beschrieben, das momentane Fundusbild auf der Grundlage des Schwellenhelligkeitspegels T digitalisiert, um in ein digitalisiertes momentanes Fundusbild umgewandelt zu werden. Im übrigen werden die Bilder in der vorliegenden Ausführungsform Pixel für Pixel digitalisiert, es kann jedoch eine Mehrzahl von Pixeln als eine Einheit digitalisiert werden. Als Beispiel sei angenommen, dass vier aneinandergrenzende Pixel eine Einheit bilden, und es ist weiter angenommen, dass ein durchschnittlicher Wert der jeweiligen Helligkeit der vier Pixel die Helligkeit der vier Pixel bildet, wobei das Bild auf der Grundlage des Schwellenhelligkeitspegels T digitalisiert wird. Ferner kann der Schwellenhelligkeitswert T durch die Schalter 44b geändert werden.
  • Als nächstes führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 durch eine UND-Operation oder ODER-Operation des digitalisierten Standardfundusbildes und des digitalisierten momentanen Fundusbildes eine Steuerung dahingehend aus, dass sie einen Abgleich zwischen Matrizen vornimmt, die aus Mengen von Bits bestehen, die durch die Digitalisierung gewonnen werden, so dass die relative räumliche Differenz (Abweichung) des digitalisierten momentanen Fundusbildes von dem digitalisierten Standardfundusbild gewonnen wird (Schritt 4). 6A bis 6B sind schematische Diagramme, die den Abgleich zwischen einem digitalisierten Standardfundusbild 200 und einem digitalen momentanen Fundusbildes 201 darstellen.
  • Z. B. führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40, wie es in den 6A bis 6B gezeigt ist, eine Steuerung dahingehend aus, dass das Bild 201 bezüglich des Bildes 200 vertikal und horizontal nur wenige Pixel bewegt wird, und dass sie die UND- oder ODER-Operation ausführt, um eine räumliche Beziehung zu finden, in der sich Bitreihen in den Bildern in einem Abschnitt, in dem sich die Bilder 200 und 201 überlappen, am ehesten entsprechen. Ferner kann die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40, die mit Hilfe der CPUs in der Lage ist, eine Parallelverarbeitung auszuführen, eine Steuerung dahingehend ausführen, dass sie beim Überlappen von Mustern der Bilder 200 und 201 eine Mehrzahl von UND-Operationen oder ODER-Operationen zeitgleich ausführt.
  • Im Übrigen wird, wenn zum Gewinnen der relativen räumlichen Differenz zwischen dem digitalisierten momentanen Fundusbild und dem digitalisierten Standardfundusbild die UND-Operation ausgeführt wird, eine räumliche Beziehung herausgefunden, in der die Summe von UND (die Anzahl der Bits, die AN (Bit 1) sind) in dem Abschnitt die größte ist, in dem sich das digitalisierte Standardfundusbild und das digitalisierte momentane Fundusbild überlappen. Anschließend wird aus der gefundenen räumlichen Beziehung zwischen den jeweiligen digitalisierten Fundusbildern eine zweidimensionale räumliche Differenz (Abweichung) des digitalisierten momentanen Fundusbildes von dem digitalisierten Standardfundusbild gewonnen. Ferner wird, wenn die ODER-Operation verwendet wird, eine räumliche Beziehung herausgefunden, bei der die Summe von ODER (die Anzahl der Bits, die AN (Bit 1) sind) in dem Bereich am kleinsten ist, in dem sich das digitalisierte Standardfundusbild und das digitalisierte momentane Fundusbild überlappen. Anschließend wird aus der gefundenen räumlichen Beziehung zwischen den jeweiligen digitalisierten Fundusbildern die zweidimensionale räumliche Differenz des digitalisierten momentanen Fundusbildes von dem digitalisierten Standardfundusbild gewonnen.
  • Die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 führt eine Steuerung dahingehend aus, dass sie die räumliche Differenz, die durch die oben beschriebene UND- oder ODER-Operation gewonnen wird, als Daten zur Korrektur der Anzeigeposition des momentanen Fundusbildes in den Anzeigesteuerungsteil 45 überträgt. Der Anzeigesteuerungsteil 45 führt eine Steuerung dahingehend aus, dass er die Anzeigeposition des momentanen Fundusbildes auf der Grundlage der empfangenen Korrekturdaten korrigiert, um das Bild auf dem Monitor 43 anzuzeigen (Schritt 5). Demzufolge besitzt das auf dem Monitor 43 angezeigte momentane Fundusbild eine räumliche Beziehung, die in etwa dem Standardfundusbild entspricht.
  • Ferner führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 eine Steuerung dahingehend aus, dass sie das Standardfundusbild aus dem Speicher 41 löscht und das auf dem Monitor 43 angezeigte momentane Fundusbild (das momentane Fundusbild verglichen mit dem Standardfundusbild, das gelöscht ist) als ein neues Standardfundusbild für ein momentanes Fundusbild, das als nächstes gespeichert (aufgenommen) wird, einstellt (d. h. das momentane Standardbild wird erneuert). Die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 führt eine Steuerung dahingehend aus, dass sie als nächstes das momentane Fundusbild, das gespeichert (aufgenommen) ist, digitalisiert, um auf der Grundlage des neuen Standardfundusbildes eine räumliche Korrektur des momentanen Fundusbildes auszuführen, und dass sie das momentane Fundusbild auf dem Monitor 43 anzeigt. Wie oben beschrieben ist, wird die Einstellung des momentanen Fundusbildes, das momentan auf dem Monitor 43 angezeigt ist, als das Standardfundusbild für das momentane Fundusbild, das als nächstes auf dem Monitor 43 angezeigt werden soll, rahmenweise durchgeführt, so dass ein Fehler minimal gehalten werden kann, der durch einen von dem sich durch die Blutgefäße in dem Fundus bewegenden Fluorophor hervorgerufenen Helligkeitsübergang in dem Fundusbild im Laufe der Zeit bewirkt wird. Ferner wird in der vorliegenden Ausführungsform das Standardfundusbild rahmenweise erneuert, was jedoch nicht einschränkend ist, sondern es kann auch jeweils nach einigen Rahmen oder jeweils nach einer vorbestimmten Zeitspanne erneuert werden.
  • Im Übrigen wird gemäß der vorliegenden Ausführungsform, wenn die räumliche Differenz zwischen dem momentanen Fundusbild und dem Standardfundusbild bei der Anzeige des momentanen Fundusbildes auf dem Monitor 43 vorhanden ist, das momentane Fundusbild angezeigt, nachdem dessen Position korrigiert worden ist, so dass sie in etwa mit der Anzeigeposition des Standardfundusbildes übereinstimmt. Daher ist es vorteilhaft, dass jeweilige Bildaufnahmebereiche der Kamera 26 und 32 ausreichend größer als ein Anzeigebereich des Monitors 43 gemacht sind. Ferner führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40, wenn das gesamte Fundusbild als Folge der Korrektur der Anzeigeposition des momentanen Fundusbildes nicht auf dem Monitor 43 angezeigt werden kann, eine Steuerung dahingehend aus, dass das momentane Fundusbild so wie es ist angezeigt wird, ohne dessen Anzeigeposition zu korrigieren. In einem solchen Fall führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 eine Steuerung dahingehend aus, dass sie einen Hinweis auf dem Monitor 43 anzeigt, der besagt, dass die Anzeigeposition nicht korrigiert wurde oder dass die Ausrichtung erneut ausgeführt werden muss.
  • Üblicherweise wird das auf dem Monitor angezeigte Fundusbild durch Bewegungen des Auges wie etwa Schwingungen des Augapfels, einer Änderung der Blickrichtung oder dergleichen unbeabsichtigt bewegt. Daher werden gemäß der vorliegenden Ausführungsform, wie sie oben beschrieben ist, das Standardfundusbild und das momentane Fundusbild, die in den Speicher gespeichert (aufgenommen) sind, jeweils digitalisiert, und die Anzeigeposition des momentanen Fundusbildes wird durch Vergleich zwischen den jeweiligen digitalisierten Fundusbildern rahmenweise so korrigiert, dass sie in etwa mit der Anzeigeposition des Standardfundusbildes übereinstimmt, so dass das korrigierte momentane Fundusbild auf dem Monitor angezeigt wird. Daher scheint die Anzeigeposition des momentanen Fundusbildes auf dem Monitor in etwa der Anzeigeposition des Standardfundusbildes zu entsprechen, selbst wenn sich das Auge bewegt, und die Anzeigeposition des momentanen Fundusbildes scheint festgelegt zu sein, so dass es leicht ist, das Fundusbild zu betrachten.
  • Ferner ist gemäß der vorliegenden Ausführungsform das gesamte Fundusbild digitalisiert, während die Blutgefäße oder der Optikpapillus nicht herausgenommen sind/ist, so dass die vorliegende Erfindung zur Anzeige eines Fundusbildes zur Betrachtung mit infrarotem Beleuchtungslicht verwendet werden kann, wobei das Fluorophor zur Betonung und Darstellung der Blutgefäße nicht verwendet wird.
  • Ferner wird das Fundusbild zur Infrarotbetrachtung als ein Bewegtbild in schwarzweiß auf dem Monitor angezeigt, jedoch kann es auch als farbiges bewegtes Bild angezeigt werden. Eine weitere Ausführungsform des optischen Systems und des Steuerungssystems für die Farbdarstellung ist mit Bezug auf 7 beschrieben.
  • Eine Ausgabeeinheit 50, die eine Lichtquelle zur unabhängigen Aussendung von Drei-Farben-Laserstrahlen in rot, grün und blau umfasst, ist in der Lage, zwischen den Strahlen in den jeweiligen Farben in einer kurzen Zeitspanne umzuschalten und die jeweiligen Strahlen auszusenden. Der von der Ausgabeeinheit 50 ausgesendete Strahl tritt durch eine Linse 51 und einen Halbspiegel 52 und wird an einem Reflexionsspiegel 53, einem Polygonspiegel 54, einem Konkavspiegel 55, einem Galvanospiegel 56 und einem konkaven Spiegel 57 reflektiert. Dann wird der Strahl zweidimensional (in X- und Y-Achsenrichtungen) über den Fundus Ef geführt, um den Fundus Ef zu bestrahlen. Darüber ist der Spiegel 54 zur Veranschaulichung so dargestellt, dass eine Drehachse von ihm die gleiche wie die des Spiegels 56 ist, doch sind die jeweiligen Drehachsen tatsächlich orthogonal zueinander.
  • Ein Reflexionsstrahl von dem Fundus Ef wird über den Spiegel 57 bis zu dem Spiegel 53 geleitet von dem Spiegel 52 reflektiert, um über eine Linse 58 von einem Fotodetektor 59 wie etwa ein APD (Lawineneffekt-Fotodiode) empfangen zu werden. Ferner ist der Fotodetektor so angeordnet, dass er bezüglich der Linse 58 in etwa konjugiert zu dem Fundus Ef ist.
  • Wenn die Strahlen in den drei Farben von der Ausgabeeinheit 50 aufeinanderfolgend unabhängig voneinander ausgesendet werden und jeweilige Fundusbilder auf dem Fotodetektor 59 gebildet werden, führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 eine Steuerung dahingehend aus, dass die jeweiligen Fundusbilder einmal in den Speicher 41 gespeichert (aufgenommen) werden. Wenn all die jeweiligen Fundusbilder in dem Speicher 41 gespeichert (aufgenommen) sind, führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 eine Steuerung dahingehend aus, dass die in dem Speicher 41 gespeicherten (aufgenommenen) Fundusbilder auf der Grundlage eines vorbestimmten Schwellenhelligkeitspegels digitalisiert werden. Als nächstes führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 eine Steuerung dahingehend aus, dass sie die oben erwähnte UND- oder ODER-Operation an den digitalisierten Fundusbildern (für die drei Farben) ausführt, um eine räumliche Beziehung zu finden, in der sich die jeweiligen Fundusbilder am ehesten entsprechen. Und aus der räumlichen Beziehung werden die Anzeigepositions-Korrekturdaten für die jeweiligen Fundusbilder berechnet. Wenn die Korrekturdaten für die jeweiligen digitalisierten Fundusbilder durch die UND- oder ODER-Operation gewonnen sind, führt die Berechnungs- und Steuerungseinheit 40 eine Steuerung dahingehend aus, dass sie die Korrekturdaten in den Anzeigesteuerungsteil 45 überträgt. Der Anzeigesteuerungsteil 45 führt auf der Grundlage der empfangenen Korrekturdaten für die jeweiligen digitalisierten Fundusbilder eine Steuerung dahingehend aus, dass Anzeigepositionen der jeweiligen Fundusbilder korrigiert und dass die jeweiligen Fundusbilder zur Anzeige auf dem Monitor 43 überlagert werden. Demzufolge kann ein zusammengesetztes Fundusbild in Farbe und ohne eine räumliche Differenz auf dem Monitor 43 angezeigt werden. Ferner kann das farbige Fundusbild durch Bestimmen eines Standardfundusbildes und durch rahmenweises Ausführen der oben beschriebenen Operationen als ein Bewegtbild auf dem Monitor angezeigt werden, wobei die Bewegung einer Anzeige auf dem Monitor, die durch die Augenbewegung verursacht wird, kontrolliert wird.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass in der obigen Beschreibung die Funduskamera als ein Beispiel genommen wurde, was jedoch keine Begrenzung darstellt. Z. B. kann die vorliegende Erfindung auf eine Vielzahl von Vorrichtungen wie etwa einen Perimeter zu Untersuchung eines Gesichtsfeldes eines Auges einer zu untersuchenden Person angewendet werden, in dem das Testziel an einer beliebigen Position auf einem Fundus dargestellt wird, während ein Fundusbild zur Betrachtung auf einem Monitor angezeigt wird.
  • Die vorangegangene Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zu Zwecken der Darstellung und Beschreibung angegeben worden. Es ist nicht beabsichtigt, erschöpfend zu sein oder die Erfindung auf die offenbarte genaue Form zu begrenzen, und Modifikationen und Variationen sind möglich angesichts der obigen Lehren und können aus der Anwendung der Erfindung gewonnen werden. Die Ausführungsform, die gewährt und beschrieben wurden, um die Prinzipien der Erfindung und ihre praktische Anwendung zu erklären, um es dem Fachmann zu ermöglichen, die Erfindung verschiedener Ausführungsformen und mit verschiedenen Modifikationen zu verwenden, sind für die erwogene spezielle Anwendung geeignet. Der Umfang der Erfindung ist durch die beigefügten Ansprüche und ihre Äquivalente definiert.

Claims (4)

  1. Vorrichtung zur Betrachtung eines Fundus eines Auges (E) einer zu untersuchenden Person, wobei die Vorrichtung umfasst: – ein optisches Betrachtungssystem mit einem Bildaufnahmeelement (26), das Fundusbilder in einer Zeitreihe gewinnt; – ein Bestimmungsteil (44a), das eines der gewonnenen Fundusbilder als ein Standardfundusbild bestimmt; – ein Speicherteil (41), das – das Standardfundusbild speichert, und – ein nach dem Standardfundusbild gewonnenes Fundusbild als ein momentanes Fundusbild speichert; – ein Berechnungsteil (40), das – das Standardfundusbild auf der Grundlage eines Schwellenhelligkeitspegels digitalisiert, um ein digitalisiertes Standardfundusbild zu erhalten, – ein momentanes Fundusbild, das nach der Bestimmung des Standardfundusbildes gewonnen wird, auf der Grundlage des Schwellenhelligkeitspegels digitalisiert, um ein digitalisiertes momentanes Fundusbild zu erhalten, und – das erhaltene digitalisierte momentane Fundusbild mit dem gewonnenen digitalisierten Standardfundusbild zweidimensional vergleicht, um eine räumliche Differenz zwischen beiden zu gewinnen; und – ein Anzeigesteuerungsteil (45), das eine Steuerung dahingehend ausführt, dass eine Anzeigeposition des momentanen Fundusbildes auf einem Monitor (43) eines Anzeigeteils auf der Grundlage der gewonnenen räumlichen Differenz korrigiert wird, um eine räumliche Beziehung zu haben, die etwa dem Standardfundusbild entspricht, und das korrigierte momentane Fundusbild auf dem Monitor (43) anzeigt; dadurch gekennzeichnet, dass: – das Bestimmungsteil (44a) das korrigierte Fundusbild in vorbestimmten Bildintervallen der gewonnenen Fundusbilder als ein neues Standardfundusbild bestimmt; und – das Speicherteil (41) das schon gespeicherte Standardfundusbild löscht und das bestimmte neue Standardfundusbild speichert.
  2. Vorrichtung zur Betrachtung des Fundus gemäß Anspruch 1, wobei das Berechnungsteil (40) – das digitalisierte momentane Fundusbild mit dem digitalisierten Standardfundusbild zweidimensional vergleicht, und – durch entweder eine UND-Operation oder eine ODER-Operation eine Differenz zwischen entsprechenden Bitreihen, die die jeweiligen digitalisierten Fundusbilder bilden, gewinnt, um die räumliche Differenz zu gewinnen.
  3. Vorrichtung zur Betrachtung des Fundus gemäß Anspruch 1, wobei das Anzeigesteuerungsteil (45) das momentane Fundusbild ohne eine Korrektur von dessen Anzeigeposition anzeigt, wenn das gesamte momentane Fundusbild mit einer Korrektur der Anzeigeposition nicht auf dem Monitor (43) angezeigt werden kann.
  4. Vorrichtung zur Betrachtung des Fundus gemäß Anspruch 1, wobei die Vorrichtung ferner umfasst: – eine Ausgabeeinheit (50), die Drei-Farben-Laserstrahlen in rot, grün und blau unabhängig voneinander aussendet; und – eine Ablenkungseinheit (45, 56), die die ausgesendeten jeweiligen Strahlen zweidimensional über den Fundus führt; – wobei das Berechnungsteil (40) die durch die jeweiligen Strahlen gebildeten jeweiligen Fundusbilder, die von dem Bildaufnahmeelement (26) gewonnen werden, auf der Grundlage des Schwellenhelligkeitspegels digitalisiert, um die jeweiligen digitalisierten Fundusbilder zu erhalten, und die gewonnenen jeweiligen digitalisierten Fundusbilder zweidimensional vergleicht, um räumliche Differenzen zwischen ihnen zu gewinnen, und – wobei das Anzeigesteuerungsteil (45) eine Steuerung dahingehend ausführt, dass es die jeweiligen Fundusbilder auf der Grundlage der gewonnenen räumlichen Differenzen ausrichtet und die jeweiligen anzuzeigenden Fundusbilder als ein zusammengesetztes Fundusbild auf dem Monitor (43) überlagert.
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