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DE102004060922A1 - Klebstofffilm zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung - Google Patents

Klebstofffilm zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung Download PDF

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DE102004060922A1
DE102004060922A1 DE102004060922A DE102004060922A DE102004060922A1 DE 102004060922 A1 DE102004060922 A1 DE 102004060922A1 DE 102004060922 A DE102004060922 A DE 102004060922A DE 102004060922 A DE102004060922 A DE 102004060922A DE 102004060922 A1 DE102004060922 A1 DE 102004060922A1
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Germany
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adhesive film
adhesive
conductor
semiconductor chip
semiconductor device
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DE102004060922A
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English (en)
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DE102004060922A8 (de
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Kazuhito Ibaraki Hosokawa
Takuji Ibaraki Okeyui
Kazuhiro Ibaraki Ikemura
Keisuke Ibaraki Yoshikwawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nitto Denko Corp
Original Assignee
Nitto Denko Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nitto Denko Corp filed Critical Nitto Denko Corp
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    • H10W74/019
    • H10W72/071
    • H10W74/01
    • H10W74/111
    • H10W72/073
    • H10W72/07304
    • H10W72/075
    • H10W72/07504
    • H10W72/5522
    • H10W72/884
    • H10W74/00
    • H10W90/736
    • H10W90/756

Landscapes

  • Encapsulation Of And Coatings For Semiconductor Or Solid State Devices (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Adhesive Tapes (AREA)
  • Lead Frames For Integrated Circuits (AREA)

Abstract

Ein Klebstofffilm zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung, umfassend eine heißhärtende Klebstoffschicht und eine wärmebeständige Stützschicht, wobei der Klebstofffilm auf ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung angewendet wird, umfassend die Schritte (a) Einbetten mindestens eines Teils eines Leiters in dem Klebstofffilm, um einen dazu angehafteten Leiter zu bilden; (b) Montieren eines Halbleiterchips an dem Leiter; (c) Verbinden des Halbleiterchips mit dem Leiter; (d) Verkapseln des Halbleiterchips mit einem Verkapselungsharz; und (e) Entfernen des Klebstofffilms von dort. Der Klebstofffilm kann geeignet zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung mit einem so genannten Standoff verwendet werden, wobei ein Teil eines Leiters aus einem Verkapselungsharz herausragt.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Klebstofffilm zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung und ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung.
  • Erörterung des Standes der Technik
  • In den letzten Jahren wurde die CSP- (Chipgröße/Skalierungspaket, Chip Size/Scale Package) Technik in LSI- (Large Scale IC, Großintegrations-IC) Montagetechnologie bemerkt. In der CSP-Technik ist ein Paket mit Leitungsanschlüssen innerhalb davon, wie durch ein QFN (Quad Flat Non-leaded package, Quad-Flat-Nicht-Leitungs-Paket) dargestellt, eines von Paketformen, die aus der Sicht von Miniaturisierung und hoher Integration besonders bemerkenswert sind. Unter den Verfahren zum Herstellen eines oben beschriebenen QFN war kürzlich besonders ein Verfahren für drastisches Verbessern von Produktivität pro Fläche eines Leitungsrahmens durch systematisches Anordnen vieler Chips für ein QFN in Mikroplättchenen (die pads) in Paketmusterregionen eines Leitungsrahmens, gleichzeitiges Verkapseln mit einem Verkapselungsharz in Hohlräumen einer Gussform und danach Schneiden des Leitungsrahmens in einzelne QFN-Strukturen durch Plättchenbilden (dicing) bemerkenswert.
  • In dem Verfahren zum Herstellen von QFN, worin viele Halbleiterchips gleichzeitig verkapselt sind, wird eine äußere Seite einer Harzverkapselungsregion, die sich von der Paketmusterregion nach außen erstreckt, nur durch die Gussmodellform während der Harzverkapselung geklemmt. Deshalb ist es in der Paketmusterregion, insbesondere in dem zentralen Abschnitt davon, da die äußere Leitungsfläche nicht mit einem ausreichenden Druck an die Gussmodellform gedrückt werden kann, sehr schwierig, Schwund des Verkapselungsharzes zu der äußeren Leitungsseite zu verhindern, und als ein Ergebnis wird wahrscheinlich ein Problem einer Beschichtung der Anschlüsse des QFN mit dem Harz verursacht.
  • Angesichts des obigen wurde in dem Verfahren zum Herstellen eines QFN ein Verfahren zum Verhindern von Schwund von Verkapselungsharz zu einer äußeren Seite vorgeschlagen, umfassend Anhaften eines Klebstoffbandes an einer äußeren Padfläche des Leitungsrahmens, wobei sich dadurch ein Versiegelungseffekt durch Maskieren der äußeren Padfläche des Leitungsrahmens mit dem Klebstoffband ergibt (siehe japanisches Patent Offenlegungsnummer 2000-294580). In diesem Verfahren wird das Klebstoffband zusammen mit der äußeren Padfläche des Leitungsrahmens in dem Beginn der Herstellungsschritte angehaftet, und danach während eines Halbleiterchip-Montageschrittes, und eines Drahtbondierungsschrittes bis zu einem Verkapselungsschritt mit einem Verkapselungsharz zusammen angehaftet.
  • Ferner wurde in vergangenen Jahren auch ein Verfahren zum Herstellen einer sogenannten leitungslosen (leadless) Halbleitereinrichtung vorgeschlagen, worin der Halbleiter durch Anhaften zusammen mit einer Kupferfolie zu einem Stützen und Ätzen des Leiters (siehe japanisches Patent Offenlegungsnummer HEI 9-252014) für den Zweck einer weiteren Ausdünnung der Halbleitereinrichtung gebildet wird. Gemäß diesem Verfahren kann, da der Leiter auf einer Stütze ausgebildet wird, der Leiter dünner gemacht werden. Auch gibt es während Plättchenbilden wenig Abnutzung einer Klinge, da es nicht notwendig ist, den Leitungsrahmen zu schneiden, wenn einzelne Halbleitereinrichtungen erhalten werden, die mit einem Verkapselungsharz geformt sind.
  • Es ist notwendig, dass das Klebstoffband und die Stütze in den oben erwähnten Verfahren verwendet werden, nicht nur um Schwund eines Verkapselungsharzes zu verhindern, sondern auch um Eigenschaften zu haben, die die Anforderung erfüllen, wie etwa hohe Wärmebeständigkeit, die ausreichend ist, hohen Temperaturen in einem Halbleiterchip-Montageschritt zu widerstehen; keine Behinderung mit empfindlicher Betriebsfähigkeit in dem Drahtbondierungsschritt; und Ermöglichen, dass der Klebstoff gut abgestreift wird, ohne an einem Adhärent nach der Terminierung des Verkapselungsschrittes zu verbleiben.
  • Angesichts des obigen wurde in dem Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung ein silikonbasierter Klebstoff mit ausgezeichneter Wärmebeständigkeit und geeignetem Elastizitätsmodul und Klebstoffkraft allgemein in der Klebstoffschicht des Klebstofffilms, der schließlich abzustreifen ist, verwendet.
  • Da jedoch der silikonbasierte Klebstoff, der in einem wärmebeständigen Klebstoffband verwendet wird, zu einem hohen Ausmaß für den Zweck einer Erhöhung der Wärmebeständigkeit kreuz-verknüpft ist, hat der Klebstoff einen hohen Elastizitätsmodul und schlechte Fluidität. In dem Fall einer Herstellung einer Halbleitereinrichtung mit einem sogenannten Standoff, worin ein Teil eines Leiters aus einem Verkapse lungsharz herausragt, hat der silikonbasierte Klebstoff deshalb einen Nachteil dadurch, dass es schwierig ist, einem Teil des Leiters zu ermöglichen, in der Klebstoffschicht in dem Herstellungsschritt eingebettet zu werden.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Klebstofffilm zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung vorzusehen, der schließlich in dem Verfahren zu entfernen ist, der in der Herstellung einer Halbleitereinrichtung mit einem sogenannten Standoff, worin ein Teil eines Leiters aus einem Verkapselungsharz herausragt, geeignet verwendet werden kann.
  • Diese und andere Ziele der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung offensichtlich.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden vorgesehen:
    • (1) ein Klebstofffilm zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung, umfassend eine heißhärtende Klebstoffschicht und eine wärmebeständige Stützschicht, wobei der Klebstofffilm auf ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung angewendet wird, die Schritte umfassend: (a) Einbetten mindestens eines Teils eines Leiters in dem Klebstofffilm, um einen dazu angehafteten Leiter zu bilden; (b) Montieren eines Halbleiterchips an dem Leiter; (c) Verbinden des Halbleiterchips mit dem Leiter; (d) Verkapseln des Halbleiterchips mit einem Verkapselungsharz; und (e) Entfernen des Klebstofffilms von dort; und
    • (2) ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung, die Schritte umfassend: (a) Einbetten mindestens eines Teils eines Leiters in einem Klebstofffilm, um einen dazu angehafteten Leiter zu bilden; (b) Montieren eines Halbleiterchips an dem Leiter; (c) Verbinden des Halbleiterchips mit dem Leiter; (d) Verkapseln des Halbleiterchips mit einem Verkapselungsharz; und (e) Entfernen des Klebstofffilms von dort,
    wobei der Klebstofffilm eine heißhärtende Klebstoffschicht und eine wärmebeständige Stützschicht umfasst.
  • Durch Verwenden des Klebstofffilms der vorliegenden Erfindung kann eine Halbleitereinrichtung mit einem Standoff, wobei der Halbleiter hohe Montagezuverlässigkeit aufweist, stabil hergestellt werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische Ansicht, die eine Ausführungsform des Verfahrens zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung unter Verwendung des Klebstofffilms der vorliegenden Erfindung zeigt; und
  • 2 ist eine Querschnittsansicht, die eine Ausführungsform einer Halbleitereinrichtung zeigt, die mit dem Klebstofffilm der vorliegenden Erfindung erhalten werden kann.
  • Bezugszeichen in 1 und 2 sind wie folgt.
  • 1 ist eine heißhärtende Klebstoffschicht, 2 ist eine wärmebeständige Stützschicht, 3 ist ein Klebstofffilm, 4 ist ein Leiter, 5 ist ein Halbleiterchip, 6 ist ein Klebstoff, 7 ist ein Draht und 8 ist ein Verkapselungsharz.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Der Klebstofffilm der vorliegenden Erfindung umfasst eine heißhärtende Klebstoffschicht und eine wärmebeständige Stützschicht.
  • Der Klebstoff, der in der heißhärtenden Klebstoffschicht enthalten ist, inkludiert verschiedene druckempfindliche Klebstoffe, wie etwa silikonbasierte druckempfindliche Klebstoffe und druckempfindliche Klebstoffe aus Acryl, und verschiedene Klebstoffe, wie etwa Epoxid-/gummibasierte Klebstoffe und polyimid-basierte Klebstoffe. Unter ihnen werden Epoxid-/gummibasierte heißhärtende Klebstoffe, die Epoxidharze und Gummikomponenten enthalten, vorzugsweise aus der Sicht von Wärmebeständigkeit und Adhäsion verwendet.
  • Als das Epoxidharz wird ein Gemisch mit zwei oder mehr Epoxidgruppen in einem Molekül bevorzugt. Das Epoxidharz inkludiert Glycidylamin-Epoxidharze, Bisphenol-F-Epoxidharze, Bisphenol-A-Epoxidharze, Phenol-Novalak-Epoxidharze, Cresol-Novalak-Epoxidharze, Biphenyl-Epoxidharze, Naphtalen-Epoxidharze, aliphatische Epoxidharze, alizyklische Epoxidharze, heterozyklische Epoxidharze, Spiro-Ring-enthaltende Epoxidharze, halonhaltige Epoxidharze und dergleichen. Diese Epo xidharze können allein oder in einer Beimischung von zwei oder mehr Arten verwendet werden.
  • Der Inhalt des Epoxidharzes in dem Klebstoff reicht vorzugsweise von 40 bis 95 Gew.-%, wünschenswerter von 60 bis 80 Gew.-%, aus der Sicht von Wärmebeständigkeit und Flexibilität.
  • Das Epoxidäquivalent des Epoxidharzes ist vorzugsweise 1000 g/äq oder weniger, wünschenswerter 650 g/äq oder weniger aus der Sicht zum Verhindern dessen, dass der Klebstoff an einem Adhärent nach Abstreifen des Klebstofffilms verbleibt.
  • Die Gummikomponenten inkludieren jene, die konventionell für epoxid-basierte Klebstoffe verwendet werden, wie etwa NBR (Acrylnitril-Butadien-Gummi) und Acryl-Gummi. Unter ihnen ist ein copolymerisiertes Gummi, das einen Acrylnitril-Rest in einem Verhältnis von 5 Gew.-% oder mehr enthält, wünschenswert, und wünschenswerter ein mit einer Carboxyl-Gruppe modifiziertes Gummi, aus der Sicht eines leichten Abstreifens des Klebstofffilms nach Ausformung eines Verkapselungsharzes. Das Gummi inkludiert ein Acrylnitril-Butadien-Gummi, wie etwa "Nipol 1072J" (kommerziell verfügbar von ZEON CORPORATION), und ein Acryl-Gummi, wie etwa "PARACRON ME2000" (kommerziell verfügbar von Negami Chemical Industrial Co., Ltd.). Hier ist das Copolymerisationsverhältnis von Acrylnitril vorzugsweise von 5 bis 30 Gew.-%, wünschenswerter von 5 bis 20 Gew.-%.
  • Der Inhalt der Gummikomponente in dem Klebstoff reicht vorzugsweise von 5 bis 40 Gew.-%, wünschenswerter von 5 bis 30 Gew.-%, aus der Sicht von Flexibilität und Wärmewiderstandsfähigkeit.
  • Ferner ist es wünschenswert, dass der Klebstoff ein Aushärtemittel zum Aushärten des Epoxidharzes enthält, das eine Aus härtekomponente ist. Das Aushärtemittel inkludiert Phenol-Harze, verschiedene imidazol-basierte Gemische und Derivate davon, Hydrazid-Gemische, Dizyandiamid, mikro-gekapselte Produkte davon und dergleichen. In einem Fall z.B., wo ein Phenol-Harz als ein Aushärtemittel enthalten ist, kann auch ein phosphor-basiertes Gemisch, wie etwa Triphenylphosphin, oder dergleichen zusammen als ein Aushärtebeschleuniger verwendet werden.
  • Es kann aber der Inhalt des Aushärtemittels in dem Klebstoff nicht notwendigerweise auf einen speziellen Wert gesetzt werden, da der Inhalt abhängig von den Arten davon variiert. In einem Fall, wo ein Phenol-Harz als das Aushärtemittel verwendet wird, ist es wünschenswert, dass das Phenol-Harz in einer Menge äquivalent zu dem Epoxidharz enthalten ist. Bezüglich jedem von dem Inhalt des anderen Aushärtemittels und des Aushärtebeschleunigers ist der Inhalt vorzugsweise von 0,05 bis 5 Teilen nach Gewicht, wünschenswerter von 0,1 bis 3 Teilen nach Gewicht basierend auf 100 Teilen nach Gewicht des Epoxidharzes.
  • Des weiteren kann die heißhärtende Klebstoffschicht verschiedene Zuschläge, wie etwa anorganische Füllstoffe, organische Füllstoffe, Pigmente, Widerstandsmittel gegen Alterung (Antioxidationsmittel), silan-koppelnde Mittel, klebrigmachende Mittel innerhalb des Bereichs, in dem sich verschiedene Eigenschaften des Klebstofffilms nicht verschlechtern würden, enthalten. Unter diesen Zuschlagstoffen sind Widerstandsmittel gegen Alterung zum Verhindern von Wertminderung bei hohen Temperaturen effektiv.
  • Die Stärke der heißhärtenden Klebstoffschicht reicht vorzugsweise von ungefähr 1 bis ungefähr 50 μm, wünschenswerter von ungefähr 5 bis ungefähr 30 μm aus der Sicht einer filmbildenden Eigenschaft.
  • In der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert, dass die heißhärtende Klebstoffschicht spezifizierte Elastizität aufweist. Speziell wenn die heißhärtende Klebstoffschicht zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung verwendet wird, hat in dem Schritt (a), der nachstehend beschrieben wird, die heißhärtende Klebstoffschicht vorzugsweise eine geringe Viskosität bei einer Temperatur, wo der Klebstofffilm zusammen mit einem Leiter angehaftet wird, damit ein Teil des Leiters in der Klebstoffschicht eingebettet wird. Nach thermischer Aushärtung ist es wünschenswert, dass die heißhärtende Klebstoffschicht eine hohe Viskosität aufweist, damit der Leiter stabil fixiert wird. Ferner ist es wünschenswert, dass der Klebstofffilm ausgezeichnete Wärmebeständigkeit aufweist, sodass die Halbleitereinrichtungen unter Hochtemperaturbedingungen stabil hergestellt werden können, da eine Wärmehistorie nahe 200°C in dem Verbindungsschritt oder dem Harzverkapselungsschritt bei der Herstellung von Halbleitereinrichtungen angewendet wird. Aus dem obigen Gesichtspunkt hat die heißhärtende Klebstoffschicht einen Elastizitätsmodul vorzugsweise von 1 × 102 bis 1 × 104 Pa, wünschenswerter von 1 × 102 bis 1 × 103 Pa bei 120°C vor Aushärten. Die heißhärtende Klebstoffschicht hat einen Elastizitätsmodul von 1 MPa oder höher, wünschenswerter von 1,5 bis 100 MPa bei 200°C nach Aushärten.
  • Außerdem ist es wünschenswert, dass der Klebstofffilm der vorliegenden Erfindung von einer Halbleitereinrichtung ohne Ablösen eines Leiters von einem Verkapselungsharz in dem nachstehend beschriebenen Schritt (e) leicht abgestreift wird. Aus diesem Gesichtspunkt ist in einem Fall, wo eine Kupferfolie z.B. als ein Leiter verwendet wird, die Klebstoffkraft der heißhärtenden Klebstoffschicht zu der Kupferfolie vorzugsweise von 1 bis 20 N/20 mm, wünschenswerter von 3 bis 10 N/20 mm bei 23°C nach Aushärten.
  • Die wärmebeständige Stütze inkludiert Plastikstützen, wie etwa Polyester, Polyamide, Polyphenylen-Sulfid, Polyesterimid, Polyimide und Polyethylennaphtalat und poröse Stützen davon; Papierstützen, wie etwa Pergamin, Bindemittelpapier und japanisches Papier; nicht-gewebte Stützen, wie etwa Zellulose, Polyamide, Polyester und Aramid; Metallfilmstützen, wie etwa Kupferfolie, Aluminiumfolie, SUS-Folie und Nickelfolie; und dergleichen. Unter ihnen sind die Metallfilmstützen aus der Sicht der Einfachheit einer Handhabung vorzuziehen.
  • Die Stärke der wärmebeständigen Stützschicht reicht vorzugsweise von ungefähr 10 bis ungefähr 200 μm, wünschenswerter von 25 bis 100 μm aus der Sicht von Handhabbarkeit.
  • Der Klebstofffilm der vorliegenden Erfindung kann durch ein Verfahren, umfassend die Schritte Anwenden einer Lösung, die durch Auflösung des Klebstoffs in einem organischen Lösungsmittel vorbereitet wird, auf eine wärmebeständige Stütze und Trocknen der Lösung mit Erwärmung; ein Verfahren, umfassend die Schritte zum Anwenden einer Dispersion, die durch Dispergieren des Klebstoffs in einem wässrigen Medium vorbereitet wird, auf eine wärmebeständige Stütze und Trocknen der Lösung mit Erwärmung; oder dergleichen hergestellt werden. Als das organische Lösungsmittel zum Auflösen des Klebstoffs ist ein keton-basiertes Lösungsmittel, wie etwa Methyl-Äthyl-Keton aus der Sicht von Lösbarkeit vorzuziehen.
  • Ein Klebstofffilm, umfassend viele Schichten aus heißhärtenden Klebstoffschichten kann hergestellt werden gemäß einem Verfahren, umfassend den Schritt zum Bilden von Klebstoffschichten auf der wärmebeständigen Stützschicht eine nach der anderen; einem Verfahren, umfassend Anhaften einer Klebstoffschicht, die im voraus getrennt vorbereitet wird, unter Verwendung eines Ablösungslaminates oder dergleichen zu einer anderen Klebstoffschicht oder der wärmebeständigen Stützschicht; oder geeignetes Kombinieren dieser Verfahren.
  • Die Form des Klebstofffilms der vorliegenden Erfindung ist nicht besonders begrenzt, und kann die Form eines Blattes, Bandes oder dergleichen annehmen.
  • Der Klebstofffilm der vorliegenden Erfindung kann auf ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung angewendet werden, die Schritte (a) bis (e) umfassend:
    • (a) Einbetten mindestens eines Teils eines Leiters in dem Klebstofffilm, um einen Leiter zu bilden, der dazu angehaftet ist;
    • (b) Montieren eines Halbleiterchips an dem Leiter;
    • (c) Verbinden des Halbleiterchips mit dem Leiter;
    • (d) Verkapseln des Halbleiterchips mit einem Verkapselungsharz; und
    • (e) Entfernen des Klebstofffilms von dort.
  • Das Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung ist nicht besonders begrenzt, solange wie das Verfahren mindestens die Schritte (a) bis (e) umfasst, die oben erwähnt werden. Eine Ausführungsform davon wird hierin nachstehend in Übereinstimmung mit 1 beschrieben.
  • Der Schritt (a) umfasst den Schritt zum Einbetten mindestens eines Teils eines Leiters 4 in einer heißhärtenden Klebstoffschicht 1 eines Klebstofffilms 3 der vorliegenden Erfindung, um einen Leiter 4 auszubilden, der zu dem Klebstofffilm 3 an gehaftet ist, der die heißhärtende Klebstoffschicht 1 und eine wärmebeständige Stützschicht 2 umfasst.
  • Als der Leiter, der in dem Schritt (a) zu verwenden ist, kann ein Leitungsrahmen verwendet werden, in dem z.B. Öffnungen vorgesehen sind und elektrische leitende Abschnitte in einer vertikalen-transversalen Matrix angeordnet sind. Der Leitungsrahmen ist aus einem Metall hergestellt, wie etwa Kupfer oder einer Legierung, die Kupfer enthält, und hat ein Anschlussmuster eines CSP, von dem elektrische Kontaktabschnitte mit einem Material, wie etwa Silber, Nickel, Palladium oder in einigen Fällen Gold, beschichtet (überzogen) sein können. Gewöhnlich reicht die Stärke des Leitungsrahmens vorzugsweise von ungefähr 5 bis ungefähr 300 μm.
  • Es ist wünschenswert, dass der Leitungsrahmen einer ist, in dem jedes der Anordnungsmuster von QFNs systematisch angeordnet ist, sodass der Leitungsrahmen leicht in dem anschließenden Plättchenbildungsschritt unterteilt werden kann. Die Form, die als ein Matrix-QFN oder ein MAP-QFN bezeichnet wird, wie etwa eine Form des Leitungsrahmens, worin leitende Abschnitte in einer vertikalen-transversalen Matrix angeordnet sind, ist eine der bevorzugten Form eines Leitungsrahmens in der vorliegenden Erfindung.
  • In dem Fall eines üblichen QFN umfasst jedes von dem Substrat-Design in dem Leitungsrahmen z.B. Anschlussabschnitte, die um die Öffnung angeordnet sind, ein Mikroplättchen, das in der Mitte der Öffnung vorgesehen ist, und eine Mikroplättchenschiene, die veranlasst, dass das Mikroplättchen die vier Ecken der Öffnung stützt.
  • Die Stärke des Leiters, der in dem Klebstofffilm eingebettet ist, reicht vorzugsweise von ungefähr 5 bis ungefähr 30% der Gesamtstärke des Leiters aus der Sicht einer Erhöhung der Montagezuverlässigkeit einer Halbleitereinrichtung mit Standoff.
  • Der Leiter, der durch Einbetten eines Teils davon in dem Klebstofffilm gebildet wird, kann durch thermisches Aushärten der heißhärtenden Klebstoffschicht fixiert werden.
  • Der Schritt (b) umfasst den Schritt zum Montieren eines Halbleiterchips 5 an dem Leiter 4. Der Montageschritt des Halbleiterchips 5 kann z.B. durch Bonden der Seite des Halbleiterchips 5 ohne Bilden irgendwelcher Elektroden an der Mikroplättchenseite des Leiters 4 mit einem Klebstoff 6 oder dergleichen ausgeführt werden.
  • Der Schritt (c) umfasst den Schritt zum Verbinden des Halbleiterchips 5 mit dem Leiter 4. Speziell umfasst dieser Schritt elektrisches Verbinden der leitenden Abschnitte des Leiters 4 und der Elektroden des Halbleiterchips 5 durch Drähte 7 oder dergleichen.
  • Der Schritt (d) umfasst den Schritt zum Verkapseln des Halbleiterchips 5 mit einem Verkapselungsharz 8. Das Verfahren zum Verkapseln des Halbleiterchips 5 mit dem Verkapselungsharz 8. ist nicht besonders begrenzt. Z.B. kann der Verkapselungsschritt unter Verwendung einer Gussform in Übereinstimmung mit gewöhnlichem Spritzpressen ausgeführt werden. Hier kann das geformte Harz einer Nach-Aushärtung mit Erwärmung nach Spritzpressen unterzogen werden, falls gewünscht. Hier kann die Nach-Aushärtung mit Erwärmung entweder vor oder nach dem nächsten Schritt (e) ausgeführt werden.
  • Der Schritt (e) umfasst den Schritt zum Entfernen des Klebstofffilms 3 von dort. Das Verfahren zum Entfernen des Klebstofffilms 3 ist nicht besonders begrenzt, und es kann ein Verfahren, wie etwa Schälen, eingesetzt werden.
  • Eine Ausführungsform der Halbleitereinrichtung, die durch die oben beschriebenen Schritte hergestellt wird, wird in 2 gezeigt. Diese Halbleitereinrichtung hat einen sogenannten Standoff, wobei ein Teil des Leiters 4 aus dem Verkapselungsharz 8 herausragt.
  • BEISPIELE
  • Als Nächstes wird die vorliegende Erfindung spezieller mittels Beispielen beschrieben, ohne dass beabsichtigt wird, den Bereich oder Geist der vorliegenden Erfindung nur auf diese Beispiele zu begrenzen.
  • Beispiel 1
  • 30 Teile nach Gewicht von Acrylnitril-Butadien-Gummi ("Nipol 1072J", kommerziell verfügbar von ZEON CORPORATION; Inhalt von Acrylnitril: 18 Gew.-%), 65 Teile nach Gewicht von Bisphenol A Epoxidharz ("Epikote 828", kommerziell verfügbar von Japan Epoxy Resins Co., Ltd.; Epoxidäquivalent: 190 g/äq.), und 5 Teile nach Gewicht von Imidazol ("C11Z", kommerziell verfügbar von Shikoku Kasei K.K.) wurden miteinander gemischt, und die Komponenten wurden in einem Methyl-Ethyl-Keton-Lösungsmittel so aufgelöst, um eine Festinhaltskonzentration von 35 Gew.-% zu ergeben, um eine Klebstofflösung zu ergeben.
  • Die resultierende Klebstofflösung wurde auf eine Kupferfolie mit einer Stärke von 100 μm als eine wärmebeständige Stütze angebracht, dann bei 150°C für 3 Minuten getrocknet, wobei dadurch eine heißhärtende Klebstoffschicht mit einer Stärke von 20 μm auf der wärmebeständigen Stützschicht gebildet wurde, um einen Klebstofffilm zu ergeben.
  • Die heißhärtende Klebstoffschicht des erhaltenen Klebstofffilms hatte einen Elastizitätsmodul von 5 × 102 Pa bei 120°C vor Aushärten, und hatte einen Elastizitätsmodul von 1,5 MPa bei 200°C nach Aushärten. Auch war die Klebstoffkraft der heißhärtenden Klebstoffschicht an der Kupferfolie 8 N/20 mm bei 23°C nach Aushärten. Hier wurden der Elastizitätsmodul und die Klebstoffkraft in Übereinstimmung mit den folgenden Verfahren bestimmt.
  • [Bestimmungsverfahren für Elastizitätsmodul]
  • Evaluierungsausrüstung: Viskoelastizitäts-Spektrometer (ARES) kommerziell verfügbar von Rheometric Scientific F.E. Ltd.
    Programmierungsrate: 5°C/min
    Frequenz: 1 Hz
    Bestimmungsmodus: Scherenmodus
  • [Bestimmungsverfahren für Klebstoffkraft]
  • Es wurde eine Kupferfolie mit einer Stärke von 35 μm ("BHY-138T", kommerziell verfügbar von JAPAN ENERGY CORPORATION) über der Fläche der Klebstoffschicht des Klebstofffilms mit einer Breite von 20 mm und einer Länge von 50 mm platziert und unter den Bedingungen von 120°C, 0,5 MPa und 0,5 m/min laminiert. Danach wurde dem Laminat erlaubt, in einem Heißluftofen bei 150°C für 1 Stunde zu stehen, und der Klebstofffilm wurde dann in der Richtung von 180° bei einer Rate von 300 mm/min unter atmosphärischen Bedingungen von 23°C und 65% RL herausgezogen. Das Mittel davon wird als eine Klebstoffkraft definiert.
  • Als Nächstes wurde eine äußere Seite eines Kupferleitungsrahmens mit einer Stärke von 200 μm, in dem LLGAs, von denen Anschlussabschnitte silber-bezogen waren (jeder mit 9 Pins pro Linie × 2 Linien auf dieser Seite) in 3 Zeilen und 3 Spalten angeordnet waren, auf der Seite der heißhärtenden Klebstoffschicht des resultierenden Klebstofffilms platziert und mit einer Erwärmung bei 120°C laminiert, sodass ein Teil des Leitungsrahmens in der Klebstoffschicht eingebettet war. Hier war die Stärke des Leitungsrahmens, der in der Klebstoffschicht eingebettet war, ungefähr 8 μm. Danach wurde die heißhärtende Klebstoffschicht bei 150°C für 1 Stunde ausgehärtet, um den Leitungsrahmen mit dem Klebstofffilm zu fixieren.
  • Ein Halbleiterchip wurde mit jedem der Mikroplättchen des Leitungsrahmens unter Verwendung einer Epoxid-Phenol-Silber-Paste als ein Klebstoff gebondet, und der Klebstoff wurde bei 180°C für 1 Stunde ausgehärtet, wobei dadurch der Halbleiterchip an dem Mikroplättchen befestigt wurde.
  • Als Nächstes wurde das Laminat des Klebstofffilms und des Leiters mit einem Wärmeblock, erwärmt auf 200°C, durch Ausführen von Vakuumabsaugung auf der Seite des Klebstofffilms fixiert, und ferner wurde der periphere Abschnitt des Laminats durch eine Fensterhalterung zum Fixieren gedrückt. Elektroden der Halbleiterchips wurden mit leitenden Abschnitten des Leitungsrahmens durch eine 25 μm Goldleitung ("GLD-25", kommerziell verfügbar von TANAKA PRECIOUS METALS) mit einem 115 kHz Drahtbonder (kommerziell verfügbar von SHINKAWA LTD.) verbunden.
  • Ferner wurden diese Leiter mit einem Epoxidformungsharz ("HC-300", kommerziell verfügbar von Nitto Denko Co., Ltd.) mit einer Formungsmaschine ("Model-Y-series", kommerziell verfügbar von TOWA) unter den Bedingungen von 175°C, einer Vorwärmungszeit von 40 Sekunden, einer Einspritzzeit von 11,5 Sekunden und einer Aushärtungszeit von 120 Sekunden geformt.
  • Nachdem die Halbleiterchips mit dem Epoxidharz verkapselt waren, wurde der Klebstofffilm abgestreift. Ferner wurde Nach-Aushärtung mit Erwärmung bei 175°C für 3 Stunden ausgeführt, um das Harz ausreichend auszuhärten. Danach wurden einzelne LLGA-Typ-Halbleitereinrichtungen durch Schneiden mit einer Plättchenbildungseinrichtung erhalten. In den so erhaltenen LLGA-Typ-Halbleitereinrichtungen wurde Harzschwund nicht beobachtet, und jede der LLGA-Typ-Halbleitereinrichtungen hatte einen Standoff mit einer Höhe von ungefähr 8 μm in jedem der Leitungsanschlussabschnitte.
  • Vergleichendes Beispiel 1
  • Es wurde eine Klebstoffschicht mit einer Stärke von 5 μm auf einer Kupferfolie mit einer Stärke von 100 μm als eine wärmebeständige Stütze unter Verwendung eines silikon-basierten Klebstoffs ("SD-4587L", kommerziell verfügbar von Dow Corning Toray Silicone Co., Ltd.) gebildet, um einen Klebstofffilm zu ergeben.
  • Es wurden Halbleitereinrichtungen auf die gleiche Art und Weise wie in Beispiel 1 unter Verwendung des erhaltenen Klebstofffilms hergestellt. Als ein Ergebnis war es unmöglich, Harzschwund zu den Anschlussabschnitten richtig zu verhindern, sodass ungefähr 60% oder mehr der Anschlüsse Aufleuchten hatten. Auch konnte im wesentlichen kein Standoff in den Halbleitereinrichtungen bestätigt werden.
  • Der Klebstofffilm der vorliegenden Erfindung kann bei der Herstellung einer Halbleitereinrichtung verwendet werden.
  • Nachdem die vorliegende Erfindung so beschrieben wurde, wird offensichtlich sein, dass dieselbe auf vielen Wegen variiert werden kann. Derartige Variationen sind nicht als eine Abweichung von dem Geist und Bereich der Erfindung zu betrachten, und alle derartigen Modifikationen, wie sie einem Durchschnittsfachmann offensichtlich sein würden, sind gedacht, in den Bereich der folgenden Ansprüche inkludiert zu werden.

Claims (7)

  1. Klebstofffilm zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung, umfassend eine heißhärtende Klebstoffschicht und eine wärmebeständige Stützschicht, wobei der Klebstofffilm auf ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung angewendet wird, die Schritte umfassend: (a) Einbetten mindestens eines Teils eines Leiters in dem Klebstofffilm, um einen dazu angehafteten Leiter zu bilden; (b) Montieren eines Halbleiterchips an dem Leiter; (c) Verbinden des Halbleiterchips mit dem Leiter; (d) Verkapseln des Halbleiterchips mit einem Verkapselungsharz; und (e) Entfernen des Klebstofffilms von dort.
  2. Klebstofffilm nach Anspruch 1, wobei die heißhärtende Klebstoffschicht einen Elastizitätsmodul von 1 × 102 bis 1 × 104 Pa bei 120°C vor Aushärten und einen Elastizitätsmodul von 1 MPa oder mehr bei 200°C nach Aushärten aufweist.
  3. Klebstofffilm nach Anspruch 1, wobei die heißhärtende Klebstoffschicht eine Klebstoffkraft an einer Kupferfolie von 1 bis 20 N/20 mm bei 23°C nach Aushärten aufweist.
  4. Klebstofffilm nach Anspruch 2, wobei die heißhärtende Klebstoffschicht eine Klebstoffkraft an einer Kupferfolie von 1 bis 20 N/20 mm bei 23°C nach Aushärten aufweist.
  5. Klebstofffilm nach Anspruch 1, wobei die heißhärtende Klebstoffschicht einen Klebstoff umfasst, umfassend eine Gummikomponente und eine Epoxidharzkomponente, wobei die Gummikomponente aus Acrylnitril-Butadien-Gummi oder Acryl-Elastomer hergestellt ist.
  6. Klebstofffilm nach Anspruch 5, wobei die Gummikomponente in dem Klebstoff in einer Menge von 5 bis 40 Gew.-% enthalten ist.
  7. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung, die Schritte umfassend: (a) Einbetten mindestens eines Teils eines Leiters in einem Klebstofffilm, um einen dazu angehafteten Leiter zu bilden; (b) Montieren eines Halbleiterchips an dem Leiter; (c) Verbinden des Halbleiterchips mit dem Leiter; (d) Verkapseln des Halbleiterchips mit einem Verkapselungsharz; und (e) Entfernen des Klebstofffilms von dort, wobei der Klebstofffilm eine heißhärtende Klebstoffschicht und eine wärmebeständige Stützschicht umfasst.
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