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DE102004060496A1 - Verwendung sorbitolsubstituierter Polydextrose zur Haarbehandlung - Google Patents

Verwendung sorbitolsubstituierter Polydextrose zur Haarbehandlung Download PDF

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DE102004060496A1
DE102004060496A1 DE200410060496 DE102004060496A DE102004060496A1 DE 102004060496 A1 DE102004060496 A1 DE 102004060496A1 DE 200410060496 DE200410060496 DE 200410060496 DE 102004060496 A DE102004060496 A DE 102004060496A DE 102004060496 A1 DE102004060496 A1 DE 102004060496A1
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DE
Germany
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hair
copolymers
acid
methacrylic acid
esters
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Withdrawn
Application number
DE200410060496
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English (en)
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Jürgen Dr. Allwohn
Susanne Dr. Birkel
Harald Wendel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Deutschland GmbH
Original Assignee
Wella GmbH
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Publication date
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Abstract

Es wird die Verwendung von endständig sorbitolsubstituierter Polydestrose zur Haarbehandlung beschrieben sowie entsprechende Haarbehandlungsmittel, wobei die eingesetzte Polydextrose maximal 0,25 Gew.-% an reduzierenden Zuckern aufweist. Bevorzugte Polydextrosen haben ein Molekulargewicht M¶R¶ von maximal 50000 und sind wasserlöslich. Sie eignen sich insbesondere zur Verbesserung des Haarglanzes, zur Erzeugung eines Wet-Looks von Haaren, zur Festigung der Haare und/oder zur Verbesserung der Formbarkeit der Haare bei der Frisurenerstellung sowie zur Herstellung von optisch besonders klaren Stylinggelen.

Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind die Verwendung von endständig sorbitolsubstituierter Polydextrose mit besonders niedrigem Gehalt an reduzierenden Zuckern zur Haarbehandlung sowie Haarbehandlungsmittel mit einem Gehalt an diesen Glucosepolymeren.
  • Haarstylingmittel werden primär eingesetzt, um eine menschliche Haarfrisur in einer gewünschten Lage über einen längeren Zeitraum zu halten und zu fixieren. Hierfür werden verschiedenste Produkttypen verwendet, z.B. Haarsprays, Stylingschäume, Stylinggele, Haarwachse etc. Häufig sind neben der in der Frisurenfestigung bestehenden Hauptleistung noch Nebenleistungen erwünscht, z.B. visuell wahrnehmbare Effekte wie Haarglanz oder ein Nasseffekt, der sogenannte Wet-Look. Außerdem spielt insbesondere bei Gelen wegen einer allgemein größeren Attraktivität von transparenten Produkten die optische Klarheit eine wichtige Rolle. Dies ist insoweit problematisch, da manche an sich gut festigenden Polymere oder manche an sich gut verdickenden Gelbildner oder manche Glanzgeber wie z.B. Silikone oder Öle die Klarheit von Gelen beeinträchtigen können. Viele glanzgebende Zusatzstoffe können auch aufgrund von Weichmachereffekten zu verminderter Festigungsleistung führen. Im Unterschied zu den sogenannten Finish-Produkten wie z.B. Haarsprays, die zur Fixierung einer bereits fertig erstellten Frisur dienen, werden andere Produkte wie insbesondere Gele bereits während der Frisurengestaltung eingesetzt. Hierbei spielt die als "Formbarkeit" bezeichnete Produkteigenschaft eine besondere Rolle. Gele trocknen nach der Anwendung auf dem Haar zu einem fast oder völlig unsichtbaren Film ein, der das Haar in der gewünschten Lage fixiert. Nach dem Eintrocknen sind die Haare wegen der starken Festigungswirkung nicht mehr formbar. Vor dem Auftragen liegen die Stylingpolymere im Produkt in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst oder dispergiert vor und haben in diesem gelösten oder dispergierten Zustand keine oder nur sehr geringe festigende Wirkung. Eine gute Formbarkeit während der Phase der Einarbeitung in das Haar und während der Frisurenerstellung ist dann gegeben, wenn einerseits eine fixierende Wirkung in ausreichender Stärke gegeben ist, um die gewünschte Frisur solange in der gewünschten Form zu halten, bis eine vollständige Eintrocknung erfolgt ist und die starke Festigung einsetzt, d.h. ein vorläufiger Halt gewährleistet ist und andererseits die vorläufige fixierende Wirkung so schwach ist, dass eine Umgestaltung der Frisur während der Phase der vorläufigen Fixierung noch problemlos möglich ist. Hierbei wird die sogenannte Klebephase zum Modellieren der Frisur genutzt, wobei die Klebephase in ihrem zeitlichen Verlauf und in ihrer Stärke möglichst optimal einzustellen ist.
  • Synthetische Stylingpolymere z.B. auf Acrylatbasis gelten aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften häufig als biologisch schwer abbaubar. Deshalb sind natürliche Polymere (d.h. natürlich vorkommende oder modifizierte natürliche Polymere) von besonderem Interesse. Diese haben aber häufig nicht gleichwertige Produktleistungen wie die synthetischen Stylingpolymere. Die Verwendung von Polymeren auf Saccharidbasis als Verdicker oder Festiger in Haarstylingmitteln ist bekannt. In der US 2001-0022967 A1 werden z.B. Haarstyling zusammensetzungen beschrieben mit einem Gehalt an festigenden Polymeren in Kombination mit Sacchariden mit mehr als zwei Monomereinheiten, insbesondere Polysacchariden. Es wird eine Vielzahl von Polysacchariden aufgezählt, u.a. Polydextrose. Polydextrosen weisen in der Regel herstellungbedingt einen relativ hohen Gehalt an reduzierenden Zuckern auf, z.B. bis zu 4 Gew.% Glucose.
  • Die Produktleistungen, anwendungstechnischen Eigenschaften, sensorischen Eigenschaften, Kompatibilitäten und/oder die biologische Abbaubarkeit bisheriger Produkte und herkömmlicher, reduzierende Zucker enthaltender Polydextrosen sind noch nicht vollständig zufriedenstellend. Es besteht daher ein Bedarf an Haarstylingprodukten, welche unter Verwendung von möglichst gut biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen und/oder auf Basis von natürlich nachwachsenden Rohstoffen gute Produktleistungen aufweisen, insbesondere im Hinblick auf eine gute Formbarkeit und Klebephase während der Frisurenerstellungsphase aber auch hinsichtlich Haarfestigung, Glanz oder Wet-Look und dessen Dauerhaftigkeit sowie möglichst hoher Klarheit und Transparenz von Stylinggelen. Ein Bedarf besteht auch an Stoffen, welche eine Löslichkeitsverbesserung von ansonsten nicht ohne weiteres klar in Stylinggelen einarbeitbaren festigenden oder verdickenden Polymeren bewirken.
  • Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von endständig sorbitolsubstituierter Polydextrose zur Haarbehandlung sowie Haarbehandlungsmittel mit einem Gehalt an endständig sorbitolsubstituierter Polydextrose, gelöst in einem kosmetisch akzeptablen Trägermedium, wobei die eingesetzte Polydextrose maximal 0,25 Gew.% an reduzierenden Zuckern aufweist.
  • Polydextrose ist eine Poly-D-glucose und vor allem als Lebensmittelzusatzstoff zur Herstellung kalorienreduzierter Lebensmittel bekannt. Polydextrose kann hergestellt werden durch Polykondensation von Glucose, insbesondere in Gegenwart von Sorbit und Citronensäure. Hierbei entsteht ein zufallsverknüpftes (randomly bonded) verzweigtes Polysaccharid mit hauptsächlich 1–6 glucosidischen Bindungen. Bei der Herstellung verbleiben eine Reihe von reduzierenden Zuckereinheiten. Als reduzierende Zucker bezeichnet man solche Saccharide, deren Moleküle in Lösung freie Aldehydgruppen besitzen. Eine solche Aldehydgruppe kann bei der Fehling- oder Tollensprobe zur Carboxylgruppe oxidiert werden, so dass reduzierende Zucker bei diesen Proben einen positiven Nachweis verursachen. Durch Reduktion der Aldehydgruppen zu Alkoholen z.B. von Glucoseresten zu Sorbitolresten können sorbitolsubstituierte Polydextrosen mit verringertem Gehalt an reduzierenden Zuckern im Sinne der vorliegenden Erfindung erhalten werden. Erfindungsgemäß geeignete sorbitolsubstituierte Polydextrose ist z.B. unter der Bezeichnung Litesse® Ultra erhältlich und wird von Danisco als Lebensmittelzusatzstoff vertrieben. Diese Polydextrose weist maximal 0,25 Gew.% (bezogen auf wasserfreie und aschefreie Basis) reduzierender Zucker auf, was durch geeignete Titrationsmessung (Kupferreduktion) analytisch bestimmbar ist.
  • Die Einsatzmenge von sorbitolsubstituierter Polydextrose in erfindungsgemäßen Haarbehandlungsmitteln beträgt vorzugsweise 0,1 bis 20 Gew.%, insbesondere 0,5 bis 15 oder 1 bis 10 Gew.%. Das Molekulargewicht beträgt vorzugsweise maximal 50.000, insbesondere maximal 30.000. Die sorbitolsubstitu ierte Polydextrose ist wasserlöslich, wobei die Löslichkeit in Wasser bei 20°C vorzugsweise mindestens 10 g in 100 ml, insbesondere mindestens 20 g, mindestens 40 g oder besonders bevorzugt mindestens 60 g pro 100 ml beträgt.
  • Als kosmetisch akzeptables Trägermedium wird vorzugsweise Wasser oder ein Wasser/Alkoholgemisch eingesetzt. Das erfindungsgemäße Mittel kann in einer beliebigen für Haarbehandlungsmittel geeigneten Zubereitungsform, z.B. in Form einer Lösung, einer Emulsion, einer Dispersion, als Creme oder als Gel vorliegen, wobei besonders Gele bevorzugt sind, da die erfindungsgemäß einzusetzende Polydextrose in Kombination mit zusätzlichen Gelbildnern die Herstellung von besonders klaren Gelen ermöglicht, auch wenn die zusätzlich eingesetzten Gelbildner zum Teil trübe oder leicht opake Produkte ergeben, wenn sie alleine eingesetzt werden. Das Mittel kann auch im Gemisch mit einem Treibgas oder mittels einer mechanisch betriebenen Sprühvorrichtung versprüht oder aufgeschäumt werden. Das erfindungsgemäße Mittel wird bevorzugt in einem wässrigen, oder in einem wässrig-alkoholischen Medium mit vorzugsweise mindestens 10 Gew.% Wasser konfektioniert. Als Alkohole können insbesondere die für kosmetische Zwecke üblicherweise verwendeten niederen Alkohole mit 1 bis 4 C-Atomen wie z.B. Ethanol und Isopropanol enthalten sein. Das erfindungsgemäße Mittel kann in einem pH-Bereich von 2,0 bis 9,5 vorliegen. Besonders bevorzugt ist der pH-Bereich zwischen 4 und 8, sofern nicht besondere Applikationsformen andere pH-Werte erfordern. Als zusätzliche Co-Solventien können organische Lösungsmittel oder ein Gemisch aus Lösungsmitteln mit einem Siedepunkt unter 400°C in einer Menge von 0,1 bis 15 Gew.% bevorzugt von 1 bis 10 Gew.% enthalten sein. Besonders geeignet als zusätzliche Co-Solventien sind unverzweigte oder verzweigte Kohlenwasserstoffe wie Pentan, Hexan, Isopentan und cyclische Kohlenwasserstoffe wie Cyclopentan und Cyclohexan. Weitere, besonders bevorzugte wasserlösliche Lösungsmittel sind Glycerin, Ethylenglykol und Propylenglykol in einer Menge bis 30 Gew.%.
  • Gegenstand der Erfindung sind auch Haarbehandlungsmittel, welche zusätzlich mindestens einen kosmetischen Wirk- oder Zusatzstoff enthalten. Der Zusatzstoff kann ausgewählt sein aus haarpflegenden Stoffen, haarfestigenden Stoffen, Silikonverbindungen, Lichtschutzstoffen, Ölen, Wachsen, viskositätsmodifizierenden Stoffen, Konservierungsmitteln, Pigmenten, direktziehenden Haarfarbstoffen, partikelförmigen Stoffen, Tensiden, Oxidationsmitteln, Reduktionsmitteln und Oxidationshaarfarbstoffvorprodukten. Die Wirk- und Zusatzstoffe sind je nach Art und Einsatzzweck vorzugsweise in einer Menge von 0,01 bis 20 Gew.%, insbesondere von 0,05 bis 10 oder von 0,1 bis 5 Gew.% enthalten.
  • Bei den erfindungsgemäßen Haarbehandlungsmitteln handelt es sich vorzugsweise um Mittel für die temporäre Verformung und/oder Stabilisierung der Frisur (Stylingmittel), z.B. Haarsprays (Aerosol oder Non-Aerosol), Haarlacke, Festigerlotionen, Festigerschäume (Aerosol oder Non-Aerosol), Haargele, Flüssiggel, Sprühgel, Haarwachse, Frisurcremes, Gelschaum etc., wobei Anwendungen als Stylinggele und Aerosolschäume besonders vorteilhaft sind. Aber auch eine Anwendung in anderen Produkttypen ist möglich, um diese Produkte mit einem die Formbarkeit verbessernden, haarfestigenden, glanz- oder wet-Look erzeugenden oder die optische Klarheit verbessernden Zusatznutzen auszustatten, z.B. für die Reinigung und Pflege des Haares wie z.B. Shampoos, Haarkuren, Haarspülungen, Spitzenfluids, Haaröle, Brillantine, die in den unterschiedlichsten Anwendungsarten, z.B. als leave on- oder als rinse off-Produkte, appliziert werden können; permanente, semipermanente oder temporäre Haarfärbemittel, z.B. oxidative Haarfärbemittel oder nicht-oxdidative Haartönungsmittel oder Haarbleichmittel; permanente Haarverformungsmittel, z.B. in Form von mildalkalischen oder sauren Dauerwellmitteln, Haarentkrausungsmitteln oder Dauerwellfixiermitteln.
  • In einer Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel als haarpflegenden oder haarfestigenden Zusatzstoff mindestens ein haarfestigendes Polymer. Haarfestigende Polymere sind Polymere, welche dem menschlichen Haar oder der Frisur Halt oder Festigung verleihen, insbesondere Polymere, für die im International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook, 10. Edition 2004, die Funktion "Hair Fixative" angegeben ist. Die haarfestigenden Polymere können nichtionisch, anionisch, kationisch, zwitterionisch oder amphoter sein. Sie eingesetzt in einer Menge von vorzugsweise 0,01 bis 20 Gew.% oder von 0,05 bis 10 Gew.%, besonders bevorzugt von 0,1 bis 5 Gew.%. Das Gewichtsverhältnis von sorbitolsubstituierter Polydextrose zu haarfestigendem Polymer liegt vorzugsweise im Bereich von 5:95 bis 95:5.
  • Anionische Polymere sind Polymere mit anionischen oder anionisierbaren Gruppen. Unter anionisierbaren Gruppen werden Säuregruppen wie z.B. Carbonsäure-, Sulfonsäure- oder Phosphorsäuregruppen verstanden, welche mittels üblicher Basen wie z.B. organischer Amine oder Alkali- oder Erdalkalihydroxide deprotoniert werden können. Die anionischen Polymere können teilweise oder vollständig mit einem basischen Neutralisationsmittel neutralisiert sein. Bevorzugt sind solche Mittel, in welchen im anionischen Polymer die sauren Gruppen zu 50 bis 100%, besonders bevorzugt zu 70–100% neutralisiert sind. Als Neutralisationsmittel können organische oder anorganische Basen verwendet werden. Beispiele für Basen sind insbesondere Aminoalkanole wie z.B. Aminomethylpropanol (AMP), Triethanolamin oder Monoethanolamin, aber auch Ammoniak, NaOH, KOH u.a..
  • Das anionische Polymer kann ein Homo- oder Copolymer mit Säuregruppen enthaltenden Monomereinheiten auf natürlicher oder synthetischer Basis sein, welches gegebenenfalls mit Comonomeren, die keine Säuregruppen enthalten, copolymerisiert ist. Als Säuregruppen kommen Sulfonsäure-, Phosphorsäure- und Carbonsäuregruppen in Betracht, von denen die Carbonsäuregruppen bevorzugt sind. Geeignete Säuregruppen enthaltende Monomere sind beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, Maleinsäure bzw. Maleinsäureanhydrid, Maleinsäuremonoester, insbesondere die Mono-C1-C7-alkylester der Maleinsäure sowie Aldehydocarbonsäuren oder Ketocarbonsäuren. Nicht mit Säuregruppen substituierte Comonomere sind beispielsweise Acrylamid, Methacrylamid, Alkyl- und Dialkylacrylamid, Alkyl- und Dialkylmethacrylamid, Alkylacrylat, Alkylmethacrylat, Vinylcaprolacton, Vinylpyrrolidon, Vinylester, Vinylalkohol, Propylenglykol oder Ethylenglykol, aminsubstituierte Vinylmonomere wie z.B. Dialkylaminoalkylacrylat, Dialkylaminoalkylmethacrylat, Monoalkylaminoalkylacrylat und Monoalkylaminoalkylmethacrylat, wobei die Alkylgruppen dieser Monomere vorzugsweise C1- bis C7-Alkylgruppen, besonders bevorzugt C1- bis C3-Alkylgruppen sind.
  • Geeignete Polymere mit Säuregruppen sind insbesondere unvernetzte oder mit polyfunktionellen Agenzien vernetzte Homopolymere der Acrylsäure oder der Methacrylsäure, Copolymere der Acrylsäure oder Methacrylsäure mit Monomeren ausgewählt aus Acrylsäure- oder Methacrylsäureestern, Acrylamiden, Methacrylamiden und Vinylpyrrolidon, Homopolymere der Crotonsäure sowie Copolymere der Crotonsäure mit Monomeren ausgewählt aus Vinylestern, Acrylsäure- oder Methacrylsäureestern, Acrylamiden und Methacrylamiden. Anionische Polymere auf natürlicher Basis sind z.B. Schellack oder Dehydroxanthan Gum. Die Kombination von sorbitolsubstituierter Polydextrose mit Dehydroxanthan Gum ist besonders bevorzugt, da Stylinggele mit Dehydroxanthan Gum häufig nicht völlig klar sind und die Klarheit durch Zugabe von sorbitolsubstituierter Polydextrose gesteigert werden kann.
  • Bevorzugte Polymere mit Säuregruppen sind: Terpolymere aus Acrylsäure, Alkylacrylat und N-Alkylacrylamid (INCI-Bezeichnung: Acrylates/Acrylamide Copolymer), insbesondere Terpolymere aus Acrylsäure, Ethylacrylat und N-tert-Butylacrylamid; vernetzte oder unvernetzte Vinylacetat/Crotonsäure Copolymere (INCI-Bezeichnung: VA/Crotonates Copolymer); Copolymere aus ein oder mehreren C1-C5-Alkylacrylaten, insbesondere C2-C4-Alkylacrylaten und mindestens einem Monomer ausgewählt aus Acrylsäure oder Methacrylsäure (INCI-Bezeichnung: Acrylates Copolymer), z.B. Terpolymere aus tert.-Butylacrylat, Ethylacrylat und Methacrylsäure; Natriumpolystyrolsulfonat; Vinylacetat/Crotonsäure/Vinylalkanoat Copolymere, z.B. Copolymere aus Vinylacetat, Crotonsäure und Vinylpropionat; Copolymere aus Vinylacetat, Crotonsäure und Vinylneodecanoat (INCI-Bezeichnungen: VA/Crotonates/Vinyl Propionate Copolymer, VA/Crotonates/Vinyl Neodecanoate Copolymer); Aminomethylpropanol-Acrylat Copolymere; Copolymere aus Vinylpyrrolidon und mindestens einem weiteren Monomer ausgewählt aus Acrylsäure und Methacrylsäure sowie ggf. Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern; Copolymere aus Methylvinylether und Maleinsäuremonoalkylestern (INCI-Bezeichnungen: Ethylester of PVM/MA Copolymer, Butylester of PVM/MA Copolymer); Copolymere aus Allylmethacrylat und mindestens einem weiteren Monomer ausgewählt aus Acrylsäure, und Methacrylsäure sowie ggf. Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern, vorzusgweise Aminomethylpropanolsalze; vernetzte Copolymere aus Ethylacrylat und Methacrylsäure; Copolymere aus Vinylacetat, Mono-n-butylmaleat und Isobornylacrylat; Copolymere aus zwei oder mehr Monomeren ausgewählt aus Acrylsäure und Methacrylsäure sowie ggf. Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern; Copolymere aus Octylacrylamid und mindestens einem Monomeren ausgewählt aus Acrylsäure und Methacrylsäure sowie ggf. Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern; Polyester aus Diglycol, Cyclohexandimethanol, Isophtalsäure und Sulfoisophtalsäure, wobei die Alkylgruppen der vorstehend genannten Polymere in der Regel vorzugsweise 1, 2, 3 oder 4 C-Atome aufweisen.
  • In einer Ausführungsform enthält das erfindungsmäße Mittel als haarpflegenden oder haarfestigenden Zusatzstoff mindestens ein zwitterionisches und/oder amphoteres Polymer in einer Menge von vorzugsweise 0,01 bis 20 Gew.% oder von 0,05 bis 10 Gew.%, besonders bevorzugt von 0,1 bis 5 Gew.%. Zwitterionische Polymere weisen gleichzeitig mindestens eine anionische und mindestens eine kationische Ladung auf. Amphotere Polymere weisen mindestens ein saure Gruppe (z.B. Carbonsäure- oder Sulphonsäuregruppe) und mindestens eine basische Gruppe (z.B. Aminogruppe) auf. Säuregruppen können mittels üblicher Basen wie z.B. organischer Amine oder Alkali- oder Erdalkalihydroxide deprotoniert sein.
  • Bevorzugte zwitterionische oder amphotere Polymere sind: Copolymere gebildet aus Alkylacrylamid, Alkylaminoalkylmethacrylat und zwei oder mehr Monomeren aus Acrylsäure und Methacrylsäure sowie ggf. deren Estern, insbesondere Copolymere aus Octylacrylamid, Acrylsäure, Butylaminoethylmethacrylat, Methylmethacrylat und Hydroxypropylmethacrylat (INCI-Bezeichnung: Octylacrylamide/Acrylates/Butylaminoethyl Methacrylate Copolymer); Copolymere, welche gebildet sind aus mindestens einer ersten Monomerart, welche quaternäre Amingruppen aufweist und mindestens einer zweiten Monomerart, welche Säuregruppen aufweist; Copolymere aus Fettalkoholacrylaten, Alkylaminoxidmethacrylat und mindestens einem Monomeren ausgewählt aus Acrylsäure und Methacrylsäure sowie ggf. Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern, insbesondere Copolymere aus Laurylacrylat, Stearylacrylat, Ethylaminoxidmethacrylat und mindestens einem Monomeren ausgewählt aus Acrylsäure und Methacrylsäure sowie ggf. deren Estern; Copolymere aus Methacryloylethylbetain und mindestens einem Monomeren ausgewählt aus Methacrylsäure und Methacrylsäureestern; Copolymere aus Acrylsäure, Methylacrylat und Methacrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid (INCI-Bezeichnung: Polyquaternium-47); Copolymere aus Acrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid und Acrylaten oder Copolymere aus Acrylamid, Acrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid, 2-Amidopropylacrylamidsulfonat und Dimethylaminopropylamin (INCI-Bezeichnung: Polyquaternium-43); Oligomere oder Polymere, herstellbar aus quaternären Crotonbetainen oder quaternären Crotonbetainestern.
  • In einer Ausführungsform enthält das erfindungsmäße Mittel als haarpflegenden oder haarfestigenden Zusatzstoff mindestens ein kationisches Polymer, d.h. ein Polymer mit kationischen oder kationisierbaren Gruppen, insbesondere primären, sekundären, tertiären oder quaternären Amingruppen in einer Menge von vorzugsweise 0,01 bis 20 Gew.% oder von 0,05 bis 10 Gew.%, besonders bevorzugt von 0,1 bis 5 Gew.%. Die kationische Ladungsdichte beträgt vorzugsweise 1 bis 7 meq/g.
  • Bei den geeigneten kationaktiven Polymeren handelt es sich vorzugsweise um haarfestigende oder um haarkonditionierende Polymere. Geeignete kationische Polymere enthalten vorzugsweise quaternäre Amingruppen. Die kationischen Polymere können Homo- oder Copolymere sein, wobei die quaternären Stickstoffgruppen entweder in der Polymerkette oder vorzugsweise als Substituent an einem oder mehreren der Monomeren enthalten sind. Die Ammoniumgruppen enthaltenden Monomere können mit nicht kationischen Monomeren copolymerisiert sein. Geeignete kationische Monomere sind ungesättigte, radikalisch polymerisierbare Verbindungen, welche mindestens eine kationische Gruppe tragen, insbesondere ammoniumsubstituierte Vinylmonomere wie z.B. Trialkylmethacryloxyalkylammonium, Trialkylacryloxyalkylammonium, Dialkyldiallyl ammonium und quaternäre Vinylammoniummonomere mit cyclischen, kationische Stickstoffe enthaltenden Gruppen wie Pyridinium, Imidazolium oder quaternäre Pyrrolidone, z.B. Alkylvinylimidazolium, Alkylvinylpyridinium, oder Alkylvinylpyrrolidon Salze. Die Alkylgruppen dieser Monomere sind vorzugsweise niedere Alkylgruppen wie z.B. C1- bis C7-Alkylgruppen, besonders bevorzugt C1- bis C3-Alkylgruppen.
  • Die Ammoniumgruppen enthaltenden Monomere können mit nicht kationischen Monomeren copolymerisiert sein. Geeignete Comonomere sind beispielsweise Acrylamid, Methacrylamid, Alkyl- und Dialkylacrylamid, Alkyl- und Dialkylmethacrylamid, Alkylacrylat, Alkylmethacrylat, Vinylcaprolacton, Vinylcaprolactam, Vinylpyrrolidon, Vinylester, z.B. Vinylacetat, Vinylalkohol, Propylenglykol oder Ethylenglykol, wobei die Alkylgruppen dieser Monomere vorzugsweise C1- bis C7-Alkylgruppen, besonders bevorzugt C1- bis C3-Alkylgruppen sind.
  • Geeignete Polymere mit quaternären Amingruppen sind z.B. die im CTFA Cosmetic Ingredient Dictionary unter den Bezeichnungen Polyquaternium beschriebenen Polymere wie Methylvinylimidazoliumchlorid/Vinylpyrrolidon Copolymer (Polyquaternium-16) oder quaternisiertes Vinylpyrrolidon/Dimethylaminoethylmethacrylat Copolymer (Polyquaternium-11) sowie quaternäre Silikonpolymere bzw. -oligomere wie beispielsweise Silikonpolymere mit quaternären Endgruppen (Quaternium-80).
  • Bevorzugte kationische Polymere auf synthetischer Basis: Poly(dimethyldiallylammoniumchlorid); Copolymere aus Acrylamid und Dimethyldiallylammoniumchlorid; quaternäre Ammaniumpolymere, gebildet durch die Reaktion von Diethylsulfat und einem Copolymer aus Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat, insbesondere Vinylpyrrolidon/Dimethylaminoethylmethacrylatmethosulfat Copolymer (z.B.
  • Gafquat® 755 N, Gafquat® 734); quaternäre Ammoniumpolymere aus Methylvinylimidazoliumchlorid und Vinylpyrrolidon (z.B. LUVIQUAT® HM 550); Polyquaternium-35; Polyquaternium-57; Polymer aus Trimethylammonium-ethyl-methacrylatchlorid; Terpolymere aus Dimethyldiallylammoniumchlorid, Natriumacrylat und Acrylamid (z.B. Merquat® Plus 3300); Copolymere aus Vinylpyrrolidon, Dimethylaminopropylmethacrylamid und Methacryloylaminopropyllauryldimethylammoniumchlorid; Terpolymere aus Vinylpyrrolidon, Dimethylaminoethylmethacrylat und Vinylcaprolactam (z.B. Gaffix® VC 713); Vinylpyrrolidon/Methacrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid Copolymere (z.B. Gafquat® HS 100); Copolymere aus Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat; Copolymere aus Vinylpyrrolidon, Vinylcaprolactam und Dimethylaminopropylacrylamid; Poly- oder Oligoester, aufgebaut aus mindestens einer ersten Monomerart, die ausgewählt ist aus mit mindestens einer quaternären Ammoniumgruppe substituierten Hydroxysäure; endständig mit quaternären Ammoniumgruppen substituierte Dimethylpolysiloxane.
  • Geeignete kationische Polymere, die von natürlichen Polymeren abgeleitet sind, sind insbesondere kationische Derivate von Polysacchariden, beispielsweise kationische Derivate von Cellulose, Stärke oder Guar. Geeignet sind weiterhin Chitosan und Chitosanderivate. Kationische Polysaccharide haben z.B. die allgemeine Formel G-O-B-N+RaRbRc X G ist ein Anhydroglucoserest, beispielsweise Stärke- oder Celluloseanhydroglucose;
    B ist eine divalente Verbindungsgruppe, beispielsweise Alkylen, Oxyalkylen, Polyoxyalkylen oder Hydroxyalkylen;
    Ra, Rb und Rc sind unabhängig voneinander Alkyl, Aryl, Alkylaryl, Arylalkyl, Alkoxyalkyl oder Alkoxyaryl mit jeweils bis zu 18 C-Atomen, wobei die Gesamtzahl der C-Atome in Ra, Rb und Rc vorzugsweise maximal 20 ist;
    X ist ein übliches Gegenanion, beispielsweise ein Halogen, Acetat, Phosphat, Nitrat oder Alkylsulfat, vorzugsweise ein Chlorid. Kationische Cellulosen sind z.B. solche mit den INCI-Bezeichnungen Polyquaternium-10 oder Polyquaternium-24. Ein geeignetes kationisches Guarderivat hat z.B. die INCI-Bezeichnung Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride.
  • Besonders bevorzugte kationaktive Stoffe sind Chitosan, Chitosansalze und Chitosanderivate. Bei den erfindungsgemäß einzusetzenden Chitosanen handelt es sich um vollständig oder partiell deacetylierte Chitine. Das Molekulargewicht kann über ein breites Spektrum verteilt sein, beispielsweise von 20.000 bis ca. 5 Millionen g/mol, z.B. von 30.000 bis 70.000 g/mol. Vorzugsweise liegt das Molekulargewicht jedoch über 100.000 g/mol, besonders bevorzugt von 200.000 bis 700.000 g/mol. Der Deacetylierungsgrad beträgt vorzugsweise 10 bis 99%, besonders bevorzugt 60 bis 99%. Ein bevorzugtes Chitosansalz ist Chitosoniumpyrrolidoncarboxylat, z.B. Kytamer® PC mit einem Molekulargewicht von ca. 200.000 bis 300.000 g/mol und Deacetylierung von 70 bis 85%. Als Chitosanderivate kommen quaternierte, alkylierte oder hydroxyalkylierte Derivate, z.B. Hydroxyethyl-, Hydroxy propyl- oder Hydroxybutylchitosan in Betracht. Die Chitosane oder Chitosanderivate liegen vorzugsweise in neutralisierter oder partiell neutralisierter Form vor. Der Neutralisationsgrad liegt vorzugsweise bei mindestens 50%, besonders bevorzugt zwischen 70 und 100, bezogen auf die Anzahl der freien Basengruppen. Als Neutralisationsmittel können prinzipiell alle kosmetisch verträglichen anorganischen oder organischen Säuren verwendet werden wie beispielsweise Ameisensäure, Weinsäure, Äpfelsäure, Milchsäure, Zitronensäure, Pyrrolidoncarbonsäure, Salzsäure u.a., von denen die Pyrrolidoncarbonsäure besonders bevorzugt ist.
  • Bevorzugte kationische Polymere auf natürlicher Basis: kationische Cellulosederivate aus Hydroxyethylcellulose und Diallyldimethylammoniumchlorid; kationische Cellulosederivate aus Hydroxyethylcellulose und mit Trimethylammonium substituiertem Epoxid; Chitosan und dessen Salze; Hydroxyalkylchitosane und deren Salze; Alkyl-hydroxyalkylchitosane und deren Salze; N-Hydroxyalkylchitosanalkylether.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel 0,01 bis 15 Gew.%, vorzugsweise 0,5 bis 10 Gew.% mindestens eines synthetischen oder eines von der erfindungsgemäß einzusetzenden Polydextrose verschiedenen natürlichen nichtionischen filmbildenden und/oder haarfestigenden Polymers. Unter natürlichen Polymeren werden auch chemisch modifizierte Polymere natürlichen Ursprungs verstanden. Unter filmbildenden Polymeren werden solche Polymere verstanden, die bei Anwendung in 0,01 bis 5%iger wässriger, alkoholischer oder wässrig-alkoholischer Lösung in der Lage sind, auf dem Haar einen Polymerfilm abzuscheiden, insbesondere diejenigen, für die International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook (10. Edition, 2004) die Funktion "Film Former" angegeben ist.
  • Geeignete synthetische, nichtionische filmbildende, haarfestigende Polymere sind Homo- oder Copolymere, die aus mindestens einem der folgenden Monomere aufgebaut sind: Vinylpyrrolidon, Vinylcaprolactam, Vinylester wie z.B. Vinylacetat, Vinylalkohol, Acrylamid, Methacrylamid, Alkyl- und Dialkylacrylamid, Alkyl- und Dialkylmethacrylamid, Alkylacrylat, Alkylmethacrylat, Propylenglykol oder Ethylenglykol, wobei die Alkylgruppen dieser Monomere vorzugsweise C1- bis C7-Alkylgruppen, besonders bevorzugt C1- bis C3-Alkylgruppen sind. Geeignet sind z.B. Homopolymere des Vinylcaprolactams, des Vinylpyrrolidons oder des N-Vinylformamids. Weitere geeignete synthetische filmbildende, nicht-ionische, haarfestigende Polymere sind z.B. Copolymerisate aus Vinylpyrrolidon und Vinylacetat, Terpolymere aus Vinylpyrrolidon, Vinylacetat und Vinylpropionat, Polyacrylamide; Polyvinylalkohole sowie Polyethylenglykol/Polypropylenglykol Copolymere. Geeignete natürliche filmbildende Polymere sind z.B. Cellulosederivate, z.B. Hydroxyalkylcellulose.
  • Bevorzugte nichtionische Polymere sind: Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylcaprolactam, Vinylpyrrolidon/Vinylacetat Copolymere, Polyvinylalkohol, Isobutylen/Ethylmaleimid/Hydroxyethylmaleimid Copolymer; Copolymere aus Vinylpyrrolidon, Vinylacetat und Vinylpropionat.
  • In einer Ausführungsform enthält das erfindungsmäße Mittel als haarpflegenden Zusatzstoff mindestens eine Silikonver bindung in einer Menge von vorzugsweise 0,01 bis 15 Gew.%, besonders bevorzugt von 0,1 bis 5 Gew.%. Die Silikonverbindungen umfassen flüchtige und nicht-flüchtige Silikone und in dem Mittel lösliche und unlösliche Silikone. Bei einer Ausführungsform handelt es sich um hochmolekulare Silikone mit einer Viskosität von 1.000 bis 2.000.000 cSt bei 25°C, vorzugsweise 10.000 bis 1.800.000 oder 100.000 bis 1.500.000. Die Silikonverbindungen umfassen Polyalkyl- und Polyarylsiloxane, insbesondere mit Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Phenyl-, Methylphenyl- und Phenylmethylgruppen. Bevorzugt sind Polydimethylsiloxane, Polydiethylsiloxane, Polymethylphenylsiloxane. Bevorzugt sind auch glanzgebende, arylierte Silikone mit einem Brechungsindex von mindestens 1,46, oder mindestens 1,52. Die Silikonverbindungen umfassen insbesondere die Stoffe mit den INCI-Bezeichnungen Cyclomethicone, Dimethicone, Dimethiconol, Dimethicone Copolyol, Phenyl Trimethicone, Amodimethicone, Trimethylsilylamodimethicone, Stearyl Siloxysilicate, Polymethylsilsesquioxane, Dimethicone Crosspolymer. Geeignet sind auch Silikonharze und Silikonelastomere, wobei es sich um hochvernetzte Siloxane handelt.
  • Bevorzugte Silikone sind: cyclische Dimethylsiloxane, lineare Polydimethylsiloxane, Blockpolymere aus Polydimethylsiloxan und Polyethylenoxid und/oder Polypropylenoxid, Polydimethylsiloxane mit endoder seitenständigen Polyethylenoxid- oder Polypropylenoxidresten, Polydimethylsiloxane mit endständigen Hydroxylgruppen, phenylsubstituierte Polydimethylsiloxane, Silikonemulsionen, Silikonelastomere, Silikonwachse, Silikongums, aminosubstituierte Silikone und mit quaternären Ammoniumgruppen substituierte Silikone.
  • In einer Ausführungsform enthält das erfindungsmäße Mittel einen Lichtschutzstoff in einer Menge von vorzugsweise 0,01 bis 10 Gew.% oder von 0,1 bis 5 Gew.%, besonders bevorzugt von 0,2 bis 2 Gew.%. Die Lichtschutzstoffe umfassen insbesondere alle in der EP 1 084 696 genannten Lichtschutzstoffe. Bevorzugt sind: 4-Methoxy-zimtsäure-2-ethylhexylester, Methylmethoxycinnamat, 2-Hydroxy-4-methoxy-benzophenon-5-sulfonsäure und polyethoxylierte p-Aminobenzoate.
  • In einer Ausführungsform enthält das erfindungsmäße Mittel mindestens ein hydrophobes Öl oder Wachs in einer Menge von vorzugsweise 0,01 bis 20, besonders bevorzugt von 0,05 bis 10, ganz besonders bevorzugt von 0,1 bis 5 Gew.%.
  • Die flüssigen, hydrophoben Öle haben einen Schmelzpunkt von kleiner oder gleich 25°C und einen Siedepunkt von vorzugsweise über 250 °C, insbesondere über 300 °C. Hierfür kann prinzipiell jedes dem Fachmann allgemein bekannte Öl eingesetzt werden. In Frage kommen pflanzliche oder tierische Öle, Mineralöle (Paraffinum liquidum), Silikonöle oder deren Mischungen. Geeignet sind Kohlenwasserstofföle, z.B. Paraffin- oder Isoparaffinöle, Squalan, Öle aus Fettsäuren und Polyolen, insbesondere Triglyceride. Geeignete pflanzliche Öle sind z.B. Sonnenblumenöl, Kokosöl, Rizinusöl, Lanolinöl, Jojobaöl, Maisöl, Sojaöl.
  • Als Wachs oder wachsartiger Stoff kann prinzipiell jedes im Stand der Technik bekannte Wachs eingesetzt werden. Hierzu zählen tierische, pflanzliche, mineralische und synthetische Wachse, mikrokristalline Wachse, makrokristalline Wachse, feste Paraffine, Petrolatum, Vaseline, Ozokerit, Montan wachs, Fischer-Tropsch-Wachse, Polyolefinwachse z.B. Polybuten, Bienenwachs, Wollwachs und dessen Derivate wie z.B. Wollwachsalkohole, Candelillawachs, Olivenwachs, Carnaubawachs, Japanwachs, Apfelwachs, gehärtete Fette, Fettsäureester und Fettsäureglyceride mit einem Erstarrungspunkt von jeweils oberhalb 40°C, Polyethylenwachse und Silikonwachse. Die Wachse oder wachsartigen Stoffe haben einen Erstarrungspunkt oberhalb 40°C, vorzugsweise oberhalb 55 °C. Die Nadelpenetrationszahl (0,1 mm, 100 g, 5 s, 25°C; nach DIN 51 579) liegt vorzugsweise im Bereich von 2 bis 70, insbesondere von 3 bis 40.
  • In einer Ausführungsform enthält das erfindungsmäße Mittel 0,01 bis 20, besonders bevorzugt von 0,05 bis 10, ganz besonders bevorzugt von 0,1 bis 5 Gew.% an mindestens einem haarkonditionierenden Zusatzstoff, ausgewählt aus Betain; Panthenol; Panthenylethylether; Sorbitol; Proteinhydrolysaten; Pflanzenextrakten; A-B-Block-Copolymeren aus Alkylacrylaten und Alkylmethacrylaten; A-B-Block-Copolymeren aus Alkylmethacrylaten und Acrylnitril; A-B-A-Block-Copolymeren aus Lactid und Ethylenoxid; A-B-A-Block-Copolymeren aus Caprolacton und Ethylenoxid; A-B-C-Block-Copolymeren aus Alkylen- oder Alkadienverbindungen, Styrol und Alkylmethacrylaten; A-B-C-Block-Copolymeren aus Acrylsäure, Styrol und Alkylmethacrylaten; sternförmigen Block-Copolymeren; hyperverzweigten Polymeren; Dendrimeren; intrinsisch elektrisch leitfähigen 3,4-Polyethylendioxythiophenen und intrinsisch elektrisch leitfähigen Polyanilinen.
  • In einer Ausführungsform enthält das erfindungsmäße Mittel mindestens einen viskositätsmodifizierenden Stoff in einer Menge von vorzugsweise 0,01 bis 20 Gew.% oder 0,05 bis 10 Gew.% oder besonders bevorzugt von 0,1 bis 5 Gew.%. Der viskositätsmodifizierende Stoff ist vorzugsweise ein verdickendes Polymer, ausgewählt aus Copolymeren aus mindestens einer ersten Monomerart, die ausgewählt ist aus Acrylsäure und Methacrylsäure und mindestens einer zweiten Monomerart, die ausgewählt ist aus Estern der Acrylsäure und ethoxyliertem Fettalkohol; vernetzter Polyacrylsäure; vernetzte Copolymere aus mindestens einer ersten Monomerart, die ausgewählt ist aus Acrylsäure und Methacrylsäure und mindestens einer zweiten Monomerart, die ausgewählt ist aus Estern der Acrylsäure mit C10- bis C30-Alkoholen; Copolymeren aus mindestens einer ersten Monomerart, die ausgewählt ist aus Acrylsäure und Methacrylsäure und mindestens einer zweiten Monomerart, die ausgewählt ist aus Estern der Itaconsäure und ethoxyliertem Fettalkohol; Copolymeren aus mindestens einer ersten Monomerart, die ausgewählt ist aus Acrylsäure und Methacrylsäure, mindestens einer zweiten Monomerart, die ausgewählt ist aus Estern der Itaconsäure und ethoxyliertem C10- bis C30-Alkohol und einer dritten Monomerart, ausgewählt aus C1- bis C4-Aminoalkylacrylaten; Copolymeren aus zwei oder mehr Monomeren, ausgewählt aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern; Copolymeren aus Vinylpyrrolidon und Ammoniumacryloyldimethyltaurat; Copolymeren aus Ammoniumacryloyldimethyltaurat und Monomeren ausgewählt aus Estern von Methacrylsäure und ethoxylierten Fettalkoholen; Hydroxyethylcellulose; Hydroxypropylcellulose; Hydroxypropylguar; Glycerylpolyacrylat; Glycerylpolymethacrylat; Copolymeren aus mindestens einem C2- C3- oder C4-Alkylen und Styrol; Polyurethanen; Hydroxypropylstärkephosphat; Polyacrylamid; mit Decadien vernetztes Copolymer aus Maleinsäureanhydrid und Methylvinylether; Johannesbrotkernmehl; Guar-Gummi; Xanthan; Dehydroxanthan; Carrageenan; Karaya-Gummi; hydrolysierte Maisstärke; Copolymere aus Polyethylenoxid, Fettalkoholen und gesättigtem Methylendiphenyldiisocyanat (z.B. PEG-150/Stearylalkohol/SMDI Copolymer).
  • In einer Ausführungsform enthält das erfindungsmäße Mittel 0,01 bis 20, besonders bevorzugt von 0,05 bis 10, ganz besonders bevorzugt von 0,1 bis 5 Gew.% an mindestens einem Tensid. Das Tensid kann nichtionisch, anionisch, kationisch oder zwitterionisch sein. Geeignete nichtionische Tenside sind z.B.
    • – Ethoxylierte Fettalkohole, Fettsäuren, Fettsäureglyceride oder Alkylphenole, insbesondere Anlagerungsprodukte von 2 bis 30 mol Ethylenoxid und/oder 1 bis 5 mol Propylenoxid an C8- bis C22-Fettalkohole, an C12- bis C22-Fettsäuren oder an Alkylphenole mit 8 bis 15 C-Atomen in der Alkylgruppe
    • – C12- bis C22-Fettsäuremono- und -diester von Anlagerungsprodukten von 1 bis 30 mol Ethylenoxid an Glycerin
    • – Anlagerungsprodukte von 5 bis 60 mol Ethylenoxid an Rizinusöl oder an gehärtetes (hydriertes) Rizinusöl.
    • – Fettsäurezuckerester, insbesondere Ester aus Saccharose und ein oder zwei C8- bis C22-Fettsäuren, INCI: Sucrose Cocoate, Sucrose Dilaurate, Sucrose Distearate, Sucrose Laurate, Sucrose Myristate, Sucrose Oleate, Sucrose Palmitate, Sucrose Ricinoleate, Sucrose Stearate
    • – Ester aus Sorbitan und ein, zwei oder drei C8- bis C22-Fettsäuren und einem Ethoxylierungsgrad von 4 bis 20
    • – Polyglycerylfettsäureester, insbesondere aus ein, zwei oder mehreren C8- bis C22-Fettsäuren und Polyglycerin mit vorzugsweise 2 bis 20 Glyceryleinheiten
    • – Alkylglucoside, Alkyloligoglucoside und Alkylpolyglucoside mit C8- bis C22-Alkylgruppen, z.B. Decyl Glucoside oder Lauryl Glucoside,
  • Geeignete anionische Tenside sind z.B. Salze und Ester von Carbonsäuren, Alkylethersulfate und Alkylsulfate, Fettalkoholethersulfate, Sulfonsäure und ihre Salze (z.B. Sulfosuccinate oder Fettsäureisethienate), Phosphorsäureester und ihre Salze, Acylaminosäuren und ihre Salze. Eine ausführliche Beschreibung dieser anionischen Tenside ist der Publikation "FIEDLER – Lexikon der Hilfsstoffe", Band 1, fünfte Auflage (2002), Seiten 97 bis 102, zu entnehmen, auf die hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird. Bevorzugte Tenside sind Mono-, Di- und/oder Triester der Phosphorsäure mit Anlagerungsprodukten von 2 bis 30 mol Ethylenoxid an C8- bis C22-Fettalkohole.
  • Geeignete amphotere Tenside sind z.B. Derivate aliphatischer quaternärer Ammonium-, Phosphonium- und Sulfoniumverbindungen der Formel
    Figure 00230001
    wobei R1 eine geradkettige oder verzweigtkettige Alkyl-, Alkenyl- oder Hydroxyalkylgruppe mit 8 bis 18 C-Atomen und 0 bis etwa 10 Ethylenoxideinheiten und 0 bis 1 Glycerineinheit darstellt; Y eine N-, P- oder S-haltige Gruppe ist; R2 eine Alkyl- oder Monohydroxyalkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen ist;
    X gleich 1 ist, falls Y ein Schwefelatom ist und X gleich 2 ist, wenn Y ein Stickstoffatom oder ein Phosphoratom ist; R3 eine Alkylen- oder Hydroxyalkylengruppe mit 1 bis 4 C-Atomen ist und Z(–) eine Carboxylat-, Sulfat-, Phosphonat- oder Phosphatgruppe darstellt.
  • Andere amphotere Tenside wie Betaine sind ebenso geeignet. Beispiele für Betaine umfassen C8- bis C18-Alkylbetaine wie Cocodimethylcarboxymethylbetain, Lauryldimethylcarboxymethylbetain, Lauryldimethylalphacarboxyethylbetain, Cetyldimethylcarboxymethylbetain, Oleyldimethylgammacarboxypropylbetain und Lauryl-bis(2-hydroxypropyl)alphacarboxyethylbetain; C8- bis C18-Sulfobetaine wie Cocodimethylsulfopropylbetain, Stearyldimethylsulfopropylbetain, Lauryldimethylsulfoethylbetain, Laurylbis-(2-hydroxyethyl)sulfopropylbetain; die Carboxylderivate des Imidazols, die C8- bis C18-Alkyldimethylammoniumacetate, die C8- bis C18-Alkyldimethylcarbonylmethylammoniumsalze sowie die C8- bis C18-Fettsäurealkylamidobetaine wie beispielsweise Kokosfettsäureamidopropylbetain und N-Kokosfettsäureamidoethyl-N-[2-(carboxymethoxy)ethyl]-glycerin (CTFA-Name: Cocoamphocarboxyglycinate).
  • Geeignete kationische Tenside enthalten Aminogruppen oder quaternisierte hydrophile Ammoniumgruppen, welche in Lösung eine positive Ladung tragen und durch die allgemeine Formel N(+)R1R2R3R4 X(–) dargestellt werden können, wobei R1 bis R4 unabhängig voneinander aliphatische Gruppen, aromatische Gruppen, Alkoxygruppen, Polyoxyalkylengruppen, Alkylamidogruppen, Hydroxyalkylgruppen, Arylgruppen oder Alkarylgruppen mit 1 bis 22 C-Atomen bedeuten, wobei mindestens ein Rest mindestens 6, vorzugsweise mindestens 8 C-Atome aufweist und X ein Anion darstellt, beispielsweise ein Halogen, Acetat, Phosphat, Nitrat oder Alkylsulfat, vorzugsweise ein Chlorid. Die aliphatischen Gruppen können zusätzlich zu den Kohlenstoffatomen und den Wasserstoffatomen auch Querverbindungen oder andere Gruppen wie beispielsweise weitere Aminogruppen enthalten.
  • Beispiele für geeignete kationische Tenside sind die Chloride oder Bromide von Alkyldimethylbenzylammoniumsalzen, Alkyltrimethylammoniumsalze, z.B. Cetyltrimethylammoniumchlorid oder -bromid, Tetradecyltrimethylammoniumchlorid oder -bromid, Alkyldimethylhydroxyethylammoniumchloride oder -bromide, die Dialkyldimethylammoniumchloride oder -bromide, Alkylpyridiniumsalze, beispielsweise Lauryl- oder Cetylpyridiniumchlorid, Alkylamidoethyltrimethylammoniumethersulfate sowie Verbindungen mit kationischem Charakter wie Aminoxide, z.B. Alkylmethylaminoxide oder Alkylaminoethyldimethylaminoxide. Besonders bevorzugt sind C8-22-Alkyldimethylbenzylammoniumverbindungen, C8-22- Alkyltrimethylammoniumverbindungen, insbesondere Cetyltrimethylammoniumchlorid, C8-22-Alkyldimethylhydroxyethylammoniumverbindungen, Di-(C8-22-alkyl)-dimethylammoniumverbindungen, C8-22-Alkylpyridiniumsalze, C8-22- Alkylamidoethyltrimethylammoniumethersulfate, C8-22- Alkylmethylaminoxide, C8-22-Alkylaminoethyldimethylaminoxide.
  • In einer Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel 0,01 bis 5, besonders bevorzugt von 0,05 bis 1 Gew.% an mindestens einem Konservierungsmittel. Geeignete Konservierungsmittel sind die im International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook, 9. Auflage mit der Funktion "Preservatives" aufgeführten Stoffe, z.B. Phenoxyethanol, Benzyl paraben, Butylparaben, Ethylparaben, Isobutylparaben, Isopropylparaben, Methylparaben, Propylparaben, Iodopropinylbutylcarbamat, Methyldibromoglutaronitril, DMDM Hydantoin.
  • In einer weiteren Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel mindestens ein Pigment. Hierbei kann es sich um farbige Pigmente handeln, welche der Produktmasse oder dem Haar Farbeffekte verleihen oder es kann sich um Glanzeffektpigmente handeln, welche der Produktmasse oder dem Haar Glanzeffekte verleihen. Die Farb- oder Glanzeffekte am Haar sind vorzugsweise temporär, d.h. sie halten bis zur nächsten Haarwäsche und können durch Waschen der Haare mit üblichen Shampoos wieder entfernt werden. Die Pigmente liegen in der Produktmasse in ungelöster Form vor und können in einer Menge von 0,01 bis 25 Gew.%, besonders bevorzugt von 5 bis 15 Gew.% enthalten sein. Die bevorzugte Teilchengröße beträgt 1 bis 200 μm, insbesondere 3 bis 150 μm, besonders bevorzugt 10 bis 100 μm. Die Pigmente sind im Anwendungsmedium praktisch unlösliche Farbmittel und können anorganisch oder organisch sein. Auch anorganisch-organische Mischpigmente sind möglich. Bevorzugt sind anorganische Pigmente. Der Vorteil der anorganischen Pigmente ist deren ausgezeichnete Licht-, Wetter- und Temperaturbeständigkeit. Die anorganischen Pigmente können natürlichen Ursprungs sein, beispielsweise hergestellt aus Kreide, Ocker, Umbra, Grünerde, gebranntem Terra di Siena oder Graphit. Bei den Pigmenten kann es sich um Weißpigmente wie z.B. Titandioxid oder Zinkoxid, um Schwarzpigmente wie z.B. Eisenoxidschwarz, Buntpigmente wie z.B. Ultramarin oder Eisenoxidrot, um Glanzpigmente, Metalleffekt-Pigmente, Perlglanzpigmente sowie um Fluoreszenz- oder Phosphoreszenzpigmente handeln, wobei vorzugsweise mindestens ein Pigment ein farbiges, nicht-weißes Pigment ist. Geeignet sind Metalloxide, -hydroxide und -oxidhydrate, Mischphasenpigmente, schwefelhaltige Silicate, Metallsulfide, komplexe Metallcyanide, Metallsulfate, -chromate und -molybdate sowie die Metalle selbst (Bronzepigmente). Geeignet sind insbesondere Titandioxid (CI 77891), schwarzes Eisenoxid (CI 77499), gelbes Eisenoxid (CI 77492), rotes und braunes Eisenoxid (CI 77491), Manganviolett (CI 77742), Ultramarine (Natrium-Aluminiumsulfosilikate, CI 77007, Pigment Blue 29), Chromoxidhydrat (CI77289), Eisenblau (Ferric Ferrocyanide, CI77510), Carmine (Cochineal).
  • Besonders bevorzugt sind Perlglanz- und Farbpigmente auf Mica- bzw. Glimmerbasis welche mit einem Metalloxid oder einem Metalloxychlorid wie Titandioxid oder Wismutoxychlorid sowie gegebenenfalls weiteren farbgebenden Stoffen wie Eisenoxiden, Eisenblau, Ultramarine, Carmine etc. beschichtet sind und wobei die Farbe durch Variation der Schichtdicke bestimmt sein kann. Derartige Pigmente werden beispielsweise unter den Handelsbezeichnungen Rona®, Colorona®, Dichrona® und Timiron® von der Firma Merck, Deutschland vertrieben.
  • Organische Pigmente sind beispielsweise die natürlichen Pigmente Sepia, Gummigutt, Knochenkohle, Kasseler Braun, Indigo, Chlorophyll und andere Pflanzenpigmente. Synthetische organische Pigmente sind beispielsweise Azo-Pigmente, Anthrachinoide, Indigoide, Dioxazin-, Chinacridon-, Phtalocyanin-, Isoindolinon-, Perylen- und Perinon-, Metallkomplex-, Alkaliblau- und Diketopyrrolopyrrol-Pigmente.
  • In einer Ausführungsform enthält das erfindungsmäße Mittel 0,01 bis 10, besonders bevorzugt von 0,05 bis 5 Gew.% an mindestens einem partikelförmigen Stoff. Geeignete Stoffe sind z.B. Stoffe, die bei Raumtemperatur (25°C) fest sind und in Form von Partikeln vorliegen. Geeignet sind etwa Silica, Silikate, Aluminate, Tonerden, Mica, Salze, insbesondere anorganische Metallsalze, Metalloxide, z.B. Titandioxid, Minerale und Polymerpartikel. Die Partikel liegen in dem Mittel in ungelöster, vorzugsweise stabil dispergierter Form vor und können sich nach Aufbringen auf das Haar und Verdampfen des Lösungsmittels auf dem Haar in fester Form abscheiden. Eine stabile Dispergierung kann erreicht werden, indem die Zusammensetzung mit einer Fließgrenze versehen wird, die groß genug ist, um ein Absinken der Feststoffpartikel zu verhindern. Eine ausreichende Fließgrenze kann durch Verwendung von geeigneten Gelbildnern in geeigneter Menge eingestellt werden. Bevorzugte partikelförmige Stoffe sind Silica (Kieselgel, Siliciumdioxid) und Metallsalze, insbesondere anorganische Metallsalze, wobei Silica besonders bevorzugt ist. Metallsalze sind z.B. Alkali- oder Erdalkalihalogenide wie Natriumchlorid oder Kaliumchlorid; Alkali- oder Erdalkalisulfate wie Natriumsulfat oder Magnesiumsulfat.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung betrifft ein Haarpflegemittel. Haarpflegemittel sind z.B. Conditioner, Treatments, Haarkuren, Spülungen oder dergleichen. Das Haarpflegemittel enthält mindestens einen haarpflegenden Wirkstoff ausgewählt aus den oben genannten Silikonverbindungen, kationischen oder aminsubstituierten Tensiden und kationischen oder aminsubstituierten Polymeren. Der haarpflegende Wirkstoff kann in Mengen zwischen 0,01 und 10,0 Gew.%, insbesondere zwischen 0,01 und 5,0 Gew.%, bezogen auf das fertige Produkt, eingesetzt werden. Das erfindungsgemäße Haarpflegemittel kann nach Applikation auf das trockene, feuchte oder nasse Haar entweder im Haar verbleiben oder es kann nach einer geeigneten Einwirkzeit wieder ausgespült werden. Die Einwirkzeiten hängen von der Art des Haares ab. Als allgemeine Richtlinie kann von Einwirkzeiten zwischen 0,5 und 30 Minuten, insbesondere 0,5 und 10 Minuten, vorzugsweise zwischen 1 und 5 Minuten ausgegangen werden.
  • Eine weitere Ausführungsform betrifft ein Mittel zur dauerhaften Verformung des Haares. Es enthält zusätzlich mindestens ein Reduktionsmittel, insbesondere eine keratinreduzierenden Mercaptoverbindung in einer Menge von vorzugsweise 0,5 bis 15 Gew.%. Das Dauerwellmittel liegt bevorzugt als wässrige, alkalische (pH = 5 bis 10) eingestellte Zubereitung vor, welche als keratinreduzierende Mercaptoverbindung, beispielsweise Cystein, Cysteamin, N-Acetyl-L-Cystein, Mercaptocarbonsäuren, wie z.B. Thioglykolsäure oder Thiomilchsäure, oder Salze von Mercaptocarbonsäuren, wie z.B. Ammonium- und Guanidinsalze der Thioglykolsäure oder Thiomilchsäure enthält. Die erforderliche Alkalität wird hierbei durch die Zugabe von Ammoniak, organischen Aminen, Ammonium- und Alkalicarbonaten oder -hydrogencarbonaten eingestellt. Es kommt aber auch ein neutral oder sauer (pH = 4,5 bis 7) eingestelltes Haarverformungsmittel in Betracht, das im wässrigen Medium einen wirksamen Gehalt an Sulfiten oder Mercaptocarbonsäureestern aufweist. Im ersteren Fall werden vorzugsweise Natrium- oder Ammoniumsulfit oder das Salz der schwefligen Säure mit einem organischen Amin, wie z.B. Monoethanolamin und Guanidin, in einer Konzentration von etwa 2 bis 12 Gew.% (berechnet als SO2) verwendet. Im letzteren Fall kommen insbesondere Thioglykolsäuremonoglykolester oder -glycerinester in einer Konzentration von etwa 5 bis 50 Gew.% (entsprechend einem Gehalt an freier Thioglykolsäure von 2 bis 16 Gew.%) zur Anwendung. Das erfindungsgemäße Mittel zur dauerhaften Haarverformung kann auch ein Gemisch der vorstehend genannten keratinreduzierenden Verbindungen enthalten. Nach einer für die dauerhafte Verformung des Haares ausreichenden Einwirkungszeit wird das Haar mit Wasser gespült und anschließend oxidativ nachbehandelt (fixiert). Für die oxidative Nachbehandlung kann ein erfindungsgemäßes, mindestens ein Oxidationsmittel enthaltendes Fixiermittel oder jedes beliebige bisher für eine derartige Behandlung verwendete Fixiermittel verwendet werden. Beispiele für in einem derartigen Fixiermittel verwendbare Oxidationsmittel sind Natrium- und Kaliumbromat, Natriumperborat, Harnstoffperoxid und Hydrogenperoxid. Die Konzentration des Oxidationsmittels kann dabei von etwa 0,5 bis 10 Gew.% betragen. Sowohl das erfindungsgemäße Mittel zur dauerhaften Haarverformung als auch das erfindungsgemäße Fixiermittel kann in Form einer wässrigen Lösung oder Emulsion sowie in verdickter Form auf wässriger Basis, insbesondere als Creme, Gel oder Paste vorliegen. Es ist ebenfalls möglich, dieses Mittel unter Druck in Aerosoldosen abzufüllen und daraus als Schaum zu entnehmen. Das vorstehend beschriebene Verfahren zur dauerhaften Haarverformung ermöglicht eine schonende und gleichmäßige Umformung vom Haaransatz bis zu den Haarspitzen, das Haar zeigt eine hervorragende Nass- und Trockenkämmbarkeit, einen angenehmen Griff und einen ansprechenden Glanz im getrockneten Zustand sowie eine lockere, sprunghafte und gleichmäßige Dauerwellung, insbesondere im Bereich der Haarspitzen.
  • Eine weitere Ausführungsform betrifft ein Haarfärbemittel oder ein Haartönungsmittel. Es kann sowohl in Form eines oxidativen als auch nicht-oxidativen Färbemittels auf Basis von an sich bekannten oxidativen und/oder direktziehenden Farbstoffen vorliegen. Die Gesamtmenge der in dem erfindungsgemäßen Mittel enthaltenen Oxidationsfarbstoffvorstufen beträgt vorzugsweise etwa 0,01 bis 12 Gew.%, insbesondere etwa 0,2 bis 6 Gew.%. Die Gesamtmenge an direktziehenden Farbstoffen beträgt in dem erfindungsgemäßen Mittel etwa 0,01 bis 7 Gew.%, vorzugsweise etwa 0,2 bis 4 Gew.%. Geeignete direktziehende Farbstoffe sind z.B. Triphenylmethanfarbstoffe, aromatische Nitrofarbstoffe, Azofarbstoffe, Chinonfarbstoffe, kationische oder anionische Farbstoffe.
  • Das erfindungsgemäße Mittel kann darüber hinaus weitere, für Haarbehandlungsmittel übliche Zusatzbestandteile enthalten, z.B. Parfümöle; Trübungsmittel wie z.B. Ethylenglykoldistearat, Styrol/PVP Copolymere oder Polystyrole; Feuchthaltemittel; Glanzgeber; Produktanfärbestoffe; Antioxidantien; in Mengen von jeweils vorzugsweise 0,01 bis 10 Gew.%, wobei die Gesamtmenge vorzugsweise 10 Gew.% nicht übersteigt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform liegt das erfindungsgemäße Mittel in Form eines Gels, in Form einer viskosen Lotion oder in Form eines Sprühgels, welches mit einer mechanischen Vorrichtung versprüht wird, vor und enthält mindestens eines der oben genannten verdickenden Polymere in einer Menge von vorzugsweise 0,05 bis 10, besonders bevor zugt von 0,1 bis 2 Gew.% und weist eine Viskosität von mindestens 250 mPa s (gemessen mit einem HAAKE VT-550 Rheometer, Messkörper SV-DIN bei einer Temperatur von 25°C und einer Schergeschwindigkeit von 12 s–1) auf. Die Viskosität des Gels beträgt vorzugsweise von 500 bis 50.000 mPa s, besonders bevorzugt von 1.000 bis 15.000 mPa s bei 25°C.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform liegt das erfindungsgemäße Mittel in Form eines verschäumbaren Produktes (Mousse) in Kombination mit einer Vorrichtung zum Verschäumen vor, enthält mindestens eine übliche, hierfür bekannte schaumgebende Substanz, z.B. mindestens ein schaumbildendes Tensid oder mindestens ein schaumbildendes Polymer. Unter Vorrichtungen zum Verschäumen sind solche Vorrichtungen zu verstehen, welche das Verschäumen einer Flüssigkeit mit oder ohne Verwendung eines Treibmittels ermöglichen. Als geeignete mechanische Schäumvorrichtung kann beispielsweise ein handelsüblicher Pumpschäumer oder ein Aerosolschaumkopf verwendet werden. Das Produkt liegt entweder in Kombination mit einer mechanischen Pumpschäumvorrichtung (Pumpschaum) oder in Kombination mit mindestens einem Treibmittel (Aerosolschaum) in einer Menge von vorzugsweise 1 bis 20, insbesondere von 2 bis 10 Gew.%, vor. Treibmittel sind z.B. ausgewählt aus Propan, Butan, Dimethylether und fluorierten Kohlenwasserstoffen. Das Mittel wird unmittelbar vor der Anwendung verschäumt und als Schaum in das Haar eingearbeitet und kann anschließend ausgespült werden oder ohne Ausspülen im Haar belassen werden.
  • In einer Ausführungsform liegt das erfindungsgemäße Mittel in Form eines Sprühproduktes vor, entweder in Kombination mit einer mechanischen Pumpsprühvorrichtung oder in Kombination mit mindestens einem Treibmittel, ausgewählt aus Propan, Butan, Dimethylether und fluorierten Kohlenwasserstoffen. Ein Aerosolsprays enthält zusätzlich vorzugsweise 15 bis 85 Gew.%, besonders bevorzugt 25 bis 75 Gew.% eines Treibmittels und wird in einem Druckbehälter abgefüllt. Als Treibmittel sind beispielsweise niedere Alkane, wie z.B. n-Butan, i-Butan und Propan, oder auch deren Gemische sowie Dimethylether oder Fluorkohlenwasserstoffe wie F 152a (1,1-Difluorethan) oder F 134 (Tetrafluorethan) sowie ferner bei den in Betracht kommenden Drücken gasförmig vorliegende Treibmittel, wie beispielsweise N2, N2O und CO2 sowie Gemische der vorstehend genannten Treibmittel geeignet. Ein Non-Aerosol Haarsprays wird mit Hilfe einer geeigneten mechanisch betriebenen Sprühvorrichtung versprüht. Unter mechanischen Sprühvorrichtungen sind solche Vorrichtungen zu verstehen, welche das Versprühen einer Zusammensetzung ohne Verwendung eines Treibmittels ermöglichen. Als geeignete mechanische Sprühvorrichtung kann beispielsweise eine Sprühpumpe oder ein mit einem Sprühventil versehener elastischer Behälter, in dem das erfindungsgemäße kosmetische Mittel unter Druck abgefüllt wird, wobei sich der elastische Behälter ausdehnt und aus dem das Mittel infolge der Kontraktion des elastischen Behälters bei Öffnen des Sprühventils kontinuierlich abgegeben wird, verwendet werden.
  • In einer Ausführungsform liegt das erfindungsgemäße Mittel in Form einer O/W-Emulsion, einer W/O-Emulsion oder einer Mikroemulsion vor und enthält mindestens eines der oben genannten, in Wasser emulgierten Öle oder Wachse sowie mindestens eines der obengenannten Tenside.
  • In einer Ausführungsform liegt das erfindungsgemäße Mittel in Form eines Haarwachses vor, d.h. es weist wachsartige Konsistenz auf und enthält mindestens einen der oben genannten Wachse in einer Menge von vorzugsweise 0,5 bis 30 Gew.% sowie gegebenenfalls weitere wasserunlösliche Stoffe. Die wachsartige Konsistenz ist vorzugsweise dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelpenetrationszahl (Maßeinheit 0,1 mm, Prüfgewicht 100 g, Prüfdauer 5 s, Prüftemperatur 25°C; nach DIN 51 579) 10 bis 70, besonders bevorzugt 20 bis 40 beträgt und dass der Erstarrungspunkt des Produktes vorzugsweise größer oder gleich 30°C und kleiner oder gleich 70°C ist, besonders bevorzugt im Bereich von 40 bis 55°C liegt. Geeignete Wachse und wasserunlösliche Stoffe sind insbesondere Emulgatoren mit einem HLB-Wert unterhalb von 7, Silikonöle, Silikonwachse, Wachse (z.B. Wachsalkohole, Wachssäuren, Wachsester, sowie insbesondere natürliche Wachse wie Bienenwachs, Carnaubawachs, etc.), Fettalkohole, Fettsäuren, Fettsäureester oder hydrophile Wachse wie z.B. hochmolekulare Polyethylenglykole mit einem Molekulargewicht von 800 bis 20.000, vorzugsweise von 2.000 bis 10.000 g/mol.
  • Wenn das erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel in Form einer Haarlotion vorliegt, so liegt es als im wesentlichen nicht-viskose oder gering viskose, fließfähige Lösung, Dispersion oder Emulsion mit einem Gehalt an mindestens 10 Gew.%, vorzugsweise mindestens 20 Gew.% eines kosmetisch verträglichen Alkohols vor. Als Alkohole können insbesondere die für kosmetische Zwecke üblicherweise verwendeten niederen Alkohole mit 1 bis 4 C-Atomen, z.B. Ethanol und Isopropanol verwendet werden.
  • Wenn das erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel in Form einer Haarcreme vorliegt, so liegt es vorzugsweise als Emulsion vor und enthält entweder zusätzlich viskositätsgebende Inhaltsstoffe in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.% oder die erforderliche Viskosität und cremige Konsistenz wird durch Micellbildung mit Hilfe von geeigneten Emulgatoren, Fettsäuren, Fettalkoholen, Wachsen etc. in üblicher Weise aufgebaut.
  • Wenn das erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel in Form eines Haarreinigungsmittels vorliegt, so enthält es zusätzlich mindestens ein waschaktives Tensid, vorzugsweise 0,01 bis 25 Gew.%, insbesondere 5 bis 20 Gew.% mindestens eines anionischen, amphoteren und/oder nicht-ionischen Tensids und 50 bis 90 Gew.% Wasser. Das erfindungsgemäße Haarreinigungsmittel weist einen pH-Wert von vorzugsweise 3 bis 8, insbesondere von 4 bis 7 auf. Geeignete Tenside sind z.B. die oben genannten. Bevorzugte Tenside für ein erfindungsgemäßes Haarreinigungsmittel sind ausgewählt aus Alkali- oder Erdalkalisalzen der C10- bis C18-Alkylsulfate, der C10- bis C18-Alkylsulfonate, der C10- bis C18-Alkylbenzolsulfonate, der C10- bis C18-Xylolsulfonate und der mit 1 bis 10 Ethylenoxideinheiten ethoxylierten C10- bis C18-Alkylethersulfate; den ethoxylierten Sulfobernsteinsäurehalbestern der allgemeinen Formel R1(OCH2CH2)m-O2C-CH2CH(SO3M)-CO2M, wobei R1 einen C10- bis C18-Alkylrest bedeutet, M ein Alkali- oder Erdalkalikation darstellt und m eine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeutet; den Alkylethercarboxylaten der Formel R2(OCH2CH2)n-OCH2COOM, wobei R2 einen C10 bis C18-Alkylrest bedeutet, M ein Alkali- oder Erdalkalikation darstellt und n eine ganze Zahl von 1 bis 20 bedeutet; ethoxylierten Fettalkoholen mit 12 bis 18 C-Atomen; Polyglycerylethern von gesättigten oder ungesättigten Fettalkoholen und Alkylphenolen mit 8 bis 30 C-Atomen im Alkylrest und 1 bis 10 Glyceryleinheiten im Molekül; Fettsäurealkanolamiden; ethoxylierten Sorbitanfettsäureestern, C8-C18-Alkylpolyglucosiden, C8- bis C18-Alkylbetainen und amphoteren Tensiden der Formel
    Figure 00360001
    wobei R2 eine gerad- oder verzweigtkettige Alkyl-, Alkenyl- oder Hydroxyalkylgruppe mit 8 bis 18 C-Atomen und 0 bis 10 Ethylenoxideinheiten und 0 bis 1 Glycerineinheit darstellt; Y ein N-, P- oder S-Atom ist; R3 eine Alkyl- oder Monohydroxyalkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen ist; x gleich 1 ist, falls Y ein Schwefelatom ist und x gleich 2 ist, wenn Y ein Stickstoff- oder Phosphoratom ist; R4 eine Alkylen- oder Hydroxyalkylengruppe mit 1 bis 4 C-Atomen ist und Z eine Carboxylat-, Sulfat-, Phosphonat- oder Phosphatgruppe darstellt.
  • Gegenstand der Erfindung auch ein Verfahren zur Haarbehandlung, wobei
    • – ein erfindungsgemäßes Haarbehandlungsmittel bereit gestellt wird,
    • – das Haarbehandlungsmittel auf das Haar aufgebracht wird
    • – eine Frisur erstellt wird und
    • – das Haarbehandlungsmittel im Haar belassen wird.
  • Die Anwendung kann auf trockenem Haar oder nach einer Haarwäsche auf feuchtem, handtuchtrockenen Haar erfolgen. Die Anwendungsmenge beträgt in der Regel je nach Haarfülle 5 bis 30 g. Das Mittel kann im gesamten Haar verteilt werden oder es können nur einzelne Haarpartien oder Strähnen behandelt werden, wobei die Anwendungsmenge entsprechend niedriger ist. Die nachfolgenden Beispiele sollen den Gegenstand der Erfindung näher erläutern.
  • Beispiel 1: Haarstylinggel
    Figure 00370001
  • Das erfindungsgemäße Gel A und das Vergleichsgel B wurden von einem in der Bewertung haarkosmetischer Produkte geschulten und erfahrenen Expertenpanel (5 Personen) hinsichtlich des Kriteriums "Formbarkeit" in Halbseitenversuchen bei 5 verschiedenen Testpersonen verglichen und bewertet. Hierzu werden die Haare der Testperson mit einer kurzen Haarlänge (6–10 cm) zuerst mit einem Shampoo zweimal gewaschen und anschließend mit einem Handtuch frottiert. Mit einem von der Stirn bis zum Nacken reichenden Mittelscheitel werden die Kopfhaare in zwei Sektionen geteilt. Auf eine der Sektionen wird das erfindungsgemäße Produkt, auf die andere Sektion das Vergleichsprodukt appliziert. Die Produkte werden mit jeweils einem separaten Stielkamm aus Hartgummi gleichmäßig verteilt. Beide Sektionen werden entlang des Scheitels ohne die Hilfe handelsüblicher Flach-Clipse papillotiert (in Schlingen gelegt). Die Formbarkeit des Haares (Biegen mit Hilfe eines Produktes entgegen der natürlichen, geraden Haarform) ist leicht zu beurteilen. Bei einer guten Formbarkeit bleiben die Haare in Papillotenform, bei schlechter Formbarkeit öffnen sie sich wieder. Die quantitative Beurteilung erfolgte auf einer Skala von –3 bis +3:
    –3 sehr viel schlechter
    –2 viel schlechter
    –1 schlechter
    0 kein Unterschied
    +1 besser
    +2 viel besser
    +3 sehr viel besser
  • Die quantitative Bewertung ergab einen Mittelwert von 1,4 d.h. die Formbarkeit der Haare war mit dem erfindungsgemäßen Gel A besser bis viel besser als mit Vergleichsgel B. Eine qualitative Beurteilung durch das Expertenpanel ergab, dass mit Gel A gegenüber Gel B die Formbarkeit der Haare merkbar leichter ist. Die Haare werden beim Einarbeiten weniger feucht und die Frisur lässt sich besser stylen. Die Haare sind feiner gebündelt und durch den Stand während der Einarbeitung sieht das fertige Frisurenbild schöner aus. Das Gel gibt Definition, Festigung und Wet-Look. Bei Vergleichsgel B werden die Haare sehr nass und man bekommt während der Frisurenerstellung keinen Stand ins Haar.
  • Beispiel 2: Haarstylinggel
    Figure 00390001
  • Das erfindungsgemäße Gel A ist glasklar. Das Vergleichsgel B ist nicht vollständig klar sondern weist einen leichten, sichtbaren Schleier auf. Beispiel 3: Flüssig-Gel
    Figure 00390002
    Beispiel 4: Sprühgel
    Figure 00390003
    Figure 00400001
    • 1) PEG-150/Stearylalkohol/SMDI Copolymer; 19%ig in Wasser
  • Das Gel wird in eine Verpackung mit mechanisch betriebener Sprühpumpe verpackt. Beispiel 5: Schnell trocknendes Stylinggel
    Figure 00400002
    • 1) Vinylpyrrolidon/Methacrylamid/Vinylimidazol Copolymer, 20%ig in Wasser
  • Beispiel 6: Gel-Spray
    Figure 00400003
  • Das Gel wird in eine Verpackung mit mechanisch betriebener Sprühpumpe verpackt. Beispiel 7: Fön-Gel
    Figure 00410001
    Beispiel 8: Stylinggel
    Figure 00410002
    • 1) Acrylates/Palmeth-25 Acrylate Copolymer, 31%ig in Wasser
    Beispiel 9: Gel – starker Halt
    Figure 00410003
    Figure 00420001
    Beispiel 10: Gel – starker Halt
    Figure 00420002
    • 1) Vinylpyrrolidon/Vinylcaprolactam/DMAPA Acrylates Copolymer, 40%ig in Ethanol
    • 2) Acrylates/Ceteth-20 Itaconate Copolymer, 30%ig in Wasser
  • Beispiel 11: Gel – normaler Halt
    Figure 00420003
  • Figure 00430001
  • Beispiel 12: Pump-Schaumfestiger
    Figure 00430002
  • Die Zusammensetzung wird in einer Verpackung mit mechanischer Pumpschäumvorrichtung verpackt.
  • Beispiel 13: Pump-Schaumfestiger
    Figure 00430003
  • Figure 00440001
  • Die Zusammensetzung wird in einer Verpackung mit mechanischer Pumpschäumvorrichtung verpackt.
  • Beispiel 14: Pump-Schaumfestiger
    Figure 00440002
  • Die Zusammensetzung wird in einer Verpackung mit mechanischer Pumpschäumvorrichtung verpackt.
  • Beispiel 15: Aerosol-Schaumfestiger: – normaler Halt
    Figure 00440003
  • Figure 00450001
  • Die Zusammensetzung wird in einer gasdichten Aerosolverpackung mit Schaumkopf abgefüllt. Beispiel 16: Aerosol-Schaumfestiger: – normaler Halt
    Figure 00450002
    • 1) Dimethiconol, 13%ig in Cyclomethicone
  • Die Zusammensetzung wird in einer gasdichten Aerosolverpackung mit Schaumkopf abgefüllt. Beispiel 17: Aerosol-Schaumfestiger: – extra starker Halt
    Figure 00450003
    Figure 00460001
    • 1) Vinylpyrrolidon/Dimethylaminoethylmethacrylat Copolymer, 20%ig in Wasser
  • Die Zusammensetzung wird in einer gasdichten Aerosolverpackung mit Schaumkopf abgefüllt.
  • Beispiel 18: Aerosol-Schaumfestiger: – extra starker Halt
    Figure 00460002
  • Die Zusammensetzung wird in einer gasdichten Aerosolverpackung mit Schaumkopf abgefüllt.
  • Beispiel 19: Sprühfestiger
    Figure 00460003
  • Figure 00470001
  • Die Zusammensetzung wird in eine Verpackung mit mechanisch betriebener Sprühpumpe verpackt.

Claims (16)

  1. Haarbehandlungsmittel mit einem Gehalt an endständig sorbitolsubstituierter Polydextrose, gelöst in einem kosmetisch akzeptablen Trägermedium, wobei die eingesetzte Polydextrose maximal 0,25 Gew.% an reduzierenden Zuckern aufweist.
  2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich mindestens einen weiteren Wirk- oder Zusatzstoff enthält.
  3. Mittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wirk- oder Zusatzstoff ausgewählt ist aus haarpflegenden Stoffen, haarfestigenden Stoffen, Silikonverbindungen, Lichtschutzstoffen, Ölen, Wachsen, viskositätsmodifizierenden Stoffen, Konservierungsmitteln, Pigmenten, direktziehenden Haarfarbstoffen, partikelförmigen Feststoffen, Tensiden, Oxidationsmitteln, Reduktionsmitteln und Oxidationshaarfarbstoffvorprodukten.
  4. Mittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sorbitolsubstituierte Polydextrose in einer Menge von 0,1 bis 20 Gew.% enthalten ist und die Wirk- und Zusatzstoffe in einer Menge von 0,01 bis 20 Gew.% enthalten sind.
  5. Mittel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass als haarpflegender oder haarfestigender Stoff ein Polymer enthalten ist, ausgewählt aus Terpolymeren aus Acrylsäure, Ethylacrylat und N-tert-Butylacrylamid; vernetzten oder unvernetzten Vinylacetat/Crotonsäure Copolymeren; Terpolymeren aus tert.-Butylacrylat, Ethylacrylat und Methacrylsäure; Natriumpolystyrolsulfonat; Copolymeren aus Vinylacetat, Crotonsäure und Vinylpropionat; Copolymeren aus Vinylacetat, Crotonsäure und Vinylneodecanoat; Copolymeren aus Vinylpyrrolidon und mindestens einem weiteren Monomer ausgewählt aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern; Copolymeren aus Methylvinylether und Maleinsäuremonoalkylestern; Copolymeren aus Allylmethacrylat und mindestens einem weiteren Monomer ausgewählt aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern; vernetzten Copolymeren aus Ethylacrylat und Methacrylsäure; Copolymeren aus Vinylacetat, Mono-n-butylmaleat und Isobornylacrylat; Copolymeren aus zwei oder mehr Monomeren ausgewählt aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern; Copolymeren aus Octylacrylamid und mindestens einem Monomeren ausgewählt aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern; Polyestern aus Diglycol, Cyclohexandimethanol, Isophtalsäure und Sulfoisophtalsäure; kationischen Cellulosederivaten aus Hydroxyethylcellulose und Diallyldimethylammoniumchlorid; kationischen Cellulosederivaten aus Hydroxyethylcellulose und mit Trimethylammonium substituiertem Epoxid; Poly(dimethyldiallylammoniumchlorid); Copolymeren aus Acrylamid und Dimethyldiallylammoniumchlorid; quaternären Ammoniumpolymeren, gebildet durch die Reaktion von Diethylsulfat und einem Copolymer aus Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat; quaternären Ammoniumpolymeren aus Methylvinylimidazoliumchlorid und Vinylpyrrolidon; Polyquaternium-35; Polymer aus Trimethylammonium-ethylmethacrylatchlorid; Polyquaternium-57; endständig mit quaternären Ammoniumgruppen substituierte Dimethylpolysiloxane; Copolymer aus Vinylpyrrolidon, Dimethylaminopropylmethacrylamid und Methacryloylaminopropyllauryldimethylammoniumchlorid; Chitosan und dessen Salze; Hydroxyalkylchitosane und deren Salze; Alkyl-hydroxyalkylchitosane und deren Salze; N-Hydroxyalkylchitosanalkylether; Copolymer aus Vinylcaprolactam, Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat; Copolymeren aus Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat; Copolymeren aus Vinylpyrrolidon, Vinylcaprolactam und Dimethylaminopropylacrylamid; Poly- oder Oligoestern, aufgebaut aus mindestens einer ersten Monomerart, die ausgewählt ist aus mit mindestens einer quaternären Ammoniumgruppe substituierten Hydroxysäure; Copolymeren aus Octylacrylamid, Acrylsäure, Butylaminoethylmethacrylat, Methylmethacrylat und Hydroxypropylmethacrylat; Copolymeren aus Laurylacrylat, Stearylacrylat, Ethylaminoxidmethacrylat und mindestens einem Monomeren ausgewählt aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern; Copolymeren aus Methacryloylethylbetain und mindestens einem Monomeren ausgewählt aus Methacrylsäure und Methacrylsäureestern; Copolymeren aus Acrylsäure, Methylacrylat und Methacrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid; Oligomeren oder Polymeren, herstellbar aus quaternären Crotonbetainen oder quaternären Crotonbetainestern; Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylcaprolactam, Vinylpyrrolidon/Vinylacetat Copolymeren, Polyvinylalkohol, Isobutylen/Ethylmaleimid/ Hydroxyethylmaleimid Copolymer; Copolymeren aus Vinylpyrrolidon, Vinylacetat und Vinylpropionat.
  6. Mittel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der viskositätsmodifizierende Stoff ein verdickendes Polymer ist, ausgewählt aus Copolymeren aus mindestens einer ersten Monomerart, die ausgewählt ist aus Acrylsäure und Methacrylsäure und mindestens einer zweiten Monomerart, die ausgewählt ist aus Estern der Acrylsäure und ethoxyliertem Fettalkohol; vernetzter Polyacrylsäure; vernetzte Copolymere aus mindestens einer ersten Monomerart, die ausgewählt ist aus Acrylsäure und Methacrylsäure und mindestens einer zweiten Monomerart, die ausgewählt ist aus Estern der Acrylsäure mit C10- bis C30-Alkoholen; Copolymeren aus mindestens einer ersten Monomerart, die ausgewählt ist aus Acrylsäure und Methacrylsäure und mindestens einer zweiten Monomerart, die ausgewählt ist aus Estern der Itaconsäure und ethoxyliertem Fettalkohol; Copolymeren aus mindestens einer ersten Monomerart, die ausgewählt ist aus Acrylsäure und Methacrylsäure, mindestens einer zweiten Monomerart, die ausgewählt ist aus Estern der Itaconsäure und ethoxyliertem C10- bis C30-Alkohol und einer dritten Monomerart, ausgewählt aus C1- bis C4-Aminoalkylacrylaten; Copolymeren aus zwei oder mehr Monomeren, ausgewählt aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern; Copolymeren aus Vinylpyrrolidon und Ammoniumacryloyldimethyltaurat; Copolymeren aus Ammoniumacryloyldimethyltaurat und Monomeren ausgewählt aus Estern von Methacrylsäure und ethoxylierten Fettalkoholen; Hydroxyethylcellulose; Hydroxypropylcellulose; Hydroxypropylguar; Glycerylpolyacrylat; Glycerylpolymethacrylat; Copolymeren aus mindestens einem C2-, C3- oder C4-Alkylen und Styrol; Polyurethanen; Hydroxypropylstärkephosphat; Polyacrylamid; mit Decadien vernetztes Copolymer aus Maleinsäureanhydrid und Methylvinylether; Johannesbrotkernmehl; Guar-Gummi; Xanthan; Dehydroxanthan; Carrageenan; Karaya-Gummi; hydrolysierte Maisstärke; Copolymeren aus Polyethylenoxid, Fettalkoholen und gesättigtem Methylendiphenyldiisocyanat.
  7. Mittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Wirk- oder Zusatzstoff enthalten ist, welcher ausgewählt ist aus – Silikonverbindungen, welche ausgewählt sind aus cyclischen Dimethylsiloxanen, linearen Polydimethylsiloxanen, Blockpolymeren aus Polydimethylsiloxan und Polyethylenoxid und/oder Polypropylenoxid, Polydimethylsiloxanen mit end- oder seitenständigen Polyethylenoxid- oder Polypropylenoxidresten, Polydimethylsiloxanen mit endständigen Hydroxylgruppen, phenylsubstituierten Polydimethylsiloxanen, Silikonemulsionen, Silikonelastomeren, Silikonwachsen, Silikongums, aminosubstituierten Silikonen und mit einer oder mehreren quaternären Ammoniumgruppen substituierten Silikonen; – Lichtschutzstoffen welche ausgewählt sind aus 4-Methoxy-zimtsäure-2-ethylhexylester, Methylmethoxycinnamat, 2-Hydroxy-4-methoxy-benzophenon-5-sulfonsäure und polyethoxylierten p-Aminobenzoaten; – Ölen und Wachsen, welche ausgewählt sind aus Paraffinwachsen, Polyolefinwachsen, Wollwachs, Wollwachsalkoholen, Candelillawachs, Olivenwachs, Carnaubawachs, Japanwachs, Apfelwachs, gehärteten Fetten, Fettsäureestern, Fettsäureglyceriden, Fettsäuretriglyceriden, Polyethylenglykolwachsen, Silikonwachsen, Silikonölen, Mineralölen, Isoparaffinölen, Paraffinölen, Squalan, Sonnenblumenöl, Kokosöl, Rizinusöl, Lanolinöl, Jojobaöl, Maisöl, Sojaöl; – haarpflegenden Wirkstoffen, welche ausgewählt sind aus Betain; Panthenol; Panthenylethylether; Sorbitol; Proteinhydrolysaten und Pflanzenextrakten.
  8. Mittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Tensid enthalten ist, ausgewählt aus Anlagerungsprodukte von 2 bis 30 mol Ethylenoxid und/oder 1 bis 5 mol Propylenoxid an C8- bis C22-Fettalkohole, Anlagerungsprodukte von 2 bis 30 mol Ethylenoxid und/oder 1 bis 5 mol Propylenoxid an C12- bis C22-Fettsäuren, Anlagerungsprodukte von 2 bis 30 mol Ethylenoxid und/oder 1 bis 5 mol Propylenoxid an Alkylphenole mit 8 bis 15 C-Atomen in der Alkylgruppe, C12- bis C22-Fettsäuremono- und -diester von Anlagerungsprodukten von 1 bis 30 mol Ethylenoxid an Glycerin, Anlagerungsprodukte von 5 bis 60 mol Ethylenoxid an Rizinusöl oder an gehärtetes (hydriertes) Rizinusöl, Mono-, Di- oder Triester der Phosphorsäure mit Anlagerungsprodukten von 2 bis 30 mol Ethylenoxid an C8- bis C22-Fettalkohole, Ester aus Saccharose und ein oder zwei C8- bis C22-Fettsäuren, Ester aus Sorbitan und ein, zwei oder drei C8- bis C22-Fettsäuren und einem Ethoxylierungsgrad von 4 bis 20, Polyglycerylfettsäureester aus ein, zwei oder mehreren C8- bis C22-Fettsäuren und Polyglycerin mit 2 bis 20 Glyceryleinheiten, Alkylglykoside, C8-22-Alkyldimethylbenzylammoniumverbindungen, C8-22- Alkyltrimethylammoniumverbindungen, C8-22-Alkyldimethylhydroxyethylammoniumverbindungen, Di-(C8-22-alkyl)-dimethylammoniumverbindungen, C8-22-Alkylpyridiniumsalze, C8-22- Alkylamidoethyltrimethylammoniumethersulfate, C8-22- Alkylmethylaminoxide, CS-22-Alkylaminoethyldimethylaminoxide, Amidoaminen und quaternisierten Amidoaminen.
  9. Mittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Wirk- oder Zusatzstoff mindestens ein partikelförmiger Feststoff enthalten ist, welcher ausgewählt aus – farbigen Pigmenten, ausgewählt aus Titandioxid (CI 77891), schwarzes Eisenoxid (CI 77499), gelbes Eisenoxid (CI 77492), rotes und braunes Eisenoxid (CI 77491), Manganviolett (CI 77742), Ultramarine (CI 77007), Chromoxidhydrat (CI77289), Eisenblau (CI77510), Wismutoxichlorid (CI77163), Carmine (Cochineal), Perlglanz- und Farbpigmente auf Micabasis welche mit einem Metalloxid oder einem Metalloxychlorid wie Titandioxid oder Wismutoxychlorid sowie gegebenenfalls weiteren farbgebenden Stoffen wie Eisenoxiden, Eisenblau, Ultramarine oder Carmine beschichtet sind und wobei die Farbe durch Variation der Schichtdicke bestimmt ist; – nichtfarbigen partikelförmigen Stoffen, ausgewählt aus Silica, Silikaten, Aluminaten, Tonerden, Mica, unlös lichen Metallsalzen, Metalloxiden, Mineralen und unlöslichen Polymerpartikeln.
  10. Mittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es in einer der folgenden Formen vorliegt: – als Haargel, welches in Form einer viskosen, verdickten Haarlotion oder in Form eines Haarsprühgels, welches mit einer mechanischen Vorrichtung versprüht wird, vorliegt und mindestens ein verdickendes Polymer enthält und eine Viskosität von mindestens 250 mPa s (gemessen mit einem HAAKE VT-550 Rheometer, Messkörper SV-DIN bei 25°C und einer Schergeschwindigkeit von 12 s–1) aufweist; – als O/W-Emulsion, W/O-Emulsion oder Mikroemulsion und mindestens ein Öl oder Wachs sowie mindestens ein Tensid enthält; – als Haarspray und entweder in Kombination mit einer mechanischen Pumpsprühvorrichtung oder in Kombination mit mindestens einem Treibmittel vorliegt; – als verschäumbares Produkt und in Kombination mit einer Vorrichtung zum Verschäumen vorliegt und mindestens ein schaumbildendes Tensid oder mindestens ein schaumbildendes Polymer enthält und entweder in Kombination mit einer mechanischen Pumpschäumvorrichtung oder in Kombination mit mindestens einem Treibmittel vorliegt; – als Haarwachs und mindestens eines der in Anspruch 7 genannten Wachse enthält; – als Haareinigungsmittel und 0,01 bis 40 Gew.% mindestens eines anionischen, amphoteren oder nichtioni schen waschaktiven Tensids und 50 bis 90 Gew.% Wasser enthält; – als Dauerwellmittel mit einem zusätzlichen Gehalt an mindestens einer keratinreduzierenden Mercaptoverbindung; – als Haarblondiermittel, Oxidationshaarfärbemittel oder Dauerwellfixiermittel mit einem Gehalt an mindestens einem Oxidationsmittel; – als Haartönungsmittel und mindestens einen direkt auf das Haar aufziehenden synthetischen und/oder natürlichen Haarfarbstoff enthält.
  11. Mittel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, das es ein optisch klares Haarstylinggel ist.
  12. Mittel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, das es ein verschäumbares Produkt ist, in Kombination mit einer Vorrichtung zum Verschäumen vorliegt, mindestens ein schaumbildendes Tensid oder mindestens ein schaumbildendes Polymer enthält und in Kombination mit mindestens einem Treibmittel vorliegt.
  13. Verwendung von endständig sorbitolsubstituierter Polydextrose zur Haarbehandlung, wobei die eingesetzte Polydextrose maximal 0,25 Gew.% an reduzierenden Zuckern aufweist.
  14. Verwendung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die endständig sorbitolsubstituierte Polydextrose ein Molekulargewicht MR von maximal 50.000 aufweist und/oder dass die endständig sorbitolsubstituierte Polydextrose eine Löslichkeit in Wasser von mindestens 10 g/100 ml bei 20°C aufweist.
  15. Verwendung von endständig sorbitolsubstituierter Polydextrose zur Verbesserung des Haarglanzes, zur Erzeugung eines Wet-Looks von Haaren, zur Festigung der Haare und/oder zur Verbesserung der Formbarkeit der Haare bei der Frisurenerstellung, wobei die eingesetzte Polydextrose maximal 0,25 Gew.% an reduzierenden Zuckern aufweist.
  16. Verfahren zur Haarbehandlung, wobei – mindestens ein Haarbehandlungsmittel gemäß den vorhergehenden Mittelansprüchen bereit gestellt wird, – das Haarbehandlungsmittel auf das Haar aufgebracht wird – eine Frisur erstellt wird und – das Haarbehandlungsmittel im Haar belassen wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006005451A1 (de) * 2006-02-01 2007-08-02 Beiersdorf Ag Kosmetische Haargele mit hoher Fadenabrisszeit
CN108498376A (zh) * 2018-04-02 2018-09-07 榛硕(武汉)智能科技有限公司 一种甲基硅油乳液及其制备方法

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