DE102004060202A1 - Fenstergriff für ein Fenster mit elektromechanischen Funktionselementen - Google Patents
Fenstergriff für ein Fenster mit elektromechanischen Funktionselementen Download PDFInfo
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Abstract
Ein Fenstergriff für ein Fenster, insbesondere für ein Drehkippfenster, mit elektrisch schaltbaren Funktionselementen, gekennzeichnet durch eine Auslegung als Schaltgriff mit einem Handgriff (8) zum manuellen Bewegen, insbesondere Drehen, eines Flügels des Fensters und wenigstens einem am Handgriff (8) angeordneten, von außen manuell betätigbaren, elektrischen Schaltelement zum Schalten der Funktionselemente.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Fenstergriff für ein Fenster mit elektromechanischen Funktionselementen.
- Fenster mit elektromechanischen Funktionselementen sind an sich bekannt.
- So ist es bekannt, Kippfenster, die um eine horizontale (zumeist untere) Drehachse kippbar sind, mittels elektromotorischer Antriebe zu Öffnen und zu Schließen. Das Schalten der Antriebe erfolgt dabei über am Blendrahmen oder am Flügel angeordnete Schalter.
- Diese Bedienung von Fenstern ist zwar an sich durchdacht, aber ungewohnt. Zudem ist die Montage für den Fensterbauer ungewohnt und erfordert u.U. elektrotechnische Grundkenntnisse.
- Die Erfindung hat daher die Aufgabe, dieses Problem auf einfache Weise zu beheben und einen Fenstergriff zu schaffen, der vorzugsweise besonders leicht zu montieren sein soll und der eine besonders einfache und leicht verständliche Betätigung und Bedienung von Fenstern mit elektromechanischen Funktionselementen ermöglicht.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Die Erfindung schafft einen Fenstergriff für ein Fenster, insbesondere für ein Drehkippfenster, mit elektrisch schaltbaren Funktionselementen, der als Schaltgriff mit einem Handgriff zum manuellen Bewegen, insbesondere Drehen, eines Flügels des Fensters ausgelegt ist und wenigstens ein am Handgriff angeordnetes, von außen manuell betätigbares, elektrisches Schaltelement aufweist.
- Vorzugsweise weist der Handgriff einen drehbar an einer Griffrosette gelagerten Griffhals auf, wobei der Handgriff winklig zum Griffhals ausgerichtet ist.
- Dabei ist keine bewegliche Verbindung zwischen dem Handgriff und mechanischen Getriebeelementen des Flügels des Fensters vorgesehen. Der Griff weist vielmehr bevorzugt an dem Griffhals außenseitig eine Schwenklagerung auf, die durch eine Griffrosette vervollständigt wird.
- Die Erfindung schafft durch den Gegenstand des Anspruchs 1 einen vorzugsweise vormontierten Fenstergriff nach Art einer Handhabe, die in Hinsicht auf eine manuelle Betätigung des Fensters zumindest – und nach einer bevorzugten Ausführungsform sogar ausschließlich – zum manuellen Bewegen des Flügels in eine Drehstellung ausgelegt ist und kombiniert diese unmittelbar und direkt mit einem von außen am Handgriff zugänglichen, manuell betätigbaren Schaltelement, das vorzugsweise in der Einbaustellung zum Betätigen eines elektromotorischen Antriebes zum Bewegen des Flügels in eine und aus einer Kippstellung genutzt wird. Damit wird die Bedienung der eines herkömmlichen Fensters ähnlich und damit vereinfacht. Zudem kann der Handgriff mit dem Schalter als optische Einheit ansprechend ausgestaltet werden. Separate Schaltelemente, welche die Ansicht des Fensters stören oder ungewünscht verändern sind nicht mehr erforderlich.
- Da Handgriff und Schaltelement als Einheit vorgefertigt werden können, ist zudem die Montage am Fenster vereinfacht.
- Der Schaltgriff wird entsprechend vorzugsweise als vormontierte Baueinheit gefertigt, die der Fensterbauer einfach durch Aufstecken am Flügel anordnet, wobei nach einer besonders bevorzugten – auch unabhängig betrachtbaren Variante der Erfindung – Elemente einer e lektrischen Steckverbindung zwischen Flügel und Schaltgriff ineinander greifen, was eine besonders einfache Montage ermöglicht.
- Vorzugsweise mittels Schrauben erfolgt sodann die Endmontage am Flügel. Bewegliche mechanische Antriebselemente zwischen Flügel und Schaltgriff sind nicht vorgesehen. Nahezu sämtliche Funktionselemente am Fenster sind vielmehr mit elektromotorischen oder elektromagnetischen Antrieben versehen, die das extern zugängliche Schaltelement am Handgriff oder Griffhals und ggf. weitere Schaltelemente angesteuert werden.
- Bei Dreh-/Kippfenstern mit elektromotorischen Antrieben hat es sich herausgestellt, dass zwar die Realisierung eines elektromotorischen Antriebes zum Bewegen des Flügels in eines Kippstellung sinnvoll ist, nicht aber auch die Realisierung eines Antriebs zum Bewegen des Flügels in seine Drehstellung, da in vielen Fällen – so z.B. in Bürogebäuden – zwar regelmäßig die Kippstellung zum Lüften eingesetzt wird, nicht aber die Drehstellung. Diese wird seltener genutzt, so z.B. zum Putzen der Fensterscheibe.
- Aus diesem Grund wurde ein Dreh-/Kippfenster geschaffen, dessen Flügel von Hand in seine Drehstellung bewegbar ist und der zum Bewegen des Flügels in und aus seiner Kippstellung einen elektromotorischen Antrieb aufweist, beispielsweise mit einem Elektromotor, der eine schubsteife Kette einwirkt, die den Flügel beim Öffnen vom Blendrahmen fortdrückt. Der erfindungsgemäße Schaltgriff ermöglicht z.B. die einfache Bedienung und Handhabung eines derartigen Fensters, wobei die manuelle Öffnungs- und Schließfunktion nach Art einer manuellen Handhabe mit der Funktion eines elektrischen Schalters in vorteilhafter Weise gleich in mehrfacher Hinsicht kombiniert wird.
- Der Handgriff ist vorzugsweise in lediglich zwei verschiedene Positionen verschwenkbar, nämlich vorzugsweise in die nach unten weisende Verschlussposition und in die um 90° verschwenkte Horizontalposition für die Drehöffnung des Fensters.
- Das Kippöffnen und das Verschließen erfolgen über einen elektromotorischen Antrieb, der mittels der Schalteinrichtung betätigt wird, die vorzugsweise im Griffhals angeordnet ist.
- Als weiterer besonderer Vorteil zu nennen ist noch die nach Varianten der Unteransprüche gegebene einfache Austauschbarkeit der elektrischen Schaltung im Fenstergriff und/oder der Schalteinheiten.
- Die Erfindung schafft auch einen Fenstergriff für ein Fenster, insbesondere für ein Drehkippfenster, mit elektrisch schaltbaren Funktionselementen, gekennzeichnet durch eine Auslegung als Schaltgriff mit einem Handgriff zum manuellen Bewegen, insbesondere Drehen, eines Flügels des Fensters, und wenigstens einer im Handgriff angeordneten Schaltwippe zum Schalten der Funktionselemente, die auf einfache Weise durch den Griff hindurch die Betätigung von Schaltelementen erlaubt.
- Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung anhand des bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert, wobei auch weitere Vorteile der Erfindung deutlich werden. Es zeigt:
-
1 eine perspektivischen Ansicht eines Schaltgriffes als vormontierte Montageeinheit; -
2 eine Sprengansicht wesentlicher Teile des Schaltgriffes aus1 ; -
3 und4 Draufsichten auf Elemente aus1 und2 ; und -
5 eine Schnittansicht eines Schaltgriffes an einem (Metall)Profil eines Fensterflügels. -
1 zeigt einen Schaltgriff1 für ein Drehkippfenster, der zum manuellen Öffnen und Schließen eines Flügels eines Dreh-/Kippfensters (das Flügelprofil30 ist in5 dargestellt) in eine und aus einer Drehstellung um eine vertikale Drehachse und zumindest zum Schalten eines elektromotorischen Antriebs des Dreh-/Kippfensters zum Öffnen und Schließen des Flügels in eine und aus einer Kippstellung ausgelegt ist. -
1 zeigt den Schaltgriff1 mit einem Griffhals2 und einem hier dazu rechtwinklig ausgerichteten Handgriff(Abschnitt)8 . - Der Griffhals
2 ist mittels entsprechender Lagerelemente in der Schaltgriffrosette5 gelagert, die an einem Fensterflügel relativ zu diesem drehfest befestigt wird. Dabei wird die Schaltgriffrosette5 z.B. an dem Flügelprofil durch Schrauben (hier nicht zu erkennen) befestigt (siehe5 ) Ergänzend wird eine elektrische Steckverbindung zwischen dem Flügel und dem Schaltgriff realisiert. - Eine Verbindung zwischen Flügel und Schaltgriff über bewegliche Getriebeelemente besteht nicht.
- Damit kann die Handhabe zwar zum Bewegen des Flügels um seine vertikale Drehachse genutzt werden, nicht aber zum manuellen Betätigen von Beschlägen des Fensters. Diese werden vielmehr durch elektromotorische oder elektromagnetische Funktionselemente, so durch elektromotorisch bewegbare Zapfen am Flügel realisiert, die z.B. mit korrespondierenden Elementen wie eine Falle am Blendrahmen zusammenwirken..
- In den Griffhals
2 des Schaltgriffes3 ist ein Gehäuseeinsatz3 eingebracht, auf dem sich eine Tastwippe4 befindet (siehe auch5 ). - Die Tastwippe
4 schaltet entsprechend der aufgebrachten Symbole31 (siehe1 : offen und geschlossen) elektromotorische Antriebe sowie weitere zugehörige Funktionselemente wie ein Dreh- und/oder ein Kipplager in ihre entsprechende Funktionsstellung, um den Fensterflügel in die Kippstellung bzw. in die Schließstellung zu bewegen. Dabei verbleibt der Handgriff8 relativ zur Schaltgriffrosette5 unbewegt in der Verschlusslage bzw. der Ausgangsstellung. - Zum Öffnen und Schließen des Fensterflügels in seine und aus seiner Kipplage dient ausschließlich das von außen manuell zugängliche Schaltelement, das hier kostengünstig und kompakt nach Art der Tastwippe
4 ausgestaltet ist - Aus der Auflagefläche
29 der Schaltgriffrosette5 ragen auf der zum Flügel gewandten Seite eine Steckerleiste6 (oder alternativ eine Buchsenleiste) wie auch hier zwei Zentrieransätze7 hervor. - Die Steckerleiste
6 kontaktiert beim Aufstecken auf den Flügel eine korrespondierende Buchsenleiste7 (bzw. Steckerleiste) am Flügel. - Wesentlich ist, das eine elektrische Steckverbindung zwischen dem Handgriff
8 bzw. dessen Griffhals und dem F1ügelprofil30 realisiert wird, so dass bei der Montage keine Kabel im Bereich der Handhabe mehr anzuschließen sind. - Die beiden Zentrieransätze
7 wirken mit korrespondierenden Ausnehmungen am Flügelprofil zusammen (hier nicht zu erkennen; das Flügelprofil ist in5 sichtbar). - Zur Montage muss lediglich der vormontierte Schaltgriff
1 mit seinen Zentrieransätzen7 in die korrespondierenden Ausnehmungen im Flügel ineinander greifeneingesetzt werden, wobei darauf zu achten ist, dass die Steckerleiste6 und die Buchsenleiste ineinandergreifen. Sodann kann optional noch eine (idealerweise) vormontierte Schraube(n) des Schaltgriffs im Flügel verschraubt werden. Riegelstangen oder dgl. sind nicht mechanisch mit dem Griff zu verbinden. Die Montage der vormontierten Einheit „Schaltgriff" ist damit denkbar einfach. Denkbar ist es auch, das korrespondierende Steckverbindungsteil (Buchsenleiste oder Steckerleiste) im Flügel mit einem kurzen Kabel an der Steuerung im Flügel zu befestigen (hier nicht dargestellt) und nach der Montage des Griffes dieses Kabel mit seinem Steckverbindungsteil an das korrespondierende Steckverbindungsteil am Griff anzustecken. - Darüber hinaus ist der Schaltgriff mit nur wenigen mechanisch beweglichen Teilen und Schaltungselementen überraschend einfach aufgebaut, obwohl er eine Vielzahl von Schaltelementen und -funktionen und auch die Möglichkeit zur manuellen Drehöffnung des Fensters in sich vereinigt.
-
2 zeigt eine explosionsartige Zusammenstellung des Schaltgriffes, in welcher die Funktionselemente sichtbar sind, die im wesentlichen für die Drehlagerung und die elektrischen Schaltfunktionen maßgebend sind. - Den Griffhals
2 durchsetzt axial eine Ausnehmung (Bohrung9 ), welche einen Gehäuseeinsatz3 der Tastwippe4 aufnimmt und im zur Rosette gewandten Bereich einen Lagereinsatz10 . - Der Lagereinsatz
10 weist einen Ringflansch11 auf, auf dem sich die Schaltgriffrosette5 abstützt und der die derart gebildete Lagerung auf die Lagerplatte12 drückt. - Unterhalb des Flansches
11 des Lagereinsatzes10 befindet sich ein Ringabsatz13 , auf dem eine Lagerscheibe14 aufgesetzt wird, die gegenüberliegende federnde Rastnocken15 aufweist, die in entsprechende Rastausnehmungen16 der Schaltgriffrosette eingreifen. - Diese Lagerscheibe
14 befindet sich zwischen dem Flansch11 und der Lagerplatte12 im montierten Zustand und sorgt für einen verschleißfreien Betrieb dieser Grifflagerung. - In eine Ausnehmung
18 der Lagerplatte12 ist ferner eine Leiterplatte17 eingesetzt, wobei federnde Rastzungen19 die Leiterplatte17 in der Ausnehmung arretieren. - Auf der Vorderseite der Leiterplatte sind nebeneinander zwei Tastschalter
20 ,21 angeordnet, mindestens eine Leuchtdiode22 sowie wenigstens ein (Mikro-)Schalter23 . - Auf der Rückseite der Leiterplatte
17 ist die Steckerleiste6 angeordnet, die eine Durchführung im Boden der Lagerplatte12 durchgreift. - Die
3 zeigt eine Ansicht von der Unterseite der Grifflagerung ohne die Lagerplatte12 . - Gut zu erkennen ist hier die Schaltgriffrosette
5 , die im vorliegenden Fall annähernd oval ausgebildet ist. Vorstehend gegenüberliegend befinden sich die Zentrieransätze7 zur schraubbaren Befestigung des Schaltgriffes. - Innerhalb der Schaltgriffrosette sind die Rastausnehmungen
16 zu erkennen, in die die Rastnocken15 der Lagerscheibe14 eingreifen. Die Lagerplatte14 umschließt drehfest den Lagereinsatz10 , in dem wiederum sich der Gehäuseeinsatz der Wipptaste befindet. - Im Wipptasteneinsatz sind die beiden Schaltstößel
24 und25 angeordnet, die segmentartig angeordnet sind, damit sie auch bei 90° Verschwenkung des Schaltgriffes den Kontakt zu den beiden Tastschaltern20 und21 sicherstellen. - Der Lagereinsatz
10 weist an seiner stirnseitigen Randfläche eine steuerkurvenförmige Vertiefung26 auf, in der in der Verschlussstellung der Schaltnocken des Mikroschalters23 ungedrückt einliegen kann. Beim Verschwenken des Schaltgriffes von der Verschlussstellung in die Drehstellung läuft der Schaltnocken des Mikroschalters23 gegen bzw. auf die Steuerkurve26 , so dass der Schaltnocken gedrückt wird und damit der Entriegelungsimpuls für die Drehstellung an die Steuereinheit bzw. die elektromechanischen Verriegelungen für die Drehstellung weitergeleitet wird. -
4 zeigt die Lagerplatte12 mit eingesetzter Leiterplatte17 , die über einen Indexbolzen21 sollgerecht zu montieren ist. - Die Lagerplatte
12 wird auf der Oberfläche des Fensterflügels gemeinsam mit dem Schaltgetriebegriff montiert und kann in einfachster Weise im Servicefall ausgetauscht werden. -
5 zeigt einen Längsschnitt durch den Griffhals2 , in dem sich der Gehäuseeinsatz der Schaltwippe befindet. Dieser Gehäuseeinsatz3 ist aus einem lichtleitenden transparenten Kunststoff, wie z. B. Acryl u. a., gefertigt und hat u.a. die Aufgabe, das durch die Leuchtdioden22 imitierte Licht zur Wipptasterumrandung28 zu leiten. Hierzu stehen die verschiedenen Farben der Leuchtdioden zur optischen Kenntlichmachung des Schaltelementes zur Verfügung. - Die Tastwippe
4 ist in einem weiteren Einsatz innerhalb des Gehäuseeinsatzes gelagert und führt die Schaltstößel24 und25 , die wiederum auf die Tastschalter20 und21 wirken. - Die
5 zeigt die Montage des Schaltgriffes auf dem Flügelrahmenprofil, wobei zu erkennen ist, dass die Steckerleiste6 in den Falzraum des Fensters hineinragt und dort einfachst und funktionssicher mit dem Stecker der Steuerung verbunden werden kann. Die korrespondierende Buchsenleiste ist hier nicht abgebildet. - Der derart ausgestaltete Schaltgriff ist sehr kompakt ausgebildet und äußerst servicefreundlich.
- Zur Festlegung des gesamten Schaltgriffes wird in den Anschlag des Flügelprofils eine Ausstanzung vorgenommen, die zum einen zur Durchführung der Steckereinschubführung dient und andererseits zwei Zentrierbohrungen aufweist, die der Aufnahme der Zentrieransätze dienen, die an der Unterseite der Griffrosette vorstehend angeordnet sind.
- Die Festlegung erfolgt in der Weise, dass vom Falzraum des Fensterflügels zwei Schrauben in Gewindebohrungen der Griffrosette eingeschraubt werden, die sich zentrisch in den Zentrieransätzen befinden.
- Die Grifflagerung weist in seinem Inneren ein elastisches Rastelement auf, das die beiden Raststellungen des Griffes eindeutig spürbar positioniert und andererseits den Schwenkbereich von 90° aus der Verschluss- in die Drehstellung eindeutig begrenzt.
- Die Tasterwippen sind auf der Griffoberfläche im Bereich des Griffhalses angeordnet.
- Die elektrischen Schaltelemente sowie die Grifflagerung sind raumsparend und kompakt in der Griffrosette angeordnet und separat einfachst als Schaltungseinheit mit der Leiterplatte
17 komplett wechselbar. -
- 1
- Schaltgriff
- 2
- Griffhals
- 3
- Gehäuseeinsatz
- 4
- Tastwippe
- 5
- Schaltgriffrosette
- 6
- Steckerleiste
- 7
- Zentrieransätze
- 8
- Handgriff
- 9
- Bohrung
- 10
- Lagereinsatz
- 11
- Ringflansch
- 12
- Lagerplatte
- 13
- Ringabsatz
- 14
- Lagerscheibe
- 15
- Rastnocken
- 16
- Rastausnehmungen
- 17
- Leiterplatte
- 18
- Ausnehmung
- 19
- Rastzungen
- 20, 21
- Tastschalter
- 22
- Leuchtdiode
- 23
- (Mikro-)Schalter
- 24, 25
- Schaltstößel
- 26
- Vertiefung
- 28
- Wipptasterumrandung
- 29
- Auflagefläche
- 30
- Flügelprofil
- 31
- Symbole
Claims (29)
- Fenstergriff für ein Fenster, insbesondere für ein Drehkippfenster, mit elektrisch schaltbaren Funktionselementen, gekennzeichnet durch eine Auslegung als Schaltgriff mit a) einem Handgriff (
8 ) zum manuellen Bewegen, insbesondere Drehen, eines Flügels des Fensters, und b) wenigstens einem am Handgriff (8 ) angeordneten, von außen manuell betätigbaren, elektrischen Schaltelement zum Schalten der Funktionselemente. - Fenstergriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (
8 ) einen drehbar an einer Griffrosette (8 ) gelagerten Griffhals aufweist. - Fenstergriff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (
8 ) winklig zum Griffhals ausgerichtet ist. - Fenstergriff nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (
8 ) keine mechanische Verbindung zu mechanischen Getriebeelementen des Flügels des Fensters aufweist. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Griffrosette wenigstens ein weiteres Schaltelement derart ausgebildet und angeordnet ist, dass es vom Handgriff (
8 ) bei dessen Drehung betätigbar ist. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche oder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der in montierter Stellung zum Flügel hin gewandten Auflagefläche (
29 ) der Schaltgriffrosette (4 ) eine Steckerleiste (6 ) oder eine Buchsenleiste ausgebildet ist. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Auflagefläche (
29 ) ferner wenigstens ein Zentrieransatz (7 ) ausgebildet ist. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Griffhals (
2 ) des Schaltgriffes (3 ) ein Gehäuseeinsatz (3 ) eingebracht ist, auf dem eine von außen manuell betätigbare Tastwippe (4 ) als Schalteinrichtung befindet. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den Griffhals (
2 ) axial eine Ausnehmung (Bohrung9 ) durchsetzt, welche zumindest einen Gehäuseeinsatz (3 ) der Tasterwippe und/oder einen Lagereinsatz (10 ) aufnimmt. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagereinsatz (
10 ) einen Ringflansch (11 ) aufweist, auf dem sich die Schaltgriffrosette (5 ) abstützt, der die derart gebildete Lagerung auf eine Lagerplatte (12 ) drückt. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Ringflansches (
11 ) des Lagereinsatzes (10 ) ein Ringabsatz (13 ) ausgebildet ist, auf den eine Lagerscheibe (14 ) aufgesetzt ist, die federnde Rastnocken (15 ) aufweist, die in entsprechende Rastausnehmungen (16 ) der Schaltgriffrosette eingreifen. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerscheibe (
14 ) zwischen dem Flansch (11 ) und der Lagerplatte (12 ) angeordnet ist - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine in einer Ausnehmung (
18 ) der Lagerplatte (12 ) angeordnete Leiterplatte (17 ). - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch federnde Rastzungen (
19 ), welche die Leiterplatte (17 ) in der Ausnehmung arretieren. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Vorderseite der Leiterplatte wenigstens ein, vorzugsweise zwei oder mehr, Tastschalter (
20 ,21 ) angeordnet ist/sind. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Leiterplatte ferner wenigstens eine Leuchtdiode angeordnet ist.
- Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch auf der Leiterplatte ferner wenigstens eine (Mikro-)Schalter (
23 ) derart angeordnet ist, dass er bei Drehung des Handgriffes von diesem betätigbar ist. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite der Leiterplatte (
17 ) die Steckerleiste (6 ) oder – Buchsenleiste angeordnet ist, welche eine Durchführung im Boden der Lagerplatte (12 ) durchgreift. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Schaltgriffrosette Rastausnehmungen (
16 ) zum Eingriff der Rastnocken (15 ) der Lagerscheibe (14 ) ausgebildet sind. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Wipptasteneinsatz die beiden Schaltstößel (
24 und25 ) segmentartig angeordnet sind. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagereinsatz (
10 ) eine Steuerkurve zur Betätigung des Mikroschalters aufweist. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (
17 ) einen Indexbolzen (21 ) aufweist. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseeinsatz der Schaltwippe aus einem lichtleitenden transparenten Kunststoff besteht.
- Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Gehäuseeinsatz von den Leuchtdioden bis zur Tastwippenabdeckung erstreckt.
- Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtdioden in einer beliebigen Farbe leuchten und dass der Gehäuseeinsatz und/oder die Tastwippenabdeckung derart ausgelegt sind, dass Symbole (
31 ) auf der Tastwippenabdeckung leuchtend umrandet erscheinen.. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastwippe (
4 ) in einem weiteren Einsatz innerhalb des Gehäuseeinsatzes gelagert ist, in dem die Schaltstößel (24 und25 ) zum Einwirken auf die Tastschalter (20 und21 ) verschiebbar geführt sind. - Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine von außen manuell betätigbare Schalteinrichtung zum Schalten eines elektromotorischen Antriebes und zum Schalten eines elektromotorischen Antriebs des Dreh-/Kippfensters zum Öffnen und Schließen der Flügels in eine und aus einer Kippstellung ausgelegt ist.
- Fenstergriff nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Griffrosette ausgebildete weitere Schaltelement zumindest zum Betätigen elektromotorischer oder elektromagnetischer Verriegelungseinrichtungen des Fenster ausgelegt ist.
- Fenstergriff für ein Fenster, insbesondere für ein Drehkippfenster, mit elektrisch schaltbaren Funktionselementen, gekennzeichnet durch eine Auslegung als Schaltgriff mit einem Handgriff (
8 ) zum manuellen Bewegen, insbesondere Drehen, eines Flügels des Fensters, und wenigstens einer im Handgriff (8 ) angeordneten Schaltwippe zum Schalten der Funktionselemente.
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| DE102016001102A1 (de) | 2015-02-10 | 2016-11-10 | Helmut Conradi | Aufhebelschutz an Fenstern und sonstigen Öffnungen am Haus |
Also Published As
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| EP1672147A2 (de) | 2006-06-21 |
| EP1672147A3 (de) | 2008-10-01 |
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