DE102004053806A1 - Mobile Datenvernichtungsanlage - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine mobile Datenvernichtungsanlage zur Vernichtung von optischen, magnetischen und/oder optomagnetischen Datenträgern, wie Festplatten, CDs, Videobänder, Datenbänder usw., bestehend aus einem Lastkraftwagen (10) mit einem Fahrzeugmotor (13) und einem Kastenaufbau (11), wobei in dem Kastenaufbau (11) zumindest eine Zerkleinerungsvorrichtung (20) und eine Entmagnetisierungsvorrichtung (27) angeordnet sind. DOLLAR A Mithilfe dieser Vorrichtung soll eine hohe Rekombinationssicherheit gewährleistet werden.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine mobile Datenzerkleinerungs- oder -vernichtungsanlage. Derartige Vernichtungsanlagen werden zum Zerkleinern bzw. Vernichten von Daten, etwa von Akten oder dgl., eingesetzt. Heutzutage werden Daten aber nicht nur in Papierform, sondern auch auf Datenträgern, wie beispielsweise Festplatten, CD's, Videobändern, Datenbändern usw., gespeichert.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine mobile Datenvernichtungsanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, welche Datenträger rekombinationssicher vernichten kann.
- Diese Aufgabe wird gelöst durch eine mobile Datenvernichtungsanlage zur Vernichtung von optischen, magnetischen und/oder opto-magnetischen Datenträgern, wie Festplatten, CD's, Videobändern, Datenbändern usw., bestehend aus einem Lastkraftwagen mit einem Motor und einem Kastenaufbau, wobei in dem Kastenaufbau zumindest eine Zerkleinerungsvorrichtung und eine Entmagnetisierungsvorrichtung angeordnet sind.
- Infolge dieser Anordnung wird nicht nur eine physische Zerkleinerung und Zerstörung der Datenträger erreicht, durch die Entmagnetisierungsvorrichtung wird darüber hinaus auch der auf den Datenträgern vorhandene Informationsgehalt vollständige gelöscht, so dass höchste Rekombinationssicherheit erreicht wird.
- Vorzugsweise wird der Antrieb der Zerkleinerungsvorrichtung durch den Fahrzeugmotor des Lastkraftwagens gebildet, so dass auf ein Antriebsaggregat innerhalb des Kastenaufbaus verzichtet werden kann. Hierdurch wird der im Kastenaufbau zur Verfügung stehende Stauraum für zerkleinertes Gut weiter vergrößert. Mit dem Fahrzeugmotor steht zudem ein deutlich leistungsstärkeres Antriebsaggregat zur Verfügung, als unter dem Gesichtspunkt optimaler Raumausnutzung innerhalb des Kastenaufbaus eingesetzt werden könnte. Die Steigerung der Antriebsleistung ermöglicht den Einsatz leistungsfähigerer Zerkleinerungsvorrichtungen, so dass die Zerkleinerungsleistung der mobilen Datenvernichtungsanlage weiter gesteigert werden kann. Beispielsweise können nunmehr auch Zerkleinerungsvorrichtungen mit mehreren hintereinander geschalteten Zerkleinerungswerken eingesetzt werden, um das Gut stärker zu zerkleinern. Hierdurch wird auch die Rekombinationssicherheit weiter verbessert.
- Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Zerkleinerungsvorrichtung durch den Fahrzeugmotor des Lastkraftwagens über eine mechanische oder hydraulische Kraft- bzw. Drehmomentübertragungsvorrichtung antreibbar, so dass die Leistungsverluste zwischen dem Fahrzeugmotor und der Zerkleinerungsvorrichtung minimal gehalten werden. Vorzugsweise kann zwischen den Fahrzeugmotor und die Zerkleinerungsvorrichtung ein Generator zwischengeschaltet werden. Im letzten Fall ist es möglich, die Zerkleinerungsvorrichtung gegebenenfalls auch durch eine am Einsatzort vorhandene Stromquelle anzutreiben.
- Vorzugsweise arbeitet der Fahrzeugmotor mit einer Motorsteuerung zusammen, welche die Drehzahl des Fahrzeugmotors regelt, so dass die Drehzahl der Zerkleinerungsvorrichtung bei unterschiedlicher Last im wesentlichen konstant bleibt. Somit wird eine im wesentlichen gleichbleibende Zerkleinerungsleistung erreicht.
- Alternativ zum Antrieb durch den Fahrzeugmotor des Lastkraftwagens kann die Zerkleinerungsvorrichtung auch durch einen eigenen Motor antreibbar sein, der in dem Kastenaufbau angeordnet ist. Dies bietet sich insbes. für kleinere und preiswertere Anlage an, da keine Verbindung zum Fahrzeugmotor erforderlich ist.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Zerkleinerungsvorrichtung eine nach oben weisende Guteingangsöffnung auf. Dies ermöglicht eine besonders platzsparende Anordnung der Zerkleinerungsvorrichtung hinsichtlich des im Kastenaufbau verfügbaren Stauraumes, da hierdurch die Haupterstreckungsrichtung der Zerkleinerungsvorrichtung in Vertikalrichtung orientiert ist.
- Der Guteingangsöffnung ist nach einer bevorzugten Weiterbildung eine Zuführung, z. B. ein Förderband, ein Einfüllschacht, eine schwenkbare Schütte o. dgl. zugeordnet. Dies erleichtert die Zuführung der zu zerkleinernden Datenträger zu der Zerkleinerungsvorrichtung.
- Damit auch in Containern o. dgl. gesammeltes zu zerkleinerndes Gut leicht und einfach der Zerkleinerungsvorrichtung zugeführt werden kann, weist nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Kastenaufbau im Bereich der Zuführung ein verschwenkbares Dachteil auf. Durch die Öffnung im Dach kann somit der gesamte Containerinhalt leicht an die Zuführung übergeben werden.
- Um das zerkleinerte Gut nach Verlassen der Zerkleinerungsvorrichtung besonders einfach sammeln zu können, ist vorteilhafterweise unterhalb der Zerkleinerungsvorrichtung ein Auffangbehälter für das zerkleinerte Gut angeordnet.
- Damit der Auffangbehälter, bei dem sich z. B. auch um eine herkömmliche Mülltonne handeln kann, in vollem Zustand leicht gegen einen leeren Auffangbehälter ausgetauscht werden kann, ist der Auffangbehälter vorteilhafterweise mit Rollen versehen.
- Die Zerkleinerungsvorrichtung weist nach einer vorteilhaften Ausgestaltung mindestens ein Zerkleinerungswerk auf. Vorzugsweise sind jedoch mehrere Zerkleinerungswerke hintereinander geschaltet, wodurch die Sicherheit gegen Rekombination weiter erhöht werden kann.
- Die Zerkleinerungsvorrichtung ist vorzugsweise als Shredder, Schneidwalze o. dgl. ausgebildet.
- Um das Zuführen des zu vernichtenden Gutes weiter zu vereinfachen, insbes. wenn dieses in Containern gesammelt wurde, ist nach einer bevorzugten Weiterbildung an dem Lastkraftwagen eine Behälter-Hebevorrichtung vorgesehen, durch die eine Ausschüttöffnung eines Behälters zur Aufnahme von zu zerkleinerndem Gut über die Guteingangsöffnung der Zerkleinerungsvorrichtung bringbar ist. Somit kann der Container ohne zusätzliche Hilfsmittel oder Arbeitsgeräte in die Zerkleinerungsvorrichtung entleert werden.
- Die Entmagnetisierungsvorrichtung kann in einfacher Weise als Magnet ausgebildet sein und einen Tunnel bilden, durch den die Datenträger geführt werden. Die für den Betrieb des Magneten erforderliche Energie kann entweder von dem Fahrzeugmotor oder dem Antrieb der Zerkleinerungsvorrichtung bereit gestellt werden.
- Die Entmagnetisierungsvorrichtung kann sowohl vor als auch hinter der Zerkleinerungsvorrichtung angeordnet sein.
- Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung kann der Kastenaufbau mit einem den Fahrzeugmotor aufweisenden Chassis des Lastkraftwagens gekoppelt und von dem Chassis abkoppelbar sein. Somit kann beispielsweise der Lastkraftwagen auch für andere Zwecke eingesetzt werden.
- An der mobilen Datenvernichtungsanlage ist zusätzlich eine Waage vorgesehen, um die zu vernichtende bzw. vernichtete Datenträgermenge zu wiegen.
- Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Zerkleinerungsvorrichtung im in Fahrtrichtung des Lastkraftwagens hinteren Endbereich des Kastenaufbaues angeordnet. Hierdurch steht nahezu das gesamte Volumen des Kastenaufbaues als Stauraum für zerkleinertes Gut zur Verfügung.
- Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
-
1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen mobilen Datenvernichtungsanlage, und -
2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen mobilen Datenvernichtungsanlage. -
1 zeigt einen Lastkraftwagen10 mit einem Chassis12 und einem Kastenaufbau11 , der an dem Chassis12 angelenkt ist. Der Lastkraftwagen10 wird durch einen Fahrzeugmotor13 angetrieben, der an dem Chassis12 angeordnet ist. - Der Kastenaufbau
11 , an dessen in Fahrtrichtung des Lastkraftwagens10 gesehen, hinterem Ende eine Zerkleinerungsvorrichtung20 angeordnet ist, bildet mit nahezu seinem gesamten Volumen einen Stauraum29 für zerkleinertes Gut. Am hinteren Ende des Kastenaufbaus11 ist eine Entladeöffnung14 vorgesehen, die durch eine Klappe verschließbar ist, so dass der Stauraum29 nach außen hin bei geschlossener Klappe abgeschlossen ist. - Die Zerkleinerungsvorrichtung
20 ist innerhalb des Kastenaufbaus11 in dessen hinterem Bereich angeordnet. Sie kann beispielsweise aus einem Shredder, aus Schneidwalzen usw. bestehen. Oberhalb einer Guteingangsöffnung21 der Zerkleinerungsvorrichtung20 ist in der Deckenwand des Lastkraftwagens10 ein verschwenkbares Dachteil15 vorgesehen, durch welches das zu zerkleinernde Gut eingefüttert wird. Zum leichteren Zufüh ren des zu zerkleinernden Gutes ist der Guteingangsöffnung21 eine schwenkbare Schütte22 zugeordnet, welche das zu zerkleinernde Gut in die Zerkleinerungsvorrichtung20 fördert. Statt der Schütte22 kann auch ein Förderband, ein Einfüllschacht o. dgl. Verwendung finden. - Die Zerkleinerungsvorrichtung
20 weist mindestens ein Zerkleinerungswerk24 auf, das zwischen der Guteingangsöffnung21 und einer nach unten weisenden Gutausgangsöffnung23 angeordnet ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei hintereinandergeschaltete Zerkleinerungswerke24 ,24' gezeigt, die jeweils aus einem Paar miteinander in Eingriff kommender Walzen bestehen. Dabei dient das oberste Zerkleinerungswerk24 einem groben Zerkleinern, während das nachfolgende Zerkleinerungswerk24' das zu zerkleinernde Gut weiter zerkleinert. - Unterhalb der Gutausgangsöffnung
23 der Zerkleinerungsvorrichtung20 ist ein Auffangbehälter30 angeordnet, der das zerkleinerte Gut aufnimmt. Der Auffangbehälter30 kann vorzugsweise aus einer mit Rollen versehenen Mülltonne bestehen, so dass er selbst in vollem Zustand leicht gegen einen leeren Auffangbehälter30 ausgetauscht werden kann. In dem Gehäuse der Zerkleinerungsvorrichtung20 ist weiterhin eine Kontrollöffnung26 vorgesehen, durch welcher der Auffangbehälter30 eingeschoben werden kann. - In
1 wird die Zerkleinerungsvorrichtung20 von einen eigenen Motor25 angetrieben, der an die Zerkleinerungsvorrichtung20 angebaut ist. Alternativ kann die Zerkleinerungsvorrichtung20 aber auch durch eine Kraftübertragungsvorrichtung mit dem Fahrzeugmotor13 mechanisch gekoppelt sein. Hierzu kann beispielsweise mittels einer Schaltkupplung ein Drehmoment aus dem Antriebsstrang zu der Hinterachse des Lastkraftwagens10 abgezweigt und über ein Getriebe dem Antrieb der Zerkleinerungsvorrichtung20 zugeführt werden. Die Kraftüber tragungsvorrichtung kann auch direkt an eine Zapfwelle des Fahrzeugmotors13 angekoppelt werden. - Da die Leistungsanforderungen an die Zerkleinerungsvorrichtung
20 in Abhängigkeit von dem zu zerkleinernden Gut schwankt, ist der Fahrzeugmotor13 mit einer Motorsteuereinheit versehen. Die Motorsteuerung ist dabei so ausgelegt, dass die Drehzahl des mindestens einen Zerkleinerungswerkes24 ,24' der Zerkleinerungsvorrichtung20 im wesentlichen konstant bleibt. Zur Regelung des Fahrzeugmotors13 wird hierzu u. a. die Drehzahl eines oder mehrerer Zerkleinerungswerke erfasst und der Motorsteuerung zugeführt. - Nach einer weiteren Alternative kann die Zerkleinerungsvorrichtung
20 auch hydraulisch angetrieben werden. Dabei treibt der Fahrzeugmotor13 des Lastkraftwagens10 einen Kompressor zur Erzeugung eines hydraulischen Druckes an. Der Hydraulikdruck wird zum Antreiben der Zerkleinerungsvorrichtung20 eingesetzt. Der Kompressor kann dabei entweder am Chassis12 oder am bzw. im Kastenaufbau11 angeordnet sein. - Auch ein elektrischer Antrieb der Zerkleinerungsvorrichtung
20 ist möglich. Dabei ist ein durch den Fahrzeugmotor13 mechanisch antreibbarer Generator vorgesehen und elektrisch mit der Zerkleinerungsvorrichtung20 verbunden. Die Zwischenschaltung eines elektrischen Generators ermöglicht, die Datenvernichtungsanlage auch über eine Stromeinspeisung am Einsatzort anzutreiben, ohne dass der Fahrzeugmotor13 des Lastkraftwagens10 in Betrieb genommen werden muss. Der Kastenaufbau11 kann an dem Chassis12 abkoppelbar angebracht sein, so dass der Kastenaufbau11 unabhängig von dem Chassis12 am Einsatzort zurückgelassen werden kann. Der Antrieb der Datenvernichtungsanlage kann dann über ein externes Aggregat bzw. einen Stromanschluss erfolgen. - Zur Zuführung von zu zerkleinerndem Gut zu der Guteingangsöffnung
21 der Zerkleinerungsvorrichtung20 ist an dem Lastkraftwagen10 eine Hebevorrichtung vorgesehen, mittels derer Behälter zur Aufnahme von zu zerkleinerndem Gut über die Guteingangsöffnung21 bzw. das verschwenkbare Dachteil15 bringbar sind. Vorzugsweise wird der Inhalt der Behälter durch das Dachteil15 eingefüllt. Hierdurch wird das besonders zeitintensive manuelle Einfüttern des zu zerkleinernden Gutes vermieden. Die Behälterhebevorrichtung ist vorteilhafterweise seitlich an dem Lastkraftwagen10 angebracht. Alternativ zu der Ausrichtung der Guteingangsöffnung21 nach oben kann diese auch in Richtung einer Seitenwand des Kastenaufbaus11 weisen, wobei die Hebevorrichtung entsprechend anzupassen ist. Die Behälterhebevorrichtung kann zum Heben beliebiger Behälter als Ladebühne ausgebildet werden, durch die ein zu entleerender Behälter lediglich auf das Niveau des Dachteils15 angehoben und dort manuell entleert wird, oder aber an bestimmte Containerformen, wobei in die Hebevorrichtung gleichzeitig ein Auskippmechanismus integriert sein kann. - Der Zerkleinerungsvorrichtung
20 ist eine Entmagnetisierungsvorrichtung27 zugeordnet, die gemäß der Darstellung in den Figuren der Zerkleinerungsvorrichtung20 nachgeschaltet ist, aber auch vor der Zerkleinerungsvorrichtung20 liegen kann. Die Entmagnetisierungsvorrichtung27 bezieht ihre Energie aus der gleichen Quelle wie die Zerkleinerungsvorrichtung20 . Die Entmagnetisierungsvorrichtung27 ist als Magnet ausgebildet und bildet einen Tunnel, durch den das zerkleinerte bzw. zu zerkleinernde Gut geführt wird. - Der Zerkleinerungsvorrichtung
20 ist weiterhin eine Waage28 zugeordnet, die gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel unterhalb des Auffangbehälters30 angeordnet ist. - Neben der reinen Datenvernichtung kann die erfindungsgemäße mobile Datenvernichtungsanlage auch derart ausgelegt sein, dass auch aus Papier oder Karton bestehendes Gut zerkleinert werden kann. Hierunter sind insbesondere Akten o. dgl. zu verstehen, die mittels der Zerkleinerungsvorrichtung
20 bzw. dem Zerkleinerungswerk24 zerkleinert werden. Somit kann der in den Figuren dargestellte erfindungsgemäße Aufbau eine Doppelfunktion erfüllen, nämlich das Vernichten von Akten in analoger oder digitaler Form. - Die vorhergehende Beschreibung der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der Erfindung sowie ihrer Äquivalente zu verlassen.
-
- 10
- Lastkraftwagen
- 11
- Kastenaufbau
- 12
- Chassis
- 13
- Fahrzeugmotor
- 14
- Entladeöffnung
- 15
- verschwenkbares Dachteil
- 20
- Zerkleinerungsvorrichtung
- 21
- Guteingangsöffnung
- 22
- Schütte
- 23
- Gutausgangsöffnung
- 24
- Zerkleinerungswerk
- 25
- Motor
- 26
- Kontrollöffnung
- 27
- Entmagnetisierungsvorrichtung
- 28
- Waage
- 29
- Stauraum
- 30
- Auffangbehälter
Claims (21)
- Mobile Datenvernichtungsanlage zur Vernichtung von optischen, magnetischen und/oder opto-magnetischen Datenträgern, wie Festplatten, CD's, Videobändern, Datenbändern usw., bestehend aus einem Lastkraftwagen (
10 ) mit einem Fahrzeugmotor (13 ) und einem Kastenaufbau (11 ), wobei in dem Kastenaufbau (11 ) zumindest eine Zerkleinerungsvorrichtung (20 ) und eine Entmagnetisierungsvorrichtung (27 ) angeordnet sind. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach Anspruch 1, wobei der Antrieb der Zerkleinerungsvorrichtung (
20 ) durch den Fahrzeugmotor (13 ) des Lastkraftwagens (10 ) gebildet ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zerkleinerungsvorrichtung (
20 ) durch den Fahrzeugmotor (13 ) des Lastkraftwagens (10 ) über eine mechanische oder hydraulische Kraft- bzw. Drehmomentübertragungsvorrichtung oder über einen zwischengeschalteten Generator antreibbar ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Fahrzeugmotor (
13 ) mit einer Motorsteuerung zusammenarbeitet, welche die Drehzahl des Fahrzeugmotors (13 ) regelt, so dass die Drehzahl der Zerkleinerungsvorrichtung (20 ) bei unterschiedlicher Last im wesentlichen konstant bleibt. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zerkleinerungsvorrichtung (
20 ) durch einen eigenen Motor (25 ) antreibbar ist, der in dem Kastenaufbau (11 ) angeordnet ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zerkleinerungsvorrichtung (
20 ) eine nach oben weisende Guteingangsöffnung (21 ) aufweist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Guteingangsöffnung (
21 ) eine Zuführung, z. B. ein Förderband, ein Einfüllschacht, eine schwenkbare Schütte (22 ) o. dgl. zugeordnet ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Kastenaufbau (
11 ) im Bereich der Zuführung ein ausklappbares Dachteil (15 ) aufweist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei unterhalb der Zerkleinerungsvorrichtung (
20 ) ein Auffangbehälter (30 ) für das zerkleinerte Gut angeordnet ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Auffangbehälter (
30 ) mit Rollen versehen ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zerkleinerungsvorrichtung (
20 ) mindestens ein Zerkleinerungswerk (24 ,24' ) aufweist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mehrere Zerkleinerungswerke (
24 ,24' ) in der Zerkleinerungsvorrichtung (20 ) hintereinandergeschaltet angeordnet sind. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zerkleinerungsvorrichtung (
20 ) als Shredder, als Schneidwalzen o. dgl. ausgebildet ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an dem Lastkraftwagen (
10 ) eine Behälter-Hebevorrichtung vorgesehen ist, durch die eine Ausschüttöffnung eines Behälters zur Aufnahme von zu zerkleinerndem Gut über die Guteingangsöffnung (21 ) der Zerkleinerungsvorrichtung (20 ) bringbar ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Entmagnetisierungsvorrichtung (
27 ) als Magnet ausgebildet ist und einen Tunnel bildet. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Entmagnetisierungsvorrichtung (
27 ) vor der Zerkleinerungsvorrichtung angeordnet ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Entmagnetisierungsvorrichtung (
27 ) hinter der Zerkleinerungsvorrichtung (20 ) angeordnet ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Kastenaufbau (
11 ) mit einem den Fahrzeugmotor (13 ) aufweisenden Chassis (12 ) des Lastkraftwagens (10 ) gekoppelt ist und von dem Chassis (12 ) abkoppelbar ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Waage (
28 ) vorgesehen ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die gesamte Anlage im hinteren Bereich des Kastenaufbaus (
11 ) angeordnet ist. - Mobile Datenvernichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sie auch zur Zerkleinerung von aus Papier oder Karton bestehendem Gut einsetzbar ist.
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| WO2006048334A1 (de) | 2006-05-11 |
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