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DE102004053710B3 - Stechwerkzeug - Google Patents

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DE102004053710B3 DE200410053710 DE102004053710A DE102004053710B3 DE 102004053710 B3 DE102004053710 B3 DE 102004053710B3 DE 200410053710 DE200410053710 DE 200410053710 DE 102004053710 A DE102004053710 A DE 102004053710A DE 102004053710 B3 DE102004053710 B3 DE 102004053710B3
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Abstract

Ein Stechwerkzeug zum Einstechen oder Abstechen bei der spanabhebenden Verformung verfügt über einen Werkzeughalter (2). Der Werkzeughalter gestattet die Aufnahme eines auswechselbaren Schneideinsatzes in einer Aufnahmetasche (6), die als spitzwinkliges Aufnahmeprisma in einem leistenförmigen Steg (4) am vorderen Ende des Werkzeughalters (2) vorgesehen ist. Der Schneideinsatz (7) verfügt über eine ebene Deckfläche (17) und eine parallel dazu verlaufende Unterseite (14), die eben und vollflächig auf dem Boden (15) der Aussparung (5) aufliegt. Ein Spannfinger (22) liegt gegen die Deckfläche (17) des Schneideinsatzes (7) mit einer ebenen Fläche an.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Stechwerkzeug zum Einstechen oder Abstechen bei der spanabhebenden Verformung mit einem Werkzeughalter zur Aufnahme eines auswechselbaren Schneideinsatzes, dessen aus einem Hartmaterial gebildeter Körper eine auf dem Werkzeughalter abgestützte ebene Grundfläche und eine parallel zur Grundfläche verlaufende im wesentlichen ebene Deckfläche aufweist, gegen die ein am Werkzeughalter angeordnetes flächiges Klemmelement andrückbar ist, und wobei der Schneideinsatz an dem seiner Schneidkante gegenüberliegenden Endbereich ein Prisma mit Seitenflächen zum Eingriff in eine im Werkzeughalter ausgebildete Aufnahmetasche aufweist.
  • Ein derartiges Stechwerkzeug ist aus der US 4 334 446 bekannt und verfügt über einen plattenförmigen Schneideinsatz, der in Draufsicht als gleichschenkliges Dreieck ausgebildet ist. Die Oberseite und die Unterseite des dreieckigen plattenförmigen Schneideinsatzes sind als ebene Grundfläche und als ebene Deckfläche ausgebildet. Zur Befestigung des Schneideinsatzes im Werkzeughalter ist an dessen vorderem Ende eine in Gestalt eines horizontalen Schlitzes ausgebildete Aufnahmetasche vorgesehen. Im horizontal verlaufenden Schlitz sind treppenartig gebildete Führungsstufen angeordnet, die das Positionieren des Schneideinsatzes erleichtern. Vor dem Einklemmen des Schneideinsatzes im Schlitz des Stechwerkzeuges wird der Schneideinsatz so im Schlitz positioniert, dass die Schneidkante des Schneideinsatzes unsymmetrisch über das vordere Ende des Werkzeughalters vorsteht. Nach dem Festziehen einer Klemmschraube ist der Schneideinsatz seitlich gegenüber der Längsachse seiner Befestigungsvorrichtung versetzt, weshalb es mit dem bekannten Stechwerkzeug nicht möglich ist, schmale, aber tiefe Einstiche in einem Werkstück zu erzeugen.
  • Ein weiterer Nachteil des bekannten Stechwerkzeuges besteht darin, dass der Schneideinsatz im Werkzeughalter im wesentlichen durch Reibungskräfte fixiert ist. Daher besteht die Gefahr, dass der aus dem Werkzeughalter hervorstehende Schneideinsatz bei starker Belastung tiefer in die schlitzförmige Aufnahmetasche verschoben wird oder sogar seitlich aus der Aufnahmetasche herausgepresst wird, und dabei die Schneidkante des Schneideinsatzes in unerwünschter Weise zurückversetzt wird.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Stechwerkzeug der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem es möglich ist, mit Hilfe einfach herstellbarer kleiner Schneideinsätze, die präzise und sicher im Werkzeughalter aufnehmbar sind, möglichst schmale und möglichst tiefe Einstiche in einem Werkstück vorzunehmen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Aufnahmetasche als keilförmige Ausnehmung in einem leistenförmigen Steg am vorderen Ende des Werkzeughalters vorgesehen ist, wobei die Aufnahmetasche durch zwei sich vertikal erstreckende Führungswände und einen Boden so begrenzt ist, dass die Seitenflächen des Schneideinsatzes im prismatischen Endbereich von den beiden Führungswänden der Aufnahmetaschen seitlich vollflächig geführt sind.
  • Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung ist es möglich, klein dimensionierte Schneideinsätze zu verwenden, deren Herstellung keine komplizierten Führungsflächen erfordert.
  • Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein Stechwerkzeug gemäß der Erfindung in einer stark vergrößerten Explosionszeichnung,
  • 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Schneideinsatzes,
  • 3 den Schneideinsatz gemäß 2 in einer Seitenansicht,
  • 4 den Schneideinsatz gemäß 2 in einer Draufsicht,
  • 5 den Schneideinsatz gemäß 2 in einer Ansicht von vorne, und
  • 6 verschiedene Ausführungsformen von erfindungsgemäßen Schneideinsätzen mit unterschiedlich verlaufenden Schneidkanten.
  • In 1 erkennt man in perspektivischer Ansicht die Einzelteile eines Stechwerkzeuges 1 zum Einstechen oder Abstechen bei der spanabhebenden Verformung. Das Stechwerkzeug 1 besteht aus einem Werkzeughalter 2 z.B. aus Stahl, der im wesentlichen die Gestalt eines Stabes mit quadratischem Querschnitt aufweist.
  • Am in 1 linken Ende verfügt der Werkzeughalter 2 über eine Ausnehmung 3. Die Ausnehmung 3 erstreckt sich beispielsweise in Längsrichtung des Werkzeughalters 2 über etwa 10 Millimeter, wenn der Werkzeughalter 2 eine Breite und eine Höhe von etwa 20 Millimetern aufweist. Quer zur Längsrichtung des Werkzeughalters 2 erstreckt sich die Ausnehmung 3 so weit, dass ein leistenförmiger Steg 4 gebildet ist, der beispielsweise über eine Stärke von knapp 3 Millimetern verfügt, wenn die Ausnehmung 3 in Querrichtung über etwa 17 Millimeter erstellt worden ist.
  • Wie man in 1 weiter erkennt, verfügt der leistenförmige Steg 4 an dem in 1 oberen Ende über eine rechteckige Aussparung 5, die in axialer Richtung des Werkzeughalters 2 durch eine keilförmige Aufnahmetasche 6 erweitert ist.
  • Die Aufnahmetasche 6 kann durch ein nicht-spanabtragendes Verfahren in den Werkzeughalter 2 eingebracht werden, wobei im leistenförmigen Steg 4 durch die keilförmige Aufnahmetasche 6 eine Prismenführung erodiert wird, die als Sitz für einen Schneideinsatz 7 so ausgebildet ist, dass der Schneideinsatz 7 nach dem Einsetzen in den Werkzeughalter 2 in 1 nach links mit seiner Schneidkante 8 über die Stirnfläche 9 des leistenförmigen Steges 4 etwas übersteht.
  • Der Schneideinsatz 7, der in 2 vergrößert dargestellt ist, besteht aus einem Hartmaterial, insbesondere Hartmetall, und verfügt über einen im wesentlichen fast quadertörmigen Stirn bereich 10 mit der Schneidkante 8 und einem Endbereich 11 in Gestalt eines dreiseitigen geraden Prisma 12.
  • Das Prisma 12 verfügt über eine ebene Grundfläche 13, die mit der Unterseite 14 des Stirnbereiches 10 fluchtet.
  • Nach dem Einsetzen des Schneideinsatzes 7 in die Aussparung 5 liegen die Grundfläche 13 des Prismas 12 und die Unterseite 14 des Stirnbereichs 10 des Schneideinsatzes 7 vollflächig auf dem Boden 15 der Aussparung 5 auf. Dabei kann die Unterseite 14 des Schneideinsatzes 7 etwas über die Stirnfläche 9 des Steges 4 überstehen. Zur Schaffung eines Freiwinkels ist vorgesehen, dass die Schneidkante 8 weiter aus dem Werkzeughalter herausragt als die Unterkante 16 am vorderen Rand der Unterseite 14 des Schneideinsatzes 7.
  • Aufgrund der Ausgestaltung des Schneideinsatzes 7 mit einem Prisma 12 verfügt der Schneideinsatz 7 neben der Grundfläche 13 und der Unterseite 14 über weitere ebene Berührungsflächen mit der Aufnahmetasche 6 des Werkzeughalters 2. Das Prisma 12 ist als schlankes Prisma mit einem Keilwinkel zwischen 15 und 65°, vorzugsweise 30°, ausgebildet.
  • Die Grundfläche 13 bildet zusammen mit einer Deckfläche 17 und Seitenflächen 18 den Mantel des Prisma 12, der ausschließlich durch ebene Flächen gebildet ist, die sich besonders einfach, insbesondere durch Schleifen, präzise herstellen lassen. Wie man in 2 erkennt, ist das Prisma 12 an seinem schmalen Ende 19 abgeschnitten, um eine scharfe Kante zu vermeiden.
  • Nach dem Einsetzen des Schneideinsatzes 7 mit seinem Prisma 12 in die Aufnahmetasche 6 liegen die Seitenflächen 18 des Schneideinsatzes 7 vollflächig gegen die sich in 1 vertikal erstreckenden Führungswände 20 der durch die Aussparung 5 gebildeten keilförmigen Aufnahmetasche 6 an, so dass eine präzise und belastbare Führung und Fixierung des Schneideinsatzes 7 auf einfache Weise gewährleistet ist.
  • Die Höhe des Schneideinsatzes 7 ist vorzugsweise so gewählt, dass die Deckfläche 17 des Schneideinsatzes 7 nach dem Einsetzen in die keilförmige Aufnahmetasche 6 mit der Oberseite 21 des Werkzeughalters 2 fluchtet oder geringfügig übersteht, damit der Schneideinsatz 7 mit Hilfe eines Spannfingers 22 in der Aufnahmetasche 6 eingeklemmt werden kann. Dazu verfügt der Spannfinger 22 an seinem freien Ende vorzugsweise über eine etwas vorstehende Andruckfläche 23. Die Andruckfläche 23 ist dabei vorzugsweise so positioniert, dass sie unmittelbar vor der keilförmigen Aufnahmetasche 6 mit der Deckfläche 17 des Schneideinsatzes 7 in Eingriff kommt.
  • Da all sich gegenseitig berührenden Kontaktflächen des Schneideinsatzes 7 mit der Aufnahmetasche 6 und mit dem Spannfinger 22 ebene Flächen sind, ist eine hoch belastbare, genaue Halterung und Führung des Schneideinsatzes 7 im Hinblick auf eine präzise Werkstückbearbeitung gewährleistet.
  • Der Spannfinger 22 ist an einem Klemmelement 24 ausgebildet, das mit Hilfe einer Spannschraube 25 und einer Gewindebohrung 26 an der Oberseite 21 des Werkzeughalters 2 befestigbar ist. Hierzu verfügt das Klemmelement 24 über eine Durchgangsbohrung 27 und eine Führungsleiste 28, die zum Eingriff in eine Längsnut 29 auf der Oberseite 21 des Werkzeughalters 2 vorgesehen ist.
  • Falls die Längsnut 29 und die Führungsleiste 28 des Klemmelements 24 als Schwalbenschwanzverbindung ausgestaltet sind, ist es möglich, beim Wechseln des Schneideinsatzes 7 nach dem Lösen der Spannschraube 25 das Klemmelement 24 seitlich nach außen bis zur Freigabe des Schneideinsatzes 7 zu verschieben, ohne dass die Gefahr besteht, dass das Klemmelement 24 nach dem Lösen der Spannschraube 25 herunterfällt.
  • In 3 ist eine stark vergrößerte Seitenansicht des in den 1 und 2 perspektivisch dargestellten Schneideinsatzes 7 zu erkennen. Der Schneideinsatz 7 verfügt in der Nähe der Schneidkante 8 vorzugsweise über eine auch in den 1 und 2 erkennbare Spanleitstufe 30. In 3 erkennt man weiterhin deutlich die über den Bereich des Prisma 12 hinausgehende ebene Deckfläche 17, die in 3 rechts von der Spanleitstufe 30 mit der Andruckfläche 23 des Spannfingers 22 in Berührung kommen soll. Eine Trennlinie 31 in 3 verläuft im wesentlichen parallel zur Berandung des Stirnbereiches 10, und nicht parallel zum Scheitel des Prisma 12, da, wie in 4 erkennbar, der Stirnbereich 10 zwischen der Schneidkante 8 und dem Prisma 12 einen Verjungungsbereich 32 aufweist. Der Verjungungsbereich 32 verjüngt sich nicht nur ausgehend von der Schneidkante 8 in Richtung des Prismas, sondern auch ausgehend von der Schneidkante 8 in Richtung auf die Unterseite 14 des Stirnbereiches 10, wie in 5 veranschaulicht ist.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel des Schneideinsatzes weist die Schneidkante 8 eine Länge von etwa 3 Millimetern auf. Der Verjungungswinkel des Stirnbereiches 10 in Richtung auf die Unterkante 16 beträgt beidseits etwa 2°. Die Höhe des in 3 stark vergrößert dargestellten Schneideinsatzes 7 beträgt bei einem Ausführungsbeispiel 4 Millimeter, wobei das Prisma 12 eine Länge von 4 Millimetern aufweist. Insgesamt verfügt der Schneideinsatz 7 bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel über eine Länge von 7 Millimetern bei einem Freiwinkel von 6° im Stirnbereich 10. Der Verjungungsbereich 32 verjüngt sich beispielsweise mit einem Winkel von 2° auf jeder Seite. Selbstverständlich sind die jeweiligen Abmessungen der vorgesehe nen Anwendung angepaßt. Dies gilt insbesondere auch für den Verlauf der Schneidkante 8.
  • Verschiedene Verläufe der Schneidkante 8 sind in 6 dargestellt. Dort erkennt man eine schräg verlaufende Schneidkante 38, eine zur Herstellung einer Rinne vorgesehene gekrümmte Schneidkante 39, eine konkav verlaufende Schneidkante 40, eine halbkreisförmig verlaufende Schneidkante 41 sowie eine stufenförmig verlaufende Schneidkante 42.
  • Weitere Formen für Schneidkanten sind je nach der vorgesehenen spanabhebenden Werkstückbearbeitung möglich, wobei es für eine einfache und präzise Lagerung des Schneideinsatzes jeweils erforderlich ist, den von den Schneidkanten 8, 38 bis 42 wegweisenden Bereich als spitzes Prisma 12 mit glatten Flächen vorzusehen.

Claims (10)

  1. Stechwerkzeug zum Einstechen oder Abstechen bei der spanabhebenden Verformung mit einem Werkzeughalter zur Aufnahme eines auswechselbaren Schneideinsatzes, dessen aus einem Hartmaterial gebildeter Körper eine auf dem Werkzeughalter abgestützte ebene Grundfläche und eine parallel zur Grundfläche verlaufende im wesentlichen ebene Deckfläche aufweist, gegen die ein am Werkzeughalter angeordnetes flächiges Klemmelement andrückbar ist, und wobei der Schneideinsatz an dem seiner Schneidkante gegenüberliegenden Endbereich ein Prisma mit Seitenflächen zum Eingriff in eine im Werkzeughalter ausgebildete Aufnahmetasche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetasche (6) als keilförmige Ausnehmung in einem leistenförmigen Steg (4) am vorderen Ende des Werkzeughalters (2) vorgesehen ist, wobei die Aufnahmetasche (6) durch zwei sich vertikal erstreckende Führungswände (20) und einen Boden (15) so begrenzt ist, dass die Seitenflächen des Schneideinsatzes (7) im prismatischen Endbereich von den beiden Führungswänden (20) der Aufnahmetaschen (6) seitlich vollflächig geführt sind.
  2. Stechwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Richtung der Schneidkante (8) des Schneideinsatzes (7) weisende Öffnung der Aufnahmetasche (6) eine Breite aufweist, die im wesentlichen der Länge der Schneidkante (8) sowie der Stärke des leistenförmigen Steges (4) entspricht.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein am Werkzeughalter (2) lösbar befestigter Spannfinger (22, 24) mit einer ebenen Andruckfläche (23) vorgesehen ist, wobei die ebene Andruckfläche (23) gegen die ebene Deckfläche (17) des Schneideinsatzes (7) zur Fixierung des Schneideinsatzes (7) in der Aufnahmetasche (6) andrückbar ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückfläche (23) des Spannfingers (22) sich im zusammengebauten Zustand des Stechwerkzeuges (1) gegenüber der Schneidkante (8) zurückgesetzt vor der Öffnung der Aufnahmetasche (6) befindet.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckfläche (23) des Spannfingers (22) eine Breite aufweist, die im wesentlichen de Stärke des leistenförmigen Steges (4) und der Länge der Schneidkante (8) entspricht.
  6. Stechwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckfläche (23) des Spreizfingers (22) in einem Bereich liegt, der in der Nähe der Schneidkante beginnt und sich bis zum Prisma (7) erstreckt.
  7. Stechwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanken des Prismas (12) des Schneideinsatzes (7) einen spitzen Keilwinkel einschließen.
  8. Stechwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Keilwinkel des Prismas (12) zwischen 15 und 65° beträgt.
  9. Stechwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Keilwinkel 30° beträgt.
  10. Stechwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Schneidkante (8) und dem Prisma (12) des Schneideinsatzes (7) in etwa der Länge der Schneidkante (8) entspricht.
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