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DE102004052327A1 - Filamentverbund aus Metall, Verfahren zu seiner Herstellung sowie Formkörper aus Metall - Google Patents

Filamentverbund aus Metall, Verfahren zu seiner Herstellung sowie Formkörper aus Metall Download PDF

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DE102004052327A1
DE102004052327A1 DE200410052327 DE102004052327A DE102004052327A1 DE 102004052327 A1 DE102004052327 A1 DE 102004052327A1 DE 200410052327 DE200410052327 DE 200410052327 DE 102004052327 A DE102004052327 A DE 102004052327A DE 102004052327 A1 DE102004052327 A1 DE 102004052327A1
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DE
Germany
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metal
flat
metal foil
flat band
filament composite
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Withdrawn
Application number
DE200410052327
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English (en)
Inventor
Helmut W Diedrichs
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Original Assignee
Individual
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/14Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H13/00Other non-woven fabrics
    • D04H13/02Production of non-woven fabrics by partial defibrillation of oriented thermoplastics films

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Abstract

Ein Filamentverbund aus Metall besteht aus einem flachen Band aus Metall, wobei das flache Band ein abgetrennnter Streifen (5) einer Metallfolie (2) ist. Das flache Band weist eine Querschnittsfläche von weniger als 0,1 mm·2· auf. Das aus Aluminium bestehende flache Band kann einseitig oder beidseitig beschichtet und gegebenenfalls röhrenförmig umgeformt sein. Zur Herstellung eines Filamentverbunds aus einem flachen Band aus Metall wird eine Metallfolie (2) vorgespannt an einem Trennwerkzeug (4) vorbeigeführt und dabei kontinuierlich ein Streifen (5) von der Metallfolie (2) abgetrennt, der anschließend zu dem Filamentverbund verarbeitet wird. Der abgetrennte Streifen (5) kann röhrenförmig umgeformt werden, bevor er einer Strickmaschine zugeführt wird. Ein Isolierungsmaterial aus Metall weist eine Isolationsmatte auf, die aus einem oder mehreren gestrickten, geflochtenen, gewebten, gefilzten oder miteinander verfestigten flachen Bändern aus Metall besteht und auf einer Trägerschicht angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Filamentverbund aus Metall. Der Begriff Filament wird dabei als zusammenfassender Oberbegriff für ein längliches, gegebenenfalls quasiendloses Gebilde verstanden und umfasst beispielsweise auch Fasern und Fäden.
  • Es ist seit längerem bekannt, dass beispielsweise Aluminiumdrähte zu einem Filamentverbund weiterverarbeitet werden können. Dabei werden durch Stricken oder Verfilzen einzelne Schichten oder Matten aus Aluminiumdraht hergestellt. Derartige Filamentverbünde aus Aluminium, insbesondere Aluminiumgestricke, sind sehr temperaturbeständig und eignen sich als Isolierungsmaterial, als Dichtung oder zur Abschirmung insbesondere bei hohen Temperaturen.
  • Die bekannten metallischen Filamentverbünde, insbesondere Aluminiumgestricke, werden üblicherweise aus Metall- bzw. Aluminiumdrähten hergestellt. Während das Weiterverarbeiten der Drähte oftmals vollautomatisch mittels entsprechenden Vorrichtungen, beispielsweise Strickmaschinen, durchgeführt werden kann, ist die Herstellung der Drähte aus Metall mit größerem Aufwand verbunden. Die Drähte werden üblicherweise aus einzelnen Stäben oder Strängen des Rohmaterials hergestellt, die mehrfach gewalzt und gezogen werden müssen, bis der gewünschte Drahtquerschnitt erreicht ist. Zwischen den einzelnen Ziehvorgängen, die jeweils eine erhebliche mechanische Belastung für das Metallgefüge des Drahtes darstellen, muss der Draht geglüht werden, um übermäßige Beanspruchungen auszugleichen und weitere Verformungen ohne Bruch oder Beschädigung zu ermöglichen. Für die Weiterverarbeitung zu beispielsweise Aluminiumgestrick eignen sich gezogene Drähte mit einem Durchmesser von etwa 0,3 mm, deren Herstellung mittels Drahtziehmaschinen entsprechend aufwendig ist.
  • Infolge des mehrfachen Walzens, Ziehens und Glühens während der Herstellung derart dünner Drähte wird das Metallgefüge einer erheblichen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt, so dass die erhaltenen Drähte wenig elastisch und spröde sind und sich Drähte mit einem geringen Durchmesser nur bedingt für die Weiterverarbeitung mit Strickmaschinen eignen.
  • Während hinsichtlich des Gewichts sowie der Rohstoffkosten die Verwendung von möglichst dünnen Drähten für Aluminiumgestricke wünschenswert wäre, stellt die Weiterverarbeitung der Aluminiumdrähte mit Strickmaschinen eine erhebliche mechanische Beanspruchung dar, die bei Aluminiumdrähten mit einem zu geringen Querschnitt zu einem häufigen Drahtbruch und damit zu Schwierigkeiten bzw. unerwünschten Unterbrechungen während der Herstellung der Aluminiumgestricke führen kann.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demzufolge, einen Filamentverbund aus Metall so auszugestalten, dass eine einfache, schnelle und kostengünstige Herstellung ermöglicht wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das verwendete Filament ein flaches Band aus Metall ist. Es hat sich gezeigt, dass für die Verarbeitung und hinsichtlich der wesentlichen Eigenschaften des Filamentverbunds die Verwendung eines flachen Bandes aus Metall Vorteile gegenüber der Verwendung von aufwendig hergestellten dünnen Drähten aufweist. So entfällt bei flachen Bändern aus Metall das mehrfache Ziehen, Walzen und Glühen eines dünnen Drahtes aus einem oftmals stabförmigen oder strangförmigen Rohmaterial, so dass geringere Herstellungskosten anfallen. Ein flaches Band aus Metall lässt sich bei geeigneter Wahl seiner Abmessungen in gleicher Weise wie ein dünner Draht weiterverarbeiten. Insbesondere können auch die handelsüblichen Strickmaschinen für die Weiterverarbeitung eines flachen Metallbandes zu einem Metallgestrick verwendet werden.
  • Werden die gleichen Anforderungen hinsichtlich der Verarbeitungsqualität und der wesentlichen Eigenschaften des Filamentverbunds gestellt, so können flache Bänder aus Metall eine erheblich geringere Querschnittsfläche und damit erheblich weniger Material aufweisen als gleichermaßen geeignete dünne Drähte. Durch die Verwendung eines flachen Bandes aus Metall können demzufolge sowohl vorbereitende Herstellungskosten als auch Materialkosten eingespart werden.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das flache Band ein abgetrennter Streifen einer Metallfolie ist. Metallfolien aus den verschiedensten Materialien sind in unterschiedlichen Dicken und Abmessungen handelsüblich erhältlich. Das flache Band aus Metall lässt sich in einfacher Weise durch das kontinuierliche Abtrennen eines dünnen Streifens von der Metallfolie herstellen. Bei einer geeigneten Auswahl der Metallfolie ist keine weitere Vorbereitung oder Aufbereitung des flachen Bandes erforderlich, sondern dessen unmittelbare Weiterverarbeitung zu dem Filamentverbund möglich.
  • Einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge ist vorgesehen, dass das flache Band röhrenförmig umformbar ist. Eine derartige Umformung lässt sich in einfacher Weise dadurch erreichen, dass das flache Band durch ein System aufeinanderfolgend angeordneter Rollen geführt wird und das flache Band dabei schrittweise zu einem näherungsweise kreisförmigen Querschnitt abgekantet bzw. umgebogen wird. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere die Isolationseigenschaften eines Filamentverbunds aus einem röhrenförmigen Band aus Metall besonders günstig sind. Neben dem zusätzlichen Volumen des röhrenförmigen Bandes wirkt sich auch der von dem röhrenförmigen Band umgebene Hohlraum günstig auf die wärmeisolierenden bzw. schalldämmenden Eigenschaften des Filamentverbunds aus. Weiterhin weist ein derartiger Filamentverbund vorteilhafte Schalldämmungs- und Schallabsorptionseigenschaften auf, so dass für eine vorgegebene Schalldämmung merklich weniger Dämmmaterial verglichen mit üblichen, bereits bekannten Dämmmaterialien erforderlich ist Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Querschnittsfläche des flachen Bandes geringer als 0,2 mm2 ist. Obwohl natürlich auch deutliche größere Querschnittsflächen des flachen Bandes zur Herstellung eines Filamentverbunds geeignet sind, hat sich gezeigt, dass bei der Verwendung eines flachen Bandes mit einer Querschnittsfläche von 0,2 mm2 und darunter eine gegenüber dünnen Drähten vorteilhafte Materialeinsparung möglich ist, ohne dass sich die für eine Weiterverarbeitung maßgeblichen Eigenschaften des flachen Bandes aus Metall merklich verschlechtern.
  • Insbesondere ist vorgesehen, dass die Dicke des flachen Bandes geringer als 0,03 mm ist. Es ist heute ohne größeren Aufwand möglich, Metallfolien mit einer Dicke von 0,03 mm und geringer herzustellen. Im Gegensatz zu dünnen Drähten mit einem vergleichbaren Durchmesser wird das Rohmaterial bei der Herstellung einer dünnen Metallfolie erheblich weniger beansprucht, so dass die für eine Weiterverarbeitung maßgeblichen Eigenschaften, wie beispielsweise die Elastizität, auch bei der Verwendung von vergleichsweise dünnen flachen Bändern aus Metall erreicht und gewährleistet werden können. Es sind bei geeigneter Materialwahl auch Metallfolien mit einer erheblich geringeren Dicke, vorzugsweise mit einer Dicke im Bereich zwischen 0,050 mm und 0,006 mm geeignet.
  • Gemäß einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass die Breite des flachen Bandes geringer als 4 mm, vorzugsweise geringer als 2 mm ist. In Abhängigkeit von den gewünschten Eigenschaften bei der Verarbeitung des flachen Bandes oder des fertigen Filamentverbunden kann die Breite des flachen Bandes auch größer oder kleiner als die voranstehend genannten Breiten sein.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das flache Band aus Aluminium ist. Auf Grund der geringen Materialkosten werden bekannte Metallgestricke oder daraus hergestellte Isolierungen oder Filtervorrichtungen üblicherweise aus dünnen Aluminiumdrähten hergestellt. Aluminium lässt sich einfach und kostengünstig weiterverarbeiten und ist wegen der für viele Anwendungsbereiche günstigen Eigenschaften sowohl hinsichtlich seiner Verarbeitungsverfahren als auch Verwendungszwecke gut erforscht und wird industriell in großem Maße verwendet. Aluminium ist mehrfach verwendbar und einfach wiederverwertbar, wobei auch aus recyceltem Material hergestellte Metallfolien bzw. Aluminiumfolien als Ausgangsmaterial für die Herstellung eines flachen Bandes verwendet werden können.
  • Einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge ist vorgesehen, dass das flache Band einseitig oder beidseitig beschichtet ist. Die Beschichtung kann im Hinblick auf eine einfache Weiterverarbeitung des flachen Bandes beispielsweise aus einem Bindemittel bestehen, so dass durch ein gezieltes Erwärmen des Filamentverbunds eine zusätzliche Verfestigung erreicht werden kann. Die Beschichtung kann auch im Hinblick auf die spätere Verwendung eine Einfärbung oder aber eine funktionelle Beschichtung beispielsweise mit einem Filtermaterial oder einem zusätzlichen Isolationsmaterial sein. Da die Beschichtung bereits auf dem flachen Band aus Metall und damit vor der Weiterverarbeitung zu dem Filamentverbund erfolgt, ist eine solche Beschichtung oftmals einfacher und umfassender möglich, als es mit nachträglich an dem Filamentverbund durchgeführten Beschichtungs- oder Auftragungsverfahren möglich wäre.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines Filamentverbunds gemäß einem der voranstehenden Ansprüche. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine Metallfolie vorgespannt an einem Trennwerkzeug vorbeigeführt und es wird dabei kontinuierlich ein flaches Band in Form eines Streifens von der Metallfolie abgetrennt, das anschließend zu dem Filamentverbund verarbeitet wird. Anstelle eines Vorbeiführens der Metallfolie an einem unbeweglich angeordneten Trennwerkzeug könnte im vorliegenden wie in folgenden Ausführungsbeispielen auch das Trennwerkzeug beweglich relativ zu der vorgespannten Metallfolie angeordnet sein.
  • Metallfolien sind standardmäßig auf Walzen aufgewickelt erhältlich, die eine Breite von einem, beziehungsweise von zwei Metern aufweisen. Unter dem Begriff Walze werden zur Vereinfachung die verschiedenen bekannten Ausführungsformen von Walzen, Rollen, Spulen bzw. Coils zusammengefasst. Die Metallfolie kann dann in einfacher Weise über zwei im Abstand zueinander angeordnete Walzen gerollt werden oder von einer ersten Walze auf eine zweite Walze umgewickelt werden. während des Abrollens, beziehungsweise während des Umwickelns zwischen den beiden Walzen kann von der Metallfolie ein Streifen abgetrennt werden. Als Trennwerkzeug kann dabei beispielsweise ein Messer oder ein Rollenschneider oder ein beliebiges spanendes oder nicht spanendes Trennwerkzeug verwendet werden. Auch eine Abtrennung eines nahezu beliebig gestalteten Streifens, gegebenenfalls durch Verwendung von Laserstrahl-Trennverfahren, ist denkbar.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch so ausgestaltet sein, dass eine Metallfolie von einer Walze abgezogen wird und ein Trennwerkzeug, bzw. eine Trennvorrichtung in Folienlaufrichtung, bzw. in einer beliebigen Bewegung relativ zu der Folienlaufrichtung entlang der Metallfolie geführt und dabei ein Streifen von der Metallfolie abgetrennt wird. So ist auch eine mäanderförmige Hin- und Herbewegung eines geeigneten Trennwerkzeugs, beispielsweise ein Laserstrahl, denkbar und geeignet, um aus der gesamten Breite der Metallfolie in einem Trennvorgang einen durchgehenden Streifen abzutrennen.
  • Vorteilhafterweise kann die Metallfolie nach dem Abtrennen eines flachen Bandes erneut über die Walzen geführt und in gleicher oder entgegengesetzter Richtung an dem Trennwerkzeug vorbeigeführt werden, so dass ein weiterer Streifen von der Metallfolie abgetrennt wird. Die Metallfolie kann so oft umgewickelt werden, dass die ursprünglich einen oder zwei Meter breite Metallfolie vollständig oder nahezu vollständig in Streifen zerlegt wird, die jeweils als flaches Band aus Metall für die Herstellung des Filamentverbunds verwendbar sind. Dies stellt einen weiteren Vorteil gegenüber bekannten Herstellungsverfahren von beispielsweise Stahlwolle dar, deren einzelne Filamente üblicherweise von Drähten geschabt und anschließend weiterverarbeitet werden. Der aufwendige Abschabvorgang der Filamente erfordert zusätzlich verarbeitungstechnisch einen verbleibenden Drahtrest, so dass oftmals ein erheblicher Anteil des Rohmaterials nicht für die Herstellung von Stahlwolle verwendet werden kann und unmittelbar der Wiederverwertung zugeführt werden muss.
  • Es ist natürlich auch möglich, dass während des Vorbeiführens der Metallfolie an dem Trennwerkzeug nacheinander oder gleichzeitig mehrere Streifen abgetrennt werden. Dies erfordert im Wesentlichen eine daran angepasste Ausgestaltung des Trennwerkzeugs. Geeignete Trennwerkzeuge bestehen beispielsweise aus mehreren nebeneinander und gegebenenfalls leicht versetzt angeordneten Messern oder Rollenschneidern. Es können auch ein oder mehrere Laserstrahlen auf den Folienstreifen gerichtet und zum Abtrennen einzelner Streifen verwendet werden. Werden gleichzeitig mehrere Streifen abgetrennt, so sollte zweckmäßigerweise sichergestellt werden, dass die einzelnen Streifen nach dem jeweiligen Trennvorgang in geeigneter Weise aufgenommen und entweder direkt weiterverarbeitet oder aber zwischengelagert werden.
  • Je nach der Anforderung an den Filamentverbund ist es vorteilhaft, dass nach dem Trennvorgang der Streifen röhrenförmig umgeformt wird. Dies wir üblicherweise dadurch erreicht, dass der Streifen, beziehungsweise das flache Band aus Metall durch ein System von in geeigneter Weise nacheinander angeordneter Rollen geführt wird und das flache Band schrittweise zu einem röhrenförmigen Querschnitt umgeformt wird. In Abhängigkeit von dem verwendeten Trennwerkzeug kann bewirkt durch den Trennvorgang das flache Band verdrillt oder verformt werden, so dass bereits durch diese unumgängliche Verformung verbesserte Dämmeigenschaften sowie Verarbeitungsmöglichkeiten für den Filamentverbund erreicht werden können. Unabhängig von einer unmittelbar während des Abtrennens oder nachträglich bewirkten Verformung wird der abgetrennte Streifen der Metallfolie vereinfachend als flaches Band bezeichnet.
  • Zweckmäßigerweise wird das flache Band oder werden die flachen Bänder nach dem Trennvorgang bzw. nach dem Umformvorgang unmittelbar einer Vorrichtung zur Weiterverarbeitung als Filamentverbund zugeführt. Die Weiterverarbeitung kann dabei in einfacher Weise mittels handelsüblicher Strickmaschinen erfolgen. Es sind jedoch auch andere Methoden der Weiterverarbeitung möglich, beispielsweise das Wirken, Weben, Flechten, Verfilzen oder auf andere Weise bewirkte Verfestigen der durch Abtrennen eines Streifens hergestellten flachen Bänder aus Metall denkbar.
  • Auf Grund einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass das Trennwerkzeug eine Vorrichtung zur Erzeugung eines ausreichend energiereichen Laserstrahls ist, wobei der Laserstrahl auf die Metallfolie gerichtet werden und von dieser ein flaches Band abtrennen kann. Wird die Vorrichtung zur Erzeugung des Laserstrahls oder eine gegebenenfalls im Strahlengang des Laserstrahls angeordnete Strahlführungsvorrichtung beweglich relativ zur Metallfolie ausgestaltet, so können mit einfachen Mitteln beliebig geformte flache Bänder abgetrennt werden. Diese flachen Bänder müssen nicht notwendigerweise zwei im Wesentlichen parallele Seitenkanten aufweisen. Es ist auch denkbar, dass durch eine Hin- und Herbewegung des Laserstrahls quer zur Folienlaufrichtung ein kontinuierliches flaches Band aus der Metallfolie abgetrennt werden kann.
  • Die Erfindung betrifft auch Formkörper aus Metall.
  • Es ist bekannt, strukturierte Aluminiumfolien zur Isolierung einzusetzen. Diese haben aber den Nachteil, dass sie sehr druckempfindlich sind und versehentlich durch kompaktes Verpressen an Isolationswirkung verlieren. Es ist auch bekannt, zur Isolation ein Aluminiumgestrick aus Aluminiumdraht zu verwenden. Das Aluminiumgestrick hat gegenüber der strukturierten Aluminiumfolie den Vorteil, dass es weniger druckempfindlich ist und deshalb die gewünschten Isolierungseigenschaften auch bei größerer mechanischer Beanspruchung noch gewährleisten kann. Derartige Aluminiumgestricke werden jedoch üblicherweise aus aufwändig hergestellten Aluminiumdrähten gestrickt und sind auf Grund der erforderlichen Mindestquerschnittsfläche des verwendeten Aluminiumdrahts vergleichsweise rohstoffintensiv und mit Kosten verbunden.
  • Ein erfindungsgemäßer Formkörper kann beispielsweise eine Isolierung aus Metall sein, welche eine Isolierungsschicht oder eine Isolationsmatte aus einem oder mehreren flachen Bändern aus Metall aufweist. Ein flaches Band aus Metall kann vor der Weiterverarbeitung zu der erfindungsgemäßen Isolierung auch röhrenförmig umgeformt werden, um je nach den Anforderungen die Isolationseigenschaften zu unterstützen und zu verbessern. Die flachen Bänder können gestrickt, geflochten, gewebt, verfilzt oder auf beliebige andere Weise miteinander verfestigt werden.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Isolierungsschicht oder die Isolationsmatte auf einer Trägerschicht angeordnet ist. Diese Trägerschicht kann eine stabilisierende oder formgebende Funktion für die damit verbundene Isolationsschicht oder Isolationsmatte übernehmen. Die Trägerschicht kann auch zusätzlich abdichtend oder isolierend wirken, wenn sie beispielsweise aus Wasser oder feuchtigkeitsundurchlässigem Material besteht oder aber geeignete thermische oder schallabsorbierende Eigenschaften aufweist.
  • Einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge ist vorgesehen, dass die Isolierungsschicht oder die Isolationsmatte zwischen zwei Deckschichten oder Deckfolien angeordnet ist. Diese Deckfolien können beispielsweise aus Aluminium bestehen und einerseits den Filamentverbund der Isolierungsschicht beziehungsweise der Isolationsmatte zusätzlich festigen und andererseits verhindern, dass beispielsweise Verunreinigungen oder Feuchtigkeit in die Isolierungsschicht eindringen und die Isolierungswirkung beeinträchtigen könnten.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass mindestens eine Seite eines als Isolierung ausgestalteten Formkörpers von einer mikroperforierten Hülle, beispielsweise einem mikroperforierten Blech oder einer mikroperforierten Folie bedeckt ist. Es hat sich gezeigt, dass die Kombination einer mikroperforierten Hülle mit einem unmittelbar benachbart angeordneten Gelege aus Metallelementen besonders vorteilhafte Eigenschaften auch und insbesondere hinsichtlich der Schalldämmung aufweist. Die beiden Bestandteile des Formkörpers können so ausgestaltet sein, dass sie eine große Hitzebeständigkeit aufweisen. Der Formkörper kann deshalb auch zur Schalldämmung von sehr heißen Geräuschquellen verwendet werden. Da ein derartiger Formkörper gute Schalldämmungseigenschaften auch bei kleinem Eigenvolumen ermöglicht, ist er insbesondere zur Verwendung im Fahrzeugbau geeignet. Anstelle einer mikroperforierten Hülle mit Lochgrößen von etwa 0,8 mm2 bzw. einem Lochdurchmesser von 1 mm und geringer sind auch Anwendungen denkbar, für welche die Verwendung einer makroperforierten Hülle mit deutlich größeren Lochgrößen geeignet und vorteilhaft wäre. Eine solche makroperforierte Hülle könnte auch eine gelochte Metallfolie oder ein gelochtes Blech, bzw. Streckmetall sein.
  • Es ist auch denkbar, einen Formkörper als Filtervorrichtung auszugestalten. Ein Filamentverbund aus Metall, beispielsweise ein Metallgestrick kann in einfacher Weise als Filterschicht vorgeformt und in einen Filterrahmen eingepasst werden. Die Filtereigenschaften können dabei durch die Abmessungen der einzelnen Filamente sowie die Menge und Verdichtung des als Filtermaterial verwendeten Filamentverbunds in weiten Bereichen vorgegeben werden.
  • Eine weitere und in vielerlei Hinsicht vorteilhafte Verwendung eines erfindungsgemäßen Filamentverbunds aus Metall ist im Zusammenhang mit dem Explosionsschutz von Tanks oder Behältern denkbar, bei welchen die Behälter mit explosiven bzw. brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen befüllt sind. Es ist bekannt, dass herkömmlich hergestellte und ausgestaltete Metallgestricke oder Metallwolle als unlöslicher und nicht brennbarer Zusatz im Behälterinneren eine Explosionsgefahr erheblich verringert. Durch die Verwendung und Anordnung eines ausreichend großen Filamentverbunds im Behälterinneren kann die Explosionsgefahr vergleichbar gemindert, bzw. beseitigt werden, wobei merklich weniger Volumen und Gewicht des Filamentverbunds erforderlich sind. Sowohl durch die einfache Herstellung als auch durch den geringeren Materialeinsatz ergeben sich Vorteile hinsichtlich der Kosten sowie der Transport- und Lagerungseigenschaften derart gegen Explosionen geschützter Behälter.
  • Die Erfindung betrifft auch Formkörper wie beispielsweise ein Metallseil, eine Metalllitze oder ein Metallkabel, das aus flachen Bändern aus Metall hergestellt ist. Die flachen Bänder können dabei zu einem Seil oder Kabel in geeigneter Weise verdreht werden.
  • Weitere Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand weiterer Unteransprüche. Nachfolgend werden einzelne Ausführungsbeispiele näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt:
  • 1 schematisch die Herstellung eines flachen Bandes aus Metall, wobei das flache Band in Form eines Streifens von einer Metallfolie abgetrennt wird,
  • 2 schematisch ein Ende eines flachen Bandes, welches röhrenförmig umgeformt wurde,
  • 3 schematisch eine aus einem flachen Band hergestellte Isolationsmatte auf einer Trägerschicht und
  • 4 schematisch die Herstellung eines flachen Bandes aus Metall durch Verwendung eines auf die Metallfolie gerichteten energiereichen Laserstrahls.
  • In 1 ist schematisch ein Verfahren zur Herstellung eines flachen Bandes aus Metall dargestellt. Dazu wird eine auf einer ersten Walze 1 aufgewickelte Metallfolie 2 auf eine in einem Abstand zur ersten Walze 1 angeordnete, parallel ausgerichtete zweite Walze 3 umgewickelt. Die beiden Walzen 1, 3 sind dabei so gelagert, dass während des Umwickelns die Metallfolie 2 eine im Wesentlichen gleichbleibende Spannung aufweist.
  • Zwischen den beiden Walzen 1, 3 ist an einer Seite der Metallfolie 2 ein durch die Metallfolie 2 hindurchragendes Schneidmesser 4 so angeordnet, dass das Schneidmesser 4 von der daran vorbeigeführten Metallfolie 2 seitlich einen Streifen 5 abtrennt. Der abgetrennte Streifen 5 ist ein flaches Band, dessen Dicke der Dicke der Metallfolie 2 entspricht und dessen Breite durch eine daran angepasste Anordnung des Schneidmessers 4 relativ zur Seitenkante der Metallfolie 2 vorgegeben wird.
  • Sobald die Metallfolie 2 vollständig von der ersten Walze 1 auf die zweite Walze 3 umgewickelt wurde und dabei der Streifen 5 abgetrennt wurde, kann die Metallfolie 2 erneut dazu verwendet werden, einen weiteren Streifen 5 abzutrennen und dadurch ein weiteres flaches Band aus Metall herzustellen.
  • Dies kann in einfacher Weise dadurch geschehen, dass man die Anordnung der ersten Walze 1 und der zweiten Walze 3 vertauscht und das Schneidmesser 4 erneut relativ zu der seitlichen Kante der Metallfolie 2 anordnet und ausrichtet, um einen weiteren Streifen abzutrennen. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Drehsinn der beiden Walzen 1, 3 und damit die Wickelrichtung der Metallfolie 2 umgekehrt wird, so dass die Metallfolie 2 in entgegengesetzter Richtung an dem Schneidmesser 4 vorbeigeführt wird. Um in diesem Fall erneut einen Streifen 5 abtrennen zu können, muss das Schneidmesser 4 entweder beidseitig eine Klinge aufweisen oder aber gedreht werden, bevor es erneut relativ zu der Seitenkante der Metallfolie 2 ausgerichtet wird. An Stelle einer in Abhängigkeit von der verbleibenden Breite der Metallfolie 2 vorgenommene Anpassung des Schneidmessers 4 können auch die beiden Walzen 1, 3 jeweils relativ zu einem feststehenden Schneidmesser 4 verändert werden, um wiederholt einen Streifen 5 mit gleichbleibender Breite von der Metallfolie 2 abtrennen zu können.
  • In 2 wird schematisch ein Ende eines durch Abtrennen eines Streifens 5 hergestellten flachen Bands aus Metall 6 gezeigt. Das flache Band aus Metall wurde zu diesem Zweck durch ein nicht dargestelltes System von aufeinanderfolgenden Rollen geführt und schrittweise zu einem näherungsweise kreisförmigen Querschnitt umgeformt.
  • 3 zeigt schematisch eine Isolierung aus Metall, wobei eine aus dem flachen Band aus Metall 6 gestrickte Isolationsmatte 7 auf einer Trägerschicht 8 angeordnet ist. Die Trägerschicht 8 kann dabei zur Formgebung und Befestigung der Isolationsmatte 7 dienen.
  • In 4 ist schematisch ein ebenfalls geeignetes Verfahren zur Herstellung eines flachen Bandes aus Metall dargestellt. Dazu wird die auf einer ersten Walze 1 aufgewickelte Metallfolie 2 über eine in einem Abstand zur ersten Walze 1 angeordnete, parallel ausgerichtete zweite Walze 3 geführt und anschließend mittels Führungswalzen 9 in einem vorgegebenen Abstand an einer Vorrichtung zur Erzeugung eines ausreichend energiereichen Laserstrahls 10 vorbeigeführt. Die beiden Walzen 1 und 3 sowie die Führungswalzen 9 sind dabei so angeordnet und werden so angetrieben, dass während des Abwickelns die Metallfolie 2 eine im Wesentlichen gleichbleibende Spannung aufweist.
  • Die Vorrichtung zur Erzeugung eines Laserstrahls 10 ist beweglich relativ zu der vorbeigeführten Metallfolie 2 über dieser angeordnet. Der erzeugte Laserstrahl 11 ist auf die Oberfläche der Metallfolie 2 gerichtet und durchtrennt die Metallfolie 2, während diese abgewickelt und an dem Laserstrahl 11 vorbeigeführt wird. Durch eine mäanderförmige Pendelbewegung des Laserstrahls 11 wird die Metallfolie 2 in ein kontinuierliches flaches Band 6 aus Metall zerschnitten, wobei in den Randbereichen der Metallfolie 2 der Verlauf des flachen Bandes 6 seine Richtung ändert. Dies hat den Vorteil, dass ein einziger Abwickelvorgang ausreicht, um die Metallfolie 2 in ein einziges, durchgehendes flaches Band 6 zu zertrennen, ohne dass ein nicht verwertbarer Rest der Metallfolie 2 übrigbleibt.

Claims (25)

  1. Filamentverbund aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass das Filament ein flaches Band aus Metall (6) ist.
  2. Filamentverbund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das flache Band (6) ein abgetrennter Streifen (5) einer Metallfolie (2) ist.
  3. Filamentverbund nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das flache Band (6) röhrenförmig umformbar ist.
  4. Filamentverbund nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsfläche des flachen Bandes (6) geringer als 0,2 mm2 ist.
  5. Filamentverbund nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des flachen Bandes (6) geringer als 0,03 mm ist.
  6. Filamentverbund nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des flachen Bandes (6) geringer als 4 mm, vorzugsweise geringer als 1 mm ist.
  7. Filamentverbund nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flache Band (6) aus Aluminium ist.
  8. Filamentverbund nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flache Band (6) einseitig oder beidseitig beschichtet ist.
  9. Verfahren zur Herstellung eines Filamentverbunds gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Metallfolie (2) vorgespannt an einem Trennwerkzeug (4) vorbeigeführt und dabei kontinuierlich ein flaches Band (6) in Form eines Streifen (5) von der Metallfolie (2) abgetrennt wird, der anschließend zu dem Filamentverbund verarbeitet wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallfolie (2) über zwei im Abstand zueinander angeordneten Walzen (1, 3) abgerollt wird und während des Abrollens zwischen den beiden Walzen (1, 3) von der Metallfolie (2) ein flaches Band (6) abgetrennt wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die aus einer Walze (1, 3) aufgewickelte Metallfolie (2) abgewickelt und auf eine zweite Walze (1, 3) aufgewickelt wird und während des Umwickelns zwischen den beiden Walzen (1, 3) von der Metallfolie (2) ein flaches Band (6) abgetrennt wird.
  12. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche 9–11, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallfolie (2) nach dem Abtrennen eines flachen Bandes (6) erneut über die Walzen (1, 3) geführt und in gleicher oder entgegengesetzter Richtung an dem Trennwerkzeug (4) vorbeigeführt wird, so dass ein weiteres flaches Band (6) von der Metallfolie (2) abgetrennt wird.
  13. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennwerkzeug (4) eine Vorrichtung zur Erzeugung eines ausreichend energiereichen Laserstrahls (10) ist, wobei der Laserstrahl auf die Metallfolie (2) gerichtet werden und von dieser ein flaches Band (6) abtrennen kann.
  14. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass während des Vorbeiführens der Metallfolie (2) an dem Trennwerkzeug (4) nacheinander oder gleichzeitig mehrere flache Bänder (6) abgetrennt werden.
  15. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Trennvorgang das flache Band (6) rohrförmig umgeformt wird.
  16. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das flache Band (6) nach dem Trennvorgang oder nach dem Umformvorgang unmittelbar eine Vorrichtung zur Weiterverarbeitung zu einem Filamentverbund zugeführt wird.
  17. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das flache Band (6) einer Strickmaschine zugeführt wird.
  18. Isolierungsmaterial aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass eine Isolierungsschicht oder eine Isolationsmatte (7) aus einem oder mehreren flachen Bändern aus Metall gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 besteht.
  19. Isolierungsmaterial nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das eine flache Band (6) oder die mehreren flachen Bänder (6) gestrickt, geflochten, gewebt, verfilzt oder auf andere Weise miteinander verfestigt sind.
  20. Isolierungsmaterial nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierungsschicht oder die Isolationsmatte (7) auf einer Trägerschicht (8) angeordnet ist.
  21. Isolierungsmaterial nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierungsschicht oder die Isolationsmatte (7) zwischen zwei Deckschichten oder Deckfolien angeordnet ist.
  22. Isolierungsmaterial nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierungsschicht oder die Isolationsmatte (7) teilweise oder vollständig von einer mikroperforierten Hülle umgeben sind.
  23. Filtervorrichtung aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass als Filtermaterial aus einem oder mehreren flachen Bändern (6) gemäß den Ansprüchen 1 bis 8 besteht.
  24. Metallseil, Metalllitze oder Metallkabel aus Filamenten aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Filamente aus Metall flache Bänder sind.
  25. Metallseil, Metalllitze oder Metallkabel nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die flachen Bänder miteinander verdreht sind.
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