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DE102004050577A1 - Verfahren zum Betreiben einer Sterilgutaufbereitung für chirurgische Instrumente - Google Patents

Verfahren zum Betreiben einer Sterilgutaufbereitung für chirurgische Instrumente Download PDF

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DE102004050577A1
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Abstract

Bei einem Verfahren zum Betreiben einer Sterilgutaufbereitung für chirurgische Instrumente (4) oder Sterilguteinheiten (1) jeglicher Art, bei welcher chirurgische Instrumente (4) oder Sterilguteinheiten (1) unterschiedlichster Art und Herkunft einer Sterilgutaufbereitungsanlage (5) zugeführt werden, soll jedes chirurgische Instrument (4) oder jede Sterilguteinheit (1) mit einem Transponder (6) versehen sein, um das chirurgische Instrument (4) nach der Behandlung in der Sterilgutaufbereitungsanlage (5) einem bestimmten Benutzer zuzuordnen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Sterilgutaufbereitung für chirurgische Instrumente oder Sterilguteinheiten jeglicher Art, bei welcher chirurgische Instrumente oder Sterilguteinheiten unterschiedlichster Art und Herkunft einer Sterilgutaufbereitungsanlage zugeführt werden sowie ein chirurgisches Instrument und eine Sterilguteinheit.
  • Bei herkömmlichen Verfahren zum Betreiben einer Sterilgutaufbereitung werden chirurgische Instrumente und Sterilguteinheiten einer zentralen Sterilgutaufbereitung bzw. Sterilgutaufbereitungsanlage zugeführt, nach einer Vorreinigung sterilisiert, anschliessend steril verpackt und dann manuell wieder den einzelnen Abteilung, den einzelnen Operationssälen oder den einzelnen Arztpraxen zugestellt bzw. bereitgestelt.
  • Hierbei treten häufig in der Abwicklung Fehler auf, was zu zeitlichen Verzögerungen betreffend die Bereitstellung der chirurgischen Instrumente und Sterilguteinheiten an die jeweiligen Operationssäle oder Arztpraxen betrifft.
  • Ferner sind hohe Personalkosten erforderlich, um das in der Sterilgutaufbereitung bzw. Sterilgutaufbereitungsanlage sterilisierte Equipment bzw. chirurgischen Instrumente oder Sterilguteinheiten zu sortieren und dann manuell den jeweiligen Abteilungen oder Operationssälen oder Arztpraxen etc. wieder zur Verfügung zu stellen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der Eingangs genannten Art zu schaffen sowie eine Sterilguteinheit und ein chirurgisches Instrument zu schaffen, welche die genannten Nachteile beseitigen und mit welchen auf einfache und kostengünstige Weise eine zentrale Sterilgutaufbereitung optimierbar ist und zudem ein „Tracking" der einzelnen chirurgischen Instrumente und/oder Sterilguteinheiten ermöglicht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe führen die Merkmale des Patentanspruches 1 sowie die des nebengeordneten Patentanspruches 9.
  • Bei der vorliegenden Erfindung hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, einen vollständigen Prozess vorzugsweise während der Sterilgutbehandlung von chirurgischen Instrumenten und/oder Sterilguteinheiten zu überwachen und zu optimieren.
  • Dabei hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, jedes chirurgische Instrument bzw. jede Sterilguteinheit mit zumindest einem Transponder zu versehen, der entsprechende anwenderspezifische Daten, wie Abteilung, Zugehörigkeit zur Arztpraxis oder Zugehörigkeit zum entsprechenden Operationssaal enthält. Zusätzlich enthält dieser Transponder einlesbare Daten betreffend Anschaffungskosten des chirurgischen Instrumentes, Reparaturkosten, ausgetauschte Ersatzteile, Reparaturintervall, Abschreibung etc..
  • Diese Daten können beispielsweise im Bereich der mittels eines PC's Sterilgutaufbereitung mittels eines Senders eingelesen, aktualisiert und ausgewertet werden, wobei auch eine entsprechende Lokalisierung des chirurgischen Instrumentes, möglich ist. Auch soll daran gedacht werden, dass hierüber auch eine entsprechende Inventuren, ein Teilemanagement sowie ein Anlagenmanagement ermöglicht wird.
  • Ferner hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, dass hierdurch eine automatisierbare Sortierung von chirurgischen Instrumenten und/oder Sterilguteinheiten nach dem Durchlaufen einer Sterilgutaufbereitungsanlage erfolgen kann bzw. nachgeschaltet ist, so dass sehr kostengünstig dann für jeden Operationssaal die entsprechenden sterilisierten chirurgischen Instrumente bzw. Sterilguteinheiten wieder zur Verfügung gestellt werden können.
  • Hierüber wird gewährleistet, dass ein vollständiges Tracking der einzelnen chirurgischen Instrumente bzw. Sterilguteinheiten, vorzugsweise im Bereich der zentralen Sterilgutaufbereitung möglich ist und sich hierdurch erhebliche logistische Einsparmöglichkeiten ergeben. Dabei können Transportkosten und Sortierkosten eingespart werden, Wartungsintervalle überprüft werden, was der Betriebssicherheit dient und dem technischen Zustand der chirurgischen Instrumente zugute kommt.
  • Dabei soll auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen, dass entsprechende Sender der Sterilgutaufbereitungsanlage zugeordnet sein können, um nicht nur Daten auszulesen, sondern auch aktiv aktualisierte Daten einzugeben und im chirurgischen Instrument bzw. in der Sterilguteinheit in deren Transponder abzulegen. Dabei soll auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen, dass der entsprechende Sender im Bereich der zentralen Sterilgutaufbereitung, beispielsweise im Bereich eines Transportbandes vorgesehen sein kann, der dann mit einem entsprechenden Auswerterechner od. dgl. in Verbindung steht, um beispielsweise die zentrale Sterilgutaufbereitung zu überwachen, zu steuern und eine Verteilung automatisiert durchzuführen.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
  • 1 eine schematisch dargestellte perspektivische Draufsicht auf eine Sterilguteinheit zur Aufnahme einer Mehrzahl von chirurgischen Instrumenten;
  • 2a eine schematisch dargestellte Draufsicht auf ein beliebiges chirurgisches Instrument;
  • 2b eine schematisch dargestellte Draufsicht auf ein chirurgisches Instrument, ausgeführt als Skalpell;
  • 3 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf eine Sterilgutaufbereitungsanlage zum Aufbereiten von chirurgischen Instrumenten und/oder Sterilguteinheiten, enthaltend chirurgische Instrumente.
  • Gemäss 1 ist eine Sterilguteinheit 1 aufgezeigt, welche boxartig aus einem Deckel 2 und einem Auffangbehälter 3 gebildet ist. Die Sterilguteinheiten 1 dienen der Aufnahme von chirurgischen Instrumenten 4, wie sie beispielweise in den 2a oder 2b schematisch dargestellt sind und können in der Sterilguteinheit 1 aufgenommen werden können. Die herkömmlichen Sterilguteinheiten 1 bzw. auch genannt als „Siebe", dienen der Aufnahme einer bestimmten Anzahl von ausgewählten chirurgischen Instrumenten.
  • Diese werden zum Einsatz im Operationssaal vorher in einer in 3 angedeuteten Sterilgutaufbereitungsanlage 5 sterilisiert und dann sterilisiert wieder zur Operation dem Operationssaal bereitgestellt.
  • Dabei können auch die chirurgischen Instrumente 4, wie sie beispielsweise als chirurgische Zange in 2a oder Skalpell in 2b angedeutet sind, in beliebigen Formen und Art ausgebildet sein. Es können Trokare, endoskopische Geräte, endoskopische Zangen etc. unter der Gattung chirurgisches Instrument fallen und in der Sterilgutaufbereitungsanlage 5 behandelt bzw. sterilisiert werden.
  • Immer häufiger teilen sich mehrere Abteilungen von Krankenhäusern oder mehrere Krankenhäuser eine Zentrale zur Sterilgutaufbereitung bzw. eine Sterilgutaufbereitungsanlagen, die ggf. auch lokal getrennt vom Krankenhaus bzw. Operationssaal ist.
  • Für den vollständigen Sterilisationsprozess von herkömmlichen Sterilguteinheiten, enthaltend chirurgische Instrumente bzw. von gebrauchten chirurgischen Instrumenten müssen diese nach der Sterilisation wieder aufwendig und zeitintensiv sortiert werden bzw. den jeweiligen Abteilungen, chirurgischen Abteilungen, Operationssälen zur Verfügung gestellt werden.
  • Um diesen logistischen Prozess und auch andere Vorteile zu gewährleisten, hat es sich bei der vorliegenden Erfindung als besonders vorteilhaft erwiesen, der Sterilguteinheit 1 und/oder dem chirurgischen Instrument 4 einen Transponder 6 zuzuordnen, in welchem eine Mehrzahl von auslesbaren Daten hinterlegt sind oder permanent neu hinterlegt werden können.
  • Dabei kann der Transponder 6 in der Sterilguteinheit 1 dem Deckel 2 und/oder dem Auffangbehälter 3 zugeordnet sein.
  • Im Transponder 6 werden die Daten des Inhabers bzw. des Benutzers, der Abteilung, des Operationssaales, der Praxis od. dgl. hinterlegt, so dass automatisiert eine Zuordnung bzw. eine Bereitstellung oder zur Verfügungstellung nach dem Sterilisieren an den richtigen Ort bzw. die richtige Abteilung bzw. an den richtigen Operationssaal ggf. teilautomatisiert erfolgen kann.
  • Ferner ist ein optimiertes Anlagenmanagement der chirurgischen Instrumente 4 bzw. der Sterilguteinheiten 1 möglich, wobei für jedes chirurgische Instrument 4 beispielsweise das Anschaffungsdatum bzw. das Alter, die Anschaffungskosten, die Abschreibung, der Verschleiss, der Reparaturaufwand, die Reparaturhäufigkeit, die Ersatzteile, die ersetzt wurden, hinterlegt werden können. Hierdurch lässt sich ein exaktes Reparaturmanagement, ein Wartungsintervall generieren, wobei auch exakt eine Abschreibung (AFA) sich durch Einlesen über einen zentralen Computer, beispielsweise im Bereich der Sterilgutaufbereitungsanlage 5 erzielen lässt.
  • Zudem ist es möglich, über entsprechende Sender 7 die Sterilguteinheiten 1 bzw. chirurgischen Instrumente 4 zu lokalisieren, Daten zu ergänzen bzw. Daten abzufragen.
  • Auf diese Weise lässt sich zu jedem chirurgischen Instrument ein Wartungsintervall auch aktiv, rechnergesteuert anzeigen, so dass diese immer den optimalen Einsatzbedingungen entsprechen und ein Defekt hierdurch ausgeschlossen werden kann.
  • Ferner hat sich als vorteilhaft erwiesen, insbesondere betreffend die Sterilisation von Sterilguteinheiten 1 und/oder chirurgischen Instrumenten 4, dass am Transponder 6 hinterlegt wird, wann diese in der Sterilgutaufbereitungsanlage 5 sterilisiert worden sind. Anschliessend lässt sich durch das Einlesen der Daten im Transponder 6 exakt erkennen, in welche Abteilung, in welchen Operationssaal oder in welche Arztpraxis das sterilisierte chirurgische Instrument 4 und/oder die sterilisierte Sterilguteinheit 1 transportiert werden müssen. Hierdurch ist sehr schnell eine automatisierte Auswahl und Sortierung möglich, wobei auch ein Transport zu den ausgewählten Operationssälen automatisierbar bzw. optimierbar ist, in dem beispielsweise mehrere sterilisierte Sterilguteinheiten 1 und/oder chirurgische Instrumente 4 für den gleichen Operationssaal oder die gleiche Arztpraxis in einem gemeinsamen Transport dann dort bereitgestellt werden können.
  • Wichtig ist bei der vorliegenden Erfindung, dass ein vollständiges Anlagenmanagement sowie ein sogenanntes Tracking der einzelnen Teile bzw. Sterilguteinheiten 1 und chirurgischen Instrumenten 4 auch im Bereich einer zentralen Sterilgutaufbereitungsanlage 5 ermöglicht werden.
  • Bezugszeichenliste
    Figure 00090001

Claims (13)

  1. Verfahren zum Betreiben einer Sterilgutaufbereitung für chirurgische Instrumente (4) oder Sterilguteinheiten (1) jeglicher Art, bei welcher chirurgische Instrumente (4) oder Sterilguteinheiten (1) unterschiedlichster Art und Herkunft einer Sterilgutaufbereitungsanlage (5) zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jedes chirurgische Instrument (4) oder jede Sterilguteinheit (1) mit einem Transponder (6) versehen wird um das chirurgische Instrument (4) nach der Behandlung in der Sterilgutaufbereitungsanlage (5) einem bestimmten Benutzer zuzuordnen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Zuordnung eines Transponders (6) mit der Sterilguteinheit (1) bzw. einem Sieb zur Aufnahme einer bestimmten Einheit und Auswahl von chirurgischen Instrumenten (4) oder jedem chirurgischen Instrument (4) selbst, in einer der Sterilgutaufbereitung nachgeschalteten Sortiereinrichtung eine entsprechende Auswertung und Zuordnung des Benutzers erfolgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die chirurgischen Instrumente (4) und/oder Sterilguteinheiten (1) in einem ersten Verfahrensschritt der Sterilgutaufbereitungsanlage (5) zugeführt werden und eine erste grobe Vorreinigung erfolgt.
  4. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Zuordnung von Transpondern (6) an Sterilguteinheiten (1) und/oder beliebigen chirurgischen Instrumenten (4) eine Auswahl für unterschiedliche Benutzer, wie unterschiedliche Krankenhäuser, unterschiedliche chirurgische Abteilungen, unterschiedliche Ärzte etc. erfolgt, wobei durch diese Auswahl eine entsprechende lokale Verteilung und Zuordnung der chirurgischen Instrumente (4) oder der Sterilguteinheiten (1) automatisiert erfolgt.
  5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Zuordnung eines Transponders (6) am chirurgischen Instrument (4) und/oder an der Sterilguteinheit (1) spezifische Daten des chirurgischen Instrumentes (4) oder der Sterilguteinheit (1) betreffend auch deren Inhalt abspeicherbar sind, wobei Daten, wie Alter, Verschleiss, erforderlichen Reparaturaufwand, Reparaturteile und reparierte Teile, Reparaturen sowie Reparaturmanagement auf dem Transponder (6) abgelegt, eingelesen und/oder aktualisiert werden.
  6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Zuordnung des Transponders (6) am chirurgischen Instrument (4) und/oder an der Sterilguteinheit (1) eine permanente Lokalisierung und Ortsbestimmung ermöglicht wird, wobei hierdurch nicht nur der Ort, sondern auch der Zeitpunkt der möglichen Verfügbarkeit des chirurgischen Instrumentes (4) oder der Sterilguteinheit (1) für den Benutzer bestimmt oder bei Bedarf abgerufen wird.
  7. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Zuordnung eines Transponders (6) am chirurgischen Instrument (4) und/oder an der Sterilguteinheit (1) ein Anlagenmanagement zur Vervollständigung beispielsweise von Operationssälen, mobilen Lazaretten, chirurgischen Abteilungen bei Ärzten od. dgl. ermöglicht wird.
  8. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass alle Daten des chirurgischen Instrumentes (4) und/oder der Sterilguteinheit (1) über entsprechende Sender (7) im Bereich der Sterilgutaufbereitung, im Bereich der Sterilgutverpackung, im Bereich der Sterilgutversorgung und des Sterilguttransportes sowie im Bereich des Lagers, sowie im Bereich des Operationssaales, Feldlazarettes od. dgl. abgerufen werden und über einen zentralen Rechner ablegbar sind.
  9. Chirurgisches Instrument (4) oder Sterilguteinheit (1) zur Aufnahme von mehreren ausgewählten chirurgischen Instrumenten (4), dadurch gekennzeichnet, dass dem chirurgischen Instrument (4) und/oder der Sterilguteinheit (1) zumindest ein Transponder (6) zugeordnet ist.
  10. Chirurgisches Instrument (4) oder Sterilguteinheit (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem chirurgischen Instrument (4), insbesondere in einem Griffbereich der Transponder (6) zugeordnet ist.
  11. Chirurgisches Instrument (4) oder Sterilguteinheit (1) nach Anspruch 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sterilguteinheit (1), insbesondere dem Gehäuse und/oder dem Deckel (2) der Transponder (6) zugeordnet ist.
  12. Chirurgisches Instrument (4) oder Sterilguteinheit (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Ortsdaten, Reparaturdaten, Anschaffungskosten, Abschreibung, Verschleiss, Alter, Grösse, Reparaturintervalle od. dgl. im Transponder (6) abrufbar und/oder abgelegt sind.
  13. Chirurgisches Instrument (4) oder Sterilguteinheit (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass über den Transponder (6) eine automatisierte Sortierung und Zuordnung sowie ggf. Transport zum Benutzer oder Lager nach einem Aufbereiten in einer Sterilgutaufbereitungsanlage (5) erfolgt.
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