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DE102004050218A1 - Munitionsmagazin für insbesondere großkalibrige Munition - Google Patents

Munitionsmagazin für insbesondere großkalibrige Munition Download PDF

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DE102004050218A1
DE102004050218A1 DE102004050218A DE102004050218A DE102004050218A1 DE 102004050218 A1 DE102004050218 A1 DE 102004050218A1 DE 102004050218 A DE102004050218 A DE 102004050218A DE 102004050218 A DE102004050218 A DE 102004050218A DE 102004050218 A1 DE102004050218 A1 DE 102004050218A1
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ammunition magazine
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Rheinmetall Landsysteme GmbH
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    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/28Ammunition racks, e.g. in vehicles

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)
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Abstract

Vorgeschlagen wird ein Munitionsmagazin (1), welches in Leichtbaukonstruktion ausgeführt ist. Das Magazin (1) besteht hauptsächlich aus einem Magazingestell (2) als tragende Struktur und ist bevorzugt als Stabwerkstruktur ausgeführt. Unter Einbeziehung einer Fahrzeugwand (13) bzw. -wandung/-wanne als Magazinwände kann wenigstens die hintere, aber auch obere Magazinwand entfallen. Das Magazingestell (2) ist mit Schienen (9) sowie Längsträgern (10) verbunden. Die Schienen (9) besitzen am hinteren Ende Anbindungen bzw. Mittel (12) zur Verbindung mit der Fahrzeugwand (13). Am Magazingestell (2) sind weitere Anbindungen (14) zur Befestigung des Magazingestells (2) beispielsweise am Dach des Fahrzeugs vorgesehen.

Description

  • Aus der DE 197 38 418 A1 ist ein Munitionsmagazin für Mörsermunition bekannt, welches vorschlägt, die Munition raum- und massesparend dadurch unterzubringen, dass die einzelnen Geschosskörper mit Hilfe von Halterungen auf Kettengliedern einer rückensteifen Kette angeordnet werden. Diese Kettenglieder selbst sind in zwei Schienen verschiebbar gelagert. Bekanntlich werden durch das Lagern der Munitionskette auf Rollen, die üblicherweise leichtgängig sind, durch die Bewegung beim Beschleunigen und Abbremsen der Kette hohe Trägheitskräfte erzeugt. Auch lässt sich die Munitionskette selbst von Hand nicht kontrollierbar bewegen. Zudem können über die Rollen die auftretenden stoßartigen Kräfte (z.B. im Fahrbetrieb oder Lufttransport) nicht aufgenommen werden. Die zulässigen Flächenpressungen können überschritten werden.
  • Weitere Magazine sind der DE 100 27 591 C2 sowie der DE 195 14 780 A1 entnehmbar. Diese weisen in der Regel ein zu hohes Eigengewicht auf. Die DE 100 27 591 C1 schlägt zudem vor, unter Zuhilfenahme von einsetzbaren Aufnahmen – und Tragschienen verschiedene Munitionsarten auf- und entnehmbar sind und das Magazin schnell und einfach mittels Mehrfachfunktionen der Schienen auf die jeweilige Munitionsart einstellbar zu machen.
  • Ein Übungsgeschoss auch für großkalibrige Übungspatronen offenbart die DE 35 41 399 C3 . Dieses weist eine ein Mundloch aufweisende Geschosshülle auf. Im Mundloch ist mittels Mundlochring ein Aufschlagzünder angeordnet.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik stellt sich die Erfindung die Aufgabe, ein Munitionsmagazin aufzuzeigen, welches zumindest massesparend aufgebaut ist.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
  • Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, alle Baugruppen des Magazins in Leichtbaukonstruktion auszuführen. Das Magazin besteht hauptsächlich aus einem Magazingestell als tragende Struktur und ist bevorzugt als Stabwerkstruktur ausgeführt. Unter Einbeziehung einer Fahrzeugwand bzw. -wandung/-wanne, Dach als Magazinwände kann wenigstens die hintere aber auch obere Magazinwand entfallen. Die Stabwerkstruktur ist mit der Fahrzeugwand vorzugsweise verschweißt. Dies gewährleistet die Momentaufnahme an den Knoten bei minimaler Verformung der Einzelstreben in allen Belastungsrichtungen. Eine zusätzliche Steifigkeit des Magazins wird mittels seitlich angebrachten Leichtbauwänden als Magazinwände erreicht. Durch die Verwendung von hochfestem Feinkornstahl (z.B. Dünnblech zwischen beispielsweise 2 – 4 mm) wird auch ein minimalster Verzug der vorzugsweise lasergeschweißten Konstruktion ,Magazin' durch Wärme vermeiden.
  • Das Magazingestell besteht bevorzugt aus hochfesten lasergeschweißten Baugruppen sowie aus austauschbaren Baugruppen, die höherem Verschleiß unterliegen können. Die verwendeten Führungs- oder Gleitschienen im Magazingestell bestehen beispielsweise aus C-Profilen, wodurch auch ein Halten der Munitionskette in Z – Richtung (nach oben) geschaffen wird. Die Schienen können schraubbar eingebunden werden. Längsträger nehmen diese Gleitschienen für eine Munitionskette auf. Auch diese Baugruppen sind in die Konstruktion so eingebunden, dass über ihre Knotenverbindungen mit den Funktionsbaugruppen Momente übertragen werden können.
  • Dieses Magazingestell hat den Vorteil, dass die Komplettierung des Magazins vor Ort am/im Fahrzeug erfolgen kann. Das ermöglicht die Anpassung des Munitionsmagazins an die fahrzeugeigene Konstruktion.
  • Die Munitionskette besteht aus mehrteiligen Kettengliedern, daran befestigten oder mit diesen einteilig ausgebildete Geschosshalterungen, die im hinteren Teil durch Geschoss- Adapter ergänzt werden können. Die Geschosshalterungen und Kettenglieder sind vorzugsweise aus Feinguß und erlangen ihre geforderte Festigkeit und Steifheit erst nach Zusammenfügen ihrer Einzelelemente. Die Einbindung des Adapters in die Geschosshalterung ermöglicht unterschiedliche Geschosstypen, die sich in Form, Größe und Masse sowie Schwerpunktlage unterscheiden, aufzunehmen.
  • Die Halterung ist des Weiteren so gestaltet, dass das Geschoss im Bereich der sogenannten Ausziehernut und an der Geschosshülle in axialer Richtung gehalten wird. Ein Lösen des Mundlochkopfrings ist somit nicht möglich.
  • Die Verriegelungs- und Steuerungselemente der Kette sind so gestaltet, dass sie nur ein Minimum an Einbauraum und Masse beanspruchen. Es wird ein manuelles Lösen der Kette und manuelles Takten zur weiteren Geschossentnahme bei automatischem Einfallen der Verriegelung realisiert
  • Die Integration von Kunststoffgleitelementen an den Kettengliedern reduziert zusätzlich die Masse und ermöglichen einen leichten Lauf der Munitionskette in den Führungsschienen. Die Zugkräfte können auf 15% der Gesamtmasse reduziert werden. Die Lagerstellen sind mit vorzugsweise elastischen Formelementen versehen, die zur Vermeidung von Einleitungen hochfrequenter Schwingungen in das Geschoss, z.B. durch die fahrzeugseitige Belastung im Fahrbetrieb, dienen.
  • Ein vorzugsweise textiler Handgriff am jeweils 1. Kettenglied ermöglicht das manuelle Einbringen und Herausziehen der Munitionskette.
  • Ein sicheres Verriegeln der Geschoßkette im Magazin beim Einbringen, Ausbringen und beim Takten der Munitionskette ist ein großer Vorteil der vorliegenden Lösung. Mittels der von Hand betätigbaren und federbelasteten Verriegelungselemente ist ein Halten der Munitionskette möglich. Das manuelle Lösen der Munitionskette und Takten zur weiteren Geschossentnahme realisiert eine leichte Handhabung der Geschosszufuhr. Weiterhin wird ein sicheres Halten der Munitionskette im Magazin auch bei einer Fehlfunktion der Verriegelungselemente gewährleistet. Ein zusätzli ches Halten der Kette im Magazin durch Geschossklappen bei nicht beabsichtigter Lösung der Verriegelung erhöht die Sicherheit am Magazin.
  • Mit der vorgenannten Lösung und den konstruktiven Maßnahmen wird erreicht, dass das Gewichtsverhältnis Magazingewicht zu Masse des Geschosses verändert wird. Dieses beträgt durch die neuartige Gestaltung beispielsweise 1,2 kg für die Halterung gegenüber 15 kg Geschossgewicht. Die Abstützeffekte zwischen den Kettengliedern sorgen dafür, dass die Belastungen von 2 Kettengliedschenkeln aufgenommen werden.
  • Das vorgeschlagene Magazin ist gedacht für eine 120 mm Munition. Es versteht sich, dass diese Konstruktion auch für andere Kaliber anwendbar und nicht auf Großkaliber beschränkt ist. Die Kombination von leichtem Magazingestell und leichterer Munitionskette macht die Eigenkonstruktion des Magazins leichter. Dass die Kette entriegelbar bzw. verriegelbar ist, ermöglicht einem Ladeschützen eine einfache Geschossbeladung und -entnahme.
  • Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Es zeigt
  • 1 ein Magazin,
  • 2 Details des Magazins aus 1,
  • 3 den Längsträger aus 2,
  • 4 in einer Seitenansicht auszugsweise das mit Munition belegte Magazin,
  • 5 eine Geschosshalterung einer Munitionskette für die Munition,
  • 6 eine Kettenhälfte der Munitionskette,
  • 7 die Munitionskette mit Steuerbolzen,
  • 8a–d einen skizzenhaften Ablauf der Munitionsentnahme.
  • In 1 ist ein mit 1 bezeichnetes Munitionsmagazin skizzenhaft dargestellt und kann als Wannenmagazin bezeichnet werden. Es weist ein Magazingestell 2 auf, an welchem beidseitig jeweils eine seitliche Abdeckung 3 angebracht ist. An den Abde ckungen 3 ist in dieser Ausführung am unteren Teil eine Konsole 4 vorgesehen, die zumindest an der vorderen Konsole 4 vorzugsweise zwei obere Halterungen 5 für ein nicht näher dargestelltes Zusatzmagazin aufweist. Mit 7 sind Geschossreihen- bzw. Geschossfach- und Klappenverriegelungen (Verriegelung 7) je Geschossreihe bzw. – fach 6 gekennzeichnet. Die Geschossfächer 6 sind nach vorne begrenzt durch Geschossfachkiappen 8.
  • Mit dem Magazingestell 2 verbunden sind des Weiteren Schienen 9 sowie Längsträger 10. Die Schienen 9 besitzen am hinteren Ende Anbindungen bzw. Mittel 12 zur Verbindung dieser Schienen 9 mit der Seitenwand 13 eines nicht näher dargestellten Fahrzeugs/Panzers etc. Am Magazingestell 2 sind weitere Anbindungen 14 zur Befestigung beispielsweise am Dach des Fahrzeugs vorgesehen.
  • Die 3 zeigt einen der Längsträger 10 mit seinen Anbauteilen. Rechts und links vom Längsträger sind Halter 15 vorzugsweise mittels Schraubung befestigt, die weitere Funktionselemente, wie Teile der Verriegelung 7, aufnehmen. Eine Sperrklinke 16 dient als Steuerelement für einen Sperrhebel 34 für eine später näher beschriebene Munitions- bzw. Geschosskette 21. Die Betätigung der Sperrklinke 16 erfolgt über einen Steuerbolzen 31 an der Geschosskette 21 (wird noch ausgeführt). Die Geschossfachklappe 8 ist auf einem Betätigungsgestänge 18 gelagert und wird über Magazinklappenverriegelungen 17 verriegelt. Mit 30 ist ein Unterstellhebel gekennzeichnet, dessen Funktion im Zusammenhang mit der Geschossentnahme bzw. Geschossbestückung noch näher beschrieben wird.
  • 4 zeigt in einer Auszugsdarstellung die Belegung der Geschossfächer 6 mit in einer Munitionskette 21 befindlichen Munition 20 (hier nicht dargestellt). Die Munitionskette 21 besteht aus mehreren Kettengliedern 22 und Geschosshalterungen 27, die über Ösen 29 miteinander verbunden sind. Die Munitionskette 21 ist auf den Schienen 9 einer Ebene in Richtung ihrer Längsachse horizontal verschiebbar angeordnet.
  • Die in 5 dargestellte rückensteife Munitionskette 21 besteht, wie bereits beschrieben, aus miteinander verbundenen Kettengliedern 22, an denen die Geschosshalterungen 27 befestigt sind, die mittig voneinander trennbar sind. Ketten glied 22 und Geschosshalterung 27 können auch einteilig ausgeführt sein. Die schalenartigen, trennbaren Geschosshalterungen 27 weisen im hinteren Teil (in der 5 vorne dargestellt) der Geschosshalterung 27 einen Geschosshalterungsadapter 23 auf. Dieser ermöglicht, unterschiedliche Geschosse 20 (Munition) aufnehmen zu könne, da die Geschosse 20 bekanntlich sich im hinteren Bereich voneinander unterscheiden. Am auf den Schienen 9 aufliegenden Teil der Kettenglieder 22 sind Kunststoffflächen 24 vorgesehen, die eine mechanische Dämpfung und Gleitfähigkeit zum Gestell 2, insbesondere zu den Schienen 9 bewirken. Für eine Dämpfung zum Geschoss/Patrone 20 können Dämpfungselemente 25 (auch am Adapter 23) vorne und hinten angebracht werden.
  • 6 zeigt eine Hälfte der Geschosshalterung 27 mit einem Gleitstein bzw. Kettenstopper 33 sowie den Dämpfungselementen 25.
  • 7 zeigt die Munitionskette 21 mit dem Steuerbolzen 31.
  • Anhand der 8a8d soll die Funktionsweise der Geschossentnahme aus als auch der Bestückung in das Magazin 1 anhand der wesentlichen Elemente näher erläutert werden.
  • Für die Entnahme eines Geschosses 20 wird in der Regel rechts und links jeweils die Magazinklappenverriegelung 17 geöffnet. Durch Betätigung öffnet sich die Geschossfachklappe 8 (hier nicht näher dargestellt) um ca. 30° und kann dann anschließend um 180° gedreht werden, so dass sie sich beispielsweise an der darunterliegenden Geschossfachklappe 8 abstützen kann. Durch Ziehen des Unterstellhebels 30 wird der Sperrhebel 34 in eine Stellung gebracht, die es ermöglicht, die Geschosskette mit Steuerbolzen 31 aus dem Magazin zu ziehen.
  • Durch Ziehen des Unterstellhebels 30 der Klappenverriegelung 7 um ca. 20° wird über Federkraft die Sperrklinke 16 nach unten gedrückt und hält somit den Unterstellhebel 30 in einer senkrechten Position (nicht extra dargestellt). Mit dem an der Munitionskette 21 befindlichen Handgriff (nicht näher dargestellt) kann nun die Munitionskette 21 gezogen werden. Über den am Kettenglied 22 befindlichen Steuerbolzen 31 wird dann an einer nicht näher dargestellten Auslaufschräge die Sperrklinke 16 angehoben, wobei der Unterstellhebel 30 bestrebt ist, in die Ausgangsstellung zurück zu gehen. Nachdem sich die Geschossmitte M in etwa über dem Sperrhebel 34 befindet, bewegt sich der Unterhebel 30 in seine Ausgangsposition. Der Steuerbolzen 31 der Geschosskette 21 hebt zeitgleich über die schiefe Ebene die Sperrklinke 16 so an, dass der Sperrhebel 34 durch Federkraft wieder in Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Die Munitionskette 21 wird über das an der gegenüberliegenden Geschosshalterung 27 befindliche Haltestück bzw. Kettenstopper 33 gestoppt und sicher gehalten. Die Geschosskette 21 ist nun wieder arretiert. Nunmehr wird das Geschoss 20 durch Öffnen der Geschosshalterung 27 um 90° gedreht und liegt somit frei vor dem in der Regel sitzenden Ladeschützen. Das Geschoss 20 kann nun entnommen werden. Für eine weitere Entnahme wird die Munitionskette 21 erneut gezogen, wobei sich der vorgenannte Ablauf wiederholt.
  • Je nach Feuerkommando wird das Geschoss/Patrone 20 aus der Geschosshalterung 27 entnommen und in bekannter Art und Weise in das Bereitschaftsmagazin gebracht, die Zündereinstellung vorgenommen bzw. die Anzahl der Treibladungen präpariert.
  • Das Einbringen der Munition 20 in die Munitionskette 21 verläuft annähernd entgegengesetzt der Munitionsentnahme. Das Geschoss 20 wird in die geöffnete Geschosshalterung 27 eingelegt. Durch Schließen der Geschosshalterung 27 ist es möglich, das Geschoss 20 um 90° zu drehen. Danach wird die Kette 21 eingeschoben. Das Geschoss 20 kommt in den Bereich des Sperrhebels 34 und bewegt diesen nach unten. Der Steuerbolzen 31 erreicht die vordere Auslaufschräge der Sperrklinke 16, die angehoben wird, so dass sich der Unterstellhebel 30 frei bewegen kann. Der Unterstellhebel 30 geht in seine Ausgangsstellung zurück, das Halteelement 33 des Kettengliedes 22 wird über den federnden Sperrhebel 16 bewegt. Durch weiteres Einschieben der Kette 21 kann nun entweder die komplette Munitionskette 21 in einer Aktion eingebracht werden oder zum Einringen des nächsten Geschosses 20 in die Munitionskette 21 durch Herausziehen an den Sperrhebel 34 vorbereitet werden.
  • Im komplett eingeschobenen Zustand ist die Munitionskette 21 eingespannt und zwar auch an der Seite des Ladungsschützens über den Sperrhebel 16, am Kettenende durch einen nicht näher dargestellten Dämpfer. Anschließend wird die Geschossfachklappe 8 geschlossen.
  • Auch bei ungewollter Betätigung des Unterstellhebels 30 wird die Munitionskette 21 über die geschlossene Geschossfachklappe 8 gehalten.

Claims (15)

  1. Munitionsmagazin (1) zur Aufnahme von Munition (20), insbesondere großkalibrige Munition, bestehend aus einem Magazingestell (2) als tragende Struktur des Magazins (1), mit Schienen (9), wenigstens einem Längsträger (10) und seitlichen Abdeckungen (3), die beidseitig am Magazingestell (2) angebracht sind, wobei wenigstens die Schienen (9) am hinteren Ende Mittel (12) zur Verbindung mit einer fahrzeugeigenen Fahrzeugwand (13) besitzen.
  2. Munitionsmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazingestell (2) Anbindungen (14) zur Befestigung mit einer fahrzeugeigenen Fahrzeugwand (13) aufweist.
  3. Munitionsmagazin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Abdeckungen (3) am unteren Teil jeweils eine Konsole (4) vorgesehen ist.
  4. Munitionsmagazin nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigsten einer der Konsolen (4) obere Halterungen (5) für ein Zusatzmagazin vorhanden sind.
  5. Munitionsmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Längsträger (10) eine Geschossfachklappe (8) und rechts und links Halter (15) angebracht sind, wobei wenigstens der rechte Halter (15) eine Magazinklappenverriegelung (17) aufnimmt.
  6. Munitionsmagazin nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass am linken Halter (15) eine Sperrklinke (16) angebracht ist.
  7. Munitionsmagazin nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Munitionskette (21) auf wenigstens zwei Schienen (9) einer Ebene in Richtung ihrer Längsachse horizontal verschiebbar geführt wird.
  8. Munitionsmagazin nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Munitionskette (21) Kettenglieder (22) Geschosshalterungen (27) aufweist, wobei die Geschosshalterung (27) im hinteren Teil durch Geschosshalterungsadapter (23) ergänzt werden können.
  9. Munitionsmagazin nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Geschosshalterung (27) bzw. am Geschosshalterungsadapter (23) Dämpfungselemente (25) eingebunden sind.
  10. Munitionsmagazin nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenglieder (22) mit Kunststoffflächen (24) versehen sind.
  11. Munitionsmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Geschossfach- und Klappenverriegelung (7) sowie eine Munitionskettenverriegelung vorgesehen ist.
  12. Munitionsmagazin nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Munitionskettenverriegelung im Wesentlichen aus der Sperrklinke (16), einem Unterstellhebel (30) für die Sperrklinke (16), einem Sperrhebel (34) sowie einem an der Geschosshalterung (27) befindlichen Kettenstopper (33) im Zusammenspiel mit dem Steuerbolzen (31) gebildet wird.
  13. Munitionsmagazin nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazingestell (2) aus einem hochfestem Feinkornstahl, wie Dünnblech besteht.
  14. Munitionsmagazin nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Feinkornstahls zwischen 2 – 4 mm liegt.
  15. Munitionsmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei 120 mm Munition (20) vertikal ein Abstand von 125 mm und horizontal ein Abstand von 140 mm von Geschossmitte (M) zur Geschossmitte (M) realisiert wird.
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