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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Schwingungsdämpfungsvorrichtungen,
die in geeigneter Weise als eine Motorhalterung in einem Kraftfahrzeug
und dergleichen beispielsweise angewendet werden, und insbesondere
auf eine Motorhalterung mit einem neuen Aufbau, die dazu in der
Lage ist, in vorteilhafter Weise einen Schwingungsdämpfungseffekt
in Bezug auf verschiedene Arten an Schwingungen auf der Grundlage
einer Strömungswirkung
eines in ihr abgedichteten Fluides aufzuzeigen.
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Eine mit einem Fluid gefüllte
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Schwingungsdämpfungsvorrichtung
ist als eine Art an Schwingungsdämpfungsvorrichtung
bekannt, die zwischen zwei Elementen eingebaut ist, wobei sie ein
Schwinqungsübertragungssystem
bilden, wie beispielsweise eine Motorhalterung die zwischen der
Karosserie und einer Antriebseinheit eines Kraftfahrzeuges angeordnet
ist. Typischer Weise hat eine mit einem Fluid gefüllte Schwingungsdämpfungsvorrichtung
eine Druckaufnahmekammer und eine Ausgleichskammer, die beide mit
einem nicht komprimierbaren Fluid gefüllt sind, und einen Blendenkanal
zum Ermöglichen
einer Fluidkommunikation zwischen der Druckaufnahmekammer und der Ausgleichskammer.
Somit ist die mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
dazu in der Lage, einen Schwingungsdämpfungseffekt auf der Grundlage
einer Strömungswirkung
des nicht komprimierbaren Fluides auszuüben, das dazu gedrängt wird,
dass es durch den Blendenkanal zwischen den beiden Kammern während des
Eingebens einer Schwingung strömt.
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In
Bezug auf eine derartige mit einem Fluid gefüllte Schwingungsdämpfungsvorrichtung
ist bekannt, dass der Schwingungsdämpfungseffekt auf der Grundlage
des Strömungsvorgangs
von dem nicht komprimierbaren Fluid lediglich in einem relativ schmalen
Schwingungsfrequenzbereich effektiv ist, der zuvor durch ein geeignetes
Einstellen der Länge und
der Querschnittsfläche
von dem Blendenkanal abgestimmt worden ist.
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Außerdem ist
bei vielen Schwingungsdämpfungsvorrichtungen
erforderlich, dass sie einen Schwingungsdämpfungseffekt in Bezug auf
eine Eingangsschwingung mit einer Vielzahl an Frequenzbereichen
oder alternativ über
einen breiten Frequenzbereich aufzeigen. Daher wird in der Druckschrift JP-B-2
516 487 offenbart, bei der die mit dem Fluid gefüllte Schwingungsdämpfungsvorrichtung
desweiteren eine elastische Gummiplatte hat, die eine Teilungswand
angeordnet ist, die die Druckaufnahmekammer und die Ausgleichskammer
voneinander trennt. Durch diesen Aufbau ist, wenn sie der Eingabe
an einer Schwingung mit einer Frequenz ausgesetzt ist, die höher als
die Abstimmfrequenz des Blendenkanals ist, die Schwingungsdämpfungsvorrichtung
dazu in der Lage, eine Zunahme ihrer dynamischen Federkonstante
zu verhindern, indem eine Fluiddruckschwankung in der Druckaufnahmekammer
zu der Ausgleichskammer durch die elastische Verformung der elastischen
Gummiplatte übertragen wird,
wodurch eine verbesserte Schwingungsdämpfungsleistung in Bezug auf
die Schwingung mit der höheren
Frequenz vorgesehen wird.
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Bei
der herkömmlichen
mit einem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
mit dem der Druckschrift JP-B-2 516 487 offenbarten Aufbau ist,
während
einige Verbesserungen im Hinblick auf die Schwingungsdämpfungsleistung
bei einem höheren
Frequenzbereich sich ergeben, der höher als der Abstimmfrequenzbereich
des Blendenkanals ist, die durch ein zwangsweises Nutzen der Strömungswirkung
des durch den Blendenkanal strömenden
Fluides aufgezeigte Schwingungsdämpfungsleistung
lediglich auf eine Schwingung mit einer niedrigen Frequenz und einer
großen
Amplitude beschränkt.
Daher stellt die herkömmliche
mit dem Fluid gefüllte Schwingungsdämpfungsvorrichtung
immer noch ihren vorteilhaften Dämpfungseffekt
lediglich bei einem schmalen Frequenzbereich sicher und ist nicht
dazu in der Lage, einen zufriedenstellenden Dämpfungseffekt aufzuzeigen.
Während
beispielsweise eine Motorhalterung für ein Kraftfahrzeug eine ausgezeichnete
Schwingungsdämpfungsleistung
nicht nur für eine
Schwingung aufzeigen soll, die während
Laufbedingungen erzeugt wird, wie beispielsweise eine Schwingung
mit einer niedrigen Frequenz und einer großen Amplitude wie beispielsweise
Motorerschütterungen,
und eine Schwingung mit einer hohen Frequenz und einer geringen
Amplitude wie beispielsweise dröhnende
Geräusche,
ist es jedoch für
eine Schwingung, die während
Leerlaufbedingungen wie beispielsweise eine Schwingung mit mittlerer
Frequenz und mittlerer Amplitude entsprechend einer Motorleerlaufschwingung
immer noch bei der herkömmlichen
mit dem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
schwierig, die erforderliche Schwingungsdämpfungsleistung in ausreichender Weise
zu erzielen.
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine mit einem
Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
mit einem neuen Aufbau zu schaffen, die einen ausgezeichneten Schwingungsdämpfungseffekt
für eine
Schwingung mit einer Vielzahl an Frequenzbereichen und über einen
breiten Frequenzbereich aufzeigen kann und in geeigneter Weise beispielsweise
als eine Motorhalterung für ein
Kraftfahrzeug angewendet wird.
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Die
vorstehend dargelegten und/oder wahlweise Aufgaben der vorliegenden
Erfindung können gemäß zumindest
einem der folgenden Modi der vorliegenden Erfindung gelöst werden.
Jeder dieser Modi der vorliegenden Erfindung ist gemäß den beigefügten Ansprüchen nummeriert
und von einem anderen Modus oder anderen Modi dort, wo dies geeignet
ist, abhängig
gestaltet, um mögliche
Kombinationen an Elementen oder technischen Merkmalen der vorliegenden
Erfindung aufzuzeigen. Es sollte verständlich sein, dass das Prinzip
der vorliegenden Erfindung nicht auf diese Modi der Erfindung und
die Kombinationen der technischen Merkmale beschränkt ist,
sondern anderweitig auf der Grundlage der Lehren der vorliegenden
Erfindung verstanden werden kann, die in der gesamten Beschreibung
und in den Zeichnungen offenbart ist, oder die durch Fachleute im
Lichte der vorliegenden Offenbarung in ihrer Gesamtheit erkannt
werden.
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Ein
erster Modus der vorliegenden Erfindung schafft eine mit einem Fluid
gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
mit:
einem ersten Montageelement;
einem zweiten Montageelement,
das beabstandet von dem ersten Montageelement angeordnet ist;
einem
elastischen Gummikörper,
der in elastischer Weise das erste und das zweite Montageelement miteinander
verbindet;
einer Druckaufnahmekammer, die teilweise durch den
elastischen Gummikörper
definiert ist und mit einem nicht komprimierbaren Fluid gefüllt ist,
wobei die Druckaufnahmekammer eine Fluiddruckschwankung während des
Eingebens einer Schwingung in die Vorrichtung erfährt;
einer
Ausgleichskammer, die teilweise durch eine flexible Lage definiert
ist, um eine Volumenänderung von
ihr zu ermöglichen
und die mit einem nicht komprimierbaren Fluid gefüllt ist;
einem
ersten Blendenkanal, der eine Fluidverbindung zwischen der Druckaufnahmekammer
und der Ausgleichskammer ermöglicht
und der auf einen ersten Frequenzbereich abgestimmt ist;
einer
mittleren Kammer, die zwischen der Druckaufnahmekammer und der Ausgleichskammer
angeordnet ist und mit dem nicht komprimierbaren Fluid gefüllt ist;
einem
zweiten Blendenkanal, der eine Fluidverbindung zwischen der Druckaufnahmekammer
und der mittleren Kammer ermöglicht
und der auf einen zweiten Frequenzbereich abgestimmt ist, der höher als der
erste Frequenzbereich ist;
einem Druckschwankungsübertragungsmechanismus,
der zwischen der Druckaufnahmekammer und der mittleren Kammer angeordnet
ist, um eine begrenzte Druckschwankungsübertragung zwischen der Druckaufnahmekammer
und der mittleren Kammer aufgrund eines begrenzten Versatzes oder
einer Verformung eines beweglichen Elementes von ihm zu ermöglichen;
und
einer Gummidruckregulierplatte, die teilweise die mittlere
Kammer definiert und die Fluiddruckschwankung in der mittleren Kammer
aufgrund ihrer elastischen Verformung reguliert.
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Bei
der mit dem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
mit dem Aufbau gemäß dem ersten
Modus der vorliegenden Erfindung ermöglicht der Betrieb des Druckschwankungsübertragungsmechanismus
und einer Druckreguliergummiplatte ein geeignetes Regulieren von
Eigenschaften im Hinblick auf die Übertragung der Druckschwankung,
die in der Druckaufnahmekammer während
des Eingangs der Schwingung erzeugt wird, zu der mittleren Kammer,
und der Druckabsorptionseigenschaften der mittleren Kammer. Dieser
Aufbau ermöglicht
ein geeignetes Regulieren der Strömungszustände des Fluides durch den ersten
und den zweiten Blendenkanal, des Vermögens der mittleren Kammer im Hinblick
auf ein Absorbieren einer Fluiddruckschwankung, die in der Druckaufnahmekammer
bewirkt wird, und dergleichen. Somit kann die mit dem Fluid gefüllte Schwingungsdämpfungsvorrichtung
von diesem Modus einen ausgezeichneten Schwingungsdämpfungseffekt
in Hinblick auf eine Schwingung mit verschiedener Frequenz, die
sich über
einen breiten Frequenzbereich erstreckt, aufzeigen.
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Da
der erste und der zweite Blendenkanal auf jeweils zueinander unterschiedliche
jeweilige Frequenzbereiche abgestimmt sind, kann die mit dem Fluid
gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
eine effektive Schwingungsdämpfungsleistung in
Bezug auf Schwingungen unterschiedlicher Frequenzen auf der Grundlage
der Resonanzwirkung des Fluides, das durch den ersten Blendenkanal strömt, und
der Resonanzwirkung des Fluides, das durch den zweiten Blendenkanal
strömt,
jeweils vorsehen. Bei der Anwendung einer Schwingung mit einer hohen
Frequenz, die eine Frequenz hat, die höher als die Abstimmfrequenzen
des ersten und des zweiten Blendenkanals ist, wird die in der Druckaufnahmekammer
angeregte oder erzeugte Fluiddruckschwankung zu der mittleren Kammer
durch den Druckschwankungsübertragungsmechanismus übertragen.
Diese zu der mittleren Kammer übertragene
Fluiddruckschwankung wird mittels der elastischen Verformung der Druckreguliergummiplatte
absorbiert, wodurch eine gute Schwingungsdämpfungsleistung in Bezug auf
die Eingangsschwingung mit der hohen Frequenz vorgesehen wird.
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Dem
gemäß kann die
mit dem Fluid gefüllte Schwingungsdämpfungsvorrichtung
von diesem Modus der vorliegenden Erfindung eine noch mehr verbesserte
Schwingungsdämpfungsleistung
in Bezug auf eine Eingangsschwingung, die über einen breiteren Frequenzbereich
reicht oder über
noch variablere Frequenzbereiche reicht, als die herkömmliche
mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
vorsehen, beispielsweise die in der vorstehend erwähnten Patentveröffentlichung
JP-B-2 516 487 offenbarte Vorrichtung.
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Ein
zweiter Modus der vorliegenden Erfindung schafft eine mit einem
Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
gemäß dem vorstehend beschriebenen
ersten Modus, bei der das bewegliche Element des Druckschwankungsübertragungsmechanismus
ein bewegliches Plattenelement in einer ebenen Form aufweist, wobei
das bewegliche Plattenelement zwischen der Druckaufnahmekammer und
der mittleren Kammer derart angeordnet ist, dass ein Versatzbetrag
des beweglichen Plattenelementes in seiner Dickenrichtung begrenzt
ist, und wobei ein Fluiddruck in der Druckaufnahmekammer an einer
ersten Fläche
des beweglichen Plattenelementes ausgeübt wird, während ein Fluiddruck in der mittleren
Kammer an der anderen Fläche
von dem beweglichen Plattenelement ausgeübt wird.
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Gemäß der mit
dem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
von diesem Modus wird die Fluiddruckschwankung, die in der Druckaufnahmekammer
erzeugt wird, bei der mittleren Kammer aufgrund des Versetzens des
beweglichen Plattenelementes in seiner Dickenrichtung ausgeübt. Durch diesen
Aufbau kann der Widerstand gegenüber
einem Versetzen des mittleren Plattenelementes in ausreichende Weise
innerhalb eines Bereiches minimal gestaltet werden, bei dem das
Versetzen des beweglichen Plattenelementes zulässig ist. Im Vergleich zu dem
Fall, bei dem das bewegliche Element von dem Druckschwankungsübertragungsmechanismus
durch ein Gummiplattenelement gebildet wird, das an seinem Umfangsabschnitt
gestützt
ist und eine elastische Verformung an seinem mittleren Abschnitt
erfährt,
um die Fluiddruckschwankung von der Druckaufnahmekammer und der
mittleren Kammer zu übertragen,
ermöglicht
die Anwendung von dem beweglichen Plattenelement ein Übertragen
der Fluiddruckschwankung, die in der Druckaufnahmekammer erzeugt
wird, zu der mittleren Kammer mit einer hohen Effizienz sogar in
dem Fall, bei dem die Amplitude der eingegebenen Schwingung relativ
gering ist. Außerdem
ist der Versetzungsbetrag des beweglichen Plattenelementes begrenzt,
so dass ein Volumen einer Fluiddruckschwankung, die von der Druckaufnahmekammer
zu der mittleren Kammer abgegeben wird, sicher beschränkt ist.
Somit kann ein unnötiges
Abgeben des Fluiddruckes aus der Druckaufnahmekammer verhindert
werden.
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Genauer
gesagt kann, wenn sie einer Schwingung mit einer Frequenz innerhalb
des Frequenzbereiches von dem ersten Blendenkanal ausgesetzt ist,
die mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
eine effektive Fluiddruckschwankung in der Druckaufnahmekammer erzeugen
und eine ausreichende Strömungsmenge
von dem Fluid durch den ersten Blendenkanal vorsehen, wodurch ein
ausgezeichneter Schwingungsdämpfungseffekt
in Bezug auf die eingegebene Schwingung aufgezeigt wird. Wenn andererseits
die mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
einer Schwingung mit einer Frequenz innerhalb des Frequenzbereichs
des zweiten Blendenkanals ausgesetzt ist, kann sie einen Schwingungsdämpfungseffekt
in Bezug auf die eingegebene Schwingung auf der Grundlage der Strömungswirkung
von dem Fluid durch den zweiten Blendenkanal aufzeigen, die durch
die effiziente Fluiddruckübertragung
von der Druckaufnahmekammer zu der mittleren Kammer verursacht wird.
Desweiteren kann, wenn sie einer Schwingung mit einer Frequenz ausgesetzt
ist, die höher
als der Frequenzbereich des zweiten Blendenkanals ist, die mit dem
Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
einen Schwingungsdämpfungseffekt
auf der Grundlage der elastischen Verformung der Druckreguliergummiplatte
in effizienter Weise aufzeigen, die durch eine effiziente Fluiddruckübertragung
von der Druckaufnahmekammer zu der mittleren Kammer verursacht wird.
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Ein
dritter Modus der vorliegenden Erfindung schafft eine mit einem
Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
gemäß dem vorstehend
beschriebenen ersten Modus oder gemäß dem vorstehend beschriebenen
zweiten Modus, bei der die Ausgleichskammer sich an der Seite befindet,
die von der mittleren Kammer entgegengesetzt ist, wobei die Druckreguliergummiplatte
teilweise die dazwischen angeordnete mittlere Kammer definiert.
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Gemäß der mit
dem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
von diesem Modus der vorliegenden Erfindung wird beim Aufbringen
einer Schwingung mit einer höheren
Frequenz und einer geringen Amplitude auf die Vorrichtung eine Fluiddruckschwankung,
die von der Druckaufnahmekammer zu der mittleren Kammer durch den Druckschwankungsübertragungsmechanismus
abgegeben wird, weiter zu der Ausgleichskammer durch eine elastische
Verformung der Druckreguliergummiplatte abgegeben. Darüber hinaus
können
Teilungswände
von der mittleren Kammer an der Seite der Druckaufnahmekammer und
der Ausgleichskammer ausgebildet sein, indem der Druckschwankungsübertragungsmechanismus
und die Druckreguliergummiplatte jeweils genutzt werden. Dies ermöglicht, dass
die mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
einen einfachen Aufbau und eine kompakte Gesamtgröße erhält.
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Ein
vierter Modus der vorliegenden Erfindung schafft eine mit einem
Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
gemäß dem vorstehend beschriebenen
ersten Modus oder dem vorstehend beschriebenen zweiten Modus, bei
der die Druckreguliergummiplatte, die teilweise die mittlere Kammer definiert,
der Umgebung an einer Fläche
von ihr ausgesetzt ist, die von der mittleren Kammer entgegengesetzt
ist.
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Bei
der mit dem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
gemäß diesem
Modus der vorliegenden Erfindung wird, wenn sie einer Schwingung
mit einer kleinen Amplitude und einer hohen Frequenz ausgesetzt
ist, die höher
als die Abstimmfrequenzen der ersten und des zweiten Blendenkanals
ist, die von der Druckaufnahmekammer zu der mittleren Kammer durch
den Druckschwankungsübertragungsmechanismus
abgegebene Fluiddruckschwankung weiter zu der Umgebung durch eine elastische
Verformung der Druckreguliergummiplatte abgegeben.
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Ein
fünfter
Modus der vorliegenden Erfindung schafft eine mit einem Fluid gefüllte Schwingungsdämpfungsvorrichtung gemäß einem
der vorstehend beschriebenen Modi, d. h. dem ersten, dem zweiten
bzw. dem vierten Modus, wobei sie desweiteren eine Arbeitsluftkammer
aufweist, die sich an der Seite befindet, die von der mittleren
Kammer entgegengesetzt ist, wobei die Druckreguliergummiplatte teilweise
die dazwischen angeordnete mittlere Kammer definiert.
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Die
mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
mit einem Aufbau gemäß diesem
Modus ist dazu geeignet, den nachstehend beschriebenen siebenten
und den nachstehend beschriebenen achten Modus der vorliegenden
Erfindung vorzusehen.
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Ein
sechster Modus der vorliegenden Erfindung schafft eine mit einem
Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
gemäß dem vorstehend beschriebenen
fünften
Modus, wobei sie desweiteren einen Luftkanal aufweist, der mit der
Arbeitsluftkammer verbunden ist, und ein Luftdruckreguliergerät aufweist,
das in externer Weise den Luftdruck in der Arbeitsluftkammer über den
Luftkanal reguliert.
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Die
mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
mit einem Aufbau gemäß diesem
Modus ist dazu geeignet, dass sie beispielsweise den nachstehend
beschriebenen siebten Modus und den nachstehend beschriebenen achten
Modus der vorliegenden Erfindung vorsieht.
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Ein
siebenter Modus der vorliegenden Erfindung schafft eine mit einem
Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
gemäß dem vorstehend beschriebenen
sechsten Modus, bei der das Luftdruckreguliergerät eine Statikdruckvariiervorrichtung hat,
um Federeigenschaften der Druckreguliergummiplatte variable einzustellen,
indem eine statische Druckhöhe
in der Arbeitsluftkammer reguliert wird.
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Gemäß diesem
Modus der vorliegenden Erfindung kann die Statikdruckvariiervorrichtung
betrieben werden, um die Federsteifigkeit von der Druckreguliergummiplatte
so zu erhöhen,
dass die Druckabsorbierwirkung der mittleren Kammer auf der Grundlage
der elastischen Verformung der Druckreguliergummiplatte minimal
gestaltet oder beseitigt wird, oder alternativ kann sie so betrieben
werden, dass die Federsteifigkeit der Druckreguliergummiplatte so weich
gestaltet wird, dass die Druckabsorbiertätigkeit der mittleren Kammer
auf der Grundlage der elastischen Verformung der Druckreguliergummiplatte
verstärkt
wird. Beispielsweise wird die Statikdruckvariiervorrichtung während des
Eingebens einer Schwingung mit einer Frequenz, die der Abstimmfrequenz des
zweiten Blendenkanals entspricht, betrieben, um einen hohen Unterdruck
oder Überdruck
auf die Arbeitsluftkammer aufzubringen. Als ein Ergebnis wird eine
einschränkende
Kraft auf die Druckreguliergummiplatte ausgeübt, wodurch eine ausreichende
Strömungsmenge
des Fluides durch den zweiten Blendenkanal erhalten wird, womit
ein Aufzeigen eines verbesserten Schwingungsdämpfungseffektes auf der Grundlage
der Strömungswirkung
des durch den zweiten Blendenkanal strömenden Fluides ermöglicht wird.
Während
des Eingebens einer Schwingung mit einer Frequenz, die höher als
die Abstimmfrequenz des zweiten Blendenkanals ist, wird andererseits
die Statikdruckvariiervorrichtung so betrieben, dass die Arbeitsluftkammer
der Umgebung ausgesetzt wird. Als ein Ergebnis wird die begrenzende Kraft,
die auf die Druckreguliergummiplatte ausgeübt wird, minimal gestaltet
oder entlastet, wodurch die von der Druckaufnahmekammer zu der mittleren Kammer
durch den Druckschwankungsübertragungsmechanismus übertragene
Fluiddruckschwankung durch die elastische Verformung der Druckreguliergummiplatte
absorbiert wird, womit ein minimales Gestalten oder ein Vermeiden
einer Verschlechterung der Schwingungsdämpfungsleistung der Vorrichtung
aufgrund einer hohen dynamischen Federkonstante der Vorrichtung
ermöglicht
wird.
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Ein
achter Modus der vorliegenden Erfindung schaffte eine mit einem
Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
gemäß dem vorstehend beschriebenen
sechsten Modus oder dem vorstehend beschriebenen siebenten Modus,
bei der das Luftdruckreguliergerät
eine Aktivdruckreguliervorrichtung aufweist, um eine Aktivluftdruckschwankung auf
die Arbeitsluftkammer aufzubringen, indem eine Aktivluftdruckhöhe in der
Arbeitsluftkammer reguliert wird und dadurch die Druckreguliergummiplatte
zum Schwingen gebracht wird.
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Gemäß der mit
dem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
von diesem Modus kann die Aktivdruckreguliervorrichtung die Luftdruckschwankung
in der Arbeitsluftkammer regulieren, während die Frequenz und die
Phase der zu dämpfenden
Schwingung berücksichtigt
wird, wodurch der Fluiddruck in der mittleren Kammer in aktiver
Weise über
die Druckreguliergummiplatte reguliert werden kann. Durch ein wunschgemäß erfolgendes
Regulieren des Fluiddruckes in der mittleren Kammer kann die von
der Druckaufnahmekammer zu der mittleren Kammer übertragene Fluiddruckschwankung
absorbiert werden, oder alternativ kann die in der mittleren Kammer
erzeugte Fluiddruckschwankung auf die Druckaufnahmekammer durch
den Druckschwankungsübertragungsmechanismus
ausgeübt
werden. D. h. die mit dem Fluid gefüllte Schwingungsdämpfungsvorrichtung
von diesem Modus kann in aktiver Weise oder zwangsweise eine Fluiddruckschwankung
in der Druckaufnahmekammer regulieren, wodurch ein aktiver Schwingungsdämpfungseffekt
in Bezug auf die eingegebene Schwingung aufgezeigt wird oder die
eingegebene Schwingung aufgehoben wird.
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Ein
neunter Modus der vorliegenden Erfindung schaffte eine mit einem
Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
gemäß einem
der vorstehend beschriebenen Modi, d. h. dem ersten mit achten Modus,
bei der die Schwingungsdämpfungsvorrichtung
daran angepasst ist, dass sie eine Eingabe von zumindest drei Arten
an Schwingung erfährt, die
eine Schwingung mit einer niedrigen Frequenz und einer hohen Amplitude,
eine Schwingung mit einer mittleren Frequenz und einer mittleren
Amplitude und eine Schwingung mit einer hohen Frequenz und einer
geringen Amplitude umfasst, wobei der erste Blendenkanal auf die
Schwingung mit der niedrigen Frequenz und der großen Amplitude
abgestimmt ist, wobei die Schwingungsdämpfungsvorrichtung einen Schwingungsdämpfungseffekt
in Bezug auf die Schwingung mit der niedrigen Frequenz und der großen Amplitude
auf der Grundlage einer Strömungswirkung
des durch den ersten Blendenkanal strömenden Fluides aufzeigt, wobei
der Druckschwankungsübertragungsmechanismus
auf die Schwingung mit der mittleren Frequenz und der mittleren Amplitude
abgestimmt ist, wobei die in der Druckaufnahmekammer während des
Eingebens der Schwingung mit der mittleren Frequenz und der mittleren Amplitude
angeregte Fluiddruckschwankung zu der mittleren Kammer übertragen
wird, während
die in der Druckaufnahmekammer während
des Eingebens der Schwingung mit der niedrigen Frequenz und der großen Amplitude
angeregte Fluiddruckschwankung zu der mittleren Kammer nicht übertragen
wird und entspannt wird, wobei der zweite Blendenkanal auf die Schwingung
mit der mittleren Frequenz und der mittleren Amplitude abgestimmt
wird, wobei die Schwingungsdämpfungsvorrichtung
einen Schwingungsdämpfungseffekt
in Bezug auf die Schwingung mit der mittleren Frequenz und der mittleren
Amplitude auf der Grundlage einer Strömungswirkung des durch den
zweiten Blendenkanal strömenden
Fluides aufzeigt, und wobei die Druckreguliergummiplatte auf die
Schwingung mit der hohen Frequenz und der geringen Amplitude abgestimmt
ist, wobei die Fluiddruckschwankung, die von der Druckaufnahmekammer
zu der mittleren Kammer durch den Druckschwankungsübertragungsmechanismus
während
des Eingebens der Schwingung mit der hohen Frequenz und der geringen
Amplitude übertragen wird,
aufgrund der elastischen Verformung der Druckreguliergummiplatte
absorbiert wird, während die
Fluiddruckschwankung, die von der Druckaufnahmekammer zu der mittleren
Kammer durch den Druckschwankungsübertragungsmechanismus während des
Eingebens der Schwingung mit der mittleren Frequenz und der mittleren
Amplitude übertragen wird,
nicht von der mittleren Kammer absorbiert wird und nicht entspannt
wird, da die elastische Verformung der Druckreguliergummiplatte
begrenzt ist.
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Die
mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
mit dem Aufbau gemäß diesem
Modus der vorliegenden Erfindung kann einen Schwingungsdämpfungseffekt
in Bezug auf eine Schwingung mit einer niedrigen Frequenz und einer großen Amplitude
auf der Grundlage der Resonanzwirkung des durch den ersten Blendenkanal strömenden Fluides
aufzeigen und einen Schwingungsisoliereffekt in Bezug auf eine Schwingung
mit einer mittleren Frequenz und einer mittleren Amplitude auf der
Grundlage der Resonanzwirkung des durch den zweiten Blendenkanal
strömenden
Fluides aufzeigen, während
ein Schwingungsisoliereffekt in Bezug auf eine Schwingung mit einer
hohen Frequenz und einer geringen Amplitude auf der Grundlage der
elastischen Verformung der Druckreguliergummiplatte aufgezeigt wird.
Um beispielsweise die Schwingung mit der hohen Frequenz und der
geringen Amplitude zu isolieren, kann die Arbeitsluftkammer der
Umgebung so ausgesetzt werden, dass die mit dem Fluid gefüllte Schwingungsdämpfungsvorrichtung
einen passiven Schwingungsdämpfungseffekt
auf der Grundlage der Wirkung einer geringen dynamischen Federkonstante
aufgrund der Fluiddruckabsorbierwirkung der Druckreguliergummiplatte
aufzeigen kann, oder alternativ kann die Arbeitsluftkammer mit einer
Luftdruckschwankung entsprechend der zu dämpfenden Schwingung beaufschlagt werden,
so dass die mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
eine aktive Schwingungsdämpfungswirkung
auf der Grundlage einer elastischen Schwingungsverformung der Druckreguliergummiplatte
aufzeigen kann.
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Ein
zehnter Modus der vorliegenden Erfindung schafft eine mit eine Fluid
gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
gemäß dem vorstehend beschriebenen
neunten Modus, bei der die Schwingungsdämpfungsvorrichtung für eine Verwendung als
eine Motorhalterung für
ein Kraftfahrzeug vorgesehen ist, und entweder das erste oder das
zweite Montageelement daran angepasst ist, dass es an einer Antriebseinheit
des Kraftfahrzeuges fixiert ist, während das andere Element d.
h. das zweite oder das erste Montageelement daran angepasst ist,
dass es an der Karosserie des Fahrzeugs fixiert ist, und wobei die
Schwingung mit der niedrigen Frequenz und der großen Amplitude
eine Motorerschütterung umfasst,
die Schwingung mit der mittleren Frequenz und der mittleren Amplitude eine
Motorleerlaufschwingung umfasst und die Schwingung mit der hohen
Frequenz und der geringen Amplitude ein Dröhngeräusch umfasst.
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Die
mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
mit dem Aufbau gemäß diesem
Modus ist dazu geeignet, dass sie eine Motorhalterung für ein Kraftfahrzeug
vorsehen kann, und sie kann einen ausgezeichneten Schwingungsdämpfungseffekt
in Bezug auf Motorerschüttungen,
Dröhngeräuschen und
auch einer Motorleerlaufschwingung aufzeigen.
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Ein
elfter Modus der vorliegenden Erfindung schafft eine mit einem Fluid
gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
gemäß einem
der vorstehend beschriebenen Modi d. h. dem ersten bis zehnten Modus
der vorliegenden Erfindung, bei der das zweite Montageelement einen
zylindrischen röhrenartigen
Aufbau hat, das erste Montageelement sich an einer Seite von einem
offenen Ende von dem zweiten Montageelement bei einem dazwischen
befindlichen Abstand befindet, der elastische Gummikörper zwischen
dem ersten und dem zweiten Montageelement angeordnet ist und diese
elastisch verbindet, wobei ein offenes Ende von dem zweiten Montageelement mittels
des elastischen Gummikörpers
fluiddicht verschlossen ist, wobei ein anderes offenes Ende von dem
zweiten Montageelement durch die flexible Lage fluiddicht verschlossen
ist, wobei das Teilungselement durch das zweite Montageelement gestützt ist, das
zwischen dem elastischen Gummikörper
und der flexiblen Lage sich so befindet, dass die Druckaufnahmekammer
zwischen dem Teilungselement und dem elastischen Gummikörper definiert
ist, während die
Ausgleichskammer zwischen dem Teilungselement und der flexiblen
Lage definiert ist, wobei die mittlere Kammer innerhalb des Teilungselements ausgebildet
ist, wobei das Teilungselement zumindest teilweise den ersten Blendenkanal
und den zweiten Blendenkanal definiert, und wobei der Druckschwankungsübertragungsmechanismus
und die Druckreguliergummiplatte mit dem Teilungselement eingebaut
sind.
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Bei
der mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
mit dem Aufbau gemäß diesem
Modus sind die Druckaufnahmekammer, die mittlere Kammer und die
Ausgleichskammer innerhalb des röhrenartigen
zweiten Montageelementes in Reihe in der axialen Richtung des zweiten
Montageelementes bei einer ausgezeichneten Raumausnutzung angeordnet.
Somit kann die mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
von diesem Modus gänzlich
kompakt gestaltet werden.
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Wie
dies aus der vorstehend dargelegten Beschreibung hervorgeht, kann
die mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
mit dem Aufbau gemäß der vorliegenden
Erfindung eine ausreichende Strömungsmenge
des Fluides durch den ersten Blendenkanal und den zweiten Blendenkanal
bei dem jeweiligen Abstimmbereich von diesen vorsehen, indem die
Eigenschaften des Fluiddruckübertragungsmechanismus
und der Druckreguliergummiplatte in geeigneter Weise eingestellt
werden. Durch diesen Aufbau werden die Schwingungsdämpfungsleistungen
der Vorrichtungen auf der Grundlage der Strömungswirkung des durch den
ersten und den zweiten Blendenkanal strömenden Fluides in effektiver
Weise im Hinblick auf die Schwingungen mit verschiedenen Frequenzen
aufgezeigt. Außerdem
ist bei dem Aufbringen einer Schwingung mit einer Frequenz, die
höher als
die Abstimmfrequenzen des ersten und des zweiten Blendenkanals ist,
die mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung dazu
in der Lage, dass sie eine wirksame Schwingungsdämpfungsleistung vorsieht, indem
die von der Druckaufnahmekammer zu der mittleren Kammer mittels
der Druckreguliergummiplatte übertragene Fluiddruckschwankung
passiv oder aktiv reguliert wird.
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Dem
gemäß kann die
mit dem Fluid gefüllte Schwingungsdämpfungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung eine wirksame Schwingungsdämpfungsleistung
in Bezug auf drei oder mehr Arten an Schwingungen mit unterschiedlichen
Frequenzen oder Schwingungen über
einen breiten Frequenzbereich aufzeigen. Daher kann die vorliegenden
mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
in geeigneter Weise bei einer Motorhalterung für eine Verwendung in einem
Kraftfahrzeug angewendet werden, wodurch eine erforderliche Schwingungsdämpfungsleistung
mit einer hohen Genauigkeit vorgesehen wird.
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Die
vorstehend dargelegten und/oder weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung gehen aus der nachstehend dargelegten
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen
deutlich hervor, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente
bezeichnen.
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1 zeigt
eine Seitenansicht im axialen oder vertikalen Querschnitt von einer
Motorhalterung eines Kraftfahrzeugs mit einem Aufbau gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel
von einer mit einem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung entlang einer Linie 1-1 von 2;
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2 zeigt
eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 2-2 von 1;
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3 zeigt
eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 3-3 von 2;
-
4 zeigt
eine schematische Darstellung von einem Funktionsaufbau der Motorhalterung
von 1;
-
5 zeigte
eine schematische Darstellung von einem Funktionsaufbau zum Vorsehen
einer Schwingungsdämpfungsleistung
in Bezug auf eine Schwingung mit einer niedrigen Frequenz und einer großen Amplitude
bei der Motorhalterung von 1;
-
6 zeigt
eine graphische Darstellung von Schwingungsdämpfungseigenschaften der Motorhalterung
von 1 im Hinblick auf Frequenzeigenschaften eines
Dämpfungskoeffizienten
und eines Absolutwertes einer komplexen Federkonstante der Motorhalterung
von 1;
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7 zeigt
eine schematische Ansicht von einem Funktionsaufbau zum Vorsehen
einer Schwingungsdämpfungsleistung
in Bezug auf eine Schwingung mit einer mittleren Frequenz und einer
mittleren Amplitude bei der Motorhalterung von 1;
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8 zeigt
eine schematische Ansicht von einem anderen Funktionsaufbau zum
Vorsehen einer Schwingungsdämpfungsleistung
in Bezug auf eine Schwingung mit einer mittleren Frequenz und einer mittleren
Amplitude bei der Motorhalterung von 1;
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9 zeigt
eine schematische Ansicht von einem Funktionsaufbau zum Vorsehen
einer Schwingungsdämpfungsleistung
in Bezug auf eine Schwingung mit einer hohen Frequenz und einer
geringen Amplitude bei der Motorhalterung von 1;
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10 zeigt
eine schematische Ansicht, die 4 entspricht,
wobei ein Funktionsaufbau von einer Motorhalterung eines Kraftfahrzeugs
mit einem Aufbau gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung dargestellt ist;
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11 zeigt
eine Seitenansicht im axialen oder vertikalen Querschnitt von einer
Motorhalterung eines Kraftfahrzeugs mit einem Aufbau gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel
von einer mit einem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung;
-
12 zeigt
eine schematische Ansicht von einem Funktionsaufbau der Motorhalterung
von 11;
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13 zeigt
eine schematische Ansicht von einem Funktionsaufbau zum Vorsehen
einer Schwingungsdämpfungsleistung
in Bezug auf eine Schwingung in einer hohen Frequenz und einer geringen Amplitude
bei der Motorhalterung von 11;
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14 zeigt
eine schematische Ansicht, die 4 entspricht,
wobei ein Funktionsaufbau von einer Motorhalterung eines Kraftfahrzeugs
mit einem Aufbau gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung dargestellt ist;
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15 zeigt
eine Seitenansicht im axialen oder vertikalen Querschnitt von einer
Motorhalterung eines Kraftfahrzeugs mit einem Aufbau gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel
von einer mit einem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung;
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16 zeigt
eine Seitenansicht im axialen oder vertikalen Querschnitt von einer
Motorhalterung eines Kraftfahrzeuges mit einem Aufbau gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel
von einer mit einem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung.
-
Zunächst wird
auf die 1–3 bezug genommen,
in denen einer Motorhalterung 10 für ein Kraftfahrzeug gezeigt
ist, die einen Aufbau gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
von einer mit einem Fluid gefüllten
Schwingungsdämpfungsvorrichtung der
vorliegenden Erfindung hat. Die Motorhalterung 10 hat ein
erstes Montageelement 12 aus Metall, ein zweites Montageelement 14 aus
Metall und einen elastischen Gummikörper 16, durch den
das erste Montageelement 12 und das zweite Montageelement 14 elastisch
verbunden sind, die voneinander beabstandet angeordnet sind. Während dies
in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, ist die Motorhalterung 10 an
einem Kraftfahrzeug derart eingebaut, dass das erste Montageelement 12 an
der Seite der Antriebseinheit des Kraftfahrzeugs befestigt ist,
während
das zweite Montageelement 14 an der Seite der Karosserie
des Kraftfahrzeugs befestigt ist, wodurch die Motorhalterung 10 fest
die Antriebseinheit an der Karosserie des Kraftfahrzeugs in einer
eine schwingungsdämpfenden
Weise wie bei herkömmlichen
Motorhalterungen stützt.
In der nachstehend dargelegten Beschreibung soll die vertikale Richtung
der Motorhalterung 10 die vertikale Richtung unter Betrachtung
von 1 sein, wobei diese Richtung ungefähr einer Haupteingaberichtung
einer zu dämpfenden
Schwingung entspricht.
-
Genauer
gesagt hat das erste Montageelement 12 einen im Allgemeinen
umgekehrten kegelstumpfförmigen
Aufbau und hat einen Motorabschnitt 15, der an einem Endabschnitt
mit einem großen Durchmesser
einstückig
so ausgebildet ist, dass er axial nach oben vorragt. Mittels einer
(nicht dargestellten) Montageschraube, die in ein durch den Motorabschnitt 15 ausgebildetes
Gewindeloch in einem Gewindeeingriff gebracht wird, wird das erste
Montageelement 12 an der Seite der Antriebseinheit des Kraftfahrzeuges
befestigt.
-
Mit
dem ersten Montageelement 12 ist der elastische Gummikörper 16 durch
Vulkanisation eines Gummimaterials zum Ausbilden des elastischen Gummikörpers 16 verbunden
(nachstehend ist dies in einfacher Weise dort, wo es geeignet ist,
als "Vulkanisation" bezeichnet"). Der elastische
Gummikörper 16 hat
insgesamt einen im Allgemeinen kegelstumpfförmigen Aufbau mit einem relativ
großen Durchmesser,
der allmählich
axial nach unten hin zunimmt, und ist mit einer Vertiefung 18 mit
einer umgekehrten Motorform ausgebildet, die an einer Endseite mit
einem großen
Durchmesser von dem elastischen Gummikörper 16 offen ist.
Das erste Montageelement 12 ist konzentrisch mit dem elastischen
Gummikörper 16 angeordnet
und durch Vulkanisation mit diesem verbunden, wobei das erste Montageelement 12 axial
nach unten in den elastischen Gummikörper 16 von einer
Endseite mit dem einen kleinen Durchmesser von dem elastischen Gummikörper 16 vorragt.
Eine Metallhülse 20 mit
einem röhrenartigen Aufbau
und einem großen
Durchmesser ist an der Außenumfangsfläche von
dem Endabschnitt mit dem großen
Durchmesser von dem elastischen Gummikörper 16 darauf angeordnet
und mit dieser durch Vulkanisation verbunden.
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Das
zweite Montageelement 14 hat einen im Allgemeinen absatzartigen
röhrenartigen
Aufbau mit einem relativ großen
Durchmesser. Das zweite Montageelement 14 hat einen Absatzabschnitt 24,
der an seinem axial mittleren Abschnitt ausgebildet ist, einen Abschnitt 26 mit
einem großen
Durchmesser an der axial oberen Seite und einen Abschnitt 28 mit
einem kleinen Durchmesser an der axial unteren Seite. Eine dünne Abdichtgummilage 30 ist
durch Vulkanisation mit einem Gummimaterial zum Ausbilden derselben
mit den Innenumfangsflächen
des Abschnitts 26 mit dem großen Durchmesser und des Abschnittes 28 mit
dem kleinen Durchmesser verbunden, wodurch im Wesentlichen der gesamte
Bereich der Innenumfangsflächen
der jeweiligen Abschnitte 26 und 28 beschichtet
sind. An der Seite des Abschnitts 28 mit dem kleinen Durchmesser
von dem zweiten Montageelement 14 ist eine flexible Lage
in der Form einer flexiblen Membran 32, die die Form einer
dünnen Scheibe
hat und aus einer Gummilage gestaltet ist, vorgesehen, wobei ihr
Umfangsabschnitt durch Vulkanisation eines Gummimaterials zum Ausbilden derselben
mit dem Öffnungsumfangsrand
des zweiten Montageelementes 14 verbunden ist. Somit ist das
untere offene Ende von dem zweiten Montageelement 14 fluiddicht
verschlossen. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist die flexible Membran 32 einstückig mit der dünnen Abdichtgummilage 30 ausgebildet
und wirkt als eine flexible Lage.
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Das
zweite Montageelement 14 mit dem vorstehend beschriebenen
Aufbau sitzt außen
an seinem Abschnitt 26 mit dem großen Durchmesser an der Metallhülse 20 und
ist an dieser durch einen Pressvorgang, Ziehvorgang oder einen anderen möglichen
Fixiervorgang gesichert, wodurch das zweite Montageelement 14 mit
der Außenumfangsfläche des
elastischen Gummikörpers 16 verbunden ist.
Somit sind das erste Montageelement und das zweite Montageelement
im Allgemeinen konzentrisch angeordnet, wobei sich ihre gemeinsame
Achse entlang einer Primärschwingungseingaberichtung erstreckt,
in der die zu dämpfende
Schwingung auf die Motorhalterung 10 aufgebracht wird,
und wobei sie voneinander in der Primärschwingungseingaberichtung
beabstandet sind und miteinander durch den elastischen Gummikörper 16 elastisch
verbunden sind. Indem der Abschnitt 26 mit dem großen Durchmesser
von dem zweiten Montageelement 14 mit dem elastischen Gummikörper 16 verbunden
ist, ist das obere offene Ende von dem zweiten Montageelement 15 fluiddicht
verschlossen.
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Das
zweite Montageelement 14 ist von einer im Allgemeinen röhrenartigen
und becherförmigen Halterung 31 umgeben,
die einen Innendurchmesser hat, der etwas größer als der Außendurchmesser
des zweiten Montageelementes ist, und es ist mit dieser fest zusammengebaut.
Eine Vielzahl an Beinen oder Schenkeln 33 ist durch Verschweißen an einer
Außenumfangsfläche der
Halterung 31 befestigt und erstreckt sich axial nach unten.
Durch die Vielzahl an Beinen 33, die an der Karosserie
des Fahrzeugs durch Schrauben befestigt sind, ist das zweite Montageelement 14 feststehend
an der Karosserie des Fahrzeugs montiert. Es sollte hierbei beachtet
werden, dass zum Ermöglichen
einer Expansionsverformung der Membran 32 ein Raum mit
einem ausreichenden Volumen zwischen dem Boden der Halterung 31 und
der Membran 32 ausgebildet ist, während dieser zu der Umgebung über ein
Durchgangsloch offen ist, das durch den Boden der Halterung 31 ausgebildet
ist. An dem oberen offenen Ende der Halterung 31 ist ein
metallisches röhrenartiges
Anschlagelement 35 durch Verstemmen so befestigt, dass
es sich axial nach oben erstreckt. Dieses Anschlagelement 35 ist
in einen Anlagekontakt mit dem ersten Montageelement über ein Gummielement
gebracht, das mit der oberen Endfläche von dem Abschnitt mit dem
großen
Durchmesser des ersten Montageelementes 12 verbunden ist,
wodurch ein Versetzbetrag zwischen dem ersten Montageelement 12 und
dem zweiten Montageelement in der axial voneinander beabstandeten
Richtung (d. h. in der sogenannten "Rückprallrichtung") in einer polsterartigen
Weise begrenzt ist.
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Ein
Teilungselement 34 ist innerhalb des Abschnittes 28 mit
dem kleinem Durchmesser von dem zweiten Montageelement 14 derart
untergebracht, dass das Teilungselement 34 zwischen dem
elastischen Gummikörper 16 und
der flexiblen Membran 32 angeordnet ist. Dieses Teilungselement 34 ist
ein im Allgemeinen dickes Scheibenblockelement, das aus Metall,
einem synthetischen Harzmaterial oder anderen geeigneten steifen
Materialien hergestellt ist. Das Teilungselement 34 sitzt
zwangsweise in dem Abschnitt 28 mit dem kleinen Durchmesser
von dem zweiten Montageelement 14 beispielsweise auf Grund
eines Presssitzes des Teilungselementes 34 in dem Abschnitt 28 mit
dem kleinen Durchmesser oder indem der Abschnitt 28 mit
dem kleinen Durchmesser zu dem an diesem angeordneten Teilungselement 34 gezogen
wird, wodurch die Außenumfangsfläche von
dem Teilungselement 34 an dem Abschnitt 28 mit
dem kleinen Durchmesser fluiddicht fixiert ist, wobei die Abdichtgummilage 30 zwischen
ihnen zusammengedrückt
wird. Indem in der vorstehend beschriebenen Weise das Teilungselement 34 mit
dem zweiten Montageelement 14 zusammengebaut ist, ist ein
Bereich, der durch und zwischen dem elastischen Gummikörper 16 und
der Membran 32 definiert ist und von dem Außenbereich
fluiddicht abgeschlossen ist, in fluiddichter Weise in zwei Bereiche
geteilt. D. h. an der axial oberen Seite von dem Teilungselement 34 ist
eine Druckaufnahmekammer in der Form einer Primärfluidkammer 36 ausgebildet, die
teilweise durch den elastischen Gummikörper 16 definiert
ist und als eine Druckaufnahmekammer fungiert, und an der axial
unteren Seite von dem Teilungselement 34 ist eine Ausgleichskammer 38 ausgebildet,
die teilweise durch die flexible Membran 32 definiert ist
und ein Volumen hat, das auf der Grundlage der Verformung der flexiblen
Membran 32 abschätzbar
ist.
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Die
Primärfluidkammer 36 und
die Ausgleichskammer 38 sind beide mit einem nicht komprimierbaren
Fluid wie beispielsweise Wasser, Alkylenglycol, Polyalkylenglycol
oder Silikonöl
gefüllt.
Für eine
effektive Dämpfungsleistung
auf der Grundlage der Resonanz des Fluides, die nachstehend detailliert
beschrieben ist, wird vorzugsweise ein Fluid mit niedriger Viskosität angewendet,
dessen Viskosität höher als
0,1 Pa·s
ist. Es sollte hierbei beachtet werden, dass das Teilungselement 34 eine
untere Vertiefung 39 hat, die an einen mittleren Abschnitt
ihrer axial unteren Endfläche
offen ist, wodurch ein Volumen der Ausreißkammer 38 in wirkungsvoller
Weise durch das Vorhandensein der unteren Vertiefung 39 erhalten
wird.
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Das
Teilungselement 34 hat desweiteren eine mittlere Vertiefung 40,
die an einen mittleren Abschnitt von ihrer axial oberen Endfläche offen
ist. In dieser mittleren Vertiefung ist eine Druckreguliergummiplatte
in Form einer elastischen Gummiplatte 44 angeordnet. Die
elastische Gummiplatte 44 ist ein dünnes scheibenförmiges Element
mit einer vorgegebenen Dicke und ist an seinem Umfangsabschnitt mit
einem Fixierring 43, der um diese herum angeordnet ist,
durch Vulkanisieren eines Gummimaterials zum Ausbilden derselben
verbunden. Dieser Fixierring 43 sitzt im Presssitz in der
mittleren Vertiefung 40, wodurch die elastische Gummiplatte 44 in der
Nähe des
Bodens von der mittleren Vertiefung 40 angeordnet ist,
die sich in ihrer Richtung senkrecht zur Achse erstreckt. Durch
diesen Aufbau ist die mittlere Vertiefung 40 fluiddicht
an einem Abschnitt in der Nähe
ihres Bodens geteilt, wodurch eine Arbeitsluftkammer 50 ausgebildet
ist, die durch die elastische Gummiplatte 44 und die Bodenfläche der
mittleren Vertiefung 40 und zwischen ihnen definiert ist,
die fluiddicht von der Primärfluidkammer 36 und
der Ausgleichkammer 38 getrennt ist.
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Ein
Luftkanal 52 ist in das Teilungselement 34 hinein
derart ausgebildet, dass ein offenes Ende von dem Luftkanal 52 zu
der Arbeitsluftkammer 50 hin offen ist und das andere offene
Ende von dem Luftkanal 52 mit einer Öffnung 53 verbunden
ist, die an der Außenumfangsfläche von
dem Teilungselement 34 offen ist. Diese Öffnung 53 ist
zu dem Außenbereich
durch Fenster freigelegt, die durch das zweite Montageelement 15 und
die Halterung 31 ausgebildet sind. Wenn die Motorhalterung 10 an
dem Fahrzeug eingebaut ist, ist die Öffnung 53 mit einer Außenluftleitung 54 verbunden,
wodurch ein Luftdruck in der Arbeitsluftkammer von dem Außenbereich
durch die Luftleitung 54 und dem Luftkanal 52 einstellbar
sein kann.
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An
der oberen Seite von dem Teilungselement 34 ist ein Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 angeordnet.
Dieser Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 hat
eine obere Stützplatte 58,
eine untere Stützplatte 60 und
ein bewegliches Plattenelement in der Form einer beweglichen Gummiplatte 62.
Genauer gesagt ist die dünne obere
Stützplatte 58 mit
einem hutartigen Aufbau auf der dünnen unteren Stützplatte 60 angeordnet,
wodurch das untere offene Ende der oberen Stützplatte 58 mittels
der unteren Stützplatte 60 geschlossen
ist, wodurch ein Stützgehäuse mit
einem eingegrenzten Unterbringungsraum 64, der darin definiert
ist, vorgesehen wird. Die obere Stützplatte und die untere Stützplatte
sind beide mit einer Vielzahl an Verbindungslöchern 68 ausgebildet,
die durch ihre Dicke hindurch an ihren mittleren Abschnitten, die
den begrenzten Unterbringungsraum 64 definieren, perforiert
sind.
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Die
bewegliche Gummiplatte 62 ist innerhalb des begrenzten
Unterbringungsraumes 64 untergebracht, der zwischen der
oberen Stützplatte
und der unteren Stützplatte 58 und 60 ausgebildet
ist. Diese bewegliche Gummiplatte 62 hat ein Dickenmaß, das kleiner
als das Innenhöhenmaß des begrenzten
Unterbringungsraumes 64 ist, und ein Außendurchmessermaß, das kleiner
als ein Innendurchmessermaß von
dem begrenzten Innenraum 64 ist, so dass die bewegliche
Gummiplatte 62 innerhalb des begrenzten Unterbringungsraums 64 in
einer axial beweglichen Weise untergebracht ist. Der Versetzbetrag
der beweglichen Gummiplatte 62 in der axialen Richtung oder
in seiner Dickenrichtung ist innerhalb des vorgegebenen Betrages
aufgrund seines Anlagekontaktes an der oberen Stützplatte und an der unteren
Stützplatte 58 und 60 begrenzt.
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Der
Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 mit
dem vorstehend beschriebenen Aufbau ist an der oberen Seite von
dem Teilungselement 34 derart angeordnet, dass miteinander
fest laminierte Stützplatten
d. h. eine obere und eine untere Stützplatte 58 und 60 an
ihren Außenumfangsabschnitten
mit dem Teilungselement 34 verschraubt sind. In diesem
Zustand ist die Öffnung
der mittleren Vertiefung 40 durch den Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 bedeckt,
während
der begrenzte Unterbringungsraum 64 sich axial oberhalb der Öffnung der
mittleren Vertiefung 40 befindet.
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D.
h. der Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 definiert
einen Teil der Wand von der Primärkammer 36,
und eine mittlere Kammer 70 ist innerhalb der mittleren
Vertiefung 40 an der axial entgegengesetzten Seite zu der
Primärfluidkammer 36 definiert,
wobei sich der Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 dazwischen
befindet. Genauer gesagt ist die mittlere Kammer 70 innerhalb der
mittleren Vertiefung 40 ausgebildet und ist durch den Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 und
die elastische Gummiplatte 44 definiert und befindet sich
zwischen diesen. Das nicht komprimierbare Fluid ist außerdem innerhalb
der mittleren Kammer 70 eingefüllt. Bei diesem Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 strömt ein Fluid
zwischen der Hauptfluidkammer 36 und der mittleren Kammer 70 durch
die Verbindungslöcher 68,
die durch die obere und untere Stützplatte 58 und 60 hindurch
ausgebildet sind, wobei die Fluidströmungen durch den Versatz der
beweglichen Gummiplatte 62 in der axialen Richtung innerhalb
des begrenzten Unterbringungsraumes 64 ermöglicht werden,
wodurch eine Übertragung
einer Druckschwankung zwischen den beiden Kammern 36 und 70 ausgeübt wird.
In dieser Hinsicht kann der zu übertragende
Betrag der Druckschwankung als ein Ergebnis der vorstehend beschriebenen
Begrenzung des Versatzbetrages der bewegliche Gummiplatte 62 durch
den Anlagekontakt der beweglichen Gummiplatte 62 an der
oberen und der unteren Stützplatte 58 und 60 begrenzt
werden.
-
Das
Teilungselement 34 definiert zumindest teilweise einen
ersten Blendenkanal 72 und einen zweiten Blendenkanal 74.
Bei dem ersten Blendenkanal 72 ist das Teilungselement 34 mit
einer Umfangsnut ausgebildet, die sich in ihrer Umfangsrichtung
mit einer Umfangslänge
erstreckt, die geringfügig
kleiner als ihr Umfang ist, während
sie an ihrer Außenumfangsfläche offen
ist. Die Öffnung
von dieser Umfangsnut ist durch das zweite Montageelement 14 fluiddicht
verschlossen, wodurch der erste Blendenkanal 72 vorgesehen
ist, der in Fluidverbindung mit der Hauptfluidkammer 36 an
einem Ende gehalten wird, das an der oberen Fläche des Teilungselementes 34 offen
ist, und in Fluidverbindung mit der Ausgleichskammer 38 an
dem anderen Ende gehalten wird, das an der unteren Fläche des
Teilungselementes 34 offen ist. D. h. der erste Blendenkanal 72 ermöglicht eine
gegenseitige Fluidverbindung zwischen der Primärfluidkammer 36 und
der Ausgleichskammer 38.
-
Für den zweiten
Blendenkanal 74 ist das Teilungselement 34 ebenfalls
mit einer axialen Nut ausgebildet, die an ihrer Außenumfangsfläche offen
ist und die sich in ihrer axialen Richtung von dem axialen mittleren
Abschnitt zu dem unteren Randabschnitt erstreckt. Die Öffnung der
axialen Nut ist fluiddicht durch das zweite Montageelement 14 verschlossen,
wodurch der zweite Blendenkanal 74 vorgesehen wird, der
in Fluidverbindung mit der mittleren Kammer 70 an einem
Ende der radial nach innen sich erstreckenden Tunnelform erhalten
wird, die zu der mittleren Kammer 70 hin offen ist, und
in Fluidverbindung mit der Ausgleichskammer 38 an dem anderen
Ende gehalten wird, das nach unten hin offen ist. D. h. der zweite
Blendenkanal 74 ermöglicht eine
gegenseitige Fluidverbindung zwischen der mittleren Kammer 70 und
der Ausgleichskammer 38.
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Bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist
der erste Blendenkanal 72 auf einen ersten Frequenzbereich
abgestimmt d. h. er ist so abgestimmt, dass er in Hinblick auf einen
niedrigen Frequenzbereich bei ungefähr 10 Hz effektiv ist, was
Motorerschütterungen
oder dergleichen entspricht, so dass die Motorhalterung 10 einen
ausgezeichneten Antischwingungseffekt (einen hohen Dämpfungseffekt) auf
der Grundlage der Resonanz des durch den ersten Blendenkanal 72 strömenden Fluides
aufzeigen kann.
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Der
zweite Blendenkanal 74 andererseits ist auf einen zweiten
Frequenzbereich abgestimmt d. h. er ist darauf abgestimmt, dass
er im Hinblick auf einen mittleren Frequenzbereich bei ungefähr 20 bis
40 Hz effektiv ist, was einer Motorleerlaufschwingung oder dergleichen
entspricht, so dass die Motorhalterung 10 einen ausgezeichneten
Antischwingungseffekt (einen Schwingungsisoliereffekt aufgrund einer niedrigen
dynamischen Federkonstante) auf der Grundlage der Resonanz des durch
den ersten Blendenkanal strömenden
Fluides aufzeigen kann.
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Das
Abstimmen des ersten und des zweiten Blendenkanals 72 und 74 kann
verwirklicht werden, indem die Länge
und die Querschnittsfläche
von jedem Kanal in geeigneter Weise eingestellt wird, während die
Wandfedersteifigkeit von jeder Kammer d. h. der Primärkammer,
der Ausgleichskammer und der mittleren Kammer 36, 38, 70 oder
dergleichen berücksichtig
wird, womit durch den Begriff "Wandfedersteifigkeit" ein Eigenschaftswert
gemeint ist, der einem erforderlichen Druckschwankungsbetrag entspricht,
durch den die Wand eine Verformung um eine Volumeneinheit erfährt. Im
Allgemeinen kann eine Frequenz, auf die der erste Blendenkanal 72 oder
der zweite Blendenkanal 74 abgestimmt ist, als eine Frequenz
erkannt werden, bei der eine Phase der Fluiddruckschwankung des
durch den ersten Blendenkanal 72 oder den zweiten Blendenkanal 74 strömenden Fluides
sich ändert
und im Wesentlichen ein Resonanzzustand des Fluides erzeugt wird.
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Bei
der an dem Fahrzeug eingebauten Motorhalterung 10 mit dem
vorstehend beschriebenen Aufbau ist ein Außenluftkanal für eine Außenluftleitung 54 mit
der Öffnung 53 des
Luftkanals 52 verbunden, der in dem Teilungselement 34 ausgebildet
ist. Ein Schaltventil 76 ist mit einem Abschnitt der Luftleitung 74 verbunden,
so dass die Arbeitsluftkammer 50 in Verbindung mit dem
Schaltventil 76 über
die Luftleitung 54 gehalten wird. Das Schaltventil 76 kann
ein per Solenoid betätigtes
Ventil oder dergleichen sein und es ist betreibbar für ein alternatives
Verbinden und Trennen der Arbeitsluftkammer 50 mit der
Umgebung 78 und einer Unterdruckquelle 80. Durch
ein geeignetes Steuern des Schaltvorgangs von dem Schaltventil 76 in
Abhängigkeit
von dem Fahrzeugantriebszuständen
oder dergleichen kann die Motorhalterung 10 einen ausgezeichneten
Dämpfungseffekt
in Bezug auf verschiedene Schwingungen vorsehen, die auf diese unter
verschiedenen Bedingungen aufgebracht werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel
wirken das Schaltventil 76, die Umgebung 78, die
Unterdruckquelle 80 und die Luftleitung 54 miteinander
zusammen, um ein Luftdruckreguliergerät vorzusehen.
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Nunmehr
wird auf 4 bezug genommen, in der schematisch
ein Aufbau der Motorhalterung 10 des vorliegenden Ausführungsbeispiels
dargestellt ist. In 4 ist mit dem Bezugszeichen 82 eine Schaltbetriebssteuereinrichtung
gezeigt. Die Schaltbetriebsteuereinrichtung 82 ist daran
angepasst, dass sie von verschiedenen Arten an Abtastelementen,
mit denen das Fahrzeug ausgestattet ist, eine Eingabe von erforderlichen
Signalen empfängt,
die von verschiedenen Abtastsignalen ausgewählt werden, die Fahrzeugbedingungen
repräsentieren
wie beispielsweise die Fahrzeuggeschwindigkeit, die Motordrehzahl,
die gegenwärtig
gewählte
Gangschalthebelposition und der Drosselöffnungswinkel, während dies
in den Zeichnungen nicht dargestellt ist. Auf der Grundlage von
diesen eingegebenen Signalen führt
die Schaltbetriebssteuereinrichtung 82 eine Steuerung zum
Schalten des Betriebs von dem Schaltventil 76 in Übereinstimmung
mit einem vorbestimmten Steuerprogramm aus, wobei Software oder dergleichen
genutzt wird, die in einem Mikrocomputer von ihm installiert ist.
-
Nachstehend
sind spezifische Betriebsvorgänge
bei der Motorhalterung 10 zum Dämpfen von drei Arten zu dämpfende
Schwingungen d.h. (a) Motorerschütterungen
mit einer Schwingung mit niedriger Frequenz und großer Amplitude;
(b) eine Motorleerlaufschwingung mit einer mittleren Frequenz und einer
mittleren Amplitude; und (c) Dröhngeräusche mit
einer Schwingung einer hohen Frequenz und einer geringen Amplitude;
in einer beispielartigen Weise beschrieben, wobei die Dämpfwirkungen
für diese drei
Arten als Schwingungen detailliert beschrieben sind.
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(a) Schwingungsdämpfungseffekt
für Motorerschütterungen
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Wenn
die Motorhalterung 10 einer Eingabe von Motorerschütterungen
oder einer anderen Schwingung mit einer niedrigen Frequenz und einer großen Amplitude
unterworfen wird, erfährt
die Hauptfluidkammer 36 eine Fluiddruckschwankung mit einer
erheblich großen
Amplitude. Diese große Fluiddruckschwankung
erzeugt eine Versetzung der beweglichen Gummiplatte 62 von
dem Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56. Jedoch
ist der Betrag des Versetzens der beweglichen Gummiplatte 62 auf
einen vorbestimmten Bewegungsbereich so begrenzt, dass die in der
Hauptfluidkammer 36 herbeigeführte Fluiddruckschwankung nicht
mittels der begrenzten Versetzung der beweglichen Gummiplatte 62 effektiv
absorbiert wird. Somit ist es während
des Eingebens der Motorerschütterungen
oder dergleichen nicht möglich,
dass der Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 genau
arbeitet, so dass die in der Hauptfluidkammer 36 herbeigeführte große Fluiddruckschwankung kaum
zu der mittleren Kammer 70 über den Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 übertragen
wird.
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D.
h. während
des Eingebens einer Schwingung mit einer niedrigen Frequenz und
einer großen Amplitude
werden der Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 und
die mittlere Kammer 70 im Wesentlichen in einem Nicht-Funktionszustand gehalten,
so dass die Fluidströmung
durch den zweiten Blendenkanal 74 kaum herbeigeführt wird. 5 zeigt
in schematischer Weise einen Funktionsaufbau von der Motorhalterung 10 in
diesem Zustand.
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Genauer
gesagt ist die Motorhalterung 10 in diesem Zustand zum
Dämpfen
der vorstehend erörterten
Motorerschütterungen
im Hinblick auf die Funktion derart aufgebaut, dass eine Fluidverbindung
zwischen der Hauptfluidkammer 36, die die Schwingungseingabe
erfährt,
und der Ausgleichskammer 38 mit einem abschätzbaren
Volumen durch den ersten Blendenkanal 72 ermöglicht wird, der
auf den niedrigen Frequenzbereich abgestimmt ist. In diesem Zustand
bewirkt die relative Fluiddruckschwankung zwischen der Hauptfluidkammer 36 und der
Ausgleichskammer 38, die während des Eingebens der Schwingung
herbeigeführt
wird, eine ausreichende Strömungsmenge
an Fluid durch den ersten Blendenkanal 72 zwischen den
beiden Kammern 36 und 38, womit das Aufzeigen
eines vorteilhaften Antischwingungseffektes (ein hoher Dämpfungseffekt)
im Hinblick auf die Schwingung mit der niedrigen Frequenz und der
großen
Amplitude ermöglicht
wird. Es sollte ersichtlich sein, dass, da die mittlere Kammer 70 in
einem im Wesentlichen nicht funktionsfähigen Zustand gehalten wird,
dieser Schwingungsdämpfungseffekt
in Bezug auf eine Schwingung mit einer niedrigen Frequenz und einer
großen
Amplitude nicht in Abhängigkeit
davon beeinflusst wird, ob die Arbeitsluftkammer 50 mit
der Umgebung 78 oder der Unterdruckquelle 80 verbunden
ist.
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Die
Schwingungsdämpfungseigenschaften der
Motorhalterung 10 in Bezug auf eine Schwingung mit einer
niedrigen Frequenz und einer großen Amplitude wurden tatsächlich im
Hinblick auf eine absolute dynamische komplexe Federkonstante K1
und einen Dämpfungskoeffizienten
C1 gemessen. Die erhaltenen Messdaten sind in der graphischen Darstellung
von 6 wiedergegeben. Wie dies aus der graphischen
Darstellung von 6 hervorgeht, zeigt die Motorhalterung 10 einen
hohen Dämpfungskoeffizienten
C1 bei einem Frequenzbereich auf, der den Motorerschütterungen
entspricht.
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(b) Schwingungsdämpfungseffekt
für eine
Motorleerlaufschwingung
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Wenn
die Motorhalterung 10 einer Eingabe einer Motorleerlaufschwingung
oder einer anderen Schwingung mit einer mittleren Frequenz und einer mittleren
Amplitude ausgesetzt wird, erfährt
die Primärfluidkammer 36 eine
Fluiddruckschwankung mit einer gewissen Größe einer Amplitude. Dieses
gewisse Maß einer
Fluiddruckschwankung erzeugt eine erhebliche Versetzung der beweglichen
Gummiplatte 62 des Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56,
so dass die in der Primärfluidkammer 36 herbeigeführte Fluiddruckschwankung
wirkungsvoll zu der mittleren Kammer 70 übertragen
wird. Somit wird während
des Eingebens einer Schwingung mit einer mittleren Frequenz und
einer mittleren Amplitude der Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 wirkungsvoll
arbeiten, so dass die in der Hauptfluidkammer 36 herbeigeführte Fluiddruckschwankung
zu der mittleren Kammer 70 über den Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 übertragen wird,
wodurch eine Fluiddruckschwankung in der mittleren Kammer 70 herbeigeführt wird.
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In
dem Zustand, bei dem die Motorhalterung 10 einer Eingabe
einer Schwingung mit einer mittleren Frequenz und einer mittleren
Amplitude unterworfen ist, wird sich, da der erste Blendenkanal 72 auf
einen Frequenzbereich abgestimmt ist, der niedriger als derjenige
der Eingangsschwingung ist, der Widerstand gegenüber der Strömung des Fluides durch den
ersten Blendenkanal erheblich aufgrund einer Antiresonanzwirkung
des Fluides erhöhen,
wodurch der erste Blendenkanal 72 in einem im Wesentlichen
geschlossenen Zustand gehalten wird. 7 zeigt
in schematischer Weise einen Funktionsaufbau von der Motorhalterung 10 in
diesem Zustand.
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Genauer
gesagt ist die Motorhalterung 10 in dem Zustand zum Dämpfen einer
Motorleerlaufschwingung, wie dies vorstehend erörtert ist, im Hinblick auf
die Funktion derart aufgebaut, dass eine Fluidverbindung zwischen
der mittleren Kammer 70, die eine effektive Fluiddruckschwankung
wie bei der Hauptfluidkammer 36 hervorruft, und der Ausgleichskammer 38 mit
einem abschätzbaren
Volumen durch den zweiten Blendenkanal 74 ermöglicht wird,
der auf den mittleren Frequenzbereich abgestimmt ist. In diesem
Zustand wird eine relative Fluiddruckschwankung zwischen der mittleren
Kammer 70 zusammen mit der Hauptfluidkammer 36 und
der Ausgleichskammer 38, die während des Eingebens der Schwingung
herbeigeführt
wird, eine ausreichende Strömungsmenge
an Fluid durch den zweiten Blendenkanal 74 zwischen den
beiden Kammern 36 und 38 verursachen, was ein
Aufzeigen eines vorteilhaften Antischwingungseffektes (einen Schwingungsisoliereffekt
auf der Grundlage einer niedrigen dynamischen Federkonstante) in
Bezug auf die Schwingung mit der mittleren Frequenz und der mittleren
Amplitude wie beispielsweise eine Motorleerlaufschwingung ermöglicht.
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In
diesem Zustand ändern
sich die Federeigenschaften der elastischen Gummiplatte 44,
die teilweise die Wand der mittleren Kammer 70 definiert,
in Abhängigkeit
davon, ob die Arbeitsluftkammer 50 mit der Umgebung 78 oder
der Unterdruckquelle 80 verbunden ist. D. h. wenn die Arbeitsluftkammer 50 mit der
Umgebung 78 verbunden ist, wird die elastische Gummiplatte 44 in
einem nicht begrenzten oder eingeschränkten Zustand gehalten, wie
dies in 7 gezeigt ist, wodurch weiche
Federeigenschaften aufgezeigt werden. Wenn andererseits die Arbeitsluftkammer 50 mit
der Unterdruckquelle 80 verbunden ist, erfährt die
elastische Gummiplatte 44 eine elastische Verformung zu
der Arbeitsluftkammer 50 hin durch ein Unterdruckanziehen,
und sie wird zwangsweise angezogen, wodurch die elastische Gummiplatte 44 in
einem Anlagekontakt mit der unteren Fläche der mittleren Vertiefung 40 von
dem Teilungselement 34 gehalten wird. In diesem Zustand
wird die elastische Verformung der elastischen Gummiplatte 44 gehemmt,
wodurch sie steife Federeigenschaften aufzeigt. D. h. die Wandfedersteifigkeit
von der mittleren Kammer 70 ändert sich in Abhängigkeit
davon, ob die Arbeitsluftkammer 50 mit der Umgebung 78 oder
der Unterdruckquelle 80 verbunden ist, wodurch sich die
Abstimmfrequenz des zweiten Blendenkanals 74 dem gemäß ändert. Somit
kann die Motorhalterung 10 die Zielfrequenz ihrer Schwingungsdämpfungsleistung ändern. Wie
dies aus der vorstehend dargelegten Beschreibung verständlich ist,
zeigt die elastische Gummiplatte 44 Federeigenschaften
auf, die nicht weicher als bei der flexiblen Membran 32 sind,
und sie zeigt ein gewisses Maß an
Federsteifigkeit aus, das ausreichend ist, um eine ausreichende Fluiddruckschwankung
in der mittleren Kammer 70 herbeizuführen, wodurch ein ausreichender
Betrag an Fluidströmung
durch den zweiten Blendenkanal 74 sich ergibt, während die
Absorption durch ihre elastische Verformen von der Fluiddruckschwankung und
wird, die in der mittleren Kammer 70 während des Eingebens der Motorleerlaufschwingung
oder einer anderen Schwingung mit einer mittleren Frequenz und einer
mittleren Amplitude herbeigeführt wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel
wirken das Schaltventil 76, die Umgebung 78, die
Unterdruckquelle 80 und die Luftleitung 54 miteinander
zusammen, um eine Statikdruckvariiervorrichtung vorzusehen.
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Beispielsweise
wird die Arbeitsluftkammer 50 alternativ mit der Umgebung 78 und
der Unterdruckquelle 80 mittels des Schaltvorgangs des Schaltventils 76 in
Abhängigkeit davon
verbunden, ob das Fahrzeug in einem normalen Motorleerlaufzustand
ist oder in einem sogenannten ersten Leerlaufzustand ist, der ein
Starten des Verbrennungsmotors umfasst, oder eine Klimaanlage läuft. Dies
ermöglicht ein
alternatives Abstimmen mit einer höheren Genauigkeit von dem zweiten
Blendenkanal 74 auf eine unterschiedliche Leerlaufschwingung
mit jeweiligen mittleren Frequenzbereichen, die sich voneinander durch
einige oder einige Dutzend Hz unterscheiden, womit ermöglicht wird,
dass die Motorhalterung 10 eine noch mehr verbesserte Schwingungsdämpfungswirkung
aufzeigt.
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Die
Schwingungsdämpfungseigenschaften der
Motorhalterung 10 in Bezug auf einer Schwingung mit einer
mittleren Frequenz und einer mittleren Amplitude wurden im Hinblick
auf die Absolutwert einer komplexen Federkonstante K2 und eines
Dämpfungskoeffizienten
C2 für
den Fall in der Tat gemessen, bei dem die Arbeitsluftkammer 50 mit
der Umgebung 78 verbunden war, und im Hinblick auf einen Absolutwert
einer komplexen Federkonstante K3 und eines Dämpfungskoeffizienten C3 für den Fall,
bei dem die Arbeitsluftkammer 50 mit der Unterdruckquelle 80 verbunden
war. Die erhaltenen Messergebnisse sind in der graphischen Darstellung
von 6 wiedergegeben. Wie dies aus der graphischen
Darstellung von 6 hervorgeht, kann die Motorhalterung 10 in
geeigneter Weise eine Frequenz ihrer Niedrig-Dynamik-Federkonstante,
in dem die Arbeitsluftkammer 50 mit der Umgebung 78 und
der Unterdruckquelle 80 alternativ verbunden wird, innerhalb
eines Leerlaufsfrequenzbereiches einstellen, wodurch die Motorhalterung 10 dazu
in der Lage ist, einen anspruchsvollen Schwingungsdämpfungseffekt
für eine
Schwingung mit einer mittleren Frequenz und einer mittleren Amplitude
aufzuzeigen.
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Es
sollte hierbei beachtet werden, dass es kein wesentliches Merkmal
der vorliegenden Erfindung ist, die Abstimmfrequenz des zweiten
Blendenkanals 74 durch ein Ändern der Betriebsposition von
dem Schaltventil 76 in Abhängigkeit von den Fahrzuständen oder
Antriebszuständen
des Fahrzeugs zu variieren. Das Prinzip der vorliegenden Erfindung
kann anderweitig erreicht werden, beispielsweise derart, dass die
Arbeitsluftkammer 50 stets mit der Unterdruckwelle 80 während des
Eingebens einer Motorleerlaufschwingung verbunden ist, vorausgesetzt,
dass der Betrag der Schwankung der Motorleerlaufschwingung relativ
gering ist oder dergleichen, der zweite Blendenkanal 74 wird
so abgestimmt, dass er einen wirksamen Schwingungsdämpfungseffekt
in Bezug auf die Motorleerlaufschwingung aufzeigt. Dieser Aufbau
wurde in der Tat bei einer Motorhalterung 10 angewendet,
und die Schwingungsdämpfungseigenschaften
dieser Motorhalterung 10 in Bezug auf eine Schwingung mit
einer mittleren Frequenz oder einer mittleren Amplitude wurden in
der Tat im Hinblick auf den Absolutwert einer komplexen Federkonstante
K4 gemessen. Die erhaltenen Messergebnisse sind in der graphischen Darstellung
von 6 dargestellt.
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(c) Schwingungsdämpfungseffekt
für Dröhngeräusche
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Wenn
die Motorhalterung 10 dem Eingeben von Dröhngeräuschen oder
einer anderen Schwingung mit einer hohen Frequenz und einer geringen Amplitude
ausgesetzt ist, erfährt
die Hauptfluidkammer 36 eine Fluiddruckschwankung mit einer
geringen Amplitude. Diese Fluiddruckschwankung mit einer geringen
Amplitude erzeugt eine geeignete Versetzung der beweglichen Gummiplatte 62 von
dem Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 derart,
dass die Fluiddruckschwankung, die in der Primärfluidkammer oder Hauptfluidkammer 36 herbeigeführt wird,
wirkungsvoll zu der mittleren Kammer 70 übertragen
wird. Somit wird während
des Eingebens einer Schwingung mit einer mittleren Frequenz und
einer mittleren Amplitude der Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 wirksam
so betätigt,
dass die in der Hauptfluidkammer 36 herbeigeführte Druckschwankung
zu der mittleren Kammer 70 über den Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 übertragen
wird und somit entspannt wird.
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In
dem Zustand, bei dem die Motorhalterung 10 dem Eingeben
einer Schwingung mit einer hohen Frequenz und einer hohen Amplitude
ausgesetzt ist, erhöht
sich, da der erste Blendenkanal 72 und der zweite Blendenkanal 74 auf
einen Frequenzbereich abgestimmt sind, der niedriger als derjenige
der eingegebenen Schwingung ist, der Widerstand gegenüber einer
Strömung
des Fluides durch den ersten und den zweiten Blendenkanal 72 und 74 erheblich
aufgrund einer Antiresonanzwirkung des Fluides, wodurch der erste
und der zweite Blendenkanal 72 und 74 in einem
im Wesentlichen geschlossenen Zustand gehalten werden. 9 zeigt
schematisch einen Funktionsaufbau der Motorhalterung 10 in
diesem Zustand.
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Genauer
gesagt ist die Motorhalterung 10 in diesem Zustand zum
Dämpfen
der Dröhngeräusche, wie
dies vorstehend erörtert
ist, im Hinblick auf die Funktion derart aufgebaut, dass die Primärfluidkammer 36 und
die mittlere Kammer 70, zu der die Fluiddruckschwankung
der Primärfluidkammer 36 entspannt
oder abgegeben wird, beide im Wesentlichen von der Ausgleichskammer 38 isoliert
oder geschlossen sind. Jedoch steht die elastische Gummiplatte 44,
die teilweise die Wand der mittleren Kammer 70 an einer
Seite von ihr definiert, der Arbeitsluftkammer 50 an ihrer
anderen Seite gegenüber
und ist somit der Umgebung ausgesetzt. Dieser Aufbau ermöglicht eine
relativ sofortige elastische Verformung der elastischen Gummiplatte 44.
Insbesondere hat die elastische Gummiplatte 44 eine weiche
Federeigenschaft erhalten, die ausreichend ist, um eine Fluiddruckschwankung,
die in der mittleren Kammer 70 während des Eingebens von Dröhngeräuschen oder
einer anderen Schwingung mit einer hohen Frequenz und einer geringen
Amplitude herbeigeführt
wird, durch ihre elastische Verformung zu absorbieren.
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Mit
diesem Aufbau wird die Fluiddruckschwankung, die in der Primärfluidkammer
oder Hauptfluidkammer 36 während des Eingebens der Schwingung
herbeigeführt
wird und zu der mittleren Kammer 70 übertragen wird, wirkungsvoll
mittels der elastischen Verformung der elastischen Gummiplatte 44 in
der mittleren Kammer 70 absorbiert. Als ein Ergebnis kann
die Motorhalterung 10 das Phänomen einer hohen dynamischen
Federkonstante aufgrund der im Wesentlichen geschlossenen Kanäle d. h.
des ersten und des zweiten Blendenkanals 72, 74 vermeiden
oder moderat gestalten, womit ein ausgezeichneter Schwingungsdämpfungseffekt
(ein Schwingungsisoliereffekt auf der Grundlage einer geringen Federkonstante)
in Bezug auf eine Schwingung mit einer hohen Frequenz und einer
geringen Amplitude aufgezeigt wird.
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Die
Schwingungsdämpfungseigenschaften der
Motorhalterung 10 bei einem Frequenzbereich für Dröhngeräusche wurden
in der Tat im Hinblick auf den Absolutwert einer komplexen Federkonstante
K2 und eines Dämpfungskoeffizienten
C2 gemessen, wobei die Arbeitsluftkammer 50 mit der Umgebung 78 verbunden
war. Die erhaltenen Messergebnisse sind in der graphischen Darstellung
von 6 wiedergegeben. Als Bezug wurden, indem die Arbeitsluftkammer 50 mit
der Unterdruckquelle 78 für ein Hemmen des Versatzes
der elastischen Gummiplatte 44 verbunden war, die Schwingungsdämpfungseigenschaften
der Motorhalterung 10 bei dem Frequenzbereich für Dröhngeräusche auch
in der Tat im Hinblick auf den Absolutwert einer komplexen Federkonstante
K3 oder K4 gemessen, und die erhaltenen Messergebnisse sind in der
graphischen Darstellung von 6 dargestellt.
In der graphischen Darstellung von 6 zeigt
der Unterschied zwischen dem Absolutwert der komplexen Federkonstante
K2 und andererseits K3 oder K4 den Effekt einer niedrigen dynamischen
Federkonstante auf der Grundlage der Absorption der Fluiddruckschwankung
in der mittleren Kammer 70 durch die elastische Verformung
der elastischen Gummiplatte 44.
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Wie
dies aus der vorstehend dargelegten Beschreibung hervorgeht, kann
die Motorhalterung 10 mit einem Aufbau gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
einen ausgezeichneten Schwingungsdämpfungseffekt im Hinblick auf
sowohl eine Schwingung mit einer niedrigen Frequenz und einer großen Amplitude,
als auch einer Schwingung mit einer mittleren Frequenz und einer
mittleren Amplitude und auch einer Schwingung mit einer hohen Frequenz und
einer geringen Amplitude aufzeigen, indem die Betriebsposition des
Schaltventils 76 in Abhängigkeit von
den Fahrzeugfahrzuständen
in geeigneter Weise gesteuert wird.
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Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung können
die Schwingungsdämpfungseigenschaften
der Motorhalterung 10 geändert werden, indem abwechselnd
die Arbeitsluftkammer 50 mit der Umgebung 78 und
der Unterdruckquelle 80 verbunden wird. Die vorliegende
Erfindung ist nicht auf den Aufbau von dem ersten Ausführungsbeispiel
beschränkt.
Beispielsweise zeigt 10 in schematischer Weise eine
Motorhalterung 88 gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, deren Aufbau grundsätzlich mit dem Aufbau bei dem
ersten Ausführungsbeispiel identisch
ist. Während
die Arbeitsluftkammer 50 stets der Umgebung durch den Luftkanal 52 ausgesetzt
ist, kann die Motorhalterung 88 von dem zweiten Ausführungsbeispiel
einen ausgezeichneten Schwingungsdämpfungseffekt in Bezug auf
sowohl die Schwingung mit der niedrigen Frequenz und der großen Amplitude,
als auch die Schwingung mit der mittleren Frequenz und der mittleren
Amplitude und auch der Schwingung mit der hohen Frequenz und der
geringen Amplitude aufzeigen, wie dies aus der vorstehend dargelegten
Beschreibung hervorgeht. D. h. bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
führt die
Motorhalterung 88 nicht lediglich den in 8 gezeigten
Vorgang aus, sondern führt
einen Vorgang gemäß 7 während des
Motorleerlaufsbetriebs des Fahrzeugs aus. Daher kann bei einem Leerlaufschwingungsfrequenzbereich
die Motorhalterung 88 einen Effekt einer niedrigen dynamischen
Federkonstante aufgrund des zweiten Blendenkanals 77 aufzeigen,
wie dies durch den Absolutwert der in der graphischen Darstellung
von 6 gezeigten dynamischen Federkonstante K4 nachgewiesen
ist.
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Nachstehend
ist unter Bezugnahme auf 11 eine
Motorhalterung 90 gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung erläutert.
Die gleichen Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
gelten auch bei diesem Ausführungsbeispiel
zum Zwecke der Identifizierung im Hinblick auf den Aufbau für die Funktion
entsprechenden Bauteile und es erfolgt keine wiederholende Beschreibung
dieser Bauteile.
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Bei
der Motorhalterung 90 ist anstelle der Arbeitsluftkammer 50 bei
dem ersten Ausführungsbeispiel
ein Bereich 92, der sich hinter der mittleren Kammer 70 befindet,
wobei die elastische Gummiplatte 44 dazwischen angeordnet
ist, in einer Fluidverbindung mit der Ausgleichskammer 38 durch
eine Vielzahl an Kommunikationslöchern
gehalten, die durch die obere Wand der unteren Vertiefung 39 hindurch
perforiert worden sind, wodurch der Bereich 92 im Wesentlichen
einen Teil der Ausgleichskammer 38 bildet. 12 zeigt
den schematischen Aufbau von der Motorhalterung 90, die
gemäß der vorstehend dargelegten
Beschreibung aufgebaut ist.
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Bei
der Motorhalterung 90 der vorliegenden Erfindung wird die
elastische Verformung der elastischen Gummiplatte 44, die
teilweise die Wand der mittleren Kammer 70 definiert, mittels
der Ausgleichskammer 38 ermöglicht, die sich hinter ihr
(die untere Seite in 11) befindet. Daher kann die
Motorhalterung 90 im Wesentlichen den gleichen Dämpfungseffekt
wie bei der Motorhalterung 88 des in 10 gezeigten
zweiten Ausführungsbeispiels
aufzeigen.
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D.
h. die Motorhalterung 90 hat einen Funktionsaufbau für eine Schwingung
mit einer niedrigen Frequenz und einer großen Amplitude, der denjenigen
von 5 identisch ist. Für eine Schwingung mit einer
mittleren Frequenz und einer mittleren Amplitude sieht die Motorhalterung 10 einen
Funktionsaufbau gemäß 13 vor,
der im Wesentlichen äquivalent
zu dem Aufbau in den 7 und 10 ist.
Für eine
Schwingung mit einer hohen Frequenz und einer geringen Amplitude
hat die Motorhalterung 90 einen Funktionsaufbau, der demjenigen
von 9 identisch ist.
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Unter
Bezugnahme auf 14 ist eine Motorhalterung 98 gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gezeigt, wobei sein Funktionsaufbau schematisch
dargestellt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel
haben auch die gleichen Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
Anwendung gefunden, um die im Hinblick auf die Funktion oder den
Aufbau entsprechenden Bauteile aufzuzeigen, und es erfolgt keine
wiederholte Beschreibung dieser Bauteile.
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Gemäß der Motorhalterung 98 von
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird eine Aktivluftdruckschwankung von außen zu der Arbeitskammer 50 aufgebracht,
die hinter der mittleren Kammer 70 ausgebildet ist und
der mittleren Kammer 70 gegenübersteht, wobei die elastische
Gummiplatte 44 zwischen ihnen angeordnet ist. Die aktive
oder dynamische Luftdruckschwankung kann auf die Arbeitsluftkammer 50 beispielsweise
derart aufgebracht werden, dass die Schaltvorgangssteuereinrichtung 82 ein
Steuersignal mit einer Phase, die der zu dämpfenden Schwingung entspricht,
auf der Grundlage eines Zündimpulssignals
oder einer anderen Eingabesignals, das der zu dämpfenden Schwingung entspricht,
erzeugt und das Schaltventil 76 auf der Grundlage des Steuersignals
für ein
abwechselndes Verbinden der Arbeitsluftkammer 50 mit der
Umgebung 78 und der Unterdruckquelle 80 bei hoher
Geschwindigkeit betreibt. In dieser Hinsicht kann die Unterdruckquelle 80 unter
Anwendung einer Unterdruckpumpe oder alternativ durch Ausnutzen
eines Unterdrucks vorgesehen werden, der von einem Lufteinlasssystem
eines Verbrennungsmotors von dem Fahrzeug erhältlich ist. Der Unterdruck
kann in einem Druckspeicher oder in einer anderen Vorrichtung gespeichert
werden.
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D.
h. die auf die Arbeitsluftkammer 50 aufzubringende aktive
Luftdruckschwankung hat eine Frequenz und ein Phase entsprechend
der zu dämpfenden
Zielschwingung. Diese aktive Luftdruckschwankung, die der Zielschwingung
entspricht, wird auf die Arbeitsluftkammer aufgebracht, wodurch
die elastische Gummiplatte 44 eine positive oder aktiv
elastische Verformung von ihr auf der Grundlage der Luftdruckschwankung
erfährt,
die auf die Arbeitsluftkammer 50 aufgebracht wird. Durch
diesen Aufbau wird der Fluiddruck in der mittleren Kammer 70 aktiv
gesteuert und wird auf die Hauptfluidkammer oder Primärfluidkammer 38 durch
den Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56 ausgeübt, womit
ein zwangsweise erfolgendes oder aktiv erfolgendes Steuern des Fluiddruckes
in der Primärfluidkammer 36 ermöglicht wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel arbeiten
das Schaltventil 76, die Umgebung 78, die Unterdruckquelle 80 und
die Luftleitung 54 miteinander zusammen, um eine Aktivdruckreguliervorrichtung
zu schaffen.
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Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
kann die Motorhalterung 98 einen aktiven Schwingungsdämpfungseffekt
aufzeigen. Beispielsweise kann die Motorhalterung 98 eine
sogenannte "Null-Feder" ausführen, indem
eine Fluiddruckschwankung, die in der Primärfluidkammer 36 aufgrund
einer eingegebenen Schwingung herbeigeführt wird, aufgehoben wird,
wobei die Motorhalterung 98 einen Absolutwert einer dynamischen
Federkonstante K5 aufzeigt, wie dies in der graphischen Darstellung
von 6 dargestellt ist. D. h. die dargestellten Motorhalterungen 10, 88 und 90 gemäß dem ersten
bis dritten Ausführungsbeispiel
haben alle eine passive Art, die passive Schwingungsdämpfungseffekte
aufzeigen. Insbesondere bei der Motorhalterung 10 von dem ersten
Ausführungsbeispiel werden
sowohl die Schaltvorgangssteuereinrichtung 82 als auch
das Schaltventil 76 beide genutzt, um eine Passivdruckhöhe in der
Arbeitsluftkammer zu regulieren. Anders ausgedrückt arbeiten die Schaltvorgangssteuereinrichtung 82 und
das Schaltventil 76 miteinander zusammen, um einen Statikdruckschaltmechanismus
bei der Motorhalterung 10 von dem ersten Ausführungsbeispiel
vorzusehen. Andererseits arbeiten bei der Motorhalterung 98 des
vorliegenden Ausführungsbeispiels
die Schaltvorgangssteuereinrichtung 82 und das Schaltventil 76 mit
der Umgebung 78 und der Unterdruckquelle 80 zusammen,
um einen Aktivdruckreguliermechanismus für ein aktives Steuern einer
Aktivluftdruckhöhe
in der Arbeitsluftkammer 50 vorgesehen. Durch ein Nutzen dieses
Aktivdruckreguliermechanismus kann die Motorhalterung 98 eine
noch mehr verbesserte Schwingungsdämpfungsleistung aufzeigen.
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Während das
gegenwärtig
bevorzugte Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung vorstehend detailliert lediglich zu veranschaulichenden Zweck
beschrieben ist, sollte verständlich
sein, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die Einzelheiten des
dargestellten Ausführungsbeispiels
beschränkt ist.
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Bei
den dargestellten Ausführungsbeispielen besteht
der Druckschwankungsübertragungsmechanismus
aus dem beweglichen Plattenelement in der Form einer beweglichen
Gummiplatte 62, deren Versatzbetrag begrenzt ist, wobei
die bewegliche Gummiplatte 62 in ihrer Dickenrichtung innerhalb
des begrenzten Hubbereiches frei versetzbar ist. Anstelle der beweglichen
Gummiplatte 62 kann eine elastische Gummilage angewendet
werden, die durch das Teilungselement 34 oder dergleichen
an einem Teil von ihr fest gestützt
ist und eine elastische Verformung erfährt, um eine Druckübertragung
zwischen der Primärfluidkammer 36 und
der mittleren Kammer 70 zu ermöglichen.
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Als
ein spezifisches Beispiel zeigt 15 eine
Motorhalterung 102 mit einer elastischen Gummilage anstelle
der beweglichen Gummiplatte 62. Zum Zwecke der Erleichterung
der Darlegung der Lehre der vorliegenden Erfindung sind die gleichen Bezugszeichen
wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
auch bei diesem Ausführungsbeispiel
verwendet worden, um den Aufbau oder die Funktion von entsprechenden
Bauteilen zu zeigen. Diese Motorhalterung 102 hat eine
elastische Gummilage 104 in einer scheibenartigen Form.
Diese elastische Gummilage 104 ist an ihrem Umfangsabschnitt
an einen fixierten Ring 105 durch eine Vulkanisation eines Gummimaterials
zum Ausbilden der selben verbunden. Der Fixierring 105 sitzt
im Presssitz in der mittleren Vertiefung 40 von dem Teilungselement 34 derart,
dass die elastische Gummilage 104 an ihrem Umfangsabschnitt
an dem offenen Endabschnitt der mittleren Vertiefung 40 feststehend
verbunden ist. Dieser Aufbau ermöglicht
eine Übertragung
der Fluiddruckschwankung zwischen der Primärfluidkammer 36 und
der mittleren Kammer 70 auf der Grundlage der elastischen
Verformung von dem mittleren Abschnitt der elastischen Gummilage 104,
die durch den Unterschied zwischen den beiden Fluiddrücken in
den beiden Kammern 36 und 70 verursacht wird, der
an entgegengesetzten Seiten der elastischen Gummilage 104 ausgeübt wird.
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Die
elastische Gummilage 104 kann daran angepasst sein, dass
sie einen Druckübertragungsbetrag
zwischen der Primärfluidkammer 36 und
der mittleren Kammer 70 begrenzt, indem ein Betrag ihrer
elastischen Verformung an sich begrenzt wird. Alternativ kann die
elastische Gummilage 104 noch genauer im Hinblick auf den
Betrag ihrer elastischen Verformung begrenzt werden, indem eine
Plane oder eine Leinwand oder dergleichen mit ihr verbunden wird.
Bei der in 15 gezeigte Motorhalterung 102 sind
die obere und die untere Stützplatte 58 und 60 an
den entgegengesetzten Seiten der elastischen Gummilage 104 angeordnet,
wobei zwischen ihnen ein vorgegebener axiale Abstand vorhanden ist,
so dass die elastische Gummilage 104 in einen Anlagekontakt
mit der oberen und der unteren Stützplatte 58 und 60 gebracht
wird, wodurch ein Betrag einer elastischen Verformung der elastischen
Gummilage 104 begrenzt wird.
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Die
bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
angewendete elastische Gummilage 104 hat einen ähnlichen
Aufbau wie die bewegliche Gummiplatte 62, was ihre Herstellung
erleichtert. Vorzugsweise sind die obere und die untere Stützplatte 58 und 60 vorgesehen,
um die elastische Verformung der elastischen Gummilage 104 zu
begrenzen, während
die elastische Gummilage 104 noch besser zu einer Verformung
bereit ist oder eine geringe dynamische Federkonstante als bei der
beweglichen Gummiplatte 62 aufweist, indem die Gummimaterialien oder
dergleichen in geeigneter Weise eingestellt werden. Wenn bei diesem
Aufbau die Motorhalterung 102 einer Schwingung mit einer
mittleren Frequenz und einer mittleren Amplitude ausgesetzt wird,
wird eine in der Primärfluidkammer 36 erzeugte
Fluiddruckschwankung effektiv auf die mittlere Kammer 70 über die
elastische Gummilage 104 selbst dann aufgebracht, wenn
die Arbeitsfluidkammer 50 der Umgebung 78 ausgesetzt
ist, und die in der mittleren Kammer 70 erzeugte Fluiddruckschwankung
wird nicht durch die elastische Gummilage 104 absorbiert, sondern
sie wird auf Grund der Wandfedersteifigkeit der elastischen Gummilage 104 wirkungsvoll
hervorgerufen. Somit wird ein ausreichender Betrag einer Fluidströmung durch
den zweiten Blendenkanal 74 erhalten, so dass die Motorhalterung 104 dazu
in der Lage ist, einen Schwingungsdämpfungseffekt aufgrund des
zweiten Blendenkanals 74 aufzuzeigen.
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Bei
der Motorhalterung 90 der passiven Art gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung kann in gleicher Weise die elastische
Gummilage 104 anstelle der elastischen Gummiplatte 44 angewendet
werden, wie dies in 16 gezeigt ist. Die gleichen
Bezugszeichen wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel sind bei diesem
Ausführungsbeispiel
verwendet worden, um die im Hinblick auf die Funktion und den Aufbau
entsprechende Bauteile darzustellen.
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Es
sollte offensichtlich sein, dass die vorliegende Erfindung nicht
auf die dargestellten Ausführungsbeispiele
im Hinblick auf den Aufbau des ersten und des zweiten Blendenkanals 72 und 74,
auf die Abstimmfrequenzen dieser Blendenkanäle, auf den Aufbau des Druckschwankungsübertragungsmechanismus,
auf den Aufbau der elastischen Gummiplatte 44 und der elastischen
Gummilage 104 zum Begrenzen des Vermögens zum Druckübertragen
und auf ihren Begrenzungsbetrag und auf den spezifischen Aufbau
von diesen Gummidruckregulierplatten begrenzt ist. Diese spezifischen
Merkmale können
in Abhängigkeit
von der erforderlichen Schwingungsdämpfungsleistung oder der Größe des Betrages
in geeigneter Weise variabel sein.
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Während die
vorliegende Erfindung auf Motorhalterungen eines Kraftfahrzeuges
bei den vorstehend dargelegten veranschaulichenden Ausführungsbeispielen
beschrieben ist, kann die vorliegende Erfindung in gleicher Weise
auf verschiedene andere Schwingungsdämpfungsvorrichtungen für eine Verwendung
bei verschiedenen Arten an Schwingungselementen angewendet werden,
bei denen ein Schwingungsdämpfungseffekt
für eine
Vielzahl an Frequenzbereichen oder über einen breiten Frequenzbereich
erforderlich ist.
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Es
sollte außerdem
verständlich
sein, dass die vorliegende Erfindung mit verschiedenen anderen Änderungen,
Abwandlungen und Verbesserungen ausgeführt werden kann, auf die Fachleute
kommen können,
ohne vom Umfang der in den beigefügten Ansprüchen definierten Erfindung
abzuweichen.
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Die
mit dem Fluid gefüllte
Schwingungsdämpfungsvorrichtung 10, 88, 90, 98, 102, 106 weist folgendes
auf: einen elastischen Körper 16 der
ein erstes und ein zweites Montageelement 12, 14 verbindet,
die eine Druckaufnahmekammer 36 definieren, die eine Druckschwankung
während
des Eingeben einer Schwingung erfährt; eine Ausgleichskammer 38,
die durch eine flexible Lage 32 zum Ermöglichen einer Volumenänderung
von ihr definiert ist; einen ersten Blendenkanal 72, der
die Druckaufnahmekammer und die Ausgleichskammer verbindet; eine
mittlere Kammer 70, die zwischen der Druckaufnahmekammer
und der Ausgleichskammer angeordnet ist; einen zweiten Blendenkanal 72,
der die Druckaufnahmekammer und die mittlere Kammer verbindet und
auf eine Frequenz abgestimmt ist, die höher als bei dem ersten Blendenkanal
ist; einen Druckschwankungsübertragungsmechanismus 56, der
zwischen der Druckaufnahmekammer und der mittleren Kammer angeordnet
ist, zum Zwecke einer begrenzten Druckübertragung zwischen den Kammern
durch ein begrenztes Versetzen von seinem beweglichen Element 62;
und eine Druckreguliergummiplatte 44, die die mittlere
Kammer definiert und die die Druckschwankung in der mittleren Kammer
durch ihre elastische Verformung reguliert.