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Die
Erfindung betrifft eine Brennstoffzelle, welche durch abwechselndes
Stapeln einer Membranelektrodenanordnung und von Separatoren gebildet
ist. Die Membranelektrodenanordnung enthält eine Anode, eine Kathode
und einen zwischen der Anode und der Kathode angeordneten Elektrolyt.
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Zum
Beispiel verwendet eine Festpolymerbrennstoffzelle eine Polymerionenaustauschermembran
als Festpolymerelektrolytmembran. Die Festpolymerelektrolytmembran
ist zwischen einer Anode und einer Kathode angeordnet, um eine Membranelektrodenanordnung
zu bilden. Die Anode und die Kathode ist jeweils aus Elektrodenkatalysator
und porösem
Kohlenstoff hergestellt. Die Membranelektrodenanordnung ist zwischen
Separatoren (bipolaren Platten) aufgenommen, um die Brennstoffzelle
zu bilden. Im Gebrauch werden allgemein eine vorbestimmte Anzahl
der Brennstoffzellen zusammengestapelt, um einen Brennstoffzellenstapel
zu bilden.
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In
der Brennstoffzelle wird ein Brenngas (Reaktionsgas), wie etwa ein
hauptsächlich
Wasserstoff enthaltendes Gas (nachfolgend auch als wasserstoffhaltiges
Gas bezeichnet), der Anode zugeführt.
Der Katalysator der Anode induziert eine chemische Reaktion des
Brenngases, um das Wasserstoffmolekül in Wasserstoffionen und Elektronen
aufzuspalten. Die Wasserstoffionen bewegen sich durch den Elektrolyt
zu der Kathode hin, und die Elektronen fließen durch eine externe Schaltung
zur Kathode, um eine elektrische Gleichstromenergie zu erzeugen.
Ein Oxidationsgas (Reaktionsgas), wie etwa ein hauptsächlich Sauerstoff
enthaltendes Gas (nachfolgend auch als sauerstoffhaltiges Gas bezeichnet)
wird der Kathode zugeführt.
An der Kathode kombinieren sich die Wasserstoffionen von der Anode
mit den Elektronen und dem Sauerstoff, unter Erzeugung von Wasser.
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In
der Brennstoffzelle ist ein Brenngasströmungsfeld auf dem zur Anode weisenden
Separator ausgebildet, um der Anode das Brenngas zuzuführen. Ein
Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld
ist auf dem zur Kathode weisenden Separator ausgebildet, um der
Kathode das sauerstoffhaltige Gas zuzuführen. Ferner ist ein Kühlmittelströmungsfeld
zwischen dem anodenseitigen Separator und dem kathodenseitigen Separator
vorgesehen, so dass ein Kühlmittel
entlang den Oberflächen
der Separatoren fließt.
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Normalerweise
sind die Separatoren dieses Typs aus Kohlenstoffmaterial hergestellt.
Jedoch hat es sich herausgestellt, dass es nicht möglich ist,
mit dem Kohlenstoffmaterial einen dünnen Separator herzustellen,
aufgrund von Faktoren, wie etwa der Festigkeit. Daher sind in letzter
Zeit Versuche vorgenommen worden, die Gesamtgröße und das Gewicht der Brennstoffzelle
mittels eines Separators zu reduzieren, der aus einer dünnen Metallplatte
gebildet ist (nachfolgend auch als Metallseparator bezeichnet). Im
Vergleich mit dem Kohlenstoffseparator hat der Metallseparator eine
höhere
Festigkeit, und es ist leicht möglich,
einen dünnen
Metallseparator herzustellen. Das gewünschte Reaktionsgasströmungsfeld kann
auf dem Metallseparator durch Pressformung ausgebildet werden, um
eine Dickenreduktion des Metallseparators zu erreichen.
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Zum
Beispiel enthält
eine in 18 gezeigte Brennstoffzelle 1 eine
Membranelektrodenanordnung 5 und ein Paar von Metallseparatoren 6a, 6b, die
die Membranelektrodenanordnung 5 aufnehmen. Die Membranelektrodenanordnung 5 enthält eine
Anode 2, eine Kathode 3 und eine zwischen der
Anode 2 und der Kathode 3 angeordnete Elektrolytmembran 4.
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Der
Metallseparator 6a hat an seiner zur Anode 2 weisenden
Seite ein Brenngasströmungsfeld 7a zum
Zuführen
eines Brenngases, wie etwa eines wasserstoffhaltigen Gases. Der
Metallseparator 6b hat an seiner zur Kathode weisenden
Seite auch ein Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld 7b zum Zuführen eines
sauerstoffhaltigen Gases, wie etwa der Luft. Die Metallseparatoren 6a, 6b haben
planare Bereiche 8a, 8b in Kontakt mit der Anode 2 und
der Kathode 3. Ferner sind Kühlmittelströmungsfelder 9a, 9b als Kühlmittelpassagen
auf Rückseiten
(den Kontaktoberflächen
gegenüberliegenden
Oberflächen) der
planaren Bereiche 8a, 8b ausgebildet.
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Jedoch
werden in den Metallseparatoren 6a, 6b die Formen
der Kühlmittelströmungsfelder 9a, 9b unvermeidlich
auf der Basis der Formen des Brenngas-Strömungsfelds 7a und
des Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfelds 7b bestimmt.
Insbesondere unterliegen beim Versuch, lange Nuten zu erreichen, unter
der Annahme, dass das Brenngasströmungsfeld 7a und das
Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld 7b Serpentinenströmungsnuten
aufweisen, die Formen der Kühlmittelströmungsfelder 9a, 9b signifikanten
Einschränkungen.
Daher ist die Strömungsrate
des Kühlmittels
in der Elektrodenoberfläche
ungleichmäßig.
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Somit
stagniert Kühlmittel
in einem bestimmten Bereich der Kühlmittelströmungsfelder 9a, 9b der Metallseparatoren 6a, 6b,
und das Kühlmittel
kann über
die Gesamtoberflächen
der Metallseparatoren 6a, 6b nicht gleichmäßig fließen. Daher
ist es schwierig, die Elektrodenoberflächen gleichmäßig zu kühlen, um
eine stabile Stromerzeugungsleistung zu erreichen.
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Im
Hinblick hierauf offenbart z.B. die JP-A-2002-75395 einen Separator
einer Brennstoffzelle. Der Separator ist ein Metallseparator und
enthält
zwei gewellte Metallplatten mit Gas-Strömungsfeldern, und eine gewellte
Metallzwischenplatte, die zwischen den zwei Metallplatten aufgenommen
ist. Die Metallzwischenplatte hat Kühlwasserströmungsfelder an beiden Oberflächen.
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Jedoch
hat gemäß der herkömmlichen
Technik der Metallseparator drei Metallplatten, einschließlich den
zwei Metallplatten mit den Gas-Strömungsfeldern und der einen
Zwischenmetallplatte mit den Kühlmittelströmungsfeldern
an ihren beiden Oberflächen.
Insbesondere, wenn daher eine große Anzahl von Metallseparatoren
gestapelt wird, um den Brennstoffzellenstapel zu bilden, ist die
Anzahl der Komponenten des Brennstoffzellenstapels groß, was die Herstellungskosten
erhöht,
und die Dimension in der Stapelrichtung der Metallseparatoren ist
groß.
Daher ist die Gesamtgröße des Brennstoffzellenstapels groß.
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Die
US 2003/0064277 A1 auf der der Oberbegriff von Anspruch 1 beruht,
zeigt eine Brennstoffzelle, die durch abwechselndes Stapeln einer
Membranelektrodenanordnung und von Separatoren in einer Stapelrichtung
gebildet ist, wobei die Membranelektrodenanordnung eine Anode und
eine Kathode sowie einen zwischen der Anode und der Kathode angeordneten
Elektrolyt enthält,
worin sich durch die Brennstoffzelle in der Stapelrichtung eine
Reaktionsgaspassage und eine Kühlmittelpassage
erstrecken; wobei jeder der Separatoren zumindest erste und zweite
Metallplatten enthält,
die zusammengestapelt sind; wobei die erste Metallplatte ein Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld
aufweist, das eine gekrümmte
Strömungspassage
zum Zuführen
eines sauerstoffhaltigen Gases entlang einer Elektrodenoberfläche der
Kathode enthält,
und die zweite Metallplatte ein Brenngasströmungsfeld aufweist, das eine gekrümmte Strömungspassage
zum Zuführen
eines Brenngases entlang einer Elektrodenoberfläche der Anode enthält; wobei
ein Kühlmittelströmungsfeld zwischen
den ersten und zweiten Metallplatten ausgebildet ist, um das Kühlmittel
entlang den Oberflächen
des Separators zuzuführen.
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Aus
keiner dieser bekannten Brennstoffzellen geht jedoch eine Brennstoffzelle
hervor, in welcher zwei Puffer und ein Vorsprung, der an einer von der
Kühlmittelpassage
entfernten Seite zumindest eines der Puffer vorgesehen ist um den
Kühlmittelfluss zu
begrenzen, angeordnet sind.
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Aufgabe
der Erfindung ist es daher, eine Brennstoffzelle mit einer einfachen
Struktur anzugeben, in der das Kühlmittel
gleichmäßig entlang
einer Oberfläche
eines Separators fließt
und sich die gewünschte
Stromerzeugungs leistung erreichen lässt.
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Zur
Lösung
der Aufgabe wird eine Brennstoffzelle nach Anspruch 1 angegeben.
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Erfindungsgemäß wird eine
Brennstoffzelle gebildet, indem eine Elektrolytelektrodenanordnung und
Separatoren abwechselnd in einer Stapelrichtung gestapelt werden.
Die Membranelektrodenanordnung enthält eine Anode und eine Kathode
und einen zwischen der Anode und der Kathode angeordneten Elektrolyt.
Eine Reaktionsgaspassage und eine Kühlmittelpassage erstrecken
sich durch die Brennstoffzelle in der Stapelrichtung.
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Jeder
der Separatoren enthält
zumindest erste und zweite Metallplatten, die zusammengestapelt
sind. Die erste Metallplatte hat ein Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld,
das eine gekrümmte
Strömungspassage
zum Zuführen
eines sauerstoffhaltigen Gases entlang einer Elektrodenoberfläche der Kathode
enthält,
und die zweite Metallplatte hat ein Brenngasströmungsfeld, das eine gekrümmte Strömungspassage
enthält,
um ein Brenngas entlang einer Elektrodenoberfläche der Anode zuzuführen.
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Ein
Kühlmittelströmungsfeld
ist zwischen den ersten und zweiten Metallplatten ausgebildet, um das
Kühlmittel
entlang den Oberflächen
des Separators zuzuführen.
Zumindest zwei Puffer sind von der Kühlmittelpassage in zumindest
zwei Richtungen getrennt und sind mit dem Kühlmittelströmungsfeld verbunden. Ein Vorsprung
erstreckt sich an einer Seite zumindest eines der Puffer von der
Kühlmittelpassage
weg, um den Fluss des Kühlmittels
zu begrenzen.
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Allgemein
haben die ersten und zweiten Metallplatten ein Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld und
ein Brenngasströmungsfeld.
Das Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld
und auch das Brenngasströmungsfeld
umfassen jeweils eine gekrümmte
Strömungspassage,
wie etwa eine Serpentinenströmungspassage.
Das Kühlmittelströmungsfeld
ist zwischen den ersten und zweiten Metallplatten ausgebildet. Daher
ist der Strömungszustand
des Kühlmittels in
dem Kühlmittelströmungsfeld
nicht gleichmäßig.
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Insbesondere
befinden sich zwischen den ersten und zwei Metallplatten Überlappungsabschnitte,
wo Stömungsnuten
miteinander überlappen,
und Kreuzungsabschnitte, wo Strömungsnuten
einander schneiden. In dem Überlappungsabschnitt
ist die Tiefe der Strömungsnut
groß,
und daher ist der Strömungsfeldwiderstand
klein. In dem Kreuzungsabschnitt ist die Tiefe der Strömungsnut
klein, und daher ist der Strömungsfeldwiderstand
groß.
In dem Kühlmittelströmungsfeld
sind die Überlappungsabschnitte
an entgegengesetzten Endabschnitten lang im Vergleich zu den Überlappungsabschnitten
an der mittleren Position, und das Kühlmittel fließt an den entgegengesetzten
Endpositionen problemlos.
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Im
Hinblick auf das obige Problem ist der Vorsprung zum Begrenzen der
Kühlmittelströmung an
der von der Kühlmittelpassage
entfernten Seite des Puffers an einer Position vorgesehen, wo das Kühlmittel
leicht fließt.
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Bevorzugt
umfasst die Reaktionsgaspassage eine Brenngaszuführpassage, eine Sauerstoffhaltiges-Gas-Zuführpassage,
eine Brenngasabführpassage
und eine Sauerstoffhaltiges-Gas-Abführpassage. Die Kühlmittelpassage
umfasst eine Kühlmittelzuführpassage
und eine Kühlmittelabführpassage. Die
Puffer enthalten zumindest zwei Einlasspuffer, die in zumindest
zwei Richtungen von der Kühlmittelzuführpassage
getrennt sind und mit dem Kühlmittelströmungsfeld
verbunden sind, und enthalten zumindest zwei Auslasspuffer, die
von der Kühlmittelabführpassage
in zumindest zwei Richtungen getrennt und mit dem Kühlmittelströmungsfeld
verbunden sind.
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Ferner
sind an der ersten Metallplatte bevorzugt ein erster Einlasspuffer,
der mit der Kühlmittelzuführpassage
verbunden ist, und ein erster Auslasspuffer, der mit der Kühlmittelabführpassage
verbunden ist, ausgebildet. Ein zweiter Einlasspuffer, der mit der
Kühlmittelzuführpassage
verbunden ist, und ein zweiter Auslasspuffer, der mit der Kühlmittelabführpassage
verbunden ist, sind an der zweiten Metallplatte an Positionen ausgebildet,
die sich von der Position des ersten Einlasspuffers und des ersten
Auslasspuffers unterscheiden.
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Ferner
erstrecken sich bevorzugt von sechs Passagen, die die Brenngaszuführpassage,
die Sauerstoffhaltiges-Gas-Zuführpassage,
die Kühlmittelzuführpassage,
die Brenngasabführpassage,
die Sauerstoffhaltiges-Gas-Abführpassage
und die Kühlmittelabführpassage
umfassen, drei Passagen durch ein Ende der Separatoren, und die
anderen drei Passagen erstrecken sich durch das andere Ende der Separatoren.
Die Kühlmittelzuführpassage
und die Kühlmittelabführpassage
sind an mittleren Positionen der entgegengesetzten Enden der Separatoren vorgesehen.
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Erfindungsgemäß ist der
Vorsprung an der Position vorgesehen, wo das Kühlmittel leicht fließt. An der
Position ist der Fluss des Kühlmittels
beschränkt.
Daher ist es möglich,
einen gleichmäßigen Kühlmittelfluss über das
Kühlmittelströmungsfeld
hinweg zu erreichen. Mit der einfachen Struktur fließt das Kühlmittel
gleichmäßig entlang
einer Oberfläche eines
Separators, und es ist möglich,
die gewünschte Stromerzeugungsleistung
zu erreichen.
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Die
obigen und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
ersichtlich, die bevorzugte Ausführungen
der vorliegenden Erfindung sind und als Ausführungsbeispiele gezeigt sind.
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1 ist
eine Explosionsperspektivansicht von Hauptkomponenten einer Brennstoffzelle
gemäß einer
ersten Ausführung;
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2 ist
eine Perspektivansicht eines Kühlmittelströmungsfelds
der Brennstoffzelle;
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3 ist
eine Vorderansicht des Kühlmittelströmungsfelds;
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4 ist
eine Querschnittsansicht der Brennstoffzelle entlang Linie IV-IV
in 3;
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5 ist
eine Querschnittsansicht der Brennstoffzelle entlang Linie V-V in 3;
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6 ist
eine Querschnittsansicht der Brennstoffzelle entlang Linie VI-VI
in 3;
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7 ist
eine Querschnittsansicht der Brennstoffzelle entlang Linie VII-VII
in 3;
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8 zeigt
eine Oberfläche
einer ersten Metallplatte der Brennstoffzelle;
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9 zeigt
eine andere Oberfläche
der ersten Metallplatte;
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10 zeigt
eine Oberfläche
einer zweiten Metallplatte einer Brennstoffzelle;
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11 zeigt
die andere Oberfläche
der zweiten Metallplatte;
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12 zeigt
die Strömungsrate
des Kühlmittels
in einem Vergleichsbeispiel, wo kein Vorsprung vorgesehen ist;
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13 zeigt
die Strömungsrate
des Kühlmittels
in der ersten Ausführung;
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14 ist
eine Querschnittsansicht eines der Vorsprünge der Brennstoffzelle gemäß einer zweiten
Ausführung;
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15 ist
eine Querschnittsansicht des anderen der Vorsprünge der Brennstoffzelle;
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16 ist
eine Querschnittsansicht eines der Vorsprünge der Brennstoff zelle gemäß einer
dritten Ausführung;
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17 ist
eine Querschnittsansicht des anderen der Vorsprünge der Brennstoffzelle; und
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18 ist
eine Querschnittsansicht einer Brennstoffzelle, die durch Aufnahme
einer Membranelektrodenanordnung zwischen einem Paar von Metallseparatoren
gebildet ist.
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1 ist
eine Explosionsperspektivansicht von Hauptkomponenten einer Brennstoffzelle 10 gemäß einer
ersten Ausführung. 2 ist
eine Perspektivansicht eines Kühlmittelströmungsfelds
(später beschrieben) 42 der
Brennstoffzelle. 3 ist eine Vorderansicht des
Kühlmittelströmungsfelds 42.
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Die
Brennstoffzelle 10 wird gebildet, indem eine Membranelektrodenanordnung 12 und
Separatoren 13 abwechselnd gestapelt werden. Jeder der Separatoren 13 enthält erste
und zweite Metallplatten 14, 16, die zusammengestapelt
sind (siehe 1 und 4 bis 7).
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Wie
in 1 gezeigt, sind am einen Ende der Brennstoffzelle 10 in
einer mit einem Pfeil B angegebenen horizontalen Richtung eine Sauerstoffhaltiges-Gas-Zuführpassage 20a zum
Zuführen
eines sauerstoffhaltigen Gases, eine Kühlmittelzuführpassage 22a zum
Zuführen
eines Kühlmittels
sowie eine Brenngasabführpassage 24b zum
Abführen
eines Brenngases, wie etwa eines wasserstoffhaltigen Gases, vertikal
in einer mit einem Pfeil C angegebenen Richtung angeordnet. Die
Sauerstoffhaltiges-Gas-Zuführpassage 20a,
die Kühlmittelzuführpassage 22a und
die Brenngasabführpassage 24b erstrecken
sich durch die Brennstoffzelle 10 in der mit einem Pfeil
A angegebenen Stapelrichtung.
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Am
anderen Ende der Brennstoffzelle 10 in der mit dem Pfeil
B angegebenen Richtung sind eine Brenngaszuführpassage 24a zum
Zuführen
des Brenngases, eine Kühlmittelabführpassage 22b zum Abführen des
Kühlmittels
sowie eine Sauerstoffhaltiges-Gas-Abführpassage 20b zum
Abführen
des sauerstoffhaltigen Gases in der mit dem Pfeil C angegebenen
Richtung angeordnet. Die Brenngaszuführpassage 24a, die
Kühlmittelabführpassage 22b und die
Sauerstoffhaltiges-Gas-Abführpassage 20b erstrecken
sich durch die Brennstoffzelle 10 in der mit dem Pfeil
A angegebenen Richtung.
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Die
Membranelektrodenanordnung 12 umfasst eine Anode 28,
eine Kathode 30 und eine zwischen der Anode 28 und
der Kathode 30 angeordnete Festpolymerelektrolytmembran 26.
Die Festpolymerelektrolytmembran 26 wird gebildet, indem
zum Beispiel eine dünne
Membran aus Perfluorsulfonsäure
mit Wasser imprägniert
wird.
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Mittelpositionen
an entgegengesetzten Enden der Anode 28 und der Kathode 30 in
der mit dem Pfeil B angegebenen Richtung sind weggeschnitten, um
die Kühlmittelzuführpassage 22a und
die Kühlmittelabführpassage 22b vorzusehen.
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Die
Anode 28 und die Kathode 30 haben jeweils eine
Gasdiffusionsschicht (nicht gezeigt), wie etwa Kohlepapier, und
eine Elektrodenkatalysatorschicht (nicht gezeigt) aus einer Platinlegierung,
die auf den porösen
Kohlenstoffpartikeln aufgelagert ist. Die Kohlenstoffpartikel werden
gleichmäßig über die Oberfläche der
Gasdiffusionsschicht abgelagert. Die Elektrodenkatalysatorschicht
der Kathode 30 und die Elektrodenkatalysatorschicht der
Anode 28 sind auf beiden Oberflächen der Festpolymerelektrolytmembran 26 jeweils
ausgebildet.
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Wie
in den 1 und 8 gezeigt, hat die erste Metallplatte 14 ein
Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld 32 auf
ihrer zur Membranelektrodenanordnung 12 weisenden Oberfläche 14a. Das
Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld 32 ist
mit der Sauerstoffhaltiges-Gas-Zuführpassage 20a und der
Sauerstoffhaltiges-Gas-Abführpassage 20b verbunden.
Das Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld 32 ist
mit einem Einlasspuffer 34a nahe der Sauerstoffhalti ges-Gas-Zuführpassage 20a verbunden, und
ist mit einem Auslasspuffer 34b nahe der Sauerstoffhaltiges-Gas-Abführpassage 20b verbunden. Der
Einlasspuffer 34a ist mit der Sauerstoffhaltiges-Gas-Zbführpassage 20a durch
Verbindungsnuten 36a verbunden, und der Auslasspuffer 34b ist
mit der Sauerstoffhaltiges-Gas-Abführpassage 20b durch
Verbindungsnuten 36b verbunden.
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Der
Einlasspuffer 34a und der Auslasspuffer 34b sind
durch eine Mehrzahl von Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsnuten 32a des
Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfelds 32 verbunden.
Die Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsnuten 32a haben
ein Serpentinenmuster, um zu erlauben, dass das sauerstoffhaltige
Gas in der mit dem Pfeil B angegebenen Richtung hin- und herfließt und sich
in der mit dem Pfeil C angegebenen Richtung bewegt. Die Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsnuten 32a sind
Serpentinennuten einschließlich
zweier Umlenkbereiche und dreier gerader Bereiche in der mit dem
Pfeil B angegebenen Richtung.
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Eine
Oberfläche 14b der
ersten Metallplatte 14 und eine Oberfläche 16a der zweiten
Metallplatte 16 stehen einander gegenüber. Wenn die erste Metallplatte 14 und
die zweite Metallplatte 16 zusammengestapelt werden, wird
das Kühlmittelströmungsfeld 42 zwischen
der Oberfläche 14b und
der Oberfläche 16a gebildet.
Wie in den 2 und 3 gezeigt,
enthält
das Kühlmittelströmungsfeld 42 zum Beispiel
zwei Einlasspuffer 44, 46 nahe entgegengesetzten
Enden der Kühlmittelzuführpassage 22a in der
mit dem Pfeil C angegebenen Richtung, und enthält zum Beispiel zwei Auslasspuffer 48, 50 nahe
entgegengesetzten Enden der Kühlmittelabführpassage 22b in
der mit dem Pfeil C angegebenen Richtung.
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Die
Kühlmittelzuführpassage 22a und
die Einlasspuffer 44, 46 sind jeweils mit zwei
Einlassströmungsnuten 52, 54 verbunden,
und die Kühlmittelabführpassage 22b und
die Auslasspuffer 48, 50 sind jeweils durch zwei
Auslassströmungsnuten 56, 58 verbunden.
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Das
Kühlmittelströmungsfeld 42 enthält geradlinige
lange Strömungsnuten 60, 62, 64 und 66, die
sich an unteren Positionen in der mit dem Pfeil B angegebenen Richtung
erstrecken, und gerade lange Strömungsnuten 68, 70, 72 und 74,
die sich an oberen Positionen in der mit dem Pfeil B angegebenen
Richtung erstrecken. Ferner sind gerade Strömungsnuten 76, 78,
die sich in der mit dem Pfeil B angegebenen Richtung über eine
vorbestimmte Distanz erstrecken, zwischen der geraden Strömungsnut 66 und
der geraden Strömungsnut 68 vorgesehen.
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Die
geraden Strömungsnuten 60 bis 74 sind durch
gerade Strömungsnuten 80, 82 verbunden,
die sich in der mit dem Pfeil C angegebenen Richtung erstrecken.
Die geraden Strömungsnuten 62 bis 72, 76 und 78 sind
miteinander durch gerade Strömungsnuten 84, 86,
verbunden, die sich in der mit dem Pfeil C angegebenen Richtung
erstrecken. Die geraden Strömungsnuten 64, 66 und 76 und
die geraden Strömungsnuten 68, 70 und 78 sind
miteinander durch gerade Strömungsnuten 88, 90 verbunden,
die sich jeweils diskontinuierlich in der mit dem Pfeil C angegebenen
Richtung erstrecken.
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Das
Kühlmittelströmungsfeld 42 ist
teilweise durch die erste Metallplatte 14 definiert und
ist teilweise durch die zweite Metallplatte 16 definiert.
Das Kühlmittelströmungsfeld 42 wird
zwischen der ersten Metallplatte 14 und der zweiten Metallplatte 16 gebildet,
wenn die erste Metallplatte 14 und die zweite Metallplatte 16 zusammengestapelt
werden.
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Wie
in 9 gezeigt, ist ein Teil des Kühlmittelströmungsfelds 42 an der
Oberfläche 14b der
ersten Metallplatte 14 ausgebildet. Rippen an der Oberfläche 14b der
ersten Metallplatte 14, die durch die Nuten des Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfelds 32 an
der Oberfläche 14a der
ersten Metallplatte 14 gebildet sind, sind zum weiteren
Verständnis
nicht gezeigt. Ähnlich
sind in 10 Rippen an der Oberfläche 16b der
zweiten Metallplatte 16, die durch die Nuten des Brenngasströmungsfelds 98 an
der Oberfläche 16a der
zweiten Metallplatte 16 gebildet sind, nicht gezeigt.
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Ein
Einlasspuffer 44, der mit der Kühlmittelzuführpassage 22a verbunden
ist, und ein Auslasspuffer 50, der mit der Kühlmittelabführpassage 22b verbunden
ist, sind an der Oberfläche 14b vorgesehen.
An der Oberfläche 14b erstrecken
sich Nuten 60a bis 78a als Teil der geraden Strömungsnuten 60 bis 78 in
der mit dem Pfeil B angegebenen Richtung über vorbestimmte Distanzen,
und die Nuten 80a bis 90a als Teil der geraden
Strömungsnuten 80 bis 90 erstrecken
sich in der mit dem Pfeil C angegebenen Richtung über vorbestimmte
Distanzen.
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Ein
Vorsprung 92a zum Begrenzen des Kühlmittelflusses ist an einer
von der Kühlmittelzuführpassage 22a entfernten
Seite des Einlasspuffers 44 vorgesehen, d.h. an einer unteren
Endposition des Kühlmittelströmungsfelds 42 (siehe 6 und 9).
Ferner ist ein Vorsprung 92b zum Begrenzen des Kühlmittelflusses
an einer von der Kühlmittelabführpassage 22b entfernten
Seite des Auslasspuffers 50 vorgesehen, d.h. an einer oberen
Endposition des Kühlmittelströmungsfelds 42.
Die Vorsprünge 92a, 92b sind
durch Pressformung integral an der ersten Metallplatte 14 ausgebildet
und bilden Vertiefungen an der Oberfläche 14a. Die Vertiefungen
fungieren als Verschlussstrukturen, um den Eintritt des sauestoffhaltigen
Gases zu verhindern.
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Ein
erstes Dichtungselement 94 ist durch Spritzguss integral
auf den Oberflächen 14a, 14b der ersten
Metallplatte 14 ausgebildet, um den Außenrand der ersten Metallplatte 14 zu überdecken
(aufzunehmen). Das erste Dichtungselement 94 ist eine Flachdichtung,
die eine Liniendichtung 94a enthält, wie in 8 gezeigt.
Die Liniendichtung 94a ist um die Sauerstoffhaltiges-Gas-Zuführpassage 20a,
die Sauerstoffhaltiges-Gas-Abführpassage 20b sowie das
Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld 32 herum ausgebildet,
um eine Leckage des sauerstoffhaltigen Gases zu verhindern. Die
Liniendichtung 94a enthält Trennwände der
Verbindungsnuten 36a, 36b.
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Wie
in 10 gezeigt, sind ein Einlasspuffer 46 und
ein Auslasspuffer 48 an der Oberfläche 16a der zweiten
Metallplatte 16 ausgebildet. An der Oberfläche 16a erstrecken
sich Nuten 60b bis 78b als Teil gerader Strömungsnuten 60 bis 78 in
der mit dem Pfeil B angegebenen Richtung über vorbestimmte Distanzen,
und Nuten 80b bis 90b als Teil der geraden Strömungsnuten 80 bis 90 erstrecken
sich in der durch den Pfeil C angegebenen Richtung über vorbestimmte
Distanzen.
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In
dem Kühlmittelströmungsfeld 42 weisen an
einem Teil der geraden Strömungsnuten 60 bis 78, die
sich in der mit dem Pfeil B angegebenen Richtung erstrecken, die
Nuten 60a bis 78a und die Nuten 60b bis 78b aufeiannder
zu, um ein Hauptströmungsfeld zu
bilden. Die Querschnittsfläche
des Hauptströmungsfelds
in dem Kühlmittelströmungsfeld 42 ist doppelt
so groß wie
die Querschnittsfläche
des anderen Teils des Kühlmittelströmungsfelds 42 (siehe 2 und 3).
Die geraden Strömungsnuten 80 bis 90 sind
teilweise durch Nuten an beiden Oberflächen 14b, 16a der
ersten und zweiten Metallplatten 14, 16 definiert,
teilweise an einer Oberfläche 14b der ersten
Metallplatte 14 definiert und teilweise an einer Oberfläche 16a der
zweiten Metallplatte 16 definiert.
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Wie
in 10 gezeigt, ist ein Vorsprung 96a zum
Begrenzen des Kühlmittelflusses
an einer von der Kühlmittelzuführpassage 22a entfernten
Seite des Einlasspuffers 46 vorgesehen, d.h. an einer oberen
Endposition des Kühlmittelströmungsfelds 42. Ferner
ist ein Vorsprung 96b zum Begrenzen des Kühlmittelflusses
an einer von der Kühlmittelabführpassage 22b entfernten
Seite des Auslasspuffers 48 vorgesehen, d.h. an einer unteren
Endposition des Kühlmittelströmungsfelds 42.
Wie in 11 gezeigt, bilden die Vorsprünge 96a, 96b Vertiefungen
an der Oberfäche 16b.
Die Vertiefungen fungieren als Verschlussstrukturen, um den Eintritt
des Brenngases zu verhindern.
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Die
zweite Metallplatte 16 hat an ihrer zur Membranelektrodenanordnung 12 weisenden
Oberfläche 16b ein
Brenngasströmungsfeld 98.
Das Brenngasströmungsfeld 98 ist
mit einem Einlasspuffer 100a nahe der Brenngas zuführpassage 24a verbunden
und ist mit einem Auslasspuffer 100b nahe der Brenngasabführpassage 24b verbunden.
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Der
Einlasspuffer 100a ist mit der Brenngaszuführpassage 24a durch
eine Mehrzahl von Verbindungsnuten 102a verbunden, und
der Auslasspuffer 100b ist mit den Brenngasabführpassagen 24b durch eine
Mehrzahl von Verbindungsnuten 102b verbunden. Das Brenngasströmungsfeld 98 umfasst
eine Mehrzahl von Brenngas-Strömungsnuten 98a mit
einem Serpentinenmuster, um zu erlauben, dass das Brenngas in der
mit dem Pfeil B angegebenen Richtung hin- und herfließt und sich
in der mit dem Pfeil C angegebenen Richtung bewegt. Die Brenngas-Strömungsnuten 98a sind
Serpentinennuten, die zwei Umlenkbereiche und drei gerade Bereiche
enthalten.
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Ein
zweites Dichtungselement 104 ist durch Spritzguss integral
auf den Oberflächen 16a, 16b der zweiten
Metallplatte 16 ausgebildet, um den Außenrand der zweiten Metallplatte 16 abzudecken
(aufzunehmen). Das zweite Dichtungselement 104 ist eine Flachdichtung,
die eine in 10 gezeigte Liniendichtung 104a und
eine in 11 gezeigte Liniendichtung 104b enthält. Die
Liniendichtung 104a ist um die Kühlmittelzuführpassage 22a, die
Kühlmittelabführpassage 22b und
das Kühlmittelströmungsfeld 42 herum
ausgebildet, um eine Leckage des Kühlmittels zu verhindern. Die
Liniendichtung 104b ist um die Brenngaszuführpassage 24a,
die Brenngasabführpassage 24b und
das Brenngasströmungsfeld 98 herum
ausgebildet, um die Leckage des Brenngases zu verhindern.
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Die
Liniendichtung 104a enthält Trennwände der Einlassströmungsnuten 52, 54 sowie
Trennwände
der Auslassströmungsnuten 56, 58 (siehe 10).
Die Liniendichtung 104b enthält Trennwände der Verbindungsnuten 102a, 102b (siehe 11).
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Nachfolgend
wird der Betrieb der Brennstoffzelle gemäß der ersten Ausführung beschrieben.
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Wie
in 1 gezeigt, wird ein sauerstoffhaltiges Gas der
Sauerstoffhaltiges-Gas-Zuführpassage 20a zugeführt, wird
ein Brenngas wie etwa wasserstoffhaltiges Gas der Brenngaszuführpasssage 24a zugeführt und
wird ein Kühlmittel
wie etwa reines Wasser, ein Ethylenglykol oder ein Öl der Kühlmittelzuführpassage 22a zugeführt.
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Das
sauerstoffhaltige Gas fließt
von der Sauerstoffhaltiges-Gas-Zuführpassage 20a in das
Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsfeld 32 der
ersten Metallplatte 14. Wie in 8 gezeigt,
fließt
das sauerstoffhaltige Gas durch den Einlasspuffer 34a und
wird in die Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsnut 32a verteilt.
Das sauerstoffhaltige Gas fließt
durch die Sauerstoffhaltiges-Gas-Strömungsnut 32a in
einem Serpentinenmuster entlang der Kathode 30 der Membranelektrodenanordnung 12.
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Das
Brenngas fließt
von der Brenngaszuführpassage 24a in
das Brenngasströmungsfeld 98 der
zweiten Metallplatte 16. Wie in 11 gezeigt, fließt das Brenngas
durch den Einlasspuffer 100a und wird in die Brenngas-Strömungsnuten 98a verteilt.
Das Brenngas fließt
durch die Brenngas-Strömungsnuten 98a in
einem Serpentinenmuster entlang der Anode 28 der Membranlektrodenanordnung 12.
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Somit
werden in der Membranelektrodenanordnung 12 das der Kathode 30 zugeführte sauerstoffhaltige
Gas und das der Anode 28 zugeführte Brenngas in den elektrochemischen
Reaktionen an den Katalysatorschichten der Kathode 30 und
der Anode 28 verbraucht, um Elektrizität zu erzeugen.
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Nachdem
das sauerstoffhaltige Gas an der Kathode 30 verbraucht
ist, fließt
das sauerstoffhaltige Gas in die Sauerstoffhaltiges-Gas-Abführpasssage 20b durch
den Auslasspuffer 34b (siehe 8). Ähnlich fließt, nachdem
das Brenngas an der Anode 28 verbraucht ist, das Brenngas
in die Brenngasabführpassage 24b durch
den Auslasspuffer 100b (siehe 11).
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Das
den Kühlmittelzuführpassagen 22a zugeführte Kühlmittel
fließt
in das Kühlmittelströmungsfeld 42 zwischen
den ersten und zweiten Metallplatten 14, 16. Wie
in den 2 bis 5 gezeigt, fließt das Kühlmittel
von der Kühlmittelzuführpassage 22a durch
die Einlassströmungsnuten 52, 54 in
der mit dem Pfeil C angegebenen Richtung und fließt in die Einlasspuffer 44, 46.
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Das
Kühlmittel
wird von den Einlasspuffern 44, 46 in die geraden
Strömungsnuten 60 bus 78 horizontal
in der mit dem Pfeil B angegebenen Richtung verteilt. Das Kühlmittel
fließt
auch durch die geraden Strömungsnuten 80 bis 90.
Somit kann das Kühlmittel
der gesamten Stromerzeugungsoberfläche der Membranelektrodenanordnung 12 zugeführt werden. Dann
fließt
das Kühlmittel
durch die Auslasspuffer 48, 50 und wird in die
Kühlmittelabführpassage 22b durch
die Auslassströmungsnuten 56, 58 ausgegeben.
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In
der ersten Ausführung,
wie in den 2 und 3 gezeigt,
hat in dem Kühlmittelströmungsfeld 42 das
Hauptströmungsfeld
der geraden Strömungsnuten 60 bis 78,
die sich in der mit dem Pfeil B angegebenen Richtung erstrecken,
eine große
Querschnittsfläche.
Die Nuten des Hauptströmungsfelds sind
an den Außenpositionen
in der mit dem Pfeil C angegebenen vertikalen Richtung lang. Insbesondere
sind von den geraden Strömungsnuten 60 bis 78 die
geraden Strömungsnuten 66, 68 am
kürzesten, und
die Strömungsnuten 60, 76 sind
am längsten. Die
Differenz zwischen den Längen
der Strömungsnuten
des Hauptströmungsfelds
ist ziemlich groß. Wenn
das Kühlmittel
von dem Einlasspuffer 44 zu den geraden Fließnuten 66, 68 fließt, tritt
das Kühlmittel
durch die Kreuzungsbereiche hindurch, wo der Strömungsfeldwiderstand groß ist. Wenn
ferner das Kühlmittel
von den geraden Strömungsnuten 66, 68 zu
dem Auslasspuffer 48 fließt, tritt das Kühlmittel wieder
durch die Kreuzungsbereiche hindurch. Daher ist die Fließrate des
Kühlmittels
in den geraden Strömungsnuten 66, 68b klein.
Somit könnte
die Fließrate
des Kühlmittels,
das entlang den geraden Strömungsnuten 66 bis 78 in
der mit dem Pfeil B angegebenen Richtung fließt, ungleichmäßig sein.
Die Fließrate
des Kühlmittels,
das durch die geraden Strömungsnuten 60, 74 an
oberen und unteren entgegengesetzten Endabschnitten fließt, kann
signifikant zunehmen.
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Zur
Lösung
des Problems sind in der ersten Ausführung die Vorsprünge 92a, 96b zum
Begrenzen des Kühlmittelflusses
an den Unterseiten des Einlasspuffers 44 bzw. des Auslasspuffers 48 ausgebildet. Ähnlich sind
die Vorsprünge 96a, 92b zum
Begrenzen des Kühlmittelflusses
an den Oberseiten des Einlasspuffers 46 bzw. des Auslasspuffers 50 ausgebildet.
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Wie
in 6 gezeigt, kontaktiert an dem Einlasspuffer 44 der
Vorsprung 92a, der an der Oberfläche 14b der ersten
Metallplatte 14 vorgesehen ist, die Oberfläche 16a der
zweiten Metallplatte 16, um den Kühlmittelfluss zu begrenzen.
Wie in 7 gezeigt, kontaktiert an dem Einlasspuffer 46 der
Vorsprung 96a an der zweiten Metallplatte 16 die
Oberfläche 14b der
ersten Metallplatte 14 zum Begrenzen des Kühlmittelflusses.
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Ähnlich kontaktiert
an den Auslasspuffern 48, 50 der Vorsprung 96b der
zweiten Metallplatte 16 die Oberfläche 14b der ersten
Metallplatte 14, und der Vorsprung 92b der ersten
Metallplatte 14 kontaktiert die Oberfläche 16a der zweiten
Metallplatte 16 zum Begrenzen des Kühlmittelflusses.
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Somit
wird der Kühlmittelfluss
an entgegengesetzten Endpositionen in der mit dem Pfeil C angegebenen
Richtung begrenzt (an den oberen und unteren Endpositionen des Kühlmittelströmungsfelds 42).
Daher ist es mgölich,
den gleichmäßigen Kühlmittelfluss
in der mit dem Pfeil B angegebenen Richtung über die gesamten geraden Strömungsnuten 60 bis 78 zu
erreichen.
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Es
wurde ein Experiment durchgeführt,
um die Fließrate
des durch das Kühlmittelströmungsfelds 42 fließenden Kühlmittels
zu erkennen, in einem Fall, wo die Vorsprünge 92a, 96a, 96b, 92b an
den Einlasspuffern 44, 46 und den Auslasspuffern 48, 50 nicht vorgesehen
waren. Das Ergebnis des Ex perimentes ist in 12 gezeigt.
In 12 ist die Fließrate des Kühlmittels an den oberen und
unteren Endpositionen des Kühlmittelströmungsfelds 42 groß. Ferner
ist die Fließrate
des Kühlmittels
in den geraden Strömungsnuten 66, 68 klein.
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Da
im Gegensatz hierzu in der ersten Ausführung von 13 die
Vorsprünge 92a, 96a, 96b, 92b an
den oberen und unteren Endpositionen des Kühlmittelströmungsfelds 42 vorgesehen
sind, wird eine gleichmäßige Fließrate des
Kühlmittels
in der mit dem Pfeil C angegebenen Richtung erreicht. Somit wird
in der ersten Ausführung
mit einer einfachen Struktur das Kühlmittels gleichmäßig und
zuverlässig in
der Oberfläche
des Separators zugeführt,
und es kann die gewünschte
Stromerzeugungsleistung erreicht werden.
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14 ist
eine Querschnittsansicht eines Vorsprungs 92c einer Brennstoffzelle 10a gemäß einer
zweiten Ausführung. 15 ist
eine Querschnittsansicht eines Vorsprungs 96c der Brennstoffzelle 10a.
Jene Bauteile, die mit jenen der Brennstoffzelle 10 gemäß der ersten
Ausführung
identisch sind, sind mit den gleichen Bezugszahlen versehen, und
eine Beschreibung davon wird weggelassen. Ähnlich sind in einer später beschriebenen
dritten Ausführung jene
Bauteile, die mit denen der Brennstoffzelle 10 gemäß der ersten
Ausführung
identisch sind, mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet, und eine
Beschreibung davon wird weggelassen.
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Der
Vorsprung 92c umfasst einen Vorsprung 110, der
an der Oberfläche 14b der
ersten Metallplatte 14 ausgebildet ist. Der Vorsprung 110 ist
aus Gummimaterial hergestellt und ist integral auf der Oberfläche 14b der
ersten Metallplatte 14 ausgebildet. Der Vorsprung 110 kontaktiert
die Oberfläche 16a der zweiten
Metallplatte 16, um den Kühlmittelfluss zu begrenzen. Ähnlich umfasst,
wie in 15 gezeigt, der Vorsprung 96c einen
Vorsprung 112 aus Gummimaterial, der integral auf der Oberfläche 16a der zweiten
Metallplatte 16 ausgebildet ist. Der Vorsprung 112 kontaktiert
die Oberfläche 14b der
ersten Metallplatte 14, um den Kühlmittelfluss zu begrenzen.
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In
der zweiten Ausführung
sind die Vorsprünge 110, 112 jeweils
integral auf den ersten und zweiten Metallplatten 16, 14 ausgebildet,
unter Verwendung von Gummimaterial. In der zweiten Ausführung können die
gleichen Vorteile wie in der ersten Ausführung, in der die Vorsprünge 92a, 96a durch
Pressformung vorgesehen sind, erhalten werden.
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16 ist
eine Querschnittsansicht eines Vorsprungs 92d der Brennstoffzelle 10b gemäß einer dritten
Ausführung. 17 ist
eine Querschnittsansicht eines Vorsprungs 96d der Brennstoffzelle 10b.
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Der
Vorsprung 92d umfasst einen aus Gummi hergestellten Vorsprung 114 und
ist vorab in einer vorbestimmten Form ausgebildet. Der Vorsprung 114 wird
an der Oberfläche 14b der
ersten Metallplatte 14 angebracht. Der Vorsprung 114 kontaktiert
die Oberfläche 16a der
zweiten Metallplatte 16. Ähnlich umfasst, wie in 17 gezeigt,
der Vorsprung 96d einen aus Gummi hergestellten Vorsprung 116,
und ist vorab in einer vorbestimmten Form ausgebildet. Der Vorsprung 116 wird
an der Oberfläche 16b der
zweiten Metallplatte 16 angebracht. Der Vorsprung 116 kontaktiert
die Oberfläche 14b der
ersten Metallplatte 14. Somit können in der dritten Ausführung die
gleichen Vorteile wie in den ersten und zweiten Ausführungen
erhalten werden.
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Eine
erfindungsgemäße Brennstoffzelle
(10) ist durch abwechselndes Stapeln einer Membranelektrodenanordnung
(12) und von Separatoren (13) gebildet. Jeder
der Separatoren (13) enthält erste und zweiten Metallplatten
(14, 16). Ein Kühlmittelströmungsfeld (42) ist
zwischen den ersten und zweiten Metallplatten (14, 16)
ausgebildet. Das Kühlmittelströmungsfeld
(42) ist mit Einlasspuffern (44, 46) und
Auslasspuffern (48, 50) verbunden. Vorsprünge (92a, 96a und 96b, 92b)
zum Begrenzen des Kühlmittelflusses
sind an den Einlasspuffern (44, 46) und den Auslasspuffern
(48, 50) an oberen und unteren entgegengesetzten
Endpositionen des Kühlmittelströmungsfelds
(42) vorgesehen.