DE102004058572A1 - Antriebsachse - Google Patents
Antriebsachse Download PDFInfo
- Publication number
- DE102004058572A1 DE102004058572A1 DE200410058572 DE102004058572A DE102004058572A1 DE 102004058572 A1 DE102004058572 A1 DE 102004058572A1 DE 200410058572 DE200410058572 DE 200410058572 DE 102004058572 A DE102004058572 A DE 102004058572A DE 102004058572 A1 DE102004058572 A1 DE 102004058572A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drive axle
- differential gear
- gear
- axle according
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 230000000694 effects Effects 0.000 title abstract description 4
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 6
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 2
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- FGRBYDKOBBBPOI-UHFFFAOYSA-N 10,10-dioxo-2-[4-(N-phenylanilino)phenyl]thioxanthen-9-one Chemical compound O=C1c2ccccc2S(=O)(=O)c2ccc(cc12)-c1ccc(cc1)N(c1ccccc1)c1ccccc1 FGRBYDKOBBBPOI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 241000446313 Lamella Species 0.000 description 1
- 230000000740 bleeding effect Effects 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 239000000565 sealant Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/04—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
- B60K17/16—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of differential gearing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/04—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
- B60K17/14—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing the motor of fluid or electric gearing being disposed in, or adjacent to, traction wheel
- B60K17/145—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing the motor of fluid or electric gearing being disposed in, or adjacent to, traction wheel the electric gearing being disposed in or adjacent to traction wheel
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K1/00—Arrangement or mounting of electrical propulsion units
- B60K2001/001—Arrangement or mounting of electrical propulsion units one motor mounted on a propulsion axle for rotating right and left wheels of this axle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arrangement Of Transmissions (AREA)
- Retarders (AREA)
Abstract
Antriebsachse mit einem in einem Antriebsachsengehäuse befindlichen Fahrmotor, einer von diesem angetriebenen Hohlwelle, einer Bremsvorrichtung und mit einem Differentialgetriebe, von dem jeweils eine Abtriebswelle zu einem Achsende der Antriebsachse hin führt, wobei die Hohlwelle und das Differentialgetriebegehäuse gegenüber dem Antriebsachsengehäuse abgestützt sind. Eine solche Antriebsachse ist mit einer Bremsvorrichtung versehen, die mit zwei Bremseinheiten direkt auf beide Abtriebswellen einwirkt und daher entsprechend großvolumig, aufwendig und teuer zu produzieren ist. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Antriebsachse der eingangs genannten Art insbesondere bezüglich der Herstellungskosten zu verbessern und kompakt zu bauen. Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Antriebsachse, deren Differentialgetriebe als selbstsperrendes Differentialgetriebe und deren Bremsvorrichtung zur direkten Einwirkung auf das Differentialgetriebegehäuse ausgebildet sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Antriebsachse mit einem in einem Antriebsachsengehäuse befindlichen Fahrmotor, einer von diesem angetriebenen Hohlwelle, einer Bremsvorrichtung und mit einem Differentialgetriebe, von dessen Ausgängen jeweils eine Abtriebswelle zu einem Achsende der Antriebsachse hin führt, wobei die Hohlwelle und das Differentialgetriebegehäuse gegenüber dem Antriebsachsengehäuse abgestützt sind.
- Ein Gegenstand der eingangs genannten Art ist in der Gebrauchsmusterschrift
DE 298 20 349 U1 beschrieben. Die dort offenbarte Antriebsachse ist mit einer Bremsvorrichtung versehen, die mit zwei Bremseinheiten direkt auf beide Abtriebswellen einwirkt und daher entsprechend großvolumig, aufwendig und teuer zu produzieren ist. - Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Antriebsachse der eingangs genannten Art insbesondere bezüglich der Herstellungskosten zu verbessern und kompakt zu bauen.
- Die Aufgabe wird gelöst durch eine Antriebsachse, deren Differentialgetriebe als selbstsperrendes Differentialgetriebe und deren Bremsvorrichtung zur direkten Einwirkung auf das Differentialgetriebegehäuse ausgebildet sind. Die erfindungsgemäße Antriebsachse baut deutlich kleiner als herkömmliche Antriebsachsen, da die Bremsvorrichtung zentral und kompakt im Bereich des Differentialgetriebes angeordnet werden kann. Der Verzicht auf zwei den Abtriebswellen zugehörigen Bremseinheiten verringert die Herstellungskosten deutlich, wobei aufgrund des selbstsperrenden Differentials auch bei schlechtem, beispielsweise rutschigem Untergrund keine Nachteile bezüglich der Bremsleistung in Kauf genommen werden müssen. Da es sich um ein passiv gesperrtes Differentialgetriebe handelt, bedarf es weiterhin keiner aufwendigen elektronischen Steuerung des Differentialgetriebes. Die Bremskräfte, die während eines Bremsvorgangs aufgebracht werden, beziehungsweise die die Bremskräfte ausübenden Teile der Bremsvorrichtung liegen zentral an dem Differentialgehäuse an, wodurch beide Abtriebswellen gleichmäßig gebremst werden.
- Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Antriebsachse vor, deren Hohlwelle einenends über ein herkömmliches Festlager gelagert ist und anderenends unter Verzicht auf ein weiteres Festlager mittelbar über ein Untersetzungsgetriebe gegenüber dem Antriebsachsengehäuse abgestützt ist. Durch die Reduktion der zwei Festlager auf nur ein Festlager werden die Herstellungskosten weiter verringert und die Antriebsachse kann kompakter gebaut werden. Darüber hinaus hat es sich gezeigt, daß bei geringerer Wärmeentwicklung der Wirkungsgrad der Antriebsachse aufgrund der einfach gelagerten Motorwelle verbessert ist.
- Während sich die direkte und die mittelbare Lagerung der Hohlwelle vorteilhafterweise in den unmittelbaren Endbereichen der Hohlwelle befinden, umfaßt die Erfindung auch solche Antriebsachsen, deren Hohlwelle auch von den Endbereichen beabstandet gelagert ist.
- Bevorzugt ist das dem Motor direkt nachgeschaltete Untersetzungsgetriebe als Planetengetriebe mit zumindest einer Planetenstufe ausgebildet, wobei aufgrund der koaxialen Anordnung von Sonnenrad des Planetengetriebes und Hohlwelle eine kompakte und platzsparende Anordnung des Untersetzungsgetriebes im Antriebsachsengehäuse erreicht wird. Die Hohlwellenlagerung erhält dadurch gegenüber herkömmlichen Lagerungen über zwei direktwirkende Lager durch die selbstzentrierende Wirkung des Planetengetriebes die notwendige Stabilität.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Stege bzw. Planetenträger des Planetengetriebes als Teil des Differentialgetriebegehäuses ausgebildet. Das Plantetengetriebe ist zwischen Fahrmotor und Differentialgetriebe angeordnet, so daß der Kraftfluß vom Fahrmotor über die Hohlwelle auf das Planetengetriebe stattfindet und von dort weiter auf das Differentialgetriebe. Von diesem verlaufen dessen Abtriebswellen zu den jeweiligen Endbereichen der Antriebsachse, um dort letztlich die Räder anzutreiben. Die Abtriebswellen des Differentialgetriebes, von denen eine koaxial zur Hohlwelle durch diese hindurch verläuft, sind demnach auch als Antriebswellen zu bezeichnen. Die Kombination von einer Planetenstufe und einem Differentialgetriebe in einer akzeptablen Drehzahlspanne führt zu einem hohen Wirkungsgrad des Antriebs bei gleichzeitig verminderter Geräuschentwicklung, wobei insbesondere die mögliche Verknüpfung von Planetenträger bzw. Steg und Differentialgetriebegehäuse bzw. -korb zu einer Einsparung an Teilen führt und damit die Herstellungskosten der erfindungsgemäßen Antriebsachse weiter reduziert werden.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile einer erfindungsgemäßen Antriebsachse ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung mit den schematischen Darstel lungen einer Antriebsachse. Es zeigt:
-
1 Einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Antriebsachse und -
2 einen Schnitt entlang II-II gemäß1 . - Eine erfindungsgemäße Antriebsachse weist einen in einem Antriebsachsengehäuse
1 befindlichen Fahrmotor2 auf, der als Innenläufer ausgebildet ist und einen Stator3 sowie einen Rotor4 aufweist. Ein Fahrmotorbereich6 ist durch eine feste Gehäusewand7 und eine als Lagerflansch ausgebildete lösbar festgelegte Gehäusewand8 begrenzt, wobei die Anordnung auch umgekehrt sein kann. Durch den Fahrmotorbereich6 verläuft eine Hohlwelle9 , die von dem Fahrmotor2 angetrieben wird und mit dessen Rotor4 verbunden ist. - Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Hohlwelle
9 einenends über ein Festlager11 gegenüber der lösbar festgelegten Gehäusewand8 und damit gegenüber dem Antriebsachsengehäuse1 abgestützt ist. Anderenends ist die Hohlwelle9 mittelbar über ein als Planetengetriebe12 ausgebildetes Untersetzungsgetriebe gegenüber dem Antriebsachsengehäuse1 abgestützt. Der Verzicht auf ein Lager geht neben geringeren Herstellungskosten einher mit einem Raumgewinn. Zusätzlich wird ein höherer Wirkungsgrad erreicht, da die Hohlwelle9 nur einfach gelagert ist. Vorteilhafterweise wird das Festlager11 hierbei aus dem Ölvorrat eines benachbarten Untersetzungsgetriebes geschmiert. - Im Bereich des Planetengetriebes
12 ist die Hohlwelle mit einer Verzahnung13 versehen und somit als Sonnenrad des Planetengetriebes12 ausgebildet. Alternativ hierzu kann die Hohlwelle9 auch mit einem weiteren Zahnrad in Eingriff stehen, welches dann seinerseits das Sonnenrad des Planetengetriebes12 darstellt. Ein Hohlrad14 des Planetengetriebes12 bildet eine Ablauffläche für Planetenräder16 aus und ist beispielsweise über einen Schrumpfsitz fest mit dem Antriebsachsengehäuse1 verbunden. Das Untersetzungsgetriebe2 ist ein einstufiges Planetengetriebe; denkbar ist jedoch auch eine Ausbildung des Untersetzungsgetriebes12 als mehrstufiges Planetengetriebe. - Die Stege
17 des Planetengetriebes12 , beziehungsweise die Planetenträger17 der Planetenräder16 sind gleichzeitig Teil eines Differentialgetriebegehäuses18 . Vorzugsweise sind jedoch alle Planetenträger17 mit dem Differentialgetriebegehäuse18 entweder einstückig ausgebildet oder fest verbunden und übertragen die Antriebskräfte auf das Differentialgetriebe24 . Von dem Differentialgehäuse18 werden über einen Differentialbolzen19 und Differentialritzel21 die Antriebskräfte über die Differentialräder42 auf die beiden Abtriebswellen22 übertragen. Die Abtriebswellen22 führen jeweils zu einem Achsende der Antriebsachse und weisen eine Verzahnung auf, mittels derer sie jeweils als Sonnenrad eines als Planetengetriebe23 ausgebildeten, endachsenseitigen Untersetzungsgetriebes fungieren. Eine der Abtriebs- bzw. Antriebswellen22 verläuft hierbei koaxial zur Hohlwelle9 und durch diese hindurch. - Während das direkt mit dem Differentialgetriebe
24 verbundene Planetengetriebe12 eine erste Untersetzungsstufe für beide Seiten darstellt, übersetzen die platzsparend in den jeweiligen Endbereichen der Antriebsachse angeordneten weiteren Planetengetriebe23 die Momente der jeweiligen Abtriebsachsen und leiten die Antriebskräfte weiter auf die Radflansche26 . - Neben der mittelbaren Lagerung des Differentialgetriebes
24 über die Planetenträger des Planetengetriebes12 ist das Differentialgetriebe24 über einen Differentialdeckel27 an einem Lagerflansch28 sicher abgestützt. - Die erfindungsgemäße Antriebsachse ist mit einer Bremsvorrichtung
29 in Form einer Lamellenbremse ausgestattet, die direkt auf das Differentialgehäuse18 wirkt und die damit gleichzeitig beide Räder bzw. Abtriebswellen22 bremsen kann. Hierdurch entfallen die üblicherweise verwendeten zwei Bremseinheiten für die beiden Abtriebswellen22 . - Die Bremsvorrichtung
29 ist mit einer nicht näher dargestellten Bremskraftübersetzungsstufe31 versehen, die die von einem Bremszug32 ausgeübte Bremskraft auf einen Bremshebel33 überträgt. Bei mechanischem oder hydraulischem Betätigen des Bremszuges32 wird der Bremshebel33 in Richtung Bremskraftübersetzungsstufe31 bewegt und drückt auf eine Druckplatte36 mit einer kugelkalottenförmigen Kontaktfläche34 . Die Druckplatte36 wiederum überträgt die Bewegung auf die Bremslamellen37 der Lamellenbremse. Die Bremslamellen37 bestehen aus zwei Sätzen von Lamellen37 , von denen der eine verdrehfest aber geringfügig verschiebbar in Richtung der Drehachse38 verdrehfest in dem Hohlrad14 abgestützt ist, während der andere ebenfalls geringfügig axial verschiebbar aber verdrehfest auf dem Differentialgehäuse18 angeordnet ist. - Durch den Druck der Druckplatte
36 werden die Lamellen, die sich einerseits an der Druckplatte36 , andererseits an einer Schulter des Hohlrades14 abstützen, gegeneinander gedrückt. Die Drehbewegung des Differentialgetriebes24 wird gebremst und die auftretende Verzögerung wird damit gleichmäßig auf die beiden Räder verteilt. Zusätzlich wird keine eigene Wandung als Gegenfläche für die Lamellen37 benötigt. Durch die kugelkalottenförmige Kontaktfläche34 wird der von dem einarmigen Bremshebel33 ausgeübte Druck gleichmäßig auf die Druckplatte36 verteilt. Der Bremshebel33 ist hierbei nur einseitig schwenkbar gelagert und kann aufgrund des langen Hebelarms bei vergleichsweise geringen Betätigungskräften einen ho hen Anpressdruck auf die Lamellen37 erzeugen. - Das Differentialgetriebe
24 ist als Sperrdifferentialgetriebe ausgeführt, um auch bei schlechtem Untergrund eine Bremswirkung der Antriebsachse zu erzeugen. Ein solches Sperrdifferential ist wie in1 abgebildet mit Differentiallamellen41 versehen, die jeweils zwischen Differentialrad42 und Differentialgehäuse18 bzw. Differentialdeckel27 angeordnet sind. Bei Übertragung eines Drehmomentes erfolgt aufgrund der Kegelverzahnung der Differentialritzel21 und der Differentialräder42 eine geringfügige Bewegung der Differentialräder42 weg vom Differentialbolzen19 , wodurch Druck auf die Differentiallamellen41 ausgeübt wird und das Differentialgetriebe24 gesperrt wird. Die Verwendung von zwei Differentiallamellensätzen41 jeweils auf einer Seite eines Differentialrades42 führt zu einer Bremswirkung der Antriebsachse unabhängig davon, ob eines der Antriebsräder aufgrund eines schlechten Untergrundes schlechter haftet. Während das Differentialgetriebe24 einerseits mit einem Festlager53 gegenüber dem Antriebsachsengehäuse1 abgestützt ist, wird es andererseits mittelbar durch das Planetengetriebe12 gegenüber dem Antriebsachsengehäuse1 abgestützt. Dies führt zu einer weiter kompakten Bauweise und entsprechenden Einsparungen bei den Materialkosten. - Verschmutzungskritische Bereiche der Antriebsachse sind die Bereiche zwischen den Radträgern
44 und den Radflanschen26 . Zur Verhinderung des Eindringens von Schmutz oder wickelnden Materialien ist es daher erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen, einen Wickelschutz43 zur Abdeckung des zwischen Radträger44 und Radflansch26 befindlichen Spaltes vorzusehen. In der hier dargestellten Ausführungsform weist der als Schutzring ausgebildete Wickelschutz43 einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt auf und ist drehfest auf dem Radträger44 angeordnet. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, andere Querschnittsformen und Befestigungen eines Wickelschutzes43 an der Antriebsachse vorzusehen. - Die erfindungsgemäße Antriebsachse kann auf verschiedene Weisen geöffnet werden. Beide Radträger
44 sind als Endtöpfe zur Aufnahme der endachsenseitigen Untersetzungsgetriebe ausgebildet, wodurch die erfindungsgemäße Antriebsachse besonders kompakt baut. Gleichzeitig sind sie Teil des Antriebsachsengehäuses1 und über Befestigungsmittel46 , üblicherweise Schrauben, an dem Hauptteil des Antriebsachsengehäuses1 befestigt. Durch Lösen der Radträger44 werden ebenfalls die Lagerflansche8 und28 gelöst, so daß zum einen der Fahrmotorbereich6 , zum anderen der Differentialgetriebebereich47 für Wartungsmaßnahmen eingreifbar wird. Gleichzeitig kann die Hohlwelle9 mitsamt dem Rotor4 für Wartungszwecke herausziehbar ausgeführt werden. Während des Betriebs der Antriebsachse und im zusammengebauten Zustand wird die Verschmutzung des Fahrmotorbereiches6 von sowohl dem Differentialgetriebegehäusebereich47 als auch von dem Festlager11 her wirksam durch zwischen Lagerflanschen8 bzw.28 und der Hohlwelle9 angeordnete Dichtungsmittel49 vermieden. - Der Aufbau der Lamellenbremse ist in
2 verdeutlicht. Bei Betätigen des Bremszuges32 drückt der auf Stiften48 schwenkbar gelagerte Bremshebel33 auf die Druckplatte36 , die dann ihrerseits auf die in dieser Abbildung nicht dargestellten Bremslamellen37 einwirkt. Bei Lüftung der Bremse wird der Bremshebel33 durch ein Federelement50 wieder in die Ausgangsposition gebracht, während die Druckplatte36 mit Hilfe von in diesem Fall drei Schrauben-Druckfeder-Kombinationen von den Bremslamellen37 entfernt wird. Die Druckfeder-Schrauben-Kombinationen sind gleichmäßig auf der Druckplatte verteilt und bestehen aus jeweils einer Abstandsschraube51 , die einen Maximalabstand der Druckplatte36 von den Lamellen37 vorgibt und einer daneben angeordneten Druckfeder52 , die bei Entlüftung der Bremse für die Beabstandung der Druckplatte36 Sorge trägt. Diese Anordnung gewährleistet auch, daß die Druckplatte36 nicht verkanten kann, sondern immer wie der selbsttätig in die Ursprungsposition zurückkehrt. - Vorteilhafterweise findet eine erfindungsgemäße Antriebsachse in einem Flurförderfahrzeug, beispielsweise einem elektrisch betriebenen Gabelstapler, Anwendung. Es ist jedoch auch denkbar, die Antriebsachse auch in anderen elektrisch betreibbaren Fahrzeugen einzusetzen.
Claims (18)
- Antriebsachse mit einem in einem Antriebsachsengehäuse (
1 ) befindlichen Fahrmotor (2 ), einer von diesem angetriebenen Hohlwelle (9 ), einer Bremsvorrichtung (29 ) und mit einem Differentialgetriebe (24 ), von dem jeweils eine Abtriebswelle (22 ) zu einem Achsende der Antriebsachse hin führt, wobei die Hohlwelle (9 ) und das Differentialgetriebegehäuse (18 ) gegenüber dem Antriebsachsengehäuse (1 ) abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialgetriebe (24 ) als selbstsperrendes Differentialgetriebe (24 ) und die Bremsvorrichtung (29 ) zur direkten Einwirkung auf das Differentialgetriebegehäuse (18 ) ausgebildet sind. - Antriebsachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung (
29 ) als Lamellenbremse ausgebildet ist. - Antriebsachse nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung (
29 ) zur Erzeugung eines gleichmäßigen Andrucks einen Bremshebel (33 ) mit einer kugelkalottenförmigen Kontaktfläche (34 ) aufweist. - Antriebsachse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremshebel (
33 ) einarmig ausgebildet ist. - Antriebsachse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (
9 ) einenends über ein Lager (11 ) gelagert ist und anderenends unter Verzicht auf ein weiteres Lager mittelbar über ein Untersetzungsgetriebe (12 ) gegenüber dem Antriebsachsengehäuse (1 ) abgestützt ist. - Antriebsachse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (
9 ) über das Untersetzungsgetriebe (12 ) das Differentialgetriebe (24 ) antreibt. - Antriebsachse nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsgetriebe (
12 ) als Planetengetriebe (12 ) ausgebildet ist. - Antriebsachse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sonnenrad des Planetengetriebes (
12 ) Teil der Hohlwelle (9 ) ist. - Antriebsachse nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Planetenträger (
17 ) des Planetengetriebes (12 ) Teil des Differentialgetriebegehäuses (18 ) sind. - Antriebsachse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialgetriebe (
24 ) nur einseitig über ein Festlager (53 ) unmittelbar abgestützt ist. - Antriebsachse nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Festlager (
11 ) in einer Wand (8 ) des Antriebsachsengehäuses (1 ) angeordnet ist und aus dem Ölvorrat eines benachbarten Untersetzungsgetriebes (23 ) geschmiert wird. - Antriebsachse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (
8 ) einen abgedichteten Fahrmotorbereich (6 ) begrenzt. - Antriebsachse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an den Achsenden achsenendseitige Untersetzungsgetriebe (
23 ) angeordnet sind. - Antriebsachse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die achsenendseitigen Untersetzungsgetriebe (
23 ) als Planetengetriebe (23 ) ausgebildet sind. - Antriebsachse nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsachsengehäuse (
1 ) zwei lösbar befestigte Endtöpfe (44 ) aufweist, in denen die achsenendseitigen Untersetzungsgetriebe (23 ) angeordnet sind. - Antriebsachse nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch einen Wickelschutz (
43 ) zur Abdeckung eines zwischen einem Radträger (44 ) und einem Radflansch (26 ) befindlichen Spaltes. - Antriebsachse nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelschutz (
43 ) einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt aufweist und drehfest auf dem Radträger (44 ) angeordnet ist. - Flurförderfahrzeug, gekennzeichnet durch eine Antriebsachse nach einem der Ansprüche 1 bis 17.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200410058572 DE102004058572A1 (de) | 2004-12-03 | 2004-12-03 | Antriebsachse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200410058572 DE102004058572A1 (de) | 2004-12-03 | 2004-12-03 | Antriebsachse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102004058572A1 true DE102004058572A1 (de) | 2006-06-08 |
Family
ID=36441705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200410058572 Ceased DE102004058572A1 (de) | 2004-12-03 | 2004-12-03 | Antriebsachse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102004058572A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009000712A1 (de) * | 2009-02-09 | 2010-08-12 | Zf Friedrichshafen Ag | Antriebsachse für eine fahrbare Hubeinrichtung |
| EP2158101A4 (de) * | 2007-05-18 | 2010-09-01 | Scania Cv Abp | Vorrichtung für ein kraftfahrzeug und damit ausgestattetes fahrzeug |
| WO2017036477A1 (de) * | 2015-09-04 | 2017-03-09 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Getriebevorrichtung sowie elektrische antriebseinheit mit wenigstens einer elektrischen maschine und mit der getriebevorrichtung |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3001784C2 (de) * | 1979-01-19 | 1986-07-24 | Fiat Auto S.P.A., Turin/Torino | Getriebeanordnung für Fahrzeuge |
| DE68904636T2 (de) * | 1988-11-02 | 1993-06-24 | Carraro Spa | Differentialgetriebe mit selbstsperrung. |
| DE4434512A1 (de) * | 1994-08-03 | 1996-02-08 | Steyr Daimler Puch Ag | Verteilergetriebe mit gleichachsigen Abtriebswellen und Gruppengetriebe |
| DE19615343A1 (de) * | 1996-04-18 | 1997-10-23 | Siemens Ag | Antriebseinheit, insbesondere für einen Einzelradantrieb |
| DE29820349U1 (de) * | 1998-11-13 | 2000-05-04 | Röchling Getriebe KG, 49716 Meppen | Antriebsachse |
| DE4300445C2 (de) * | 1993-01-09 | 2003-04-24 | Linde Ag | Selbsttragende Flurförderzeug-Antriebsachse |
| DE4410074C2 (de) * | 1994-03-23 | 2003-04-30 | Linde Ag | Antriebsachse mit einem in einem Achsgehäuse angeordneten Differentialgetriebe |
-
2004
- 2004-12-03 DE DE200410058572 patent/DE102004058572A1/de not_active Ceased
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3001784C2 (de) * | 1979-01-19 | 1986-07-24 | Fiat Auto S.P.A., Turin/Torino | Getriebeanordnung für Fahrzeuge |
| DE68904636T2 (de) * | 1988-11-02 | 1993-06-24 | Carraro Spa | Differentialgetriebe mit selbstsperrung. |
| DE4300445C2 (de) * | 1993-01-09 | 2003-04-24 | Linde Ag | Selbsttragende Flurförderzeug-Antriebsachse |
| DE4410074C2 (de) * | 1994-03-23 | 2003-04-30 | Linde Ag | Antriebsachse mit einem in einem Achsgehäuse angeordneten Differentialgetriebe |
| DE4434512A1 (de) * | 1994-08-03 | 1996-02-08 | Steyr Daimler Puch Ag | Verteilergetriebe mit gleichachsigen Abtriebswellen und Gruppengetriebe |
| DE19615343A1 (de) * | 1996-04-18 | 1997-10-23 | Siemens Ag | Antriebseinheit, insbesondere für einen Einzelradantrieb |
| DE29820349U1 (de) * | 1998-11-13 | 2000-05-04 | Röchling Getriebe KG, 49716 Meppen | Antriebsachse |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2158101A4 (de) * | 2007-05-18 | 2010-09-01 | Scania Cv Abp | Vorrichtung für ein kraftfahrzeug und damit ausgestattetes fahrzeug |
| DE102009000712A1 (de) * | 2009-02-09 | 2010-08-12 | Zf Friedrichshafen Ag | Antriebsachse für eine fahrbare Hubeinrichtung |
| WO2017036477A1 (de) * | 2015-09-04 | 2017-03-09 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Getriebevorrichtung sowie elektrische antriebseinheit mit wenigstens einer elektrischen maschine und mit der getriebevorrichtung |
| US10527143B2 (en) | 2015-09-04 | 2020-01-07 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Transmission device and electric drive unit comprising at least one electric machine and the transmission device |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1167140B1 (de) | Radantrieb mit integrierter, dynamischer Betriebsbremse | |
| DE19805300B4 (de) | Nabenantrieb | |
| EP3028983B1 (de) | Winde, insbesondere Freifallwinde mit einer Betriebs- und Haltebremse | |
| DE10219921B4 (de) | Antriebsachse für elektromotorisch angetriebene Fahrzeuge | |
| DE60025230T2 (de) | Elektrisches bremsbetätigungsmodul für flugzeuge | |
| DE4323539C1 (de) | Radlagereinheit eines Kraftfahrzeugs | |
| DE102013225693B4 (de) | Antriebseinheit mit Antriebsmotor und Planetengetriebe | |
| EP1524448A1 (de) | Antriebseinheit, insbesondere für ein Flurförderfahrzeug | |
| DE4433100A1 (de) | Getriebe, insbes. für eine Antriebseinheit für ein Flurförderzeug | |
| EP1825739B1 (de) | Verstellgetriebeanordnung insbesondere für Düngersteuer | |
| DE19504451B4 (de) | Antriebseinrichtung für mobile Arbeitsgeräte | |
| EP1810862B1 (de) | Antriebsachse | |
| DE102020127724A1 (de) | Kupplungseinrichtung | |
| DE19633071C2 (de) | Radnabengetriebe mit integrierter Bremse | |
| EP1924786B1 (de) | Ausgleichsgetriebe | |
| DE4011304C1 (en) | Multi-disc vehicle brake - is actuated by two-arm lever fitted outside gear housing, one arm acting on pedal and other on axial pressure plate | |
| DE102004058572A1 (de) | Antriebsachse | |
| DE102008011338B4 (de) | Automatisches Schaltgetriebe mit abbremsbarer Planeteneinheit | |
| EP2510260A1 (de) | Kraftfahrzeuggetriebe mit regelbarem differential | |
| DE102004031009B4 (de) | Schaltbarer hydrostatischer Kompaktantrieb | |
| DE102018130819A1 (de) | Elektrische Achsantriebseinheit mit integrierter Bremseinrichtung | |
| DE10234579A1 (de) | Getriebe | |
| EP1881922B1 (de) | Pumpenantrieb für die pumpe eines retarders | |
| DE102006025060A1 (de) | Getriebeeinheit mit wenigstens einem Lamellenschaltelement | |
| DE102019205600A1 (de) | Zahnrad für Elektrofahrzeuggetriebe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ROEGELBERG HOLDING GMBH & CO. KG, 49716 MEPPEN, DE |
|
| 8131 | Rejection |