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DE102004056920A1 - Mengendosierer - Google Patents

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DE102004056920A1
DE102004056920A1 DE102004056920A DE102004056920A DE102004056920A1 DE 102004056920 A1 DE102004056920 A1 DE 102004056920A1 DE 102004056920 A DE102004056920 A DE 102004056920A DE 102004056920 A DE102004056920 A DE 102004056920A DE 102004056920 A1 DE102004056920 A1 DE 102004056920A1
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Kurt Stuebling
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/10Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
    • G01F11/12Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements
    • G01F11/20Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates
    • G01F11/24Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates for fluent solid material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J47/00Kitchen containers, stands or the like, not provided for in other groups of this subclass; Cutting-boards, e.g. for bread
    • A47J47/01Kitchen containers, stands or the like, not provided for in other groups of this subclass; Cutting-boards, e.g. for bread with dispensing devices

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Abstract

Mengendosierer (12) für pulver/flockenförmige, körnige oder kristalline Substanzen, der in oder an einen Vorratsbehälter (1) anbringbar oder Teil des Vorratsbehälter (1) ist, bestehend aus einem runden Dosierrohr (2) mit einer dem Vorratsbehälter (1) zugewandten Einlassöffnung (7) und einer Auslassöffnung (6) sowie einem in dem Dosierrohr (2) drehbar angeordneten runden Ein-/Auslassrohr (3), das mit seiner Außenseite an der Innenseite des Dosierrohres (2) entlang gleitet und eine Ein-/Auslassöffnung (5) besitzt, die so angeordnet ist, dass durch Drehen des Ein-/Auslassrohres (3) die Ein-/Auslassöffnung (5) entweder der Einlassöffnung (7) oder der Auslassöffnung (6) zustellbar ist und dass in einer Zwischenstellung ein geschlossener Dosierraum (8) ausgebildet wird, dessen Größe einstellbar ist, dadurch vereinfacht, dass das Ein-/Auslassrohr (3) aus einem Rohrsegment besteht, in welches ein Dosierstempel (4) eingefügt ist, dessen Ausstülpung (15) in das Ein-/Auslassrohr (3) hineinragt und so in das Ein-/Auslassrohr (3) eingepasst ist, dass er axial bewegbar ist und dabei mit seiner Außenseite an der Innenseite des Ein-/Auslassrohres (3) und mit der Außenseite der Ausstülpung (15) an der Innenseite des Dosierrohres (2) und mit seinen Kanten (17) an den Flanken (18) des Ein-/Auslassrohres (3) entlang gleitet und mit seiner Stirnfläche (16) den Dosierraum (8) und die Größe der Ein-/Auslassöffnung (5) begrenzt. Durch Drehen an dem aus dem Ein-/Auslassrohr (3) herausragenden ...

Description

  • Mengendosierer für pulver/flockenförmige, körnige oder kristalline Substanzen, der in oder an einen Vorratsbehälter anbringbar oder Teil des Vorratsbehälters ist, bestehend aus einen runden Dosierrohr mit einer dem Vorratsbehälter zugewandten Einlassöffnung und einer Auslassöffnung, sowie ein in dem Dosierrohr drehbar angeordneten runden Ein- / Auslassrohr, das mit seiner Außenseite an der Innenseite des Dosierrohres entlang gleitet und eine Ein- / Auslassöffnung besitzt, die so angeordnet ist, dass durch Drehen des Ein- / Auslassrohres die Ein- / Auslassöffnung entweder der Einlassöffnung oder der Auslassöffnung zustellbar ist und dass in einer Zwischenstellung ein geschlossener Dosierraum ausgebildet wird, dessen Größe einstellbar ist.
  • Derartiger Mengendosierer ist aus der US 2259710 und aus der US 1982917 bekannt. Die Größe des Dosierraumes des Mengendosierers sind in radialer Richtung parallel von Seitenwänden begrenzt und bildet auf einer offenen Seite die Ein- / Auslassöffnung aus, die Größe der Ein- / Auslassöffnung ist von der ausgebildeten Größe des Dosierraumes abhängig. Der Einlassöffnung welcher radial gegenüberliegend die Auslassöffnung angeordnet ist, sind in ihrer Größe wiederum Deckungsgleich mit der Größe der Ein- / Auslassöffnung. Die Zustellung der Ein- / Auslassöffnung zur Einlassöffnung oder Auslassöffnung erfolgt über einen separaten Griff und der Zustellwinkel beträgt 180°. Durch eine bewegbare Platte wird der Dosierraum in seiner Größe begrenzt. Das bewegen und festklemmen der Platte erfolgt durch Gewindeschrauben. Das Einstellen der Größe des Dosierraumes ist ungenau, umständlich und zeitraubend und die Einbauten für das Umstellen der Größe in den Dosierraum sind aufwendig und störanfällig.
  • Weiterhin ist aus der FR 2803581 A1 ein Mengendosierer bekannt, der auf einen Vorratsbehälter aufsetzbar ist. Dieser Mengendosierer weist zwei ineinander angeordnete Rohre auf, die jeweils an der unteren Stirnseiten sowie im unteren Bereich ihrer Seitenwände Öffnungen aufweisen, die durch Drehen einander zustellbar sind. Der Dosierraum am Boden des inneren Rohres ist nach oben durch Dosierstempel abschließbar, die am oberen Ende des inneren Rohres gehaltert werden, da zum Dosieren einer gewünschten Menge einer Substanz der Vorratsbehälter mit dem Mengendosierer auf den Kopf gestellt werden muss. Die Größe des Dosierraumes wird durch Dosierstempel unterschiedlicher Länge variiert.
  • Der in der US 2800257 beschriebene Mengendosierer ist ebenfalls auf einen Vorratsbehälter aufsetzbar und weist einen Dosierstempel auf, der in einen Dosierrohr senkrecht bewegbar ist. In diesen Dosierrohr ist aber kein weiteres Rohr eingepasst. Im unteren Bereich der Seitenwand des Dosierrohres ist eine Öffnung sowie eine von der Öffnung ausgehende, schräg nach oben verlaufende Wand angeordnet, die im Zusammenspiel mit dem Dosierstempel durch Kippen des Vorratsbehälters samt Mengendosierers eine gewünschte Menge an Substanz abtrennt und beim Zurückkippen durch die Öffnung ausgibt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Mengendosierer der eingangs genannten Art derart zu verbessern, dass die Begrenzung der Größe des Dosierraumes bei einer sehr genauen stufenlosen Einstellung einer frei wählbaren Menge an auszugebender Substanz und deren Entnahme durch einfache und preiswert herstellbare Mittel erfolgt und dass die Einstellung und die Entnahme der Menge auf einfache, schnelle und sichere Weise durchgeführt werden kann und sich Öffnungen in Bezug auf das Fließverhalten der Substanzen in ihrer radialen Anordnung und Größe unabhängig der ausgebildeten Größe des Dosierraumes herstellen lassen.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Ein- / Auslassrohr aus einen Rohrsegment besteht, in welches ein Dosierstempel eingefügt ist dessen Ausstülpung in das Ein- / Auslassrohr hineinragt und so in das Ein- / Auslassrohr eingepasst ist, das er axial bewegbar ist und dabei mit seiner Außenseite an der Innenseite des Ein- / Auslassrohr und mit der Außenseite der Ausstülpung an der Innenseite des Dosierrohres und mit seinen Kanten an den Flanken des Ein- / Auslassrohres entlang gleitet und mit seiner Stirnfläche den Dosierraum und die Größe der Ein- / Auslassöffnung begrenzt. Durch Drehen an dem aus dem Ein- / Auslassrohres herausragenden Bereich des Dosierstempels wird durch die Ausstülpung das Ein- / Auslassrohr mit bewegt und so die ausgebildete Ein- / Auslassöffnung entweder der Einlassöffnung oder der Auslassöffnung zugestellt.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist es, dass der Mengendosierer aus wenigen, einfachen, preiswert herzustellenden Teilen besteht und das der Dosierstempel mit seiner Stirnfläche bei seiner axialen Bewegung im Ein- / Auslassrohr, zum einen den Dosierraum in seinen Volumen / Menge begrenzt und zum anderen eine dem eingestellten Volumen / Menge angepasste Ein- / Auslassöffnung ausbildet, wodurch auf einfache, schnelle und sichere Weise eine sehr genaue ablesbare stufenlose Mengeneinstellung einer frei wählbaren Menge einer Substanz möglich ist und beim drehen des Dosierstempels mit seiner Ausstülpung das Ein- / Auslassrohr mit bewegt wird und so die Ein- / Auslassöffnung der Einlassöffnung oder der Auslassöffnung zugestellt wird und so eine einfache Entnahme möglich ist. Alle Einstellungen werden an dem aus dem Ein- / Auslassrohr herausragenden Teil des Dosierstempels vorgenommen an welchen sie ablesbar, einstellbar und zustellbar sind
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindungen sind dadurch möglich, das der Dosierraum durch die Stirnfläche des Dosierstempel in axialer Richtung zum Boden des Mengendosierers begrenzt wird, wodurch sich Öffnungen in ihrer radialen Anordnung und Größe unabhängig von der Größe des Dosierraumes herstellen lassen. Dies gibt die Möglichkeit, bei gleicher Volumenentnahme die Öffnungen und oder auch den Zustellwinkel der Einlassöffnung zur Auslassöffnung der Beschaffenheit / Konsistenz und oder auch dem Fließverhalten der auszugebenden Substanz anzupassen.
  • Dadurch das die Öffnungen des Dosierrohres und die ausgebildete Öffnung des Ein- / Auslassrohr sich jeweils im unteren Seitenwandbereiches des Bodens des Mengendosierers befinden und das durch die axiale Bewegung des Dosierstempels der Dosierraum zum Boden des Mengendosierers begrenzt wird, kann der Mengendosierer bei seiner Anbringung an den Vorratsbehälter eine wagerecht liegende und oder jeden Winkel bis in die senkrecht stehende Position einnehmen, wodurch die Möglichkeit einer Vielfalt von Kombinationen der Anbringung eines Mengendosierer an einen Vorratsbehälter gegeben ist.
  • Vorteilhaft sind die im oberen Bereich des Dosierstempels angebrachten Begrenzungen, welche in der Auskehlung gehaltert sind und nur eine gewünschte Zustellung der Ein- / Auslassöffnung entweder zur Einlassöffnung oder zur Auslassöffnung zulassen und in der Zwischenstellung den geschlossenen Dosierraum erlauben und das Ein- / Auslassrohr gleichzeitig axial begrenzen und drehbar lagern.
  • Dadurch das die Begrenzungen nach herausziehen des Dosierstempels aus dem Ein- / Auslassrohr wieder lösbar und abnehmbar sind, kann das Ein- / Auslassrohr aus dem Dosierrohr herausgezogen werden, wodurch der Mengendosierer in seine Einzelteile zerlegt ist und somit eine spülmaschinengerechte Reinigung möglich ist. Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
  • Ein weiterer Vorteil ist, das die lösbaren / abnehmbaren Begrenzungen welche die Zustellung der Ein- / Auslassöffnung zu der Einlassöffnung und der Auslassöffnung begrenzen in ihrer Anbringung in der umlaufenden Auskehlung des Dosierrohres in ihrer radialen Anbringung variabel sind und so eine änderbare Zustellung der Ein- / Auslassöffnung zur Einlassöffnung oder Auslassöffnung und somit eine in radialen Größe änderbare Einlassöffnung oder Auslassöffnung möglich ist, welche es dem Anwender erlauben eine dem Bedarf / Konsistenz / Fließfähigkeit des Materials angepasste Einlassöffnung / Auslassöffnung herzustellen.
  • Die angebrachte Mengeneinteilung ermöglicht eine ablesbare Mengeneinstellung der auszugebenden Substanz.
  • Vorteilhaft ist auch die Anbringung des Mengendosierers durch eine Nut- / Federverbindung an einen Vorratsbehälter, welches die Möglichkeit einer Variation von z.B. unterschiedlichen Formen oder Größen eines Vorratsbehälters mit einen Mengendosierer zulässt.
  • Durch die wieder lösbaren Verschlüsse der Nut- / Federverbindung ist eine nachträgliche Variation eines Mengendosierers mit einem Vorratsbehälter für den Anwender gegeben.
  • Die leichte Schwärgängigkeit bei der axialen Bewegung des Dosierstempels soll ein leichtes verrutschen bei der Mengeneinteilung verhindern und so eine exakte Einstellung und Entnahme ermöglichen.
  • Dadurch das die Stirnfläche des Dosierstempel einen anderen Winkel als 90° einnimmt, ist eine leichtere Befüllung des Dosierraumes ermöglicht.
  • Vorteilhaft sind die im unteren Seitenwandbereich des Ein- / Auslassrohr angebrachten Streulöcher die sich bei der Zustellung der Ein- / Auslassöffnung zur Auslassöffnung öffnen bevor sich die Auslassöffnung öffnet und eine gleichmäßige Verteilung der auszugebenden Substanz ermöglicht.
  • Ein weiterer Vorteil ist ein angebrachter Mengendosierer an handelsüblichen Deckelverschlüssen von Vorratsbehältern, dessen Form des Deckelverschlusses so ausgebildet ist das er eine Mengenentnahme ermöglicht, was eine nachträgliche, wiederverwendbare Anbringung an eine Entnahmeöffnung eines Vorratsbehälters ermöglicht, bei genormten Deckelverschlüssen ein anbringen auf jeden der Norm entsprechenden Vorratsbehälter angebracht werden kann.
  • Dadurch das der Mengendosierer aus einfachen technisch herstellbaren Einzelteilen besteht, ist er aus jeden bekannten Material oder deren Kombination einfach herstellbar.
  • Durch den einfachen Aufbau des Mengendosieres ist die Möglichkeit eines Einwegdosierens aus Pappe möglich.
  • Der abnehmbare Deckel gibt die Möglichkeit eines wieder nachfüllbaren Vorratsbehälters.
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Mengendosierers ohne Vorratsbehälter,
  • 2 Längsschnitt durch Mengendosierer und Vorratsbehälter in Nullstellung,
  • 3 Querschnitt längs der Linie A-A in der 2,
  • 4 Draufsicht auf einen Mengendosierer und einen Teilausschnitt eines Vorratsbehälters in Nullstellung,
  • 5 Längsschnitt durch Mengendosierer und Vorratsbehälter in Stellung Befqüllung,
  • 6 Querschnitt längs der Linie B-B in der 5,
  • 7 Draufsicht auf einen Mengendosierer und einen Teilausschnitt eines Vorratsbehälters in Stellung Befüllung,
  • 8 Längsschnitt durch Mengendosierer und Vorratsbehälter in Stellung Entleerung,
  • 9 Querschnitt längs der Linie C-C in der 8,
  • 10 Draufsicht auf einen Mengendosierer und einen Teilausschnitt eines Vorratsbehälters in Stellung Entleerung,
  • 11 weiteres Ausführungsbeispiel im Längsschnitt durch einen Mengendosierers an einen Teilausschnitt eines Vorratsbehälters,
  • 12 weiteres Ausführungsbeispiel im Querschnitt durch einen Mengendosierer an einen Teilausschnitt eines Vorratsbehälters.
  • In der 1 ist ein Mengendosierer 12 gezeigt, bestehend aus einen auf dem Boden stehenden runden Dosierrohr 2. In dem runden Dosierrohr 2 befindet sich ein rundes Ein- / Auslassrohr 3 welches aus einen Rohrsegment besteht und welches so eingepasst ist, dass dessen Außenseite an der Innenseite des Dosierrohres entlang gleitet und ein Drehen möglich ist. In das Ein- / Auslassrohr 3 ist ein Dosierstempel 4 eingefügt, dessen Ausstülpung 15 in das Ein- / Auslassrohr 3 hineinragt, der so eingepasst ist, das dessen Außenseite an der Innenseite des Ein- / Auslassrohres 3 und mit der Außenseite der Ausstülpung 15 an der Innenseite des Dosierrohres 2 und mit seinen Kanten 17 an den Flanken 18 des Ein- / Auslassrohres 3 entlang gleitet, so das Höhenverstellungen möglich sind. Am unteren Ende des Ein- / Auslassrohres 3 befindet sich die Ein- / Auslassöffnung 5. Bei dem Dosierrohr 2 ist am unteren Ende eine Einlassöffnung 7 und eine Auslassöffnung 6 angebracht. Im unteren Bereich des Ein- / Auslassrohres 3 ist der ausgebildete Dosierraum 8 gezeigt, der durch die Höhenverstellung des Dosierstempels 4 mit seiner Stirnfläche 16 den Dosierraum 8 und gleichzeitig die Ein- / Auslassöffnung 5 zum Boden hin begrenzt. Die angebrachten Begrenzungen 13 in der Auskehlung 19 des Dosierrohres 2, lassen beim drehen des Dosierstempels 4 durch Anschlagen der Flanken 17 der Ausstülpung 15 an der jeweiligen Begrenzungen 13 nur eine gewünschte Zustellung der Einlass- / Auslassöffnung 5 zur Einlassöffnung 7 oder Auslassöffnung 6 zu. An dem aus dem Ein- / Auslassrohr 3 herausragenden Teil des Dosierstempels 4 ist eine Mengeneinteilung 10 angebracht.
  • In der 11 wird im Längsschnitt ein Mengendosierer 12 in Nullstellung angebracht unter einen Vorratsbehälter 1 gezeigt und zeigt eine geänderte radiale Anordnung der Einlassöffnung 7,1 zu der Auslassöffnung 6,1 in welcher die Einlassöffnung 7,1 und die Auslassöffnung 6,1 in ihrer radialen Anordnung die größtmögliche Öffnung in Grad oder Winkel ausbilden und die Größe der Ein- / Auslassöffnung 5 in Grad oder Winkel deckungsgleich mit den Öffnungen 7,1; 6,1 ist.
  • In der 12 wird im Querschnitt ein Mengendosierer 12 in Nullstellung an einen Vorratsbehälter gezeigt und zeigt eine nochmals geänderte radiale Anordnung der Einlassöffnung 7,2 zu der Auslassöffnung 6,2 in welcher die Einlassöffnung 7,2 und die Auslassöffnung 6,2 in ihrer radialen Anordnung die kleinst mögliche Öffnung in Grad oder Winkel ausbilden und die Größe der Ein- / Auslassöffnung 5 in Grad oder Winkel deckungsgleich mit den Öffnungen 7,2; 6,2 ist.
  • Eine Funktionsbeschreibung des Mengendosierers wird anhand der 210 erläutert, in welchen der Mengendosierer 12 in seiner Nut- / Federverbindung 11 in einen Vorratsbehälter 1 angebracht ist.
  • In den 1, 2 und 3 ist der Mengendosierer 12 in seiner Nullstellung dargestellt, wobei die Ein- / Auslassöffnung 5 zwischen der Einlassöffnung 7 und der Auslassöffnung 6 steht, wodurch der Mengendosierer 12 und der Vorratsbehälter 1 geschlossen ist und eine Mengeneinstellung möglich ist. Die Mengeneinstellung erfolgt an dem aus dem Ein- / Auslassrohr 3 herausragenden Teil des Dosierstempels 4, an welchen auch die eingestellte Menge des zu entnehmenden Materiales 9 an der Mengeneinteilung 10 ablesbar ist, wo durch die axiale Bewegung des Dosierstempels 4 im Ein- / Auslassrohr 3 durch dessen Stirnfläche 16 die Ein- / Auslassöffnung 5 und der Dosierraum 8 begrenzt wird. Durch drehen an dem Ein- / Auslassrohr 3 herausragenden Teil des Dosierstempels 4 wird durch die Ausstülpung 15 das Ein- / Auslassrohr 3 mit bewegt und die ausgebildete Ein- / Auslassöffnung 5 der Einlassöffnung 7 zugestellt. Die Zustellung der Ein- / Auslassöffnung 5 zur Einlassöffnung 7 wird bei der Drehbewegung des Dosierstempels 5 durch anschlagen der Kante 17 der Ausstülpung 15 an der Begrenzung 13 begrenzt. Was in den 4, 5 und 6 dargestellt ist, in welcher die Ein- / Auslassöffnung 5 und die Einlassöffnung 7 deckungsgleich stehenden, wodurch die Einlassöffnung 7 zum Vorratsbehälter 1 geöffnet ist und der durch die Stirnfläche 16 des Dosierstempel 4 begrenzte Dosierraum 8 mit der nach der Mengeneinteilung 10 eingestellten Menge an auszugebenden Materiales 9 aus dem Vorratsbehälter 1 befüllt wird. Durch nochmaliges drehen an dem aus dem Ein- / Auslassrohr 3 herausragenden Teil des Dosierstempels 4 wird wieder das Ein- / Auslassrohr 3 durch die Ausstülpung 15 mit bewegt und die Zustellung der Ein- / Auslassöffnung 5 erfolgt über die Zwischenstellung zur Auslassöffnung 6 die wiederum in ihrer Zustellung in der Drehbewegung durch Anschlagen der Kante 17 an der Begrenzung 13 begrenzt wird. Was in den 7, 8 und 9 dargestellt ist, in welcher die Ein- / Auslassöffnung 5 mit der Auslassöffnung 6 deckungsgleich stehen und somit die Auslassöffnung 6 des Mengendosierers 12 geöffnet ist und der Vorratsbehälter 1 geschlossen ist. In dieser Stellung wird die durch die Stirnfläche 16 des Dosierstempel 4 begrenzte Menge an auszugebenden Materiales 9 aus dem Dosierraum 8 ausgegeben / entnommen und sind reproduzierende Mengenentnahmen oder neue Mengeneinteilungen möglich.
  • Die Einsatzbereiche des Mengendosierers sind der häusliche Bereich, Küchen, Großküchen, Gaststätten, Fleischereien, das Handwerk und die Industrie.

Claims (22)

  1. Mengendosierer (12) für pulver/flockenförmige, körnige oder kristalline Substanzen, der in oder an einen Vorratsbehälter (1) anbringbar oder Teil des Vorratsbehälters (1) ist, bestehend aus einen runden Dosierrohr (2) mit einer dem Vorratsbehälter (1) zugewandten Einlassöffnung (7) und einer Auslassöffnung (6), sowie ein in dem Dosierrohr (2) drehbar angeordneten runden Ein- / Auslassrohr (3), das mit seiner Außenseite an der Innenseite des Dosierrohres (2) entlang gleitet und eine Ein- / Auslassöffnung (5) besitzt, die so angeordnet ist, dass durch Drehen des Ein- / Auslassrohres (3) die Ein- / Auslassöffnung (5) entweder der Einlassöffnung (7) oder der Auslassöffnung (6) zustellbar ist und dass in einer Zwischenstellung ein geschlossener Dosierraum (8) ausgebildet wird, dessen Größe einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Ein- / Auslassrohr (3) aus einen Rohrsegment besteht, in welches ein Dosierstempel (4) eingefügt ist dessen Ausstülpung (15) in das Ein- / Auslassrohr (3) hineinragt und so in das Ein- / Auslassrohr (3) eingepasst ist, das er axial bewegbar ist und dabei mit seiner Außenseite an der Innenseite des Ein- / Auslassrohr (3) und mit der Außenseite der Ausstülpung (15) an der Innenseite des Dosierrohres (2) und mit seinen Kanten (17) an den Flanken (18) des Ein- / Auslassrohres (3) entlang gleitet und mit seiner Stirnfläche (16) den Dosierraum (8) und die Größe der Ein- / Auslassöffnung (5) begrenzt. Durch Drehen an dem aus dem Ein- / Auslass-rohres (3) herausragenden Bereiches des Dosierstempels (4) wird durch die Ausstülpung (15) das Ein- / Auslassrohr (3) mit bewegt und so die ausgebildete Ein- / Auslassöffnung (5) entweder der Einlassöffnung (7) oder der Auslassöffnung (6) zugestellt.
  2. Mengendosierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (7,1) und die Auslassöffnung (6,1) in ihrer radialen Anordnung die größt möglichen Öffnungen in radialer Richtung ausbilden.
  3. Mengendosierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (7,2) und die Auslassöffnung (6,2) in ihrer radialen Anordnung die kleinst möglichen Öffnungen in radialer Richtung ausbilden.
  4. Mengendosierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung und die Auslassöffnung in ihrer radialen Anordnung unterschiedlich große Öffnungen in radialer Richtung ausbilden.
  5. Mengendosierer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- / Auslassöffnung (5) in seiner radialen Anordnung deckungsgleich mit der Einlassöffnung (7; 7,1; 7,2) und der Auslassöffnung (6; 6,1; 6,2) sind.
  6. Mengendosierer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- / Auslassöffnung in seiner radialen Anordnung deckungsgleich mit der größeren Öffnung ist.
  7. Mengendosierer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dosierrohr (2) und das Ein- / Auslassrohr (3) zumindest teilweise auf dem Boden des Mengendosierers (12) stehen und die Öffnungen (6; 6,1; 6,2; 7; 7,1; 7,2) des Dosierrohres (2) und die ausgebildete Ein- / Auslassöffnung (5) des Ein- / Auslassrohrsegmentes (3) sich jeweils im unteren Seitenwandbereich befinden.
  8. Mengendosierer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem oberen Ende des Dosierrohres (2) eine radial umlaufende Auskehlung (19) ist.
  9. Mengendosierer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Begrenzungen (13) am Dosierrohr (2) angebracht sind, die sich in der Auskehlung (19) haltern, welche nur eine Zustellung der Ein- / Auslassöffnung (5) zur Einlassöffnung oder zur Auslassöffnung durch Anschlagen der Kante (17) an den Begrenzungen (13 ) erlauben.
  10. Mengendosierer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungen (13) das Ein- / Auslassrohr (3) axial begrenzen und drehbar lagern.
  11. Mengendosierer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungen (13) nach herausziehen des Dosierstempels (4) aus dem Ein- / Auslassrohr (3) wieder lösbar und abnehmbar sind.
  12. Mengendosierer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungen (13) wieder anbringbar sind.
  13. Mengendosierer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungen (13) in ihrer Anbringung am Dosierrohr (2) und Halterung in der umlaufenden Auskehlung (19) variabel in der radialen Anordnung angebracht werden können.
  14. Mengendosierer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine ablesbare Mengeneinteilung (10) angebracht ist
  15. Mengendosierer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mengendosierer (12) an dem Vorratsbehälter (1) in einer Nut- / Federverbindung (11) angebracht ist.
  16. Mengendosierer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Mengendosierer (12) in seiner Nut- / Federverbindung (11) an den Vorratsbehälter (1) durch wieder lösbare Verschlüsse in axialer Richtung gehaltert wird.
  17. Mengendosierer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosierstempel (4) so in das Ein- / Auslassrohr (3) eingepasst ist, das er durch eine leichte Schwergängigkeit in axialer Richtung bewegbar ist.
  18. Mengendosierer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche (16) des Dosierstempel (4) einen anderen Winkel als 90° einnimmt.
  19. Mengendosierer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Seitenwandbereich des Ein- / Auslassrohres (3) in Höhe des Dosierraumes (8) sich Streulöcher befinden.
  20. Mengendosierer nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mengendosierer (12) an einen Deckelverschluss eines handelsüblichen Vorratsbehälter angebracht ist.
  21. Mengendosierer nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Pappe oder aus ähnlichen Material herstellbar ist und als Einwegdosierer dient.
  22. Mengendosierer nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (1) einen abnehmbaren Deckel (14) hat.
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