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DE102004054620A1 - Geranonitril-Substitut - Google Patents

Geranonitril-Substitut Download PDF

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DE102004054620A1
DE102004054620A1 DE102004054620A DE102004054620A DE102004054620A1 DE 102004054620 A1 DE102004054620 A1 DE 102004054620A1 DE 102004054620 A DE102004054620 A DE 102004054620A DE 102004054620 A DE102004054620 A DE 102004054620A DE 102004054620 A1 DE102004054620 A1 DE 102004054620A1
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DE
Germany
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acid
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perfume
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preferred
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Withdrawn
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DE102004054620A
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English (en)
Inventor
Georg Dr. Meine
Theo Ten Pierik
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Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Priority to PCT/EP2005/011072 priority patent/WO2006053615A1/de
Priority to PL05799800T priority patent/PL1812542T3/pl
Priority to EP05799800A priority patent/EP1812542B1/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Abstract

Geranonitril weist nach neuen Erkenntnissen womöglich ein mutagenes Potential auf und wird deshalb gegenwärtig gemäß den EU-Einstufungskriterien als muatgen Kategorie 3 (M : 3) eingestuft. Geraonitril wurde früher als stabiles Substitut für gewöhnliche Zitrusduftmaterialien (wie beispielsweise die Citrale) in technischen Produkten wie beispielsweise Toilettenreinigern als Duftstoff eingesetzt und erzeugte eine sehr gewünschte und angenehme Zitrusduftnote. Es wird nun eine Duftstoffkomposition beschrieben, welche als Geranonitril-Substitut dienlich ist und die dem Geranonitril innewohnenden Vorteile, wie Frische des Duftes und Stabilität der Zusammensetzung, aufweist, aber toxikologisch unbedenklicher ist. Außerdem werden verschiedene Mittel, wie Wasch- und Reinigungsmittel, beschrieben, welche eine solche Duftstoffkomposition enthalten.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Duftstoffkomposition, mit welcher man das toxikologisch umstrittene Geranonitril gleichwertig ersetzen kann. Sie betrifft außerdem deren Verwendung zur Erzeugung eines Zitrusgeruches. Ferner betrifft sie verschiedene Mittel, wie beispielsweise Wasch- und Reinigungsmittel, welche eine solche Duftstoffkomposition umfassen.
  • Vielen technischen Produkten und Haushaltsprodukten werden Duftstoffe zugesetzt, um deren unangenehmen Eigengeruch zu maskieren und/oder um diese Produkte oder mit diesen behandelte Objekte olfaktorisch zu veredeln. So kann man beispielsweise Kunstleder wie echtes Leder riechen lassen und das Produkt dadurch aufwerten.
  • Als Duftstoffe gelten vorzugsweise jene Riechstoffe, welche beim Menschen ein im allgemeinen angenehmes Geruchsempfinden auslösen und daher zur Parfümierung von technischen und Sanitärartikeln, Seifen, Kosmetika, Körperpflegemitteln und dergleichen vielfältige Verwendung finden. In diesem Sinne zählen auch Essenzen und Aromen zu den Duftstoffen. Solche Stoffe werden mit weiter Verbreitung dazu verwendet, Wohlgerüche zu erzeugen oder unangenehme Gerüche zu überdecken.
  • Beispielsweise werden bei Wasch- und Reinigungsmitteln und dergleichen häufig Duftstoffe zugesetzt, die an sich meistens keine oder nur vergleichsweise geringe reinigende Eigenschaften aufweisen, aber bei den Anwendern die Sinneseindrücke positiv beeinflussen. Bei Wasch- und Reinigungsmitteln ist neben der Eigenbeduftung des Produktes auch die Überdeckung störender Nebengerüche aus den Waschlaugen sehr gewünscht. Wenn bei der Textilwäsche Duftstoffe von dem Waschmittel auf das Textil übertragen wurden, so nimmt der Verbraucher dies in der Regel sehr positiv wahr und assoziiert mit dem Wohlgeruch der Wäsche deren Sauberkeit, z. B. in dem er feststellt, daß ein Hemd sehr frisch duftet. Duftstoffe steigern deshalb auch die Akzeptanz von Produkten.
  • Auch Raumbeduftungsmittel bzw. Luftverbesserer sind wichtige Beispiele für den Anwendungsbereich von Duftstoffen. Die Wirkung der Raumbeduftungsmittel ist überwiegend sensorischer Natur und es ist möglich, über bestimmte Duftstoffgemische eine Steigerung des Wohlbefindens hervorzurufen. Auch hier kann mit dem Wohlgeruch eine positive Erfahrung assoziiert werden, z. B. in dem man feststellt, daß ein Badezimmer, in welchem ein Raumbeduftungsmittel platziert wurde, wie frisch gereinigt duftet.
  • Die Auswahl der Duftstoffe und ihre Komposition hängt vor allem davon ab, welche Assoziation bei der Anwendung hervorgerufen werden soll. So kann es beispielsweise bei allen Mitteln, welche mit Waschen oder Reinigen zu tun haben, vorteilhaft sein, Zitrusdüfte mit in die Komposition einzubeziehen, da diese einer Vielzahl von Verbrauchern das Gefühl von frischer Sauberkeit vermitteln. Zitrusdüfte sind in der Natur weitverbreitet. Typische Beispiele sind Zitrone, Orange, Mandarine, Bergamotte, Grapefruit, Limette usw. Ihnen allen gemeinsam ist eine frische Kopfnote, welche von sehr vielen Verbrauchern mit der Vorstellung der genannten frischen Sauberkeit assoziiert wird.
  • Ein Zitrusduft mit hoher Akzeptanz beim Verbraucher und guter Stabilität in vielen Produkten ist das Geranonitril (CAS 5416-66-7; 3,7-Dimethyl-2,6-Octadienenitril; BASF). Gernnonitril wird als stabiles Substitut für gewöhnliche Zitrusduftmaterialen (wie beispielsweise die Citrale) in technischen Produkten wie beispielsweise Toilettenreinigern als Duftstoff eingesetzt, und erzeugt eine sehr gewünschte und angenehme Zitrusduftnote. Geranonitril läßt sich auch gut in technische Produkte, wie beispielsweise Wasch- und Reinigungsmittel einarbeiten und ist in diesen sogar dann stabil, wenn diese beispielsweise einen hohen pH-Wert aufweisen.
  • Geranonitril weist aber nach neuen Erkenntnissen (BASF, 2003) womöglich ein mutagenes Potential auf. Geranonitril wird deshalb gegenwärtig (2004) gemäß den EU-Einstufungskriterien als muatgen Kategorie 3 (M:3) eingestuft. Für CMR-Stoffe (CMR = Carcinogen, Mutagen, Reproduktionstoxisch) der Kategorie 3 muss nachgewiesen werden, daß die verwendeten Mengen für den Konsumenten unbedenklich sind.
  • Aufgrund der nun vorliegenden toxikologischen Befunde ist es ein Anliegen im Sinne eines vorbeugenden Verbraucherschutzes, diesen Stoff (Geranonitril) durch andere Riech- bzw. Duftstoffe auszutauschen. Ein einzelner Riechstoff mit einem dem Geranonitril voll entsprechenden Geruchsprofil ist nicht bekannt.
  • Deshalb war es die an diese Erfindung gestellte Aufgabe, ein Geranonitril- Substitut bereitzustellen, welches in typischen Produktanwendungen, beispielsweise in Wasch- und Reinigungsmitteln, nahezu identisch riecht wie Geranonitril, jedoch aus toxikologischer Sicht unbedenklicher ist.
  • Gelöst wurde diese Aufgabe durch eine Duftstoffkomposition, umfassend 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril (Cas-Nr. 051566-62-2) sowie zumindest eine weitere Komponente ausgewählt aus
    • (a) Undecanal-Isomerengemisch, vorzugsweise aus n-Undecanal (Cas-Nr. 112-44-7), linearem und verzweigtem C11-Aldedyd (Cas-Nr. 68516-18-7) und 2-Methyldecanal (Cas-Nr. 19009-56-4),
    • (b) 2-Butyl-4,6-dimethyldihydropyran (Cas-Nr. 024237-00-1),
    • (c) 2-Benzyl-2-methyl-3-butennitril (Cas-Nr. 097384-48-0),
    • (d) 2,4-dimethyl-4-phenyl- tetrahydrofuran (Cas-Nr. 082461-14-1),
    • (e) Ethyl-methoxy-Norbornan-Isomerengemisch, vorzugsweise eine Mischung aus 1-Ethyl-3-methoxy- Tricyclo[2.2.1.0-2,6]heptan (Cas-Nr. 31996-78-8) und 2-Ethyl-5-methoxy-Bicyclo[2.2.1]heptan (Cas-Nr. 122795-41-9),
    • (f) cis-, trans-3-Methyl-5-phenyl-2-pentennitril [das ist ein Methyl-5-phenyl-2-pentennitil-(cis-, trans-)Isomerengemisch (Cas-Nr. 93893-89-1) aus (cis)-3-Methyl-5-phenylpent-2-ennitril (Cas-Nr. 53243-59-7) und (trans)-3-Methyl-5-phenylpent-2-ennitril (Cas-Nr. 53243-60-0)] sowie
    • (g) 9-Decen-1-ol (Cas-Nr. 013019-22-2).
  • Dabei ist es bevorzugt, daß die Duftstoffkomposition zumindest zwei, vorzugsweise zumindest drei, vorteilhafterweise zumindest vier, noch vorteilhafter zumindest fünf, weiter vorteilhaft zumindest sechs, insbesondere alle der weiteren Komponenten (a) bis (g) enthält.
  • Es ist bevorzugt, wenn die Duftstoffkomposition neben dem 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zumindest 2-Benzyl-2-methyl-3-butennitril, cis-, trans-3-Methyl-5-phenyl-2-pentennitril und 2-Butyl-4,6-dimethyldihydropyran enthält. Noch vorteilhafter ist es, wenn außerdem noch 9-Decen-1-ol enthalten ist. Noch weiter vorteilhaft ist es, wenn außerdem Undecanal-Isomerengemisch, 2,4-dimethyl-4-phenyl- tetrahydrofuran und/oder Ethyl-methoxy-Norbornan-Isomerengemisch enthalten ist.
  • Alle vorgenannten Komponenten sind auch kommerziell verfügbar, z. B. 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril als «Citronellyl Nitril» ex Symrise, sowie
    • (a) Undecanal-Isomerengemisch aus n-Undecanal, linearem + verzweigtem C11-Aldedyd und 2-Methyldecanal als «Aldehyd 11-11» ex Cognis Deutschland,
    • (b) 2-Butyl-4,6-dimethyldihydropyran als «Gyrane» ex Quest International,
    • (c) 2-Benzyl-2-methyl-3-butennitril als «Citrowanil B» ex Symrise,
    • (d) 2,4-dimethyl-4-phenyl- tetrahydrofuran als «Rhubafuran» ex Quest,
    • (e) Ethyl-methoxy-Norbornan-Isomerengemisch als «Neoproxen» ex International Flavors & Fragrances
    • (f) cis-, trans-3-Methyl-5-phenyl-2-pentennitril als «Citronitril» ex Symrise,
    • (g) 9-Decen-1-ol als «Rosalva» ex International Flavors & Fragrances.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Duftstoffkomposition 5–95 Gew.-%, vorzugsweise 10–90 Gew.-%, insbesondere 45–60 Gew.-% 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril, bezogen auf die gesamte Duftstoffkomposition.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Duftstoffkomposition 2-Benzyl-2-methyl-3-butennitril, vorteilhafterweise in Mengen von 0,01–65 Gew.-%, vorzugsweise 0,5–25 Gew.-%, insbesondere 1–15 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Duftstoffkomposition.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Duftstoffkomposition 2-Butyl-4,6-dimethyl dihydropyran, vorteilhafterweise in Mengen von 0,1–45 Gew.-%, vorzugsweise 0,5–35 Gew.-%, insbesondere 1–25 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Duftstoffkomposition.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Duftstoffkomposition cis-, trans-3-Methyl-5-phenyl-2-pentennitril, vorteilhafterweise in Mengen von 0,1–25 Gew.-%, vorzugsweise 0,5–20 Gew.-% insbesondere 1–10 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Duftstoffkomposition.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Duftstoffkomposition 9-Decen-1-ol, vorteilhafterweise in Mengen von 0,01–25 Gew.-%, vorzugsweise 0,1–10 Gew.-%, insbesondere 1–5 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Duftstoffkomposition.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Duftstoffkomposition Undecanal-Isomerengemisch, vorteilhafterweise in Mengen von 0,01–25 Gew.-%, 0,1–15 Gew.-%, insbesondere 1–10 Gew.-% bezogen auf die gesamte Duftstoffkomposition.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Duftstoffkomposition 2,4-dimethyl-4-phenyltetrahydrofuran, vorteilhafterweise in Mengen von 0,01–15 Gew.-%, vorzugsweise 0,1–10 Gew.-%, insbesondere 1–5 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Duftstoffkomposition.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Duftstoffkomposition Ethyl-methoxy-Norbornan-Isomerengemisch, vorteilhafterweise in Mengen von 0,01–10 Gew.-%, vorzugsweise 0,1–5 Gew.-%, insbesondere 1–3 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Duftstoffkomposition.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform zeichnet sich die erfindungsgemäße Duftstoffkomposition dadurch aus, daß
    • i) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu Undecanal-Isomerengemisch 300:1 bis 1:5, vorzugsweise 200:1 bis 1:3, insbesondere 100:1 bis 1:2 und/oder
    • ii) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu 2-Butyl-4,6-dimethyldihydropyran 200:1 bis 1:9, vorzugsweise 100:1 bis 1:4, insbesondere 50:1 bis 1:2 und/oder
    • iii) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu 2-Benzyl-2-methyl-3-butennitril 200:1 bis 1:13, vorzugsweise 70:1 bis 1:5, insbesondere 50:1 bis 1:2 und/oder
    • iv) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu 2,4-dimethyl-4-phenyl- tetrahydrofuran 300:1 bis 1:13, vorzugsweise 200:1 bis 1:5, insbesondere 100:1 bis 1:2 und/oder
    • v) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu Ethyl-methoxy-Norbornan-Isomerengemisch 400:1 bis 1:2, vorzugsweise 300:1 bis 2:3, insbesondere 200:1 bis 1:1 und/oder,
    • vi) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu cis-, trans-3-Methyl-5-phenyl-2-pentennitril 200:1 bis 1:5, vorzugsweise 70:1 bis 1:3, insbesondere 40:1 bis 1:2 und/oder,
    • vii) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu 9-Decen-1-ol 400:1 bis 1:5, vorzugswei se 300:1 bis 1:3, insbesondere 200:1 bis 1:2 beträgt.
  • Die zur Zeit beste Ausführungsform hinsichtlich eines dem Geranonitril weitestgehend äquivalenten Dufteindruckes bei gleichzeitig hoher Stabilität der Zusammensetzung besteht aus einer Duftstoffkomposition, welche neben dem 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril alle weiteren Komponenten (a) bis (g) enthält, vorzugsweise gemäß den vorgenannten Mengenverhältnissen. Eine demgemäße Vereinigung der genannten Duftstoffe ergibt ein hervorragendes Geranonitril- Substitut. Vorteilhafterweise kann ein Laie, d.h. ein üblicher Verbraucher, den Duft eines solchen Substituts von dem des Geranonitrils im Produkt, z. B. Wasch- und Reinigungsmittel, nicht mehr unterscheiden. Selbst Parfümeure mit einem geschulten und fein differenzierenden Geruchssinn vermögen den Dufteindruck des Substitut -haltigen Parfümöls vorteilhafterweise kaum noch von dem Dufteindruck des Geranonitril-haltigen Parfümöls in typischen Produkten, z. B. Wasch- und Reinigungsmittel, zu unterscheiden. Vorteilhafterweise läßt sich das Substitut ohne Schwierigkeiten in technische Mittel, wie z. B. Waschmittel oder Reinigungsmittel einarbeiten und ist in diesen stabil, auch bei längerer Lagerung.
  • Eine erfindungsgemäße Duftstoffkomposition muß nicht auf die genannten Inhaltsstoffe beschränkt sein. Vorteilhafterweise kann die Duftstoffkomposition weitere übliche Bestandteile enthalten, beispielsweise etherischen Öle, Blütenöle, Extrakte aus pflanzlichen und animalischen Drogen, Absolues, Resinoide und aus Naturprodukten isolierte, chemisch veränderte (halbsynthetisch) sowie rein synthetisch gewonnene Riechstoffe sowie dergleichen mehr.
  • Die Duftstoffkomposition kann vorteilhafterweise mit Lösemitteln beliebig verdünnt werden. Als Lösemittel ist Ethanol sehr bevorzugt, gegebenenfalls kann auch mit Dipropylenglycol, oder auch Wasser, vorzugsweise zusammen mit Emulgatoren, zur Einstellung einer gewünschten Konzentration verdünnt werden.
  • Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist ein Duftstoff aufweisendes Mittel, welches eine erfindungsgemäße Duftstoffkomposition umfasst. Wenn im folgenden von einem erfindungsgemäßen Mittel die Rede ist, so handelt es sich, wenn nichts anderes erläutert wird, um ein solches Duftstoff aufweisendes Mittel, welches eine erfindungsgemäße Duftstoffkomposition umfaßt.
  • Ein Duftstoff ist im Sinne dieser Erfindung jeglicher Riechstoff, also auch Aromen und Essenzen, insbesondere solche Riechstoffe, die beim Menschen ein im wesentlichen positives Geruchsempfinden auslösen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei dem Duftstoff aufweisenden Mittel um ein Textilbehandlungsmittel, ein Bügelhilfsmittel, ein Reinigungstuch, ein Waschmittel, ein Reinigungs mittel, insbesondere für harte und/oder weiche Oberflächen, ein Haushaltsreiniger, ein Pflegemittel, ein Waschpflegemittel, ein Wäschepflegemittel, ein Raumbeduftungsmittel, ein Luftverbesserer, ein Konditioniermittel, ein Färbemittel, ein Weichspüler, ein Konditioniersubstrat, ein Arzneimittel, ein Pflanzenschutzmittel, ein Putzmittel, ein Lebensmittel, ein kosmetisches Mittel, ein Düngemittel, ein Baustoff, ein Klebstoff, ein Bleichmittel, ein Entkalkungsmittel, ein Autopflegemittel, Fußbodenpflegemittel, Herdpflegemittel, Lederpflegemittel, Möbelpflegemittel, ein Scheuermittel, ein Desinfektionsmittel, ein Beduftungsmittel, ein Schimmelentfernungsmittel und/oder ein Vorprodukt der vorgenannten Mittel.
  • Insbesondere Wasch- und Reinigungsmittel sowie jegliche Pflegemittel sind besonders bevorzugt, ebenso die Luftverbesserer und Raumbeduftungsmittel.
  • Zu den bevorzugten Reinigungsmitteln zählen u. a. die Toilettenreiniger bzw. WC-Reiniger, also Produkte zur Reinigung von WC-Becken und Urinalen, welche vorzugsweise als Pulver, Tabletten, Formkörper oder Flüssigkeiten, vorzugsweise Gele, angeboten werden. Neben anderen üblichen Inhaltsstoffen wie Tensiden enthalten sie zumeist organische Säuren (z.B. Citronensäure und/oder Milchsäure) oder Natriumhydrogensulfat, Amidoschwefelsäure oder Phosphorsäure zur Entfernung von Kalkablagerungen oder sogenannten Urinsteinen.
  • Zu den bevorzugten Reinigungsmitteln zählen u. a. auch die Rohrreinigungsmittel bzw. Abflussreiniger. Dies sind vorzugsweise stark alkalische Präparate, welche in der Regel der Beseitigung von Rohr-Verstopfungen aus organischen Materialien – wie Haare, Fett, Nahrungsmittel-Reste, Seifen-Ablagerungen etc.- dienen. Zur Bildung von H2-Gas mit Sprudel-Effekt können Zusätze von Al- oder Zn-Pulver dienen. Mögliche Inhaltsstoffe sind gemeinhin Alkalien, alkalische Salze, Oxidationsmittel und Neutralsalze. In pulverförmigen Anbietungsformen sind vorzugsweise auch Natriumnitrat und Natriumchlorid enthalten. Rohrreinigungsmittel in flüssiger Form können vorzugsweise auch Hypochlorit enthalten. Daneben gibt es auch Abflußreiniger auf Enzymbasis. Saure Präparate sind ebenfalls möglich.
  • Zu den bevorzugten Reinigungsmitteln zählen u. a. auch die Universal- oder Allzweckreiniger bzw. Allesreiniger. Dies sind universell einsetzbare Reiniger für alle harten Oberflächen in Haushalt und Gewerbe, welche naß oder feucht abwischbar sind. In der Regel handelt es sich um neutrale oder schwach alkalische bzw. schwach saure Produkte, insbesondere Flüssigprodukte. Allzweckreiniger bzw. Allesreiniger enthalten in der Regel Tenside, Gerüststoffe, Lösemittel und Hydrotrope, Farbstoffe, Konservierungsmittel etc.
  • Es gibt auch speziell desinfizierende Allzweckreiniger. Diese enthalten zusätzlich antimikrobielle Wirkstoffe (z.B. Aldehyde, Alkohole, quartäre Ammonium-Verbindungen, Amphotenside, Triclosan).
  • Zu den bevorzugten Reinigungsmitteln zählen u. a. auch die Sanitärreiniger. Hierbei handelt es sich um Produkte zur Reinigung in Bad und Toilette. Die alkalischen Sanitärreiniger werden vorzugsweise zur Entfernung von Fettschmutz eingesetzt, während die sauren Sanitärreiniger vor allem zur Entfernung von Kalkablagerungen herangezogen werden. Sanitärreiniger haben vorteilhafterweise auch eine erhebliche desinfizierende Wirkung, insbesondere die stark alkalischen, Chlor-haltigen Sanitärreiniger.
  • Zu den bevorzugten Reinigungsmitteln zählen u. a. auch die Backofenreiniger bzw. Grillreiniger, welche vorteilhafterweise in Form von Gelen oder Schaumsprays angeboten werden. Diese dienen in der Regel zur Entfernung angebrannter oder verkohlter Speisereste. Vorzugsweise sind Backofenreiniger z.B. mit Natriumhydroxid, Natriummetasilicat, 2-Aminoethanol stark alkalisch eingestellt. In der Regel enthalten sie außerdem anionische und/oder nichtionische Tenside, wasserlösliche Lösemittel und zum Teil Verdickungsmittel wie Polycarboxylate, Carboxymethylcellulose.
  • Zu den bevorzugten Reinigungsmitteln zählen u. a. auch die Metallputzmittel. Das sind Reiniger für bestimmte Metalltypen wie Edelstahl oder Silber. Edelstahlreiniger enthalten vorzugsweise neben Säuren (vorzugsweise bis 3 Gew.-%, z.B. Citronensäure, Milchsäure), Tensiden (insbesondere bis 5% Gew.-%, vorzugsweise nichtionische und/oder anionische Tenside), Wasser auch Lösemittel (vorzugsweise bis 15 Gew.-%) zur Beseitigung fetthaltiger Verschmutzungen sowie weitere Stoffe wie z. B. Verdicker und Konservierungsmittel. Sehr feine Polierkörper sind zudem in Produkten für vorzugsweise glänzende Edelstahloberflächen enthalten. Silberputzmittel wiederum sind vorzugsweise sauer eingestellt. Sie enthalten insbesondere zur Entfernung schwarzer Beläge von Silbersulfid vorzugsweise Komplexbildner (z.B. Thioharnstoff, Natriumthiosulfat). Typische Angebotsformen sind Putztücher, Tauchbäder, Pasten, Flüssigkeiten. Zur Beseitigung dunkler Verfärbungen (Oxidschichten) dienen Kupfer- und Buntmetallreiniger (z.B. für Messing und Bronze). Diese sind in der Regel schwach alkalisch (vorzugsweise mit Ammoniak) eingestellt und enthalten in der Regel Poliermittel sowie vorzugsweise auch Ammoniumseifen und/oder Komplexbildner.
  • Zu den bevorzugten Reinigungsmitteln zählen u. a. auch die Glasreiniger bzw. Fensterreiniger. Diese dienen vorzugsweise zur Beseitigung insbesondere von fetthaltigem Schmutz von Glasoberflächen. Sie beinhalten vorzugsweise Stoffe wie anionische und/oder nichtionische Tenside (insbesondere bis 5 Gew.-%), Ammoniak und/oder Ethanolamin (insbesondere bis 1 Gew.-%), Ethanol und/oder 2-Propanol, Glykolether (insbesondere 10–30 Gew.-%), Wasser, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Beschlagverhinderungsmittel etc.
  • Zu den bevorzugten Reinigungsmitteln zählen u. a. auch alle Spezialreinigungsmittel, z. B. solche für Kochfelder aus Glaskeramik, sowie Teppichreiniger und Fleckentfernungsmittel.
  • Zu den bevorzugten Autopflegemitteln zählen u. a. Lackkonservierer, Lackpolituren, Lackreiniger, Waschkonservierer, Shampoos zur Autowäsche, Autowasch- und Wachsprodukte, Polituren für Ziermetalle, Schutzfilme für Ziermetalle, Kunststoff-Reiniger, Teerentferner, Scheibenreiniger, Motorreiniger etc.
  • Bevorzugte kosmetische Mittel sind vorzugsweise (a) kosmetische Mittel zur Hautpflege, insbesondere Badepräparate, Hautwasch- u. -reinigungsmittel, Hautpflegemittel, Augenkosmetika, Lippenpflegemittel, Nagelpflegemittel, Intimpflegemittel, Fußpflegemittel, (b) kosmetische Mittel mit spezieller Wirkung, insbesondere Lichtschutzmittel, Hautbräunungsmittel, Depigmentierungsmittel, Desodorantien, Antihidrotika, Haarentfernungsmittel, Rasiermittel, Duftmittel, (c) kosmetische Mittel zur Zahnpflege, insbesondere Zahn- u. Mundpflegemittel, Gebisspflegemittel, Zahnprothesenreinigungsmittel, Zahnprothesenhaftmittel, (d) kosmetische Mittel zur Haarpflege, insbesondere Haarwaschmittel, Haarpflegemittel, Haarverfestigungsmittel, Haarverformungsmittel, Haarfärbemittel.
  • Besonders bevorzugt sind auch jegliche Textilbehandlungsmittel, wie beispielsweise Waschmittel oder Weichspüler, in flüssiger wie in fester Form.
  • Besonders bevorzugt sind auch die Luftverbesserer und Raumbeduftungsmittel. Solche Produkte enthalten vorzugsweise flüchtige und meist angenehm riechende Stoffe, welche vorteilhafterweise bereits in sehr kleinen Mengen üble Gerüche überdecken können. Luftverbesserer für Wohnräume enthalten insbesondere natürliche und synthetische etherische Öle wie Koniferennadelöle, Zitrusöl, Eucalyptusöl, Lavendelöl etc, beispielsweise in Mengen bis 50 Gew.-%. Als Aerosole enthalten sie eher geringere Mengen solcher etherischer Öle, beispielsweise weniger als 5 Gew.-% oder weniger als 2 Gew.-%, dafür vorzugsweise noch Stoffe wie Acetaldehyd (insbesondere < 0,5 Gew.-%), Isopropylalkohol (insbesondere < 5 Gew.-%), Mineralöl (insbesondere < 5 Gew.-%) und Treibgase. Andere Darreichungsform sind Sticks und Blöcke. Bei deren Herstellung wird vorzugsweise ein Gelkonzentrat aus etherischen Ölen eingesetzt. Vorteilhafterweise kann außerdem Formaldehyd (zur Konservierung) und Chlorophyll (vorzugsweise < Gew.-5%) zugesetzt werden, ebenso weitere Inhaltsstoffe.
  • Luftverbesserer sind aber nicht auf Wohnräume beschränkt, sondern können auch für Autos, Schränke, Spülmaschinen, Kühlschränke, Schuhe vorgesehen sein und sogar die Anwendung im Staubsauger ist möglich. Im Haushalt (z.B. in Schränken) kommen beispielsweise außer den Geruchsverbesserern noch Desinfektionsmittel zur Anwendung, die vorzugsweise Stoffe wie Calciumphosphat, Talk, Stearin und etherische Öle enthalten, beispielsweise in Form von Säckchen.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist das Duftstoff aufweisende Mittel einen Gewichtsanteil der erfindungsgemäßen Duftstoffkomposition von ≥ 10–6 Gew.-% und ≤ 50 Gew.-%, vorzugsweise 10–5 Gew.-% und ≤ 40 Gew.-%, bevorzugt ≥ 10–4 Gew.-% und ≤ 30 Gew.-%, weiter bevorzugt ≥ 10–3 Gew.-% und ≤ 20 Gew.-%, noch weiter bevorzugt ≥ 10–2 Gew.-% und ≤ 10 Gew.-% und am meisten bevorzugt ≥ 0,03 Gew.-% und ≤ 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, auf.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform liegt das Duftstoff aufweisende Mittel zumindest teilweise in fester Form, in gelförmiger Form, in schaumförmiger Form und/oder in flüssiger Form vor. Liegt es in fester Form vor, dann bevorzugt in Form von Granulaten, Pulvern, Formkörpern mit mindestens einer Phase und/oder Pressformkörpern.
  • Es ist ein Vorteil der Erfindung, daß die Duftstoffkomposition sehr stabil ist. Auch in den verschiedenen Matrices und Mitteln, wie beispielsweise Reinigungsmittel oder Waschmittel, ist die Duftstoffkomposition stabil und der Duft des bedufteten Mittels ist auch bei Lagerung stabil.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Duftstoff aufweisende Mittel über die Duftstoffkomposition hinaus zusätzlich wenigstens einen weiteren Duftstoff, vorteilhafterweise mehrere weitere Duftstoffe auf, vorzugsweise mit einem Gesamtgewichtsgehalt dieser weiteren Duftstoffe von > 0 Gew.-% und < 50 Gew.-%, vorzugsweise ≥ 10–6 Gew.-% und ≤ 40 Gew.-%, bevorzugt ≥ 10–5 Gew.-% und ≤ 30 Gew.-%, weiter bevorzugt ≥ 10–4 Gew.-% und ≤ 20 Gew.-%, noch weiter bevorzugt 10–3 Gew.-% und ≤ 15 Gew.-%, noch weiter bevorzugt ≥ 10–2 Gew.-% und ≤ 10 Gew.-% und am meisten bevorzugt ≥ 10–1 Gew.-% und ≤ 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die zusätzliche(n) Duftstoff(e) im Duftstoff aufweisenden Mittels ausgewählt aus der Gruppe umfassend Duftstoffe mit Duftnoten der Grün-Noten, Zitrus-Noten, Lavendel-Noten, Blumige-Noten, Aldehyd-Noten, Chypre-Noten, Fougere-Noten, Gewürz-Noten, Orientalische Noten, Holz-Noten, Tabak-Noten und/oder Leder-Noten.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die zusätzliche(n) Duftstoff(e) im Duftstoff aufweisenden Mittels ausgewählt aus der Gruppe umfassend Duftstoffe natürlichen oder synthetischen Ursprungs, bevorzugt leichter flüchtige Duftstoffe, höhersiedende Duftstoffe, feste Duftstoffe und/oder haftfeste Duftstoffe.
  • Durch eine geeignete Auswahl der zusätzlichen Duftstoffe kann bei den erfindungsgemäßen Mitteln sowohl der Produktgeruch, sowie der Post-Applikationsgeruch behandelter Objekte beeinflusst werden. Der Post-Applikationsgeruch ist der nach Beendigung einer Applikation z. B. Reinigungs- und Pflegevorgang auftretende Duft, z. B. in Form des Wäschedufts bzw. Textildufts.
  • Es ist ein Vorteil der Erfindung, daß die erfindungsgemäße Duftstoffkomposition, alleine und auch in Abmischung mit weiteren Duftstoffen, einen duftverstärkenden Effekt hervorruft, d.h. der Dufteindruck am bedufteten Objekt wird intensiver und wirkt frischer.
  • Für den letzteren Post-Applikationsgeruchseindruck, d.h. für die indirekt bzw. mittelbar bedufteten Objekte, ist die Verwendung haftfesterer Riechstoffe vorteilhaft, während zur reinen Produktbeduftung auch leichterflüchtige Riechstoffe vorteilhaft einsetzbar sind.
  • Das erfindungsgemäße Mittel kann zur Beduftung eines Gegenstands, einer Oberfläche oder eines Raumes, vorzugsweise von textilen Geweben, Haushaltsoberflächen, Schuhen, Abfallbehältern, Recyclingbehältern, Luft, größeren Haushaltsgeräten, Katzenstreu, Haustieren, Haustierschlafstätten, insbesondere von Kleidungsstücken, Teppichen, Teppichböden, Vorhängen, Gardinen, Polstermöbeln, Bettwäsche, Zelten, Schlafsäcken, Autositzen, Autoteppichen, textilen Autoinnenraumauskleidungen, Thekenoberflächen, Wänden, Böden, Badezimmeroberflächen, Küchenoberflächen, Kühlschränke, Gefriertruhen, Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen, Wäschetrockner, Backöfen und Mikrowellenherde mittelbar oder unmittelbar eingesetzt werden. Das Mittel kann dabei in beliebiger Form aufgetragen, beispielsweise mittels eines Sprühapplikators aufgesprüht werden.
  • Haftfeste Riechstoffe, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung einsetzbar sind, sind beispielsweise etherische Öle wie Angelikawurzelöl, Anisöl, Arnikablütenöl, Basilikumöl, Bayöl, Bergamottöl, Champacablütenöl, Edeltannenöl, Edeltannenzapfenöl, Elemiöl, Eukalyptusöl, Fenchelöl, Fichtennandelöl, Galbanumöl, Geraniumöl, Gingergrasöl, Guajakholzöl, Gurjunbalsamöl, Helichrysumöl, Ho-Öl, Ingweröl, Irisöl, Kajeputöl, Kalmusöl, Kamillenöl, Kampferöl, Kanagaöl, Kardamomenöl, Kassiaöl, Kiefernnadelöl, Kopaivabalsamöl, Korianderöl, Krauseminzeöl, Kümmelöl, Kuminöl, Lavendelöl, Lemongrasöl, Limetteöl, Mandarinenöl, Melissenöl, Moschuskörneröl, Myrrhenöl, Nelkenöl, Neroliöl, Niaouliöl, Olibanumöl, Orangenöl, Origanumöl, Palmarosaöl, Patschuliöl, Perubalsamöl, Petitgrainöl, Pfefferöl, Pfefferminzöl, Pimentöl, Pine-Öl, Rosenöl, Rosmarinöl, Sandelholzöl, Sellerieöl, Spiköl, Sternanisöl, Terpentinöl, Thujaöl, Thymianöl, Verbenaöl, Vetiveröl, Wacholderbeeröl, Wermutöl, Wintergrünöl, Ylang-Ylang-Öl, Ysop-Ö1, Zimtöl, Zimtblätteröl, Zitronenöl, Zitronenöl sowie Zypressenöl.
  • Aber auch höhersiedende bzw. feste Riechstoffe natürlichen oder synthetischen Ursprungs können im Rahmen der vorliegenden Erfindung als haftfeste Riechstoffe bzw. Riechstoffgemische, also Duftstoffe eingesetzt werden. Zu diesen Verbindungen zählen die nachfolgend genannten Verbindungen sowie Mischungen aus diesen: Ambrettolid, α-Amylzimtaldehyd, Anethol, Anisaldehyd, Anisalkohol, Anisol, Anthranilsäuremethylester, Acetophenon, Benzylaceton, Benzaldehyd, Benzoesäureethylester, Benzophenon, Benzylalkohol, Benzylacetat, Benzylbenzoat, Benzylformiat, Benzylvalerianat, Borneol, Bornylacetat, α-Bromstyrol, n-Decylaldehyd, n-Dodecylalde-hyd, Eugenof, Eugenolmethylether, Eukalyptol, Farnesol, Fenchon, Fenchylacetat, Geranylacetat, Geranylformiat, Heliotropin, Heptincarbonsäuremethylester, Heptaldehyd, Hy-drochinon- Dimethylether, Hydroxyzimtaldehyd, Hydroxyzimtalko hol, Indol, Iron, Isoeugenol, Isoeugenolmethylether, Isosafrol, Jasmon, Kampfer, Karvakrol, Karvon, p-Kresol-methylether, Cumarin, p-Methoxyacetophenon, Methyl-n-amylketon, Methylanthranil-säuremethylester, p-Methylacetophenon, Methylchavikol, p-Methylchinolin, Methyl-β-naphthylketon, Methyl-n-nonylacetaldehyd, Methyl-n-nonylketon, Muskon, β-Naphtholethylether, β-Naphtholmethylether, Nerol, Nitrobenzol, n-Nonylaldehyd, Nonylakohol, n-Octylaldehyd, p-Oxy-Acetophenon, Pentadekanolid, β-Phenylethylalkohol, Phenylacetaldehyd-Dimethyacetal, Phenylessigsäure, Pulegon, Safrol, Salicylsäureisoamylester, Salicylsäuremethylester, Salicylsäurehexylester, Salicylsäurecyclohexylester, Santalol, Skatol, Terpineol, Thymen, Thymol, γ-Undelacton, Vanilin, Veratrumaldehyd, Zimtaldehyd, Zimatalkohol, Zimtsäure, Zimtsäureethylester, Zimtsäurebenzylester.
  • Zu den leichter flüchtigen Duftstoffen zählen insbesondere die niedriger siedenden Riechstoffe natürlichen oder synthetischen Ursprung, die allein oder in Mischungen eingesetzt werden können.
  • Beispiele für leichter flüchtige Duftstoffe sind Alkyisothiocyanate (Alkylsenföle), Butandion, Limonen, Linalool, Linaylacetat und -Propionat, Menthol, Menthon, Methyl-n-heptenon, Phellandren, Phenylacetaldehyd, Terpinylacetat, Zitral, Zitronellal.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die zusätzliche(n) Duftstoff(e) im Duftstoff aufweisenden Mittel ausgewählt aus der Gruppe umfassend:
    • – Essenzen aus Früchten, Fruchtteilen und/oder anderen Pflanzenteilen, vorzugsweise Kräutern, Drogen, daraus gewonnene etherische Ölen, bevorzugt terpenfreie Öle; und/oder
    • – künstliche Essenzen, vorzugsweise aus synthetischen Geruchs- und/oder Geschmacksstoffen, besonders bevorzugt Vanillin, Menthol, Diacetyl und/oder Eucalyptol; und/oder
    • – Aromen, vorzugsweise etherische Öle, Anisöl, Sternanisöl, Bittermandelöl, Euka-lyptusöl, Fenchelöl, Pfefferminzöl, Citronenöl, Wintergrünöl, Nelkenöl, Menthol und/oder Kümmelöl; und/oder
    • – synthetische Riechstoffverbindungen vom Typ der Ester, vorzugsweise Benzylacetat, Phenoxyethylisobutyrat, p-tert.-Butylcyclohexylacetat, Linalylacetat, Dimethylbenzyl-carbinylacetat, Phenylethylacetat, Linalylbenzoat, Benzylformiat, Ethylme-thylphenyl- glycinat, Allylcyclohexylpropionat, Styrallylpropionat und/oder Benzyl-salicylat; und/oder
    • – synthetische Riechstoffverbindungen vom Typ der Ether, vorzugsweise Benzyl-ethylether; und/oder
    • – synthetische Riechstoffverbindungen vom Typ der Aldehyde, vorzugsweise lineare Alkanale mit 8–18 C-Atomen, Citral, Citronellal, Citronellyloxyacetaldehyd, Cycla-menaldehyd, Hydroxycitronellal, Lilial und/oder Bourgeonal; und/oder
    • – synthetische Riechstoffverbindungen vom Typ der Ketone, vorzugsweise Jonone, Isomethylionon und/oder Methyl-cedrylketon; und/oder
    • – synthetische Riechstoffverbindungen vom Typ der Alkohole, vorzugsweise Ane-thol, Citronel lol, Eugenol, Geraniol, Linalool, Phenylethylalkohol und/oder Terpineol; und/oder
    • – synthetische Riechstoffverbindungen vom Typ der Kohlenwasserstoffe, vorzugsweise Terpene, bevorzugt Limonen und Pinien; und/oder
    • – natürliche Riechstoffgemische aus pflanzlichen Quellen, vorzugsweise Pine-, Zitrus-, Jasmin-, Patchouly-, Rosen- oder Ylang-Ylang-Öl, Muskateller, Salbeiöl, Kamillenöl, Nelkenöl, Melissenöl, Minzöl, Zimtblätteröl, Lindenblütenöl, Wacholderbeeröl, Vetiveröl, Olibanumöl, Galbanumöl, Labdanumöl, Orangenblütenöl, Neroliol, Orangenschalenöl und/oder Sandelholzöl.
  • Es kann vorteilhaft sein, dass man die Freisetzung der Duftstoffe, d.h. der Duftstoffkomposition und/oder der anderen Duftstoffe, in Abhängigkeit des jeweiligen Anwendungszwecks beschleunigt oder verzögert. Beispielsweise bei Anwendung erfindungsgemäßer Mittel in einer Wasch- oder Reinigungs-Flotte kann es vorteilhaft sein, die Duftstoffe erst am Ende oder sogar erst nach der Anwendung freizusetzen, da es in solchen Fällen wünschenswert sein kann, dass die Duftstoffe sich erst auf dem behandelten Artikel voll entfalten soll.
  • Es kann aber auch wünschenswert sein, beispielsweise bei der Reinigung von harten Oberflächen, dass sich die Duftstoffe, d.h. die Duftstoffkomposition und/oder die anderen Duftstoffe, über die Dauer des Reinigungsschrittes im wesentlichen gleichmäßig entfalten.
  • Bei Anwendungen der Duftstoffe im Wäschetrockner kann es beispielsweise erwünscht sein, dass die Duftstoffe, d.h. die Duftstoffkomposition und/oder die anderen Duftstoffe, erst am Ende des Trocknungsvorgang freigesetzt werden und auch noch bei der Entnahme der Wäsche vom Anwender wahrnehmbar sind, um so den Eindruck von „frischer" Wäsche zu vermitteln.
  • Zur beschleunigten oder verzögerten Freisetzung von Duftstoffen, insbesondere der erfindungsgemäßen Duftstoffkompositionen, können alle im Stand der Technik bekannten Verfahren angewendet werden, soweit sie dem Fachmann als geeignet erscheinen.
  • So gibt es im Stand der Technik Vorschläge, Duftstoffe chemisch an Trägersubstanzen, wie Polymere, zu binden, so daß vorzugsweise eine Duftreisetzungsretardierung erzeugt wird.
  • Erfindungsgemäß geeignete Trägersubstanzen, auch als „controlled release Systeme" bezeichnet, an welche die Duftstoffe chemisch gebunden werden können, sind beispielsweise Siloxane, aus denen diese Duftstoffe durch saure Hydrolyse langsam freigesetzt werden.
  • Orthokieselsäureester werden beispielsweise in der US 3,215,719 (Dan River Mills) beschrieben, auf die hier im vollen Umfang Bezug genommen wird.
  • Weitere erfindungsgemäß geeignete Siliziumverbindungen werden in der DE 28 44 789 und DE 30 03 494 (Dow Corning) beschrieben, auf die hier im vollen Umfang Bezug genommen wird.
  • In der WO 96/38528 (Procter & Gamble), auf die hier im vollen Umfang Bezug genommen wird, sind Betain-ester und polymere Betainester genannt, bei denen die quaternären Ammoniumgruppen über Polyalkylenketten miteinander verknüpft sind und die ebenfalls zur Veresterung mit den erfindungsgemäß geeigneten Duftstoffen geeignet sind.
  • Besonders geeignet ist die Verwendung von im wesentlichen mit organischen Resten modifizierten Silizium-haltigen Verbindungen, die einen langanhaltenden Dufteindruck auf textilen Flächengebilden, Fasern und/oder Garnen ermöglichen.
  • Besonders geeignet ist in diesem Zusammenhang auch ein Cyclodextrin-Derivat der Formel A[-Z1-X-Z2-(EO/PO)n-R1]m, worin A einen m-wertigen Cyclodextrinrest bedeutet, welcher aus einem Cyclodextrinmolekül durch Entfernung von m Hydroxygruppen gebildet ist, Z1 = O, S oder NR2 bedeutet, wobei R2 für Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen oder einen Rest -C(O)-R3 steht, in dem R3 einen Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen bedeutet, X-Z2 für eine Bindung steht, oder X einen zweiwertigen Rest eines bifunktionellen Moleküls bedeutet, dessen eine funktionelle Gruppe F1 mit einem Cyclodextrin A(-OH)m oder einem Cyclodextrinderivat A(-O-G)m, in dem O-G eine Abgangsgruppe wie beispielsweise die Toluolsulfonylgruppe bedeutet, reagieren kann und dessen andere funktionelle Gruppe F2 mit einer Hydroxy-, Mercapto- oder Aminogruppe jeweils unter Bildung einer kovalenten Bindung reagieren kann, und Z2 die gleichen Bedeutungen wie Z1 hat, wobei Z1 und Z2 gleich oder verschieden sein können, und wobei in Formel (I) der zweiwertige Rest X über F1 mit Z1 und über F2 mit Z2 verknüpft ist, (EO/PO)n für einen über ein Kohlenstoffatom mit Z2 und ein Sauerstoffatom mit R1 verknüpften zweiwertigen Alkoxylatrest steht, der aus 1 bis 150 Ethylen- und/oder Propylenglykoleinheiten besteht, R1 für Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, einen Aryl- oder Aralkylrest mit 6 bis 25 Kohlenstoffatomen, oder für den Sulfatrest steht, und m = 1, 2 oder 3 bedeutet, wobei das Cyclodextrin-Derivat der Formel (I) nicht Mono- oder Di-hydroxypropyl-cyclodextrin bedeuten kann.
  • Solche Cyclodextrin-Derivate eignen sich hervorragend dazu, Fasern temporär mit wirkstoffbindenden und/oder wirkstofffreisetzenden Eigenschaften auszustatten. Mit einer temporären Ausrüstung ist gemeint, daß die Ausrüstung beispielsweise auf einem Textil, z. B. während des Tragens eines textilen Bekleidungsstückes, für eine gewisse Zeit verbleibt und unter Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands der Faser wieder entfernt werden kann, insbesondere durch einen einfachen Wasch- und/oder Reinigungsprozeß. Dies wird vermutlich dadurch ermöglicht, daß diese Cyclodextrin-Derivate nicht unter Bildung kovalenter Bindungen mit der Faser reagieren, sondern lediglich über beispielsweise polare und/oder van-der-Waals-Wechselwirkungen an der Faser anhaften. Unter Wirk stoffen sind in diesem Zusammenhang Moleküle zu verstehen, welche durch das freie oder das auf oder in der Faser sitzende erfindungsgemäße Cyclodextrin-Derivat gebunden werden können. Insbesondere sind unter Wirkstoffen diejenigen Stoffe zu verstehen, die mit Cyclodextrinen Wirts-Gast-Komplexe bilden. Insbesondere handelt es sich bei dem Wirkstoff um einen Riechstoff, vorzugsweise um Riechstoffe, wie sie der erfindungsgemäßen Duftstoffkompostion entsprechen.
  • Geeignete Trägerstoffe für die Duftstoffe können vorzugsweise ausgewählt sein aus der Gruppe umfassend Polymere, Siloxane, mit organischen Resten modifizierte Silizium-haltige Verbindungen, Betaine, Paraffine, Tenside, insbesondere ethoxylierte Fettalkohole, Fettsäuren, Siliconöle und/oder Fettalkohol, vorzugsweise lipophile Substanzen, wobei lipophile Substanzen mit einem Schmelzpunkt oberhalb von 25 °C besonders bevorzugt sind.
  • Erfindungsgemäß besonders geeignete Trägerstoffe für die erfindungsgemäß einsetzbaren Duftstoffe sind schmelz- oder erweichbare Substanzen aus der Gruppe der Wachse, Paraffine, Polyalkylenglycole und dergleichen. Die schmelz- oder erweichbaren Substanzen weisen vorzugsweise einen Schmelzbereich auf, der zwischen etwa 45°C und etwa 75°C liegt. Das heißt im vorliegenden Fall, dass der Schmelzbereich innerhalb des angegebenen Temperaturintervalls auftritt und bezeichnet nicht die Breite des Schmelzbereichs.
  • Unter "Wachsen" wird eine Reihe natürlicher oder künstlich gewonnener Stoffe verstanden, die in der Regel über 40°C ohne Zersetzung schmelzen und schon wenig oberhalb des Schmelzpunktes verhältnismäßig niedrigviskos und nicht fadenziehend sind. Sie weisen eine stark temperaturabhängige Konsistenz und Löslichkeit auf. Nach ihrer Herkunft teilt man die Wachse in drei Gruppen ein, die natürlichen Wachse, chemisch modifizierte Wachse und die synthetischen Wachse.
  • Zu den natürlichen Wachsen zählen beispielsweise pflanzliche Wachse wie Candelillawachs, Carnaubawachs, Japanwachs, Espartograswachs, Korkwachs, Guarumawachs, Reiskeimölwachs, Zuckerrohrwachs, Ouricurywachs, oder Montanwachs, tierische Wachse wie Bienenwachs, Schellackwachs, Walrat, Lanolin (Wollwachs), oder Bürzelfett, Mineralwachse wie Ceresin oder Ozokerit (Erdwachs), oder petrochemische Wachse wie Petrolatum, Paraffinwachse oder Mikrowachse.
  • Zu den chemisch modifizierten Wachsen zählen beispielsweise Hartwachse wie Montanesterwachse, Sassolwachse oder hydrierte Jojobawachse.
  • Unter synthetischen Wachsen werden in der Regel Polyalkylenwachse oder Polyalkylen-glycolwachse verstanden. Als schmelz- oder erweichbaren Substanzen für die durch Abkühlung aushärtenden Massen einsetzbar sind auch Verbindungen aus anderen Stoffklassen, welche die genannten Erfordernisse hinsichtlich des Erweichungspunkts erfüllen. Als geeignete synthetische Verbindungen haben sich beispielsweise höhere Ester der Phthalsäure, insbesondere Dicyclohexylphthalat, das kommerziell unter dem Namen Unimoll® 66 (Bayer AG) erhältlich ist, erwiesen. Geeignet sind auch synthetisch hergestellte Wachse aus niederen Carbonsäuren und Fettalkoholen, beispielsweise Dimyristyl Tartrat, das unter dem Namen Cosmacol® ETLP (Condea) erhältlich ist. Umgekehrt sind auch synthetische oder teilsynthetische Ester aus niederen Alkoholen mit Fettsäuren aus nativen Quellen einsetzbar. In diese Stoffklasse fällt beispielsweise das Tegin® 90 (Goldschmidt), ein Glycerinmonostearatpalmitat. Auch Schellack, beispielsweise Schellack-KPS-Dreiring-SP (Kalkhoff GmbH) ist erfindungsgemäß als schmelz- oder erweichbaren Substanzen einsetzbar.
  • Ebenfalls zu den Wachsen im Rahmen der vorliegenden Erfindung werden beispielsweise die sogenannten Wachsalkohole gerechnet. Wachsalkohole sind höhermolekulare, wasserunlösliche Fettalkohole mit in der Regel etwa 22 bis 40 Kohlenstoffatomen. Die Wachs-alkohole kommen beispielsweise in Form von Wachsestern höhermolekularer Fettsäuren (Wachssäuren) als Hauptbestandteil vieler natürlicher Wachse vor. Beispiele für Wachsalkohole sind Lignocerylalkohol (1-Tetracosanol), Cetylalkohol, Myristylalkohol oder Melissylalkohol. Weitere einsetzbare schmelz und erweichbare Substanzen sind die Wollwachsalkohole, worunter man Triterpenoid- und Steroidalkohole, beispielsweise Lanolin, versteht, das beispielsweise unter der Handelsbezeichnung Argowax® (Pamentier & Co) erhältlich ist. Ebenfalls zumindest anteilig als Bestandteil der schmelz- oder erweichbaren Substanzen einsetzbar sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung Fettsäureglycerinester oder Fettsäurealkanolamide aber gegebenenfalls auch wasserunlösliche oder nur wenig wasserlösliche Polyalkylenglycolverbindungen.
  • Besonders bevorzugte schmelz- oder erweichbare Trägerstoffe sind solche aus der Gruppe der Polyethylenglycole (PEG) und/oder Polypropylenglycole (PPG) enthält, wobei Polyethylenglycole mit Molmassen zwischen 1500 und 36.000 bevorzugt, solche mit Molmassen von 2000 bis 6000, besonders bevorzugt und solche mit Molmassen von 3000 bis 5000 insbesondere bevorzugt sind. Entsprechende Verfahren, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die die plastisch verformbare(n) Masse(n) mindestens einen Stoff aus der Gruppe der Polyethylenglycole (PEG) und/oder Polypropylenglycole (PPG) enthält enthalten, sind bevorzugt.
  • Hierbei sind Massen besonders bevorzugt, die als einzige schmelz- oder erweichbare Substanzen Propylenglycole (PPG) und/oder Polyethylenglycole (PEG) enthalten. Erfindungsgemäß einsetzbare Polypropylenglycole (Kurzzeichen PPG) sind Polymere des Propylenglycols, die der nachfolgenden allgemeinen Formel genügen, wobei n Werte zwischen 10 und 2000 annehmen kann. Bevorzugte PPG weisen Molmassen zwischen 1000 und 10.000, entsprechend Werten von n zwischen 17 und ca. 170, auf.
  • Als polymere Trägerstoffe erfindungsgemäß bevorzugt einsetzbare Polyethylenglycole (Kurzzeichen PEG) sind dabei Polymere des Ethylenglycols, die der allgemeinen Formel H-(O-CH2-CH2)n-OH genügen, wobei n Werte zwischen 20 und ca. 1000 annehmen kann. Die vorstehend genannten bevorzugten Molekulargewichtsbereiche entsprechen dabei bevorzugten Bereichen des Wertes n in Formel IV von 30 bis 820, insbesondere von 34 bis 818, besonders bevorzugt von 40 bis 150, insbesondere von 45 bis 136 und noch bevorzugter von 70 bis 120, insbesondere von 68 bis 113.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das Duftstoff aufweisende Mittel geträgerten Duftstoff, wobei der Trägerstoff/e ausgewählt sind aus der Gruppe umfassend Polymere, Siloxane, mit organischen Resten modifizierte Silizium-haltige Verbindungen, Betaine, Paraffine, Tenside, insbesondere ethoxylierte Fettalkohole, Fettsäuren, Siliconöle und/oder Fettalkohol, vorzugsweise lipophile Substanzen, wobei lipophile Substanzen mit einem Schmelzpunkt oberhalb von 25 °C besonders bevorzugt sind. Dabei können sowohl die erfindungsgemäße Duftstoffkomposition als auch die zusätzliche(n) Duftstoff(e) geträgert sein.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform für das Duftstoff aufweisende Mitte liegt das Verhältnis Duftstoff/e zu Trägerstoff/e bei einem geträgerten Duftstoff im Bereich von 20 : 1 bis 1 : 10, vorzugsweise 5 : 1 bis 10 : 1 und bevorzugt 3 : 1.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäß eingesetzten schmelz- und erweichbaren Trägerstoffe zum überwiegenden Anteil Paraffinwachs. Das heißt, dass wenigstens 50 Gew.-% der insgesamt enthaltenen schmelz- oder erweichbaren Substanzen, vorzugsweise mehr, aus Paraffinwachs bestehen. Besonders geeignet sind Paraffinwachsgehalte (bezogen auf die Gesamtmenge schmelz- oder erweichbarer Substanzen) von etwa 60 Gew.-%, etwa 70 Gew.-% oder etwa 80 Gew.-%, wobei noch höhere Anteile von beispielsweise mehr als 90 Gew.-% besonders bevorzugt sind. In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung besteht die Gesamtmenge der eingesetzten schmelz- oder erweichbaren Substanzen mindestens einer Masse ausschließlich aus Paraffinwachs.
  • Paraffinwachse weisen gegenüber den anderen genannten, natürlichen Wachsen im Rahmen der vorliegenden Erfindung den Vorteil auf, dass in einer alkalischen Reinigungs-mittelumgebung keine Hydrolyse der Wachse stattfindet (wie sie beispielsweise bei den Wachsestern zu erwarten ist), da Paraffinwachs keine hydrolisierbaren Gruppen enthält.
  • Paraffinwachse bestehen hauptsächlich aus Alkanen, sowie niedrigen Anteilen an Iso- und Cycloalkanen. Das erfindungsgemäß einsetzbare Paraffin weist bevorzugt im wesentlichen keine Bestandteile mit einem Schmelzpunkt von mehr als 70°C, besonders bevorzugt von mehr als 60°C auf. Anteile hochschmelzender Alkane im Paraffin können bei Unterschreitung dieser Schmelztemperatur in der Reinigungsmittelflotte nicht erwünschte Wachsrückstände auf den zu reinigenden Oberflächen oder dem zu reinigenden Gut hinterlassen. Solche Wachsrückstände führen in der Regel zu einem unschönen Aussehen der gereinigten Oberfläche und sollten daher vermieden werden.
  • Bevorzugt zu verarbeitende schmelz- oder erweichbare Trägerstoffe oder Trägerstoffgemische enthalten mindestens ein Paraffinwachs mit einem Schmelzbereich von 50°C bis 60°C, wobei bevorzugte Verfahren dadurch gekennzeichnet sind, dass die verformbare(n) Masse(n) ein Paraffinwachs mit einem Schmelzbereich von 50°C bis 55°C enthält/enthalten.
  • Bevorzugte Trägerstoffe geeignet zur Verwendung mit den Duftstoffen können auch aus der Gruppe der wasserlöslichen Polymere, von denen nur die wichtigsten aufgezählt werden sollen, ausgewählt sein:
    wasserlösliche nichtionische Polymere (Polyvinylpyrrolidone, Vinylpyrrolidon/Vinylester-Copolymere, Celluloseether); wasserlösliche amphotere Polymere (Alkylacrylamid/Acryl-säure-Copolymere, Alkylacrylamid/Methacrylsäure-Copolymere, Alkylacrylamid/Methyl-methacrylsäure-Copolymere, Alkylacrylamid/Acrylsäure/Alkylaminoalkyl(meth)acrylsäure-Copolymere, Alkylacrylamid/Methacrylsäure/Alkylaminoalkyl(meth)acrylsäure-Copolyme-re, Alkylacrylamid/Methyl-methacrylsäure/Alkylaminoalkyl(meth)acrylsäure-Copolymere, Alkylacrylamid/Alkymethacrylat/Alkylaminoethylmethacrylat/Alkylmethacrylat-Copolymere; Copolymere aus ungesättigten Carbonsäuren, kationisch derivatisierten ungesättigten Carbonsäuren, gegebenenfalls weiteren ionischen oder nichtionogenen Monomeren; wasserlöslichen zwitterionischen Polymere (Acrylamidoalkyltrialkylammoniumchlorid/Acrylsäure-Copolymere sowie deren Alkali- und Ammoniumsalze, Acrylamidoalkyltrialkylammoniumchlorid/Methacrylsäure-Copolymere sowie deren Alkali- und Ammoniumsalze, Methacroylethylbetain/Methacrylat-Copolymere); wasserlösliche anionische Polymere (Vinylacetat/Crotonsäure- Copolymere, Vinylpyrrolidon/Vinylacrylat-Copolymere, Acrylsäure/Ethylacrylat/N-tert.Butylacrylamid- Terpolymere, Pfropfpolymere aus Vinylestern, Estern von Acrylsäure oder Methacrylsäure allein oder im Gemisch, copolymerisiert mit Crotonsäure, Acrylsäure oder Methacrylsäure mit Polyalkylenoxiden und/oder Polykalkylenglycolen); gepfropfte und vernetzte Copolymere (aus der Copolymerisation von a) mindesten einem Monomeren vom nichtionischen Typ, b) mindestens einem Monomeren vom ionischen Typ, c) von Polyethylenglycol und d) einem Vernetzter; durch Copolymerisation mindestens eines Monomeren jeder der drei folgenden Gruppen erhaltenen Copolymere: a) Ester ungesättigter Alkohole und kurzkettiger gesättigter Carbonsäuren und/oder Ester kurzkettiger gesättigter Alkohole und ungesättigter Carbonsäuren, b) ungesättigte Carbonsäuren, c) Ester langkettiger Carbonsäuren und ungesättigter Alkohole und/oder Ester aus den Carbonsäuren aus der Gruppe der gesättigten oder ungesättigten, geradkettigen oder verzweigten C8-18-Alkohole; Terpolymere aus Crotonsäure, Vinylacetat und einem Allyl- oder Methallylester; Tetra- und Pentapolymere aus a) Crotonsäure oder Allyloxyessigsäure, b) Vinylacetat oder Vinylpropionat, c) verzweigten Allyl- oder Methallylestern, d) Vinylethern, Vinylestern oder geradkettigen Allyl- oder Methallylestern; Crotonsäure-Copolymere mit einem oder mehreren Monomeren aus der Gruppe Ethylen, Vinylbenzol, Vinylmethylether, Acrylamid und deren wasserlösli cher Salze; Terpolymere aus Vinylacetat, Crotonsäure und Vinylestern einer gesättigten aliphatischen in x-Stellung verzweigten Monocarbonsäure); wasserlösliche kationische Polymere (quaternierte Cellulose-Derivate, Polysiloxane mit quaternären Gruppen, kationischen Guar-Derivate, polymere Dimethyldiallylammoniumsalze und deren Copolymere mit Estern und Amiden von Acrylsäure und Methacrylsäure, Copolymere des Vinylpyrrolidons mit quaternierten Derivaten des Dialkylaminoacrylats und -methacrylats, Vinylpyrrolidon-Methoimidazolinium-chlorid-Copolymere, quaternierter Polyvinylalkohol, unter den INCI-Bezeichnungen Polyquaternium 2, Polyquaternium 17, Polyquaternium 18 und Polyquaternium 27 angegebenen Polymere. Trägerstoffe in Form von wasserlöslichen Polymeren im Sinne der Erfindung sind solche Polymere, die bei Raumtemperatur in Wasser zu mehr als 2,5 Gew.-% löslich sind.
  • Die Trägerstoffe können erfindungsgemäß allein oder auch als Mischungen eingesetzt werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt ein erfindungsgemäßes Mittel folglich geträgerten Duftstoff.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist dem Duftstoff aufweisenden Mittel wenigstens ein aus dem Stand der Technik bekannter Stoff zugesetzt, der den Zeitraum verlängert, über den der Wahrnehmungszeitraum des Duftgeruchs des Duftstoff verlängert aufrechterhalten bleibt, im Vergleich zu dem selben Mittel ohne den Zusatz des selben den Duftwahrnehmungszeitraum verlängernden Mittels, wobei der Wahrnehmungszeitraum des Duftgeruchs des zugesetzten Duftstoff sich vorzugsweise um wenigstens 10%, vorzugsweise um wenigstens 50%, und am meisten bevorzugt um wenigstens 100% verlängert.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Duftstoff aufweisendes Mittel bei 20 °C nach einer Lagerung von 24 Stunden bei 20 °C an der Luft einen Duftdampfdruck von 0,0001 mbar bis 5 mbar, vorzugsweise von 0,001 mbar bis 2 mbar, bevorzugt 0,005 mbar bis 0,8 mbar und weiter bevorzugt 0,01 mbar bis 0,4 mbar auf.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Duftstoff aufweisende Mittel, wie insbesondere Wasch, Pflege- oder Reinigungsmittel, wenigstens eine, vorzugsweise mehrere, aktive Komponenten, insbesondere wasch-, pflege- und/oder reinigungsaktive Komponenten auf, vorteilhafterweise ausgewählt aus der Gruppe umfassend anionische Tenside, kationische Tenside, amphotere Tenside, nichtionische Tenside, Acidifizierungsmittel, Alkalisierungsmittel, Anti-Knitter-Verbindungen, antibakterielle Stoffe, Antioxidantien, Antiredepositionsmittel, Antistatika, Buildersubstanzen, Bleichmittel, Bleichaktivatoren, Bleichstabilisatoren, Bleichkatalysatoren, Bügelhilfsmittel, Cobuilder, Duftstoffe, Einlaufverhinderer, Elektrolyte, Enzyme, Farbschutzstoffe, Färbemittel, Farbstoffe, Farbübertragungsinhibitoren, Fluoreszensmittel, Fungizide, Germizide, geruchskomplexierende Substanzen, Hilfsmittel, Hydrotrope, Klarspüler, Komplexbildner, Konservierungsmittel, Korrosionsinhibitoren, optische Aufheller, Parfüme, Parfümträger, Perlglanzgeber, pH-Stellmittel, Phobier- und Imprägniermittel, Polymere, Quell- und Schiebefestmittel, Schauminhibitoren, Schichtsilikate, schmutzabweisende Stoffe, Silberschutzmittel, Silikonöle, UV-Schutz-Substanzen, Viskositätsregulatoren, Verdickungsmittel, Verfärbungsinhibitoren, Vergrauungsinhibitoren, Vitamine und/oder Weichspüler.
  • Im Sinne dieser Erfindung beziehen sich Angaben für das erfindungsgemäße Mittel in Gew.-%, wenn nicht anders angegeben, auf das Gesamtgewicht des erfindungsgemäßen Mittels.
  • Die Mengen der einzelnen Inhaltsstoffe in den erfindungsgemäßen Mitteln orientieren sich jeweils am Einsatzzweck der betreffenden Mittel und der Fachmann ist mit den Größenordnungen der einzusetzenden Mengen der Inhaltsstoffe vertraut oder kann diese der zugehörigen Fachliteratur entnehmen. Je nach Einsatzzweck der erfindungsgemäßen Mittel wird man beispielsweise den Tensidgehalt höher oder niedriger wählen. Üblicherweise liegt z. B. der Tensidgehalt beispielsweise von Waschmitteln zwischen 10 und 50 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 12,5 und 30 Gew.-% und insbesondere zwischen 15 und 25 Gew.-%, während Reinigungsmittel für das maschinelle Geschirrspülen üblicherweise zwischen 0,1 und 10 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 0,5 und 7,5 Gew.-% und insbesondere zwischen 1 und 5 Gew.-% Tenside enthalten.
  • Im folgenden werden bevorzugte Inhaltsstoffe der erfindungsgemäßen Mittel näher beschrieben. Anionische Tenside sind bevorzugt in den der erfindungsgemäßen Mitteln enthalten. Als anionische Tenside werden beispielsweise solche vom Typ der Sulfonate und Sulfate eingesetzt. Als Tenside vom Sulfonat-Typ kommen dabei vorzugsweise C9-13-Alkylbenzolsulfonate, Olefinsulfonate, d.h, Gemische aus Alken- und Hydroxyalkansulfonaten sowie Disulfonaten, wie man sie beispielsweise aus C12-18-Monoolefinen mit end- oder innenständiger Doppelbindung durch Sulfonieren mit gasförmigem Schwefeltrioxid und anschließende alkalische oder saure Hydrolyse der Sulfonierungsprodukte erhält, in Betracht. Geeignet sind auch Alkansulfonate, die aus C12-18-Alkanen beispielsweise durch Sulfochlorierung oder Sulfoxidation mit anschließender Hydrolyse bzw. Neutralisation gewonnen werden. Ebenso sind auch die Ester von α-Sulfofettsäuren (Estersulfonate), z.B. die α-sulfonierten Methylester der hydrierten Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren geeignet.
  • Weitere geeignete Aniontenside sind sulfierte Fettsäureglycerinester. Unter Fettsäureglycerinestern sind die Mono-, Di- und Triester sowie deren Gemische zu verstehen, wie sie bei der Herstellung durch Veresterung von einem Monoglycerin mit 1 bis 3 Mol Fettsäure oder bei der Umesterung von Triglyceriden mit 0,3 bis 2 Mol Glycerin erhalten werden. Bevorzugte sulfierte Fettsäureglycerinester sind dabei die Sulfierprodukte von gesättigten Fettsäuren mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, beispielsweise der Capronsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Myristinsäure, Laurinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure oder Behensäure.
  • Als Alk(en)ylsulfate werden die Alkali- und insbesondere die Natriumsalze der Schwefelsäurehalbester der C12-C18-Fettalkohole, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder der C10-C20-Oxoalkohole und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt. Weiterhin bevorzugt sind Alk(en)ylsulfate der genannten Kettenlänge, welche einen synthetischen, auf petrochemischer Basis hergestellten geradkettigen Alkylrest enthalten, die ein analoges Abbauverhalten besitzen wie die adäquaten Verbindungen auf der Basis von fettchemischen Rohstoffen. Aus waschtechnischem Interesse sind die C12-C16-Alkylsulfate und C12-C15-Alkylsulfate sowie C14-C15-Alkylsulfate bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate, als Handelsprodukte der Shell Oil Company unter dem Namen DAN® erhalten werden können, sind geeignete Aniontenside.
  • Auch die Schwefelsäuremonoester der mit 1 bis 6 Mol Ethylenoxid ethoxylierten geradkettigen oder verzweigten C7-21-Alkohole, wie 2-Methyl-verzweigte C9-11-Alkohole mit im Durchschnitt 3,5 Mol Ethylenoxid (EO) oder C12-18-Fettalkohole mit 1 bis 4 EO, sind geeignet. Sie werden insbesondere in Reinigungsmitteln aufgrund ihres hohen Schaumverhaltens vorzugsweise nur in relativ geringen Mengen, beispielsweise in Mengen von 1 bis 5 Gew.-%, eingesetzt.
  • Eine weitere Klasse von Aniontensiden ist die durch Umsetzung von Fettalkoholethoxylaten mit Natriumchloracetat in Gegenwart basischer Katalysatoren zugängliche Klasse der Ethercarbonsäuren. Sie haben die allgemeine Formel: R10 O-(CH2-CH2-O)p-CH2-COOH mit R10 = C1-C18 und p = 0,1 bis 20. Ethercarbonsäuren sind wasserhärteunemp-findlich und weisen ausgezeichnete Tensideigenschaften auf. Herstellung und Anwendung sind beispielsweise in Seifen, Öle, Fette, Wachse 101, 37 (1975); 115, 235 (1989) und Tenside Deterg. 25, 308 (1988) beschrieben.
  • Geeignete anionische Tenside sind beispielsweise auch die Partialester von Di- oder Polyhydroxyalkanen, Mono- und Disacchariden, Polyethylenglykolen mit den En-Addukten von Maleinsäureanhydrid an mindestens einfach ungesättigte Carbonsäuren mit einer Kettenlänge von 10 bis 25 Kohlenstoffatomen mit einer Säurezahl von 10 bis 140, die in der DE 38 08 114 A1 (Grillo-Werke) und der EP 0 046 070 A (Grillo-Werke), auf die in dieser Hinsicht Bezug genommen und deren beider Inhalt hiermit in diese Anmeldung aufgenommen wird, beschrieben werden.
  • Bevorzugte anionische Tenside weisen neben einem unverzweigten oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten, aliphatischen oder aromatischen, acylclischen oder cyclischen, optional alkoxylierten Alkylrest mit 4 bis 28, vorzugsweise 6 bis 20, insbesondere 8 bis 18, besonders bevorzugt 10 bis 16, äußerst bevorzugt 12 bis 14 Kohlenstoffatomen, zwei oder mehr anionische, insbesondere zwei, Säuregruppen, vorzugsweise Carboxylat-, Sulfonat- und/oder Sulfatgruppen, insbesondere eine Carboxylat- und eine Sulfatgruppe, auf. Beispiele dieser Verbindungen sind die α-Sulfofettsäuresalze, die Acylglutamate, die Monoglyceriddisulfate und die Alkylether des Glycerindisulfats sowie insbesondere die nachfolgend beschriebenen monoveresterten Sulfosuccinate.
  • Besonders bevorzugte anionische Tenside sind die Sulfosuccinate, Sulfosuccinamate und Sulfosuccinamide, insbesondere Sulfosuccinate und Sulfosuccinamate, äußerst bevorzugt Sulfosuccinate. Bei den Sulfosuccinaten handelt es sich um die Salze der Mono- und Di-ester der Sulfobernsteinsäure HOOCCH(SO3H)CH2COOH, während man unter den Sulfosuccinamaten die Salze der Monoamide der Sulfobernsteinsäure und unter den Sulfosuccinamiden die Salze der Diamide der Sulfobernsteinsäure versteht. Eine ausführliche Beschreibung dieser bekannten Aniontenside liefern A. Domsch und B. Irrgang in Anionic surfactants: organic chemistry (edited by H. W. Stache; Surfactant science series; volume 56; ISBN 0-8247-9394-3; Marcel Dekker, Inc., New York 1996, S. 501–549).
  • Bei den Salzen handelt es sich bevorzugt um Alkalimetallsalze, Ammoniumsalze sowie Mono-, Di- bzw. Trialkanolammoniumsalze, beispielsweise Mono-, Di- bzw. Triethanolammoniumsalze, insbesondere um Lithium-, Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze, besonders bevorzugt Natrium- oder Ammoniumsalze, äußerst bevorzugt Natriumsalze.
  • In den Sulfosuccinaten ist eine bzw. sind beide Carboxylgruppen der Sulfobernsteinsäure vorzugsweise mit einem bzw. zwei gleichen oder verschiedenen unverzweigten oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten, acyclischen oder cyclischen, optional alkoxylierten Alkoholen mit 4 bis 22, vorzugsweise 6 bis 20, insbesondere 8 bis 18, besonders bevorzugt 10 bis 16, äußerst bevorzugt 12 bis 14 Kohlenstoffatomen verestert. Besonders bevorzugt sind die Ester unverzweigter und/oder gesättigter und/oder acyclischer und/oder alkoxylierter Alkohole, insbesondere unverzweigter, gesättigter Fettalkohole und/oder unverzweigter, gesättigter, mit Ethylen- und/oder Propylenoxid, vorzugsweise Ethylenoxid, alkoxylierter Fettalkohole mit einem Alkoxylierungsgrad von 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 15, insbesondere 1 bis 10, besonders bevorzugt 1 bis 6, äußerst bevorzugt 1 bis 4. Die Monoester werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung gegenüber den Diestern bevorzugt. Ein besonders bevorzugtes Sulfosuccinat ist Sulfobernsteinsäurelaurylpolyglykolester-di-Natrium-Salz (Lauryl-EO-sulfosuccinat, Di-Na-Salz; INCI Disodium Laureth Sulfosuccinate), das beispielsweise als Tego® Sulfosuccinat F 30 (Goldschmidt) mit einem Sulfosuccinatgehalt von 30 Gew.-% kommerziell erhältlich ist.
  • In den Sulfosuccinamaten bzw. Sulfosuccinamiden bildet eine bzw. bilden beide Carboxylgruppen der Sulfobernsteinsäure vorzugsweise mit einem primären oder sekundären Amin, das einen oder zwei gleiche oder verschiedene, unverzweigte oder verzweigte, ge-sättigte oder ungesättigte, acyclische oder cyclische, optional alkoxylierte Alkylreste mit 4 bis 22, vorzugsweise 6 bis 20, insbesondere 8 bis 18, besonders bevorzugt 10 bis 16, äußerst bevorzugt 12 bis 14 Kohlenstoffatomen trägt, ein Carbonsäureamid. Besonders bevorzugt sind unverzweigte und/oder gesättigte und/oder acyclische Alkylreste, insbesondere unverzweigte, gesättigte Fettalkylreste.
  • Weiterhin geeignet sind beispielsweise die folgenden gemäß INCI bezeichneten Sulfosuccinate und Sulfosuccinamate, die im International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook näher beschrieben sind: Ammonium Dinonyl Sulfosuccinate, Ammonium Lauryl Sulfosuccinate, Diammonium Dimethicone Copolyol Sulfosuccinate, Diammonium Lauramido-MEA Sulfosuccinate, Diammonium Lauryl Sulfosuccinate, Diammonium Oleamido PEG-2 Sulfosuccinate, Diamyl Sodium Sulfosuccinate, Dicapryl Sodium Sulfosuccinate, Dicyclohexyl Sodium Sulfosuccinate, Diheptyl Sodium Sulfosuccinate, Dihexyl Sodium Sulfosuccinate, Diisobutyl Sodium Sulfosuccinate, Dioctyl Sodium Sulfosuccinate, Disodium Cetearyl Sulfosuccinate, Disodium Cocamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium CocamidoGlucoside Sulfosuccinate, Disodium Cocoyl Butyl Gluceth-10 Sulfosuccinate, Disodium C12-15 Pareth Sulfosuccinate, Disodium Deceth-5 Sulfosuccinate, Disodium Deceth-6 Sulfosuccinate, Disodium Dihydroxyethyl Sulfosuccinylundecylenate, Disodium Dimethicone Copolyol Sulfosuccinate, Disodium Hydrogenated Cottonseed Glyceride Sulfosuccinate, Disodium Isodecyl Sulfosuccinate, Disodium Isostearamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Isostearamido MIPA-Sulfosuccinate, Disodium Isostearyl Sulfosuccinate, Disodium Laneth-5 Sulfosuccinate, Disodium Lauramido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Lauramido PEG-2 Sulfosuccinate, Disodium Lauramido PEG-5 Sulfosuccinate, Disodium Laureth-6 Sulfosuccinate, Disodium Laureth-9 Sulfosuccinate, Disodium Laureth-12 Sulfosuccinate, Disodium Lauryl Sulfosuccinate, Disodium Myristamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Nonoxynol-10 Sulfosuccinate, Disodium Oleamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Oleamido MIPA-Sulfosuccinate, Disodium Oleamido PEG-2 Sulfosuccinate, Disodium Oleth-3 Sulfosuccinate, Disodium Oleyl Sulfosuccinate, Disodium Palmitamido PEG-2 Sulfosuccinate, Disodium Palmitoleamido PEG-2 Sulfosuccinate, Disodium PEG-4 Cocamido MIPA-Sulfosuccinate, Disodium PEG-5 Laurylcitrate Sulfosuccinate, Disodium PEG-8 Palm Glycerides Sulfosuccinate, Disodium Ricinoleamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Sitostereth-14 Sulfosuccinate, Disodium Stearamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Stearyl Sulfosuccinamate, Disodium Stearyl Sulfosuccinate, Disodium Tallamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Tallowamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Tallow Sulfosuccinamate, Disodium Tridecylsulfosuccinate, Disodium Undecylenamido MEA-Sulfosucci-nate, Disodium Undecylenamido PEG-2 Sulfosuccinate, Disodium Wheat Germamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Wheat Germamido PEG-2 Sulfosuccinate, Di-TEA-Ole-amido PEG-2 Sulfosuccinate, Ditridecyl Sodium Sulfosuccinate, Sodium Bisglycol Ricinosulfosuccinate, Sodium/MEA Laureth-2 Sulfosuccinate und Tetrasodium Dicarboxyethyl Stearyl Sulfosuccinamate. Noch ein weiteres geeignetes Sulfosuccinamat ist Dinatrium-C16-18-alkoxypropylensulfosuccinamat.
  • Der Gehalt des erfindungsgemäßen Mittels an anionischen Tensiden, vorzugsweise an den genannten anionischen Tensiden, kann in weiten Bereichen variieren, je nachdem welchem Zweck das betreffende Mittel dient. So kann ein erfindungsgemäßes Mittel sehr große Mengen Aniontensid enthalten, vorzugsweise bis zu einer Größenordnung von 50 Gew.- oder mehr. Ebenso kann ein erfindungsgemäßes Mittel nur sehr geringe Mengen Aniontensid enthalten, beispielsweise weniger als 10 Gew.-% oder weniger als 5 Gew.- oder noch weniger. Vorteilhafterweise sind in den erfindungsgemäßen Mitteln jedoch Aniontenside in Mengen von 2 bis 30 Gew.-% und insbesondere 5 bis 25 Gew.-% enthalten, wobei Konzentrationen oberhalb von 10 Gew.-% und sogar oberhalb von 15 Gew.-% besondere Bevorzugung finden.
  • Zusätzlich zu den genannten anionischen Tensiden, aber auch unabhängig von diesen, können in den erfindungsgemäßen Mitteln Seifen enthalten sein. Geeignet sind insbesondere gesättigte Fettsäureseifen, wie die Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, hydrierte Erucasäure und Behensäure sowie insbesondere aus natürlichen Fettsäuren, z.B. Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren, abgeleitete Seifengemische. Der Gehalt des Mittels an Seifen beträgt, unabhängig von anderen Aniontensiden, vorzugsweise nicht mehr als 3 Gew.-% und insbesondere 0,5 bis 2,5 Gew.-%.
  • Die anionischen Tenside und Seifen können in Form ihrer Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze sowie als lösliche Salze organischer Basen, wie Mono-, Di- oder Triethanol-amin, vorliegen. Vorzugsweise liegen sie in Form ihrer Natrium- oder Kaliumsalze, insbesondere in Form der Natriumsalze vor. Anionische Tenside und Seifen können auch in situ hergestellt werden, indem in die sprühzutrocknende Zusammensetzung die Aniontensidsäuren und gegebenenfalls Fettsäuren eingebracht werden, welche dann durch die Alkaliträger in der sprühzutrocknenden Zusammensetzung neutralisiert werden.
  • Vorteilhafterweise können nichtionische Tenside in den erfindungsgemäßen Mitteln ebenfalls enthalten sein, sowohl in festen wie in flüssigen Mitteln. Wenn es sich bei den festen Mitteln um direkt sprühgetrocknete erfindungsgemäße Mittel handelt, so sind nichtionische Tenside vorzugsweise nur in untergeordneten Mengen vorhanden. Beispielsweise kann ihr Gehalt in solchen direkt sprühgetrockneten erfindungsgemäßen Mitteln bis zu 2 oder 3 Gew.-% betragen. Wenn es sich nicht um direkt sprühgetrocknete erfindungsgemäße Mittel handelt, können auch größere Mengen an nichtionischem Tensid enthalten sein, beispielsweise um die 5 Gew.-% oder 10 Gew.-% oder 15 Gew.-% oder 20 Gew.-% oder 30 Gew.-% oder sogar darüber hinaus, falls es zweckmäßig ist.
  • Vorzugsweise sind die nichtionischen Tenside aber in Mengen bis zu 50 Gew.-%, vorteilhafterweise von 0,1 bis 40 Gew.-%, besonders bevorzugt von 0,5 bis 30 und insbesondere von 2 bis 25 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel, enthalten.
  • Vorteilhafterweise können alle aus dem Stand der Technik bekannten nichtionischen Tenside in den erfindungsgemäßen Mitteln enthalten sein. Zur genaueren Beschreibung der nichtionischen Tenside wird auf die Beschreibung der sogenannten nachbehandelten Produkte weiter unten verwiesen. Alle dort beschriebenen nichtionischen Tenside können vorteilhafterweise in den erfindungsgemäßen Mitteln enthalten sein.
  • Nachbehandelte Produkte sind feste Produkte, welche zunächst durch übliche Verfahren hergestellt werden, beispielsweise durch Granulierung oder Compoundierung, insbesondere durch Sprühtrocknung und anschließend einer weiteren Behandlung, der Nachbehandlung, unterzogen werden. Z. B. kann ein durch Sprühtrocknung direkt erhaltenes Produkt anschließend mit Niotensiden nachbehandelt werden.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel, wie insbesondere Reinigungs-, Pflege- und Waschmittel, können vorzugsweise auch kationische Tenside enthalten. Geeignete Kationtenside sind beispielsweise oberflächenaktive quaternäre Verbindungen, insbesondere mit einer Ammonium-, Sulfonium-, Phosphonium-, Jodonium- oder Arsoniumgruppe, wie sie beispielsweise K. H. Wallhäußer in "Praxis der Sterilisation, Desinfektion – Konservierung: Keimidentifizierung – Betriebshygiene" (5. Aufl. – Stuttgart; New York: Thieme, 1995) als antimikrobielle Wirkstoffe beschreibt. Durch den Einsatz von quaternären oberflächenaktiven Verbindungen mit antimikrobieller Wirkung kann das Mittel mit einer antimikrobiellen Wirkung ausgestaltet werden bzw. dessen gegebenenfalls aufgrund anderer Inhaltsstoffe bereits vorhandene antimikrobielle Wirkung verbessert werden.
  • Besonders bevorzugte kationische Tenside sind die quaternären, z.T. antimikrobiell wirkenden Ammoniumverbindungen (QAV; INCI Quaternary Ammonium Compounds) gemäß der allgemeinen Formel (RI)(RII)(RIII)(RIV)N+ X, in der RI bis RIV gleiche oder verschiedene C1-22-Alkylreste C7-28-Aralkylreste oder heterozyklische Reste, wobei zwei oder im Falle einer aromatischen Einbindung wie im Pyridin sogar drei Reste gemeinsam mit dem Stickstoffatom den Heterozyklus, z.B. eine Pyridinium- oder Imidazoliniumverbindung, bilden, darstellen und X Halogenidionen, Sulfationen, Hydroxidionen oder ähnliche Anionen sind. Für eine optimale antimikrobielle Wirkung weist vorzugsweise wenigstens einer der Reste eine Kettenlänge von 8 bis 18, insbesondere 12 bis 16, C-Atomen auf.
  • QAV sind durch Umsetzung tertiärer Amine mit Alkylierungsmitteln, wie z.B. Methylchlorid, Benzylchlorid, Dimethylsulfat, Dodecylbromid, aber auch Ethylenoxid herstellbar. Die Alkylierung von tertiären Aminen mit einem langen Alkyl-Rest und zwei Methyl-Gruppen gelingt besonders leicht, auch die Quaternierung von tertiären Aminen mit zwei langen Resten und einer Methyl-Gruppe kann mit Hilfe von Methylchlorid unter milden Bedingungen durchgeführt werden. Amine, die über drei lange Alkyl-Reste oder Hydroxy-substi-tuierte Alkyl-Reste verfügen, sind wenig reaktiv und werden bevorzugt mit Dimethylsulfat quaterniert.
  • Geeignete QAV sind beispielweise Benzalkoniumchlorid (N-Alkyl-N,N-dimethyl-benzylammoniumchlorid, CAS No. 8001-54-5), Benzalkon B (m,p-Dichlorbenzyl-dimethyl-C12-alkylammoniumchlorid, CAS No. 58390-78-6), Benzoxoniumchlorid (Benzyl-dodecyl-bis-(2-hydroxyethyl)-ammoniumchlorid), Cetrimoniumbromid (N-Hexadecyl-N,N-timethyl-ammoniumbromid, CAS No. 57-09-0), Benzetoniumchlorid (N,N-Dimethyl-N-[2-[2-[p-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenoxy]ethoxy]ethyl]-benzylammo niumchlorid, CAS No. 121-54-0), Dialkyldimethylammoniumchloride wie Di-n-decyl-dimethyl-ammoniumchlorid (CAS No. 7173-51-5-5), Didecyldimethylammoniumbromid (CAS No. 2390-68-3), Dioctyldimethyl-ammoniumchloric, 1-Cetylpyridiniumchlorid (CAS No. 123-03-5) und Thiazolinjodid (CAS No. 15764-48-1) sowie deren Mischungen. Bevorzugte QAV sind die Benzalkoniumchloride mit C8-C18-Alkylresten, insbesondere C12-C14-Aklyl-benzyl-dimethylammo-niumchlorid. Eine besonders bevorzugte QAV Kokospentaethoxymethylammoniummethosulfat (INCI PEG-5 Cocomonium Methosulfate; Rewoquat® CPEM).
  • Zur Vermeidung möglicher Inkompatibilitäten der antimikrobiellen kationischen Tenside mit in dem erfindungsgemäßen Mittel enthaltenen anionischen Tensiden werden möglichst aniontensidverträgliches und/oder ggf. möglichst wenig kationisches Tensid eingesetzt oder in einer besonderen Ausführungsform der Erfindung gänzlich auf kationische Tenside verzichtet.
  • Weiter unten werden insbesondere im Zusammenhang mit Konditioniermitteln und Weichmachern weitere kationische Tenside, so auch quartäre Ammoniumverbindungen beschrieben. Auch diese können vorzugweise in den erfindungsgemäßen Mitteln enthalten sein.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel, wie vorzugsweise Reinigungs-, Pflege- und Waschmittel, können ein oder mehrere kationische Tenside enthalten, vorteilhafterweise in Mengen, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, von 0 bis 30 Gew.-%, noch vorteilhafter größer 0 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 5 Gew.-%.
  • Ebenso können die erfindungsgemäßen Mittel, wie vorzugsweise Reinigungs-, Pflege- und Waschmittel, auch amphotere Tenside enthalten. Auch diese werden weiter unten insbesondere im Zusammenhang mit Konditioniermitteln und Weichmachern noch näher beschrieben.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel, wie Reinigungs-, Pflege- und Waschmittel, können ein oder mehrere amphotere Tenside enthalten, vorteilhafterweise in Mengen, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, von 0 bis 30 Gew.-%, noch vorteilhafter größer 0 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 5 Gew.-%.
  • Weitere Inhaltsstoffe der erfindungsgemäßen Mittel können anorganische und organische Buildersubstanzen sein. Zu den anorganischen Buildersubstanzen gehören wasserunlösliche oder nicht wasserlösliche Inhaltsstoffe, wie Aluminosilikate und insbesondere Zeolithe. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel kein Phosphat und/oder kein Zeolith.
  • Es ist aber auch möglich, dass das Mittel Zeolith enthält, bevorzugt ist, dass dieser Zeolithanteil, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittel, weniger als 5 Gew.-%, vorzugsweise maximal 4 Gew.-%, maximal 3 Gew.-% oder maximal 2 Gew.-% beträgt.
  • Es kann aber vorteilhafterweise auch vorgesehen sein, dass das erfindungsgemäße Mittel einen Zeolithgehalt von mindestens 10 Gew.-%, z. B. mindestens 15 Gew.-% oder mindestens 20 Gew.-% oder auch darüber hinaus, beispielsweise mindestens 50 Gew.-% aufweist.
  • Lösliche Builder kann das erfindungsgemäße Mittel vorzugsweise in Mengen von 10 Gew.-% bis 30 Gew.-%, bevorzugt 15 Gew.-% bis 25 Gew.-% und besonders bevorzugt 18 Gew.-% bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittel, enthalten, wobei Natriumcarbonat als löslicher Builder besonders bevorzugt ist. Es kann aber vorteilhafterweise auch vorgesehen sein, dass das erfindungsgemäße Mittel weniger als 10 Gew.-%, beispielsweise weniger als 5 Gew.-% lösliche Builder enthält.
  • Einsetzbarer feinkristalliner, synthetischer und gebundenes Wasser enthaltender Zeolith ist vorzugsweise Zeolith A und/oder P. Als Zeolith P wird beispielsweise Zeolith MAP(R) (Handelsprodukt der Firma Crosfield) besonders bevorzugt. Geeignet sind jedoch auch Zeolith X sowie Mischungen aus A, X und/oder P. Von besonderem Interesse ist auch ein cokristallisiertes Natrium/Kalium-Aluminiumsilikat aus Zeolith A und Zeolith X, welches als VEGOBOND AX® (Handelsprodukt der Firma Concea Augusta S.p.A.) im Handel erhältlich ist. Dieses Produkt wird unten näher beschrieben. Der Zeolith kann als sprühgetrocknetes Pulver oder auch als ungetrocknete, von ihrer Herstellung noch feuchte, stabilisierte Suspension zum Einsatz kommen. Für den Fall, dass der Zeolith als Suspension eingesetzt wird, kann diese geringe Zusätze an nichtionischen Tensiden als Stabilisatoren enthalten, beispielsweise 1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf Zeolith, an ethoxylierten C12-C18-Fett-alkoholen mit 2 bis 5 Ethylenoxidgruppen, C12-C14-Fettalkoholen mit 4 bis 5 Ethylenoxidgruppen oder ethoxylierten Isotridecanolen. Geeignete Zeolithe weisen eine mittlere Teilchengröße von vorzugsweise weniger als 10 μm (Volumenverteilung; Meßmethode: Coulter Counter) auf und enthalten vorzugsweise 18 bis 22 Gew.-%, insbesondere 20 bis 22 Gew.-% an gebundenem Wasser.
  • Als weitere besonders geeignete Zeolithe sind Zeolithe vom Faujasit-Typ zu nennen. Zusammen mit den Zeolithen X und Y gehört das Mineral Faujasit zu den Faujasit-Typen innerhalb der Zeol th-Strukturgruppe 4, die durch die Doppelsechsring-Untereinheit D6R gekennzeichnet sind (Vergleiche Donald W. Breck: "Zeolite Molecular Sieves", John Wiley & Sons, New York, London, Sydney, Toronto, 1974, Seite 92). Zur Zeolith-Strukturgruppe 4 zählen neben den genannten Faujasit-Typen noch die Mineralien Chabazit und Gmelinit sowie die synthetischen Zeolithe R (Chabazit-Typ), S (Gmelinit-Typ), L und ZK-5. Die beiden letztgenannten synthetischen Zeolithe haben keine mineralischen Analoga.
  • Zeolithe vom Faujasit-Typ sind aus β-Käfigen aufgebaut, die tetrahedral über D6R-Unter-einheiten verknüpft sind, wobei die β-Käfige ähnlich den Kohlenstoffatomen im Diamanten angeordnet sind. Das dreidimensionale Netzwerk der erfindungsgemäß geeigneten Zeolithe vom Faujasit-Typ weist Poren von 2,2 und 7,4 Å auf, die Elementarzelle enthält darüber hinaus 8 Kavitäten mit ca. 13 Å Durchmesser und läßt sich durch die Formel Na86[(AlO2)86(SiO2)106]·264 H2O beschreiben. Das Netzwerk des Zeolith X enthält dabei ein Hohlraumvolumen von ungefähr 50%, bezogen auf den dehydratisierten Kristall, was den größten Leerraum aller bekannten Zeolithe darstellt (Zeolith Y: ca. 48% Hohlraumvolumen, Faujasit: ca. 47% Hohlraumvolumen). (Alle Daten aus: Donald W. Breck: "Zeolite Molecular Sieves", John Wiley & Sons, New York, London, Sydney, Toronto, 1974, Seiten 145, 176, 177).
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kennzeichnet der Begriff "Zeolith vom Faujasit-Typ" alle drei Zeolithe, die die Faujasit-Untergruppe der Zeolith-Strukturgruppe 4 bilden. Neben dem Zeolith X sind erfindungsgemäß also auch Zeolith Y und Faujasit sowie Mischungen dieser Verbindungen geeignet, wobei der reine Zeolith X bevorzugt ist.
  • Auch Mischungen oder Cokristallisate von Zeolithen des Faujasit-Typs mit anderen Zeolithen, die nicht zwingend der Zeolith-Strukturgruppe 4 angehören müssen, sind erfindungsgemäß geeignet, wobei vorzugsweise mindestens 50 Gew.-% der Zeolithe Zeolithe vom Faujasit-Typ sind.
  • Die geeigneten Aluminiumsilikate sind kommerziell erhältlich, und die Methoden zu ihrer Darstellung sind in Standardmonographien beschrieben.
  • Beispiele für kommerziell erhältliche Zeolithe vom X-Typ können durch die folgenden Formeln beschrieben werden: Na86[(AlO2)86(SiO2)106]·x H2O , K86[(AlO2)86(SiO2)106]·x H2O , Ca40Na6[(AlO2)86(SiO2)106]·x H2O , Sr21Ba22[(AlO2)86(SiO2)106]·x H2O ,in denen x Werte von größer 0 bis 276 annehmen kann. Diese Zeolithe weisen Porengrößen von 8,0 bis 8,4 Å auf.
  • Geeignet ist beispielsweise auch der in der europäischen Patentanmeldung EP-A-816 291 beschriebene Zeolith A-LSX, der einem Co-Kristallisat aus Zeolith X und Zeolith A entspricht und in seiner wasserfreien Form die Formel (M2/nO + M'2/nO)·Al2O3·zSiO2 besitzt, wobei M und M' Alkali- oder Erdalkalimetalle sein können und z eine Zahl von 2,1 bis 2,6 ist. Kommerziell erhältlich ist dieses Produkt unter dem Markennamen VEGOBOND AX von der Firma CONDEA Augusta S.p.A.
  • Auch Zeolithe vom Y-Typ sind kommerziell erhältlich und lassen sich beispielsweise durch die For meln Na56[(AlO2)56(SiO2)136]·x H2O , K56[(AlO2)56(SiO2)136]·x H2O ,in denen x für Zahlen von größer 0 bis 276 steht, beschreiben. Diese Zeolithe weisen Porengrößen von 8,0 Å auf.
  • Die Teilchengrößen der geeigneten Zeolithe liegt dabei vorteilhafterweise im Bereich von 0,1 μm bis zu 100 μm, vorzugsweise von 0,5 μm bis 50 μm und insbesondere von 1 μm bis 30 μm, jeweils mit Standard-Teilchengrößenbestimmungsmethoden gemessen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sollen alle enthaltenen anorganischen Bestandteile vorzugsweise wasserlöslich sein. In diesen Ausführungsformen werden deshalb andere Buildersubstanzen als die genannten Zeolithe eingesetzt.
  • Weitere geeignete Buildersubstanzen sind Polyacetale, welche durch Umsetzung von Dialdehyden mit Polyolcarbonsäuren, welche 5 bis 7 C-Atome und mindestens 3 Hydroxylgruppen aufweisen, beispielsweise wie in der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 280 223 beschrieben, erhalten werden können. Bevorzugte Polyacetale werden aus Dialdehyden wie Glyoxal, Glutaraldehyd, Terephthalaldehyd sowie deren Gemischen und aus Polyolcarbonsäuren wie Gluconsäure und/oder Glucoheptonsäure erhalten.
  • Weitere geeignete organische Buildersubstanzen sind Dextrine, beispielsweise Oligomere bzw. Polymere von Kohlenhydraten, die durch partielle Hydrolyse von Stärken erhalten werden können. Die Hydrolyse kann nach üblichen, beispielsweise säure- oder enzymkatalysierten Verfahren durchgeführt werden. Vorzugsweise handelt es sich um Hydrolyseprodukte mit mittleren Molmassen im Bereich von 400 bis 500000 g/mol. Dabei ist ein Polysaccharid mit einem Dextrose-Äquivalent (DE) im Bereich von 0,5 bis 40, insbesondere von 2 bis 30 bevorzugt, wobei DE ein gebräuchliches Maß für die reduzierende Wirkung eines Polysaccharids im Vergleich zu Dextrose, welche ein DE von 100 besitzt, ist. Brauchbar sind sowohl Maltodextrine mit einem DE zwischen 3 und 20 und Trockenglucosesirupe mit einem DE zwischen 20 und 37 als auch sogenannte Gelbdextrine und Weißdextrine mit höheren Molmassen im Bereich von 2000 bis 30000 g/mol. Ein bevorzugtes Dextrin ist in der britischen Patentanmeldung 94 19 091 beschrieben. Bei den oxidierten Derivaten derartiger Dextrine handelt es sich um deren Umsetzungsprodukte mit Oxidationsmitteln, welche in der Lage sind, mindestens eine Alkoholfunktion des Saccharidrings zur Carbonsäurefunktion zu oxidieren. Derartige oxidierte Dextrine und Verfahren ihrer Herstellung sind beispielsweise aus den europäischen Patentanmeldungen EP-A-0 232 202, EP-A-0 427 349, EP-A-0 472 042 und EP-A-0 542 496 sowie den internationalen Patent anmeldungen WO 92/18542, WO-A-93/08251, WO-A-93/16110, WO-A-94/28030, WO-A-95/07303, WO-A-95/12619 und WO-A-95/20608 bekannt. Ebenfalls geeignet ist ein oxidiertes Oligosaccharid gemäß der deutschen Patentanmeldung DE-A-196 00 018. Ein an C6 des Saccharidrings oxidiertes Produkt kann besonders vorteilhaft sein.
  • Auch Oxydisuccinate und andere Derivate von Disuccinaten, vorzugsweise Ethylendiamindisuccinat, sind weitere geeignete Cobuilder. Dabei wird Ethylendiamin-N,N'-di-succinat (EDDS), dessen Synthese beispielsweise in US 3 158 615 beschrieben wird, bevorzugt in Form seiner Natrium- oder Magnesiumsalze verwendet. Weiterhin bevorzugt sind in diesem Zusammenhang auch Glycerindisuccinate und Glycerintrisuccinate, wie sie beispielsweise in den US-amerikanischen Patentschriften US 4 524 009 , US 4 639 325 , in der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 150 930 und der japanischen Patentanmeldung JP 93/339896 beschrieben werden. Geeignete Einsatzmengen liegen bei 3 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel.
  • Weitere brauchbare organische Cobuilder sind beispielsweise acetylierte Hydroxycarbonsäuren bzw. deren Salze, welche gegebenenfalls auch in Lactonform vorliegen können und welche mindestens 4 Kohlenstoffatome und mindestens eine Hydroxygruppe sowie maximal zwei Säuregruppen enthalten. Derartige Cobuilder werden beispielsweise in der internationalen Patentanmeldung WO-A-95/20029 beschrieben.
  • Eine weitere Substanzklasse mit Cobuildereigenschaften stellen die Phosphonate dar. Dabei handelt es sich insbesondere um Hydroxyalkan- bzw. Aminoalkanphosphonate. Unter den Hydroxyalkanphosphonaten ist das 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonat (HEDP) von besonderer Bedeutung als Cobuilder. Es wird vorzugsweise als Natriumsalz eingesetzt, wobei das Dinatriumsalz neutral und das Tetranatriumsalz alkalisch (pH 9) reagiert. Als Aminoalkanphosphonate kommen vorzugsweise Ethylendiamintetramethylenphos-phonat (EDTMP), Diethylentriaminpentamethylenphosphonat (DTPMP) sowie deren höhere Homologe in Frage. Sie werden vorzugsweise in Form der neutral reagierenden Natriumsalze, z.B. als Hexanatriumsalz der EDTMP bzw. als Hepta- und Octa-Natriumsalz der DTPMP, eingesetzt. Als Builder wird dabei aus der Klasse der Phosphonate bevorzugt HEDP verwendet. Die Aminoalkanphosphonate besitzen zudem ein ausgeprägtes Schwermetallbindevermögen. Dementsprechend kann es, insbesondere wenn die Mittel auch Bleiche enthalten, bevorzugt sein, Aminoalkanphosphonate, insbesondere DTPMP, einzusetzen, oder Mischungen aus den genannten Phosphonaten zu verwenden.
  • In Fällen, in denen ein Phosphat-Gehalt toleriert wird, können auch Phosphate mitverwendet werden, insbesondere Pentanatriumtriphosphat, gegebenenfalls auch Pyrophosphate sowie Orthophosphate, die in erster Linie als Fällungsmittel für Kalksalze wirken. Phosphate werden überwiegend in maschinellen Geschirrspülmitteln, teilweise aber auch noch in Waschmitteln eingesetzt.
  • Alkalimetallphosphate ist dabei die summarische Bezeichnung für die Alkalimetall- (insbesondere Natrium- und Kalium-) -Salze der verschiedenen Phosphorsäuren, bei denen man Metaphosphorsäuren (HPO3)n und Orthophosphorsäure H3PO4 neben höhermolekularen Vertretern unterscheiden kann. Die Phosphate vereinen dabei mehrere Vorteile in sich: Sie wirken als Alkaliträger, verhindern Kalkbeläge auf Maschinenteilen bzw. Kalkinkrustationen in Geweben und tragen überdies zur Reinigungsleistung bei.
  • Natriumdihydrogenphosphat, NaH2PO4, existiert als Dihydrat (Dichte 1,91 gcm–3, Schmelzpunkt 60°) und als Monohydrat (Dichte 2,04 gcm–3). Beide Salze sind weiße, in Wasser sehr leicht lösliche Pulver, die beim Erhitzen das Kristallwasser verlieren und bei 200°C in das schwach saure Diphosphat (Dinatriumhydrogendiphosphat, Na2H2P2O7), bei höherer Temperatur in Natiumtrimetaphosphat (Na3P3O9) und Maddrellsches Salz (siehe unten), übergehen. NaH2PO4 reagiert sauer; es entsteht, wenn Phosphorsäure mit Natronlauge auf einen pH-Wert von 4,5 eingestellt und die Maische versprüht wird. Kaliumdihydrogenphosphat (primäres oder einbasiges Kaliumphosphat, Kaliumbiphosphat, KDP), KH2PO4, ist ein weißes Salz der Dichte 2,33 gcm–3, hat einen Schmelzpunkt 253° [Zersetzung unter Bildung von Kaliumpolyphosphat (KPO3)x] und ist leicht löslich in Wasser.
  • Dinatriumhydrogenphosphat (sekundäres Natriumphosphat), Na2HPO4, ist ein farbloses, sehr leicht wasserlösliches kristallines Salz. Es existiert wasserfrei und mit 2 Mol. (Dichte 2,066 gcm–3, Wasserverlust bei 95°), 7 Mol. (Dichte 1,68 gcm–3, Schmelzpunkt 48° unter Verlust von 5 H2O) und 12 Mol. Wasser (Dichte 1,52 gcm–3, Schmelzpunkt 35° unter Verlust von 5 H2O), wird bei 100° wasserfrei und geht bei stärkerem Erhitzen in das Diphosphat Na4P2O7 über. Dinatriumhydrogenphosphat wird durch Neutralisation von Phosphorsäure mit Sodalösung unter Verwendung von Phenolphthalein als Indikator hergestellt. Di-kaliumhydrogenphosphat (sekundäres od. zweibasiges Kaliumphosphat), K2HPO4, ist ein amorphes, weißes Salz, das in Wasser leicht löslich ist.
  • Trinatriumphosphat, tertiäres Natriumphosphat, Na3PO4, sind farblose Kristalle, die als Dodecahydrat eine Dichte von 1,62 gcm–3 und einen Schmelzpunkt von 73–76°C (Zersetzung), als Decahydrat (entsprechend 19–20% P2O5) einen Schmelzpunkt von 100°C und in wasserfreier Form (entsprechend 39–40% P2O5) eine Dichte von 2,536 gcm–3 aufweisen. Trinatriumphosphat ist in Wasser unter alkalischer Reaktion leicht löslich und wird durch Eindampfen einer Lösung aus genau 1 Mol Dinatriumphosphat und 1 Mol NaOH hergestellt. Trikaliumphosphat (tertiäres oder dreibasiges Kaliumphosphat), K3PO4, ist ein weißes, zerfließliches, körniges Pulver der Dichte 2,56 gcm–3, hat einen Schmelzpunkt von 1340° und ist in Wasser mit alkalischer Reaktion leicht löslich. Es entsteht z.B. beim Erhitzen von Thomasschlacke mit Kohle und Kaliumsulfat. Trotz des höheren Preises werden in der Reinigungsmittel-Industrie die leichter löslichen, daher hochwirksamen Kaliumphosphate gegenüber entsprechenden Natrium-Verbindungen vielfach bevorzugt.
  • Tetranatriumdiphosphat (Natriumpyrophosphat), Na4P2O7, existiert in wasserfreier Form (Dichte 2,534 gcm–3, Schmelzpunkt 988°, auch 880° angegeben) und als Decahydrat (Dichte 1,815–1,836 gcm–3, Schmelzpunkt 94° unter Wasserverlust). Beide Substanzen sind farblose, in Wasser mit alkalischer Reaktion lösliche Kristalle. Na4P2O7 entsteht beim Erhitzen von Dinatriumphosphat auf > 200° oder indem man Phosphorsäure mit Soda im stöchiometrischem Verhältnis umsetzt und die Lösung durch Versprühen entwässert. Das Decahydrat komplexiert Schwermetall-Salze und Härtebildner und verringert daher die Härte des Wassers. Kaliumdiphosphat (Kaliumpyrophosphat), K4P2O7, existiert in Form des Trihydrats und stellt ein farbloses, hygroskopisches Pulver mit der Dichte 2,33 gcm–3 dar, das in Wasser löslich ist, wobei der pH-Wert der 1%igen Lösung bei 25° 10,4 beträgt.
  • Durch Kondensation des NaH2PO4 bzw. des KH2PO4 entstehen höhermolekulare Natrium- und Kaliumphosphate, bei denen man cyclische Vertreter, die Natrium- bzw. Kaliummetaphos-phate und kettenförmige Typen, die Natrium- bzw. Kaliumpolyphosphate, unterscheiden kann. Insbesondere für letztere sind eine Vielzahl von Bezeichnungen in Gebrauch: Schmelz- oder Glühphosphate, Grahamsches Salz, Kurrolsches und Maddrellsches Salz. Alle höheren Natrium- und Kaliumphosphate werden gemeinsam als kondensierte Phosphate bezeichnet.
  • Das technisch wichtige Pentanatriumtriphosphat, Na5P3O10 (Natriumtripolyphosphat), ist ein wasserfrei oder mit 6 H2O kristallisierendes, nicht hygroskopisches, weißes, wasserlösliches Salz der allgemeinen Formel NaO-[P(O)(ONa)-O]n-Na mit n = 3. In 100 g Wasser lösen sich bei Zimmertemperatur etwa 17 g, bei 60° ca. 20 g, bei 100° rund 32 g des kristallwasserfreien Salzes; nach zweistündigem Erhitzen der Lösung auf 100° entstehen durch Hydrolyse etwa 8% Orthophosphat und 15% Diphosphat. Bei der Herstellung von Pentanatriumtriphosphat wird Phosphorsäure mit Sodalösung oder Natronlauge im stöchiometrischen Verhältnis zur Reaktion gebracht und die Lösung durch Versprühen entwässert. Ähnlich wie Grahamsches Salz und Natriumdiphosphat löst Pentanatriumtriphos-phat viele unlösliche Metall-Verbindungen (auch Kalkseifen usw.). Pentakaliumtriphos-phat, K5P3O10 (Kaliumtripolyphosphat), kommt beispielsweise in Form einer 50 Gew.-%-igen Lösung (> 23% P2O5, 25% K2O) in den Handel. Die Kaliumpolyphosphate finden in der Wasch- und Reinigungsmittel-Industrie breite Verwendung. Weiter existieren auch Natriumkaliumtripolyphosphate, welche ebenfalls im Rahmen der vorliegenden Erfindung einsetzbar sind. Diese entstehen beispielsweise, wenn man Natriumtrimetaphosphat mit KOH hydrolysiert: (NaPO3)3 + 2 KOH → Na3K2P3O10 + H2O
  • Diese sind erfindungsgemäß genau wie Natriumtripolyphosphat, Kaliumtripolyphosphat oder Mischungen aus diesen beiden einsetzbar; auch Mischungen aus Natriumtripoly-phosphat und Natriumkaliumtripolyphosphat oder Mischungen aus Kaliumtripolyphosphat und Natriumkaliumtripolyphosphat oder Gemische aus Natriumtripolyphosphat und Kaliumtripolyphosphat und Natriumkaliumtripolyphos phat sind erfindungsgemäß einsetzbar.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden als anorganischen Buildersubstanzen insbesondere Carbonate und Silicate eingesetzt.
  • Zu nennen sind hier insbesondere kristalline, schichtförmige Natriumsilicate der allgemeinen Formel NaMSixO2x+1·yH2O, wobei M Natrium oder Wasserstoff bedeutet, x eine Zahl von 1,6 bis 4, vorzugsweise 1,9 bis 4,0 und y eine Zahl von 0 bis 20 ist und bevorzugte Werte für x 2, 3 oder 4 sind. Da derartige kristalline Silicate aber in einem Sprühtrocknungsverfahren mindestens teilweise ihre kristalline Struktur verlieren, werden kristalline Silicate vorzugsweise nachträglich zu dem direkten oder nachbehandelten Sprühtrocknungsprodukt zugemischt. Derartige kristalline Schichtsilicate werden beispielsweise in der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 164 514 beschrieben. Bevorzugte kristalline Schichtsilicate der angegebenen Formel sind solche, in denen M für Natrium steht und x die Werte 2 oder 3 annimmt. Insbesondere sind sowohl β- als auch δ-Natriumdisilicate Na2Si2O5·yH2O bevorzugt. Im Handel befinden sich derartige Verbindungen beispielsweise unter der Bezeichnung SKS® (Fa. Clariant). So handelt es sich bei SKS-6® vorwiegend um ein δ-Natriumdi-silicat mit der Formel Na2Si2O5·yH2O, bei SKS-7® vorwiegend um das β-Natriumdisilicat. Durch Reaktion mit Säuren (z.B. Citronensäure oder Kohlensäure) entsteht aus dem δ-Natriumdisilicat Kanemit NaHSi2O5·yH2O, im Handel unter den Bezeichnungen SKS-9® bzw. SKS-10® (Fa. Clariant). Von Vorteil kann es auch sein, chemische Modifikationen dieser Schichtsilicate einzusetzen. So kann beispielsweise die Alkalität der Schichtsilicate geeignet beeinflußt werden. Mit Phosphat bzw. mit Carbonat dotierte Schichtsilicate weisen im Vergleich zu dem δ-Natriumdisilicat veränderte Kristallmorphologien auf, lösen sich schneller und zeigen im Vergleich zu δ-Natriumdisilicat ein erhöhtes Calciumbindevermögen. So sind Schichtsilicate der allgemeinen Summenformel x Na2O·y SiO2·z P2O5 in der das Verhältnis x zu y einer Zahl 0,35 bis 0,6, das Verhältnis x zu z einer Zahl von 1,75 bis 1200 und das Verhältnis y zu z einer Zahl von 4 bis 2800 entspricht in der Patentanmeldung DE-A-196 01 063 beschrieben. Die Löslichkeit der Schichtsilicate kann auch erhöht werden, indem besonders feinteilige Schichtsilicate eingesetzt werden. Auch Compounds aus den kristallinen Schichtsilicaten mit anderen Inhaltsstoffen können eingesetzt werden. Dabei sind insbesondere Compounds mit Cellulosederivaten, die Vorteile in der desintegrierenden Wirkung aufweisen, sowie Compounds mit Polycarboxylaten, z.B. Citronensäure, bzw. polymeren Polycarboxylaten, z.B. Copolymeren der Acrylsäure, zu nennen.
  • Zu den bevorzugten Buildersubstanzen gehören auch amorphe Natriumsilikate mit einem Modul Na2O :SiO2 von 1:2 bis 1:3,3, vorzugsweise von 1:2 bis 1:2,8 und insbesondere von 1:2 bis 1:2,6, welche Sekundärwascheigenschaften aufweisen. Im Rahmen dieser Erfindung wird unter dem Begriff "amorph" auch "röntgenamorph" verstanden. Dies heißt, dass die Silikate bei Röntgenbeugungsexperimenten keine scharfen Röntgenreflexe liefern, wie sie für kristalline Substanzen typisch sind, sondern allenfalls ein oder mehrere Maxima der gestreuten Röntgenstrahlung, die eine Breite von mehreren Gradeinheiten des Beugungswinkels aufweisen. Es kann jedoch sehr wohl sogar zu besonders guten Buildereigenschaften führen, wenn die Silikatpartikel bei Elektronenbeugungsexperimenten verwaschene oder sogar scharte Beugungsmaxima liefern. Dies ist so zu interpretieren, dass die Produkte mikrokristalline Bereiche der Größe 10 bis einige Hundert nm aufweisen, wobei Werte bis max. 50 nm und insbesondere bis max. 20 nm bevorzugt sind. Derartige sogenannte röntgenamorphe Silikate, welche ebenfalls eine Löseverzögerung gegenüber den herkömmlichen Wassergläsern aufweisen, werden beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung DE-A- 44 00 024 beschrieben. Insbesondere bevorzugt sind verdichtete/kompaktierte amorphe Silikate, compoundierte amorphe Silikate und übertrocknete röntgenamorphe Silikate. Der Gehalt der (röntgen-)amorphen Silicate in insbesondere zeolithfreien Mitteln beträgt vorzugsweise 1 bis 10 Gew.-%, was einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entspricht.
  • Besonders bevorzugte anorganische wasserlösliche Builder sind Alkalimetallcarbonate und Alkalimetallbicarbonate, wobei Natrium- und Kaliumcarbonat und insbesondere Natriumcarbonat zu den bevorzugten Ausführungsformen zählen. Der Gehalt der Alkalimetallcarbonate in insbesondere zeolithfreien Mitteln kann in einem sehr breiten Rahmen variieren und beträgt vorzugsweise 5 bis 40 Gew.-%, insbesondere 8 bis 30 Gew.-%, wobei üblicherweise der Gehalt an Alkalimetallcarbonaten höher ist als an (röntgen-)amorphen Silicaten.
  • Brauchbare organische Gerüstsubstanzen sind beispielsweise die in Form ihrer Alkali- und insbesondere Natriumsalze einsetzbaren Polycarbonsäuren, wie Citronensäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Weinsäure, Zuckersäuren, Aminocarbonsäuren, Nitrilotriessigsäure (NTA), sofern ein derartiger Einsatz aus ökologischen Gründen nicht zu beanstanden ist, sowie Mischungen aus diesen. Bevorzugte Salze sind die Salze der Polycarbonsäuren wie Citronensäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Weinsäure, Zuckersäuren und Mischungen aus diesen. Auch die Säuren an sich können eingesetzt werden. Die Säuren besitzen neben ihrer Builderwirkung typischerweise auch die Eigenschaft einer Säuerungskomponente und dienen somit, wie beispielsweise in den erfindungsgemäßen Granulaten, auch zur Einstellung eines niedrigeren und milderen pH-Wertes von Wasch- und Reinigungsmitteln. Insbesondere sind hierbei Citronensäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Gluconsäure und beliebige Mischungen aus diesen zu nennen.
  • Als organische Builder sind weiter polymere Polycarboxylate geeignet, dies sind beispielsweise die Alkalimetallsalze der Polyacrylsäure oder der Polymethacrylsäure, beispielsweise solche mit einer relativen Molekülmasse von 500 bis 70000 g/mol. Bei den für polymere Polycarboxylate angegebenen Molmassen handelt es sich im Sinne dieser Schrift um gewichtsmittlere Molmassen Mw der jeweiligen Säureform, die grundsätzlich mittels Gelpermeationschromatographie (GPC) bestimmt wurden, wobei ein UV-Detektor eingesetzt wurde. Die Messung erfolgte dabei gegen einen externen Polyacrylsäure- Standard, der aufgrund seiner strukturellen Verwandtschaft mit den untersuchten Polymeren realistische Molgewichtswerte liefert. Diese Angaben weichen deutlich von den Molgewichtsangaben ab, bei denen Polystyrolsulfonsäuren als Standard eingesetzt werden. Die gegen Polystyrolsulfonsäuren gemessenen Molmassen sind in der Regel deutlich höher als die in dieser Schrift angegebenen Molmassen.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel und insbesondere Trägerstoffe können auch Polymere enthalten. Geeignete Polymere, die auch als Trägerstoffe in Verbindung mit Duftstoff einsetzbar sind, umfassen insbesondere Polyacrylate, die bevorzugt eine Molekülmasse von 2000 bis 20000 g/mol aufweisen. Aufgrund ihrer überlegenen Löslichkeit können aus dieser Gruppe wiederum die kurzkettigen Polyacrylate, die Molmassen von 2000 bis 10000 g/mol, und besonders bevorzugt von 3000 bis 5000 g/mol, aufweisen, bevorzugt sein.
  • Geeignet sind weiterhin copolymere Polycarboxylate, insbesondere solche der Acrylsäure mit Methacrylsäure und der Acrylsäure oder Methacrylsäure mit Maleinsäure. Als besonders geeignet haben sich Copolymere der Acrylsäure mit Maleinsäure erwiesen, die 50 bis 90 Gew.-% Acrylsäure und 50 bis 10 Gew.-% Maleinsäure enthalten. Ihre relative Molekülmasse, bezogen auf freie Säuren, beträgt im allgemeinen 2000 bis 70000 g/mol, vorzugsweise 20000 bis 50000 g/mol und insbesondere 30000 bis 40000 g/mol.
  • Der Gehalt der Mittel an organischen Buildersubstanzen kann in einem breiten Rahmen variieren. Bevorzugt sind Gehalte von 2 bis 20 Gew.-%, wobei insbesondere Gehalte von maximal 10 Gew.-% besonderen Anklang finden.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel können Komponenten aus den Klassen der Vergrauungsinhibitoren (Schmutzträger), der Neutralsalze und/oder der textilweichmachenden Hilfsmittel (beispielsweise Kationtenside) aufweisen, was bevorzugt ist.
  • Vergrauungsinhibitoren haben die Aufgabe, den von der Faser abgelösten Schmutz in der Flotte suspendiert zu halten und so das Wiederaufziehen des Schmutzes zu verhindern. Hierzu sind wasserlösliche Kolloide meist organischer Natur geeignet, beispielsweise die wasserlöslichen Salze polymerer Carbonsäuren, Leim, Gelatine, Salze von Ethercarbon-säuren oder Ethersulfonsäuren der Stärke oder der Cellulose oder Salze von sauren Schwefelsäureestern der Cellulose oder der Stärke. Auch wasserlösliche, saure Gruppen enthaltende Polyamide sind für diesen Zweck geeignet. Weiterhin lassen sich lösliche Stärkepräparate und andere als die obengenannten Stärkeprodukte verwenden, z.B. abgebaute Stärke, Aldehydstärken usw.. Auch Polyvinylpyrrolidon ist brauchbar. Bevorzugt werden jedoch Celluloseether, wie Carboxymethylcellulose (Na-Salz), Methylcellulose, Hydroxyalkylcellulose und Mischether, wie Methylhydroxyethylcellulose, Methylhydroxypropylcellulose, Methylcarboxy methylcellulose und deren Gemische, sowie Polyvinyl-pyrrolidon beispielsweise in Mengen von vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die Mittel, eingesetzt.
  • Als typisches Beispiel für einen geeigneten Vertreter der Neutralsalze ist das Natriumsulfat zu nennen. Es kann in Mengen von beispielsweise 0 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 45 Gew.-% eingesetzt werden.
  • Geeignete Weichmacher, welche weiter unten ausführlicher beschrieben werden, sind beispielsweise quellfähige Schichtsilikate von der Art entsprechender Montmorillonite, beispielsweise Bentonit, ebenso kationische Tenside.
  • Der Gehalt an Wasser im Mittel richtet sich u.a. danach, ob das Mittel in flüssiger oder fester Form vorliegt, beträgt daher vorzugsweise 0 bis weniger als 100 Gew.-% und insbesondere 0,5 bis 95 Gew.-%, wobei Werte von maximal 5 Gew.-% insbesondere bei festen oder nichtwässrigen flüssigen Mitteln besondere Bevorzugung finden. Nicht miteingerechnet wurde hierbei im Falle der festen Mittel das an gegebenenfalls vorhandene Aluminosilikate wie Zeolith anhaftende Wasser.
  • Im Falle flüssiger Mittel enthält das erfindungsgemäße Mittel nach einer bevorzugten Ausführungsform Wasser in einer Menge von mehr als 20 Gew.-%, vorteilhafterweise mehr als 30 Gew., in weiter vorteilhafter Weise mehr als 40 Gew.-%, noch vorteilhafter mehr als 50 Gew.-%, insbesondere 60 bis 95 Gew.-%, besonders bevorzugt 70 bis 93 Gew.-% und äußerst bevorzugt 80 bis 90 Gew.-%.
  • Das erfindungsgemäße Mittel kann, so es ein Feststoff ist, ein hervorragendes Rieselverhalten aufweisen.
  • Liegt das Mittel in partikulärer Form vor, so können die Partikel nachbehandelt werden, beispielsweise indem man die Partikel des Mittels verrundet. Die Verrundung kann in einem üblichen Verrunder erfolgen. Vorzugsweise beträgt die Verrundungszeit dabei nicht länger als 4 Minuten, insbesondere nicht länger als 3,5 Minuten. Verrundungszeiten von maximal 1,5 Minute oder darunter sind insbesondere bevorzugt. Durch die Verrundung wird eine weitere Vereinheitlichung des Kornspektrums erreicht, da gegebenenfalls entstandene Agglomerate zerkleinert werden.
  • Ein erfindungsgemäßes Mittel in Partikelform kann man insbesondere mit nichtionischen Tensiden, Parfüm und/oder Schauminhibitoren bzw. Zubereitungsformen, welche diese Inhaltsstoffe enthalten, vorzugsweise mit Mengen bis zu 20 Gew.-% Aktivsubstanz, insbesondere mit Mengen von 2 bis 18 Gew.-% Aktivsubstanz, jeweils bezogen auf das nachbehandelte Produkt, in an sich üblicher Weise, vorzugsweise in einem Mischer oder ggf. einer Wirbelschicht, nachbehandeln.
  • Insbesondere kann ein erfindungsgemäßes Mittel ebenfalls mit Feststoffen, vorzugsweise in Mengen bis zu 15 Gew.-%, insbesondere in Mengen von 2 bis 15 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des nachbehandelten Mittels, nachbehandelt bzw. abgepudert werden.
  • Als Feststoffe zur Nachbehandlung lassen sich vorzugsweise Bicarbonat, Carbonat, Zeolith, Kieselsäure, Citrat, Harnstoff oder Mischungen aus diesen, insbesondere in Mengen von 2 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des nachbehandelten Produkts, verwenden. Die Nachbehandlung lässt sich in vorteilhafter Weise in einem Mischer und/oder mittels Verrunder durchführen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein erfindungsgemäßes Mittel, nachbehandelt mit nichtionischen Tensiden, die beispielsweise auch optische Aufheller und/oder Hydrotrope enthalten können, Parfüm, vorzugsweise umfassend die erfindungsgemäße Duftstoffkomposition und/oder einer Lösung von optischem Aufheller und/oder Schauminhibitoren bzw. Zubereitungsformen, welche diese Inhaltsstoffe enthalten können. Vorzugsweise werden diese Inhaltsstoffe oder Zubereitungsformen, welche diese Inhaltsstoffe enthalten, in flüssiger, geschmolzener oder pastöser Form auf das partikuläre Mittel, welches nachbehandelt werden soll, aufgebracht.
  • Dabei ist es bevorzugt, dass die Nachbehandlung mit den hier genannten Substanzen in einem üblicher Mischer, lediglich beispielsweise in einem 2-Wellen-Mischer innerhalb von maximal 1 Minute, vorzugsweise innerhalb von 30 Sekunden und beispielsweise innerhalb von 20 Sekunden, wobei die Zeitangaben gleichzeitig für Zugabe- und Mischzeit steht, erfolgen.
  • Im folgenden werden die nichtionischen Tenside näher beschrieben. Diese nichtionischen Tenside können in einem Nachbehandlungsschritt auf die partikulären Mittel aufgebracht werden. Selbstverständlich können alle nichtionischen Tenside aber vorteilhafterweise direkt im erfindungsgemäßen Mittel, flüssig oder fest, schaum- oder gelförmig sein kann, enthalten sein.
  • Als nichtionische Tenside werden vorzugsweise alkoxylierte, vorteilhafterweise ethoxylierte, insbesondere primäre Alkohole mit vorzugsweise 8 bis 18 C-Atomen und durchschnittlich 1 bis 12 Mol Ethylenoxid (EO) pro Mol Alkohol eingesetzt, in denen der Alkoholrest linear oder bevorzugt in 2-Stellung methylverzweigt sein kann bzw. lineare und methyl-verzweigte Reste im Gemisch enthalten kann, so wie sie üblicherweise in Oxoalkoholresten vorliegen. Insbesondere sind jedoch Alkoholethoxylate mit linearen Resten aus Alkoholen nativen Ursprungs mit 12 bis 18 C-Atomen, z.B. aus Kokos-, Palm-, Palmkern-, Talgfett- oder Oleylalkohol, und durchschnittlich 2 bis 8 EO pro Mol Alkohol bevorzugt. Zu den bevorzugten ethoxylierten Alkoholen gehören beispielsweise C12-C14-Alkohole mit 3 EO oder 4 EO, C9-C11-Alkohole mit 7 EO, C13-C15-Alkohole mit 3 EO, 5 EO, 7 EO oder 8 EO, C12-C18-Alkohole mit 3 EO, 5 EO oder 7 EO und Mischungen aus diesen, wie Mischungen aus C12-C14-Alkohol mit 3 EO und C12-C18-Alkohol mit 7 EO. Die angegebenen Ethoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können.
  • Bevorzugte Alkoholethoxylate weisen eine eingeengte Homologenverteilung auf (narrow range ethoxylates, NRE). Zusätzlich zu diesen nichtionischen Tensiden können auch Fettalkohole mit mehr als 12 EO eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind (Talg-) Fettalkohole mit 14 EO, 16 EO, 20 EO, 25 EO, 30 EO oder 40 EO.
  • Bevorzugte nichtionische Tenside sind ein oder mehrere mit Ethylen- (EO) und/oder Propylenoxid (PO) alkoxylierte, unverzweigte oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte C10-22-Alkohole mit einem Alkoxylierungsgrad bis zu 30, vorzugsweise ethoxylierte C10-18-Fettalkohole mit einem Ethoxylierungsgrad von weniger als 30, bevorzugt 1 bis 20, insbesondere 1 bis 12, besonders bevorzugt 1 bis 8, äußerst bevorzugt 2 bis 5, beispielsweise C12-14-Fettalkoholethoxylate mit 2, 3 oder 4 EO oder eine Mischung von der C12-14-Fettalkoholethoxylate mit 3 und 4 EO im Gewichtsverhältnis von 1 zu 1 oder Isotridecylalkoholethoxylat mit 5, 8 oder 12 EO, wie sie beispielsweise in der DE 40 14 055 C2 (Grillo-Werke), auf die in dieser Hinsicht Bezug genommen und deren Inhalt hiermit in diese Anmeldung aufgenommen wird, beschrieben werden.
  • Außerdem können als weitere nichtionische Tenside auch Alkylglykoside der allgemeinen Formel RO(G)x eingesetzt werden, in der R einen primären geradkettigen oder methylverzweigten, insbesondere in 2-Stellung methylverzweigten aliphatischen Rest mit 8 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18 C-Atomen bedeutet und G das Symbol ist, das für eine Glykose-einheit mit 5 oder 6 C-Atomen, vorzugsweise für Glucose, steht. Der Oligomerisierungsgrad x, der die Verteilung von Monoglykosiden und Oligoglykosiden angibt, ist eine beliebige Zahl von 1 bis 10; vorzugsweise liegt x bei 1,1 bis 1,4.
  • Eine weitere Klasse bevorzugt eingesetzter nichtionischer Tenside, die entweder als allei-niges nichtionisches Tensid oder in Kombination mit anderen nichtionischen Tensiden, insbesondere zusammen mit alkoxylierten Fettalkoholen und/oder Alkylglykosiden, eingesetzt werden, sind alkoxylierte, vorzugsweise ethoxylierte oder ethoxylierte und propoxylierte Fettsäurealkylester, vorzugsweise mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette, insbesondere Fettsäuremethylester, wie sie beispielsweise in der japanischen Patentanmeldung JP 58/217598 beschrieben sind oder die vorzugsweise nach dem in der internationalen Patentanmeldung WO-A-90/13533 beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Besonders bevorzugt sind C12-C18-Fettsäuremethylester mit durchschnittlich 3 bis 15 EO, insbesondere mit durchschnittlich 5 bis 12 EO.
  • Auch nichtionische Tenside vom Typ der Aminoxide, beispielsweise N-Kokosalkyl-N,N-dimethylaminoxid und N-Talgalkyl-N,N-dihydroxyethylaminoxid, und der Fettsäurealkanolamide können geeignet sein. Die Menge dieser nichtionischen Tenside beträgt vorzugsweise nicht mehr als die der ethoxylierten Fettalkohole, insbesondere nicht mehr als die Hälfte davon.
  • Weiterhin geeignet sind alkoxylierte Amine, vorteilhafterweise ethoxylierte und/oder propoxylierte, insbesondere primäre und sekundäre Amine mit vorzugsweise 1 bis 18 C-Atomen pro Alkylkette und durchschnittlich 1 bis 12 Mol Ethylenoxid (EO) und/oder 1 bis 10 Mol Propylenoxid (PO) pro Mol Amin.
  • Bei erfindungsgemäßen Mitteln die besonders für das maschinelle Geschirrspülen geeignet sind, insbesondere Geschirrspülmittel in Form von Tablettenformkörpern, wie Tabs, kommen als Tenside prinzipiell zwar alle Tenside in Frage. Bevorzugt sind für diesen Anwendungszweck aber gerade die vorstehend beschriebenen nichtionischen Tenside und hier vor allem die schwachschäumenden nichtionischen Tenside. Besonders bevorzugt sind die alkoxylierten Alkohole, besonders die ethoxylierten und/oder propoxylierten Alkohole. Dabei versteht der Fachmann allgemein unter alkoxylierten Alkoholen die Reaktionsprodukte von Alkylenoxid, bevorzugt Ethylenoxid, mit Alkoholen, bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung die längerkettigen Alkohole C10 bis C18, bevorzugt von C12 bis C16, wie C11-, C12-, C13-, C14-, C15-, C16-, C17- und C18-Alkohole. In der Regel entstehen aus n Molen Ethylenoxid und einem Mol Alkohol, abhängig von den Reaktionsbedingungen ein komplexes Gemisch von Additionsprodukten unterschiedlichen Ethoxylierungsgrades. Eine weitere Ausführungsform besteht im Einsatz von Gemischen der Alkylenoxide bevorzugt des Gemisches von Ethylenoxid und Propylenoxid. Auch kann man gewünschtenfalls durch eine abschließende Veretherung mit kurzkettigen Alkylgruppen, wie bevorzugt der Butylgruppe, zur Substanzklasse der "verschlossenen" Alkoholethoxylaten gelangen, die ebenfalls im Sinne der Erfindung eingesetzt werden kann. Ganz besonders bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung sind dabei hochethoxylierte Fettalkohole oder deren Gemische mit endgruppenverschlossenen Fettalkoholethoxylaten.
  • Vorteilhafterweise können die erfindungsgemäßen Mittel auch Schauminhibitoren enthalten, beispielsweise schauminhibierendes Paraffinöl oder schauminhibierendes Silikon-öl, beispielsweise Dimethylpolysiloxan. Auch der Einsatz von Mischungen dieser Wirk-stoffe ist möglich. Als bei Raumtemperatur feste Zusatzstoffe kommen, insbesondere bei den genannten schauminhibierenden Wirkstoffen, Paraffinwachse, Kieselsäuren, die auch in bekannter Weise hydrophobiert sein können, und von C2-7-Diaminen und C12-22-Carbon-säuren abgeleitete Bisamide in Frage.
  • Für den Einsatz bevorzugt in Frage kommende schauminhibierende Paraffinöle, die auch in Abmischung mit Paraffinwachsen vorliegen können, sind im allgemeinen komplexe Stoffgemische ohne scharten Schmelzpunkt. Zur Charakterisierung bestimmt man üblicherweise den Schmelzbereich durch Differential-Thermo-Analyse (DTA), wie in "The Analyst" 87 (1962), 420, beschrieben, und/oder den Erstarrungspunkt. Darunter versteht man die Temperatur, bei der das Paraffin durch langsames Abkühlen aus dem flüssigen in den festen Zustand übergeht. Paraffine mit weniger als 17 C-Atomen sind erfindungsgemäß nicht brauchbar, ihr Anteil im Paraffinölgemisch sollte daher so gering wie möglich sein und liegt vorzugsweise unterhalb der mit üblichen analytischen Methoden, zum Beispiel Gaschromatographie, signifikant messbaren Grenze. Vorzugsweise werden Paraffine verwendet, die im Bereich von 20°C bis 70°C erstarren. Dabei ist zu beachten, dass auch bei Raumtemperatur fest erscheinende Paraffinwachsgemische unterschiedliche Anteile an flüssigen Paraffinölen enthalten können. Bei den erfindungsgemäß brauchbaren Paraffinwachsen liegt der Flüssiganteil bei 40°C möglichst hoch, ohne bei dieser Temperatur schon 100 % zu betragen. Bevorzugte Paraffinwachsgemische weisen bei 40°C einen Flüssiganteil von mindestens 50 Gew.-%, insbesondere von 55 Gew.-% bis 80 Gew.-%, und bei 60°C einen Flüssiganteil von mindestens 90 Gew.-% auf. Dies hat zur Folge, dass die Paraffine bei Temperaturen bis hinunter zu mindestens 70°C, vorzugsweise bis hinunter zu mindestens 60°C fließfähig und pumpbar sind. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Paraffine möglichst keine flüchtigen Anteile enthalten. Bevorzugte Paraffinwachse enthalten weniger als 1 Gew.-%, insbesondere weniger als 0,5 Gew.-% bei 110°C und Normaldruck verdampfbare Anteile. Erfindungsgemäß brauchbare Paraffine können beispielsweise unter den Handelsbezeichnungen Lunaflex® der Firma Fuller sowie Deawax® der DEA Mineralöl AG bezogen werden.
  • Die Paraffinöle können bei Raumtemperatur feste Bisamide, die sich von gesättigten Fettsäuren mit 12 bis 22, vorzugsweise 14 bis 18 C-Atomen sowie von Alkylendiaminen mit 2 bis 7 C-Atomen ableiten, enthalten. Geeignete Fettsäuren sind Laurin-, Myristin-, Stearin-, Arachin- und Behensäure sowie deren Gemische, wie sie aus natürlichen Fetten beziehungsweise gehärteten Ölen, wie Talg oder hydriertem Palmöl, erhältlich sind. Geeignete Diamine sind beispielsweise Ethylendiamin 1,3-Propylendiamin, Tetramethylendiamin, Pentamethylendiamin, Hexamethylendiamin, p-Phenylendi-amin und Toluylendiamin. Bevorzugte Diamine sind Ethylendiamin und Hexamethylendiamin. Besonders bevorzugte Bisamide sind Bis-myristoyl-ethylendiamin, Bispalmitoyl-ethylendiamin, Bis-stearoyl-ethylendiamin und deren Gemische sowie die entsprechenden Derivate des Hexamethylendiamins.
  • Das Mittel und/oder die oben beschriebenen nachbehandelten Mittel können vorzugsweise mit weiteren Bestandteile, insbesondere von Wasch-, Pflege-, und/oder Reinigungsmitteln, vermischt werden. Aus dem breiten Stand der Technik ist allgemein bekannt, welche Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln und welche Rohstoffe üblicherweise noch zugemischt werden können. Es handelt sich hierbei beispielsweise um Stoffe wie Bleichmittel, Bleichaktivatoren und/oder Bleichkatalysatoren, Enzyme, temperaturempfindliche Farbstoffe usw., welche natürlich auch direkt im Mittel enthalten sein können.
  • Vorzugsweise kann das Mittel UV-Absorber, die vorteilhafterweise auf die behandelten Textilien aufziehen und die Lichtbeständigkeit der Fasern und/oder die Lichtbeständigkeit sonstiger Rezepturbestandteile verbessern, aufweisen. Unter UV-Absorber sind organische Substanzen (Lichtschutzfilter) zu verstehen, die in der Lage sind, ultraviolette Strahlen zu absorbieren und die aufgenommene Energie in Form längerwelliger Strahlung, z.B. Wärme wieder abzu-geben. Verbindungen, die diese gewünschten Eigenschaften aufweisen, sind beispiels-weise die durch strahlungslose Desaktivierung wirksamen Verbindungen und Derivate des Benzophenons mit Substituenten in 2- und/oder 4-Stellung. Weiterhin sind auch substituierte Benzotriazole, in 3-Stellung Phenylsubstituierte Acrylate (Zimtsäurederivate), gegebenenfalls mit Cyanogruppen in 2-Stellung, Salicylate, organische Ni-Komplexe sowie Naturstoffe wie Umbelliferon und die körpereigene Urocansäure geeignet. Besondere Bedeutung haben Biphenyl- und vor allem Stilbenderivate wie sie beispielsweise in der EP 0728749 A beschrieben werden und kommerziell als Tinosorb® FD oder Tinosorb® FR ex Ciba erhältlich sind. Als UV-B-Absorber sind zu nennen 3-Benzylidencampher bzw. 3-Benzylidennorcampher und dessen Derivate, z.B. 3-(4-Methylbenzyliden)campher, wie in der EP 0693471 B1 beschrieben; 4-Aminobenzoesäurederivate, vorzugsweise 4-(Di-methylamino)benzoesäure-2-ethylhexylester, 4-(Dimethylamino)benzoesäure-2-octylester und 4-(Dimethylamino)benzoesäureamylester; Ester der Zimtsäure, vorzugsweise 4-Meth-oxyzimtsäure-2-ethylhexylester, 4-Methoxyzimtsäurepropylester, 4-Methoxyzimtsäureiso-amylester, 2-Cyano-3,3-phenylzimtsäure-2-ethylhexylester (Octocrylene); Ester der Salicylsäure, vorzugsweise Salicylsäure-2-ethylhexylester, Salicylsäure-4-isopropylbenzyl-ester, Salicylsäurehomomenthylester; Derivate des Benzophenons, vorzugsweise 2-Hy-droxy-4-methoxybenzophenon, 2-Hydroxy-4-methoxy-4'-methylbenzophenon, 2,2'-Dihy-droxy-4-methoxybenzophenon; Ester der Benzalmalonsäure, vorzugsweise 4-Methoxy-benzmalonsäuredi-2-ethylhexylester; Triazinderivate, wie z.B. 2,4,6-Trianilino-(p-carbo-2'-ethyl-1'-hexyloxy)-1,3,5-triazin und Octyl Triazon, wie in der EP 0818450 A1 beschrieben oder Dioctyl Butamido Triazone (Uvasorb® HEB); Propan-1,3-dione, wie z.B. 1-(4-tert.Butylphenyl)-3-(4'methoxyphenyl)propan-1,3-dion; Ketotricyclo(5.2.1.0)decan-Derivate, wie in der EP 0694521 B1 beschrieben. Weiterhin geeignet sind 2-Phenylbenzimidazol-5-sul-fonsäure und deren Alkali-, Erdalkali-, Ammonium-, Alkylammonium-, Alkanolammonium- und Glucammoniumsalze; Sulfonsäurederivate von Benzophenonen, vorzugsweise 2-Hy-droxy-4-methoxybenzophenon-5-sulfonsäure und ihre Salze; Sulfonsäurederivate des 3-Benzylidencamphers, wie z.B. 4-(2-Oxo-3-bornylidenmethyl)benzol-sulfonsäure und 2-Methyl-5-(2-oxo-3-bornyliden)sulfonsäure und deren Salze.
  • Als typische UV-A-Filter kommen insbesondere Derivate des Benzoylmethans in Frage, wie beispielsweise 1-(4'-tert.Butylphenyl)-3-(4'-methoxyphenyl)propan-1,3-dion, 4-tert.-Butyl-4'-methoxydibenzoylmethan (Parsol 1789), 1-Phenyl-3-(4'-isopropylphenyl)-propan-1,3-dion sowie Enaminverbindungen, wie beschrieben in der DE 19712033 A1 (BASF). Die UV-A und UV-B-Filter können selbstverständlich auch in Mischungen eingesetzt werden. Neben den genannten löslichen Stoffen kommen für diesen Zweck auch unlösliche Lichtschutzpigmente, nämlich feindisperse, vorzugsweise nanoisierte Metalloxide bzw. Salze in Frage. Beispiele für geeignete Metalloxide sind insbesondere Zinkoxid und Titandioxid und daneben Oxide des Eisens, Zirkoniums, Siliciums, Mangans, Aluminiums und Cers sowie deren Gemische. Als Salze können Silicate (Talk), Bariumsulfat oder Zink-stearat eingesetzt werden. Die Oxide und Salze werden in Form der Pigmente bereits für hautpflegende und hautschützende Emulsionen und dekorative Kosmetik verwendet. Die Partikel sollten dabei einen mittleren Durchmesser von weniger als 100 nm, vorzugsweise von 5 bis 50 nm und insbesondere von 15 bis 30 nm aufweisen. Sie können eine sphärische Form aufweisen, es können jedoch auch solche Partikel zum Ein satz kommen, die eine ellipsoide oder in sonstiger Weise von der sphärischen Gestalt abweichende Form besitzen. Die Pigmente können auch oberflächenbehandelt, d.h. hydrophilisiert oder hy-drophobiert vorliegen. Typische Beispiele sind gecoatete Titandioxide, wie z.B. Titandioxid T 805 (Degussa) oder Eusolex® T2000 (Merck). Als hydrophobe Coatingmittel kommen dabei vor allem Silicone und dabei speziell Trialkoxyoctylsilane oder Simethicone in Frage Vorzugsweise wird mikronisiertes Zinkoxid verwendet. Weitere geeignete UV-Licht-schutzfilter sind der Übersicht von P.Finkel in SÖFW-Journal 122, 543 (1996) zu entnehmen.
  • Die UV-Absorber sind vorteilhafterweise in Mengen von 0,01 Gew.-% bis 5 Gew.-%, vorzugsweise von 0,03 Gew.-% bis 1 Gew.-%, in dem Mittel enthalten. Sie können dem Mittel auch nachträglich, beispielsweise zusammen mit anderen Stoffen, zugemischt werden.
  • Vorzugsweise können die erfindungsgemäßen Mittel, so sie denn fest sind, auch als Tablette oder Formkörper vorliegen. Als "Tablette" oder "Formkörper" werden im Rahmen der vorliegenden Anmeldung unabhängig von der Art ihrer Herstellung formstabile, feste Körper bezeichnet. Derartige Körper lassen sich beispielsweise durch Kristallisation, Formguß, Spritzguß, reaktive oder thermische Sinterung, (Co)Extrusion, Verprillung, Pastillierung, oder Kompaktierungsverfahren wie die Kalandrierung oder Tablettierung herstellen. Die Herstellung der "Tabletten" oder "Formkörper" durch Tablettierung ist im Rahmen der vorliegenden Anmeldung besonders bevorzugt. Die Tablette besteht also vorzugsweise aus verpresstem, teilchenförmigen Material.
  • Erfindungsgemäßen Mittel in fester Form, vorzugsweise als Tablette oder Formkörper vorliegend, können vorzugsweise Desintegrationshilfsmittel enthalten. Als quellfähige Desintegrationshilfsmittel kommen beispielsweise Bentonite oder andere quellbare Silikate in Betracht. Auch synthetische Polymere, insbesondere die im Hygiene-bereich eingesetzten Superabsorber oder quervernetztes Polyvinylpyrrolidon, lassen sich einsetzen.
  • Mit besonderem Vorteil werden als quellfähige Desintegrationshilfsmittel Polymere auf der Basis von Stärke und/oder Cellulose eingesetzt. Diese Basis-Substanzen können allein oder in Mischung mit weiteren natürlichen und/oder synthetischen Polymeren zu quellfähigen Desintegrationsmitteln verarbeitet werden. Im einfachsten Fall kann ein cellulosehaltiges Material oder reine Cellulose durch Granulierung, Kompaktierung oder andere Anwendung von Druck in Sekundärpartikel überführt werden, welche bei Kontakt mit Wasser quellen und so als Sprengmittel dienen. Als cellulosehaltiges Material hat sich Holzstoff bewährt, der durch thermische oder chemisch-thermische Verfahren aus Hölzern bzw. Holzspänen (Sägespäne, Sägereiabfälle) zugänglich ist. Dieses Cellulosematerial aus dem TMP-Verfahren (thermo mechanical pulp) oder dem CTMP-Verfahren (chemo-thermo mechanical pulp) kann dann durch Anwendung von Druck kompaktiert werden, vorzugsweise Walzenkompaktiert und in Partikelform überführt werden. Selbstverständlich lässt sich völlig analog auch reine Cellulose einset zen, die allerdings von der Rohstoffbasis her teurer ist. Hier können sowohl mikrokristalline als auch amorphe feinteilige Cellulose und Mischungen derselben verwendet werden.
  • Ein anderer Weg besteht darin, das cellulosehaltige Material unter Zusatz von Granulierhilfsmitteln zu granulieren. Als Granulierhilfsmittel haben sich beispielsweise Lösungen synthetischer Polymere oder nichtionische Tenside bewährt. Um Rückstände auf mit den erfindungsgemäßen Mitteln gewaschenen Textilien zu vermeiden, sollte die Primärfaserlänge der eingesetzten Cellulose bzw. der Cellulose im cellulosehaltigen Material unter 200 μm liegen, wobei Primärfaserlängen unter 100 μm, insbesondere unterhalb von 50μm bevorzugt sind.
  • Die Sekundärpartikel besitzen idealerweise eine Partikelgrößenverteilung, bei der vorzugsweise mehr als 90 Gew.-% der Partikel Größen oberhalb von 200 μm haben. Ein gewisser Staubanteil kann zu einer verbesserten Lagerstabilität der damit hergestellten Tabletten beitragen. Anteile eines Feinstaubanteils von kleiner 0,1 mm bis zu 10 Gew.%, vorzugsweise bis zu 8 Gew.% können in den erfindungsgemäß eingesetzten Mitteln mit Sprengmittelgranulaten vorhanden sein.
  • Weiterhin können die erfindungsgemäßen Mittel in Form eines Konditioniermittels und/oder Konditioniersubstrats vorliegen und dem gemäße Komponenten, wie insbesondere in der WO 03/038022 A1 beschrieben, enthalten, auf die hier im vollem Umfang Bezug genommen wird. Unter dem Begriff Konditionierung ist im Sinne dieser Erfindung vorzugsweise die avivierende Behandlung von Textilien, Stoffen und Geweben zu verstehen. Durch die Konditionierung werden den Textilien positive Eigenschaften verliehen, wie beispielsweise ein verbesserter Weichgriff, eine erhöhte Glanz- und Farbbrillanz, ein verbesserter Dufteindruck, Verringerung der Filzbildung, Bügelerleichterung durch Verringerung der Gleiteigenschaften, Verringerung des Knitterverhaltens und der statischen Aufladung sowie eine Farbübertragungsinhibierung bei gefärbten Textilien.
  • Erfindungsgemäße Mittel, insbesondere Konditioniermittel, können beispielsweise polymerisierbare Betainester der allgemeinen Formel (I) enthalten: [Ra-X-(CH2)k-NRbRc-(CRdRe)l-(C=O)-O-(Rf-O)m-Rg](+) A(-) (I)in denen
    Ra ein ethylenisch ungesättigter, wenigstens eine Carbonylfunktion enthaltender Rest wie zum Beispiel Acryloyl, Methacryloyl, Maleinoyl oder Itaconoyl ist;
    X ein Sauerstoffatom, -N(CH3)- oder -NH- ist;
    Rb, Rc unabhängig voneinander gegebenenfalls verzweigte Alkylreste mit 1 bis 4 C- Atomen sind, wobei diese Heteroatomsubstituenten, insbesondere 0, S, Z, P, enthalten können;
    die Reste
    Rd, Re unabhängig voneinander ausgewählt werden aus Wasserstoff (H), gegebenenfalls verzweig ten Alkylresten mit 1 bis 4 C-Atomen, gegebenenfalls substituierten Aryl- oder Benzylresten sowie -CH2COOH, – CH2COOR, -CH2CH2COOH, -CH2CH2COOOR; wobei R gegebenenfalls Mehrfachbindungen enthaltende, lineare oder verzweigte und/oder zyklische und/oder substituierte und/oder Halogenatome enthaltende und/oder Heteroatome enthaltende und/oder Carbonylgruppen enthaltende Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 18 C-Atomen oder ein ausschließlich aus Ethylen- oder Propylen- oder Butylen- oder Styroloxid aufgebauter Polyether ist;
    Rf ein gegebenenfalls Mehrfachbindungen enthaltender verzweigter und/oder substituierter und/oder zyklischer Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 10, vorzugsweise 2 oder 3 Kohlenstoffatomen ist, oder ein Styrolrest ist oder ausschließlich aus Ethylen-oder Propylen- oder Butylen- oder Styrolresten aufgebaut ist, oder ein die genannten Reste enthaltendes Block-Copolymer oder statistisch aufgebautes Copolymer ist;
    Rg ein gegebenenfalls verzweigter, gegebenenfalls Doppelbindungen enthaltener, gegebenenfalls zyklischer Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 22 C-Atomen ist, wobei Rg ein gegebenenfalls verzweigter, gegebenenfalls Doppelbindungen enthaltener Kohlenwasserstoffrest ist, wenn m = 0 ist und Rg H sein kann, wenn m > 0 ist;
    k, l unabhängig voneinander 1 bis 4 sind, wobei k vorzugsweise 2 oder 3 und l vorzugsweise 1 ist;
    und
    m einen Wert zwischen 0 bis 100, vorzugsweise 0 bis 40 hat;
    A(–) ein Anion ist; und/oder
    Homopolymerisate, hergestellt aus polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel (I) sowie Copolymerisate hergestellt aus polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel (I) und geeigneten Comonomeren der allgemeinen Formel (II). RwRzC=CRxRy (II)in denen
    Rx und RY H sind,
    Rw H oder CH3 ist und
    Rz ein wenigstens eine Carbonylgruppe enthaltender Rest, wie zum Beispiel -C(O)OR, -C(O)NR'R'' ist, wobei R, R' und R'' H oder gegebenenfalls Mehrfachbindungen enthaltende, lineare oder verzweigte und/oder zyklische und/oder substituierte und/oder Halogenatome enthaltende und/oder Heteroatome enthaltende und/oder Carbonylgruppen enthaltende Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 18 C-Atomen sind; oder in denen
    Rw und Rx H sind,
    RY und RZ eine Carbonylgruppe enthaltende Reste, wie zum Beispiel -C(O)OR, -C(O)NR'R'' sind, wobei R. R' und R'' H oder gegebenenfalls Mehrfachbindungen enthaltende, lineare oder verzweigte und/oder zyklische aliphatische oder aromatische und/oder substituierte und/oder Halogenatome und/oder Heteroatome enthaltende Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 18 C-Atomen sind;
    oder in denen
    RW, Rx und RY H sind und
    RZ ein gegebenenfalls halogenatom- und/oder heteroatomsubstituierter, lineare und/oder verzweigte Alkylsubstituenten enthaltender Aromat oder Heteroaromat ist;
    oder in denen
    RW, Rx und RY H sind und
    RZ -(CH2)a-ORIII ist, wobei RIII H oder ein gegebenenfalls Carbonylgruppen enthaltender Alkylrest mit 1 bis 22 C-Atomen oder ein ausschließlich aus Ethylen- oder Propylen- oder Butylen- oder Styroloxid aufgebauter Polyether ist, der ein die genannten Reste enthaltendes, blockweise oder statistisch aufgebautes Copolymer darstellt und a 0 oder 1 ist.
  • Die vorgenannten polymerisierbaren Betainester der Formel (I) und/oder die polymeren Betainester, die im Falle der Homopolymerisate aus den monomeren polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel (I) hergestellt sind und/oder im Falle der Copolymerisate aus polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel (I) und geeigneten Comonomeren der allgemeinen Formel (II) hergestellt sind, können erfindungsgemäß bevorzugt in Konditioniermitteln eingesetzt werden. Besonders stabil und daher ebenfalls bevorzugt als Konditioniermittel einzusetzen sind die polymerisierbaren Betainester der allgemeinen Formel (I) und/oder die polymeren Betainester, die im Falle der Homopolymerisate aus den monomeren polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel (I) hergestellt sind und/oder im Falle der Copolymerisate aus polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel (I) und geeigneten Comonomeren der allgemeinen Formel (II) hergestellt sind, für die X -N(CH3)- oder -NH- ist.
  • Vorzugsweise können die erfindungsgemäßen Mittel, insbesondere Konditioniermittel, Oligomere und Polymere enthalten, hergestellt durch Copolymerisation von 0,5 bis 100 Mol-% eines polymerisierbaren Betainesters der allge-meinen Formel (I) (bei 100 Mol-% handelt es sich um Homopolymere) und 0 bis 99,5 Mol-% eines ethylenisch ungesättigten Comonomeren der allgemeinen Formel (II), vorzugsweise hergestellt durch Copolymerisation von 20 bis 70 Mol-% eines polymerisierbaren Betainesters der allgemeinen Formel (I), und 30 bis 80 Mol-% eines ungesättigten Co-monomeren der allgemeinen Formel (II), besonders bevorzugt hergestellt durch Copolymerisation von 40 bis 60 Mol-% eines polymerisierbaren Betainesters der allgemeinen Formel (I), und 60 bis 40 Mol-% eines ethylenisch ungesättigten Comonomeren der allgemeinen Formel (II). Als äußerst bevorzugt werden Homopolymere, hergestellt aus polymerisierbaren Betainestern der Formel (I) in die erfindungsgemäßen Mittel eingesetzt. Die Homopolymerisate bieten den Vorteil, dass sie einen höheren Gehalt an veresterten Aktivalkoholen tragen und zudem ein verbessertes Aufzugsverhalten und damit verbesserte textilkonditionierende Eigenschaften, wie etwa Gewebeweichgriff, vorweisen. Für den Fall, dass X = -N(CH3)- oder -NH- ist, zeigen die Polymere außerdem eine besonders gute Nydrolysestabilität auf, was zu einer gewünschten langsamen, dass heißt verzögerten Freisetzung der veresterten Duftstoffe führt. Homopolymere in denen k = 3 ist, sind besonders vorteilhaft. Als besonders geeignete polymerisierbare Be tainester der Formel (I) und daraus herstellbare polymere Betainester haben sich solche erwiesen, in denen m = 0 und Rg ein Duftstoffalkohol ist.
  • Erfindungsgemäße Mittel, insbesondere Konditioniermittel, können polymerisierbare Betainester der Formel (I) und/oder polymere Betainester umfassen, die im Falle der Homopolymerisate aus den monomeren polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel(I) hergestellt sind und/oder im Falle der Copolymerisate aus polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel (I) und geeigneten Comonomeren der allgemeinen Formel (II) hergestellt sind, in denen Rg ein aromatischer Duftstoffalkohol ist. Als besonders bevorzugte Duftstoffalkohole gelten daher Phenylethanol, Phenoxyethanol, 2-Phenylpro-panol, 3-Phenylpropanol, α-Methylbenzylalkohol, Amylsalicylat, Benzylalkohol, Benzylsalicylat, Butylsalicylat, Cyclohexylsalicylat, Dimethylbenzylcarbinol, Ethylsalicylat, Ethylvanilin, Eugenol, Hexylsalicylat, Isoeugenol, Phenol, Phenylsalicylat, Thymol, Vanillin, Zimtalkohol und 3-Methyl-5-phenyl-1-pentanol.
  • Die vorgenannte Auswahl stellt jedoch keine Einschränkung bezüglich der in Frage kommenden aromatischen Duftstoffalkohole dar.
  • Erfindungsgemäße Mittel, insbesondere Konditioniermittel, können vorteilhafterweise einen pH Wert von kleiner oder gleich 8, vorzugsweise kleiner 7, besonders bevorzugt zwischen 1 und 6 und insbesondere zwischen 2 und 5 aufweisen.
  • Die erfindungsgemäßen Konditioniermittel können in einer bevorzugten Ausführungsform zusätzlich Tenside enthalten. Der zusätzliche Einsatz von Tensiden bewirkt eine Verstärkung der konditionierenden Eigenschaften und trägt zudem zu einer verbesserten Lagerstabilität und Dispergierbarkeit beziehungsweise Emulgierbarkeit der einzelnen Konditionierungsmittelkomponenten bei.
  • Zur Verbesserung des Weichgriffs und der avivierenden Eigenschaften können die erfindungsgemäßen Mittel Weichmacherkomponenten aufweisen. Beispiele für solche Verbindungen sind quartäre Ammoniumverbindungen, kationische Polymere und Emulgatoren, wie sie in Haarpflegemitteln und auch in Mitteln zur Textilavivage eingesetzt werden. Diese weichmachenden Verbindungen, welche auch nachfolgend näher beschreiben werden, können in allen erfindungsgemäßen Mitteln, insbesondere aber in den Konditioniermitteln bzw. in Mitteln mit angestrebter weichmachender Wirkung, enthalten sein.
  • Geeignete Beispiele sind quartäre Ammoniumverbindungen der Formeln (III) und (IV),
    Figure 00460001
    wobei in (III) R und R1 für einen acyclischen Alkylrest mit 12 bis 24 Kohlenstoffatomen, R2 für einen gesättigten C1-C4 Alkyl- oder Hydroxyalkylrest steht, R3 entweder gleich R, R1 oder R2 ist oder für einen aromatischen Rest steht. X steht entweder für ein Halogenid-, Methosulfat-, Methophosphat- oder Phosphation sowie Mischungen aus diesen. Beispiele für kationische Verbindungen der Formel (III) sind Didecyldimethylammoniumchlorid, Ditalgdimethylammoniumchlorid oder Dihexadecylammoniumchlorid.
  • Verbindungen der Formel (IV) sind sogenannte Esterquats. Esterquats zeichnen sich durch eine hervorragende biologische Abbaubarkeit aus. Hierbei steht R4 für einen aliphatischen Alkylrest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen mit 0, 1, 2 oder 3 Doppelbindungen; R5 steht für H, OH oder O(CO)R7, R6 steht unabhängig von R5 für H, OH oder O(CO)R8, wobei R7 und R8 unabhängig voneinander jeweils für einen aliphatischen Alk(en)ylrest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen mit 0, 1, 2 oder 3 Doppelbindungen steht. m, n und p können jeweils unabhängig voneinander den Wert 1, 2 oder 3 haben. X kann entweder ein Halogenid-, Methosulfat-, Methophosphat- oder Phosphation sowie Mischungen aus diesen sein. Bevorzugt sind Verbindungen, die für R5 die Gruppe O(CO)R7 und für R4 und R7 Alkylreste mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen enthalten. Besonders bevorzugt sind Verbindungen, bei denen R6 zudem für OH steht. Beispiele für Verbindungen der Formel (IV) sind Methyl-N-(2-hydroxyethyl)-N,N-di(talgacyl-oxyethyl)ammonium-methosulfat, Bis-(palmitoyl)-ethyl-hydroxyethyl-methyl-ammonium-methosulfat oder Methyl-N,N-bis(acyl-oxyethyl)-N-(2-hydroxyethyl)ammonium-methosulfat. Werden quarternierte Verbindungen der Formel (IV) eingesetzt, die ungesättigte Alkylketten aufweisen, sind die Acylgruppen bevorzugt, deren korrespondierenden Fettsäuren eine Jodzahl zwischen 5 und 80, vorzugsweise zwischen 10 und 60 und insbesondere zwischen 15 und 45 aufweisen und die ein cis/trans-Isomerenverhältnis (in Gew.-%) von größer als 30 : 70, vorzugsweise größer als 50 : 50 und insbesondere größer als 70 : 30 haben. Handelsübliche Beispiele sind die von Stepan unter dem Warenzeichen Stepantex® vertriebenen Methylhydroxyalkyldi-alkoyloxyalkylammoniummethosulfate oder die unter Dehyquart® bekannten Produkte von Cognis bzw. die unter Rewoquat® bekannten Produkte von Goldschmidt-Witco. Weitere bevorzugte Verbindungen sind die Diesterquats der Formel (V), die unter dem Namen Rewoquat® W 222 LM bzw. CR 3099 erhältlich sind und neben der Weichheit auch für Stabilität und Farbschutz sorgen.
    Figure 00460002
    R21 und R22 stehen dabei unabhängig voneinander jeweils für einen aliphatischen Rest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen mit 0, 1, 2 oder 3 Doppelbindungen.
  • Neben den oben beschriebenen quartären Verbindungen können auch andere bekannte Verbindungen eingesetzt werden, wie beispielsweise quartäre Imidazoliniumverbindungen der Formel (VI),
    Figure 00470001
    wobei Rg für H oder einen gesättigten Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R10 und R11 unabhängig voneinander jeweils für einen aliphatischen, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, R10 alternativ auch für O(CO)R20 stehen kann, wobei R20 einen aliphatischen, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet, und Z eine NH-Gruppe oder Sauerstoff bedeutet und X ein Anion ist. q kann ganzzahlige Werte zwischen 1 und 4 annehmen.
  • Weitere geeignete quartäre Verbindungen sind durch Formel (VII) beschrieben,
    Figure 00470002
    wobei R12, R13 und R14 unabhängig voneinander für eine C1-4-Alkyl-, Alkenyl- oder Hydroxyalkylgruppe steht, R15 und R16 jeweils unabhängig ausgewählt eine C8-28-Alkylgruppe darstellt und r eine Zahl zwischen 0 und 5 ist.
  • Neben den Verbindungen der Formeln (III) und (IV) können auch kurzkettige, wasserlösliche, quartäre Ammoniumverbindungen eingesetzt werden, wie Trihydroxyethylmethylammonium-methosulfat oder die Alkyltrimethylammoniumchloride, Dialkyldimethylammo-niumchloride und Trialkylmethylammoniumchloride, z. B. Cetyltrimethylammoniumchlorid, Stearyltrimethylammoniumchlorid, Distearyldimethylammoniumchlorid, Lauryldimethylammoniumchlorid, Lauryldimethylbenzylammoniumchlorid und Tricetylmethylammonium-chlorid.
  • Auch protonierte Alkylaminverbindungen, die weichmachende Wirkung aufweisen, sowie die nicht quaternierten, protonierten Vorstufen der kationischen Emulgatoren sind geeignet.
  • Weitere erfindungsgemäß verwendbare kationische Verbindungen stellen die quaternisierten Proteinhydrolysate dar.
  • Zu den geeigneten kationischen Polymeren zählen die Polyquaternium-Polymere, wie sie im CTFA Cosmetic Ingredient Dictionary (The Cosmetic, Toiletry und Fragrance, Inc., 1997) genannt werden, insbesondere die auch als Merquats bezeichneten Polyquaternium-6-, Polyquaternium-7-, Polyquaternium-10-Polymere (Ucare Polymer IR 400; Amerchol), Polyquaternium-4-Copolymere, wie Pfropfcopolymere mit einen Cellulosegerüst und quartären Ammoniumgruppen, die über Allyldimethylammoniumchlorid gebunden sind, kationische Cellulosederivate, wie kationisches Guar, wie Guar-hydroxypropyltriammoniumchlorid, und ähnliche quaternierte Guar-Derivate (z. B. Cosmedia Guar, Hersteller: Cognis GmbH), kationische quartäre Zuckerderivate (kationische Alkylpolyglucoside), z. B. das Handelsprodukt Glucquat®100, gemäß CTFA-Nomenklatur ein "Lauryl Methyl Gluceth-10 Hydroxypropyl Dimonium Chloride", Copolymere von PVP und Dimethylaminomethacrylat, Copolymere von Vinylimidazol und Vinylpyrrolidon, Aminosilicon-polymere und Copolymere.
  • Ebenfalls einsetzbar sind polyquaternierte Polymere (z. B. Luviquat Care von BASF) und auch kationische Biopolymere auf Chitinbasis und deren Derivate, beispielsweise das unter der Handelsbezeichnung Chitosan® (Hersteller: Cognis) erhältliche Polymer.
  • Erfindungsgemäß ebenfalls verwendbar sind kationische Silikonöle wie beispielsweise die im Handel erhältlichen Produkte Q2-7224 (Hersteller: Dow Corning; ein stabilisiertes Trimethylsilylamodimethicon), Dow Corning 929 Emulsion (enthaltend ein hydroxyl-amino-modifiziertes Silicon, das auch als Amodimethicone bezeichnet wird), SM-2059 (Hersteller: General Electric), SLM-55067 (Hersteller: Wacker) Abil®-Quat 3270 und 3272 (Hersteller: Goldschmidt-Rewo; diquartäre Polydimethylsiloxane, Quaternium-80), sowie Siliconquat Rewoquat® SQ 1 (Tegopren© 6922, Hersteller: Goldschmidt-Rewo).
  • Ebenfalls einsetzbar sind Verbindungen der Formel (VIII),
    Figure 00480001
    die Alkylamidoamine in ihrer nicht quaternierten oder, wie dargestellt, ihrer quaternierten Form, sein können. R17 kann ein aliphatischer Alk(en)ylrest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen mit 0, 1, 2 oder 3 Doppelbindungen sein. s kann Werte zwischen 0 und 5 annehmen. R18 und R19 stehen unabhängig voneinander jeweils für H, C1-4-Alkyl oder Hydroxyalkyl. Bevorzugte Verbindungen sind Fettsäureamidoamine wie das unter der Bezeichnung Tego Amid®S 18 erhältliche Stearylamidopropyldimethylamin oder das unter der Bezeichnung Stepantex® X 9124 erhältliche 3-Talgamidopropyl-trimethylammo nium-methosulfat, die sich neben einer guten konditionierenden Wirkung auch durch farbübertragungsinhibierende Wirkung sowie speziell durch ihre gute biologische Abbaubarkeit auszeichnen.
  • Besonders bevorzugt sind alkylierte quaternäre Ammoniumverbindungen, von denen mindestens eine Alkylkette durch eine Estergruppe und/oder Amidogruppe unterbrochen ist, insbesondere N-Methyl-N(2-hydroxyethyl)-N,N-(ditalgacyloxyethyl)ammonium-methosulfat.
  • Als nichtionische Weichmacher kommen vor allem Polyoxyalkylenglycerolalkanoate, wie sie in der britischen Patentschrift GB 2,202,244 , Polybutylene, wie sie in der britischen Patentschrift GB 2,199,855 , langkettige Fettsäuren, wie sie in der EP 13 780 , ethoxylierte Fettsäureethanolamide, wie sie in der EP 43 547 , Alkylpolyglycoside, insbesondere Sorbitan- mono,-di- und triester, wie sie in der EP 698 140 und Fettsäureester von Polycarbonsäuren, wie sie in der deutschen Patentschrift DE 2,822,891 beschrieben werden.
  • In dem erfindungsgemäßen Konditionierungsmittel können Weichmacher in Mengen von 0,1 bis 80 Gew.-%, üblicherweise 0,1 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise 0,2 bis 60 Gew.-% und insbesondere 0,5 bis 40 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel, enthalten sein.
  • Erfindungsgemäße Konditioniermittel können vorzugsweise ein oder mehrere Aniontenside enthalten, insbesondere jene, welche weiter oben schon beschrieben wurden.
  • Erfindungsgemäße Konditioniermittel können vorzugsweise ein oder mehrere nichtionische Tenside enthalten, insbesondere solche, welche weiter oben schon beschrieben wurden.
  • Als weitere Tenside für alle erfindungsgemäßen Mittel, insbesondere für die Konditioniermittel, kommen sogenannte Gemini-Tenside in Betracht. Hierunter werden im allgemeinen solche Verbindungen verstanden, die zwei hydrophile Gruppen und zwei hydrophobe Gruppen pro Molekül besitzen. Diese Gruppen sind in der Regel durch einen sogenannten "Spacer" voneinander getrennt. Dieser Spacer ist in der Regel eine Kohlenstoffkette, die lang genug sein sollte, daß die hydrophilen Gruppen einen ausreichenden Abstand haben, damit sie unabhängig voneinander agieren können. Derartige Tenside zeichnen sich im allgemeinen durch eine ungewöhnlich geringe kritische Micellkonzentration und die Fähigkeit, die Oberflächenspannung des Wassers stark zu reduzieren, aus. In Ausnahmefällen werden jedoch unter dem Ausdruck Gemini-Tenside nicht nur dimere, sondern auch trimere Tenside verstanden.
  • Geeignete Gemini-Tenside sind beispielsweise sulfatierte Hydroxymischether gemäß der deutschen Patentanmeldung DE-A-43 21 022 oder Dimeralkohol-bis- und Trimeralkohol-tris-sulfate und -ethersulfate gemäß der internationalen Patentanmeldung WO-A-96/23768. Endgruppenverschlossene di mere und trimere Mischether gemäß der deutschen Patentanmeldung DE-A-195 13 391 zeichnen sich insbesondere durch ihre Bi- und Multifunktionalität aus. So besitzen die genannten endgruppenverschlossenen Tenside gute Netzeigenschaften und sind dabei schaumarm, so daß sie sich insbesondere für den Einsatz in maschinellen Wasch- oder Reinigungsverfahren eignen.
  • Eingesetzt werden können aber auch Gemini-Polyhydroxyfettsäureamide oder Poly-Polyhydroxyfettsäureamide, wie sie in den internationalen Patentanmeldungen WO-A-95/19953, WO-A-95/19954 und WO-A-95/19955 beschrieben werden.
  • Weitere geeignete Tenside sind Polyhydroxyfettsäureamide der folgenden Formel,
    Figure 00500001
    in der RCO für einen aliphatischen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R23 für Wasserstoff, einen Alkyl- oder Hydroxyalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und [Z] für einen linearen oder verzweigten Polyhydroxyalkylrest mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen und 3 bis 10 Hydroxylgruppen steht. Bei den Polyhydroxyfettsäureamiden handelt es sich um bekannte Stoffe, die üblicherweise durch reduktive Aminierung eines reduzierenden Zuckers mit Ammoniak, einem Alkylamin oder einem Alkanolamin und nachfolgende Acylierung mit einer Fettsäure, einem Fettsäurealkylester oder einem Fettsäurechlorid erhalten werden können.
  • Zur Gruppe der Polyhydroxyfettsäureamide gehören auch Verbindungen der folgenden Formel,
    Figure 00500002
    in der R für einen linearen oder verzweigten Alkyl- oder Alkenylrest mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, R24 für einen linearen, verzweigten oder cyclischen Alkylrest oder einen Arylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen und R25 für einen linearen, verzweigten oder cyclischen Alkylrest oder einen Arylrest oder einen Oxy-Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen steht, wobei C1-4-Alkyl- oder Phenylreste bevorzugt sind und [Z] für einen linearen Polyhydroxyalkylrest steht, dessen Alkylkette mit mindestens zwei Hydroxylgruppen substituiert ist, oder alkoxylierte, vorzugsweise ethoxylierte oder propoxylierte Derivate dieses Restes.
  • [Z] wird vorzugsweise durch reduktive Aminierung eines reduzierten Zuckers erhalten, beispielsweise Glucose, Fructose, Maltose, Lactose, Galactose, Mannose oder Xylose. Die N-Alkoxy- oder N-Aryloxy-substituierten Verbindungen können dann beispielsweise nach der Lehre der internationalen Anmeldung WO-A-95/07331 durch Umsetzung mit Fettsäuremethylestern in Gegenwart eines Alkoxids als Katalysator in die gewünschten Polyhydroxyfettsäureamide überführt werden.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel enthalten vorzugsweise auch amphoterische Tenside. Neben zahlreichen ein- bis dreifach alkylierten Aminoxiden stellen die Betaine eine bedeutende Klasse dar.
  • Betaine stellen bekannte Tenside dar, die überwiegend durch Carboxyalkylierung, vorzugsweise Carboxymethylierung von aminischen Verbindungen hergestellt werden. Vorzugsweise werden die Ausgangsstoffe mit Halogencarbonsäuren oder deren Salzen, insbesondere mit Natriumchloracetat kondensiert, wobei pro Mol Betain ein Mol Salz gebildet wird. Ferner ist auch die Anlagerung von ungesättigten Carbonsäuren, wie beispielsweise Acrylsäure möglich. Zur Nomenklatur und insbesondere zur Unterscheidung zwischen Betainen und "echten" Amphotensiden sei auf den Beitrag von U.Ploog in Seifen-Öle-Fette-Wachse, 108, 373 (1982) verwiesen. Weitere Übersichten zu diesem Thema finden sich beispielsweise von A.O'Lennick et al. in HAPPI, Nov. 70 (1986), S.Holzman et al. in Tens. Surf.Det. 23, 309 (1986), R.Bibo et al. in Soap Cosm.Chem.Spec., Apr. 46 (1990) und P.Ellis et al. in Euro Cosm. 1, 14 (1994). Beispiele für geeignete Betaine stellen die Carboxyalkylierungsprodukte von sekundären und insbesondere tertiären Aminen dar, die der Formel (IX) folgen,
    Figure 00510001
    in der R26 für Alkyl- und/oder Alkenylreste mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R27 für Wasserstoff oder Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R28 für Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlen-stoffatomen, n für Zahlen von 1 bis 6 und X1 für ein Alkali- und/oder Erdalkalimetall oder Ammonium steht. Typische Beispiele sind die Carboxymethylierungsprodukte von Hexylmethylamin, Hexyldimethylamin, Octyldimethylamin, Decyldimethylamin, Dodecylmethylamin, Dodecyldimethylamin, Dodecylethylmethylamin, C12/14-Kokosalkyldimethylamin, Myristyldimethylamin, Cetyldimethylamin, Stearyldimethylamin, Stearylethylmethylamin, Oleyldimethylamin, C16/18-Talgalkyldimethylamin sowie deren technische Gemische.
  • Weiterhin kommen auch Carboxyalkylierungsprodukte von Amidoaminen in Betracht, die der Formel (X) folgen,
    Figure 00520001
    in der R31 CO für einen aliphatischen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0 oder 1 bis 3 Doppelbindungen, m für Zahlen von 1 bis 3 steht und R29, R30, n und X2 die oben angegebenen Bedeutungen haben. Typische Beispiele sind Umsetzungsprodukte von Fettsäuren mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, namentlich Capronsäure, Caprylsäure, Caprin-säure, Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Palmoleinsäure, Stearinsäure, Isostearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Petroselinsäure, Linolsäure, Linolensäure, Elaeostearin-säure, Arachinsäure, Gadoleinsäure, Behensäure und Erucasäure sowie deren technische Gemische, mit N,N-Dimethylaminoethylamin, N,N-Dimethylaminopropylamin, N,N-Diethylaminoethylamin und N,N-Diethylaminopropylamin, die mit Natriumchloracetat kondensiert werden. Bevorzugt ist der Einsatz eines Kondensationsproduktes von C8/18-Kokosfettsäure-N,N-dimethylaminopropylamid mit Natriumchloracetat.
  • Weiterhin kommen als geeignete Ausgangsstoffe für die im Sinne der Erfindung einsetzbaren Betaine auch Imidazoline in Betracht, die der Formel (XI) folgen,
    Figure 00520002
    in der R32 für einen Alkylrest mit 5 bis 21 Kohlenstoffatomen, R33 für eine Hydroxylgruppe, einen OCOR32- oder NHCOR32-Rest und m für 2 oder 3 steht. Auch bei diesen Substanzen handelt es sich um bekannte Stoffe, die beispielsweise durch cyclisierende Kondensation von 1 oder 2 Mol Fettsäure mit mehrwertigen Aminen, wie beispielsweise Aminoethyl-ethanoiamin (AEEA) oder Diethylentriamin erhalten werden können. Die entsprechenden Carboxyalkylierungsprodukte stellen Gemische unterschiedlicher offenkettiger Betaine dar. Typische Beispiele sind Kondensationsprodukte der oben genannten Fettsäuren mit AEEA, vorzugsweise Imidazoline auf Basis von Laurinsäure oder wiederum C12/14-Kokosfettsäure, die anschließend mit Natriumchloracetat betainisiert werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform liegen die erfindungsgemäßen Mittel in flüssiger Form vor, beispielsweise in Form von Konditioniermittel oder Flüssigwaschmittel. Zum Erreichen einer flüssigen Konsistenz kann der Einsatz sowohl flüssiger organischer Lösungsmittel, wie auch der von Wasser angezeigt sein. Die erfindungsgemäßen Mittel enthalten daher gegebenenfalls Lösungsmittel.
  • Lösungsmittel, die in den erfindungsgemäßen Mitteln eingesetzt werden können, stammen beispielsweise aus der Gruppe ein- oder mehrwertigen Alkohole, Alkanolamine oder Glykolether, sofern sie im angegebenen Konzentrationsbereich mit Wasser mischbar sind. Vorzugsweise werden die Lösungsmittel ausgewählt aus Ethanol, n- oder i-Propanol, Butanolen, Glykol, Propan- oder Butandiol, Glycerin, Diglykol, Propyl- oder Butyldiglykol, Hexylenglycol, Ethylenglykolmethylether, Ethylenglykolethylether, Ethylen-glykolpropylether, Ethylenglykolmono-n-butylether, Diethylenglykol-methylether, Diethylenglykolethylether, Propylenglykolmethyl-, -ethyl- oder -propyl-ether, Butoxy-propoxy-propanol (BPP), Dipropylenglykolmonomethyl-, oder -ethylether, Di-isopropylenglykol-monomethyl-, oder -ethylether, Methoxy-, Ethoxy- oder Butoxytriglykol, 1-Butoxyethoxy-2-propanol, 3-Methyl-3-methoxybutanol, Propylen-gykol-t-butylether sowie Mischungen dieser Lösungsmittel.
  • Einige Glykolether sind unter den Handelsnamen Arcosolv® (Arco Chemical Co.) oder Cellosolve®, Carbitol® oder Propanol® (Union Carbide Corp.) erhältlich; dazu gehören auch z.B. ButylCarbitol®, HexylCarbitol®, MethylCarbitol®, und Carbitol® selbst, (2-(2-Ethoxy)ethoxy)ethanol. Die Wahl des Glykolethers kann vom Fachmann leicht auf der Basis seiner Flüchtigkeit, Wasserlöslichkeit, seines Gewichtsprozentanteils an der gesamten Dispersion und dergleichen getroffen werden. Pyrrolidon-Lösungsmittel, wie N-Alkyl-pyrrolidone, beispielsweise N-Methyl-2-pyrrolidon oder N-C8-C12-Alkylpyrrolidon, oder 2-Pyrrolidon, können ebenfalls eingesetzt werden. Weiterhin bevorzugt als alleinige Lösungsmittel oder als Bestandteil eines Lösungsmittelgemisches sind Glycerinderivate, insbesondere Glycerincarbonat.
  • Zu den Alkoholen, die in der vorliegenden Erfindung vorzugsweise als Cosolvention eingesetzt werden können, gehören flüssige Polyethylenglykole, mit niederem Molekulargewicht, beispielsweise Polyethylenglykole mit einem Molekulargewicht von 200, 300, 400 oder 600. Weitere geeignete Cosolventien sind andere Alkohole, zum Beispiel (a) niedere Alkohole wie Ethanol, Propanol, Isopropanol und n-Butanol, (b) Ketone wie Aceton und Methylethylketon, (c) C2-C4-Polyole wie ein Diol oder ein Triol, beispielsweise Ethylenglykol, Propylenglykol, Glycerin oder Gemische davon. Insbesondere bevorzugt ist aus der Klasse der Diole 1,2-Octandiol.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel ein oder mehrere Lösungsmittel aus der Gruppe, umfassend C1- bis C4-Monoalko-hole, C2- bis C6-Glykole, C3- bis C12-Glykolether und Glycerin, insbesondere Ethanol. Die erfindungsgemäßen C3- bis C12-Glykolether enthalten Alkyl- bzw. Alkenylgruppen mit weniger als 10 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise bis zu 8, insbesondere bis zu 6, besonders bevorzugt 1 bis 4 und äußerst bevorzugt 2 bis 3 Kohlenstoffatomen.
  • Bevorzugte C1- bis C4-Monoalkohole sind Ethanol, n-Propanol, iso-Propanol und tert-Butanol. Bevor zugte C2- bis C6-Glykole sind Ethylenglykol, 1,2-Propylenglykol, 1,3-Propylenglykol, 1,5-Pentandiol, Neopentylglykol und 1,6-Hexandiol, insbesondere Ethylenglykol und 1,2-Propylenglykol. Bevorzugte C3- bis C12-Glykolether sind Di-, Tri-, Tetra- und Pentaethylenglykol, Di-, Tri-und Tetrapropylenglykol, Propylenglykolmonotertiärbutylether und Propylenglykolmonoethylether sowie die gemäß INCI bezeichneten Lösungsmittel Butoxydiglycol, Butoxyethanol, Butoxyisopropanol, Butoxypropanol, Butyloctanol, Ethoxydiglycol, Ethoxyethanol, Ethyl Hexanediol, Isobutoxypropanol, Isopentyldiol, 3-Methoxybutanol, Methoxyethanol, Methoxyisopropanol und Methoxymethylbutanol.
  • Das erfindungsgemäße Mittel, vorzugsweise Konditioniermittel, kann ein oder mehrere Lösungsmittel in einer Menge von üblicherweise bis zu 40 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 30 Gew.-%, insbesondere 2 bis 20 Gew.-%, besonders bevorzugt 3 bis 15 Gew.-%, äußerst bevorzugt 5 bis 12 Gew.-%, beispielsweise 5,3 oder 10,6 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel, enthalten.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform kann das erfindungsgemäße Mittel, wie insbesondere das Konditioniermittel gegebenenfalls ein oder mehrere Komplexbildner enthalten.
  • Komplexbildner (INCI Chelating Agents), auch Sequestriermittel genannt, sind Inhaltsstoffe, die Metallionen zu komplexieren und inaktivieren vermögen, beispielsweise um ihre nachteiligen Wirkungen auf die Stabilität oder das Aussehen der Mittel, beispielsweise Trübungen, zu verhindern. Einerseits ist es dabei wichtig, die mit zahlreichen Inhaltsstoffen inkompatiblen Calcium- und Magnesiumionen der Wasserhärte zu komplexieren. Die Komplexierung der Ionen von Schwermetallen wie Eisen oder Kupfer verzögert die oxidative Zersetzung der fertigen Mittel.
  • Geeignet sind beispielsweise die folgenden gemäß INCI bezeichneten Komplexbildner, die im International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook näher beschrieben sind: Aminotrimethylene Phosphonic Acid, Beta-Alanine Diacetic Acid, Calcium Disodium EDTA, Citric Acid, Cyclodextrin, Cyclohexanediamine Tetraacetic Acid, Diammonium Citrate, Diammonium EDTA, Diethylenetriamine Pentamethylene Phosphonic Acid, Dipotassium EDTA, Disodium Azacycloheptane Diphosphonate, Disodium EDTA, Disodium Pyrophosphate, EDTA, Etidronic Acid, Galactaric Acid, Gluconic Acid, Glucuronic Acid, HEDTA, Hydroxypropyl Cyclodextrin, Methyl Cyclodextrin, Pentapotassium Triphosphate, Pentasodium Aminotrimethylene Phosphonate, Pentasodium Ethylenediamine Tetramethylene Phosphonate, Pentasodium Pentetate, Pentasodium Triphosphate, Pentetic Acid, Phytic Acid, Potassium Citrate, Potassium EDTMP, Potassium Gluconate, Potassium Polyphosphate, Potassium Trisphosphonomethylamine Oxide, Ribonic Acid, Sodium Chitosan Methylene Phosphonate, Sodium Citrate, Sodium Diethylenetriamine Pentamethylene Phosphonate, Sodium Dihydroxyethylglycinate, Sodium EDTMP, Sodium Gluceptate, Sodium Gluconate, Sodium Glycereth-1 Polyphosphate, Sodium Hexametaphos-phate, Sodium Metaphosphate, Sodium Metasilicate, Sodium Phytate, Sodium Polydimethylglycinophenolsulfonate, Sodium Trimetaphosphate, TEA-EDTA, TEA-Polyphos-phate, Tetra hydroxyethyl Ethylenediamine, Tetrahydroxypropyl Ethylenediamine, Tetrapotassium Etidronate, Tetrapotassium Pyrophosphate, Tetrasodium EDTA, Tetrasodium Etidronate, Tetrasodium Pyrophosphate, Tripotassium EDTA, Trisodium Dicarboxymethyl Alaninate, Trisodium EDTA, Trisodium HEDTA, Trisodium NTA und Trisodium Phosphate.
  • Bevorzugte Komplexbildner sind tertiäre Amine, insbesondere tertiäre Alkanolamine (Ami-noalkohole). Die Alkanolamine besitzen sowohl Amino- als auch Hydroxy- und/oder Ether-gruppen als funktionelle Gruppen. Besonders bevorzugte tertiäre Alkanolamine sind Tri-ethanolamin und Tetra-2-hydroxypropylethylendiamin (N,N,N',N'-Tetrakis-(2-hydroxy-pro-pyl)ethylendiamin). Besonders bevorzugte Kombinationen tertiärer Amine mit Zinkricinoleat und einem oder mehreren ethoxylierten Fettalkoholen als nichtionische Lösungsvermittler sowie ggf. Lösungsmittel sind in der DE 40 14 055 C2 (Grillo-Werke) beschrieben, auf die in dieser Hinsicht Bezug genommen und deren Inhalt hiermit in diese Anmeldung aufgenommen wird.
  • Ein besonders bevorzugter Komplexbildner ist die Etidronsäure (1-Hydroxyethyliden-1,1-diphosphonsäure, 1-Hydroxyethyan-1,1-diphosphonsäure, HEDP, Acetophosphonsäure, INCI Etidronic Acid) einschließlich ihrer Salze. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel demgemäß als Komplexbildner Etidronsäure und/oder eines oder mehrere ihrer Salze.
  • In einer besonderen Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel eine Komplexbildnerkombination aus einem oder mehreren tertiären Aminen und einer oder mehreren weiteren Komblexbildnern, vorzugsweise einer oder mehreren Komplexbildnersäuren oder deren Salzen, insbesondere aus Triethanolamin und/oder Tetra-2-hydroxypropylethylendiamin und Etidronsäure und/oder einem oder mehrerer ihrer Salze.
  • Das erfindungsgemäße Mittel, wie insbesondere Konditioniermittel, enthält vorteilhafterweise Komplexbildner in einer Menge von üblicherweise 0 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 15 Gew.-%, insbesondere 0,5 bis 10 Gew.-%, besonders bevorzugt 1 bis 8 Gew.-%, äußerst bevorzugt 1,5 bis 6 Gew.-%.
  • In einer weiteren Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel, wie insbesondere Konditioniermittel, gegebenenfalls ein oder mehrere Viskositätsregulatoren, die vorzugsweise als Verdicker fungieren.
  • Die Viskosität der Mittel kann mit üblichen Standardmethoden (beispielsweise Brookfield-Viskosimeter RVD-VII bei 20 U/min und 20°C, Spindel 3) gemessen werden und liegt vorzugsweise im Bereich von 10 bis 5000 mPas. Bevorzugte flüssige bis gelförmige Mittel haben Viskositäten von 20 bis 4000 mPas, wobei Werte zwischen 40 und 2000 mPas besonders bevorzugt sind.
  • Geeignete Verdicker sind anorganische oder polymere organische Verbindungen. Es können auch Gemische aus mehreren Verdickern eingesetzt werden.
  • Zu den anorganischen Verdickern zählen beispielsweise Polykieselsäuren, Tonmineralien wie Montmorillonite, Zeolithe, Kieselsäuern, Aluminiumsilikate, Schichtsilikate und Bentonite.
  • Die organischen Verdicker stammen aus den Gruppen der natürlichen Polymere, der abgewandelten natürlichen Polymere und der vollsynthetischen Polymere.
  • Aus der Natur stammende Polymere, die als Verdicker Verwendung finden, sind beispiels-weise Xanthan, Agar-Agar, Carrageen, Tragant, Gummi arabicum, Alginate, Pektine, Polyosen, Guar-Mehl, Gellan-Gum, Johannisbrotbaumkernmehl, Stärke, Dextrine, Gelatine und Casein.
  • Abgewandelte Naturstoffe stammen vor allem aus der Gruppe der modifizierten Stärken und Cellulosen, beispielhaft seien hier Carboxymethylcellulose und andere Celluloseether, Hydroxyethyl- und -propylcellulose, hochveretherte Methylhydroxyethylcellulose sowie Kernmehlether genannt.
  • Eine große Gruppe von Verdickern, die breite Verwendung in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten finden, sind die vollsynthetischen Polymere wie Polyacryl- und Polymethacryl-Verbindungen, die vernetzt oder unvernetzt und ggf. kationisch modifiziert sein können, Vinylpolymere, Polycarbonsäuren, Polyether, aktivierte Polyamidderivate, Rizinusölderivate, Polyimine, Polyamide und Polyurethane. Beispiele für derartige Polymer sind Acrylharze, Ethylacrylat-Acrylamid-Copolymere, Acrylsäureester-Methacrylsäure-ester-Copolymere, Ethylacrylat-Acrylsäure-Methacrylsäure-Copolymere, N-Methylolmeth-acrylamid, Maleinsäureanhydrid-Methylvinylether-Copolymere, Polyether-Polyol-Copolymere sowie Butadien-Styrol-Copolymere.
  • Weitere geeignete Verdicker sind Derivate organischer Säuren sowie deren Alkoxid-Addukte, beispielsweise Arylpolyglykolether, carboxylierte Nonylphenolethoxylatderivate, Natriumalginat, Diglycerinmonoisostearat, Nichtionogene Ethylenoxid-Addukte, Kokosfettsäurediethanolamid, Isododecenylbernsteinsäureanhydrid sowie Galactomannan. Verdicker aus den genannten Substanzklassen sind kommerziell erhältlich und werden beispielsweise unter den Handelsnamen Acusol®-820 (Methacrylsäure(stearylalkohol-20-EO)ester-Acrylsäure-Copolymer, 30%ig in Wasser, Rohm & Haas), Dapral®-GT-282-S (Alkylpolyglykolether, Akzo), Deuterol®-Polymer-11 (Dicarbonsäure-Co-polymer, Schöner GmbH), Deuteron®-XG (anionisches Heteropolysaccharid auf Basis von β-D-Glucose, D-Manose, D-Glucuronsäure, Schöner GmbH), Deuteron®-XN (nicht-ionogenes Polysaccharid, SchönerGmbH), Dicrylan®-Verdicker-O (Ethylenoxid-Addukt, 50%ig in Wasser/Isopropanol, Pfersse Chemie), EMA®-81 und EMA®-91 (Ethylen-Ma-leinsäureanhydrid-Copolymer, Monsanto), Verdi cker-QR-1001 (Polyurethan-Emulsion, 19–21 %ig in Wasser/Diglykolether, Rohm & Haas), Mirox®-AM (anionische Acrylsäure-Acrylsäureester-Copolymer-Dispersion, 25%ig in Wasser, Stockhausen), SER-AD-FX-1100 (hydrophobes Urethanpolymer, Servo Delden), Shellflo®-S (hoch-molekulares Polysaccharid, mit Formaldehyd stabilisiert, Shell), Shellflo®-XA (Xanthan-Biopolymer, mit Formaldehyd stabilisiert, Shell), Kelzan, Keltrol T (Kelco) angeboten.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel, wie insbesondere Konditioniermittel, gegebenenfalls ein oder mehrere Enzyme.
  • Als Enzyme kommen insbesondere solche aus der Klassen der Hydrolasen wie der Proteasen, Esterasen, Lipasen bzw. lipolytisch wirkende Enzyme, Amylasen, Cellulasen bzw. andere Glykosylhydrolasen und Gemische der genannten Enzyme in Frage. Alle diese Hydrolasen tragen in der Wäsche zur Entfernung von Verfleckungen wie protein-, fett- oder stärkehaltigen Verfleckungen und Vergrauungen bei. Cellulasen und andere Glykosylhydrolasen können darüber hinaus durch das Entfernen von Pilling und Mikrofibrillen zur Farberhaltung und zur Erhöhung der Weichheit des Textils beitragen. Zur Bleiche bzw. zur Hemmung der Farbübertragung können auch Oxireduktasen eingesetzt werden.
  • Besonders gut geeignet sind aus Bakterienstämmen oder Pilzen wie Bacillus subtilis, Bacillus licheniformis, Streptomyceus griseus und Humicola insolens gewonnene enzymatische Wirkstoffe. Vorzugsweise werden Proteasen vom Subtilisin-Typ und insbesondere Proteasen, die aus Bacillus lentus gewonnen werden, eingesetzt. Dabei sind Enzymmischungen, beispielsweise aus Protease und Amylase oder Protease und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease und Cellulase oder aus Cellulase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder aus Protease, Amylase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease, Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen und Cellulase, insbesondere jedoch Protease und/oder Lipase-haltige Mischungen bzw. Mischungen mit lipolytisch wirkenden Enzymen von besonderem Interesse. Beispiele für derartige lipolytisch wirkende Enzyme sind die bekannten Cutinasen. Auch Peroxidasen oder Oxidasen haben sich in einigen Fällen als geeignet erwiesen. Zu den geeigneten Amylasen zählen insbesondere α-Amylasen, Iso-Amylasen, Pullulanasen und Pektinasen. Als Cellulasen werden vorzugsweise Cellobiohydrolasen, Endoglucanasen und β-Glucosi-dasen, die auch Cellobiasen genannt werden, bzw. Mischungen aus diesen eingesetzt. Da sich verschiedene Cellulase-Typen durch ihre CMCase- und Avicelase-Aktivitäten unterscheiden, können durch gezielte Mischungen der Cellulasen die gewünschten Aktivitäten eingestellt werden.
  • Die Enzyme können als Formkörper an Trägerstoffe adsorbiert oder gecoated eingebettet sein, um sie gegen vorzeitige Zersetzung zu schützen. Der Anteil der Enzyme, Enzymmischungen oder Enzymgranulate kann beispielsweise etwa 0,1 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,12 bis etwa 2 Gew.-% betragen, bezogen auf das gesamte Mittel.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel, wie insbesondere Wasch- und Reinigungsmittel, Pflegemittel oder Konditioniermittel, können gegebenenfalls Bleichmittel enthalten. Unter den als Bleich-mittel dienenden, in Wasser H2O2 liefernden Verbindungen haben das Natriumpercarbonat, das Natriumperborattetrahydrat und das Natriumperboratmonohydrat besondere Bedeutung. Weitere brauchbare Bleichmittel sind beispielsweise Peroxopyrophosphate, Citratperhydrate sowie H2O2 liefernde persaure Salze oder Persäuren, wie Persulfate beziehungsweise Perschwefelsäure. Brauchbar ist auch das Harnstoffperoxohydrat Percarbamid, das durch die Formel H2N-CO-NH2·H2O2 beschrieben werden kann. Insbesondere beim Einsatz der Mittel für das Reinigen harter Oberflächen, zum Beispiel beim maschinellen Geschirrspülen, können sie gewünschtenfalls auch Bleichmittel aus der Gruppe der organischen Bleichmittel enthalten, obwohl deren Einsatz prinzipiell auch bei Mitteln für die Textilwäsche möglich ist. Typische organische Bleichmittel sind die Diacylperoxide, wie zum Beispiel Dibenzoylperoxid. Weitere typische organische Bleichmittel sind die Peroxysäuren, wobei als Beispiele besonders die Alkylperoxysäuren und die Arylperoxysäuren genannt werden. Bevorzugte Vertreter sind die Peroxybenzoesäure und ihre ringsubstituierten Derivate, wie Alkylperoxybenzoesäuren, aber auch Peroxy-α-Naphtoesäure und Magnesium-monoperphthalat, die aliphatischen oder substituiert aliphatischen Peroxysäuren, wie Peroxylaurinsäure, Peroxystearinsäure, ε-Phthalimidoperoxycapronsäure (Phthalimidoperoxyhexansäure, PAP), o-Carboxybenzamidoperoxycapronsäure, N-No-nenylamidoperadipinsäure und N-Nonenylamidopersuccinate, und aliphatische und araliphatische Peroxydicarbonsäuren, wie 1,12-Diperoxycarbonsäure, 1,9-Diperoxyazelainsäure, Diperoxysebacinsäure, Diperoxybrassylsäure, die Diperoxyphthalsäuren, 2-Decyl-diperoxybutan-1,4-disäure, N,N-Terephthaloyl-di(6-aminopercapronsäure) können eingesetzt werden.
  • Die Bleichmittel können vorzugsweise gecoated sein, um sie gegen vorzeitige Zersetzung zu schützen.
  • Farbstoffe können im erfindungsgemäßen Mittel eingesetzt werden, wobei die Menge an einem oder mehreren Farbstoffen so gering zu wählen ist, daß nach der Anwendung des Mittels keine sichtbaren Rückstände verbleiben. Vorzugsweise ist das erfindungsgemäße Mittel frei von Farbstoffen.
  • Das erfindungsgemäße Mittel kann vorzugsweise einen oder mehrere antimikrobielle Wirkstoffe bzw. Konservierungsmittel in einer Menge von üblicherweise 0,0001 bis 3 Gew.-%, vorzugsweise 0,0001 bis 2 Gew.-%, insbesondere 0,0002 bis 1 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,0002 bis 0,2 Gew.-%, äußerst bevorzugt 0,0003 bis 0,1 Gew.-%, enthalten.
  • Antimikrobielle Wirkstoffe bzw. Konservierungsmittel unterscheidet man je nach antimikro-biellem Spektrum und Wirkungsmechanismus zwischen Bakteriostatika und Bakteriziden, Fungistatika und Fungiziden usw. Wichtige Stoffe aus diesen Gruppen sind beispielsweise Benzalkoniumchloride, Alkylarylsulfonate, Halogenphenole und Phenolmercuriacetat. Die Begriffe antimikrobielle Wirkung und antimikrobieller Wirkstoff haben im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre die fachübliche Bedeutung, die beispielsweise von K. H. Wallhäußer in "Praxis der Sterilisation, Desinfektion – Konservierung : Keimidentifizierung – Betriebshygiene" (5. Aufl. – Stuttgart; New York : Thieme, 1995) wiedergegeben wird, wo-bei alle dort beschriebenen Substanzen mit antimikrobieller Wirkung eingesetzt werden können. Geeignete antimikrobielle Wirkstoffe sind vorzugsweise ausgewählt aus den Gruppen der Alkohole, Amine, Aldehyde, antimikrobiellen Säuren bzw. deren Salze, Carbonsäureester, Säureamide, Phenole, Phenolderivate, Diphenyle, Diphenylalkane, Harnstoffderivate, Sauerstoff-, Stickstoffacetale sowie -formale, Benzamidine, Isothiazoline, Phthalimidderivate, Pyridinderivate, antimikrobiellen oberflächenaktiven Verbindungen, Guanidine, antimikrobiellen amphoteren Verbindungen, Chinoline, 1,2-Dibrom-2,4-di-cyanobutan, Iodo-2-propyl-butyl-carbamat, Iod, Iodophore, Peroxoverbindungen, Halogenverbindungen sowie beliebigen Gemischen der voranstehenden.
  • Der antimikrobielle Wirkstoff kann dabei ausgewählt sein aus Ethanol, n-Propanol, i-Pro-panol, 1,3-Butandiol, Phenoxyethanol, 1,2-Propylenglykol, Glycerin, Undecylensäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Dihydracetsäure, o-Phenylphenol, N-Methylmorpholin-aceto-nitril (MMA), 2-Benzyl-4-chlorphenol, 2,2'-Methylen-bis-(6-brom-4-chlorphenol), 4,4'-Di-chlor-2'-hydroxydiphenylether (Dichlosan), 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether (Trichlosan), Chlorhexidin, N-(4-Chlorphenyl)-N-(3,4-dichlorphenyl)harnstoff, N,N'-(1,10-decan-diyldi-1-pyridinyl-4-yliden)-bis-(1-octanamin)-dihydrochlorid, N,N'-Bis-(4-chlorphenyl)-3,12-diimino-2,4,11,13-tetraaza-tetradecandiimidamid, Glucoprotaminen, antimikrobiellen oberflächenaktiven quaternären Verbindungen, Guanidinen einschl. den Bi- und Polyguani-dinen, wie beispielsweise 1,6-Bis-(2-ethylhexyl-biguanido-hexan)-dihydrochlorid, 1,6-Di-(N1,N1'-phenyldiguanido-N5,N5')-hexan-tetrahydochlorid, 1,6-Di-(N1,N1'-phenyl-N1,N1-methyldiguanido-N5,N5')-hexan-dihydrochlorid, 1,6-Di-(N1,N1'-o-chlorophenyldiguanido- N5,N5')-hexan-dihydrochlorid, 1,6-Di-(N1,N1'-2,6-dichlorophenyldiguanido-N5,N5')hexan-dihydrochlorid, 1,6-Di-[N1,N1'-beta-(p-methoxyphenyl) diguanido-N5,N5']-hexane-dihy-drochlorid, 1,6-Di-(N1,N1'-alpha-methyl-.beta.-phenyldiguanido-N5,N5')-hexan-dihydro-chlorid, 1,6-Di-(N1,N1'-p-nitrophenyldiguanido-N5,N5')hexan-dihydrochlorid, omega:omega-Di-( N1,N1'-phenyldiguanido-N5,N5')-di-n-propylether-dihydrochlorid, omega:omega'-Di-(N1,N1'-p-chlorophenyldiguanido-N5,N5')-di-n-propylether-tetrahydrochlorid, 1,6-Di-(N1,N1'-2,4-dichlorophenyldiguanido-N5,N5')hexan-tetrahydrochlorid, 1,6-Di-(N1,N1'-p-methylphe-nyldiguanido- N5,N5')hexan-dihydrochlorid, 1,6-Di-(N1,N1'-2,4,5-trichlorophenyldi-guanido-N5,N5')hexan-tetrahydrochlorid, 1,6-Di-[N1,N1'-alpha-(p-chlorophenyl) ethyldiguanido-N5,N5'] hexan-dihydrochlorid, omega:omega-Di-(N1,N1'-p-chlorophenyldiguanido-N5,N5')m-xylene-dihydrochlorid, 1,12-Di-(N1,N1'-p-chlorophenyldiguanido-N5,N5') dodecan-dihydro-chlorid, 1,10-Di-(N1,N1'-phenyldiguanido- N5,N5')-decan-tetrahydrochlorid, 1,12-Di-(N1,N1'-phenyldiguanido- N5,N5') dodecan-tetrahydrochlorid, 1,6-Di-(N1,N1'-o-chlorophenyldi-guanido- N5,N5') hexan-dihydrochlorid, 1,6-Di-(N1,N1'-o-chlorophenyldiguanido- N5,N5') hexan-tetrahydrochlorid, Ethylen-bis-(1-tolyl biguanid), Ethylen-bis-(p-tolyl biguanide), Ethylen-bis-(3,5-dimethylphenylbiguanid), Ethylen-bis-(p-tert-amylphenylbiguanid), Ethylen-bis-(nonylphenylbiguanid), Ethylen-bis-(phenylbiguanid), Ethylen-bis-(N-butylphenylbi-guanid), Ethylen-bis (2,5-diethoxyphenylbiguanid), Ethylen-bis (2,4-dimethylphenyl biguanid), Ethylen-bis (o-diphenylbiguanid), Ethylen-bis (mixed amyl naphthylbiguanid), N-Bu- tyl-ethylen-bis-(phenylbiguanid), Trimethylen bis (o-tolylbiguanid), N-Butyl-trimethylebis-(phenyl biguanide) und die entsprechenden Salze wie Acetate, Gluconate, Hydrochloride, Hydrobromide, Citrate, Bisulfite, Fluoride, Polymaleate, N-Cocosalkylsarcosinate, Phosphite, Hypophosphite, Perfluorooctanoate, Silicate, Sorbate, Salicylate, Maleate, Tartrate, Fumarate, Ethylendiamintetraacetate, Iminodiacetate, Cinnamate, Thiocyanate, Arginate, Pyromellitate, Tetracarboxybutyrate, Benzoate, Glutarate, Monofluorphosphate, Perfluorpropionate sowie beliebige Mischungen davon. Weiterhin eignen sich halogenierte Xylol- und Kresolderivate, wie p-Chlormetakresol oder p-Chlor-meta-xylol, sowie natürliche antimikrobielle Wirkstoffe pflanzlicher Herkunft (z.B. aus Gewürzen oder Kräutern), tierischer sowie mikrobieller Herkunft. Vorzugsweise können antimikrobiell wirkende oberflächenaktive quaternäre Verbindungen, ein natürlicher antimikrobieller Wirkstoff pflanzlicher Herkunft und/oder ein natürlicher antimikrobieller Wirkstoff tierischer Herkunft, äußerst bevorzugt mindestens ein natürlicher antimikrobieller Wirkstoff pflanzlicher Herkunft aus der Gruppe, umfassend Coffein, Theobromin und Theophyllin sowie etherische Öle wie Eugenol, Thymol und Geraniol, und/oder mindestens ein natürlicher antimikrobieller Wirkstoff tierischer Herkunft aus der Gruppe, umfassend Enzyme wie Eiweiß aus Milch, Lysozym und Lactoperoxidase, und/oder mindestens eine antimikrobiell wirkende oberflächenaktive quaternäre Verbindung mit einer Ammonium-, Sulfonium-, Phosphonium-, Iodonium- oder Arsoniumgruppe, Peroxoverbindungen und Chlorverbindungen eingesetzt werden. Auch Stoffe mikrobieller Herkunft, sogenannte Bakteriozine, können eingesetzt werden. Vorzugsweise finden Glycin, Glycinderivate, Formaldehyd, Verbindungen, die leicht Formaldehyd abspalten, Ameisensäure und Peroxide Verwendung.
  • Die als antimikrobielle Wirkstoffe geeigneten quaternären Ammoniumverbindungen (QAV) sind oben schon beschrieben worden. Besonders geeignet ist beispielsweise Benzalkoniumchlorid etc. Benzalkoniumhalogenide und/oder substituierte Benzalkoniumhalogenide sind beispielsweise kommerziell erhältlich als Barquat® ex Lonza, Marquat® ex Mason, Variquat® ex Witco/Sherex und Hyamine® ex Lonza, sowie Bardac® ex Lonza. Weitere kommerziell erhältliche antimikrobielle Wirkstoffe sind N-(3-Chlorallyl)-hexaminiumchlorid wie Dowicide® und Dowicil® ex Dow, Benzethoniumchlorid wie Hyamine® 1622 ex Rohm & Haas, Methylbenzethoniumchlorid wie Hyamine® 10X ex Rohm & Haas, Cetylpyridiniumchlorid wie Cepacolchlorid ex Merrell Labs.
  • Weiterhin können die erfindungsgemäßen Mittel, wie insbesondere Wasch- und Reinigungsmittel, Pflegemittel oder Konditioniermittel, gegebenenfalls Bügelhilfsstoffe zur Verbesserung des Wasserabsorptionsvermögens, der Wiederbenetzbarkeit der behandelten Textilien und zur Erleichterung des Bügelns der behandelten Textilien enthalten. Es können in den Formulierungen beispielsweise Silikonderivate eingesetzt werden. Diese verbessern zusätzlich das Ausspülverhalten der waschaktiven Formulierungen durch ihre schauminhibierenden Eigenschaften. Bevorzugte Silikonderivate sind beispielsweise Polydialkyl- oder Alkylarylsiloxane, bei denen die Alkylgruppen ein bis fünf C-Atome auf weisen und ganz oder teilweise fluoriert sind. Bevorzugte Silikone sind Polydimethylsiloxane, die gegebenenfalls derivatisiert sein können und dann aminofunktionell oder quaterniert sind bzw. Si-OH-, Si-H- und/oder Si-Cl-Bindungen aufweisen. Die Viskositäten der bevorzugten Silikone liegen bei 25°C im Bereich zwischen 100 und 100.000 mPas, wobei die Silikone in Mengen zwischen 0,2 und 5 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel eingesetzt werden können.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel, insbesondere Konditioniermittel, können nach allen bekannten, dem Fachmann geläufigen Techniken erhalten werden. Die Mittel können beispielsweise durch Aufmischen unmittelbar aus ihren Rohstoffen, gegebenenfalls unter Einsatz von hochscherenden Mischapparaturen erhalten werden. Für flüssige Formulierungen, insbesondere Konditioniermittel, empfiehlt sich ein Aufschmelzen, gegebenenfalls vorhandener Weichmacherkomponenten und ein nachfolgendes Dispergieren der Schmelze in einem Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser. Die erfindungsgemäß einsetzbaren polymerisierbaren Betainester der Formel (I) oder erfindungsgemäß daraus herstellbare Polymere können durch einfaches Zumischen in die Konditioniermittel integriert werden.
  • Vorzugsweise liegen die Konditioniermittel als Weichspülmittel vor. Sie werden dabei üblicherweise in den Nachspülgang einer automatischen Waschmaschine eingebracht. Die Substantivität der erfindungsgemäß einsetzbaren polymerisierbaren Betainester der allgemeinen Formel (I) und/oder die polymeren Betainester, die im Falle der Homopolymerisate aus den monomeren polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel (I) hergestellt sind und/oder im Falle der Copolymerisate aus polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel (I) und geeigneten Comonomeren der allgemeinen Formel (II) hergestellt sind, zu textilen Oberflächen oder Geweben führt dazu, daß die behandelten Textilien nicht nur einen besseren Weichgriff, sondern zusätzlich auch einen außergewöhnlich langanhaltenden Dufteindruck auf den Textilien hinterlassen (bei Einsatz von mit Duftstoffalkoholen veresterten erfindungsgemäß einsetzbaren polymerisierbaren Betainester der allgemeinen Formel (I) und/oder die polymeren Betainester, die im Falle der Homopolymerisate aus den monomeren polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel (I) hergestellt sind und/oder im Falle der Copolymerisate aus polymerisierbaren Betainestern der allgemeinen Formel (I) und geeigneten Comonomeren der allgemeinen Formel (II) hergestellt sind).
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Substrat, insbesondere Konditioniersubstrat, welches mit einem erfindungsgemäßen Mittel, insbesondere Konditioniermittel, welches also neben anderen Bestandteilen die erfindungsgemäße Duftstoffkomposition enthält, imprägniert und/oder beschichtet ist.
  • Erfindungsgemäße Konditioniersubstrate finden ihren Einsatz vor allem in der Textilbehandlung und insbesondere in Textiltrocknungsverfahren. Das Substratmaterial besteht vorzugsweise aus porösen flächigen Tüchern. Sie können aus einem faserigen oder zellulären flexiblen Material bestehen, das ausreichend thermische Stabilität zur Verwendung im Trockner aufweist und das ausreichende Mengen eines Imprägnierungs- bzw. Beschichtungsmittels zurückhalten kann, um Stoffe effektiv zu konditionieren, ohne dass während der Lagerung ein nennenswertes Auslaufen oder Ausbluten des Mittels erfolgt. Zu diesen Tüchern gehören Tücher aus gewebtem und ungewebtem synthetischen und natürlichen Fasern, Filz, Papier oder Schaumstoff, wie hydrophilem Polyurethanschaum.
  • Vorzugsweise werden hier herkömmliche Tücher aus ungewebtem Material (Vliese) verwendet. Vliese sind im allgemeinen als adhesiv gebondete faserige Produkte definiert, die eine Matte oder geschichtete Faserstruktur aufweisen, oder solche, die Fasermatten umfassen, bei denen die Fasern zufällig oder in statistischer Anordnung verteilt sind. Die Fasern können natürlich sein, wie Wolle, Seide, Jute, Hanf, Baumwolle, Lein, Sisal oder Ramie; oder synthetisch, wie Rayon, Celluloseester, Polyvinylderivate, Polyolefine, Polyamide oder Polyester. Im allgemeinen ist jeder Faserdurchmesser bzw. -titer für die vorliegende Erfindung geeignet. Die hier eingesetzten ungewebten Stoffe neigen aufgrund der zufälligen oder statistischen Anordnung von Fasern in dem ungewebten Material, die ausgezeichnete Festigkeit in allen Richtungen verleihen, nicht zum Zerreißen oder Zerfallen, wenn sie zum Beispiel in einem haushaltsüblichen Wäschetrockner eingesetzt werden. Beispiele für ungewebte Stoffe, die sich als Substrate in der vorliegenden Erfindung eignen, sind beispielsweise aus WO 93/23603 bekannt. Bevorzugte poröse und flächige Reinigungstücher bestehen aus einem oder verschiedenen Fasermaterialien, insbesondere aus Baumwolle, veredelter Baumwolle, Polyamid, Polyester oder Mischungen aus diesen. Vorzugsweise weisen die Reinigungssubstrate in Tuchform eine Fläche von 10 bis 5000 cm2, vorzugsweise von 50 bis 2000 cm2, insbesondere von 100 bis 1500 cm2 und besonders bevorzugt von 200 bis 1000 cm2 auf. Die Grammatur des Materials beträgt dabei üblicherweise zwischen 20 und 1000 g/m2, vorzugsweise von 30 bis 500 g/m2 und insbesondere von 50 bis 150 g/m2. Konditioniersubstrate können durch Tränken oder Imprägnierung oder auch durch Aufschmelzen der erfindungsgemäßen Mittel oder Konditioniermittel auf ein Substrat erhalten werden.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung eines erfindungsgemäßen Konditioniermittels oder eines erfindungsgemäßen Konditioniersubstrats in einem Textilkonditionierverfahren, wie beispielsweise einem Nachspülgang, einem Textiltrocknungsverfahren und einem Textiltrockenreinigungs- oder Textilauffrischungsverfahren.
  • Bevorzugte erfindungsgemäße Mittel sind Flüssigwaschmittel, vorzugsweise enthaltend Tenside) sowie weitere übliche Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln. Beispielsweise können erfindungsgemäß geeignete Flüssigwaschmittel als Verdickungssystem, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel a) 0,1 bis 5 Gew.-% eines polymeren Verdickungsmittels, b) 0,5 bis 7 Gew.-% einer Borverbindung sowie c) 1 bis 8 Gew.-% eines Komplexbildners, enthalten. Flüssigwaschmittel werden beispielsweise in der WO 99/27051 beschrieben, auf die hier im vollen Umfang bezug genommen wird. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind wässrige, höherviskose Flüssigwaschmittel bevorzugt, deren Gehalt an Tensid(en) über 35 Gew.-% liegt.
  • Geeignete Verdickungsmittel, auch Quell(ungs)mittel genannt, wie z. B. Alginate oder Agar-Agan wurden schon weiter oben beschrieben. Bevorzugte wässrige Flüssigwaschmittel enthalten als Verdickungssystem 0,2 bis 4 Gew.-%, vorzugsweise 0,3 bis 3 Gew.-% und insbesondere 0,4 bis 1,5 Gew.-%, eines Polysaccharids.
  • Ein bevorzugt einzusetzendes polymeres Verdickungsmittel ist Xanthan, ein mikrobielles anionisches Heteropolysaccharid, das von Xanthomonas campestris und einigen anderen Species unter aeroben Bedingungen produziert wird und eine Molmasse von 2 bis 15 Millionen Dalton aufweist. Xanthan wird aus einer Kette mit β-1,4-gebundener Glucose (Cellulose) mit Seitenketten gebildet. Die Struktur der Untergruppen besteht aus Glucose, Mannose, Glucu- ronsäure, Acetat und Pyruvat, wobei die Anzahl der Pyruvat-Einheiten die Viskosität des Xanthan bestimmt.
  • Erfindungsgemäße Flüssigwaschmittel können vorzugsweise eine Borverbindung enthalten, die in Mengen von 0,5 bis 7 Gew.-% eingesetzt wird, enthalten. Beispiele für Borverbindungen, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung einsetzbar sind, sind Borsäure, Boroxid, Alkaliborate wie Ammonium, Natrium- und Kalium-ortho-, -meta- und- pyroborate, Borax in seinen verschiedenen Hydratationsstufen und Polyborate wie beispielsweise Alkalimetallpentaborate.
  • Auch organische Borverbindungen wie Ester der Borsäure sind einsetzbar.
  • Bevorzugte Flüssigwaschmittel enthalten 0,5 bis 4 Gew.-%, vorzugsweise 0,75 bis 3 Gew.-% und insbesondere 1 bis 2 Gew.-% Borsäure und/oder Natriumtetraborat.
  • Weiterhin können erfindungsgemäße Flüssigwaschmittel 1 bis 8 Gew.-% eines Komplexbildners enthalten. Besonders bevorzugte Flüssigwaschmittel enthalten dabei Citronensäure oder Natriumcitrat, wobei Flüssigwaschmittel bevorzugt sind, die 2,0 bis 7,5 Gew.-%, vorzugsweise 3,0 bis 6,0 Gew.-% und insbesondere 4,0 bis 5,0 Gew.- % Natriumcitrat enthalten.
  • Neben den Bestandteilen des Verdickungssystems enthalten die erfindungsgemäßen Flüssigwaschmittel Tensid(e), wobei anionische, nichtionische, kationische und/oder amphotere Tenside eingesetzt werden. Bevorzugt sind aus anwendungstechnischer Sicht Mischungen aus anionischen und nichtionischen Tensiden, wobei der Anteil der nichtionischen Tenside vorzugsweise größer sein kann als der Anteil an anionischen Tensiden. Der Einsatz von Zuckern und/oder Zuckerderivaten wie beispielsweise Alkylpolyglucoside oder Cyclodextrine kann ebenfalls erfolgen.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung liegt in der Verwendung einer erfindungsgemäßen Duftstoff komposition zur Erzeugung eines Zitrusgeruchs.
  • Die Erzeugung des Zitrusgeruches kann mittelbar und/oder unmittelbar erfolgen. Gibt man beispielsweise einem Waschmittel die Duftstoffkomposition bei, so geht von dem Waschmittel unmittelbar ein Zitrusduft aus. Auf diese Weise wird also im Waschmittel unmittelbar ein Zitrusgeruch erzeugt. Verwendet man beispielsweise dieses so beduftete Waschmittel zum Wäschewaschen, z. B. in einer automatischen Waschmaschine, so geht auch von der gewaschenen Wäsche ein Zitrusgeruch aus. Auf diese Weise wird also auf der Wäsche mittelbar ein Zitrusgeruch erzeugt.
  • Als Duftstoffüberträger fungiert gemäß einer bevorzugten Ausführungsform bei der erfindungsgemäßen Verwendung zur Erzeugung eines Zitrusgeruches ein Mittel, ein sprühbares Mittel, insbesondere ein Erzeugnis aus einem sprühbaren Mittel und einem Sprühspender, ein Textilbehandlungsmittel, insbesondere ein Textilbehandlungsmittel mit Anti-Knitter-Verbindungen, ein Reinigungstuch, ein Bügelhilfsmittel, ein Waschmittel, ein Reinigungsmittel für harte und/oder weiche Oberflächen, ein Edelstahlreiniger, ein Haushaltsreiniger, ein Backofenreiniger, ein Pflegemittel, ein Waschpflegemittel, ein Wäschepflegemittel, ein Raumbeduftungsmittel, ein Haarbehandlungsmittel, ein Haarfärbemittel, ein Konditioniermittel, ein Weichspüler, ein Konditioniersubstrat, ein Arzneimittel, ein Pflanzenschutzmittel, ein Lebensmittel, ein Kosmetika, ein Düngemittel, ein Baustoff, ein Klebstoff, ein Bleichmittel, ein Desinfektionsmittel, ein Beduftungsmittel und/oder ein Vorprodukt der vorgenannten Mittel.
  • Ein weitere bevorzugte Ausführungsform liegt in der Verwendung einer erfindungsgemäßen Duftstoffkomposition zur Behandlung von Textilien, wobei der Zitrusduft vorzugsweise in einem Wäschetrockner, in einer Waschmaschine, beim Bügeln und/oder beim Mangeln von Textilien freigesetzt wird.
  • Ein weitere bevorzugte Ausführungsform liegt in der Verwendung von wenigstens einem Verkapselungsmittel und/oder die Freisetzung verzögernden Mittel zur Freisetzung und/oder Übertragung einer erfindungsgemäßen Duftstoffkomposition auf ein Produkt, wobei die Freisetzung in Folge einer chemischen Reaktion, temperaturgesteuert, pH-gesteuert, druckgesteuert und/oder löslichkeitsgesteuert erfolgt.
  • Ein weitere bevorzugte Ausführungsform liegt in der Verwendung von wenigstens einem Verkapselungsmittel und/oder die Freisetzung verzögernden Mittel, wobei das Verkapselungsmittel auf einer polymeren, wachsartigen und/oder harzartigen Verbindung basiert.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung einer erfindungsgemäßen Duftstoffkomposition zur Substitution von Geranonitril. Die Substitution des Geranonitrils durch die erfindungsgemäße Duftstoffkomposition kann teilweise oder vollständig sein. Die Substitution des Geranonitrils bezieht sich vorzugsweise auf typische Produktanwendungen, wie beispielsweise Wasch- und Reinigungsmit tel, Pflegemittel, Textilbehandlungsmittel, Bügelhilfsmittel, Reinigungstücher, insbesondere für harte und/oder weiche Oberflächen, Haushaltsreiniger, Waschpflegemittel, Wäschepflegemittel, Raumbeduftungsmittel, Luftverbesserer, Konditioniermittel, Färbemittel, Weichspüler, Konditioniersubstrate, Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel, Putzmittel, Lebensmittel, kosmetische Mittel, Düngemittel, Baustoffe, Klebstoffe, Bleichmittel, Entkalkungsmittel, Autopflegemittel, Fußbodenpflegemittel, Herdpflegemittel, Lederpflegemittel, Möbelpflegemittel, Scheuermittel, Desinfektionsmittel, Be-duftungsmittel, Schimmelentfernungsmittel und/oder Vorprodukte der vorgenannten Mittel. In all diesen und weiteren vergleichbaren Mittel ist es vorteilhafterweise möglich, gegebenenfalls enthal-tenes Geranonitril durch die erfindungsgemäße Duftstoffkomposition teilweise oder vollständig zu ersetzen. Das bedeutet, das bei der Parfümierung solcher Produkte, wie beispielsweise Wasch- und Reinigungsmittel, vorteilhafterweise auf die Einarbeitung von Geranonitril ganz oder teilweise verzichtet werden kann, da an dessen Stelle die erfindungsgemäße Duftstoffkomposition als gleichwertiger Ersatz treten kann.
  • Beispiel 1:
  • Folgende Rezeptur stellt ein nicht limitierendes Beispiel für eine erfindungsgemäße Duftstoffkomposi tion dar, im folgenden „DSK 1" genannt:
    Riechstoffe Gew.-Teile
    2,4,6-Trimethyl 4-phenyl 1,3-dioxan 50
    2- Benzyl-2-methyl-3-butennitril 50
    3,7-Dimethyl-6-Octen-nitril 500
    Essigsäurecitronellylester 100
    2,4- Dimethyl-4-phenyl-tetrahydrofuran 10
    1,1- Dimethoxy-3,7-dimethyl-2,6-octadien 30
    Essigsäure-2(2-methyl-3-phenyl)propylester 20
    9- Decen-1-ol 10
    Cis-, trans-3-Methyl-5-phenyl-2-pentennitril 100
    Undecanal, Isomerengemisch 10
    2-Butyl-4,6-dimethyldihydropyran 10
    Ethylmethoxynorbonan (Isomerengemisch) 10
    weitere Riechstoffe und Dipropylenglycol 100
    Summe 1000
  • Beispiel 2
  • Es wurden drei flüssige Konditioniermittel hergestellt. Diese hatten dieselbe Rezeptur, wie nachfolgend angegeben, unterscheiden sich jedoch in der Parfümkomponente. Diese enthielt bei Konditioniermittel a) 40 Gew.-% DSK 1, bei Konditioniermittel b) 40 Gew.-% Geranonitril und bei Konditioniermittel c) 40 Gew.-% 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril, jeweils bezogen auf das ganze enthaltene Parfüm. Flüssiges Konditioniermittel:
    Gew.-%
    Rewoquat WE 18 22,5
    Silikonöl 5
    MgCl2 × 6H2O 0,5
    Parfum 1,6
    Wasser, vollentsalzt ad 100
  • Die Rezeptur wurde durch Aufschmelzen des Esterquats in Wasser hergestellt. Das aufgeschmolzene Esterquat wurde anschließend mit einem hochdispergierendem Gerät gerührt und die restlichen Komponenten wurden hinzugefügt. Die Parfümzugabe erfolgte nach Abkühlung der Mischung auf unter 30°C.
  • Mit diesen Konditioniermitteln wurde nun in einer Waschmaschine jeweils Baumwoll-Wäsche (12 weiße Handtücher) behandelt. Gesamtmenge Konditioniermittel: jeweils 36 g; Waschmaschine Typ Miele Novotronic W 135; Standardspülgang bei Spültemperatur: 20°C ohne vorangegangenen Waschgang.
  • An den Vergleichstests haben jeweils 12 Probanden (parfümistische Laien) teilgenommen, welche den Duft beurteilt haben, jeweils bezogen auf den Geruch des Produktes als solches, sowie den Geruch der Wäsche im feuchten wie in trockenem Zustand. Mit feuchtem Zustand ist gemeint, daß die feuchte Wäsche nach dem Schleudern aus der Trommel genommen wurde und ihr Duft beurteilt wurde. Die Wäsche wurde danach auf der Leine getrocknet. Der Duft der trockenen Wäsche wurde nach zwei Tagen beurteilt, wobei die trockene Wäsche sorgfältig voneinander getrennt in offenen Plastikbeuteln gelagert wurde. Dabei wurden die Muster in einem Blindvergleich beurteilt, d.h. die Probanden wußten nicht, daß die Konditioniermittel unterschiedliche Parfüms enthielten.
  • Ergebnis:
  • Bezüglich der reinen Konditioniermittel.
  • 11 Probanden vertraten die Auffassung, daß die reinen Konditioniermittel a) und b) geruchlich nicht unterscheidbar seien. Nur 1 Proband erklärte, diese unterscheiden zu können. 8 Probanden waren der Ansicht, daß sich Konditioniermittel c) von den Mitteln a) und b) unterschieden. 4 Probanden konnten keinen Unterschied feststellen und erklärten, alle Mittel seien gleichriechend.
  • Bezüglich der feuchten Wäsche:
  • 11 Probanden vertraten die Auffassung, daß die feuchte Wäsche gewaschen mit Konditioniermittel a) und b) geruchlich nicht unterscheidbar seien. Von diesen 11 erklärten aber 8 Probanden, daß die mit a) gewaschene Wäsche zwar gleich rieche, daß der Dufteindruck bei a) aber intensiver sei. 7 Probanden waren der Ansicht, daß sich die Wäsche gewaschen mit Konditioniermittel c) von a) und b) geruchlich unterscheide. Die mit a) und b) gewaschene Wäsche rieche außerdem frischer und intensiver. 5 Probanden konnten keinen Unterschied feststellen und erklärten, alle Mittel seien gleichriechend. Von diesen 5 erklärten 4, c) rieche zwar gleich, aber weniger intensiv.
  • Bezüglich der trockenen Wäsche:
  • Alle Probanden vertraten die Auffassung, daß die trockene Wäsche gewaschen mit Konditioniermittel a) und b) geruchlich nicht unterscheidbar seien. Von diesen 12 erklärten aber 10 Probanden, daß die mit a) gewaschene Wäsche zwar gleich rieche, daß der Dufteindruck bei b) aber schon deutlich schwächer sei. 6 Probanden waren der Ansicht, daß sich die Wäsche gewaschen mit Konditioniermittel c) von a) und b) geruchlich unterscheide. Die mit a) und b) gewaschene Wäsche würde außerdem frischer riechen. Die mit c) gewaschene Wäsche würde außerdem deutlich schwächer riechen. 6 Probanden konnten keinen Unterschied feststellen und erklärten, alle Mittel seien gleichriechend. Von diesen 6 erklärten 4, c) rieche zwar gleich, aber weniger intensiv.
  • Beispiele 3–5:
  • Flüssiges Reinigungsmittel
  • Es wurden 3 flüssige Reinigungsmittel mit nachfolgend genannter Rezeptur hergestellt. Diese waren bis auf die Parfümkomponente gleich. Diese enthielt bei flüssigem Reinigungsmittel a) 40 Gew.-% DSK 1, bei flüssigem Reinigungsmittel b) 40 Gew.-% Geranonitril und bei flüssigem Reinigungsmittel c) 40 Gew.-% 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril, jeweils bezogen auf das ganze enthaltene Parfüm. Flüssiges Reinigungsmittel
    Rohstoff Menge in Gew.-%
    C12-18 Fettsäure, Na-Salz 0,7
    C10-13 Alkylbenzolsulfonat 6,4
    Natriumcitrat 1,5
    Natriumcarbonat 3,0
    Ethanol 2,1
    Cumolsulfat,Na 1,5
    C12-18 Fettalkohol + 7EO 1,5
    C8-Fettalkoholsulfat,Na-Salz 1,5
    Parfüm 0,7
    Wasser ad 100
  • Die flüssigen Reinigungsmittel wurden von jeweils 13 Probanden (parfümistische Laien) geruchlich beurteilt, jeweils bezogen auf den Geruch des Produktes als solches, sowie den Geruch eines feuchten Wischlappens. Dazu wurden 30 ml des flüssigen Reinigungsmittels jeweils in einen Eimer Wasser gegeben (Inhalt: 3 l Wasser, 20°C) und dort verteilt. In diese Mischung wurde ein Baumwoll-Wischlappen für 30 Sekunden eingelegt und dann gut mit der Hand ausgewrungen. Ein solcher feuchter Wischlappen wurde dann geruchlich beurteilt.
  • Ergebnis bezüglich des flüssigen Reinigungsmittels:
  • 12 Probanden vertraten die Auffassung, daß die flüssigen Reinigungsmittel a) und b) geruchlich nicht unterscheidbar seien. 8 Probanden waren der Ansicht, daß sich Konditioniermittel c) von den Mitteln a) und b) unterschieden. 5 Probanden konnten keinen Unterschied feststellen und erklärten, alle Mittel seien gleichriechend.
  • Ergebnis bezüglich des feuchten Wischlappens:
  • 13 Probanden vertraten die Auffassung, daß die feuchten Wischlappen resultierend aus flüssigen Reinigungsmittel a) und b) geruchlich nicht unterscheidbar seien. 7 Probanden waren der Ansicht, daß sich aber Variante c) von den Varianten a) und b) unterschieden. Außerdem rieche Variante c) weniger frisch. 6 Probanden konnten keinen Unterschied feststellen und erklärten, alle Wischlappen seien gleichriechend. Von diesen 6 erklärten 3, c) rieche zwar gleich, aber weniger intensiv.
  • Beispiele 6 bis 8
  • Es wurden 3 Flüssigwaschmittel mit unten genannter Rezeptur hergestellt. Diese waren bis auf die Parfümkomponente gleich. Diese enthielt bei Flüssigwaschmittel a) 40 Gew.-% DSK 1, bei Flüssigwaschmittel b) 40 Gew.-% Geranonitril und bei Flüssigwaschmittel c) 40 Gew.-% 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril, jeweils bezogen auf das ganze enthaltene Parfüm.
    Flüssigwaschmittel: Beispiele 6–8
    Rohstoff Menge in Gew.-%
    C12-14 Fettsäure 8,8
    C12-18 Fettalkohol + 7EO 24,0
    Alkylpolyglucosid 2,0
    C12-14-2EO -sulfat 5,0
    C16-18 Fettsäure 6,8
    NaOH 50% 3,0
    Citronensäure x 1 H2O 1,0
    Glycerin 99,5% 7,5
    Ethanol 1,0
    Silikonöl 0,3
    Polyvinylpyrrolidon 0,5
    1-Hydroxyethyliden)bis-phosphonat – 4Na 0,5
    Parfum 1,0
    Wasser ad 100
  • Mit diesen Flüssigwaschmitteln wurde nun in einer Waschmaschine jeweils Baumwoll-Wäsche (14 weiße Handtücher) behandelt. Gesamtmenge Flüssigwaschmittel: jeweils 35 g; Waschmaschine Typ Miele Novotronic W135; Standardwäsche (kalt): 20°C
  • An den Vergleichstests haben jeweils 14 Probanden (parfümistische Laien) teilgenommen, welche den Duft beurteilt haben, jeweils bezogen auf den Geruch des Produktes als solches, sowie den Geruch der Wäsche im feuchten wie in trockenem Zustand. Mit feuchtem Zustand ist gemeint, daß die feuchte Wäsche nach dem Schleudern aus der Trommel genommen wurde und ihr Duft beurteilt wurde. Die Wäsche wurde danach auf der Leine getrocknet. Der Duft der trockenen Wäsche wurde nach zwei Tagen beurteilt, wobei die trockene Wäsche sorgfältig voneinander getrennt in offenen Plastikbeuteln gelagert wurde. Dabei wurden die Muster in einem Blindvergleich beurteilt, d.h. die Probanden wußten nicht, daß die Konditioniermittel unterschiedliche Parfüms enthielten.
  • Ergebnis:
  • Bezüglich der reinen Flüssigwaschmittel.
  • 12 Probanden vertraten die Auffassung, daß die reinen Flüssigwaschmittel a) und b) geruchlich nicht unterscheidbar seien. 2 Probanden erklärten, diese unterscheiden zu können. 11 Probanden waren der Ansicht, daß sich Konditioniermittel c) von den Mitteln a) und b) unterschieden. 1 Proband konnte keinen Unterschied feststellen und erklärte, alle Mittel seien gleichriechend.
  • Bezüglich der feuchten Wäsche:
  • 13 Probanden vertraten die Auffassung, daß die feuchte Wäsche gewaschen mit Flüssigwaschmittel a) und b) geruchlich nicht unterscheidbar seien. Von diesen 13 erklärten aber 9 Probanden, daß die mit a) gewaschene Wäsche zwar gleich rieche, daß der Dufteindruck bei a) aber intensiver sei. 9 Probanden waren der Ansicht, daß sich die Wäsche gewaschen mit Flüssigwaschmittel c) von a) und b) geruchlich unterscheide. Die mit a) und b) gewaschene Wäsche rieche außerdem frischer und intensiver. 5 Probanden konnten keinen Unterschied feststellen und erklärten, alle Mittel seien gleichriechend. Von diesen 5 erklärten 2, c) rieche zwar gleich, aber weniger intensiv.
  • Bezüglich der trockenen Wäsche:
  • Alle Probanden vertraten die Auffassung, daß die trockene Wäsche gewaschen mit Flüssigwaschmittel a) und b) geruchlich nicht unterscheidbar seien. Von diesen 14 erklärten aber 9 Probanden, daß die mit a) gewaschene Wäsche zwar gleich rieche, daß der Dufteindruck bei b) aber schon deutlich schwächer sei. 8 Probanden waren der Ansicht, daß sich die Wäsche gewaschen mit Flüssigwaschmittel c) von a) und b) geruchlich unterscheide. Die mit a) und b) gewaschene Wäsche würde außerdem frischer riechen. Die mit c) gewaschene Wäsche würde außerdem deutlich schwächer riechen. 6 Probanden konnten keinen Unterschied feststellen und erklärten, alle Mittel seien gleichriechend. Von diesen 6 erklärten 2, c) rieche zwar gleich, aber weniger intensiv.
  • Beispiele 9–11
  • Es wurden 3 feste Waschmittel mit unten genannter Rezeptur hergestellt. Diese waren bis auf die Parfümkomponente gleich. Diese enthielt bei festem Waschmittel a) 40 Gew.-% DSK 1, bei festem Waschmittel b) 40 Gew.-% Geranonitril und bei festem Waschmittel c) 40 Gew.-% 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril, jeweils bezogen auf das ganze enthaltene Parfüm.
    Festes Waschmittel Beispiele 9–11
    Rohstoff Menge in Gew.-%
    Alkylbenzolsulfonat (Natriumsalz) 12
    Carboxymethylcellulose 1
    Enzyme 1
    Niotensid 3
    (1-Hydroxyethyliden)bisphosphonat 1
    Natriumcarbonat 25
    Natriumpercabonat 12
    Natriumsulfat 27
    Polyacrylat 3
    Entschäumer 2
    N,N,N',N'-Tetraacetylethylendiamin 3
    Wasser 3
    Parfüm 1
    Natriumsilicat ad 100
    Summe 100
    • Natriumsilicat: amorphes Natriumsilicat mit Na2O:SiO2 = 2,4
    • Polyacrylat: Norasol LMW 45N®; Polyacrylsäure, Natriumsalz; M = 4500 g/mol; Handelprodukt der Fa. NorsoHaas
  • Mit diesen festen Waschmitteln wurde nun in einer Waschmaschine jeweils Baumwoll-Wäsche (12 weiße Handtücher) behandelt. Gesamtmenge festes Waschmittel: jeweils 35 g; Waschmaschine Typ Miele Novotronic W135; Standardwäsche (kalt): 20°C
  • An den Vergleichstests haben jeweils 12 Probanden (parfümistische Laien) teilgenommen, welche den Duft beurteilt haben, jeweils bezogen auf den Geruch des Produktes als solches, sowie den Geruch der Wäsche im feuchten wie in trockenem Zustand. Mit feuchtem Zustand ist gemeint, daß die feuchte Wäsche nach dem Schleudern aus der Trommel genommen wurde und ihr Duft beurteilt wurde. Die Wäsche wurde danach auf der Leine getrocknet. Der Duft der trockenen Wäsche wurde nach zwei Tagen beurteilt, wobei die trockene Wäsche sorgfältig voneinander getrennt in offenen Plastikbeuteln gelagert wurde. Dabei wurden die Muster in einem Blindvergleich beurteilt, d.h. die Probanden wußten nicht, daß die Konditioniermittel unterschiedliche Parfüms enthielten.
  • Ergebnis:
  • Bezüglich der reinen festen Waschmittel.
  • 10 Probanden vertraten die Auffassung, daß die reinen festen Waschmittel a) und b) geruchlich nicht unterscheidbar seien. 2 Probanden erklärten, diese unterscheiden zu können. 9 Probanden waren der Ansicht, daß sich Mittel c) von den Mitteln a) und b) unterschiede. 3 Probanden konnten keinen Unterschied feststellen und erklärten, alle Mittel seien gleichriechend.
  • Bezüglich der feuchten Wäsche:
  • 12 Probanden vertraten die Auffassung, daß die feuchte Wäsche gewaschen mit festem Waschmittel a) und b) geruchlich nicht unterscheidbar seien. Von diesen 12 erklärten aber 9 Probanden, daß die mit a) gewaschene Wäsche zwar gleich rieche, daß der Dufteindruck bei a) aber intensiver sei. 8 Probanden waren der Ansicht, daß sich die Wäsche gewaschen mit Mittel c) von a) und b) geruchlich unterscheide. 4 Probanden konnten keinen Unterschied feststellen und erklärten, alle Mittel seien gleichriechend.
  • Bezüglich der trockenen Wäsche:
  • Alle Probanden vertraten die Auffassung, daß die trockene Wäsche gewaschen mit festem Waschmittel a) und b) geruchlich nicht unterscheidbar seien. Von diesen 12 erklärten aber 9 Probanden, daß die mit a) gewaschene Wäsche zwar gleich rieche, daß der Dufteindruck bei b) aber schon deutlich schwächer sei. 6 Probanden waren der Ansicht, daß sich die Wäsche gewaschen mit Mittel c) von a) und b) geruchlich unterscheide. Die mit a) und b) gewaschene Wäsche würde außerdem frischer riechen. Die mit c) gewaschene Wäsche würde außerdem deutlich schwächer riechen. 6 Probanden konnten keinen Unterschied feststellen und erklärten, alle Mittel seien gleichriechend. Von diesen 6 erklärten 5, c) rieche zwar gleich, aber weniger intensiv.
  • Beispiele 12–14
  • Es wurden 3 Waschmittel-Gele mit unten genannter Rezeptur hergestellt. Diese waren bis auf die Parfümkomponente gleich. Diese enthielt bei Waschmittel-Gel a) 40 Gew.-% DSK 1, bei Waschmittel-Gel b) 40 Gew.-% Geranonitril und bei Waschmittel-Gel c) 40 Gew.-% 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril, jeweils bezogen auf das ganze enthaltene Parfüm.
    Waschmittel-Gel Beispiele 12–14
    Rohstoff Menge in Gew.-%
    Alkylpolyglucosid 2,00
    C12-14 -Seife, Na 8,80
    C16-18 -Seife, Na 6,80
    NaOH 50% 3,00
    Citronensäurexl H2O 1,00
    Glycerin 99,5% 7,50
    Ethanol 1,00
    Silikonentschäumer 0,30
    Borsäure 1,00
    1-Hydroxyethylendiphosphonsäure 0,50
    Vinylimidazol-Vinylpyrrolidon-Copolymer 1,67
    Parfüm 1,3
    Wasser ad 100
  • Beispiele 15–17:
  • Es wurden 3 Bügelwasser mit unten genannter Rezeptur hergestellt. Diese waren bis auf die Parfümkomponente gleich. Diese enthielt bei Bügelwasser a) 40 Gew.-% DSK 1, bei Bügelwasser b) 40 Gew.-% Geranonitril und bei Bügelwasser c) 40 Gew.-% 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril, jeweils bezogen auf das ganze enthaltene Parfüm.
    Bügelwasser Vergleichsbeispiel 11
    Rohstoff Menge in Gew.-%
    Ethanol 2
    Wasserstoffperoxid 0,01
    Parfüm 0,3
    Wasser mit 5° dH ad 100 Gew.-%

Claims (9)

  1. Duftstoffkomposition enthaltend 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril sowie zumindest 1 weitere Komponente ausgewählt aus (a) Undecanal-Isomerengemisch, (b) 2-Butyl-4,6-dimethyldihydropyran, (c) 2-Benzyl-2-methyl-3-butennitril, (d) 2,4-dimethyl-4-phenyl- tetrahydrofuran, (e) Ethyl-methoxy-Norbornan-Isomerengemisch, (f) cis-, trans-3-Methyl-5-phenyl-2-pentennitril und/oder (g) 9-Decen-1-ol.
  2. Duftstoffkomposition gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß i) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu Undecanal-Isomerengemisch 300:1 bis 1:5, vorzugsweise 200:1 bis 1:3, insbesondere 100:1 bis 1:2 und/oder ii) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu 2-Butyl-4,6-dimethyldihydropyran 200:1 bis 1:9, vorzugsweise 100:1 bis 1:4, insbesondere 50:1 bis 1:2 und/oder iii) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu 2-Benzyl-2-methyl-3-butennitril 200:1 bis 1:13, vorzugsweise 70:1 bis 1:5, insbesondere 50:1 bis 1:2 und/oder iv) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu 2,4-dimethyl-4-phenyl- tetrahydrofuran 300:1 bis 1:13, vorzugsweise 200:1 bis 1:5, insbesondere 100:1 bis 1:2 und/oder v) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu Ethyl-methoxy-Norbornan-Isomerengemisch 400:1 bis 1:2, vorzugsweise 300:1 bis 2:3, insbesondere 200:1 bis 1:1 und/oder, vi) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu cis-, trans-3-Methyl-5-phenyl-2-pentennitril 200:1 bis 1:5, vorzugsweise 70:1 bis 1:3, insbesondere 40:1 bis 1:2 und/oder, vii) das Gewichtsverhältnis von 3,7-Dimethyl-oct-6-en-nitril zu 9-Decen-1-ol 400:1 bis 1:5, vorzugsweise 300:1 bis 1:3, insbesondere 200:1 bis 1:2 beträgt.
  3. Duftstoff aufweisendes Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Duftstoffkomposition nach Anspruch 1 oder 2 umfaßt.
  4. Duftstoff aufweisendes Mittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewichtsanteil der Duftstoffkomposition ≥ 10–6 Gew.-% und ≤ 50 Gew.-%, vorzugsweise ≥ 10–5 Gew.-% und ≤ 40 Gew.-%, bevorzugt ≥ 10–4 Gew.-% und ≤ 30 Gew.-%, weiter bevorzugt ≥ 10–3 Gew.-% und ≤ 20 Gew.-%, noch weiter bevorzugt ≥ 10–2 Gew.-% und ≤ 10 Gew.-% und am meisten bevorzugt ≥ 0,03 Gew.-% und ≤ 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, ausmacht.
  5. Duftstoff aufweisendes Mittel nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel über die Duftstoffkomposition hinaus zusätzlich wenigstens einen weiteren Duftstoff, vorteilhafterweise mehrere weitere Duftstoffe aufweist, vorzugsweise mit einem Gewichtsgehalt von > 0 Gew.-% und < 50 Gew.-%, vorzugsweise ≥ 10–6 Gew.-% und ≤ 40 Gew.-%, bevorzugt ≥ 10–5 Gew.-% und ≤ 30 Gew.-%, weiter bevorzugt ≥ 10–4 Gew.-% und ≤ 20 Gew.-%, noch weiter bevorzugt ≥ 10–3 Gew.-% und ≤ 15 Gew.-%, noch weiter bevorzugt ≥ 10–2 Gew.-% und ≤ 10 Gew.-% und am meisten bevorzugt ≥ 10–1 Gew.-% und ≤ 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels aufweist.
  6. Duftstoff aufweisendes Mittel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel geträgerten Duftstoff umfaßt.
  7. Duftstoff aufweisendes Mittel nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Duftstoff aufweisende Mittel wenigstens eine wasch-, pflege- und/oder reinigungsaktive Komponente aufweist.
  8. Verwendung einer Duftstoffkomposition gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 zur Erzeugung eines Zitrusgeruchs.
  9. Verwendung einer Duftstoffkomposition gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 zur Substitution von Geranonitril.
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