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DE102004054528A1 - Gehäuse für Airbagmodul - Google Patents

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DE102004054528A1
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double
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Frank Dipl.-Ing. Sauer
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Takata Petri AG
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/16Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
    • B60R21/20Arrangements for storing inflatable members in their non-use or deflated condition; Arrangement or mounting of air bag modules or components
    • B60R21/217Inflation fluid source retainers, e.g. reaction canisters; Connection of bags, covers, diffusers or inflation fluid sources therewith or together
    • B60R21/2171Inflation fluid source retainers, e.g. reaction canisters; Connection of bags, covers, diffusers or inflation fluid sources therewith or together specially adapted for elongated cylindrical or bottle-like inflators with a symmetry axis perpendicular to the main direction of bag deployment, e.g. extruded reaction canisters

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für ein Airbagmodul, wobei die Gehäusewand zur Minimierung von Verformungen durch das aus dem Gasgenerator austretende Gas zumindest teilweise verstärkt ist. Zur Erzielung einer geringen Verformbarkeit des Gehäuses für ein Airbagmodul durch das aus dem Gasgenerator austretende Gas mit geringem Aufwand und geringer Gewichtserhöhung ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Gehäuse (G) zumindest teilweise doppelwandig ausgeführt ist, wobei die Doppelwände (1, 7; 2, 8) im Abstand zueinander verlaufen und miteinander verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für Airbagmodule nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei den heutigen Generationen von Airbagmodulen besteht die Forderung, dass im Falle einer Auslösung des Gasgenerators und der dadurch verursachten Entfaltung des Gassacks keine Schäden an den Umgebungsbauteilen in der Instrumententafel auftreten dürfen. Das bedeutet, dass die Ausdehnung des Modulgehäuses und auch anderer Modulbauteile insbesondere während der ersten Millisekunden zwischen der Zündung des Gasgenerators und der Öffnung der Abdeckkappe des Airbagmoduls minimiert werden muss. Das ist besonders schwierig, wenn der zur Verfügung stehende Bauraum nur ein schmales, tiefes Gehäuse zulässt. Je höher die Seitenwände des Gehäuses sind bzw. je höher das Gassack-Faltpaket ist, desto höher wird die Belastung auf die Gehäuseseitenwände während der oben genannten Gassack-Entfaltungs- und Ausbringungsphase. Eine hieraus resultierende elastische und auch plastische Verformung und Ausweitung des Gehäuses kann zur Beschädigung umliegender Bauteile in der Instrumententafel führen.
  • Bei Kunststoffgehäusen ist es deshalb aus der Praxis bekannt, an den Seitenwänden starke Rippen vorzusehen. Diese verursachen aber eine hohen Materialeinsatz und eine nicht unerhebliche Gewichtserhöhung. Außerdem werden komplizierte Werkzeuge benötigt.
  • Bei Stahlblechgehäusen ist es aus der Praxis bekannt, Versteifungsleisten anzuschweißen oder dickeres Material zu verwenden. Das führt jedoch ebenfalls zu einer erheblichen Gewichtserhöhung und zu erheblichen Mehrkosten durch den erhöhten Materialeinsatz.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine geringe Verformbarkeit des Gehäuses für ein Airbagmodul durch die Gase des Gasgenerators nach dessen Zündung mit geringerem Aufwand und geringerer Gewichtserhöhung zu erzielen.
  • Erfindungsgemäß wird das bei einem Gehäuse für ein Airbagmodul, wobei die Gehäusewand zur Minimierung von Verformungen durch das aus dem Gasgenerator austretende Gas.zumindest teilweise verstärkt ist, dadurch erreicht, dass das Gehäuse zumindest teilweise doppelwandig ausgeführt ist wobei die Doppelwände im Abstand zueinander verlaufen und miteinander verbunden sind. Insbesondere ist das Gehäuse im oberen Abschnitt, in dem das Gehäuse mit der Instrumententafel verbunden ist, an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten doppelwandig ausgeführt und bevorzugt an seinen längeren Seiten.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der obere Rand des Gehäuses nach außen, vorzugsweise um 90°, abgewinkelt und anschließend im Abstand zur Gehäusewand nach unten abgewinkelt, wobei zwischen der Gehäusewand und dem nach unten abgewinkelten Wandteil mindestens ein Abstandselement angeordnet ist.
  • Mittels dieser Anordnung wird das Biegewiderstandsmoment des Airbaggehäuses im ansonsten labilen oberen Gehäuse-Wandungsbereich erheblich erhöht. Das führt ziu einer Reduzierung der plastischen und elastischen Verformung des Airbagmoduls und damit zu einer Vermeidung von Schäden an den umliegenden Anbauteilen. Durch die Einsparung zusätzlicher Versteifungsleisten oder Materialaufdickungen werden Kosten und Gewicht reduziert.
  • In einer Ausführungsform ist als Abstandselement mindestens eine Sicke vorgesehen. Die Sicke kann sowohl im nach unten abgewinkelten Wandteil als auch in der Gehäusewand vorgesehen sein. Weiterhin ist es möglich, dass sich gegenüberliegende Sicken in der Gehäusewand und im nach unten abgewinkelten Wandteil vorgesehen sind.
  • In anderen Ausführungsformen sind als Abstandselement eine Lasche oder eine Hülse vorgesehen.
  • Das Abstandselement ist zweckmäßig mit der Gehäusewand und dem nach unten abgewinkelten Wandteil verbunden. Die Verbindung kann durch Schweißen, Kleben oder durch andere Verbindungstechnologien hergestellt werden. Vorzugsweise verlaufen die Gehäusewand und das nach unten abgewinkelte Wandteil zumindest annähernd parallel.
  • Es ist zweckmäßig, dass das Gehäuse aus Blech, insbesondere aus Stahlblech hergestellt wird und dass zumindest eine Gehäusewand mit dem abgewinkelten Rand und dem nach unten abgewinkelten Wandteil eine aus einem Blechstreifen durch Biegevorgänge hergestellte Baugruppe darstellt.
  • Die Erfindung soll in Ausführungsbeispielen anhand von Zeichnungen erläutert werden. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gehäuses;
  • 2 einen Schnitt durch das Gehäuse nach 1;
  • 3 einen Schnitt durch ein Gehäuse in einer zweiten Ausführungsform;
  • 4 einen Schnitt durch ein Gehäuse in einer dritten Ausführungsform mit unterschiedlichen Abstandshaltern.
  • Das in der 1 dargestellte Gehäuse G besteht im Grundaufbau aus zwei Längswänden 1, 2, zwei Querwänden 3, 4 und einem nicht sichtbaren Boden. Die Längswände weisen im oberen Bereich, in dem sie mit der nicht dargestellten Instrumententafel verbunden sind, nach außen um 90° abgewinkelte Abschnitte 5, 6 auf, an die sich nach unten abgewinkelte Abschnitte als zweite Wände 7, 8 anschließen. Das Gehäuse ist damit im oberen Bereich doppelwandig. In der dargestellten Ausführungsform verlaufen die doppelten Wände 1, 7 und 2, 8 parallel zueinander. Der Abstand zwischen den doppelten Wänden wird durch Sicken 9 gewährleistet, die in der vorliegenden Ausführungsform in den zweiten Wänden 7, 8 vorgesehen sind.
  • Diese Ausführungsform des Gehäuses ist aus einem einzigen, entsprechend zugeschnittenen Blechstreifen durch mehrere Biegevorgänge und durch zusätzliche Drückvorgänge für die Sicken herstellbar.
  • Aus dem Schnitt der 2 ist ersichtlich, dass die Sicken 9 an Verbindungspunkten 10 mit den Längswänden 1 bzw. 2 verbunden, z.B. verschweißt sind.
  • Bei der Ausführungsform der 3, die nur im Schnitt dargestellt ist, sind sowohl in den zweiten Wänden 7, 8 Sicken 11 als auch in den Längswänden 1, 2 Sicken 12 vorgesehen. Wie aus der 3 erkennbar ist, liegen die Sicken 11, 12 einander gegenüber und berühren sich zumindest an Punkten 13, an denen sie miteinander verbunden, z. B. verschweißt sind.
  • In der 4 sind zwei Ausführungsformen ebenfalls nur im Schnitt dargestellt, bei denen keine Sicken vorgesehen sind. Anstelle der Sicken sind bei der auf der linken Seite dargestellten Ausführungsform Laschen 14 mit U-förmigem Querschnitt als separate Abstandshalter vorgesehen, von denen nur ein Abstandshalter erkennbar ist. Diese liegen mit gegenüberliegenden Schenkeln 15, 16 an der Längswand 1 und an der zweiten Wand 7 an und sind zummindest an einem Verbindungspunkt 17 mit der zweiten Wand 7 und an einem Verbindungspunkt 18 mit der Längswand 1 verbunden. Die gleichen Abstandshalter sind auch zwischen der Längswand 2 und der zweiten Wand 8 vorgesehen, was in der 4 nicht dargestellt ilst.
  • Bei der auf der rechten Seite der 4 dargestellten Ausführungsform sind als separate Abstandshalter zwischen der Längswand 2 und der zweiten Wand 8 Hülsen 19 vorgesehen, von denen nur eine erkennbar ist. Diese sind im vorliegenden Fall an einer Stirnseite an zwei Punkten 20, 21 mit der Längswand 2 und an der anderen Stirnseite an zwei Punkten 22, 23 mit der zweiten Wand 8 verbunden. Die gleichen Abstandshalter sind auch zwischen der Längswand 1 und der zweiten Wand 7 vorgesehen, was in der 4 nicht dargestellt ist.
  • Die Verbindung zwischen den Sicken bzw. separaten Abstandshaltern und den Längswänden bzw, zweiten Wänden kann natürlich nicht nur durch Schweißen erfolgen, sondern es sind auch Klebeverbindungen und andere bekannte und geeignete Verbindungsarten anwendbar.

Claims (14)

  1. Gehäuse für ein Airbagmodul, wobei die Gehäusewand zur Minimierung von Verformungen durch das aus dem Gasgenerator austretende Gas.zumindest teilweise verstärkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (G) zumindest teilweise doppelwandig ausgeführt ist, wobei die Doppelwände (1, 7; 2, 8) im Abstand zueinander verlaufen und miteinander verbunden sind.
  2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (G) im oberen Abschnitt, in dem das Gehäuse (G) mit der Instrumententafel verbunden ist, an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten doppelwandig ausgeführt ist.
  3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (G) an seinen längeren Seiten (1, 2) doppelwandig ausgeführt ist.
  4. Gehäuse nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand (5, 6) des Gehäuses (G) nach außen abgewinkelt ist und anschließend im Abstand zur Gehäusewand (1, 2) nach unten abgewinkelt ist, wobei zwischen der Gehäusewand (1, 2 und dem nach unten abgewinkelten Wandteil (7, 8) mindestens ein Abstandselement (9, 11, 12, 14, 19) angeordnet ist.
  5. Gehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand (5,6) um 90° nach außen abgewinkelt ist.
  6. Gehäuse nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Abstandselement mindestense eine Sicke (9) vorgesehen ist.
  7. Gehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicke (9, 11)) im nach unten abgewinkelten Wandteil (7, 8) vorgesehen ist.
  8. Gehäuse nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicke (12) in der Gehäusewand (1, 2) vorgesehen ist.
  9. Gehäuse nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich gegenüberliegende Sicken (11, 12) in der Gehäusewand (1, 2) und im nach unten abgewinkelten Wandteil (7, 8) vorgesehen sind.
  10. Gehäuse nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Abstandselement mindestens eine Lasche (14) mit U-förmigem Querschnitt vorgesehen ist.
  11. Gehäuse nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Abstandselement mindestens eine Hülse (19) vorgesehen ist.
  12. Gehäuse nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandselement (9, 11, 12, 14, 19) mit der Gehäusewand (1, 2) und dem nach unten abgewinkelten Wandteil (7,8) verbunden ist.
  13. Gehäuse nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusewand (1, 2) und das nach unten abgewinkelte Wandteil (7, 8) zumindest annähernd parallel verlaufen.
  14. Gehäuse nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Gehäusewand (1, 2) mit dem abgewinkelten Rand (5, 6) und dem nach unten abgewinkelten Wandteil (7, 8) eine aus einem Blechstreifen durch Biegevorgänge hergestellte Baugruppe darstellt.
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