Aufgabe
der vorliegenden Erfindung bestand somit in der Bereitstellung von
Coplymerisatdispersionen auf Basis von Polyester-Polyacrylaten,
die sich ohne Einsatz von Emulgatoren oder größerer Mengen an organischen
Lösungsmitteln
herstellen lassen und Beschichtungen mit sehr guten mechanischen
und optischen Eigenschaften ergeben.
Es
wurde nun gefunden, dass aus wässrigen
Copolymerisatdispersionen, basierend auf carboxylat- und hydroxyfunktionellen,
vinylmonomergepfropften Polyestern mit einem Lösemittelgehalt unter 5 Gew.-%, bezogen
auf die Dispersion, Lackfilme mit hohem Beständigkeitsniveau hergestellt
werden können,
wenn dabei Umsetzungsprodukte von Glycidylestern aliphatischer Carbonsäuren mit
aliphatischen, araliphatischen oder aromatischen Carbonsäuren als
Reaktivverdünner
eingesetzt werden.
Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung
wässriger,
hydroxyfunktioneller Polyester-Polyacrylat-Pfropfpolymerisat-Dispersionen
mit einem Gehalt an Colösern
von 0 bis 5 Gew.-%, bevorzugt von 1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf die
Dispersion, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt
ein Copolymerisat (P) durch Polymerisation
- A)
einer Mischung zur radikalischen Copolymerisation befähigter Vinylmonomeren
A1) bis A4)
in Gegenwart
- B) eines oder mehrerer Polyesterpolyol(en) mit einer Hydroxylzahl
von 10 bis 500, bevorzugt 80 bis 350 mg KOH/g Substanz und einer
Säurezahl
von >0,5 bis ≤30, bevorzugt ≥1 bis ≤8 mg KOH/g
Substanz und einem Doppelbindungsgehalt (berechnet als C=C, Molgewicht
24) von 0,1 bis 5,0 %, bevorzugt von 0,2 bis 3,0 % und besonders
bevorzugt von 0,5 bis 2,0 %,
sowie
- C) einer oder mehrerer Verbindung(en) der allgemeinen Formel
(I) in welcher
R1 ein aliphatischer, araliphatischer oder
aromatischer Rest mit 1 bis 18, bevorzugt 2 bis 10, besonders bevorzugt
4 bis 6 Kohlenstoffatomen ist,
R2 H
oder CH3, bevorzugt CH3 ist,
R3/R4 gleiche oder
unterschiedliche aliphatische Reste mit 1 bis 7, bevorzugt 2 bis
5 Kohlenstoffatomen sind und
n 1 bis 4, bevorzugt 2 ist,
hergestellt
wird und das so erhaltene Copolymerisat (P) anschließend in
einem zweiten Schritt vor oder nach Zugabe eines Neutralisationsmittels
in Wasser dispergiert wird.
Gegenstand
der vorliegenden Erfindung sind ebenfalls wässrige Polyester-Polyacrylat-Pfropfpolymerisat-Dispersionen
erhältlich
gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren.
Geeignete
Vinylmonomermischungen A) enthalten Bausteine ausgewählt aus
der Gruppe der Verbindungen:
- A1) OH-gruppenfreie
(Meth)acrylsäureester,
gegebenenfalls in Mischung mit Vinylaromaten,
- A2) hydroxyfunktionelle Vinylmonomere und/oder hydroxyfunktionelle
(Meth)acrylsäureester,
- A3) ionische und/oder potenziell ionische, zur radikalischen
Copolymerisation befähigte
Monomere sowie
- A4) weitere, von den Verbindungen der Komponenten A1) bis A3)
verschiedene, zur radikalischen Copolymerisation befähigte Monomere.
Als
Monomere der Komponente A1) werden Acrylate und Methacrylate (im
folgenden als (Meth)Acrylate bezeichnet) mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen
im Alkoholteil der Estergruppe eingesetzt. Dieser Alkoholteil kann
linear-, verzweigt- oder cycloaliphatisch sein.
Beispielsweise
geeignet als Monomere der Komponente A1) sind Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-,
Isopropyl-, n-Butyl-, Isobutyl-, t-Butyl-, die isomeren Pentyl-,
Hexyl-, Octyl-, Dodecyl-, Hexadecyl-, Octadecyl- oder Cyclohexyl-,
Trimethylcyclohexyl- und Isobornyl(meth)acrylate. Ferner können als
A1) auch Acetoacetoxyethylmethacrylat, Acrylamid, Diacetonacrylamid,
Acrylnitril, Styrol, Vinylether, Methacrylnitril, Vinylacetate,
gegebenenfalls substituierte Styrole und Vinyltoluole eingesetzt
werden.
Bevorzugt
sind Methyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, Isobutyl-, t-Butyl-, 2-Ethylhexyl-,
Cyclohexyl- und Isobornyl(meth)acrylate sowie Styrol.
Ebenfalls
möglich
und bevorzugt ist der Einsatz beliebiger Mischungen der vorstehend
genannten Verbindungen A1).
Als
Komponente A2) sind ethylenisch ungesättigte, hydroxylgruppenhaltige
Monomere geeignet, wie beispielsweise die Hydroxyalkylester ungesättigter
Carbonsäuren,
bevorzugt Hydroxyalkyl(meth)acrylate mit 2 bis 12, bevorzugt 2 bis
6 Kohlenstoffatomen im Hydroxyalkylrest. Bevorzugte Verbindungen
sind 2-Hydroxyethyl(meth)acrylat, die isomeren Hydroxypropyl(meth)acrylate,
2-, 3- und 4-Hydroxybutyl(meth)acrylare, die isomeren Hydroxyhexyl(meth)acrylate
sowie 1,4-Cyclohexandimethanolmonomethacrylat.
Ebenfalls
geeignet sind mit Alkylenoxiden modifizierte oder kettenverlängerte,
polymerisierbare hydroxyfunktionelle Monomere mit einem zahlenmittleren
Molekulargewicht ≤ 3000
g/mol, bevorzugt ≤ 700
g/mol. Als Alkylenoxide kommen hierfür bevorzugt Ethylen-, Propylen
oder Butylenoxid einzeln oder in Mischungen zum Einsatz. Als Beispiele
seinen genannt Bisomer® PEA3 (Polyethylenglykolmonoacrylat;
3 Ethylenoxideinheiten), Bisomer® PEM
6 LD (Polyethylenglykolmonomethacrylat; 6 Ethylenoxideinheiten),
Bisomer PPM 63 E (Polyethylenglykolmonomethacrylate; 6 Propylenoxideinheiten
und 3 terminale Ethylenoxideinheiten) oder Bisomer® PEM
63 P (Polyethylenglykolmonomethacrylate; 6 Ethylenoxideinheiten
und 3 terminale Propylenoxideinheiten) der Fa. Degussa AG (Darmstadt,
Deutschland).
Des
Weiteren ist die Zugabe polymerisierbarer, nicht-ionisch hydrophilierend
wirkende Alkoxypolyethylenglykol-(meth)acrylate mit zahlenmittleren
Molekulargewichten (Mn) von 430 bis 2500 g/mol geeignet. Als Beipiele
seien hier genannt Bisomer® MPEG 350 MA (Mn = 430
g/mol), 550 MA (Mn = 628 g/mol), S 7 W (Mn = 818 g/mol), S 10 W
(Mn = 1080 g/mol) und S 20 W (Mn = 2080 g/mol) der Fa. Degussa AG
(Darmstadt, Deutschland).
Unter
ionisch bzw. potenziell ionisch hydrophilierenden Verbindungen A3)
werden sämtliche
Verbindungen verstanden, die mindestens eine zur radikalischen Polymerisation
befähigte
Gruppe sowie mindestens eine Funktionalität, wie -COOY, -SO3Y,
-PO(OY)2 (Y beispielsweise = H, NH4 +, Metallkation),
-NR2 oder -NR3 + (R = H, Alkyl, Aryl, Reste R können in
einem Molekül
gleich oder verschieden voneinander sein), aufweisen, die bei Wechselwirkung
mit wässrigen
Medien ein pH-Wert-abhängiges
Dissoziationsgleichgewicht eingehen und auf diese Weise negativ,
positiv oder neutral geladen sein können.
Ionische
und/oder potenziell ionische, zur radikalischen Copolymerisation
befähigte
Monomere der Komponente A3) sind bevorzugt olefinisch ungesättigte Monomere
mit Carbonsäure-
oder Carbonsäureanhydrid-Gruppen,
wie z.B. Acrylsäure,
Methacrylsäure, β-Carboxyethylacrylat,
Crotonsäure,
Fumarsäure,
Maleinsäureanhydrid,
Itaconsäure
oder Monoalkylester zweibasiger Säuren bzw. Anhydride wie z.B.
Maleinsäure-monoalkylester
geeignet, besonders bevorzugt sind Acrylsäure und/oder Methacrylsäure.
Ferner
geeignet als Verbindungen der Komponente A3) sind auch ungesättigte,
radikalisch polymerisierbare Verbindungen mit Phosphat- bzw. Phosphonat-
oder Sulfonsäure-
bzw. Sulfonatguppen, wie z.B. in der WO-A 00/39181 (S. 8 Z. 13–S. 9 Z.
19) beschrieben. Innerhalb der Gruppe der Phosphat- bzw. Phosphonat-
oder Sulfonsäure-
bzw. Sulfonatgruppen aufweisenden Komponenten ist 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure eine
bevorzugte Komponente.
Gegebenenfalls
können
auch weitere, von A1) bis A3) unterschiedliche, zur radikalischen
Copolymerisation befähigte
Monomere als Verbindungen der Komponente A4) eingesetzt werden.
Dies können
beispielsweise di- oder höher-funktionelle
(Meth)acrylatmonomere und/oder Vinylmonomere, wie z.B. Ethandioldi(meth)acrylat,
Hexandioldi(meth)acrylat, 1,4-, 1,3-Butandioldimethacrylat, Di-,
Tri- und Oligoethylenglykoldimethacrylate, Polypropylenglykoldimethacrylate,
Polytetramethylenglykoldimethacrylate oder Divinylbenzol sein.
Bevorzugt
erfolgt die Hydrophilierung der Copolymerisate (P) nur durch ionische
und/oder potenziell ionische Gruppen. Besonders bevorzugt erfolgt
die Hydrophilierung durch anionische und/oder potenziell anionische
Gruppen.
Die
Mengenverhältnisse
der Aufbaukomponenten A1) bis A4) werden im Allgemeinen so gewählt, dass
das Copolymerisat (P) eine OH-Zahl von 12 bis 350 mg KOH/g, bevorzugt
von 20 bis 200 mg KOH/g und besonders bevorzugt von 50 bis 150 mg
KOH/g Feststoff und einer Säurezahl
von 5 bis 80 mg KOH/g, bevorzugt 10 bis 35, besonders bevorzugt
von 15 bis 30 mg KOH/g Feststoff aufweist.
Geeignete
Polyesterpolyole B) werden durch eine an sich bekannte Polykondensation
der Bausteine, ausgewählt
aus der Gruppe der Verbindungen:
- B1) aliphatische,
gesättigte
und/oder aromatische Mono-, Di-, Tri- oder Tetracarbonsäuren oder
deren Anhydride,
- B2) ungesättigte
Di und/oder Polyole,
- B3) di- und/oder höherfunktionelle
Alkohole,
- B4) einwertige Alkohole,
- B5) Hydroxycarbonsäuren,
Lactone, Aminoalkohole und/oder Aminocarbonsäuren und
- B6) (cyclo)aliphatische, olefinische ungesättigte Mono- oder Dicarbonsäuren
hergestellt.
Als
geeignete Carbonsäuren
B1) kommen Monocarbonsäuren
wie z.B. Benzoesäure,
Cyclohexancarbonsäure,
2-Ethylhexansäure,
Capronsäure,
Caprylsäure,
Caprinsäure,
Laurinsäure,
natürliche
und synthetische Fettsäuren,
als Dicarbonsäuren
und/oder Anhydride z.B. Phthalsäure, Phthalsäureanhydrid,
Isophthalsäure,
Hexahydrophthalsäure,
Hexahydrophthalsäureanhydrid,
Bernsteinsäure,
Bernsteinsäureanhydrid,
Adipinsäure,
Dodecandisäure,
hydrierte Dimerfettsäuren
und als höherfunktionelle
Carbonsäuren
bzw. Anhydride z.B. Trimellithsäure
und Trimellithsäureanhydrid
sowie Mischungen dieser Verbindungen in Frage. Bevorzugt sind Dicarbonsäuren und
Dicarbonsäureanhydride.
Besonders bevorzugt sind cyclische Dicarbonsäuren wie Phthalsäure, Phthalsäureanhydrid,
Isophthalsäure,
Hexahydrophthalsäure
oder Hexahydrophthalsäureanhydrid.
Gegebenenfalls
wird die Komponente B2) eingesetzt. Geeignet sind z.B. Glycerinmonoallylether,
Trimethylolpropanmonoallylether, 1,4-Butendiol, Dimethylolpropionsäuremonoallylether
oder Anlagerungsprodukte von Allylglycidylether oder Glycidylmethacrylat
an einen Carboxylgruppen enthaltenden Polyester sowie Mischungen
dieser Verbindungen.
Als
Komponente B3) sind geeignet (Cyclo-)Alkandiole (d.h. zweiwertige
Alkohole mit (cyclo)aliphatisch gebundenen Hydroxylgruppen) des
Molekulargewichtsbereichs 62 g/mol bis 286 g/mol, wie z.B. Ethandiol,
1,2- und 1,3-Propandiol, 1,2-, 1,3- und 1,4-Butandiol, 1,5-Pentandiol,
1,6-Hexandiol, Neopentylglykol,
Cyclohexan-1,4-dimethanol, 1,2- und 1,4-Cyclohexandiol, 2-Ethyl-2-butylpropandiol,
Ethersauerstoff enthaltende Diole, wie z.B. Diethylenglykol, Triethylenglykol,
Tetraethylenglykol, Dipropylenglykol, Tripropylenglykol, Polyethylen-,
Polypropylen- oder Polybutylenglykole mit einem maximalen zahlenmittleren
Molekulargewicht von 2000 g/mol, bevorzugt 1000 g/mol und besonders
bevorzugt von 500 g/mol. Umsetzungsprodukte der zuvor genannten
Diole mit ε-Caprolacton
können
ebenfalls als Diole zum Einsatz gelangen. Als drei- und höherwertige Alkohole
sind B. Glycerin, Trimethylolpropan, Pentaerythrit, Dipentaerythrit
und Sorbit sowie Mischungen dieser Verbindungen geeignet. Bevorzugt
sind Hexandiol, Neopentylglykol, 1,4 Cylohexandimethanol und Trimethylolpropan.
Gegebenenfalls
können
auch Monoalkohole B4) wie z.B. Ethanol, 1- und 2-Propanol, 1- und
2-Butanol, 1- Hexanol,
2-Ethylhexanol, Cyclohexanol und Benzylalkohol sowie Mischungen
dieser Verbindungen eingesetzt werden. Bevorzugt ist 2-Ethylhexanol.
Ebenfalls
können
gegebenenfalls als Komponente B5) Hydroxycarbonsäuren von 2–10 Kohlenstoffatomen, Lactone
derartiger Säuren,
Aminoalkohle des Molekulargewichtsbereichs von 61 bis 300 und/oder
Aminocarbonsäuren
des Molekulargewichtsbereichs 75 bis 400 wie z.B. Hydroxypivalinsäure, Dimethylolpropion-, Dimethylolbuttersäure, Milchsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, ε-Caprolacton,
Aminoethanol, Aminopropanol, Diethanolamin, Aminoessigsäure oder
Aminohexansäure
sowie Mischungen dieser Verbindungen verwendet werden. Bevorzugt
ist ε-Caprolacton.
Als
Komponente B6) werden ungesättigte
Carbonsäuren
eingesetzt, wie z.B. Tetrahydrophthalsäure, Tetrahydrophthalsäureanhydrid,
Maleinsäureanhydrid,
Fumarsäure,
Crotonsäure,
ungesättigte
Fettsäuren, wie
z.B. Sojaölfettsäure, Tallölfettsäure sowie
Gemische dieser und anderer ungesättigter Mono- oder Dicarbonsäuren sowie
Mischungen dieser Verbindungen. Bevorzugt ist Maleinsäureanhydrid.
Die
Herstellung des Polyesters B) kann gegebenenfalls unter Zuhilfenahme
von üblichen
Veresterungskatalysatoren, bevorzugt nach dem Prinzip der Schmelz-
oder Azeotropkondensation bei Temperaturen von 140 bis 240°C unter Wasserabspaltung
erfolgen.
Geeignete
Verbindungen C) der allgemeinen Formel (I),
in welcher
R
1 ein aliphatischer, araliphatischer oder
aromatischer Rest mit 1 bis 18, bevorzugt 2 bis 10, besonders bevorzugt
4 bis 6 Kohlenstoffatomen ist,
R
2 H
oder CH
3, bevorzugt CH
3 ist,
R
3/R
4 gleiche oder
unterschiedliche aliphatische Reste mit 1 bis 7, bevorzugt 2 bis
5 Kohlenstoffatomen sind und
n 1 bis 4, bevorzugt 2 ist,
sind
beispielsweise die Umsetzungsprodukte von Glycidylestern aliphatischer
Carbonsäuren
(α) mit
aliphatischen, araliphatischen oder aromatischen Carbonsäuren (β).
Bevorzugte
Verbindungen der Komponente (α)
sind Glycidylester der Versaticsäure,
die beispielsweise als Cardura® E10P von der Resolution
BV, Niederlande erhältlich
sind.
Geeignete
Verbindungen der Komponente (β)
sind gesättigte
aliphatische Monocarbonsäuren
wie Essig-, Propion-, Butter-, Pentan-, Hexan-, Heptan-, Octan-,
2-Ethylhexan-, Nonan-, Decan-, Laurin-, Myristin-, Palmitin-, Margarin-,
Stearin-, Arachin-, Behen-, Lignocerinsäure oder ungesättigte Monocarbonsäuren wie Öl-, Linol-,
Linolen-, Ricinolsäure
oder aromatischen Monocarbonsäuren
wie Benzoe-, Hexahydrobenzoe-, oder tert.-Butylbenzoesäure, aliphatische
Di- oder Polycarbonsäuren
wie Bernstein-, Glutar-, Adipin-, Pimelin-, Kork-, Azelain-, Sebacin-,
Nonandicarbon-, Decandicarbon-, Dimerfettsäuren, welche durch Dimerisierung
ungesättigter
Monocarbonsäuren
erhältlich
sind, aromatische Di- oder Polycarbonsäuren wie beispielsweise Terephthal-,
Isophthal-, o-Phthal-, Pyrometllith- Tetrahydrophthal-, Hexahydrophthal-
oder Trimellitsäure.
Selbstverständlich
können
auch Gemische der genannten Verbindungen als Komponente (β) eingesetzt
werden.
Bevorzugt
ist die Verwendung von Glycidylestern der Versaticsäure als
(α) in Kombination
mit Dicarbonsäuren
wie Bernstein-, Adipin-, Terephthal- oder Isophthalsäure als
Komponente (β).
Als Komponente (β) ist
Adipinsäure
besonders bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt ist die Kombination
von Glycidylestern der Versaticsäure
(α) mit
Adipinsäure
(β)
Die
Herstellung der Verbindungen C) aus den Komponenten (α) und (β) erfolgt
in der Regel separat und wird dem Polyester B) vor oder während der
radikalischen Polymerisation der ungesättigten Monomere A1) bis A4)
zugesetzt.
Die
Temperatur bei der Herstellung der Verbindung C) liegt dabei bei
50 bis 200°C,
bevorzugt bei 90 bis 140°C.
Besonders bevorzugt erfolgt die Zugabe der Verbindung C) vor der
radikalischen Polymerisation zu dem vorgelegten Polyester B). Darüber hinaus
ist die Addition der gesamten Menge des Polyesters B) mit der Verbindung
C) oder auch nur Teilmengen der Komponenten getrennt oder als Mischung
während
der Copolymerisation A) möglich.
Die
Menge an der Verbindung C) beträgt
5 bis 60 Gew.-%, bevorzugt 7 bis 35 Gew.-% und besonders bevorzugt
10 bis 30 Gew.-%, bezogen auf die Menge des Copoylmerisats (P).
Die Menge an Polyester B) wird dabei so gewählt, dass die Gewichtsanteile
der Komponenten A1) bis A4 ) zu B) 25 : 75 bis 90 : 10, bevorzugt 35
: 65 bis 85 : 15 und besonders bevorzugt 50 : 50 bis 80 :20 betragen.
Im
Allgemeinen erfolgt das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Polyester-Polyacrylat-Pfropfpolymerisat-Dispersionen
nach den dem Fachmann bekannten Verfahren. Typischerweise werden dazu
in einem Reaktionsgefäß die Verbindung
C) und der Polyester B) vorgelegt und die ungesättigten Monomere A1) bis A4)
zudosiert und unter Einsatz eines Radikalinitiators polymerisiert.
Es ist darüber
hinaus auch möglich
nur den Polyester B) vorzulegen und die Verbindung/-en C) während der
Polymersiation zu addieren; bei besonders leistungsfähigen Rühraggregaten
kann die Zugabe der Verbindung C) auch erst nach der Polymerisation
der Monomeren A1) bis A4) erfolgen. Zudem ist es auch möglich nur
Teile der Komponente B) und der Verbindung C) vorzulegen und den
Rest während
der Polymerisation hinzuzugeben.
Die
Copolymerisation wird im Allgemeinen bei 40 bis 200°C, bevorzugt
bei 60 bis 180°C,
besonders bevorzugt bei 80 bis 160°C durchgeführt.
Gegebenenfalls
können
zusätzliche
organische Lösemittel
in untergeordneter Menge zum Einsatz kommen, insbesondere dann,
wenn sie zum Verdünnen
der Initiatoren dienen. Geeignete Hilfslösemittel sind beliebige in
der Lacktechnologie bekannte Lösemittel,
wie z.B. Alkohole, Ether, ethergruppenhaltige Alkohole, Ester, Ketone,
N-Methylpyrrolidon oder unpolare Kohlenwasserstoffe bzw. Gemische
dieser Lösemittel.
Die Lösemittel
werden in solchen Mengen eingesetzt, dass ihr Gehalt in der fertigen
Dispersion 0 bis 5 Gew.-%, bevorzugt 1 bis 3 Gew.-% beträgt. Falls
erforderlich können
die eingesetzten Lösemittel
durch eine Destillation wieder teilweise oder ganz entfernt werden.
Als
Initiatoren für
die Polymerisationsreaktion eignen sich organische Peroxide wie
Di-tert.-Butyl-peroxid,
Dicumylperoxid, 2,5-Dimethyl-2,5-di(tert.-butlyperoxy)hexan, tert.-Butylperoxybenzoat,
Dibenzoylperoxid, tert. Butylperisobutyrat oder tert.-Butylperoxy-2-ethylhexanoat
und Azoverbindungen wie Azobisisobuttersäurenitril (AIBN). Die eingesetzten
Initiatormengen hängen
vom gewünschten
Molekulargewicht ab. Aus Gründen
der Prozesssicherheit und des leichteren Handlings können Peroxidinitiatoren
auch als Lösung
in geeigneten organischen Lösemitteln
der oben genannten Art eingesetzt werden.
Die
Herstellung des Copolymerisats P) erfolgt bevorzugt in zwei Schritten
(i) und (ii). Im ersten Schritt (i) wird eine hydroxyfunktionelle
Monomermischung (A')
mit einer OH-Zahl von 12 bis 350 mg KOH/g Feststoff, bevorzugt 20
bis 200 mg KOH/g Feststoff und einer Säurezahl von 0 bis 50 mg KOH/g
Feststoff, bevorzugt 0 bis 30 mg KOH/g Feststoff zu den bereits
vorgelegten Verbindungen C) und B) gegeben. Dabei werden 50 bis 90
Gew.-%, bevorzugt 60 bis 80 Gew.-% Komponente A1), 2 bis 50 Gew.-%,
bevorzugt 5 bis 35 Gew.-% Komponente A2), 0 bis 7 Gew.-%, bevorzugt 0 bis
5 Gew.-% Komponente A3) und 0 bis 50 Gew.-%, bevorzugt 3 bis 30
Gew.-% Komponente A4) miteinander vermischt.
In
einem anschließenden
Schritt (ii) wird zu der aus Schritt (i) erhaltenen Reaktionsmischung
eine weitere Monomermischung (A'') aus Monomeren der
Komponenten A1) bis A4) zugegeben, wobei diese Monomermischung eine
OH-Zahl von 10 bis 350 mg KOH/g Feststoff, bevorzugt 18 bis 200
mg KOH/g Feststoff und eine Säurezahl
von 50 bis 300 mg KOH/g Feststoff, bevorzugt 70 bis 200 mg KOH/g
Feststoff aufweist. Die Monomermischung (A'')
aus Schritt (ii) enthält
dabei 45 bis 85 Gew.-%, bevorzugt 55 bis 75 Gew.-% Komponente A1),
1 bis 50 Gew.-% bevorzugt 5 bis 35 Gew.-% Komponente A2) 3 bis 30
Gew.-%, bevorzugt 8 bis 22 Gew.-% Komponente A3) und 0 bis 50 Gew.-%,
bevorzugt 3 bis 30 Gew.-% Komponente A4).
Die
%-Angaben der Monomerzusammensetzung (A') und (A'')
addieren sich zu 100 Gew.-%.
Die
Monomermengen der beiden Polymerisatherstellungen sind dabei so
zu wählen,
dass das Massenverhältnis
der Momomermischung (A')
zu Monomermischung (A'') 10:1 bis 1:2, bevorzugt
6:1 bis 2:1 beträgt.
Statt
eines mehrstufigen Polymerisationsverfahren ist es ebenfalls möglich den
Prozess kontinuierlich (Gradientenpolymerisation) durchzuführen, d.h.
es wird eine Monomermischung mit sich zeitlich ändernder Zusammensetzung zugegeben,
wobei bevorzugt die hydrophilen Monomeranteile gemäß der Komponenten
A3) und gegebenenfalls A4) gegen Ende des Zulaufs höher sind
als zu Beginn.
Die
Copolymerisate (P) weisen zahlenmittlere Molekulargewichte Mn von 500 bis 30 000 g/mol, bevorzugt 1 000
bis 15 000 g/mol, besonders bevorzugt 1 500 bis 10 000 g/mol auf.
Vor,
während
oder nach der Dispergierung der hydroxyfunktionellen Copolymerisate
(P) in Wasser werden die vorhandenen Säuregruppen zumindest anteilig
durch Zugabe geeigneter Neutralisationsmittel in ihre Salzform überführt. Bevorzugt
werden potenziell ionische Gruppen des Copolymerisats (P) vor der
Dispergierung neutralisiert. Als Neutralisationsmittel geeignet
sind organische Amine oder wasserlösliche anorganische Basen,
wie z.B. lösliche
Metallhydroxide, -carbonate oder -hydrogencarbonate.
Beispiele
für geeignete
Amine sind N-Methylmorpholin, Triethylamin, Ethyldiisopropylamin,
N,N-Dimethylethanolamin, N,N-Dimethylisopropanolamin, N-Methyldiethanolamin,
Diethylethanolamin, Triethanolamin, Butanolamin, Morpholin, 2-Aminomethyl-2-methyl-propanol
oder Isophorondiamin. In Mischungen kann auch anteilig Ammoniak
eingesetzt werden. Bevorzugt sind Triethanolamin, N,N-Dimethylethanolamin
und Ethyldiisopropylamin.
Die
Neutralisationsmittel werden in solchen Mengen zugesetzt, dass in
Summe ein theoretischer Neutralisationsgrad [der Säuregruppen]
von 40 bis 150 %, bevorzugt 60 bis 120 % vorliegt. Der Neutralisationsgrad versteht
sich dabei als molares Verhältnis
von zugesetzten basischen Gruppen der Neutralisationskomponente
zu Säurefunktionen
des Copolymerisats (P).
Der
pH-Wert der erfindungsgemäßen Polyester-Polyacrylat-Pfopfpolymerisat-Dispersion
beträgt
6 bis 10, bevorzugt 6,5 bis 9.
Die
erfindungsgemäßen wässrigen,
Polyester-Polyacrylat-Pfopfpolymerisat-Dispersionen weisen einen
Festkörpergehalt
von 25 bis 70 Gew.-%, bevorzugt 35 bis 60 Gew.-%, besonders bevorzugt
von 40 bis 55 Gew.-% auf.
Die
erfindungsgemäßen Polyester-Polyacrylat-Pfopfpolymerisat-Dispersionen
können
zu wässrigen Beschichtungsmitteln
verarbeitet werden. Durch Kombination mit Vernetzern können dabei,
je nach Reaktivität oder
gegebenenfalls Blockierung der Vernetzer, sowohl Einkomponentenlacke
als auch Zweikomponentenlacke hergestellt werden.
Ebenfalls
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind wässrige Beschichtungsmittel
enthaltend die erfindungsgemäßen wässrigen
Polyester-Polyacrylat-Pfopfpolymerisat-Dispersionen.
Unter
Einkomponentenlacken im Sinne der vorliegenden Erfindung sind dabei Überzugsmittel
zu verstehen, bei denen Bindemittelkomponente und Vernetzerkomponente
zusammen gelagert werden können, ohne
dass eine Vernetzungsreaktion in merklichen bzw. für die spätere Applikation
schädlichem
Ausmaß stattfindet.
Die Vernetzungsreaktion findet erst bei Applikation nach einer Aktivierung
des Vernetzers statt. Diese Aktivierung kann z.B. durch Temperatursteigerung
bewirkt werden.
Unter
Zweikomponentenlacken im Sinne der vorliegenden Erfindung versteht
man Überzugsmittel,
bei denen Bindemittelkomponente und Vernetzerkomponente aufgrund
ihrer hohen Reaktivität
in getrennten Gefäßen gelagert
werden müssen.
Die beiden Komponenten werden erst kurz vor Applikation gemischt
und reagieren dann im Allgemeinen ohne zusätzliche Aktivierung. Zur Beschleunigung
der Vernetzungsreaktion können
aber auch Katalysatoren eingesetzt oder höhere Temperaturen angewendet
werden. Die Verwendung der erfindungsgemäßen Polyester-Polyacrylat-Pfopfpolymerisat-Dispersionen
in Zweikomponentenlacken ist bevorzugt.
Geeignete
OH-gruppenreaktive Vernetzer sind beispielsweise Polyisocyanat-Vernetzer,
Amid- und Amin-Formaldehydharze, Phenolharze, Aldehyd- und Ketonharze,
wie z.B. Phenol-Formaldehydharze, Resole, Furanharze, Harnstoffharze,
Carbamidsäureesterharze,
Triazinharze, Melaminharze, Benzoguanaminharze, Cyanamidharze, Anilinharze,
wie sie in "Lackkunstharze", H. Wagner, H.F.
Sarx, Carl Hanser Verlag München,
1971, beschrieben sind.
Bevorzugt
werden als Vernetzer Polyisocyanate, die typischerweise 2 oder mehr
NCO-Gruppen pro Molekül
aufweisen und beispielsweise auf Isophorondiisocyanat, Hexamethylendiisocyanat,
1,4-Diisocyanatocyclohexan, Bis-(4-iso-cyanatocyclohexan)-methan,
1,3-Diisocyanatobenzol, Triisocyanatononan oder den isomeren 2,4-
und 2,6-TDI basieren und die ferner Urethan-, Isocyanurat und/oder
Biuretgruppen aufweisen können.
Gebenenfalls können
die Polyisocyanate auch blockiert sein.
Besonders
bevorzugt ist der Einsatz nidrigviskoser, gegebenenfalls hydrophilierter
Polyisocyanate der vorstehend genannten Art auf Basis aliphatischer
oder cycloaliphatischer Isocyanate.
Die
als Vernetzer eingesetzten Polyisocyanate weisen bei 23°C im Allgemeinen
eine Viskosität
von 10 bis 5 000 mPas auf und können
auch, falls zur Viskositätseinstellung
gewünscht
in Abmischung mit geringen Mengen an inerten Lösemitteln zum Einsatz gelangen.
Die
Copolymerisate (P) sind im Allgemeinen ausreichend hydrophil, so
dass auch hydrophobe Vernetzerharze ohne zusätzliche Emulgatoren dispergiert
werden können.
Eine Verwendung externer Emulgatoren ist dadurch jedoch nicht ausgeschlossen.
Wasserlösliche oder
dispergierbare Polyisocyanate sind z.B. durch Modifikation mit Carboxylat-,
Sulfonat- und/oder Polyethylenoxidgruppen und/oder Polyethylenoxid/Polypropylenoxidgruppen
erhältlich.
Eine Hydrophilierung der Polyisocyanate ist z.B. durch Umsetzung
mit unterschüssigen
Mengen an einwertigen, hydrophilen Polyetheralkoholen möglich. Die
Herstellung derartiger hydrophilierter Polyisocyanate ist beispielsweise
in der EP-A 0 540 985 (S. 3, Z 55 bis S. 4 Z. 5) beschrieben.
Gut
geeignet sind auch die in der EP-A 959 087 (S. 3 Z. 39 bis 51) beschriebenen
Allophanatgruppen enthaltenden Polyisocyanate, die durch Umsetzung
monomerenarmer Polyisocyanate mit Polyethylenoxidpolyetheralkoholen
unter Allophanatisierungsbedingungen hergestellt werden. Auch die
in der DE-A 100 078 21 (S. 2 Z. 66 bis S. 3 Z. 5) beschriebenen
wasserdispergierbaren Polyisocyanatgemische auf Basis von Triisocyanatononan
sind geeignet, sowie mit ionischen Gruppen (Sulfonat-, Phosphonatgruppen)
hydrophilierte Polyisocyanate, wie sie z.B. in der
DE 100 24 624 (S. 3 Z. 13 bis 33)
beschrieben sind.
Prinzipiell
ist natürlich
auch der Einsatz von Mischungen verschiedener Vernetzerharze möglich.
Vor,
während
oder nach der Herstellung der erfindungsgemäßen wässrigen, Polyester-Polyacrylat-Pfopfpolymerisat-Dispersion
können
die üblichen
Hilfs- und Zusatzmittel der Lacktechnologie zugesetzt werden, wie
z.B. Entschäumungsmittel,
Verdickungsmittel, Pigmente, Dispergierhilfsmittel, Katalysatoren, Hautverhinderungsmittel,
Antiabsetzmittel oder Emulgatoren.
Diese
Hilfs- und Zusatzmittel können
auch dem Beschichtungsmittel, enthaltend die erfindungsgemäßen wässrigen,
hydroxyfunktionellen Polyester-Polyacrylat-Pfopfpolymerisat-Dispersionen,
zugesetzt werden.
Die
wässrigen
Beschichtungsmittel, enthaltend die erfindungsgemäßen wässrigen,
hydroxyfunktionellen Polyester-Polyacrylat-Pfopfpolymerisat-Dispersionen,
eignen sich für
alle Einsatzgebiete in denen wässrige
Anstrich- und Beschichtungssysteme mit hohen Anforderungen an die
Beständigkeit
der Filme Verwendung finden, z.B. für die Beschichtung mineralischer
Baustoff-Oberflächen, Lackierung
und Versiegelung von Holz und Holzwerkstoffen, Beschichtung metallischer
Oberflächen
(Metallbeschichtung), Beschichtung und Lackierung asphalt- oder
bitumenhaltiger Beläge,
Lackierung und Versiegelung diverser Kunststoffoberflächen (Kunststoffbeschichtung)
sowie Hochglanzlacke.
Die
wässrigen
Beschichtungsmittel, enthaltend die erfindungsgemäßen wässrigen,
Polyester-Polyacrylat-Pfopfpolymerisat-Dispersionen,
werden zur Herstellung von Grundierungen, Füllern, pigmentierter oder transparenter
Decklacke, Klarlacke und Hochglanzlacke sowie Einschichtlacke, die
in der Einzel- und Serienapplikation, z.B. im Bereich der Industrielackierung,
Automobil-Erst- und
-Reparaturlackierung Anwendung finden können, eingesetzt. Bevorzugt
ist der Einsatz als Mehrschichtenaufbau, wobei die oberste Schicht
eine Deck- oder Klarlack-Schicht ist, die durch Aushärtung der
erfindungsgemäßen wässrigen,
Polyester-Polyacrylat-Pfopfpolymerisat-Dispersion hergestellt wird.
Die
Herstellung der Beschichtungen kann nach den unterschiedlichen Spritzverfahren
wie beispielsweise Luftdruck-, Airless- oder Elektrostatik-Spritzverfahren
unter Verwendung von Ein- oder
gegebenenfalls Zweikomponenten-Spritzanlagen erfolgen. Die Lacke
und Beschichtungsmittel, enthaltend die erfindungsgemäßen wässrigen,
hydroxyfunktionellen Polyester-Polyacrylat-Pfopfpolymerisat-Dispersionen, können jedoch auch
nach anderen Methoden, beispielsweise durch Streichen, Rollen oder
Rakeln appliziert werden.