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DE102004043397A1 - Handwerkzeugmaschine und Verfahren zum Austauschen eines Riemens einer Handwerkzeugmaschine - Google Patents

Handwerkzeugmaschine und Verfahren zum Austauschen eines Riemens einer Handwerkzeugmaschine Download PDF

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DE102004043397A1
DE102004043397A1 DE200410043397 DE102004043397A DE102004043397A1 DE 102004043397 A1 DE102004043397 A1 DE 102004043397A1 DE 200410043397 DE200410043397 DE 200410043397 DE 102004043397 A DE102004043397 A DE 102004043397A DE 102004043397 A1 DE102004043397 A1 DE 102004043397A1
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DE
Germany
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extension arm
hand tool
tool according
belt
drive wheel
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200410043397
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English (en)
Inventor
Bernd Augustin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Flex Elektrowerkzeuge GmbH
Original Assignee
Flex Elektrowerkzeuge GmbH
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Publication date
Application filed by Flex Elektrowerkzeuge GmbH filed Critical Flex Elektrowerkzeuge GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/02Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with rotating grinding tools; Accessories therefor
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    • B24B23/005Auxiliary devices used in connection with portable grinding machines, e.g. holders

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Um eine Handwerkzeugmaschine, umfassend einen Werkzeughalter mit einem Verlängerungsarm und mit einer Werkzeugaufnahme, einen Antriebsmotor für ein Werkzeug und eine Übertragungseinrichtung zur Übertragung des Antriebsmoments des Antriebsmotors über den Verlängerungsarm hindurch zur Werkzeugaufnahme, wobei die Übertragungseinrichtung einen Riemen aufweist, so zu verbessern, daß der Riemen auf einfache Weise austauschbar ist, ist vorgesehen, daß der Verlängerungsarm feststellbar beweglich angeordnet ist, wobei in mindestens einer Arbeitsstellung des Verlängerungarms der Riemen gespannt ist und in einer oder mehreren Stellungen außerhalb der mindestens einen Arbeitsstellung der Riemen entspannt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Handwerkzeugmaschine, umfassend einen Werkzeughalter mit einem Verlängerungsarm und mit einer Werkzeugaufnahme, einen Antriebsmotor für ein Werkzeug und eine Übertragungseinrichtung zur Übertragung des Antriebsmoments des Antriebsmotors über den Verlängerungsarm zur Werkzeugaufnahme, wobei die Übertragungseinrichtung einen Riemen aufweist.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Austauschen eines Riemens einer Handwerkzeugmaschine, welche einen Verlängerungsarm aufweist, in dem zum Antrieb eines Werkzeugs der Riemen gespannt geführt ist.
  • Derartige Handwerkzeugmaschinen werden insbesondere als Elektro-Handwerkzeugmaschinen eingesetzt, um eine Bearbeitung an engen Stellen durchführen zu können. Durch den Verlängerungsarm ist das Werkzeug weiter beabstandet von einem Gehäuse, welches den Antriebsmotor aufnimmt, im Vergleich zu dem Fall, wenn kein Verlängerungsarm vorhanden ist. Dadurch liegt bei einem Bearbeitungsvorgang dieses Gehäuse nicht mehr im Arbeitsraum.
  • Über eine solche Handwerkzeugmaschine läßt sich beispielsweise ein Kehlnahtschleifer bereitstellen, mit dem auch schwer zugängliche Stellen geschliffen werden können.
  • Der Riemen, welcher für die Momentenübertragung sorgt, ist ein Verschleißteil und muß von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Handwerkzeugmaschine so zu verbessern, daß der Riemen auf einfache Weise austauschbar ist.
  • Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art bereitzustellen, mittels welchem der Riemen auf einfache Weise austauschbar ist.
  • Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Handwerkzeugmaschine erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Verlängerungsarm feststellbar beweglich angeordnet ist, wobei in mindestens einer Arbeitsstellung des Verlängerungsarms der Riemen gespannt ist und in einer oder mehreren Stellungen außerhalb der mindestens einen Arbeitsstellung der Riemen entspannt ist.
  • Damit über die Übertragungseinrichtung das Antriebsmoment auf die Werkzeugaufnahme übertragbar ist, muß der Riemen gespannt gehalten werden. Dies erschwert den Riemenaustausch. Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist der Verlängerungsarm feststellbar beweglich angeordnet. Nach Lösung der Feststellung wird durch eine Bewegung des Verlängerungsarms automatisch eine Entspannung des Riemens erreicht. Dadurch kann ein Bediener auf einfache und unkomplizierte Weise den Riemen austauschen. Insbesondere läßt sich der Riemen schnell austauschen und ein neuer Riemen ohne Beschädigung (insbesondere Überdehnung) montieren.
  • Insbesondere ist der Verlängerungsarm bezüglich eines Gehäuses, welches den Antriebsmotor aufnimmt, beweglich. Dadurch läßt sich auf einfache Weise ein Lager für die Beweglichkeit des Verlängerungsarms ausbilden.
  • Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn durch Bewegung des Verlängerungsarms aus der mindestens einen Arbeitsstellung heraus die Verspannung des Riemens automatisch lösbar ist. Dadurch ist ein Riemenaustausch auf einfache Weise möglich. Insbesondere ist dann auch eine automatische Spannung des Riemens durch die Zurückbewegung in die Arbeitsstellung möglich.
  • Eine Beweglichkeit des Verlängerungsarms mit automatischer Riemenspannung bzw. -entspannung läßt sich auf einfache Weise erreichen, wenn der Verlängerungsarm schwenkbar angeordnet ist. Insbesondere wenn nur eine Arbeitsstellung vorgesehen ist, läßt sich dadurch auf einfache Weise ein Riemenaustausch realisieren.
  • Es kann vorgesehen sein, daß die Übertragungseinrichtung ein erstes Antriebsrad aufweist, welches über den Antriebsmotor angetrieben ist, und ein zweites Antriebsrad aufweist, welches über den Riemen angetrieben ist. Das erste Antriebsrad kann von dem Antriebsmotor direkt angetrieben sein oder vermittelt über eine Welle oder dergleichen angetrieben sein. Das zweite Antriebsrad ist über den Riemen angetrieben. Insbesondere treibt es das Werkzeug an, so daß der Antriebsmotor vermittelt über das erste Antriebsrad den Riemen und dieser dann das zweite Antriebsrad und damit das Werkzeug insbesondere rotierend antreibt.
  • Günstig ist es, wenn der Riemen in der mindestens einen Arbeitsstellung des Verlängerungsarms gespannt an dem ersten Antriebsrad und dem zweiten Antriebsrad gehalten ist. Dadurch ist für eine effektive Momentenübertragung von dem Antriebsmotor auf die Werkzeugaufnahme gesorgt.
  • Eine Entspannung bzw. Spannung des Riemens läßt sich auf einfache Weise erreichen, wenn der Abstand zwischen dem ersten Antriebsrad und dem zweiten Antriebsrad durch Herausbewegung des Verlängerungsarms aus der mindestens einen Arbeitsstellung verkleinerbar ist. Dadurch wird die Spannkraft auf den Riemen reduziert und der Riemen dadurch gelockert, d. h. entspannt. Bei genügender Verkleinerung des Abstands ist eine solche Entspannung erreicht, daß der Riemen auf einfache Weise herausgenommen werden kann bzw. ein Riemen auf einfache Weise eingesetzt werden kann. Bei dem umgekehrten Vorgang, dem Spannen des Riemens, wird dann der Abstand zwischen den beiden Antriebsrädern vergrößert.
  • Insbesondere ist das zweite Antriebsrad translationsfest bezüglich des Verlängerungsarms angeordnet. Dadurch läßt sich dieser auf konstruktiv einfache Weise ausbilden.
  • Es ist dann günstig, wenn das erste Antriebsrad und der Verlängerungsarm relativ zueinander translationsverschieblich sind. Dadurch läßt sich eine Abstandsvergrößerung und Abstandsverkleinerung auf einfache Weise erreichen.
  • Insbesondere ist dabei das erste Antriebsrad translationsfest bezüglich eines Gehäuses, welches den Antriebsmotor aufnimmt, angeordnet. Dadurch ist dafür gesorgt, daß das Antriebsmoment des Motors auf optimale Weise auf das erste Antriebsrad übertragbar ist, da insbesondere die Kopplung des Antriebsrads an den Antriebsmotor nicht verändert werden muß. Die Abstandsvergrößerung erfolgt dann über eine definierte Bewegung des Verlängerungsarms.
  • Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Rotationsachse des ersten Antriebsrads und eine Schwenkachse des Verlängerungsarms parallel beabstandet sind. Dadurch läßt sich bei einer Verschwenkung des Verlängerungsarms eine Abstandsverkleinerung bzw. Abstandsvergrößerung eines festen Punkts des Verlängerungsarms bezüglich des ersten Antriebsrads erreichen. Dadurch wiederum läßt sich eine Entspannung bzw. Verspannung des Riemens erreichen.
  • Günstig ist es dabei, wenn in der mindestens einen Arbeitsstellung die Schwenkachse des Verlängerungsarms zwischen der Rotationsachse des ersten Antriebsrads und der Rotationsachse des zweiten Antriebsrads liegt. Es ist dann gewährleistet, wenn der Verlängerungsarm aus der Arbeitsstellung herausgeschwenkt wird, daß der Abstand zwischen dem ersten Antriebsrad und dem zweiten Antriebsrads sich verkleinert. Dadurch wird der Riemen gelockert und kann herausgenommen werden.
  • Auf konstruktiv einfache Weise läßt sich eine Abstandsverkleinerung bzw. Abstandsvergrößerung erreichen, wenn der Verlängerungsarm bezüglich des ersten Antriebsrads exzentrisch gelagert ist. Dadurch wird durch eine Verschwenkung des Verlängerungsarms der relative Abstand zwischen einem festen Punkt des Verlängerungsarms (beispielsweise einem Drehpunkt des zweiten Antriebsrads) und dem ersten Antriebsrad verändert.
  • Es kann vorgesehen sein, daß der Verlängerungsarm eine Öffnung aufweist, durch welche das erste Antriebsrad hindurchgetaucht ist. Dadurch läßt sich auf einfache Weise eine Abstandsvergrößerung bzw. Abstandsverkleinerung bezüglich des zweiten Antriebsrads durch Verschwenkung des Verlängerungsarms erreichen.
  • Es kann vorgesehen sein, daß die Rotationsachse des ersten Antriebsrads quer und insbesondere senkrecht zu einer Längsrichtung des Verlängerungsarms ist. Dadurch läßt sich auf einfache Weise das Antriebsmoment des Antriebsmotors durch den Verlängerungsarm hindurch auf die Werkzeugaufnahme übertragen.
  • Die erfindungsgemäße Handwerkzeugmaschine läßt sich auf einfache Weise ausbilden, wenn ein Schwenklager von dem Verlängerungsarm an einem Gehäuse angeordnet ist und/oder gebildet ist. Das Gehäuse kann dabei das Gehäuse sein, welches den Antriebsmotor aufnimmt, oder es kann sich um ein Gehäuse handeln, welches mit dem erstgenannten Gehäuse in Verbindung steht. Es läßt sich dadurch auf einfache Weise eine Beweglichkeit des Verlängerungsarms realisieren.
  • Beispielsweise ist an dem Verlängerungsarm eine Außenwelle ausgebildet. Dadurch läßt sich ein einfach ausgebildetes Schwenklager mit geringem konstruktiven und fertigungstechnischen Aufwand ausbilden.
  • Günstig ist es, wenn in dem Gehäuse eine Welle angeordnet ist, welche an den Antriebsmotor gekoppelt ist. Es läßt sich dadurch erreichen, daß der Verlängerungsarm in einer Richtung parallel zur Längsrichtung der Welle beabstandet zu dem Gehäuse, welches den Antriebsmotor aufnimmt, positionierbar ist. Dadurch wird die Zugänglichkeit zu Arbeitsbereichen verbessert. Weiterhin ist dann auch erreichbar, daß das Verlängerungselement in eine Stellung über dem Gehäuse, welches den Antriebsmotor aufnimmt, bringbar ist. In einer solchen Stellung ist unter Umständen die Austauschbarkeit des Riemens erleichtert.
  • Günstigerweise ist die Welle an ein erstes Antriebsrad der Übertragungseinrichtung gekoppelt.
  • Es ist dabei insbesondere vorgesehen, daß die Rotationsachse der Welle quer und insbesondere senkrecht zu einer Rotationsachse des Antriebsmotors ist. Der Antriebsmotor läßt sich dadurch quer in ein Gehäuse einbauen, wobei dieses Gehäuse dann Griffflächen für einen Bediener bereitstellen kann. Der Verlängerungsarm läßt sich dann so anordnen, daß das Gehäuse, welches den Antriebsmotor aufnimmt, über den Verlängerungsarm beabstandet zu dem entsprechenden Gehäuse ist. Die Zugänglichkeit zu bestimmten Arbeitsbereichen wird dadurch erleichtert bzw. wird dadurch erst ermöglicht.
  • Insbesondere ist das Gehäuse, an welchem das Schwenklager angeordnet und/oder gebildet ist, mit einem Gehäuse, welches den Antriebsmotor aufweist, verbunden. Die Verbindung kann einstückig sein oder bei den Gehäusen kann es sich um getrennte Gehäuse handeln, die nachträglich verbunden werden.
  • Günstigerweise ist eine Rotationsachse des Antriebsmotors und eine Längsrichtung des Verlängerungsarms parallel oder diese sind in einem kleinen spitzen Winkel zueinander angeordnet. Dadurch läßt sich eine effektive Verlängerung als Vergrößerung des Abstands zwischen dem Werkzeug und dem Gehäuse für den Antriebsmotor erreichen.
  • Insbesondere sind ein Gehäuse, welches den Antriebsmotor aufnimmt, und der Verlängerungsarm so beabstandet, daß der Verlängerungsarm aus der mindestens einen Arbeitsstellung über das Gehäuse bringbar ist. In einer solchen Stellung des Verlängerungsarms über dem Gehäuse für den Antriebsmotor ist eine einfache Austauschbarkeit eines Riemens gewährleistet. Die Handwerkzeugmaschine läßt sich mit dem Gehäuse, welches den Antriebsmotor aufweist, auf eine Unterlage legen. Es liegt dort relativ stabil, da die schwersten Teile der Handwerkzeugmaschine in diesem Gehäuse enthalten sind. Wenn der Verlängerungsarm über dem Gehäuse liegt, dann liegt dessen Schwerpunkt über dem Schwerpunkt des Gehäuses. Es ist dadurch eine einigermaßen stabile Lage der Handwerkzeugmaschine erreicht, die den Zugriff für einen Bediener erleichtert.
  • Insbesondere ist zur Fixierung des Verlängerungsarms in der mindestens einen Arbeitsstellung eine Klemmeinrichtung vorgesehen. Diese läßt sich auf einfache Weise ausbilden. Über die Klemmeinrichtung läßt sich der Verlängerungsarm in der Arbeitsstellung halten. Durch Lösung der Klemmeinrichtung kann der Verlängerungsarm aus der Arbeitsstellung herausgeführt werden, um den Riemen zu lockern.
  • Insbesondere ist die Klemmeinrichtung an oder in der Nähe eines der Werkzeugaufnahme abgewandten Endes des Verlängerungsarms angeordnet. Dadurch ist ein einfacher Zugriff ermöglicht.
  • Günstig ist es, wenn der Verlängerungsarm ein schalenförmiges Gehäuseteil zur Aufnahme des Riemens aufweist. Dieser läßt sich dann optimiert in dem Verlängerungsarm führen und auch auf einfache Weise vor Umgebungseinflüssen schützen. Weiterhin wird ein Bediener vor dem sich bewegenden Riemen geschützt.
  • Günstig ist es, wenn der Verlängerungsarm einen Deckel aufweist. Dadurch läßt sich ein Aufnahmeraum für den Riemen abschließen. Ein Deckel kann auf einfache Weise gelöst werden.
  • Insbesondere ist der Deckel über mindestens eine Schraubenverbindung fixierbar, wobei die mindestens eine Schraubenverbindung von dem Deckel her fixierbar ist. Dadurch läßt sich auf einfache Weise der Deckel öffnen bzw. schließen, so daß ein Riemenaustausch auf einfache Weise durchführbar ist.
  • Ganz besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die mindestens eine Schraubenverbindung in einer Einsetzrichtung des Riemens fixierbar ist. Dadurch ist ein freier Zugang zum Einsetzen der Schrauben gewährleistet.
  • Die eingangs genannte Aufgabe wird bei dem oben genannten Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei schwenkbar gelagertem Verlängerungsarm mit einer Schwenkachse, welche beabstandet zu einer Rotationsachse eines Antriebsrads des Riemens ist, der Verlängerungsarm gegen das Antriebsrad verschwenkt wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren weist die bereits im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschine erläuterten Vorteile auf.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen wurden ebenfalls bereits im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschine erläutert.
  • Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschine, wobei ein Verlängerungsarm in einer Arbeitsstellung ist;
  • 2 eine Teilschnittansicht der Handwerkzeugmaschine gemäß 1;
  • 3 eine teilperspektivische Ansicht der Handwerkzeugmaschine gemäß 1, wobei eine Übertragungseinrichtung mit einem Riemen gezeigt ist;
  • 4 eine Teilschnittansicht entsprechend der 2, wobei der Verlängerungsarm aus seiner Arbeitsstellung herausgeschwenkt ist und
  • 5 eine ähnliche Ansicht wie 3 mit aus der Arbeitsstellung herausgeschwenktem Verlängerungsarm.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschine, welche in den 1 bis 5 gezeigt und dort als Ganzes mit 10 bezeichnet ist, umfaßt ein erstes Gehäuse 12, in welchem ein Antriebsmotor 14 aufgenommen ist (2 und 4).
  • Der Antriebsmotor 14 ist insbesondere ein Elektromotor. Bei der Handwerkzeugmaschine 10 handelt es sich dann um eine elektrische Handwerkzeugmaschine.
  • Der Antriebsmotor 14 ist insbesondere luftgekühlt. Das erste Gehäuse 12 weist dazu Ansaugöffnungen 16 für Luft auf.
  • An dem ersten Gehäuse 12 ist ein Betätigungselement 18 zum Einschalten des Antriebsmotors 14 angeordnet (2 und 4). Bei dem Betätigungselement 18 handelt es sich insbesondere um einen Schiebeschalter. Das erste Gehäuse 12 ist mit einer Grifffläche 20 zum Halten der Handwerkzeugmaschine 10 versehen. An der Grifffläche 20 ist die Griffestigkeit durch ein Material mit erhöhtem Reibungskoeffizienten vergrößert. Das Betätigungselement 18 liegt an oder in der Grifffläche 20.
  • Das erste Gehäuse 12 erstreckt sich in eine Längsrichtung 22 (2). Eine Rotationsachse 24 des Antriebsmotors 14 ist vorzugsweise im wesentlichen parallel oder koaxial zu dieser Längsrichtung 22.
  • An dem ersten Gehäuse 12 sitzt ein zweites Gehäuse 26. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das zweite Gehäuse 26 mit dem ersten Gehäuse 12 über mehrere Schraubverbindungen 28 verbunden. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß das erste Gehäuse 12 und das zweite Gehäuse 26 einstückig miteinander verbunden sind und insbesondere ein gemeinsames Gehäuse bilden.
  • In dem zweiten Gehäuse 26 ist eine Welle 30 drehbar gelagert. Dazu ist ein entsprechendes Drehlager 32 vorgesehen. Eine Rotationsachse 34 dieser Welle 30 liegt quer und insbesondere senkrecht zu der Rotationsachse 24 des Antriebsmotors 14.
  • An der Welle 30 sitzt drehfest ein Ritzelrad 36, welches an den Antriebsmotor 14 gekoppelt ist. Über die Motorrotation des Antriebsmotors 14 wird über das Ritzelrad 36 die Welle 30 in Rotation versetzt um die Rotationsachse 34 quer zu der Rotationsachse 24 des Antriebsmotors 14.
  • An dem zweiten Gehäuse 26 ist beweglich und insbesondere schwenkbar ein Verlängerungsarm 38 angeordnet. Das zweite Gehäuse 26 ist mindestens in einem Bereich 40, an welchem der Verlängerungsarm 38 angeordnet ist, in seiner Außengestalt zylindrisch ausgebildet. Der Verlängerungsarm 38 weist einen entsprechenden (hohl-)zylindrischen Bereich 42 auf, mit dem er auf dem Bereich 40 des zweiten Gehäuses 26 sitzt. Der hohlzylindrische Bereich 42 des Verlängerungsarms 38 bildet dadurch eine Außenwelle, über die der Verlängerungsarm 38 auf dem zweiten Gehäuse 26 drehbar bzw. schwenkbar ist. Der Bereich 40 des zweiten Gehäuses 26 und der hohlzylindrische Bereich 42 des Verlängerungsarms 38 bilden ein Schwenklager 44 mit einer Schwenkachse 46.
  • Das Schwenklager 44 ist in Richtung der Rotationsachse 34 beabstandet zu dem ersten Gehäuse 12 positioniert, so daß dieses erste Gehäuse 12 eine Verschwenkung des Verlängerungsarms 38 nicht behindert.
  • Die Schwenkachse 46 ist im wesentlichen parallel zu der Rotationsachse 34 der Welle 30 und beabstandet zu dieser. Eine typische Größenordnung des Abstands zwischen der Schwenkachse 46 und der Rotationsachse 34 liegt bei 2 mm bis 3 mm.
  • Der Verlängerungsarm 38 erstreckt sich in einer Längsrichtung 48, welche quer und insbesondere senkrecht zu der Schwenkachse 46 (und damit zu der Rotationsachse 34) liegt. Die Längsrichtung 48 kann parallel beabstandet oder in einem kleinen spitzen Winkel zu der Längsrichtung 22 des ersten Gehäuses 12 liegen.
  • An dem Verlängerungsarm ist eine Werkzeugaufnahme 50 gehalten, so daß der Verlängerungsarm 38 mit der Werkzeugaufnahme 50 einen Werkzeughalter 52 bildet.
  • Der Werkzeughalter 52 dient zum Halten eines Werkzeugs 54 (1), bei dem es sich beispielsweise um eine Trennscheibe, Frässcheibe, Polierscheibe oder Schleifscheibe handeln kann. Das Werkzeug 54 ist insbesondere rotierend angetrieben.
  • Dazu umfaßt die Werkzeugaufnahme 50 eine Welle 56 mit einer Rotationsachse 58, welche im wesentlichen parallel zu der Rotationsachse 34 der Welle 30 ist. Die Welle 56 ist in einer Arbeitsstellung 60 des Verlängerungsarms 38 (1 bis 3) in der Nähe eines distalen Endes 62 des Verlängerungsarms 38 positioniert. Ein erstes Antriebsrad 64, welches drehfest mit der Welle 30 verbunden ist, ist in dieser Arbeitsstellung 60 in der Nähe eines gegenüberliegenden proximalen Endes 66 des Verlängerungsarms 38 positioniert.
  • Die Welle 56 ist in dem Verlängerungsarm 38 über ein Drehlager 59 drehbar gelagert.
  • Die Welle 56 für das Werkzeug 54 weist eine Anlagefläche 68 auf, an die das Werkzeug 54 anlegbar ist. Das Werkzeug 54 weist insbesondere eine zentrale Öffnung auf, über welche dieses auf die Welle 56 aufsetzbar ist, wobei die Welle durch diese zentrale Öffnung hindurchtaucht. Über eine Fixierscheibe 70 (1) läßt sich dann das Werkzeug 54 an der Welle 56 drehfest und translationsfest fixieren.
  • An dem Verlängerungsarm 38 ist eine Schutzhaube 72 (1) angeordnet, welche das Werkzeug 54 teilweise umgibt. (In den 2 bis 5 ist diese Schutzhaube 72 nicht gezeigt.) Durch die Schutzhaube 72 wird das Werkzeug 74 zu dem ersten Gehäuse 12 zu (wenn der Verlängerungsarm 38 in seiner Arbeitsstellung 60 ist) teilweise abgedeckt.
  • Zur Übertragung des Motormoments des Antriebsmotors 14 von der Welle 30 in dem zweiten Gehäuse 26 auf die Werkzeugaufnahme 50 ist eine Übertragungseinrichtung 74 vorgesehen, welche mindestens teilweise in dem Verlängerungsarm 38 angeordnet ist. Der Verlängerungsarm 38 weist dazu einen ersten schalenförmig ausgebildeten Gehäuseteil 76 und einen zweiten Gehäuseteil 78 auf, wobei der zweiten Gehäuseteil 78 einen Deckel auf dem ersten Gehäuseteil 76 bildet. An dem ersten Gehäuseteil 76 ist der hohlzylindrische Bereich 42 ausgebildet, wobei diese Ausbildung insbesondere einstückig ist. In dem ersten Gehäuseteil 76 ist ein Aufnahmeraum 80 ausgebildet.
  • Der zweite Gehäuseteil 78 (der Deckel) ist an dem ersten Gehäuseteil 76 über eine Mehrzahl von Schraubverbindungen 82 fixierbar. Eine Schraubrichtung 84 liegt dabei im wesentlichen parallel zu der Rotationsachse 56 und ist auf das erste Gehäuse 12 zu gerichtet. Dadurch ist ein freier, durch das erste Gehäuse 12 nicht versperrter Zugang gewährleistet, wenn der Verlängerungsarm 38 in einer verschwenkten Stellung (4 und 5) liegt.
  • In dem Aufnahmeraum 80 des Verlängerungsarms 38 ist ein Riemen 86 und insbesondere Zahnriemen geführt. Dieser Riemen 86 ist durch das erste Antriebsrad 64 der Übertragungseinrichtung 74 angetrieben. Das erste Antriebsrad 64 ist entsprechend als Zahnrad ausgebildet.
  • Der Riemen 84 ist weiterhin an einem zweiten Antriebsrad 88 geführt, welches drehfest an der Welle 56 der Werkzeugaufnahme 50 sitzt. Über den Riemen 86 wird das Motormoment des Antriebsmotors 14 von der Welle 30 auf die Welle 56 übertragen. Dadurch wird das Werkzeug 54 über den Antriebsmotor 14, vermittelt über die Welle 30 mit dem ersten Antriebsrad 64 und dem Riemen 86 über die Welle 56 rotierend angetrieben.
  • Durch den Verlängerungsarm 38 wird der Abstand zwischen der Welle 56 und der Welle 30 vergrößert. Das Werkzeug 54 weist dadurch einen entsprechenden Abstand von dem ersten Gehäuse 12 und dem zweiten Gehäuse 26 auf. Ein solcher vergrößerter Abstand (beispielsweise verglichen gegenüber konventionellen Winkelschleifern) kann bei manchen Anwendungen den Zugang zu einem Arbeitsbereich erleichtern oder erst ermöglichen.
  • Beispielsweise läßt sich die erfindungsgemäße Handwerkzeugmaschine 10 als Kehlnahtschleifer zur Herstellung von sauberen Übergängen an engen Stellen einsetzen.
  • Der Riemen 86 sorgt für die Übertragung des Antriebsmoments über den entsprechenden Abstand. Er ist in dem Aufnahmeraum 80, welcher zwischen den beiden Gehäuseteile 76 und 78 gebildet ist, geschützt geführt.
  • Der Riemen 86 ist ein Verschleißteil, welches ausgetauscht werden muß.
  • In der Arbeitsstellung 60 ist der Verlängerungsarm 38 beispielsweise über eine Klemmeinrichtung mit einer Klemmschraube 90 drehfest und translationsfest gehalten. In dieser Arbeitsstellung 60 ist der Riemen 86 auch gespannt an dem ersten Antriebsrad 64 und dem zweiten Antriebsrad 88 gehalten.
  • Der Verlängerungsarm 38 weist dem zweiten Gehäuse 26 zugewandt eine Öffnung 92 auf, durch die die Welle 30 oder das erste Antriebsrad 64 hindurchtaucht.
  • Der Verlängerungsarm 38 ist feststellbar schwenkbar an dem zweiten Gehäuse 26 gehalten, wobei die Feststellung über die Klemmschraube 90 erfolgt. Wenn die Klemmschraube 90 gelöst wird, dann läßt sich der Verlängerungsarm aus seiner Arbeitsstellung 60 heraus um die Schwenkachse 46 schwenken (4 und 5). Beispielsweise läßt sich der Verlängerungsarm 38 in eine Schwenkstellung 94 bringen, in welcher er über dem ersten Gehäuse 12 angeordnet ist. Wenn das zweite Gehäuseteil 78 entfernt ist, weist eine offene Seite des Aufnahmeraums 80 dabei nach außen, d. h. von dem ersten Gehäuse 12 weg.
  • Der Verlängerungsarm 38 ist bezogen auf das erste Antriebsrad 64 exzentrisch an dem zweiten Gehäuse 26 gelagert, d. h. die Schwenkachse 46 ist beabstandet zu der Rotationsachse 34. In der Arbeitsstellung 60 liegt dabei die Schwenkachse 46 zwischen der Rotationsachse 24 der Welle 30 und der Rotationsachse 58 der Welle 56.
  • Wenn nun der Verlängerungsarm 38 aus der Arbeitsstellung 60 herausgeschwenkt ist, dann verringert sich aufgrund der exzentrischen Schwenklagerung des Verlängerungsarms 38 der Abstand zwischen dem ersten Antriebsrad 64 und dem zweiten Antriebsrad 88, da sich das erste Antriebsrad 64 translatorisch relativ zu dem Verlängerungsarm 38 verschiebt. (Das erste Antriebsrad 64 ist dabei translationsfest bezüglich des zweiten Gehäuses 26 und des ersten Gehäuses 12 angeordnet). Dadurch verringert sich die Spannung auf den Riemen 86, so daß dieser locker gehalten wird. In der Schwenkstellung 94 ist der Abstand zwischen dem ersten Antriebsrad 64 und dem zweiten Antriebsrad 88 minimal (während er in der Arbeitsstellung 60 maximal ist). Bei entsprechender Dimensionierung des Abstands zwischen der Rotationsachse 34 und der Schwenkachse 46 ist der Riemen 86 dann so weit entspannt, daß er problemlos in einer Richtung 96 entnommen werden kann. Die Richtung 96 ist dabei eine Gegenrichtung zu der Schraubrichtung 84. Bei entferntem zweiten Gehäuseteil 78 kann dann der Riemen 86 auf einfache Weise aus dem Verlängerungsarm 38 entnommen werden und es kann ein neuer Riemen eingesetzt werden. Das Einsetzen ist vereinfacht, da dieser nicht unter Spannung eingesetzt werden muß.
  • Anschließend wird der Aufnahmeraum 80 durch Aufsetzen des zweiten Gehäuseteils 78 geschlossen und über die Schraubverbindungen 82 das zweite Gehäuseteil mit dem ersten Gehäuseteil 76 fixiert.
  • Der Verlängerungsarm 38 wird dann von der Schwenkstellung 94 in die Arbeitsstellung 60 verschwenkt. Dabei erfolgt automatisch ein Spannen des Riemens 86 auf dem ersten Antriebsrad 64 und dem zweiten Antriebsrad 88.
  • In der zweiten Arbeitsstellung wird die Klemmschraube 90 angezogen, um den Verlängerungsarm 38 an dem zweiten Gehäuse 26 zu fixieren. Die Handwerkzeugmaschine 10 ist damit einsatzbereit.
  • Eine Aufnahme 98 für die Klemmschraube 90 ist im Bereich des proximalen Endes 66 des Verlängerungsarms 38 angeordnet. Weiterhin ist diese Aufnahme 98 vorzugsweise so angeordnet, daß sie quer zu der Rotationsachse 24 und der Rotationsachse 34 liegt. Dadurch ist insbesondere in der Arbeitsstellung 60 ein einfacher Zugriff ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß erfolgt ein Riemenaustausch dadurch, daß der Verlängerungsarm 38 um die Schwenkachse 46 aus der Arbeitsstellung 60 beispielsweise in die Schwenkstellung 94 geschwenkt wird. Durch die exzentrische Ausbildung des Schwenklagers 44 gegenüber dem ersten Antriebsrad 64 und damit gegenüber der Welle 56 wird durch die Herausbewegung aus der Arbeitsstellung 60 für eine Verkürzung des Abstands zwischen den beiden Antriebsrädern 64 und 88 gesorgt. Dies führt wiederum zu einer Entspannung des Riemens 86. Dieser kann dadurch leicht ausgetauscht werden. Bei einer Rückverschwenkung erfolgt automatisch eine Verspannung des Riemens 86 auf den Antriebsrädern 64 und 88.
  • Durch die Schraubrichtungen 84 ist ein einfacher Riemenaustausch gewährleistet. Die Handwerkzeugmaschine 10 läßt sich mit dem ersten Gehäuse 12 auf eine Unterlage auflegen. Da das erste Gehäuse 12 die schweren Maschinenteile enthält (insbesondere den Antriebsmotor 14), läßt sich dieses stabil auflegen. Die Schwenkstellung 94, bei welcher das Verlängerungselement 38 über dem ersten Gehäuse 12 liegt (4 und 5), sorgt ebenfalls für eine stabile Auflage. Der Zugriff auf den Riemen 86 ist dann vereinfacht.

Claims (31)

  1. Handwerkzeugmaschine, umfassend einen Werkzeughalter (52) mit einem Verlängerungsarm (38) und mit einer Werkzeugaufnahme (50), einen Antriebsmotor (14) für ein Werkzeug (54) und eine Übertragungseinrichtung (74) zur Übertragung des Antriebsmoments des Antriebsmotors (14) über den Verlängerungsarm (38) zur Werkzeugaufnahme (50), wobei die Übertragungseinrichtung (74) einen Riemen (86) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsarm (38) feststellbar beweglich angeordnet ist, wobei in mindestens einer Arbeitsstellung (60) des Verlängerungsarms (38) der Riemen (86) gespannt ist und in einer oder mehreren Stellungen (94) außerhalb der mindestens einen Arbeitsstellung (60) der Riemen (86) entspannt ist.
  2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsarm (38) bezüglich eines Gehäuses (12), welches den Antriebsmotor (14) aufnimmt, beweglich ist.
  3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung des Verlängerungsarms (38) aus der mindestens einen Arbeitsstellung (60) heraus die Verspannung des Riemens (86) automatisch lösbar ist.
  4. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsarm (38) schwenkbar angeordnet ist.
  5. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungseinrichtung (74) ein erstes Antriebsrad (84) aufweist, welches über den Antriebsmotor (14) angetrieben ist, und ein zweites Antriebsrad (88) aufweist, welches über den Riemen (86) angetrieben ist.
  6. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Antriebsrad (88) das Werkzeug (54) antreibt.
  7. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen (86) in der mindestens einen Arbeitsstellung (60) des Verlängerungsarms (38) gespannt an dem ersten Antriebsrad (64) und dem zweiten Antriebsrad (88) gehalten ist.
  8. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem ersten Antriebsrad (64) und dem zweiten Antriebsrad (88) durch Herausbewegung des Verlängerungsarms (38) aus der mindestens einen Arbeitsstellung (60) verkleinerbar ist.
  9. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Antriebsrad (88) translationsfest bezüglich des Verlängerungsarms (38) angeordnet ist.
  10. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Antriebsrad (64) und der Verlängerungsarm (38) relativ zueinander translationsverschieblich sind.
  11. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Antriebsrad (64) translationsfest bezüglich eines Gehäuses (12), welches den Antriebsmotor (14) aufnimmt, angeordnet ist.
  12. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rotationsachse (34) des ersten Antriebsrads (64) und eine Schwenkachse (46) des Verlängerungsarms (38) parallel beabstandet sind.
  13. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der mindestens einen Arbeitsstellung (60) die Schwenkachse (46) des Verlängerungsarms (38) zwischen der Rotationsachse (34) des ersten Antriebsrads (64) und der Rotationsachse (58) des zweiten Antriebsrads (88) liegt.
  14. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsarm (38) bezüglich des ersten Antriebsrads (64) exzentrisch gelagert ist.
  15. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsarm (38) eine Öffnung (92) aufweist, durch welche das erste Antriebsrad (64) hindurchgetaucht ist.
  16. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachse (34) des ersten Antriebsrads (64) quer zu einer Längsrichtung (48) des Verlängerungsarms (38) ist.
  17. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwenklager (44) für den Verlängerungsarm (38) an einem Gehäuse (26) angeordnet ist und/oder gebildet ist.
  18. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verlängerungsarm (38) eine Außenwelle (42) ausgebildet ist.
  19. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (26) eine Welle (30) angeordnet ist, welche an den Antriebsmotor (14) gekoppelt ist.
  20. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (30) an ein erstes Antriebsrad (64) der Übertragungseinrichtung (74) gekoppelt ist.
  21. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachse (34) der Welle (30) quer zu einer Rotationsachse (24) des Antriebsmotors (14) ist.
  22. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (26), an welchem das Schwenklager angeordnet und/oder gebildet ist, mit einem Gehäuse (12), welches den Antriebsmotor (14) aufnimmt, verbunden ist.
  23. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rotationsachse (24) des Antriebsmotors (14) und eine Längsrichtung (48) des Verlängerungsarms (38) parallel sind oder in einem kleinen spitzen Winkel zueinander liegen.
  24. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (12), welches den Antriebsmotor (14) aufnimmt, und der Verlängerungsarm (38) so beabstandet sind, daß der Verlängerungsarm (38) aus der mindestens einen Arbeitsstellung (60) heraus über das Gehäuse (12) bringbar ist.
  25. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fixierung des Verlängerungsarms (38) in der mindestens einen Arbeitsstellung (60) eine Klemmeinrichtung (90, 98) vorgesehen ist.
  26. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (90, 98) an oder in der Nähe eines der Werkzeugaufnahme (50) abgewandten Endes (66) des Verlängerungsarms (38) angeordnet ist.
  27. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsarm ein schalenförmiges Gehäuseteil (76) zur Aufnahme des Riemens (86) aufweist.
  28. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsarm (38) einen Deckel (78) aufweist.
  29. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (78) über mindestens eine Schraubverbindung (82) fixierbar ist, wobei die mindestens eine Schraubverbindung von dem Deckel (78) her fixierbar ist.
  30. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schraubverbindung (82) in einer Einsetzrichtung (84) des Riemens (86) fixierbar ist.
  31. Verfahren zum Austauschen eines Riemens einer Handwerkzeugmaschine, welche einen Verlängerungsarm aufweist, in dem zum Antrieb eines Werkzeugs der Riemen gespannt geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei schwenkbar gelagertem Verlängerungsarm mit einer Schwenkachse, welche beabstandet zu einer Rotationsachse eines Antriebsrads des Riemens ist, der Verlängerungsarm gegen das Antriebsrad verschwenkt wird.
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