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DE102004042868B4 - Elektrischer Schalter - Google Patents

Elektrischer Schalter Download PDF

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DE102004042868B4
DE102004042868B4 DE102004042868.9A DE102004042868A DE102004042868B4 DE 102004042868 B4 DE102004042868 B4 DE 102004042868B4 DE 102004042868 A DE102004042868 A DE 102004042868A DE 102004042868 B4 DE102004042868 B4 DE 102004042868B4
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entraststellung
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carrier
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Roland Neitzel
Guido Mattes
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Marquardt GmbH
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Marquardt GmbH
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    • H02B1/015Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/04Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing
    • H02B1/044Mounting through openings
    • HELECTRICITY
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Abstract

Elektrischer Schalter mit einem Gehäuse (6), mit einem Betätigungsorgan (2), mit einem am Gehäuse (6) befindlichen verrastbaren Befestigungsmittel (7) zur Anordnung des Gehäuses (6) an und/oder in einem Träger (5), wobei am Gehäuse (6) ein zwischen einer Verrast- und einer Entraststellung bewegliches Element (3) angeordnet ist, wobei das Element (3) bei dessen Bewegung in die Entraststellung das Befestigungsmittel (7) entrastet, derart daß das Gehäuse (6) vom Träger (5) lösbar ist, und wobei das bewegliche Element (3) eine Blende für das Gehäuse (6) ist, die das Betätigungsorgan (2) umgibt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter nach Patentanspruch 1.
  • Solche Schalter werden beispielsweise als Lichtschalter für ein Kraftfahrzeug verwendet.
  • Ein derartiger, beispielsweise aus der DE 71 42 911 U bekannter elektrischer Schalter besitzt ein Gehäuse, an dem ein Betätigungorgan zur manuellen Bedienung durch den Benutzer angeordnet ist. Das Betätigungorgan kann in der Art eines drehbaren Knebels ausgestaltet sein. Das Gehäuse des Schalters ist an und/oder in einem Träger, wie einer Instrumententafel, einem Armaturenbrett, einer Konsole o. dgl. im Kraftfahrzeug, angeordnet. Hierzu befinden sich am Gehäuse verrastbare Befestigungsmittel, die zur Befestigung des Schalters mit dem Träger zusammenwirken.
  • Eine Demontage des Schalters, beispielsweise um diesen bei einem Defekt aus dem Träger zu entnehmen, ist bei den üblichen Befestigungsmitteln nicht in einfacher Weise, sondern nur mit hohem Aufwand möglich. Außerdem sind die entsprechend der DE 71 42 911 U ausgestalteten Befestigungsmittel nicht funktionssicher, so daß die Gefahr besteht, daß sich der Schalter von selbst löst. Dies kann bei Erschütterungen, die während des Betriebs des Kraftfahrzeugs häufig auftreten, vorkommen.
  • Ein weiterer in einem Träger verrastend befestigbarer sowie demontierbarer Schalter ist aus der DE 44 09 460 C1 bekannt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Schalter derart auszugestalten, daß trotz zuverlässiger Befestigung dessen Demontage in einfacher Weise, insbesondere ohne die Verwendung von Zusatzwerkzeugen, möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Schalter durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Beim erfindungsgemäßen elektrischen Schalter ist am Gehäuse ein zwischen einer Verrast- und einer Entraststellung bewegliches Element angeordnet. Dieses Element entrastet bei dessen Bewegung in die Entraststellung das Befestigungsmittel, derart daß das Gehäuse vom Träger lösbar ist. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Das bewegliche Element ist erfindungsgemäß eine Blende für das Gehäuse, wobei die Blende das Betätigungsorgan umgibt. Die Blende ist dann vorteilhaft zwischen der Verrast- und der Entraststellung drehbar. Dadurch wird die im allgemeinen ohnehin vorhandene Blende als bewegliches Element mitbenutzt, so daß Teile und folglich Kosten eingespart werden. Außerdem bietet diese Ausgestaltung ein gefälliges Design für den Benutzer.
  • In einer besonders gebrauchs- und funktionssicheren Weiterbildung besteht das Befestigungsmittel aus wenigstens einem beweglich im Gehäuse angeordneten Schieber. Der Schieber ragt zur Verrastung aus dem Gehäuse heraus und ist zur Entrastung im Gehäuse versenkt. Zweckmäßigerweise ist der Schieber mittels eines elastischen Elements, beispielsweise mittels einer Druckfeder, zur Verrastung belastet.
  • Die Übertragung der Bewegung der Blende auf den Schieber zur Ent- und/oder Verrastung läßt sich mit einfachen, kostengünstigen Mitteln dadurch bewerkstelligen, daß an der Blende eine Kulisse befindlich ist sowie daß ein Nocken am Schieber in die Kulisse eingreift. Dadurch wird der Schieber bei Bewegung der Blende in die Entraststellung in das Gehäuse gegen die Kraft der Druckfeder versenkt.
  • Zur leichteren Handhabung steht die Blende während des Entrastvorgangs aus dem Träger vor, so daß der Benutzer diese gut fassen kann. Hierzu ist an der Blende ein Ansatz befindlich. Der Ansatz greift in eine am Gehäuse befindliche kulissenförmige Steuerkurve in der Art einer Schraubenlinie ein, derart daß die Blende bei Bewegung in die Entraststellung aus dem Träger herausgeführt wird.
  • Besonders bevorzugt ist eine Ausbildung des elektrischen Schalters, bei der der Schalter durch zwei federnde Rastschieber in der Aufnahme am Träger von vorne verrastet ist. Die Rastschieber sind Zusatzteile, die seitlich im Gehäuse des Schalters geführt und durch je eine Druckfeder nach außen gedrückt werden. Die Verrastung in der Aufnahme erfolgt zwischen dem Gehäuserand und den Rastschiebern. Über dem Gehäuse ist eine Blende am Schalter angebracht, die den Schalter zur Aufnahme abdeckt. Auf der Blende können Symbole aufgebracht oder ausgeleuchtet werden, die die verschiedenen Schaltstellungen des Schalters anzeigen. Innerhalb der Blende befinden sich eine Kurvenführung und zwei Nocken zur Auslenkung der Rastschieber. Wird im Demontagefall des Schalters die Blende im Uhrzeigersinn gedreht, wird durch die Kurvenführung innerhalb der Blende diese leicht angehoben, um eine eventuell entstehende Reibung zwischen der Blende und der Aufnahme zu verhindern. Gleichzeitig werden durch die Nocken innerhalb der Blende die Rastschieber in das Gehäuse gezogen und der Schalter somit entrastet. Der Schalter kann nun leicht entnommen werden.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der Schalter einerseits sicher im und/oder am Träger befestigt ist und andererseits bei Bedarf mit geringem Aufwand sowie ohne Werkzeug aus dem Träger entnehmbar ist. Insbesondere kann der Schalter mittels der Demontagehilfe durch leichtes Drehen der Blende ohne Zusatzwerkzeug entrastet und gegebenenfalls im Reparaturfall ausgetauscht werden. Hierdurch werden Zeit und Kosten eingespart.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit verschiedenen Weiterbildungen und Ausgestaltungen ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
  • 1 einen Schalter in Draufsicht, wobei das bewegliche Element in Verraststellung ist,
  • 2 den Schalter wie in 1, wobei das bewegliche Element in Entraststellung ist,
  • 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 in 1,
  • 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in 2,
  • 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in 3,
  • 6 einen Schnitt entlang der Linie 6-6 in 4,
  • 7 die Blende als Einzelteil in Richtung VII der 6 gesehen und
  • 8 schematisch die Steuerkurve im Gehäuse gemäß einem Schnitt entlang der Linie 8-8 in 5.
  • In 1 ist ein elektrischer Schalter 1 gezeigt, der als Lichtschalter für ein Kraftfahrzeug Verwendung findet. Der Schalter 1 ist in einem in 3 sichtbaren Träger 5, wie einer Instrumententafel, einem Armaturenbrett o. dgl. des Kraftfahrzeugs, eingesetzt. Bei dem Schalter 1 handelt es sich um einen Drehschalter, der ein vom Benutzer drehbares Betätigungsorgan 2 aufweist. Das Betätigungsorgan 2 ist von einer Art von Blende 3 umgeben, in der sich beleuchtbare Funktionssymbole 4 befinden.
  • Wie weiter in 3 zu sehen ist, besitzt der Schalter 1 ein Gehäuse 6. Im Gehäuse 6 befindet sich das nicht weiter gezeigte Kontaktsystem, das mittels des Betätigungsorgans 2 geschaltet wird. Zur Anordnung des Gehäuses 6 an und/oder im Träger 5 befinden sich verrastbare Befestigungsmittel 7 am Gehäuse 6. Am Gehäuse 6 ist weiterhin ein zwischen einer in 1 gezeigten Verraststellung und einer in 2 sichtbaren Entraststellung bewegliches Element 3 angeordnet, wobei das Element 3 bei dessen Bewegung in die Entraststellung die Befestigungsmittel 7 entrastet. Wie anhand von 4 zu erkennen ist, ist dadurch das Gehäuse 6 vom Träger 5 lösbar und der Schalter kann in Richtung des Pfeils 8 aus dem Träger 5 entnommen werden.
  • Zweckmäßigerweise handelt es sich bei dem beweglichen Element um die Blende 3 für das Gehäuse 6. Die Blende 3 ist, wie den 1 und 2 zu entnehmen ist, zwischen der Verrast- und der Entraststellung durch den Benutzer drehbar. Das Befestigungsmittel 7 kann aus wenigstens einem beweglich im Gehäuse 6 angeordneten Schieber bestehen. Bevorzugterweise sind im Gehäuse 6 zwei einander gegenüberliegende Schieber 7 angeordnet. Der Schieber 7 ragt zur Verrastung aus dem Gehäuse 6 heraus, wie der 3 entnommen werden kann, und ist zur Entrastung im Gehäuse 6 versenkbar, was anhand der 4 zu sehen ist. Der Schieber 7 ist mittels eines elastischen Elements, und zwar einer Druckfeder 9, in Richtung der Raststellung zur Verrastung beaufschlagt.
  • An der Blende 3 befindet sich eine Kulisse 10, wie näher in 5 zu sehen ist. Ein Nocken 11 am Schieber 7 greift in die Kulisse 10 ein. Die Kulisse 10 ist derart schräg verlaufend ausgestaltet, daß der Schieber 7 bei Bewegung der Blende 3 in die Entraststellung mittels des Nockens 11 in das Gehäuse 6 gegen die Kraft der Druckfeder 9 versenkt wird, wie in 6 zu erkennen ist.
  • Wie weiter in 7 zu sehen ist, befindet sich an der Blende 3 ein Ansatz 12. Der Ansatz 12 greift seinerseits in eine am Gehäuse 6 befindliche Steuerkurve 13 ein, die in der Art einer Schraubenlinie ausgestaltet ist. Die Blende 3 wird dann bei Bewegung in die Entraststellung aus dem Träger 5 etwas herausgeführt. Dadurch erleichtert sich die Handhabe für den Benutzer bei der Herausnahme des Gehäuses 6 aus dem Träger 5, da der Benutzer das Gehäuse 6 dann besser an der Blende 3 anfassen kann.
  • Die Erfindung läßt sich nicht nur an Lichtdrehschaltern, Bedienschaltern oder sonstigen Schaltern in Kraftfahrzeugen einsetzen, sondern auch bei sonstigen Geräten, wie Steuergeräten, Autoradios o. dgl., im Kraftfahrzeug. Desweiteren kann die Erfindung auch an einfach demontierbaren Schaltern für Schaltschränke, Steuerpulte, Werkzeugmaschinen, Haushaltsgeräte o. dgl. Verwendung finden.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    elektrischer Schalter
    2
    Betätigungsorgan
    3
    bewegliches Element/Blende
    4
    Funktionssymbol (an der Blende)
    5
    Träger
    6
    Gehäuse
    7
    Befestigungsmittel/Schieber
    8
    Pfeil (zur Entnahme des Schalters)
    9
    Druckfeder
    10
    Kulisse
    11
    Nocken (am Schieber)
    12
    Ansatz (an Blende)
    13
    Steuerkurve (am Gehäuse)

Claims (9)

  1. Elektrischer Schalter mit einem Gehäuse (6), mit einem Betätigungsorgan (2), mit einem am Gehäuse (6) befindlichen verrastbaren Befestigungsmittel (7) zur Anordnung des Gehäuses (6) an und/oder in einem Träger (5), wobei am Gehäuse (6) ein zwischen einer Verrast- und einer Entraststellung bewegliches Element (3) angeordnet ist, wobei das Element (3) bei dessen Bewegung in die Entraststellung das Befestigungsmittel (7) entrastet, derart daß das Gehäuse (6) vom Träger (5) lösbar ist, und wobei das bewegliche Element (3) eine Blende für das Gehäuse (6) ist, die das Betätigungsorgan (2) umgibt.
  2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (3) zwischen der Verrast- und der Entraststellung drehbar ist.
  3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel (7) aus wenigstens einem beweglich im Gehäuse (6) angeordneten Schieber besteht.
  4. Elektrischer Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) zur Verrastung aus dem Gehäuse (6) herausragt sowie zur Entrastung im Gehäuse (6) versenkt ist.
  5. Elektrischer Schalter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) mittels eines elastischen Elements zur Verrastung belastet ist.
  6. Elektrischer Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem elastischen Element um eine Druckfeder (9) handelt.
  7. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Blende (3) eine Kulisse (10) befindlich ist, und daß ein Nocken (11) am Schieber (7) in die Kulisse (10) eingreift, derart daß der Schieber (7) bei Bewegung der Blende (3) in die Entraststellung in das Gehäuse (6) gegen die Kraft der Druckfeder (9) versenkt wird.
  8. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Blende (3) ein Ansatz (12) befindlich ist, und daß der Ansatz (12) in eine am Gehäuse (6) befindliche Steuerkurve (13) eingreift, derart daß die Blende (3) bei Bewegung in die Entraststellung aus dem Träger (5) herausgeführt wird.
  9. Elektrischer Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Steuerkurve (13) um eine Schraubenlinie handelt.
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