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DE102004042216A1 - Selbsthaltende Schlauchfassung zur Befestigung eines Seilzuges an einem Widerlager - Google Patents

Selbsthaltende Schlauchfassung zur Befestigung eines Seilzuges an einem Widerlager Download PDF

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DE102004042216A1
DE102004042216A1 DE200410042216 DE102004042216A DE102004042216A1 DE 102004042216 A1 DE102004042216 A1 DE 102004042216A1 DE 200410042216 DE200410042216 DE 200410042216 DE 102004042216 A DE102004042216 A DE 102004042216A DE 102004042216 A1 DE102004042216 A1 DE 102004042216A1
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Abstract

Es wird eine selbsthaltende Schlauchfassung (10) zur Befestigung eines bevorzugt in einem Mantel oder Schlauch geführten Seilzuges an einem Widerlager (12) beschrieben, wobei die Schlauchfassung (10) in eine Durchbrechung oder Aufnahme des Widerlagers (12) mittels mehrerer, sich mit ihren freien Enden an einer ersten Wand (16) des Widerlagers (12) abstütenden Federarme (18) befestigbar ist. Die Schlauchfassung (10) weist einen Ring (20) auf, der sich an einer zweiten Wand (22) des Widerlagers (12) abstützt. Weiterhin ist ein Federring (24) vorgesehen, der eine Hülse (26) mit den nach außen elastisch vorgespannten angeformten Federarmen (18) aufweist, wobei Ring (20) und Hülse miteinander verbunden sind. Die mehreren Federarme (18) sind über einen dem freien Ende (14) abgewandten fußseitigen Abschnitt (28) von einem Anschlagring (30) radial umfasst beziehungsweise übergriffen (Figur 5).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine selbsthaltende Schlauchfassung zur Befestigung eines bevorzugt in einem Mantel oder Schlauch geführten Seilzuges an einem Widerlager, wobei die Schlauchfassung in eine Durchbrechung oder Aufnahme des Widerlagers mittels mehrerer, sich mit ihren freien Enden an einer ersten Wand des Widerlagers abstützenden Federarme befestigbar ist, die Schlauchfassung einen Ring aufweist, der sich an einer zweiten Wand des Widerlagers abstützt, und mit einem Federring, der eine Hülse mit den nach außen elastisch vorgespannten, bevorzugt einstückig angeformten, Federarmen aufweist, wobei Ring und Hülse miteinander verbunden sind.
  • Eine derartige selbsthaltende Verankerung für ein aus Seele und Mantel bestehendes Kabel in einer Wandöffnung ist beispielsweise aus der DE 28 21 374 A1 bekannt. Dabei sind an einer Innenhülse an ihrem einen, vor der Wand gelegenen Ende radial nach außen abstehende Abstützmittel und am anderen, hinter der Wand gelegenen Ende innere Anschlagmittel für das Ende des Kabelmantels ausgebildet. Eine die Innenhülse konzentrisch umgebende Außenhülse liegt mit radial nach außen ragenden Abstützmitteln, welche an einen vor der Wand gelegenen Ende der Außenhülse vorgesehenen sind, an den Abstützmitteln der Innenhülse an. Die Außenhülse ist konzentrisch von einem ringförmigen Kragen umgeben, der mit seinem einen, der Wand abgekehrten Ende an den Abstützmitteln der Außenhülse anliegt. Die Außenhülse weist am Umfang ihres den Abstützmitteln abgekehrten, hinter der Wand gelegenen Teils mehrere einstückig mit ihr verbundene, in gegenseitigen Abständen gelegene, elastisch nach auswärts vorgespannte Klauen auf, deren Enden um die Dicke der die Verankerung aufnehmenden Wand von dem gegenüberliegenden, der Wand zugekehrten Enden des Kragens entfernt sind. Bei dieser bekannten Schlauchfassung besteht das Problem, dass die vorgespannten Klauen sehr stark belastet werden können, da diese zur Erzeugung der Haltekraft praktisch ausschließlich verwendet werden und beispielsweise im rauhen Kraftfahrzeugbetrieb zur Ermüdungserscheinungen tendieren. Weiterhin ist die bekannte Schlauchfassung im wesentlichen aus diversen Metallteilen hergestellt, die nur aufwendig herstellbar und montierbar sind.
  • Weitere Schlauchfassungen dieser oder ähnlicher Art sind aus der US 2,869,905 , US 3,221,572 , US 3,366,405 oder US 3,415,549 bekannt.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Schlauchfassung mit den eingangs genannten Merkmalen dahingehend weiterzubilden, dass die vorgespannten Klauen beziehungsweise elastisch vorgespannten Federarme nur geringfügig belastet werden, so dass eine Übertragung von hohen Kräften ermöglicht ist und auch die Lebensdauer der Schlauchfassung vergrößert wird. Gemäß einem Nebenaspekt der Erfindung soll die erfindungsgemäße Schlauchfassung einfach und kostengünstig herstellbar sein.
  • Erfindung und vorteilhafte Wirkungen
  • Die Hauptaufgabe der Erfindung wird bei der selbsthaltenden Schlauchfassung mit den eingangs genannten Merkmalen im wesentlichen dadurch gelöst, dass die mehreren Federarme über einen dem freien Ende abgewandten fußseitigen Abschnitt von einem Anschlagring radial umfasst sind.
  • Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Schlauchfassung besteht u. a. darin, dass die Federarme in Belastungsrichtung nur geringe Belastungskräfte aufzunehmen haben, da ein Großteil der auf die Schlauchfassung wirkenden Kräfte von dem Anschlagring aufgenommen wird. So wurde beispielsweise an Mustern gemessen, dass die Federarme lediglich 10%, der Anschlagring jedoch 90% der auftretenden Kräfte aufnimmt. Durch die Federarme des Federringes wird die Schlauchfassung in dem Widerlager beziehungsweise der Aufnahme des Widerlagers gehalten. Wird die Schlauchfassung nun belastet, so wird ein Großteil der auftretenden Kräfte von dem Anschlagring aufgenommen. Hierdurch werden die Federarme verhältnismäßig gering belastet, was die Übertragung von hohen Kräften ermöglicht. Die Stabilität der erfindungsgemäßen Schlauchfassung ist u. a. darauf zurückzuführen, dass die äquidistant am Federring vorgesehenen Federarme insgesamt von dem geschlossenen Anschlagring überfasst oder übergriffen werden, wodurch die besondere Stabilität der Anordnung herbeigeführt wird.
  • Eine besondere Ausgestaltung der Erfindung besteht u. a. darin, dass der Anschlagring einer Stufe der Außenkontur der Federarme anliegt. Dabei sind die Federarme unterhalb der Stufe in Richtung des Widerlagers erheblich massiver ausgebildet als im Umfassungsbereich des Anschlagringes, in dem die Federarme beispielsweise nur ein 1/4 bis 1/8 der Dicke aufweisen. Das Profil des Anschlagringes ist demgegenüber erheblich stärker ausgebildet, so dass der Federarm unter Berücksichtigung des aufgesetzten Anschlagringes über seine freie Länge ein im wesentlichen konstantes Profil besitzt.
  • Von Vorteil besitzt die Hülse eine im wesentlichen geschlossene Umfangswandung, welche weg vom Widerlager wenigstens abschnittsweise trichterförmig nach außen geneigt ist, wodurch die Aufnahme beziehungsweise das Einführen beispielsweise eines Schlauches oder Mantels des Seilzuges erleichtert wird. Im übrigen kann der Mantel in unterschiedlichen Winkellagen aus der Hülse geführt werden, was die Flexibilität der Anordnung erhöht.
  • Von Vorteil sind die Federarme am fußseitigen Abschnitt einem freien Endabschnitt der äußeren Umfangswandung der Hülse einstückig angeformt. Dabei bietet es sich an, den Federring als Spritzgussteil zu fertigen.
  • Von Vorteil weist der Federring zwischen zehn und achtzehn, über den Umfang im wesentlichen gleich verteilt angeordnete Federarme auf, welche in der Montageposition der Schlauchfassung von der äußeren Umfangswandung der Hülse beabstandet sind. Durch den Einsatz einer Vielzahl von Federarmen wird die Belastung jedes einzelnen Federarmes weiter reduziert.
  • Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Abschnitt der Federarme im Bereich des freien Endes verdickt und winklig radial nach außen geneigt ist. Aufgrund der Verdickung weisen die Federarme auch außerhalb des vom Anschlagring überfassten Abschnitts eine ausreichende Stabilität auf. Die nach außen gerichtete Neigung sorgt dafür, dass die Schlauchfassung einfach in die Durchbrechung oder Aufnahme des Widerlager eingeclipst werden kann, da durch diese Neigung eine Anlaufschräge der Federarme gebildet wird, die die Federarme beim Eindrücken der Schlauchfassung in die Aufnahme des Widerlagers federelastisch radial nach innen einschwenken lässt, wobei in der Endposition der Schlauchfassung in dem Widerlager diese Federarme aufgrund ihrer elastischen Vorspannung wieder radial nach außen federn und sich an der ersten Wand des Widerlagers abstützten. Das Widerlager ist dann zwischen dem Ring und den Federarmen sozusagen eingeklemmt.
  • Dabei ist es durchaus möglich, zwischen dem Widerlager und der Schlauchfassung eine Vorspannung zu erzeugen, welche dafür sorgt, dass Klappergeräusche vermieden werden. Auch besteht die Möglichkeit, dass die Vorspannung durch eine spezielle Ausbildung nur eines Teils der Federarme erzeugt wird.
  • Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass das freie Ende der Federarme eine konvex nach außen gekrümmte, ballige Verdickung besitzt. Aufgrund dieser besondere Geometrie der Kontaktflächen der Federarme in Kombination mit dem Widerlager wird in den Federelementen bei Krafteinwirkung beziehungsweise Belastung ein radial nach außen wirkender Kraftanteil erzeugt, der einem Lösen der Federarme entgegenwirkt, da die Federarme zum Lösen der selbsthaltenden Schlauchfassung radial einwärts zu verschwenken sind.
  • Des weiteren ist es von Vorteil, dass der Ring als Zentrierring ausgebildet ist und mit einem stutzenartigen Ansatz in die Durchbrechung oder Aufnahme des Widerlagers eingreift. Dabei ist der stutzenartige Ansatz in seinen Außenabmessungen der Durchbrechung oder Aufnahme des Widerlagers angepasst, so dass für einen sicheren Sitz der Schlauchfassung am Widerlager gesorgt ist.
  • Weiterhin bietet es sich an, dass dem Ring am freien, dem Widerlager abgewandten Endabschnitt ein Abschlussring aufsitzt, der einen nach innen gerichteten Kragen aufweist. Beispielsweise kann dieser Kragen dazu dienen, den Mantel oder Schlauch des Seilzuges abzustützen.
  • Von besonderem Vorteil sind der Federring und/oder der Ring und/oder der Anschlagring sowie ggf. auch der Abschlussring als Kunststoffspritzgussteil ausgebildet. Aufgrund dieser Maßnahme wird die Fertigung der selbsthaltenden Schlauchfassung erheblich vereinfacht.
  • Dabei bietet es sich an, dass die Bauteile der Schlauchfassung mittels Kleben oder Verpressen, bevorzugt unlösbar, miteinander verbunden sind.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Schlauchfassung in Kombination mit einem eine Aufnahme oder Durchbrechung aufweisenden Widerlager, wobei das Widerlager im Randbereich der Durchbrechung eine Fase aufweist. Die Fase ist in ihrer Geometrie beziehungsweise in ihrem Profil derart ausgebildet, dass sie die sich in diesem Bereich an dem Widerlager abstützenden Federarme bei Krafteinwirkung radial nach außen zu verschwenken trachtet. Aufgrund dieser Maßnahme ist ein sehr sicherer und dauerhafter Halt der Schlauchfassung am Widerlager gewährleistet.
  • Bevorzugt besitzt die Fase im Profil eine mit einer balligen Verdickung am freien Ende des Federarms korrespondierende Krümmung.
  • Auch ist es vorgesehen, dass der Federarm mit einem radial außen liegenden Teilabschnitt einer balligen Verdickung dem Widerlager oder auch der Fase anliegt.
  • Ganz allgemein besteht der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung in folgenden Maßnahmen:
    Eine selbsthaltende Schlauchfassung dient zur Befestigung eines Seilzuges an einem Widerlager. Dabei wird die Schlauchfassung am Widerlager durch selbstsichernde Elemente gehalten. Es ist ein weiteres Teil vorgesehen, z.B. ein Anschlag- oder Verstärkungsring, welcher einen Großteil der übertragenden Kraft aufnimmt und infolge dessen die selbstsichernden Elemente entlastet.
  • Bevorzugt besitzt die Aufnahme oder Durchbrechung des Widerlagers eine Schlitzung oder Aussparung, die sich hin bis zu einem Außenrand des Widerlagers erstreckt. Aufgrund dieser Maßnahme ist es möglich, dass der Seilzug nicht durch die Aussparung oder Aufnahme des Widerlagers gefädelt werden muß, sondern seitlich über die bis zum Rand des Widerlagers reichende Schlitzung oder Aussparung in die Durchbrechung oder Aufnahme eingebracht werden kann.
  • Ausführungsbeispiele
  • Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
  • Es zeigen:
  • 1 ein Ausführungsbeispiel der selbsthaltenden Schlauchfassung in perspektivischer Ansicht an einem Widerlager mit einer Durchbrechung,
  • 2 die Schlauchfassung gemäß 1, jedoch eingesetzt in ein Widerlager, wobei die Aufnahme oder Durchbrechung über eine Schlitzung oder Aussparung mit dem Außenrand des Widerlagers verbunden ist,
  • 3 das Ausführungsbeispiel gemäß 2 in Seitenansicht,
  • 4 das Ausführungsbeispiel gemäß 1 in Seitenansicht, wobei zur Verdeutlichung des Innenaufbaus ein 90°-Segment der im wesentlichen rotationssymmetrisch aufgebauten Schlauchfassung herausgeschnitten dargestellt ist, und
  • 5 eine vergrößerte Darstellung der Schnittfläche der 4.
  • Die in den Figuren dargestellte selbsthaltende Schlauchfassung dient zur Befestigung eines bevorzugt in einem Mantel oder Schlauch geführten Seilzuges an einem Widerlager 12 und kommt bevorzugt bei Kraftfahrzeugen zur Arretierung an Schalt- oder Wählzügen an Widerlagern zur Anwendung. Insbesondere eignet sich diese Schlauchfassung zur rotationssymmetrischen Anbindung an dem Widerlager. Auch kann die erfindungsgemäße Schlauchfassung für geschlossene Durchbrüche, beispielsweise Bohrungen, sowie geöffnete, beispielsweise U-förmige, Aufnahmen am Widerlager eingesetzt werden.
  • Neben der Verwendung einer derartigen Schlauchfassung bei Schalt- oder Wählzügen können auch andere Bauteile mit diesem Prinzip in beliebigen, dünnwandigen Widerlagern befestigt werden. Eine Beschränkung auf kreisrunde Querschnitte ist nicht erforderlich. Beispielsweise kann dieses Prinzip auch bei Kugelpfannen eingesetzt werden.
  • Die Schlauchfassung 10 ist in einer Durchbrechung oder Aufnahme des Widerlagers 12 mittels mehrerer, sich mit ihren freien Enden 14 an einer ersten Wand 16 des Widerlagers 12 abstützenden Federarmen 18 befestigbar. Die Schlauchfassung 10 weist einen Ring 20 auf, der sich an einer zweiten Wand 22 des Widerlagers 12 abstützt. Im Ausführungsbeispiel sind die erste Wand 16 und die zweite Wand 22 des Widerlagers im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet, was jedoch nicht zwingend erforderlich ist. Weiterhin ist ein Federring 24 vorgesehen, der eine Hülse 26 mit den nach außen elastisch vorgespannten, bevorzugt einstückig angeformten Federarmen 18 aufweist, wobei der Ring 20 und die Hülse 26 miteinander verbunden sind.
  • Die mehreren Federarme 18 sind über einen dem freien Ende 14 abgewandten fußseitigen Abschnitt 28 von einem Anschlagring 30 radial umfasst beziehungsweise übergriffen. Dabei liegt der Anschlagring 30 einer Stufe 32 der Außenkontur der Federarme 18 an. Der Querschnitt des Federarms 18 in Verbindung mit dem teilweise übgreifenden Anschlagring 30 ist insbesondere 5 deutlich zu entnehmen. Insbesondere 5 verdeutlicht, dass der dünn und damit verformbare Abschnitt des Federarms 18 vollständig von dem Anschlagring 30 umschlossen beziehungsweise übergriffen ist. Nur der massiv ausgebildete, nicht verformbare und wesentlich stabilere Abschnitt des Federarms 18 (Bereich der Verdickung 36) steht über den Anschlagring 30 hinaus. Aufgrund dieser Anordnung schützt der Anschlagring 30 den verformbaren, sensiblen Bereich des Federarms 18, da ein Großteil der auf die Schlauchfassung 10 wirkenden Kräfte von dem Anschlagring 30 übertragen wird.
  • Die Hülse 26 besitzt eine im wesentlichen geschlossene Umfangswandung, welche weg vom Widerlager 12 wenigstens abschnittsweise trichterförmig nach außen geneigt ist. Die Federarme 18 sind am fußseitigen Abschnitt 28 einem freien Endabschnitt 34 der äußeren Umfangswandung der Hülse 26 einstückig angeformt.
  • Der Federring 24 weist, wie insbesondere den 1 und 2 zu entnehmen ist, zwischen zehn und achtzehn, über den Umfang im wesentlichen gleich verteilt angeordnete Federarme 18 auf, welche in der Montageposition der Schlauchfassung 10 von der äußeren Umfangswandung der Hülse 26 beabstandet sind. Aufgrund dieser Maßnahme lassen sich die Federarme 18 zum Zwecke des Lösens der Schlauchfassung von dem Widerlager aufgrund äußerer Einwirkung von Demontagemitteln wieder radial nach innen schwenken, so dass, wie aus 5 ersichtlich ist, die Schlauchfassung 10 nach unten durch die Durchbrechung oder Aufnahme des Widerlagers 12 geführt und somit gelöst werden kann.
  • Auch ist den 4 und 5 zu entnehmen, dass der Abschnitt der Federarme 18 im Bereich des freien Endes 14 verdickt ist und eine winklig radial nach außen gerichtete Neigung der Außenkontur aufweist. Die Innenkontur des Federarms 18 in diesem Bereich ist im wesentlichen bogenförmig ausgebildet. Dabei besitzt das freie Ende 14 der Federarme 18 eine konvexe, nach außen gerichtete ballige Verdickung 36.
  • Der Ring 20 ist bevorzugt als Zentrierring ausgebildet und greift mit einem stutzenartigen Ansatz 38 in die Durchbrechung oder Aufnahme des Widerlagers 12 ein. Dem Ring 20 ist am freien Endabschnitt 40 ein Abschlussring 42 aufgesetzt, der inen nach innen gerichtete Kragen aufweist. Bevorzugt greifen der Abschlussring 42 und der Ring 20 im Bereich der Kontaktflächen stufenartig ineinander.
  • Der Federring 24 und/oder der Ring 20 und/oder der Anschlagring 30 sowie ggf. der Abschlussring 42 sind als Kunststoff-Spritzgußteile ausgebildet, wobei diese Bauteile der Schlauchfassung 10, beispielsweise mittels Kleben oder Verpressen oder dergleichen Fügemaßnahmen, bevorzugt unlösbar miteinander verbunden sind.
  • Weiterhin ist den 4 und 5 auch eine Schlauchfassung 10 in Kombination mit einem die Aufnahme oder Durchbrechung aufweisenden Widerlager 12 zu entnehmen, wobei das Widerlager 12 im Randbereich der Durchbrechung eine Fase 46 aufweist, an der sich die Federarme 18 im Bereich der balligen Verdickung 36 zumindest teilweise über die radiale Erstreckung dieser balligen Verdickung 36 abstützen. Die Fase 46 ist im Profil der balligen Verdickung 36 am freien Ende 14 des Federarms 18 angepasst und weist eine entsprechende, korrespondierende Krümmung auf. Dabei liegt der Federarm 18 im Montageszustand der Schlauchfassung 10 mit einem radial außen liegenden Teilabschnitt 48 der balligen Verdickung 36 dem Widerlager 12 oder auch der Fase 46 an.
  • Wie aus einem Vergleich der 1 und 2 ersichtlich ist, kann es sich anbieten, dass die Aufnahme oder Durchbrechung des Widerlagers 12 über eine Schlitzung oder dergleichen Aussparung 50 gemäß 2 mit einem Außenrand 52 des Widerlagers 12 verbunden ist.
  • 10
    Schlauchfassung
    12
    Widerlager
    14
    freies Ende
    16
    erste Wand
    18
    Federarm
    20
    Ring
    22
    zweite Wand
    24
    Federring
    26
    Hülse
    28
    fußseitiger Abschnitt
    30
    Anschlagring
    32
    Stufe
    34
    freier Endabschnitt
    36
    Verdickung
    38
    Ansatz
    40
    freier Endabschnitt
    42
    Abschlussring
    44
    Kragen
    46
    Fase
    48
    Teilabschnitt
    50
    Aussparung
    52
    Außenrand

Claims (16)

  1. Selbsthaltende Schlauchfassung (10) zur Befestigung eines bevorzugt in einem Mantel oder Schlauch geführten Seilzuges an einem Widerlager (12), wobei die Schlauchfassung (10) in eine Durchbrechung oder Aufnahme des Widerlagers (12) mittels mehrerer, sich mit ihren freien Enden an einer ersten Wand (16) des Widerlagers (12) abstützenden Federarme (18) befestigbar ist, die Schlauchfassung (10) einen Ring (20) aufweist, der sich an einer zweiten Wand (22) des Widerlagers (12) abstützt, und mit einem Federring (29), der eine Hülse (26) mit den nach außen elastisch vorgespannten, bevorzugt einstückig angeformten Federarmen (18) aufweist, wobei Ring (20) und Hülse (26) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Federarme (18) über einen dem freien Ende (14) abgewandten fußseitigen Abschnitt (28) von einem Anschlagring (30) radial umfasst beziehungsweise übergriffen sind.
  2. Schlauchfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagring (30) einer Stufe (32) der Außenkontur der Federarme (18) anliegt.
  3. Schlauchfassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse eine im wesentlichen geschlossene Umfangswandung, welche weg vom Widerlager (12) wenigstens abschnittsweise, insbesondere trichterförmig, nach außen geneigt ist.
  4. Schlauchfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federarme (18) am fußseitigen Abschnitt (28) einem freien Endabschnitt (34) der äußeren Umfangswandung der Hülse (26) einstückig angeformt sind.
  5. Schlauchfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Federring (24) zwischen zehn und achtzehn, über den Umfang im wesentlichen gleich verteilt angeordnete Federarme (18) aufweist, welche in der Montageposition der Schlauchfassung (10) von der äußeren Umfangswandung der Hülse (26) beabstandet sind.
  6. Schlauchfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt der Federarme (18) in Bereich des freien Endes (14) verdickt und winklig radial nach außen geneigt ist.
  7. Schlauchfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (14) der Federarme (18) konvexe, ballige Verdickung (36) besitzt.
  8. Schlauchfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (20) als Zentrierring ausgebildet ist und mit einem stutzenartigen Ansatz (38) in die Durchbrechung oder Aufnahme des Widerlagers (12) eingreift.
  9. Schlauchfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ring (20) am freien Endabschnitt (40) ein Abschlussring (42) aufsitzt, der einen nach innen gerichteten Kragen (44) aufweist.
  10. Schlauchfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Federring (24) und/oder der Ring (20) und/oder der Anschlagring (30) sowie ggf. auch der Abschlussring (42) als Kunststoffspritzgussteile ausgebildet sind.
  11. Schlauchfassung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile der Schlauchfassung (10) mittels Kleben oder Verpressen, bevorzugt unlösbar, miteinander verbunden sind.
  12. Schlauchfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche in Kombination mit einem eine Aufnahme oder Durchbrechung aufweisenden Widerlager (12), dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (12) im Randbereich der Durchbrechung eine Fase (46) aufweist.
  13. Schlauchfassung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Fase (46) im Profil eine mit einer balligen Verdickung (36) am freien Ende (14) des Federarms (18) korrespondierende Krümmung aufweist.
  14. Schlauchfassung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Federarm (18) mit einem radial außen liegenden Teilabschnitt (48) einer balligen Verdickung (36) dem Widerlager oder der Fase (46) anliegt.
  15. Schlauchfassung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme oder Durchbrechung des Widerlagers (12) über eine Schlitzung oder dergleichen Aussparung (50) mit einem Außenrand (52) des Widerlagers (12) verbunden ist.
  16. Selbsthaltende Schlauchfassung (10) zur Befestigung eines bevorzugt in einem Mantel oder Schlauch geführten Seilzuges an einem Widerlager (12), wobei die Schlauchfassung (10) an dem Widerlager (12) durch selbstsichernde Elemente, wie z. B. Federarme (18) oder Rastelemente, gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlauchfassung (10) mindestens ein weiteres Teil, wie z. B. einen Anschlagring (30), aufweist, welches einen Großteil der übertragenen Kraft aufnimmt und dadurch die selbstsichernden Elemente (18) entlastet.
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