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DE102004040773B3 - Halbleiterschaltgeräte mit Temeratursensor - Google Patents

Halbleiterschaltgeräte mit Temeratursensor Download PDF

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DE102004040773B3
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Walter Apfelbacher
Norbert Reichenbach
Johann Seitz
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • H10W40/00
    • H10W40/255
    • H10W70/60

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  • Cooling Or The Like Of Semiconductors Or Solid State Devices (AREA)
  • Power Conversion In General (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Halbleiterschaltgerät (1) mit einem in Planar-Technologie ausgeführten Leistungshalbleitermodul (10). Das Leistungshalbleitermodul (10) weist dabei ein Basissubstrat aus Keramikbasis (110) mit zumindest einer darauf aufgebrachten Kupferschicht (130) und zumindest ein an einer Oberfläche (131) der Kupferschicht (130) angebrachtes Leistungshalbleiterbauelement (140) und eine zumindest auf einer freien Oberfläche (131') der Kupferschicht (130) und einer freien Oberfläche (140') des Leistungshalbleiterbauelementes (140) auflaminierte Isolierfolie (150) auf. In einem Bereich (151') der auflaminierten Isolierfolie (150), der durch die Oberfläche (131) der Kupferschicht (130) bestimmt ist, ist ein Temperaturmesssensor (20) an der der Kupferschicht (130) abgewandten Oberfläche (151) der Isolierfolie (150) angebracht.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Halbleiterschaltgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Halbleiterschaltgeräte kommen dann zur Anwendung, wenn es darum geht, bei Betriebsspannungen von einigen hundert Volt, Ströme von mehreren zehn Ampere häufig und nahezu geräuschlos zu schalten. Die in solchen Halbleiterschaltgeräten eingesetzten Leistungshalbleitermodule, wie zum Beispiel Thyristormodule oder IGBT-Module, sind sehr robust und weisen daher eine sehr hohe Lebensdauer auf.
  • Jedes Halbleiterschaltgerät ist für einen bestimmten Betriebsspannungsbereich und Strombereich spezifiziert. Um diese elektrischen Spezifikationen auch bei hohen Schalthäufigkeiten einhalten zu können, muss die, während des Schaltens im Leistungshalbleitermodul, entstehende Wärme abgeführt werden. Über entsprechend dimensionierte Kühlkörper wird die Wärme abgeführt und damit eine wesentliche Temperaturerhöhung im Thyristormodul vermieden. Dadurch können die, für das Halbleiterschaltgerät festgelegten, Spezifikationen eingehalten werden, so dass dessen sicherer Betrieb gewährleistet ist.
  • Zur Erfassung der Temperatur sind in Halbleiterschaltgeräten zudem Temperaturmesssensoren vorgesehen. Temperaturerhöhungen in Größenordnungen, welche die festgelegten elektrischen Spezifikationen des Halbleiterschaltgerätes einschränken, können so erkannt werden. Um entsprechend schnell auf eine Temperaturerhöhung reagieren zu können, muss die Temperaturmessung möglichst präzise, das heißt genau und zeitnah erfolgen. Zu große Abstände zwischen dem Ort der Temperaturentstehung, hier in aller Regel der Sperrschicht des Leistungshalbleitermoduls, und dem Ort des Temperaturmesssensors haben einen großen Wärmeübergangswiderstand zur Folge. Die daraus resultierende hohe Zeitkonstante wirkt sich negativ auf eine zeitnahe Auswertung des vom Temperaturmesssensor ermittelten Messsignals aus. Um die Sperrschichttemperatur zeitnah zu erfassen, muss der Temperaturmesssensor unmittelbar und damit potentialgebunden am Leistungshalbleiter angebracht werden Das kann aber dazu führen, dass aufgrund der, an dem Leistungshalbleitermodul vorhandenen, hohen Spannungspotentiale das Messsignal mit Störsignalen beaufschlagt und damit die Auswertung des Messsignals erschwert wird.
  • Derzeit werden Leistungshalbleitermodule in Halbleiterschaltgeräte im Wesentlichen mittels der so genannten Bonding-Technologie aufgebaut. Alternativ dazu kann ein solches Leistungshalbleitermodul auch mittels so genannter Planar-Technologie aufgebaut werden. Solch ein planarer Aufbau ist beispielsweise aus der WO 03/030247 A2 bekannt. Dabei werden auf ein Basissubstrat, das aus einer Keramikbasis mit beidseitig aufgebrachten Kupferschichten besteht, Halbleiterbauelemente aufgebracht. Über weitere auf die Oberfläche aufgebrachte Schichten aus elektrisch isolierenden und elektrisch leitenden Materialien werden die Halbleiterbauelemente dann flächig und ohne zusätzliche Drähte kontaktiert. Durch die Verwendung solcher in Planar-Technologie ausgeführter Leistungshalbleitermodule können so in Zukunft Halbleiterschaltgeräte einfacher und kompakter hergestellt werden. Aber auch hier besteht das Bedürfnis, zur Einhaltung der, für das Halbleiterschaltgerät festgelegten elektrischen Spezifikationen eine möglichst präzise Temperaturmessung durchzuführen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, ein Halbleiterschaltgerät mit einem in Planar-Technologie ausgeführten Leistungshalbleitermodul bereitzustellen, das eine möglichst präzise Temperaturmessung ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Halbleiterschaltgerät mit einem in Planar-Technologie ausgeführten Leistungshalb leitermodul, wobei das Leistungshalbleitermodul ein Basissubstrat, bestehend aus Keramikbasis mit zumindest einer darauf aufgebrachten Kupferschicht, und zumindest ein, an einer Oberfläche der Kupferschicht angebrachtes, Leistungshalbleiterbauelement, und eine, zumindest auf einer freien Oberfläche der Kupferschicht und einer freien Oberfläche des Leistungshalbleiterbauelementes, auflaminierte Isolierfolie aufweist, bei dem in einem Bereich der auflaminierten Isolierfolie, der die Oberfläche der Kupferschicht umfasst, ein Temperaturmesssensor an der, der Kupferschicht abgewandten, Oberfläche der Isolierfolie angebracht ist.
  • Somit ist der Temperaturmesssensor unmittelbar am, das heißt auf oder direkt neben dem Leistungshalbleiterbauelement und damit nahe der Wärmequelle angebracht. Durch diese Anordnung und die durch die Isolierfolie bewirkte Potentialtrennung zwischen Temperaturmesssensor und Leistungshalbleiterbauelement ist eine präzise Temperaturmessung möglich.
  • Die durch die elektrisch isolierende Isolierfolie bewirkte galvanische Trennung und die damit erreichte Potentialtrennung zwischen Leistungshalbleitermodulchip und Temperaturmesssensor ermöglicht eine potentialfreie Temperaturmessung. Aufwendige Messschaltungen zum Filtern von, das Temperaturmesssignal beeinflussenden, Spannungspotentialen des Schaltkreises können so vermieden werden.
  • Ist der Temperaturmesssensor innerhalb des Bereichs an der Stelle angebracht, die genau dem Ort des Leistungshalbleiterbauelementes entspricht, so ist der Temperaturmesssensor nur durch die Isolierfolie von der zu messenden Wärmequelle, hier der Sperrschicht des Leistungshalbleitermoduls, getrennt. Der Wärmeübergangswiderstand zwischen dem Ort der zu messenden Temperatur und dem Temperaturmesssensor ist somit im Wesentlichen nur durch die Isolierfolie bestimmt und damit weitestgehend reduziert. Aufgrund der dadurch resultierenden, relativ kleinen Zeitkonstante ist eine besonders zeitnahe und präzise Messung der Temperatur der Sperrschicht möglich. Eine möglicherweise auftretende Temperaturerhöhung in der Sperrschicht, welche die Spezifikationen des Halbleiterschaltgerätes beeinflussen könnte, kann so bestmöglichst erkannt werden.
  • In der Regel wird es aber ausreichen, wenn der Temperaturmesssensor unmittelbar am Leistungshalbleiterbauelement und damit nahe der Wärmequelle angebracht ist. So ist bereits dann, wenn der Temperaturmesssensor direkt neben dem Leistungshalbleiterbauelement, auf der freien Oberfläche der Kupferschicht, das heißt dem Teil der Oberfläche der Kupferschicht, die nicht vom darauf aufgebrachten Leistungshalbleiterbauelement belegt ist, angebracht ist, eine präzise Temperaturmessung möglich. Durch die direkte Verbindung des Leistungshalbleiterbauelementes mit der Kupferschicht wird nämlich die im Leistungshalbleiterbauelement erzeugte Wärme auch an diese Kupferschicht übertragen, und kann somit auch durch einen an der Kupferschicht angebrachten und durch die Isolierfolie von der Kupferschicht getrennten Temperaturmesssensor noch hinreichend genau erfasst werden.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungen und bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungen derselben werden im Weiteren anhand der nachfolgenden Figuren näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 in seitlicher Darstellung ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Halbleiterschaltgerätes,
  • 2 in Draufsicht eine Ausgestaltung des Leistungshalbleitermoduls des Halbleiterschaltgerätes,
  • 3 zeitliche Temperaturverläufe in der Sperrschicht und am Temperaturmesssensor.
  • Der in 1 schematisch dargestellte Aufbau eines Halbleiterschaltgerätes 1 weist ein in Planar-Technologie ausgebildetes Leistungshalbleitermodul 10 auf. Das Verfahren zur Ausbildung von Leistungshalbleitermodulen in Planar-Technologie, wie beispielsweise des nachfolgend beschriebenen Thyristormoduls 10, kann der WO 03/030247 entnommen werden.
  • Ein nach diesem Verfahren ausgebildetes Leistungshalbleitermodul 10, weist ein Basissubstrat auf. Dieses besteht im Wesentlichen aus einer Keramikbasis 110 mit beidseitig angebrachten Kupferschichten 120 und 130. Auf einer Oberfläche 131 des Basissubstrats 110130 ist ein Leistungshalbleitermodulchip 140 aufgebracht.
  • Ist der Leistungshalbleitermodulchip 140 ein Thyristorchip, dann ist dieser mit einer nicht dargestellten, dem Basissubstrat zugewandten Kontaktfläche auf die Kupferschicht 130 des Basissubstrats aufgebracht. Dieser Kontaktfläche gegenüberliegend befinden sich, an der dem Basissubstrat abgewandten Oberfläche des Leistungshalbleitermodulchips 140, weitere (auch nicht näher dargestellte) Kontaktflächen. Der Thyristorchip 140 kann somit so auf die Kupferschicht 130 aufgelötet werden, dass sein Anoden-Anschluss direkt auf der Kupferschicht 130 und sein Kathoden-Anschluss auf der, der Kupferschicht 130 abgewandten Seite zum Liegen kommt. Der Thyristorchip kann so mit seinem Anoden-Anschluss über die Kupferschicht 130 direkt und mit seinem Kathoden-Anschluss über weitere in Planar-Technologie ausgebildete Schichten mit weiteren Bauelementen und/oder Anschlusssystemen im Halbleiterschaltgerät 10 verbunden werden.
  • Zumindest auf Teile der Oberfläche 111 und 131 des Basissubstrats 110130 und auf die Oberfläche 141 des auf das Basissubstrat gelöteten Leistungshalbleitermodulchips 140 ist eine Isolierfolie 150 auflaminiert. Diese Isolierfolie 150 kann aus beliebigen Thermoplasten und Duroplasten, wie beispiels weise Kunststoffmaterialen auf Polyamid- oder Epoxidbasis, bestehen und weist vorzugsweise eine Dicke von 10 bis 500μm auf.
  • Das in 1 dargestellte Halbleiterschaltgerät 1 weist neben dem zuvor beschriebenen Leistungshalbleitermodul 10 ein Gehäuse 30 sowie einen Kühlkörper 40 auf. Das als Thyristormodul ausgebildete Leistungshalbleitermodul 10 ist dabei vom Gehäuse 30 umschlossen. Auf der Oberfläche 121 des Basissubstrats 110130, die der Oberfläche 111 mit aufgebrachtem Thyristorchip 140 gegenüberliegt, ist der Kühlkörper 40 so angebracht, dass er zumindest teilweise aus dem Gehäuse 30 herausragt. Dieser Kühlkörper dient zur Wärmeabfuhr der beim Schalten im Thyristormodul 10 entstehenden Wärme. Zur besseren Wärmeabfuhr ragt der Kühlkörper 40 dabei zumindest teilweise aus dem Gehäuse 30 heraus.
  • Um eine möglichst präzise Temperaturmessung im Gehäuse 30 des Halbleiterschaltgerätes 10, insbesondere am Ort der Wärmequelle, zu erzielen, ist nun erfindungsgemäß in einem Bereich 151' der auflaminierten Isolierfolie 150, der durch die Oberfläche 131 der Kupferschicht 130 bestimmt ist, ein Temperaturmesssensor 20 an der, der Kupferschicht 130 abgewandten, Oberfläche 151 der Isolierfolie 150 angebracht. Durch den daraus resultierenden geringen Abstand zwischen dem angebrachten Temperaturmesssensor 20 und der Wärmequelle, nämlich der Sperrschicht des Leistungshalbleitermodulchips 140, ist nun eine zeitnahe und durch die isolierenden Eigenschaften der Isolierfolie 150 zudem eine genaue und damit präzise Temperaturmessung möglich.
  • 3 zeigt beispielhaft den ermittelten zeitlichen Temperaturverlauf in der Sperrschicht und in einem Temperaturmesssensor, der an zwei verschiedenen Orten auf dem Basissubstrat angeordnet ist. Ausgehend von einer typischerweise 100μm dicken Isolierfolie auf Epoxidharzbasis wurde ein Thyristorchip einem Verlustleistungssprung von circa 65 Watt ausgesetzt.
  • Die Kennlinie TS zeigt den daraus resultierenden zeitlichen Verlauf der Sperrschichttemperatur. Die Kennlinie TE zeigt den ermittelten zeitlichen Temperaturverlauf am Temperaturmesssensor, wenn dieser unmittelbar auf dem Halbleiterbauelement 140 angeordnet ist. Zum Vergleich zeigt der Temperaturverlauf TN den zeitlichen Verlauf, wenn der Temperaturmesssensor weiter weg von der Wärmequelle, das heißt außerhalb des Bereichs 151', der die Oberfläche 131 der Kupferschicht 130 umfasst, angeordnet ist.
  • Der auf dem Thyristorchip angebrachte Temperatursensor misst bereits nach knapp 3 Sekunden die Sperrschichttemperatur mit einem Fehler kleiner 10 % und ist damit ausreichend schnell für einen Überlastschutz des Leistungshalbleiters, wie sie beispielsweise für Sanftstarteranwendungen benötigt werden. Wird zusätzlich die Anstieggeschwindigkeit des vom Temperatursensor gemessenen Temperaturverlaufs ausgewertet, lässt sich die Ansprechzeit des Überlastschutzes noch einmal deutlich verkürzen. So kann bereits nach ca. 0,5 Sekunden ein deutlicher Temperaturanstieg mit dem Temperatursensor gemessen und, sofern dieser Temperaturanstieg einen vorgegebenen Wert übersteigt, das Halbleiterschaltgerät abgeschaltet werden. Der Temperaturverlauf TN zeigt dagegen ein deutlich trägeres Ansprechverhalten und zudem, dass die Thyristorchipendtemperatur überhaupt nicht erreicht wird.
  • Werden, wie in 2 dargestellt, auf der, der Kupferschicht 130 abgewandten Oberfläche 151 der Isolierfolie 150 ein oder mehrere Kontaktflächen 161, 162 aus einem elektrisch leitenden Material auf die Isolierfolie 150 aufgebracht, so kann ein als SMD-Bauelement, insbesondere als SMD-Temperaturwiderstand, ausgebildeter Temperaturmesssensor 20 direkt auf diese Kontaktflächen 161, 162 aufgelötet werden. Die Kontaktflächen 161 und 162 sind dabei vorzugsweise so ausgebildet, dass sie nicht nur zum Auflöten des SMD-Temperaturwiderstandes, sondern auch zur Weiterführung des Messsignals, dienen. So können die Kontaktflächen 161 und 162 beispielsweise, so wie in
  • 2 dargestellt, bis zum Rand des Basissubstrats 110 geführt werden, um dort eine entsprechende Auswerteschaltung zum Auswerten des Messsignals anzuschließen.
  • Insgesamt kann gesagt werden, dass sich mit der vorliegenden Erfindung ein besonders einfacher und kompakter Aufbau eines Halbleiterschaltgeräts 1 ergibt, bei dem durch eine geeignete Temperaturmessung eine Temperaturerhöhung, insbesondere im Leistungshalbleiterbauelement, und damit eine Einschränkung der spezifizierten elektrischen Parameter des Halbleiterschaltgerätes erkannt werden können. Damit erhält man ein, für die spezifizierten Spannungen und Ströme, sicheres Halbleiterschaltgerät.

Claims (5)

  1. Halbleiterschaltgerät (1) mit einem in Planar-Technologie ausgeführten Leistungshalbleitermodul (10), wobei das Leistungshalbleitermodul (10) ein Basissubstrat, bestehend aus Keramikbasis (110) mit zumindest einer darauf aufgebrachten Kupferschicht (130), und zumindest ein, an einer Oberfläche (131) der Kupferschicht (130) angebrachtes, Leistungshalbleiterbauelement (140), und eine, zumindest auf einer freien Oberfläche (131') der Kupferschicht (130) und einer freien Oberfläche (140') des Leistungshalbleiterbauelementes (140), auflaminierte Isolierfolie (150) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Bereich (151') der auflaminierten Isolierfolie (150) der die Oberfläche (131) der Kupferschicht (130) umfasst, ein Temperaturmesssensor (20) an der, der Kupferschicht (130) abgewandten, Oberfläche (151) der Isolierfolie (150) angebracht ist.
  2. Halbleiterschaltgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturmesssensor (20) innerhalb des Bereichs (151') an der Stelle (141') angebracht ist die dem Ort des Leistungshalbleiterbauelementes (140) entspricht.
  3. Halbleiterschaltgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der, der Kupferschicht (130) abgewandten Oberfläche (151) der Isolierfolie (150) ein oder mehrere Kontaktflächen (161, 162) aus einem elektrisch leitenden Material auf die Isolierfolie (150) aufgebracht sind, auf die der Temperaturmesssensor (20) gelötet ist.
  4. Halbleiterschaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturmesssensor (20) als SMD-Bauelement ausgebil det ist.
  5. Halbleiterschaltgerät (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leistungshalbleitermodul (10) ein Thyristormodul ist und das Thyristormodul (10) von einem Gehäuse (30) umschlossen ist und auf der Oberfläche (121) des Basissubstrats (110130), die der Oberfläche (111) mit aufgebrachtem Leistungshalbleitermodulchip (140) gegenüberliegt, ein Kühlkörper (40) angebracht ist, der zumindest teilweise aus dem Gehäuse (30) herausragt.
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