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DE102004040756A1 - Verfahren zur Temperaturkompensation in einem Reifenluftdrucküberwachungssystem - Google Patents

Verfahren zur Temperaturkompensation in einem Reifenluftdrucküberwachungssystem Download PDF

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DE102004040756A1
DE102004040756A1 DE102004040756A DE102004040756A DE102004040756A1 DE 102004040756 A1 DE102004040756 A1 DE 102004040756A1 DE 102004040756 A DE102004040756 A DE 102004040756A DE 102004040756 A DE102004040756 A DE 102004040756A DE 102004040756 A1 DE102004040756 A1 DE 102004040756A1
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DE
Germany
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temperature
tire
air pressure
rim
measured
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102004040756A
Other languages
English (en)
Inventor
Jörg CUNZ
Martin Dr. Grießer
Vladimir Dr. Koukes
Andreas Dr. Köbe
Peter Lauer
Peter Säger
Stefan Dr. Stölzl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Teves AG and Co OHG
Original Assignee
Continental Teves AG and Co OHG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Teves AG and Co OHG filed Critical Continental Teves AG and Co OHG
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Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/02Signalling devices actuated by tyre pressure
    • B60C23/04Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre
    • B60C23/0408Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre transmitting the signals by non-mechanical means from the wheel or tyre to a vehicle body mounted receiver

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Temperaturkompensation in einem Reifenluftdrucküberwachungssystem, wobei das Reifenluftdrucküberwachungssystem mindestens ein Druckmodul mit einem Temperatursensor 2 aufweist, welches einen Reifenluftdruck P¶m¶ und eine Reifeninnentemperatur T¶m¶ misst, wobei aus einer mittleren Temperatur T¶p¶ und dem gemessenen Reifenluftdruck P¶m¶ unter Berücksichtigung einer Bezugstemperatur T¶Bezug¶ ein temperaturkompensierter Reifenluftdruck P¶comp¶ ermittelt wird. Ferner betrifft die Erfindung ein Computerprogrammprodukt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß Oberbegriff von Anspruch 1 sowie ein Computerprogrammprodukt gemäß Anspruch 13.
  • In modernen Fahrzeugen werden zur Verbesserung der Sicherheit vermehrt Reifendrucküberwachungssysteme eingesetzt. Aus der DE 199 26 616 C2 ist beispielsweise ein sogenanntes direkt messendes Reifendrucküberwachungssystem bekannt, welches mittels Druckmodule in den Fahrzeugreifen den Reifenluftdruck überwachen. Diese direkt messenden Reifendrucküberwachungssysteme weisen üblicherweise neben dem genannten Druckmodul auch einen Temperatursensor auf, welcher entweder mit dem Druckmodul baulich vereint oder getrennt vom Druckmodul angeordnet ist.
  • Wie bereits bekannt, hängt der Reifenluftdruck unter anderem von der Reifeninnentemperatur ab. Zur genauen Bestimmung des Reifenluftdrucks unter allen Betriebs- und Umweltbedingungen ist es erforderlich, dass der Einfluss der Temperatur auf den Reifenluftdruck eliminiert wird. Gerade bei Reifendrucküberwachungssystemen ist die genaue Ermittlung des Reifenluftdrucks von hoher Bedeutung. Ein falsch bestimmter Reifenluftdruck kann dazu führen, dass ein Reifenluftdruckverlust erst gar nicht oder erst sehr spät erkannt wird. Es kann auch passieren, dass hinsichtlich eines Reifenluftdruckverlustes gewarnt wird, obwohl gar kein Reifenluftdruckverlust vorliegt.
  • Aus DE 35 39 489 A1 ist bereits ein Verfahren bekannt, welches unter Berücksichtigung von Sollwertkurven eine Temperaturkompensation des Reifenluftdruckes abhängig von der Außentemperatur durchführt. Hierzu wird die Reifeninnentemperatur und der Reifenluftdruck gemessen. Anschließend wird der Reifenluftdruck bzw. die Reifeninnentemperatur unter Berücksichtigung der Außentemperatur kompensiert.
  • Aus DE 38 42 723 A1 ein Verfahren und eine Einrichtung zur Bestimmung der effektiven Reifenlufttemperatur bekannt. Hierbei wird an mindestens einem Reifen zusätzlich zu der Reifeninnentemperatur eine Temperatur in unmittelbarer Umgebung der Bremse und eine Außentemperatur gemessen. Aus diesen drei Temperaturwerten wird anschließend die effektive Reifeninnentemperatur bestimmt.
  • Ferner ist aus WO 03/074299 A1 ein Verfahren zur Temperaturkompensation in einem Reifenluftdrucküberwachungssystem bekannt, welches die Gastemperatur in einem Reifen anhand von mindestens zwei Temperaturinformationen bestimmt.
  • Allen bekannten Verfahren ist gemeinsam, dass mindestens zwei verschiedene Temperaturwerte gemessen werden müssen. Diese bekannten Verfahren sind aufgrund der Vielzahl der verwendeten Temperatursensoren hinsichtlich einer beabsichtigten Serienproduktion relativ kostenintensiv.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren bereitzustellen, welches auf einfache und kostengünstige Weise eine Temperaturkompensation in einem Reifendrucküberwachungssystem bewirkt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Verfahren nach Anspruch 1 gelöst.
  • Die Felgentemperatur T0 wird bevorzugt aus der tiefsten gemessenen Temperatur Tm oder der tiefsten gespeicherten Temperatur unter Berücksichtigung eines Temperaturgradienten, welcher die zeitliche Veränderung der gemessenen Temperatur Tm beschreibt, bestimmt.
  • Vorteilhafterweise wird bei einem Temperaturgradienten, welcher in einem Bereich von etwa 0,1°C/min bis etwa 1°C/min liegt, die tiefste gemessene Temperatur Tm als Felgentemperatur T0 angenommen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird bei einem Temperaturgradienten, welcher unterhalb von etwa 0,1°C/min liegt, die aus einem vorherigen Zündungsneustart bestimmte Felgentemperatur T0 als aktuelle Felgentemperatur T0 angenommen.
  • Vorteilhafterweise wird bei einem negativen Temperaturgradienten die tiefste gemessene Temperatur Tm als Felgentemperatur T0 angenommen.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird bei einem großen Temperaturgradienten, insbesondere einem Temperaturgradienten, welcher größer als etwa 1°C/min ist, die Felgentemperatur T0 in regelmäßigen Abständen, insbesondere alle 20 min, neu bestimmt und gespeichert.
  • Vorteilhafterweise wird auch bei einem zeitlich langandauernden Temperaturwachstum, welches insbesondere länger als 40 min andauert, die Felgentemperatur T0 in regelmäßigen Abständen, insbesondere alle 20 min, neu bestimmt und gespeichert.
  • Es ist weiterhin bevorzugt, auch bei einer nahezu konstanten Temperatursteigerung nach einer längeren Fahrt, die Felgentemperatur T0 in regelmäßigen Abständen, insbesondere alle 20 min, neu zu bestimmt und zu speichert.
  • Weitere bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich aus den Unteransprüchen und den Ausführungsbeispielen. Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Figuren beschrieben.
  • Es zeigen
  • 1 eine Temperaturverteilung im Fahrzeugreifen und
  • 2 mögliche Temperaturverläufe der gemessenen Temperatur Tm über der Zeit t.
  • Als Ausgangskonfiguration wird ein Kraftfahrzeug mit einem direkt messenden Reifendrucküberwachungssystem (TPMS) betrachtet, welches ein Druckmodul mit einem Temperatursensor in jedem Rad aufweist. Die Druck- und Temperaturwerte werden hierbei auf an sich bekannte Weise an eine Auswerteeinheit übertragen.
  • Wie bereits erwähnt, ist der Reifenluftdruck von der Reifeninnentemperatur abhängig. Üblicherweise werden die in den Fahrzeugbetriebsanleitungen genannten Nennreifenluftdrücke auf eine feste Temperatur, z. B. 18°C, bezogen. Daher ist es erforderlich, dass die gemessenen Reifenluftdrücke auf diese Bezugstemperatur umgerechnet werden. Eine Umrechnung auf die Bezugstemperatur TBezug erfolgt auf Basis des Gasgesetzes.
  • Figure 00050001
  • Hierbei wird mit Pcomp der kompensierte Reifenluftdruck, mit TBezug die Bezugstemperatur, mit Pm der gemessene Reifenluftdruck und mit Tm die gemessene Reifeninnentemperatur bezeichnet. Wird die Gleichung (1) nach dem kompensierten Reifenluftdruck Pcomp, so erhält man Gleichung (2).
  • Figure 00050002
  • Es hat sich durch Messungen gezeigt, dass der kompensierte Reifenluftdruck Pcomp abhängig von dem Ort der Temperaturmessung größer oder kleiner als der tatsächlich im Reifen vorhanden Reifenluftdruck ist. Beispielsweise führt ein Temperaturunterschied von etwa 10°C bei der Temperaturmessung zu einem Unterschied von etwa 0,1 bar bei dem gemessenen Reifenluftdruck. Ein fehlerhaft bestimmter Reifenluftdruck kann zu Fehlwarnungen oder zu verspäteten Warnungen im Hinblick auf einen Reifenluftdruckverlust führen. Hierzu ist es erforderlich die Reifeninnentemperatur möglichst genau zu bestimmen. Da die Temperaturverteilung im inneren des Reifens nicht homogen ist, muss zur Bestimmung des kompensierten Reifenluftdrucks Pcomp die mittlere Reifeninnentemperatur Tp, welche den tatsächlichen Reifenluftdruck bedingt, anstelle einer an einem festen Punkt gemessenen Reifeninnentemperatur Tm berücksichtigt werden. Mögliche Ursachen für die inhomogene Temperaturverteilung im Reifen sind beispielsweise die Einbringung von Wärme direkt über den Reifen durch Sonneneinstrahlung oder durch die Reibung zwischen Reifen und Fahrbahn, sowie durch Einbringung von Wärme über die Felge bzw. Achse durch Sonneneinstrahlung, Wärme die durch einen Bremsvorgang entsteht oder Wärme die durch den Antrieb entsteht. Diese Wärmeeinwirkungen werden zumindest teilweise zusätzlich durch andere Effekte wie beispielsweise die kühlende Wirkung des Fahrtwindes überlagert.
  • In 1 ist ein vereinfachtes zweidimensionales stationäres Modell für die Temperaturverteilung im Fahrzeugreifen dargestellt. Hierbei erstreckt sich der Temperaturverlauf von der Felge 1 über den Anbauort des Temperatursensors 2 im Reifen zu der Reifenfläche 3. In einem ersten Abstand 1 von der Felge 1 ist der Temperatursensor 2 angeordnet, wohingegen sich die Reifenfläche 3 in einem zweiten Abstand L von der Felge 1 befindet. Die Felge 1 weist hierbei die Felgentemperatur T0 und die Reifenfläche 3 die Reifenflächentemperatur Tl auf. Der Temperatursensor 2 misst die Reifeninnentemperatur Tm. Wird von einem annähernd linearen Temperaturverlauf ausgegangen, so kann die mittlere Reifentemperatur Tp, welche den Reifenluftdruck bestimmt, gemäß Gleichung (3) berechnet werden.
  • Figure 00060001
  • Unter Berücksichtigung der geometrischen Zusammenhänge kann die mittlere Temperatur Tp gemäß Gleichung (4) aus der Felgentemperatur T0 und der gemessenen Temperatur Tm bestimmt werden.
  • Figure 00070001
  • Der empirische Beiwert k setzt sich im wesentlichen aus dem ersten Abstand 1, welcher den Abstand des Temperatursensors 2 zur Felge 1 beschreibt, und dem zweiten Abstand L, welcher den Abstand der Reifenfläche 3 zur Felge 1 bezeichnet, zusammen. Der empirische Beiwert k muss zur Bestimmung des kompensierten Reifenluftdrucks Pcomp bekannt sein. Aus Gleichung (2) und (4) erhält man nun einen kompensierten Reifenluftdruck Pcomp gemäß Gleichung (5).
  • Figure 00070002
  • Die Felgentemperatur T0 ändert sich während der Fahrt im Mittel wenig. Ferner weist eine Veränderung der Felgentemperatur T0 nur eine kleine Wirkung auf den kompensierten Reifenluftdruck Pcomp auf. Eine Veränderung der Felgentemperatur T0 um etwa 25°C beispielsweise führt zu einer Veränderung des kompensierten Reifenluftdrucks Pcomp von etwa 0,1 bar. Die Felgentemperatur T0 wird nach Zündungsneustart eingeschätzt.
  • 2 zeigt mögliche Temperaturverläufe der gemessenen Temperatur Tm über der Zeit t. Zur Bestimmung der Felgentemperatur T0 wird nach einem Zündungsneustart die gemesse ne Temperatur Tm abgespeichert. Anschließend wird der Temperaturgradient bestimmt.
  • 2a zeigt einen positiven, aber nicht sehr großen, z. B. kleiner als 1°C/min, Temperaturgradienten. Bei einem solchen Temperaturverlauf wird die abgespeicherte Temperatur als Felgentemperatur T0 für die Bestimmung des kompensierten Reifenluftdrucks Pcomp verwendet.
  • 2b stellt einen Temperaturverlauf dar, bei dem sich die gemessene Temperatur Tm zwischen dem letzten und dem aktuellen Zündungsneustart nur wenig geändert hat. Der Temperaturgradient ist hierbei sehr klein bzw. nahezu Null. Bei einem solchen Temperaturverlauf, der beispielsweise durch einen kurzen Fahrzeughalt hervorgerufen worden sein kann, wird die abgespeicherte Felgentemperatur T0 aus dem vorherigen Zündungsverlauf für die Bestimmung des kompensierten Reifenluftdrucks Pcomp herangezogen.
  • In 2c bzw. 2d ist ein typischer Temperaturverlauf für den Winterbetrieb des Fahrzeugs dargestellt. Bei der Ausfahrt des Fahrzeugs aus einer gegenüber der Außentemperatur wärmeren Garage wird der Temperaturgradient negativ. Zur Bestimmung des kompensierten Reifenluftdrucks Pcomp wird bei einem solchen Temperaturverlauf die niedrigste gemessene Temperatur Tm als Felgentemperatur T0 angenommen.
  • In 2e und 2f sind zwei Sonderfälle für einen möglichen Temperaturverlauf dargestellt. Wenn der Temperaturgradient relativ hoch (z. B. größer als 1°C/min) ist, oder die gemessene Temperatur Tm über einen längeren Zeitraum (z. B. 40 min) wächst, oder die gemessene Temperatur Tm nach einer längeren Fahrtdauer mit einer nahezu konstan ten Temperatur plötzlich ansteigt, dann bedeutet dies, dass die Felgentemperatur T0 wächst. Solch ein Wachstum ist beispielsweise auf eine länger andauernde Bremsung zurückzuführen. Bei solchen Situationen wird die Temperatur in einem regelmäßigen Abstand d (z. B. alle 20 min) gemessen und als neue Felgentemperatur T0 gespeichert.

Claims (13)

  1. Verfahren zur Temperaturkompensation in einem Reifenluftdrucküberwachungssystem, wobei das Reifenluftdrucküberwachungssystem mindestens ein Druckmodul mit einen Temperatursensor (2) aufweist, welches einen Reifenluftdruck Pm und eine Reifeninnentemperatur Tm misst, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer mittleren Temperatur Tp und dem gemessenen Reifenluftdruck Pm unter Berücksichtigung einer Bezugstemperatur TBezug ein temperaturkompensierter Reifenluftdruck Pcomp ermittelt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Temperatur Tp aus der Reifeninnentemperatur Tm und einer Felgentemperatur T0 bestimmt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichne, dass die Felgentemperatur T0 aus der Reifeninnentemperatur Tm bestimmt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Temperatur Tp unter Berücksichtigung eines empirischen Beiwertes k, welcher im wesentlichen aus geometrischen Größen, welche die Anordnung des Temperatursensors (2) und einer Reifenfläche (3) zu einer Felge (1) beschreiben, bestimmt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne, dass die gemessene Temperatur Tm nach einem Zündungsneustart gespeichert und fortlaufend gemessen wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Felgentemperatur T0 unter Berücksichtigung eines Temperaturgradienten, welcher die zeitliche Veränderung der gemessenen Temperatur Tm beschreibt, bestimmt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne, dass die mittlere Temperatur Tp unter Berücksichtigung eines Temperaturgradienten, welcher die zeitliche Veränderung der gemessenen Temperatur Tm beschreibt, bestimmt wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Felgentemperatur T0 auf Basis des Zeitgradienten der gemessenen Temperatur Tm bestimmt wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Temperatur Tp auf Basis des Zeitgradienten der gemessenen Temperatur Tm bestimmt wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Temperaturgradienten in einem empirisch definierten Bereich die tiefste gemessene Temperatur Tm als Felgentemperatur T0 angenommen wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Temperaturgradienten unterhalb des empirisch definierten Bereichs die aus einem vorherigen Zündungsneustart bestimmte Felgentemperatur T0 als aktuelle Felgentemperatur T0 angenommen wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem großen Temperaturgradienten oder bei einem langen Temperaturwachstum oder bei einer nahezu konstanten Temperatursteigerung nach einer längeren Fahrt, oder in einem empirisch definierten Bereich der Temperaturgradienten die Felgentemperatur T0 in regelmäßigen Abständen neu bestimmt und gespeichert wird.
  13. Computerprogrammprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass dieses einen Algorithmus definiert, welcher ein Verfahren gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12 umfasst.
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