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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Anlasser zum Anlassen eines Verbrennungsmotors, wobei der Anlasser eine Freilaufkupplung aufweist.
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Beschreibung des Stands der Technik
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Ein Beispiel eines Anlassers mit einer Freilaufkupplung ist in
JP H06-23 742 Y2 offenbart. Ein relevanter Abschnitt dieses Anlassers ist in der beigefügten
5 gezeigt. Die Freilaufkupplung
140 dieses Anlassers weist ein inneres Kupplungsteil
130 auf, welches mit einer Abtriebswelle
150 mittels eines Schraubenkeils verbunden ist. Das innere Kupplungsteil
120 ist durch ein Kugellager
100 drehbar gelagert, welches in einem Rahmen
110 gehalten wird. Ein vorderer Abschnitt
120 des inneren Kupplungsteils
130 ist in einen Innenring des Kugellagers
100 eingefügt. Die Abtriebswelle
150, welche an ihrem vorderen Ende ein Ritzel aufweist, wird in Richtung eines Zahnkranzes eines Verbrennungsmotors nach vorne gedrückt, so daß das Ritzel mit dem Zahnkranz im Eingriff ist. Ein Drehmoment eines Elektromotors, welcher in dem Anlasser vorliegt, wird über die Freilaufkupplung
140 an die Abtriebswelle
150 übertragen. In einem in der
JP S58-96 059 U offenbarten Anlasser ist ein Kugellager derart angeordnet, so daß die Kugeln des Kugellagers eine Drehwelle direkt kontaktieren, wodurch ein Innenring des Lagers eliminiert wird.
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In dem in der
JP H06-23 742 Y2 offenbarten Anlasser kann der Außendurchmesser des inneren Kupplungsteils
130, auf welchem das Kugellager
100 getragen wird, nicht frei bemessen werden, da der Außendurchmesser mit dem Innendurchmesser des Innenrings des Kugellagers
100 zusammenpassen muß. Falls der Außendurchmesser des inneren Kupplungsteils
130 vergrößert wird, um die mechanische Festigkeit des inneren Kupplungsteils
130 zu erhöhen, muß ein größeres Kugellager
100 verwendet werden. Dies vergrößert die Größe des Anlassers. Es wäre möglich ein speziell konstruiertes Kugellager zu verwenden, um die Größe des Anlassers nicht vergrößern zu müssen. Dies verteuert den Anlasser jedoch.
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In dem in der
JP S58-96 059 U offenbarten Anlasser kontaktieren die Kugeln des Kugellagers direkt einen zylindrischen Außenumfang der Drehwelle. Es ist entsprechend nicht möglich das Schmiermittel auf der Welle zurückzuhalten. Falls Schmiermittel an der Drehwelle haftet, wäre das Schmiermittel von den Kugeln getrennt positioniert, wenn die Drehwelle nach vorne verlagert wird. Wenn die Drehwelle durch den Verbrennungsmotor über das Ritzel mit einer hohen Drehzahl angetrieben wird, ist es deshalb sehr wahrscheinlich, daß ein Blockieren (oder Festfressen) zwischen den Kugellagern und der Drehwelle auftritt. Dies ist für die Haltbarkeit des Anlassers höchst schädlich. Ferner werden Fremdpartikel oder Staub, welche sich auf der Drehwelle befinden in die Kugeln gedreht, wodurch ein hoher Verschleiß verursacht wird.
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DE 20 14 902 A offenbart eine Starteinrichtung für einen Verbrennungsmotor, gekennzeichnet durch einen Startermotor mit einer Antriebswelle, einer Hohlwelle, die axial unbeweglich und drehbar parallel zu der Antriebswelle liegt, einer Geschwindigkeitsuntersetzungseinrichtung für Antriebsverbindung zwischen der Antriebswelle und der Hohlwelle, einer Ritzelwelle mit einem an einem Ende vorgesehen Ritzel für Eingriff mit einem Zahnrad des Motors zum Zwecke des Anlassens, wobei die Ritzelwelle in die Hohlwelle eingesetzt und mit dieser in Keilnuteingriff steht, sowie durch eine Einrichtung für das axiale Verschieben der Ritzelwelle in Abhängigkeit von der Betätigung des Startermotors.
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DE 197 48 605 A1 offenbart eine Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen, die ein Polgehäuse aufweist, in dessen Innenraum ein elektrischer Andrehmotor angeordnet ist, welcher eine Antriebswelle antreibt. Diese treibt über Getriebemittel eine Antriebswelle an, die in einem Antriebslager gelagert ist. Zwischen dem Andrehmotor und dem Antriebslager befindet sich ein Zwischenlager, außerhalb des Polgehäuses ein Einrückrelais mit einem Gehäuse. Die Endflächen dieses Gehäuses sowie diejenige von Polgehäuse, Antriebslager und Zwischenlager liegen in einer Ebene, wobei im montierten Zustand zwischen diesen Flächen eine Dichtplatte angeordnet ist. Diese weist eine achtförmige Kontur auf, an ihren beiden Flachseiten sind Dichtungen angebracht, welche an den genannten Flächen anliegen. Auf diese Weise erreicht man eine einwandfreie Abdichtung des Innenraums der Andrehvorrichtung, sodass kein Schmutz oder keine Feuchtigkeit in diesen eindringen kann.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung ist angesichts der oben erwähnten Probleme gemacht worden und das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es einen verbesserten Anlasser vorzusehen, in welchem ein inneres Kupplungsteil einer Freilaufkupplung als ein Innenring eines Kugellagers verwendet wird. Durch Eliminieren des Innenrings des Kugellagers kann der Anlasser kompakt bemessen werden, während eine gute Schmierung der Drehteile gegeben ist.
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Diese Aufgabe wird durch einen Anlasser mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Anlassers sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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Der Anlasser zum Anlassen eines Verbrennungsmotors besteht aus einem Elektromotor, einer Untersetzungsvorrichtung zum Verringern einer Drehzahl des Elektromotors, einer Abtriebswelle mit einem Ritzel, welches in einen Zahnkranz des Verbrennungsmotors eingreift, und einer Freilaufkupplung, welche zwischen der Untersetzungsvorrichtung und der Abtriebswelle angeordnet ist, um das Drehmoment des Elektromotors an die Abtriebswelle zu übertragen, während die Drehmomentübertragung von der Abtriebswelle an den Elektromotor unterbrochen wird. Diese Komponenten des Anlassers werden durch einen Anlasserrahmen gelagert oder sind in diesem enthalten.
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Die Freilaufkupplung enthält ein äußeres Kupplungsteil, welches durch das Ausgangsdrehmoment mit der Untersetzungsvorrichtung angetrieben wird, ein inneres Kupplungsteil, welches mit der Abtriebswelle gekoppelt ist, und zwischen dem äußeren Kupplungsteil und dem inneren Kupplungsteil angeordneten Rollen. Das innere Kupplungsteil ist durch ein Kugellager, welches in dem Anlasserrahmen gehalten wird, drehbar gelagert und die Abtriebswelle, welche mit dem inneren Kupplungsteil über einen Keil gekoppelt ist, gleitet in Axialrichtung. Das innere Kupplungsteil ist rohrförmig und enthält einen inneren Kupplungsabschnitt, welcher als inneres Kupplungsteil dient und einen Lagerabschnitt, welcher als Innenring des Kugellagers dient. Ein Abschnitt des inneren Kupplungsteils wird daher als Innenring des Kugellagers verwendet und der ursprüngliche Innenring des Kugellagers wird weggelassen. Das Kugellager, welches den Abschnitt des inneren Kupplungsteils verwendet, ist als eine Integraleinheit ausgebildet. Ein innerer Kupplungsabschnitt, welcher einen Außendurchmesser aufweist, der sich von dem Außendurchmesser des Lagerabschnitts unterscheidet, ist neben dem Lagerabschnitt ausgebildet, und bildet eine Stufe an der Grenze zwischen dem Lagerabschnitt und dem inneren Kupplungsabschnitt aus. Der Außendurchmesser des inneren Kupplungsabschnitts ist größer als der Außendurchmesser des Lagerabschnitts. Eine Kugel-Auskehlung zum drehbaren Lager von Lagerkugeln ist auf dem Außenumfang des Lagerabschnitts des inneren Kupplungsteils ausgebildet, und Schmiermittel, wie z. B. Fett, wird in der Kugel-Auskehlung zurückgehalten.
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Der Lagerabschnitt kann an beiden Enden des inneren Kupplungsteils ausgebildet werden, so daß das innere Kupplungsteil durch zwei an beiden Enden positionierter Kugellager gelagert wird. Die Kugel-Auskehlung kann zu dem axialen Ende des inneren Kupplungsteils hin offen sein, so daß das Kugellager und das innere Kupplungsteil leicht montiert oder zerlegt werden können. Eine Scheibe zur Aufnahme einer Schub- bzw. Axiallast der Rollen der Freilaufkupplung kann durch die Stufe gelagert bzw. gehalten werden.
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Da ein Abschnitt des inneren Kupplungsteils als Innenring des Kugellagers verwendet wird, und das Kugellager mit dem inneren Kupplungsteil als eine integrale Einheit ausgebildet ist, wird die Anzahl der Komponenten, welche den Anlasser ausbilden, verringert und das Montageverfahren vereinfacht. Da das innere Kupplungsteil durch Weglassen des Innenrings des Kugellagers dicker bemessen werden kann, kann die mechanische Festigkeit des inneren Kupplungsteils verbessert werden. Alternativ kann eine durch das Kugellager tragbare Last erhöht werden, ohne den Außendurchmesser des Kugellagers zu vergrößern.
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Weitere Ziele und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden durch ein besseres Verständnis der bevorzugten Ausführungsformen, wie nachfolgend in Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, leichter ersichtlich.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine Querschnittsansicht, welche einen vorderen Abschnitt eines Anlassers zum Anlassen eines Verbrennungsmotors als eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ist eine Querschnittsansicht, welche einen relevanten Abschnitt einer Freilaufkupplung, welche in dem in 1 gezeigten Anlasser verwendet wird, zeigt;
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3 ist ein Schaltplan, welcher elektrische Verbindungen in dem Anlasser zeigt;
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4 ist eine Querschnittsansicht, welche eine Freilaufkupplung und zugehörige Elemente als eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und
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5 ist eine Querschnittsansicht, welche einen relevanten Abschnitt einer Freilaufkupplung, welche in einem herkömmlichen Anlasser verwendet wird, zeigt.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in Bezug auf die 1 bis 3 beschrieben. In 1 ist eine Betriebsstellung einer Abtriebswelle 4 unter einer Rotationsmittelachse Cr gezeigt, und eine Ausgangsstellung (Ruhestellung) die Abtriebswelle ist über der Rotationsmittelachse Cr gezeigt. Gleichermaßen ist eine Betriebsstellung des Tauchkolbens 19 unter einer Betriebsmittelachse Co gezeigt, und eine Ausgangsstellung des Tauchkolbens 19 über der Betriebsmittelachse Co gezeigt.
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Ein Anlasser 1 besteht aus: einem Elektromotor 2, welcher von einer fahrzeugeigenen Batterie 8 (3) angetrieben wird; einer Planetengetriebeuntersetzungsvorrichtung zum Verringern einer Drehzahl des Elektromotors 2; einer Freilaufkupplung 3 (2) zum Übertragen eines Drehmoments der Untersetzungsvorrichtung an eine Abtriebswelle 4; ein mit der Abtriebswelle 4 verbundenes Zahnradgetriebe 5; ein Magnetschalter 7 zum selektiven Schließen eines Stromkreises zur Zufuhr von elektrischem Strom an den Elektromotor 2 und zum Verlagern der Abtriebswelle 4 nach vorne durch einen Schiebe- bzw. Verlagerungshebel 6; und anderen angegliederten Komponenten.
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Der Elektromotor 2 ist ein bekannter Gleichstrommotor mit einem drehbaren Anker 2a (3) und einem Stator, welcher darin ein Magnetfeld erzeugt. Wenn der Stromzufuhrschaltkreis durch den Magnetschalter 7 geschlossen wird, wird elektrischer Strom von der fahrzeugeigenen Batterie 8 an den Elektromotor 2 zugeführt. Der elektrische Strom wird an den Anker 2a durch die Bürsten 2b zugeführt, welche mit einem Kommutator, der mit dem Anker 2a verbunden ist, Reibungskontakt bilden. Der Stator besteht aus einem zylindrischen Joch 2c, mit einer inneren Bohrung des Jochs 2c verbundenen Polen 2d und um jeden Pol 2d gewickelten Feldspulen 2e. Der Stator kann durch einen Stator mit Permanentmagneten ersetzt werden. Der Anker 2a besteht aus einer Ankerwelle 2f, einem mit der Ankerwelle 2f fest verbundenen Ankerkern 2g, einer um den Ankerkern 2g gewickelten Ankerspule 2h und einem mit der Ankerspule 2h elektrisch verbundenen Kommutator.
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Die Planetengetriebeuntersetzungsvorrichtung ist ein bekannter Untersetzungsmechanismus bestehend aus einem Sonnenrad, welches mit der Ankerwelle 2f integral ausgebildet ist, Planetenrädern 9, welche mit dem Sonnenrad im Eingriff sind und sich um dieses drehen, einem Innenrad, mit welchem die Planetenräder im Eingriff sind und einem Getriebeträger 9b, mit welchem die Planetenräder 9 durch die Getriebewellen 9a drehbar verbunden sind. Eine Drehzahl des Ankers 2a wird durch die Planetenradgetriebeuntersetzungsvorrichtung verringert und an ein äußeres Kupplungsteil 3a übertragen, welcher mit dem Getriebeträger 9b integral ausgebildet ist.
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Wie in 2 gezeigt, besteht die Freilaufkupplung 3 aus dem äußeren Kupplungsteil 3a, einem rohrförmigen inneren Kupplungsteil 10, sowie zwischen dem äußeren Kupplungsteil 3a und dem inneren Kupplungsteil 10 angeordneten Rollen 3c. Eine axiale Bewegung der Rollen 3c wird durch eine Scheibe 3d, welche mit einer Kupplungsabdeckung 3e bedeckt ist, begrenzt. Das innere Kupplungsteil 10 enthält einen inneren Kupplungsabschnitt 3b und einen Lagerabschnitt 10a, welcher als Innenring des Kugellagers 11 dient. Das Kugellager 11 besteht aus einem Außenring 11a, dem Lagerabschnitt 10a (welcher als Innenring dient) und den Kugeln 11c, welche zwischen dem äußeren Ring 11a und dem Lagerabschnitt 10a angeordnet sind. Mit anderen Worten bildet der innere Kupplungkeil 10 zusammen mit anderen Komponenten das Kugellager 11. Eine Kugel-Auskehlung 10b, welche einen Bogenquerschnitt aufweist, ist auf dem Außenumfang des Lagerabschnitts 10a ausgebildet, und die Kugeln 11c sind darin drehbar gelagert. Der Außenring 11a des Lagers 11 ist in einer Lageröffnung, welche in einem Mittelgehäuse 12 ausgebildet ist, preßgepaßt oder feingepaßt (Gleitsitz), welches fest zwischen dem Frontgehäuse 13 und dem Joch 2c gehalten wird, und wie in 1 gezeigt, einen Anlasserrahmen ausbildet. Die Planetengetriebeuntersetzungsvorrichtung und die Freilaufkupplung 3 sind in dem Mittelgehäuse enthalten.
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Eine Keilnut 10c ist in der Innenbohrung des inneren Kupplungsteils 10 ausgebildet. Die Keilnut 10c erstreckt sich von einem hinteren axialen Ende (rechter Hand in 2) des inneren Kupplungsteils 10 zu einer Position P, an welcher sich der Boden der Kugel-Auskehlung 10b (die Position, an welcher die Kugel-Auskehlung 10b am tiefsten ist) befindet. An Position P ist ein Stopper 10d ausgebildet, so daß die Abtriebswelle 4 durch den Stopper 10d gestoppt wird, wenn die Abtriebswelle 4 nach vorne (Richtung der Frontseite des Anlassers) verlagert wird.
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Wie in 2 gezeigt, ist der Außendurchmesser des inneren Kupplungsabschnitts 3b größer als der Außendurchmesser des Lagerabschnitts 10a, wodurch eine Stufe 10e ausgebildet wird. Die Stufe 10e ist mit einer inneren Öffnung der Scheibe 3g im Eingriff und nimmt eine auf die Scheibe 3d einwirkende Axiallast auf. Die Axialbewegung der Rollen 3c ist durch die Scheibe 3d begrenzt, welche wiederum an dem äußeren Kupplungsteil 3a durch Aufsetzen der Kupplungsabdeckung 3e befestigt ist.
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Ein Frontabschnitt der Abtriebswelle 4 ist durch ein in dem Frontgehäuse 13 gehaltenes Lager 14 gelagert, und ein Heckabschnitt der Abtriebswelle 4 ist in das innere Kupplungsteil 10 eingefügt, welches durch das in dem Mittelgehäuse 12 gehaltene Lager 11 drehbar gelagert ist. Wie in den 1 und 2 gezeigt, ist ein wellenseitiger Keil 4a an einem Heckabschnitt der Abtriebswelle 4 ausgebildet. Der wellenseitige Keil 4a ist mit der Keilnut 10c des inneren Kupplungsteils 10 gekoppelt, so daß die Abtriebswelle 4 in dem inneren Kupplungsteil 10 in Axialrichtung gleitet.
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Das Ritzel 5, welches mit einem Zahnkranz 15 des Verbrennungsmotors im Eingriff ist um den Verbrennungsmotor anzulassen, ist mit dem vorderen Ende der Abtriebswelle 4 mittels eines geraden Keils verbunden. Das Ritzel 5 ist durch eine Ritzelfeder 16 in Richtung der Vorderseite geneigt und wird durch Anstoßen an einen Ring 17, welcher an der Vorderseite der Abtriebswelle befestigt ist, gestoppt. Das Ritzel 5 kann sich zurück in Richtung der Heckseite bis zu einer Position, an welcher die Ritzelfeder 16 voll zusammengedrückt ist, bewegen, wenn das Ritzel 5 gegen den Zahnkranz 15 stößt.
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Wie in den 1 und 3 gezeigt, besteht der Magnetschalter 7 aus: einer Erregerspule 18, welche erregt wird, wenn elektrischer Strom von der Batterie 8 zugeführt wird; einem Tauchkolben 19, welcher durch in der Erregerspule 18 erzeugte Magnetkraft angetrieben wird; einer Rückholfeder 20, welche den Tauchkolben 19 in seine ursprüngliche Position zurückholt, wenn die Magnetkraft nicht mehr erzeugt wird; einem Haken 21, welcher in den Tauchkolben 19 eingefügt ist, um durch den Tauchkolben 19 angetrieben zu werden; und einer Antriebsfeder 22, welche zwischen dem Tauchkolben 19 und dem Haken 21 angeordnet ist. Ein oberes Ende des Verlagerungshebels 6 ist mit dem Haken 21 verbunden und ein unteres Ende des Verlagerungshebels 6 ist mit einem Paar von Ringscheiben 24 gekoppelt, welche mit der Abtriebswelle 4 verbunden sind. Der Verlagerungshebel 6 ist durch einen Hebelhalter 23 schwenkbar gelagert. Die Abtriebswelle 4 wird entsprechend der Bewegung des Tauchkolbens 19 in Axialrichtung verlagert.
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Wie in 3 gezeigt besteht die Stromversorgungsschaltung in dem Magnetschalter 7 aus: einem Paar von Anschlüssen 25 (einem Batterieanschluß 25a, welcher mit der Batterie 8 durch ein Batteriekabel 28 verbunden ist und ein Motoranschluß 25b, welcher mit der Feldspule 2e durch eine Motorzuführung 29 verbunden ist); einem Paar von Festkontakten 26 (einem Festkontakt 26a, welcher mit dem Batterieanschluß 25a verbunden ist und ein Festanschluß 26b, welcher mit dem Motoranschluß 25b verbunden ist); und einem beweglichen Kontakt 27 welcher mit dem Tauchkolben 19 verbunden ist, so daß er durch diesen angetrieben wird. Das Paar von Anschlüssen 25 ist mit einer Schalterabdeckung des Magnetschalters 7 verbunden. Die Stromversorgungsschaltung wird geschlossen, wenn der bewegliche Kontakt 27 das Paar von Festkontakten 26 kontaktiert.
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Im folgenden wird der Betrieb des oben beschriebenen Anlassers 1 kurz erklärt. Nach Schließen eines Anlasserschalters SW wird die Erregerspule 18 erregt und der Tauchkolben 19 bewegt sich in Richtung der Heckseite. Entsprechend der Bewegung des Tauchkolbens 19 wird die Abtriebswelle 4 durch den Verlagerungshebel 6 zu der Frontseite verlagert. Wenn das Ritzel 5 geschmeidig in den Zahnkranz 15 eingreift, wird die Stromversorgungsschaltung geschlossen und der Anker 2a dreht sich. Wenn das Ritzel 5 gegen den Zahnkranz 15 stößt ohne in diesen einzugreifen, bewegt sich das Ritzel 5 relativ zu der Abtriebswelle 4 zurück, drückt die Ritzelfeder 16 zusammen, und dreht sich langsam relativ zu dem Zahnkranz. Wenn sich das Ritzel 5 in eine eingreifbare Position dreht, wird das Ritzel 5 durch die Ritzelfeder 16 nach vorne gedrückt und ist mit dem Zahnkranz 15 im Eingriff. Nachdem der Eingriff hergestellt ist, wird die Stromversorgungsschaltung geschlossen und der Verbrennungsmotor wird dadurch durch das Drehmoment des Ankers 2a angelassen. Nach dem Anlassen des Verbrennungsmotors, wird der Anlasserschalter SW geöffnet, um eine Reihe von Startabläufen zu beenden.
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Mit dem oben beschriebenen Anlasser werden die folgenden Vorteile erzielt. Da der Abschnitt des inneren Kupplungsteils 10 als Innenring des Lagers 11 verwendet wird, wird der Innenring des Kugellagers 11 weggelassen, wodurch die Anzahl der Komponenten reduziert wird. Da das innere Kupplungsteil 10 ein integraler Teil des Kugellagers 11 ist, wird das Montageverfahren vereinfacht und ein Verfahren des Preßpassens des inneren Kupplungsteils 10 in das Kugellager 11 wird weggelassen. Da der Innenring des Kugellagers 11 weggelassen wird, kann die Dicke des inneren Kupplungsteils 10 dicker bemessen werden, um dadurch die mechanische Festigkeit des inneren Kupplungsteils 10 zu erhöhen, ohne den Außendurchmesser des Kugellagers 11 zu vergrößern. Alternativ kann die Kugelgröße erhöht werden, um eine tragbare Last des Kugellagers 11 zu erhöhen.
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Da der Außendurchmesser des Lagerabschnitts 10a durch Weglassen des Innenrings des Kugellagers 11 größer bemessen werden kann, kann die Keilnut 10c bis zur Position P verlängert werden, welche sich unter der Kugel-Auskehlung 10b befindet, ohne die mechanische Festigkeit zu verringern. Eine Länge von dem vorderen Ende des Lagerabschnitts 10a bis zu der Position P kann entsprechend kurz bemessen werden, wodurch eine Gesamtlänge des inneren Kupplungsteils 10 verkürzt werden kann. Da die Stufe 10e zur Aufnahme einer Axiallast der Scheibe 3d auf dem inneren Kupplungsteil 10 ausgebildet ist, ist kein anderer Aufbau zum Lagern der Scheibe 3d notwendig. Die Stufe 3d kann durch eine größere Bemessung des Außendurchmessers des Lagerabschnitts 10a als des Außendurchmessers des inneren Kupplungsabschnitts 3b ausgebildet werden.
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Da die Kugel-Auskehlung 10b, welche die Kugeln 11c darin lagert, auf dem Lagerabschnitt 10a ausgebildet ist, wird das Schmiermittel in der Kugel-Auskehlung 10b zurückgehalten, um dadurch ein Festfressen oder Blockieren zwischen den Kugeln 11c und dem Lagerabschnitt 10a zu verhindern. Da ferner nur die Abtriebswelle 4 verlagert wird, ohne die Freilaufkupplung 3 zu bewegen, kann das Schmiermittel für lange Zeit zurückgehalten werden, wodurch eine Langlebigkeit des Anlassers sichergestellt werden kann.
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Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in Bezug auf 4 beschrieben. In dieser Ausführungsform wird ein inneres Kupplungsteil 10, welches länger als das der ersten Ausführungsform ist, verwendet, und das längere Kupplungsteil 10 ist durch ein Paar von Kugellagern 11, welche an beiden Enden des inneren Kupplungsteils angeordnet sind, drehbar gelagert. Die Abtriebswelle 4 ist mit dem inneren Kupplungsteil 10 mittels eines wellenseitigen Keils gekoppelt, um in Axialrichtung in gleicher Weise als in der ersten Ausführungsform beweglich zu sein. Das Paar von Kugellagern 11 wird in einem Rahmen 31 gelagert, welcher ein Gehäuse des Anlassers bildet. Das äußere Kupplungsteil 3a wird durch ein Kupplungszahnrad 32 angetrieben, welches mit dem äußeren Kupplungsteil 3a verbunden ist. Das Kupplungszahnrad 32 wird durch den Elektromotor 2 über eine Untersetzungsvorrichtung angetrieben.
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Ein Lagerabschnitt 10a mit einer Kugel-Auskehlung 10b ist an dem vorderen Ende des inneren Kupplungsteils 10 ausgebildet und der Lagerabschnitt 10a wird als Innenring des Kugellagers 11 in gleicher Weise wie in der ersten Ausführungsform verwendet. Ein anderer Lagerabschnitt 10a mit einer Kugel-Auskehlung 10b' ist an dem hinteren Ende des inneren Kupplungsteils 10 ausgebildet und dieser Lagerabschnitt 10a wird gleichfalls als Innenring des Kugellagers 11 verwendet, welches an dem hinteren Ende des inneren Kupplungsteils 10 angeordnet ist. Die Kugel-Auskehlung 10b', welche an dem hinteren Ende des inneren Kupplungsteils 10 ausgebildet ist, weist eine unterschiedliche Form als die der Kugel-Auskehlung 10b auf, welche an dem vorderen Ende ausgebildet ist. Wie in 4 gezeigt, ist die Kugel-Auskehlung 10b' eine halbe Auskehlung zu der hinteren Seite des inneren Kupplungsteils 10 hin offen. Durch Öffnen der Kugel-Auskehlung 10b' zu dem hinteren Ende des inneren Kupplungsteils 10 hin, kann das Kugellager 11 leicht montiert oder zerlegt werden. Die Kugel-Auskehlung 10b, welche an dem vorderen Ende ausgebildet ist, kann in gleicher Weise wie die Kugel-Auskehlung 10b', welche an dem hinteren Ende ausgebildet ist, ausgebildet werden. Es ist ebenfalls möglich die Kugel-Auskehlung 10b der ersten Ausführungsform (in 2 gezeigt) in gleicher Form als die Kugel-Auskehlung 10b' auszubilden.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann verschiedentlich modifiziert werden. Zum Beispiel können andere Untersetzungsvorrichtungen als die Planetengetriebeuntersetzungsvorrichtung in dem Anlasser mit der Freilaufkupplung entsprechend der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Obwohl die vorliegende Erfindung in Bezug auf die vorhergehenden bevorzugten Ausführungsformen gezeigt und beschrieben worden ist, ist dem Fachmann ersichtlich, daß Änderungen in Form und Detail durchgeführt werden können ohne von dem Umfang der Erfindung, wie in den beigefügten Ansprüchen definiert, abzuweichen.