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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Beglaubigungsverfahren.
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Bisher
sind Verfahren bekannt, um Computer-Anmeldungsbeglaubigung durchzuführen, wobei eine
Karte verwendet wird, die mit einem Speichermedium versehen ist,
beispielsweise eine IC-Karte. In diesem Fall registriert ein Benutzer
in der IC-Karte Information, die eine ID und ein Passwort aufweist, die
für die
Anmeldungsbeglaubigung notwendig sind.
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Es
sei angemerkt, dass die Verfahren, die beispielsweise im Patentdokument
1 bis 4 unten offenbart sind, als Stand der Technik in bezug auf
die vorliegende Erfindung existieren.
- Patentdokument 1: JP 2001-33 79 30 A
- Patentdokument 2: JP
63-311 493 A
- Patendokument 3: JP
2001-30 88 50 A
- Patentdokument 4: JP
11-20 32 47 A
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Weiterhin
sind folgende Systeme bzw. Verfahren als Stand der Technik bekannt:
Aus
der Patentschrift
DE
198 56 362 C2 ist ein Datenaustauschsystem bekannt. Es
besteht aus einem Dateneingabe-/Datenausgabegerät und einem Datenträger mit
einem IC, aus dem für
Transaktionen mittels des Daten-E/A-Gerätes Daten gelesen u. geschrieben
werden können.
Der Datenträger
hat einen Speicherbereich, in welchem das Lesen u. Schreiben von
Daten durch das Daten-E/A-Gerät
nur dann erlaubt ist, wenn ein von dem Daten-E/A-Gerät gesendeter
Zugriffscode mit einem gespeicherten Zugriffscode übereinstimmt.
Nach einer Transaktion wird ein neuer Zugriffscode berechnet und
als aktueller Zugriffscode in dem Datenträger gespeichert.
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Aus
dem Patent No
US 6,718,468
B1 geht ein Verfahren hervor, das zu einem Passwort ein
gesichertes Schlüsselpaar
bestehend aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel, zuordnet.
Das erste Passwort (zweite Passwort) wird dadurch generiert, dass
eine Hash-Operation auf ein erstes (zweites) alphanumerisches Prüfwort ausgeführt wird.
Ein solches erstes (zweites) alphanumerisches Prüfwort erlaubt durch dessen
an sich unbeschränkte
Anzahl von Stellen eine gröbere
Anzahl von Permutationen.
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Das
US Patent 4,800,590 offenbart
ein System für
einen Computer-Schlüssel
und eine Computer-Sperre, bestehend aus einem Sicherheitsmodul zur
Beglaubigung des Passworts mit einem Passwortgenerator. Dabei halt
der Benutzer einen Passwortgenerator in Form einer Bankkarte oder
eines Schlüsselanhängers vor.
Dieser wird dazu benutzt sich an einem Terminal zu authentifizieren.
Terminalseitig wird während
des Beglaubigungsvorganges ebenfalls ein Passwort erzeugt.
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Schwierigkeiten,
die nachfolgend gezeigt werden, treten bei den oben beschriebenen
Verfahren auf.
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Beispielsweise
muss bei den herkömmlichen Verfahren
ein Benutzer ein neues Passwort sich ausdenken, jedes Mal, wenn
das Passwort geändert wird,
und sich an das Passwort erinnern. Folglich ist es eine Belastung
für den
Benutzer, das Passwort häufig
zu ändern.
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Verfahren
zum automatischen Erzeugen eines Passworts wurden somit als Verfahren
zum Lösen
der Belastung in bezug auf den Benutzer entwickelt, wenn das Passwort
geändert
wird. Obwohl die Mehrzahl der Verfahren automatisch Passwörter erzeugt,
ist dennoch eine Aufforderung vom Benutzer notwendig, um das Passwort
für Fälle zu ändern, wo ein
Passwort geändert
werden soll. Bei diesen Verfahren muss der Benutzer das automatisch
erzeugte Passwort als geändertes
Passwort gemäß einer Passwortänderungsanforderung
von einem Computer außerdem
manuell ändern.
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Es
besteht außerdem
ein weiteres Problem mit dem Verfahren, wie der Benutzer über ein
automatisch erzeugtes Passwort zu informieren ist, ohne dass das
Passwort an eine dritte Partei durchsickert.
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Außerdem existieren
einige Verfahren unter den herkömmlichen
Beglaubigungs verfahren, bei denen das Passwort, welches durch den
Computer automatisch erzeugt wird, ohnehin als geändertes Passwort
verwendet wird. Es ist jedoch für
einen Verwalter notwendig, bei automatischer Erzeugung von Passwörtern zu
intervenieren und um Änderungsanforderungen
bei der Mehrzahl der Verfahren mitzuteilen.
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Es
gibt somit viele Fälle
bei den herkömmlichen
Beglaubigungsverfahren, wo Operationen durch den Verwalter oder
den Benutzer notwendig sind, wenn das Passwort geändert wird.
Für Fälle, wo der
Benutzer niedriges Sicherheitsbewusstsein hat, besteht daher die
Sorge, dass die Sicherheit aufgrund von Fällen abnehmen wird, dass der
Benutzer eine Passwortmodifikationsarbeit nicht periodisch durchführt oder
der Benutzer das Passwort, welches automatisch erzeugt wurde, nicht
registriert.
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Die
Mehrzahl der Beglaubigungssysteme haben außerdem Bildschirme, welche
den Benutzer aufmerksam machen, eine ID- und ein Passwort beim Passwort-Aktualisieren
einzugeben oder beim herkömmlichen
Beglaubigungsverfahren zu ändern. Eine
Schwierigkeit besteht in der Sorge darin, dass das Passwort einer
anderen Person aufgrund der Existenz des Passworteingabebildschirms
mit den herkömmlichen
Beglaubigungsverfahren, aufgrund von Fallen, beispielsweise denjenigen,
die anschließend beschrieben werden, bekannt wird.
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Das
heißt,
es gibt die Möglichkeit,
dass der Benutzer ein neues Passwort bilden wird, welches eineren
ander Person bekannt wird, wenn ein neues Passwort mit den herkömmlichen
Beglaubigungsverfahren eingegeben wird. Es gibt beispielsweise bei den
herkömmlichen
Beglaubigungsverfahren Falle, wo der Benutzer seinen Platz mitten
beim Ändern des
Passwortes verlassen kann, oder wo der Benutzer die Passwortänderungsoperationen
aussetzen kann, während
das Passwort geändert
wird, wodurch somit das Passwort einer anderen Person bekannt gemacht
wird.
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Zusätzlich gibt
es Fälle
bei den herkömmlichen
Beglaubigungsverfahren, wo eine andere Person versucht, in das System
einzudringen, indem die Zeit geprüft wird, wann der Computer
eine Passwort-Aktualisierungsinformation befiehlt.
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die Anmerkungen getätigt.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen einfachen, sicheren
und leichten Zugang zu einem Terminal, z. B. Bank- oder Computerterminal bereitzustellen.
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Die
Aufgabe wird in vorteilhafter Weise durch ein Informationsverarbeitungsgerät gemäß Anspruch 1,
durch ein Beglaubigungsverfahren gemäß Anspruch 8 und durch ein
Beglaubigungsspeichergerät gemäß Anspruch
15 gelöst.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen 2 bis 7 bezüglich des
Informationsverarbeitungsgeräts,
in den Unteransprüchen
9 bis 14 bezüglich
des Beglaubigungsverfahrens und in den Unteransprüchen 16
bis 21 bezüglich
des Beglaubigungsspeichergeräts
beschrieben.
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Die
Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie aufweist:
eine
Beglaubigungsinformation-Empfangseinheit, die Beglaubigungsinformation
von einem Beglaubigungsspeichergerät empfangt, wenn Codeinformation,
die durch einen Benutzer eingegeben wird, mit eingerichteter Codeinformation übereinstimmt;
einen
Speicher, der eingerichtete Beglaubigungsinformation speichert;
eine
Beglaubigungseinheit, welche Beglaubigung unter Vergleichen der
Beglaubigungsinformation und der eingerichteten Beglaubigungsinformation
durchführt;
eine
Beglaubigungsinformation-Erzeugungseinheit, welche neue Beglaubigungsinformation
erzeugt; und
eine Beglaubigungsinformation-Aktualisierungseinheit,
welche die Beglaubigungsinformation des Beglaubigungsspeichergeräts und die
eingerichtete Beglaubigungsinformation des Speichers in neue Beglaubigungsinformation
aktualisiert, wenn die Beglaubigung durch Vergleichen der Beglaubigungsinformation
mit der eingerichteten Beglaubigungsinformation normal ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich,
ein Beglaubigungsverfahren bereitzustellen, mit dem verlässliche
Verwaltung und Beglaubigungsinformation durchgeführt werden kann, ohne dass der
Benutzer davon erfährt.
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Weiter
ist es gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
ein Beglaubigungsverfahren bereitzustellen, mit dem robuste Beglaubigungsinformation erzeugt
werden kann, ohne dass der Benutzer davon erfährt. Außerdem ist es gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
ein Beglaubigungsverfahren bereitzustellen, mit dem eine Beglaubigungsinformationerzeugung
und eine Modifikationsverarbeitung durchgeführt werden kann, ohne dass
ein anderer davon erfährt.
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Außerdem ist
die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Beglaubigungsinformation-Aktualisierungseinheit
die Beglaubigungsinformation periodisch aktualisiert.
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Weiter
ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Beglaubigungsinformation Beglaubigungsinformation
ist, die zur Verwendung des Informationsverarbeitungsgeräts notwendig
ist.
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Die
vorliegende Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, dass die
Beglaubigungsinformation Beglaubigungsinformation ist, die notwendig
ist, ein Programm zu verwenden, welches durch das Informationsverarbeitungsgerät auszuführen ist.
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Die
vorliegende Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, dass die
Beglaubigungsinformation Beglaubigungsinformation ist, die notwendig
ist, ein Programm zu verwenden, welches durch ein anderes Informationsverarbeitungsgerät auszuführen ist,
mit dem das Informationsverarbeitungsgerät kommunizieren kann.
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Die
vorliegende Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, dass das
Beglaubigungsspeichergerät
ein portables Speichermedium ist, welches auf einem Lesegerät befestigt
werden kann oder davon entfernt werden kann.
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Die
vorliegende Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, dass eine
Anweisung, das portable Speichermedium an dem Lesegerät zu befestigen, an
den Benutzer ausgegeben wird, für
Fälle,
wo die Beglaubigungsinformations-Aktualisierungseinheit die Aktualisierung
durchführt.
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Es
sei angemerkt, dass die vorliegende Erfindung ein Programm sein
kann, um eine der oben beschriebenen Funktionen durchzuführen. Außerdem kann
mit der vorliegenden Erfindung ein Programm auf einem Speichermedium
aufgezeichnet werden, welches durch einen Computer lesbar ist. Weiter
kann die vorliegende Erfindung ein Beglaubigungsspeichergerät sein,
welches mit einem Computer verbunden ist, der eine der oben beschriebenen Funktionen
ausführt
und die Beglaubigungsverarbeitung auf dem Computer durchführt.
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1 ist
ein Grundsatzfunktions-Blockdiagramm eines Anmeldungsbereichs beim
Starten eines Betriebssystems, welches Basissoftware eines Computers
in einem System ist, bei dem eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung eingeführt ist;
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2 ist
ein schematisches Diagramm herkömmlicher
Anmeldungsverarbeitung eines Betriebssystems eines Computers;
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3A und 3B sind
Diagramme, welche ein Beispiel eines Anmeldungsbildschirms gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind;
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4A und 4B sind
Diagramme, welche ein Beispiel eines Anmeldungsbildschirms gemäß einem
Sicherheitsmodul zeigen;
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5A und 5B sind
Diagramme, die ein Beispiel eines Passwortänderungsbildschirms gemäß einem
Sicherheitsmodul zeigen;
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6 ist
ein Flussdiagramm eines Auswahlbeispiels der Beglaubigungsverarbeitung
gemäß einem
Sicherheitsmodul;
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7 ist
ein Flussdiagramm, welches ein Beispiel von Anmeldungsverarbeitung
gemäß einem Sicherheitsmodul
zeigt;
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8 ist
ein Flussdiagramm der Gültigkeits-/Ungültigkeits-Bestimmung
durch einen Server gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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9 ist
ein Flussdiagramm für
einen Fall, wo eine Passwortänderungsanforderung
durch ein Sicherheitsmodul gehandhabt wird; und
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10 ist
ein Flussdiagramm, welches ein Beispiel einer Passwortänderungsverarbeitung
gemäß einem
Sicherheitsmodul zeigt.
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Die
bevorzugten Ausführungsformen
zum Ausführen
der vorliegenden Erfindung werden anschließend mit Hilfe der Zeichnungen
erläutert.
Ausbildungen von Ausführungsformen
unten werden als Beispiele angenommen, wobei die vorliegende Erfindung
nicht auf die Ausbildungen der Ausführungsformen beschränkt ist.
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Ein
Sicherheitsmodul, welches eine Ausführungsform eines Beglaubigungsverarbeitungsprogramms
der vorliegenden Erfindung ist, wird bei einer Anmeldungsverarbeitung
für ein
Betriebssystem (OS) in einem Computer bei dieser Ausführungsform angewandt.
Das Sicherheitsmodul ermöglicht
es, IDs und Passwörter
einzugeben oder zu aktualisieren (zu ändern), ohne dass ein Benutzer
eines Computers davon erfährt,
bei dem das Sicherheitsmodul angewandt wird (in einer nicht-sichtbaren
Weise). Weiter wird eine IC-Karte bei dieser Ausführungsform
verwendet. Information, welche zur Anmeldungsverarbeitung notwendig
ist, beispielsweise ein Passwort oder ein automatischer Erzeugungsalgorithmus
ist in der IC-Karte
gespeichert. Die IC-Karte schützt
die gespeicherte Information unter Verwendung eines PIN (Personal
Identification Number). Die Sicherheit der Beglaubigungsinformation
(Passwort) ist daher automatisch für den Computer sichergestellt,
für den
das Sicherheitsmodul verwendet wird, ohne Intervention durch einen
Systemverwalter.
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Bei
dieser Ausführungsform
wird ein Beglaubigungsverarbeitungsprogramm in einem normalen Computer
wie ein Sicherheitsmodul eingeführt
(installiert), so dass der Computer wie das Informationsverarbeitungsgerät der vorliegenden
Erfindung arbeitet. Ein Beispiel zum Erzielen einer Beglaubigungsverarbeitung
unter Verwendung einer ID und eines Passworts unter Verwendung des
Sicherheitsmoduls und der IC-Karte zur Betriebssystem-Anmeldungsverarbeitung
des Computers wird bei dieser Ausführungsform erläutert.
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Das
Sicherheitsmodul gemäß dieser
Ausführungsform
wird durch Ersetzen von Funktionen erreicht, die sich auf die Anmeldung
des Benutzers bei einem Betriebssystem bei einem normalen Computer bezieht,
wie in 2 gezeigt ist, durch die, wie in 1 gezeigt
ist, die ein Computerprogramm verwenden. Es sei angemerkt, dass
bei dem Computer nach dieser Ausführungsform es keine Beschränkungen
gibt, die bei einem System eines Computers vorhanden sind, bei dem
das Beglaubigungsverarbeitungsprogramm installiert ist, vorausgesetzt,
dass der Computer eine Konfiguration besitzt, die ähnlich der
von 1 ist.
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Übersicht über das
Beglaubigungsverarbeitungssystem
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Ein
Computer (nicht gezeigt), der die Funktionen des Informationsverarbeitungsgeräts nach
der vorliegenden Erfindung hat, kann unter Verwendung von mehreren
Computerarten konfiguriert sein, beispielsweise eines Personalcomputers
(PC), eines tragbaren Informationsendgeräts (PDA), eines tragbaren Telefons
oder anderer spezialisierter Computer. Der Computer ist mit einem
Steuergerät
versehen (konfiguriert durch eine CPU, einen Hauptspeicher (RAM
oder dgl.) eine Eingabe-/Ausgabeeinheit, ein Betriebssystem, Einrichtungstreiber
und dgl.), einem Sekundärspeicher
(eine Festplatte oder dgl.) und einem Kommunikationssteuerungsgerät (ein Netzwerk-Schnittstellengerät oder dgl.).
Die CPU lädt
das Beglaubigungsverarbeitungsprogramm, welches im Sekundärspeicher
gespeichert ist, in den Hauptspeicher und führt das Programm durch. Der
Computer arbeitet somit wie ein Computer, der die Funktionen des
Informationsverarbeitungsgeräts
nach der vorliegenden Erfindung aufweist.
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1 ist
ein Grundsatzfunktions-Blockdiagramm für einen Fall, bei dem das Sicherheitsmodul für einen
Anmeldungsbereich beim Starten der Grundsatz-Software des Betriebssystems
(OS) im Computer angewandt wird, bei dem diese Ausführungsform
installiert ist (anschließend
wird diese Art von Computer als System bezeichnet), welche als Beispiel
herangezogen wird.
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Insbesondere
wird die Betriebssystem-Passwortbeglaubigung mit einem Bildschirm
durchgeführt,
der auf eine Passworteingabe aufmerksam macht, wie in 3A gezeigt
ist, oder mit einem Passwort-Aktualisierungsbildschirm (Änderungsbildschirm),
um den Benutzer zu beglaubigen. Dagegen macht ein Computer, in welchem
das Sicherheitsmodul installiert ist, einen derartigen Passworteingabebildschirm
und dgl. überflüssig. Ein
PIN-Eingabebildschirm im Zeitpunkt des Einführens einer IC-Karte, wie in 3B gezeigt
ist, wird anstelle bei dieser Ausführungsform durch das Sicherheitsmodul
angezeigt, welches im Computer installiert ist. Das ist ein Zustand,
wo die Passworteingabe- und Aktualisierungsverarbeitung (Änderungsverarbeitung)
dem Benutzer während
der Betriebssystem-Anmeldungsbeglaubigung für den Computer angezeigt wird.
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Mit
der Anmeldungsbeglaubigung auf einem Normalcomputer führt ein
Beglaubigungsmodul, welches für
das Betriebssystem OS vorgesehen ist, Beglaubigungsverarbeitung
während
der OS-Anmeldungsbeglaubigung durch. Bei der Anmeldungsbeglaubigung
dieser Ausführungsform
ersetzt dagegen ein Sicherheitsmodul 4 ein Beglaubigungsverarbeitungsmodul
des Betriebssystems. Folglich wird der ursprüngliche OS-Anmeldungsbildschirm
nicht mehr auf dem Computerbildschirm angezeigt. Das Sicherheitsmodul 4 zeigt
einen PIN-Eingabebildschirm während
der OS-Anmeldungsbeglaubigung durch das Sicherheitsmodul 4 an.
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Das
Beglaubigungsverarbeitungssystem dieser Ausführungsform weist eine automatische Passworterzeugung
und eine Aktualisierungssystemfunktion auf. Das Sicherheitsmodul 4 (entsprechend
dem Beglaubigungsverarbeitungsprogramm der vorliegenden Erfindung)
des Beglaubigungsverarbeitungssystems realisiert Computerfunktionen,
indem ein Programm installiert wird, welches die Funktion in einem
Computer realisiert. Das Beglaubigungsverarbeitungssystem wird unter
Hinzufügen der
Anmeldungsverarbeitung des Computers zu Funktionen eines existierenden
OS-Beglaubigungsverarbeitungssystems 1 realisiert.
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Die
IC-Karte entspricht einem Beglaubigungsspeichergerät der vorliegenden
Erfindung. In diesem Zeitpunkt sendet das Sicherheitsmodul 4 Beglaubigungsinformation,
beispielsweise eine ID oder ein Passwort, welches in einer IC-Karte 10 gespeichert
ist, zum OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 und
empfängt
diese. Das Sicherheitsmodul 4 führt somit eine Beglaubigungsverarbeitung
unter Verwendung der IC-Karte 10 durch, in welcher die
ID und das Passwort gespeichert sind, anstelle einer Beglaubigungsverarbeitung
auf der Basis der Eingabe durch einen Benutzer bei einem normalen
Betriebssystem.
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Außerdem kann
das Sicherheitsmodul 4 ebenfalls durch Ändern eines Moduls 2 (Funktion)
in bezug auf die Passwortbeglaubigungsverarbeitung bei einem existierenden
Betriebssystemprogramm realisiert werden.
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Für Fälle, wo
das OS-Modul geändert
wird, wird die Änderung
unten durchgeführt.
Das heißt,
Information, welche Programme beim Starten des Computers unter den
Programmen in bezug auf mehrere Prozesse begonnen werden müssen, welche
im Betriebssystem enthalten sind, sind in einem vorher festgelegten
Definitionsbereich eines Speichergeräts gespeichert (beispielsweise
einem Windows-Verzeichnis (eingetragenes Warenzeichen)).
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Bei
dieser Ausführungsform
wird der Name eines Programms, der sich auf eine Anmeldungsbeglaubigungsverarbeitung
bei einem normalen Betriebssystem bezieht und das im Definitionsbereich gesetzt
wird, auf den Namen des Sicherheitsmoduls 4 geändert. Das
Sicherheitsmodul 4 kann somit den normalen Anmeldungsbildschirm
mit dem PIN-Eingabebildschirm für
die Anmeldungsbeglaubigungsverarbeitung während des Computerstartens
ersetzen. Das Sicherheitsmodul 4 kann außerdem die
Eingabeinformation durch Information ersetzen, welche von der IC-Karte 10 für die ID
und das Passwort erhalten wird, welche bei der OS-Anmeldungsbeglaubigungsverarbeitung
verwendet werden, und die ID und das Passwort im Betriebssystem
festlegen.
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Das
Sicherheitsmodul kann somit der Anmeldungsfunktion (Passwortbeglaubigungssystem) in
einer Vielzahl von Computer entsprechen, und es ist nicht auf diese
Ausführungsform
beschränkt.
Das Sicherheitsmodul 4 kann außerdem ebenfalls eine Funktion
aufweisen, welche dem Sicherheitsmodul 2 entspricht, welches
schon im Betriebssystem existiert.
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Das
Sicherheitsmodul (Codenummer-Anforderungseinheit, Codenummer-Prüfeinheit,
und Beglaubigungsinformations-Empfangseinheit) 4 besitzt eine
Passwortgeneratorfunktion 5 (entsprechend einer Beglaubigungsinformations-Erzeugungseinheit), eine
Passwortänderungsmitteilungs-Empfängerinformation 6,
eine Passworteingabe-Ersetzungsfunktion 7, und eine Kartenlese-
und Schreibinformation 8 (entsprechend einer Beglaubigungsspeicher-Geräteermittlungseinheit,
einer Beglaubigungsinformations-Sendeeinheit und einer Funktion
zum Senden von Beglaubigungsinformation zum Computer in der Beglaubigungsinformations-Aktualisierungseinheit).
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Außerdem ist
ein Kartenleser/Kartenschreiber 9 mit dem Sicherheitsmodul 4 über die
Hardware des Computers verbunden. Die IC-Karte 10 ist mit dem
Computer über
den Kartenleser/Kartenschreiber 9 verbunden. In der IC-Karte 10 sind
die ID und das Passwort im Speicher (Speichermedium) gespeichert,
der durch die PIN geschützt
ist. Zusätzlich
ist ein Verwaltungsserver 11 (anschließend einfach als Server bezeichnet),
der Information verwaltet, beispielsweise eine serielle ID, die
in der IC-Karte 10 gespeichert ist, mit dem Computer verbunden.
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Weiter
ist das Sicherheitsmodul 4 im Computersystem resident,
nachdem das Betriebssystem startet. Folglich kann das Sicherheitsmodul 4 immer eine
Passwortänderungsmitteilung
vom Betriebssystem überwachen.
Weiter kann das Sicherheitsmodul 4 ermitteln, dass die
Passwortänderungsmitteilung ausgegeben
wurde.
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Wenn
das Sicherheitsmodul 4 nach dieser Ausführungsform in das Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 in
das Computer-Betriebssystem eingeführt ist, wird ein Bildschirm
von 4A auf einen Bildschirm von beispielsweise 4B umgeschaltet. Das
heißt,
wenn das Sicherheitsmodul 4 eingeführt wird, ersetzt der PIN-Eingangsbildschirm
den Bildschirm während
der OS-Anmeldungsbeglaubigung.
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Die
Passwortgeneratorfunktion 5 erzeugt automatisch IDs und
Passwörter
zufallsmäßig (beliebig),
die schwierig zu decodieren sind. Es ist möglich, die Zeichenlänge der
automatisch erzeugten ID und des Passworts beliebig festzulegen.
Es sollte angemerkt sein, dass, umso länger die Zeichenlänge des Passworts
ist, desto schwieriger es für
eine andere Partei wird, das Passwort zu decodieren. Es gibt keinen
Weg, dass es einem nicht-autorisierten Verwalter oder Benutzer es
erlaubt wird, das Passwort zu lernen, welches durch die Passwortgeneratorfunktion 5 erzeugt
wird. Das automatisch-erzeugte Passwort wird in der IC-Karte 10 gespeichert,
und es ist im Speicher innerhalb der Karte gespeichert, die durch den
PIN (Codenummer) geschützt
ist.
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Die
Passwortgeneratorfunktion 5 registriert die Information über die
erzeugte ID und das Passwort im OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 des
Computers. Die Passworterzeugungsfunktion 5 führt diese
Verarbeitung durch, um somit Beglaubigung zu ermöglichen. Die Passwortgeneratorfunktion 5 schreibt
außerdem
die Information über
die erzeugte ID und das Passwort auf die IC-Karte 10. Wenn
die IC-Karte 10 in diesem Zeitpunkt nicht vorher eingesetzt
ist, ändert
sich der Bildschirm nicht von dem von 4A. Die
Eingabe der ID des Passworts ist dann für Benutzer schwierig, die eine
Anmeldung versuchen, ohne die IC-Karte 10 zu verwenden.
Das heißt, in
diesem Fall ist es schwierig, dass sich Benutzer bei dem System
anmelden, die versuchen, sich mit diesem in einer nicht-beglaubigten
Weise zu verbinden.
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Die
Passwortänderungsmitteilungs-Empfängerfunktion 6 empfängt eine
Passwortänderungsmitteilung
vom OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1. Die Passwortänderungsmitteilungs-Empfängerfunktion 6 informiert
dann die Passwortgeneratorfunktion 5 über die Änderungsmitteilung. Die Passwortgeneratorfunktion 5 erzeugt
und ändert
ein neues Passwort auf der Basis der Änderungsmitteilung.
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5A und 5B zeigen
ein Beispiel einer neuen ID und eines Passworteinstellungsbildschirms mit
dem Sicherheitsmodul 4 des OS-Beglaubigungsverarbeitungssystems 1.
Der Computer zeigt normalerweise einen Bildschirm an, um eine neue
Benutzer-ID und ein Passwort einzugeben, wie in 5A gezeigt
ist, gemäß der OS-Verarbeitung
für Fälle, wo es
eine Anforderung zum Ändern
der ID oder des Passworts gibt.
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Im
Gegensatz dazu verbleibt bei Fällen,
wo das Sicherheitsmodul 4 in den Computer eingeführt wird,
ein PIN-Eingangsbildschirm unverändert,
der zeigt, "führe bitte
Karte ein", wie
in 5 gezeigt ist, sogar wenn die Passwortänderungsmitteilungs-Empfängerfunktion 6 die Änderungsmitteilung
einfängt. Die
Passwortänderungsverarbeitung
wird jedoch in der Praxis zwischen dem Sicherheitsmodul 4 und
der Karte 10 durchgeführt.
Das heißt,
der Grund, dass der PIN-Eingangsbildschirm sich nicht ändert, dient dazu,
zu verhindern, dass der Benutzer über die Passwortänderungsverarbeitung
erfährt.
Das Sicherheitsmodul 4 des OS-Beglaubigungsverarbeitungssystems 1 kann
somit das Passwort intern durch einen Benutzerbetrieb der Einführung der
Karte alleine ändern,
ohne dass der Benutzer davon erfährt,
dass die Information einer Passwortänderung ausgegeben wurde.
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Durch
Verwendung des Sicherheitsmoduls 4 während der Computeranmeldungsbeglaubigung wird
es somit für
den Benutzer nicht notwendig, sich an ein neues Passwort bei jeder Änderung
zu erinnern. Es gibt daher keine Belastung für den Benutzer, mit der Verwaltung
des Passworts, welches für
die Anmeldung verwendet wird, fortzufahren. Das System kann daher
normalerweise das Passwort jeden Tag (jede Stunde, jede Minute)
beispielsweise gemäß dem Sicherheitsmodul 4 ändern. Sogar,
wenn eine dritte Partei versucht, das Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 durch
irgendeine Einrichtung oder eine andere, nicht über den Eingangsbildschirm
von 5B sich anzumelden, wird es somit schwierig, das
sich jeden Tag ändernde
Passwort mit dieser Ausführungsform
vorherzusagen. Das heißt,
dass das Sicherheitsmodul 4 die Sicherheit verbessern kann,
um nicht autorisierte Anmeldung zu verhindern.
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Weiterhin
wird die Tatsache, dass es eine Änderungsanforderungsmitteilung
gibt, nicht auf dem Bildschirm mitgeteilt. Somit ist es für einen
Benutzer schwierig, zu versuchen, in den Computer in einer nicht-autorisierten
Weise einzudringen, indem er genau einen Zeitpunkt wählt, bei
dem ein Passwort geändert
wird. Das heißt,
die Sicherheit des Computers kann mit dem Sicherheitsmodul 4 des
Beglaubigungsverarbeitungssystems nach dieser Ausführungsform
verbessert werden. Es sollte angemerkt sein, dass es außerdem für den Verwalter
möglich
ist, das Sicherheitsmodul 4 so einzusetzen, um die Häufigkeit
zu ignorieren oder einzustellen, um Passwortänderungsmitteilungen von irgendeinem
anderen als dem Benutzer zu ignorieren (oder dem Verwalter).
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Die
Passworteingabe-Ersetzungsfunktion 7 liest automatisch
die ID und das Passwort ein, welche innerhalb der IC-Karte 10 gespeichert
sind, wenn die IC-Karte 10 mit dem Kartenleser/Kartenschreiber 9 verbunden
ist. Nachdem die ID und das Passwort gelesen sind, sendet die Passworteingabe-Ersatzfunktion 7 die
ID und das Passwort zum Beglaubigungs verarbeitungssystem 1.
Somit erfährt
der Benutzer nicht von der Eingabeverarbeitung der ID und des Passworts
gemäß der Passworteingabe-Ersatzfunktion 7.
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Die
Kartenlese- und Schreibfunktion 8 führt das Lesen und das Schreiben
von Information, beispielsweise die erzeugte Benutzer-ID, das zufallsmäßig erzeugte
Passwort und eine einmalige serielle ID der Karte von/zur Karte
durch.
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Der
Verwaltungsserver 11 ist mit dem OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 verbunden.
Der Verwaltungsserver 11 wird mit seriellen ID-Daten der
Karte 10 und einer Funktion zum Verwalten der Karte 10 versehen.
Das heißt,
dass der Verwaltungsserver 11 die Karte 10 unbrauchbar macht,
wenn der Verwalter die serielle ID der Karte 10, welche
im Server 11 gespeichert ist, ungültig macht. Diese Art von Verarbeitung
kann beispielsweise in Fällen
durchgeführt
werden, wo man wünscht,
die Funktionen der Karte 10 aufgrund von Diebstahl, Verlust
und dgl. ungültig
zu machen Es sei angemerkt, dass der Verwalter des Servers 11 lediglich
die Passwortungültigkeits-Verarbeitungsfunktion nutzen
kann. Das heißt,
dass der Benutzer nicht über das
Passwort, welches in der Karte 10 gespeichert ist, informiert
wird.
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Weiter
bestimmt der Server 11, ob die Karte 10 eine Karte
ist oder nicht, wo das Schreiben oder Lesen zugelassen ist. Der
Server 11 trifft diese Entscheidung auf der Basis, ob die
serielle ID, welche in der Karte 10 gespeichert ist, eine
serielle Karten-ID, die für
den Gebrauch zugelassen ist, ist oder nicht.
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Die
Verwalterbenutzerstelle 12 ist eine Eingabe-/Ausgabeeinrichtung
für den
Verwalter, der den Server 11 bedient. Es sei angemerkt,
dass bei dieser Ausführungsform
der Computer Verwaltungsfunktionen für die IC-Karte 10 des
Servers 11 sowie die Verwalterbenutzer-Schnittstelle 12 haben
kann.
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Auswahlbeispiel der Beglaubigungsverarbeitung
gemäß dem OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1
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Ein
Auswahlbeispiel der Anmeldungsverarbeitung, die beim OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 verwendet
wird, wenn sich der Benutzer am Computer anmeldet, wird anschließend erläutert, wobei
auf ein Flussdiagramm bezuggenommen wird.
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Zunächst führt das
Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 innerhalb des OS eine
Verarbeitung durch, um das Anmeldungsbeglaubigungsmodul auszuwählen, welches
für den
Benutzer verwendet wird, welcher sich anmeldet (S101). Anschließend bestimmt
das Beglaubigungsverarbeitungssystem 1, ob es eine Bestimmung
für ein
Vorgabemodul für
den Benutzer gibt oder nicht (S102). Für Fälle, wo es kein bestimmtes
Modul für
den Benutzer gibt, startet in diesem Zeitpunkt das Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 ein
Systemvoreinstellungssicherheitsmodul (S104) und führt eine
Beglaubigungsverarbeitung durch (S105).
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Für Fälle dagegen,
wo es eine Bestimmung des Sicherheitsmoduls für den Benutzer gibt, der sich anmeldet,
sucht das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 die Moduldatenbank
(DB) für
ein Sicherheitsmodul, welches verwendet werden soll (S103). Das
OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 bestimmt dann, ob
es ein Sicherheitsmodul gibt oder nicht, welches durch den Benutzer
in der Moduldatenbank zu verwenden ist (S106).
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Für Fälle, wo
ein Sicherheitsmodul, welches für
den Benutzer zu verwenden ist, von der Moduldatenbank aufgefunden
wird, startet das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 das
Sicherheitsmodul 4 (S107) und führt die Beglaubigungsverarbeitung durch
(S108).
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Wenn
die Beglaubigungsverarbeitung von S105 oder S108 durch die entsprechenden
Sicherheitsmodule beendet ist, ist das Anmelden beim OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 durch
den Benutzer beendet (S109).
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Anmeldungsverarbeitung gemäß dem Sicherheitsmodul
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Ein
Beispiel der Anmeldungsverarbeitung gemäß dem Sicherheitsmodul 4 des
OS-Beglaubigungsverarbeitungssystems 1 wird
anschließend
erläutert.
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7 ist
ein Flussdiagramm, welches ein Beispiel einer Anmeldungsverarbeitung
durch das Sicherheitsmodul 4 des OS-Beglaubigungsverarbeitungssystems 1 zeigt.
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Wenn
die Versorgungsspannung für
den Computer eingeschaltet ist und das System startet, werden die
Funktionen des Sicherheitsmoduls 4 durch die Funktionen
des OS-Beglaubigungssystems 1 ausgeführt (S201).
Das Sicherheitsmodul 4 empfängt die eingerichtete Benutzer-ID
und das eingerichtete Passwort, welche im OS registriert sind, von
einem nicht gezeigten Speichergerät (S202).
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Das
Sicherheitsmodul 4 fragt an, ob eine Karte eingeführt ist,
um Information über
die ID und das Passwort innerhalb der Karte 10 vom Benutzer zu
erhalten, der die Beglaubigung anfordert (S203). Der Benutzerbildschirm
in diesem Zeitpunkt nimmt den Zustand von 4B an.
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Das
Sicherheitsmodul 4 bestimmt, ob die IC-Karte 10 in
den Kartenleser/Kartenschreiber 9 des Computers eingeführt wurde
oder nicht (S204). Für Fälle, wo
der Benutzer die Anmeldungsverarbeitung in diesem Zeitpunkt abgebrochen
hat, bestimmt das Sicherheitsmodul 4, dass die Anmeldungsverarbeitung
nicht normal beendet wurde, und setzt NG für die Anmeldungsverarbeitung
(S205). Für
Fälle,
wo die IC-Karte 10 nicht in den Kar tenleser/Schreiber 9 eingeführt wurde,
fordert das Sicherheitsmodul 4 wiederholt auf, dass der
Benutzer die Karte in den Computer einführt.
-
Wenn
die IC-Karte in den Kartenleser/Kartenschreiber 9 eingeführt ist,
stellt das Sicherheitsmodul 4 eine Verbindung mit dem Server 11 her
und sendet die Information der IC-Karte 10 (beispielsweise
die serielle ID) zum Server 11 (S206). Der Server 11 bestimmt,
ob die IC-Karte 10 für
das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 auf der Basis
der Information, die gesendet wurde, gültig ist oder nicht, um somit
zu bestimmen, ob die Karte gültig
ist oder ungültig
ist.
-
8 ist
ein Flussdiagramm, um mit dem Server 11 zu bestimmen, ob
die IC-Karte 10 für den Computer
bei dieser Ausführungsform
gültig
oder ungültig
ist.
-
Der
Server 11 empfängt
die serielle ID der IC-Karte 10, die in den Kartenleser/Kartenschreiber 9 des
OS-Beglaubigungsverarbeitungssystems 1 eingeführt wurde,
vom Sicherheitsmodul 4 (S2061).
-
Der
Server 11 sucht die serielle ID, welche von der Datenbank
erhalten wird (nicht gezeigt), die der IC-Karte 10 entspricht
(S2062). Der Server 11 führt dann eine Verarbeitung
durch, um zu bestimmen, ob die serielle ID der IC-Karte existiert
oder nicht (S2063). Es sei angemerkt, dass die Information, die
beim Bestimmen verwendet wird, ob die IC-Karte 10 gültig ist
oder nicht, in diesem Zeitpunkt nicht auf die serielle ID beschränkt ist.
Wenn beispielsweise eine Ersatzinformation für die serielle ID verfügbar ist,
kann der Server 11 ebenfalls diese Information nutzen.
-
Für Fälle, wo
die entsprechende serielle ID in der Datenbank in S2063 nicht gefunden
wird, bringt der Server 11 Information zum OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 zurück, um die
IC-Karte 10 zurückzuweisen,
als solche, die nicht eine eines legitimen Benutzers ist (S2064).
-
Weiter
verifiziert für
Fälle,
wo die entsprechende serielle ID in der Datenbank in S2063 gefunden
wird, der Server 11, ob die IC-Karte 10 eine gültige Karte
ist oder nicht, auf der Basis der Datenbankinformation (S2065).
-
Der
Server 11 bestimmt, ob die IC-Karte 10 für das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 gültig ist
oder nicht, auf der Basis der Datenbankinformation, wodurch somit
eine Bestimmung der Gültigkeit
oder Nichtgültigkeit
durchgeführt
wird (S2066). Der Server 11 liefert dann (schickt) ein
Ergebnis, dass die Karte gültig
ist (zugelassen ist) oder ungültig ist
(zurückgewiesen)
zum OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 (S2067, S2068)
zurück.
Es sei angemerkt, dass der Computer ebenfalls Verwaltungsfunktionen
der IC-Karte 10 des Servers 11 und die Verwaltungsbenutzerschnittstelle 12 haben
kann.
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Das
Sicherheitsmodul 4 bestimmt, ob eine Antwort vom Server 11 in
bezug auf die IC-Karte 10 zeigt, ob die Karte gültig ist
oder nicht (S207). Für Fälle, wo
die Antwort so ist, dass die IC-Karte 10 zur Verwendung
bei der Anmeldungsverarbeitung von S207 zugelassen ist, prüft das Sicherheitsmodul 4 die
Codenummer in bezug auf den PIN (Codenummer), die gemäß der Einführung der
IC-Karte 10 eingegeben wird (S208). Das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 kann
somit Information von der IC-Karte 10 nur dann erhalten,
wenn die Codenummer der IC-Karte 10 übereinstimmt.
-
Für Fälle, wo
es eine Antwort gibt, die das Zurückweisen in bezug auf die IC-Karte 10 bei
der Verarbeitung von S207 zeigt, setzt das Sicherheitsmodul 4 eine
NG-Bestimmung und antwortet der OS (OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1),
um die Benutzeranmeldungsverarbeitung auf der Basis der IC-Karte 10 abzubrechen.
Nach dem Empfang der NG-Bestimmung führt das OS die Anmeldungsbestimmung
durch (S214). Das OS (OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1)
führt dann
das Schließen
oder eine Abmeldung auf der Basis der Bestimmung durch (S217).
-
Für Fälle, wo
es möglich
ist, Information von der IC-Karte 10 zu erhalten, erhält das Sicherheitsmodul 4 die
ID und das Passwort innerhalb der IC-Karte 10 (S210). Das
Sicherheitsmodul 4 prüft dann
die ID und das Passwort, die in der IC-Karte 10 gespeichert
sind, mit der ID und dem Passwort, welche vom OS erhalten werden
(S211).
-
Das
Sicherheitsmodul 4 führt
dann eine Verarbeitung zum Bestimmen von Ergebnissen zum Prüfen der
ID und des Passworts der IC-Karte 10 mit denen des OS durch
(S212). Wenn die IDs und die Passwärter in diesem Zeitpunkt nicht übereinstimmen,
setzt das Sicherheitsmodul 4 eine NG-Bestimmung im OS,
um die Anmeldungsverarbeitung abzubrechen (S205). Nach einem Empfang
der NG-Bestimmung führt
das OS die Anmeldungsbestimmung durch (S214). Das OS (OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1)
führt das
Schließen
oder Abmelden auf der Basis der Bestimmung aus (S217).
-
Für Fälle, wo
die IDs und die Passwörter
in S212 übereinstimmen,
wird die ID und das Passwort in der IC-Karte 10 zum OS
(OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1) gemeinsam mit einer
Antwort geliefert, welche ein Anmeldungsbestimmungs-OK zeigt (Verarbeitung ähnlich der
Betätigung
einer OK-Taste während
normaler Anmeldungsoperationen).
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Eine
Verarbeitung wie die, die oben beschrieben wurde, ist im Sicherheitsmodul 4 des OS-Beglaubigungsverarbeitungssystems 1 für Gründe, die
anschließend
beschrieben werden, möglich. Das
heißt,
eine Schnittstelle zum Erhalten und Prüfen der ID und des Passworts,
so dass ein normales Computer-OS mit einem externen Modul zusammenarbeiten
wird, wird bereitgestellt. Das Sicherheitsmodul 4 des OS-Beglaubigungsverarbeitungssystems 1 führt eine
Verarbeitung durch, um die ID und das Passwort zu liefern und zu
empfangen, wobei die Schnittstelle genutzt wird. Es sollte angemerkt
werden, dass, wie oben erläutert,
die Prüfverarbeitung, die
oben beschrieben wurde, auch innerhalb eines Moduls des OS durchgeführt werden
kann, vorausgesetzt, dass dessen Konfiguration einen Ersatz eines
Sicherheitsmoduls im vorhandenen OS erlaubt.
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Passwortänderungsverarbeitung durch
das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1
-
Anschließend wird
die Verarbeitung für
Fälle erläutert, wo
eine Passwortänderungsanforderung während des
Anmeldens im Sicherheitsmodul 4 des OS-Beglaubigungsverarbeitungssystems 1 empfangen
wird.
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9 ist
ein Flussdiagramm für
einen Fall, wo das Sicherheitsmodul 4 des OS-Beglaubigungsverarbeitungssystems 1 eine
Passwortänderungsanforderung
handhabt.
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Für Fälle, wo
die Passwortänderungsmitteilung
bei dieser Ausführungsform
empfangen wird, führt
das Sicherheitsmodul 4 die Anmeldungsverarbeitung aus (S301),
führt die
Passwortänderungsverarbeitung
durch, die anschließend
beschrieben wird, wie in 10 gezeigt
ist (S302), und führt
dann die OS-Anmeldungsverarbeitung durch, die oben beschrieben wurde,
wie in 7 gezeigt ist (S303).
-
10 ist
ein Flussdiagramm, welches ein Beispiel einer Passwortverarbeitung
gemäß dem Sicherheitsmodul 4 des
OS-Beglaubigungsverarbeitungssystems 1 zeigt.
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Wenn
die Versorgungsspannung eingeschaltet ist und das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 startet,
wird eine Passwortänderungsmitteilung
(S401) zur Passwortänderungsmitteilungs-Empfängerfunktion 6 durch
Operationen des Benutzers geliefert. Die Passwortänderungsmittelungs-Empfängerfunktion 6 arbeitet,
um die Passwortänderungsmitteilung
zu empfangen (S402).
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Die
Passwortänderungsmitteilungs-Empfängerfunktion 6 liefert
eine Passworterzeugungsanforderung zum Passwortgenerator 5 auf
der Basis der Passwortänderungsmitteilung
(S403). Der Passwortgenerator 5 erzeugt eine Aufforderung
für den
Benutzer, die IC-Karte 10 einzufügen, um
Information über die
ID und des Passworts innerhalb der IC-Karte 10 für das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 zu erhalten
(Schritt 404). In diesem Zeitpunkt nimmt der Computerbildschirm
den Zustand an, der in 5B gezeigt ist.
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Der
Passwortgenerator 5 bestimmt, ob die IC-Karte 10 in
den Kartenleser/Schreiber 9 eingefügt wurde oder nicht (S405).
Für Fälle, wo
der Benutzer die Anmeldungsverarbeitung in diesem Zeitpunkt abbricht,
bestimmt das Sicherheitsmodul 4, dass die Anmeldungsverarbeitung
nicht normal beendet wurde. Das Sicherheitsmodul 4 setzt
dann die Anmeldungsverarbeitung so, dass diese für diesen Fall abgebrochen wurde
(S406). Für
Fälle,
in denen die IC-Karte nicht in den Kartenleser/Schreiber 9 eingeführt wurde,
fordert der Passwortgenerator 5 wiederholt dazu auf, die
Karte einzuführen.
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Vorausgesetzt,
dass die IC-Karte 10 in den Kartenleser/Schreiber 9 eingeführt ist,
stellt der Passwortgenerator 5 eine Verbindung mit dem
Server 11 her und liefert Information von der IC-Karte 10 (beispielsweise
die serielle ID) zum Server 11 (S206). Der Server 11 bestimmt,
ob die IC-Karte 10 für
das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 gültig ist oder
nicht, wodurch somit die Bestimmung auf Gültigkeit oder Nichtgültigkeit
durchgeführt
wird, wie in 8 gezeigt ist.
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Das
Sicherheitsmodul 4 bestimmt, ob die Antwort vom Server 11 in
bezug auf die IC-Karte 10 zeigt, ob die Karte gültig ist
oder nicht (S407). Für Fälle, wo
es eine Antwort gibt, die zeigt, dass die IC-Karte zur Verwendung
bei Anmeldung bei Verarbeitung von S407 gültig ist, führt das Sicherheitsmodul 4 Codenummerüberprüfung in
bezug auf den PIN (Codenummer) durch, der gemäß dem Einführen der IC-Karte 10 eingegeben
ist (S408). Der Passwortgenerator 5 kann somit die Information
innerhalb der IC-Karte 10 nur dann erhalten, wenn die Codenummer
der IC-Karte 10 übereinstimmt.
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Für Fälle, wo
es eine Zurückweisungsantwort
in bezug auf die IC-Karte 10 bei der Verarbeitung von S407
gibt, führt
das Sicherheitsmodul 4 eine Abbruchbestimmung, um die Benutzeranwendungsverarbeitung
abzubrechen, auf der Basis der IC-Karte 10 durch, und antwortet
auf das OS. Nach Empfang der Abbruchbestimmung führt das OS eine Änderungsbestimmung
durch (S414). Das OS (OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1)
führt ein
Schließen
oder Abmelden auf der Basis der Änderungsbestimmung
durch (S415).
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Für Fälle, in
denen es möglich
ist, die Information von der IC-Karte 10 zu erhalten, erzeugt
der Passwortgenerator 5 automatisch eine ID und ein Passwort
für die
IC-Karte 10 (S410). Hier gibt es ein Verfahren, bei dem
beispielsweise ein automatischer Passworterzeugungsalgorithmus von
der IC-Karte 10 erhalten wird und ein Passwort zufallsmäßig auf
der Basis des Algorithmus erzeugt wird, als Verfahren zum automatischen
Passworterzeugungen in diesem Zeitpunkt. Weiter kann die Nutzung
des Datums und der Zeit, wann die Karte eingeführt wurde, Information in der
Karte und dgl. als Information verwendet werden, die eine Basis
wird, bei der der Passwortgenerator 5 zufallsmäßig das
Passwort erzeugt.
-
Der
Passwortgenerator 5 registriert dann die neue automatisch
erzeugte ID und das Passwort in der IC-Karte 10, wobei
er die ID und das Passwort, welche in der IC-Karte 10 gespeichert
wurden, durch die neuen ersetzt (S411). Weiter registriert der Passwortgenerator 5 außerdem die
neue ID und das Passwort für
das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 (S412). Weiter
teilt der Passwortgenerator 5 dem OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 mit, dass
eine ID- und Passwortänderungsverarbeitung als
OK beurteilt wird. Nach Empfang einer OK-Bestimmung vom Passwortgenerator 5 setzt
das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 eine OK-Bestimmung
(S413).
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Das
OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 bestimmt, ob die
ID und das Passwort, welche in der IC-Karte 10 registriert
sind, und die ID und das Passwort für das OS zu ändern sind
(S414). Wenn die IDs und die Passwörter in diesem Zeitpunkt nicht übereinstimmen,
wird die Passwortänderungsbestimmung
auf der Basis einer Abbruchbestimmung durchgeführt (S414). Das OS (OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1)
führt dann
ein Schließen oder
Abmelden auf der Basis der Bestimmung durch (S415). Für Fälle, wo
die IDs und die Passwörter übereinstimmen,
wird die Passwortänderungsbestimmung
auf der Basis der OK-Bestimmung durchgeführt (5414). Das OS-Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 setzt
dann die neue ID und das neue Passwort im OS (S416) und beendet
die Passwortänderungsverarbeitung
(S417).
-
Modifiziertes Beispiel
-
Bei
dieser Ausführungsform
wird die Beglaubigungsverarbeitung gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einem Beispiel zum Verarbeiten erläutert, welches hauptsächlich innerhalb
des Computers während
der Anmeldungsverarbeitung zum Computer-OS durchgeführt wird.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt. Beispielsweise
kann eine Anmeldungsverarbeitung, die ähnlich dieser Ausführungsform
ist, auch innerhalb der IC-Karte durchgeführt werden.
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Der
Passwortgenerator 5 kann ebenfalls eine ID- und eine Passwort-Aktualisierung
periodisch durchführen.
-
Mehrere
Arten von Beglaubigungsinformation können außerdem in der IC-Karte gespeichert sein.
-
Eine
Beglaubigungsinformation, die sich auf das Computer-OS bezieht,
wird bei dieser Ausführungsform
erläutert,
wobei die vorliegende Erfindung jedoch nicht darauf beschränkt ist.
Beispielsweise kann eine Beglaubigungsinformation, die sich auf den
Computer bezieht, ebenfalls benutzt werden. Alternativ kann ebenfalls
eine Beglaubigungsinformation, welche sich auf ein Programm bezieht,
die auf einem anderen Computer ausgeführt wird, die für eine Kommunikation
mit den Computer in der Lage ist, ebenfalls verwendet werden. In
diesem Fall liefert der andere Computer die Beglaubigungsinformation
zum Computer, und der Computer speichert die Beglaubigungsinformation
in einem Speichergerät
vorübergehend.
Während
des Akualisierens der Beglaubigungsinformation sendet außerdem der
Computer die aktualisierte Beglaubigungsinformation zum anderen
Computer, wobei er auffordert, dass die Beglaubigungsinformation
aktualisiert wird.
-
Das
Beglaubigungsverarbeitungssystem 1 und die Passwortgeneratorfunktion 5 können auch innerhalb
der IC-Karte 10 sein.
-
Wie
oben beschrieben ist es gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
ein Beglaubigungsverfahren bereitzustellen, welches die Erzeugung
robuster Beglaubigungsinformation durchführen kann, ohne dass der Benutzer
davon erfährt.
Weiter ist es gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
ein Beglaubigungsverfahren bereitzustellen, welches verlässliche
Verwaltung der Beglaubigungsinformation durchführen kann, ohne dass der Benutzer
davon erfährt.
Außerdem
ist es nach der vorliegenden Erfindung möglich, ein Beglaubigungsverfahren
bereitzustellen, welches die Beglaubigungsinformationserzeugung
und die Modifikationsverarbeitung durchführen kann, ohne dass ein anderer
davon erfährt.