-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein optisches System für eine Beleuchtungseinrichtung
eines Mikroskops.
-
Zur
Untersuchung eines Präparats
mit einem Mikroskop wird das Präparat üblicherweise
mittels einer Beleuchtungseinrichtung beleuchtet. Bei einer Durchlichtbeleuchtung
wird das Licht der Beleuchtungseinrichtung durch das Präparat gestrahlt,
während
bei einer Auflichtbeleuchtung die Beleuchtungseinrichtung Licht auf
die Oberfläche
des Präparats
strahlt, die mittels des Mikroskops untersucht wird. Unterschiedliche
Beleuchtungssituationen bei Auflichtuntersuchungen, beispielsweise
Beleuchtung für
Fluoreszenzmikroskopie bei unterschiedlichen Wellenlängen, Dunkelfeldbeleuchtung,
Weißlichtauflichtbeleuchtung
oder strukturierte Auflichtbeleuchtung bei unterschiedlichen Wellenlängen, stellen
dabei jeweils unterschiedliche Anforderungen an die Beleuchtungseinrichtung.
-
Aufgrund
der unterschiedlichen Anforderungen an eine Auflichtbeleuchtung
hat sich der in 1 schematisch
gezeigte Aufbau bewährt.
Eine Beleuchtungseinheit 1 mit einer Lichtquelle 2 strahlt
ein Lichtbündel auf
ein optisches System 4 mit einem Kollektor 3,
das die Lichtquelle 2 ins Unendliche abbildet. Eine erste
Teiloptik 5 erzeugt in einer Zwischenbildebene ein Zwischenbild
der Lichtquelle 2, das von einer zweiten Teiloptik 6 ins
Unendliche abgebildet wird. Das aus der zweiten Teiloptik 6 ausgetretene
Lichtbündel
wird über
eine Tubuslinse 7 und einen halbdurchlässigen Spiegel 8 auf
das Objektiv 9 gelenkt und beleuchtet nach Durchtritt durch
das Objektiv 9 ein Objekt 10. In der Zwischenbildebene
zwischen den Teiloptiken 5 und 6 wird nach den Grundregeln
der Köhler'schen Beleuchtung
eine Aperturblende 11 angebracht. Die zweite Teiloptik 6 und
die Tubuslinse 7 bilden das Zwischenbild der Lichtquelle 2 in
die Objektivpupille 12 ab. Dieser Aufbau ermöglicht es,
eine Leuchtfeldblende 13 in einer Ebene zu plazieren, in
der ein scharfes Zwischenbild der Objektivabbildung entsteht, nämlich der
Brennebene der Tubuslinse 7. Da in dieser Ebene ein beugungsbegrenztes
Zwischenbild der Objektivabbildung vorliegt, können hier Strukturen angeordnet
werden, die dann absolut scharf auf das Objekt abgebildet werden.
-
In
der Regel werden sowohl der Kollektor als auch die Teiloptiken aus
Kostengründen
nicht achromatisch ausgelegt. Dies führt zu starken Farblängsfehlern
der Lichtquellenabbildung in der Objektivpupille. Insbesondere bei
der Beleuchtung bei Fluoreszenzuntersuchungen bewirken diese Farblängsfehler
eine stark ungleichmäßige Ausleuchtung
des Objektfeldes. Dies kann nur umgangen werden, indem die Lichtquelle
bei jedem Filterwechsel neu justiert wird. Dieses Vorgehen ist sehr
lästig,
und der Einsatz von schnellen Filterwechslern wird dadurch praktisch
unmöglich.
-
Dieser
Nachteil kann durch Verwendung spezieller Kollektoren vermieden
werden. Es werden Kollektoren verwendet, die wenigstens soweit achromatisch
sind, daß der
Farblängsfehler
in der Objektivpupille erträglich
wird. Entsprechende Kollektoren besitzen jedoch eine sehr aufwendige
Konstruktion.
-
Darüber hinaus
liegt zwischen den Teiloptiken und dem Kollektor eine Zwischenbildebene
der Objektabbildung. Unsauberkeiten in dieser Zwischenbildebene
werden scharf auf das Objekt abgebildet und stören dann die Objektbeobachtung
er heblich. Elemente der achromatischen Kollektoren nähern sich
zwangsläufig sehr
stark dieser Zwischenbildebene, was zu erheblichen Sauberkeitsproblemen
an den Kollektorlinsen führt.
-
Der
vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Hilfsmittel
zur Beleuchtung eines Objekts bei einer mikroskopischen Untersuchung
bereitzustellen, das eine Beleuchtung im Wellenlängenbereich von 350 nm bis
750 nm weitgehend ohne störenden
Farblängsfehler
in der Objektivpupille ermöglicht.
-
Die
Aufgabe wird gelöst
durch ein optisches System zur Anordnung zwischen einer Lichtquelle
und einer Leuchtfeldblende in einem Beleuchtungsstrahlengang eines
Mikroskops, das n abbildende optische Elemente mit Brennweiten f
i und Abbezahlen ν
i (i=1,...,
n) umfaßt
und für
das folgende Relation erfüllt
ist:
wobei h
i der
halbe Bündeldurchmesser
eines von einem Punkt der Lichtquelle ausgehenden Lichtbündels am Eintritt
in das abbildende optische Element i ist. Unter dem Eintritt in
die Linse wird dabei der Ort auf der optischen Achse verstanden,
an dem die von der optischen Achse am weitesten entfernten Strahlen
des Lichtbündels
in die Linse eintreten. Die Brennweite und die Abbezahl sind dabei
vorzugsweise bezüglich
der gelben d-Linie von Helium oder der grünen e-Linie von Quecksilber,
d.h. der Wellenlänge
587,6 nm bzw. 546,1 nm, angegeben. Unter der Abbezahl für die e-Linie, d.h.
die grüne
Quecksilberlinie bei 546,7 nm, wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung
die Abbezahl gegeben durch
verstanden, wobei n
F' – n
C' die
Differenz der Brechzahlen für
die Kadmiumlinien F' und
C' bei 479,99 nm
bzw. 643,85 nm und n
e die Brechzahl für die grüne Quecksilberlinie
sind. Unter der Abbezahl für
die d-Linie, d.h. die gelbe Heliumlinie bei 587,6 nm, wird im Rahmen
der vorliegenden Erfindung die Abbezahl gegeben durch
verstanden, wobei n
F – n
C die Differenz der Brechzahlen für die Wasserstofflinien
F und C bei 486,1 nm bzw. 656,3 nm und n
d die
Brechzahl für
die gelbe Heliumlinie bei 587,6 nm sind.
-
Das
erfindungsgemäße System
erfüllt
die Funktion eines Kondensors, indem es eine gleichmäßige Ausleuchtung
einer Objektebene eines Mikroskops oder einer zu der Objektebene
konjugierten Ebene erlaubt. Es ist näherungsweise apochromatisch
und erlaubt es, die Lichtquelle in die Zwischenbildebene bzw. eine
darin angeordnete Aperturblende mit nur geringer oder auch ohne
sphärische
Aberrationen und chromatische Längsaberrationen
abzubilden. Die Abbildung in die Objektivpupille ist dann sowohl
sphärisch
als auch chromatisch korrigiert.
-
Das
erfindungsgemäße System
ist insbesondere zur Auflichtbeleuchtung bei einem Mikroskop verwendbar.
-
Vorzugsweise
umfassen bei dem erfindungsgemäßen optischen
System die n optischen Elemente ein Teilsystem, das zur Abbildung
der Lichtquelle aus dem Unendlichen auf ein Zwischenbild in dem
optischen System dient, eine Brennweite f auf und umfaßt in der
Richtung des Strahlengangs von der Lichtquelle aus: eine erste Sammellinse
mit einer Brennweite f1 mit 0,3 f < f1 < 0,7 f, eine Zerstreuungslinse
mit einer Brennweite f2 mit –0,2 f < f2 < –0,4 f,
eine zweite Sammellinse mit einer Brennweite f3 mit
0,3 f < f3 < 0,7
f, und eine dritte Sammellinse mit einer Brennweite f4 mit
0,8 f < f4 < 2
f, wobei der Abstand der dritten Sammellinse von der zweiten Sammellinse
zwischen 0,6 f und 1,2 f liegt. Unter dem Abstand zweier Linsen
wird dabei der Abstand der einander zugewandten Flächen der
Linsen auf der optischen Achse verstanden.
-
Das
erfindungsgemäße optische
System kann noch einen dem optischen Teilsystem vorgeordneten Kollektorabschnitt,
der die Lichtquelle nach Unendlich abbildet und ein dem optischen
Teilsystem nachgeordnetes weiteres optisches Teilsystem, das das
von dem optischen System erzeugte Zwischenbild ins Unendliche abbildet,
aufweisen. Da das Bild der Lichtquelle in der Zwischenbildebene
bereits sphärisch
und chromatisch weitestgehend korrigiert ist, brauchen an dieses
weitere optische System keine besonderen Anforderungen gestellt
zu werden.
-
Vorzugsweise
besitzt das optische Teilsystem des erfindungsgemäßen optischen
Systems genau vier Linsen.
-
Um
eine möglichst
weitgehend farblängsfehlerfreie
Abbildung zu erzielen, weist das Material der ersten und der zweiten
Sammellinse des optischen Teilsystems eine geringe Dispersion auf.
So ist es bei dem erfindungsgemäßen optischen
System bevorzugt, daß die
Abbezahl des Materials der ersten und/oder zweiten Sammellinse des
optischen Teilsystems größer als
60 ist.
-
Zur
Erzielung möglichst
geringer Farblängsfehler
ist es dann weiterhin bevorzugt, daß das Material der Zerstreuungslinse
des optischen Teilsystems eine hohe Dispersion aufweist. Insbesondere
ist es bevorzugt, daß die
Abbezahl des Materials der Zerstreuungslinse des optischen Teilsystems
kleiner als 50 ist.
-
Grundsätzlich braucht
die dritte Sammellinse des optischen Teilsystems keine besonders
niedrige Dispersion aufzuweisen. Um Farblängsfehler besonders gering
halten zu können,
ist es bei dem erfindungsgemäßen optischen
System jedoch bevorzugt, daß die
Abbezahl der dritten Sammellinse des optischen Teilsystems größer als
50 ist.
-
Besonders
geringe Aberrationen ergeben sich, wenn die ersten drei Linsen des
optischen Teilsystems, d.h. die erste Sammellinse, die Zerstreuungslinse
und die zweite Sammellinse, sehr geringe Luftabstände voneinander
aufweisen. Insbesondere ist es bevorzugt, daß bei dem erfindungsgemäßen optischen
System der Abstand zwischen der ersten Sammellinse und der Zerstreuungslinse
des optischen Teilsystems und der Abstand zwischen der Zerstreuungslinse
und der zweiten Sammellinse des optischen Teilsystems kleiner als
0,05 f sind.
-
Eine
besonders fehlerfreie Beleuchtung wird durch eine bevorzugte Ausführungsform
des erfindungsgemäßen optischen
Systems erreicht, bei der das optische Teilsystem eine Brennweite
f = 50,76 mm aufweist und die Parameter Radius r
1 der
Eintrittsfläche,
Dicke d der Linse, Radius r
2 der Austrittsfläche, Abstand
a zur folgenden Linse, Brechzahl n und Abbezahl ν folgende Werte annehmen:
-
Unter
der Brechzahl wird hier, wie auch im folgenden, die Brechzahl bei
546,1 nm verstanden, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben
ist.
-
Eine
besonders fehlerfreie Beleuchtung wird insbesondere bei einer bevorzugten
Ausführungsform des
erfindungsgemäßen optischen
Systems erreicht, die sieben Linsen aufweist, und bei der die Parameter Radius
r
1 der Eintrittsfläche, Dicke d der Linse, Radius
r
2 der Austrittsfläche, Abstand a zur folgenden
Linse, Brechzahl n bei einer Wellenlänge von 546,1 nm und Abbezahl ν folgende
Werte annehmen:
-
Die
Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren noch weiter beispielhaft
erläutert.
Es zeigen:
-
1 einen
schematischen Strahlengang einer Auflichtbeleuchtung nach dem Stand
der Technik, und
-
2 eine
schematische Darstellung eines Kondensors nach einer bevorzugten
Ausführungsform
der Erfindung.
-
2 zeigt
eine Lichtquelle 2 mit einem optischen System 14 nach
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung, das statt des Kollektors 3 und der Teiloptiken 5 und 6 in 1 eingesetzt
wird.
-
Das
optische System 14 ist siebenlinsig ausgeführt und
verfügt über einen
Kollektorabschnitt zur Abbildung der Lichtquelle 2 nach
Unendlich mit einer ersten und einer zweiten Kollimatorlinse 30 bzw. 31,
ein erstes optisches Teilsystem 15, das das von dem Kollektorabschnitt
erzeugte Bild der Lichtquelle 2 im Unendlichen auf eine
Zwischenbildebene 16 abbildet, und ein zweites optisches
Teilsystem in Gestalt einer Linse 17, welches das Bild
der Lichtquelle 2 in der Zwischenbildebene 16 ins
Unendliche abbildet.
-
Der
Kollektorabschnitt und die beiden optischen Teilsysteme sind wie
im Folgenden beschrieben aufgebaut. Die in diesem Ausführungsbeispiel
genannten Werte für
den Brechungsindex beziehen sich auf die e-Linie, d.h. die Quecksilberlinie
bei 546,1 nm, die für
die Abbezahl auf die eingangs definierte Abbezahl bei der e-Linie.
-
Die
erste Linse 30 des Kollektorabschnitts ist eine Konkav-Konvex-Linse der
Dicke 7,2 mm mit einem Krümmungsradius
von 141,25 mm auf der konkaven Seite 32 und einem Krümmungsradius
von –12,23
mm auf der konvexen Seite 33. Die erste Linse 30 ist
aus einem Glas mit einem Brechungsindex von 1,46 und einer Abbezahl
67,77 gefertigt.
-
Die
zweite Linse 31 des Kollektorabschnitts, die in einem Abstand
von 0,3 mm von der ersten Linse des Kollektorabschnitts angeordnet
ist, ist bikonvex mit einer Dicke von 5,8 mm und auf der zur Lichtquelle 2 weisenden
Eintrittsseite durch eine Fläche 34 mit
einem Krümmungsradius
von 54,25 mm und auf der Austrittseite durch eine Fläche 35 mit
einem Krümmungsradius
von 25,12 mm begrenzt. Die zweite Linse 31 ist aus einem
Glas mit einem Brechungsindex von 1,52 und einer Abbezahl 59,22
gefertigt.
-
Das
erste optische Teilsystem 15 ist vierlinsig aufgebaut und
verfügt
aus Richtung des eintretenden Lichts gesehen über eine erste Sammellinse 18,
eine Zerstreuungslinse 19, eine zweite Sammellinse 20 und eine
dritte Sammellinse 21.
-
Die
erste und die zweite Sammellinse 18 bzw. 20 sind
aus einem Material, im Beispiel Glas, geringer Dispersion gefertigt,
das eine Brechzahl von 1,49 und eine Abbezahl von 70,18 aufweist.
-
Die
eintrittsseitige Fläche 22 der
ersten Sammellinse 18, die in einem Abstand von 40,09 mm
von der zweiten Linse 31 des Kollektorabschnitts angeordnet
ist, hat einen Radius von 32,08 mm, die zweite, austrittsseitige
Fläche 23 einen
Radius von –23,21
mm, wobei die Dicke der Sammellinse 18 8 mm beträgt.
-
Die
zweite Sammellinse 20 der Dicke 11 mm wird durch eine eintrittsseitige
Fläche 24 mit
einem Radius 18,97 mm und eine austrittsseitige Fläche 25 mit
Radius –23,21
mm begrenzt.
-
Die
Zerstreuungslinse 19 ist aus einem Material, im Beispiel
Glas, großer
Dispersion gefertigt, das eine Brechzahl von 1,65 und eine Abbezahl
von 33,60 aufweist. Die Zerstreuungslinse 19 der Dicke
3 mm ist durch eine eintrittsseitige erste Fläche 26 mit Radius –21,91 mm
und eine austrittseitige zweite Fläche 27 mit Radius 16,55
mm begrenzt.
-
Die
erste Sammellinse 18 und die Zerstreuungslinse 19 sowie
die Zerstreuungslinse 19 und die zweite Sammellinse 20 sind zueinander
mit einem geringen Luftabstand angeordnet, der a1 = 1,00 mm bzw.
a2 = 1,11 mm beträgt.
-
Die
dritte Sammellinse 21 schließlich ist in einem Abstand
von a3= 46,81 mm von der zweiten Sammellinse 20 angeordnet.
Sie ist aus einem Material, im Beispiel Glas, geringer Dispersion
mit einer Brechzahl von 1,52 und einer Abbezahl von 63,96 gefertigt.
Die dritte Sammellinse 21 mit einer Dicke von 3 mm ist
durch eine eintrittsseitige Fläche 28 mit
einem Radius von 15,18 mm und eine austrittsseitige Fläche 29 mit
einem Radius von 30,07 mm begrenzt. Der Abstand zu dem nächsten optischen
Element, dem optischen System 17, beträgt 50,48 mm.
-
Der
Kollektorabschnitt und das erste optische Teilsystem 15 erzeugen
in der Zwischenbildebene 16 ein sphärisch und chromatisch korrigiertes
Bild der Lichtquelle.
-
Das
zweite optische Teilsystem 17 besteht aus einer in einem
Abstand von 50,48 mm zu der dritten Sammellinse 21 angeordneten
konkav-konvexen Linse der Dicke 6,5 mm, die eintrittsseitig von
einer Fläche 36 mit
Krümmungsradius – 392,44
mm und austrittsseitig von einer Fläche 37 mit Krümmungsradius
von –24,58
mm begrenzt ist. Das Material der Linse 17 weist denselben
Brechungsindex und dieselbe Abbezahl auf wie das Material der dritten
Linse 20 des ersten Teilsystems 15.
-
Eine
Fläche
hat dabei einen negativen Radius, wenn sie sich in Beleuchtungsrichtung
vorwölbt,
d.h. deren Scheitelpunkt in Beleuchtungsrichtung am weitesten vorn
liegt (vgl. 2).
-
Von
einem Punkt der Lichtquelle 2, die im Brennpunkt des Kollektorsystems
angeordnet ist, geht ein Strahlenbündel aus, dessen Querschnitt
sich bei Durchtritt durch jede der Linsen des optischen Systems ändert. Im
Folgenden bezeichnet hi den halben Bündelquerschnitt
am Eintritt der jeweiligen Linse i, d.h. in der Ebene orthogonal
zu der optischen Achse, in der die äußersten Strahlen des Strahlenbündels in
die Linse i eintreten, (i=1 bis 7 in Richtung des Beleuchtungsstrahlengangs).
Die Lage der Ebene ist beispielhaft für den Fall i=2 in 2 gezeigt.
-
Für das optische
System ergeben sich dann bei den in der folgenden Tabelle gezeigten
Werten für
die Parameter der Linsen Radius r1 der Eintrittsfläche, Dicke
d der Linse, Radius r2 der Austrittsfläche, Abstand
a zur folgenden Linse, Brechzahl n bei einer Wellenlänge von
546,1 nm und Abbezahl νe die ebenfalls in der Tabelle gezeigten
werte für
die Brennweite f in mm und die halben Bündeldurchmesser h in mm.
-
Summation
ergibt
-
-
Das
optische System erlaubt eine weitgehende Reduktion von Farblängsfehlern
in der Objektivpupille bei einer Beleuchtung im Wellenlängenbereich
von 350 nm bis 750 nm.
-
-
- 1
- Beleuchtungseinheit
- 2
- Lichtquelle
- 3
- Kollektor
- 4
- optisches
System
- 5
- erster
Teil
- 6
- zweiter
Teil
- 7
- Tubuslinse
- 8
- halbdurchlässiger Spiegel
- 9
- Objektiv
- 10
- Objekt
- 11
- Aperturblende
- 12
- Objektivpupille
- 13
- Leuchtfeldblende
- 14
- optisches
System
- 15
- erstes
optisches Teilsystem
- 16
- Zwischenbildebene
- 17
- zweites
optisches Teilsystem
- 18
- erste
Sammellinse
- 19
- Zerstreuungslinse
- 20
- zweite
Sammellinse
- 21
- dritte
Sammellinse
- 22
- eintrittsseitige
Fläche
- 23
- austrittsseitige
Fläche
- 24
- eintrittsseitige
Fläche
- 25
- austrittsseitige
Fläche
- 26
- eintrittsseitige
Fläche
- 27
- austrittsseitige
Fläche
- 28
- eintrittsseitige
Fläche
- 29
- austrittsseitige
Fläche
- 30
- erste
Kollektorlinse
- 31
- zweite
Kollektorlinse
- 32
- eintrittsseitige
Fläche
- 33
- austrittsseitige
Fläche
- 34
- eintrittsseitige
Fläche
- 35
- austrittsseitige
Fläche
- 36
- eintrittsseitigeFläche
- 37
- austrittsseitige
Fläche