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DE102004048031A1 - Wärmespeicher - Google Patents

Wärmespeicher Download PDF

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DE102004048031A1
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Germany
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heat storage
inclusion
carrier material
electrical component
heat
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DE102004048031A
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English (en)
Inventor
Hendrik Ehrhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K5/00Heat-transfer, heat-exchange or heat-storage materials, e.g. refrigerants; Materials for the production of heat or cold by chemical reactions other than by combustion
    • C09K5/02Materials undergoing a change of physical state when used
    • C09K5/06Materials undergoing a change of physical state when used the change of state being from liquid to solid or vice versa
    • C09K5/063Materials absorbing or liberating heat during crystallisation; Heat storage materials
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D20/00Heat storage plants or apparatus in general; Regenerative heat-exchange apparatus not covered by groups F28D17/00 or F28D19/00
    • F28D20/02Heat storage plants or apparatus in general; Regenerative heat-exchange apparatus not covered by groups F28D17/00 or F28D19/00 using latent heat
    • F28D20/023Heat storage plants or apparatus in general; Regenerative heat-exchange apparatus not covered by groups F28D17/00 or F28D19/00 using latent heat the latent heat storage material being enclosed in granular particles or dispersed in a porous, fibrous or cellular structure
    • H10W40/735
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/14Thermal energy storage

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Abstract

Wärmespeicher mit Einschlussmaterial, das dazu geeignet ist, seinen Aggregatzustand zu ändern, wobei ein Trägermaterial (13) vorhanden ist, welches geschlossene Poren (16) hat und in den Poren das Einschlussmaterial (19) aufgenommen und eingeschlossen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Wärmespeicher nach der Gattung des unabhängigen Patentanspruchs.
  • Bekannte Wärmespeicher dieser Art bestehen aus einem gebauten Behälter mit einem verhältnismäßig großen Volumen, in den das Einschlussmaterial eingebracht und anschließend der Behälter verschlossen wurde.
  • Nachteilig ist bei diesem Wärmespeicher, dass dieser verhältnismäßig aufwendig herzustellen ist.
  • Vorteile der Erfindung
  • Der erfindungsgemäße Wärmespeicher mit den Merkmalen des Hauptanspruchs hat den Vorteil, dass dieser ein makroskopisch einheitlicher Werkstoff ist, der leicht zu konfektionieren ist. Das Trägermaterial und das Einschlussmaterial bilden makroskopisch einen einheitlichen Stoff, der leicht handhabbar ist.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des Wärmespeichers nach dem Hauptanspruch möglich. Damit der Wärmespeicher aus Trägermaterial und Einschlussmaterial problemlos bei Raumtemperatur zu handhaben ist, ist vorgesehen, dass beide Materialien bei Raumtemperatur im festen Zustand sind. Es ist vorgesehen, dass das Einschlussmaterial dazu geeignet ist sich zu verflüssigen, vorzugsweise oberhalb von Raumtemperatur.
  • Zur Beeinflussung der Wärmekapazität des Wärmespeichers ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass in verschiedenen Poren unterschiedliche Einschlussmaterialien aufgenommen und eingeschlossen sind. Somit ist eine größere Variabilität gewährleistet.
  • Damit der Wärmespeicher eine möglichst hohe Wärmekapazität hat um somit zu entwärmende Gegenstände möglichst lange auf einem geeigneten Temperaturniveau halten zu können ist vorgesehen, dass das Trägermaterial und das zumindest eine Einschlussmaterial metallisch sind. Ein weiterer Vorteil ist in diesem Zusammenhang, dass der Wärmeübergang zwischen dem Trägermaterial und dem Einschlussmaterial besonders gut ist.
  • Damit der Wärmespeicher möglichst lange gleichbleibende Eigenschaften besitzt und somit Wartungsintervalle möglichst groß sein können ist vorgesehen, dass das Trägermaterial und das zumindest eine Einschlussmaterial untereinander nicht mischbar sind, sodass sich keine Mischkristalle bilden können. Andernfalls würde sich die Schmelztemperatur des Einschlussmaterials ändern, insbesondere erhöhen, was für das zu entwärmende Bauteil von Nachteil wäre, da der endotherme Phasenübergang bei ggf. zu hoher Temperatur abliefe.
  • Ganz besonders im Zusammenhang mit metallischen Einschlussmaterialien hat sich ergeben, dass die eingeschlossenen Teilchen einen Längenbereich von 1 bis mehreren Hundert Nanometern aufweisen sollen. Damit die Schmelztemperatur des Einschlussmaterials möglichst einheitlich ist und so möglichst genau definiert ist, ist vorgesehen, dass die eingeschlossenen Teilchen jeweils in etwa die gleiche maximale Länge haben und somit untereinander keine allzu großen Längenunterschiede aufweisen.
  • Des weiteren ist ein elektrisches Bauelement vorgesehen, welches durch einen derartigen erfindungsgemäßen Wärmespeicher kühlbar ist.
  • Für einen besonders guten Wärmeübergang vom elektrischen Bauelement zum Wärmespeicher ist vorgesehen, dass der Wärmespeicher einen Hohlraum aufweist, in dem zumindest ein Teil des elektrischen Bauelements aufgenommen ist. Es ergibt sich somit ei ne besonders große Oberfläche, über die ein Wärmeaustausch zwischen dem elektrischen Bauelement und dem Wärmespeicher möglich ist.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Wärmespeicher und das elektrische Bauelement von einer gemeinsamen Hülle, insbesondere elektrischer Isolation umgeben ist. Dies hat den Vorteil, dass das elektrische Bauelement gemeinsam und somit einteilig mit dem Wärmespeicher verwendbar ist. Die Handhabung, insbesondere im Zusammenhang mit der Befestigung auf Trägersubstraten wie Leiterplatten etc. ist damit vereinfacht, da diese modifizierten elektrischen Bauelemente mit Wärmespeicher genauso gehandhabt werden können wie bekannte elektrische Bauelemente ohne Wärmespeicher.
  • Eine Kombination eines elektrischen Bauelements mit einem erfindungsgemäßen Wärmespeicher hat den Vorteil, dass auf eine aktive Kühlung, bspw. durch einen Lüfter oder eine aufwendige thermische Ankopplung an ein Gehäuse oder andere Wärmesenken verzichtet werden kann. Dies bedeutet in der Folge eine hohe Kostenersparnis für die Entwicklung sowie Fertigung elektronischer Systeme.
  • Zeichnungen
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Wärmespeichers sowie elektrische Bauelemente mit Wärmespeichern dargestellt. Es zeigen:
  • 1 ausschnittweise und schematisch einen Schnitt durch das Trägermaterial eines Wärmespeichers nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
  • 2 ebenfalls ausschnittweise und schematisch einen Querschnitt durch das Trägermaterial eines Wärmespeichers nach einem zweiten Ausführungsbeispiel,
  • 3 eine Seitenansicht auf eine Leiterplatte mit einem elektrischen Bauelement und einem darauf angeordneten Wärmespeicher,
  • 4 ein elektrisches Bauelement mit einem Wärmespeicher nach einem weiteren Ausführungsbeispiel.
  • Beschreibung
  • In der 1 ist eine schematische Schnittdarstellung durch einen Wärmespeicher 10 dargestellt. Dieser Wärmespeicher besteht zunächst aus einem Trägermaterial 13, das hier auch als Matrix bezeichnet werden kann. Dieses Trägermaterial 13 hat geschlossene Poren 16, in denen ein Einschlussmaterial 19 aufgenommen und eingeschlossen ist. Dieses Einschlussmaterial 19 ist dazu geeignet, bei Wärmeeinfluss seinen Aggregatzustand zu ändern. Die Poren 16 sind an sich unregelmäßige geschlossene Räume, die vollständig durch das Einschlussmaterial 19 gefüllt sind. Das Trägermaterial 13 und das Einschlussmaterial 19 sind bei Raumtemperatur im festen Aggregatszustand. Das Einschlussmaterial 19 ist schmelzbar und hat eine Schmelztemperatur Ts, die niedriger als die des Trägermaterials 13 ist.
  • Es ist insbesondere vorgesehen, dass das Trägermaterial 13 und das zumindest eine Einchlussmaterial 19 metallisch sind. Das Trägermaterial 13 und das zumindest eine Einschlussmaterial 19 sind untereinander nicht mischbar und bilden somit für den Fall, dass beide Materialien metallisch sind, keine Mischkristalle. Es ist vorgesehen, dass die im Trägermaterial 13 als Einschlussmaterial 19 eingeschlossenen Teilchen eine maximale Länge von 3 bis 100 nm haben. Um eine möglichst gleichmäßige Schmelztemperatur des Einschlussmaterials 16 zu erhalten ist vorgesehen, dass die eingeschlossenen Teilchen jeweils in etwa die gleiche maximale Länge haben, d.h., dass die eingeschlossenen Teilchen 19 untereinander keine großen Längenunterschiede aufweisen.
  • In 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel für einen Wärmespeicher 10 dargestellt. In dieser ausschnittweisen Schnittdarstellung ist das Trägermaterial 13 erkennbar, in dem sich – wie bereits beim ersten Ausführungsbeispiel – Poren 16 befinden. In diesen Poren 16 ist neben dem bereits aus 1 bekannten ersten Einschlussmaterial 19 ein zweites Einschlussmaterial 22 in anderen Poren 16 eingeschlossen. Eine derartige Ausbildung des Wärmespeichers 10 ermöglicht somit ein von der Temperatur her gestuftes Verhalten des Wärmespeichers.
  • Das Trägermaterial (13) und das Einschlussmaterial (19) bzw. (22) kontaktieren einander direkt, d.h. ohne dazwischen angeordnete weitere Materialien.
  • In 3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines elektrischen Bauelements 30 mit einem Wärmespeicher 10 dargestellt. Das elektrische Bauelement 30 ist hier auf einer Leiterplatte 33 montiert und wird über auf der Leiterplatte 33 verlaufenden elektrischen Verbindungen mit der hier nicht dargestellten Umgebung des Bauelements 30 kontaktiert. Das im Beispiel in etwa quaderförmige Bauelement 30 ist hier auf insgesamt fünf Seiten von dem Wärmespeicher 10 umgeben. Dieser Wärmespeicher 10, aufgebaut bspw. wie die zuvor in 1 und 2 beschriebenen Wärmespeicher 10, weist einen Hohlraum 36 auf, der in einer Fläche 39 endet bzw. durch diese begrenzt ist, die an die Oberfläche des Trägers für das Bauelement 30 angepasst ist. In diesem Fall ist die Oberfläche 39 eben.
  • Wird nun ein solches elektrisches Bauelement 30 in Betrieb genommen, und erzeugt dies eine damit verbundene Abwärme, so wird diese Abwärme vom elektrischen Bauelement 30 u. a. auf den Wärmespeicher 10 übertragen. Das Matrixmaterial bzw. das Trägermaterial 13 und auch die sich in den Poren 16 befindenden Einschlüsse 19 werden nunmehr kontinuierlich erwärmt. Beide Materialien 13 und 19 sind nach wie vor im festen Aggregatzustand. Wird nun der Schmelzpunkt Ts des Einschlussmaterials 19 erreicht, so findet kontinuierlich eine Verflüssigung der Einschlüsse 19 im weiterhin festen Trägermaterial 13 statt. Die dazu erforderliche Energie, nämlich die vom elektrischen Bauelement 30 eingebrachte Wärmeenergie wird zunächst ohne weitere Temperaturerhöhung des Einschlussmaterials 19 und auch im Wesentlichen des Trägermaterials 13 dazu benötigt, den kristallinen Zustand des Einschlussmaterials 19 aufzulösen. Eine Temperaturerhöhung des Einschlussmaterials 19 erfolgt solange nicht, bis dieses im Wesentlichen bzw. vollständig flüssig ist. Nur für den Fall, dass weiterhin mehr Wärme in den Wärmespeicher 10 eingebracht wird als zunächst von diesem abgegeben werden kann, erhöht sich die Temperatur des nunmehr flüssigen Einschlussmaterials 19 und auch des Trägermaterials 13 weiter. In diesem Fall wird das elektrische Bauelement 30 wieder wärmer.
  • Fällt nachfolgend die Umgebungstemperatur des Wärmespeichers 10, weil bspw. das Bauelement 30 nicht mehr betrieben wird, so kühlt sich das System aus Bauelement 30 und Wärmespeicher 10 kontinuierlich ab, wobei in dem Moment, in dem die Schmelztemperatur erreicht wird, diese einige Zeit auf diesem T-Niveau verbleibt, bis das Einschlussmaterial 19 wieder kristallisiert ist. Anschließend fällt die Temperatur des Systems weiter. Das Einschlussmaterial 19 steht ab diesem Moment wieder als Wärmeschutz zur Verfügung.
  • In 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel für ein System aus elektrischem Bauelement 30 und Wärmespeicher 10 dargestellt. Es ist dort ein vorkonfektioniertes Bauteil 50 dargestellt, welches nicht nur aus dem eigentlichen elektrischen Bauelement 30 besteht, sondern auch aus dem Wärmespeicher 10. Das in 4 dargestellte elektrische Bauelement 30 weist eine ebene Oberfläche auf, auf die der Wärmespeicher 10 aufgesetzt ist. Für den Fall, dass das elektrische Bauelement 30 nicht isoliert ist, ist zwischen Wärmespeicher 10 und elektrischem Bauelement 30 eine Isolationsschicht 53 vorzusehen, daß der Wärmespeicher 10 metallisch und als solcher leitfähig ist. Des weiteren ist das elektrische Bauelement 30 mit Kontakten 56 versehen, die zur elektrischen Verbindung mit der Leiterplatte 33 dienen. Der Verbund aus elektrischem Bauelement 30, Isolationsschicht 53 und den Kontakten 56 ist von einer Hülle 60 umgeben, die die genannten Bauteile nach außen hin elektrisch isoliert. Der Wärmespeicher 10 und das elektrische Bauelement 30 sind von einer gemeinsamen Hülle 60 umgeben. Zudem ermöglicht diese Hülle 60 die Handhabung des elektrischen Bauteils 50 zusammen mit dem Wärmespeicher 10 als ein einziges Bauteil.
  • Der Wärmespeicher (10) kann gemäß einem weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsbeispiel auch lediglich auf einer bspw. ebenen Oberfläche des Bauelements (30) aufgesetzt und bspw. durch Kleben befestigt sein.
  • Für den Wärmespeicher 10 ist in Bezug zu allen vorgenannten Ausführungsbeispielen weiterhin anzumerken, dass dieser aus einem unmischbaren System bestehen soll. Unmischbares System bedeutet, dass das Trägermaterial 13 bspw. aus Aluminium besteht und das Einschlussmaterial 19 aus Blei, Indium oder Zinn. Für den Fall, dass verschiedene Einschlussmaterialien für ein und denselben Wärmespeicher 10 vorgesehen sind, können die genannten Materialien auch miteinander kombiniert werden. Dadurch dass unmischbare Systeme verwendet werden, bleiben die Einschlüsse 19 im Trägermaterial 13 an Ort und Stelle und können nicht mit dem Trägermaterial 13 legieren oder neue Phasen bilden. Das Trägermaterial 13 sollte eine Schmelztemperatur weit oberhalb der Betriebstemperatur des Bauelements 30 haben und somit stets im festen Zustand verharren. Das Einschlussmaterial 19 hingegen soll eine Schmelztemperatur Ts haben, die in dem Be reich liegt, der für das Bauteil als kritisch gilt. Als kritische Temperatur ist jene anzusehen, bei der die Funktion des Bauelements 30 nicht mehr als einwandfrei gewährleistet ist. Je nach Teilchengröße der Einschlussmaterialien 19 oder auch 22 ist die Schmelztemperatur der Einschlussmaterialien 19 oder 22 unterschiedlich, da diese von der Teilchengröße selbst abhängt. So ist z.B. aus der Literatur bekannt, dass die Schmelztemperatur Ts von Gold nahezu halbiert werden kann, wenn die Teilchengröße lediglich wenige Nanometer (nm) beträgt. Es kann somit bei geeignetem Einschlussmaterial 19 bzw. 22 die Schmelztemperatur Ts direkt über die Teilchengröße im Trägermaterial 13 in geeigneter und benötigter Weise an die Bedürfnisse bzw. kritische Temperatur des Bauelements 30 angepasst werden. Ein solcher Materialverbund für den Wärmespeicher 10 lässt sich dadurch herstellen, indem die Einschlussmaterialien 19 bzw. 22 kugelgemahlen werden oder vermischt mir dem Trägermaterial 13 kalt verformt werden. Dieser Vorgang ist auch als sogenanntes mechanisches Legieren bekannt.

Claims (10)

  1. Wärmespeicher mit Einschlussmaterial, das dazu geeignet ist, seinen Aggregatzustand zu ändern, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trägermaterial (13) vorhanden ist, welches geschlossene Poren (16) hat, wobei in den Poren (16) das Einschlussmaterial (19) aufgenommen und eingeschlossen ist.
  2. Wärmespeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (13) und das Einschlussmaterial (19) bei Raumtemperatur im festen Zustand sind.
  3. Wärmespeicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in verschiedene Poren (16) unterschiedliche Einschlussmaterialien (19, 22) aufgenommen und eingeschlossen sind.
  4. Wärmespeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (13) und das zumindest eine Einschlussmaterial (19, 22) metallisch sind.
  5. Wärmespeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (13) und das zumindest eine Einschlussmaterial (19, 22) untereinander nicht mischbar sind.
  6. Wärmespeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Trägermaterial (13) als Einschlussmaterial (19, 22) eingeschlossene Teilchen eine maximale Länge von 1 bis mehreren Hundert Nanometern haben.
  7. Wärmespeicher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die eingeschlossenen Teilchen jeweils in etwa die gleiche maximale Länge haben.
  8. Elektrisches Bauelement mit einem Wärmespeicher (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche.
  9. Elektrisches Bauelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmespeicher (10) einen Hohlraum (36) aufweist, in dem zumindest ein Teil des elektrischen Bauelements (30) aufgenommen ist.
  10. Elektrisches Bauelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass es mit dem Wärmespeicher (10) zusammen von einer gemeinsamen Hülle (60) umgeben ist.
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