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FACHGEBIET
DER TECHNIK
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verkleidungstafel für ein Kraftfahrzeug,
welche zumindest zwei je eine Vorder- und eine Rückseite umfassende Tafelelemente
aufweist, wobei die Sichtseiten der Tafelelemente, d.h. die bei
der fertig eingebauten Verkleidungstafel zum Innenraum hin gerichteten
Seiten, derart ausgeführt
sind, dass sie eine Sichtseite der Verkleidungstafel bilden, und
wobei eine Verbindungsanordnung vorhanden ist, die die Tafelelemente
miteinander verbindet und zusammenhält.
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Verkleidungstafeln
bei Kraftfahrzeugen sind meistens groß und unhandlich. Insbesondere
Instrumententafeln, auch Armaturenbretter genannt, in Lastkraftwagen
oder anderen größeren Fahrzeugen sind
lang und erreichen häufig
eine Länge
von etwa zwei Metern. Da die Herstellung, z.B. in einem Spritrgussverfahren,
einen hohen Kostenaufwand bedingt, wird die Herstellung in vielen
Fällen
dadurch erleichtert, dass eine Verkleidungstafel in Form mehrerer
Tafelelemente hergestellt wird, die anschließend zusammengesetzt werden.
Solche Tafelelemente werden festgeschraubt, teils im Rahmen des Führerhauses
des Fahrzeugs und teils aneinander entlang einer oder mehreren Verbindungsanordnungen.
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Um
das ästhetische
Erscheinungsbild der Verkleidungstafel zu verbessern, darf der Spalt
zwischen den Tafelelementen nicht ins Auge fallen und die Schrauben
sollten auf der Rückseite
der Verkleidungstafel angeordnet sein. Die Verbindungsanordnung
muss deshalb in Form von zwei auf der Rückseite des jeweiligen Tafelelements
angeordneten Leisten ausgeführt
sein, wobei die Leisten zusammengeschraubt werden und dadurch die
Tafelelemente miteinander verbinden. Um die sichtbare Tiefe des
Spalts zu verringern, sind die Leisten etwas vom Spalt entfernt
angeordnet, so dass sich das eine Tafelelement unter den Endbereich
des anderen Tafelelements mit einer Wölbung hinein erstreckt. Dabei ist
die Leiste des ersten Tafelelements zum Ende des gewölbten Bereichs
hin angeordnet und die Leiste des zweiten Tafelelements ist um eine
entsprechende Entfernung innerhalb des Endbereichs versetzt. Die
Tiefe des Spalts wird damit gleich der Dicke des Tafelelements.
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Ein
Problem bei dieser Verbindungsanordnung besteht darin, dass durch
die Anordnung der Schrauben auf der Rückseite der Verkleidungstafel die
Tafelelemente vor dem Einbau der Verkleidungstafel im Fahrzeug zusammengeschraubt
werden müssen.
Darüber
hinaus sind viele und eng aneinander liegende Schrauben erforderlich,
um eine Verbindung mit schmalem Spalt herzustellen. Außerdem verändert sich
die Breite des Spalts abhängig
von der Temperatur infolge der thermischen Dehnung der Tafelelemente
und der Schrauben. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die
Tafelelemente mit hoher Genauigkeit hergestellt werden müssen, damit
sie eng aneinander liegen und der Spalt kleiner wird, was zu hohen
Kosten bei der Herstellung führt.
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Im
Dokument
EP 2,782,302 ist
eine Instrumententafel beschrieben, die eine Einmalklappe für einen
Airbag umfasst. Die Klappe ist entlang ihrem einen Ende mit der
Instrumententafel verbunden, indem das Ende nach unten gebogen ist
und von einem U-förmigen
Teil der Instrumententafel aufgenommen wird, wo das nach unten gebogene
Ende angelötet
wird. Die Einmalklappe dient dem Zweck, eine Abschwächung der
Instrumententafel zu bewirken, die ein Airbag im Falle eines Aufpralls
durchbrechen kann. Ein Problem bei der Klappe besteht darin, dass
zwischen dem nach unten gebogenen Ende der Klappe und der Instrumententafel
ein sowohl tiefer als auch breiter Spalt gebildet wird.
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Andere
Ausführungsformen
von Tafeln gehen aus den Dokumenten
US
4,799,390 ,
US 5,133,912 ,
US 5,304,273 und
US 6,093,272 hervor. In
diesen Dokumenten werden Verfahren zur Herstellung von zweifarbigen
Tafeln gezeigt. Gemeinsam trifft für diese Dokumente zu, dass
zwei verschiedenfarbige Schichten auf einem gemeinsamen Trägerelement
miteinander verbunden werden. Die Dokumente zeigen, wie die beiden
Schichten überlappend ineinander
gefaltet werden, um einen ansprechenden Übergang zwischen den Schichten
zu erhalten. Die Faltung hält
nicht die Schichten zusammen, sondern die Schichten werden von dem
gemeinsamen Trägerelement
zusammengehalten, und in einem Teil der Dokumente wird auch gezeigt,
wie Clips auf der Rückseite
der Faltung festgespannt werden, um die Schichten zusammenzuhalten.
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ERLÄUTERUNG
DER ERFINDUNG
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Der
Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Verkleidungstafel
zu erhalten, die eine schnellere Montage und kostengünstigere
Herstellung der Verkleidungstafel gestattet und bei der gleichzeitig
die optische Qualität
der Verkleidungstafel beibehalten wird.
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Diesen
Zweck erfüllt
die Verkleidungstafel durch die im Anspruch 1 angegebenen kennzeichnenden
Merkmale. Bei einer solchen Verkleidungstafel werden keine Schrauben
zur Befesti gung der Tafelelemente aneinander benötigt, was wiederum eine Reihe
von Vorteilen mit sich bringt. Ein Vorteil besteht darin, dass ein
Schraubvorgang, bei dem die Tafelelemente aneinander geschraubt
werden, bei der Herstellung entfällt,
wodurch sich der Zeitaufwand bei der Montage verringert. Ein anderer
Vorteil liegt darin, dass die Tafelelemente getrennt im Fahrzeug
eingebaut werden können.
Dies vereinfacht den Fertigungsablauf, da es nicht mehr notwendig
ist, die gesamte Verkleidungstafel in einem Vorgang einzubauen.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass durch die entfallende Notwendigkeit
eines Schraubvorgangs auf der Rückseite
der Verkleidungstafel dieselbe direkt in der fertigen Stellung eingebaut
werden kann. Dadurch entfällt
auch ein Wendevorgang während
der Herstellung. All diese Vorteile führen mit sich, dass die Herstellung
und/oder Montage der Verkleidungstafel schneller abläuft und
damit auch kostengünstiger
erfolgt. Darüber
hinaus können
die einzelnen Tafelelemente in verschiedenen Stufen des Fertigungsablaufes
eingebaut werden, was zu höherer
Flexibilität
bei der Planung und Durchführung
der Fertigung führt.
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Ein
weiterer Vorteil der Verkleidungstafel besteht darin, dass die Toleranzgrenzen
bei den Tafelelementen erweitert werden können, da keine Schraubenlöcher der
Anordnung aneinander angepasst werden müssen. Daraus ergibt sich auch,
dass die Herstellung der Tafelelemente zu niedrigeren Kosten erfolgt.
Zudem gibt es keine Schrauben, durch die das ästhetische Erscheinungsbild
der Verkleidungstafel beeinträchtigt
werden könnte.
Dank dieser Konstruktion lässt
sich außerdem
die Verkleidungstafel im Reparaturfall leicht ausbauen, da keine
Schrauben auf der Unterseite der Tafel zu lösen sind. Des Weiteren ist
es nicht immer notwendig, die gesamte Verkleidungstafel auszubauen,
da die Tafelelemente getrennt ausgebaut werden können.
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Da
die Anordnung einen vorstehenden Endbereich und einen Bereich umfasst,
der gekrümmt unter
diesem Endbereich zu liegen kommt, wird die Tiefe des Spalts zwischen
den Tafelelementen gleich der Dicke der Tafelelemente, in diesem
Fall der Dicke des Endbereichs. Auf diese Weise tritt der Spalt
weniger deutlich hervor als bei einer größeren Tiefe des Spalts, gemäß dem Stand
der Technik, bei welcher der Spalt genauso tief ist wie die Länge des
Einsteckorgans. Dadurch wird das ästhetische Erscheinungsbild
der Verkleidungstafel beibehalten und/oder zusätzlich aufgewertet. Gemäß einer
Ausführungsform steht
der Endbereich seitlich am Tafelelement vor. Gemäß einer weiteren Ausführungsform
stellt der Endbereich eine Fortsetzung des Tafelelements dar und
weist im Wesentlichen eine Dicke auf, die gleich der des Tafelelements
und/oder kleiner ist. Dadurch wird sichergestellt, dass sich beim
Spalt eine sehr geringe Tiefe ergibt.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist der gekrümmte
Bereich so angeordnet, dass er auch an der Endkante des Endbereichs
anliegt. Dadurch wird bewirkt, dass die Breite des Spalts zwischen
den Tafelelementen sehr gering wird, was die Sichtbarkeit des Spalts
weiterhin verringert.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung ist bei den Tafelelementen je eine Endkante im direkten
Anschluss an die Sichtseite des jeweiligen Tafelelements angeordnet,
und die genannte Verbindungsanordnung ist für eine Verbindung der Tafelelemente
auf solche Weise angeordnet, dass die Endkanten der Tafelelemente
gegeneinander gepresst werden. Dadurch wird eine weitere Reduzierung
des sichtbaren Spalts zwischen den Sichtseiten der Tafelelemente
erreicht. Dies führt
zu einer weiteren Aufwertung des ästhetischen Erscheinungsbilds der
Verkleidungstafel. Dadurch, dass die Endkanten gegeneinander gepresst
sind, verringert sich auch die Gefahr einer Zunahme der Breite des
Spalts, z.B. infolge einer thermischen Dehnung oder bei einer Zugbeanspruchung
der Verbindungsanordnung. Darüber
hinaus verringert sich auch eine Auswirkung etwaiger Toleranzfehler
bei den Tafelelementen.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung ist die Verbindungsanordnung für eine Verbindung der Tafelelemente
auf solche Weise ausgeführt,
dass die Sichtseiten der Tafelelemente im Wesentlichen flächengleich
miteinander zu liegen kommen. Dadurch wird eine ästhetisch ansprechende Sichtseite
der fertig montierten Verkleidungstafel erreicht. Gemäß einer
Ausführungsform
sind die Endkanten der Tafelelemente eben und für einen im Wesentlichen vollflächigen Kontakt
miteinander ausgeführt.
Damit werden die Endkanten der Tafel voneinander verdeckt, und es
ergibt sich eine gleichmäßige und
ebene Sichtfläche
bei der Verkleidungstafel. Darüber
hinaus verringert sich die Sichtbarkeit des Spalts.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung umfasst ein Aufnahmeorgan einen U-förmigen
Teil, der zur Aufnahme des Einsteckorgans angeordnet ist. Ein Tafelelement
mit einem solchen U-förmigen
Teil lässt
sich einfach und damit kostengünstig
herstellen.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
ist das genannte Steckorgan im Wesentlichen gerade und derart ausgeführt, dass
es im Wesentlichen rechtwinklig vom Tafelelement vorsteht. Ein Tafelelement
mit einem solchen Steckorgan lässt
sich einfach und damit kostengünstig
herstellen. Da das Steckorgan im Wesentlichen rechtwinklig vom Tafelelement
vorsteht, werden auch etwaige auf das Tafelelement wirkende Zugkräfte rechtwinklig
auf das Steckorgan wirken, wodurch sich die Gefahr verringert, dass
sich das Steckorgan löst
oder im Aufnahmeorgan verschoben wird.
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Gemäß einer
Ausführungsform
ist das Steckorgan so angeordnet, dass es im Wesentlichen einen
Bereich ausfüllt,
der vom Aufnahmeorgan umschlossen ist. Auf diese Weise sind das Steckorgan und
das Aufnahmeorgan so gestaltet, dass Reibungskräfte beim Herausziehen des Steckorgans aus
dem Aufnahmeorgan erhalten werden, wobei diese Kräfte einem
Herausziehen entgegenwirken. Dadurch wirkt die Verbindungsanordnung
Bewegungen zwischen den Tafelelementen auch in einer rechtwinklig
zur Ausbreitungsebene der Tafelelemente verlaufenden Richtung bzw.
in einer entlang den Endkanten der Tafelelemente verlaufenden Richtung entgegen.
Bei einer Ausführungsform
werden die Organe durch einen weiteren Befestigungsvorgang aneinander
befestigt, z.B. durch Kleben oder Schweißen. Bei einer anderen Ausführungsform
werden die Organe so gestaltet, dass die Reibung zwischen den Organen
so groß ist,
dass keine weitere Befestigung erforderlich ist. Gemäß einer
Ausführungsform
liegt das Steckorgan oder das Aufnahmeorgan bei einem der Tafelelemente
gegen die Rückseite
des anderen Tafelelements an. Auf diese Weise wird das Tafelelement
gegen das Organ abgestützt,
und die Verbindungsanordnung wird stabiler.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
ist das Aufnahmeorgan langgestreckt ausgeführt. Das Aufnahmeorgan erstreckt
sich entlang einem wesentlichen Teil einer Endkante des Tafelelements. Hierdurch
wird eine lange Strecke erhalten, entlang der das Aufnahmeorgan
bei Zusammenwirken mit dem Steckorgan eine zusammenpressende Kraft
erzeugt, welche die Tafelelemente miteinander verbindet. Gemäß einer
Ausführungsform
ist das Aufnahmeorgan langgestreckt und mit einem U-förmigen Teil
ausgeführt.
Der U-förmige
Teil definiert hierbei eine Rille, die das Steckorgan aufnimmt.
Gemäß einer
Ausführungsform
ist auch das Steckorgan langgestreckt ausgeführt und erstreckt sich entlang
einem wesentlichen Teil der Endkante des Tafelelements, das an ein
anderes Tafelelement angrenzt, welches ein entsprechendes Aufnahmeorgan
aufweist. Das Steckorgan ist dann als eine Leiste ausgeführt, die
für ein
Einhaken im Aufnahmeorgan vorgesehen ist.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
umfassen das Steckorgan und das Aufnahmeorgan eine Vorrichtung,
die derart angeordnet ist, dass sie ein Einrasten des Steckorgans
im Aufnahmeorgan gestattet. Dadurch vereinfacht sich das Verbinden
der Tafelelemente miteinander ebenso wie das Trennen der Tafelelemente
voneinander z.B. in Verbindung mit einer Reparatur. Des Weiteren
werden Bewegungen in Höhenrichtung
zwischen den Tafelelementen verhindert. Bei einer Ausführungsform
umfassen das Steckorgan eine Vertiefung und das Aufnahmeorgan eine
dieser Vertiefung entsprechende Erhöhung, wobei die Erhöhung in
der Vertiefung liegt, wenn das Steckorgan fest im Aufnahmeorgan
eingerastet ist. Beim Befestigen bzw. Lösen der Tafelelemente wird das
Aufnahmeorgan oder das Steckorgan etwas gebogen, so dass das Steckorgan
relativ zum Aufnahmeorgan verschoben werden kann.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
umfassen die Tafelelemente je eine langgestreckte Endkante, an der
die Tafelelemente aneinander anliegen, wobei das Steckorgan Bereiche
mit unterschiedlich geformten Querschnitten umfasst und das Aufnahmeorgan
dazu angepasst ist, um zumindest mit einem der Bereiche in Eingriff
zu kommen, so dass die Verbindungsanordnung die Tafelelemente gegen eine
gegenseitige Bewegung entlang den Endkanten verbindet, d.h. entlang
der Längsrichtung
der Endkanten. Dies wird dadurch erreicht, dass das Aufnahmeorgan
einen Wandbereich umfasst, der ein Verschieben des Steckorgans im
Aufnahmeorgan in einer Richtung entlang der Endbereiche verhindert, wodurch
zusätzlich
die Gefahr eines Verschiebens der Tafelelemente zueinander verringert
wird. Ein solches Verschieben könnte
andernfalls einen hässlichen
Spalt zwischen den Tafelelementen verursachen oder, schlimmstenfalls,
ein Lösen
der Tafelelemente voneinander bewirken.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform handelt
es sich bei der genannten Verkleidungstafel um eine Instrumententafel
(Armaturenbrett) im Fahrzeug. Instrumententafeln sind größer als
die übrigen Verkleidungstafeln
im Fahrzeug, und dies macht die Herstellung von Instrumententafeln
in einem Stück schwieriger.
Dadurch kommen die Vorteile einer Verbindungsanordnung, die eine
Möglichkeit
zu einer separaten Herstellung von Tafelelementen schafft in noch
größerem Ausmaß zum Tragen.
Des Weiteren umschließen
Instrumententafeln unter diesen angeordnete Komponenten. Bei einer
Instrumententafel der vorgenannten Ausführung gibt es keine Schrauben,
die Platz in Anspruch nehmen und durch die eine Beschädigung von
Instrumenten unterhalb der Instrumententafel verursacht werden könnte. Bei
einer Ausführungsform
umfassen die Tafelelemente Befestigungsorgane, die so angeordnet
sind, dass sie eine Befestigung der Tafelelemente an einem Rahmen
eines Führerhausgrundrahmens
des Fahrzeugs gestatten. Hierdurch wird ein Verschieben der Tafelelemente
zueinander weitgehend durch die Befestigungsorgane verhindert, mit
denen die Instrumententafel im Fahrzeug befestigt ist.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Nachstehend
wird die Erfindung unter Bezugnahme auf einige der in den beiliegenden
Zeichnungen dargestellten, die Erfindung nicht einschränkenden
Ausführungsbeispiele
ausführlicher
erläutert und
beschrieben.
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In
den Zeichnungen zeigen:
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1 einen
Querschnitt einer Verbindungsanordnung zwischen zwei Tafelelementen;
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2 zwei
Tafelelemente einer Instrumententafel gemäß der Erfindung;
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3 einen
Querschnitt einer weiteren Ausführungsform
einer Verbindungsanordnung zwischen zwei Tafelelementen;
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4 ein
Ablaufdiagramm eines Montageverlaufs bei einer Instrumententafel
gem. 2.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
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In 1 ist
eine für
ein Kraftfahrzeug vorgesehene Verkleidungstafel 1 dargestellt,
welche eine Verbindungsanordnung 3 zwischen einem ersten
Tafelelement 5 und einem zweiten Tafelelement 7 gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung umfasst. Die Tafelelemente 5, 7 weisen
je eine Sichtseite, 9 bzw. 11, auf und je eine
Rückseite, 13 bzw. 15,
welche die Sichtseite 17 und Rückseite 19 der Verkleidungstafel 1 bilden.
Die Verbindungsanordnung 3 ist angeordnet, um die Tafelelemente 5, 7 zusammenzuhalten.
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Bei
diesem Beispiel umfasst die Verbindungsanordnung 3 beim
ersten Tafelelement 5 ein Steckorgan 21, das auf
der Rückseite 13 des
Tafelelements 5 in einem kleinsten Winkel A von mehr als 30° zur Rückseite
vorsteht. Bei diesem Beispiel steht das Steckorgan 21 im
Wesentlichen rechtwinklig von der Rückseite 13 vor. Die
Verbindungsanordnung 3 umfasst weiterhin beim zweiten Tafelelement 7 ein Aufnahmeorgan 23,
das für
eine Aufnahme des Steckorgans 21 so angeordnet ist, dass
die Tafelelemente 5, 7 miteinander verhakt werden.
Die Verbindungsanordnung 3 verbindet dabei die Tafelelemente 5 und 7 gegen
eine Bewegung in seitlicher Richtung zueinander. Hierunter ist in
der Hauptsache eine Bewegung zu verstehen, die im Wesentlichen in
einer waagrechten Richtung in 1 verläuft und
nicht eine Bewegung in Tiefenrichtung in 1, obwohl die
Verbindungsanordnung 3 selbstverständlich auch einer Bewegung
in Tiefenrichtung entgegenwirken kann. Eine solche Bewegung in einer
waagrechten Richtung würde
andernfalls einen hässlichen
Spalt zwischen den Tafelelementen 5, 7 hervorrufen.
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Die
Tafelelemente 5, 7 umfassen des Weiteren je eine
Endkante 25, 27, die in direktem Anschluss an
die jeweiligen Sichtseite 9, 11 angeordnet ist.
Die Verbindungsanordnung 3 ist zur Verbindung der Tafelelemente
auf solche Weise angeordnet, dass die Endkanten 25, 27 gegeneinander
gepresst werden. Die Verbindungsanordnung 3 ist darüber hinaus
zur Verbindung der Tafelelemente 5, 7 auf solche
Weise angeordnet, dass die Sichtseiten 9, 11 der Tafelelemente 5, 7 im
Wesentlichen flächengleich
zu liegen kommen. Dadurch wird eine gleichmäßige, ebene und ansprechende
Sichtseite 17 bei der zusammengesetzten Verkleidungstafel 1 erhalten.
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Bei
diesem Beispiel umfasst das erste Tafelelement 5 einen
vorstehenden Endbereich 29. Dieser Endbereich 29 weist
eine Rückseite
und eine Sichtseite auf, welche Seiten auch einen Teil der Rückseite 13 bzw.
Sichtseite 9 des Tafelelements darstellen. Der Endbereich 29 um fasst
auch die genannte Endkante 25. Um zu vermeiden, dass der
Spalt zwischen den Endkanten 25 und 27 übermäßig ins
Auge fällt, weist
das zweite Tafelelement 7 seinerseits einen gekrümmten Bereich 31 auf,
der auch die Endkante 27 umfasst. Der gekrümmte Bereich 31 ist
zur Aufnahme des Endbereichs 29 auf solche Weise ausgeführt, dass
der Endbereich 29 gegen den gekrümmten Bereich 31 und
die Endkante 25 gegen die Endkante 27 anliegen.
Die Tiefe des Spalts zwischen den Endkanten 25 und 27 wird
damit gleich der Dicke des Endbereichs 29. Dadurch ist
sichergestellt, dass die Tiefe des Spalts nicht übermäßig groß wird, was andernfalls einen
dunklen und deutlichen Rand über
die Sichtseite 17 der Verkleidungstafel 1 verursachen würde. Des
Weiteren sind die Endkanten 25, 27 eben und derart
angeordnet, dass sie im Wesentlichen mit ihren gesamten Flächen aneinander
anliegen.
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Das
Aufnahmeorgan 23 weist bei diesem Beispiel einen U-förmigen Teil 33 auf.
Der U-förmige Teil 33 definiert
einen inneren Bereich, der für
eine Aufnahme des Steckorgans 21 angeordnet ist. Das Steckorgan 21 ist
darüber
hinaus im Wesentlichen gerade und derart angeordnet, dass es im
Wesentlichen den inneren Bereich des U-förmigen Teils 22 ausfüllt. Dadurch,
dass das Steckorgan 21 das Aufnahmeorgan 23 ausfüllt, werden
Reibungskräfte
zwischen dem Steckorgan 21 und dem Aufnahmeorgan 23 erhalten,
welche die Verbindungsanordnung 3 und die Tafelelemente 5 und 7 auch
in anderen Richtungen zusammenhalten als in der bereits genannten seitlichen
Richtung.
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Das
Aufnahmeorgan 23 ist des Weiteren so angeordnet, dass der
U-förmige
Teil 33 in einem kleinsten Winkel angeordnet ist, der größer ist
als 30°.
Bei diesem Beispiel ist er im Wesentlichen rechtwinklig zum ersten
Tafelelement 5 und so angeordnet, dass der U-förmige Teil
einfach das Steckorgan 21 aufnehmen kann. Infolge dessen
wirkt das Steckorgan 21 durch Zusammenwirken mit der hinteren Wand 32 des
U-förmigen
Teils 33 seitlich und einander entgegengesehten Bewegungen
zwischen den Tafelelementen 5, 7 wirksam entgegen.
Das Steckorgan 21 steht im Wesentlichen in der gleichen
Richtung vor wie die Richtung, in welche die Rückseite 13 des Tafelelements 5 zeigt.
Die Öffnung
des U-förmigen
Teils 33 ist dabei im Wesentlichen in die gleiche Richtung
gerichtet wie die Richtung, in welche die Sichtseite 11 des
Tafelelements 5 zeigt, und gegen die Rückseite 13 des Tafelelements 5,
so dass der U-förmige
Teil einfach das Steckorgan 21 aufnimmt. Des Weiteren liegt
der U-förmige Teil
gegen die Rückseite
des Tafelelements 5 an, was zu einer stabileren Verbindungsanordnung
führt.
Der U-förmige Teil
begrenzt außerdem
den gekrümmten
Teil 31, was die Stabilität der Verbindungsanordnung 3 zusätzlich erhöht.
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Des
Weiteren sind das Aufnahmeorgan 23 und das Steckorgan 21 angeordnet,
um eine lösbare Verbindung
des ersten Tafelelements 5 mit dem zweiten Tafelelement 7 herzustellen.
Hierdurch kann die Verkleidungstafel 1 einfach dadurch
ausgebaut werden, dass ein Tafel element nach dem anderen ausgebaut
wird. Bei diesem Beispiel weisen das Steckorgan 21 und
das Aufnahmeorgan 23 eine Anordnung 35 auf, die
so angeordnet ist, dass sie ein Einrasten des Steckorgans 21 in
das Aufnahmeorgan 23 erlaubt. Die Anordnung 35 umfasst
zu diesem Zweck eine Erhöhung 37 und
eine zur Aufnahme der Erhöhung 37 angeordnete,
entsprechende Vertiefung 39. Bei diesem Beispiel ist die
Erhöhung 37 mit
dem Steckorgan verbunden, bei einem anderen Beispiel kann es sich
umgekehrt verhalten.
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Die
Tafelelemente 5, 7 sowie das Steck- und das Aufnahmeorgan 21, 23 sind
bei diesem Beispiel aus einem starren und/oder steifen Werkstoff
hergestellt. Bei diesem Beispiel sind die Tafelelemente 5, 7 aus
einem homogenen Stück
Polymerwerkstoff im Spritzgussverfahren hergestellt. Die Tafeln
können aber
auch aus anderen Werkstoffen hergestellt werden, z.B. aus Metall,
und/oder durch andere Verfahren.
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Die 2 zeigt
ein Beispiel für
eine Verkleidungstafel 1, die mit dem gleichen Querschnitt
und auf gleiche Weise wie die Verkleidungstafel 1 in Fig. ausgeführt ist.
Aus diesem Grund werden in beiden Figuren die gleichen Bezugszeichen
benutzt. Aus 2 geht hervor, dass es sich
bei der Verkleidungstafel 1 um eine Instrumententafel 1 für ein Kraftfahrzeug
handelt. Weiterhin sind in 2 die Tafelelemente 5, 7 und
damit auch die Instrumententafel 1 gewölbt, sodass man eine Form erhält, die
dem Führerhaus
des Kraftfahrzeugs angepasst ist.
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Aus 2 geht
weiter hervor, dass das Steckorgan 21 und das Aufnahmeorgan 23 langgestreckt
sowie auf der Rückseite
der und parallel zu den Endkanten 25, 27 des ersten 5 bzw.
zweiten Tafelelements 7 angeordnet sind. Das Steckorgan 21 ist dabei
wie eine Leiste 21 ausgeführt, die im Wesentlichen rechtwinklig
zum Tafelelement 5 vorsteht. Das Aufnahmeorgan 23 ist
wiederum als langgestreckter Trog 23 mit U-förmigem Querschnitt
und für
die Aufnahme der Leiste 21 in einer langgestreckten Rille 40 am
Organ 23 ausgeführt.
Das Aufnahmeorgan 23 verläuft dabei entlang der Endkante 27 des
Tafelelements 7. Darüber
hinaus weisen das erste Tafelelement 5 einen vorstehenden
Endbereich 29 und das zweite Tafelelement 7 einen
gekrümmten
Bereich 31 auf, welcher für eine Aufnahme des Endbereichs 29 gemäß der Beschreibung
im Anschluss an 1 ausgeführt ist.
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Wenn
die Tafelelemente 5, 7 entlang der Verbindungsanordnung 3 miteinander
verbunden sind und das Steckorgan 21 im U-förmigen Teil 33 angeordnet
ist, beaufschlagt der Uförmige
Teil 33 das Steckorgan 21 mit einer Kraft. Diese
Kraft ist über
die Länge
des Steckorgans 21 bzw. des Aufnahmeorgans 23 verteilt
und so gerichtet, dass die Endkanten 25, 27 der
Tafelelemente 5, 7 gegeneinander gepresst werden.
Dadurch verringert sich die Gefahr, dass sich ein Spalt über einen
kurzen Abschnitt entlang der Endkanten 25, 27 der
Tafelele mente bildet. Aus 2 geht auch
hervor, wie der gekrümmte
Bereich 31 und der Endbereich 29 im Wesentlichen langgestreckt
sind und sich entlang der Endkanten 25, 27 des
jeweiligen Tafelelements 5, 7 erstrecken.
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Des
Weiteren sind das Steckorgan 21 und das Aufnahmeorgan 23 für ein Ineinanderhaken
ausgeführt,
wodurch die Verbindungsanordnung 3 die Tafelelemente 5, 7 gegen
eine relative Bewegung entlang den langgestreckten Endkanten 25, 27 der Tafelelemente 5, 7 verbindet.
Das Steckorgan 21 kann sich demzufolge nicht im Aufnahmeorgan 23 verschieben.
Zu diesem Zweck umfasst das Aufnahmeorgan einen Wandbereich 38,
der für
einen Eingriff mit dem äußeren Ende
des langgestreckten Steckorgans 21 angeordnet ist. Der
Wandbereich 38 verhindert dadurch ein Verschieben des Steckorgans 21 im
Aufnahmeorgan 23 in Richtung des Wandbereichs aus dem Aufnahmeorgan 23 heraus.
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Des
Weiteren umfasst das Steckorgan 21 zwei Bereiche 41, 42 von
unterschiedlich geformtem Querschnitt. Das Aufnahmeorgan 23 ist
für einen
Eingriff mit zumindest einem der Bereiche 41, 42 so
gestaltet, dass die Verbindungsanordnung 3 die Tafelelemente 5, 7 gegen
eine relative Bewegung entlang den langgestreckten Endkanten 25, 27 der
Tafelelemente 5, 7 verbindet. Dies wird dadurch
erreicht, dass das Aufnahmeorgan 23 an das Steckorgan 21 angepasst
ist und somit eine ungleichmäßige Form aufweist.
Die Bereiche 41, 42 mit unterschiedlich geformtem
Querschnitt werden dadurch im Aufnahmeorgan 23 eingehakt
und verhindern ein Verschieben des Steckorgans 21 im Aufnahmeorgan 23 in
einer Richtung entlang der Länge
des Steckorgans 21 und des Aufnahmeorgans 23.
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Das
Steckorgan 21 umfasst des Weiteren zwei Bereiche 34, 43,
die einen insofern unterschiedlich geformten Querschnitt aufweisen,
als die Bereiche 34, 43 länger sind als das übrige Steckorgan 21. Das
Aufnahmeorgan 23 ist angepasst, um auch mit diesen Bereichen 34, 43 auf
entsprechende Weise wie oben beschrieben in Eingriff zu kommen.
Aus 2 geht hervor, wie das Aufnahmeorgan 23 an den
einen der Bereiche 34 angepasst ist, indem das Aufnahmeorgan 23 einen
tieferen Bereich 36 aufweist, der zur Aufnahme des Bereichs 34 angeordnet ist.
Weiterhin umfasst das Aufnahmeorgan 23 eine Öffnung 44,
deren Form einen Durchgang des Bereichs 43 durch die Öffnung gestattet.
Der Bereich 43 wird dabei abwärts in die Öffnung 44 eingeführt und verhindert
ein relatives Verschieben des Steckorgans 21 zum Aufnahmeorgan 23.
Bei einer alternativen Ausführungsform
umfasst ein solcher längerer
Bereich am Steckorgan eine Erhöhung
zum Einrasten des Bereichs in einer entsprechenden Vertiefung am Aufnahmeorgan.
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Darüber hinaus
sind die Tafelelemente 5, 7 mit Befestigungsorganen
entlang der übrigen
Kanten der Tafelelemente 5, 7 versehen, welche
Befestigungsorgane derart angeordnet sind, dass die eine Montage
der Tafelelemente 5, 7 am Führerhausgrundrahmen des Fahrzeugs
gestatten. Bei diesem Beispiel umfassen die Befestigungsorgane 30 Schraubenlöcher 30
zum Festschrauben der Tafelelemente 5, 7 am Führerhausgrundrahmen.
Ein Befestigen der Tafelelemente 5, 7 am Führerhausgrundrahmen
trägt zusätzlich dazu
bei, relative Bewegungen zwischen den Tafelelementen 5, 7 zu
vermeiden.
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In 3 ist
ein Querschnitt eines anderen Beispiels für eine Verkleidungstafel 45 für ein Kraftfahrzeug
dargestellt, die eine Verbindungsanordnung 47 zwischen
einem ersten Tafelelement 51 und einem zweiten Tafelelement 49 gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung umfasst. Die Tafelelemente 51, 49 weisen
dabei je eine zur Bildung einer Sichtseite 57 an der Verkleidungstafel
angeordnete Sichtseite 53, 55 auf und je eine
Rückseite 59, 61.
Die Verbindungsanordnung 47 umfasst beim ersten Tafelelement 51 ein
Steckorgan 63 und beim zweiten Tafelelement 49 ein
Aufnahmeorgan 65, letzteres angeordnet zur Aufnahme des
Steckorgans 63 zwecks Einhaken der Tafelelemente ineinander,
damit die Verbindungsanordnung 47 das erste und zweite
Tafelelement gegen eine Bewegung in seitlicher Richtung voneinander
verbindet.
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Die
Verkleidungstafel 45 in 3 entspricht in
vielen Details und kennzeichnenden Merkmalen der Verkleidungstafel 1 in 1,
z.B. hinsichtlich der Gestaltung und Funktion der Aufnahme- und
Steckorgane. Darüber
hinaus umfasst die Verkleidungstafel 45 beim zweiten Tafelelement 49 einen
Endbereich 48, der eine Endkante 50 aufweist,
und beim ersten Tafelelement 51 einen gekrümmten Bereich 75.
Der Endbereich 48 und der gekrümmte Bereich 31 entsprechen
im Wesentlichen dem Endbereich 29 bzw. dem gekrümmten Bereich 31,
die im Zusammenhang mit 1 beschrieben worden sind.
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Die
Verbindungsanordnung 47 in 3 unterscheidet
sich insofern von der Verbindungsanordnung 3 in 1,
als dass das Aufnahmeorgan 65 eine Öffnung für das Steckorgan 63 aufweist,
die im Wesentlichen in der gleichen Richtung gerichtet ist wie die
Richtung, in die die Rückseiten 59, 61 der
Tafelelemente 49, 51 zeigen. Die Verbindungsanordnung 47 umfasst
dabei einen Verbindungsbereich 67, der am ersten Tafelelement 51 vorsteht
und im Wesentlichen eine L-Form aufweist. Das Steckorgan 63 ist
dabei so angeordnet, dass es am äußeren Ende des
Verbindungsbereichs 67 in einer Richtung zur Rückseite 59 des
zweiten Tafelelements 49 und im Wesentlichen in der gleichen
Richtung wie die Richtung, in die die Sichtseite 57 zeigt,
vorsteht.
-
Bei
diesem Beispiel ist das Aufnahmeorgan 65 im Wesentlichen
U-förmig
ausgeführt
und umfasst eine erste Wand 69 und eine zweite Wand 71,
welche auf nächster
Nähe am
zweiten Tafelelement 51 angeordnet ist. Das Steckorgan 63 ist
so angeordnet, dass es gegen die Wände 69, 71 anliegt
und den Bereich zwischen diesen Wänden ausfüllt. Ferner ist das Steckorgan 63 auch
derart angeordnet, dass es zusammen mit dem Verbindungsbereich 67 einen
weiteren U-förmigen
Teil bildet, der zur Aufnahme der zweiten Wand 71 angeordnet
ist. Das Steckorgan 63 und der Verbindungsbereich 67 bilden
auf diese Weise ein zweites „Aufnahmeorgan", und die zweite Wand 71 stellt
ein zweites Steckorgan dar. Durch diese Gestaltung erhöht sich
die Widerstandsfähigkeit der
Verbindungsanordnung 47 gegen Zugkräfte, z.B. in seitlicher Richtung
relativ zu den Tafelelementen 49, 51. Selbstverständlich können die
Tafelelemente mit weiteren Aufnahme- bzw. Steckorganen, beispielsweise
mit einem dritten und einem vierten usw., versehen werden.
-
Bei
diesem Beispiel umfasst die Verbindungsanordnung 47 auch
eine Wulst 73, die derart angeordnet ist, dass sie den
Spalt zwischen dem ersten 51 und dem zweiten 49 Tafelelement 49 abdeckt. Auf
diese Weise wird der Spalt verborgen und für den Benutzer des Fahrzeugs
nicht sichtbar. Die Wulst ist bei diesem Beispiel aus einem weichen
Kautschukmaterial hergestellt. Dadurch ist die Wulst auf eine solche
Weise verformbar, dass sie nach einer Verformung wieder seine Ausgangsform
annimmt, was die Montage der Verkleidungstafel 45 erleichtert.
-
In 4 ist
ein Ablaufschema für
ein Beispiel für
ein Verfahren gemäß der Erfindung
für den
Einbau einer in 2 dargestellten Instrumententafel 1 in
einem Fahrzeug dargestellt. Gemäß dem Verfahren
wird in einem ersten Schritt 77 das eine Tafelelement durch
Anschrauben des Tafelelements am Rahmen des Fahrzeugs montiert.
Bei diesem Beispiel wird das mit dem Aufnahmeorgan 23 versehene
Tafelelement 7 montiert, da die Öffnung dieses Aufnahmeorgans 23 im
Wesentlichen in die gleiche Richtung zeigt wie die Richtung, in
die die Sichtseite 11 zeigt, was weitere Montageschritte
erleichtert. Bei einem Beispiel des Verfahrens, wenn die Verkleidungstafel 45 gemäß 3 montiert
wird, wird das mit dem Steckorgan 63 versehene Tafelelement 51 zuerst
montiert, da das Steckorgan im Wesentlichen in die gleiche Richtung
zeigt wie die Richtung, in die die Sichtseite 57 zeigt.
-
Ein
zweiter Montageschritt 79 beinhaltet Zeit für eine Montage
anderer Komponenten, die nicht zur Instrumententafel 1 des
Fahrzeugs gehören.
In einem dritten Montageschritt 81 wird das verbleibende Tafelelement
im Fahrzeug eingebaut und über
die genannte Verbindungsanordnung 3 mit dem bereits eingebauten
Tafelelement verbunden. Bei diesem Beispiel wird in das Fahrzeug
das Tafelelement 5 eingebaut, das mit dem Steckorgan 21 versehen
ist, welches in die Richtung zeigt, in die die Rückseite des Tafelelements gerichtet
ist. Die Tafelelemente 5, 7 werden in der genannten
Verbindungsanordnung dadurch miteinander verbunden, dass das Steckorgan 21 in
das Aufnahmeorgan 23 eingeführt und mit diesem verbunden
wird. Bei einem Beispiel des Verfahrens, bei dem die Verkleidungstafel 45 gemäß 3 montiert
wird, wird das mit dem Aufnahmeorgan 61 versehene Tafelelement 49 im
nachfolgenden Schritt montiert, da das Aufnahmeorgan 65 in
die Richtung gerichtet ist, in die die Rückseite des Tafelelements zeigt.
Dadurch, dass ein Tafelelement mit einem Organ, das in die Richtung
gerichtet ist, in die die Sichtseite des Tafelelements zeigt, in
einem ersten Montageschritt und ein Tafelelement mit einem Organ,
das in die Richtung gerichtet ist, in die die Rückseite des Tafelelements zeigt,
in einem nachfolgenden Montageschritt montiert wird, wird der Anschluss
der Tafelelemente aneinander in der Verbindungsanordnung erleichtert.
-
Bei
einem weiteren anderen Ausführungsbeispiel
der Erfindung umfasst die Verkleidungstafel drei Tafelelemente.
Bei diesem Beispiel werden die seitlichen Tafelelemente im Fahrzeug
in einem ersten und einem zweiten Montageschritt eingebaut, und
in einem dritten Montageschritt wird dann das mittlere Tafelelement
im Fahrzeug eingebaut und mit den seitlichen Tafelelementen verbunden.
Hierdurch wird eine höhere
Stabilität
erzielt, und die Tafelelemente lassen sich leichter aneinander anpassen
als bei der Montage eines seitlichen Tafelelements in einem letzten
Montageschritt.
-
Die
Erfindung ist nicht auf die vorstehend dargestellten Beispiele der
Erfindung beschränkt, sondern
kann im Rahmen der nachstehenden Patentansprüche beliebig variiert werden.
So kann zum Beispiel die Anzahl der Elemente, Organe und dergleichen
beliebig variiert werden, und die dargestellten Beispiele und Ausführungsformen
können
miteinander kombiniert werden, so dass sich auf diese Weise weitere
Ausführungsformen
ergeben.
-
- 1
- Instrumententafel
- 3
- Verbindungsanordnung
- 5
- Tafelelement
- 7
- Tafelorgan
- 9
- Sichtseite
- 11
- Sichtseite
- 13
- Rückseite
- 17
- Sichtseite
- 21
- Steckorgan
- 23
- Aufnahmeorgan
- 25
- Endkante
- 27
- Endkante
- 29
- Endbereich
- 30
- Befestigungsorgan
- 31
- Gekrümmter Bereich
- 32
- Wand
- 33
- U-förmiger Teil
- 34
- Bereich
- 35
- Einrastanordnung
- 36
- Bereich
- 37
- Erhöhung
- 38
- Wandbereich
- 39
- Vertiefung
- 40
- Rille
- 41
- Bereich
- 42
- Bereich
- 43
- Bereich
- 44
- Öffnung
- 45
- Verkleidungstafel
- 47
- Verbindungsanordnung
- 48
- Endbereich
- 49
- Tafelelement
- 50
- Endkante
- 50
- Endkante
- 51
- Tafelelement
- 53
- Sichtseite
- 55
- Sichtseite
- 59
- Rückseite
- 61
- Rückseite
- 63
- Steckorgan
- 65
- Aufnahmeorgan
- 67
- Verbindungsbereich
- 69
- Wand
- 71
- Wand
- 73
- Wulst
- 75
- Gekrümmter Bereich
- 77
- Montageschritt
- 79
- Montageschritt
- 81
- Montageschritt
- A
- Winkel