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DE102004047941A1 - Verkleidungstafel - Google Patents

Verkleidungstafel Download PDF

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DE102004047941A1
DE102004047941A1 DE102004047941A DE102004047941A DE102004047941A1 DE 102004047941 A1 DE102004047941 A1 DE 102004047941A1 DE 102004047941 A DE102004047941 A DE 102004047941A DE 102004047941 A DE102004047941 A DE 102004047941A DE 102004047941 A1 DE102004047941 A1 DE 102004047941A1
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DE
Germany
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Withdrawn
Application number
DE102004047941A
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English (en)
Inventor
Rolf Wahlqvist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Scania CV AB
Original Assignee
Scania CV AB
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)
  • Instrument Panels (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verkleidungstafel (1) für ein Kraftfahrzeug, welche zumindest zwei je eine Vorder- (9, 11) und eine Rückseite (13, 15) umfassende Tafelelemente (5, 7) aufweist, wobei die Sichtseiten (9, 11, 53, 55) der Tafelelemente (5, 7, 49, 51) ausgeführt sind, um eine Sichtseite (17, 57) der Verkleidungstafel (1, 45) zu bilden, und eine Verbindungsanordnung (3, 47) vorhanden ist, die die Tafelelemente (5, 7) miteinander verbindet und zusammenhält.

Description

  • FACHGEBIET DER TECHNIK
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verkleidungstafel für ein Kraftfahrzeug, welche zumindest zwei je eine Vorder- und eine Rückseite umfassende Tafelelemente aufweist, wobei die Sichtseiten der Tafelelemente, d.h. die bei der fertig eingebauten Verkleidungstafel zum Innenraum hin gerichteten Seiten, derart ausgeführt sind, dass sie eine Sichtseite der Verkleidungstafel bilden, und wobei eine Verbindungsanordnung vorhanden ist, die die Tafelelemente miteinander verbindet und zusammenhält.
  • Verkleidungstafeln bei Kraftfahrzeugen sind meistens groß und unhandlich. Insbesondere Instrumententafeln, auch Armaturenbretter genannt, in Lastkraftwagen oder anderen größeren Fahrzeugen sind lang und erreichen häufig eine Länge von etwa zwei Metern. Da die Herstellung, z.B. in einem Spritrgussverfahren, einen hohen Kostenaufwand bedingt, wird die Herstellung in vielen Fällen dadurch erleichtert, dass eine Verkleidungstafel in Form mehrerer Tafelelemente hergestellt wird, die anschließend zusammengesetzt werden. Solche Tafelelemente werden festgeschraubt, teils im Rahmen des Führerhauses des Fahrzeugs und teils aneinander entlang einer oder mehreren Verbindungsanordnungen.
  • Um das ästhetische Erscheinungsbild der Verkleidungstafel zu verbessern, darf der Spalt zwischen den Tafelelementen nicht ins Auge fallen und die Schrauben sollten auf der Rückseite der Verkleidungstafel angeordnet sein. Die Verbindungsanordnung muss deshalb in Form von zwei auf der Rückseite des jeweiligen Tafelelements angeordneten Leisten ausgeführt sein, wobei die Leisten zusammengeschraubt werden und dadurch die Tafelelemente miteinander verbinden. Um die sichtbare Tiefe des Spalts zu verringern, sind die Leisten etwas vom Spalt entfernt angeordnet, so dass sich das eine Tafelelement unter den Endbereich des anderen Tafelelements mit einer Wölbung hinein erstreckt. Dabei ist die Leiste des ersten Tafelelements zum Ende des gewölbten Bereichs hin angeordnet und die Leiste des zweiten Tafelelements ist um eine entsprechende Entfernung innerhalb des Endbereichs versetzt. Die Tiefe des Spalts wird damit gleich der Dicke des Tafelelements.
  • Ein Problem bei dieser Verbindungsanordnung besteht darin, dass durch die Anordnung der Schrauben auf der Rückseite der Verkleidungstafel die Tafelelemente vor dem Einbau der Verkleidungstafel im Fahrzeug zusammengeschraubt werden müssen. Darüber hinaus sind viele und eng aneinander liegende Schrauben erforderlich, um eine Verbindung mit schmalem Spalt herzustellen. Außerdem verändert sich die Breite des Spalts abhängig von der Temperatur infolge der thermischen Dehnung der Tafelelemente und der Schrauben. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Tafelelemente mit hoher Genauigkeit hergestellt werden müssen, damit sie eng aneinander liegen und der Spalt kleiner wird, was zu hohen Kosten bei der Herstellung führt.
  • Im Dokument EP 2,782,302 ist eine Instrumententafel beschrieben, die eine Einmalklappe für einen Airbag umfasst. Die Klappe ist entlang ihrem einen Ende mit der Instrumententafel verbunden, indem das Ende nach unten gebogen ist und von einem U-förmigen Teil der Instrumententafel aufgenommen wird, wo das nach unten gebogene Ende angelötet wird. Die Einmalklappe dient dem Zweck, eine Abschwächung der Instrumententafel zu bewirken, die ein Airbag im Falle eines Aufpralls durchbrechen kann. Ein Problem bei der Klappe besteht darin, dass zwischen dem nach unten gebogenen Ende der Klappe und der Instrumententafel ein sowohl tiefer als auch breiter Spalt gebildet wird.
  • Andere Ausführungsformen von Tafeln gehen aus den Dokumenten US 4,799,390 , US 5,133,912 , US 5,304,273 und US 6,093,272 hervor. In diesen Dokumenten werden Verfahren zur Herstellung von zweifarbigen Tafeln gezeigt. Gemeinsam trifft für diese Dokumente zu, dass zwei verschiedenfarbige Schichten auf einem gemeinsamen Trägerelement miteinander verbunden werden. Die Dokumente zeigen, wie die beiden Schichten überlappend ineinander gefaltet werden, um einen ansprechenden Übergang zwischen den Schichten zu erhalten. Die Faltung hält nicht die Schichten zusammen, sondern die Schichten werden von dem gemeinsamen Trägerelement zusammengehalten, und in einem Teil der Dokumente wird auch gezeigt, wie Clips auf der Rückseite der Faltung festgespannt werden, um die Schichten zusammenzuhalten.
  • ERLÄUTERUNG DER ERFINDUNG
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Verkleidungstafel zu erhalten, die eine schnellere Montage und kostengünstigere Herstellung der Verkleidungstafel gestattet und bei der gleichzeitig die optische Qualität der Verkleidungstafel beibehalten wird.
  • Diesen Zweck erfüllt die Verkleidungstafel durch die im Anspruch 1 angegebenen kennzeichnenden Merkmale. Bei einer solchen Verkleidungstafel werden keine Schrauben zur Befesti gung der Tafelelemente aneinander benötigt, was wiederum eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt. Ein Vorteil besteht darin, dass ein Schraubvorgang, bei dem die Tafelelemente aneinander geschraubt werden, bei der Herstellung entfällt, wodurch sich der Zeitaufwand bei der Montage verringert. Ein anderer Vorteil liegt darin, dass die Tafelelemente getrennt im Fahrzeug eingebaut werden können. Dies vereinfacht den Fertigungsablauf, da es nicht mehr notwendig ist, die gesamte Verkleidungstafel in einem Vorgang einzubauen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass durch die entfallende Notwendigkeit eines Schraubvorgangs auf der Rückseite der Verkleidungstafel dieselbe direkt in der fertigen Stellung eingebaut werden kann. Dadurch entfällt auch ein Wendevorgang während der Herstellung. All diese Vorteile führen mit sich, dass die Herstellung und/oder Montage der Verkleidungstafel schneller abläuft und damit auch kostengünstiger erfolgt. Darüber hinaus können die einzelnen Tafelelemente in verschiedenen Stufen des Fertigungsablaufes eingebaut werden, was zu höherer Flexibilität bei der Planung und Durchführung der Fertigung führt.
  • Ein weiterer Vorteil der Verkleidungstafel besteht darin, dass die Toleranzgrenzen bei den Tafelelementen erweitert werden können, da keine Schraubenlöcher der Anordnung aneinander angepasst werden müssen. Daraus ergibt sich auch, dass die Herstellung der Tafelelemente zu niedrigeren Kosten erfolgt. Zudem gibt es keine Schrauben, durch die das ästhetische Erscheinungsbild der Verkleidungstafel beeinträchtigt werden könnte. Dank dieser Konstruktion lässt sich außerdem die Verkleidungstafel im Reparaturfall leicht ausbauen, da keine Schrauben auf der Unterseite der Tafel zu lösen sind. Des Weiteren ist es nicht immer notwendig, die gesamte Verkleidungstafel auszubauen, da die Tafelelemente getrennt ausgebaut werden können.
  • Da die Anordnung einen vorstehenden Endbereich und einen Bereich umfasst, der gekrümmt unter diesem Endbereich zu liegen kommt, wird die Tiefe des Spalts zwischen den Tafelelementen gleich der Dicke der Tafelelemente, in diesem Fall der Dicke des Endbereichs. Auf diese Weise tritt der Spalt weniger deutlich hervor als bei einer größeren Tiefe des Spalts, gemäß dem Stand der Technik, bei welcher der Spalt genauso tief ist wie die Länge des Einsteckorgans. Dadurch wird das ästhetische Erscheinungsbild der Verkleidungstafel beibehalten und/oder zusätzlich aufgewertet. Gemäß einer Ausführungsform steht der Endbereich seitlich am Tafelelement vor. Gemäß einer weiteren Ausführungsform stellt der Endbereich eine Fortsetzung des Tafelelements dar und weist im Wesentlichen eine Dicke auf, die gleich der des Tafelelements und/oder kleiner ist. Dadurch wird sichergestellt, dass sich beim Spalt eine sehr geringe Tiefe ergibt.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist der gekrümmte Bereich so angeordnet, dass er auch an der Endkante des Endbereichs anliegt. Dadurch wird bewirkt, dass die Breite des Spalts zwischen den Tafelelementen sehr gering wird, was die Sichtbarkeit des Spalts weiterhin verringert.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist bei den Tafelelementen je eine Endkante im direkten Anschluss an die Sichtseite des jeweiligen Tafelelements angeordnet, und die genannte Verbindungsanordnung ist für eine Verbindung der Tafelelemente auf solche Weise angeordnet, dass die Endkanten der Tafelelemente gegeneinander gepresst werden. Dadurch wird eine weitere Reduzierung des sichtbaren Spalts zwischen den Sichtseiten der Tafelelemente erreicht. Dies führt zu einer weiteren Aufwertung des ästhetischen Erscheinungsbilds der Verkleidungstafel. Dadurch, dass die Endkanten gegeneinander gepresst sind, verringert sich auch die Gefahr einer Zunahme der Breite des Spalts, z.B. infolge einer thermischen Dehnung oder bei einer Zugbeanspruchung der Verbindungsanordnung. Darüber hinaus verringert sich auch eine Auswirkung etwaiger Toleranzfehler bei den Tafelelementen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Verbindungsanordnung für eine Verbindung der Tafelelemente auf solche Weise ausgeführt, dass die Sichtseiten der Tafelelemente im Wesentlichen flächengleich miteinander zu liegen kommen. Dadurch wird eine ästhetisch ansprechende Sichtseite der fertig montierten Verkleidungstafel erreicht. Gemäß einer Ausführungsform sind die Endkanten der Tafelelemente eben und für einen im Wesentlichen vollflächigen Kontakt miteinander ausgeführt. Damit werden die Endkanten der Tafel voneinander verdeckt, und es ergibt sich eine gleichmäßige und ebene Sichtfläche bei der Verkleidungstafel. Darüber hinaus verringert sich die Sichtbarkeit des Spalts.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst ein Aufnahmeorgan einen U-förmigen Teil, der zur Aufnahme des Einsteckorgans angeordnet ist. Ein Tafelelement mit einem solchen U-förmigen Teil lässt sich einfach und damit kostengünstig herstellen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das genannte Steckorgan im Wesentlichen gerade und derart ausgeführt, dass es im Wesentlichen rechtwinklig vom Tafelelement vorsteht. Ein Tafelelement mit einem solchen Steckorgan lässt sich einfach und damit kostengünstig herstellen. Da das Steckorgan im Wesentlichen rechtwinklig vom Tafelelement vorsteht, werden auch etwaige auf das Tafelelement wirkende Zugkräfte rechtwinklig auf das Steckorgan wirken, wodurch sich die Gefahr verringert, dass sich das Steckorgan löst oder im Aufnahmeorgan verschoben wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das Steckorgan so angeordnet, dass es im Wesentlichen einen Bereich ausfüllt, der vom Aufnahmeorgan umschlossen ist. Auf diese Weise sind das Steckorgan und das Aufnahmeorgan so gestaltet, dass Reibungskräfte beim Herausziehen des Steckorgans aus dem Aufnahmeorgan erhalten werden, wobei diese Kräfte einem Herausziehen entgegenwirken. Dadurch wirkt die Verbindungsanordnung Bewegungen zwischen den Tafelelementen auch in einer rechtwinklig zur Ausbreitungsebene der Tafelelemente verlaufenden Richtung bzw. in einer entlang den Endkanten der Tafelelemente verlaufenden Richtung entgegen. Bei einer Ausführungsform werden die Organe durch einen weiteren Befestigungsvorgang aneinander befestigt, z.B. durch Kleben oder Schweißen. Bei einer anderen Ausführungsform werden die Organe so gestaltet, dass die Reibung zwischen den Organen so groß ist, dass keine weitere Befestigung erforderlich ist. Gemäß einer Ausführungsform liegt das Steckorgan oder das Aufnahmeorgan bei einem der Tafelelemente gegen die Rückseite des anderen Tafelelements an. Auf diese Weise wird das Tafelelement gegen das Organ abgestützt, und die Verbindungsanordnung wird stabiler.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Aufnahmeorgan langgestreckt ausgeführt. Das Aufnahmeorgan erstreckt sich entlang einem wesentlichen Teil einer Endkante des Tafelelements. Hierdurch wird eine lange Strecke erhalten, entlang der das Aufnahmeorgan bei Zusammenwirken mit dem Steckorgan eine zusammenpressende Kraft erzeugt, welche die Tafelelemente miteinander verbindet. Gemäß einer Ausführungsform ist das Aufnahmeorgan langgestreckt und mit einem U-förmigen Teil ausgeführt. Der U-förmige Teil definiert hierbei eine Rille, die das Steckorgan aufnimmt. Gemäß einer Ausführungsform ist auch das Steckorgan langgestreckt ausgeführt und erstreckt sich entlang einem wesentlichen Teil der Endkante des Tafelelements, das an ein anderes Tafelelement angrenzt, welches ein entsprechendes Aufnahmeorgan aufweist. Das Steckorgan ist dann als eine Leiste ausgeführt, die für ein Einhaken im Aufnahmeorgan vorgesehen ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfassen das Steckorgan und das Aufnahmeorgan eine Vorrichtung, die derart angeordnet ist, dass sie ein Einrasten des Steckorgans im Aufnahmeorgan gestattet. Dadurch vereinfacht sich das Verbinden der Tafelelemente miteinander ebenso wie das Trennen der Tafelelemente voneinander z.B. in Verbindung mit einer Reparatur. Des Weiteren werden Bewegungen in Höhenrichtung zwischen den Tafelelementen verhindert. Bei einer Ausführungsform umfassen das Steckorgan eine Vertiefung und das Aufnahmeorgan eine dieser Vertiefung entsprechende Erhöhung, wobei die Erhöhung in der Vertiefung liegt, wenn das Steckorgan fest im Aufnahmeorgan eingerastet ist. Beim Befestigen bzw. Lösen der Tafelelemente wird das Aufnahmeorgan oder das Steckorgan etwas gebogen, so dass das Steckorgan relativ zum Aufnahmeorgan verschoben werden kann.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform umfassen die Tafelelemente je eine langgestreckte Endkante, an der die Tafelelemente aneinander anliegen, wobei das Steckorgan Bereiche mit unterschiedlich geformten Querschnitten umfasst und das Aufnahmeorgan dazu angepasst ist, um zumindest mit einem der Bereiche in Eingriff zu kommen, so dass die Verbindungsanordnung die Tafelelemente gegen eine gegenseitige Bewegung entlang den Endkanten verbindet, d.h. entlang der Längsrichtung der Endkanten. Dies wird dadurch erreicht, dass das Aufnahmeorgan einen Wandbereich umfasst, der ein Verschieben des Steckorgans im Aufnahmeorgan in einer Richtung entlang der Endbereiche verhindert, wodurch zusätzlich die Gefahr eines Verschiebens der Tafelelemente zueinander verringert wird. Ein solches Verschieben könnte andernfalls einen hässlichen Spalt zwischen den Tafelelementen verursachen oder, schlimmstenfalls, ein Lösen der Tafelelemente voneinander bewirken.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform handelt es sich bei der genannten Verkleidungstafel um eine Instrumententafel (Armaturenbrett) im Fahrzeug. Instrumententafeln sind größer als die übrigen Verkleidungstafeln im Fahrzeug, und dies macht die Herstellung von Instrumententafeln in einem Stück schwieriger. Dadurch kommen die Vorteile einer Verbindungsanordnung, die eine Möglichkeit zu einer separaten Herstellung von Tafelelementen schafft in noch größerem Ausmaß zum Tragen. Des Weiteren umschließen Instrumententafeln unter diesen angeordnete Komponenten. Bei einer Instrumententafel der vorgenannten Ausführung gibt es keine Schrauben, die Platz in Anspruch nehmen und durch die eine Beschädigung von Instrumenten unterhalb der Instrumententafel verursacht werden könnte. Bei einer Ausführungsform umfassen die Tafelelemente Befestigungsorgane, die so angeordnet sind, dass sie eine Befestigung der Tafelelemente an einem Rahmen eines Führerhausgrundrahmens des Fahrzeugs gestatten. Hierdurch wird ein Verschieben der Tafelelemente zueinander weitgehend durch die Befestigungsorgane verhindert, mit denen die Instrumententafel im Fahrzeug befestigt ist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf einige der in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten, die Erfindung nicht einschränkenden Ausführungsbeispiele ausführlicher erläutert und beschrieben.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 einen Querschnitt einer Verbindungsanordnung zwischen zwei Tafelelementen;
  • 2 zwei Tafelelemente einer Instrumententafel gemäß der Erfindung;
  • 3 einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform einer Verbindungsanordnung zwischen zwei Tafelelementen;
  • 4 ein Ablaufdiagramm eines Montageverlaufs bei einer Instrumententafel gem. 2.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
  • In 1 ist eine für ein Kraftfahrzeug vorgesehene Verkleidungstafel 1 dargestellt, welche eine Verbindungsanordnung 3 zwischen einem ersten Tafelelement 5 und einem zweiten Tafelelement 7 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfasst. Die Tafelelemente 5, 7 weisen je eine Sichtseite, 9 bzw. 11, auf und je eine Rückseite, 13 bzw. 15, welche die Sichtseite 17 und Rückseite 19 der Verkleidungstafel 1 bilden. Die Verbindungsanordnung 3 ist angeordnet, um die Tafelelemente 5, 7 zusammenzuhalten.
  • Bei diesem Beispiel umfasst die Verbindungsanordnung 3 beim ersten Tafelelement 5 ein Steckorgan 21, das auf der Rückseite 13 des Tafelelements 5 in einem kleinsten Winkel A von mehr als 30° zur Rückseite vorsteht. Bei diesem Beispiel steht das Steckorgan 21 im Wesentlichen rechtwinklig von der Rückseite 13 vor. Die Verbindungsanordnung 3 umfasst weiterhin beim zweiten Tafelelement 7 ein Aufnahmeorgan 23, das für eine Aufnahme des Steckorgans 21 so angeordnet ist, dass die Tafelelemente 5, 7 miteinander verhakt werden. Die Verbindungsanordnung 3 verbindet dabei die Tafelelemente 5 und 7 gegen eine Bewegung in seitlicher Richtung zueinander. Hierunter ist in der Hauptsache eine Bewegung zu verstehen, die im Wesentlichen in einer waagrechten Richtung in 1 verläuft und nicht eine Bewegung in Tiefenrichtung in 1, obwohl die Verbindungsanordnung 3 selbstverständlich auch einer Bewegung in Tiefenrichtung entgegenwirken kann. Eine solche Bewegung in einer waagrechten Richtung würde andernfalls einen hässlichen Spalt zwischen den Tafelelementen 5, 7 hervorrufen.
  • Die Tafelelemente 5, 7 umfassen des Weiteren je eine Endkante 25, 27, die in direktem Anschluss an die jeweiligen Sichtseite 9, 11 angeordnet ist. Die Verbindungsanordnung 3 ist zur Verbindung der Tafelelemente auf solche Weise angeordnet, dass die Endkanten 25, 27 gegeneinander gepresst werden. Die Verbindungsanordnung 3 ist darüber hinaus zur Verbindung der Tafelelemente 5, 7 auf solche Weise angeordnet, dass die Sichtseiten 9, 11 der Tafelelemente 5, 7 im Wesentlichen flächengleich zu liegen kommen. Dadurch wird eine gleichmäßige, ebene und ansprechende Sichtseite 17 bei der zusammengesetzten Verkleidungstafel 1 erhalten.
  • Bei diesem Beispiel umfasst das erste Tafelelement 5 einen vorstehenden Endbereich 29. Dieser Endbereich 29 weist eine Rückseite und eine Sichtseite auf, welche Seiten auch einen Teil der Rückseite 13 bzw. Sichtseite 9 des Tafelelements darstellen. Der Endbereich 29 um fasst auch die genannte Endkante 25. Um zu vermeiden, dass der Spalt zwischen den Endkanten 25 und 27 übermäßig ins Auge fällt, weist das zweite Tafelelement 7 seinerseits einen gekrümmten Bereich 31 auf, der auch die Endkante 27 umfasst. Der gekrümmte Bereich 31 ist zur Aufnahme des Endbereichs 29 auf solche Weise ausgeführt, dass der Endbereich 29 gegen den gekrümmten Bereich 31 und die Endkante 25 gegen die Endkante 27 anliegen. Die Tiefe des Spalts zwischen den Endkanten 25 und 27 wird damit gleich der Dicke des Endbereichs 29. Dadurch ist sichergestellt, dass die Tiefe des Spalts nicht übermäßig groß wird, was andernfalls einen dunklen und deutlichen Rand über die Sichtseite 17 der Verkleidungstafel 1 verursachen würde. Des Weiteren sind die Endkanten 25, 27 eben und derart angeordnet, dass sie im Wesentlichen mit ihren gesamten Flächen aneinander anliegen.
  • Das Aufnahmeorgan 23 weist bei diesem Beispiel einen U-förmigen Teil 33 auf. Der U-förmige Teil 33 definiert einen inneren Bereich, der für eine Aufnahme des Steckorgans 21 angeordnet ist. Das Steckorgan 21 ist darüber hinaus im Wesentlichen gerade und derart angeordnet, dass es im Wesentlichen den inneren Bereich des U-förmigen Teils 22 ausfüllt. Dadurch, dass das Steckorgan 21 das Aufnahmeorgan 23 ausfüllt, werden Reibungskräfte zwischen dem Steckorgan 21 und dem Aufnahmeorgan 23 erhalten, welche die Verbindungsanordnung 3 und die Tafelelemente 5 und 7 auch in anderen Richtungen zusammenhalten als in der bereits genannten seitlichen Richtung.
  • Das Aufnahmeorgan 23 ist des Weiteren so angeordnet, dass der U-förmige Teil 33 in einem kleinsten Winkel angeordnet ist, der größer ist als 30°. Bei diesem Beispiel ist er im Wesentlichen rechtwinklig zum ersten Tafelelement 5 und so angeordnet, dass der U-förmige Teil einfach das Steckorgan 21 aufnehmen kann. Infolge dessen wirkt das Steckorgan 21 durch Zusammenwirken mit der hinteren Wand 32 des U-förmigen Teils 33 seitlich und einander entgegengesehten Bewegungen zwischen den Tafelelementen 5, 7 wirksam entgegen. Das Steckorgan 21 steht im Wesentlichen in der gleichen Richtung vor wie die Richtung, in welche die Rückseite 13 des Tafelelements 5 zeigt. Die Öffnung des U-förmigen Teils 33 ist dabei im Wesentlichen in die gleiche Richtung gerichtet wie die Richtung, in welche die Sichtseite 11 des Tafelelements 5 zeigt, und gegen die Rückseite 13 des Tafelelements 5, so dass der U-förmige Teil einfach das Steckorgan 21 aufnimmt. Des Weiteren liegt der U-förmige Teil gegen die Rückseite des Tafelelements 5 an, was zu einer stabileren Verbindungsanordnung führt. Der U-förmige Teil begrenzt außerdem den gekrümmten Teil 31, was die Stabilität der Verbindungsanordnung 3 zusätzlich erhöht.
  • Des Weiteren sind das Aufnahmeorgan 23 und das Steckorgan 21 angeordnet, um eine lösbare Verbindung des ersten Tafelelements 5 mit dem zweiten Tafelelement 7 herzustellen. Hierdurch kann die Verkleidungstafel 1 einfach dadurch ausgebaut werden, dass ein Tafel element nach dem anderen ausgebaut wird. Bei diesem Beispiel weisen das Steckorgan 21 und das Aufnahmeorgan 23 eine Anordnung 35 auf, die so angeordnet ist, dass sie ein Einrasten des Steckorgans 21 in das Aufnahmeorgan 23 erlaubt. Die Anordnung 35 umfasst zu diesem Zweck eine Erhöhung 37 und eine zur Aufnahme der Erhöhung 37 angeordnete, entsprechende Vertiefung 39. Bei diesem Beispiel ist die Erhöhung 37 mit dem Steckorgan verbunden, bei einem anderen Beispiel kann es sich umgekehrt verhalten.
  • Die Tafelelemente 5, 7 sowie das Steck- und das Aufnahmeorgan 21, 23 sind bei diesem Beispiel aus einem starren und/oder steifen Werkstoff hergestellt. Bei diesem Beispiel sind die Tafelelemente 5, 7 aus einem homogenen Stück Polymerwerkstoff im Spritzgussverfahren hergestellt. Die Tafeln können aber auch aus anderen Werkstoffen hergestellt werden, z.B. aus Metall, und/oder durch andere Verfahren.
  • Die 2 zeigt ein Beispiel für eine Verkleidungstafel 1, die mit dem gleichen Querschnitt und auf gleiche Weise wie die Verkleidungstafel 1 in Fig. ausgeführt ist. Aus diesem Grund werden in beiden Figuren die gleichen Bezugszeichen benutzt. Aus 2 geht hervor, dass es sich bei der Verkleidungstafel 1 um eine Instrumententafel 1 für ein Kraftfahrzeug handelt. Weiterhin sind in 2 die Tafelelemente 5, 7 und damit auch die Instrumententafel 1 gewölbt, sodass man eine Form erhält, die dem Führerhaus des Kraftfahrzeugs angepasst ist.
  • Aus 2 geht weiter hervor, dass das Steckorgan 21 und das Aufnahmeorgan 23 langgestreckt sowie auf der Rückseite der und parallel zu den Endkanten 25, 27 des ersten 5 bzw. zweiten Tafelelements 7 angeordnet sind. Das Steckorgan 21 ist dabei wie eine Leiste 21 ausgeführt, die im Wesentlichen rechtwinklig zum Tafelelement 5 vorsteht. Das Aufnahmeorgan 23 ist wiederum als langgestreckter Trog 23 mit U-förmigem Querschnitt und für die Aufnahme der Leiste 21 in einer langgestreckten Rille 40 am Organ 23 ausgeführt. Das Aufnahmeorgan 23 verläuft dabei entlang der Endkante 27 des Tafelelements 7. Darüber hinaus weisen das erste Tafelelement 5 einen vorstehenden Endbereich 29 und das zweite Tafelelement 7 einen gekrümmten Bereich 31 auf, welcher für eine Aufnahme des Endbereichs 29 gemäß der Beschreibung im Anschluss an 1 ausgeführt ist.
  • Wenn die Tafelelemente 5, 7 entlang der Verbindungsanordnung 3 miteinander verbunden sind und das Steckorgan 21 im U-förmigen Teil 33 angeordnet ist, beaufschlagt der Uförmige Teil 33 das Steckorgan 21 mit einer Kraft. Diese Kraft ist über die Länge des Steckorgans 21 bzw. des Aufnahmeorgans 23 verteilt und so gerichtet, dass die Endkanten 25, 27 der Tafelelemente 5, 7 gegeneinander gepresst werden. Dadurch verringert sich die Gefahr, dass sich ein Spalt über einen kurzen Abschnitt entlang der Endkanten 25, 27 der Tafelele mente bildet. Aus 2 geht auch hervor, wie der gekrümmte Bereich 31 und der Endbereich 29 im Wesentlichen langgestreckt sind und sich entlang der Endkanten 25, 27 des jeweiligen Tafelelements 5, 7 erstrecken.
  • Des Weiteren sind das Steckorgan 21 und das Aufnahmeorgan 23 für ein Ineinanderhaken ausgeführt, wodurch die Verbindungsanordnung 3 die Tafelelemente 5, 7 gegen eine relative Bewegung entlang den langgestreckten Endkanten 25, 27 der Tafelelemente 5, 7 verbindet. Das Steckorgan 21 kann sich demzufolge nicht im Aufnahmeorgan 23 verschieben. Zu diesem Zweck umfasst das Aufnahmeorgan einen Wandbereich 38, der für einen Eingriff mit dem äußeren Ende des langgestreckten Steckorgans 21 angeordnet ist. Der Wandbereich 38 verhindert dadurch ein Verschieben des Steckorgans 21 im Aufnahmeorgan 23 in Richtung des Wandbereichs aus dem Aufnahmeorgan 23 heraus.
  • Des Weiteren umfasst das Steckorgan 21 zwei Bereiche 41, 42 von unterschiedlich geformtem Querschnitt. Das Aufnahmeorgan 23 ist für einen Eingriff mit zumindest einem der Bereiche 41, 42 so gestaltet, dass die Verbindungsanordnung 3 die Tafelelemente 5, 7 gegen eine relative Bewegung entlang den langgestreckten Endkanten 25, 27 der Tafelelemente 5, 7 verbindet. Dies wird dadurch erreicht, dass das Aufnahmeorgan 23 an das Steckorgan 21 angepasst ist und somit eine ungleichmäßige Form aufweist. Die Bereiche 41, 42 mit unterschiedlich geformtem Querschnitt werden dadurch im Aufnahmeorgan 23 eingehakt und verhindern ein Verschieben des Steckorgans 21 im Aufnahmeorgan 23 in einer Richtung entlang der Länge des Steckorgans 21 und des Aufnahmeorgans 23.
  • Das Steckorgan 21 umfasst des Weiteren zwei Bereiche 34, 43, die einen insofern unterschiedlich geformten Querschnitt aufweisen, als die Bereiche 34, 43 länger sind als das übrige Steckorgan 21. Das Aufnahmeorgan 23 ist angepasst, um auch mit diesen Bereichen 34, 43 auf entsprechende Weise wie oben beschrieben in Eingriff zu kommen. Aus 2 geht hervor, wie das Aufnahmeorgan 23 an den einen der Bereiche 34 angepasst ist, indem das Aufnahmeorgan 23 einen tieferen Bereich 36 aufweist, der zur Aufnahme des Bereichs 34 angeordnet ist. Weiterhin umfasst das Aufnahmeorgan 23 eine Öffnung 44, deren Form einen Durchgang des Bereichs 43 durch die Öffnung gestattet. Der Bereich 43 wird dabei abwärts in die Öffnung 44 eingeführt und verhindert ein relatives Verschieben des Steckorgans 21 zum Aufnahmeorgan 23. Bei einer alternativen Ausführungsform umfasst ein solcher längerer Bereich am Steckorgan eine Erhöhung zum Einrasten des Bereichs in einer entsprechenden Vertiefung am Aufnahmeorgan.
  • Darüber hinaus sind die Tafelelemente 5, 7 mit Befestigungsorganen entlang der übrigen Kanten der Tafelelemente 5, 7 versehen, welche Befestigungsorgane derart angeordnet sind, dass die eine Montage der Tafelelemente 5, 7 am Führerhausgrundrahmen des Fahrzeugs gestatten. Bei diesem Beispiel umfassen die Befestigungsorgane 30 Schraubenlöcher 30 zum Festschrauben der Tafelelemente 5, 7 am Führerhausgrundrahmen. Ein Befestigen der Tafelelemente 5, 7 am Führerhausgrundrahmen trägt zusätzlich dazu bei, relative Bewegungen zwischen den Tafelelementen 5, 7 zu vermeiden.
  • In 3 ist ein Querschnitt eines anderen Beispiels für eine Verkleidungstafel 45 für ein Kraftfahrzeug dargestellt, die eine Verbindungsanordnung 47 zwischen einem ersten Tafelelement 51 und einem zweiten Tafelelement 49 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfasst. Die Tafelelemente 51, 49 weisen dabei je eine zur Bildung einer Sichtseite 57 an der Verkleidungstafel angeordnete Sichtseite 53, 55 auf und je eine Rückseite 59, 61. Die Verbindungsanordnung 47 umfasst beim ersten Tafelelement 51 ein Steckorgan 63 und beim zweiten Tafelelement 49 ein Aufnahmeorgan 65, letzteres angeordnet zur Aufnahme des Steckorgans 63 zwecks Einhaken der Tafelelemente ineinander, damit die Verbindungsanordnung 47 das erste und zweite Tafelelement gegen eine Bewegung in seitlicher Richtung voneinander verbindet.
  • Die Verkleidungstafel 45 in 3 entspricht in vielen Details und kennzeichnenden Merkmalen der Verkleidungstafel 1 in 1, z.B. hinsichtlich der Gestaltung und Funktion der Aufnahme- und Steckorgane. Darüber hinaus umfasst die Verkleidungstafel 45 beim zweiten Tafelelement 49 einen Endbereich 48, der eine Endkante 50 aufweist, und beim ersten Tafelelement 51 einen gekrümmten Bereich 75. Der Endbereich 48 und der gekrümmte Bereich 31 entsprechen im Wesentlichen dem Endbereich 29 bzw. dem gekrümmten Bereich 31, die im Zusammenhang mit 1 beschrieben worden sind.
  • Die Verbindungsanordnung 47 in 3 unterscheidet sich insofern von der Verbindungsanordnung 3 in 1, als dass das Aufnahmeorgan 65 eine Öffnung für das Steckorgan 63 aufweist, die im Wesentlichen in der gleichen Richtung gerichtet ist wie die Richtung, in die die Rückseiten 59, 61 der Tafelelemente 49, 51 zeigen. Die Verbindungsanordnung 47 umfasst dabei einen Verbindungsbereich 67, der am ersten Tafelelement 51 vorsteht und im Wesentlichen eine L-Form aufweist. Das Steckorgan 63 ist dabei so angeordnet, dass es am äußeren Ende des Verbindungsbereichs 67 in einer Richtung zur Rückseite 59 des zweiten Tafelelements 49 und im Wesentlichen in der gleichen Richtung wie die Richtung, in die die Sichtseite 57 zeigt, vorsteht.
  • Bei diesem Beispiel ist das Aufnahmeorgan 65 im Wesentlichen U-förmig ausgeführt und umfasst eine erste Wand 69 und eine zweite Wand 71, welche auf nächster Nähe am zweiten Tafelelement 51 angeordnet ist. Das Steckorgan 63 ist so angeordnet, dass es gegen die Wände 69, 71 anliegt und den Bereich zwischen diesen Wänden ausfüllt. Ferner ist das Steckorgan 63 auch derart angeordnet, dass es zusammen mit dem Verbindungsbereich 67 einen weiteren U-förmigen Teil bildet, der zur Aufnahme der zweiten Wand 71 angeordnet ist. Das Steckorgan 63 und der Verbindungsbereich 67 bilden auf diese Weise ein zweites „Aufnahmeorgan", und die zweite Wand 71 stellt ein zweites Steckorgan dar. Durch diese Gestaltung erhöht sich die Widerstandsfähigkeit der Verbindungsanordnung 47 gegen Zugkräfte, z.B. in seitlicher Richtung relativ zu den Tafelelementen 49, 51. Selbstverständlich können die Tafelelemente mit weiteren Aufnahme- bzw. Steckorganen, beispielsweise mit einem dritten und einem vierten usw., versehen werden.
  • Bei diesem Beispiel umfasst die Verbindungsanordnung 47 auch eine Wulst 73, die derart angeordnet ist, dass sie den Spalt zwischen dem ersten 51 und dem zweiten 49 Tafelelement 49 abdeckt. Auf diese Weise wird der Spalt verborgen und für den Benutzer des Fahrzeugs nicht sichtbar. Die Wulst ist bei diesem Beispiel aus einem weichen Kautschukmaterial hergestellt. Dadurch ist die Wulst auf eine solche Weise verformbar, dass sie nach einer Verformung wieder seine Ausgangsform annimmt, was die Montage der Verkleidungstafel 45 erleichtert.
  • In 4 ist ein Ablaufschema für ein Beispiel für ein Verfahren gemäß der Erfindung für den Einbau einer in 2 dargestellten Instrumententafel 1 in einem Fahrzeug dargestellt. Gemäß dem Verfahren wird in einem ersten Schritt 77 das eine Tafelelement durch Anschrauben des Tafelelements am Rahmen des Fahrzeugs montiert. Bei diesem Beispiel wird das mit dem Aufnahmeorgan 23 versehene Tafelelement 7 montiert, da die Öffnung dieses Aufnahmeorgans 23 im Wesentlichen in die gleiche Richtung zeigt wie die Richtung, in die die Sichtseite 11 zeigt, was weitere Montageschritte erleichtert. Bei einem Beispiel des Verfahrens, wenn die Verkleidungstafel 45 gemäß 3 montiert wird, wird das mit dem Steckorgan 63 versehene Tafelelement 51 zuerst montiert, da das Steckorgan im Wesentlichen in die gleiche Richtung zeigt wie die Richtung, in die die Sichtseite 57 zeigt.
  • Ein zweiter Montageschritt 79 beinhaltet Zeit für eine Montage anderer Komponenten, die nicht zur Instrumententafel 1 des Fahrzeugs gehören. In einem dritten Montageschritt 81 wird das verbleibende Tafelelement im Fahrzeug eingebaut und über die genannte Verbindungsanordnung 3 mit dem bereits eingebauten Tafelelement verbunden. Bei diesem Beispiel wird in das Fahrzeug das Tafelelement 5 eingebaut, das mit dem Steckorgan 21 versehen ist, welches in die Richtung zeigt, in die die Rückseite des Tafelelements gerichtet ist. Die Tafelelemente 5, 7 werden in der genannten Verbindungsanordnung dadurch miteinander verbunden, dass das Steckorgan 21 in das Aufnahmeorgan 23 eingeführt und mit diesem verbunden wird. Bei einem Beispiel des Verfahrens, bei dem die Verkleidungstafel 45 gemäß 3 montiert wird, wird das mit dem Aufnahmeorgan 61 versehene Tafelelement 49 im nachfolgenden Schritt montiert, da das Aufnahmeorgan 65 in die Richtung gerichtet ist, in die die Rückseite des Tafelelements zeigt. Dadurch, dass ein Tafelelement mit einem Organ, das in die Richtung gerichtet ist, in die die Sichtseite des Tafelelements zeigt, in einem ersten Montageschritt und ein Tafelelement mit einem Organ, das in die Richtung gerichtet ist, in die die Rückseite des Tafelelements zeigt, in einem nachfolgenden Montageschritt montiert wird, wird der Anschluss der Tafelelemente aneinander in der Verbindungsanordnung erleichtert.
  • Bei einem weiteren anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung umfasst die Verkleidungstafel drei Tafelelemente. Bei diesem Beispiel werden die seitlichen Tafelelemente im Fahrzeug in einem ersten und einem zweiten Montageschritt eingebaut, und in einem dritten Montageschritt wird dann das mittlere Tafelelement im Fahrzeug eingebaut und mit den seitlichen Tafelelementen verbunden. Hierdurch wird eine höhere Stabilität erzielt, und die Tafelelemente lassen sich leichter aneinander anpassen als bei der Montage eines seitlichen Tafelelements in einem letzten Montageschritt.
  • Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend dargestellten Beispiele der Erfindung beschränkt, sondern kann im Rahmen der nachstehenden Patentansprüche beliebig variiert werden. So kann zum Beispiel die Anzahl der Elemente, Organe und dergleichen beliebig variiert werden, und die dargestellten Beispiele und Ausführungsformen können miteinander kombiniert werden, so dass sich auf diese Weise weitere Ausführungsformen ergeben.
  • 1
    Instrumententafel
    3
    Verbindungsanordnung
    5
    Tafelelement
    7
    Tafelorgan
    9
    Sichtseite
    11
    Sichtseite
    13
    Rückseite
    17
    Sichtseite
    21
    Steckorgan
    23
    Aufnahmeorgan
    25
    Endkante
    27
    Endkante
    29
    Endbereich
    30
    Befestigungsorgan
    31
    Gekrümmter Bereich
    32
    Wand
    33
    U-förmiger Teil
    34
    Bereich
    35
    Einrastanordnung
    36
    Bereich
    37
    Erhöhung
    38
    Wandbereich
    39
    Vertiefung
    40
    Rille
    41
    Bereich
    42
    Bereich
    43
    Bereich
    44
    Öffnung
    45
    Verkleidungstafel
    47
    Verbindungsanordnung
    48
    Endbereich
    49
    Tafelelement
    50
    Endkante
    50
    Endkante
    51
    Tafelelement
    53
    Sichtseite
    55
    Sichtseite
    59
    Rückseite
    61
    Rückseite
    63
    Steckorgan
    65
    Aufnahmeorgan
    67
    Verbindungsbereich
    69
    Wand
    71
    Wand
    73
    Wulst
    75
    Gekrümmter Bereich
    77
    Montageschritt
    79
    Montageschritt
    81
    Montageschritt
    A
    Winkel

Claims (10)

  1. Verkleidungstafel (1, 45) für ein Kraftfahrzeug, welche zumindest zwei je eine Vorder- (9, 11, 53, 55) und eine Rückseite (13, 15, 59, 61) umfassende Tafelelemente (5, 7, 49, 51) aufweist, wobei die Sichtseiten (9, 11, 53, 55) der Tafelelemente (5, 7, 49, 51) ausgeführt sind, um eine Sichtseite (17, 57) der Verkleidungstafel (1, 45) zu bilden, und eine Verbindungsanordnung (3, 47) vorhanden ist, die die Tafelelemente (5, 7, 49, 51) miteinander verbindet und zusammenhält, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsanordnung (3, 47) bei einem ersten der Tafelelemente (5, 51) ein an der Rückseite (13, 61) des Tafelelements (5, 51) vorstehendes Steckorgan (21, 63) und bei einem zweiten der Tafelelemente (7, 49) ein zur Aufnahme des Steckorgans (21, 63) vorgesehenes Aufnahmeorgan (23, 65) zum Einhaken der Tafelelemente (5, 7, 49, 51) ineinander aufweist, so dass die Verbindungsanordnung (3, 47) die Tafelelemente (5, 7, 49, 51) gegen eine seitliche Bewegung zueinander miteinander verbindet, und dass eines der Tafelelemente (5, 49) an der Verbindungsanordnung (3) einen Endbereich (29, 48) umfasst, der eine Endkante (25, 50), eine Rückseite und einen Teil der Sichtseite (9, 53) des Tafelelements (5, 49) aufweist, und der über das Steckorgan (21) oder Aufnahmeorgan (65) dieses Tafelelements (5, 49) in einer Richtung gegen das angrenzende Tafelelement (7, 51) hinausragt, und dass das angrenzende Tafelelement (7, 51) an der Verbindungsanordnung (3, 47) einen gekrümmten Bereich (31, 51) aufweist, der zur Aufnahme des Endbereichs (29, 48) angeordnet ist, so dass der gekrümmte Bereich (31, 75) an der Rückseite des Endbereichs (29, 50) anliegt.
  2. Verkleidungstafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gekrümmte Bereich so angeordnet ist, dass er auch an der Endkante (25, 50) des Endbereichs (29, 48) anliegt.
  3. Verkleidungstafel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafelelemente (5, 7, 49, 51) je eine Endkante (25, 27) aufweisen, die an die Sichtseite (9, 11, 53, 55) des Tafelelements (5, 7, 49, 51) anschließend angeordnet ist, und dass die Verbindungsanordnung (3, 47) derart angeordnet ist, dass sie die Tafelelemente (5, 7, 49, 51) so miteinander verbindet, dass die Endkanten (25, 27) der Tafelelemente (5, 7, 49, 51) gegeneinander gepresst werden.
  4. Verkleidungstafel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsanordnung (3, 47) zur Verbindung der Tafelelemente (5, 7, 49, 51) auf solche Weise angeordnet ist, dass die Sichtseiten (9, 11, 53, 55) der Tafelelemente (5, 7, 49, 51) im Wesentlichen flächengleich zu liegen kommen.
  5. Verkleidungstafel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeorgan (23, 65) einen U-förmigen Teil (33) aufweist, der zur Aufnahme des Steckorgans (21, 63) angeordnet ist.
  6. Verkleidungstafel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckorgan (21) im Wesentlichen gerade ausgeführt und so angeordnet ist, dass es im Wesentlichen rechtwinklig am Tafelelement (5) vorsteht.
  7. Verkleidungstafel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckorgan (21) und das Aufnahmeorgan (23) langgestreckt sind und sich parallel zu einem wesentlichen Teil einer Endkante (25, 27) am jeweiligen Tafelelement (5, 7) erstrecken.
  8. Verkleidungstafel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckorgan (21) und das Aufnahmeorgan (23) eine Anordnung (35) aufweisen, die so angeordnet ist, dass sie ein Einrasten des Steckorgans (21) in das Aufnahmeorgan (23) erlaubt.
  9. Verkleidungstafel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafelelemente (5, 7) je eine langgestreckte Endkante (25, 27) aufweisen, entlang welcher (25, 27) die Tafelelemente (5, 7) aneinander anliegen, wobei das Steckorgan (21) Bereiche (41, 42, 43) mit unterschiedlich geformten Querschnitten aufweist und das Aufnahmeorgan (23) für ein Eingreifen mit zumindest einem der Bereiche (41, 42, 43) angepasst ist, so dass die Verbindungsanordnung (3) die Tafelelemente (5, 7) so verbindet, dass sie sich nicht relativ zueinander entlang den Endkanten (25, 27) bewegen.
  10. Verkleidungstafel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Verkleidungstafel um eine Tafel für eine Instrumententafel (1) im Führerhaus eines Fahrzeugs handelt und die Tafelelemente (5, 7) Befestigungsorgane (30) aufweisen, die derart angeordnet sind, dass sie ein Befestigen der Tafelelemente (5, 7) am Führerhausgrundrahmen des Fahrzeugs gestatten.
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DE102005036910B4 (de) * 2005-08-05 2008-04-03 Audi Ag Anordnung mit einem Funktionsteil-Gehäuse und einer anfügbaren Blende an einem Kraftfahrzeug
DE102008063461A1 (de) * 2008-12-17 2010-07-01 Siemens Aktiengesellschaft Innenbekleidungssystem für Fahrzeuge im Personenverkehr
DE102011106227B4 (de) 2010-06-29 2022-01-27 Suzuki Motor Corporation Türverkleidung
DE102021205011A1 (de) 2021-05-18 2022-11-24 Psa Automobiles Sa Verkleidungsvorrichtung für ein Fahrzeug und Fahrzeugkarosserie eines Fahrzeugs
DE102022131022A1 (de) * 2022-11-23 2024-05-23 Volkswagen Aktiengesellschaft Verkleidungssystem, Verfahren zur Verkleidung eines Teilbereichs der Innenseite einer Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs und Kraftfahrzeug

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