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DE102004047920A1 - Fahrzeugchassis - Google Patents

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DE102004047920A1
DE102004047920A1 DE200410047920 DE102004047920A DE102004047920A1 DE 102004047920 A1 DE102004047920 A1 DE 102004047920A1 DE 200410047920 DE200410047920 DE 200410047920 DE 102004047920 A DE102004047920 A DE 102004047920A DE 102004047920 A1 DE102004047920 A1 DE 102004047920A1
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DE
Germany
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axle
vehicle chassis
chassis according
longitudinal
vehicle
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200410047920
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English (en)
Inventor
Peter Kolisko
Alfons Morfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BPW Fahrzeugtechnik GmbH and Co KG
Original Assignee
BPW Fahrzeugtechnik GmbH and Co KG
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/18Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted characterised by the vehicle type and not provided for in groups B62D21/02 - B62D21/17
    • B62D21/20Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted characterised by the vehicle type and not provided for in groups B62D21/02 - B62D21/17 trailer type, i.e. a frame specifically constructed for use in a non-powered vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D63/00Motor vehicles or trailers not otherwise provided for
    • B62D63/06Trailers
    • B62D63/062Trailers with one axle or two wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugchassis, bestehend aus zwei sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden Längsholmen (2) und einer Einfach- oder Tandemachse, deren Achsenden (9) mit Achsblechen (8) verbunden sind, wozu jedes Achsblech (8) Aufnahmen (5, 6, 7) aufweist, die zumindest bereichsweise an die dortige Querschnittskontur der Achse angepasst sind. DOLLAR A Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Achsanbindung zu schaffen, welche zur Aufnahme von wahlweise Einzel- oder Tandemachsen bei Verwendung möglichst vieler Gleichteile bzw. gleicher Bauteilsätze geeignet ist. DOLLAR A Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, dass das Achsblech (8) mindestens eine Aufnahme (5, 6, 7) mehr aufweist als die Anzahl der für das Fahrzeugchassis verwendeten Achsen (3 bzw. 4) beträgt. Vorzugsweise weist zur Hindurchführung der Achsenden (9) jedes Achsblech (8) eine vordere (5), eine mittlere (6) und eine hintere Aufnahme (7) auf, wobei im Fall einer Einfachachse (3) deren Achsende (9) durch die mittlere (6) und im Fall einer Tandemachse (4) deren Achsenden durch die vordere (5) und die hintere Aufnahme (7) hindurchgeführt sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugchassis bestehend aus zwei sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden Längsholmen und einer Einfach- oder Tandemachse, deren Achsenden mit Achsblechen verbunden sind, wozu jedes Achsblech Aufnahmen aufweist, die zumindest bereichsweise an die dortige Querschnittskontur der Achse angepasst sind.
  • Ein Fahrzeugchassis für Kraftfahrzeuganhänger und insbesondere Wohnanhänger mit diesen Merkmalen ist aus der DE 100 11 559 A1 bekannt. Um für Kraftfahrzeuganhänger unterschiedlicher Länge und/oder Gewichtsverteilung in Fahrzeuglängsrichtung gleiche Teile und Ersatzteile verwenden zu können, stützt sich das Achsblech, durch welches die Achsenden hindurch führen, flächig an einem vertikalen Profilabschnitt des jeweiligen Längsholms ab. Verschraubungen durchsetzen sowohl das Achsblech als auch den vertikalen Profilabschnitt des Längshoms. Das Achsblech und die mit diesem fest verbundene Achse können entsprechend einem in dem Längsholm des Fahrzeugchassis vorgesehenen Lochmuster in verschiedenen Positionen entlang der Fahrzeuglängsrichtung des Kraftfahrzeuganhängers verschraubt werden. Die so entsprechend der Fahrzeuglänge bzw. dessen Gewichtsverteilung einstellbare Achsposition kann, z.B. von einem Spezialfahrzeugbauer, der das Fahrzeugchassis ohne Aufbau kauft und zu einem Wohnanhänger veredelt, zur Einhaltung der vorgeschriebenen Stützlast leicht an die vorgesehenen Aufbauten angepasst werden.
  • Bei diesem Fahrzeugchassis hat es sich als nachteilig erwiesen, entweder nur für Einfach- oder nur für Tandemachsen geeignet zu sein. Es ist insbesondere nicht möglich, wahlweise Einfach- wie auch Tandemachsen unter Verwendung derselben Längsholme und Achsbleche an dem Fahrzeugchassis zu befestigen.
  • Der Erfindung liegt daher bei einem entsprechend den eingangs angegebenen Merkmalen ausgebildeten Fahrzeugchassis die Aufgabe zugrunde, eine Achsanbindung zu schaffen, welche zur Aufnahme von wahlweise Einzel- oder Tandemachsen bei Verwendung möglichst vieler Gleichteile bzw. gleicher Bauteilsätze geeignet ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, dass das Achsblech mindestens eine Aufnahme mehr aufweist, als die Anzahl der für das Fahrzeugchassis verwendeten Achsen beträgt.
  • Mit Hilfe der so gestalteten Achsanbindung kann das Fahrzeugchassis ohne weitergehende Änderungen oder Anpassungen wahlweise mit einer Einfach- oder einer Tandemachse ausgestattet werden. An z.B. einen Spezialfahrzeugbauer können daher stets Fahrzeugchassis mit baugleichen Chassisteilen geliefert werden, unabhängig davon, ob dieser das Chassis entsprechend den dann vorgesehenen Aufbauten mit einer Einzel- oder Tandemachse ausrüstet.
  • Vorzugsweise weist zur Hindurchführung der Achsenden jedes Achsblech eine vordere, eine mittlere und eine hintere Aufnahme auf, wobei im Fall einer Einfachachse deren Achsende durch die mittlere, und im Fall einer Tandemachse deren Achsenden durch die vordere und die hintere Aufnahme hindurch geführt sind.
  • Vorzugsweise sind die Aufnahmen Öffnungen in dem Achsblech, wobei diese Öffnungen vorzugsweise runde Öffnungen sind.
  • Mit einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass ein vertikaler Profilabschnitt des Längsholms mit einem nach unten offenen und von dem Achsblech überdeckten Ausschnitt versehen ist. Die Aufnahmen für die Achse sind in diesem Fall vorzugsweise in Höhe dieses Ausschnitts angeordnet.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Achsblech in mindestens zwei unterschiedlichen Längspositionen an einem vertikalen Profilabschnitt des jeweiligen Längsholms anschraubbar. In diesem Fall sollte die Länge des Ausschnitts mindestens gleich sein dem Abstand zwischen dem Vorderrand der vorderen und dem Hinterrand der hinteren Aufnahme zuzüglich der Längsdifferenz der mindestens zwei unterschiedlichen Längspositionen. Auf diese Weise lässt sich das Achsblech bzw. die dort hindurch geführte Einfach- oder Tandemachse entsprechend einem an dem Längsholm ausgebildeten Lochmuster in mindestens eine weitere Position entlang der Fahrzeuglängsrichtung des Kraftfahrzeugchassis verschieben und dort über die Verbindungselemente lösbar befestigen. Eine Anpassung der für einen Fahrzeuganhänger zulässigen oder minimalen Stützlast kann daher durch Verschieben der Einfach- oder Tandemachse an die richtige Längsposition durchgeführt werden. Eine solche Anpassung ist oftmals im Bereich der Wohnanhänger, Verkaufsanhänger usw. erforderlich, da sich der Schwerpunkt derartiger Anhänger aufgrund der sehr kundenspezifischen Aufbauten nicht immer genau vorherbestimmen lässt.
  • Es ist ferner von Vorteil, wenn die Aufnahmen bzw. Öffnungen in Höhe des Ausschnitts angeordnet sind, da sich hierdurch zum einen die Fahrhöhe des Fahrzeugs reduzieren lässt und zum anderen unnötige Materialdopplungen im Bereich des Achsblechs vermieden werden.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgedankens wird ferner vorgeschlagen, dass die Verbindung des Achsblechs mit dem vertikalen Profilabschnitt des Längsholms über Verschraubungen bzw. anhand von Verschraubungsöffnungen erfolgt, die sowohl in Fahrzeuglängsrichtung vor und hinter dem Ausschnitt, als auch über und entlang des Ausschnitts angeordnet sind. Dies führt zu einer gleichmäßigen Übertragung der zwischen der Achse und dem Längsholm auftretenden Kräfte und zu einer mechanischen Verstärkung des durch die Ausnehmung geschwächten Längsholmbereiches.
  • Mit der Erfindung wird ferner ein Aufnahmeteil, das aus einem mit dem Achsblech verbundenen Blechformteil und einer das Achsende aufnehmenden Hülse zusammengesetzt ist, vorgeschlagen, wobei das Achsende in der Hülse drehbar gelagert ist. Dieses Aufnahmeteil erhöht die Festigkeit des Achsblechs in dem mechanisch hoch belasteten Bereich der Achsaufnahme. Durch die Verwendung eines solchen Aufnahmeteils lässt sich daher Gewicht einsparen, da das Achsblech nicht über die gesamte Länge die für die Achsanbindung erforderliche Festigkeit bzw. Steifigkeit aufweisen muss.
  • Vorteilhaft weisen das Blechformteil und das Achsblech beide einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt auf. Durch eine solche Querschnittsgestaltung lässt sich das Blechformteil gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung unter Bildung eines Rechteckprofils in das Achsblech von dessen Fahrzeugaußenseite her einsetzen und anschließend mit diesem verschweißen.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgedankens wird ferner vorgeschlagen, dass die das Achsende aufnehmende Hülse sowohl mit dem Achsblech als auch mit dem Blechformteil durch Schweißen verbunden ist, wodurch die mechanischen Eigenschaften der Achsanbindung weiter verbessert werden.
  • Vorteilhaft ist das Blechformteil mit Ausnehmungen versehen, die den Zugriff auf die Verschraubungen von der Fahrzeugaußenseite her erlauben.
  • In besonders vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist das Achsblech schließlich mit Öffnungen und Vorsprüngen versehen, die mit den an dem Längsholm vorgesehenen Öffnungen für die Verschraubungen nach Art eines Lochrasters korrespondieren. Die Öffnungen dienen dabei zur Durchführung der Schrauben, die Vorsprünge greifen hingegen form- und kraftschlüssig in die Verschraubungsöffnungen des Längsholms ein. Der Kraftschluss ist dabei Folge einer senkrecht zum vertikalen Abschnitt des Längsholms wirkenden Vorspannung, da die miteinander verbundenen Blechteile unter einer gewissen Biegebelastung stehen. Durch diese Art der Befestigung führen die während des Fahrbetriebs durch die dynamischen Belastungen verursachten Setzerscheinungen zu keiner Schwächung der Verbindung zwischen Achsblech und Längsholm.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten werden nachfolgend anhand eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Darin zeigen:
  • 1 eine Seite eines Anhänger-Fahrzeugchassis in Seitenansicht und Draufsicht im Falle einer Einzelachse,
  • 2 eine Seite des Fahrzeugchassis in Seitenansicht und Draufsicht im Falle einer Tandemachse,
  • 3 die Detailansicht X aus 1,
  • 4 eine vergrößerte Darstellung eines Achsblechs mit einem Aufnahmeteil, von der Fahrzeuginnenseite her betrachtet,
  • 5 die in 4 dargestellten Teile in einer Draufsicht,
  • 6 eine Schnittdarstellung entsprechend der Linie IV-IV aus 4, jedoch mit zusätzlich dargestelltem Längsholm,
  • 7 ein Blechformteil des Aufnahmeteils in Seitenansicht und
  • 8 das Blechformteil aus 7 im Schnitt.
  • Die 1 und 2 zeigen jeweils die in Fahrtrichtung F betrachtet linke Hälfte eines Fahrzeugchassis bestehend aus zwei sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden äußeren Längsholmen 2 mit einem daran befestigten Achsblech 8, das über die Verschraubungen bzw. Verschraubungsöffnungen 13 in verschiedenen Positionen am Längsholm 2 festlegbar ist. Das Fahrzeugchassis eignet sich z.B. als Wohnwagenchassis.
  • Bei der in 1 dargestellten Einfachachse 3 ist das Achsende 9 durch die mittlere Öffnung 6 des Achsblechs 8 nach außen hindurch geführt, wo es über eine gefederte Achsschwinge 14 mit der Radfelge 10 bzw. dem Rad 11 versehen ist.
  • Der vertikale Profilabschnitt 2a des im wesentlichen als S-Profil gestalteten Längsholms 2 ist mit einem nach unten offenen Ausschnitt 12 versehen, dessen Länge an den Abstand zwischen dem Vorderrand der vorderen 5 und dem Hinterrand der hinteren Öffnung 7 und der Längsdifferenz L zweier aufeinander folgender Längspositionen des Achsblechs 8 angepasst ist, wie dies 3 am besten erkennen lässt. Dargestellt sind die jeweils zur Aufnahme des Achsendes 9 dienenden Öffnungen 5, 6 und 7 des Achsblechs 8 sowie der die Ausnehmung 12 aufweisende Teil des vertikalen Profilabschnitts 2a des Längsholms 2. Die Ausnehmung 12 hat in Fahrzeuglängsrichtung betrachtet eine Länge A1. Der Abstand zwischen dem Vorderrand der vorderen Öffnung 5 und dem Hinterrand der hinteren Öffnung 7 ist mit A2 bezeichnet. In Abhängigkeit der Längendifferenz L zweier benachbarter Längspositionen für die Befestigung des Achsblechs 8 ergibt sich ein Dimensionierungskriterium für die Länge A1 der Ausnehmung 12 nach folgender Formel: A1 ≥ A2 + L
  • Durch Einhaltung dieses Kriteriums wird sichergestellt, dass das Achsblech 8 von seiner in 3 dargestellten, mittigen Position in mindestens eine weitere versetzbar ist. Bei dem in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Länge A1 der Ausnehmung 12 sogar um den Abstand von insgesamt vier Längspositionen L größer als die Länge A2. Bei dem dargestellten Beispiel ist das Achsblech daher selbst bei Aufnahme einer Tandemachse sowohl in Fahrtrichtung F als auch entgegen der Fahrtrichtung F um jeweils zwei Längsdifferenzen L verschiebbar, so dass sich insgesamt fünf mögliche Positionen für das Achsblech 8 ergeben. Der Abstand zwischen zwei Längspositionen L beträgt bei dem anhand der Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel 50 mm, da sich dieser in der Praxis als zweckmäßig erwiesen hat.
  • Die Ausnehmung 12 bietet gegenüber einer aus dem Stand der Technik bekannten Längsholmkonstruktion, bei welcher der Längsholm ohne Ausnehmung mit einem sich auch unterhalb des unteren Randes des Längsholms erstreckenden Achsblech versehen ist, den Vorteil, dass eine durch das Achsblech bedingte, unnötige Materialdopplung zum Material des Längsholms vermieden und so das Fahrzeuggewicht gering gehalten wird.
  • In 2 ist ein Teil des Fahrzeugchassis aus 1 im Falle einer Tandemachse 4 dargestellt. Die beiden Achsenden 9 durchragen dabei die vordere 5 und die hintere Öffnung 7 des Achsblechs 8. Die mittlere Öffnung 6 bleibt frei. Die Öffnungen 5, 6, 7 sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils als runde Öffnungen ausgebildet. Anstelle solcher Öffnungen können jedoch auch anders gestaltete Aufnahmen 5, 6, 7 für die wahlweise einzubauenden Achsen vorgesehen sein, z.B. Aufnahmen 5, 6, 7 in Gestalt von halbkreisförmigen Ausnehmungen am unteren Rand des Achsblechs 8. Auch solche Aufnahmen 5, 6, 7 sind zumindest bereichsweise an die dortige Querschnittskontur der Achse angepasst und daher geeignet, das Achsblech 8 mit der jeweiligen Achse oder Achskombination zu verbinden.
  • In 4 sind Einzelheiten des erfindungsgemäßen Achsblechs 8 und eines mit diesem verbundenen Aufnahmeteils 15 von der Fahrzeuginnenseite her dargestellt. Das Achsblech weist im Bereich seiner Enden Öffnungen 18 und Vorsprünge 19 auf, deren Abstände mit denen der Verschraubungen bzw. den Verschraubungsöffnungen 13 des vertikalen Profilabschnitts 2a übereinstimmen. Die Öffnungen 18 liegen den Verschraubungsöffnungen 13 des vertikalen Profilabschnitts 2a daher genau gegenüber und können zur Aufnahme von Schrauben dienen. Die Vorsprünge 19 liegen hingegen form- und kraftschlüssig in den Verschraubungsöffnungen 13 des vertikalen Profilabschnitts 2a, wodurch die während des Fahrbetriebs auftretenden dynamischen Belastungen zu keiner Schwächung der Verbindung zwischen dem Achsblech 8 und dem Längsholm 2 führen. Diese Verbindungstechnik ist z.B. in der DE 101 11 015 A1 näher beschrieben.
  • In 4 ist darüber hinaus das Befestigungsteil 15 erkennen, welches aus einem Blechformteil 16 und, wie 5 am besten erkennen lässt, aus einer mit einem Schmiernippel 21 versehenen Hülse 17 mit innerer Lagerbuchse für die Achse zusammengesetzt ist, in welcher das jeweilige Achsende 9 drehbar gelagert ist. Diese drehbare Lagerung ist erforderlich, um die Fahrzeughöhe durch Drehung der Achse und damit auch der Achsschwinge 14 verstellbar zu halten, wie dies insbesondere bei Wohn- und Verkaufsfahrzeugen bzw. -anhängern oft wünschenswert ist.
  • Das Befestigungsteil 15 verstärkt den mechanisch hoch belasteten Bereich der Achsanbindung des Achsblechs 8, wohingegen die übrigen Längsbereiche des Achsblechs 8 nicht verstärkt sind, um so Gewicht einzusparen. Ebenfalls aus Gründen der Gewichtseinsparung ist das Blechformteil 16 mit seitlichen Aussparungen 22 versehen, die in einem ohnehin mechanisch nur gering belasteten Bereich des Blechformteils 16 angeordnet sind. Darüber hinaus weist das Blechformteil 16 beim Ausführungsbeispiel zwei Ausnehmungen 20 auf, die den Zugriff auf die in den Öffnungen 18 aufgenommenen Schrauben von der Fahrzeugaußenseite her erlauben.
  • Wie 5 am besten erkennen lässt, durchdringt die Hülse 17 sowohl das Blechformteil 16 als auch das Achsblech 8, mit welchen es durch Verschweißen verbunden ist, wodurch sich eine hohe mechanische Stabilität der Achsanbindung ergibt.
  • In 6 ist der Längsholm 2 und das Achsblech 8 mit dem daran befestigten Aufnahmeteil 15 in einer Schnittansicht dargestellt. Zu erkennen ist der C-förmige Querschnitt des Achsblechs 8 sowie des Blechformteils 16, die unter Bildung eines verwindungssteifen Rechteckprofils ineinander geschoben und miteinander bzw. auch mit der Hülse 17 über Schweißnähte 23 verbunden sind. Zu erkennen ist ferner der Längsholm 2, der einen S-förmigen Querschnitt aufweist, dessen unterer horizontaler Profilabschnitt zur Vermeidung von Verschleiß- bzw. Korrosion außerhalb der Ausnehmung 12 zumindest einen gewissen Abstand zu dem unteren horizontalen Profilabschnitt des Achsblechs 8 aufweist.
  • Die 7 und 8 zeigen das im Querschnitt C-förmige Blechformteil 16 in zwei verschiedenen Ansichten. Zu erkennen sind die Aussparungen 22, die Ausnehmungen 20 und eine zentrale Öffnung 24 zur Aufnahme der Hülse 17.
  • 2
    Längsholm
    2a
    vertikaler Profilabschnitt
    3
    Einfachachse
    4
    Tandemachse
    5
    vordere Aufnahme bzw. Öffnung
    6
    mittlere Aufnahme bzw. Öffnung
    7
    hintere Aufnahme bzw. Öffnung
    8
    Achsblech
    9
    Achsende
    10
    Felge
    11
    Rad
    12
    Ausschnitt
    13
    Verschraubung, Verschraubungsöffnung
    14
    Achsschwinge
    15
    Aufnahmeteil
    16
    Blechformteil
    17
    Hülse
    18
    Öffnung
    19
    Vorsprung
    20
    Ausnehmung
    21
    Schmiernippel
    22
    Aussparung
    23
    Schweißnaht
    24
    zentrale Öffnung
    25
    Lagerbuchse
    F
    Fahrtrichtung
    L
    Abstand zweier benachbarter Längspositionen
    A1
    Länge
    A2
    Länge

Claims (15)

  1. Fahrzeugchassis bestehend aus zwei sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden Längsholmen (2) und einer Einfach- (3) oder Tandemachse (4), deren Achsenden (9) mit Achsblechen (8) verbunden sind, wozu jedes Achsblech (8) Aufnahmen (5, 6, 7) aufweist, die zumindest bereichsweise an die dortige Querschnittskontur der Achse angepasst sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Achsblech (8) mindestens eine Aufnahme (5, 6, 7) mehr aufweist, als die Anzahl der für das Fahrzeugchassis verwendeten Achsen (3 bzw. 4) beträgt.
  2. Fahrzeugchassis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hindurchführung der Achsenden (9) jedes Achsblech (8) eine vordere (5), eine mittlere (6) und eine hintere Aufnahme (7) aufweist, und dass im Fall einer Einfachachse (3) deren Achsende (9) durch die mittlere (6), und im Fall einer Tandemachse (4) deren Achsenden (9) durch die vordere (5) und die hintere Aufnahme (7) hindurch geführt sind.
  3. Fahrzeugchassis nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (5, 6, 7) Öffnungen in dem Achsblech (8) sind, vorzugsweise runde Öffnungen.
  4. Fahrzeugchassis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein vertikaler Profilabschnitt (2a) des Längsholms (2) mit einem nach unten offenen und von dem Achsblech (8) überdeckten Ausschnitt (12) versehen ist.
  5. Fahrzeugchassis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (5, 6, 7) in Höhe des Ausschnitts (12) angeordnet sind.
  6. Fahrzeugchassis nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Achsblech (8) in mindestens zwei unterschiedlichen Längspositionen an einem vertikalen Pofilabschnitt (2a) des jeweiligen Längsholms (2) anschraubbar ist.
  7. Fahrzeugchassis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (A1) des Ausschnitts (12) mindestens gleich ist dem Abstand (A2) zwischen dem Vorderrand der vorderen (5) und dem Hinterrad der hinteren Öffnung (7) zuzüglich der Längsdifferenz (L) der mindestens zwei unterschiedlichen Längspositionen.
  8. Fahrzeugchassis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Achsblechs (8) mit dem vertikalen Profilabschnitt (2a) des Längsholms (2) über Verschraubungen (13) erfolgt, die sowohl in Fahrzeuglängsrichtung vor und hinter dem Ausschnitt (12), als auch über und entlang des Ausschnitts (12) angeordnet sind.
  9. Fahrzeugchassis nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Aufnahmeteil (15), das aus einem mit dem Achsblech (8) verbundenen Blechformteil (16) und einer das Achsende (9) aufnehmenden Hülse (17) zusammengesetzt ist, wobei das Achsende (9) in der Hülse (17) drehbar gelagert ist.
  10. Fahrzeugchassis nach Abspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechformteil (16) und das Achsblech (8) einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt aufweisen.
  11. Fahrzeugchassis nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechformteil (16) und das Achsblech (8) unter Bildung eines Rechteckprofils ineinander gesetzt und miteinander verschweißt sind.
  12. Fahrzeugchassis nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (17) sowohl mit dem Achsblech (8) als auch mit dem Blechformteil (16) durch Schweißen verbunden ist.
  13. Fahrzeugchassis nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechformteil 16) mit Ausnehmungen (20) versehen ist, die den Zugriff auf die Verschraubungen (13) erlauben.
  14. Fahrzeugchassis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Achsblech (8) mit Öffnungen (18) und Vorsprüngen (19) versehen ist, die mit den an dem Längsholm (2) vorgesehenen Verschraubungsöffnungen (13) korrespondieren.
  15. Fahrzeugchassis nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (17) innenseitig mit einer Lagerbuchse (25) versehen ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7309648U (de) * 1973-03-14 1973-07-19 Kober Manpar Ag Zerlegbares fahrgestell fuer anhaengerfahrzeuge
EP1270378A1 (de) * 2001-06-26 2003-01-02 Al-Ko Kober Ag Fahrgestell für Fahrzeuganhänger
DE202004006083U1 (de) * 2004-04-17 2004-06-24 H. & F. Nieper Gmbh & Co. Fahrwerk für Kraftfahrzeuganhänger

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