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Die
Erfindung betrifft eine Nähwirkmaschine mit
einer Legevorrichtung für
ein Erzeugen eines Fadengeleges, einer Transportvorrichtung zum
Transportieren des Fadengeleges, und zwei oder mehreren Verbindungsstationen
zum Verfestigen des Fadengeleges, wobei die Verbindungsstationen
in Transportrichtung des Fadengeleges hintereinander angeordnet
sind.
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Eine
Nähwirkmaschine
der oben genannten Gattung ist aus der Druckschrift
DE 199 13 647 B4 bekannt.
In dieser Druckschrift ist ein Verfahren und eine zugehörige Vorrichtung
zum kontinuierlichen Herstellen von verwirkten bzw. vernähten multi-axialen
Gelegen aus mehreren Lagen aus Fäden
beschrieben, wobei dem nach Ablegen aller Lagen erfolgenden Verwirk-
bzw. Vernähvorgang
in Bewegungsrichtung des Geleges mindestens ein weiterer Verwirk-
bzw. Vernähvorgang
in einer weiteren Wirkfontur vorgeschaltet ist. Dabei wird zumindest
eine weitere Lage von Fäden
zwischen den zwei Wirkfonturen hinzugefügt. Die Wirkfonturen können so
hintereinander angeordnet sein, dass sich eine Wirkfontur über einen
ersten Teilbereich der Arbeitsbreite der Maschine erstreckt und
sich die zweite Wirkfontur über
den zweiten Teilbereich der Arbeitsbreite der Maschine erstreckt,
wobei sich die beiden Teilbereiche zu der gesamten Arbeitsbreite
der Maschine ergänzen.
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Die
bekannte Vorrichtung dient dazu, aufgebrachte Fadenlagen mittels
der ersten Wirkfontur zu fixieren, so dass ein Verrutschen oder
Verschieben der einzelnen Fadenscharen verhindert wird, woraufhin
in einem zweiten Vernäh-
bzw. Verwirkvorgang die bereits fixierten Lagen des Geleges mit
weiter darauf aufgebrachten Lagen verbunden werden. Indem die erste
Wirkfontur das Geleg nur über
einen ersten Teil der Arbeitsbreite der Maschine fixiert, soll erreicht
werden, dass ein Durchhängen
des Geleges im Bereich vor der zweiten Wirkfontur vermieden wird.
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Die
bekannte Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, dass mit ihr nur Warenbahnen
konstanter Breite hergestellt werden können, die durch die Arbeitsbreite
der Maschine bestimmt ist. Werden daher konturierte Gelege benötigt, müssen diese
nach der Herstellung durch einen Konfektionierungsprozess an jeweilig
gewünschte
Formen angepasst werden.
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Durch
die Offenlegungsschriften
DE
100 31 836 A1 und
DE
102 14 140 A1 sind Verfahren und Vorrichtungen bekannt
geworden, bei denen Fadenscharen nicht endlos, sondern bereits in
abgepasster Länge
eingetragen und fixiert werden. Das hat den Vorteilt, dass durch
das nicht mehr notwendige Abschneiden des zu beiden Seiten überstehenden
Restes am Gelegerand weniger, wegen des hohen Preises von Spezialfäden kostenintensiver
Abfall entsteht. Zudem waren bei früher genutzten Verfahren die
zu Fadenscharen zusammengefassten Filamente wegen der Materialeigenschaften
von insbesondere Glas und Karbon an den Umkehrpunkten bzw. um den
Bereich der Transportnadeln nicht ohne weiteres umlenkbar, so dass
das Einbringen abgepasster Längen
vorteilhaft ist.
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Sowohl
in der
DE 100 31 836
A1 als auch in der
DE 102 14 140 A1 erfolgt die Fixierung der
Fadenscharen der einzelnen Lagen auf Fixierelementen, die beidseitig
des Geleges auf linearen Bahnen in Transportrichtung geführt werden.
Die Fadenscharen der einzelnen Lagen weisen dabei stets die gleiche
Länge auf,
so dass als Endprodukt eine Warenbahn konstanter Breite hergestellt
wird. Die Abpassung der Länge
erfolgt ortsfest am Rand des Transportsystems. Es ist demnach mit
den bekannten Nähwirkmaschinen
zur Verfestigung von zuvor abgelegten bi- bzw. multiaxialen Gelegestrukturen
nur möglich,
textile Flächengebilde
mit konstanter Warenbreite herzustellen.
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Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Nähwirkmaschine
der oben genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, mit welcher nähverwirkte
Gelegestrukturen konturiert bereitgestellt werden können, wobei
auf einen separaten Konfektionierungsschritt des Geleges verzichtet
werden kann.
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Die
Aufgabe wird mit einer Nähwirkmaschine der
oben genannten Gattung gelöst,
bei welcher wenigstens eine der Verbindungsstationen senkrecht zu der
Transportrichtung des Fadengeleges verschiebbar ist.
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Die
erfindungsgemäße Nähwirkmaschine hat
damit den Vorteil, dass durch die Anordnung der Verbindungsstationen
eine Kontur einer Warenbahn definiert werden kann. Es werden nur
diejenigen Bereiche der Arbeitsbreite der Nähwirkmaschine verfestigt, die
der herzustellenden Kontur entsprechen. Die erfindungsgemäße Nähwirkmaschine
ist somit auch gut an bereits konturiert abgelegte Fadenscharen
anpassbar.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist wenigstens eine Verbindungsstation als
Vorverfestigungseinheit zur Vorverfestigung eines Gelegerandes des
Fadengeleges ausgebildet. Somit kann dem Fadengelege eine besondere
Festigkeit insbesondere am Gelegerand verliehen werden.
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Entsprechend
einer günstigen
Variante der Erfindung ist wenigstens eine Arbeitsbreite der Verbindungsstation
variierbar. Auf diese Weise kann die gesamte Arbeitsbreite der Nähwirkmaschine
vorteilhaft gemäß der herzustellenden
Kontur variiert werden.
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In
einem bevorzugten Beispiel der Erfindung weisen die Verbindungsstationen
im Abstand voneinander angeordnete Arbeitselemente auf. Somit wird das
Gelege nur im Bereich der Arbeitselemente verfestigt, während in
den Freiräumen
zwischen den Arbeitselementen das Gelege unverfestigt zu der nächsten Verbindungsstation
transportiert werden kann.
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Vorteilhafterweise
sind in Freiräumen
zwischen den Arbeitselementen Gelegeführungselemente zur Führung des
Fadengeleges durch die Verbindungsstationen hindurchgeführt. Die
Gelegeführungselemente
ermöglichen
eine gute Stütze
des Fadengeleges durch die Verbindungsstationen hindurch, wodurch
verhindert werden kann, dass noch nicht verfestigte Fadenscharen
oder Fäden
verschoben werden oder verrutschen.
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Es
ist außerdem
vorteilhaft, wenn wenigstens zwei in Transportrichtung des Fadengeleges hintereinander
angeordnete Transportvorrichtungen vorgesehen sind, welche in der
Transportrichtung des Fadengeleges angeordnete Gelegeführungselemente
aufweisen, wobei die Gelegeführungselemente
einer ersten Transportvorrichtung versetzt zu den Gelegeführungselementen
einer zweiten Transportvorrichtung angeordnet sind, und das Fadengelege von
der ersten Transportvorrichtung an die zweite Transportvorrichtung übergebbar
ist. Somit können Gelege
durch eine erste Verbindungsstation geführt und dort partiell vorverfestigt
werden, wobei hinter der ersten Verbindungsstation das partiell
vorverfestigte Gelege von der ersten Transportvorrichtung an die
zweite Transportvorrichtung übergeben
wird. Die zweite Transportvorrichtung, die wie die erste Transportvorrichtung
vorteilhafterweise linienförmig
ausgebildete Gelegeführungselemente
aufweist, die versetzt zu den Gelegeführungselementen der ersten Transportvorrichtung
angeordnet sind, führt
das vorverfestigte Gelege an den bereits verfestigten Bereichen
durch die zweite Verbindungsstation. Auf diese Weise kann ein sicherer
Transport des Fadengeleges zwischen den Verbindungsstationen realisiert werden.
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Die
erfindungsgemäße Aufgabe
wird ferner durch eine Nähwirkmaschine
der oben benannten Gattung gelöst,
bei der eine in Transportrichtung des Fadengeleges vom angeordnete
Verbindungsstation im Abstand zueinander angeordnete Arbeitselemente
aufweist.
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Die
im Abstand zueinander angeordneten Arbeitselemente dienen einer
partiellen Verfestigung des Geleges, während in den Freiräumen zwischen den
Arbeitselementen das Gelege zunächst
unverfestigt bleibt. Auf diese Weise kann das Fadengelege schon
an der ersten Verbindungsstation in Abhängigkeit von einer herzustellenden
Warenkontur vorverfestigt werden, während in einer oder mehreren nachgeordneten
Verbindungsstation(en) die endgültige
Verfestigung in Abhängigkeit
von der Warenkontur erfolgen kann.
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Es
hat sich zudem als günstig
erwiesen, wenn in Freiräumen
zwischen den Arbeitselementen Gelegeführungselemente zur Führung des
Fadengeleges durch die Verbindungsstationen hindurch geführt sind.
Die Gelegeführungselemente
stützen
vorteilhaft das Fadengelege während
des Transports durch die Verbindungsstationen ab, so dass ein Verschieben
oder Verrutschen der Fadenscharen oder Fäden während des Transports weitgehend
vermieden werden kann.
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Entsprechend
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der zweiten Lösungsvariante
der Erfindung sind wenigstens zwei in Transportrichtung des Fadengeleges
hintereinander angeordnete Transportvorrichtungen vorgesehen, welche
in der Transportrichtung des Fadengeleges angeordnete Gelegeführungselemente
aufweisen, wobei die Gelegeführungselemente
einer ersten Transportvorrichtung versetzt zu den Gelegeführungselementen
einer zweiten Transportvorrichtung angeordnet sind, und das Fadengelege
von der ersten Transportvorrichtung an die zweite Transportvorrichtung übergebbar ist.
Mit einer derartigen Anordnung kann das Fadengelege direkt von den
Gelegeführungselementen
der ersten Transportvorrichtung an die Gelegeführungselemente der zweiten
Transportvorrichtung übergeben werden,
wobei durch die Gelegeführungselemente bei
allen Verbindungsstationen eine gute Führung und damit Stützung des
Fadengeleges ermöglicht wird,
wodurch ein Verschieben oder Verrutschen der aufgebrachten Fadenscharen
oder Fäden
weitgehend vermieden werden kann.
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In
einer bevorzugten Variante der Erfindung ist wenigstens eine Arbeitsbreite
der Verbindungsstationen variierbar. Somit kann die Gesamtarbeitsbreite der
Verbindungsstationen vorteilhaft an die herzustellende Warenkontur
angepasst werden.
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In
einem besonders günstigen
Beispiel der Erfindung ist wenigstens eine der Verbindungsstationen
senkrecht zu der Transportrichtung des Fadengeleges verschiebbar.
Somit lässt
sich eine gute Anpassung an die herzustellende Warenkontur realisieren.
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In
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist
wenigstens eine der Verbindungsstationen als Vorverfestigungseinheit
zur Vorverfestigung des Gelegerandes des Fadengeleges ausgebildet.
Hiermit kann eine gute Stabilität
des Geleges für
den Weitertransport zu einer oder mehreren nachfolgenden Verbindungsstationen
ermöglicht werden.
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Ausführungsformen
der Erfindung sind in den Figuren der Zeichnungen dargestellt und
werden nachstehend erläutert.
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Es
zeigen:
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1 ein
schematisches Beispiel für
einen zur Herstellung konturierter Gelege geeigneten Legungsablauf;
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2 ein
weiteres schematisches Beispiel für einen zur Herstellung konturierter
Gelege geeigneten Legungsablauf;
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3 ein
weiteres schematisches Beispiel für einen erfindungsgemäßen Legungsablauf;
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4 eine
schematische Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Legesystem;
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5 bis 7 Modifikationsvarianten
des erfindungsgemäßen Legungsablaufes;
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8 eine
schematische Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung
mit verschiebebeweglichen Auslegern und einer fest installierten
Wirkstelle;
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9 eine
perspektivische Ansicht mit einem vergrößerten Detail der Transportvorrichtung von 8;
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10 eine
schematische Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung
mit verschiebebeweglichen Auslegern und seitlich verschiebebeweglichen,
versetzt hintereinander angeordneten Verbindungsstationen;
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11 eine
schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung
mit abgepassten Auslegern, die zu einer fest installierten Wirkstelle
geführt werden;
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12 eine
schematische Perspektivansicht der Transportvorrichtung von 11;
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13 eine
schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Transportvorrichtung mit
abgepassten Auslegern, die in Transportrichtung zu seitlich verschiebebeweglichen,
versetzt hintereinander angeordneten Verbindungsstationen geführt werden;
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14 eine
schematische Perspektivansicht der Transportvorrichtung von 13;
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15 eine
schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung gemäß der Erfindung
mit Fixierelementen, die auf linearen Bahnen durch eine Wirkstelle
geführt
werden;
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16 eine
schematische Perspektivansicht eines Ausschnittes der Transportvorrichtung
von 15;
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17 eine
schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Transportvorrichtung mit
Fixierelementen, die auf senkrecht zu der Transportrichtung angeordneten
linearen Bahnen durch die Wirkstelle geführt werden;
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18 eine
perspektivische Ansicht der Transportvorrichtung und der Verbindungsstation
von 8;
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19 eine
schematische Ansicht eines Transportsystems mit zwei Transportvorrichtungen und
einer Verfestigung durch zwei hintereinander angeordnete Verbindungsstationen;
und
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20 eine
schematische Perspektivansicht der Transportvorrichtungen und Verbindungsstationen
von 19.
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1 zeigt
ein schematisches Beispiel für einen
zur Herstellung konturierter Gelege geeigneten Legungsablauf an
einer Nähwirkmaschine 1.
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Gemäß 1a klemmen
ein Fadeneintragselement 30 und ein Fadeneintragselement 30' beide einen
Faden oder ein Fadenband 36. Der Abstand zwischen den Fadeneintragselementen 30 und 30' entspricht
der Länge
des einzutragenden Fadens bzw. Fadenbandes 36. Eine nahe
dem fadeneintragsseitigen Fadeneintragselement 30 angeordnete Fadenschneideinrichtung 32 ist
geöffnet.
In einer Ebene unter der Fadeneintragsbahn 31 sind Fixierelemente 7, 7' angeordnet.
Wie durch die Pfeile A, A' in 1a angedeutet,
werden die Fadeneintragselemente 30, 30' eigenständig oder
durch eine Absenkbewegung einer Führungsschiene, auf welcher
die Fadeneintragselemente 30, 30' gelagert sind und die in 1a nicht dargestellt ist, in Richtung
der Fixierelemente 7, 7' bewegt.
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Wie
in 1b dargestellt, wird daraufhin der Faden bzw.
das Fadenband 36, abgestimmt auf die Transportgeschwindigkeit
der Fixierelemente 7, 7', in den Fixierelementen 7, 7' positioniert
und fixiert.
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Wie
in 1c zu sehen, wird der Faden bzw. das Fadenband 36 durch
Schließen
der Fadenschneideinrichtung 32 auf Länge abgepasst, so dass zwischen
einem Rand des Fadeneintragselementes 30 und der Schnittebene
ein Fadenbart 35 verbleibt.
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Entsprechend 1d werden,
nachdem das Fadeneintragselement 30' geöffnet wurde, die Fadeneintragselemente 30, 30' und die Fadenschneideinrichtung 32 nach
oben, wie durch die Pfeile B, B' angedeutet,
in Richtung der Fadeneintragsbahn 31 bewegt.
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Wie
in 1e gezeigt, wird die Fadenschneideinrichtung 32 geöffnet. Spätestens
dann, wenn die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' ihre obere
Position erreicht haben, beginnen sie, wie durch die Pfeile C, C' angedeutet, sich
aufeinander zu zu bewegen.
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Wie
aus 1f hervorgeht, werden die beiden
Fadeneintragselemente 30, 30' so abgebremst, dass sie etwa über der
Gelegemitte zum Stehen kommen. Der Fadenbart 35 kann dann
von dem Fadeneintragselement 30' geklemmt werden.
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Gemäß 1g werden
nach dem Schließen des
Fadeneintragselementes 30' die
beiden Fadeneintragselemente 30, 30' um einen bestimmten Betrag voneinander
weg bewegt, so dass sich eine gewünschte Fadenspannung einstellt.
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Wie
in 1h gezeigt, wird die Bewegung der Fadeneintragselemente 30, 30' wieder so abgebremst,
dass der Abstand der Länge
des benötigten Fadens
bzw. Fadenbandes 36 entspricht und die Fadeneintragselemente 30, 30' an der richtigen
Position versetzt zu den jeweiligen Fixierelementen 7, 7' zum Stehen
kommen. Das Fadeneintragselement 30 wird geschlossen. Bei
dem erneuten Festlegen der jeweiligen Positionen der Fadeneintragselemente 30, 30' können diese
in Anpassung an die Positionierung der Fixierelemente 7, 7' angeordnet
werden. Die Position der Fixierelemente 7, 7' ist dabei an
die Kontur einer herzustellenden Ware angepasst.
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Die
in 1i dargestellte Anordnung entspricht etwa wieder
der Ausgangsposition von 1a. Eine
weitere Form eines zur Herstellung konturierter Gelege geeigneten
Legungsablaufs ist in 2 dargestellt.
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Wie
in 2a gezeigt, sind zwei Fadeneintragselemente 30, 30' vorgesehen,
die auf einer nicht gezeigten Führungsbahn
angebracht und so positioniert sind, dass sie einen Faden oder ein
Fadenband 36 in gewünschter
Länge klemmen.
In der Ausgangsstellung ist zudem ein seitlich zuführbares
Fadenschneidelement 32 zwischen dem Fadeneintragselement 30 und
dem fadeneintragsseitigen Fixierelement 7 positioniert.
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Wie
in 2b gezeigt, werden sowohl die Fadeneintragselemente 30, 30' als auch die
Fadenschneideinrichtung 32 mittels einer Absenkvorrichtung 33,
die in 2 nicht gezeigt ist, gemeinsam abgesenkt. Damit
kann der Faden bzw. die Fadenschar 36 an einer gewünschten
Position in die Fixierelemente 7, 7' eingetragen und fixiert werden.
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Wie
in 2c zu sehen, wird durch das Schließen des
Fadenschneidelementes 32 der Faden bzw. das Fadenband 36 auf
Länge abgepasst.
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Wie
in 2d gezeigt, werden im Anschluss daran
die Fadeneintragselemente 30, 30' und das Fadenscheidelement 32,
wie durch die Pfeile B, B', B'' angedeutet, wieder in die Ausgangslage
in Höhe der
Fadeneintragsbahn 31 angehoben. Das Fadenschneidelement 32 und
das Fadeneintragselement 30' werden
geöffnet.
Das Fadeneintragselement 30bleibt geschlossen und klemmt
so den Faden bzw. das Fadenband 36 mit dem Übernahmefadenbart 35.
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Das
auf einer separaten Führungsbahn
gelagerte Fadenschneidelement 32 wird durch eine Stellbewegung
entgegen der Transportvorrichtung 6 des Fadengeleges 3 aus
dem Fadenbandeintragsbereich 31 entfernt.
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Wie
in 2e zu sehen, wird das Fadeneintragselement 30 in
Richtung der Gelegemitte bewegt, wobei es den Faden bzw. das Fadenband 36 mitnimmt.
Das Fadeneintragselement 30' bewegt
sich dabei geöffnet
von der anderen Seite her ebenfalls in Richtung Gelegemitte.
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Wie
in 2f dargestellt, werden beide Fadeneintragselemente 30, 30' bei ihrer Bewegung
in Richtung der Gelegemitte abgestoppt, so dass der Fadenbart 35 von
dem Fadeneintragselement 30 an das Fadeneintragselement 30' übergeben
werden kann. Dabei bewegt sich das Fadenschneidelement 32,
das in 2f nicht dargestellt ist, auf
seiner Schiene an den nächsten
Ort des Zuschnittes.
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Gemäß 2g wird das Fadeneintragselement 30' geschlossen
und übernimmt
dabei den Fadenbart 35. Das Fadeneintragselement 30 öffnet sich.
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Dann
werden, wie aus 2h hervorgeht, die
beiden Fadeneintragselemente 30, 30' wieder beschleunigt, wodurch sie
sich voneinander weg bewegen. Das Fadenschneidelement 32 bleibt
am neuen Zuschnittort stehen.
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Daraufhin
wird das Fadeneintragselement 30 langsam wieder geschlossen.
Die Fadeneintragselemente 30, 30' werden an der vorgesehenen Position
gestoppt. Das Fadeneintragselement 30' wird dann geschlossen. Beide Fadeneintragselemente 30, 30' befinden sich
daraufhin wieder in der in 2a dargestellten
Ausgangsstellung. Nach der seitlichen Zuschneidbewegung des Fadenschneidelementes 32 beginnt
ein neuer Eintragszyklus.
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Bei
jedem neuen Eintragszyklus können
die Fadeneintragselemente 30, 30', das Fadenschneidelement 32 als
auch die Fixierelemente 7, 7' in Positionen geführt werden,
die der Kontur 8 einer Warenbahn angepasst sind.
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3 zeigt
schematisch ein weiteres Beispiel eines erfindungsgemäßen Legungsablaufs
an einer Nähwirkmaschine 1.
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Wie
in 3a gezeigt, umfasst der erfindungsgemäße Legungsablauf
an einer Legevorrichtung 2 mit einer zentralen Fadeneintragsbahn 31, beidseitig
einer Fadeneintragsbahn 31 vorgesehene Fadeneintragselemente 30, 30' und in Fadeneintragsrichtung
F vor dem fadeneintragsseitigen Eintragselement 30 angeordnete
Klemm- und Schneidelemente 34, 32, die in der
dargestellten Ausführungsform
miteinander gekoppelt sind. Das Klemmelement oder Fadenführungselement 34 und
das Fadenschneidelement 32 können auch als separate Vorrichtungen
ausgebildet sein.
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In
einer Ebene unterhalb der Fadeneintragsebene 31 sind beidseitig
Fixierelemente 7, 7' vorgesehen.
Die Fadeneintragselemente 30, 30' können entlang nicht dargestellter
Führungsschienen
bewegt werden, die miteinander verbunden sind und zusammen normal
zu der Gelegeebene bewegt werden können. Zum Ausgleich der Fadenspannung
kann die gesamte Legevorrichtung 2 in und entgegen der Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 transportiert werden.
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Wie
in 3a gezeigt, haben ein erstes und ein
zweites Fadeneintragselement 30, 30' einen Faden oder eine Fadenschar 36 geklemmt
und sind in Fixierposition zu den Fixierelementen ausgerichtet. Klemm-
und Schneidelement 34, 32 sind geöffnet.
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Wie
in 3b zu sehen, werden Klemm- und Schneidelement 34, 32 geschlossen.
Die Fadenlänge
wird durch Zerschneiden des Fadens bzw. der Fadenschar 36 durch
die Fadenschneideinrichtung 32 abgepasst.
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Im
Anschluss daran werden, wie in 3c gezeigt,
die Fadeneintragselemente 30, 30' durch eine Abwärtsbewegung ihrer, hier nicht
dargestellten, Führungsbahnen
mittels einer, ebenfalls nicht dargestellten, Absenkvorrichtung 33 in
Richtung der Fixierelemente 7, 7', die durch die Pfeile A, A' angedeutet ist,
nach unten bewegt. Dann wird der abgeschnittene Faden bzw. die Fadenschar 36 beidseitig
in die Fixierelemente 7, 7' eingebracht und fixiert. Die gesamte
Legevorrichtung 2 wird dabei in der Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 mitbewegt, so dass die gewünschte Fadenspannung
aufgebaut und aufrechterhalten werden kann.
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Entsprechend 3d werden nach der Fixierung die Fadeneintragselemente 30, 30' wieder geöffnet und
ihre Führungsbahnen
in ihre Ausgangsposition auf Höhe
der Fadeneintragsbahn 31 angehoben. Die gesamte Legevorrichtung 2 wird
ebenfalls wieder in die Ausgangsposition bewegt. Des weiteren bewegen
sich die Fadeneintragselemente 30, 30' in Richtung
von Klemm- und Schneidelement 34, 32.
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Das
erste Fadeneintragselement 30 wird in Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 aus dem Fadeneintragsbereich 31 herausbewegt.
Das zweite Fadeneintragselement 30' wird entgegen der Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 aus der Fadeneintragsbahn herausbewegt.
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Wie
in 1 gezeigt, tritt das Fadeneintragselement 30 daraufhin
wieder zwischen dem Klemmelement 34 der Fadenschneideinrichtung 32 in
den Fadeneintragsbereich 31 ein. Dabei wird das erste Fadeneintragselement 30 zu
einem Fadenbart 35 eines nächsten Fadens bzw. einer nächsten Fadenschar 36 bewegt,
um diesen bzw. diese zu klemmen.
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Im
Anschluss daran werden, wie in 3f zu sehen,
Klemm- und Schneidelement 34, 32 geöffnet, woraufhin
das erste Fadeneintragselement 30 den geklemmten Faden
bzw. die geklemmte Fadenschar 36 zu dem gegenüberliegenden
Fixierelement 7' bewegt.
Die Klemm- und Schneideinrichtung 34, 32 bewegt
sich an einen neuen Zuschnittort.
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Gemäß 3g tritt danach das zweite Fadeneintragselement 30' in Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 in den Fadeneintragsbereich 31 ein.
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Dann
werden, wie in 3h gezeigt, das erste
und das zweite Fadeneintragselement 30, 30', die Fadenschneideinrichtung 32 und
das Klemmelement 34 geschlossen, so dass der Faden bzw.
die Fadenschar 36 auf Länge
abgepasst werden kann.
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Der
in 3h dargestellte Schritt des erfindungsgemäßen Legungsablaufes
entspricht dann etwa dem in 3b dargestellten
Schritt, in welchem die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' auf ihren Führungsbahnen
in Richtung der Fixierelemente 7, 7' mittels einer nicht dargestellten
Absenkvorrichtung 33 nach unten bewegt werden. Jedoch sind
in 3h im Vergleich zu 3b die
Positionen der beiden Fadeneintragselemente 30, 30' getauscht.
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Ein
vollständiger
Legungsablauf, nach welchem die Fadeneintragselemente 30, 30' wieder ihre ursprünglichen
Positionen einnehmen, entspricht damit zwei Legezyklen von Fäden bzw.
Fadenscharen 36.
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In 4 ist
die Legevorrichtung 2, deren Funktionsweise detailliert
in 3 beschrieben ist, schematisch in der Draufsicht
dargestellt.
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Die
Legevorrichtung 2 weist drei parallel zueinander verlaufende
Führungsbahnen 37, 38, 39 auf.
Auf der mittleren Führungsbahn 38 sind
das Klemmelement 34 und die Fadenschneideinrichtung 32 hin-
und herverschiebebeweglich in Fadeneintragsrichtung 31 angeordnet.
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Das
in 4 rechts dargestellte Fadeneintragselement 30 ist
sowohl auf der parallel zu der Fadeneintragsrichtung 31 verlaufenden
Führungsbahn 39 als
auch auf der der Fadeneintragsbahn 31 entsprechenden Führungsbahn 38 in
und entgegen der Fadeneintragsrichtung 31 verschiebebeweglich.
Dabei kann das Fadeneintragselement 30 in und entgegengesetzt
der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 von
der Führungsbahn 38 zu
der Führungsbahn 39 als
auch von der Führungsbahn 39 zu
der Führungsbahn 38 bewegt
werden.
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Auf ähnliche
Weise ist das zweite Fadeneintragselement 30' sowohl auf einer parallel zu der Führungsbahn 38 verlaufenden
Führungsbahn 37 als auch
auf der der Fadeneintragsbahn 31 entsprechenden Führungsbahn 38 hin-
und herbeweglich. Zudem kann das zweite Fadeneintragselement 30' in und entgegen
der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 entweder
in die Fadeneintragsbahn 31 hinein oder aus dieser auf
die Führungsbahn 37 herausbewegt
werden.
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Auf
diese Weise können
die Fadeneintragselemente 30, 30' etwa eine Schleifenbahn vollführen, wobei
jeweils eines der Fadeneintragselemente 30, 30' für den Fadeneintrag
verwendet werden kann, während
sich das jeweils andere Fadeneintragselement 30, 30' wieder in eine
Ausgangsposition zurückbewegen
kann. Diese Form des Legungsablaufs führt nicht nur zu einer hohen
Effizienz der Legevorrichtung 2 sondern ermöglicht auch
eine freie Verschiebebeweglichkeit des Klemmelementes 34 und der
Fadenschneideinrichtung 32, die somit frei wählbar an
eine Kontur 8 einer Warenbahn angepasst werden können.
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Das
in den 3 und 4 dargestellte Lösungsprinzip
mit positionswechselnden Fadeneintragselementen 30, 30' kann modifiziert
werden. Die Modifikation kann beispielsweise bei der Positionierung
der Fadenschneideinrichtung 32, also dem Ort des Zuschnittes,
vorgenommen werden. Bei der in 3 dargestellten
Erfindungsvariante erfolgt der Zuschnitt mit Hilfe des Klemm- und
Schneidelementes 34, 32 am Ort der Fixierung.
Die 5 bis 7 zeigen verschiedene Modifikationsvarianten
der erfindungsgemäßen Lösung.
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5 zeigt
einen Legungsablauf, bei welchem im Gegensatz zu dem Legungsablauf
von 3 das Klemmelement 34 und das Schneidelement 32 zusätzlich als
ein Eintragselement fungiert.
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Wie
in 5a gezeigt, sind in dieser Ausführungsform
das Klemmelement 34 und die Fadenschneideinrichtung 32 separat
voneinander ausgebildete Vorrichtungen. Ein Fadeneintragselement 30' hält den Faden
bzw. die Fadenschar 36 geklemmt auf der Seite des nichtfadeneintragsseitigen
Fixierelementes 7'.
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Wie
in 5b gezeigt, tritt in Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 ein weiteres Fadeneintragselement 30 in
die Fadeneintragsbahn 31 nach vorn von der Seite her ein.
Daraufhin befindet sich das eingetretene Fadeneintragselement 30 zwischen der
Klemmeinrichtung 34 und der Fadenschneideinrichtung 32.
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Wie
in 5c zu sehen, klemmt das Fadeneintragselement 30 den
Faden bzw. die Fadenschar 36 zwischen dem geschlossenen
Klemmelement 34 und der geschlossenen Fadenschneideinrichtung 32. Das
Fadeneintragselement 30' tritt
aus der Fadeneintragsbahn 31 nach hinten heraus. Mittels
der geschlossenen Fadenschneideinrichtung 32 wird die Fadenlänge abgepasst.
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Wie
in 5d gezeigt, öffnet sich daraufhin die Fadenschneideinrichtung 32.
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Gemäß 5e öffnet
sich auch das Klemmelement 34.
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Entsprechend 5f wird daraufhin der geklemmte Faden 36 in
Richtung des nichtfadeneintragsseitigen Fixierelementes 7' aus dem Fadeneintragsbereich 40 herausbewegt.
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Wie
aus 5g hervorgeht, wird nach Erreichen
der erneuten Fixierposition durch das Fadeneintragselement 30 der
Faden bzw. die Fadenschar 36 im Fadeneintragsbereich 40 durch
das Klemmelement 34 geklemmt, das somit als „drittes” Fadenelement
fungiert.
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6 zeigt
eine weitere Modifikation des erfindungsgemäßen Legungsablaufes, bei welchem Schneideinrichtungen 32, 32' an beiden Fadeneintragselementen 30, 30' angebracht
sind. Der Fadenbandzuschnitt erfolgt ebenfalls am Ort der Fixierung. Die
Fadeneintragselemente 30, 30' sind auf zwei extra Führungsschienen
gelagert, die in 6 nicht gezeigt sind, die seitlich
neben der Fadeneintragsbahn 31 positioniert sind.
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Durch
eine seitliche Zustellbewegung können
die Fadeneintragselemente 30, 30' in den Fadeneintragsbereich eingreifen.
An den beiden Fadeneintragselementen 30, 30' sind Schneideinrichtungen 32, 32' impliziert.
Für eine
bessere Fadenführung
ist eine verschiebebewegliche Führungseinheit 41 im Fadeneintragsbereich 4 vorgesehen.
Die Führungseinheit 41 wird
auf einer eigenen Bahn zwischen denen der Fadeneintragselemente 30, 30' geleitet.
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Wie
in 6a dargestellt, sind die Fadeneintragselemente 30, 30' in der Ausgangsstellung
beide geschlossen, wodurch sie den Faden bzw. die Fadenschar 36 geklemmt
halten. Die Fadeneintragselemente 30, 30' sind so positioniert,
dass sie den Faden bzw. das Fadenband 36 definiert in die
Fixierelemente 7, 7',
welche in dem Transportsystem 4 kontinuierlich zu der Verfestigungsstelle 5 bewegt
werden, einlegen können.
Dazu werden die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' in Richtung
der Pfeile A, A' abgesenkt.
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Gemäß 6b wird der Faden bzw. das Fadenband 36 in
die Fixierelemente 7, 7' eingelegt und fixiert, wobei sich
die Schneideinrichtung 32, die an dem Fadeneintragselement 30 vorgesehen
ist, schließt.
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Wie
in 6c zu sehen, wird der Faden bzw. das
Fadenband 36 durch die Schneideinrichtung 32 von
dem Fadeneintragselement 30 auf Länge abgepasst. Das Fadeneintragselement 30' wird geöffnet. Beide
Fadeneintragselemente 30, 30' werden, wie durch die Pfeile B,
B' angedeutet, auf
ihr Ausgangsniveau in Höhe
der Fadeneintragsbahn 31 angehoben. Dabei wird das Fadeneintragselement 30' aus dem Fadeneintragsbereich
in Richtung entgegengesetzt zu der Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 zurückgezogen.
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Wie
in 6d gezeigt, hat das Fadeneintragselement 30 den
Faden bzw. das Fadenband 36 geklemmt. Bei Erreichen des
Ausgangshöhenniveaus bewegt
es sich in Richtung des nichtfadeneintragsseitigen Gelegerandes.
Das Fadeneintragselement 30' wird
währenddessen
in Richtung des fadeneintragsseitigen Gelegerandes bewegt (nicht
dargestellt). Die Position der Führungseinheit 40 ist
den Positionen der übrigen
Elemente angepasst.
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Wie
in 6e zu sehen, greift bei Erreichen der
erneuten Fixierposition das Fadeneintragselement 30' wieder in Transportrichtung
des Fadengeleges 3 in den Fadeneintragsbereich 4 ein.
Es schließt sich
anschließend
langsam.
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Wie
aus 6f hervorgeht, wird das Fadeneintragselement 30' wieder geschlossen,
wenn das Fadeneintragselement 30 an seiner neuen Fixierposition
gestoppt wurde. Damit ist die in 6a dargestellte
Ausgangsposition im Wesentlichen wieder erreicht. Lediglich die
mit den jeweiligen Schneideinrichtungen verbundenen Fadeneintragselemente 30, 30' sind hinsichtlich
ihrer Positionen vertauscht. Es beginnt ein neuer Eintragszyklus,
in dem das Fadeneintragselement 30' nun an der Fadeneintragsseite 4 fungiert
und das Fadeneintragselement 30 am nichteintragsseitigen
Fixierrand. Im nächsten
Eintragszyklus wird das Fadeneintragselement 30 jedoch
nicht wie zuvor das Fadeneintragselement 30' nach hinten, sondern nach vorn
aus dem Fadeneintragsbereich 4 entfernt.
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Gemäß dem in 7 dargestellten
erfindungsgemäßen Legungsablauf
erfolgt der Fadenbandzuschnitt positionsfest am Rand der Transportvorrichtung 4.
Die Fadeneintragselemente 30, 30' sind auf separaten Führungsbahnen
seitlich des Fadeneintragsbereiches 40 geführt. Das
Klemmelement 34 und das Schneidelement 32 sind
ortsfest am Rand der Transportvorrichtung 4 angebracht.
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In
der in 7a dargestellten Ausgangsstellung
sind das Schneidelement 32 und das Fadeneintragselement 30 geöffnet, das
Fadeneintragselement 30' ist
geschlossen und hat den Faden bzw. das Fadenband 36 geklemmt.
Das Fadeneintragselement 30' ist
so weit von der Schneideinrichtung 32 entfernt positioniert,
dass zwischen seitlich zugeführtem
Fadeneintragselement 30 und Fadeneintragselement 30' die benötigte Fadenbandlänge verfügbar ist.
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Entsprechend 7b wird das Fadeneintragselement 30 geschlossen.
Das Fadenband wird durch ein Schließen des Schneidelementes 32 auf Länge abgepasst.
Die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' werden gemeinsam
zu dem Ort der Fixierung oberhalb der Fixierelemente 7, 7' bewegt.
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Wie
in 7c dargestellt, werden am Ort der Fixierung
die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' gestoppt. Das
Fadenband oder der Faden 36 werden gestrafft. Dabei werden
die Fadeneintragselemente 30, 30' in Richtung der Fixierelemente 7, 7' abgesenkt.
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Wie
in 7d gezeigt, wird der Faden bzw. das
Fadenband 36 in die Fixierelemente 7, 7' eingebracht
und fixiert.
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Wie
in 7e zu sehen, werden im Anschluss
daran die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' geöffnet und
der Faden bzw. das Fadenband 36 damit losgelassen.
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Wie
aus 7e hervorgeht, werden die auf Extraschienen
je auf einer Seite der Fadeneintragsbahn 31 angebrachten
Fadeneintragselemente, sobald sie geöffnet sind, sowohl in das ursprüngliche Höhenniveau
zurückgehoben
als auch in Richtung von Klemm- und Schneidelement 34, 32 bewegt.
Das zweite Fadeneintragselement 30' wird zudem in Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 aus dem Fadeneintragsbereich entfernt.
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Entsprechend 7f wird die Schneideinrichtung 32 am
Rand so weit geöffnet,
dass das Fadeneintragselement 30 den Fadenbart 35 zwischen dem
Klemmelement 34 und dem Schneidelement 32 streifen
kann. Das Klemmelement 34 bleibt währenddessen geschlossen.
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Wie
aus 7g hervorgeht, tritt das Fadeneintragselement 30 zwischen
die Schneideinrichtung 32, um den Fadenbart 35 des
nächstfolgenden
Fadens bzw. der nächstfolgenden
Fadenschar 36 zu klemmen.
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Gemäß 7h klemmt das Fadeneintragselement 30 den
Faden bzw. das Fadenband 36. Das Klemmelement 34 wird
geöffnet.
Das Fadeneintragselement 30 bewegt sich in Richtung des
nichteintragsseitigen Gelegerandes 27, wobei es das Fadenband
bzw. den Faden 36 mit sich zieht.
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Daraufhin
tritt gemäß 7i zwischen der Schneideinrichtung 32 und
dem Fadeneintragselement 30, kurz hinter der Schneideinrichtung 32,
das Fadeneintragselement 30' wieder
in den Fadeneintragsbereich 40 ein. Das Fadeneintragselement 30 wird
auf der anderen Gelegeseite so gestoppt, dass die benötigte Fadenlänge abgezogen
wird. Dabei schließt
sich die Klemmeinrichtung 34 langsam. Sie ist geschlossen,
wenn die nötige
Fadenlänge
abgezogen worden ist.
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Damit
ist in 7i die Ausgangsstellung, die in 7a dargestellt ist, wieder erreicht, wobei
die Positionen der Fadeneintragselemente 30, 30' in den Figuren
getauscht sind. Ein neuer Eintragszyklus kann beginnen.
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8 zeigt
eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 mit
verschiebebeweglichen Auslegern 10, wobei eine fest installierte Verbindungsstation
bzw. Wirkstelle 5 vorgesehen ist. Die Transportvorrichtung 4 ist
so gestaltet, dass Fixierelemente 7, 7', in denen die
Fäden 36 der
einzelnen Fadenlagen als Einzelfäden
bzw. Fadenscharen durch einen gesteuerten Legeprozess fixiert werden, so
angeordnet werden können,
dass damit eine beliebige Warenkontur 8 abgebildet werden
kann. Die unterschiedlich oder gleich orientierten Einzelfäden oder
Fadenscharen der einzelnen Fadenlagen werden nacheinander in die
Fixierelemente 7, 7' eingearbeitet.
Somit entsteht ein Fadengelege 3, das an der Verbindungsstation 5 verfestigt
wird.
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Die
Fixierelemente 7, 7' können beliebig
ausgestaltet sein. Die Fixierung und damit die feste Positionierung
der Fäden 36 auf
den Fixierelementen 7, 7' kann durch Kraftschluss, Formschluss
oder Stoffschluss erfolgen.
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Mit
Hilfe der Transportvorrichtung 4 werden die einzelnen Fixierelemente 7, 7' der Verbindungsstation 5 kontinuierlich
zugeführt,
wobei die Relativgeschwindigkeit der Transportvorrichtung 4 an
die Geschwindigkeit des Maschenbildungsprozesses angepasst ist.
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In
der in 8 dargestellten Anordnung werden mit der Transportvorrichtung 4 beidseitig
der Verbindungsstation 5 Transportelemente 9 auf
linearen Bahnen kontinuierlich, senkrecht zur Ausrichtung von Arbeitselementen 12 der
Verbindungsstation 5, geführt. Die Transportelemente 9 können mit
einer Kette verbunden sein, durch ein weiteres Transportsystem am
Rand geführt
werden oder durch einen Schubverband miteinander verbunden sein.
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Wie
in 8 gezeigt, sind an den Transportelementen 9 Ausleger 10 verschiebebeweglich
befestigt, an deren, der Gelegemitte zugewandten Enden 11 die
Fixierelemente 7, 7' angebracht
sind. Durch einen Verstellmechanismus können die Ausleger 10 so
auf den Transportelementen 9 verschoben werden, dass durch
die Fixierelemente 7, 7' die herzustellende Kontur 8 abgebildet
wird. Die Verstellung erfolgt, bevor das Fadenmaterial 36 zur
Bildung der einzelnen Gelegelagen mit Hilfe der über der Transportvorrichtung 4 angebrachten
Legevorrichtung eingetragen und fixiert wird. Die durch die einzelnen, hintereinander angeordneten
Legevorrichtungen 2 eingebrachten Fadenscharen 36 können senkrecht oder
in einem spitzen Winkel zu der Bewegungsrichtung 6 der
Transportelemente 9 in den Fixierelementen 7, 7' eingearbeitet
werden.
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9 zeigt
eine schematische Querschnittsansicht der in 8 dargestellten
Transportvorrichtung 4 mit verschiebbaren Auslegern 10,
wobei auf der rechten Seite von 9 ein Ausschnitt
der Transportvorrichtung 4 vergrößert dargestellt ist. Wie in
der vergrößerten Ansicht
von 9 zu sehen ist, liegen die Ausleger 10 jeweils
verschiebebeweglich auf den Transportelementen 9 auf, die
in Transportrahmen 91 gehalten werden. Die nicht vergrößerte Darstellung in 9 zeigt,
wie die Fixierelemente 7, 7' auf beiden Seiten der Transportvorrichtung 4 hier
beispielsweise eine wellige Kontur 8 einer Warenbahn definieren.
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10 zeigt
eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 einer
Nähwirkmaschine 1 mit
verschiebebeweglichen Auslegern 10 und seitlich verschiebebeweglichen,
versetzt aneinander angeordneten Verbindungsstationen 5, 5', 5''.
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Die
in 10 dargestellte Erfindungsvariante nutzt die bereits
im Zusammenhang mit den 8
und 9 beschriebenen
verschiebebeweglichen Ausleger 10, die entlang linearer
Bahnen durch Transportelemente 9 geführt werden. Anstelle der Ausführungsform
von 8 weist die Ausführungsform von 10 drei
seitlich verschiebebewegliche, versetzt hintereinander angeordnete
Verbindungsstationen 5, 5', 5'' auf.
Die Verbindungsstationen 5, 5', 5'' können aus
Transportrichtung 6 gesehen auch nebeneinander, quer zu
der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 verschiebebeweglich
angeordnet werden. Sie können
zudem auch als Vorverfestigungseinheiten zur Vorverfestigung des
Gelegerandes 27 ausgestaltet sein. Wird eine oder werden mehrere
der in 10 dargestellten Verbindungsstationen 5, 5', 5'' als Vorverfestigungseinheiten
eingesetzt, können
sie auch mit einer in 8 dargestellten Verbindungsstation 5 kombiniert
werden.
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Durch
die Verschiebebeweglichkeit der Verbindungsstationen 5, 5', 5'' kann die Arbeitsbreite 26 der
Gesamtheit der Verbindungsstationen 5, 5', 5'' vorteilhaft der jeweiligen Warenbreite
angepasst werden. Es ist zudem möglich,
jeweils nur Teilbereiche der Ware an jeweils einer Verbindungsstation 5, 5' oder 5'' zu verfestigen, während der
jeweils verbleibende Bereich des Fadengeleges vorteilhaft der nächsten oder übernächsten Verbindungsstation
zugeführt
werden kann, um eine endgültige
Verfestigung des Fadengeleges 3 zu realisieren.
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11 zeigt
eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 mit
Transportelementen 9, auf denen abgepasste Ausleger 10 vorgesehen
sind, die zu einer fest installierten Verbindungsstation bzw. Wirkstelle 5 geführt werden.
Im Unterschied zu den in den 3 und 4 beschriebenen Transportvorrichtungen
sind die Transportelemente 9 der Transportvorrichtung von 11 fest
mit den Auslegern 10 verbunden. Die Ausleger 10 haben
dabei unterschiedliche Längen.
Um die gewünschte Kontur
abzubilden, werden die Transportelemente 9 mit den Auslegern 10 verschiedener
Länge so
nacheinander in die Transportbahn 13 eingebracht, dass durch
die Fixierelemente 7, 7' an dem der Gelegemitte zugewandten
Ende 11 der Ausläufer 10 die
gewünschte
Kontur 8 der Ware abgebildet wird.
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12 zeigt
einen Ausschnitt der Transportvorrichtung 4 von 11 mit
festen Auslegern 10 in einer perspektivischen Ansicht.
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13 zeigt
eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 mit
Transportelementen 9, die wie die in 11 dargestellte
Ausführungsform
der Erfindung abgepasste Ausleger 10 aufweist. Die Ausführungsform
von 13 weist weiterhin drei seitlich verschiebebewegliche,
versetzt hintereinander angeordnete Verbindungsstationen 5, 5', 5'' auf, zu welchen die Transportelemente 9 mit
den abgepassten Auslegern 10 in Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 geführt
werden.
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Auf ähnliche
Weise wie in der in 10 dargestellten Ausführungsform
kann mit den verschiebebeweglichen Verbindungsstationen 5, 5', 5'' der Ausführungsform von 13 eine
gute Anpassung der Gesamtarbeitsbreite der Verbindungsstationen 5, 5, 5'' an die Warenbreite realisiert
werden. Beispielsweise können
zwei der in 13 nacheinander dargestellten
Verbindungsstationen auch nebeneinander, zur Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 verschiebebeweglich angeordnet werden. Ebenso
wie in der Ausführungsform
von 10 können
die Verbindungsstationen 5, 5', 5'' auch
als Vorverfestigungseinheiten zur Vorverfestigung des Gelegerandes oder
zur partiellen Vorverfestigung des Geleges dienen. Die Verbindungsstationen 5, 5', 5'' von 13 können auch
mit einer weiteren Verbindungsstation 5 kombiniert werden,
die sich über
die gesamte Arbeitsbreite 26 der Nähwirkmaschine 1 erstreckt.
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Die
in der Ausführungsform
von 13 dargestellte Anordnung der Fixierelemente 7, 7' gibt die Kontur 8 einer
Warenbahn wieder, wobei die jeweils seitlichen Bahnenden 27 durch
die Position der jeweiligen Fixierelemente 7, 7' definiert sind.
Die Ausleger 10 sind vorteilhafterweise auswechselbar an den
Transportelementen 9 angeordnet, so dass sie jeder neuen
Warenkontur 8 beliebig anpassbar sind.
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Durch
die verschiedenen verschiebebeweglichen Verbindungsstationen 5, 5', 5'' kann die Gesamtarbeitsbreite 26 der
Verbindungsstationen jeweils in Anpassung an die die Warenkontur 8 abbildenden
Fixierelementpositionen angepasst werden. Durch das erfindungsgemäße Zusammenspiel
der konturierten Anordnung der Fixierelemente 7, 7' und der verschiebebeweglichen
Anordbarkeit der Verbindungsstationen 5, 5', 5'' lassen sich mit der erfindungsgemäßen Nähwirkmaschine 1 vielfältige Warenkonturen 8 auf
einfache Weise herstellen, wobei kein zusätzlicher Konfektionierungsschritt
zur Warenkonturierung notwendig ist. Dies gilt ebenso für die anderen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung.
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14 zeigt
die Transportvorrichtung 4 von 13, die
feste Ausleger 10 und mehrere verschiebbare Verfestigungsstellen
bzw. Verbindungsstationen 5, 5' und 5'' aufweist.
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15 zeigt
eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 einer
Nähwirkmaschine 1 mit
Fixierelementen 7, 7', die auf senkrecht zu der Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 angeordneten linearen Bahnen bzw. Führungsschienen 19 durch
eine Verbindungsstation bzw. Wirkstelle 5 geführt werden.
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Wie
in 15 gezeigt, weist die Transportvorrichtung 4 dieser
erfindungsgemäßen Ausführungsform
eine Vielzahl von Führungsschienen 19 auf,
die parallel zueinander ausgerichtet sind und senkrecht zu der Ausrichtung
der Arbeitselemente 12 der Verbindungsstation 5 verlaufen.
Die Führungsschienen 19 reichen
bis in einen Bereich hinter der Verbindungsstation 5 hindurch.
In den Bahnen der Führungsschienen 19 werden
Fixierelemente 7, 7' in Reihen 15 begrenzter
Länge linear
geführt.
Die Länge
der Reihen 15 entspricht dabei einem ganzzahligen Vielfachen
der Breite einer Fadenschar 36 und ist innerhalb des Systems
konstant.
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Anstelle
der Fixierelemente 7, 7' können auch Elemente 17 ohne
Fixiereinrichtungen auf den Führungsschienen 19 geführt werden.
Die Führungsschienen 19 werden
mit den verschiedenen Elementen 7, 7' oder 17 so
mit Hilfe einer Bestückungseinrichtung 18 die
in 7 nicht gezeigt ist, versehen, dass durch den
gesteuerten Wechsel von Elementen 7, 7' oder 17 mit
oder ohne Fixiereinrichtung die herzustellende Warenkontur 8 auf
den verschiedenen Bahnen der Führungsschienen 19 abgebildet
wird.
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16 zeigt
im Detail eine Transportvorrichtung 4 gemäß 15 mit
parallelen Führungsschienen 19.
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17 zeigt
eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 einer
Nähwirkmaschine 1 mit
Fixierelementen 7, 7', die auf senkrecht zu der Transportrichtung 6 des
Fadengeleges 3 angeordneten linearen Bahnen durch eine
Verbindungsstation bzw. Wirkstelle 5 geführt werden.
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Die
in 17 dargestellte Transportvorrichtung 4 weist
im Wesentlichen eine Vielzahl von parallel zu den Arbeitselementen 12 der
Verbindungsstation 5 und senkrecht zu der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 angeordnete
Führungsbahnen 25 auf.
Auf den Führungsbahnen 25 sind
die Fixierelemente 7, 7' in Richtung der Pfeile D verschiebebeweglich
angeordnet. Die Führungsbahnen 25 werden an
ihren Enden in Transporteinheiten 20 geführt, die die
Führungsbahnen 25 kontinuierlich
zu der Verbindungsstation 5 bewegen.
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Die
Fixierelemente 7, 7' werden
vor dem Eintritt in die Ablageebene so auf den Führungsbahnen 25 positioniert,
dass sich in der Ablageebene die Kontur 8 der Warenbahn
durch die Fixierelemente 7, 7' abbildet, in die die Fadenscharen 36 eingelegt
werden können.
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Zusätzlich weist
die in 17 dargestellte Ausführungsform
der Erfindung Transportbänder 21 geringer
Breite in bestimmtem Abstand parallel zueinander auf. Die Transportbänder 21 sind
in der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 beweglich. Die
Transportbänder 21 sind
vorzugsweise Nadeldrähte,
die auf ihrer Oberseite 22 etwa nadelförmig ausgebildet sind. Die
Transportbänder 21 werden
mit den auf ihnen befindlichen Fixierelementen 7, 7' mittels Transporteinheiten 20 bis
in einen Bereich 14 hinter der Nähwirkstelle 5 hindurchgeführt.
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17 zeigt
lediglich eine eine Seite einer Warenkontur 8 abbildende
Seite der Transportvorrichtung 4, wobei die andere Seite
der Transportvorrichtung 4 auf ähnliche Weise ausgebildet ist.
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Ebenso
wie in der in 15 dargestellten Ausführungsform
sind die Fixierelemente 7, 7' der Ausführungsform von 17 vorzugsweise
in Reihen 15 angeordnet, die mit Hilfe einer Bestückungseinrichtung 18 auf
die Führungsbahnen 25 aufgebracht
werden können
und die in Richtung der Verschiebungsbahnen 25 hin- und
herbeweglich verschoben werden können.
Die Reihen 15 von Fixierelementen 7, 7' in der in 15 oder
in 17dargestellten Ausführungsform der Erfindung können auch einander überlappen.
Hiermit wird sichergestellt, dass es zu keinen Lücken oder Leerstellen während der
Fadenlegung kommt.
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18 zeigt
eine schematische, perspektivische Ansicht der Transportvorrichtung 4 und
der Verbindungsstation 5 von 18.
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19 zeigt
eine schematische Ansicht eines Transportsystems einer Nähwirkmaschine 1 mit zwei
Transportvorrichtungen 4, 4' und einer Verfestigung durch zwei
hintereinander angeordnete Verbindungsstationen 5, 5'.
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Die
in 19 dargestellten Verbindungsstationen 5, 5' weisen Arbeitselemente 12 auf,
deren Anordnung partiell, vorzugsweise regelmäßig unterbrochen ist. In den
Freiräumen
bzw. Unterbrechungen 29 zwischen den Arbeitselementen 12 können linienförmig angeordnete
oder linienförmig
ausgestaltete Gelegeführungselemente 28, 28' zur Führung des Fadengeleges 3 durch
die Verbindungsstationen 5, 5' hindurchgeführt werden.
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In
der dargestellten Ausführungsform
werden Fadengelege 3 mittels Transportvorrichtungen gemäß der oben
beschriebenen Ausführungsformen durch
eine erste, in 10 links dargestellte Verbindungsstation 5 geführt und
dort partiell vorverfestigt. Hinter der ersten Verbindungsstation 5 wird
das partiell vorverfestigte Fadengelege 3 von einer ersten Transportvorrichtung 4 an
eine zweite Transportvorrichtung 4' übergeben. Die zweite Transportvorrichtung 4' weist ebenfalls
linienförmig
angeordnete Gelegeführungselemente 28' auf, die entlang
der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 ausgerichtet
sind. Die Gelegeführungselemente 28 der
ersten Transportvorrichtung 4 sind versetzt zu den Gelegeführungselementen 28' der zweiten
Transportvorrichtung 4' angeordnet.
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Das
partiell in der Verbindungsstation 5 vorverfestigte Fadengelege 3 wird
an den bereits verfestigten Bereichen durch die zweite Verbindungsstation 5', die in 12 rechts
dargestellt ist, geführt.
Die zweite Verbindungsstation 5' weist wie die erste Verbindungsstation 5 Freiräume bzw.
Unterbrechungen 29 zwischen ihren Arbeitselementen 12 auf,
wobei die Unterbrechungen 29 der zweiten Verbindungsstation 5' versetzt zu
den Unterbrechungen 29 der ersten Verbindungsstation 5 angeordnet
sind.
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20 zeigt
schematisch eine Perspektivansicht eines Transportsystems mit zwei
Transportvorrichtungen 4 und 4' und zwei Verbindungsstationen 5 und 5', wobei die Übergabe des
Fadengeleges an eine Übergabeeinrichtung 42 an
der zweiten Verbindungsstation 5' erfolgt.
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Neben
den oben beschriebenen Transportvorrichtungen kann auch eine Transportvorrichtung 4 verwendet
werden, die zwei flexible Fixierbänder 23 (nicht gezeigt)
aufweist. In die flexiblen Bänder 23 werden
die Fäden
oder Fadenscharen 36 der einzelnen Fadenlagen positioniert.
Die flexiblen Bänder 23 werden
durch Fixierbandführungselemente 24 (nicht gezeigt)
in die Form der abzubildenden Kontur gebracht. Diese Fixierbandführungselemente 24 sind auf
Schienen 25 (nicht gezeigt) angebracht und werden fortwährend beim
Durchlauf der flexiblen Bänder 23 senkrecht
zu der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 bewegt,
so dass die auf das Fadengelege 3 zu übertragende Kontur 8 abgebildet
wird.