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DE102004047728B4 - Nähwirkmaschine - Google Patents

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DE102004047728B4
DE102004047728B4 DE200410047728 DE102004047728A DE102004047728B4 DE 102004047728 B4 DE102004047728 B4 DE 102004047728B4 DE 200410047728 DE200410047728 DE 200410047728 DE 102004047728 A DE102004047728 A DE 102004047728A DE 102004047728 B4 DE102004047728 B4 DE 102004047728B4
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transport device
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DE200410047728
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Swen Petrenz
Dieter Erth
Klaus Wiedenhöft
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Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH
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Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B23/00Flat warp knitting machines
    • D04B23/10Flat warp knitting machines for knitting through thread, fleece, or fabric layers, or around elongated core material
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B23/00Flat warp knitting machines
    • D04B23/12Flat warp knitting machines with provision for incorporating unlooped wefts extending from selvedge to selvedge

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Abstract

Nähwirkmaschine (1) mit
einer Legevorrichtung (2) für ein Erzeugen eines Fadengeleges (3),
einer Transportvorrichtung (4) zum Transportieren des Fadengeleges (3), und
zwei oder mehreren Verbindungsstationen (5, 5') zum Verfestigen des Fadengeleges (3), wobei die Verbindungsstationen (5, 5') in Transportrichtung (6) des Fadengeleges (3) hintereinander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine der Verbindungsstationen (5, 5') senkrecht zu der Transportrichtung (6) des Fadengeleges (3) verschiebbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Nähwirkmaschine mit einer Legevorrichtung für ein Erzeugen eines Fadengeleges, einer Transportvorrichtung zum Transportieren des Fadengeleges, und zwei oder mehreren Verbindungsstationen zum Verfestigen des Fadengeleges, wobei die Verbindungsstationen in Transportrichtung des Fadengeleges hintereinander angeordnet sind.
  • Eine Nähwirkmaschine der oben genannten Gattung ist aus der Druckschrift DE 199 13 647 B4 bekannt. In dieser Druckschrift ist ein Verfahren und eine zugehörige Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von verwirkten bzw. vernähten multi-axialen Gelegen aus mehreren Lagen aus Fäden beschrieben, wobei dem nach Ablegen aller Lagen erfolgenden Verwirk- bzw. Vernähvorgang in Bewegungsrichtung des Geleges mindestens ein weiterer Verwirk- bzw. Vernähvorgang in einer weiteren Wirkfontur vorgeschaltet ist. Dabei wird zumindest eine weitere Lage von Fäden zwischen den zwei Wirkfonturen hinzugefügt. Die Wirkfonturen können so hintereinander angeordnet sein, dass sich eine Wirkfontur über einen ersten Teilbereich der Arbeitsbreite der Maschine erstreckt und sich die zweite Wirkfontur über den zweiten Teilbereich der Arbeitsbreite der Maschine erstreckt, wobei sich die beiden Teilbereiche zu der gesamten Arbeitsbreite der Maschine ergänzen.
  • Die bekannte Vorrichtung dient dazu, aufgebrachte Fadenlagen mittels der ersten Wirkfontur zu fixieren, so dass ein Verrutschen oder Verschieben der einzelnen Fadenscharen verhindert wird, woraufhin in einem zweiten Vernäh- bzw. Verwirkvorgang die bereits fixierten Lagen des Geleges mit weiter darauf aufgebrachten Lagen verbunden werden. Indem die erste Wirkfontur das Geleg nur über einen ersten Teil der Arbeitsbreite der Maschine fixiert, soll erreicht werden, dass ein Durchhängen des Geleges im Bereich vor der zweiten Wirkfontur vermieden wird.
  • Die bekannte Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, dass mit ihr nur Warenbahnen konstanter Breite hergestellt werden können, die durch die Arbeitsbreite der Maschine bestimmt ist. Werden daher konturierte Gelege benötigt, müssen diese nach der Herstellung durch einen Konfektionierungsprozess an jeweilig gewünschte Formen angepasst werden.
  • Durch die Offenlegungsschriften DE 100 31 836 A1 und DE 102 14 140 A1 sind Verfahren und Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen Fadenscharen nicht endlos, sondern bereits in abgepasster Länge eingetragen und fixiert werden. Das hat den Vorteilt, dass durch das nicht mehr notwendige Abschneiden des zu beiden Seiten überstehenden Restes am Gelegerand weniger, wegen des hohen Preises von Spezialfäden kostenintensiver Abfall entsteht. Zudem waren bei früher genutzten Verfahren die zu Fadenscharen zusammengefassten Filamente wegen der Materialeigenschaften von insbesondere Glas und Karbon an den Umkehrpunkten bzw. um den Bereich der Transportnadeln nicht ohne weiteres umlenkbar, so dass das Einbringen abgepasster Längen vorteilhaft ist.
  • Sowohl in der DE 100 31 836 A1 als auch in der DE 102 14 140 A1 erfolgt die Fixierung der Fadenscharen der einzelnen Lagen auf Fixierelementen, die beidseitig des Geleges auf linearen Bahnen in Transportrichtung geführt werden. Die Fadenscharen der einzelnen Lagen weisen dabei stets die gleiche Länge auf, so dass als Endprodukt eine Warenbahn konstanter Breite hergestellt wird. Die Abpassung der Länge erfolgt ortsfest am Rand des Transportsystems. Es ist demnach mit den bekannten Nähwirkmaschinen zur Verfestigung von zuvor abgelegten bi- bzw. multiaxialen Gelegestrukturen nur möglich, textile Flächengebilde mit konstanter Warenbreite herzustellen.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Nähwirkmaschine der oben genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, mit welcher nähverwirkte Gelegestrukturen konturiert bereitgestellt werden können, wobei auf einen separaten Konfektionierungsschritt des Geleges verzichtet werden kann.
  • Die Aufgabe wird mit einer Nähwirkmaschine der oben genannten Gattung gelöst, bei welcher wenigstens eine der Verbindungsstationen senkrecht zu der Transportrichtung des Fadengeleges verschiebbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Nähwirkmaschine hat damit den Vorteil, dass durch die Anordnung der Verbindungsstationen eine Kontur einer Warenbahn definiert werden kann. Es werden nur diejenigen Bereiche der Arbeitsbreite der Nähwirkmaschine verfestigt, die der herzustellenden Kontur entsprechen. Die erfindungsgemäße Nähwirkmaschine ist somit auch gut an bereits konturiert abgelegte Fadenscharen anpassbar.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist wenigstens eine Verbindungsstation als Vorverfestigungseinheit zur Vorverfestigung eines Gelegerandes des Fadengeleges ausgebildet. Somit kann dem Fadengelege eine besondere Festigkeit insbesondere am Gelegerand verliehen werden.
  • Entsprechend einer günstigen Variante der Erfindung ist wenigstens eine Arbeitsbreite der Verbindungsstation variierbar. Auf diese Weise kann die gesamte Arbeitsbreite der Nähwirkmaschine vorteilhaft gemäß der herzustellenden Kontur variiert werden.
  • In einem bevorzugten Beispiel der Erfindung weisen die Verbindungsstationen im Abstand voneinander angeordnete Arbeitselemente auf. Somit wird das Gelege nur im Bereich der Arbeitselemente verfestigt, während in den Freiräumen zwischen den Arbeitselementen das Gelege unverfestigt zu der nächsten Verbindungsstation transportiert werden kann.
  • Vorteilhafterweise sind in Freiräumen zwischen den Arbeitselementen Gelegeführungselemente zur Führung des Fadengeleges durch die Verbindungsstationen hindurchgeführt. Die Gelegeführungselemente ermöglichen eine gute Stütze des Fadengeleges durch die Verbindungsstationen hindurch, wodurch verhindert werden kann, dass noch nicht verfestigte Fadenscharen oder Fäden verschoben werden oder verrutschen.
  • Es ist außerdem vorteilhaft, wenn wenigstens zwei in Transportrichtung des Fadengeleges hintereinander angeordnete Transportvorrichtungen vorgesehen sind, welche in der Transportrichtung des Fadengeleges angeordnete Gelegeführungselemente aufweisen, wobei die Gelegeführungselemente einer ersten Transportvorrichtung versetzt zu den Gelegeführungselementen einer zweiten Transportvorrichtung angeordnet sind, und das Fadengelege von der ersten Transportvorrichtung an die zweite Transportvorrichtung übergebbar ist. Somit können Gelege durch eine erste Verbindungsstation geführt und dort partiell vorverfestigt werden, wobei hinter der ersten Verbindungsstation das partiell vorverfestigte Gelege von der ersten Transportvorrichtung an die zweite Transportvorrichtung übergeben wird. Die zweite Transportvorrichtung, die wie die erste Transportvorrichtung vorteilhafterweise linienförmig ausgebildete Gelegeführungselemente aufweist, die versetzt zu den Gelegeführungselementen der ersten Transportvorrichtung angeordnet sind, führt das vorverfestigte Gelege an den bereits verfestigten Bereichen durch die zweite Verbindungsstation. Auf diese Weise kann ein sicherer Transport des Fadengeleges zwischen den Verbindungsstationen realisiert werden.
  • Die erfindungsgemäße Aufgabe wird ferner durch eine Nähwirkmaschine der oben benannten Gattung gelöst, bei der eine in Transportrichtung des Fadengeleges vom angeordnete Verbindungsstation im Abstand zueinander angeordnete Arbeitselemente aufweist.
  • Die im Abstand zueinander angeordneten Arbeitselemente dienen einer partiellen Verfestigung des Geleges, während in den Freiräumen zwischen den Arbeitselementen das Gelege zunächst unverfestigt bleibt. Auf diese Weise kann das Fadengelege schon an der ersten Verbindungsstation in Abhängigkeit von einer herzustellenden Warenkontur vorverfestigt werden, während in einer oder mehreren nachgeordneten Verbindungsstation(en) die endgültige Verfestigung in Abhängigkeit von der Warenkontur erfolgen kann.
  • Es hat sich zudem als günstig erwiesen, wenn in Freiräumen zwischen den Arbeitselementen Gelegeführungselemente zur Führung des Fadengeleges durch die Verbindungsstationen hindurch geführt sind. Die Gelegeführungselemente stützen vorteilhaft das Fadengelege während des Transports durch die Verbindungsstationen ab, so dass ein Verschieben oder Verrutschen der Fadenscharen oder Fäden während des Transports weitgehend vermieden werden kann.
  • Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der zweiten Lösungsvariante der Erfindung sind wenigstens zwei in Transportrichtung des Fadengeleges hintereinander angeordnete Transportvorrichtungen vorgesehen, welche in der Transportrichtung des Fadengeleges angeordnete Gelegeführungselemente aufweisen, wobei die Gelegeführungselemente einer ersten Transportvorrichtung versetzt zu den Gelegeführungselementen einer zweiten Transportvorrichtung angeordnet sind, und das Fadengelege von der ersten Transportvorrichtung an die zweite Transportvorrichtung übergebbar ist. Mit einer derartigen Anordnung kann das Fadengelege direkt von den Gelegeführungselementen der ersten Transportvorrichtung an die Gelegeführungselemente der zweiten Transportvorrichtung übergeben werden, wobei durch die Gelegeführungselemente bei allen Verbindungsstationen eine gute Führung und damit Stützung des Fadengeleges ermöglicht wird, wodurch ein Verschieben oder Verrutschen der aufgebrachten Fadenscharen oder Fäden weitgehend vermieden werden kann.
  • In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist wenigstens eine Arbeitsbreite der Verbindungsstationen variierbar. Somit kann die Gesamtarbeitsbreite der Verbindungsstationen vorteilhaft an die herzustellende Warenkontur angepasst werden.
  • In einem besonders günstigen Beispiel der Erfindung ist wenigstens eine der Verbindungsstationen senkrecht zu der Transportrichtung des Fadengeleges verschiebbar. Somit lässt sich eine gute Anpassung an die herzustellende Warenkontur realisieren.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist wenigstens eine der Verbindungsstationen als Vorverfestigungseinheit zur Vorverfestigung des Gelegerandes des Fadengeleges ausgebildet. Hiermit kann eine gute Stabilität des Geleges für den Weitertransport zu einer oder mehreren nachfolgenden Verbindungsstationen ermöglicht werden.
  • Ausführungsformen der Erfindung sind in den Figuren der Zeichnungen dargestellt und werden nachstehend erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 ein schematisches Beispiel für einen zur Herstellung konturierter Gelege geeigneten Legungsablauf;
  • 2 ein weiteres schematisches Beispiel für einen zur Herstellung konturierter Gelege geeigneten Legungsablauf;
  • 3 ein weiteres schematisches Beispiel für einen erfindungsgemäßen Legungsablauf;
  • 4 eine schematische Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Legesystem;
  • 5 bis 7 Modifikationsvarianten des erfindungsgemäßen Legungsablaufes;
  • 8 eine schematische Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung mit verschiebebeweglichen Auslegern und einer fest installierten Wirkstelle;
  • 9 eine perspektivische Ansicht mit einem vergrößerten Detail der Transportvorrichtung von 8;
  • 10 eine schematische Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung mit verschiebebeweglichen Auslegern und seitlich verschiebebeweglichen, versetzt hintereinander angeordneten Verbindungsstationen;
  • 11 eine schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung mit abgepassten Auslegern, die zu einer fest installierten Wirkstelle geführt werden;
  • 12 eine schematische Perspektivansicht der Transportvorrichtung von 11;
  • 13 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Transportvorrichtung mit abgepassten Auslegern, die in Transportrichtung zu seitlich verschiebebeweglichen, versetzt hintereinander angeordneten Verbindungsstationen geführt werden;
  • 14 eine schematische Perspektivansicht der Transportvorrichtung von 13;
  • 15 eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung gemäß der Erfindung mit Fixierelementen, die auf linearen Bahnen durch eine Wirkstelle geführt werden;
  • 16 eine schematische Perspektivansicht eines Ausschnittes der Transportvorrichtung von 15;
  • 17 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Transportvorrichtung mit Fixierelementen, die auf senkrecht zu der Transportrichtung angeordneten linearen Bahnen durch die Wirkstelle geführt werden;
  • 18 eine perspektivische Ansicht der Transportvorrichtung und der Verbindungsstation von 8;
  • 19 eine schematische Ansicht eines Transportsystems mit zwei Transportvorrichtungen und einer Verfestigung durch zwei hintereinander angeordnete Verbindungsstationen; und
  • 20 eine schematische Perspektivansicht der Transportvorrichtungen und Verbindungsstationen von 19.
  • 1 zeigt ein schematisches Beispiel für einen zur Herstellung konturierter Gelege geeigneten Legungsablauf an einer Nähwirkmaschine 1.
  • Gemäß 1a klemmen ein Fadeneintragselement 30 und ein Fadeneintragselement 30' beide einen Faden oder ein Fadenband 36. Der Abstand zwischen den Fadeneintragselementen 30 und 30' entspricht der Länge des einzutragenden Fadens bzw. Fadenbandes 36. Eine nahe dem fadeneintragsseitigen Fadeneintragselement 30 angeordnete Fadenschneideinrichtung 32 ist geöffnet. In einer Ebene unter der Fadeneintragsbahn 31 sind Fixierelemente 7, 7' angeordnet. Wie durch die Pfeile A, A' in 1a angedeutet, werden die Fadeneintragselemente 30, 30' eigenständig oder durch eine Absenkbewegung einer Führungsschiene, auf welcher die Fadeneintragselemente 30, 30' gelagert sind und die in 1a nicht dargestellt ist, in Richtung der Fixierelemente 7, 7' bewegt.
  • Wie in 1b dargestellt, wird daraufhin der Faden bzw. das Fadenband 36, abgestimmt auf die Transportgeschwindigkeit der Fixierelemente 7, 7', in den Fixierelementen 7, 7' positioniert und fixiert.
  • Wie in 1c zu sehen, wird der Faden bzw. das Fadenband 36 durch Schließen der Fadenschneideinrichtung 32 auf Länge abgepasst, so dass zwischen einem Rand des Fadeneintragselementes 30 und der Schnittebene ein Fadenbart 35 verbleibt.
  • Entsprechend 1d werden, nachdem das Fadeneintragselement 30' geöffnet wurde, die Fadeneintragselemente 30, 30' und die Fadenschneideinrichtung 32 nach oben, wie durch die Pfeile B, B' angedeutet, in Richtung der Fadeneintragsbahn 31 bewegt.
  • Wie in 1e gezeigt, wird die Fadenschneideinrichtung 32 geöffnet. Spätestens dann, wenn die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' ihre obere Position erreicht haben, beginnen sie, wie durch die Pfeile C, C' angedeutet, sich aufeinander zu zu bewegen.
  • Wie aus 1f hervorgeht, werden die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' so abgebremst, dass sie etwa über der Gelegemitte zum Stehen kommen. Der Fadenbart 35 kann dann von dem Fadeneintragselement 30' geklemmt werden.
  • Gemäß 1g werden nach dem Schließen des Fadeneintragselementes 30' die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' um einen bestimmten Betrag voneinander weg bewegt, so dass sich eine gewünschte Fadenspannung einstellt.
  • Wie in 1h gezeigt, wird die Bewegung der Fadeneintragselemente 30, 30' wieder so abgebremst, dass der Abstand der Länge des benötigten Fadens bzw. Fadenbandes 36 entspricht und die Fadeneintragselemente 30, 30' an der richtigen Position versetzt zu den jeweiligen Fixierelementen 7, 7' zum Stehen kommen. Das Fadeneintragselement 30 wird geschlossen. Bei dem erneuten Festlegen der jeweiligen Positionen der Fadeneintragselemente 30, 30' können diese in Anpassung an die Positionierung der Fixierelemente 7, 7' angeordnet werden. Die Position der Fixierelemente 7, 7' ist dabei an die Kontur einer herzustellenden Ware angepasst.
  • Die in 1i dargestellte Anordnung entspricht etwa wieder der Ausgangsposition von 1a. Eine weitere Form eines zur Herstellung konturierter Gelege geeigneten Legungsablaufs ist in 2 dargestellt.
  • Wie in 2a gezeigt, sind zwei Fadeneintragselemente 30, 30' vorgesehen, die auf einer nicht gezeigten Führungsbahn angebracht und so positioniert sind, dass sie einen Faden oder ein Fadenband 36 in gewünschter Länge klemmen. In der Ausgangsstellung ist zudem ein seitlich zuführbares Fadenschneidelement 32 zwischen dem Fadeneintragselement 30 und dem fadeneintragsseitigen Fixierelement 7 positioniert.
  • Wie in 2b gezeigt, werden sowohl die Fadeneintragselemente 30, 30' als auch die Fadenschneideinrichtung 32 mittels einer Absenkvorrichtung 33, die in 2 nicht gezeigt ist, gemeinsam abgesenkt. Damit kann der Faden bzw. die Fadenschar 36 an einer gewünschten Position in die Fixierelemente 7, 7' eingetragen und fixiert werden.
  • Wie in 2c zu sehen, wird durch das Schließen des Fadenschneidelementes 32 der Faden bzw. das Fadenband 36 auf Länge abgepasst.
  • Wie in 2d gezeigt, werden im Anschluss daran die Fadeneintragselemente 30, 30' und das Fadenscheidelement 32, wie durch die Pfeile B, B', B'' angedeutet, wieder in die Ausgangslage in Höhe der Fadeneintragsbahn 31 angehoben. Das Fadenschneidelement 32 und das Fadeneintragselement 30' werden geöffnet. Das Fadeneintragselement 30bleibt geschlossen und klemmt so den Faden bzw. das Fadenband 36 mit dem Übernahmefadenbart 35.
  • Das auf einer separaten Führungsbahn gelagerte Fadenschneidelement 32 wird durch eine Stellbewegung entgegen der Transportvorrichtung 6 des Fadengeleges 3 aus dem Fadenbandeintragsbereich 31 entfernt.
  • Wie in 2e zu sehen, wird das Fadeneintragselement 30 in Richtung der Gelegemitte bewegt, wobei es den Faden bzw. das Fadenband 36 mitnimmt. Das Fadeneintragselement 30' bewegt sich dabei geöffnet von der anderen Seite her ebenfalls in Richtung Gelegemitte.
  • Wie in 2f dargestellt, werden beide Fadeneintragselemente 30, 30' bei ihrer Bewegung in Richtung der Gelegemitte abgestoppt, so dass der Fadenbart 35 von dem Fadeneintragselement 30 an das Fadeneintragselement 30' übergeben werden kann. Dabei bewegt sich das Fadenschneidelement 32, das in 2f nicht dargestellt ist, auf seiner Schiene an den nächsten Ort des Zuschnittes.
  • Gemäß 2g wird das Fadeneintragselement 30' geschlossen und übernimmt dabei den Fadenbart 35. Das Fadeneintragselement 30 öffnet sich.
  • Dann werden, wie aus 2h hervorgeht, die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' wieder beschleunigt, wodurch sie sich voneinander weg bewegen. Das Fadenschneidelement 32 bleibt am neuen Zuschnittort stehen.
  • Daraufhin wird das Fadeneintragselement 30 langsam wieder geschlossen. Die Fadeneintragselemente 30, 30' werden an der vorgesehenen Position gestoppt. Das Fadeneintragselement 30' wird dann geschlossen. Beide Fadeneintragselemente 30, 30' befinden sich daraufhin wieder in der in 2a dargestellten Ausgangsstellung. Nach der seitlichen Zuschneidbewegung des Fadenschneidelementes 32 beginnt ein neuer Eintragszyklus.
  • Bei jedem neuen Eintragszyklus können die Fadeneintragselemente 30, 30', das Fadenschneidelement 32 als auch die Fixierelemente 7, 7' in Positionen geführt werden, die der Kontur 8 einer Warenbahn angepasst sind.
  • 3 zeigt schematisch ein weiteres Beispiel eines erfindungsgemäßen Legungsablaufs an einer Nähwirkmaschine 1.
  • Wie in 3a gezeigt, umfasst der erfindungsgemäße Legungsablauf an einer Legevorrichtung 2 mit einer zentralen Fadeneintragsbahn 31, beidseitig einer Fadeneintragsbahn 31 vorgesehene Fadeneintragselemente 30, 30' und in Fadeneintragsrichtung F vor dem fadeneintragsseitigen Eintragselement 30 angeordnete Klemm- und Schneidelemente 34, 32, die in der dargestellten Ausführungsform miteinander gekoppelt sind. Das Klemmelement oder Fadenführungselement 34 und das Fadenschneidelement 32 können auch als separate Vorrichtungen ausgebildet sein.
  • In einer Ebene unterhalb der Fadeneintragsebene 31 sind beidseitig Fixierelemente 7, 7' vorgesehen. Die Fadeneintragselemente 30, 30' können entlang nicht dargestellter Führungsschienen bewegt werden, die miteinander verbunden sind und zusammen normal zu der Gelegeebene bewegt werden können. Zum Ausgleich der Fadenspannung kann die gesamte Legevorrichtung 2 in und entgegen der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 transportiert werden.
  • Wie in 3a gezeigt, haben ein erstes und ein zweites Fadeneintragselement 30, 30' einen Faden oder eine Fadenschar 36 geklemmt und sind in Fixierposition zu den Fixierelementen ausgerichtet. Klemm- und Schneidelement 34, 32 sind geöffnet.
  • Wie in 3b zu sehen, werden Klemm- und Schneidelement 34, 32 geschlossen. Die Fadenlänge wird durch Zerschneiden des Fadens bzw. der Fadenschar 36 durch die Fadenschneideinrichtung 32 abgepasst.
  • Im Anschluss daran werden, wie in 3c gezeigt, die Fadeneintragselemente 30, 30' durch eine Abwärtsbewegung ihrer, hier nicht dargestellten, Führungsbahnen mittels einer, ebenfalls nicht dargestellten, Absenkvorrichtung 33 in Richtung der Fixierelemente 7, 7', die durch die Pfeile A, A' angedeutet ist, nach unten bewegt. Dann wird der abgeschnittene Faden bzw. die Fadenschar 36 beidseitig in die Fixierelemente 7, 7' eingebracht und fixiert. Die gesamte Legevorrichtung 2 wird dabei in der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 mitbewegt, so dass die gewünschte Fadenspannung aufgebaut und aufrechterhalten werden kann.
  • Entsprechend 3d werden nach der Fixierung die Fadeneintragselemente 30, 30' wieder geöffnet und ihre Führungsbahnen in ihre Ausgangsposition auf Höhe der Fadeneintragsbahn 31 angehoben. Die gesamte Legevorrichtung 2 wird ebenfalls wieder in die Ausgangsposition bewegt. Des weiteren bewegen sich die Fadeneintragselemente 30, 30' in Richtung von Klemm- und Schneidelement 34, 32.
  • Das erste Fadeneintragselement 30 wird in Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 aus dem Fadeneintragsbereich 31 herausbewegt. Das zweite Fadeneintragselement 30' wird entgegen der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 aus der Fadeneintragsbahn herausbewegt.
  • Wie in 1 gezeigt, tritt das Fadeneintragselement 30 daraufhin wieder zwischen dem Klemmelement 34 der Fadenschneideinrichtung 32 in den Fadeneintragsbereich 31 ein. Dabei wird das erste Fadeneintragselement 30 zu einem Fadenbart 35 eines nächsten Fadens bzw. einer nächsten Fadenschar 36 bewegt, um diesen bzw. diese zu klemmen.
  • Im Anschluss daran werden, wie in 3f zu sehen, Klemm- und Schneidelement 34, 32 geöffnet, woraufhin das erste Fadeneintragselement 30 den geklemmten Faden bzw. die geklemmte Fadenschar 36 zu dem gegenüberliegenden Fixierelement 7' bewegt. Die Klemm- und Schneideinrichtung 34, 32 bewegt sich an einen neuen Zuschnittort.
  • Gemäß 3g tritt danach das zweite Fadeneintragselement 30' in Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 in den Fadeneintragsbereich 31 ein.
  • Dann werden, wie in 3h gezeigt, das erste und das zweite Fadeneintragselement 30, 30', die Fadenschneideinrichtung 32 und das Klemmelement 34 geschlossen, so dass der Faden bzw. die Fadenschar 36 auf Länge abgepasst werden kann.
  • Der in 3h dargestellte Schritt des erfindungsgemäßen Legungsablaufes entspricht dann etwa dem in 3b dargestellten Schritt, in welchem die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' auf ihren Führungsbahnen in Richtung der Fixierelemente 7, 7' mittels einer nicht dargestellten Absenkvorrichtung 33 nach unten bewegt werden. Jedoch sind in 3h im Vergleich zu 3b die Positionen der beiden Fadeneintragselemente 30, 30' getauscht.
  • Ein vollständiger Legungsablauf, nach welchem die Fadeneintragselemente 30, 30' wieder ihre ursprünglichen Positionen einnehmen, entspricht damit zwei Legezyklen von Fäden bzw. Fadenscharen 36.
  • In 4 ist die Legevorrichtung 2, deren Funktionsweise detailliert in 3 beschrieben ist, schematisch in der Draufsicht dargestellt.
  • Die Legevorrichtung 2 weist drei parallel zueinander verlaufende Führungsbahnen 37, 38, 39 auf. Auf der mittleren Führungsbahn 38 sind das Klemmelement 34 und die Fadenschneideinrichtung 32 hin- und herverschiebebeweglich in Fadeneintragsrichtung 31 angeordnet.
  • Das in 4 rechts dargestellte Fadeneintragselement 30 ist sowohl auf der parallel zu der Fadeneintragsrichtung 31 verlaufenden Führungsbahn 39 als auch auf der der Fadeneintragsbahn 31 entsprechenden Führungsbahn 38 in und entgegen der Fadeneintragsrichtung 31 verschiebebeweglich. Dabei kann das Fadeneintragselement 30 in und entgegengesetzt der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 von der Führungsbahn 38 zu der Führungsbahn 39 als auch von der Führungsbahn 39 zu der Führungsbahn 38 bewegt werden.
  • Auf ähnliche Weise ist das zweite Fadeneintragselement 30' sowohl auf einer parallel zu der Führungsbahn 38 verlaufenden Führungsbahn 37 als auch auf der der Fadeneintragsbahn 31 entsprechenden Führungsbahn 38 hin- und herbeweglich. Zudem kann das zweite Fadeneintragselement 30' in und entgegen der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 entweder in die Fadeneintragsbahn 31 hinein oder aus dieser auf die Führungsbahn 37 herausbewegt werden.
  • Auf diese Weise können die Fadeneintragselemente 30, 30' etwa eine Schleifenbahn vollführen, wobei jeweils eines der Fadeneintragselemente 30, 30' für den Fadeneintrag verwendet werden kann, während sich das jeweils andere Fadeneintragselement 30, 30' wieder in eine Ausgangsposition zurückbewegen kann. Diese Form des Legungsablaufs führt nicht nur zu einer hohen Effizienz der Legevorrichtung 2 sondern ermöglicht auch eine freie Verschiebebeweglichkeit des Klemmelementes 34 und der Fadenschneideinrichtung 32, die somit frei wählbar an eine Kontur 8 einer Warenbahn angepasst werden können.
  • Das in den 3 und 4 dargestellte Lösungsprinzip mit positionswechselnden Fadeneintragselementen 30, 30' kann modifiziert werden. Die Modifikation kann beispielsweise bei der Positionierung der Fadenschneideinrichtung 32, also dem Ort des Zuschnittes, vorgenommen werden. Bei der in 3 dargestellten Erfindungsvariante erfolgt der Zuschnitt mit Hilfe des Klemm- und Schneidelementes 34, 32 am Ort der Fixierung. Die 5 bis 7 zeigen verschiedene Modifikationsvarianten der erfindungsgemäßen Lösung.
  • 5 zeigt einen Legungsablauf, bei welchem im Gegensatz zu dem Legungsablauf von 3 das Klemmelement 34 und das Schneidelement 32 zusätzlich als ein Eintragselement fungiert.
  • Wie in 5a gezeigt, sind in dieser Ausführungsform das Klemmelement 34 und die Fadenschneideinrichtung 32 separat voneinander ausgebildete Vorrichtungen. Ein Fadeneintragselement 30' hält den Faden bzw. die Fadenschar 36 geklemmt auf der Seite des nichtfadeneintragsseitigen Fixierelementes 7'.
  • Wie in 5b gezeigt, tritt in Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 ein weiteres Fadeneintragselement 30 in die Fadeneintragsbahn 31 nach vorn von der Seite her ein. Daraufhin befindet sich das eingetretene Fadeneintragselement 30 zwischen der Klemmeinrichtung 34 und der Fadenschneideinrichtung 32.
  • Wie in 5c zu sehen, klemmt das Fadeneintragselement 30 den Faden bzw. die Fadenschar 36 zwischen dem geschlossenen Klemmelement 34 und der geschlossenen Fadenschneideinrichtung 32. Das Fadeneintragselement 30' tritt aus der Fadeneintragsbahn 31 nach hinten heraus. Mittels der geschlossenen Fadenschneideinrichtung 32 wird die Fadenlänge abgepasst.
  • Wie in 5d gezeigt, öffnet sich daraufhin die Fadenschneideinrichtung 32.
  • Gemäß 5e öffnet sich auch das Klemmelement 34.
  • Entsprechend 5f wird daraufhin der geklemmte Faden 36 in Richtung des nichtfadeneintragsseitigen Fixierelementes 7' aus dem Fadeneintragsbereich 40 herausbewegt.
  • Wie aus 5g hervorgeht, wird nach Erreichen der erneuten Fixierposition durch das Fadeneintragselement 30 der Faden bzw. die Fadenschar 36 im Fadeneintragsbereich 40 durch das Klemmelement 34 geklemmt, das somit als „drittes” Fadenelement fungiert.
  • 6 zeigt eine weitere Modifikation des erfindungsgemäßen Legungsablaufes, bei welchem Schneideinrichtungen 32, 32' an beiden Fadeneintragselementen 30, 30' angebracht sind. Der Fadenbandzuschnitt erfolgt ebenfalls am Ort der Fixierung. Die Fadeneintragselemente 30, 30' sind auf zwei extra Führungsschienen gelagert, die in 6 nicht gezeigt sind, die seitlich neben der Fadeneintragsbahn 31 positioniert sind.
  • Durch eine seitliche Zustellbewegung können die Fadeneintragselemente 30, 30' in den Fadeneintragsbereich eingreifen. An den beiden Fadeneintragselementen 30, 30' sind Schneideinrichtungen 32, 32' impliziert. Für eine bessere Fadenführung ist eine verschiebebewegliche Führungseinheit 41 im Fadeneintragsbereich 4 vorgesehen. Die Führungseinheit 41 wird auf einer eigenen Bahn zwischen denen der Fadeneintragselemente 30, 30' geleitet.
  • Wie in 6a dargestellt, sind die Fadeneintragselemente 30, 30' in der Ausgangsstellung beide geschlossen, wodurch sie den Faden bzw. die Fadenschar 36 geklemmt halten. Die Fadeneintragselemente 30, 30' sind so positioniert, dass sie den Faden bzw. das Fadenband 36 definiert in die Fixierelemente 7, 7', welche in dem Transportsystem 4 kontinuierlich zu der Verfestigungsstelle 5 bewegt werden, einlegen können. Dazu werden die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' in Richtung der Pfeile A, A' abgesenkt.
  • Gemäß 6b wird der Faden bzw. das Fadenband 36 in die Fixierelemente 7, 7' eingelegt und fixiert, wobei sich die Schneideinrichtung 32, die an dem Fadeneintragselement 30 vorgesehen ist, schließt.
  • Wie in 6c zu sehen, wird der Faden bzw. das Fadenband 36 durch die Schneideinrichtung 32 von dem Fadeneintragselement 30 auf Länge abgepasst. Das Fadeneintragselement 30' wird geöffnet. Beide Fadeneintragselemente 30, 30' werden, wie durch die Pfeile B, B' angedeutet, auf ihr Ausgangsniveau in Höhe der Fadeneintragsbahn 31 angehoben. Dabei wird das Fadeneintragselement 30' aus dem Fadeneintragsbereich in Richtung entgegengesetzt zu der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 zurückgezogen.
  • Wie in 6d gezeigt, hat das Fadeneintragselement 30 den Faden bzw. das Fadenband 36 geklemmt. Bei Erreichen des Ausgangshöhenniveaus bewegt es sich in Richtung des nichtfadeneintragsseitigen Gelegerandes. Das Fadeneintragselement 30' wird währenddessen in Richtung des fadeneintragsseitigen Gelegerandes bewegt (nicht dargestellt). Die Position der Führungseinheit 40 ist den Positionen der übrigen Elemente angepasst.
  • Wie in 6e zu sehen, greift bei Erreichen der erneuten Fixierposition das Fadeneintragselement 30' wieder in Transportrichtung des Fadengeleges 3 in den Fadeneintragsbereich 4 ein. Es schließt sich anschließend langsam.
  • Wie aus 6f hervorgeht, wird das Fadeneintragselement 30' wieder geschlossen, wenn das Fadeneintragselement 30 an seiner neuen Fixierposition gestoppt wurde. Damit ist die in 6a dargestellte Ausgangsposition im Wesentlichen wieder erreicht. Lediglich die mit den jeweiligen Schneideinrichtungen verbundenen Fadeneintragselemente 30, 30' sind hinsichtlich ihrer Positionen vertauscht. Es beginnt ein neuer Eintragszyklus, in dem das Fadeneintragselement 30' nun an der Fadeneintragsseite 4 fungiert und das Fadeneintragselement 30 am nichteintragsseitigen Fixierrand. Im nächsten Eintragszyklus wird das Fadeneintragselement 30 jedoch nicht wie zuvor das Fadeneintragselement 30' nach hinten, sondern nach vorn aus dem Fadeneintragsbereich 4 entfernt.
  • Gemäß dem in 7 dargestellten erfindungsgemäßen Legungsablauf erfolgt der Fadenbandzuschnitt positionsfest am Rand der Transportvorrichtung 4. Die Fadeneintragselemente 30, 30' sind auf separaten Führungsbahnen seitlich des Fadeneintragsbereiches 40 geführt. Das Klemmelement 34 und das Schneidelement 32 sind ortsfest am Rand der Transportvorrichtung 4 angebracht.
  • In der in 7a dargestellten Ausgangsstellung sind das Schneidelement 32 und das Fadeneintragselement 30 geöffnet, das Fadeneintragselement 30' ist geschlossen und hat den Faden bzw. das Fadenband 36 geklemmt. Das Fadeneintragselement 30' ist so weit von der Schneideinrichtung 32 entfernt positioniert, dass zwischen seitlich zugeführtem Fadeneintragselement 30 und Fadeneintragselement 30' die benötigte Fadenbandlänge verfügbar ist.
  • Entsprechend 7b wird das Fadeneintragselement 30 geschlossen. Das Fadenband wird durch ein Schließen des Schneidelementes 32 auf Länge abgepasst. Die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' werden gemeinsam zu dem Ort der Fixierung oberhalb der Fixierelemente 7, 7' bewegt.
  • Wie in 7c dargestellt, werden am Ort der Fixierung die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' gestoppt. Das Fadenband oder der Faden 36 werden gestrafft. Dabei werden die Fadeneintragselemente 30, 30' in Richtung der Fixierelemente 7, 7' abgesenkt.
  • Wie in 7d gezeigt, wird der Faden bzw. das Fadenband 36 in die Fixierelemente 7, 7' eingebracht und fixiert.
  • Wie in 7e zu sehen, werden im Anschluss daran die beiden Fadeneintragselemente 30, 30' geöffnet und der Faden bzw. das Fadenband 36 damit losgelassen.
  • Wie aus 7e hervorgeht, werden die auf Extraschienen je auf einer Seite der Fadeneintragsbahn 31 angebrachten Fadeneintragselemente, sobald sie geöffnet sind, sowohl in das ursprüngliche Höhenniveau zurückgehoben als auch in Richtung von Klemm- und Schneidelement 34, 32 bewegt. Das zweite Fadeneintragselement 30' wird zudem in Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 aus dem Fadeneintragsbereich entfernt.
  • Entsprechend 7f wird die Schneideinrichtung 32 am Rand so weit geöffnet, dass das Fadeneintragselement 30 den Fadenbart 35 zwischen dem Klemmelement 34 und dem Schneidelement 32 streifen kann. Das Klemmelement 34 bleibt währenddessen geschlossen.
  • Wie aus 7g hervorgeht, tritt das Fadeneintragselement 30 zwischen die Schneideinrichtung 32, um den Fadenbart 35 des nächstfolgenden Fadens bzw. der nächstfolgenden Fadenschar 36 zu klemmen.
  • Gemäß 7h klemmt das Fadeneintragselement 30 den Faden bzw. das Fadenband 36. Das Klemmelement 34 wird geöffnet. Das Fadeneintragselement 30 bewegt sich in Richtung des nichteintragsseitigen Gelegerandes 27, wobei es das Fadenband bzw. den Faden 36 mit sich zieht.
  • Daraufhin tritt gemäß 7i zwischen der Schneideinrichtung 32 und dem Fadeneintragselement 30, kurz hinter der Schneideinrichtung 32, das Fadeneintragselement 30' wieder in den Fadeneintragsbereich 40 ein. Das Fadeneintragselement 30 wird auf der anderen Gelegeseite so gestoppt, dass die benötigte Fadenlänge abgezogen wird. Dabei schließt sich die Klemmeinrichtung 34 langsam. Sie ist geschlossen, wenn die nötige Fadenlänge abgezogen worden ist.
  • Damit ist in 7i die Ausgangsstellung, die in 7a dargestellt ist, wieder erreicht, wobei die Positionen der Fadeneintragselemente 30, 30' in den Figuren getauscht sind. Ein neuer Eintragszyklus kann beginnen.
  • 8 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 mit verschiebebeweglichen Auslegern 10, wobei eine fest installierte Verbindungsstation bzw. Wirkstelle 5 vorgesehen ist. Die Transportvorrichtung 4 ist so gestaltet, dass Fixierelemente 7, 7', in denen die Fäden 36 der einzelnen Fadenlagen als Einzelfäden bzw. Fadenscharen durch einen gesteuerten Legeprozess fixiert werden, so angeordnet werden können, dass damit eine beliebige Warenkontur 8 abgebildet werden kann. Die unterschiedlich oder gleich orientierten Einzelfäden oder Fadenscharen der einzelnen Fadenlagen werden nacheinander in die Fixierelemente 7, 7' eingearbeitet. Somit entsteht ein Fadengelege 3, das an der Verbindungsstation 5 verfestigt wird.
  • Die Fixierelemente 7, 7' können beliebig ausgestaltet sein. Die Fixierung und damit die feste Positionierung der Fäden 36 auf den Fixierelementen 7, 7' kann durch Kraftschluss, Formschluss oder Stoffschluss erfolgen.
  • Mit Hilfe der Transportvorrichtung 4 werden die einzelnen Fixierelemente 7, 7' der Verbindungsstation 5 kontinuierlich zugeführt, wobei die Relativgeschwindigkeit der Transportvorrichtung 4 an die Geschwindigkeit des Maschenbildungsprozesses angepasst ist.
  • In der in 8 dargestellten Anordnung werden mit der Transportvorrichtung 4 beidseitig der Verbindungsstation 5 Transportelemente 9 auf linearen Bahnen kontinuierlich, senkrecht zur Ausrichtung von Arbeitselementen 12 der Verbindungsstation 5, geführt. Die Transportelemente 9 können mit einer Kette verbunden sein, durch ein weiteres Transportsystem am Rand geführt werden oder durch einen Schubverband miteinander verbunden sein.
  • Wie in 8 gezeigt, sind an den Transportelementen 9 Ausleger 10 verschiebebeweglich befestigt, an deren, der Gelegemitte zugewandten Enden 11 die Fixierelemente 7, 7' angebracht sind. Durch einen Verstellmechanismus können die Ausleger 10 so auf den Transportelementen 9 verschoben werden, dass durch die Fixierelemente 7, 7' die herzustellende Kontur 8 abgebildet wird. Die Verstellung erfolgt, bevor das Fadenmaterial 36 zur Bildung der einzelnen Gelegelagen mit Hilfe der über der Transportvorrichtung 4 angebrachten Legevorrichtung eingetragen und fixiert wird. Die durch die einzelnen, hintereinander angeordneten Legevorrichtungen 2 eingebrachten Fadenscharen 36 können senkrecht oder in einem spitzen Winkel zu der Bewegungsrichtung 6 der Transportelemente 9 in den Fixierelementen 7, 7' eingearbeitet werden.
  • 9 zeigt eine schematische Querschnittsansicht der in 8 dargestellten Transportvorrichtung 4 mit verschiebbaren Auslegern 10, wobei auf der rechten Seite von 9 ein Ausschnitt der Transportvorrichtung 4 vergrößert dargestellt ist. Wie in der vergrößerten Ansicht von 9 zu sehen ist, liegen die Ausleger 10 jeweils verschiebebeweglich auf den Transportelementen 9 auf, die in Transportrahmen 91 gehalten werden. Die nicht vergrößerte Darstellung in 9 zeigt, wie die Fixierelemente 7, 7' auf beiden Seiten der Transportvorrichtung 4 hier beispielsweise eine wellige Kontur 8 einer Warenbahn definieren.
  • 10 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 einer Nähwirkmaschine 1 mit verschiebebeweglichen Auslegern 10 und seitlich verschiebebeweglichen, versetzt aneinander angeordneten Verbindungsstationen 5, 5', 5''.
  • Die in 10 dargestellte Erfindungsvariante nutzt die bereits im Zusammenhang mit den 8 und 9 beschriebenen verschiebebeweglichen Ausleger 10, die entlang linearer Bahnen durch Transportelemente 9 geführt werden. Anstelle der Ausführungsform von 8 weist die Ausführungsform von 10 drei seitlich verschiebebewegliche, versetzt hintereinander angeordnete Verbindungsstationen 5, 5', 5'' auf. Die Verbindungsstationen 5, 5', 5'' können aus Transportrichtung 6 gesehen auch nebeneinander, quer zu der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 verschiebebeweglich angeordnet werden. Sie können zudem auch als Vorverfestigungseinheiten zur Vorverfestigung des Gelegerandes 27 ausgestaltet sein. Wird eine oder werden mehrere der in 10 dargestellten Verbindungsstationen 5, 5', 5'' als Vorverfestigungseinheiten eingesetzt, können sie auch mit einer in 8 dargestellten Verbindungsstation 5 kombiniert werden.
  • Durch die Verschiebebeweglichkeit der Verbindungsstationen 5, 5', 5'' kann die Arbeitsbreite 26 der Gesamtheit der Verbindungsstationen 5, 5', 5'' vorteilhaft der jeweiligen Warenbreite angepasst werden. Es ist zudem möglich, jeweils nur Teilbereiche der Ware an jeweils einer Verbindungsstation 5, 5' oder 5'' zu verfestigen, während der jeweils verbleibende Bereich des Fadengeleges vorteilhaft der nächsten oder übernächsten Verbindungsstation zugeführt werden kann, um eine endgültige Verfestigung des Fadengeleges 3 zu realisieren.
  • 11 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 mit Transportelementen 9, auf denen abgepasste Ausleger 10 vorgesehen sind, die zu einer fest installierten Verbindungsstation bzw. Wirkstelle 5 geführt werden. Im Unterschied zu den in den 3 und 4 beschriebenen Transportvorrichtungen sind die Transportelemente 9 der Transportvorrichtung von 11 fest mit den Auslegern 10 verbunden. Die Ausleger 10 haben dabei unterschiedliche Längen. Um die gewünschte Kontur abzubilden, werden die Transportelemente 9 mit den Auslegern 10 verschiedener Länge so nacheinander in die Transportbahn 13 eingebracht, dass durch die Fixierelemente 7, 7' an dem der Gelegemitte zugewandten Ende 11 der Ausläufer 10 die gewünschte Kontur 8 der Ware abgebildet wird.
  • 12 zeigt einen Ausschnitt der Transportvorrichtung 4 von 11 mit festen Auslegern 10 in einer perspektivischen Ansicht.
  • 13 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 mit Transportelementen 9, die wie die in 11 dargestellte Ausführungsform der Erfindung abgepasste Ausleger 10 aufweist. Die Ausführungsform von 13 weist weiterhin drei seitlich verschiebebewegliche, versetzt hintereinander angeordnete Verbindungsstationen 5, 5', 5'' auf, zu welchen die Transportelemente 9 mit den abgepassten Auslegern 10 in Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 geführt werden.
  • Auf ähnliche Weise wie in der in 10 dargestellten Ausführungsform kann mit den verschiebebeweglichen Verbindungsstationen 5, 5', 5'' der Ausführungsform von 13 eine gute Anpassung der Gesamtarbeitsbreite der Verbindungsstationen 5, 5, 5'' an die Warenbreite realisiert werden. Beispielsweise können zwei der in 13 nacheinander dargestellten Verbindungsstationen auch nebeneinander, zur Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 verschiebebeweglich angeordnet werden. Ebenso wie in der Ausführungsform von 10 können die Verbindungsstationen 5, 5', 5'' auch als Vorverfestigungseinheiten zur Vorverfestigung des Gelegerandes oder zur partiellen Vorverfestigung des Geleges dienen. Die Verbindungsstationen 5, 5', 5'' von 13 können auch mit einer weiteren Verbindungsstation 5 kombiniert werden, die sich über die gesamte Arbeitsbreite 26 der Nähwirkmaschine 1 erstreckt.
  • Die in der Ausführungsform von 13 dargestellte Anordnung der Fixierelemente 7, 7' gibt die Kontur 8 einer Warenbahn wieder, wobei die jeweils seitlichen Bahnenden 27 durch die Position der jeweiligen Fixierelemente 7, 7' definiert sind. Die Ausleger 10 sind vorteilhafterweise auswechselbar an den Transportelementen 9 angeordnet, so dass sie jeder neuen Warenkontur 8 beliebig anpassbar sind.
  • Durch die verschiedenen verschiebebeweglichen Verbindungsstationen 5, 5', 5'' kann die Gesamtarbeitsbreite 26 der Verbindungsstationen jeweils in Anpassung an die die Warenkontur 8 abbildenden Fixierelementpositionen angepasst werden. Durch das erfindungsgemäße Zusammenspiel der konturierten Anordnung der Fixierelemente 7, 7' und der verschiebebeweglichen Anordbarkeit der Verbindungsstationen 5, 5', 5'' lassen sich mit der erfindungsgemäßen Nähwirkmaschine 1 vielfältige Warenkonturen 8 auf einfache Weise herstellen, wobei kein zusätzlicher Konfektionierungsschritt zur Warenkonturierung notwendig ist. Dies gilt ebenso für die anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 14 zeigt die Transportvorrichtung 4 von 13, die feste Ausleger 10 und mehrere verschiebbare Verfestigungsstellen bzw. Verbindungsstationen 5, 5' und 5'' aufweist.
  • 15 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 einer Nähwirkmaschine 1 mit Fixierelementen 7, 7', die auf senkrecht zu der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 angeordneten linearen Bahnen bzw. Führungsschienen 19 durch eine Verbindungsstation bzw. Wirkstelle 5 geführt werden.
  • Wie in 15 gezeigt, weist die Transportvorrichtung 4 dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform eine Vielzahl von Führungsschienen 19 auf, die parallel zueinander ausgerichtet sind und senkrecht zu der Ausrichtung der Arbeitselemente 12 der Verbindungsstation 5 verlaufen. Die Führungsschienen 19 reichen bis in einen Bereich hinter der Verbindungsstation 5 hindurch. In den Bahnen der Führungsschienen 19 werden Fixierelemente 7, 7' in Reihen 15 begrenzter Länge linear geführt. Die Länge der Reihen 15 entspricht dabei einem ganzzahligen Vielfachen der Breite einer Fadenschar 36 und ist innerhalb des Systems konstant.
  • Anstelle der Fixierelemente 7, 7' können auch Elemente 17 ohne Fixiereinrichtungen auf den Führungsschienen 19 geführt werden. Die Führungsschienen 19 werden mit den verschiedenen Elementen 7, 7' oder 17 so mit Hilfe einer Bestückungseinrichtung 18 die in 7 nicht gezeigt ist, versehen, dass durch den gesteuerten Wechsel von Elementen 7, 7' oder 17 mit oder ohne Fixiereinrichtung die herzustellende Warenkontur 8 auf den verschiedenen Bahnen der Führungsschienen 19 abgebildet wird.
  • 16 zeigt im Detail eine Transportvorrichtung 4 gemäß 15 mit parallelen Führungsschienen 19.
  • 17 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Transportvorrichtung 4 einer Nähwirkmaschine 1 mit Fixierelementen 7, 7', die auf senkrecht zu der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 angeordneten linearen Bahnen durch eine Verbindungsstation bzw. Wirkstelle 5 geführt werden.
  • Die in 17 dargestellte Transportvorrichtung 4 weist im Wesentlichen eine Vielzahl von parallel zu den Arbeitselementen 12 der Verbindungsstation 5 und senkrecht zu der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 angeordnete Führungsbahnen 25 auf. Auf den Führungsbahnen 25 sind die Fixierelemente 7, 7' in Richtung der Pfeile D verschiebebeweglich angeordnet. Die Führungsbahnen 25 werden an ihren Enden in Transporteinheiten 20 geführt, die die Führungsbahnen 25 kontinuierlich zu der Verbindungsstation 5 bewegen.
  • Die Fixierelemente 7, 7' werden vor dem Eintritt in die Ablageebene so auf den Führungsbahnen 25 positioniert, dass sich in der Ablageebene die Kontur 8 der Warenbahn durch die Fixierelemente 7, 7' abbildet, in die die Fadenscharen 36 eingelegt werden können.
  • Zusätzlich weist die in 17 dargestellte Ausführungsform der Erfindung Transportbänder 21 geringer Breite in bestimmtem Abstand parallel zueinander auf. Die Transportbänder 21 sind in der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 beweglich. Die Transportbänder 21 sind vorzugsweise Nadeldrähte, die auf ihrer Oberseite 22 etwa nadelförmig ausgebildet sind. Die Transportbänder 21 werden mit den auf ihnen befindlichen Fixierelementen 7, 7' mittels Transporteinheiten 20 bis in einen Bereich 14 hinter der Nähwirkstelle 5 hindurchgeführt.
  • 17 zeigt lediglich eine eine Seite einer Warenkontur 8 abbildende Seite der Transportvorrichtung 4, wobei die andere Seite der Transportvorrichtung 4 auf ähnliche Weise ausgebildet ist.
  • Ebenso wie in der in 15 dargestellten Ausführungsform sind die Fixierelemente 7, 7' der Ausführungsform von 17 vorzugsweise in Reihen 15 angeordnet, die mit Hilfe einer Bestückungseinrichtung 18 auf die Führungsbahnen 25 aufgebracht werden können und die in Richtung der Verschiebungsbahnen 25 hin- und herbeweglich verschoben werden können. Die Reihen 15 von Fixierelementen 7, 7' in der in 15 oder in 17dargestellten Ausführungsform der Erfindung können auch einander überlappen. Hiermit wird sichergestellt, dass es zu keinen Lücken oder Leerstellen während der Fadenlegung kommt.
  • 18 zeigt eine schematische, perspektivische Ansicht der Transportvorrichtung 4 und der Verbindungsstation 5 von 18.
  • 19 zeigt eine schematische Ansicht eines Transportsystems einer Nähwirkmaschine 1 mit zwei Transportvorrichtungen 4, 4' und einer Verfestigung durch zwei hintereinander angeordnete Verbindungsstationen 5, 5'.
  • Die in 19 dargestellten Verbindungsstationen 5, 5' weisen Arbeitselemente 12 auf, deren Anordnung partiell, vorzugsweise regelmäßig unterbrochen ist. In den Freiräumen bzw. Unterbrechungen 29 zwischen den Arbeitselementen 12 können linienförmig angeordnete oder linienförmig ausgestaltete Gelegeführungselemente 28, 28' zur Führung des Fadengeleges 3 durch die Verbindungsstationen 5, 5' hindurchgeführt werden.
  • In der dargestellten Ausführungsform werden Fadengelege 3 mittels Transportvorrichtungen gemäß der oben beschriebenen Ausführungsformen durch eine erste, in 10 links dargestellte Verbindungsstation 5 geführt und dort partiell vorverfestigt. Hinter der ersten Verbindungsstation 5 wird das partiell vorverfestigte Fadengelege 3 von einer ersten Transportvorrichtung 4 an eine zweite Transportvorrichtung 4' übergeben. Die zweite Transportvorrichtung 4' weist ebenfalls linienförmig angeordnete Gelegeführungselemente 28' auf, die entlang der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 ausgerichtet sind. Die Gelegeführungselemente 28 der ersten Transportvorrichtung 4 sind versetzt zu den Gelegeführungselementen 28' der zweiten Transportvorrichtung 4' angeordnet.
  • Das partiell in der Verbindungsstation 5 vorverfestigte Fadengelege 3 wird an den bereits verfestigten Bereichen durch die zweite Verbindungsstation 5', die in 12 rechts dargestellt ist, geführt. Die zweite Verbindungsstation 5' weist wie die erste Verbindungsstation 5 Freiräume bzw. Unterbrechungen 29 zwischen ihren Arbeitselementen 12 auf, wobei die Unterbrechungen 29 der zweiten Verbindungsstation 5' versetzt zu den Unterbrechungen 29 der ersten Verbindungsstation 5 angeordnet sind.
  • 20 zeigt schematisch eine Perspektivansicht eines Transportsystems mit zwei Transportvorrichtungen 4 und 4' und zwei Verbindungsstationen 5 und 5', wobei die Übergabe des Fadengeleges an eine Übergabeeinrichtung 42 an der zweiten Verbindungsstation 5' erfolgt.
  • Neben den oben beschriebenen Transportvorrichtungen kann auch eine Transportvorrichtung 4 verwendet werden, die zwei flexible Fixierbänder 23 (nicht gezeigt) aufweist. In die flexiblen Bänder 23 werden die Fäden oder Fadenscharen 36 der einzelnen Fadenlagen positioniert. Die flexiblen Bänder 23 werden durch Fixierbandführungselemente 24 (nicht gezeigt) in die Form der abzubildenden Kontur gebracht. Diese Fixierbandführungselemente 24 sind auf Schienen 25 (nicht gezeigt) angebracht und werden fortwährend beim Durchlauf der flexiblen Bänder 23 senkrecht zu der Transportrichtung 6 des Fadengeleges 3 bewegt, so dass die auf das Fadengelege 3 zu übertragende Kontur 8 abgebildet wird.

Claims (12)

  1. Nähwirkmaschine (1) mit einer Legevorrichtung (2) für ein Erzeugen eines Fadengeleges (3), einer Transportvorrichtung (4) zum Transportieren des Fadengeleges (3), und zwei oder mehreren Verbindungsstationen (5, 5') zum Verfestigen des Fadengeleges (3), wobei die Verbindungsstationen (5, 5') in Transportrichtung (6) des Fadengeleges (3) hintereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Verbindungsstationen (5, 5') senkrecht zu der Transportrichtung (6) des Fadengeleges (3) verschiebbar ist.
  2. Nähwirkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Verbindungsstation (5, 5') als Vorverfestigungseinheit zur Vorverfestigung eines Gelegerandes (27) des Fadengeleges (3) ausgebildet ist.
  3. Nähwirkmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Arbeitsbreite (26) der Verbindungsstationen (5, 5') variierbar ist.
  4. Nähwirkmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstationen (5, 5') im Abstand voneinander angeordnete Arbeitselemente (12) aufweisen.
  5. Nähwirkmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Freiräumen (29) zwischen den Arbeitselementen (12) Gelegeführungselemente (28, 28') zur Führung des Fadengeleges (3) durch die Verbindungsstationen (5, 5') hindurchgeführt sind.
  6. Nähwirkmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei in Transportrichtung (6) des Fadengeleges (3) hintereinander angeordnete Transportvorrichtungen (4, 4') vorgesehen sind, welche in der Transportrichtung (6) des Fadengeleges (3) angeordnete Gelegeführungselemente (28, 28') aufweisen, wobei die Gelegeführungselemente (28) einer ersten Transportvorrichtung (4) versetzt zu den Gelegeführungselementen (28') einer zweiten Transportvorrichtung (4') angeordnet sind, und das Fadengelege (3) von der ersten Transportvorrichtung (4) an die zweite Transportvorrichtung (4') übergebbar ist.
  7. Nähwirkmaschine mit einer Legevorrichtung (2) für ein Erzeugen eines Fadengeleges (3), einer Transportvorrichtung (4) zum Transportieren des Fadengeleges (3), und zwei oder mehreren Verbindungsstationen (5, 5') zum Verfestigen des Fadengeleges (3), wobei die Verbindungsstationen (5, 5') in Transportrichtung (6) des Fadengeleges (3) hintereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine in Transportrichtung (6) des Fadengeleges (3) vom angeordnete Verbindungsstation (5) im Abstand zueinander angeordnete Arbeitselemente (12) aufweist.
  8. Nähwirkmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in Freiräumen (29) zwischen den Arbeitselementen (12) Gelegeführungselemente (28, 28') zur Führung des Fadengeleges (3) durch die Verbindungsstationen (5, 5') hindurchgeführt sind.
  9. Nähwirkmaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei in Transportrichtung (6) des Fadengeleges (3) hintereinander angeordnete Transportvorrichtungen (4, 4') vorgesehen sind, welche in der Transportrichtung (6) des Fadengeleges (3) angeordnete Gelegeführungselemente (28, 28') aufweisen, wobei die Gelegeführungselemente (28) einer ersten Transportvorrichtung (4) versetzt zu den Gelegeführungselementen (28') einer zweiten Transportvorrichtung (4') angeordnet sind, und das Fadengelege (3) von der ersten Transportvorrichtung (4) an die zweite Transportvorrichtung (4') übergebbar ist.
  10. Nähwirkmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Arbeitsbreite (26) der Verbindungsstationen (5, 5') variierbar ist.
  11. Nähwirkmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Verbindungsstationen (5, 5') senkrecht zu der Transportrichtung (6) des Fadengeleges (3) verschiebbar ist.
  12. Nähwirkmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Verbindungsstationen (5, 5') als Vorverfestigungseinheit zur Vorverfestigung eines Gelegerandes (27) des Fadengeleges (3) ausgebildet ist.
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