DE102004047313B3 - Halbleiteranordnung mit einem Tunnelkontakt und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
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Abstract
Bei einer Halbleiteranordnung aus Siliciumcarbid oder dergleichen mit einem Wafer als Substrat ist ein hochleitfähiger Tunnelkontakt vorhanden. Dazu wird ein n-Substrat verwendet, wobei eine Umkehrung der Dotierung beim weiteren epitaktischen Wachstum erfolgt. Bei der Herstellung einer solchen Anordnung durch epitaktische Beschichtung eines n-dotierten Wafers als Substrat mit einem p-dotierten Halbleitermaterial (p-Epitaxie) wird zur Herstellung des Tunnelkontaktes vor der p-Epitaxie eine n-Implantation in den Wafer vorgenommen. Es können so insbesondere IGBT-artige Bauelemente hergestellt werden.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Halbleiteranordnung aus Siliciumcarbid oder ähnlichem Material mit großem Bandabstand, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Daneben bezieht sich die Erfindung auch auf ein zugehöriges Verfahren zur Herstellung einer derartigen Halbleiteranordnung, insbesondere zur Verwendung als spezifische Schaltelemente.
- Halbleiteranordnungen bestehen üblicherweise aus einem Wafer als Substrat und darauf befindlichen halbleitenden Schichten vorgegebener Dotierung. Durch geeigneten Aufbau und mit zugehörigen Elektroden kann aus der Anordnung ein Halbleiterschaltelement gebildet werden.
- Für eine Reihe von insbesondere bipolaren Schaltern, die auf dem Halbleitermaterial Siliciumcarbid (SiC) aufbauen, benötigt man eine p-leitende Rückseite des SiC-Materials. Da p-leitende Substrate (Wafer) – bedingt durch die Kristallzuchttechnik – eine schlechte spezifische Leitfähigkeit in der Größenordnung von einigen Ωcm haben, sind solche p-Wafer zum Aufbau eines Schaltelementes nicht verwendbar.
- Bekanntermaßen kann zwar der reale Widerstand des Substrates durch Dünnen des p-Wafers proportional mit der Dicke verringert werden. Ein Einsatz derartiger Substrate in der Leistungselektronik wird allerdings durch die Defektdichte der p-Wafer, die deutlich über der von derzeit verfügbaren n-leitenden Substraten liegt, verhindert. Dies gilt bei der vorhandenen Defektdichte der p-Wafer wegen der dadurch bedingten statischen Verluste aus technischen, sowie wegen der geringen Ausbeute auch aus wirtschaftlichen Gründen.
- Letzteres Problem könnte nur durch einen Qualitätssprung in der Entwicklung zukünftiger p-Substrate gelöst werden. Aller dings sprechen sowohl Entwicklungsprobleme wie auch geschätzter Marktbedarf gegen einen raschen Fortschritt aufgrund einer derartigen Entwicklung. Im Übrigen werden bei Anwendungen solcher Substrate zusätzlich meist hohe Ströme mit entsprechend großen Chipflächen gefordert.
- Aus der WO 2004/075253 A2, der
EP 0 864 180 B1 und der US 2003/0151042 A1 sind Halbleiteranordnungen mit Tunnelkontakten bekannt. Dabei beziehen sich allerdings die Halbleiteranordnungen auf solche Anordnungen, die andere Materialien als Siliciumcarbid als Basis haben. Die Veröffentlichung „Applied Physics Letters", ISSN 0003-6951 (1993), Vol. 62, No. 20, Seiten 2510 bis 2512 beinhaltet speziell Anordnungen mit Galliumarsenid und/oder Indium-Galliumarsenid als Halbleitermaterialien. - Daneben zeigt die
US 5 338 944 A dagegen im Zusammenhang mit Siliciumcarbid die zuständigen Mittel, um einen Tunnelkontakt zu realisieren, welche einen so genannten entarteten (degenerated) Halbleiterübergang realisieren. - Weiterhin beinhaltet die
DE 199 54 343 A1 ine Anordnung mit einem durch Zweifachepitaxie hergestellten Tunnelkontakt. Im Wesentlichen gleiches gilt für dieUS 3 254 278 . Schließlich zeigt die Veröffentlichung „IEEE Transactions on Electron Devices", ISSN 0018/9383 (1999), Vol. 46, No. 3, Seiten 542 bis 545 einen Siliciumcarbid-MOSFET. - Ausgehend von vorstehend abgehandeltem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine alternative Realisierung von Halbleiteranordnungen für obigen Zweck anzugeben.
- Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Halbleiteranordnung ist Gegenstand des Patentanspruches 9. Weiterbildungen der Anordnung und des zugehörigen Herstellungsverfahrens, insbesondere zur Ausbildung von Schaltelementen, sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Mit der Erfindung wird eine alternative Möglichkeit für Halbleiteranordnungen, insbesondere zwecks Einsatz als bipolare Schalter, unter Verwendung von n-Wafern als Ausgangssubstrat angegeben. Dabei werden auf dem SiC-Halbleitermaterial Tunnelkontakte realisiert. Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Tunnelkontaktes für Bauelemente hat dies jedoch keine Umkehrung der Dotierungen und damit auch keine Umkehrung der gewohnten Spannungen zur Folge.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung in Verbindung mit den Patentansprüchen.
- Es zeigen
-
1a bzw.1b zwei Alternativen für die Implantation von entweder Al-Ionen oder N-/Al-Ionen in ein Substrat, -
2 eine graphische Darstellung der Dotierungskonzentration in Abhängigkeit von der Dicke und -
3 das Zelldesign eines IGBT-artigen Halbleiterbauelementes und -
4 das Design nach3 mit einem strukturierten p-Emitter. - Es soll eine Halbleiteranordnung auf der Basis von Siliciumcarbid (SiC) mit wenigstens einem Tunnelkontakt versehen werden. Dabei bedient man sich der Technologie der Ionenimplantation, was zunächst anhand der
1a ,1b und2 beschrieben wird. Anschließend wird anhand3 und4 deren Anwendung bei einem mit entsprechenden Elektroden versehendem SiC-Schichtaufbau verdeutlicht, womit ein IGBT-artiges Bauelement realisiert ist. - In
1 ist ein n-Substrat 1 mit einer Deckschicht2 dargestellt. Gemäß1a erfolgt eine flache Implantation von Al-Ionen3 mit einer Energie von 25 kV und sehr hohen Dosen (> 1013/cm2). Neben Al-Ionen kommen ggf. Bor(B)-Ionen für eine Implantation in Frage. - In einer Alternative gemäß
1b erfolgt zunächst eine flache Implantation von 25 kV N-Ionen mit sehr hohen Dosen (> 1013/cm2)4 in das Substrat1 , so dass sich eine Deckschicht2' bildet. Anschließend erfolgt entsprechend1a die Implantation von 25 kV Al-Ionen3 mit sehr hohen Dosen (> 1013/cm2). - Statt der N-Ionen im ersten Teilschritt kommen ggf. auch Phosphor(P)-Ionen zur Implantation in Frage, wobei im zweiten Teilschritt entsprechend obigen Ausführungen gearbeitet wird. In beiden Fällen lässt sich somit ein SiC-Tunnelkontakt auf dem n-Wafer realisieren mit nahezu abruptem, symmetrischem pn-Übergang, dessen Verhalten anhand von
2 erläutert wird. - In
2 ist in einer graphischen Darstellung mit einem Graphen21 auf der Abszisse des Koordinatensystems die Dicke in μm bzw. nm und auf der Ordinate die Dotierungskonzentration in cm–3 angegeben. Es wird eine Implantation von Al-Ionen in eine 50 nm dicke, epitaktisch aufgewachsene Schicht2 auf einem n-Substrat 1 untersucht:
Beim angegebenen Beispiel hat das n-Substrat eine Dotierungskonzentration von etwa 5·e18cm–3, die p-Epi-50 nm-Schicht eine Dotierungskonzentration von etwa 3·e16cm–3 und die Al 25 kV-Ionenimplantation eine Dosis von 5·e14cm–2. - In
2 zeigt der Graph21 zunächst eine Erhöhung der Dotierungskonzentration im Bereich von < 0,05 μm, d.h, im Bereich kleiner als 50 nm. Zunächst steigt die Zustandsdichte an. Bei 25 nm liegt in etwa ein Maximum mit 3·e19cm–3 vor und fällt dann wieder ab. Bei etwa 50 nm bricht die Kurve21 auf der Oberfläche des epitaktisch aufgewachsenen Substrates scharf ein und steigt anschließend in einem Bereich von < 10 nm Breite wieder bis zur Gleichgewichtskonzentration von Aluminium an. Die extrapolierte, gestrichelte Linie22 gibt dabei den Verlauf der Al 25 kV Implantation wieder. - Durch den scharfen Übergang der Zustandsdichte gemäß
2 , wird ein Tunnelkontakt realisiert, in dem die Ladungsträger quantenmechanisch tunneln können. Diese Funktion ist für den Aufbau eines bipolaren Schaltelementes auf Siliziumkarbid(SiC)-N+ Substraten für die Ausformung eines rückseitigen p+-Emitters wesentlich. - In
3 ist ein IGBT als Halbleiterschaltelement dargestellt, das aus einem Wafer mit darauf befindlichen halbleitenden Schichten besteht: Im Einzelnen kennzeichnet30 ein n+-Substrat, auf dessen Unterseite sich ein ohmscher Kontakt31 befindet, der beim IGBT den „Drain-Kontakt" realisiert. Auf dem n+-Substrat 30 befindet sich einerseits ein Tunnel kontakt50 und weiterhin halbleitende Schichten32 bis40 , welche nachfolgend beschrieben werden. - Die Schicht
32 stellt einen p+-Emitter dar, der nach obigem Verfahren hergestellt ist. Auf der p+-Schicht32 befindet sich eine epitaktisch hergestellten-leitende Schicht33 . Damit ist ein rückseitiger p-Emitter realisiert, der die Grundlage für ein bipolares Bauelement darstellt. - Im aktiven Gebiet des Bauelementes ist im Zentrum eine p+-Kontaktschicht
34 vorhanden, die beiderseits durch einen p-Bereich35 (sog. P-Wanne o. engl. „well") abgeschirmt sind. Über dem Bereich35 befindet sich eine n+-Quelle36 und jeweils seitlich ein p-Kanal37 . Darüber ist eine „Gate-Oxid"-Schicht38 angeordnet, welche wiederum durch eine „Poly-Si-Gate"-Schicht39 abgedeckt ist. - aber dieser gestuften Anordnung ist eine Isolationsschicht
40 aufgebracht und abgestuft zum Zentrum eine Kontaktschicht41 , welche den „Source-Kontakt" des IGBTs darstellt. - Wesentlich ist, dass auf dem Wafer durch die spezifische Herstellungsweise ein schmales Tunnelgebiet
50 zwischen n+-Substrat30 und p+-Emitter32 gebildet ist. Damit ist die Funktion der p-leitenden Rückseite auf dem Halbleitermaterial Siliciumcarbid erfüllt. - In
4 ist ein zu3 entsprechender Aufbau eines IGBT-artigen Bauelementes dargestellt. Dabei ist der p+-Emitter32 aus3 strukturiert, so dass sich einzelne Bereiche42 ,42' ... ergeben. Es lassen sich somit so genannte „Anodenshorts" realisieren, welche im Ergebnis Kurzschlüsse bestimmter Stärke – definiert durch die räumliche Aufteilung – darstellen. - Durch die Epitaxie der Epi-Schichten
32 und33 und eine Ätzung vor dem epitaktischen n-Wachstum ergibt sich ein struk turierter p+-Emitter mit Bereichen42' ,42'' , so dass verteilte Kurzschlüsse auftreten können. Solche Kurzschlüsse („Anodenshorts") werden beispielsweise durch Ätzung der epitaktischen Waferschicht hergestellt. - Bei den in den
3 und4 angegebenen Beispielen können also vorteilhafterweise in guter Qualität zur Verfügung stehende n-Wafer verwendet werden. Damit wird die Tatsache berücksichtigt, dass die an sich benötigten p-Wafer hinreichender Qualität in der Praxis nicht zur Verfügung stehen. - Letzteres Problem wird bei obigen Beispielen durch die Herstellung eines ohm'schen Kontaktes
31 auf der Unterseite des n++-Substrates30 und der auf der Oberseite liegenden, z.B. 50 nm dicken p-epi-Schicht32 gelöst, die vor dem epitaktischen Wachstum durch eine flache Al-Implantation an der Grenzfläche zum n-Wafer hoch dotiert wurde. Dadurch wird ein abrupter beidseitig hoch dotierter pn-Übergang ausgebildet, der so beschaffen ist, dass es besonders in SiC auf Grund des großen Bandabstandes zu einem sog. „Band-to-Band"- und/oder „Trap-assisted"-Tunneln der Ladungsträger mit einer vernachlässigbaren Diffusionsspannung kommt. - Durch Einführung einer ebenfalls flachen n-Implantation mit maximaler Dosis in den n-Wafer 30 vor der p-Epitaxie kann die Bandverbiegung entsprechend den Dotiergradienten weiter vergrößert werden. Die bei der Implantation eingebrachte hohe Defektdichte verbessert durch sog. „Trap-assisted Tunneling" die Kontaktleitfähigkeit weiter mittels einer drastischen Erhöhung der Rekombinationsgeschwindigkeit von Elektronen und Löchern. Dabei wird Vorteilhafterweise ausgenutzt, dass in Siliciumcarbid (SiC) abrupte pn-Obergänge derart innerhalb eines Bereiches von 5 bis 20 nm möglich sind, da praktisch keine Diffusion während der nachfolgenden Prozessschritte erfolgt. Ein üblicher Ausheilschritt aktiviert elektrisch die implantierten Dotierstoffe im Kristallgitter, möglichst mit differenzierter Wirkung auf die Defekt-Niveaus.
- Mit dem beschriebenen Verfahren ist es also möglich, auf einem n++-Substrat einen p-Emitter zu erzeugen. Damit können z.B. mit bekannten Prozessen, insbesondere durch Verwendung einer dicken n-Epi-Schicht mit hoher Trägerlebensdauer, verbesserte bipolare und hochsperrende Schalter mit der gewohnten Polarität aufgebaut werden. Die Verwendung des technisch i. Allg. mangelhaften SiC-p-Substrates wird dabei umgangen.
- Vorteilhafterweise ist es entsprechend
4 möglich, im Hinblick auf die gewünschten Emittereigenschaften den p+-Emitter entsprechend z.B. mit Anoden-Kurzschlüssen zu strukturieren. Damit werden Nachteile beseitigt, die bei epitaktischen Bauelementen durch den vom Wafer gebildeten rückseitigen ganzflächigen, homogenen Emitter nicht umgangen werden können.
Claims (18)
- Halbleiteranordnung aus Siliciumcarbid oder ähnlichem Material mit hohem Bandabstand, mit einem n-Wafer (
30 ) als Substrat, darauf befindlichen halbleitenden Schichten (31 bis40 ) vorgegebener Dotierung, mit Kathode und Anode als erste und zweite Elektroden und wenigstens einem Tunnelkontakt (50 ) auf dem Substrat (30 ), dadurch gekennzeichnet, dass auf dem n-Wafer (30 ) eine epitaktisch aufgewachsene p-Schicht (32 ,42 ) vorhanden ist, welche mit dem n-Wafer (30 ) einen Tunnelkontakt (50 ) ausbildet. - Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein rückseitiger p-Emitter (
32 ) gebildet ist. - Halbleiteranordnung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat ein n-Wafer (
30 ) ist, wobei in den halbleitenden Schichten (32 bis40 ), verglichen mit dem standardmäßigen Aufbau, eine Umkehrung der Dotierung erfolgt. - Halbleiteranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode als erste Elektrode auf dem n-Wafer (
30 ) ein ohmscher Kontakt (31 ) ist. - Halbleiteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein beidseitig hochdotierter pn-Übergang (
30 ,32 ,33 ) gebildet ist, welcher den Tunnelkontakt (50 ) ausbildet. - Halbleiteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass weitere epitaktisch aufgewachsene p-Schichten vorhanden sind, die der Bildung eines Schaltelementes dienen.
- Halbleiteranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement ein IGBT ist.
- Halbleiteranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der IGBT einen „Source"-Kontakt (
41 ) und einen „Drain"-Kontakt (31 ) hat. - Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung aus Siliciumcarbid oder ähnlichem Material mit hohem Bandabstand, mit einem n-Wafer (
30 ) als Substrat, darauf befindlichen halbleitenden Schichten (31 bis40 ) vorgegebener Dotierung, mit Kathode und Anode als erste und zweite Elektroden und wenigstens einem Tunnelkontakt (50 ) auf dem Substrat (30 ), dadurch gekennzeichnet, dass – eine epitaktische Beschichtung eines n-dotierten Wafers als Substrat mit einem p-dotierten Halbleitermaterial (p-Epitaxie) erfolgt, und – dabei zur Herstellung des Tunnelkontaktes vor der p-Epitaxie eine n-Implantation in den Wafer vorgenommen wird. - Herstellungsverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein hochleitendes n-Substrat verwendet wird, auf dem eine p-dotierte, dünne Epitaxialschicht aufgebracht wird und dass anschließend eine solche p-Implantation erfolgt, die eine hohe p-Dotierung an der Grenzfläche: Substrat/p-Epitaxie-Schicht bewirkt.
- Herstellungsverfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass für die p-Implantation vorzugsweise Aluminium(Al)-Ionen implantiert werden.
- Herstellungsverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufbringen der p-dotierten, dünnen Epitaxialschicht eine oberflächennahe n-dotierende Implantation erfolgt und dass die Konzentration der n-Dotierung an der Oberfläche des Substrates erhöht wird.
- Herstellungsverfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass für die n-Implantation vorzugsweise Stickstoff(N)-Ionen implantiert werden.
- Herstellungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der rückseitige p-dotierte Bereich strukturiert wird, um Anodenkurzschlüsse zu bilden.
- Herstellungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Halbleiterbauelemente, vorzugsweise IGBT's, erzeugt werden.
- Herstellungsverfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die n-Implantation in den Wafer vor der p-Epitaxie mit maximaler Dosis zwecks Bandverbiegung erfolgt, wobei die Bandverbiegung entsprechend dem Dotiergradienten vergrößert wird.
- Herstellungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass durch die n-Implantation auf dem Wafer ein beidseitig hoher pn-Übergang gebildet wird.
- Herstellungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der p+-Emitter mit Anoden-Kurzschlüssen strukturiert wird.
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