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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Toner für die Entwicklung eines elektrostatischen
Bildes, der beispielsweise für
die Entwicklung eines Latentbildes, das bei Elektrophotographie,
elektrostatischem Aufzeichnungsverfahren, elektrostatischem Druckverfahren
oder dergleichen erzeugt wird, verwendet wird, und ein Verfahren
zu dessen Herstellung.
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Hintergrund
der Erfindung
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Die
japanische Patentveröffentlichung
Nr. JP-A-2001-222138 offenbart einen Toner für Elektrophotographie, der
ein Harzbindemittel, das einen kristallinen Polyester enthält, und
ein Wachs mit einem um 10 °C oder
mehr niedrigeren Schmelzpunkt als der Erweichungspunkt des kristallinen
Polyesters enthält,
wodurch sich Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur, Abfärbewiderstand,
Haftungsbeständigkeit
und Haltbarkeit des Toners verbessern.
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Die
japanische Patentveröffentlichung
Nr. JP-A-2000-131889 offenbart einen pulverisierten Toner, der ein
Gemisch aus einem Styrolharz mit einer Carboxylgruppe als funktioneller
Gruppe, einem Paraffinwachs mit einem Schmelzpunkt von 75 °C und einem
Fischer-Tropsch-Wachs
mit einem Schmelzpunkt von 105 °C
enthält,
wodurch sich gleichzeitig die Weichmacherwirkung und Trennwirkung
verbessern.
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Die
japanische Patentveröffentlichung
Nr. JP-A-Hei 1-161259 offenbart einen Toner für die Entwicklung eines elektrostatischen
Bildes, der ein Harz für
einen Toner, das eine spezifizierte Bindungssubstanz eines kristallinen
Polyesters und ein spezifiziertes amorphes Vinylpolymer enthält, und
ein Paraffinwachs enthält,
wodurch sich Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur, Heißabfärbewiderstand,
Kaltabfärbewiderstand,
Tonerlagerungseigenschaften und Tonerfließvermögen bei einem zweikomponentigen
Entwicklungsverfahren verbessern.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft:
- (1) einen Toner
für die
Entwicklung eines elektrostatischen Bildes, umfassend:
ein
Harzbindemittel, umfassend einen kristallinen Polyester;
ein
Trennmittel, umfassend ein Wachs mit einem Schmelzpunkt von 60 bis
85 °C und
einer Penetration bei 25 °C
von 4 bis 10; und
ein Färbemittel;
und
- (2) ein Verfahren zur Herstellung eines Toners für die Entwicklung
eines elektrostatischen Bildes, umfassend den Schritt des Schmelzknetens
der Ausgangsmaterialien für
den vorstehenden Toner, wobei der Schmelzknetschritt mit einer Offenwalzenknetmaschine
durchgeführt
wird.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Toner für die Entwicklung eines elektrostatischen
Bildes, der sowohl hinsichtlich Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur
als auch hinsichtlich Haltbarkeit ausgezeichnet ist, selbst wenn
er beispielsweise in einer Vorrichtung zur Erzeugung fixierter Bilder
vom ölfreien
Verschmelzungstyp verwendet wird, und ein Verfahren zu dessen Herstellung.
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Der
erfindungsgemäße Toner
für die
Entwicklung eines elektrostatischen Bildes zeigt eine ausgezeichnete
Wirkung dahin gehend, dass sowohl Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur
als auch Haltbarkeit des Toners zufrieden gestellt werden, selbst
wenn er beispielsweise in einer Vorrichtung zur Erzeugung fixierter
Bilder vom ölfreien
Verschmelzungstyp verwendet wird.
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Diese
und weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden
Beschreibung offensichtlich.
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Um
Kostenreduktion und Miniaturisierung der neuesten Vorrichtung zur
Erzeugung fixierter Bilder, wie Kopierer und Drucker, zu erzielen,
sind die Vorrichtungen vom ölfreien
Verschmelzungstyp bemerkenswert weit verbreitet und die Nachfrage
nach höheren
Geschwindigkeiten nimmt zu. Um die Miniaturisierung und Geschwindigkeitssteigerung
der Vorrichtung vom ölfreien
Verschmelzungstyp zufrieden zu stellen, ist eine der wichtigen Funktionen,
die ein Toner für
die Entwicklung eines elektrostatischen Bildes erfüllen muss,
die Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur.
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Die
hier genannten Erfinder haben versucht, die Fixierbarkeit bei niedriger
Temperatur eines Toners für
die Entwicklung eines elektrostatischen Bildes (der nachstehend
auch einfach als „Toner" bezeichnet werden
kann) unter dem Gesichtspunkt zu verbessern, dass wirksam ein Wachs
mit einem niedrigen Schmelzpunkt, genauer gesagt ein Wachs mit niedrigem
Schmelzpunkt mit einem Schmelzpunkt von 85 °C oder weniger, verwendet wird,
das konventionell noch nicht ausreichend untersucht worden ist.
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Als
Folge gibt es ein ernstes Problem, das ein Rückschlag bei der Verwendung
eines Wachses mit niedrigem Schmelzpunkt ist. Bei der Herstellung
eines Toners, insbesondere wenn ein Toner durch einen Schritt des
Schmelzknetens von Ausgangsmaterialien, wie ein Harzbindemittel,
ein Färbemittel
und ein Trennmittel, hergestellt wird, wird das Wachs mit niedrigem
Schmelzpunkt nicht ausreichend in herkömmlicherweise weit verbreitet
verwendeten amorphen Harzen dispergiert.
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Der
Grund dafür
ist, dass der Erweichungspunkt des amorphen Harzes hoch ist und
die Viskosität während des
Schmelzknetens hoch ist, so dass das Dispergieren eines Wachses
mit niedrigem Schmelzpunkt, das eine niedrige Viskosität aufweist,
gehindert wird.
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Hier
wird, wenn der Erweichungspunkt des amorphen Harzes abgesenkt wird,
die Glasübergangstemperatur
des amorphen Harzes auch abgesenkt, selbst wenn die Dispergierbarkeit
des Wachses mit niedrigem Schmelzpunkt während des Schmelzknetens verbessert
wird. Deshalb ist der hergestellte Toner ein ernstes Problem für praktische
Zwecke dahin gehend, dass der Toner eine geringere Haltbarkeit hat,
wenn er in einer Vorrichtung zur Erzeugung fixierter Bilder verwendet
wird.
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Um
andererseits den Nachteil im amorphen Harz zu verbessern, wurde
eine Technik untersucht, bei der kristallines Harz zu guter Verwendung
gebracht wird und zusammen mit einem Wachs verwendet wird (japanische
Patentveröffentlichungen
Nrn. JP-A-2001-222138, JP-A-2000-131889 und JP-A-Hei 1-161259).
Jedoch offenbaren diese Veröffentlichungen
nicht spezifisch eine gemeinsame Verwendung mit einem Wachs mit niedrigem
Schmelzpunkt, das einen Schmelzpunkt von 85 °C oder weniger aufweist.
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Deshalb
haben die hier genannten Erfinder das Harzbindemittel und das Wachs
unter dem Gesichtspunkt der Dispergierbarkeit des Wachses mit niedrigem
Schmelzpunkt während
des Schmelzknetens und der Haltbarkeit bei der Verwendung eines
Toners untersucht. Als Ergebnis haben sie gefunden, dass die Kombination
aus dem kristallinen Polyester und dem Wachs mit niedrigem Schmelzpunkt,
das die angegebenen Eigenschaften aufweist, ein ausgezeichnetes
Mittel zur Lösung
der vorstehend erwähnten
Probleme ist.
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Das
Harzbindemittel in der vorliegenden Erfindung enthält einen
kristallinen Polyester. Hier in der vorliegenden Erfindung bedeutet
der Begriff „kristallin", dass ein Verhältnis des
Erweichungspunkts zur maximalen Temperaturspitze der Schmelzwärme (Erweichungspunkt/Temperaturspitze)
von 0,6 bis 1,3, vorzugsweise 0,9 bis 1,2, stärker bevorzugt 0,95 bis 1,1
beträgt.
Ebenso bedeutet der Begriff „amorph", dass ein Verhältnis des
Erweichungspunkts zur maximalen Temperaturspitze der Schmelzwärme (Erweichungspunkt/Temperaturspitze)
1,3 übersteigt
und 4 oder weniger beträgt,
vorzugsweise 1,5 bis 3. Hier bezieht sich die maximale Spitze auf
eine Spitze, deren Höhe
maximal wird.
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In
der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt, dass der kristalline
Polyester ein Harz ist, das durch Polykondensieren einer Alkoholkomponente,
die 80 Mol% oder mehr aliphatisches Diol mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
vorzugsweise 4 bis 6 Kohlenstoffatomen enthält, und einer Carbonsäurekomponente,
die 80 Mol% oder mehr aliphatische Dicarboxylverbindung mit 2 bis
8 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 4 bis 6 Kohlenstoffatomen, stärker bevorzugt
4 Kohlenstoffatomen enthält,
hergestellt wird.
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Das
aliphatische Diol mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen schließt Ethylenglykol,
1,2-Propylenglykol, 1,3-Propylenglykol,
1,4-Butandiol, 1,5-Pentandiol, 1,6-Hexandiol, Neopentylglykol, 1,4-Butandiol
und dergleichen ein, noch stärker
bevorzugt ein lineares α,ω-Alkandiol.
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Es
ist erwünscht,
dass das aliphatische Diol mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen in der
Alkoholkomponente in einer Menge von 80 Mol% oder mehr, vorzugsweise
80 bis 100 Mol% und stärker
bevorzugt 90 bis 100 Mol% enthalten ist. Noch stärker bevorzugt ist es erwünscht, dass
ein aliphatisches Diol 70 Mol% oder mehr, vorzugsweise 80 bis 95
Mol% der Alkoholkomponente ausmacht. Vor allem ist es erwünscht, dass
1,4-Butandiol in der Alkoholkomponente in einer Menge von vorzugsweise
60 Mol% oder mehr, stärker
bevorzugt 70 bis 100 Mol%, noch stärker bevorzugt 80 bis 100 Mol%
enthalten ist.
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Die
Alkoholkomponente kann außer
dem aliphatischen Diol mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen eine mehrwertige
Alkoholkomponente enthalten. Die mehrwertige Alkoholkomponente schließt einen
zweiwertigen aromatischen Alkohol, wie ein Alkylen(2 bis 3 Kohlenstoffatome)oxidaddukt
(wobei die zugegebene, mittlere Molzahl 1 bis 10 beträgt) von
Bisphenol A, wie Polyoxypropylen(2.2)-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)propan
und Polyoxyethylen(2.2)-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)propan; einen dreiwertigen
oder höheren,
mehrwertigen Alkohol, wie Glycerin, Pentaerythrit und Trimethylolpropan,
ein.
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Die
aliphatische Dicarbonsäureverbindung
mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen schließt Oxalsäure, Malonsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Citraconsäure, Itaconsäure, Glutaconsäure, Bernsteinsäure, Adipinsäure, Säureanhydride
davon, Alkyl(1 bis 3 Kohlenstoffatome)ester davon und dergleichen
ein, wovon Fumarsäure und
Adipinsäure
bevorzugt werden und Fumarsäure
stärker
bevorzugt wird. Im Übrigen
bezieht sich, wie vorstehend beschrieben, die aliphatische Dicarbonsäureverbindung
auf eine aliphatische Dicarbonsäure,
ein Säureanhydrid
davon und einen Alkyl(1 bis 3 Kohlenstoffatome)ester davon, wovon
die aliphatische Dicarbonsäure
bevorzugt wird.
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Es
ist erwünscht,
dass die aliphatische Dicarbonsäureverbindung
mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen in der Carbonsäurekomponente in einer Menge
von 80 Mol% oder mehr, vorzugsweise 80 bis 100 Mol% und stärker bevorzugt
90 bis 100 Mol% enthalten ist. Noch stärker bevorzugt ist es erwünscht, dass
eine aliphatische Dicarbonsäureverbindung
60 Mol% oder mehr, vorzugsweise 70 Mol% oder mehr, stärker bevorzugt
80 bis 100 Mol% der Carbonsäurekomponente
ausmacht. Vor allem ist es erwünscht,
dass Fumarsäure
in der Carbonsäurekomponente
in einer Menge von vorzugsweise 60 Mol% oder mehr, stärker bevorzugt
60 bis 90 Mol%, noch stärker
bevorzugt 60 bis 80 Mol% enthalten ist.
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Die
Carbonsäurekomponente
kann außer
der aliphatischen Dicarbonsäureverbindung
mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen eine Polycarbonsäurekomponente enthalten. Die
Polycarbonsäurekomponente
schließt
aromatische Dicarbonsäuren,
wie Phthalsäure,
Isophthalsäure
und Terephthalsäure;
aliphatische Dicarbonsäuren,
wie Sebacinsäure,
Azelainsäure,
n-Dodecylbernsteinsäure
und n-Dodecenylbernsteinsäure;
alicyclische Dicarbonsäuren,
wie Cyclohexandicarbonsäuren;
Tricarbon- oder höhere
Polycarbonsäuren,
wie Trimellitsäure
und Pyromellitsäure;
Säureanhydride
davon, Alkyl(1 bis 3 Kohlenstoffatome)ester davon und dergleichen ein.
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Die
Polykondensation der Alkoholkomponente mit der Carbonsäurekomponente
kann beispielsweise durch Reaktion bei einer Temperatur von 120
bis 230 °C
in einer Inertgasatmosphäre
durchgeführt
werden, wobei gegebenenfalls ein Veresterungskatalysator, ein Polymerisationsinhibitor
oder dergleichen verwendet wird. Insbesondere kann, um die Festigkeit
des Harzes zu erhöhen,
ein gesamtes Monomer auf einmal zugegeben werden. In einer anderen
Ausführungsform
können,
um die Komponenten mit niedrigem Molekulargewicht zu vermindern,
zuerst zweiwertige Monomere umgesetzt werden und danach werden dreiwertige
oder höhere
mehrwertige Monomere zugegeben und umgesetzt.
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Außerdem kann
die Reaktion beschleunigt werden, indem der Druck im Reaktionssystem
in der zweiten Hälfte
der Polymerisation verringert wird. In der vorliegenden Erfindung
wird, um den Einfluss der aromatischen Verbindung auf die Eigenschaften
des kristallinen Polyesters zu verringern und erwünschte Wirkungen in
einer kleinen Menge zu erhalten, ein Verfahren bevorzugt, bei dem
die Monomere außer
den zweiwertigen aromatischen Verbindungen bis zu einer Umwandlung
von 50% oder mehr, stärker
bevorzugt 80% oder mehr und noch stärker bevorzugt 90% oder mehr
polykondensiert werden, danach die zweiwertige aromatische Verbindung
zum Reaktionssystem gegeben wird und die Monomere weiter polykondensiert
werden. Hier wird die Umwandlung als Verhältnis (Molverhältnis) einer
Menge Wasser, die aus dem Reaktionssystem abdestilliert wird, zu
einer theoretischen Menge an Dehydrationswasser während der
Polykondensation erhalten.
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Das
Molekulargewicht des kristallinen Polyester ist derart, dass das
Zahlenmittel des Molekulargewichts vom Gesichtspunkt der Lagerungseigenschaften
und Haltbarkeit des Toners vorzugsweise 2.000 oder mehr, stärker bevorzugt
3.000 oder mehr, noch stärker
bevorzugt 4.000 oder mehr beträgt.
Unter Berücksichtigung
der Produktivität
des kristallinen Polyesters beträgt
das Zahlenmittel des Molekulargewichts jedoch vorzugsweise 10.000
oder weniger, stärker
bevorzugt 8.000 oder weniger, noch stärker bevorzugt 6.000 oder weniger.
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Außerdem beträgt unter
demselben Gesichtspunkt wie das Zahlenmittel des Molekulargewichts
das Gewichtsmittel des Molekulargewichts vorzugsweise 9.000 oder
mehr, stärker
bevorzugt 50.000 oder mehr, noch stärker bevorzugt 100.000 oder
mehr, und das Gewichtsmittel des Molekulargewichts beträgt vorzugsweise
1.000.000 oder weniger, stärker
bevorzugt 500.000 oder weniger, noch stärker bevorzugt 300.000 oder weniger.
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Hier
in der vorliegenden Erfindung sind sowohl das Zahlenmittel des Molekulargewichts
als auch das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des kristallinen
Polyesters die Werte, die bei der Bestimmung der Chloroform-löslichen
Komponenten erhalten werden.
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Um
einen hochmolekularen kristallinen Polyester zu erhalten, können Reaktionsbedingungen,
wie Einstellung des Molverhältnisses
der Carbonsäurekomponente
zur Alkoholkomponente, Erhöhung
der Reaktionstemperatur, Zunahme des Menge an Katalysator und lang
andauerndes Durchführen
einer Dehydratationsreaktion unter vermindertem Druck, gewählt werden.
Im Übrigen
kann ein hochmolekularer kristalliner Polyester auch unter Verwendung
eines Motors mit hohem Durchsatz hergestellt werden. Jedoch ist
ein Verfahren zur Umsetzung der Ausgangsmonomere zusammen mit nicht
reaktivem, niederviskosem Harz und einem Lösungsmittel auch ein wirksames
Mittel, wenn der kristalline Polyester hergestellt wird, ohne speziell
eine Herstellungsausrüstung
zu wählen.
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Hier
ist das Molverhältnis
der Carbonsäurekomponente
zur Alkoholkomponente, d. h. Carbonsäurekomponente/Alkoholkomponente,
im kristallinen Polyester derart, dass es unter dem Gesichtspunkt,
einen noch höher
molekularen, kristallinen Polyester zu erhalten umso besser ist,
je größer die
Menge der Alkoholkomponente im Vergleich zu der der Carbonsäurekomponente
ist. Ferner beträgt
das Molverhältnis
vorzugsweise 0,7 bis 1,5, stärker
bevorzugt 0,9 bis 1,1, unter dem Gesichtspunkt, dass das Molekulargewicht
des Polyesters durch Abdestillieren der Alkoholkomponente während der
Reaktion im Vakuum leicht eingestellt werden kann.
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Der
kristalline Polyester hat einen Erweichungspunkt von vorzugsweise
80 bis 150 °C,
stärker
bevorzugt 85 bis 130 °C,
und eine maximale Temperaturspitze der Schmelzwärme von vorzugsweise 75 bis
150 °C, stärker bevorzugt
85 bis 130 °C.
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Der
Gehalt an kristallinem Polyester im Harzbindemittel beträgt unter
dem Gesichtspunkt eines breiteren, fixierbaren Temperaturbereichs
und ausgezeichneten Lagerungseigenschaften, Fixierbarkeit und Produktivität des Toners
vorzugsweise 1 bis 50 Gew.%, stärker
bevorzugt 5 bis 40 Gew.%, noch stärker bevorzugt 10 bis 30 Gew.%.
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Es
wird bevorzugt, dass der erfindungsgemäße Toner unter dem Gesichtspunkt
des Abfärbewiderstands
und Erhaltens der Schmelzviskosität während des Schmelzknetens ferner
ein amorphes Harz als das Harzbindemittel enthält. Das amorphe Harz schließt amorphe
Polyester, amorphe Polyester-Polyamide, amorphe Styrol-Acrylharzeic
und dergleichen ein. Davon werden unter dem Gesichtspunkt der Fixierbarkeit
und Verträglichkeit
mit dem kristallinen Polyester die amorphen Polyester bevorzugt.
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Der
amorphe Polyester kann durch Polykondensieren einer Alkoholkomponente
mit einer Carbonsäurekomponente
in der gleichen Weise wie beim kristallinen Polyester hergestellt
werden. Um einen amorphen Polyester herzustellen, wird hier bevorzugt,
dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
- (1)
wenn Monomere zur Beschleunigung der Kristallisation eines Harzes,
wie ein aliphatisches Diol mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und eine
aliphatische Dicarboxylverbindung mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen,
verwendet werden, wird die Kristallisation durch Verwendung von
zwei oder mehr dieser Monomere in Kombination sowohl in jeweils
der Alkoholkomponente als auch in der Carbonsäurekomponente unterdrückt, wobei
eines dieser Monomere in einer Menge von 10 bis 70 Mol%, vorzugsweise
20 bis 60 Mol% jeder Komponente verwendet wird und diese Monomere
in zwei oder mehr Arten, vorzugsweise zwei bis vier Arten verwendet
werden; oder
- (2) ein Harz, erhalten aus Monomeren zur Beschleunigung der
Amorphheit eines Harzes, vorzugsweise werden ein Alkylenoxidaddukt
von Bisphenol A als Alkoholkomponente oder eine aromatische Carbonsäure oder
eine substituierte Bernsteinsäure,
deren Substituent ein Alkylrest oder Alkenylrest ist, als Carbonsäurekomponente
werden in einer Menge von 30 bis 100 Mol%, vorzugsweise 50 bis 100
Mol% der Alkoholkomponente oder der Carbonsäurekomponente, vorzugsweise
jeweils der Alkoholkomponente bzw. der Carbonsäurekomponente verwendet.
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Das
amorphe Harz hat einen Erweichungspunkt von vorzugsweise 70 bis
180 °C,
stärker
bevorzugt 100 bis 160 °C,
und eine Glasübergangstemperatur
von vorzugsweise 45 bis 80 °C,
stärker
bevorzugt 55 bis 75 °C.
Im Übrigen
ist die Glasübergangstemperatur
eine Eigenschaft, die einem amorphen Harz eigen ist, und unterscheidet
sich von der maximalen Temperaturspitze der Schmelzwärme.
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Der
amorphe Polyester hat ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von
vorzugsweise 1.000 bis 6.000, stärker
bevorzugt 2.000 bis 5.000, und ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts
von vorzugsweise 10.000 oder mehr, stärker bevorzugt 30.000 oder
mehr und vorzugsweise 1.000.000 oder weniger.
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Im Übrigen wird
bevorzugt, dass der amorphe Polyester zwei Arten von amorphen Polyestern
enthält, deren
Erweichungspunkte sich um 10 °C
oder mehr unterscheiden. Noch stärker
bevorzugt wird unter dem Gesichtspunkt der Fixierbarkeit bei niedriger
Temperatur und des Abfärbewiderstands
bei hoher Temperatur, dass ein Polyester mit niedrigem Erweichungspunkt,
der einen Erweichungspunkt von 70 °C oder mehr und von weniger
als 120 °C
aufweist, und ein Polyester mit hohem Erweichungspunkt, der einen
Erweichungspunkt von 120 °C
oder mehr und von 180 °C
oder weniger aufweist, zusammen in einem Gewichtsverhältnis (Polyester
mit niedrigem Erweichungspunkt/Polyester mit hohem Erweichungspunkt)
von vorzugsweise 20/80 bis 95/5, stärker bevorzugt 50/50 bis 90/10
verwendet werden.
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Das
Gewichtsverhältnis
des kristallinen Polyesters zum amorphen Polyester (kristalliner
Polyester/amorpher Polyester) beträgt vorzugsweise 1/99 bis 50/50,
stärker
bevorzugt 5/95 bis 40/60, noch stärker bevorzugt 10/90 bis 30/70
unter dem Gesichtspunkt der triboelektrischen Aufladbarkeit, Lagerungseigenschaften,
Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur und Haltbarkeit. Ebenso beträgt der Gesamtgehalt
an kristallinem Polyester und amorphem Polyester vorzugsweise 50
Gew.% oder mehr, stärker
bevorzugt 70 bis 100 Gew.%, noch stärker bevorzugt 90 bis 100 Gew.%
des Harzbindemittels.
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Das
Wachs mit niedrigem Schmelzpunkt, das im erfindungsgemäßen Toner
als Trennmittel enthalten ist, wird im Allgemeinen als Wachs („Iwanami
Rikagaku Jiten (Iwanami Physicochemical Dictionary)", 4. Aufl., S. 1407)
bezeichnet und hat einen Schmelzpunkt von 60 bis 85 °C, vorzugsweise
60 bis 80 °C,
stärker
bevorzugt 65 bis 80 °C,
noch stärker
bevorzugt 70 bis 80 °C.
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Die
hier genannten Erfinder haben ferner die Eigenschaften des Wachses
unter dem Gesichtspunkt der Haltbarkeit des Toners untersucht. Als
Ergebnis haben die hier genannten Erfinder gefunden, dass ein Wachs
mit niedrigem Schmelzpunkt eine Penetration bei 25 °C von 10
oder weniger, vorzugsweise 8 oder weniger erfordert. Als Ergebnis
weiterer Untersuchungen haben die hier genannten Erfinder gefunden,
dass das Wachs eine Penetration bei 25 °C von 4 oder mehr, vorzugsweise
6 oder mehr unter dem Gesichtspunkt der Fixierbarkeit bei niedriger
Temperatur aufweist. Deshalb hat das vorstehend erwähnte Wachs
mit niedrigem Schmelzpunkt in der vorliegenden Erfindung eine Penetration
von 4 bis 10, vorzugsweise von 6 bis 8, unter dem vorstehenden Gesichtspunkt.
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Das
vorstehend erwähnte
Wachs mit niedrigem Schmelzpunkt, das in der vorliegenden Erfindung
eine spezifizierte Penetration aufweist, ist vorzugsweise Petroleumwachse,
wie im japanischen Industriestandard JIS K2235 angegeben, genauer
gesagt mindestens ein Vertreter, ausgewählt aus mikrokristallinen Wachsen, Paraffinwachsen
und Petrolat, unter dem Gesichtspunkt zufrieden stellender Fixierbarkeit
und Haltbarkeit. Darunter werden die mikrokristallinen Wachse und
die Paraffinwachse stärker
bevorzugt und Paraffinwachse werden noch stärker bevorzugt. Hier bezieht
sich Paraffinwachs auf ein Erdölwachs,
das aus Mineralöl
extrahiert wurde, welches ein hochreines, gereinigtes Paraffinwachs
ist, das aus dem Öldestillat
durch Vakuumdestillation abgetrennt und gereinigt wurde, um den
Anteil an linearem Kohlenwasserstoff zu erhöhen.
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Der
Gehalt an Trennmittel beträgt
unter dem Gesichtspunkt der Fixierbarkeit und Haltbarkeit vorzugsweise
0,5 bis 10 Gewichtsteile, stärker
bevorzugt 0,5 bis 8 Gewichtsteile, noch stärker bevorzugt 1 bis 8 Gewichtsteile,
bezogen auf 100 Gewichtsteile Harzbindemittel.
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Der
Gehalt an dem vorstehend erwähnten
Wachs mit niedrigem Schmelzpunkt, das eine spezifizierte Penetration
aufweist, beträgt
vorzugsweise 0,1 bis 10 Gewichtsteile, stärker bevorzugt 0,3 bis 8 Gewichtsteile, noch
stärker
bevorzugt 0,5 bis 5 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile
Harzbindemittel.
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Der
erfindungsgemäße Toner
kann andere Wachse, die üblicherweise
als Trennmittel für einen
Toner verwendet werden, in einem solchen Bereich enthalten, dass
die Wirkungen, die sich mit dem vorstehend erwähnten Wachs mit niedrigem Schmelzpunkt,
das eine spezifizierte Penetration aufweist, zeigen, nicht beeinträchtigt werden.
Der Gehalt an dem vorstehend erwähnten
Wachs mit niedrigem Schmelzpunkt, das eine spezifizierte Penetration
aufweist, beträgt
vorzugsweise 30 Gew.% oder mehr, stärker bevorzugt 50 Gew.% oder mehr,
noch stärker
bevorzugt 70 Gew.% oder mehr, noch stärker bevorzugt 100 Gew.% der
Gesamtmenge an Trennmittel.
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Wenn
das Harzbindemittel einen Polyester als Hauptkomponente enthält, ist
das Wachs, das zusammen mit dem vorstehend erwähnten Wachs mit niedrigem Schmelzpunkt,
das eine spezifizierte Penetration aufweist, verwendet werden soll,
vorzugsweise ein Esterwachs, stärker
bevorzugt Carnaubawachs unter dem Gesichtspunkt zufrieden stellender
Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur und Haltbarkeit.
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Als
Färbemittel
in der vorliegenden Erfindung können
alle die Farbstoffe und Pigmente verwendet werden, die als Färbemittel
für Toner
verwendet werden, und das Färbemittel
schließt
Ruße,
Phthalocyanine Blue, Permanent Brown FG, Brilliant Fast Scarlet,
Pigment Green B, Rhodamine-B Base, Solvent Red 49, Solvent Red 146,
Solvent Blue 35, Chinacridon, Karmesin 6B, Bisazogelb und dergleichen
ein. Diese Färbemittel
können
allein oder als Gemisch von zwei oder mehreren Arten verwendet werden.
Der erfindungsgemäße Toner kann
als schwarze Toner, Farbtoner und Vollfarbtoner verwendet werden.
Die Menge an zugegebenem Färbemittel
beträgt
vorzugsweise 1 bis 40 Gewichtsteile, stärker bevorzugt 2 bis 15 Gewichtsteile
bezogen auf 100 Gewichtsteile Harzbindemittel.
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Der
Toner kann ferner ein Mittel zur Ladungskontrolle enthalten und
positiv aufladbare und negativ aufladbare Mittel zur Ladungskontrolle
können
verwendet werden. Die positiv aufladbaren Mittel zur Ladungskontrolle
sind vorzugsweise Copolymere mit einem Rest, der ein quaternäres Ammoniumsalz
enthält,
unter dem Gesichtspunkt der Bildqualität (Unterdrückung von Hintergrundsschleier).
Noch stärker
bevorzugt kann bei einem positiv aufladbaren Toner das Copolymer
mit einem Rest, der ein quaternäres
Ammoniumsalz enthält,
das als Ladungskontrollharz, um dem Toner positive Aufladbarkeit
zu verleihen, dient, eine ausgezeichnete positive Aufladbarkeit
sicher stellen, selbst wenn der Polyester mit negativer Aufladbarkeit
enthalten ist.
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Die
Kombination aus Harzbindemittel und Wachs in der vorliegenden Erfindung
beschleunigt das Dispergieren des Copolymers mit einem Rest, der
ein quaternäres
Ammoniumsalz enthält,
so dass stabile Aufladbarkeit sicher gestellt ist, da ihre Verträglichkeit
mit dem Copolymer mit einem Rest, der ein quaternäres Ammoniumsalz enthält, sehr
ausgezeichnet ist. Deshalb ist der anfängliche Anstieg der triboelektrischen
Ladungen verbessert, so dass die notwendigen triboelektrischen Ladungen
mit kleinerer Reibung erhalten werden können.
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Ferner
weist der erfindungsgemäße Toner,
der ein Copolymer mit einem Rest, der ein quaternäres Ammoniumsalz
als Mittel zur Ladungskontrolle enthält, eine stabilere positive
Aufladbarkeit für
den positiv aufladenden Photoleiter auf, so dass Hintergrundsschleier
günstigerweise über einen
langen Zeitraum verhindert werden kann.
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Es
wird bevorzugt, dass das Copolymer mit einem Rest, der ein quaternäres Ammoniumsalz
enthält, eine
Verbindung ist, hergestellt durch den Schritt des Polymerisierens
eines Monomerengemischs, das ein Monomer der Formel (I):
wobei R
1 ein
Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe ist;
ein Monomer der
Formel (II):
wobei R
2 ein
Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe ist und R
3 ein
Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist; und
ein Monomer
der Formel (III):
wobei
R
4 ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe
ist und jeder der Reste R
5 und R
6 ein Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
ist, oder eine quaternisierte Verbindung davon enthält, vorzugsweise
das Monomer der Formel (III).
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Es
ist erwünscht,
dass das Monomer der Formel (I) ein Styrol ist, bei dem R1 ein Wasserstoffatom ist, dass das Monomer
der Formel (II) ein Monomer ist, bei dem R2 ein
Wasserstoffatom ist und R3 ein Alkylrest mit
1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, vorzugsweise Butylacrylat, bei dem
R2 ein Wasserstoffatom ist und R3 eine Butylgruppe ist, und dass das Monomer
der Formel (III) ein Monomer ist, bei dem R4 eine
Methylgruppe ist und jeder der Reste R5 und
R6 eine Methyl- oder eine Ethylgruppe ist,
vorzugsweise Dimethylaminoethylmethacrylat, bei dem jeder der Reste
R4, R5 und R6 eine Methylgruppe ist.
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Es
ist erwünscht,
dass der Gehalt am Monomer der Formel (I) im Monomerengemisch 60
bis 97 Gew.%, vorzugsweise 70 bis 90 Gew.% beträgt, dass der Gehalt am Monomer
der Formel (II) 1 bis 33 Gew.%, vorzugsweise 5 bis 20 Gew.% beträgt und dass
der Gehalt am Monomer der Formel (III) oder einer quaternisierten
Verbindung davon 2 bis 35 Gew.%, vorzugsweise 5 bis 20 Gew.% beträgt.
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Die
Polymerisation des Monomerengemischs kann beispielsweise durch Erhitzen
eines Monomerengemischs auf eine Temperatur von 50 bis 100 °C in Gegenwart
eines Polymerisationsstarters, wie Azobisdimethylvaleronitril, unter
einer Inertgasatmosphäre
durchgeführt
werden. Das Polymerisationsverfahren kann jedes aus Lösungspolymerisation,
Suspensionspolymerisation und Massepolymerisation und vorzugsweise Lösungspolymerisation
sein.
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Das
Lösungsmittel
schließt
organische Lösungsmittel,
wie Toluol, Xylol, Dioxan, Ethylenglykolmonomethylether, Ethylacetat
und Methylethylketon; und Lösungsmittelgemische
dieser organischen Lösungsmittel mit
einem niederen Alkohol, wie Methanol, Ethanol, Propanol oder Isopropanol,
ein.
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Im Übrigen kann
in der vorliegenden Erfindung, wenn das Monomer der Formel (III)
verwendet wird, das wie vorstehend beschrieben erhaltene Copolymer
ferner mit einem Quaternisierungsmittel quaternisiert werden, wodurch
sich das vorstehend beschriebene Copolymer mit einem Rest, der ein
quaternäres
Ammoniumsalz enthält,
ergibt. Das Quaternisierungsmittel schließt Methyl-p-toluolsulfonat,
Dimethylsulfat, Methylhydroxynaphthalinsulfonat, Methylchlorid,
Methyliodid, Benzylchlorid und dergleichen ein. Davon wird Methyl-p-toluolsulfonat
bevorzugt, da stabile und hohe triboelektrische Aufladbarkeit erhalten
wird. Die verwendete Menge an Quaternisierungsmittel beträgt vorzugsweise
0,8 bis 1,0 mol pro 1 mol Monomer der Formel (III). Die Quaternisierung
des vorstehend beschriebenen Copolymers kann beispielsweise durch
Erhitzen des Copolymers und des Quaternisierungsmittels auf eine
Temperatur von 60 bis 90 °C
im Lösungsmittel
durchgeführt werden.
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Ebenso
können,
wenn die quaternisierte Verbindung des Monomers der Formel (III)
verwendet wird, diejenigen verwendet werden, die durch Quaternisieren
des Monomers der Formel (III) unter Verwendung desselben Quaternisierungsmittels
wie vorstehend erhalten werden. In einer anderen Ausführungsform
kann ein quaternäres
Ammoniumhalogenid, das durch Behandlung mit einem Alkylhalogenid,
wie Methylchlorid, erhalten wird, als quaternisierte Verbindung
des Monomers der Formel (III) verwendet werden, und das Copolymer, das
unter Verwendung des quaternären
Ammoniumhalogenids erhalten wird, wird mit einer Säure, wie
p-Toluolsulfonsäure
oder Hydroxynaphthalinsulfonsäure,
behandelt, um den Austausch des Gegenions durchzuführen, wodurch
sich das erwünschte
Copolymer mit einem Rest, der ein quaternäres Ammoniumsalz enthält, ergibt.
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Das
Gewichtsmittel des Molekulargewichts des so erhaltenen Copolymer
mit einem Rest, der ein quaternäres
Ammoniumsalz enthält,
beträgt
5.000 oder mehr unter dem Gesichtspunkt der Lagerungsstabilität und das
Gewichtsmittel des Molekulargewichts beträgt vorzugsweise 100.000 oder
weniger unter dem Gesichtspunkt der Verträglichkeit mit dem Harz, stärker bevorzugt
10.000 bis 50.000.
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Der
Gehalt am Copolymer mit einem Rest, der ein quaternäres Ammoniumsalz
enthält,
beträgt
vorzugsweise 0,5 bis 40 Gewichtsteile, stärker bevorzugt 1 bis 30 Gewichtsteile,
noch stärker
bevorzugt 5 bis 25 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile
Harzbindemittel, um ein passendes Niveau an triboelektrischen Ladungen
zu erhalten.
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Das
negativ aufladbare Mittel zur Ladungskontrolle schließt Metallverbindungen
von Salicylsäurederivaten,
Metallverbindungen von Benzilsäurederivaten
und dergleichen ein.
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Die
Metallverbindungen der Salicylsäurederivate
sind vorzugsweise Metallverbindungen eines Salicylsäurederivats
der Formel (IV):
wobei jeder der Reste R
7, R
8, und R
9 unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, ein linearer oder verzweigter Alkylrest
mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder Alkenylrest mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen
ist; M Zink, Zirkonium, Chrom, Aluminium, Kupfer, Nickel oder Cobalt
ist; m eine ganze Zahl von 2 oder mehr ist; und n eine ganze Zahl
von 1 oder mehr ist. Hier kann die Metallverbindung eines Salicylsäurederivats
entweder ein Metallsalz oder ein Metallkomplex sein. Diese Verbindungen
können
allein oder als Gemisch von zwei oder mehreren Arten verwendet werden.
Da die Metallverbindung eines Salicylsäurederivats farblos ist, kann
die Metallverbindung geeignet in einem Farbtoner verwendet werden.
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In
der Formel (IV) ist R8 vorzugsweise ein
Wasserstoffatom und jeder der Reste R7 und
R9 ist vorzugsweise ein verzweigter Alkylrest,
stärker
bevorzugt eine tert-Butylgruppe.
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M
ist noch stärker
bevorzugt Zink, das eine hohe Elektronegativität und ausgezeichnete Wirkung
beim Verleihen von Aufladbarkeit aufweist.
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Im
Handel erhältliche
Produkte, die geeigneterweise in der vorliegenden Erfindung verwendet
werden, bei denen R8 eine Wasserstoffatom
ist und jeder der Reste R7 und R9 eine tert-Butylgruppe ist, schließen „BONTRON
E-84" (M: Zink;
im Handel erhältlich
von Orient Chemical Co., Ltd.); „TN-105" (M: Zirkonium; im Handel erhältlich von
Hodogaya Chemical Industries); „BONTRON E-81" (M: Chrom; im Handel
erhältlich
von Orient Chemical Co., Ltd.); „BONTRON E-88" (M: Aluminium; im
Handel erhältlich
von Orient Chemical Co., Ltd.), und dergleichen ein.
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Außerdem können die
Metallverbindungen eines Salicylsäurederivats leicht gemäß dem in
J. L. CLARK und H. KAO (1948), J. Amer. Chem. Soc. 70, 2151, beschriebenen
Verfahren hergestellt werden. Beispielsweise kann die Metallverbindung
als Zinkverbindung erhalten werden, indem 2 Mol Natriumsalz der
Salicylsäure
(die Natriumsalz der Salicylsäurederivate
enthält)
mit 1 Mol Zinkchlorid in einem Lösungsmittel
vereinigt und gemischt werden und das Gemisch unter Erhitzen gerührt wird.
Diese Metallverbindung ist ein Kristall, der weiße Farbe zeigt, so dass er
keine Färbung
bewirkt, wenn er im Harzbindemittel dispergiert wird. Andere Metallverbindungen
als die Zinkverbindung können
mit einem, dem vorstehend beschriebenen Verfahren ähnlichen
hergestellt werden.
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Der
Gehalt an Metallverbindung eines Salicylsäurederivats, bezogen auf 100
Gewichtsteile Harzbindemittel, beträgt vorzugsweise 0,5 Gewichtsteile
oder mehr unter dem Gesichtspunkt der Verbesserung der triboelektrischen
Aufladbarkeit und der Gehalt beträgt vorzugsweise 10 Gewichtsteile
oder weniger unter dem Gesichtspunkt der Verhinderung der Ablösung des
Mittels zur Ladungskontrolle, stärker
bevorzugt 1 bis 5 Gewichtsteile.
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Die
Metallverbindungen der Benzilsäurederivate
sind vorzugsweise Metallverbindungen eines Benzilsäurederivats
der Formel (V):
wobei X Bor oder Aluminium
ist; x eine ganze Zahl von 2 oder mehr ist; und y eine ganze Zahl
von 1 oder mehr ist. Hier kann die Metallverbindung entweder ein
Metallsalz oder ein Metallkomplex sein.
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Im
Handel erhältliche
Produkte der Metallsalzverbindung eines Benzilsäurederivats schließen „LR147" (X: Bor; im Handel
erhältlich
von Japan Carlit), „LR-297" (X: Aluminium; im
Handel erhältlich
von Japan Carlit); und dergleichen ein.
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Der
Gehalt an der Metallsalzverbindung eines Benzilsäurederivats, bezogen auf 100
Gewichtsteile Harzbindemittel, beträgt vorzugsweise 0,3 Gewichtsteile
oder mehr unter dem Gesichtspunkt der Verbesserung des anfänglichen
Anstiegs der triboelektrischen Aufladung und der Gehalt beträgt vorzugsweise
3 Gewichtsteile oder weniger unter dem Gesichtspunkt des Verhinderns
des Absinkens des Niveaus der triboelektrischen Ladungen durch die
elektrische Leitfähigkeit
des Mittels zur Ladungskontrolle, stärker bevorzugt 0,5 bis 2 Gewichtsteile.
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In
der vorliegenden Erfindung kann als Mittel zur Ladungskontrolle
neben dem Copolymer mit einem Rest, der ein quaternäres Ammoniumsalz
enthält,
der Metallverbindung eines Salicylsäurederivats und der Metallsalzverbindung
eines Benzilsäurederivats
ein üblicherweise
eingesetztes Mittel zur Ladungskontrolle auch damit zusammen verwendet
werden.
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In
den erfindungsgemäßen Toner
können
Zusatzstoffe, wie Fließverhaltensverbesserer,
Modifikatoren für
die elektrische Leitfähigkeit,
Streckmittel, verstärkende
Füllstoffe,
wie faserige Substanzen, Antioxidantien, Alterungsschutzmittel und
Reinigungsfähigkeitsverbesserer,
in passender Weise intern oder extern zugegeben werden.
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Der
erfindungsgemäße Toner
kann mit jedem der herkömmlicherweise
bekannten Verfahren, wie ein Knet- und Pulverisierverfahren, ein
Emulgier-Phaseninversions-Verfahren und ein Polymerisationsverfahren, hergestellt
werden und das Knet- und Pulverisierverfahren, das den Schritt des
Schmelzknetens der Ausgangsmaterialien einschließt, wird bevorzugt, da die
Herstellung des Toners erleichtert wird.
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Die
Knetmaschine, die beim Schmelzkneten der Ausgangsmaterialien verwendbar
ist, schließt
eine geschlossene Knetmaschine, einen geschlossenen Einschnecken-
oder Doppelschneckenextruder, eine Offenwalzenknetmaschine und dergleichen
ein. In der vorliegenden Erfindung wird unter dem Gesichtspunkt, dass
sowohl Fixierbarkeit als auch Haltbarkeit, welche zu lösende Probleme
waren, auf einem noch höheren Erfüllungsniveau
zufrieden gestellt werden, bevorzugt, dass der erfindungsgemäße Toner
mit einem Schmelzknetschritt unter Verwendung einer Offenwalzenknetmaschine
hergestellt wird. Deshalb können
der kristalline Polyester und das vorstehend erwähnte Wachs mit niedrigem Schmelzpunkt,
die mit anderen Schmelz- und Knetverfahren weniger wahrscheinlich
dispergiert werden, ausgezeichnet dispergiert werden, so dass die
Haltbarkeit des Toners noch weiter verbessert werden kann.
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Das
Ausgangsmaterial, das der Offenwalzenknetmaschine zugeführt wird,
ist vorzugsweise ein Vorgemisch aus dem Harzbindemittel, dem Wachs
und dem Färbemittel
und ferner einem Zusatzstoff, wie ein Mittel zur Ladungskontrolle,
der gegebenenfalls mit einem Henschelmischer oder dergleichen zuzugegeben
ist.
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Die
Offenwalzenknetmaschine, die in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, ist vorzugsweise eine kontinuierliche Knetmaschine, und die
Knetmaschine weist zwei Walzen auf, wovon eine eine Heizwalze und
die andere eine Kühlwalze
ist.
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Die
Heizwalze hat eine Umdrehungsgeschwindigkeit von vorzugsweise 2
bis 100 m/min. Die Kühlwalze
hat eine Umdrehungsgeschwindigkeit von vorzugsweise 2 bis 100 m/min,
stärker
bevorzugt 10 bis 60 m/min, noch stärker bevorzugt 15 bis 50 m/min.
Außerdem
wird bevorzugt, dass die zwei Walzen unterschiedliche Umdrehungsgeschwindigkeiten
haben, und das Verhältnis
der Umdrehungsgeschwindigkeiten der zwei Walzen (Kühlwalze/Heizwalze)
beträgt
vorzugsweise 1/10 bis 9/10, stärker
bevorzugt 3/10 bis 8/10.
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Die
Temperaturdifferenz zwischen der Heizwalze und der Kühlwalze
beträgt
vorzugsweise 60 bis 150 °C,
stärker
bevorzugt 80 bis 120 °C.
Hier kann die Temperatur der Walze mit einem Heizmedium eingestellt werden,
das durch den Innenteil der Walze strömt, und jede Walze kann in
zwei oder mehr Teile im Innenteil der Walze unterteilt sein, wobei
jeder mit Heizmedien unterschiedlicher Temperatur verbunden ist.
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Damit
das geknetete Gemisch einfacher an der Heizwalze haftet, wird bevorzugt,
dass die Temperatur der Ausgangsmaterialzufuhrseite der Heizwalze
höher eingestellt
wird als sowohl der Erweichungspunkt des Harzbindemittels als auch
der Schmelzpunkt des Wachses und dass die Temperatur der Kühlwalze
niedriger eingestellt wird als sowohl der Erweichungspunkt des Harzbindemittels
als auch der Schmelzpunkt des Wachses.
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Es
wird bevorzugt, dass die Temperatur der Ausgangsmaterialzufuhrseite
der Heizwalze höher
eingestellt wird als sowohl der Erweichungspunkt des Harzbindemittels
als auch der Schmelzpunkt des Wachses, stärker bevorzugt um 0 bis 80 °C höher als
der höhere
von Erweichungspunkt des Harzbindemittels und Schmelzpunkt des Wachses,
noch stärker
bevorzugt um 5 bis 50 °C.
Es wird bevorzugt, dass die Temperatur der Kühlwalze niedriger eingestellt
wird als sowohl der Erweichungspunkt des Harzbindemittels als auch
der Schmelzpunkt des Wachses, stärker
bevorzugt um 0 bis 50 °C
niedriger als der niedrigere von Erweichungspunkt des Harzbindemittels
und Schmelzpunkt des Wachses, noch stärker bevorzugt um 10 bis 50 °C.
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Die
zwei Walzen sind vorzugsweise nah beieinander angeordnet und der
Abstand zwischen den Walzen beträgt
vorzugsweise 0,01 bis 5 mm, stärker
bevorzugt 0,05 bis 2 mm.
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Die
Struktur, Größe, Material
und dergleichen der Walze sind nicht besonders begrenzt und die
Walzenoberfläche
kann glatt, wellig oder rauh sein.
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Als
nächstes
wird das resultierende, geknetete Gemisch auf eine pulverisierbare
Härte abgekühlt, pulverisiert
und gegebenenfalls klassiert, wodurch sich ein Toner ergibt. Der
Volumenmedian der Teilchengröße (D50) des in der vorliegenden Erfindung erhaltenen
Toners beträgt
vorzugsweise 3 bis 15 μm.
Ferner kann ein Fließverhaltensverbesserer,
wie hydrophobes Kieselgel oder feine Harzteilchen aus Polytetrafluorethylen
oder dergleichen, extern zu grob pulverisierten Produkten, die auf
der Stufe der Herstellung des Toners erhalten wurden, oder zum Toner
gegeben werden.
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Da
der erfindungsgemäße Toner
ausgezeichnete Niedertemperaturfixierfähigkeit Temperatur und Haltbarkeit
aufweist, zeigen sich die Wirkungen des Toners deutlicher, wenn
er in einer ölfreien
Verschmelzungsvorrichtung verwendet wird.
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Der
erfindungsgemäße Toner
kann in allen Entwicklungsverfahren allein als Entwickler, wenn
feines Pulver aus magnetischem Material enthalten ist, oder als
nichtmagnetischer einkomponentiger Entwickler, wenn kein feines
Pulver aus magnetischem Material enthalten ist, oder als zweikomponentiger
Entwickler, indem der Toner mit einem Träger ohne besondere Begrenzung
gemischt wird, verwendet werden. Durch die Kombination des kristallinen
Polyesters mit dem Wachs mit einer spezifizierten Eigenschaft wird
der Reibungswiderstand während
der Tonerentwicklung ausgezeichnet, so dass der erfindungsgemäße Toner
noch besser geeignet als ein Toner für nichtmagnetische einkomponentige
Entwicklung verwendet werden kann.
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Beispiele
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Die
folgenden Beispiele beschreiben und zeigen weiter Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung. Die Beispiele werden lediglich zu Veranschaulichungszwecken
angegeben und sollen nicht als Begrenzung der vorliegenden Erfindung
angesehen werden.
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[Erweichungspunkt des
Harzes]
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Der
Erweichungspunkt bezieht sich auf eine Temperatur, die der halben
Höhe der
S-förmigen Kurve entspricht,
die die Beziehung zwischen der Abwärtsbewegung eines Kolbens (Fließlänge) und
der Temperatur zeigt, nämlich
eine Temperatur, bei der die Hälfte
des Harzes ausfließt,
wenn unter Verwendung eines Fließprüfgeräts vom „koka"-Typ („CFT-500",
hergestellt von Shimadzu Corporation) gemessen wird, in dem eine Probe
von 1 g durch eine Düse
mit einer Porengröße von 1
mm und einer Länge
von 1 mm extrudiert wird, während
die Probe erhitzt wird, so dass die Temperatur mit einer Geschwindigkeit
von 6 °C/min
erhöht
wird, und eine Last von 1,96 MPa mit dem Kolben darauf angelegt
wird.
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[Zahlenmittel und Gewichtsmittel
des Molekulargewichts des Harzes]
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Die
Molekulargewichtsverteilung wird mittels Gelpermeationschromatographie
gemäß den folgenden Verfahren
bestimmt. Das Zahlenmittel des Molekulargewichts und das Gewichtsmittel
des Molekulargewichts werden aus der erhaltenen Molekulargewichtsverteilung
berechnet.
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(1) Herstellung einer
Probenlösung
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Ein
kristalliner Polyester wird in Chloroform gelöst und ein amorpher Polyester
wird in Tetrahydrofuran gelöst,
jeweils so, dass sie eine Konzentration von 0,5 g/100 ml aufweisen.
Als nächstes
wird diese Lösung durch
ein Fluorharzfilter mit einer Porengröße von 2 μm (FP-200, hergestellt von Sumitomo
Electric Industries, Ltd.) filtriert, um unlösliche Komponenten auszuschließen, wodurch
sich eine Probenlösung
ergibt.
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(2) Bestimmung der Molekulargewichtsverteilung
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Mit
einer Fließgeschwindigkeit
von 1 ml pro Minute wird als Eluent Chloroform fließen gelassen,
wenn der kristalline Polyester bestimmt wird, oder wird Tetrahydrofuran
fließen
gelassen, wenn der amorphe Polyester bestimmt wird, und die Säule wird
in einem Thermostat bei 40 °C
stabilisiert. 100 μl
Probenlösung
wird in die Säule
injiziert, um die Molekulargewichtsverteilung zu bestimmen. Das
Molekulargewicht der Probe wird auf der Grundlage einer zuvor erstellten
Kalibrationskurve berechnet. Die Kalibrationskurve für das Molekulargewicht
ist eine, die unter Verwendung mehrerer Arten von monodispersen
Polystyrolen als Standardproben erstellt wurde.
Analysator:
CO-8010 (hergestellt von Tosoh Corporation)
Analysensäule: GMHLX
+ G3000HXL (hergestellt von Tosoh Corporation)
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[Maximale Temperaturspitze
der Schmelzwärme
und Glasübergangstemperatur
des Harzes und Schmelzpunkt des Wachses]
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Eine
maximale Temperaturspitze für
die Schmelzwärme
wird mit einer Probe unter Verwendung eines Differentialscanningkalorimeters
(DSC 210, hergestellt von Seiko Instruments, Inc.) bestimmt, wenn
die Probe behandelt wird, indem ihre Temperatur auf 200 °C erhöht, die
Probe mit einer Abkühlgeschwindigkeit
von 10 °C/min.
auf 0 °C
abgekühlt
und danach die Probe mit einer Heizgeschwindigkeit von 10 °C/min. erhitzt
wird. Hier wird die maximale Temperaturspitze im Fall eines Wachses
als Schmelzpunkt bezeichnet. Außerdem
wird die Temperatur eines Schnittpunktes der Verlängerung
der Grundlinie in einem Temperaturbereich, der gleich oder kleiner
als die maximale Temperaturspitze ist, und der Tangente, die die
maximale Steigung zwischen dem Anstieg zur Spitze und dem Gipfel
der Spitze zeigt, bei der vorstehend erwähnten Bestimmung beim amorphen
Harz als Glasübergangspunkt
bezeichnet.
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[Penetration des Wachses]
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Unter
thermostatisierten Bedingungen (25 °C) wird eine Nadel, von der
vorgeschrieben ist, dass sie in Übereinstimmung
mit 5.4 von JIS K2235 eine Gesamtmasse von 100 g hat, 5 Sekunden
vertikal in die Probe penetrieren gelassen. Die Tiefe der penetrierten
Nadel wird mit einer Genauigkeit von 0,1 mm bestimmt und der Wert,
der durch Multiplizieren des gefundenen Wertes mit dem Faktor 10
erhalten wird, wird als Penetration bezeichnet.
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Herstellungsbeispiel 1
für kristallinen
Polyester
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Die
Menge von 1620 g 1,4-Butandiol, 236 g 1,6-Hexandiol, 2320 g Fumarsäure und
1,5 g Dibutylzinnoxid wird 4 Stunden bei 140 °C unter einer Stickstoffatmosphäre umgesetzt.
Danach wird die Temperatur mit einer Geschwindigkeit von 10 °C/Stunde
auf 200 °C
angehoben und die Komponenten werden weiter 1 Stunde bei 200 °C und dann
1 Stunde unter vermindertem Druck von 8,3 kPa umgesetzt. Das Umsetzungsverhältnis beträgt 98%.
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Danach
werden 350 g Propylenoxid- (mittlere Molzahl: 2,2 Mol) addukt von
Bisphenol A dazu gegeben und die Komponenten werden 1 Stunde bei
Normaldruck umgesetzt und dann 1 Stunde unter vermindertem Druck
von 8,3 kPa. Das resultierende Harz hat einen Erweichungspunkt von
101 °C,
eine maximale Temperaturspitze der Schmelzwärme von 98 °C, ein Zahlenmittel des Molekulargewichts
von 4.800 und ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 120.000.
Das resultierende Harz wird als Harz A bezeichnet.
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Herstellungsbeispiel 1
für amorphen
Polyester
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Die
Menge von 2979 g Propylenoxid- (mittlere Molzahl: 2,2 Mol) addukt
von Bisphenol A, 1169 g Ethylenoxid- (mittlere Molzahl: 2,0 Mol)
addukt von Bisphenol A, 1077 g Terephthalsäure, 373 g Dodecenylbernsteinsäure, 344
g Trimellitsäureanhydrid
und 15 g Dibutylzinnoxid wird unter Rühren unter einer Stickstoffatmosphäre bei 230 °C umgesetzt,
bis ihr Erweichungspunkt 145 °C
erreicht. Das resultierende Harz hat eine Glasübergangstemperatur von 63 °C, eine maximale
Temperaturspitze der Schmelzwärme
von 72 °C,
ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von 2.200 und ein Gewichtsmittel
des Molekulargewichts von 50.000. Das resultierende Harz wird als
Harz B bezeichnet.
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Herstellungsbeispiel 2
für kristallinen
Polyester
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Die
Menge von 1575 g 1,4-Butandiol, 870 g 1,6-Hexandiol, 2950 g Fumarsäure, 2 g
Hydrochinon und 4 g Dibutylzinnoxid wird 4 Stunden bei 160 °C unter einer
Stickstoffatmosphäre
umgesetzt. Danach wird die Temperatur mit einer Geschwindigkeit
von 10 °C/Stunde
auf 200 °C
angehoben und die Komponenten werden weiter 1 Stunde bei 200 °C und dann
1 Stunde unter vermindertem Druck von 8,3 kPa umgesetzt, bis ihr
Erweichungspunkt 110 °C
erreicht. Das resultierende Harz hat eine maximale Temperaturspitze
der Schmelzwärme
von 107 °C,
ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von 4.200 und ein Gewichtsmittel
des Molekulargewichts von 72.000. Das resultierende Harz wird als
Harz C bezeichnet.
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Herstellungsbeispiel 2
für amorphen
Polyester
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Die
Menge von 568 g Propylenoxid- (mittlere Molzahl: 2,2 Mol) addukt
von Bisphenol A, 792 g Ethylenoxid- (mittlere Molzahl: 2,2 Mol)
addukt von Bisphenol A, 640 g Terephthalsäure und 10 g Zinnoctylat wird unter
Rühren
unter einer Stickstoffatmosphäre
bei 210 °C
umgesetzt, bis ihr Erweichungspunkt 110 °C erreicht. Das resultierende
Harz hat eine Glasübergangstemperatur
von 67 °C,
eine maximale Temperaturspitze der Schmelzwärme von 70 °C, ein Zahlenmittel des Molekulargewichts
von 4.000 und ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 15.000.
Das resultierende Harz wird als Harz D bezeichnet.
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Herstellungsbeispiel
für Ladungskontrollharz
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250
g Methanol, 200 g Toluol, 500 g Styrol, 40 g Butylacrylat, 60 g
Dimethylaminoethylmethacrylat und 12 g Azobisdimethylvaleronitril
werden 10 Stunden bei 70 °C
unter einer Stickstoffatmosphäre
polymerisiert. Die resultierende Reaktionslösung wird abgekühlt und
150 g Toluol, 100 g Ethanol und 71 g Methyl-p-toluolsulfonat werden
dazu gegeben. Das resultierende Gemisch wird 5 Stunden bei 70 °C gerührt, um
die Quaternisierung durchzuführen.
Die Reaktionslösung
wird auf 100 °C
erhitzt und das Lösungsmittel
wird unter vermindertem Druck abdestilliert. Danach wird das resultierende
Produkt mit einer Strahlmühle
pulverisiert, wodurch sich ein Ladungskontrollharz (quaternäre Ammoniumbase
enthaltendes Copolymer, Gewichtsmittels des Molekulargewichts: 14.000)
ergibt. Das resultierende Ladungskontrollharz wird als Harz E bezeichnet.
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Beispiel A1
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20
Gewichtsteile Harz A, 80 Gewichtsteile Harz B, 4 Gewichtsteile Ruß „REGAL-330R" (hergestellt von
Cabot Corporation), 4 Gewichtsteile positiv aufladbares Mittel zur
Ladungskontrolle „BONTRON
N-04" (hergestellt
von Orient Chemical Co., Ltd.) und 2 Gewichtsteile Paraffinwachs „HNP-9" (hergestellt von
NIPPON SEIRO CO., LTD., Schmelzpunkt: 79 °C, Penetration: 7) werden mit
einem Henschelmischer gemischt. Danach wird das Gemisch mit einem
Doppelschneckenextruder schmelzgeknetet und unter Verwendung einer Strahlmühle und
eines Dispersionsseparators pulverisiert und klassiert, wodurch
sich ein Pulver mit einer Volumenmedian der Teilchengröße (D50) von 9,5 μm ergibt.
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Zu
100 Gewichtsteilen des resultierenden Pulvers werden 0,3 Gewichtsteile
feine Polytetrafluorethylenteilchen „KTL-500F" (hergestellt von KITAMURA LIMITED)
und 0,5 Gewichtsteile hydrophobes Kieselgel „TS-720" (hergestellt von Wacker Chemical, mittlere
Teilchengröße: 12 nm)
gegeben und das Gemisch wird mit einem Henschelmischer gemischt,
wodurch sich ein Toner ergibt.
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Beispiel A2
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Dieselben
Vorgehensweisen wie in Beispiel A1 werden durchgeführt, ausgenommen
dass 2 Gewichtsteile „HNP-5" (hergestellt von
NIPPON SEIRO CO., LTD., Schmelzpunkt: 66 °C, Penetration: 4) an Stelle
von „HNP-9" als Paraffinwachs
verwendet werden, wodurch sich ein Toner ergibt.
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Beispiel A3
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Dieselben
Vorgehensweisen wie in Beispiel A1 werden durchgeführt, ausgenommen
dass ferner 5 Gewichtsteile Harz E verwendet werden, wodurch sich
ein Toner ergibt.
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Beispiel A4
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Dieselben
Vorgehensweisen wie in Beispiel A1 werden durchgeführt, ausgenommen
dass das Gemisch mit einer kontinuierlichen Offenwalzenknetmaschine „Kneadex" (hergestellt von
MITSUI MINING COMPANY, LIMITED) an Stelle eines Doppelschneckenextruders
schmelzgeknetet wird, wodurch sich ein Toner ergibt.
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Die
verwendete kontinuierliche Offenwalzenknetmaschine wies einen äußeren Walzendurchmesser von
0,14 m und eine wirksame Walzenlänge
von 0,8 m auf und wurde unter den Bedingungen betrieben, dass die
Umdrehungsgeschwindigkeit einer Heizwalze (vordere Walze) 33 m/min
beträgt,
die Umdrehungsgeschwindigkeit einer Kühlwalze (hintere Walze) 22
m/min beträgt
und der Spalt zwischen den Walzen 0,1 mm beträgt. Außerdem werden die Temperatur
des Heizmediums und des Kühlmediums
in den jweiligen Walzen so eingestellt, dass die Temperatur an der
Ausgangsmaterialzufuhrseite der Heizwalze 150 °C beträgt, dass die Temperatur an
der Ausstoßseite
für das
geknetete Gemisch der Heizwalze 130 °C beträgt, dass die Temperatur an
der Ausgangsmaterialzufuhrseite der Kühlwalze 35 °C beträgt und dass die Temperatur
an der Ausstoßseite
für das
geknetete Gemisch der Kühlwalze
30 °C beträgt. Die
Zufuhrgeschwindigkeit für
das Ausgangsmaterialsgemisch beträgt 5 kg/h und die mittlere
Verweilzeit beträgt
etwa 5 Minuten.
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Beispiel A5
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Dieselben
Vorgehensweisen wie in Beispiel A4 werden durchgeführt, ausgenommen
dass ferner 5 Gewichtsteile Harz E verwendet werden, wodurch sich
ein Toner ergibt.
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Vergleichsbeispiel A1
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Dieselben
Vorgehensweisen wie in Beispiel A1 werden durchgeführt, ausgenommen
dass 2 Gewichtsteile Fischer-Tropsch-Wachs „FT100" (hergestellt von NIPPON SEIRO CO., LTD.,
Erstarrungspunkt: 95 °C, Penetration:
1) an Stelle des Paraffinwachses verwendet werden, wodurch sich
ein Toner ergibt.
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Vergleichsbeispiel A2
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Dieselben
Vorgehensweisen wie in Beispiel A1 werden durchgeführt, ausgenommen
dass 2 Gewichtsteile „Carnauba
Wachs C1" (hergestellt
von K.K. Kato Yoko, Schmelzpunkt: 88 °C, Penetration: 1) an Stelle des
Paraffinwachses verwendet werden, wodurch sich ein Toner ergibt.
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Vergleichsbeispiel A3
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Dieselben
Vorgehensweisen wie in Beispiel A1 werden durchgeführt, ausgenommen
dass Harz A nicht verwendet wird und dass die verwendete Menge an
Harz B auf 100 Gewichtsteile geändert
wird.
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Vergleichsbeispiel A4
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Dieselben
Vorgehensweisen wie in Beispiel A1 werden durchgeführt, ausgenommen
dass 2 Gewichtsteile „SP-3040" (hergestellt von
NIPPON SEIRO CO., LTD., Schmelzpunkt: 65 °C, Penetration: 12) an Stelle von „HNP-9" als Paraffinwachs
verwendet werden, wodurch sich ein Toner ergibt.
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Testbeispiel A1 [Fixierbarkeit
bei niedriger Temperatur]
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Ein
Toner wird in eine modifizierte Vorrichtung eines Druckers vom Typ
mit nichtmagnetischer, einkomponentiger Entwicklung und ölfreier
Verschmelzung „HL-1060" (hergestellt von
BROTHER INDUSTRIES, LTD.) geladen und das Drucken eines Bildes wird
durchgeführt,
während
die Fixiertemperaturen von 100 bis 200 °C variiert werden. Ein Sand-Kautschuk-Radiergummi,
auf den eine Last von 500 g angewandt wird, wird fünfmal vor
und zurück über ein
fixiertes Bild bewegt, das bei jeder Fixiertemperatur erhalten wurde.
Die Temperatur, bei der das Verhältnis
der Bilddichten vor und nach dem Radieren (nach dem Radieren/vor
dem Radieren) anfangs 90% übersteigt,
wird als niedrigste Fixiertemperatur bezeichnet. Die Fixierbarkeit
bei niedriger Temperatur wird gemäß den folgenden Bewertungskriterien
bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
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[Bewertungskriterien]
-
- ⌾:
Die niedrigste Fixiertemperatur beträgt weniger als 110 °C.
- o: Die niedrigste Fixiertemperatur beträgt 110 °C oder mehr und weniger als
120 °C.
- Δ: Die
niedrigste Fixiertemperatur beträgt
120 °C oder
mehr und weniger als 140 °C.
- x: Die niedrigste Fixiertemperatur beträgt 140 °C oder mehr.
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Testbeispiel A2 [Haltbarkeit]
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Ein
Toner wird in einen Drucker vom Typ mit nichtmagnetischer, einkomponentiger
Entwicklung und ölfreier
Verschmelzung „HL-1060" (hergestellt von
BROTHER INDUSTRIES, LTD.) geladen und 10.000 Blatt eines fixierten
Bildes mit einem Schwärzungsanteil
von 5% werden gedruckt. Nach dem Drucken werden die Ablagerungen
auf der Entwicklerrakel und die Bildqualität des 10.000. Blattes visuell
beobachtet und die Haltbarkeit wird gemäß den folgenden Bewertungskriterien
bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
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[Bewertungskriterien]
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- ⌾:
Auf der Entwicklerrakel werden keine Ablagerungen gefunden und die
Bildqualität
ist ausgezeichnet, dadurch ist dies im tatsächlichen Gebrauch vorteilhafter.
- o: Auf der Entwicklerrakel werden geringfügig Ablagerungen gefunden,
aber es werden keine Linien auf dem fixierten Bild erzeugt, dadurch
wird kein Problem im tatsächlichen
Gebrauch verursacht.
- x: Auf Grund von Ablagerungen auf der Entwicklerrakel werden
Linien auf dem fixierten Bild erzeugt, dadurch wird der tatsächliche
Gebrauch unmöglich.
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Testbeispiel A3 [Hintergrundstrübung]
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Die
Hintergrundstrübung,
die sich auf einem 10.000. gedruckten Blatt in Testbeispiel A2 zeigt,
wird unter Verwendung eines Farbunterschiedsmessgeräts „CR-321" (hergestellt von
MINOLTA CO., LTD.) bestimmt und die Hintergrundstrübung wird
gemäß den folgenden
Bewertungskriterien bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
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[Bewertungskriterien]
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- ⌾:
Die Hintergrundstrübung
beträgt
weniger als 0,5.
- o: Die Hintergrundstrübung
beträgt
0,5 oder mehr und weniger als 1,0.
- x: Die Hintergrundstrübung
beträgt
1,0 oder mehr.
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Aus
den Ergebnissen der Tabelle 1 weisen die Toner der Beispiele A1
bis A5, die einen kristallinen Polyester als Harzbindemittel und
ein Wachs mit einem erwünschten
Schmelzpunkt und Penetration enthalten, im Vergleich zu den Vergleichsbeispielen
A1 bis A4 günstige
Ergebnisse sowohl hinsichtlich der Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur
als auch der Haltbarkeit auf, so dass ein deutlicher Effekt beim
Energiesparen erwartet wird. Ferner ist ersichtlich, dass die Toner
der Beispiele A3 und A5, die ein Ladungskontrollharz als Mittel zur
Ladungskontrolle verwenden, selbst nach dem Haltbarkeitsdrucken
kaum die Erzeugung von Hintergrundstrübung bewirken, so dass die
Toner auch hinischtlich der Aufladbarkeit ausgezeichnet sind.
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Außerdem sind
alle Toner der Beispiele A1 bis A5 schwarze Toner und bei Farbtonern
können ähnliche ausgezeichnete
Effekte wie bei den schwarzen Tonern erhalten werden.
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Beispiel B1
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10
Gewichtsteile Harz C, 90 Gewichtsteile Harz D, 3,5 Gewichtsteile
Färbemittel „ECB-301" (hergestellt von
DAINICHISEIKA COLOR & CHEMICALS
MFG. CO., LTD.), 1 Gewichtsteil negativ aufladbares Mittel zur Ladungskontrolle „BONTRON
E-84" (hergestellt
von Orient Chemical Co., Ltd.) und 3 Gewichtsteile Paraffinwachs „HNP-9" (hergestellt von
NIPPON SEIRO CO., LTD., Schmelzpunkt: 79 °C, Penetration: 7) werden mit
einem Henschelmischer gemischt. Danach wird das Gemisch mit einer
kontinuierlichen Offenwalzenknetmaschine „Kneadex" (hergestellt von MITSUI MINING COMPANY,
LIMITED) in der gleichen Weise wie in Beispiel A4 schmelzgeknetet,
wodurch sich ein geknetetes Gemisch ergibt. Das resultierende geknetete
Gemisch wird an Luft abgekühlt
und mit Rotoplex (hergestellt von HOSOKAWA ALPINE Aktiengesellschaft & Co. OHG) grob
pulverisiert, wodurch sich ein grob pulverisiertes Produkt ergibt,
dessen größte Teilchengröße 2 mm
beträgt.
100 Gewichtsteile des resultierenden, grob pulverisierten Produkts
und 1,0 Gewichtsteile hydrophobes Kieselgel „R972" werden mit einem Henschelmischer gemischt
und das resultierende Gemisch wird fein pulverisiert und mit einer
Gegenstrahlmühle „400AFG" (hergestellt von
Hosokawa Micron Corporation) klassiert, um seine Obergrenze abzuschneiden,
und weiter mit einem Klassierer „TTSP" (hergestellt von Hosokawa Micron Corporation)
klassiert, um seine Untergrenze abzuschneiden, wodurch sich ein
Toner ergibt. Der resultierende Toner hat einen Volumenmedian der
Teilchengröße (D50) von 5,8 μm.
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Beispiel B2
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Dieselben
Vorgehensweisen wie in Beispiel B1 werden durchgeführt, ausgenommen
dass 1 Gewichtsteil „LR-147" (hergestellt von
Japan Carlit) an Stelle von „BONTRON
E-84" als negativ
aufladbares Mittel zur Ladungskontrolle verwendet wird, wodurch
sich ein Toner ergibt.
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Vergleichsbeispiel B1
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Dieselben
Vorgehensweisen wie in Beispiel B1 werden durchgeführt, ausgenommen
dass 3 Gewichtsteile Polypropylenwachs „NP-105" (hergestellt von MITSUI CHEMICALS,
INC., Schmelzpunkt: 145 °C,
Penetration: 1) an Stelle des Paraffinwachses verwendet werden,
wodurch sich ein Toner ergibt.
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Vergleichsbeispiel B2
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Dieselben
Vorgehensweisen wie in Beispiel B1 werden durchgeführt, ausgenommen
dass Harz C nicht verwendet wird und dass die verwendete Menge an
Harz D auf 100 Gewichtsteile geändert
wird, wodurch sich ein Toner ergibt.
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Testbeispiel B1 [Fixierbarkeit
bei niedriger Temperatur]
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Ein
Toner wird in einen Drucker vom Typ mit nichtmagnetischer, einkomponentiger
Entwicklung und ölfreier
Verschmelzung „MicroLine5100" (hergestellt von
Oki Data Corporation, ausgerüstet
mit negativ geladenem organischen Photoleiter) geladen und ein massives
Bild (Menge der Tonerhaftung: 0,60 mg/cm2),
ein Quadrat mit 5 cm pro Seite, wird erhalten, während die Fixiertemperaturen
von 100 bis 200 °C
variiert werden. Ein Sand-Kautschuk-Radiergummi,
auf den eine Last von 500 g angewandt wird, wird fünfmal vor
und zurück über ein
fixiertes Bild bewegt, das bei jeder Fixiertemperatur erhalten wurde.
Die Temperatur, bei der das Verhältnis
der Bilddichten vor und nach dem Radieren (nach dem Radieren vor
dem Radieren) anfangs 90% übersteigt,
wird als niedrigste Fixiertemperatur bezeichnet. Die Fixierbarkeit
bei niedriger Temperatur wird gemäß den folgenden Bewertungskriterien
bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 aufgeführt.
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[Bewertungskriterien]
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- ⌾:
Die niedrigste Fixiertemperatur beträgt weniger als 110 °C.
- o: Die niedrigste Fixiertemperatur beträgt 110 °C oder mehr und weniger als
120 °C.
- Δ: Die
niedrigste Fixiertemperatur beträgt
120 °C oder
mehr und weniger als 140 °C.
- x: Die niedrigste Fixiertemperatur beträgt 140 °C oder mehr.
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Aus
den Ergebnissen der Tabelle 2 ist ersichtlich, dass die Toner aus
den Beispielen B1 und B2, die einen kristallinen Polyester als Harzbindemittel
und ein Wachs mit erwünschtem
Schmelzpunkt und Penetration enthalten, im Vergleich zu den Vergleichsbeispielen
B1 und B2 günstige
Ergebnisse auch bei der Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur aufweisen.
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Der
erfindungsgemäße Toner
für die
Entwicklung eines elektrostatischen Bildes kann beispielsweise zur
Entwicklung eines Latentbildes, das bei Elektrophotographie, elektrostatischem
Aufzeichnungsverfahren, elektrostatischem Druckverfahren oder dergleichen
erzeugt wird, verwendet werden.
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Auch
wenn die vorliegende Erfindung derart beschrieben wurde, ist klar,
dass sie auf viele Arten variiert werden kann. Solche Variationen
sollen nicht als Abweichung von Geist und Umfang der Erfindung betrachtet
werden und alle solche Modifikationen, die für den Fachmann offensichtlich
sind, sollen im Umfang der folgenden Ansprüche eingeschlossen sein.