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DE102004046087A1 - Rotationsreibschweißanlage - Google Patents

Rotationsreibschweißanlage Download PDF

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DE102004046087A1
DE102004046087A1 DE102004046087A DE102004046087A DE102004046087A1 DE 102004046087 A1 DE102004046087 A1 DE 102004046087A1 DE 102004046087 A DE102004046087 A DE 102004046087A DE 102004046087 A DE102004046087 A DE 102004046087A DE 102004046087 A1 DE102004046087 A1 DE 102004046087A1
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rotating spindle
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toothing
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Karsten Dzialas
Steffen Weber
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MTU Aero Engines GmbH
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/12Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating the heat being generated by friction; Friction welding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Rotationsreibschweißanlage zum Fügen zweier Bauteile, mit einer ersten, drehenden Spindel und einer zweiten, nicht-drehenden Spindel, wobei auf der ersten, drehenden Spindel ein erstes Bauteil der miteinander zu verbindenden Bauteile und auf der zweiten, nicht-drehenden Spindel ein zweites Bauteil der miteinander zu verbindenden Bauteile über jeweils eine Spanneinrichtung gelagert ist. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist zumindest der Spanneinrichtung, die der Lagerung des ersten Bauteils auf der ersten, drehenden Spindel dient, eine Plan-Verzahnung zugeordnet, die zur Zentrierung und Drehmomentübertragung in eine entsprechende, dem ersten Bauteil (11) zugeordnete Plan-Verzahnung (26) eingreift.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rotationsreibschweißanlage nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Bei der Fertigung von Gasturbinen ist das Reibschweißen ein weitverbreitetes Fügeverfahren. Das Reibschweißen gehört zu den sogenannten Pressschweißverfahren, wobei man beim Reibschweißen unter anderem zwischen dem sogenannten linearen Reibschweißen und dem Rotationsreibschweißen unterscheidet. Die hier vorliegende Erfindung betrifft das sogenannte Rotationsreibschweißen, bei welchem rotationssymmetrische Bauteile durch Reibung aneinander gefügt bzw. miteinander verbunden werden. Beim Rotationsreibschweißen rotiert ein erstes Bauteil, wohingegen das andere Bauteil stillsteht und mit einer bestimmten Kraft gegen das rotierende Bauteil gedrückt wird. Hierbei passen sich Fügeflächen der miteinander zu verbindenden Bauteile durch Warmverschmieden aneinander an.
  • Das Rotationsreibschweißen wird auf sogenannten Rotationsreibschweißanlagen durchgeführt, wobei nach dem Stand der Technik das rotierende Bauteil auf einer sich drehenden Spindel und das stillstehende Bauteil auf einer nicht-drehenden Spindel gelagert ist. Nach dem Stand der Technik erfolgt die Lagerung des rotierenden Bauteils auf der ersten, sich drehenden Spindel sowie die Lagerung des stillstehenden Bauteils auf der zweiten, nicht-drehenden Spindel über jeweils eine Spanneinrichtung. Nach dem Stand der Technik kommen dabei in der Regel als Spannzangen ausgebildete Einrichtungen zum Einsatz. Da beim Rotationsreibschweißen zunehmend größere Schweißmomente übertragen und abgestützt werden müssen, bereitet die Lagerung der miteinander zu verbindenden Bauteile an den Spindeln über solche Spannzangen Probleme, da infolge hoher Schweißmomente hohe Spannkräfte erforderlich sind, die zu Bauteilverformungen führen können. Weiterhin unterliegen die Bauteile und die Spannzangen einer sogenannten Frettinggefahr und Kaltverschweißungsgefahr, weshalb die Lagerung der Bauteile an den Spindeln über die aus dem Stand der Technik bekannten Spannzangen von Nachteil ist.
  • Zur Drehmomentabstützung ist es aus dem Stand der Technik bereits bekannt, in das auf der drehenden Spindel gelagerte, rotierende Bauteil Nuten mit einer Tiefe von ca. 10 mm einzuarbeiten, wobei in die Nuten der Spanneinrichtung zugeordnete Nutsteine eingreifen. Nach dem Stand der Technik werden dabei über den Umfang des Bauteils verteilt zwei bis vier Nuten positioniert, wobei in jede dieser Nuten jeweils ein Nutstein eingreift. Die Verwendung solcher Nuten im Bauteil verfügt über den Nachteil, dass infolge der relativ großen Tiefe der Nuten sowie infolge des wegen einer möglichen Kaltverformung vorzuhaltenden Sicherheitsaufmaßes nach dem Rotationsreibschweißen noch ein erheblicher Materialabtrag erforderlich ist, um die miteinander verbundenen Bauteile an die gewünschte Endkontur anzupassen. Des weiteren ist wegen der erheblichen Fertigungstoleranzen bei der Herstellung solcher Nuten eine Zentrierung des Bauteils an der Spindel nicht möglich. Solche Nuten werden nach dem Stand der Technik auch zur Abstützung des auf der nicht-drehenden Spindel gelagerten Bauteils verwendet.
  • Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zu Grunde, eine neuartige Rotationsreibschweißanlage zu schaffen.
  • Dieses Problem wird durch eine Rotationsreibschweißanlage gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Erfindungsgemäß ist zumindest der Spanneinrichtung, die der Lagerung des ersten Bauteils auf der ersten, drehenden Spindel dient, eine Plan-Verzahnung zugeordnet, die zur Zentrierung und Drehmomentübertragung in eine entsprechende, dem ersten Bauteil zugeordnete Plan-Verzahnung eingreift.
  • Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, zumindest zur Lagerung des rotierenden Bauteils auf der sich drehenden Spindel eine Plan-Verzahnung einzusetzen, wobei einerseits der Spanneinrichtung der sich drehenden Spindel und andererseits dem auf dieser Spindel zu lagernden, rotierenden Bauteil jeweils eine Plan-Verzahnung zugeordnet sind, die bei Lagerung ineinander eingreifen. Eine Lagerung über solche Plan-Verzahnungen ermöglicht eine spielfreie Übertragung sehr großer Drehmomente und ist des weiteren selbstzentrierend. Des weiteren muss lediglich ein geringes Sicherheitsaufmaß an den miteinander zu verbindenden Bauteilen bereitgehalten werden. Eine Plan-Verzahnung kann als eine Stirnbogen-Verzahnung (Curvic-Coupling) oder eine Hirth-Verzahnung ausgeführt sein.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist auch der Spanneinrichtung, die der Lagerung des zweiten Bauteils auf der zweiten, nicht-drehenden Spindel dient, eine Plan-Verzahnung zugeordnet ist, die zur Zentrierung in eine entsprechende, dem zweiten Bauteil zugeordnete Plan-Verzahnung eingreift.
  • Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird, ohne hierauf beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
  • 1 eine schematisierte Darstellung einer Rotationsreibschweißanlage nach dem Stand der Technik;
  • 2 eine Rotationsreibschweißnaht zwischen zwei miteinander verbundenen Bauteilen;
  • 3 ein schematisiertes Detail aus einer erfindungsgemäßen Rotationsreibschweißanlage; und
  • 4 ein weiteres schematisiertes Detail aus der erfindungsgemäßen Rotationsreibschweißanlage.
  • 1 zeigt eine Rotationsreibschweißanlage 10 zum Fügen zweier Bauteile 11 und 12 nach dem Stand der Technik, wobei sich zwischen den Bauteilen 11 und 12 beim Rotationsreibschweißen die in 2 vergrößert dargestellte Verbindungsnaht 13 ausbildet. Die in 1 dargestellte Rotationsreibschweißanlage 10 nach dem Stand der Technik verfügt über eine erste, drehende Spindel 14 und eine zweite, nicht-drehende Spindel 15. Auf der ersten, drehenden Spindel 14 ist das Bauteil 11 und auf der zweiten, nicht-drehenden Spindel das Bauteil 12 der miteinander zu verbindenden Bauteile 11 und 12 angeordnet bzw. gelagert. Hierzu sind den Spindeln 14 und 15 jeweils Spanneinrichtungen 16 und 17 zugeordnet. Mithilfe der Spanneinrichtungen 16 und 17 sind die miteinander zu verbindenden Bauteile 11 und 12 auf der jeweiligen Spindel 14 bzw. 15 befestigbar.
  • Um nun die beiden Bauteile 11 und 12 mithilfe des Rotationsreibschweißens miteinander zu verbinden, wird das auf der ersten, drehenden Spindel 14 gelagerte Bauteil 11 im Sinne des Pfeils 18 drehend bewegt, wobei das auf der zweiten, nicht-drehenden Spindel 15 gelagerte Bauteil 12 im Sinne des Pfeils 19 mit einer Kraft gegen das Bauteil 11 gedrückt wird. Die Relativrotation zwischen den Bauteilen 11 und 12 sowie diese Kraft erzeugen eine Reibung und damit Erwärmung der beiden Bauteile 11 und 12 an Kontaktflächen 21, 22 derselben. Hierbei erfolgt an den Kontaktflächen ein Warmverschmieden des Werkstoffs der Bauteile 11 und 12. Hierbei bildet sich die in 2 schematisiert dargestellte Verbindungswulst 20 aus.
  • Der Rotationsreibschweißanlage 10 nach dem Stand der Technik ist gemäß 1 ein Schwungmassenkörper 23 zugeordnet, nämlich im Bereich der ersten, sich drehenden Spindel 14. Dieser Schwungmassenkörper 23 der Rotati onsreibschweißanlage 10 ist an die miteinander zu verbindenden Bauteile 11 und 12 angepasst.
  • Beim Rotationsreibschweißen sind zunehmend höhere Schweißmomente zu übertragen sowie abzustützen, weshalb die Anforderungen an die Spanneinrichtungen 16 und 17, die der Lagerung der miteinander zu verbindenden Bauteile 11 und 12 auf den Spindeln 14 und 15 dienen, zunehmend steigen. So müssen die Spanneinrichtungen 16 und 17 nicht nur die hohen Schweißmomente übertragen sowie abstützen, vielmehr sind weiterhin Bauteilverformungen infolge von über die Spanneinrichtungen 16 und 17 auf die miteinander zu verbindenden Bauteile 11 und 12 einwirkenden Spannkräfte zu minimieren, sodass ein exaktes Fügen der Bauteile über das Rotationsreibschweißen möglich ist. Hierzu gehört auch die Gewährleistung einer exakten Zentrierung der Bauteile 11 und 12 auf den jeweiligen Spindeln 14 und 15.
  • Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, zumindest der Spanneinrichtung 16, die der Lagerung des ersten, rotierenden Bauteils 11 auf der sich drehenden Spindel 14 dient, im Stirnbereich eine sogenannte Plan-Verzahnung zuzuordnen. Die der Spanneinrichtung 16 der drehenden Spindel 14 zugeordnete Plan-Verzahnung greift zur Lagerung des ersten Bauteils 11 in eine entsprechende, dem ersten Bauteil 11 zugeordnete Plan-Verzahnung ein. Die Lagerung des rotierenden Bauteils 11 auf der drehenden Spindel 14 über eine solche Plan-Verzahnung ermöglicht eine spielfreie Übertragung hoher Drehmomente bzw. Schweißmomente und ist des weiteren selbstzentrierend. Die beim Fügen aufgebrachte Stauchkraft unterstützt das übertragbare Moment und bei einer als Stirnbogen-Verzahnung (Curvic-Coupling) ausgebildeten Plan-Verzahnung auch die Selbstzentrierung.
  • 3 zeigt einen Ausschnitt aus einem rotationssymmetrischen Bauteil 11, welches als beim Rotationsreibschweißen rotierendes Bauteil auf der in 3 nicht-dargestellten, sich drehenden Spindel 14 zu lagern ist. Die Symmetrieachse und damit die Drehachse beim Rotationsreibschweißen des Bauteils 11 ist in 3 mit der Bezugsziffer 24 gekennzeichnet. Bei dem in 3 dargestellten Bauteil 11 kann es sich zum Beispiel um einen Dichtungsträger handeln. Wie 3 entnommen werden kann, ist einer Stirnseite 25 des Bauteils 11 eine Plan-Verzahnung zugeordnet. Diese dem Bauteil 11 zugeordnete Plan-Verzahnung 26 greift in eine nicht-dargestellte Plan-Verzahnung der Spanneinrichtung 16 ein. Die Plan-Verzahnung wird von mehreren Zähnen 27 gebildet. 4 zeigt schematisiert in einer perspektivischen Ansicht eine mögliche Ausgestaltung einer Plan-Verzahnung 26 mit den die Plan-Verzahnung bildenden Zähnen 27.
  • Bei Verwendung einer solchen Plan-Verzahnung 26 zur Zentrierung des drehenden Bauteils 11 an der sich drehenden Spindel 14 der Rotationsreibschweißanlage 10 ist auch zur Übertragung hoher Drehmomente bzw. Schweißmomente eine Zahntiefe von 2 bis 6 mm, insbesondere von 3 bis 4 mm, ausreichend. Auch kann aufgrund der relativ hohen Anzahl an Zähnen 27 einer solchen Plan-Verzahnung 26 das Sicherheitsaufmaß an dem Bauteil 11 gering gehalten werden. Insgesamt ist hierdurch gewährleistet, dass nach Verbindung zweier miteinander zu verbindenden Bauteile nur eine geringe Endbearbeitung erforderlich ist, um den gewünschten Endkonturzustand der miteinander verbundenen Bauteile bereitzustellen.
  • Vorzugsweise erfolgt nicht lediglich die Lagerung des rotierenden Bauteils 11 an der drehenden Spindel 14 über Plan-Verzahnungen, sondern vielmehr ist insbesondere auch der Spanneinrichtung 17, die der Lagerung des nicht-rotierenden Bauteils 12 auf der nicht-drehenden Spindel 15 dient, eine entsprechende Plan-Verzahnung zugeordnet, die zur Zentrierung in eine entsprechende, dem Bauteils 12 zugeordnete Plan-Verzahnung eingreift. Vorzugsweise werden also beide Bauteile an den Spindeln bzw. den entsprechenden Spanneinrichtungen über Plan-Verzahnungen zentriert.
  • Die axiale Fixierung der mithilfe der Plan-Verzahnungen in Umfangsrichtung sowie in Radialrichtung an den Spindeln 14 und 15 ausgerichteten bzw. zentrierten Bauteile 11 und 12 erfolgt über die Spanneinrichtungen 16 und 17. Da bereits die Plan-Verzahnungen die Drehmomentabstützung und damit Drehmomentübertragung übernehmen, müssen von den Spanneinrichtungen 16 und 17 zur Axialfixierung lediglich geringe Spannkräfte bereitgehalten werden, sodass die Gefahr von Bauteilverformungen infolge solcher Spannkräfte deutlich reduziert wird. Zur Vorzentrierung können den Spanneinrichtungen 16 und 17 leicht spannende Zentrierringe zugeordnet sein.
  • Mithilfe der hier vorliegenden Erfindung ist eine spielfreie Lagerung der miteinander zu verbindenden Bauteile auf den entsprechenden Spindeln möglich. Hierdurch werden Schwingungen und Ungenauigkeiten während des Schweißvorgangs minimiert. Ein weiterer Vorteil der hier vorliegenden Erfindung gegenüber dem Stand der Technik liegt darin, dass bei Lagerung mithilfe der Plan-Verzahnungen die nach dem Stand der Technik erforderlichen, von Spannzangen übertragenen hohen Spannkräfte entfallen können, sodass Bauteilverformungen beim Schweißen sowie das Einbringen von Eigenspannungen in die Schweißung verhindert werden können. Da des weiteren an den miteinander zu verbindenden Bauteilen lediglich ein geringeres Sicherheitsaufmaß erforderlich ist, verringert sich auch der Aufwand bei der Bearbeitung der miteinander verbundenen Bauteile zur Bereitstellung des Endkonturzustands derselben. Die beim Schweißen aufzubringende Stauchkraft unterstützt die Zentrierung der Bauteile und das übertragbare Moment.
  • Die Einsparung des Bauteilaufmaßes bzw. des Sicherheitsaufmaßes an den miteinander zu verbindenden Bauteilen liegt in einem Bereich von bis zu 15 mm. Die Plan-Verzahnungen lassen sich mit geringem Aufwand von miteinander verbundenen Bauteilen entfernen.
  • 10
    Rotationsreibschweißanlage
    11
    Bauteil
    12
    Bauteil
    13
    Verbindungsnaht
    14
    erste, drehende Spindel
    15
    zweite, nicht-drehende Spindel
    16
    Spanneinrichtung
    17
    Spanneinrichtung
    18
    Pfeil
    19
    Pfeil
    20
    Verbindungswulst
    21
    Kontaktfläche
    22
    Kontaktfläche
    23
    Schwungmassenkörper
    24
    Symmetrieachse
    25
    Stirnseite
    26
    Plan-Verzahnung
    27
    Zahn

Claims (5)

  1. Rotationsreibschweißanlage zum Fügen zweier Bauteile, mit einer ersten, drehenden Spindel (14) und einer zweiten, nicht-drehenden Spindel (15), wobei auf der ersten, drehenden Spindel (14) ein erstes Bauteil (11) der miteinander zu verbindenden Bauteile und auf der zweiten, nicht-drehenden Spindel (15) ein zweites Bauteil (12) der miteinander zu verbindenden Bauteile über jeweils eine Spanneinrichtung (16, 17) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Spanneinrichtung (16), die der Lagerung des ersten Bauteils (11) auf der ersten, drehenden Spindel (14) dient, eine Plan-Verzahnung zugeordnet ist, die zur Zentrierung und Drehmomentübertragung in eine entsprechende, dem ersten Bauteil (11) zugeordnete Plan-Verzahnung (26) eingreift.
  2. Rotationsreibschweißanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Spanneinrichtung (17), die der Lagerung des zweiten Bauteils (12) auf der zweiten, nicht-drehenden Spindel (15) dient, eine Plan-Verzahnung zugeordnet ist, die zur Zentrierung in eine entsprechende, dem zweiten Bauteil (12) zugeordnete Plan-Verzahnung eingreift.
  3. Rotationsreibschweißanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahntiefe der Plan-Verzahnungen zwischen 2 mm und 6 mm, insbesondere zwischen 3 mm und 4 mm, liegt.
  4. Rotationsreibschweißanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Plan-Verzahnung einer Stirnseite der oder jeder Spanneinrichtung (16, 17) sowie einer Stirnseite des auf der jeweiligen Spanneinrichtung (16, 17) zu lagernden Bauteils (11, 12) zugeordnet ist.
  5. Rotationsreibschweißanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Plan-Verzahnungen als selbstzentrierende Curvic-Verzahnungen ausgebildet sind.
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