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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Reihenklemmenrelais mit schmalem
Profil der im Oberbegriff des Anspruch 1 genannten Art.
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Reihenklemmenrelais "europäischer Bauart" erlauben eine elektrische
Verbindungsherstellung für industrielle
Steuerbauteile. Diese Reihenklemmenrelais besitzen schmale und flache
Form, durch die sie unmittelbar nebeneinander im Stapel angeordnet werden
können,
wenn sie auf einer DIN-Schiene montiert werden. Wenn sie derart
im Stapel angeordnet sind, können
Drähte
an Anschlüssen
entlang dem oberen und unteren Rand der Reihenklemmenrelais aufgenommen
werden.
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Die
Anschlüsse
erlauben eine Verbindung mit anderen Drähten, die mit anderen Anschlüssen oder
den Leitungen von elektrischen Bauteilen verbunden sind, die durch
den Reihenklemmenanschlussblock getragen sind. Derartige elektrische Bauteile
können
Sicherungen, Anzeigeleuchten und Relais umfassen.
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Für einen
Reihenklemmenanschlussblock, der ein Relais hält (ein "Reihenklemmenrelais") oder eine Sicherung (eine "Reihenklemmensicherung"), ist das Relais
oder die Sicherung typischerweise durch einen Sockel am Vorderrand
des Reihenklemmenanschlussblocks aufgenommen. Die das Relais oder
die Sicherung haltenden Gehäuse
sind so ausgelegt, dass sie eine Breite aufweisen, die nicht größer ist
als diejenige des Reihenklemmenanschlussblocks, typischerweise zwischen
5 und 14 mm, um den auf der DIN-Schiene eingenommenen Raum bzw.
Platz so klein wie möglich
zu halten.
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Programmierbare
Logikcontroller (PLCs) stellen industrielle Computer dar, die zur
Steuerung von Maschinen und Prozessen verwendet werden. Ein PLC
besitzt Eingangs- und Ausgangsschaltungen, die mit Sensoren und
Stellorganen angesteuerter Maschinen verbunden sein können, und
durch Ausführung
einer Standardsteuersprache, wie etwa einer Relaisleitersprache,
vermag der PLC die Eingänge
bzw. Eingangssignale zu lesen und in Übereinstimmung mit der Ausführung des
Steuerprogramms die Maschinen steuernden Ausgangssignale bereitzustellen.
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Reihenklemmenrelais
werden häufig
mit einem PLC verwendet, der an derselben DIN-Montageschiene angebracht
sein kann, an der die Reihenklemmenrelais montiert sind. Ausgänge von
dem PLC sind mit den Spulen von Reihenklemmenrelais verbunden, deren
Kontakte wiederum mit dem gewünschten
Maschinenstellorgan verbunden sind, um eine Form einer Isolation
bereitzustellen.
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Wenn
die Kontakte eines Reihenklemmenrelais beispielsweise mit einer
induktiven Last verbunden sind, kann eine Sicherung in Reihe zu
diesen Kontakten vorgesehen sein. Dies bringt normalerweise das
Positionieren eines Reihenklemmenanschlussblocks benachbart zu jedem Reihenklemmenrelais
mit sich, wodurch der benötigte
Platz bzw. Raum an der Montageschiene verdoppelt wird. Wenn zahlreiche
Ausgänge
zu induktiven Lasten erforderlich sind, wird der an der Schiene
zur Verfügung
stehende Platz rasch verbraucht. Ein ähnliches Problem tritt auf,
wenn andere Bauteile dem Reihenklemmenrelais hinzugefügt werden,
einschließlich
Taktungsschaltungen oder Spannungsentstörungsmittel.
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Ein
In-Plane-Bauteiladapter der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Art ist aus der
DE
197 22 936 C1 bekannt.
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Aus
der
DE 195 15 358
A1 ist es bekannt, einen In-Plane-Bauteiladapter als Relais-Reihenklemme,
nämlich
als Sicherungstrenner zu verwenden.
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Aus
der
DE 299 08 612
U1 ist eine Reihenklemme zur Aufnahme eines elektrischen
oder elektronischen Bausteins, insbesondere eines Relaisbausteins,
mit einem auf eine Tragschiene aufrastbaren Klemmkörper bekannt,
der eine Ausdehnung aufweist, in welcher der Baustein mit Hilfe
eines Schwenkbügels
verrastbar ist. Um zu gewährleisten, dass
an einer Reihenklemme Bausteine unterschiedlicher Abmessungen verriegelbar
sind, weist der Schwenkbügel
zumindest zwei Rastmittel auf für
die Bausteine auf.
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Aus
der
DE 32 33 255 A1 ist
eine an einer Schiene montierbare Reihenklemme mit einem im Klemmengehäuse angeordneten
Leiteranschlusskörper
und mit mindesten einem in einer Ausnehmung des Klemmenkörpers angeordneten
metallischen Hilfsanschlusskörper.
Um eine Einzelleitungstrennung ohne die Gefahr von Fehlschaltungen
zu ermöglichen,
ist im Klemmengehäuse
zwischen dem Leiteranschlusskörper
und dem Hilfsanschlusskörper eine
Trennstelle vorgesehen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Bauteiladapter der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, der die Stabilität der Fixierung
des Relais an dem Reihenklemmenanschlussblock beibehält.
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Gelöst wird
diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruch 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
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Die
stabilisierenden Arme können
Feststelleinrichtungen enthalten, die einer Entfernung des Relais
von dem Gehäusesockel
widerstehen. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Verschieben bzw. Heraustrennen
des Relais unterbunden, wenn der Bauteiladapter verwendet wird.
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Bei
dem Bauteil kann es sich um eine Sicherung handeln, die typischerweise
in Reihe mit den Relaiskontakten geschaltet ist, oder um einen Spannungsspitzenunterdrücker, der über die
Spule des Relais geschaltet ist, um in der Spule erzeugte Spannungen
zu unterdrücken,
oder um eine Taktgeberschaltung, die die Betätigung der Spule unabhängig steuert,
wenn ein Spulensignal empfangen wird. Dadurch wird ein Allzweckgehäuse zum
Anbringen von zusätzlichen
Bauteilen an einem Reihenklemmenanschlussblock bereit gestellt,
ohne den für
andere Reihenklemmenanschlussblöcke
verfügbaren
Schienenraum bzw. -platz einzuengen.
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Die
laterale Dicke des Gehäuses
kann weniger als 7,0 mm betragen. Dadurch wird ein System bereit
gestellt, das mit standardmäßigen europäischen Reihenklemmenanschlussblöcken arbeitet.
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Die
genannte Aufgabe und die genannten Vorteile können auf lediglich einige der
Ausführungsformen
zutreffen, die in den Umfang der Ansprüche fallen und damit den Umfang
der Erfindung nicht festlegen.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines nicht beanspruchten standardmäßigen Reihenklemmenrelais,
das mit seiner Rückseite
an einer DIN-Schiene montiert ist (umgekehrt dargestellt ausgehend
von der normalen Montage, um den Verriegelungsmechanismus zu zeigen),
wobei der erfindungsgemäße Bauteiladapter
an einem unteren Rand angebracht ist.
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2 zeigt
eine Explosionsansicht des nicht beanspruchten Bauteiladapters und
des Reihenklemmenrelais von 1, um 90
Grad gedreht, und einen Teilquerschnitt unter Darstellung einer
leitfähigen
Verlängerung
des Bauteiladapters, die durch einen Schraubanschluss des Reihenklemmenrelais aufgenommen
ist, um eine mechanische und elektrische Verbindung mit dem Reihenklemmenrelais
bereitzustellen, unter Darstellung eines Schraubanschlusses, einer
internen Sicherung und einer Anzeigelampe bzw. -leuchte des Bauteiladapters.
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3 zeigt
eine perspektivische Ansicht des nicht beanspruchten Bauteiladapters
von 2 unter Darstellung der Ausrichtung der Sicherung
in Phantomlinien und der Öffnung
einer Klappe zum Austauschen der Sicherung ohne dass ein externer
Draht mechanisch abgetrennt werden muss.
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4 zeigt
eine fragmentarische Seitenaufrissansicht des nicht beanspruchten
Reihenklemmenrelais von 1 (in Bezug auf 1 umgedreht),
wobei der Bauteiladapter am Anschluss des Reihenklemmenrelais angebracht
ist, und unter Darstellung der Anlage von zwei Seiten des Bauteiladapters,
um Torsion zu widerstehen, und unter Darstellung der Verwendung
eines Werkzeugs, das in einem Werkzeugdurchgang des Bauteiladapters
aufgenommen ist, um erhöhte
mechanische Stabilität
bereitzustellen, sowie unter Darstellung des in Vorwärtsrichtung
weisenden Schraubanschlusses und der Anzeigelampe.
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5 zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform
der Erfindung, demnach der Bauteiladapter zwischen das Relais und den
Reihenklemmenanschlusssockel passt.
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6 zeigt
schematisch die elektrische Verbindung des Relais mit dem Bauteiladapter
von 5 unter Darstellung der Positionierung einer Sicherung
ausgerichtet mit einem beweglichen Kontakt des Relais.
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7 zeigt
eine Figur ähnlich
derjenigen von 6 unter Darstellung einer alternativen
Ausführungsform
des Bauteiladapters, demnach das Bauteil ein Stoßspannungsentstörmittel
bzw. ein Spannungsspitzenunterdrücker über den
Relaisspulenleitern ist.
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8 zeigt
eine Figur ähnlich
derjenigen von 6 und 7 unter
Darstellung einer alternativen Ausführungsform des Bauteiladapters,
demnach es sich bei dem Bauteil um einen Zeitgeberschaltkreis innerhalb
des Bauteiladapters handelt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Wie
in 1 gezeigt, kann ein standardmäßiges Reihenklemmenrelais 10 eine
Rückseite 12 mit einem
Kanal 14 zur Aufnahme einer DIN-Schiene 16 enthalten.
Die linke Seite 20 und die rechte Seite 22 des
Reihenklemmenrelais 10 verlaufen im Wesentlichen planar
bzw. eben, um an entsprechenden linken und rechten Seiten weiterer ähnlicher
Reihenklemmenanschlussblöcke
anzuliegen, die ebenfalls auf der DIN-Schiene 16 angeordnet
werden können
und gemeinsam im Stapel an dem Reihenklemmenrelais 10 ohne
dazwischen verschwendeten Platz angeordnet sind. Das Reihenklemmenrelais 10 kann
auf der DIN-Schiene 16 durch Betätigung eines Mitnehmers bzw.
einer Raste (nicht gezeigt) lösbar
rückgehalten sein,
die bzw. der durch einen Schlitten 18 rückziehbar ist.
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Die
oberen und unteren Ränder
des Reihenklemmenrelais 10 tragen Anschlüsse 24,
wie etwa Schraubanschlüsse
zur Aufnahme und elektrischen Verbindung mit Drähten 26, ohne dass
es zu einem störenden
Eingriff in Bezug auf benachbarte Reihenklemmenanschlussblöcke kommt.
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Der
vordere Rand 32 des Reihenklemmenrelais 10 umfasst
einen Sockel 34, der ein elektrisches Relais 36 schmalen
Profils hält,
dessen linke und rechte Seite koplanar zur linken Seite 20 und
rechten Seite 22 des Reihenklemmenrelais 10 verlaufen,
und dessen vorderer Rand bündig
mit dem vorderen Rand 32 des Reihenklemmenrelais 10 verläuft, wobei
das Relais 36 von dem Reihenklemmenrelais 10 zur
Reparaturzwecken oder zur Änderung
des Relaistyps gegebenenfalls entfernt werden kann.
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Wie
an sich bekannt, sind Kontakte und die Spule des Relais 36 durch
den Sockel 34 mit verschiedenen der Anschlüsse 24 über Leiter
innerhalb des Reihenklemmenrelais 10 verbunden. Das Reihenklemmenrelais 10 stellt
dadurch ein einfaches Verfahren zur Verbindung mit dem Relais 36 in
mechanischer und elektrischer Hinsicht bereit.
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Die
Reihenklemmenrelais 10 dieser Art befinden sich im Handel
von verschiedenen Anbietern, einschließlich der Marke Allen-Bradley von Rockwell Automation,
Milwaukee, Wisconsin.
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Es
kann ein Sicherungsadapter 40 an einem der Anschlüsse 24 des
Reihenklemmenrelais 10 angebracht sein. Der Sicherungsadapter 40 erlaubt
es, dass eine Sicherung oder ein anderes Bauteil in die Schaltung
des Relais 36 des Reihenklemmenrelais 10 derart
eingebaut wird, dass ein erster externer Draht 46 von einer
Leitungs- bzw. Netzquelle L1 (möglicherweise über Ausschalter
und dergleichen verbunden) mit einer Seite des Reihenklemmenrelais 10 in
Verbindung stehen kann, und über
interne Leiter mit einem Kontakt des Relais 36. Eine Rückführung von
dem Kontakt des Relais 36 kann andere interne Leiter zu
einem Anschluss 24 des Reihenklemmenrelais 10 und
daraufhin durch den Sicherungsadapter 40 führen, der
eine (nicht gezeigte) Sicherung enthält. Ausgehend von dem Sicherungsadapter 40 kann
der leitfähige
Pfad zu einer induktiven Last 47 fortgesetzt sein, um die
verbleibende Seite der Leitung L2 rückzuführen.
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Wie
in 1 und 2 gezeigt, kann der Sicherungsadapter 40 ein
allgemein blockförmiges äußeres Gehäuse 42 aufweisen,
das aus elektrisch nicht leitfähigem
Kunststoff geformt ist. Das Gehäuse 42 weist
linke und rechte Seiten 43 und 44 auf, die koplanar
zur linken Seite 20 und rechten Seite 22 des Reihenklemmenrelais 10 verlaufen,
wenn der Sicherungsadapter 40 an dem Reihenklemmenrelais 10 angebracht
ist.
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Anschließend an
die linken und rechten Seiten 43 und 44 des Gehäuses 42 befinden
sich eine gegenüberliegende
Anschlusswand 44 und eine leitfähige Verlängerungswand 46 sowie
gegenüberliegende
vordere und hintere Wände 48 und 50,
die jeweils in Übereinstimmung
mit der Ausrichtung des Sicherungsadapters 40 benannt sind,
wenn sich dieser im Eingriff mit dem Reihenklemmenrelais 10 befindet.
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Aus
der Verlängerungswand 46 heraus
verläuft
eine leitfähige
Verlängerung 52,
die durch den Anschluss 24 des Reihenklemmenrelais 10 aufnehmbar
ist. Insbesondere passt die leitfähige Verlängerung 52 in einen
(U-förmigen)
Bügel 56 des
Anschlusses 24 und wird auf einem internen Leiter 54 durch
eine Wand des Bügels 56 gezogen,
der die Verlängerung 52 an
den internen Leiter 54 drückt, und zwar angetrieben durch
die Einwirkung einer Einfangschraube 30. Derartige Schraubanschlüsse 24 sind
an sich bekannt.
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Die
leitfähige
Verlängerung 52,
die durch die Verlängerungswand 46 gehalten
ist, erstreckt sich außerdem
in das Gehäuse 42 des
Sicherungsadapters 40 hinein, um mit einem ersten Sockel 60 Verbindung
aufzunehmen, der in der Nähe
der hinteren Wand 50 zu liegen kommt. Der Sockel 60 stellt
eine Federklammer bereit, die so bemessen ist, dass sie eine Endkappe 62 einer
standardmäßigen elektrischen
Sicherung 64 aufnimmt. Po sitioniert innerhalb der gegenüberliegenden
Seite des Gehäuses 42 in der
Nähe der
vorderen Wand 48 des Gehäuses befindet sich ein zweiter
Sockel 66 zur Aufnahme der zweiten Endkappe 68 der
Sicherung 64. Die Sicherung 64 wird dadurch entlang
einer Achse gehalten, die sich allgemein ausgehend von vorne nach
hinten in Bezug auf das Reihenklemmenrelais 10 erstreckt, wenn
der Sicherungsadapter 40 installiert ist.
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Der
Sockel 66 steht in Verbindung mit dem inneren Leiter 70,
der in einem Bügel 72 eines
Anschlusses 74 ähnlich
dem Anschluss 24 aufgenommen ist. Eine Schraube 76,
die durch die Vorderwand 48 des Gehäuses 42 zugänglich ist,
kann den Bügel 72 verspannen,
um den internen Leiter 70 in elektrischen Kontakt mit einem
externen Draht 26 zu drücken,
der in den Bügel 72 eingesetzt
ist. Alternativ kann eine schraubenfreie Klemme, wie an sich bekannt,
verwendet werden.
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Eine
nach vorne weisende Anzeigelampe bzw. -leuchte 82, bevorzugt
eine Licht emittierende Diode (LED) oder Neonlampe, ist parallel über die Sockel 66 und 60 geschaltet,
wobei eine Leitung der Lampe 82 über einen Widerstand 84 mit
dem Sockel 60 in Verbindung steht, und wobei eine zweite
Leitung direkt mit dem Sockel 66 in Verbindung steht. Wenn
die Sicherung 64 nicht vorhanden oder offen ist, führt das
Anlegen einer Spannung über
die Verlängerung 52 und
den Anschluss 74 dazu, dass die Lampe 82 aufleuchtet,
wodurch angezeigt wird, dass die Sicherung 64 ersetzt werden
muss. Eine derartige Schaltung ist angemessen für Wechsel- und Gleichstromanwendungen
mit niedriger Spannung, und sie kann modifiziert werden, wie auf
diesem Gebiet der Technik geläufig,
für Anwendungen
mit höherer
Spannung und polaritätsempfindlichen
Anwendungen.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
ist eine Einführ-
bzw. Einsetzrichtung 85, entlang welcher der externe Draht 26 in
den Anschluss 74 eingesetzt wird, dieselbe wie die Einführrichtung,
entlang derer die Verlängerung 52 in
den Anschluss 24 eingesetzt wird. Außerdem ist die Schraube 76 durch
einen Schraubenzieher 90 in derselben Richtung wie die Schrauben 30 der übrigen Anschlüsse zugänglich (wie
in 2 und 4 gezeigt). In derselben Weise wird
die Ausrichtung der externen Verdrahtung nicht signifikant geändert, wenn
der Sicherungsadapter 40 hinzugefügt wird.
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Wie
in 3 gezeigt, kann das Gehäuse 42 eine Klappe 86 umfassen,
die in eine (in Phantomlinien gezeigte) offene Stellung schwenkbar
ist, um Zugriff auf die Sicherung 64 zu ermöglichen,
um diese zu ersetzen. Die Klappe kann mittels eines aus dem Kunststoff
des Gehäuses 42 gebildeten
lebenden Gelenks gebildet sein. Es wird bemerkt, dass die Ausrichtung
der Sicherung 64 es erlaubt, dass die Höhe des Sicherungsadapters 40,
gemessen ausgehend von dem Reihenklemmenrelais 10, so klein
wie möglich
gehalten wird, wodurch das Drehmoment auf die Verlängerung 52 verringert
wird. Die Oberfläche der
Verlängerung 52 steht
dadurch im Eingriff mit dem Bügel 56 und/oder
der interne Leiter 54 des Anschlusses 24 des Reihenklemmenrelais 10 kann
eine Reihe scharfer Kanten 53 oder einen Vorsprung zur Bereitstellung
einer Gleitverschiebung zwischen diesen Flächen enthalten.
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Wie
in 4 gezeigt, wird der Draht 26 bevorzugt
an dem Sicherungsadapter 40 angebracht, bevor der Sicherungsadapter 40 an
dem Reihenklemmenrelais 10 angebracht wird. Auf diese Weise wird
jegliche Verdrehung durch den Schraubenzieher 90 auf dem
Gehäuse 42 nicht
auf die Verbindung zwischen dem Sicherungsadapter 40 und
dem Reihenklemmenrelais 10 übertragen.
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Ein
Verdrehen des Sicherungsadapters 40, hervorgerufen durch
den externen Draht 26, kann durch die Anlage der Oberflächen des
Gehäuses 42 des
Sicherungsadapters 40 und des Gehäuses des Reihenklemmenrelais 10 aufgenommen
bzw. unterbunden werden. Bevorzugt können zumindest zwei senkrechte
Flächen
bzw. Seiten, beispielsweise die leitende Verlängerungswand 46 und
die Rückwand bzw.
hintere Wand 50 des Sicherungsadapters 40 an entsprechenden
Flächen
auf dem Reihenklemmenrelais 10 anliegen. Die Verlängerung 52 hält diese Flächen fest
an dem Reihenklemmenrelais 10 und erlaubt es, dass diese
anliegenden Flächen
Drehmoment auf das Gehäuse 42 in
Spannung auf die leitende Verlängerung 52 umsetzen,
die durch den Anschluss 24 einfacher aufnehmbar ist.
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Das
Gehäuse 42 des
Sicherungsadapters 40 kann außerdem einen Keilabschnitt 92 enthalten,
der in eine Keilnut 94 passt, die beispielsweise dem Reihenklemmenrelais 10 absichtlich
hinzugefügt
ist, oder die für
andere Zwecke zufällig
vorhanden ist, in diesem Fall für
einen Verbindungsleitungsanschlusskanal. Das Gehäuse 42 kann außerdem auf
der Rückseite
einen Vorsprung aufweisen, der mit der Öffnung des Reihenklemmenrelaisschraubanschlusses
von unten zusammenpasst.
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Wie
in 5 gezeigt, kann gemäß der Erfindung ein Sicherungsadapter 40' zwischen dem
Sockel 34 des Anschlussblocks 10' und dem Relais 36 angeordnet
sein, wodurch ein störender
Eingriff mit Drähten 26 vermieden
wird, die an den Anschlüssen 24 angebracht
sind, oder die Störung
von einem oder mehreren Anschlüssen 24.
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In
dieser Ausführungsform
nutzt der Sicherungsadapter 40' ein isolierendes, rechteckig quaderförmiges Gehäuse 100 ähnlich dem
vorstehend erläuterten
Gehäuse 42,
das jedoch so bemessen ist, dass es in den Sockel 34 passt,
wobei die Ober- und Unterseiten 102 und 104 des
Gehäuses 100 entlang einem
oberen Innenrand 106 und unteren Innenrand 107 des
Sockels 34 gleiten. Eine Rückseite 108 des Gehäuses 100 trägt eine
Anzahl von leitenden Stiften 110, die durch entsprechende
leitende Steckaufnahmen 112 in der nach vorne weisenden
Wand des Sockels 34 aufgenommen sein können. Diese leitenden Stifte 110 sind
so angeordnet und bemessen, dass sie im Wesentlichen identisch zu
den Relaisstiften 113 sind, die sich ausgehend von der
Rückseite
des Relais 36 erstrecken.
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Eine
Vorderseite 114 des Gehäuses 100 stellt
eine leitende Steckaufnahme 116 bereit, das so angeordnet
und bemessen ist, dass es im Wesentlichen identisch zu leitenden
Steckaufnahmen 112 ist, und die Relaisstifte 113 des
Relais 36 aufzunehmen.
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Das
Gehäuse 100 enthält außerdem obere und
untere, sich in Vorwärtsrichtung
erstreckende Arme 118 und 120, die Innenseiten
aufweisen, die zur Oberseite 102 und Unterseite 104 des
Relais 36 ausgerichtet sind und parallel zu diesen verlaufen, um
den oberen Rand 122 und den unteren Rand 124 des
Relais 36 dazwischen aufzunehmen. Die Arme 118 und 120 springen
nach außen
gerade so vor, dass sie einen Bauteiladapter 40' bilden, der
geeignet ist, den Raum in dem Sockel 34 auszufüllen, der im
vornherein durch das Relais 36 eingenommen worden ist,
wobei er diese Relais 36 hält, das diesen Raum eingenommen
hat.
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Vordere
Ränder
der Arme 118 und 114 umfassen einwärts weisende
Zähne 126,
die dazu dienen, das Relais 36 im Eingriff mit dem Gehäuse 100 zu
halten, ohne die Arme 118 und 120 nach außen auszulenken
bzw. auszubiegen, die genutzt werden können, um das Relais 36 freizugeben.
Die Arme 118 und 120 stellen dadurch Abstützung und
Stabilität
für das
Relais 36 bereit und erlauben es dem Gehäuse 100,
aus dem Reihenklemmenanschlussblock 10' bewegt zu werden, indem die Arme 118 und 120 am Relais 36 angreifen
und eine vorwärts
gerichtete Kraft anlegen.
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Der
Passsitz der Flächen 102 und 104 in
Bezug auf die Sockelinnenränder 106 und 107 widersteht
einem Verdrehen des Gehäuses 100,
das zu einer Beschädigung
der leitenden Stifte 110 führen kann. In ähnlicher
Weise widersteht der Passsitz der Innenseiten der oberen und unteren,
sich in Vorwärtsrichtung
erstreckenden Arme 118 und 120 in Bezug auf den
oberen Rand 122 und den unteren Rand 124 des Relais 36 einem
Verdrehen des Relais 36, das die Relaisstifte 113 oder
Steckaufnahmen 116 beschädigen kann.
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Wie
in 6 gezeigt, erstrecken sich die leitenden Stifte 110 des
Sicherungsadapters 40' allgemein
in das Innere des Gehäuses 100,
wo sie an einem Bauteil 130 angebracht werden, in diesem
Fall an einer Sicherung 64, die in Reihe zu einem der leitenden
Stifte 110 angeordnet ist. Die verbleibenden Enden der
leitenden Stifte 110 stellen die leitenden Steckaufnahmen 116 dar,
die ausgehend vom Vorderrand des Gehäuses 100 zugänglich sind,
der die Relaisstifte 113 aufnimmt.
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Zwei
der Relaisstifte 113 stellen Verbindungen mit einer internen
elektromagnetischen Spule 134 bereit, die einen beweglichen
Kontakt 136 des Relais 36 in Richtung auf einen
normalerweise geschlossenen Kontakt 140 und weg von einem
normalerweise offenen Kontakt 137 ziehen kann. Jeder dieser
Kontakte 140 und 137 ist außerdem mit einem der leitenden
Stifte 110 durch entsprechende leitende Steckaufnahmen 116 verbun den.
Die Sicherung 64 kann in Reihe zu dem leitenden Stift 110 positioniert
sein, der mit dem beweglichen Kontakt verbunden ist, um einen Schmelzschutz
für eine
Vielzahl unterschiedlicher Verbindungen dieser Kontakte mit Geräten bereitzustellen.
Es wird bemerkt, dass die vorliegende Erfindung auch anwendbar ist
auf Relais-getriebene und Opto-Isolatorgetriebene Relais 36,
wobei die Sicherung in Reihe zu Festkörperschaltelementen positioniert
sein kann.
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Wie
in 7 gezeigt, kann das Bauteil 130 in einer
alternativen Ausführungsform
ein Spannungsspitzenunterdrücker 138 (vorliegend
auch als Entstörmittel
bezeichnet) sein, der über
den leitenden Stiften 110 angeordnet ist, die zur Verbindung
mit der Spule 134 bestimmt sind, wie in 6 gezeigt.
Ein derartiger Spannungsunterdrückungsschaltkreis kann
beispielsweise eine Rückführ- bzw.
Rücklaufdiode
(Fly-Back-Diode) sein, die entgegengesetzt zur normalen Erregungspolarität der leitenden
Stifte 110 positioniert ist; dieser Schaltkreis kann aus
Gegentaktdioden bestehen, die eine hohe Durchbruchspannung besitzen,
einschließlich,
jedoch nicht hierauf beschränkt,
Zenerdioden, und es kann sich bei dem Schaltkreis um Metalloxidvaristoren
(MOVs) handeln, oder um ein Dämpfungsnetzwerk
(Snubbing-Netzwerk), das aus Widerständen, Kondensatoren und/oder
Spulen bzw. Induktoren besteht, wie an sich bekannt. Dieser Spannungsunterdrückungsschaltkreis
minimiert demnach Übertragung
von Transientenspannung, die in der Relaisspule erzeugt wird, zu
weiterer benachbarter Schaltkreisumgebung. Ein ähnlicher Schaltkreis kann über den
leitenden Stiften 110 positioniert sein, die mit den Kontakten 136, 140 und 137 kommunizieren,
insbesondere, wenn diese Kontakte rauschbehaftete und induktive Lasten
treiben und sie kann dazu dienen, eine Beschädigung des Relais 36 zu
unterbinden.
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Wie
in 8 gezeigt, kann das Bauteil 130 in einer
alternativen Ausführungsform
eine Schalteinrichtung 142 enthalten, die in Reihe mit
einem der leitenden Stifte 110 verbunden ist, die zu der
Wicklung 134 führen,
um den Stromfluss dort hindurch zu steuern, um in diesem Beispiel
den Stromfluss zu unterbrechen vor einem Wegfall der Spannung, die
an den leitenden Stiften 110 anliegt, die zu der Relaisspule 134 führen. Beispielweise
kann ein Zeitgeberschaltkreis 144 unter Verwendung von
resistiven und kapazitiven Elementen mit einer Schalteinrichtung 142 kommunizieren,
um in diesem Schaltvorgang eine Zeitverzögerung bereitzustellen. Der
Taktgeber- bzw. Zeitgeberschaltkreis 144 kann
von einem der anderen leitenden Stifte 110 Strom und Masse
empfangen.
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Die
nicht beanspruchte Ausführungsform
der 1 bis 4 kann allgemein mit anderen
Bestandteilen 130 als Sicherungen 64 eingesetzt
werden. Vorliegend bezieht sich der leitende Stift allgemein auf
einen beliebigen elektrisch kontinuierlichen bzw. durchlässigen Leiter,
und dieser erfordert keine spezielle Abmessung, es kann sich bei
ihm um einen integralen Leiter handeln oder um einen mit speziellen
mechanischen Eigenschaften.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht speziell beschränkt auf die vorliegend offenbarten
Ausführungsformen
und Darstellungen, sondern umfasst modifizierte Formen dieser Ausführungsformen,
einschließlich
Teile dieser Ausführungsformen
und Kombinationen von Elementen unterschiedlicher Ausführungsformen.
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Zusammenfassend
weist ein In-Plane-Sicherungsadapter ein schmales Gehäuse auf,
das durch einen Standardreihenklemmenanschlussblock aufnehmbar ist,
um Seitenflächen
bereitzustel len, die im Wesentlichen mit der Breite eines Reihenklemmenrelais übereinstimmen,
wodurch die Reihenklemmenanschlussblöcke eng an die linke und rechte
Seite des Reihenklemmenrelais in Anlage gebracht werden können, wenn
dieses an einer Anschlussschiene angebracht wird.