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DE102004045005A1 - Verfahren und Vorrichtung für die Ausrichtung eines Medienbogens - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung für die Ausrichtung eines Medienbogens Download PDF

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Andrew North Vancouver Mitchell
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Abstract

Eine Ausrichtungsvorrichtung für das Ausrichten eines manuell geladenen Medienbogens bezüglich eines Druckerzuführungspfads besitzt zumindest eine Registrierungseinrichtung, angeordnet, um die Hinterkante des Medienbogens bezüglich des Zuführungspfads zu registrieren. Durch Ausrichten der Hinterkante wird ein orthogonaler Medienbogen in den Drucker ohne Versatz geladen, was sicherstellt, dass das gedruckte Bild präzise bezüglich des Medienbogens ausgerichtet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft das Gebiet des Druckens und im Spezielleren die Registrierung eines gedruckten Bildes bezüglich eines Medienbogens.
  • Im Hochvolumendruck von mehrseitigen Publikationen wie beispielsweise Büchern, Magazinen und Broschüren ist es üblich, mehrere Seiten auf einem großen Bogen, bekannt als Signatur, zu drucken. Die Signatur wird beidseitig in einer Druckpresse bedruckt, dann gefaltet und geschnitten, um einen Abschnitt der Publikation auszubilden. Die meisten Publikationen sind aufgebaut aus vielen Abschnitten, insbesondere jene mit einer großen Anzahl an Seiten.
  • Der Plan für die Positionierung der individuellen Seiten auf einem Bogen ist als Ausschießen bekannt. Das Ausschießen muss viele Faktoren berücksichtigen, um sicher zu stellen, dass wenn die Publikation gebunden wird, die Seiten in Ausrichtung und korrekter Reihenfolge sein werden. Um die Möglichkeit eines Ausschieß-Fehlers im endgültigen bedruckten Pressenbogen zu reduzieren, ist es üblich, einen Ausschieß-Proof bzw. eine Ausschieß-Korrekturfahne herzustellen, bevor die Signatur auf der Presse betrieben wird. Der Ausschieß-Proof bzw. -korrekturfahne sollte eine genaue Nachbildung der Pressenbogensignatur sein, und insbesondere die korrekte Ausrichtung der einzelnen Seiten ist entscheidend, um einen brauchbaren Korrekturfahnenbogen zu erzeugen.
  • Aufgrund der hohen Kosten der Drucklegung ist es nicht zweckmäßig, die Ausschieß-Korrekturfahne auf der Druckpresse auszuführen. Dies hat zu der Zunahme von selbständigen Proofern bzw. Korrekturfahnenerzeugern geführt, die speziell dafür entworfen sind, einen Korrekturfahnenbogen herzustellen, und in den letzten Jahren bestand ein beträchtliches Interesse an der Verwendung von Tintenstrahldruckern zu diesem Zweck. Großformattintenstrahldrucker repräsentieren eine kosteneffektive Alternative zu anderen, kostenintensiveren Proofingverfahren, die in der Vergangenheit eingesetzt worden sind. Zusätzlich können Tin tenstrahldrucker, ausgestattet mit einer höheren Bildgebungsqualität, auch Bilder von ausreichender Qualität herstellen, um als Farb-Korrekturfahne zu dienen. Eine solche Proofing-Lösung ist das Creo IntegrisTM-System, das einen Korrektwfahnen-Regler bzw. -Controller, einen Epson Stylus® Pro 7600 oder 9600 oder einen anderen geeigneten Breitformattintenstrahldrucker, sowie speziell geeignete Tinten und Medien für die Herstellung von Ausschieß- und Farb-Korrekturfahnen kombiniert.
  • Ein Problem, das sich zeigt beim Anpassen kommerziell erhältlicher Drucker, Ausschieß-Korrekturfahnen zu drucken, ist die genaue Ausrichtung von Bildern bezüglich des Medienbogens. Es besteht ein spezielles Problem beim doppelseitigen Druck, wo es notwendig ist, Bilder auf der Vorder- und Rückseite des bedruckten Bogens auf innerhalb ± 1 mm oder besser auszurichten. Automatisierte Lösungen wie beispielsweise SpinjetTM, hergestellt von TechSage, Dänemark, wenden den Bogen für den Rückseitendruck automatisch, während sie gleichzeitig die Ausrichtung berücksichtigen. Leider ist eine solche Zusatzhardware oft noch teurer als der Drucker selbst. Auf der anderen Seite ist das manuelle Wenden des Bogens sehr anfällig für einen Bedienerfehler, und die meisten Drucker zu moderaten Preisen sind nicht ausgerüstet, einen schrägen Medienbogen zu berücksichtigen.
  • Mit einer weiten Ausbreitung von Breitformatdruckern von hoher Qualität und niederen Kosten besteht ein Bedarf nach besseren Verfahren und Vorrichtungen für die Ausrichtung von Medienbögen, verwendet in der Herstellung von Korrekturfahnen. Es besteht ein spezieller Bedarf an einem günstigen Zusatz zu solchen Druckern, der eine genaue manuelle Registrierung des Medienbogens erlaubt.
  • Die Erfindung stellt ein Verfahren und eine Vorrichtung für die Ausrichtung eines Medienbogens bezüglich eines Druckerzufuhrpfads mittels Registrierens der Hinterkante des Medienbogens bezüglich einer Registrierungseinrichtung bereit, die zuvor bezüglich des Druckerzufuhrpfads ausgerichtet worden ist.
  • In einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Ausrichtungsvorrichtung für die Ausrichtung eines Medienbogens mit einer Druckachse des Druckers bereitgestellt. Der Medienbogen besitzt eine Vorderkante und eine Hinterkante. Die Vorrichtung umfasst zumindest eine Registrierungseinrichtung für die Ausrichtung der Hinterkante des Medienbogens. Die Registrierungseinrichtung ist in Anordnung mit der Druckachse des Druckers angeordnet.
  • In einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren der Ausrichtung eines Medienbogens, der in einem Drucker entlang eines Zufuhrpfades zu laden ist, bereit gestellt. Der Bogen besitzt eine Vorderkante und eine Hinterkante. Das Verfahren umfasst das Laden des Medienbogens, so dass die Vorderkante des Bogens in Annäherung an den Zufuhrpfad ist, und das Ausrichten der Hinterkante des Medienbogens bezüglich zumindest einer Registrierungseinrichtung.
  • Für ein Verständnis der Erfindung wird nun beispielhalber Bezug genommen auf eine folgende detaillierte Beschreibung in Verbindung mit den anhängenden Zeichnungen.
  • In den Zeichnungen, welche beispielhalber lediglich bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung darstellen, gilt:
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausrichtungsvorrichtung, befestigt an einem Tintenstrahldrucker;
  • 2 ist eine Schnittansicht des Druckers, aufgenommen entlang der Linie 2-2 in 1;
  • 3 ist eine Seitenansicht des in 1 gezeigten Druckers, wobei die Walzenvorschubfachabdeckung geöffnet ist;
  • 4 ist eine schematische Ansicht der Zuführungspfadkomponenten eines Tintenstrahldruckers;
  • 5-A ist eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform der Erfindung;
  • 5-B ist eine vergrößerte Ansicht der in 5-A gezeigten alternativen Ausführungsform der Erfindung.
  • Breitformattintenstrahldrucker umfassen typischerweise irgendwelche Mittel der Zuführung eines Medienbogens hinter einen Druckbereich. Der Druckbereich wird von den Tintenstrahlköpfen Linie für Linie abgefahren, was ein Bild auf dem Medienbogen ausbildet, während das Medium durch den Drucker befördert wird. Der Druckbereich kann eine Platte sein und er kann Vakuum einsetzen, um das Medium herunterzuziehen in engen Kontakt mit der Platte. Während das Walzenvorschubmedium für den einseitigen Druck geeignet ist, ist die Welligkeit im Medienbogen, wenn der Bogen gewendet und in den Drucker für den doppelseitigen Druck eingebracht wird, häufig ein Problem für die Medienhandhabekomponenten. Folglich ist es üblicher, dass das doppelseitige Proofing mit dem Bogenzufuhrmedienstapel durchgeführt wird. Der Drucker enthält typischerweise optische Sensoren für die Ermittlung der Kanten des Mediums, um die Position des Bildes auf der Seite bezüglich der Druckachse zu ermitteln. Die Sensoren werden typischerweise den Ort der Vorderkante und der Seiten des Bogens ermitteln, und sie können sogar die Vorderkantenschiefe ermitteln, wenn diese existiert. Wenn die Vorderkante schiefer bezüglich der Druckachse ist, als irgendein bestimmtes Maximum, wird der Bogen zurückgewiesen. In dieser Anmeldung und den angehängten Ansprüchen wird der Begriff „Druckachse" verwendet, um die Achse zu bezeichnen, an welcher das Medium ausgerichtet werden muss, um sicherzustellen, dass das Bild orthogonal bezüglich des Mediums gedruckt wird. Die Druckachse kann mit der Verschieberichtung des Tintenstrahldruckkopfes ausgerichtet sein, jedoch ist dies nicht zwingend, und die Druckachse kann jede beliebige andere geeignete Reverenz sein.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 1 gezeigt. Ein Breitformattintenstrahldrucker 10 besitzt ein aufwärtsgerichtetes Walzenvorschubmedienversorgungsfach 12. Das Walzenvorschubmedium wird direkt in den Drucker von dem Fach 12 ausgegeben. Das Fach 12 besitzt einen Abdeckungsabschnitt 13, der sich aufwärts öffnet, um einen Zugriff zum Wechseln der Medienrolle zu erlauben. Individuelle Medienbögen können in den Drucker über einen Schlitz 14 eingespeist werden. Eine Ausrichtungsvorrichtung 15 ist an der Abdeckung 13 des Fachs 12 mittels eines Paares von justierbaren Halterungen 18 befestigt. Die Ausrichtungsvorrichtung umfasst eine Polycarbonattragefläche 16 mit Registrierungsplatten 22, 24 und 26, die an der oberen Kante befestigt sind. In der in 1 gezeigten Ausführungsform gibt es ferner eine Krümmung in der Tragefläche bei 20. Die Krümmung plazierte die Registrierungsplatten 22, 24 und 26 außerhalb der Ebene der Tragefläche, obwohl dieses Merkmal nicht zwingend ist. Der Pfeil 28 zeigt die Druckachse an, welche in diesem Fall parallel zum Druckkopfdurchquerung (Druckkopf nicht gezeigt) liegt.
  • Die Halterungen 18 sind in 2 im größeren Detail gezeigt. Jede Halterung 18 hat einen verlängerten Abschnitt 30, der an der Tragefläche 16 befestigt ist, sowie einen unteren Abschnitt 32, der U-förmig ist, um die Unterkante der Abdeckung 13 einzugreifen. Der verlängerte Abschnitt 30 und der untere Halterungsteil 32 sind beweglich bezüglich zueinander in Richtung 34. Die Halterungen 18 werden an der Abdeckung mittels Halterungsschrauben 36 gesichert, welche, wenn sie festgemacht sind, die Unterkante der Abdeckung 13 ergreifen. Die Relativbewegung zwischen den Halterungsabschnitten 30 und 32 wird angetrieben durch Drehen einer Flügelschraube 38, was folglich eine Justierung des Versatzes der Tragefläche 16 durch Versetzen der Fläche 16 relativ zur Abdeckung 13 bereitstellt.
  • Zusätzlich, da die Abdeckung 13 nicht besonders starr ist, ist der untere Halterungsteil 32 mit einer Justierschraube 40 ausgerüstet, die den Körper des Druckers 10 auf der Fläche 42 eingreift, welche starrer mit dem Druckerrahmen verbunden ist. Die Justierung stellt eine positive Registrierung bezüglich des Körpers des Druckers bereit, ohne auf die Abdeckung 13 allein angewiesen zu sein, die Ausrichtung aufrecht zu erhalten.
  • Im Betrieb muss die Vorrichtung zuerst installiert und dann bezüglich des Druckers ausgerichtet werden. Sobald sie installiert ist, kann die Vorrichtung ohne weitere Justierung verwendet werden, sofern nicht die Ausrichtung gestört wird. Die Vorrichtung wird am geeignetsten mit der Rollenabdeckung 13 in einer geöffneten oder teilweise geöffneten Position, wie in 3 gezeigt, installiert. Die Tragefläche 13 wird an der Unterkante der Abdeckung 13 mittels der Halterungen 18 durch Anziehen der Halterungsschrauben 36 befestigt. Wenn sie gesichert ist, wird die Rollenabdeckung geschlossen (2) und die Justierschrauben 40 auf jeder Halterung 18 werden justiert, bis sie gerade die Fläche 42 kontaktieren. Die Justierschrauben 40 werden dann um eine weitere halbe Umdrehung gedreht, um einen positiven Eingriff mit dem Druckerkörper herzustellen.
  • Der Versatz der Tragefläche 16 wird justiert, indem zuerst beide Ausrichtungsflügelschrauben 38 bei einer mittleren Verfahrensposition eingestellt werden und dann ein Bogen eines Mediums geladen wird (das Laden wird später beschrieben). Ein Testbild mit einer horizontalen Linie nahe der Vorderkante des Bogens wird gedruckt. Per Definition ist die horizontale Linie mit der Druckachse ausgerichtet. Der Bogen wird dann entladen und überprüft, um den Versatz zwischen der Horizontallinie und der Vorderkante des Bogens zu ermitteln. Abhängig von der erforderlichen Genauigkeit kann die Prüfung visuell erfolgen oder ein Messwerkzeug oder eine Schablone einsetzen, um die Fehlausrichtung genauer zu bestimmen. Jede beliebige beobachtete Fehlausrichtung wird in eine korrespondierende Justierung der Ausrichtungsflügelschrauben 36 gemäß einem einfachen Umrechnungsfaktor umgerechnet. Der Bediener justiert dann die Schrauben, wie angegeben, druckt ein weiteres Testbild, welches entweder die Ausrichtung verifiziert oder eine weitere durchzuführende Justierung anzeigt. Wenn die horizontale Linie zufriedenstellend mit der Kante des Bogens ausgerichtet ist, dann ist die Ausrichtungsvorrichtung ebenfalls bezüglich der Druckachse ausgerichtet.
  • 4 bildet schematisch die Hauptkomponenten des Bogenzufuhrmechanismus für einen Epson Stylus Pro 9600-Drucker ab. Ein Medienbogen 50 wird zwischen einem Paar von Rollen 52 und 54 zusammengedrückt. Die Rolle 52 wird mit einem Motor (nicht gezeigt) angetrieben. Die Rolle 54 ist an einer Anlenkung 55 befestigt, welche es der Rolle 54 erlaubt, in und außer Kontakt mit dem Medium 50 geschwenkt zu werden. Während die Rolle 54 eingegriffen ist, wird das Medium 50 in die Richtung von Pfeil 56 über die Platte 58 und weiter zur Führung 60 befördert. Die Führung 60 besitzt eine Vielzahl von Anschlüssen 62, die mit einer Vakuumquelle (nicht gezeigt) verbunden sind. Das Vakuum verhindert, dass das Medium abfliegt, so dass im Druckbereich 64 das Medium 50 in engem Kontakt mit der Platte bleibt. Die Tintenstrahldruckköpfe 66 sind angeordnet, um auf dem Medium 50 zu drucken, während es durch den Druckbereich 64 über die Platte 58 passiert. Das angelegte Vakuum ist ausreichend, um den Bogen zu stabilisieren, während es noch erlaubt, dass das Medium in Richtung 56 befördert wird.
  • Der Ladevorgang, beschrieben in Bezug auf 1 und 4, bezieht zuerst das Konfigurieren des Druckers ein, das bogenzugeführte Medium aufzunehmen, durch Öffnen der Rolle 54 und Aufbauen eines Vakuums an den Anschlüssen 62. Ein Medienbogen 50 wird vom Bediener an der Hinterkante 66 gegriffen, gegen die Tragefläche 16 plaziert und gleitet dann herunter, bis die Hinterkante 66 unterhalb der Registrierungsplatten 22, 24 und 26 liegt und die Vorderkante 68 vom Vakuum eingegriffen wird. Der Bediener zieht dann die Hinterkante 66 hochwärts und richtet diese mit zumindest zwei der Registrierungsplatten 22, 24 und 26 aus.
  • Unter diesen Bedingungen wird der Bogen an der Tragefläche ausgerichtet, welche zuvor mit der Druckachse ausgerichtet worden ist. Der Bediener kann dann das Medium loslassen und den Ladeknopf drücken, was folglich den Drucker instruiert, die Rolle 54 zu schließen, welche das Medium sicher ergreift. Der Drucker ist dann bereit, das Bild zu drucken, nachdem die optischen Kantensensoren verwendet wurden, das Bild bezüglich des Bogens zu registrieren.
  • Die Krümmung 20 in dem Polycarbonatträgerbogen 16 erlaubt es dem Medium, auf der Tragefläche für das Laden plaziert zu werden, ohne irgendeine Behinderung durch die Registrierungsplatten 22, 24 und 26. Das Medium verweilt dann auf der Trägerfläche weg von den Registrierungsplatten, und wenn es ausgerichtet wird, wird die Hinterkante heruntergedrückt, um die Registrierungsplattenkanten zu kontaktieren, die sich am Krümmungsabschnitt befinden.
  • Vorteilhafterweise stellt die vorliegende Erfindung ein einfaches Zusatzgerät bereit, welches einfach installiert und entfernt von einem nicht modifizierten Drucker wird. Die Vorrichtung stellt eine einfache aber effektive manuelle Ausrichtung eines Medienbogens bereit, was folglich den Bildversatz verhindert. Die vorliegende Erfindung wird teilweise durch die Realisierung ermöglicht, dass es nicht essentiell ist, nur bezüglich der Vorderkante des Mediums auszurichten, solange die Medienbögen orthogonal geschnitten sind. Für Proofing-Medien, welche typischerweise qualifiziert sein müssen, Farbgenauigkeit sicherzustellen, ist es eine einfache Sache, auch die Rechtwinklichkeit des Bogens genau zu bestimmen. Die Rechtwinklichkeit des Bogens, sobald sie hergestellt ist, erlaubt die Registrierung bezüglich der Hinterkante des Mediums, ohne irgendeinen signifikanten Verlust der Registrierungsgenauigkeit. Zusätzlich vermeidet die vorliegende Erfindung beim Ausrichten an der Hinterkante das Erfordernis, eine Registrierungseinrichtung im Pfad der Medienzufuhr zu plazieren, welche während der Druckvorgänge entfernt werden muss. Zuletzt ist die Ausrichtung gegenüber den Registrierungsplatten bei einer geeigneten Höhe vor dem Bediener angeordnet, und es besteht kein Bedarf für den Bediener, sich herabzubücken, um eine Registrierungseinrichtung weiter unter im Zufuhrpfad zu betrachten.
  • In einer alternativen Ausführungsform, gezeigt in 5-A, ist die Ausrichtungsvorrichtung 15 an der Rollenabdeckung 13 eines Druckers 10 mittels Halterungen 18, wie in den zuvor beschriebenen Ausführungsformen beschrieben, befestigt. In diesem Fall jedoch ist ein Verschluss 72 am Druckerrahmen 70 gesichert. Der Verschluss, gezeigt in größerem Detail in 5-B, umfasst eine Sperrplatte 74, die fest an dem Druckerrahmen 72 befestigt ist. Die Sperrplatte 74 besitzt eine Aussparung 76 für das Empfangen eines Stifts 78 auf der Halterung 18 (5-A). Eine Verschlussplatte 80 ist an der Sperrplatte 74 mittels eines Drehpunkts 82 befestigt. Eine Feder (nicht gezeigt), befestigt zwischen den Ohren 84, wird verwendet, um die Verschlussplatte 80 und die Sperrplatte 74 in die in 5-B gezeigte Position vorzuspannen. Die Verschlussplatte besitzt einen herausragenden Finger 86, der hinter der Rollenabdeckung 13 herausragt, um das Entriegeln durch den Bediener zu erlauben.
  • In der geschlossenen Position greift der Stift 78 auf der Halterung 18 die Aussparung 76 der Sperrplatte 74 ein, und die Verschlussplatte 80 hält den Stift 78 formschlüssig in der Aussparung 76 fest. Wenn der Bediener die Rollenabdeckung öffnen möchte, wird der hervorstehende Finger 86 herabgedrückt, was die Platte 80 entriegelt und folglich den Stift 76 befreit. Die Rollenabdeckung 13 ist dann frei, um mit der befestigten Ausrichtungsvorrichtung 15 zu öffnen. Wenn die Rollenabdeckung geschlossen wird, greift der Stift 78 die Aussparung 76 und auch die heruntergedrückte Verschlussplatte 80 ein. Wenn der Stift 78 in der Aussparung 76 sitzt, schließt die Verschlussplatte 80, welche durch eine Feder vorgespannt ist, formschlüssig den Rückhaltestift 78.
  • Der Verschluss macht es weniger wahrscheinlich, dass die Ausrichtung durch den Bediener gestört wird und verbessert auch die Wiederholbarkeit der Ausrichtung, nachdem die Rollenabdeckung 13 geöffnet wurde.
  • Während die obigen Ausführungsformen mit Bezug auf eine spezielle Hardware-Ausführungsform beschrieben wurden, wird ein Fachmann leicht verstehen, dass dabei viele Alternativen möglich sind, ohne vom Bereich der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise, während eine Registrierungsplatte beschrieben wurde, können die Registrierungseinrichtungen auch mittels eines Näherungssensors inklementiert werden, zum Ermitteln der Kante des Bogens, und angepasst, eine Rückmeldung an den Bediener mittels visueller oder anderer Mittel zu präsentieren. Der Näherungssensor kann optisch, ein Kontaktschalter oder ein beliebiger anderer im Stand der Technik bekannter Typ sein. Die Registrierungseinrichtung kann auch eine auf der Trägerfläche gezeichnete Linie, ein Laserstrahl, der über die Trägerfläche projeziert, oder eine Lippe oder Kerbe bzw. Nut, ausgebildet in der Trägerfläche, sein.
  • Die Halterungen, die verwendet werden, um die Vorrichtung am Drucker zu befestigen, können ebenfalls variiert oder sogar ausgelassen werden zu Gunsten von anderen Befestigungsmitteln. Während die beschriebene Ausführungsform ein Paar von justierbaren Halterungen besitzt, ist es lediglich erforderlich, dass eine der Halterungen justierbar ist, wobei die andere Halterung ein einfacher Drehpunkt ist. Es ist vorzuziehen, dass die Vorrichtung direkt oder indirekt am Druckerrahmen befestigt wird, um die beste Ausrichtungsgenauigkeit und Wiederholbarkeit sicherzustellen, jedoch wo es gewünscht ist, eine einfache, bedienerinstallierbare Aufrüstung bereitzustellen, könnte dies nicht möglich sein.
  • Während die Ausrichtungsvorrichtung im Sinne einer Zusatzschablone beschrieben wurde, die an einem bestehenden Drucker befestigt werden kann, ist dies nicht zwingend. Die Vorrichtung kann in die Druckerabdeckungen eingearbeitet werden, oder die Registrierungseinrichtungen können direkt an einer existierenden Abdeckung angebracht werden, wie beispielsweise der Walzenvorschubmedienabdeckung oder einem anderen existierenden Ladetisch oder -rampe.
  • Ferner, während die Erfindung bezüglich eines speziellen Tintenstrahldruckers beschrieben wurde, sollte einfach verstanden werden, dass die Ausrichtungstechnik auf eine Vielzahl anderer Tintenstrahldrucker sowie anderer nicht tintenstrahlbasierender Drucker angewendet werden kann. Details, wie beispielsweise der Zufuhrpfad oder die Befestigungsmerkmale, können von jenen abweichen, die in der beschriebenen Ausführungsform abgebildet sind, ohne vom Bereich der Erfindung abzuweichen.
  • Wie Fachleuten im Lichte der vorhergehenden Offenbarung offensichtlich werden wird, sind viele Änderungen und Modifikationen in der Anwendung dieser Erfindung möglich, ohne vom Gedanken oder Bereich davon abzuweichen.

Claims (16)

  1. Ausrichtungsvorrichtung für das Ausrichten eines Medienbogens mit einer Druckachse eines Druckers, wobei der Medienbogen eine Vorderkante und eine Hinterkante besitzt, wobei die Vorrichtung zumindest eine Registrierungseinrichtung für das Ausrichten der Hinterkante des Medienbogens umfasst, wobei die Registrierungseinrichtung in Ausrichtung mit der Druckachse des Druckers angeordnet ist.
  2. Ausrichtungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Ausrichtung der Registrierungseinrichtung bezüglich der Druckachse justierbar ist.
  3. Ausrichtungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die Registrierungseinrichtung auf einer Medienbogentragefläche angeordnet ist.
  4. Ausrichtungsvorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher die Medienbogentragefläche lösbar am Drucker befestigt ist.
  5. Ausrichtungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, bei welcher der Medienbogen in den Drucker von oben geladen wird und die Tragefläche oberhalb des Druckers angeordnet ist.
  6. Ausrichtungsvorrichtung nach einer der Ansprüche 3 bis 5, bei welcher die Tragefläche an dem Drucker mittels zumindest einer Halterung befestigt ist.
  7. Ausrichtungsvorrichtung nach Anspruch 6, ferner umfassend einen Verschluss, befestigt am Drucker und geeignet, die Halterung derart einzugreifen, dass die Halterung in Ausrichtung bezüglich der Druckachse gehalten wird.
  8. Ausrichtungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, bei welcher die Halterung geeignet ist, es der Tragefläche zu erlauben, relativ zur Druckachse versetzt zu werden, so dass ein Medienbogen, der bezüglich der Registrierungseinrichtung ausgerichtet ist, auch bezüglich der Druckachse ausgerichtet sein wird.
  9. Ausrichtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher die zumindest eine Registrierungseinrichtung eine vorstehende Lippe umfasst.
  10. Ausrichtungsvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welcher die zumindest eine Registrierungseinrichtung eine Nut umfasst.
  11. Ausrichtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher die Registrierungseinrichtung eine Linie umfasst, die auf dem Drucker markiert ist.
  12. Ausrichtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der Drucker eine Walzenvorschubmedienfachabdeckung umfasst und die Registrierungseinrichtung auf der Walzenvorschubmedienfachabdeckung angeordnet ist.
  13. Ausrichtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher zumindest eine Registrierungseinrichtung einen Näherungssensor für die Erfassung des Ortes der Hinterkante des Medienbogens umfasst.
  14. Verfahren der Ausrichtung eines Medienbogens, der in einen Drucker entlang eines Zuführungspfads zu laden ist, wobei der Bogen eine Vorderkante und eine Hinterkante besitzt, wobei das Verfahren folgendes umfasst: Laden des Medienbogens derart, dass die Vorderkante des Bogens in der Nähe des Zuführungspfades ist; Ausrichten der Hinterkante des Medienbogens bezüglich zumindest einer Registrierungseinrichtung.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, umfassend das Justieren der Registrierungseinrichtung derart, dass sie sich in Ausrichtung mit einer Druckachse des Druckers befindet.
  16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, bei welchem der Medienbogen eine bedruckbare Vorderfläche und eine bedruckbare Rückfläche besitzt und der Medienbogen ausgerichtet ist für das Drucken auf der bedruckbaren Vorderfläche, und wobei nach Fertigstellung des Druckens auf der bedruckbaren Vorderfläche der Medienbogen gewendet und ausgerichtet wird für das Drucken auf der bedruckbaren Rückfläche.
DE102004045005A 2003-09-16 2004-09-16 Verfahren und Vorrichtung für die Ausrichtung eines Medienbogens Withdrawn DE102004045005A1 (de)

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