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Die
Erfindung betrifft das Gebiet des Druckens und im Spezielleren die
Registrierung eines gedruckten Bildes bezüglich eines Medienbogens.
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Im
Hochvolumendruck von mehrseitigen Publikationen wie beispielsweise
Büchern,
Magazinen und Broschüren
ist es üblich,
mehrere Seiten auf einem großen
Bogen, bekannt als Signatur, zu drucken. Die Signatur wird beidseitig
in einer Druckpresse bedruckt, dann gefaltet und geschnitten, um
einen Abschnitt der Publikation auszubilden. Die meisten Publikationen
sind aufgebaut aus vielen Abschnitten, insbesondere jene mit einer
großen
Anzahl an Seiten.
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Der
Plan für
die Positionierung der individuellen Seiten auf einem Bogen ist
als Ausschießen
bekannt. Das Ausschießen
muss viele Faktoren berücksichtigen,
um sicher zu stellen, dass wenn die Publikation gebunden wird, die
Seiten in Ausrichtung und korrekter Reihenfolge sein werden. Um
die Möglichkeit
eines Ausschieß-Fehlers
im endgültigen
bedruckten Pressenbogen zu reduzieren, ist es üblich, einen Ausschieß-Proof
bzw. eine Ausschieß-Korrekturfahne herzustellen,
bevor die Signatur auf der Presse betrieben wird. Der Ausschieß-Proof bzw. -korrekturfahne
sollte eine genaue Nachbildung der Pressenbogensignatur sein, und
insbesondere die korrekte Ausrichtung der einzelnen Seiten ist entscheidend,
um einen brauchbaren Korrekturfahnenbogen zu erzeugen.
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Aufgrund
der hohen Kosten der Drucklegung ist es nicht zweckmäßig, die
Ausschieß-Korrekturfahne auf
der Druckpresse auszuführen.
Dies hat zu der Zunahme von selbständigen Proofern bzw. Korrekturfahnenerzeugern
geführt,
die speziell dafür
entworfen sind, einen Korrekturfahnenbogen herzustellen, und in
den letzten Jahren bestand ein beträchtliches Interesse an der
Verwendung von Tintenstrahldruckern zu diesem Zweck. Großformattintenstrahldrucker
repräsentieren
eine kosteneffektive Alternative zu anderen, kostenintensiveren
Proofingverfahren, die in der Vergangenheit eingesetzt worden sind. Zusätzlich können Tin tenstrahldrucker,
ausgestattet mit einer höheren
Bildgebungsqualität,
auch Bilder von ausreichender Qualität herstellen, um als Farb-Korrekturfahne
zu dienen. Eine solche Proofing-Lösung ist
das Creo IntegrisTM-System, das einen Korrektwfahnen-Regler
bzw. -Controller, einen Epson Stylus® Pro
7600 oder 9600 oder einen anderen geeigneten Breitformattintenstrahldrucker,
sowie speziell geeignete Tinten und Medien für die Herstellung von Ausschieß- und Farb-Korrekturfahnen
kombiniert.
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Ein
Problem, das sich zeigt beim Anpassen kommerziell erhältlicher
Drucker, Ausschieß-Korrekturfahnen zu
drucken, ist die genaue Ausrichtung von Bildern bezüglich des
Medienbogens. Es besteht ein spezielles Problem beim doppelseitigen
Druck, wo es notwendig ist, Bilder auf der Vorder- und Rückseite des
bedruckten Bogens auf innerhalb ± 1 mm oder besser auszurichten.
Automatisierte Lösungen
wie beispielsweise SpinjetTM, hergestellt
von TechSage, Dänemark,
wenden den Bogen für
den Rückseitendruck
automatisch, während
sie gleichzeitig die Ausrichtung berücksichtigen. Leider ist eine
solche Zusatzhardware oft noch teurer als der Drucker selbst. Auf
der anderen Seite ist das manuelle Wenden des Bogens sehr anfällig für einen
Bedienerfehler, und die meisten Drucker zu moderaten Preisen sind
nicht ausgerüstet,
einen schrägen
Medienbogen zu berücksichtigen.
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Mit
einer weiten Ausbreitung von Breitformatdruckern von hoher Qualität und niederen
Kosten besteht ein Bedarf nach besseren Verfahren und Vorrichtungen
für die
Ausrichtung von Medienbögen, verwendet
in der Herstellung von Korrekturfahnen. Es besteht ein spezieller
Bedarf an einem günstigen Zusatz
zu solchen Druckern, der eine genaue manuelle Registrierung des
Medienbogens erlaubt.
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Die
Erfindung stellt ein Verfahren und eine Vorrichtung für die Ausrichtung
eines Medienbogens bezüglich
eines Druckerzufuhrpfads mittels Registrierens der Hinterkante des
Medienbogens bezüglich einer
Registrierungseinrichtung bereit, die zuvor bezüglich des Druckerzufuhrpfads
ausgerichtet worden ist.
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In
einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Ausrichtungsvorrichtung
für die Ausrichtung
eines Medienbogens mit einer Druckachse des Druckers bereitgestellt.
Der Medienbogen besitzt eine Vorderkante und eine Hinterkante. Die Vorrichtung
umfasst zumindest eine Registrierungseinrichtung für die Ausrichtung
der Hinterkante des Medienbogens. Die Registrierungseinrichtung
ist in Anordnung mit der Druckachse des Druckers angeordnet.
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In
einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
der Ausrichtung eines Medienbogens, der in einem Drucker entlang
eines Zufuhrpfades zu laden ist, bereit gestellt. Der Bogen besitzt
eine Vorderkante und eine Hinterkante. Das Verfahren umfasst das
Laden des Medienbogens, so dass die Vorderkante des Bogens in Annäherung an den
Zufuhrpfad ist, und das Ausrichten der Hinterkante des Medienbogens
bezüglich
zumindest einer Registrierungseinrichtung.
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Für ein Verständnis der
Erfindung wird nun beispielhalber Bezug genommen auf eine folgende detaillierte
Beschreibung in Verbindung mit den anhängenden Zeichnungen.
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In
den Zeichnungen, welche beispielhalber lediglich bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung darstellen, gilt:
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1 ist
eine perspektivische Ansicht einer Ausrichtungsvorrichtung, befestigt
an einem Tintenstrahldrucker;
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2 ist
eine Schnittansicht des Druckers, aufgenommen entlang der Linie
2-2 in 1;
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3 ist
eine Seitenansicht des in 1 gezeigten
Druckers, wobei die Walzenvorschubfachabdeckung geöffnet ist;
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4 ist
eine schematische Ansicht der Zuführungspfadkomponenten eines
Tintenstrahldruckers;
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5-A ist eine perspektivische Ansicht einer alternativen
Ausführungsform
der Erfindung;
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5-B ist eine vergrößerte Ansicht der in 5-A gezeigten alternativen Ausführungsform
der Erfindung.
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Breitformattintenstrahldrucker
umfassen typischerweise irgendwelche Mittel der Zuführung eines
Medienbogens hinter einen Druckbereich. Der Druckbereich wird von
den Tintenstrahlköpfen
Linie für
Linie abgefahren, was ein Bild auf dem Medienbogen ausbildet, während das
Medium durch den Drucker befördert
wird. Der Druckbereich kann eine Platte sein und er kann Vakuum
einsetzen, um das Medium herunterzuziehen in engen Kontakt mit der
Platte. Während
das Walzenvorschubmedium für
den einseitigen Druck geeignet ist, ist die Welligkeit im Medienbogen,
wenn der Bogen gewendet und in den Drucker für den doppelseitigen Druck
eingebracht wird, häufig
ein Problem für
die Medienhandhabekomponenten. Folglich ist es üblicher, dass das doppelseitige
Proofing mit dem Bogenzufuhrmedienstapel durchgeführt wird.
Der Drucker enthält
typischerweise optische Sensoren für die Ermittlung der Kanten des
Mediums, um die Position des Bildes auf der Seite bezüglich der
Druckachse zu ermitteln. Die Sensoren werden typischerweise den
Ort der Vorderkante und der Seiten des Bogens ermitteln, und sie
können sogar
die Vorderkantenschiefe ermitteln, wenn diese existiert. Wenn die
Vorderkante schiefer bezüglich der
Druckachse ist, als irgendein bestimmtes Maximum, wird der Bogen
zurückgewiesen.
In dieser Anmeldung und den angehängten Ansprüchen wird der Begriff „Druckachse" verwendet, um die
Achse zu bezeichnen, an welcher das Medium ausgerichtet werden muss,
um sicherzustellen, dass das Bild orthogonal bezüglich des Mediums gedruckt
wird. Die Druckachse kann mit der Verschieberichtung des Tintenstrahldruckkopfes
ausgerichtet sein, jedoch ist dies nicht zwingend, und die Druckachse
kann jede beliebige andere geeignete Reverenz sein.
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist in 1 gezeigt.
Ein Breitformattintenstrahldrucker 10 besitzt ein aufwärtsgerichtetes Walzenvorschubmedienversorgungsfach 12.
Das Walzenvorschubmedium wird direkt in den Drucker von dem Fach 12 ausgegeben.
Das Fach 12 besitzt einen Abdeckungsabschnitt 13,
der sich aufwärts öffnet, um
einen Zugriff zum Wechseln der Medienrolle zu erlauben. Individuelle
Medienbögen
können
in den Drucker über
einen Schlitz 14 eingespeist werden. Eine Ausrichtungsvorrichtung 15 ist
an der Abdeckung 13 des Fachs 12 mittels eines
Paares von justierbaren Halterungen 18 befestigt. Die Ausrichtungsvorrichtung
umfasst eine Polycarbonattragefläche 16 mit
Registrierungsplatten 22, 24 und 26,
die an der oberen Kante befestigt sind. In der in 1 gezeigten
Ausführungsform
gibt es ferner eine Krümmung
in der Tragefläche
bei 20. Die Krümmung
plazierte die Registrierungsplatten 22, 24 und 26 außerhalb
der Ebene der Tragefläche,
obwohl dieses Merkmal nicht zwingend ist. Der Pfeil 28 zeigt
die Druckachse an, welche in diesem Fall parallel zum Druckkopfdurchquerung
(Druckkopf nicht gezeigt) liegt.
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Die
Halterungen 18 sind in 2 im größeren Detail
gezeigt. Jede Halterung 18 hat einen verlängerten
Abschnitt 30, der an der Tragefläche 16 befestigt ist,
sowie einen unteren Abschnitt 32, der U-förmig ist,
um die Unterkante der Abdeckung 13 einzugreifen. Der verlängerte Abschnitt 30 und
der untere Halterungsteil 32 sind beweglich bezüglich zueinander
in Richtung 34. Die Halterungen 18 werden an der
Abdeckung mittels Halterungsschrauben 36 gesichert, welche,
wenn sie festgemacht sind, die Unterkante der Abdeckung 13 ergreifen.
Die Relativbewegung zwischen den Halterungsabschnitten 30 und 32 wird
angetrieben durch Drehen einer Flügelschraube 38, was
folglich eine Justierung des Versatzes der Tragefläche 16 durch
Versetzen der Fläche 16 relativ
zur Abdeckung 13 bereitstellt.
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Zusätzlich,
da die Abdeckung 13 nicht besonders starr ist, ist der
untere Halterungsteil 32 mit einer Justierschraube 40 ausgerüstet, die
den Körper des
Druckers 10 auf der Fläche 42 eingreift,
welche starrer mit dem Druckerrahmen verbunden ist. Die Justierung
stellt eine positive Registrierung bezüglich des Körpers des Druckers bereit,
ohne auf die Abdeckung 13 allein angewiesen zu sein, die
Ausrichtung aufrecht zu erhalten.
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Im
Betrieb muss die Vorrichtung zuerst installiert und dann bezüglich des
Druckers ausgerichtet werden. Sobald sie installiert ist, kann die
Vorrichtung ohne weitere Justierung verwendet werden, sofern nicht
die Ausrichtung gestört
wird. Die Vorrichtung wird am geeignetsten mit der Rollenabdeckung 13 in
einer geöffneten
oder teilweise geöffneten
Position, wie in 3 gezeigt, installiert. Die
Tragefläche 13 wird
an der Unterkante der Abdeckung 13 mittels der Halterungen 18 durch
Anziehen der Halterungsschrauben 36 befestigt. Wenn sie
gesichert ist, wird die Rollenabdeckung geschlossen (2)
und die Justierschrauben 40 auf jeder Halterung 18 werden justiert,
bis sie gerade die Fläche 42 kontaktieren.
Die Justierschrauben 40 werden dann um eine weitere halbe
Umdrehung gedreht, um einen positiven Eingriff mit dem Druckerkörper herzustellen.
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Der
Versatz der Tragefläche 16 wird
justiert, indem zuerst beide Ausrichtungsflügelschrauben 38 bei
einer mittleren Verfahrensposition eingestellt werden und dann ein
Bogen eines Mediums geladen wird (das Laden wird später beschrieben).
Ein Testbild mit einer horizontalen Linie nahe der Vorderkante des
Bogens wird gedruckt. Per Definition ist die horizontale Linie mit
der Druckachse ausgerichtet. Der Bogen wird dann entladen und überprüft, um den Versatz
zwischen der Horizontallinie und der Vorderkante des Bogens zu ermitteln.
Abhängig
von der erforderlichen Genauigkeit kann die Prüfung visuell erfolgen oder
ein Messwerkzeug oder eine Schablone einsetzen, um die Fehlausrichtung
genauer zu bestimmen. Jede beliebige beobachtete Fehlausrichtung
wird in eine korrespondierende Justierung der Ausrichtungsflügelschrauben 36 gemäß einem
einfachen Umrechnungsfaktor umgerechnet. Der Bediener justiert dann
die Schrauben, wie angegeben, druckt ein weiteres Testbild, welches
entweder die Ausrichtung verifiziert oder eine weitere durchzuführende Justierung
anzeigt. Wenn die horizontale Linie zufriedenstellend mit der Kante
des Bogens ausgerichtet ist, dann ist die Ausrichtungsvorrichtung
ebenfalls bezüglich
der Druckachse ausgerichtet.
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4 bildet
schematisch die Hauptkomponenten des Bogenzufuhrmechanismus für einen
Epson Stylus Pro 9600-Drucker ab. Ein Medienbogen 50 wird
zwischen einem Paar von Rollen 52 und 54 zusammengedrückt. Die
Rolle 52 wird mit einem Motor (nicht gezeigt) angetrieben.
Die Rolle 54 ist an einer Anlenkung 55 befestigt,
welche es der Rolle 54 erlaubt, in und außer Kontakt
mit dem Medium 50 geschwenkt zu werden. Während die
Rolle 54 eingegriffen ist, wird das Medium 50 in
die Richtung von Pfeil 56 über die Platte 58 und
weiter zur Führung 60 befördert. Die
Führung 60 besitzt
eine Vielzahl von Anschlüssen 62,
die mit einer Vakuumquelle (nicht gezeigt) verbunden sind. Das Vakuum
verhindert, dass das Medium abfliegt, so dass im Druckbereich 64 das Medium 50 in
engem Kontakt mit der Platte bleibt. Die Tintenstrahldruckköpfe 66 sind
angeordnet, um auf dem Medium 50 zu drucken, während es
durch den Druckbereich 64 über die Platte 58 passiert.
Das angelegte Vakuum ist ausreichend, um den Bogen zu stabilisieren,
während
es noch erlaubt, dass das Medium in Richtung 56 befördert wird.
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Der
Ladevorgang, beschrieben in Bezug auf 1 und 4,
bezieht zuerst das Konfigurieren des Druckers ein, das bogenzugeführte Medium
aufzunehmen, durch Öffnen
der Rolle 54 und Aufbauen eines Vakuums an den Anschlüssen 62.
Ein Medienbogen 50 wird vom Bediener an der Hinterkante 66 gegriffen,
gegen die Tragefläche 16 plaziert
und gleitet dann herunter, bis die Hinterkante 66 unterhalb der
Registrierungsplatten 22, 24 und 26 liegt
und die Vorderkante 68 vom Vakuum eingegriffen wird. Der Bediener
zieht dann die Hinterkante 66 hochwärts und richtet diese mit zumindest
zwei der Registrierungsplatten 22, 24 und 26 aus.
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Unter
diesen Bedingungen wird der Bogen an der Tragefläche ausgerichtet, welche zuvor
mit der Druckachse ausgerichtet worden ist. Der Bediener kann dann
das Medium loslassen und den Ladeknopf drücken, was folglich den Drucker
instruiert, die Rolle 54 zu schließen, welche das Medium sicher
ergreift. Der Drucker ist dann bereit, das Bild zu drucken, nachdem
die optischen Kantensensoren verwendet wurden, das Bild bezüglich des
Bogens zu registrieren.
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Die
Krümmung 20 in
dem Polycarbonatträgerbogen 16 erlaubt
es dem Medium, auf der Tragefläche
für das
Laden plaziert zu werden, ohne irgendeine Behinderung durch die
Registrierungsplatten 22, 24 und 26.
Das Medium verweilt dann auf der Trägerfläche weg von den Registrierungsplatten,
und wenn es ausgerichtet wird, wird die Hinterkante heruntergedrückt, um
die Registrierungsplattenkanten zu kontaktieren, die sich am Krümmungsabschnitt befinden.
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Vorteilhafterweise
stellt die vorliegende Erfindung ein einfaches Zusatzgerät bereit,
welches einfach installiert und entfernt von einem nicht modifizierten
Drucker wird. Die Vorrichtung stellt eine einfache aber effektive
manuelle Ausrichtung eines Medienbogens bereit, was folglich den
Bildversatz verhindert. Die vorliegende Erfindung wird teilweise durch
die Realisierung ermöglicht,
dass es nicht essentiell ist, nur bezüglich der Vorderkante des Mediums
auszurichten, solange die Medienbögen orthogonal geschnitten
sind. Für
Proofing-Medien, welche typischerweise qualifiziert sein müssen, Farbgenauigkeit
sicherzustellen, ist es eine einfache Sache, auch die Rechtwinklichkeit
des Bogens genau zu bestimmen. Die Rechtwinklichkeit des Bogens,
sobald sie hergestellt ist, erlaubt die Registrierung bezüglich der
Hinterkante des Mediums, ohne irgendeinen signifikanten Verlust
der Registrierungsgenauigkeit. Zusätzlich vermeidet die vorliegende
Erfindung beim Ausrichten an der Hinterkante das Erfordernis, eine Registrierungseinrichtung
im Pfad der Medienzufuhr zu plazieren, welche während der Druckvorgänge entfernt
werden muss. Zuletzt ist die Ausrichtung gegenüber den Registrierungsplatten
bei einer geeigneten Höhe
vor dem Bediener angeordnet, und es besteht kein Bedarf für den Bediener,
sich herabzubücken,
um eine Registrierungseinrichtung weiter unter im Zufuhrpfad zu
betrachten.
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In
einer alternativen Ausführungsform,
gezeigt in 5-A, ist die Ausrichtungsvorrichtung 15 an
der Rollenabdeckung 13 eines Druckers 10 mittels Halterungen 18,
wie in den zuvor beschriebenen Ausführungsformen beschrieben, befestigt.
In diesem Fall jedoch ist ein Verschluss 72 am Druckerrahmen 70 gesichert.
Der Verschluss, gezeigt in größerem Detail
in 5-B, umfasst eine Sperrplatte 74, die
fest an dem Druckerrahmen 72 befestigt ist. Die Sperrplatte 74 besitzt
eine Aussparung 76 für
das Empfangen eines Stifts 78 auf der Halterung 18 (5-A). Eine Verschlussplatte 80 ist an
der Sperrplatte 74 mittels eines Drehpunkts 82 befestigt.
Eine Feder (nicht gezeigt), befestigt zwischen den Ohren 84,
wird verwendet, um die Verschlussplatte 80 und die Sperrplatte 74 in
die in 5-B gezeigte Position vorzuspannen.
Die Verschlussplatte besitzt einen herausragenden Finger 86,
der hinter der Rollenabdeckung 13 herausragt, um das Entriegeln
durch den Bediener zu erlauben.
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In
der geschlossenen Position greift der Stift 78 auf der
Halterung 18 die Aussparung 76 der Sperrplatte 74 ein,
und die Verschlussplatte 80 hält den Stift 78 formschlüssig in
der Aussparung 76 fest. Wenn der Bediener die Rollenabdeckung öffnen möchte, wird
der hervorstehende Finger 86 herabgedrückt, was die Platte 80 entriegelt
und folglich den Stift 76 befreit. Die Rollenabdeckung 13 ist
dann frei, um mit der befestigten Ausrichtungsvorrichtung 15 zu öffnen. Wenn
die Rollenabdeckung geschlossen wird, greift der Stift 78 die
Aussparung 76 und auch die heruntergedrückte Verschlussplatte 80 ein.
Wenn der Stift 78 in der Aussparung 76 sitzt,
schließt
die Verschlussplatte 80, welche durch eine Feder vorgespannt
ist, formschlüssig
den Rückhaltestift 78.
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Der
Verschluss macht es weniger wahrscheinlich, dass die Ausrichtung
durch den Bediener gestört
wird und verbessert auch die Wiederholbarkeit der Ausrichtung, nachdem
die Rollenabdeckung 13 geöffnet wurde.
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Während die
obigen Ausführungsformen
mit Bezug auf eine spezielle Hardware-Ausführungsform beschrieben
wurden, wird ein Fachmann leicht verstehen, dass dabei viele Alternativen
möglich
sind, ohne vom Bereich der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise,
während
eine Registrierungsplatte beschrieben wurde, können die Registrierungseinrichtungen
auch mittels eines Näherungssensors
inklementiert werden, zum Ermitteln der Kante des Bogens, und angepasst,
eine Rückmeldung
an den Bediener mittels visueller oder anderer Mittel zu präsentieren.
Der Näherungssensor
kann optisch, ein Kontaktschalter oder ein beliebiger anderer im
Stand der Technik bekannter Typ sein. Die Registrierungseinrichtung
kann auch eine auf der Trägerfläche gezeichnete
Linie, ein Laserstrahl, der über
die Trägerfläche projeziert,
oder eine Lippe oder Kerbe bzw. Nut, ausgebildet in der Trägerfläche, sein.
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Die
Halterungen, die verwendet werden, um die Vorrichtung am Drucker
zu befestigen, können ebenfalls
variiert oder sogar ausgelassen werden zu Gunsten von anderen Befestigungsmitteln.
Während die
beschriebene Ausführungsform
ein Paar von justierbaren Halterungen besitzt, ist es lediglich
erforderlich, dass eine der Halterungen justierbar ist, wobei die
andere Halterung ein einfacher Drehpunkt ist. Es ist vorzuziehen,
dass die Vorrichtung direkt oder indirekt am Druckerrahmen befestigt
wird, um die beste Ausrichtungsgenauigkeit und Wiederholbarkeit sicherzustellen,
jedoch wo es gewünscht
ist, eine einfache, bedienerinstallierbare Aufrüstung bereitzustellen, könnte dies
nicht möglich
sein.
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Während die
Ausrichtungsvorrichtung im Sinne einer Zusatzschablone beschrieben
wurde, die an einem bestehenden Drucker befestigt werden kann, ist
dies nicht zwingend. Die Vorrichtung kann in die Druckerabdeckungen
eingearbeitet werden, oder die Registrierungseinrichtungen können direkt
an einer existierenden Abdeckung angebracht werden, wie beispielsweise
der Walzenvorschubmedienabdeckung oder einem anderen existierenden
Ladetisch oder -rampe.
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Ferner,
während
die Erfindung bezüglich
eines speziellen Tintenstrahldruckers beschrieben wurde, sollte
einfach verstanden werden, dass die Ausrichtungstechnik auf eine
Vielzahl anderer Tintenstrahldrucker sowie anderer nicht tintenstrahlbasierender
Drucker angewendet werden kann. Details, wie beispielsweise der
Zufuhrpfad oder die Befestigungsmerkmale, können von jenen abweichen, die
in der beschriebenen Ausführungsform
abgebildet sind, ohne vom Bereich der Erfindung abzuweichen.
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Wie
Fachleuten im Lichte der vorhergehenden Offenbarung offensichtlich
werden wird, sind viele Änderungen
und Modifikationen in der Anwendung dieser Erfindung möglich, ohne
vom Gedanken oder Bereich davon abzuweichen.