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DE102004031614B3 - Vorrichtung zum Spalten von abgelängten Holzstämmen o.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Spalten von abgelängten Holzstämmen o.dgl. Download PDF

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DE102004031614B3
DE102004031614B3 DE200410031614 DE102004031614A DE102004031614B3 DE 102004031614 B3 DE102004031614 B3 DE 102004031614B3 DE 200410031614 DE200410031614 DE 200410031614 DE 102004031614 A DE102004031614 A DE 102004031614A DE 102004031614 B3 DE102004031614 B3 DE 102004031614B3
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DE
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wedge
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wedge shape
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DE200410031614
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English (en)
Inventor
Friedrich Reis
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L7/00Arrangements for splitting wood
    • B27L7/06Arrangements for splitting wood using wedges, knives or spreaders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Abstract

Es handelt sich um eine Vorrichtung zum Spalten von abgelängten Holzstämmen o. dgl., mit einer bei Gebrauch vorzugsweise in eine Kopfseite des jeweiligen Holzstammes eindringenden keilförmigen Schneide. Um eine Vorrichtung zu schaffen, mit der abgelängte Holzstämme sehr einfach und schnell gespalten werden können, setzt sich die Keilform der Schneide (2) in Spreizelementen (3) fort, die mit unter Federvorspannung stehenden Hebeln (4) einstückig ausgebildet sind, deren den Spreizelementen (3) abgelegene Enden in einem Rahmen (5) schwenkbar gelagert sind, derart, daß die Hebel (4) auf der einen Seite in den Zwischenräumen (6) zwischen den Hebeln (4), auf der anderen Seite beim Eindringen in das Holz bewegt werden und die Spreizelemente (3) mit den Stammhälften auseinanderbewegen.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Spalten von abgelängten Holzstämmen o.dgl., mit einer bei Gebrauch vorzugsweise in eine Kopfseite des jeweiligen Holzstammes eindringenden keilförmigen Schneide, der zusätzliche schwenkbar gelagerte Spreizelemente zugeordnet sind.
  • Um Kaminholz zu fertigen, werden die zunächst ungekürzten Holzstämme mit Hilfe einer Motorsäge o.dgl. zu Holzstämmen mit einer Länge von ca. einem Meter verarbeitet. Diese abgelängten Holzstämme werden z.T. bereits dann mittels Keilen oder sonstigen derartigen Hilfsmitteln in Längsrichtung einmal oder mehrmals gespaltet. Diese Art des Spaltens ist jedoch sehr umständlich, wobei der Arbeits- und Zeitaufwand relativ groß ist.
  • Aus US 4,440,205 und US 4,044,808 sind bereits Äxte bekannt, die zusätzliche Spreizelemente aufweisen. Diese Äxte haben jedoch den Nachteil, daß die Spreizelemente sich beim Einschlagen der Äxte nicht sicher spreizen, sondern die Spitzen an den freien Enden der Spreizelemente in das Holz eindringen und sich dort festkrallen. Diese bekannten Äxte sind nur zum Spalten von ofenlangen Holzklötzen bestimmt und geeignet.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der angegebenen Gattung zu schaffen, mit der abgelängte Holzstämme sehr einfach, schnell und sicher gespaltet werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kennzeichnungsmerkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand eines die Erfindung wiedergebenden und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Dabei zeigt
  • 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und
  • 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles II in 1.
  • Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung 1 zum Spalten von abgelängten Holzstämmen o.dgl., die hier als Handgerät abgebildet und zunächst als dieses beschrieben wird, weist u.a. eine bei Gebrauch vorzugsweise in eine Kopfseite des jeweiligen Holzstammes eindringende keilförmige Schneide 2 auf, wie sie im wesentlichen von Äxten und Beilen bekannt ist.
  • Die Keilform der Schneide 2 setzt sich in Spreizelementen 3 fort, die mit unter Vorspannung stehenden Hebeln 4 einstückig ausgebildet sind. Die den Spreizelementen 3 abgelegenen Enden der Hebel 4 sind in einem Rahmen 5 schwenkbar gelagert, derart, daß die Hebel 4 auf der einen Seite in den Zwischenräumen 6 zwischen den Hebeln 4 auf der anderen Seite beim Eindringen in das Holz bewegt werden und die Spreizelemente 3 mit den Stammhälften auseinanderbewegen. Dabei werden die Stammhälften von den Spreizelementen 3 förmlich auseinandergerissen.
  • Der Rahmen 5 besteht aus mehreren wechselseitig geschichteten, winklig zueinander versetzten Platten 7, die starr, beispielsweise mittels Schrauben 8 miteinander verbunden sind. Dabei ist jeweils in einem Spalt 9 zwischen zwei gleichgerichteten Platten 7 ein Hebel 4 der Spreizelemente 3 gelagert.
  • Zur Verwendung der Vorrichtung 1 als handbetätigtes Gerät weisen die Platten 7 miteinander fluchtende Ausnehmungen 10 zur Aufnahme eines Stiels 11 auf.
  • Bei der maschinellen Anwendung der Vorrichtung 1, bei der die vorerwähnten Ausnehmungen 10 selbstverständlich nicht notwendig sind, wird dieselbe druckmittelbeaufschlagt in die Kopfseite des jeweiligen Holzstammes gedrückt, wobei auch das Eindrücken der Vorrichtung am Umfang in Längsrichtung des Holzstammes mit dieser Ausführung möglich ist.
  • Zur Federvorspannung der Hebel 4, die für die Rückstellung der Spreizelemente 3 in ihre Ausgangsstellung sorgen, ist auf beiden Seiten der Vorrichtung 1 mindestens eine Blattfeder 12 vorgesehen, deren eines Ende 13 jeweils in einem Absatz am Rand der jeweiligen Platte 7 befestigt und deren anderes Ende 14 auf das den Spreizelementen 3 abgelegene Ende des jeweiligen Hebels 4 wirkt. Je nach benötigter Federvorspannung können auch mehrere Blattfedern 12 (in 1 strichpunktiert dargestellt) auf jeder Seite vorgesehen sein.
  • Die keilförmige Schneide 2 ist über einstückig angeformte Schenkel 15 mit dem Rahmen 5 auswechselbar verbunden. Dadurch wird ein Nachschleifen der Schneide 2 wesentlich vereinfacht, bzw. ist der Austausch der Schneide 2 gewährleistet.
  • Nachfolgend wird noch kurz die Arbeitsweise der handbetätigten Vorrichtung 1 beschrieben.
  • Die Vorrichtung 1 wird mit ihrer Schneide 2 in die Kopfseite eines Holzstammes eingeschlagen. Ab einer gewissen Eindringtiefe TE werden die Spreizelemente 3 durch die Kanten am Spalt des Holzstammes nach oben und gleichzeitig nach außen bewegt (siehe auch strichpunktiert dargestellte Stellung der Spreizelemente 3 in 1). Die Bewegung sorgt für das Aufreißen des Holzstammes in Längsrichtung nach nur einem Schlag.
  • 1
    Vorrichtung
    2
    keilförmige Schneide von 1
    3
    Spreizelemente von 1
    4
    Hebel für 3 an 5
    5
    Rahmen von 1
    6
    Zwischenräume zwischen 4
    7
    Platten von 5
    8
    Schrauben für 7
    9
    Spalt zwischen 7
    10
    Ausnehmungen in 7 für 11
    11
    Stiel
    12
    Blattfedern
    13
    ein Ende von 12
    14
    anderes Ende von 12
    15
    Schenkel an 2
    TE
    Eindringtiefe

Claims (5)

  1. Vorrichtung zum Spalten von abgelängten Holzstämmen o.dgl., mit einer bei Gebrauch vorzugsweise in eine Kopfseite des jeweiligen Holzstammes eindringenden keilförmigen Schneide, der zusätzliche schwenkbar gelagerte Spreizelemente zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilform der Schneide (2) sich in den Spreizelementen (3) fortsetzt, die mit unter Federvorspannung stehenden Hebeln (4) einstückig ausgebildet sind, deren den Spreizelementen (3) abgelegene Enden in einem Rahmen (5) schwenkbar gelagert sind, derart, daß die Hebel (4) auf der einen Seite in den Zwischenräumen (6) zwischen den Hebeln (4) auf der anderen Seite beim Eindringen in das Holz bewegt werden und die Spreizelemente (3) mit den Stammhälften auseinanderbewegen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (5) aus mehreren wechselseitig geschichteten, winklig zueinander versetzten Platten (7) besteht, die starr miteinander verbunden sind, wobei jeweils in einem Spalt (9) zwischen zwei gleichgerichteten Platten (7) ein Hebel (4) der Spreizelemente (3) gelagert ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (7) miteinander fluchtende Ausnehmungen (10) zur Aufnahme eines Stiels (11) aufweisen.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Federvorspannung der Hebel (4) Blattfedern (12) vorgesehen sind.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmige Schneide (2) über einstückig angeformte Schenkel (15) mit dem Rahmen (5) auswechselbar verbunden ist.
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