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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Gleichspannungswandler, der
taktweise betrieben wird und über
einen Detektorschaltkreis verfügt,
der seinerseits zwischen einem ersten und einem zweiten Betriebsmodus
des Gleichspannungswandlers unterscheiden kann.
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Gleichspannungswandler
werden in portablen Geräten
eingesetzt, bei denen aufgrund gewünschter Miniaturisierung und
Gewichtsersparnis nur eine geringe Versorgungsspannung durch die Batterien
zur Verfügung
gestellt wird. Um die Schaltungseinheiten der Geräte zu versorgen,
wandelt ein Gleichspannungswandler die Versorgungsspannung in eine
höhere
Ausgangsspannung. Der Aufbau eines solchen, auch als Aufwärtswandler
bezeichneten, Gleichspannungswandler ist in Tietze/Schenk: „Halbleiterschaltungstechnik", 12. Auflage, Seite
948 bis 949 beschrieben.
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Ein
Gleichspannungswandler umfasst ein induktives Speicherelement, das
zwischen einem Anschluss mit Versorgungsspannung und, über einen ersten
Schalter gekoppelt, einen Anschluss für das Bezugspotential angeschlossen
ist. Zwischen dem induktiven Speicherelement und dem ersten Schalter ist über einen
zweiten Schalter der kapazitiv gepufferte Anschluss für die Ausgangsspannung
angeschlossen.
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Im
idealen taktweisen Betrieb schalten der erste Schalter und der zweite
Schalter gleichzeitig um. Wenn der erste Schalter leitend ist und
der zweite Schalter nicht leitend ist, wird Energie im induktiven
Speicherelement gespeichert. Die Ladung wird entnommen, wenn der
zweite Schalter leitend ist und der erste Schalter nicht leitend
ist, und der Kondensator wird aufgeladen. Wenn die Schaltzustände des ersten
und zweiten Schalters unverändert
bleiben, sinkt der aus dem induktiven Speicherelement abfließende Spulenstrom
kontinuierlich, bis das induktive Speicherelement entladen ist und
kein Spulenstrom mehr fließt.
Dieser Betriebsmodus wird auch als lückender Betrieb bezeichnet.
Wenn der erste Schalter und der zweite Schalter umgeschaltet werden,
bevor der Spulenstrom versiegt ist, wird dieser Betriebsmodus als
nicht lückender
Betrieb bezeichnet.
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Damit
die Ausgangsspannung einen vorgegebenen Wert annimmt, ist eine Regelschaltung
vorgesehen, die ausgangsseitig an die Steuereingänge des ersten und zweiten
Schalters gekoppelt ist und deren Schaltzustände regelt. Die Regelschaltung
ist derart ausgestaltet, dass sie abhängig davon, ob der Gleichspannungswandler
im lückenden
oder im nicht lückenden
Betrieb arbeitet, in einer von zwei Betriebsarten arbeitet.
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Bisher
werden meist Gleichspannungswandler verwendet, die entweder im lückenden
oder im nicht lückenden
Betrieb arbeiten, sodass die Regelschaltung nur für eine Betriebsart
ausgelegt ist.
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Bei
Regelschaltungen, die zwischen beiden Betriebsarten umschaltbar
sind, muss der Betriebsmodus des Gleichspannungswandlers bestimmt
werden, damit die Regelschaltung in der entsprechenden Betriebsart
arbeitet. Bisher wird der Spulenstrom gemessen, um die beiden Betriebsmodi
des Gleichspannungswandlers zu unterscheiden. Dieses ist mit erheblichem
schaltungstechnischen Aufwand verbunden.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, einen einfach realisierbaren Detektorschaltkreis
zur Unterscheidung zwischen einem ersten und einem zweiten Betriebsmodus
des Gleichspannungswandlers bereitzustellen.
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Die
Aufgabe wird gelöst
durch einen Gleichspannungswandler, der eine eingangsseitige Versorgungsspannung
in eine Ausgangsspannung taktweise wandelt und umfasst:
- – ein
induktives Speicherelement, das einen ersten Anschluss und einen
zweiten Anschluss aufweist, von denen der erste Anschluss mit einem Anschluss
für die
Versorgungsspannung verbunden ist,
- – einen
ersten Schalter, der einen ersten Anschluss und einen zweiten Anschluss
aufweist und zum induktiven Speicherelement in Reihe geschaltet
ist, wobei der erste Anschluss des ersten Schalters mit dem zweiten
Anschluss des induktiven Speicherelements verbunden ist und der zweite
Anschluss des ersten Schalters mit einem Anschluss für das Bezugspotential
verbunden ist,
- – einen
zweiten Schalter, der einen ersten Anschluss und einen zweiten Anschluss
aufweist, von denen der erste Anschluss mit dem zweiten Anschluss
des induktiven Speicherelements verbunden ist und an dessen zweiten
Anschluss die Ausgangsspannung bereitgestellt wird,
- – ein
kapazitives Speicherelement, das zwischen dem Ausgangsanschluss
zur Bereitstellung der Ausgangsspannung und dem Anschluss für das Bezugspotential
geschaltet ist, sowie
- – einen
Detektorschaltkreis zur Unterscheidung zwischen einem ersten Betriebsmodus
und einem zweiten Betriebsmodus des Gleichspannungswandlers, an
dem eingangsseitig eine Detektorspannung anliegt, die ihrerseits
an dem zweiten Anschluss des induktiven Speicherelements abgegriffen
wird, und der ein Ausgangssignal bereitstellt, anhand dessen zwischen
dem ersten Betriebsmodus und dem zweiten Betriebsmodus des Gleichspannungswandlers
unterschieden wird.
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Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den untergeordneten
Patentansprüchen
angegeben.
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Vorzugsweise
umfasst der Detektorschaltkreis einen Schwellwertentscheider, an
dem eingangsseitig die Detektorspannung anliegt und ein nachgeschaltetes
Speicherelement, dessen Ausgangssignal die Betriebsmodi anzeigt.
Diese Anordnung aus lediglich zwei Standardkomponenten ist auf einfache
Weise integrierbar.
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Eine
Regelschaltung stellt ausgangsseitig ein erstes Schaltsignal zur
taktweisen Schaltung des ersten Schalters und ein zweites Schaltsignal
zur taktweisen Schaltung des zweiten Schalters zur Verfügung. Damit
wird die vorgegebene Ausgangsspannung auch bei veränderter
Last bereitgestellt.
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Das
erste Schaltsignal und das zweite Schaltsignal sind so oder nahezu
so gewählt,
dass der erste Schalter und der zweite Schalter im Gegentakt leitend
oder im Gegentakt nicht leitend sind. Dieses ideale Schaltverhalten
garantiert einen hohen Wirkungsgrad des Gleichspannungswandlers.
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In
einer Ausgestaltung ist entweder der erste Schalter als n-Kanal-Feldeffekt-Transistor
ausgebildet und der zweite Schal ter als p-Kanal-Feldeffekt-Transistor
ausgebildet, oder der erste Schalter ist als p-Kanal-Feldeffekt-Transistor
ausgebildet und der zweite Schalter ist als n-Kanal-Feldeffekt-Transistor ausgebildet.
Bei dieser Ausgestaltung können der
ersten und der zweite Schalter mit demselben Schaltsignal angesteuert
werden.
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In
einer alternativen Ausgestaltung ist sowohl der erste Schalter als
auch der zweite Schalter als n-Kanal-Feldeffekt-Transistor ausgebildet oder der erste
Schalter und der zweite Schalter sind als p-Kanal-Feldeffekt-Transistor
ausgebildet, sodass nur ein Schaltertyp verwendet wird.
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In
einer weiteren alternativen Ausgestaltung ist der zweite Schalter
als Diode ausgeführt.
Dies hat den Vorteil, dass nur ein erstes Schaltsignal von der Regelschaltung
bereitgestellt werden muss, was die Regelschaltung und die Regelung
entsprechend vereinfacht.
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Der
lückende
und der nicht lückende
Betrieb des Gleichspannungswandlers lassen sich auch anhand des
Schaltzustandes des ersten und des zweiten Schalters unterscheiden.
Im nicht lückenden
Betrieb, wenn der Spulenstrom nicht verschwindet, muss gewährleistet
sein, dass der erste Schalter und der zweite Schalter nie gleichzeitig
nicht leitend sind. Sonst würde
ein Unterbrechen des Spulenstroms zu Spannungsschwingungen führen, die
die Schaltung zerstören
würden.
Bei Ausgestaltung des zweiten Schalters als Diode ist gewährleistet,
dass der zweite Schalter stets leitend ist, wenn der Spulenstrom
nicht gegen Null geht. Die gleiche Funktion übernimmt die Bulk-Diode, wenn
der zweite Schalter als Feldeffekt-Transistor ausgestaltet ist. In diesem
Fall ist der Schalter mit einer zusätzlichen Diodenfunktion ausgeführt, dass
der Schalter, wenn ein größerer Strom fließt, nicht
von leitend nach nicht leitend umgeschaltet werden kann.
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Im
lückenden
Betrieb sperrt die Diode, wenn der Spulenstrom gegen Null geht.
Im induktiven Speicherelement ist in diesem Fall noch Restenergie
gespeichert. Da in diesem Fall der erste und der zweite Schalter
nicht leitend sind, kommt es zu Spannungsschwingungen der Detektorspannung
aufgrund des dann entstandenen Schwingkreises, gebildet aus induktivem
Speicherelement und parasitärer
Schalterkapazität.
Durch Detektion dieser Spannungsschwingung wird der lückende vom
nicht lückenden
Betrieb unterschieden.
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Bei
Ausgestaltung des zweiten Schalters als Feldeffekt-Transistor treten
diese Spannungsschwingungen nicht auf, wenn der Schalter leitend
ist und der Spulenstrom gegen Null geht. Deshalb ist es notwendig,
beim Übergang
vom lückenden
zum nicht lückenden
Betrieb in einer kurzen Zeitspanne vor Wiederaufladen des induktiven
Speicherelements den Feldeffekt-Transistor,
als Ausstaltung des zweiten Schalters, so zu schalten, dass dieser
sperren soll. Wenn der Spulenstrom gegen Null geht, treten die charakteristischen
Spannungsschwingungen auf. Bei größerem Spulenstrom gewährleistet
die Bulk-Diode, dass
der Spulenstrom trotz Schaltsignal fließen kann.
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Folglich
wird ein erster Betriebsmodus dadurch definiert, dass ein erster
Zeitabschnitt, in dem der erste Schalter nicht leitend ist, mit
einem zweiten Zeitabschnitt, in dem der zweite Schalter nicht leitend ist, überlappt.
Dagegen überlappen
der erste und der zweite Zeitabschnitt im zweiten Betriebsmodus
nicht. Diese Definition ermöglicht
die Unterscheidung der beiden Betriebsmodi anhand des Auftretens
der Schwingungen der Detektorspannung, die nur auftreten, wenn sich
der erste und der zweite Zeitabschnitt überlappen. Der erste Betriebsmodus
entspricht dem lückenden
Betrieb, und der zweite Betriebsmodus entspricht dem nicht lückendem
Betrieb.
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Eine
Ausgestaltung des Schwellwertentscheiders zur Detektion von Überschwingern
weist einem ausgangsseitigen Signal einen von zwei logischen Zuständen zu,
dass ein erster logischer Zustand angenommen wird, wenn ein interner
Schwellwert überschritten
wird, und dass sonst ein zweiter logischer Zustand angenommen wird.
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Alternativ
kann der Schwellwertentscheider zur Detektion von Unterschwingern
ausgestaltet sein, dass einem ausgangseitigen Signal einen oder zwei
logischen Zuständen
zugewiesen wird, dass der erste logische Zustand angenommen wird,
wenn ein interner Schwellwert unterschritten wird, und dass sonst
der zweite logische Zustand angenommen wird.
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In
einer vorteilhaften Weiterbildung des Schwellwertentscheiders, weist
dieser zwei interne Schwellwerte auf, wobei ein erster Schwellwert
für ein
Umschalten vom ersten in den zweiten Zustand sich von einem zweiten
Schwellwert für
ein Umschalten vom zweiten in den ersten Zustand um eine Schalthysterese
unterscheidet. Diese auch als Schmitt-Trigger bezeichnete Weiterbildung
lässt sich in
einfacher Weise realisieren.
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Das
Speicherelement ist mit einem Setzeingang, der mit dem Ausgang des
Schwellwertentscheiders gekoppelt ist, einem Rücksetzeingang und einem Ausgang
versehen, wobei der Rücksetzeingang
mit dem ersten Schaltsignal so gekoppelt ist, dass ausgangsseitig
am Speicherelement einer der logischen Zustände anliegt, wenn der erste
Schalter leitend ist, und dass ausgangseitig ein anderer logischer
Zustand anliegt, sobald am Setzeingang eine Taktflanke auftritt,
wenn der erste Schalter nicht leitend ist. Diese Ausgestaltung detektiert Über- und Unterschwinger
der Detektorspannung bereits beim ersten Auftreten. Vorteilhafterweise
ist das Speicherelement als D-Flip-Flop ausgebildet.
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Der
Schwellwertentscheider kann mit einem Versorgungseingang versehen
sein. Das Speicherelement kann mit einem weiteren Eingang ausgestaltet
sein, der beispielsweise beim D-Flip-Flip dazu dient, einem der logischen
Zustände
einen Wert zuzuweisen.
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Zweckmäßigerweise
ist das Ausgangssignal des Detektorschaltkreises so an die Regelschaltung gekoppelt,
dass diese in der ersten Betriebsart arbeitet, wenn das Signal am
Ausgang des Speicherelements taktweise zwischen zwei Zuständen alterniert, und
dass die Regelschaltung in der zweiten Betriebsart arbeitet, wenn
das Signal am Ausgang des Speicherelements konstant ist.
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In
einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Gleichspannungswandler
in integrierter Schaltungstechnik ausgebildet, dadurch wird die
gewünschte Miniaturisierung
in den verwendeten Geräten
unterstützt.
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Nachfolgend
wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung anhand von
Ausführungsbeispielen
und Zustandsdiagrammen erklärt.
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Es
zeigen:
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1 ein
Ausführungsbeispiel
eines Gleichspannungswandlers,
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2 ein
Ausführungsbeispiel
eines Detektorschaltkreises,
-
3 ein
Zustandsdiagramm anhand ausgewählter
Zeitsignale in einem zweiten Betriebsmodus des Gleichspannungswandlers
und
-
4 ein
Zustandsdiagramm anhand ausgewählter
Zeitsignale in einem ersten Betriebsmodus des Gleichspannungswandlers.
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In 1 ist
ein Gleichspannungswandler dargestellt, der eine eingangsseitige
Versorgungsspannung Vin eine Ausgangsspannung Vout taktweise wandelt.
Der Gleichspannungswandler umfasst ein induktives Speicherelement 1,
das einen ersten Anschluss 11 und einen zweiten Anschluss 12 aufweist,
von denen der erste Anschluss 11 mit einem Anschluss für die Versorgungsspannung
Vin verbunden ist. Des Weiteren umfasst der Gleichspannungswandler
einen ersten Schalter 2, der einen ersten Anschluss 21 und
einen zweiten Anschluss 22 aufweist, und zum induktiven
Speicherelement 1 in Reihe geschaltet ist, wobei der erste
Anschluss 21 des ersten Schalters 2 mit dem zweiten
Anschluss 12 des induktiven Speicherelements 1 verbunden
ist und der zweite Anschluss 22 des ersten Schalters 2 mit
einem Anschluss für
das Bezugspotential Vss verbunden ist. Ein zweiter Schalter 3,
der einen ersten Anschluss 31 und einen zweiten Anschluss 32 aufweist, ist
mit dem ersten Anschluss 31 mit dem zweiten Anschluss 12 des
induktiven Speicherelements 1 verbunden. Am zweiten Anschluss 32 des
zweiten Schalters 3 wird die Ausgangsspannung Vout bereitgestellt.
Zwischen dem Ausgang zur Bereitstellung der Ausgangs spannung Vout
und dem Anschluss für das
Bezugspotential Vss ist ein kapazitives Speicherelement 4 geschaltet.
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Eine
Regelschaltung 5 stellt ausgangsseitig ein erstes Schaltsignal
S2 zur Steuerung des ersten Schalters 2 und ein zweites
Schaltsignal S3 zur Steuerung des zweiten Schalters 3 bereit,
damit die Ausgangsspannung Vout einen vorgegebenen Wert annimmt.
Die Regelschaltung 5 ist derart ausgestaltet, dass sie
zwischen einer ersten und einer zweiten Betriebsart umschaltbar
ist. Eingangsseitig der Regelschaltung 5 liegt die Ausgangsspannung
Vout an und das Ausgangssignal S8 eines vorgeschalteten Detektorschaltkreises
zur Unterscheidung zwischen einem ersten und einem zweiten Betriebsmodus
des Gleichspannungswandlers, an dem eingangsseitig eine an dem zweiten
Anschluss 12 des induktiven Speicherelements 1 abgegriffene
Detektorspannung V1 und das erste Schaltsignal S2 anliegen. Der
Detektorschaltkreis 6 und die Regelschaltung 5 sind
so gekoppelt, dass bei Detektion eines ersten Betriebsmodus durch
den Detektorschaltkreis 6 die Regelschaltung 5 in
der ersten Betriebsart arbeitet und bei Detektion eines zweiten
Betriebsmodus die Regelschaltung 5 in der zweiten Betriebsart
arbeitet.
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In 2 ist
der Aufbau des Detektorschaltkreises 6 dargestellt. Der
Detektorschaltkreis 6 besteht im Wesentlichen aus einem
Schwellwertentscheider 7 mit einem nachgeschalteten Speicherelement 8.
Am Schwellwertentscheider 7 liegt eingangsseitig die Detektorspannung
V1 an.
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Der
Schwellwertentscheider 7 weist einem ausgangseitigen Signal
S7 einen von zwei logischen Zuständen
zu, dass der erste logische Zustand angenommen wird, wenn ein interner
Schwellwert unterschritten wird, und dass sonst der zweite logische Zustand
angenommen wird. Der Schwellwert kann zur Detektion von Über- oder
Unterschwingern eingestellt sein.
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Eine
alternative Ausgestaltung des Schwellwertentscheiders 7,
die auch als Schmitt-Trigger bezeichnet wird, weist zwei interne
Schwellwerte auf, wobei ein erster Schwellwert für ein Umschalten vom ersten
in den zweiten Zustand sich von einem zweiten Schwellwert für ein Umschalten
vom zweiten in den ersten Zustand um eine Schalthysterese unterscheidet.
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Das
Speicherelement 8 verfügt über einen Setzeingang,
der mit dem Ausgang des Schwellwertentscheiders 7 gekoppelt
ist, einen Rücksetzeingang,
wobei der Rücksetzeingang
mit dem ersten Schaltsignal S2 so gekoppelt ist, dass am Ausgang des
Speicherelements 8 ein logischer Zustand anliegt, wenn
der erste Schalter 2 leitend ist, und dass ausgangseitig
ein anderer logischer Zustand anliegt, sobald am Setzeingang eine
Taktflanke auftritt, wenn der erste Schalter 2 nicht leitend
ist.
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Eine
vorteilhafte Ausbildung des Speicherelements 8 ist ein
D-Flip-Flop, dessen Ausgangszustand zurückgesetzt wird, wenn am Rücksetzeingang keine
Spannung anliegt, wie in 1 beispielhaft dargestellt.
Diese Ausführung
erlaubt ein stabiles Hochfahren der Schaltung. Das Speicherelement kann
mit einem weiteren Eingang ausgestaltet sein, der beispielsweise
beim D-Flip-Flip dazu dient, einem der logischen Zustände einen
Wert zuzuweisen. Dieser Eingang ist mit der Ausgangsspannung Vout
verbunden.
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Gemäß der 2 ist
für die
Kopplung zwischen dem Speicherelement 8 und dem ersten Schaltsignal
S2 ein Inverter 9 vorgesehen. Der Inverter kann auch als
schnell schaltender Treiberinverter ausgestaltet sein kann. Alternativ
ist es bei spielsweise auch möglich,
direkt oder über
einen Verstärker
zu koppeln. Da beispielsweise der Schwellwertentscheider 7 invertierend
ausgeführt
sein kann, kann der erste logische Zustand am Ausgang des Schwellwertentscheiders 7 einem
anderen Wert entsprechen als der erste logische Zustand am Ausgang
des Speicherelements 8.
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In 3 ist
das Zustandsdiagramm anhand ausgewählter Zeitsignale für einen
zweiten Betriebsmodus des Gleichspannungswandlers dargestellt. Das
erste Schaltsignal S2 und das zweite Schaltsignal S3 sind mit dem
ersten Schalter 2 beziehungsweise zweiten Schalter 3 gekoppelt,
dass die Schalter bei einem hohen Pegel leitend sind und bei einem niedrigen
Pegel nicht leitend sind. Des Weiteren sind die Detektorspannung
V1 und das Ausgangssignal S7 des Schwellwertentscheiders 7 und
das Ausgangssignal S8 des Speicherelements 8 dargestellt.
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Die
Funktionsweise des Detektorschaltkreises 6 wird im Folgenden
zunächst
für den
zweiten Betriebsmodus des Gleichspannungswandlers erläutert. Im
zweiten Betriebsmodus überlappt
sich eine erste Zeitspanne, in der der erste Schalter 2 nicht
leitend ist, nicht mit einer zweiten Zeitspanne, in der der zweite
Schalter 3 nicht leitend ist.
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In 3 ist
dargestellt, dass zunächst
der Schalter 2 leitend ist und der zweite Schalter 3 nicht leitend
ist, sodass das induktive Speicherelement 1 mit Energie
aufgeladen wird. In diesem Fall ist die Detektorspannung V1 auf
dem Potential der Bezugsspannung Vss.
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Der
Schwellwertentscheider 7 in diesem Ausführungsbeispiel ist derart ausgestaltet,
dass sein Ausgang invertierend ist und die interne Schwelle zur
Detektion von Unterschwingern eingestellt ist. Das Ausgangssignal
S7 des Schwellwertentscheiders 7 hat den Wert des ersten
Zustandes des Schwellwertentscheiderausgangs. Da der erste Schalter 2 leitend
ist, liegt am Ausgang des Speicherelements 8 ein erster
Zustand des Speicherelementausgangs an.
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Wenn
der erste Schalter 2 und der zweite Schalter 3 umgeschaltet
werden, ist der erste Schalter 2 nicht leitend und der
zweite Schalter 3 leitend. Das induktive Speicherelement 1 wird über einen kontinuierlich
geringer werdenden Spulenstrom entladen. Die Detektorspannung V1
hat ungefähr
den Wert der Ausgangsspannung Vout. Am Ausgang des Schwellwertentscheiders 7 liegt
dessen zweiter Zustand an, da die interne Schwelle von der Detektorspannung
V1 überschritten
ist. Da am Setzeingang des Speicherelements 8 keine Taktflanke
auftritt, wenn der erste Schalter 2 nicht leitend ist,
bleibt der Zustand am Ausgang des Speicherelementes 8 unverändert.
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In 4 ist
das Zustandsdiagramm anhand ausgewählter Zeitsignale für einen
ersten Betriebsmodus des Gleichspannungswandlers dargestellt. Die
Kopplung des ersten Schaltsignals S2 mit dem ersten Schalter 2 und
des zweiten Schaltsignals S3 mit dem zweiten Schalter 3 ist,
ebenso wie die Ausgestaltung der Schaltung, unverändert.
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Das
erste Schaltsignal S2 und das zweite Schaltsignal S3 unterscheiden
sich von denen in 3 dadurch, dass eine zusätzliche,
für den
ersten Betriebsmodus charakteristische Phase auftritt, in der der
erste Schalter 2 und der zweite Schalter 3 nicht
leitend sind. Diese Phase tritt gegen Ende des Entladevorganges
des induktiven Speicherelements 1 auf. Da noch Restenergie
im induktiven Speicherelement gespeichert ist, kommt es bei Unterbrechung des
Spulenstromflusses zu Schwingungen der Detektorspannung V1, die
vom entstandenen Schwingkreis, gebildet aus dem induktiven Speicherelement 1 und
der parasitären
Schalterkapazität,
verursacht wird.
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Wenn
der Unterschwinger der Detektorspannung V1 die interne Schwelle
des Schwellwertentscheiders 7 unterschreitet, wechselt
das Ausgangssignal S7 vom zweiten in den ersten Zustand. Das Speicherelement 8 detektiert
eine Signalflanke des eingangsseitigen Signals S7, wenn der erste
Schalter 2 nicht leitend ist. In Folge dessen geht das
Ausgangssignal S8 des Speicherelements 8 in einen anderen
Zustand. Der ausgangsseitige Zustand des Speicherelements S8 wird
erst dann wieder zurückgeschaltet,
wenn der erste Schalter 2 leitend ist. Deshalb alterniert
das Ausgangssignal S8 des Speicherelements 8 taktweise
zwischen zwei Zuständen.
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Anhand
des Ausgangssignals S8 des Speicherelements 8, das mit
der Regelschaltung gekoppelt wird, wird zwischen dem ersten und
zweiten Betriebsmodus unterschieden, und die Regelschaltung wird
in die entsprechende Betriebsart geschaltet.
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- 1
- induktives
Speicherelement
- 11
- erster
Anschluss des induktiven Speicherelements
- 12
- zweiter
Anschluss des induktiven Speicherelements
- 2
- erster
Schalter
- 21
- erster
Anschluss des ersten Schalters
- 22
- zweiter
Anschluss des ersten Schalters
- 3
- zweiter
Schalter
- 31
- erster
Anschluss des zweiten Schalters
- 32
- zweiter
Anschluss des zweiten Schalters
- 4
- kapazitives
Speicherlement
- 5
- Regelschaltung
- 6
- Detektorschaltkreis
- Vin
- Versorgungsspannung
- Vout
- Ausgangsspannung
- V1
- Detektorspannung
- Vss
- Bezugspotential
- S2
- erstes
Schaltsignal
- S3
- zweites
Schaltsignal
- S8
- Ausgangssignal
des Detektorschaltkreises
- 7
- Schwellwertentscheider
- 8
- Speicherelement
- 9
- Inverter
- S7
- Ausgangssignal
des Schwellwertentscheiders